Paris Juni 2015 – ich und mein Croissant

Croissant au Beurre, wie viele Möglichkeiten gibt es dich zu geniessen? Wann und wie schmeckst du mir am besten?
Wo – en France – bien sur – noch besser a PARIS!
Beginne ich an der Seite, mit einer der zwei Enden….?

Ich beherrsche mich mit dem Zubeissen! Geniesse das sinnliche Erleben des Herausziehens der zweiten Ecke… dis donc – wie sieht das denn aus! Oh Gott, wie fühlt sich das an… irgendwann gibt der Widerstand des Teiges nach, doch ich lasse mir Zeit damit und ziehe ganz ganz langsam, so sanft und dennoch so unnachgiebig wie möglich. Sind diese Croissant Krümel nicht unglaublich dekorativ?

Ich befinde mich ganz und gar im Hier und Jetzt!
Es gibt nur mich und die dunkelbraune Unterseite des Croissants.
Isch beisse quer inein, so dass isch eine krosse Widerrstande inter der oberen Zahnreihe schpüre und gleischzeitige auf die Zunge. Mon Dieu!
Ich koste dieses Gefühle noch 2 Sekunden lang aus bevor ich das Stück zermalme, es sich mit dem reichlich fließenden Speichel vermischt und immer besser wird. Endlich darf es dann im Magen ankommen und mich von innen heraus mit einem Seufzer erfüllen.
Natürlich müssen’s zwei Croissant sein! Den zweiten zerpflücke ich, ich reisse den oberen Zipfel gnadenlos herunter. Die Fingerspitzen tauchen ein, durchdringen die knusprige Schicht, hinein in den weichen, zarten Teig; sind nun fettig und salzig, beim Abschlecken wie ein Dessert!

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