von Annette_Mueller | März 23, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Ich begrüße sie wieder ganz herzlich zu unserem Format der Sinn des Lebens. Schön, dass sie wieder bei uns sind! Wir setzen heute unsere Interviewreihe fort. „Auch Männer können heilen“ und ich freue mich auf meine heutigen Gäste. Bei mir sind Annette Müller, Heilerin und Gründerin der Heilerschule Ecole San Esprit. Und Thomas Grau, ein Absolvent dieser Schule. Und ich möchte mich mit den beiden heute gerne unterhalten, eben über dieses Fragezeichen, dass manche von ihnen vielleicht im Kopf haben, dass auch Männer heilen können. Und deshalb lade ich sie jetzt ein: Freuen sie sich mit mir auf meine Gäste und aufs Gespräch! Bis gleich!
Alexandra Wurlitzer: Liebe Annette, ich begrüße dich ganz herzlich! Schön, dass du da bist.
Annette Müller: Ja schön, wieder hier zu sein, Dankeschön!
Alexandra Wurlitzer: Lieber Thomas Grau, auch dich begrüße ich ganz herzlich. Schön, dass wir unser Gespräch fortsetzen können.
Thomas Grau: Schön, dass ich da sein darf.
Alexandra Wurlitzer: Wir hatten mit dir explizit als zusätzlichen Gast ja schon ein Gespräch im Vorfeld über das Thema „Auch Männer können heilen“ und das setzen wir jetzt fort. Weil natürlich noch lange nicht alles gesagt ist und weil wir gerne dich noch ein bisschen löchern wollen, wie es dir als Mann damit geht. Ich würde dich also, bevor wir zu dir dann natürlich in der Hauptsache dann auch noch kommen, würde ich dich gerne bitten, vielleicht nochmal kurz zu skizzieren: Was war dein Leben vorher, und wie bist du darauf gekommen, dich als Heiler ausbilden zu lassen und diesen Weg zu gehen, und wo stehst du jetzt?
Thomas Grau: Also, ursprünglich habe ich ja Handwerk gelernt. Präzisionshandwerk mit dem Schwerpunkt Kunststoff- und Holzverarbeitung. Ich habe da einige Zeit auch in dem Handwerk gearbeitet und bin dann aber raus aus diesem Betrieb. Und habe dann im Grunde genommen in einer Vertriebstätigkeit genau die Kunststoffe dann verkauft, die ich vorher verarbeitet hatte. Da war ne gute Kenntnis der Verfahren notwendig und deswegen fiel es mir jetzt da gar nicht so schwer, in den Vertrieb zu gehen, obwohl es eigentlich was völlig anderes ist. Aber nichts desto trotz, ich konnte mich da, denke ich, gut etablieren. Hab das dann über viele Jahre betrieben, bis es mir dann irgendwann zu eng geworden ist in diesem Betrieb. Es hat mich einfach nimmer zufrieden gestellt. Ich habe auch immer mehr die Sinnfrage gestellt: Was tust du hier eigentlich? Und schlussendlich hatte ich darauf keine Antwort mehr, jedenfalls keine, die mich für mich selber zufrieden gestellt hätte. Und deswegen war eine Entscheidung zu treffen und die habe ich dann auch getroffen. Und es hat dann zwar noch ein bisschen gedauert, bis ich dann wirklich zur Heilerschule gekommen bin. Aber letztendlich hat es dann auch nicht so lange gedauert, bis ich dazu gekommen bin. Weil, das Leben sorgt schon für uns, für mich. Und das war ja eigentlich fast schon Notwendigkeit, dass ich irgendwann darauf stoße. Weil, damit bin ich eigentlich schon lange befasst, mit diesem Thema Heilung. Und vor allen Dingen auch geistige Heilung. Was ist damit möglich? Und da ist sehr vieles möglich und das fand ich sehr, sehr faszinierend.
Alexandra Wurlitzer: Bist also dein Ruf gefolgt, letztendlich.
Thomas Grau: Kann man so sagen, ja.
Alexandra Wurlitzer: Und, wie wir schon in einem früheren Gespräch auch erfahren haben, relativ früh. Also du hast nicht wie viele andere dann eben erst abgewartet, bis es körperliche Zeichen gab. Also so richtig physische körperliche Zeichen, sondern da hat es sich noch eher so auf einem anderen Niveau befunden, was dich zur Umkehr bewogen hat.
Thomas Grau: Also, die Zeichen gab es schon. Sie waren halt jetzt noch nicht so einschränkend, dass ich jetzt hier größere Symptome gehabt hätte. Aber Zeichen waren durchaus schon da, sonst, glaube ich, hätte ich diese Entscheidung vielleicht doch noch nicht getroffen und auch nicht so früh. Aber sie waren durchaus da, und das habe ich jetzt schon als großen Hinweis drauf gesehen. „Tu bitte was, weil, das wird auf Dauer schaden!“
Alexandra Wurlitzer: Jetzt haben wir schon festgestellt, dass diese, ja, so, diese Heiler Qualität ja eher den Frauen zugeschrieben wird. Haben wir schon diverse Male heute oder in diesen letzten Gesprächen auch besprochen. Und wie ist es denn in der Ausbildung? Weil du warst bei Annette Müller in der Schule, in der Heilerschule, wie ist es denn in so einer Ausbildung, wenn man dann so in einem, wahrscheinlich mehrheitlich von Frauen besuchten Kurs kommt?
Thomas Grau: Ja, es ist nicht unangenehm. Aber also, ich glaube, im Vordergrund steht wirklich Heilung zu lernen. Lernen, was, was muss ein Heiler machen, um Heilung zu bewirken? Und ich empfand es jetzt nicht so, dass es geschlechtsspezifisch wäre oder dass es da Qualitätsunterschiede gegeben hätte, ob jetzt Frauen besser heilen können oder die Männer besser. Sondern es geht um, um die Bewerkstelligung von Heilung an sich. Und also, ich habe keinen Unterschied feststellen können. Aber es ist halt der Unterschied dahingehend feststellbar, dass sich halt deutlich weniger Männer in dem Kurs befanden als Frauen. Das war der einzige Unterschied, aber ansonsten.
Alexandra Wurlitzer: Also aus deinen Worten verstehe ich dann auch, dass die Tools, die verwendet werden in den Kursen, also Tools, das ist jetzt ein banaler Ausdruck, aber es geht wahrscheinlich um sehr viel mehr, dass da sowohl Frau als auch Mann gleich gut Zugang dazu haben?
Thomas Grau: Das würde ich so sagen, Ja!
Alexandra Wurlitzer: Ja, und wenn nicht, dann gibt’s sicherlich auch, wie soll ich denn sagen, dann gibt es sicherlich auch Möglichkeiten, wie man jemanden dann befähigen kann dazu? Oder dass er diesen Zugang, oder sagst du, es werden grundsätzlich einfach auch nur diejenigen kommen zu dir, die dann einfach alles mitbringen, was es braucht.
Annette Müller: Ähm, dass die Fähigkeit zum Heilen, die gehört zu unserem Menschsein dazu. Und das ist nichts, was wir von außen sozusagen uns anlernen, sondern das ist eine innere Kraft, eine Fähigkeit, die uns tatsächlich abtrainiert wurde. Also, wir sind geistig so in eine andere Richtung gelenkt worden, dass die wenigsten Menschen auf die Idee kommen: „ich könnte mit Kraft der Gedanken heilen.“ Natürlich, man liest das in Sciencefiction Romanen. Man sieht, ähm, Fernsehsendungen, wie zum Beispiel, ich glaube Enterprise, die sind irgendwie auch unterwegs gewesen auf der Erde und haben dann einfach mal so schnell dann eine neue Niere jemanden gegeben und solche Sachen. Also, so ist es nicht, dass das jetzt gar nicht im Bewusstsein wäre, aber wenn es im Bewusstsein ist, dann immer nur als Fiktion und als Phantasie und nicht als Realität. Besser gesagt, für die wenigsten tatsächliche Realität. Und deshalb ist es möglich, dass es jeder kann. Weil wir das Potenzial einfach freilegen, und deshalb geht es. Also, ich hatte noch nie eine einzige Person in der Ausbildung, die es nicht konnte. Der eine oder andere, der hat das dann nicht angewendet, weil er den Mut nicht hatte Fehler zu machen oder vielleicht eine Ablehnung zu erfahren, oder zum Beispiel, dass dann die Leute sagen: „Ach, der spinnt jetzt ganz!“ oder sonst irgendwie etwas, weil du musst dann schon so ein bisschen den Mut haben, das auch in die Welt zu bringen und zu sagen, seinen Freunden: „Ich habe was gelernt, darf ich das bei dir mal anwenden und üben?“ Oder er kommt mit uns mit, wird Heiler ohne Grenzen zum Beispiel, wo wir dann eben in Länder wie Indien, Sri Lanka, Mexiko fahren, um eben dort den Menschen in Not unsere Dienste anzubieten, kostenlos. Und dort dann eben sich zu erfahren und zu erleben. Aha, ich kann das am Fließband, am laufenden Band. Sechs Heilsitzungen täglich macht da jeder und hat dann auch sechs Erfolge. Und das ist schon sehr, sehr toll. Aber im Prinzip ja, wir haben alle diese Kraft in uns. Die Kraft zu schlafen, hat jeder ja, und es ist etwas ganz Natürliches, und du bekommst es eben dann mit. Ja, das heißt es, es ist Schlafenszeit, leg dich mal hin, mach die Augen zu und entspanne dich, und dann schläfst du irgendwann, ohne zu merken, dass du eingeschlafen bist. Und so ist es auch mit der mit dem Heilen lernen. Du hast natürlich verschiedene Techniken, genauso wie du verschiedene Betten hast, aus Holz, aus Metall, verschiedene Matratzen, Kapok oder Tempur oder sonst irgendwie etwas. Aber schlafen kannst du in jedem dieser Betten, und hier hast du eben verschiedene Techniken. Tempur, Kapok, was weiß ich? Diese dicken Matratzen, dünne Matratzen auf dem Boden oder sonst irgendwie etwas oder auf dem Tatami, das sind dann die Techniken. Aber die Kraft, diese Techniken umzusetzen auf eine Art und Weise, dass sie einen anderen Menschen heilt, die hast du in dir, genauso wie du die Fähigkeit zu schlafen in dir hast. Es ist also ganz natürlich und das unnatürliche ist, das nicht zu können.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, das stimmt. Ich hätte ganz gerne gewusst, ob dich das anstrengt, wenn du Heilung gibst? Die Frage drängt sich mir gerade so auf, weil du vorhin gerade sagtest, dass jeder kann so fünf, sechs Heilungen pro Tag geben?
Thomas Grau: Ja, es strengt schon an. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass man dann da deswegen Schweißperlen auf der Stirn hat. Das ist die also, das ist eine andere Form von Anstrengung als das, was wir von Arbeit her kennen. Also Arbeit ist immer irgendwie anstrengend. Also, man steht da eben im Angesicht seines Schweißes und trieft, das ist jetzt hier nicht der Fall. Sondern das ist eine Art von Verinnerlichung. Also, man geht hier sehr in sich und das ist vielleicht nur für den Geist anstrengend, nicht so sehr für den Körper. Da tut sich jetzt eigentlich nicht so gar arg viel. Man kann vielleicht Wahrnehmungen haben, das passiert ab und zu, aber ansonsten empfinde ich es nicht als unendlich anstrengend. Es ist eher eine Bereicherung, weil man, weil man irgendwo auch weiß, man tut jetzt einfach was gut ist, nicht nur für den Esperenten, sondern auch für sich selber. Das ist immer irgendwie mit dabei. Das kann man im Grunde genommen gar nicht abstellen. Also, wenn es dann anstrengend ist, dann ist es, kommt auch immer was für mich bei rum. So kann man vielleicht auch sagen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, also, das macht’s für mich eigentlich dann authentisch, wenn man sagt, ähm, wenn ich das tue, dann ist es etwas, was mich schon beansprucht. Ja, natürlich, aber letztendlich ist es dann ein, eine sehr zufriedene und eine, eine, wie soll ich das beschreiben, eine, eine Anstrengung, die, die gut tut, letztendlich dann. Weil, man kennt natürlich auch sicherlich andere oder, oder Heiler, die dann sagen, die sind dann völlig ausgelaugt nach dem Ganzen. Und das ist dann meiner Meinung nach, irgendwie fühlt sich für mich nicht ganz so richtig an. Denn ich glaube, wenn man jemanden anderen Heilenergie gibt oder Energie gibt, dann sollte man selber dann auch, durch einen, also wenn diese Energie durch einen selber fließt, dann, dann wird man ja dadurch genauso bereichert.
Thomas Grau: Genau, also, ein ganz wesentlicher Punkt ist vor allen Dingen auch, man erfährt sehr hohe Zufriedenheit, weil man eben Sinn in dem ganzen sieht. Und erst recht, wenn man dann natürlich sieht, was tut sich dadurch Gutes, bei dem den man behandelt. Also die Zufriedenheit sorgt eigentlich dafür, dass die Akkus wieder aufgeladen werden. Und ich denke, der lädt sich dann immer wieder auf, von, von Behandlung zu Behandlung. Und insofern ist man eigentlich auch am Abend nie komplett ausgelaugt. Also das kam mir da noch nie so vor. Bei allen anderen Arbeitsstätten kenne ich das, oder von anderen Tätigkeiten her kenne ich das. Aber das ist eine andere Form von, von, von Erschöpfung. Das ist eigentlich gar keine richtige Erschöpfung, sondern man ist vielleicht mal gerade müde und man hätte jetzt vielleicht nicht die Kraft für noch eine weitere Sitzung. Aber die, man weiß, die kommt auf jeden Fall wieder, und man kann das sehr lange machen, das würde ich schon sagen.
Annette Müller: Ja, das ist im Prinzip euphorisierend.
Alexandra Wurlitzer: Gutes Wort!
Annette Müller: Definitiv!
Alexandra Wurlitzer: Ja.
Annette Müller: Ja, es ist beglückend, man ist angeregt, euphorisierend ist es auf jeden Fall. Also, wenn du dich erinnerst an den Moment, wo wir da alle um die Liege stehen und der andere schickt seine Impulse. Und alle schauen zu und sehen, was sich da auf der Liege tut, und die Person sagt, oh, ich merke, wie meine, meine Schmerzen jetzt von 8 runtergehen auf 7 auf 6 auf 5 auf 4, und jetzt, oh, jetzt habe ich gar keine. Und wir schauen da alle zu. Und dann steht da einer mit Abstand von zwei, drei Metern und schickt dann nur diese geistigen Impulse, diese Absicht zu heilen, rüber. Weil das lernt, lernen wir, lehren wir in der Schule auch. Eben auch das Heilen ohne Berührung und das ist natürlich toll. Wenn du das siehst, da sind Leute dabei, die haben früher mal Yoga gemacht, die konnten es nicht mehr, dann stehen die auf und machen wieder ihr Yoga wie vor 20 Jahren! Und das ist natürlich, das feierst du. Also im Prinzip könnte ich sagen, mein Leben ist Party jeden Tag, aber ich feiere das, das feiern, diese, diese sensationelle Transformation von jemanden, der ausgeliefert ist, der Opfer ist von Umständen, von Systemen, von falschen Behandlungen zum Beispiel. Und auch, auch zugucken muss, wie die Kinder irgendwie kaputt gehen und leiden und den gesellschaftlichen Zuständen, die wir jetzt gerade haben. Und da ist natürlich toll, wenn du das spürst, was da in dir ist, und das umsetzt, dann interessiert dich das überhaupt nicht mehr. Das kann nicht mehr an mich ran!
Thomas Grau: Hm!
Annette Müller: Es, es verändert alles, weil, du bist in deiner Kraft. Was fehlt dir denn da? Was jemand anders sagt? Na klar, natürlich kannst du in Handschellen irgendwo abgeführt werden. Das geht noch immer. Aber ja klar, das geht, und du kannst irgendwie eingesperrt werden. Es kommt ein neuer Lockdown oder so, da musst du gehorchen. Das ist natürlich etwas, was nicht so toll ist, aber die Angst vor Krankheit? Ne, is weg, komplett!
Alexandra Wurlitzer: Schön! Haben dich denn auch schon andere Männer darauf angesprochen? Dass, also, wollten die wissen, wie war denn dein Weg und meinst du, kann ich das auch?
Thomas Grau: Also ja, ich bin angesprochen worden. Aber ich hatte so den Eindruck, das ist irgendwie Neugier: „Was macht der da“? Und vor allen Dingen, man kennt mich in dieser Rolle nicht, noch nicht genau. Ist ja noch so lange her, wo wir die Ausbildung gemacht haben. Deswegen ist es für alle, denen ich das mitteile, natürlich noch ganz neu. Ich hab net jedem vorher gleich gesagt, was sich jetzt, äh, welche Ausbildung ich gerade mache. Und insofern sind manche vielleicht etwas überrascht, haben oftmals auch noch gar nichts davon gehört. Und dann erkläre ich es aber dann schon gerne. Und ich habe schon den Eindruck, dass hier auch von der anderen Seite her recht viel Neugier da ist. Und, vielleicht manche sagen: „Ja, das haben wir schon mal gehört, so was soll es geben!“ Und dann steige ich ein ins, ins Gespräch und dann gehe ich etwas in die Tiefe. Und ich merke dann schon, ob dieses Gespräch weitergeht und ob Neugier da ist und ob die Leute das interessiert, dieses Thema. Und mehrheitlich ist das so. Also nicht für alle, manche sagen: „Ja, komm!“ Aber ich meine schon, dass da draußen es zunimmt und man wahrnimmt, dass es Heiler gibt, dass es auch geistiges Heilen gibt, dass das hilft und dass das eine Art von Komplementär Behandlung ist, also wenn nichts anderes mehr hilft. Das kann auch noch helfen! Eigentlich kurz etwas noch weiter nach vorne, man kann das vielleicht auch mal etwas eher probieren als nur als den allerletzten Ausweg. So würde ich mir das ganz gerne wünschen, und mal einfach zu sehen: wir stehen nicht in Konkurrenz mit allen anderen Verfahren die es da gibt, sondern wir, wir füllen eine Lücke auf, eine sehr, sehr wertvolle.
Alexandra Wurlitzer: Deswegen sitzen wir ja hier und unterhalten uns da drüber, genau. Was würdest du denn, oder würdest du deinen Weg auch anderen Männern empfehlen? Das ist jetzt zwar wahrscheinlich eine Frage, die du sowieso mit „JA“ beantworten würdest, oder?
Thomas Grau: Sowieso, ja, natürlich! Aber es ist halt auch sehr bewusstseinserweiternd. Und wer daran Interesse hat, dem sei es wirklich nahe ans Herz gelegt, das zu machen. Also diese Erfahrung, die kann man nicht mit etwas anderem machen. Also, wer da in Resonanz geht mit diesem Thema, soll sich bitte anmelden. Das ist unschlagbar!
Alexandra Wurlitzer: Du, du gehst ja jetzt, also die Ausbildung ist noch nicht, das hast du gerade gesagt, liegt noch nicht so lange zurück, und war jetzt im April, glaube ich, genau. Und ich glaube, ihr habt euch da auch als Männer, oder die Männer des Kurses, ihr habt euch da auch ganz gut kennengelernt, oder? Die ihr hier absolviert habt, und ihr steht auch in gutem Kontakt miteinander, oder?
Thomas Grau: Wir sind halt räumlich weit auseinander, aber wir haben natürlich über die normalen Medien immer Kontakt miteinander, das ist ganz klar. Aber auch mit dem Rest der Gruppe. Also wir klammern natürlich niemanden aus. Wir stehen tatsächlich, wir waren elf Leute, und wir stehen alle elf immer noch in Kontakt. Also, das hat sich auch keiner rausgezogen, was ich sehr angenehm finde und was eigentlich auch für die Qualität dieser Gruppe spricht und auch Qualität der Ausbildung. Also, hier haben sich elf Leute gefunden, ähm, ja, also das, das ist unschlagbar.
Annette Müller: Also, das Netzwerk ist schon riesig. Also, wir haben zum Beispiel eine ganz große Fernheilgruppe von, also internationalen, das sind über, ich glaube jetzt über 180 Leute drin. Die, wenn Not am Mann ist, wo man sich selbst einstellen kann und kann sagen: „Ich habe da jetzt irgendwie etwas. Wer schickt mir denn jetzt mal bitte Fernheilung?“ Und dann kannst du davon ausgehen, dass 40, 50, 60 Leute dir Fernheil schicken, dir Fernheilung schicken. Das ist aus unserem Netzwerk entstanden, da sind nur unsere Heiler drin.
Alexandra Wurlitzer: Nur für sich selber dann nicht.
Annette Müller: Praktizieren, doch, doch! Aber dann trittst du auf die Bremse und gibt’s gleichzeitig Gas. Ja, also, es ist schon, du brauchst, du schickst ja Impulse und diese Impulse beim Heilen kommen aus dir raus und die gehen nach außen. Und hier, wenn du Heilung empfängst, kommt die Heilung von außen und geht nach innen. Und da ist es wunderbar, wenn du wirklich dich dann hinlegen kannst oder hinsetzen kannst und weißt: „Aha, da beginnt jetzt jemand, wenn sonst viel läuft und öffnest dich dann ganz bewusst dem Ganzen. Stehst halt nicht irgendwo und machst was anderes, wie ganz schnell noch den Brief schreiben oder, naja, Kühlschrank sauber machen oder sonst irgendwie was, was da eben ansteht. Ähm, das ist schon toll, dass man sicher kann man sich selbst heilen, aber warum sollte man das, was da ist, nicht annehmen? Du kannst auch den bequemen Weg gehen und dich heilen lassen.
Alexandra Wurlitzer: Ja schon, also, ich bin halt immer so Fan von Hilfe zur Selbsthilfe. Und dann eben etwas für mich selbst auch tun können, Verantwortung für mich zu übernehmen, und das dann auch …
Annette Müller: Ja, das ist was: sich helfen lassen, ist auch Verantwortung für sich übernehmen. Also, ich muss da nicht immer alles selber tun. Denn wenn ich immer alles selber tue, ist ja auch eine gewisse Härte mir selber gegenüber. Ich darf mich lieben lassen, ich darf mich heilen lassen, ich darf etwas, was mir gegeben wird, annehmen. Ich darf mich über ein Geschenk freuen. Ich darf sagen: „Oh, vielen Dank für diesen schönen Blumenstrauß!“ Und nicht: „Och, das wäre doch nicht nötig gewesen!“ Ja, das ist so, da freut sich dann der andere auch, wenn du das nimmst. Ja, wenn sich jemand über ein Geschenk nicht freut, dann magst du dem auch nicht mehr was schenken. Oder das, es ist halt irgendwie komisch. Aber hier ist eben die Möglichkeit, du kannst auch, wenn du Hilfe brauchst, dich in eine ganz große Gruppe hineinbegeben und bekommst von Leuten aus Hawaii, aus Südafrika, aus Indien, wo überall die Absolventen verstreut sind, kommen dann Tag und Nacht Heilimpulse zu dir. Und das ist spürbar, das ist bemerkbar.
Alexandra Wurlitzer: Okay, ja, das macht Sinn für mich. Das kann ich verstehen oder beziehungsweise das kann ich so annehmen.
Annette Müller: Und dann, wenn man natürlich nicht irgendwie die Möglichkeit hat, dann um Hilfe zu bitten, dann hast du natürlich deine Hände immer bei dir. Und du hast auch deinen Geist bei dir. Du kannst auch allein über diese Impulse, die du dir dann selbst schenkst, helfen.
Alexandra Wurlitzer: Ich frage jetzt nur auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer, die wollen das vielleicht auch wissen.
Annette Müller: Ja. ja das geht schon!
Alexandra Wurlitzer: Okay. Wir haben schon mal was gehört von einem Schnupperkurs. Ich hab dann was gehört von der Ausbildung. Also, da gibt es verschiedene Optionen, glaube ich, in deiner Heilerschule?
Annette Müller: Ja, es gibt verschiedene Optionen. Es gibt also eine zweijährige Ausbildung, die geht über 7mal Anreisen. Dann haben wir die geblockte Ausbildung, das ist für die, die eben nicht diese Zeit haben. Das ist, meistens, sind auch meistens Therapeuten, die daran teilnehmen. Die geblockte Ausbildung, das sind drei Wochen, die man in verschiedenen Abständen belegt. Und dann gibt es eben noch diesen Doppel Block, den du mit gemacht hast. 14 Tage am Stück für diejenigen, die sagen: „Boah das ist, gar nicht links und rechts schauen, so schnell wie möglich anderen helfen.“ Und wenn man jetzt zum Beispiel kranke Familienmitglieder hat oder eben Partner, die krank sind oder jemandem unbedingt schnell helfen will, dann sollte man eben diese 14 Tage belegen, weil die wirklich, da bist du sofort in der Kraft, also voll, voll loszulegen.
Alexandra Wurlitzer: Mhm.
Annette Müller: Ja, gut. Was sagst du dazu?
Thomas Grau: Kann ich nur bestätigen. Also ich war halt auch neugierig genug. Also wenn, dann, dann, dann gleich alles auf einmal. Und der dritte Block, der fehlt jetzt noch, aber den kann ich, kann ich, glaube ich, sowieso erst im November belegen. Genau, das ging jetzt leider nicht eher, und das war jetzt das Nächste, was noch frei war, wo ich mich noch anmelden konnte, und deswegen habe ich das auch gleich komplett durchgezogen.
Alexandra Wurlitzer: Aber eben ja, es fehlt noch ein Teil. Aber du kannst schon, du kannst schon was bewirken, und insofern.
Annette Müller: Also, man muss den dritten Block nicht machen. Also, der dritte Block, das ist der sogenannte, wir sagen so unter uns, sagen: „Das ist der spooky Teil!“ Da gibt es so ein paar spooky Tools, wo man also sagt: „Ist das möglich?“ Du gehst in der Zeit zurück vor die Empfängnis und änderst dort die Gene. Also, zum Beispiel! Und es gibt es noch mehr so abgefahrene Dinge.
Alexandra Wurlitzer: Okay, klingt spannend. Also, wir können hier in den Sendungen natürlich jetzt da nicht großartig die ganzen Tools A: nicht offenlegen, logischerweise, weil das ist ja …
Annette Müller: Na ja, also ich meine, man könnte, die Technik kann man schon beschreiben, aber allein mit der Technik, alleine nur, wenn du ein Buch liest über Ballett, bist du kein Balletttänzer.
Alexandra Wurlitzer: Richtig, wo findet man denn da nähere Informationen?
Annette Müller: Auf der Webseite. Suchbegriff Heilerschule San Esprit eingeben oder École San Esprit oder einfach nur San Esprit. Dann kann man auf das Kontaktformular gehen. Oder man bestellt sich ein Buch und liest das erstmal, das ist auch gut. Aufs Kontaktformular kann man gehen und über das Kontaktformular die Broschüre bestellen, die dann kostenlos ins Haus kommt. Und Heiler kann man dort auch finden, im Heiler Verzeichnis. Die sind nach Ländern und auch nach Postleitzahlen sortiert. Also das ist, sind umfangreiche Informationen.
Alexandra Wurlitzer: Aber es ging ja letztendlich, habe ich so verstanden, auch auf die Entfernung.
Annette Müller: Ja, Fernheilung, die gibt es auch. Also, ich persönlich finde es toll, dass das geht. Aber ich bin Fan von persönlicher Begegnung und vom Handauflegen.
Alexandra Wurlitzer: Viele sind das.
Annette Müller: Ja, genau!
Alexandra Wurlitzer: In einer Zeit, in der es lange jetzt nicht wirklich möglich war!
Annette Müller: Ja genau!
Thomas Grau: Und dann so merkt, ich mag auch gern die Leute physisch vor mir haben. Irgendwie habe ich so den Eindruck, es geht da trotzdem irgendwie mehr zwischen uns hin und her.
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja, es ist einfach, ja, ist anders, egal wie. Also die Qualität, genau. Du sprachst vorhin noch von Anreisen. Darf ich noch fragen, wo das stattfindet, die Ausbildung?
Annette Müller: Ja, wir haben zwei Locations, also zwei Schulen. Wir haben eine am Chiemsee in Bayern und eine am anderen See, in Italien. Am Lago Maggiore. Am Lago Maggiore ist die geblockte Ausbildung und die Modul Ausbildung über zwei Jahre findet am Chiemsee statt.
Alexandra Wurlitzer: Ja, okay, schön, wunderbar, sehr, sehr schön! Also, zwei Seen, Berge in den meisten Fällen. Alles da an guten Energien. Schön, weil, der Rahmen ist ja auch immer wichtig, glaube ich, in dem so etwas stattfindet. Hast dich wohlgefühlt oder? Du warst auch am Lago Maggiore.
Thomas Grau: Nee, ich war am Chiemsee. Das nächste Modul findet dann am Lago Maggiore statt.
Alexandra Wurlitzer: Umso besser – schön! Dann sind wir leider schon wieder am Ende des Gesprächs angekommen. Aber ich freue mich, hat mir viel Spaß gemacht, mit einem Mann auch mal darüber zu sprechen, wie seine Heiler Erfahrung ist. Und beziehungsweise das Klischee, das ist nur Frauen, ja, dass es Frauen vorbehalten ist, so etwas zu tun. Da mal ein bisschen aufzuräumen. Vielen Herzlichen Dank und vor allen Dingen viel Erfolg für deinen Weg. Auch dir liebe Annette, vielen Herzlichen Dank, dass du uns wieder ein bisschen was erzählt hast über deine Schule und vor allen Dingen eben einfach auch wieder aufmerksam gemacht hast, was geht. Ja, das ist ja wichtig. Vor allen Dingen einen Hoffnungsschimmer dann auch wieder gegeben habt. Das habt ihr beide. Und ist der Sinn des Lebens, genau. Und dass es auch nicht immer der letzte Strohhalm sein sollte, den man ergreift.
Annette Müller: Vielen Dank für die Einladung!
Alexandra Wurlitzer: Vielen Dank für eure Mission, für euer Tun und für euer Sein. Bis zum nächsten Mal. Auch ihnen, liebe Zuschauer, sage ich wieder ganz herzlichen Dank, dass sie mit reingeschaut haben und mich begleitet haben in dem Gespräch mit meinen Interviewgästen. Ich hoffe, sie haben auch ihren Horizont wieder erweitert in diesem Gespräch, konnten viel mitnehmen. Und ich freue mich, wenn sie das nächste Mal wieder einschalten. Bleiben sie bis dahin liebevoll zu sich selbst. Bleiben sie aber auch achtsam und wachsam für all die Dinge, die es so gibt zwischen den Welten. Ich freue mich, wenn sie wieder reinschauen, bis dahin, auf Wiederschauen.
von Annette_Mueller | März 20, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Hallo, ich begrüße sie wieder ganz herzlich zu unserer Interviewreihe „Auch Männer können heilen“ im Format „Der Sinn des Lebens“. Schön, dass sie wieder dabei sind und sich öffnen für diesen Gedanken, dass eben auch Männer heilen können. Für manche scheint es tatsächlich ein großes Fragezeichen zu sein, und man öffnet sich vielleicht lieber einer Frau, weil man da die Fürsorge spürt. Wie auch immer, aber ich habe beides hier heute an diesem Tag. Ich habe eine Frau, ich habe einen Mann, ich habe nämlich Annette Müller bei mir. Sie ist Heilerin und die Gründerin der Schule École San Esprit. Und einen Absolventen ihrer Schule, noch relativ frisch, aber eigentlich schon im Einsatz, so hoffe ich doch zumindest. Thomas Grau ist ansonsten noch bei mir. Bleiben sie dran und freuen sie sich mit mir auf meine Interviewgäste. Bis gleich.
Alexandra Wurlitzer: So! Hallo, ihr beiden, schön, dass ihr da seid. Herzlich willkommen!
Annette Müller: Hallo, ja, vielen Dank für die Einladung. Es ist so schön, wieder hier zu sein.
Alexandra Wurlitzer: Annette Müller, du bist ja schon ein Urgestein in diesem Sender. Ich habe schon so viele Videos von dir gefunden bei unserem Sender QS24. Also auch der Zuschauer, die Zuschauerin, die sich natürlich für weitere Hintergründe interessieren, die über dieses Gespräch dann am Ende hinausgehen, finden da ganz viel Stoff.
Annette Müller: Ja, ja, und wie schön, dass du gerade das ansprichst, weil Thomas ist über QS24 in der Heilerschule gelandet.
Alexandra Wurlitzer: Spannend, ja, so klein ist die Welt manchmal dann. Oder, oder so groß ist unser, unser Radius. Ist schon sehr schön – fein. Annette Müller, du bist Gründerin der Heilerschule École San Esprit. Und ja, wie soll es anders sein, aus eigener Erfahrung, aus eigener, leidvoller Erfahrung, hast du diese Schule gegründet und beziehungsweise hast dich erstmal selbst wahrscheinlich geheilt, oder?
Annette Müller: Ja! Ich hatte das große Glück, aus einer sehr negativen gesundheitlichen Situation, verursacht durch einen Autounfall mit starken Kopfgelenksverletzungen, von dieser Abwärtsspirale wieder hochgezogen worden zu sein, durch das geistige Heilen. Meine Mama hat irgendwie eine Sendung im Fernsehen gesehen, hat gesagt: „Das solltest du ausprobieren!“ Und ich verdrehte die Augen und dachte: „Naja, okay, ich gehe dahin und beweis ihr, dass es nicht wirkt!“ Und das war das Einzige, was mir auch nur im Geringsten geholfen hat, und das war so ergreifend für mich, dass ich mir gesagt habe: „Den Weg gehe ich!“ Und kurze Zeit später, relativ kurze Zeit später, habe ich dann auch die Heilerschule gegründet, und da ist es mir schon richtig gut gegangen. Ähm, und das war dann schon aus der Freude heraus. Also, da war das Leid dann schon vorbei. Und dann hat also das wunderbare, enthusiastische, positive, freudvolle und glückliche Leben begonnen. Also, mein Leben ist seither so viel schöner als vorher. Das ist ja, ich habe zwei Bücher geschrieben. Das eine „Ich gehe den Weg der Wunder“ beschreibt den Weg bis, glaube ich 2009. Und das zweite, das kommt jetzt demnächst raus, beschreibt den Weg von 2009 bis 2020 – also bis zum Lockdown.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, und du gibst ja auch eine Garantie, dass jeder Absolvent deiner Schule dann nach der Schule auch heilen kann. Und das macht man ja auch nicht einfach so, schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel, sondern das sagt man nur, wenn man diese Erfahrung gemacht hat.
Annette Müller: Das ist einfach so, und das kann jeder, der die Schule absolviert hat bestätigen. Stimmt es?
Thomas Grau: Ja, stimmt ganz genau.
Alexandra Wurlitzer: Dann kommen wir doch gleich mal zu dir, lieber Thomas. Schön, dass du da bist, und es ist noch relativ frisch. Deine Ausbildung, also dass die zurückliegt. Ja, sagen wir mal, oder fangen wir mal so an, wie war dein Leben bisher? Was hast du bisher gemacht, beruflich oder was machst du vielleicht auch noch?
Thomas Grau: Ähm, also, ich hatte eine Außendiensttätigkeit, die habe ich fortgeführt bis letztes Jahr April, Ende April. Und ich hatte schon weit im Vorfeld, in den letzten ein bis eineinhalb Jahren vielleicht etwa, vor der Kündigung, habe ich bemerkt, das ganze tut mir nicht mehr gut. Das Ganze ist eine Spirale abwärts, und ich habe immer mehr gemerkt, es ist überhaupt nicht meine Natur. Alles das, was ich hier tun muss und wofür ich gerade stehen muss, wofür ich meinen Namen hergeben muss, es hat mir überhaupt nicht mehr gut getan. Und ich habe gemerkt, es geht immer weiter nach unten mit mir. Man wird ständig müde, man ist immer unenergetischer, man kann sich auch am Wochenende überhaupt nicht mehr erholen. Also, man hat von Montag bis Freitag ein stetiges Programm, wovon man jetzt nicht so genau weiß, wie lange dauert es denn am Tag? Das kann auch mal später werden, je nach Verkehrssituation. Und ich habe es einfach nicht mehr geschafft, mich über zwei Tage, Samstag und Sonntag, wieder so herzustellen, dass man die nächste Woche wieder durchsteht. Und es war dann abzusehen, das kann so nicht weitergehen. Weil das führt, es führt höchstwahrscheinlich in die Krankheit und bevor das so weit ist, wollt ich eigentlich selber noch die Herrschaft über mein Leben behalten. Und deswegen habe ich gesagt, ich habe das mit meiner kleinen Familie besprochen: „Jetzt muss eine Veränderung her!“ Aber ich wusste damals natürlich noch nicht, wo wird es denn hingehen, sondern ich habe einfach erst mal. Dem Ruf meiner Gesundheit bin ich gefolgt und habe gesagt, so, ich muss raus, weil in dem Umfeld, wenn einem das so festhält, kann man auch keinen kreativen Gedanken fassen. Der kommt einfach nicht, weil, man ist so mit sich selbst und mit den Umständen, die so, die einem sosehr zusetzen beschäftigt, um mit denen irgendwie klarzukommen. Da bleibt Kreativität komplett auf der Strecke, und das war bei mir eben so. Deswegen brauchte ich eine gewisse Zeit auch nach der Kündigung, überhaupt mal wieder mich selber zu spüren. Das hat ja, das war sehr lange her, dass ich, dass ich mich selber mal irgendwie wieder spüren konnte. Das war einfach, ich musste raus!
Alexandra Wurlitzer: Mhm, jetzt ist es ja sehr vorausschauend von dir, sage ich jetzt einfach mal, dass du relativ früh, wenn auch vielleicht aus deiner Sicht, vielleicht auch schon sehr spät, aber relativ früh, was deine Gesamtsituation angeht, dass du da eine neue Entscheidung triffst. Weil viele, die werden einfach im Laufe ihres Arbeitslebens so schwer krank, werden dann frühberentet, wie auch immer, weil sie eben ihren Job, den sie da machen, so nicht mehr durchstehen. Wie du ja auch sagst. Und bei dir war es ja jetzt Gott sei Dank noch nicht so weit. Also, dass sich das in körperlicher Symptomatik gezeigt hat, außer eben Erschöpfung wahrscheinlich und fehlende Freude und diese Dinge.
Thomas Grau: Richtig, genau ja, aber auch energetisch hat hier einfach alles nachgelassen. Und dann, dann bleibt auch die komplette Lebensfreude und der Lebenswille, möchte ich schon fast sagen, auf der Strecke. Also, man hat nichts mehr vom Leben, man funktioniert einfach nur noch. Man ist hier wirklich in einer Spirale, wo irgendetwas über einen bestimmt wird, ohne dass man selber noch Einfluss auf das eigene Leben hatte. Und das, hier war einfach Einhalt zu gebieten. Das kann man gar nicht anders sagen. Irgendwann also, das hätte ich ganz sicher. Man weiß ja nie, wie lange wird es denn noch gehen. Man kann immer sagen, ja, ich probiere es nochmal und nochmal und nochmal, aber das kann man nicht unendlich lang fortführen. Das wird irgendwann Konsequenzen haben, und so lange wollte ich nicht warten.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt hast du ja gesagt, du wusstest, glaube ich, als du gekündigt hast, noch nicht wohin oder was, was dann jetzt in der Familie hat. Dann hat man auch Verantwortung dahingehend. Das ist außerordentlich mutig, aber du würdest wahrscheinlich das jetzt anders sagen. Du würdest wahrscheinlich sagen, es ging nicht anders, oder?
Thomas Grau: Ja, irgendwann wird es unausweichlich, weil das eine kann man ja schon kommen sehen, dass es kommt. Es ist ein gewisses Unheil, was auf einen mit ziemlicher Sicherheit zukommt, und ich muss mir jetzt natürlich die Frage stellen, will ich das jetzt noch länger probieren und gehe das Risiko ein, dass ich dann irgendwann mal gar nimmer handlungsfähig bin, oder treffe ich vorher eine Entscheidung für mich? Und dann ist es immer mutig, finde ich, sondern es ist vernünftig, das zu tun.
Alexandra Wurlitzer: Und zwangsläufig irgendwie.
Thomas Grau: Irgendwie zwangsläufig, ja.
Alexandra Wurlitzer: Alles klar! Jetzt sagst du, du hast, bist aufmerksam geworden, glaube ich, über QS24 auf die Heilerschule. Wann?
Thomas Grau: Ähm, das war im September. Also, ich glaube auch nicht, dass das Zufall war, weil ich hab mich schon sehr viel mit dem Thema Heilung im Vorfeld schon immer wieder beschäftigt. Ich habe auch sehr viele Bücher dazu gelesen, auch Videos, und war mit dem Thema schon lange befasst, und es hat immer ein, ein Puzzle Stein gefehlt. Nicht, wie geht das? Und ich habe dann durch Annette Müller erfahren, es gibt ne Schule, wo man das lernen kann, und das fand ich super spannend. Ich wusste das nicht, dass es das gibt, und ich bin dann auch gleich ins Internet gegangen und hab geguckt, hab das alles eingegeben. Gibt’s, was gibt es denn hier eigentlich alles? Inwiefern kann man diesen Kurs, oder wie kann man zum Heiler werden? Und ich hab dann recht kurzfristig einen Termin bekommen zu einem Schnupperkurs. Das war auch vielleicht eineinhalb Wochen später. Also da hatte ich noch Glück, da überhaupt noch mit reinzukommen. Und danach war klar, also, das muss ich machen, das wird mein Weg sein. Es war einfach das, was noch gefehlt hat, und alles andere, mit allem anderen bin ich nicht in Resonanz gegangen. Also, ich hätte mir jetzt nichts anderes, einen anderen Außendienstjob oder irgendeine Tätigkeit in der Wirtschaft vorstellen können, wo ich dann im Grunde genommen wieder in den gleichen Strukturen bin, die auch wieder das gleiche mit mir machen.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, was war es denn, das dich konkret, oder dass du das Vertrauen hast, dass du genau bei Annette Müller das findest, wonach du suchst?
Thomas Grau: Keine ganz leichte Frage, aber man schaut an und WEISS! Ich kann es gar nicht anders sagen. Weil, es ist keine, keine rationale Entscheidung, sondern man lässt das Ganze auf sich wirken. Und im Grunde genommen kam es zu einem Zeitpunkt, wo es genau richtig kam. Also woran sollte ich zweifeln? Das war einfach das, wonach ich gesucht habe. Ich kann, könnte jetzt nicht sagen, ich habe ganz explizit genau danach gesucht oder eine Schule zu finden, sondern das Thema kam auf mich zu, weil ich wahrscheinlich innerlich Appetit drauf hatte.
Alexandra Wurlitzer: Ja, weil, es gibt ja, also, wenn wir jetzt mal gucken, wir finden ja, ich sage jetzt mal, vielleicht nicht unbedingt auch Heilerschulen, gibt es, gibt es etliche, also gibt’s eben viele und wahrscheinlich sehr unterschiedliche Qualitäten. Ich will das auch nicht irgendwie bewerten oder sonst was. Aber irgendwas muss es ja gewesen sein, wo du sagst, aber dann lassen wir es als Führung bestehen, dass du dich eben einfach da hast führen lassen zu genau dem richtigen Ort. Wo du, wo dein Weg dann weitergeht und wieder in eine, in eine Wendung führt, wo du dann glücklich werden kannst.
Thomas Grau: Ja, kann man so sagen, und ich denke, dass, das es geht, irgendwo auch nach dem Resonanzprinzip. Mit nichts anderem hätte ich mich anfreunden können, und es kam auch zu einem wirklich richtigen Zeitpunkt. Ich hatte mich ein bisschen verabschiedet, sozusagen. Also mich wieder ein bisschen hergestellt, so mental, und nachdem eine Zeitlang einfach keine Antwort auf die Frage da war, kam sie dann aber einfach, und dann, dann weiß man es einfach. Ich kann es gar nicht anders sagen, einfach ein inneres Gefühl, hier bin ich richtig, das muss ich machen. Das ist jetzt genau, wonach ich gesucht habe.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, was hat dich denn dann, du hast von dem Schnupperkurs erzählt, was hat dich denn da, gab es irgendwas, was dich besonders beeindruckt hat, wo du dann sagtest, ja, da mache ich jetzt eben dann weiter, oder war das eh schon klar?
Thomas Grau: Ja, ich denke, man hat vielleicht ganz allgemein eine Vorstellung davon, was ist ein Heiler. Da hat man vielleicht eine Vorstellung, die nicht unbedingt dem entspricht, was man dann wirklich macht, oder wie man eigentlich zum Heiler werden kann. Und dort habe ich dann schon erfahren, wie das konkret aussieht. Es gibt natürlich verschiedene Techniken, und man kann dort auch beobachten, wie sie funktionieren. Weil, es waren auch Heiler da, die uns natürlich selber Heilungen vorgenommen haben. Also kann man es auch direkt spüren, und es hilft natürlich viel, um dem Ganzen dann auch wirklich Glauben zu schenken. Weil, vielleicht gibt es auch viele, die sagen, ja, das funktioniert ja sowieso alles nicht. Das funktioniert eben schon! Und an dem Schnupperkurs habe ich deutlich an mir selber auch gemerkt, das funktioniert. Und dann war damit natürlich auch klar, das werde ich machen.
Alexandra Wurlitzer: Was hast du, magst du darüber reden oder kannst du darüber reden, was du spezifisch, worum es …
Thomas Grau: Ja, ich hatte ein größeres Problem immer in der Schulter. Ich habe einfach immer größere Schulterschmerzen. Kommen vielleicht auch vom vielen Autofahren, vom Außendienst her noch so ein Restschmerz. Und da konnte mir einer der Heiler das relativ schnell eliminieren, und das hatte ich schon schon relativ viele Jahre mit mir rumgetragen. War natürlich auch beim Orthopäden. Aber im Grunde genommen waren das immer nur kurze Momente oder kurze Phasen, wo es dann eine Weile besser war, und es kam halt wieder zurück. Und seitdem kam es halt nicht mehr wieder zurück.
Alexandra Wurlitzer: Also die Nachhaltigkeit, das ist etwas, was dich beeindruckt hat und was ja auch, was ja eigentlich auch jeder sucht und sagt, ich will nicht nur, das vorübergehend der Schmerz mal nachlässt, was vielleicht für viele auch schon ein Gewinn ist, aber wenn er ganz geht, das ist natürlich das Optimum.
Thomas Grau: Genau und vor allen Dingen, es gibt keine Nebenwirkungen, auch das war noch so wichtig.
Annette Müller: Nebenwirkung: Bewusstseinserweiterung!
Alexandra Wurlitzer: Ja, das ist aber nicht negativ, was man so mit Nebenwirkung verbinden würde. Also genau. Gab es denn für dich als Mann Herausforderungen in der Ausbildung, letztendlich zum geistigen Heiler?
Thomas Grau: Also ich würde sagen, ich habe jetzt mich als Mann nicht als benachteiligt betrachtet. Sondern es war schon in dem Schnupperkurs deutlich zu sehen, dass ein gewisser weiblicher Anteil einfach der größere sein wird. Aber damit habe ich im Vorfeld schon gerechnet, weil vielleicht das Pflegerische eher in der Natur der Frau zu finden ist. Aber das heißt noch lange nicht, dass es nicht Männer auch könnten. Und, also für mich bestand überhaupt kein Zweifel, und ich habe jetzt das net vom Geschlecht abhängig gemacht, ob ich hier gute Leistungen bringen kann oder nicht. Also das war für mich, das ist, das ist ein und derselbe. Ob es ein Mann oder Frau ist, spielt keine Rolle.
Alexandra Wurlitzer: Du nennst jetzt gerade das, das Pflegerische. Ich würde es eher das fürsorgliche, als fürsorglich bezeichnen. Aber das kann und sollte ein Mann ja gleichermaßen gut können, wie gesagt.
Annette Müller: Wobei das Heilen nicht gleich fürsorgerisch oder pflegen ist, sondern das geistige Heilen heilt mit der Kraft des Geistes. Heißt mit Kraft deiner Gedanken. Und ein Mann kann denken, eine Frau kann denken. Gedanken, diese Gedanken haben Kraft und Kraft dieser Gedanken heilen wir. Und was uns eben unterscheidet von vielleicht anderen Anbietern ist, dass wir wirklich ergebnisorientiert arbeiten. Und wir können garantieren, dass jeder, der die Heilerschule absolviert, schon während er noch in der Ausbildung ist, wird er heilen können. Und das, glaube ich, hebt uns doch sehr ab. Und vor allen Dingen auch dieses Vorurteil: Wie hat ein Heiler jetzt auszusehen? Wie hat er jetzt aufzutreten? Was erwartest du von einem Heiler? Ähm, also, wenn man dich auf der Straße jetzt sieht, dann würde man nicht sofort sehen, du bist Heiler. Man erwartet jemanden in weißen esoterischen Kleidern, mit Kristallen behängt und vielleicht auch noch mit Federn, dann Räucherstäbchen und solche Sachen. Also, da gibt es sehr viele Vorurteile. Und mein Ziel ist es ja, diese Art der Heilung aus dieser Ecke der nebulösen Esoterik rauszubringen und gesellschaftsfähig zu machen. Und da sind wir eben auf einem ganz guten Weg, und deshalb haben wir eben auch, ähm, Menschen in der Ausbildung, die sich genau davon angesprochen fühlen. Das es etwas ist, was wirklich gesellschaftlich anerkannt wird. Ich habe 2019 den Mind Change Award überreicht bekommen für diese Leistung, die Schulmedizin und das geistige Heilen zusammenzubringen und nicht zu verfeinden. Also, das ist, das ist schon toll. Also, da habe ich also wirklich einiges vorzuweisen. Natürlich immer mit einem ganz tollen Team dahinter, mit tollen Dozenten. Du hast ja gesehen, wer eben da auch unterrichtet und welche Qualität diese Ausbildung hat. Wir nehmen jeden mit, und jeder wird es können. Es führt kein Weg daran vorbei. Und du hast es bestimmt bei deinen ganzen Kommilitonen gesehen, dass sie das dann konnten.
Thomas Grau: Ja, Genau!
Annette Müller: Klar.
Thomas Grau: Funktioniert!
Alexandra Wurlitzer: Hattest du vorher überhaupt, hattest du auch Zweifel? Waren die trotz allem da? Oder warst du jemand, der sagt: „Nö, ich bin ganz offen mit meinem Bewusstsein und ich, ich schau einfach, was passiert, und ich mache alles mit!“ Und aber im Normalfall, also, die meisten würden sagen, man hat einfach so für den Start mal Zweifel, aber natürlich wird man dann wahrscheinlich eines Besseren belehrt mit der Erfahrung im Kurs.
Thomas Grau: Also, ich denke, eine gewisse Offenheit, die brauchts sowieso, sonst würde man sich mit dem Thema gar nicht auseinandersetzen. Also, das setze ich jetzt einfach mal voraus. Zweifel, glaube ich, gibt es immer. Ich bin immer noch nicht ganz sicher. Ich glaube, sie gehören so ein bisschen mit dazu. Aber mit jedem Mal, wo irgendetwas funktioniert was man tut, wird das auch weniger.
Alexandra Wurlitzer: Wie hast du dich denn erlebt in der Ausbildung, die du dann gemacht hast? Oder, wir sind jetzt weg vom Schnupperkurs, dann in der, in der Ausbildung? Wie hast du dich da erfahren? Wie war dein Weg in diesen, ich glaube, 14 Tage waren das, also auch so ein straffes Programm?
Thomas Grau: Naja, das ganze nimmt irgendwann eine, eine, eine ganz wunderbare Dynamik an. Also, natürlich ist es so, man trifft sich, jeder hat seine Geschichte, die einen genau irgendwie zusammenführt, und es war auch so ein paar Tage, um sich gegenseitig ein bisschen abzutasten. Aber danach entsteht eine Dynamik, die, die muss man glaube ich erleben. Man kann sie sehr schwer beschreiben. Also, man ist dann wirklich in einer Art von Konspiration, die eigentlich per se schon heilt. Und alles das, was man dann an Techniken noch mitbekommt, hilft nochmal zusätzlich. Aber das, glaube ich, kann man wirklich nur erleben. Das kann man eigentlich wirklich nicht mit Worten beschreiben. Weil, hier endet eigentlich die Sprache. Das muss man erleben, das geht weit nach innen. Das ist sehr bewusstseinserweiternd, das ist es auf jeden Fall, und für mich enorm bereichernd. Also, ich glaube, ich habe keine zwei vergleichbaren Wochen in meinem Leben erlebt wie diese beiden in der Ausbildung.
Alexandra Wurlitzer: Aha, jetzt hast du das ja wahrscheinlich ohne deine Familie gemacht, diese Ausbildung. Wie hat dich denn deine Familie erlebt, als du wieder nach Hause kamst, oder auch deinen Bekanntenkreis? Hat man die Veränderung, hat man sie dir angemerkt?
Thomas Grau: Ja, meine Frau hat sofort gesagt, du stehst viel gerader. Das war schon direkt nach dem Aussteigen war das zu bemerken, und das war auch mein Gefühl. Man, man richtet sich einfach gerade aus. Und ja, es gibt natürlich schon Zweifel, auch im direkten Umfeld, auch in der, in der eigenen Bekanntschaft und Verwandtschaft. Die gibt es natürlich, und es geht auch nicht jeder mit diesem Weg mit. Aber bisher ist es so, es stellt mich jetzt deswegen menschlich keiner in Frage. Es ist nur, es kann nicht diesem Weg folgen, geht nicht jeder mit, aber das ist auch okay. Es muss auch nicht jeder mitgehen. Diejenigen, die kommen sollen und die, mit denen man den Weg weitergehen kann, die bleiben natürlich. Bei allen anderen, das muss man einfach akzeptieren.
Alexandra Wurlitzer: Ja, vielleicht kommt, also, manche brauchen halt ein bisschen länger vielleicht dann, wenn sie sagen: „Okay, ich schaue mir das jetzt mal von außen an, und ich schau mal, wie sein Weg, also Thomas‘ Weg jetzt aussieht, und nähern sich dann wieder an. Das sei ja jedem zugestanden. Das ist ja völlig in Ordnung, und da kann ja auch, muss auch keiner über seinen Schatten springen. Genau, die Hauptsache, du weißt, was du willst, und du gehst deinen Weg, und du hast die Unterstützung in deiner engsten Familie. Das ist wichtig. Also, die haben das auch mitgetragen, quasi und mit unterstützt. Bist du denn jetzt schon tätig als geistiger Heiler?
Thomas Grau: Ja, ich bin schon tätig, ist natürlich das nächste private Umfeld. Die Leute, die ohnehin schon neugierig waren, die wollen natürlich jetzt wissen, wie geht das? Und bringt eigentlich jeder irgendwas mit, woran ich dann als Heiler dann, dann mich natürlich dann auch ähm, äh, äh betätigen kann. Wo ich dann einfach meine Versuche macht und natürlich auch meine Erfahrungen. Die sind auch ganz wichtig, und ich denke auch, jeder Heiler wird sich mit seiner Methode finden müssen. Und die gilt es halt jetzt zu finden, und da bin ich jetzt gerade dabei. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Hast du ein paar Beispiele mitgebracht, wo du sagst: „Das habe ich da schon gemacht und das habe ich da schon gemacht“.
Thomas Grau: Also, ein echtes Beispiel ist, ist ja gerade meine eigene Frau, die letztes Wochenende sehr starke Schmerzen in der Achillessehne hatte. Die konnte kaum laufen. Und es hat vielleicht eine halbe Stunde gedauert, dann waren diese Schmerzen weg, und sie sind auch nicht mehr wiedergekommen. Und da spätestens merkt man, das Ganze funktioniert ohne Spritze, ohne Verband, ohne Salbe. Es funktioniert einfach.
Alexandra Wurlitzer: Ja, es wird wohl auch so die Art und Weise sein, zu behandeln für die Zukunft. Weil, wir merken immer wieder, dass, ich sage jetzt mal, die alten oder die, die klassische konservative Medizin, immer wieder oder immer mehr an die Grenzen stößt.
Annette Müller: Ja, nicht nur das, sondern die Menschen werden ja im Moment immer kranker.
Alexandra Wurlitzer: Immer jünger krank?
Annette Müller: Immer jünger, immer kranker, immer verzweifelter. Und eben auch dieses, diese Sinnlosigkeit. Die ist ja jetzt gerade, ähm, die ist ja wirklich auf uns eingeprasselt in diesen drei Jahren, die wir gerade erleben mussten. Und da haben wir viel, viel, viel Arbeit vor uns und wir werden wirklich händeringend gebraucht. Also etwas was tatsächlich hilft, ohne unerwünschte Nebenwirkungen, ohne etwas anderes kaputt zu machen, ohne etwas wegzuschneiden, ohne Schmerzen zu verursachen. Vielleicht sogar den Tod zu verursachen bei dem Versuch, jemanden zu heilen, was ja nicht so selten passiert. Das wird gebraucht, also, und dann, toller Erfolg.
Alexandra Wurlitzer: Ich finde es immer ein bisschen schade, dass es dann oft so als letzter Strohhalm gesehen wird. So, so ein Weg …
Annette Müller: Ich kann das verstehen, ja, ja natürlich!
Alexandra Wurlitzer: Den man dann selber ausprobiert. Entschuldigung!
Annette Müller: Gut, also, ich war selbst, für mich war das der letzte Strohhalm. Also ich weiß, wie das ist. Der letzte Strohhalm. Solange es noch nicht zu spät ist, ist der letzte Strohhalm okay. Weil, dann hast du auch wirklich, wenn du dann gerettet wirst, dann hast du diese tiefe Dankbarkeit in dir. Weil du ja weißt, was auf dich zugekommen wäre. Also, wir haben ganz tolle, also ganz, ganz tolle, auch Selbstheilungen in den Kursen erfahren. Wir haben Menschen, die eben Krebs, mit Krebs gekommen sind, oder während der Ausbildung erfahren haben, dass sie das haben. Und der ist weg! Also nicht nur einmal. Also zum Beispiel. Und das ist natürlich für alle, die in der Ausbildung sind, natürlich eine Sensation. Also jetzt zum Beispiel: Das war nicht in deinem Kurs, das war in einem anderen Kurs, eine etwas ganz charmante ältere Dame, die eben zum letzten Teil der Blockausbildung gekommen ist. Mehrfach schwerst operiert mit unheilbarem Pankreaskrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs. Also klar ist, der Abschied steht bevor. Sie fährt nach Hause geht zur nächsten Untersuchung, ist das alles weg. Und das kann nicht sein, das kann nicht sein, weil, sowas ist noch nie vorgekommen. Und das gibt natürlich Allen enorme Hoffnung. Also alle, die das miterlebt haben, die können sagen: „Wow, wir haben diese Heilmethode gelernt. Wenn das bei ihr klappt, klappt das auch bei anderen!“ Und das gibt natürlich so viel Freude und Hoffnung. Wobei man natürlich jetzt nicht versprechen kann, dass jede Krankheit, wenn die Leute uns aufsuchen, dass wir die wegbekommen. Das kann man nicht, das ist unmöglich, und das wäre auch unseriös. Ja, und natürlich wäre das unseriös. Aber ich meine, man könnte ja auch sagen, das ganze geistige Heilen mit Kraft der Gedanken ist sowieso sozusagen unseriös. Aber wir, wir beweisen, dass es geht. Und für viele, die nicht dran glauben, die sagen, das ist Blödsinn, das ist ein Humbug, was ich auch respektiere, weil sie es ja nicht anders wissen. Aber dafür sind wir ja da. Wir bringen das in die Welt. Wir können schildern, was passiert ist. Wir haben hier eben auch Leute, die es selbst bewirken, die es selbst erlebt haben. Und dass ist so wunderbar an der ganzen Sache ist, wird immer realistischer, dass es auf diese Art und Weise geht, insbesondere als letzter Strohhalm. Und der Strohhalm bei mir wurde ein Floss, und dann wurde dieser Strohhalm zum Ufer.
Alexandra Wurlitzer: Schöns Bild! Wo kann man denn mehrere oder weitere Informationen finden, falls der eine oder andere sich angesprochen fühlt von deinem Weg jetzt beispielsweise, oder?
Annette Müller: Hast du schon eine Webseite?
Thomas Grau: Sie ist noch nicht online, aber sie wird gerade erstellt. Das wird Heilwerker.com sein.
Alexandra Wurlitzer: Noch mal bitte.
Thomas Grau: Heilwerker.com
Alexandra Wurlitzer: Heilwerker! Und bist du nicht Heimwerker, sondern Heilwerker – gut!
Annette Müller: Ach, das ist doch toll!
Alexandra Wurlitzer: Und über deine Schule?
Annette Müller: Mir fällt jetzt gerade noch ein: Heil Handwerker, wäre auch nicht schlecht, ne?
Thomas Grau: Ja, das ist die Mischung, aus Heilen und Handwerker ist Heilwerker geworden.
Alexandra Wurlitzer: Gut.
Annette Müller: Ja, auf der Webseite von der École San Esprit oder Heilschule San Esprit also SANA die Gesundheit, ESPRIT der Geist, kann man über das Kontaktformular kostenlose Broschüren anfordern. Man hat die Möglichkeit, an einem Schnupperkurs teilzunehmen, um dem Ganzen auf den Zahn zu fühlen. Man kann das Buch lesen, was Annette Bokpe und ich zusammen geschrieben haben. Annette Bokpe, eine investigative Journalistin, die das Haar in der Suppe finden wollte. Das kann man lesen, das heißt: „amazinGRACE – die neue Dimension der Heilung“ und da, von da aus findet man überall hin.
Alexandra Wurlitzer: Super, wunderbar, und da findet man glaube ich auch, auf deiner Website, die Heiler nach Regionen, wenn jemand gesundheitliche Störung hat, und möchte sich an jemanden wenden. Das mal zu erfahren oder diesen Strohhalm mal zu nutzen.
Annette Müller: Genau!
Alexandra Wurlitzer: Vielen Dank, ihr Lieben! Wir sind leider schon wieder am Ende unserer, unseres Gesprächs. Lieber Thomas, herzlichen Dank fürs Hiersein, liebe Annette, vielen Dank,
Annette Müller: Vielen Dank!
Alexandra Wurlitzer: Wir werden aber noch fortsetzen. Wir werden noch weiter mit dir sprechen in einem neuen Gespräch. Darauf freue ich mich schon sehr und wünsche dir schon jetzt alles Gute für deinen Weg. Und dir vielen Dank für deine Mission. Auch ihnen ein ganz herzliches Dankeschön, dass sie reingeschaut haben bei uns und dass sie solange dabei geblieben sind in unserem Gespräch und vielleicht jetzt auch eine neue Sicht der Dinge haben, dass auch Männer heilen können und ganz sympathisch dabei sind. In diesem Sinne wünsche ich ihnen, dass sie achtsam bleiben, wachsam und bitte liebevoll zu sich selbst, und ja, schauen sie das nächste Mal wieder rein, bis dahin, alles Liebe für sie!
von Annette_Mueller | März 18, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Auch Männer können heilen. Jetzt können sie sich selber mal fragen, haben sie jetzt ein Fragezeichen, oder ist das eigentlich ganz natürlich für sie? Für uns war das Anlass genug, eine Interviewreihe daraus zu machen, und wir haben dazu die Heilerin Annette Müller zu Gast, und sie hat uns einige ihrer Absolventen mitgebracht. Und heute ist Holger Borchert auch mit von der Partie und wird uns über seine Erfahrungen berichten, und wir wollen damit eben einfach ein neues Bewusstsein schaffen oder beziehungsweise das Bewusstsein einfach wieder eröffnen zu dem Thema, mit dem ich schon eingeleitet habe. „Auch Männer können heilen“ Deshalb folgen sie mir jetzt gleich und freuen sie sich mit mir auf das Gespräch mit meinen heutigen Gästen. Bis gleich!
Alexandra Wurlitzer: So herzlich willkommen, liebe Annette!
Annette Müller: Ja, vielen Dank für die Einladung. Es ist wieder wunderbar, hier zu sein. Ich freue mich sehr, sehr, sehr auf unser Gespräch.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön, lieber Holger, auch dir herzlich willkommen! Schön, dass du da bist!
Holger Borchert: Ja, vielen herzlichen Dank! Ich freue mich, dabei sein zu dürfen.
Alexandra Wurlitzer: Du bist jetzt in unserer Runde der männliche Absolvent. Der Ecole San Esprit
Holger Borchert: Ecole San Esprit, ganz genau.
Alexandra Wurlitzer: Und bist also ausgebildeter geistiger Heiler.
Holger Borchert: Genau richtig.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt erst mal noch ganz kurz zu dir, damit wir dich noch mal sehr gerne den Zuschauern vorstellen, die dich noch in keinem Gespräch vielleicht gesehen haben. Du bist Heilerin, schon seit wie vielen Jahren wenn ich fragen darf?
Annette Müller: Ich habe 2005 angefangen.
Alexandra Wurlitzer: Okay, dann blickst du auf eine lange und wahrscheinlich reichhaltige Erfahrungszeit zurück.
Annette Müller: Ja, ich hab ein Buch geschrieben darüber: „Auf dem Weg der Wunder“. Nein, das stimmt nicht. „Auf dem Weg der Wunder“ wird das nächste Buch. Das erste Buch ist „Ich geh den Weg der Wunder“. “ Auf dem Weg der Wunder“ – das stelle ich gerade fertig.
Alexandra Wurlitzer: Und darin, wenn ich es, jetzt glaub, passt jetzt gerade die Frage zu stellen, was die Inhalte von dem einen und dem anderen Buch sind?
Annette Müller: Das ist mein Weg von einem schlimmen Autounfall ohne irgendeine Hoffnung auf Heilung, sehr, sehr dramatisch. Ich mag auch gar nicht drüber reden, weil es doch wirklich super dramatisch gewesen ist, das Ganze. Aber es hat eine ganz, ganz wunderbare Wendung genommen. Und das ist für mich das erste Wunder, dass ich eben durch das geistige Heilen, zu dem hat mich meine Mama gedrängt, Hilfe gefunden habe. Und somit mir den Weg bereitet hat für eine wunderbare Zukunft, die ich mit vielen, vielen, vielen anderen großartigen Menschen teile, wie zum Beispiel auch mit dir heute.
Holger Borchert: Vielen Dank.
Alexandra Wurlitzer: Darf ich noch ganz kurz fragen, du sagst, du möchtest nicht oder möchtest nicht unbedingt erzählen über den Unfall ist auch nicht wichtig, weil dafür gibt es auch schon ein Gespräch. Natürlich gibt es auch schon ein Interview, wo du das ganz detailliert erläutert hast und deinen Weg in die Gesundheit. Aber ich wollte einfach nur fragen, macht das noch was mit dir oder, innerhalb des?
Annette Müller: Ja, natürlich macht das was mit mir, weil das so erschreckend ist, wie schnell das Leben, was man geführt hat – also ich kann das jetzt verallgemeinern – sich komplett wendet. Es ist von einer Sekunde auf die andere ist alles anders und total schrecklich. Also, da gab es keinen Ausweg, also einen wirklichen logischen, tatsächlichen schul- oder alternativmedizinischen Ausweg gibt es nicht. Ich wurde gerettet durch eine Kraft, die, wo ich also wirklich nur in Dankbarkeit das Haupt senken kann. Und deshalb heißt auch die Heilmethode, die ich dann im Laufe der Jahre entwickelt habe, amazinGRACE.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön.
Annette Müller: Ja, ja und dabei eine Hommage an diese Kraft, die mich gerettet hat.
Alexandra Wurlitzer: Und das hast du quasi, also diese, durch diese Kraft oder dieses Heilen, hast du zu deinem Lebensinhalt gemacht und möchtest du es eben auch weitergeben, weil du so profitiert hat davon wahrscheinlich, und weil du den Ruf in dir fühlst, oder?
Annette Müller: Ja, ich habe den Ruf gehört und bin ihm gefolgt. Und das ist glaube ich, das, was die Grundlage für diese neue Zukunft, auch für diesen tollen Erfolg, den ich auch habe, ist. Wirklich darauf zu hören und mutig zu sein und es zu tun. Da haben wir eben auch Holger hier, der auch einen gewissen Ruf verspürt hat – auf eine ganz andere Art und Weise – und dann eben mutig war, die Dinge zu verändern.
Alexandra Wurlitzer: Wir sprechen nachher dann, bevor wir zum Ende kommen, auf jeden Fall noch mal über deine Heilerschule.
Annette Müller: Sehr, sehr gerne!
Alexandra Wurlitzer: Die Möglichkeiten. Aber ich würde ganz gerne jetzt gerade mal Holger befragen: Wie war denn, vielleicht kannst es kurz skizzieren, es gibt schon ein Gespräch.
Holger Borchert: Es gibt schon ein Gespräch, wo es sehr ausführlich war. Um das zusammenzufassen: 25 Jahre, davon 20 als Geschäftsführer tätig gewesen, und man kann sagen seitdem das Unternehmen von einem Familienunternehmen – wo der Mensch im Mittelpunkt stand – zu einem Konzern gewechselt ist, und dort ein reines Zahlenkreisen stattgefunden hat, und nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt stand, sondern die Zahlen die der Mensch zu erfüllen hatte, ist in meinen Augen ne völlig andere Sache, die auch eben damit zu tun hat, dass man auf Menschen Druck und Angst schüren muss, was ich nicht mehr mit mir vereinbaren konnte und wollte.
Alexandra Wurlitzer: Mhm.
Holger Borchert: Und diese Vorgehensweise hat also nicht nur das Unternehmen dazu gebracht zu sagen „Das waren schöne 20 Jahre jetzt als Geschäftsführer in Magdeburg. Aber auch die fünf Jahre davor war eine tolle Zeit. Aber jetzt geht es einfach nicht mehr zusammen, weil der Konzern will anders, wie ich möchte.“ Das ist dann so. Und na ja, nach, nach 2020 hat sich sehr viel in der Welt verändert, und da habe ich mir gesagt, die Zeit, die du jetzt noch hast mit 59, die musst du nutzen, um eben nicht mehr Menschen zu treiben, sondern Menschen zu helfen. Ja, darauf gekommen bin ich, weil ich die Annette Bokpe kennengelernt habe, weil ich selber Hilfe brauchte. Weil ich in dieser fürchterlichen Zeit im Krankenhaus war, operiert wurde, dieses ganze, naja, was drum rum war, mitmachen musste. Von irgendwelchen Tests und hier und da, und ich dann irgendwann gesagt habe, nee, es gibt was anderes. Es gibt nicht nur Krankenhäuser, es gibt nicht nur den weißen Kittel, sondern es gibt auch etwas, was daneben, darüber oder anders arbeitet. Und dadurch, dass Annette mir dann die Schmerzen genommen hatte, zweimal hat gereicht, äh, sind wir auch gut ins Gespräch gekommen. Wir haben über die Ausbildungsmöglichkeiten gesprochen, habe dann im Januar eine Ausbildung zum SKYCoach gemacht. Das heißt, auf der psychischen Ebene zu arbeiten, Menschen von Ängsten und schlechten Gefühlen zu befreien. Und zu sagen: „Ja, ich will mehr!“ Und dann hat Annette gesagt, ja, im April findet das statt, melde dich an, mach mit!“ Und wie ich dann bin, spontan, ohne drüber nachzudenken, angemeldet, mitgemacht und sowas von begeistert und sowas von inspiriert und innerlich glücklich geworden, wie ich es mir hätte nie vorstellen können.
Alexandra Wurlitzer: Schön. Böse Zungen würden vielleicht jetzt behaupten, das ist die sogenannte Midlife-Crisis, aber es ist, in dem Fall ist es vielleicht auch eine eine Midlife-Crisis. Aber es ist ja, ist ja gut, dass man irgendwann an einen Punkt kommt im Leben, wo man sagt, wo man sich hinterfragt: Hat das alles, was ich bisher getan habe, noch Sinn?
Holger Borchert: Gut, Midlife-Crisis war ich oder bin ich eigentlich meines Erachtens, hab ich durch, durch die zweite Trennung oder die zweite Ehe Scheidung. Und muss sagen, das hat als Midlife-Crisis gereicht. Ja, es geht mehr darum, für Menschen da zu sein, Menschen zu helfen und diesen Menschen wieder ein lebenswertes Leben zu geben. Wo andere schon gesagt haben: „Geht nicht, ausgeheilt, auskuriert, mehr geht einfach nicht!“ Und das ist das, was so wahnsinnig spannend ist, dass man eben auch die Ergebnisse dann sieht.
Annette Müller: Klar. Wobei du ja das Ergebnis sozusagen selbst erfahren hast, aber das war bei Anette Bokpe, also nicht bei mir. Also, es sind also zwei ziemlich bekannte Annettes. Und die Anette Bokpe und ich, die Annette Müller, wir haben ein gemeinsames Buch geschrieben, das heißt „amazingGRACE – die neue Dimension der Heilung“. Und eben bei dieser Annette, also die Journalistin, die mehr oder weniger Undercover am Kurs teilgenommen hat, um das Haar in der Suppe zu finden, hat dann dieses Buch geschrieben, und bei der warst du.
Alexandra Wurlitzer: Gibt es auch schon eine schöne Sendung mit euch beiden, die ich auch schon gesehen hab. Und wie sie dann eben einfach auch diesen Wandel gemacht hat, oder erlebt hat in der Schule, zum, also eines Besseren belehrt. Sie hatte eben einfach eine andere Absicht, also das Haar in der Suppe zu finden, aber dann selbst eben einfach eines Besseren belehrt ist, wird dem ganzen sicherlich nicht gerecht, aber hat eine andere Erfahrung gemacht.
Annette Müller: Ja, also, sie hat sich gewandelt, vom Saulus zum Paulus
Alexandra Wurlitzer: Richtig, ganz!
Holger Borchert: Man wird verändert. Ich finde auch, dass es einfach vom Beruf zur Berufung ist, man einfach ganz anders über die ganze Welt auch denkt und auch über das denkt, was an Aufgaben noch vor einem liegt, und dass es eigentlich unerschöpflich ist. Weil es gibt da draußen so viele Menschen, denen man helfen kann, ob es nun in der eigenen Familie ist oder auch fremde Menschen sind, die einfach sehnsüchtig nach einer Erlösung oder nach einer Heilung suchen, die anders nicht zu geben ist oder die anders eben nicht, sanfter, auf jeden Fall, auch gar nicht gegeben werden könnte.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, jetzt haben wir ja das Thema, „Auch Männer können heilen“. Weil das für viele eben einfach eher eine Sache ist, wo sie sagen, da habe ich einen Widerspruch. Wie erfährst du das in deinem Alltag oder in deinem, was heißt Alltag, aber in deiner Praxis als Heiler? Wie begegnen dir die Menschen, beziehungsweise was macht es auch mit deiner Identifikation als Mann?
Holger Borchert: Bei meiner Identifikation als Mann merke ich, dass es Menschen, mit denen ich jetzt arbeite, Menschen, mit denen ich jetzt in Kontakt bin, sind alle, kann man sagen, sehr, sehr positiv. Die ganzen kalten Menschen, diese, diese in sich nicht ruhenden Menschen, die immer wieder nach irgendwelchem Zahlendruck arbeiten, denen es eigentlich wirklich nicht gut geht, die verliert man. Das heißt, die verschwinden ungewollt aus dem Leben. Also, man hat viel, viel mehr mit positiven Menschen zu tun, vor allem auch mit erwartenden Menschen zu tun, die dann auch möchten, dass es ihnen hinterher besser geht. Das ist wirklich ein wunderschönes Erlebnis.
Alexandra Wurlitzer: Also, die kommen ja wahrscheinlich ganz bewusst zu dir, als, als Mann oder? Also deswegen.
Holger Borchert: Es ist ja auch in der Familie. Selbst die Mutter kam und hat gesagt: Mensch, ich kann nicht mehr, ich weiß nicht mehr weiter. Sie hatte eine Kopfgürtelrose und die Füße wurden steif, und das ging alles nicht mehr. Die Hüfte war nicht mehr beweglich. Dann bin ich hochgefahren. Ich denke, das ist die Pflicht. Irgendwann muss man das mal gut machen, was die Mutter für einen getan hat. Und ja, bin dann fünf Tage da gewesen. Davon habe ich vier Tage lang behandelt. Die Kopfgürtelrose ist verheilt, diese Bläschen, die überall da waren, sind zugegangen, waren nicht mehr offen. Klar, die roten Flecken bleiben, dass dauert noch länger, bis die Haut sich dann regeneriert. Die Füße waren beweglich, das Wasser, das war steif. Sie konnte nichts mehr bewegen, kam in keinen Schuh mehr. Und wenn sie im Schuh war, konnte der Fuß sich nicht bewegen. Und das war alles, ja, ich sag immer: heile, wir machen heile und alles andere dürfen wir nicht sagen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, genau, und man muss dazu sagen, ihr verabreicht ja nichts, wahrscheinlich, oder doch?
Holger Borchert: Ich würde es empfinden als Energie.
Alexandra Wurlitzer: Nein, ich meine nichts Stoffliches, so?
Holger Borchert: Um Gottes Willen, da haben wir nichts mit zu tun!
Alexandra Wurlitzer: Und deswegen ist es ja umso bemerkenswerter dann also.
Annette Müller: Also, wir heilen Kraft der Gedanken, Sana Esprit Gesundheit aus der Kraft des Esprit, des Geistes, genau.
Alexandra Wurlitzer: Ja, hättest du das jemals vorstellen können, dass du mal an den Punkt landest, wo du jetzt bist, eigentlich?
Holger Borchert: Als Jugendlicher hab ich mal sehr, sehr viele spirituelle Gedanken gehabt. Wie wahrscheinlich viele Jugendliche mal Witchboard gespielt. Patiencen gemacht, mit vielen Frauen, eigentlich da wirklich fast nur Frauen, am Tisch gesessen und irgendwelche Geister gerufen. Und dieser Hang zu dieser Spiritualität war schon immer da. Nur, ich hab mich nicht getraut, das auszuleben, und jetzt ist eigentlich der Punkt gekommen, wo ich gesagt habe, jetzt oder nie mehr. Weil die 59 da ist, bald irgendwann 6 davor. Es ist nicht vorbei dann, aber eine 100 prozentige Veränderung. Ob die Mutter noch da ist, weiß man nicht, und jetzt habe ich mir den Mut gefasst und gesagt, das ist meins.
Alexandra Wurlitzer: Seit wann ist das, wenn ich fragen darf, seit wann machst du das, oder wann war deine Ausbildung?
Holger Borchert: Die Ausbildung war Ende April abgeschlossen, einen Tag vor meinem, dieses Jahr vor meinem 59. Geburtstag, ganz frisch, quasi in der Tätigkeit. Voll in dieser Tätigkeit, also auch davon leben, das wird erst gehen ab dem 1.10., da ich ja noch die Anstellung im Unternehmen habe. Und gut, das werde ich auch dementsprechend sauber beenden, wie es sich gehört, um dann am 1.10., so hoffe ich, mit vielen Menschen toll durchstarten können und viel, viel Energie in die Welt tragen zu dürfen.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt liegt es erst so und so lang zurück. Jetzt warst du aber, hast du gerade erzählt, bei deiner Mutter und hast ihr ja auch geholfen mit dem Kopf.
Holger Borchert: Nach der Ausbildung bin ich quasi hochgefahren. Das hatte sie mir erzählt, was ich da mache. Weil, bei ihr war die Hoffnung weg. Das heißt nichts, was sie hatte, ob es ein Antibiotika war, ob es Cremes waren und, und, und, nichts hat mehr geholfen, nichts hat mehr angeschlagen, und die Ärzte sagen, sie soll schon wieder ne Gürtelrose aushalten.
Annette Müller: Und ich garantiere, dass, wenn die Leute aus der Ausbildung rausgehen, sind sie Heiler, sie werden heilen können. Da führt kein Weg dran vorbei, und das kannst du bestätigen! Weil er es eben selbst erlebt hat, er bewirkt jetzt Heilung selbst. Und er sieht das eben auch an allen seinen Kommilitonen, dass die das alle können.
Alexandra Wurlitzer: Was sagen denn, ähm oder was würdest du anderen Männern sagen, die auch so einen Wunsch empfinden, dir quasi zu folgen? Oder was heißt, dir zu folgen, aber einen Weg zu gehen, wie du ihn beschritten hast?
Holger Borchert: In den Wunsch, in den Willen und eine Bestimmung ändern können, solltest es tun, sofort! Überhaupt keine Fragezeichen. Klar, gehören da Schmerzen dazu, und klar ist das Geld nicht mehr so locker, wie es vorher war. Weil, als Geschäftsführer ist das nun mal viel. Aber Geld ist nicht alles! Und irgendwann mit 59 hat man alles, was man braucht. Es gibt nichts, was man da noch on top hat. Außer das Gefühl der Menschen, denen geholfen wurde, dass ist das Schönste was es gibt. Und wenn man diese Erfahrung ein, zweimal gemacht hat, ist es fast wie eine Sucht. Man freut sich auf den nächsten.
Alexandra Wurlitzer: Und das muss ja jetzt deswegen nicht heißen, dass, wenn man diese Tätigkeit ausübt, dass man von, von wenig, dann nur noch zu leben hat.
Holger Borchert: Ich weiß es nicht, darum sage ich: ich weiß nicht wo es hin geht.
Alexandra Wurlitzer: Richtig.
Holger Borchert: Wenn es gut funktioniert, wird es sicherlich sehr gut werden.
Annette Müller: Genau, wenn wir was Gutes tun!
Holger Borchert: Um Gottes Willen.
Alexandra Wurlitzer: Wenn man was Gutes tut, dann wird es doch vom Leben belohnt, das ist zumindest so meine Erfahrung.
Annette Müller: Also, mein Ziel ist es wirklich, die Berufsausbildung zum Heiler, zum, sozusagen anzubieten. Und eben auch Heiler auszubilden, die das als Beruf machen und damit tatsächlich ihr Geld verdienen. Und damit meine ich eben: Die Kinder in die Schule zu schicken, das Haus abzubezahlen, in Urlaub zu fahren. Und wirklich ganz normal wie andere auch ein Einkommen, ein gutes Einkommen zu haben. Mit einer Tätigkeit, die mit keinem Gold der Welt aufgewogen werden kann.
Holger Borchert: So isses, man kann sagen, es ist nicht bezahlbar. Was da kommt und was man fühlt, ist nicht mehr bezahlbar.
Alexandra Wurlitzer: Ja, also eben, wenn, wenn es mir nicht gut geht, wenn man erkrankt ist, vor allen Dingen, wenn man an etwas Chronischem, was ja auch heißt, zwar chronisch, aber ich glaube, wir sind uns einig, es gibt nichts wirklich, was nicht heilbar ist. Wenn der Mensch dazu bereit ist oder mit anderen Gedanken zu …
Annette Müller: Also, Gliedmaßen wachsen im Moment noch nicht nach. Aber wir haben ja einen tollen Film von Heiler ohne Grenzen, den wir in Mexiko aufgenommen haben. Da waren wir im Haus der Amputierten, das ist in Senlaya. Das ist also ein Auffanglager für die ganzen verunglückten Flüchtlinge, die unter den Zug geraten sind, weil sie entweder runtergefallen sind oder auch runtergestoßen wurden, weil sie eben das entsprechende Schutzgeld dann nicht gezahlt haben, und denen fehlen oft Gliedmaßen. Wir haben eine junge Frau, der sind beide Beine abgefahren worden. Wir haben dort eben auch Leuten geholfen, die hatten einen Fuß weg, die hatten einen halben Fuß weg, oder hatten das ganze Bein weg und so weiter, und so fort. Oder waren dann eben querschnittsgelähmt, und gerade bei den Phantomschmerzen haben wir total helfen können. Also, die waren weg, die Phantomschmerzen und auch die Schmerzen bei den amputierten Stellen waren soweit gut, dass die Leute sehr, sehr gut mit diesen künstlichen Gelenken dann umgehen konnten. Also mit den Prothesen, weil, die Prothesen schmerzen ja auch auf der amputierten Stelle, auf diesen ganzen zusammengefassten Nähten und, und eben wo die Nerven zusammenlaufen. Also toll, toll! Also, dann kann man sich im Internet anschauen, „Im Haus der Amputierten“ – so heißt das, und eben auch eine Frau, die ist überraschenderweise aus dem Rollstuhl aufgestanden und ist gelaufen.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, „Im Haus der Amputierten“ heißt das?
Annette Müller: So heißt der auf unserem YouTube Kanal.
Alexandra Wurlitzer: Wir werden dann das noch verlinken.
Annette Müller: Ja, das wäre super! Und wir reisen ja wirklich regelmäßig in andere Länder mit vielen Heilern gemeinsam, um eben mit dem Projekt „Heiler ohne Grenzen“ dann eben unsere Hilfe kostenlos anzubieten. Und da bist du dann auch mit dabei, und zwar im Januar 2024.
Holger Borchert: Ich freu mich da sehr drüber. Ein ganz tolles Event. Für mich als Besonderheit, bei wenigen Menschen mit dabei sein zu dürfen, die auserwählt sind dafür, und ist ein ganz tolles Projekt für Menschen.
Annette Müller: Wir werden im Januar 2024 auf Sri Lanka sein, werden dort eben unsere Hilfe anbieten.
Alexandra Wurlitzer: Großartiges Projekt, ganz toll! Vielen Dank! Das, das …
Annette Müller: Eine, eine unglaubliche Freude, ist einfach unglaublich! Wir haben Hunderte von Heilungen dort.
Alexandra Wurlitzer: Ist das dann etwas, das würd mich noch interessieren, ist das dann etwas, wo ihr dem anderen dann auch etwas mitgebt im Sinne von einem, von einer bestimmten Geisteshaltung, oder was?
Annette Müller: Nein, wir heilen, wir geben nix mit.
Holger Borchert: Ja, ich glaube auch, gerade in Sri Lanka würde sehr schwer. Ich glaube, selbst englisch ist nicht bei jedem da. Da ist es, da kommuniziert man wahrscheinlich, so stelle ich mir vor, über die Energie, die wir geben dürfen, geben können in dem Moment. Und das wird auch empfangen. Und ich denke, dass der, der es bekommt, da auch eine gewisse Dankbarkeit für sich selber findet und eben auch für uns natürlich.
Annette Müller: Ja, ja, definitiv.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, kommen wir mal zu deiner Schule. Weil, vielleicht fühlen sich jetzt, fühlt sich jetzt der eine oder andere ja auch angesprochen, dass er sagt: „Oh, den Weg, ich, ich fühle mich da genauso berufen wie der Holger sich vielleicht mal dazu berufen gefühlt hat!“ oder „Ich, ich stecke in einer ähnlichen Situation, und ich habe keinen Sinn, und das wäre möglicherweise ein Weg.“ Welche Optionen gibt es denn da?
Annette Müller: Am besten ist tatsächlich, sich die Broschüre schicken zu lassen. Wir haben also eine ausführliche Broschüre, wo eben auch die ganzen Möglichkeiten der Module angeboten werden, also einmal eine zweijährige Ausbildung mit 7 Anreisen, oder eben die geblockte Ausbildung mit drei Mal eine Woche. Oder eben das, was du gemacht hast, ist ganz intensiv. Also wir sagen jetzt „Doppel Block“ dazu. Das sind 14 Tage, und dann kommt noch mal eine dritte Woche dazu, die man dann irgendwann belegen kann. Und das kann man da ganz genau nachlesen. Und man kann sich das schicken lassen über unser Kontaktformular auf der Webseite, bei der Ecole San Esprit auf der Webseite oder Heiler Schule San Esprit, also „Sana“ von Gesundheit und „Esprit“ der Geist, und da gibt’s dann ein Kontaktformular. Das kann man ausfüllen und bekommt dann die Broschüre, die kostenlose Broschüre, geschickt.
Alexandra Wurlitzer: Also, selbst wenn die Menschen jetzt ein Fehler bei der Eingabe machen, finde ich ganz schnell gemerkt, im Internet, also mit deinem Namen und mit der Heilerschule, das ist gar kein Problem. Wunderbar! Ist das denn anstrengend, die Ausbildung, wenn ich die Frage dann noch mal an dich richten darf?
Holger Borchert: Ich sage nee, ich habe es nicht als wirklich anstrengend empfunden, sondern, sondern Erquickung. Ich hätte fast gesagt, Erleuchtung. Gerade die Weihung, die da sind, sind solche emotionellen Erlebnisse, wo, wo quasi mir, der eigentlich dafür bekannt ist, dass er auch immer ziemlich hart ist und sein Leben lang nicht wirklich geweint hat, selbst bei Trauerfeiern und sowas das nicht konnte, in Tränen gestanden hat und kaum ein Wort rausgekriegt habe. Das ist schon ein Erlebnis, also sagenhaft!
Alexandra Wurlitzer: Also, das kann man vielleicht eher mit einer Transformation beschreiben.
Holger Borchert: Das beschreiben wir auch auch, die, die Anfang einer Lebensveränderung, einer geistigen Einstellung, die da anfängt, die in eine ganz neue und eine wunderschöne Richtung geht.
Alexandra Wurlitzer: Und ich glaube, es ist nur dann anstrengend, wenn man sich eben einfach nicht drauf einlässt, wahrscheinlich, oder?
Annette Müller: Also, wer zu uns kommt der möchte das, lässt sich drauf ein, also, die können das kaum abwarten. Also ich weiß, dass alle dann dasitzen und sagen, wann geht es denn endlich los? Und viele sagen, oh, ich musste jetzt ein halbes Jahr warten, weil alles andere vorher ausgebucht, und das ist so eine Hoffnung und so eine Vorfreude und so ein Enthusiasmus bei allen. Und ja, wir arbeiten zwölf Stunden täglich, manchmal 13 Stunden täglich. Und viele sagen, dass ich 13 Stunden, ich muss sagen, mit natürlich kurzen Pausen und Essen zwischendrin und jetzt nicht müde bin und eigentlich gar nicht aufhören möchte. Also das hätte ich nie gedacht, also das haben wir ganz oft.
Holger Borchert: Das ist ein bisschen wie Sucht nach mehr. Man möchte einfach noch viel schneller, noch viel mehr dazu lernen.
Annette Müller: Und dann gerade dieser Kurs. Es war vorbei. Sie haben alle ihre Urkunde erhalten, und dann haben wir gesagt: „ja, Wiederschauen!“ und dann saßen die alle wieder um den Tisch. Keiner wollte gehen!
Alexandra Wurlitzer: Kann ich verstehen. Also toll! Schön, wenn der oder die Zuschauerin vielleicht auch da ist, die sagt: Ausbildung vielleicht jetzt erst noch mal noch nicht. Ich habe jetzt erst ein gesundheitliches Problem. Ich möchte, ich möchte mich an einen Geistheiler wenden.
Annette Müller: Ja, wir haben auch auf der Webseite die Heiler gelistet, ja. Und, Holger, ich weiß gar nicht, hast du deine, deine persönliche Webseite?
Holger Borchert: Vorbereitet ist es, als Holger Borchert Geistiger Heiler.com
Alexandra Wurlitzer: Wichtig war schon mal, dass die Information auch, dass es auch deiner Seite gelistet ist, dass man regional dann auch suchen kann, wer ist denn da in meiner Nähe!
Annette Müller: Genau!
Alexandra Wurlitzer: Sehr, sehr gut, wunderbar, alles gedacht! Dann sage ich jetzt erst mal, unsere Zeit ist leider schon wieder vorbei. Aber wir hoffen, wir konnten ein bisschen das Bewusstsein der Zuschauerinnen und Zuschauer öffnen dafür, dass es eigentlich nichts geschlechterspezifisches ist – Heilung. Die kann jeder geben und kann jeder erhalten und erfahren. Und ja, das war der Sinn und Zweck dieser Sendung. Vielen Herzlichen Dank, jetzt erst mal lieber Holger. Und auch viele schöne Erfahrungen für dich in der Zukunft und viele, vor allen Dingen positive Geschichten, die du uns vielleicht in der Zukunft noch erzählen kannst aus deiner Praxiserfahrung. Auch dir, liebe Annette, ganz vielen herzlichen Dank für dein hier sein und für deine Mission. Und für das, was du gibst und was du beiträgst zur Gesundheit und zum geistigen, zur geistigen Balance, sag ich jetzt mal, der seelischen Balance.
Annette Müller: Ja, vielen, vielen Dank für die Einladung. Ist mir eine große Ehre, hier gerade in der schönen Schweiz auch zu sein.
Alexandra Wurlitzer: Ich freue mich schon auf weitere Gespräche und wünsche euch bis dahin alles Liebe.
Holger Borchert: Vielen Dank.
Alexandra Wurlitzer: Hm, auch ihnen sage ich ganz herzlich Dankeschön, dass sie reingeschaut haben, dass sie dabei waren. Und vielleicht oder hoffentlich haben auch sie jetzt ihr Bewusstsein geöffnet, ihren Horizont geöffnet dafür, und, wenn sie vorher ein Fragezeichen dafür gehabt hatten, vorausgesetzt, haben jetzt ihren Horizont geöffnet, dass auch Männer heilen können. Und es ist ja auch manchmal als gutes, manchmal was Gutes, wenn man so als Frau vielleicht dann auch mal den anderen Pol, so einen männlichen Pol gegenüber hat, der dann etwas bei einem bewirken kann im positiven Sinne. Und Sie wissen jetzt, was ich meine, es geht um Gesundheit logischerweise. In diesem Sinne bleiben sie achtsam, wachsam und bitte liebevoll zu sich selbst. Und ich freue mich, wenn sie das nächste Mal wieder einschalten. Bis dahin alles Gute!
von Annette_Mueller | Feb. 4, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute in unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich habe heute Annette Müller bei mir in der Reihe „Männer können auch heilen“. Wir haben unglaublich berührende Geschichten von wirklich Männern, die aus dem Berufsleben sich für einen Weg des Heilers entschieden haben und da auch viele Wunder erlebt haben, und da freue ich mich, heute richtig einzutauchen mit ihnen. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Anette, hallo, lieber Holger! Schön, dass ihr da seid.
Annette Müller: So schön wieder hier zu sein.
Corinna Klein: Ich freue mich auch vor allen Dingen jetzt in dieser Männerrunde. Wir hatten ja schon Kollegen von dir hier, und es ist ja faszinierend, dass ihr euch wirklich in der Heiler Ausbildung, in dieser 14 tägigen, alle drei Männer kennengelernt habt und alle mit dem ähnlichen Werdegang. Aber, lieber Holger, jetzt mal ein bisschen, ein paar Worte zu dir. Wo kommst du eigentlich her? Wie kam das überhaupt dazu, dass du den Weg eingeschlagen bist?
Holger Borchert: Ähm, ja vielleicht zu meiner Person: Ich bin 59 Jahre, war oder bin noch quasi in einem großen Home- und Elektronikkonzern als Geschäftsführer eingetragen, bis zum 30.9. Und ja, ab dem 1.10. möchte ich quasi in das neue Leben starten und eben mit dem Heilen ganz, ganz vielen Menschen einfach nur Gutes bringen. Einfach ein Gefühl wiedergeben, was sie vor vielen Monaten, Jahren verloren haben und was wir in der Schule gelernt haben. Eben auch mit wahnsinnig tollen Erfolgen. Also, das berührt einfach nur das Herz, berührt die Sinne und ist eine andere Welt, also auch eine geistige Welt im Endeffekt.
Corinna Klein: Jetzt, wenn ich dich so auf der Straße sehen würde, würde ich jetzt nicht sagen, oh, da kommt jetzt ein Heiler um die Ecke. Aber auch, wenn ich jetzt so deinen Werdegang höre, mit wirklich Geschäftsführer viele Jahre Leiter, sechs Tage die Woche voll durchpowern, hast du dich schon immer für solche Themen interessiert oder gab es irgendwann einen Wendepunkt, wo du sagtest, so jetzt?
Holger Borchert: In der Entstehungsgeschichte ist es eigentlich so, dass ich im Jahr, kann ich jetzt nicht zurückgehen und sagen mal, mit 22, 23, mich sehr fürs Spirituelle interessiert habe.
Corinna Klein: Okay.
Holger Borchert: Ähm, das ging eigentlich bis zum Jahr 25, wo dann die erste Familie gegründet, gegründet wurde. Wie ich dann 25 Jahre alt war, dachte, die richtige Frau zu haben, wurde die Familie gegründet. Dadurch ist das alles wieder ein bisschen in den Hintergrund gerutscht. Ja, dann kam es dann irgendwo nach fünf, sechs Jahren wieder. Und da habe ich mich eigentlich dann auf Menschen konzentriert, die, die mir empfohlen wurden, wie Bücher lesen von einem Dale Carnegie oder Norman Vincent Peale. Quasi in die positive Esoterik, Gedankenbeeinflussung für sich selber, dass man da halt in die Entwicklung geht. Daraus entstanden ist, was ich mir früher nie zugetraut habe, der Geschäftsführer. Weil ich gesagt habe, ich bin eigentlich Nichts, meine Eltern waren nichts Großes. Aufgrund dieser Bücher und dieser, dieser geistigen Veränderung, ist ganz, ganz viel mehr entstanden. Und mit dem Abgeben und Vertrauen ist dann auch dieser Job auf mich zugekommen. Fantastisch! Das war quasi meine erste Erfahrung, dass man mit den Gedanken eigentlich die Welt bewegen kann. Auch unvorstellbare Dinge erfüllen kann. Ja, dann sind die Kinder gekommen, dann ist es wieder alles so ein bisschen in den Hintergrund gekommen. Aber diese Ablenkung war, glaube ich, genau das richtige, um dann diese Erfüllung als Geschäftsführer zu bekommen. Das ist dann da entstanden mit der entsprechenden Ausbildung dabei. Ja, das ganze habe ich dann 25 Jahre quasi gemacht, und es war zu Anfang ein Familienkonzern. Das war ganz toll. Da hat man gesagt, der Mensch steht im Mittelpunkt, und das wurde von allen, vom Kleinsten bis zum Größten, gelebt. Also der Auszubildende, war genau so viel wert wie der Geschäftsführer, fantastisch. Und dann kam der Moment, wo es an einen Konzern verkauft wurde. Und mit der Einführung des Konzerndenkens in die Unternehmensstruktur ist quasi diese Menschlichkeit gewichen. Das heißt, es gab ein Profil, ein Zahlenprofil, und dieses Zahlenprofil musste erfüllt werden. Das heißt, es ging ja nicht mehr um den Menschen, dass man ihn aus Überzeugung mitnehmen kann, sondern es musste eigentlich ja extrem Druck und und Ängste aufgebaut werden, damit diese Zahlen auch erreicht werden können. Und das ist was, wo ich von vorherein gesagt habe, das ist nicht wirklich Meins, kann ich nicht mit umgehen. Ich habe mich, na ja, über vier Jahre fast hingegeben, muss ich sagen, das mitzumachen. Und dann kam mehr und mehr die Entscheidung auf beiden Seiten, wo ich nicht mehr bereit war, das zu tolerieren. Auch gerade mit der Corona Zeit, wo wir viele Sachen dann wieder in Eigenregie gemacht haben, in Initiativen gemacht haben, was aber nicht gewertet wurde, was nicht wirklich gutgeheißen wurde. Das heißt, die Menschen haben nicht wirklich was davon gehabt, dass sie einen ganz tollen Job in dieser Zeit gemacht haben. Wo ich gesagt habe, das ist nicht mehr meins. Und dann gab es dementsprechend die Gespräche, auch mit der Unternehmensleitung, und dann kam aber raus, dass wir gesagt haben, wir passen nicht mehr zusammen, und …
Corinna Klein: Hattest du da schon die Heilerausbildung im Fokus?
Holger Borchert: Nein, nein, noch gar nicht, noch gar nicht. Das war einfach zu sagen: So geht mein Weg nicht weiter, das wird nicht funktionieren.
Corinna Klein: Und wie bist du dann auf Annette gekommen?
Holger Borchert: Auf Annette gekommen bin ich über die Annette Bokpe. Weil, ich bin in der Zeit von Corona am Rücken operiert worden, die Spinalkanäle mussten gemacht werden. Hat auch alles toll geklappt, super geklappt! Aber wie bei vielen, da ist so eine Art Cluster Schmerz, das heißt, dieser Schmerz ist dann trotzdem immer wiedergekommen. Und durch eine Freundin, die auch bei Annette Bokpe war, bin ich dann zu der Annette gefahren, und äh …
Corinna Klein: Für eine Heilsitzung?
Annette Müller: Für ne Heilsitzung, genau. Eigentlich nur als sozusagen als Esperent in dem Moment. Das hat beim ersten Mal ganz toll geklappt, kam dann nach einer gewissen Zeit wieder und bin dann ein zweites Mal hingefahren und dann war es komplett weg. Bei den Gesprächen haben wir uns nach den Heizungen eigentlich schon sehr, sehr gut unterhalten, was man so machen kann, welche Richtungen es gibt. Und von ihr kam dann der Vorschlag, dass ich es doch einfach mal, wenn ich Spaß dran hätte, mit SKY als SKYCoach probieren sollte. Habe dann im Januar auch mit ihr diese Ausbildung gemacht. Da waren wir in Berlin. Das war ganz toll!
Corinna Klein: Was ist SKYCoach? Was war das nochmal?
Holger Borchert: SKYCoach ist, dass man den Menschen hilft, das, was im Kopf steckt, wo er Ängste entwickelt, Zweifel entwickelt, teilweise auch Süchte entwickelt, immer sich wieder auf diesen, diesen eigenen nicht verarbeiten Prozess einlässt. Dass man den Menschen dann hilft, über gezielte Fragestellung und gezielte Aufarbeitung dieser Sache und Beseitigung der Ängste und allen Zweifeln und allen quälenden Anforderungen, die im Körper stecken, dass man diese löst, befreit und der Mensch hinterher als ICH wieder dasteht. Das heißt, dass er auch da sehr, sehr gut zu sich kommen kann. Das heißt, er findet sich selber wieder, ist also eine wahnsinnig tolle Ergänzung zum Heilen. Anders kann man das nicht sagen. Also, es ist ein toller Prozess gewesen, und da stand für mich fest, auch nach den Gesprächen, und wir hatten das Glück, dass wir vier Coaches da hatten, die uns ausgebildet haben, dass ich gesagt habe:“ Ja, cool, das möchte ich machen, dann möchte ich auch der Heiler werden“. Ja, und bin das dann angegangen und habe mich einfach mal angemeldet mit einem großen grummeln sicherlich im Magen und zu sagen, was machst du jetzt wieder mit deinem Leben. Wo das ja wieder was völlig anderes ist, und alle, denen ich dann erzählt habe, gut, bei vier Kindern, die haben dann schon gedacht, naja, jetzt isser …
Corinna Klein: Ich überleg mir grad, was haben denn deine Kinder gesagt?
Holger Borchert: Die Tochter sagte: „Papa, du spinnst!“ Dann der große Junior, der wusste, dass ich früher schon mal in dieser, dieser Richtung unterwegs war, nicht als Heiler, sondern eben Interesse, spirituell unterwegs war. Der sagte: „Ja, Papa probier mal aus!“ Das war so der einzige, der so ein bisschen in die Richtung ging, wirklich Verständnis zu haben. Und die beiden Jüngeren? Na ja, der Große hat gesagt: „Das prüfe ich hinterher.“ Hat er dann auch gemacht, war toll! Und der Junge hat gesagt: „Na ja, jetzt ist da wieder auf nem völlig anderen Trip!“ Hat das für mich nicht schlechter angenommen, das heißt, er hat mir nicht irgendwelche Ideen aufdrängen wollen, aber sie haben es alle akzeptiert.
Corinna Klein: Und das war ja jetzt der Kompaktkurs 14 Tage.
Holger Borchert: Das war der Kompaktkurs 14 Tage. Und es war für mich eigentlich genau richtig, dass ich gesagt habe: Jetzt habe ich auch so viel Wissen erlangt. Mir ist so viel beigebracht worden. Wir haben so tolle Weihungen gehabt, die auch so unheimlich emotional waren, wo man dann wirklich dastand, Tränen in den Augen hatte, und na ja, du hast es ja bei mir gesehen, das war wahnsinnig gefühlsbetont. Ich kann es nicht beschreiben.
Annette Müller: Wie lange hattest du nicht mehr geweint, hast du gesagt?
Holger Borchert: 15 Jahre, 16 Jahre bestimmt nicht mehr.
Corinna Klein: Also, kam da einfach auch mal ganz viel.
Holger Borchert: Ganz, ganz viel raus, ganz, ganz viel runter, konnte ganz, ganz viel loslassen. Da, also bin ich immer noch unheimlich dankbar für, hatte ich so eigentlich in der Form, eigentlich noch gar nicht erlebt.
Annette Müller: Ja, also drei Männer in der Gruppe von vielen, vielen Frauen, und wir Frauen haben dann also wirklich geschaut: „Was, ein Mann, der weint? und dann eben auch noch SO ein Mann!“
Holger Borchert: Auch jetzt, in meinem damaligen Leben, ich sag ja schon damaligen Leben, da, wo ich jetzt auch beschäftigt bin, war ich eigentlich immer, immer jemand, der aufgrund seiner, seiner, seiner Klarheit, seiner Struktur und diesen, diesen ja norddeutschen: „Gehen wir mal raus mit dem Ganzen, und dann machen wir das einfach!“ jetzt plötzlich ein anderer Mensch war. Das war für ganz, ganz viele, oder ist für viele immer noch, ein großes Verständnisproblem. Die sagen: „Das ist nicht mehr der Gleiche. Der ist, der ist anders!“ Führt bis dahin, dass sich Menschen abwenden. Das gehört halt mit dazu im Leben. Das ist aber auch, wenn ich, wenn ich ein schlechter Mensch bin, genauso. Oder? Wenden sich auch gute Menschen ab. Jetzt ist es mehr so, dass sich die Schlechten abwenden, dass was ich eher als positiv wie als negativ finde.
Corinna Klein: Ja, man geht dann nicht mehr in Resonanz, gell, ja!
Holger Borchert: Und die offenen Menschen oder die auch bereit sind zu Veränderungen, die kommen, ohne dass man wirklich viel dazu tut, auf einen zu. Das ist wahnsinnig schön. Ich kann es nicht anders beschreiben.
Corinna Klein: Was sagen deine Kinder jetzt zu dir? Haben die auch eine Veränderung gemacht?
Holger Borchert: Ja, für den Kleinen hat sich das nicht bestätigt. Also für ihn ist alles so geblieben, wie es war. Er muss also nichts machen, hat sich noch nicht rangetraut an die Heilsitzung. Ähm, der Große hat sich dann getraut, nachdem ich zu der Schulung war und da ganz, ganz viel gelernt habe mit den Handgriffen, mit den Handbewegungen, dementsprechend der Führung am Körper, und er hat jetzt nicht wirklich körperlich große Probleme. Er hatte nur diesen, ich würde fast sagen, typischen Nordzustand gehabt, dass er quasi immer mit der rechten Schulter gearbeitet hat und die dadurch also eben auch schon diesen leichten Schiefstand hat.
Corinna Klein: Ah ja, Schiefstand ah ja.
Holger Borchert: Und durch diesen Schiefstand war die Hüfte nicht ganz gerade. Man konnte das relativ genau sehen bei den Armen. Der eine stand auf der linken Seite ein bisschen weiter ab, der andere war relativ nahe dran, und die Hüfte war genauso mit runter. Da hat er dann vorher gesagt: „Mach mal, passiert sowieso nichts!“ Aber eigentlich immer getrieben von der Ex-Frau, die jetzt bewiesen haben wollte, dass das ja alles nicht funktioniert. Und dann habe ich ihn bei mir auf die Massageliege gelegt, und wir haben das, die Hände aufgelegt, haben dann dementsprechend die Behandlungen gemacht. Dann in der Behandlung ist er, was er sonst nie gemacht hat, und vorher war auch völlig aufgedreht, dann plötzlich eingeschlafen. Und wie er wach wurde, war er verändert. Das konnte ich ihnen dann zeigen, mit der Wasserwaage. Dann die Hüften, dass wirklich die Hüfte gerade war, und dann ist er rausgegangen, auf dem Rasen, sozusagen, sich nochmal ein bisschen zu erden und hat sich pudelwohl gefühlt und sämtliche Verspannungen, die er so hatte, auch Anspannung waren plötzlich weg.
Corinna Klein: Und deine Ex-Frau?
Holger Borchert: Ich weiß nicht, ob sie es gut fand. Ich habe da nicht viel zurückbekommen.
Corinna Klein: Ach schön, ja, super!
Holger Borchert: Aber ich glaube, sie war nicht glücklich drüber.
Corinna Klein: Wenn es den Kindern gut geht, dann ist es doch die Hauptsache, und die anderen zwei Großen?
Holger Borchert: Die anderen zwei Großen: Ja, der eine ist in der Kur im Moment gewesen. Der ist heute gerade, heute fährt er wieder nach Hause. Der ist dran wenn ich dann wieder nach Hause komme. Freue mich dann auch schon, um zu gucken, ob ich ihm da irgendwas Gutes tun kann. Und meine Tochter ist im Moment im Urlaub. Und die freut sich schon drauf, weil wir nächste Woche Sonntag nach Hamburg fahren und da möchte sie und auch eine Freundin von ihr das dementsprechend haben. Das probieren wir einfach mal. Noch, noch darf ich es ja nicht als Geschäft machen, ist aber auch nicht schlimm. Ich freue mich, wenn ich Menschen helfen kann. Wenn ich die Veränderung sehe und diese Emotion, die von dem Esperenten kommt, von dem erwartenden Menschen kommt, ist so phantastisch. Also, es gibt nichts Schöneres.
Corinna Klein: Was waren so deine Highlights in der Ausbildung?
Holger Borchert: Die Highlights in der Ausbildung war eigentlich meine Partnerin, die ich hatte, die Andrea. Also, was wir ja auch mitgekriegt haben. Die dann als Einzige extreme Bewegungen vollzogen hat im Körperlichen, wo dann alle schon Panik gekriegt haben und gesagt haben: „Oh, was ist denn das?“
Corinna Klein: Die sich selber korrigiert hat, ja.
Holger Borchert: Und da ist unheimlich viel passiert, unheimlich viel korrigiert worden in dem Zuge. Und ich hatte also auch die Ruhe, sie dann nicht loszulassen, sondern diesen Kontakt zu halten, diese Energie fließen zu lassen, damit sie wirklich auch dann später, wo es dann zu Ende war, aber auch wirklich zur Ruhe kommen kann. Und das war für mich eine Erfahrung, wo ich gesagt habe, so lebendig diese Heilung zu spüren und das auch noch mit anzusehen, auch wenn es eine Situation ist, die man eigentlich gar nicht kannte, und da ruhig bei zu bleiben, wo man das Gefühl hat, dass dieser Fluss und das Vertrauen da ist, wunderschön! Da ist dann Nacken ausgeglichen worden, da haben wir die Schultern gemacht, die O-Beine waren weg, der Buckel war weg. Die hatte so einen leichten Ansatz zum Buckel und das waren zwei Sitzungen, und ist unglaublich. Aber das hält bis heute, das ist eben das tolle daran.
Corinna Klein: Wow, was ist da passiert? Was war da jetzt das Außergewöhnliche? Waren es schnelle Bewegungen? Oder?
Annette Müller: Nach extremen Bewegungen.
Corinna Klein: Okay.
Holger Borchert: Also, Körperdehnung die ich nicht könnte, ganz einfach, also die Frau hat sich wie eine, eine …
Annette Müller: Gummipuppe!
Holger Borchert: Wie eine Gummipuppe verdreht. Sie sagt aber auch, sie kann das gar nicht. Das glaube ich hier auch, so ein bisschen zusammengeschoben kann man das nicht.
Corinna Klein: Ja.
Holger Borchert: Aber es ging! Das haben alle nicht verstanden wirklich, aber es hat geholfen, es wird geheilt.
Annette Müller: Ja, ja, also diese Kraft ist schon sensationell. Also, da passieren tolle, tolle Sachen. Also, ich meine, das sind Dinge. Wir haben ja schon Dinge, auch Fotos vorher -nachher hier gezeigt, und auch Filme gezeigt von eben Dingen. Und manche Menschen reagieren wirklich so mit diesen inneren Dehnungen und die Kraft kommt dann von innen heraus. Also, wir geben die Impulse und der innere Heiler erwacht sozusagen und macht dann diese Heilung selbst. Ich glaube, du hast auch schon mal so was ähnliches …
Corinna Klein: Ja, ich habe auch schon mal an …
Annette Müller: … erlebt!
Corinna Klein: Ja, Annemarie, na, da, die hat …
Annette Müller: Anke Marie!
Corinna Klein: Anke Marie, ja Entschuldigung, Anke Marie! Ja genau, und da hatte ich das auch eben, dass alles selber, sie quasi gar nicht, sondern mein Körper hat sich korrigiert. Das ist schon faszinierend. Wenn er dann selber Bewegungen macht, wo du denkst, da bin ich jetzt gar nicht dabei. Genau! Und seitdem, wenn jemand meinen Atlas überprüft, sagt jeder: „Oh super, ja, der ist ja drin!
Annette Müller: Es auch, auch bei dieser Atlas Einrichtung. Man sagt die energetischen karmischen Atlas Befreiung, so habe ich das genannt, weil ja, weil in diesem obersten Halswirbel sitzt ganz viel, ja, verbackenes altes Karma. Und wenn wir das befreien, kann sich der Atlas von alleine wieder in die richtige Position bewegen. Und dann ganz oft auf der Liege ist es so, dass die Menschen dann auf der Liege, in der Ruhephase, dass die dann auch solche Bewegungen machen. Auch ein, auch ein Mann, der an der Heilerausbildung dann teilgenommen hat nach seiner Erfahrung mit dem Atlas, hat also gesagt: es war wie, wenn ein Chiropraktiker in ihm selber drin ist, ihn von innen heraus bewegt.
Corinna Klein: Ja, ja, genau so kann man es sehen. Ja, hast du selber bei dir auch Heilsitzungen machen lassen? Oder ihr gebt euch ja gegenseitig in der Ausbildung?
Holger Borchert: Wir geben bei der Ausbildung gegenseitige Heilsitzungen. Da habe ich einmal die Erfahrung gemacht mit der Andrea, wo wir da so immer feste Partner hatten. Da ging es insbesondere um die Füße, die ich seit Jahren nicht mehr wirklich 100 Prozent bewegen konnte oder teilweise nicht wirklich richtig spüren konnte, sind eigentlich wieder völlig okay. Ab und zu bei schönem Wetter gibt’s da nochmal ein Problem. Aber ich denke, das kommt auch vom körperlichen, noch von Blutdruckmedikamenten, die ich dann teilweise nehme, das sind einfach Wassereinlagerung, die da drin sind, die dann aber nach Änderung des Wetters gleich wieder verschwunden sind. Und quasi das auch bei mir der Nacken oder auch die Gradigkeit der Schultern extrem gut geworden ist.
Annette Müller: Das ist uns auch aufgefallen, dass sich dann dein Gangbild verändert hat. Das Gangbild hat sich komplett verändert.
Corinna Klein: Und auch die Synchronizität wieder zum Leben, gell? Wenn die Füße blockieren, dann war es dann vielleicht dann doch nicht der richtige Beruf. Weil, man wird ja dann ausgegrenzt. Und jetzt kommt so eins zum anderen: die Heilung, die Selbstheilungskräfte, aber auch jetzt den wahrhaftigen eigenen Weg zu gehen, was ja gerade noch ein bisschen immer, man ist ja noch gebunden, jetzt gerade.
Holger Borchert: Ja.
Corinna Klein: Ja, genau!
Holger Borchert: Das heißt, man kann im Hintergrund viel, viele Sachen vorbereiten, macht auch unheimlich Spaß. Man kann dementsprechend üben. Man kann dementsprechend auch mal gucken, wo, wo kann es hingehen. Ist vielleicht Magdeburg der richtige Ort oder Dresden? Ganz viele Sitzungen in Dresden auf Termin stehen? Also ist schon, schon spannend. Das kann das ganze Leben wirklich nochmal einmal ganz doll auf den Kopf stellen.
Corinna Klein: Wie kommen jetzt die Klienten, Esperanten zu dir?
Holger Borchert: Als ich durch, durch was ich erzählt habe, was ich gemacht habe. Dass, meistens kam es, Leute wollten irgendwie ein Telefon oder, oder ein Fernseher haben, weil ich das besorgt hatte, dann hingeschickt hatte und gesagt habe: „Nee vorbei!“
Annette Müller: Frage, kurze Frage, ich weiß es jetzt gar nicht. Hast du schon eine eigene Webseite oder ne URL?
Holger Borchert: Nee, da sind wir gerade dabei, dass das …
Annette Müller: Wie würde das dann heißen? Weißt du das schon?
Holger Borchert: Ähm … HolgerBorchert.com
Annette Müller: Aaah! HolgerBorchert.com
Holger Borchert: Und die zweite, was vielleicht besser ist: HolgerBorchertgeistigerHeiler.com
Corinna Klein: Sehr schön!
Annette Müller: Und er hat vorhin die Annette Bokpe erwähnt. Das Buch, was die Annette Bokpe mit mir zusammen geschrieben hat, das heißt: „amazinGRACE – Die neue Dimension der Heilung“ Die war ja auch schon hier in dieser Sendung.
Holger Borchert: Und ganz toll, da ich viel Auto fahre, das gibt es auch als Hörbuch! Ich fand das ist, oder, das muss ich sagen, ist ganz toll!
Corinna Klein: Schön!
Annette Müller: Danke, Danke, freut mich!
Corinna Klein: Du warst gerade am Erzählen wie du an deine Klienten kommst, aber jetzt hast du gerade was erzählt mit Fernseher schicken. Das habe ich jetzt gerade nicht verstanden.
Holger Borchert: Ja, wwenn man bei einem großen Elektronikanbieter ist, das ist immer so, dass der Bekanntenkreis sagt, Mensch, guck mal das …
Corinna Klein: Ach so, jetzt verstehe ich.
Holger Borchert: Und darüber entstanden gerade in Dresden, das ist ne Ernährungsmedizinerin und Rehamedizinerin, und die hat mir eigentlich immer geholfen beim Abnehmen. Wenn ich dann mal wieder auf die 150 Kilo zuging mussten immer wieder 20 Kilo runter, damit man das Wohlfühlgewicht kriegt, hat sie mir immer bei geholfen. Und sie war dann erstaunt, was ich mache, weil sie es mir auch überhaupt nicht zugetraut hat. Und wie es der Zufall wollte, hatte sie im Januar sich die Speichen im Arm gebrochen, und es wollte nicht wirklich wieder verheilen, hatte sie da erzählt. Und ich hatte dann beim Treffen gesehen, dass sich eine Art Glashaut gebildet hat. Das heißt, wie wenn diese Hand nicht mehr wirklich zu diesem Körper gehört. Und sie hat sich auch so gefühlt, als wenn diese Hand nicht mehr, weil sie nicht voll bewegungsfähig ist, nicht ihre wäre. Sie hat früher viel getextet, hat dann plötzlich nur noch, weil es ging mit rechts nicht mehr, nur noch Sprachnachrichten gesendet, und da haben wir gesagt: Mensch, guck mal, ich hab diese Ausbildung jetzt!
Corinna Klein: Mhm.
Holger Borchert: Lass uns doch einfach mal probieren. Du hast mir viel geholfen. Jetzt prüfen wir es mal andersrum. Ja, das haben wir probiert. Nach einer kurzen Zeit, gut, das ging nicht an dem gleichen Tag, nach einer kurzen Zeit war es wieder ihre Hand. Sie hat die Nerven wieder gespürt, weil bei der OP wurden ja auch Nervenbänder durchtrennt und Sehnen durchtrennt. Die sind in irgendeiner Form wieder in Kontakt gekommen. Das Ganze sieht wieder normal aus. Es ist wieder ihre Hand, die voll bewegungsfähig ist. Und dann haben wir gesagt, gut, wenn das da so funktioniert, sie, ambitionierte Sportlerin früher im Osten, dann probieren wir auch die anderen Dinge mal. Ja, rausgekommen ist im Endeffekt, dass sie Arthritis in den Kniegelenken hatte und gesagt hat, ihr könnte keiner helfen. Und nachts, wenn sie sich umdrehen wollte, musste sie quasi einmal hoch zur Seite drehen und sich fast wieder fallen lassen, damit sie die andere Seite hat. Ja also, dann wird sie auf die Liege gelegt. Äh, konnten beim ersten Mal schon die Arthritis in den Knien eigentlich fast auf neu bringen und konnten den Rücken gerade machen. Das heißt, sie konnte zum ersten Mal wirklich seit langen, langen Jahren wirklich wieder gerade liegen, was sie so nicht konnte. Und da sind wir natürlich drangeblieben. Bei einem weiteren Termin dann konnten wir die Hüfte machen. Das heißt auch da diesen, diesen extremen Schiefstand, und auch dieses „Ist nicht beweglich Gefühl“, für sie war es nicht beweglich, dementsprechend wirklich wieder in eine gesunde Bewegung bringen, und sie konnte die Schultern gerade machen. Und sie hatte in der Schulter links durch Vernarbung, auch durch Brüche, ähm, wie heißt das, wenn Knochen etwas aufstehen oder hochstehen, so, so Fehlstand von Knochen gekriegt haben? Weswegen weiß keiner irgendwie so? Und die Frau ist glücklich! Jetzt fehlt noch fürs nächste Mal die Atlas Behandlung, die wir dann machen werden, dass wir wirklich dann auch alles fertig haben. Aber alles, was wir da schon bewegt und geschafft haben, ist sensationell. Also einfach nur durch das, was wir lernen durften in der Schule.
Corinna Klein: So schön! Macht ihr Heiler dann selber auch noch gegenseitig so unterstützende Sitzungen? Oder habt ihr selber auch Themen, wo ihr sagt: Ah, da gehe ich noch auch noch mal ran, also das ist noch nicht fertig?
Holger Borchert: Ja, gibt es unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit bei uns. Mit der Andrea zum Beispiel sind wir bei, wenn, wenn einer nicht weiterkommt bei Fernheilung, machen wir das gemeinsam. Oder sie hat viele Tiere in ihrem Umkreis. Ich hab schon mal auch eine recht gute Tierbeziehung, die ich aufbauen kann aus der Ferne. Dann werde ich immer angerufen, du hier ist ein Hund, da ist eine Katze, da ist ein Pferd. Google doch mal, was hat das Tier! Ist fantastisch. Da arbeiten wir zwei dann auch zusammen, machen diese Dinge dann zusammen. Dann gibt es aber noch die große Gruppe, wo wir alle zusammenarbeiten. Und da haben wir auch ein fantastisches Erlebnis mit einer Kollegin, die auch in der Ausbildung war, die Stand kurz vor der OP. Hatte aufgrund einer Schilddrüsen Über- oder Unterfunktion, das kann ich jetzt nicht genau sagen, eine Kalkbildung im Halsbereich, die sich auch sehr, sehr schnell, Kalkbildung zum Tumor oder ähnlichen Dingen entwickeln können, und die sollten rausoperiert werden. Und sie hatte natürlich eine wahnsinnige Panik und Angst, dass es da jetzt hier am Hals einen Schnitt gibt und dass das operiert werden muss. Wir haben dann alle gemeinsam und dann auch einige einzeln nochmal, die sie dann gebeten hat, ihr geholfen. Sie hatte dann letzte Woche einen Termin in der Klinik, eigentlich schon zur OP, das war alles vorbereitet. Und vor der OP wird ja noch mal, die, die Werte werden noch mal komplett untersucht und das Phantastische war, die Werte waren normal. Der Chefarzt hat die OP abgesagt und sie ist, glaube ich, mehr als überglücklich, halbwegs fliegend, nach Hause gegangen.
Corinna Klein: Mega schön! Ja, die Geschichte hat uns auch Norbert schon erzählt. Der war auch bei dir in der Gruppe, einer von euren Männern heilenden. Ja schön! Vielen Dank, dass ihr da wart. Annette, wenn man doch nochmal jetzt sich informieren möchte, falls wir noch ein paar Unternehmer haben, die die Segel streichen wollen.
Holger Borchert: Ich glaube, das werden noch viel mehr.
Annette Müller: Ja, bin nicht mehr ganz sicher, das ist ja so eine wunderschöne, beflügelnde, glücklich machende Tätigkeit. Was gibt es schöneres, sein Geld damit zu verdienen, dass man anderen hilft und andere glücklich macht? Ecole San Esprit, so heißt die Schule. Man kann auch Heilerschule San Esprit eingeben. Also „Sana“ von Gesundheit „Esprit“ der Geist. Die Gesundheit aus der Kraft des Geistes. Und da gibt es ein Kontaktformular, da kann man sich die Broschüre schicken lassen, man kann an Schnupperkursen teilnehmen, kann das Buch von der Annette Bokpe lesen „amazinGRACE – die neue Dimension der Heilung“. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten mit uns und mit dir dann Kontakt aufzunehmen.
Holger Borchert: Ja, sehr gerne.
Corinna Klein: Ja, vielen Dank euch. Viel Erfolg weiterhin bei deinem ganzen Weg noch. Und schön, dass ihr da wart!
Annette Müller: Danke für die Einladung. Danke für diese Gelegenheit.
Corinna Klein: Sehr gerne. Liebe Zuschauer, wie inspirierend die Männer auf dem Weg der Heilwerdung und, und wirklich auch die Menschen unterstützen in ihrem Alltag und neue, mutige Wege gehen. Ich hoffe, das hat sie genauso inspiriert. Vielen Dank fürs zuschauen. Bis bald! Tschüss.
von Annette_Mueller | Feb. 4, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens: Auch Männer können Heiler werden. Und wir haben eine wunderbare Serie mit unserer Ausbilderin Annette Müller, die schon viele Menschen auf dem Weg zum Heiler werden begleitet hat. Und wir widmen uns heute mal den Geschichten von Männern. Und ich freue mich sehr, dass sie dabei sind. Bleiben sie dran! Hallo, ihr beiden! Schön, dass ihr da seid, liebe Annette, lieber Norbert! Wir hatten ja schon ein Interview zusammen. Und da haben wir schon drüber gesprochen, du kamst eigentlich aus dem Vertrieb, und so, das war schon immer, dich für Persönlichkeitsentwicklung und Coaching und diese Thematiken entschieden und hast dann wirklich mit drei Männern dich getroffen auf einer 14-tägigen Intensivausbildung. Und ihr hattet alle drei den gleichen Weg, so vom Vertrieb, vom kaufmännischen, wirklich so diesen Ausstieg! Wie war das für dich so? Dieses, diese Veränderung des Mann, Männerbildes, Mann sein? Weil, es war ja schon mutig, dass du da wirklich allein diesen Schritt dann gegangen bist in die Ausbildung.
Norbert Schümann: Also was, was für mich ganz spannend ist, wirklich auch so, wie vertraue ich dem Leben? Weil ich, am 31.7.2023 ist ja mein Job zu Ende. Und wie geht es dann weiter, so? Und ich habe wirklich gemerkt, ich habe vorher schon viel gemacht für Selbstvertrauen. Aber ich kann unumwunden sagen, dass ich durch die Heiler Schulung und durch die Heiler Ausbildung ein ganz anderes Selbstvertrauen habe. Selbstvertrauen und Vertrauen ins Leben! Ich gehe diesen Weg. Ich weiß noch nicht, wo der Weg genau hingeht, aber ich habe ein Riesenvertrauen, dass da Türen aufgehen, dass sich da Möglichkeiten zeigen. Ja, also früher war ich, ich bin an Existenzängsten fast kaputt gegangen. Ich habe malocht, um meine Existenzängste zu befriedigen, aber nicht, um mich wohlzufühlen. Und das hab ich zum Glück irgendwann erkannt und bin da raus, und jetzt bin ich an so nem Punkt: Ich gehe auf, auf, ich sag mal, auf einen Abgrund zu, und ich habe das Vertrauen, wenn ich da bin, steht da eine Brücke. Und das finde ich so interessant. Und was das Leben uns für Möglichkeiten aufzeigt, das ist ja nicht ansatzweise vorstellbar. Aber ich merke es mit jedem Tag mehr, dass das Leben mir Möglichkeiten anbietet. Und dafür ist es wichtig, dass ich das Alte, wo ich mich nicht mehr zufrieden oder nicht mehr wohlgefühlt habe, dass ich das loslasse. Und das ist bei meinen Kollegen in unserer Männerrunde ist das ähnlich, dass sie auch gesagt haben, ja, sie merken mit jedem Tag, dass sie einfach mehr Vertrauen ins Leben gewinnen, und das ist sehr, sehr interessant, und das macht es wirklich spannend.
Corinna Klein: Da stelle ich mir halt die Frage auch, weißt du, wie, wie wachsen Männer in unserer Gesellschaft auf? Was haben sie für eine Prägung, und was löst sich durch diese eigenen Prozesse?
Norbert Schümann: Hm, also, es sind ja in meinen Augen viele Glaubenssätze. Gerade der Mann: du musst leisten, du musst die Familie ernähren, du musst das Geld ranschaffen. Ja, früher was, ich sag mal, irgendwo der Säbelzahntiger oder irgendwas, was wir in die Höhle geschleppt haben, heute ist es das Geld. Was machen wir nicht alles für Geld? Und das jetzt mal wirklich loszulassen, zu sagen, nein, ich gehe jetzt mal den Weg, wird immer so schön gesagt, den Weg des Herzens, ist, ist so ein Satz, aber das man als Mann so zu verstehen und ins Vertrauen zu gehen, ich nenne ihn vielleicht einfach auch einen Weg des Vertrauens, zu gehen und zu sagen, ich vertraue, dass ich den Weg, wenn ich den gehe, der mir richtig Spaß macht, wenn ich das mache, wo ich richtig Freude dran hab, dass dann automatisch sich die Lösung finden und aus der Freude heraus dann die Dinge kommen, die ich für meinen Lebensunterhalt brauche. Ja!
Corinna Klein: Wie nimmst du das wahr? Dieses Thema Mann sein, Veränderung?
Annette Müller: Es ist so, dass ich wahrnehme, sie kommen in ihre Kraft, also in ihre eigentliche Kraft. Und das ist keine Druckkraft als jetzt zum Beispiel diese Kraft durch malochen, wie du das so schön gesagt hast. Die Kraft durch die Verantwortung, die Kraft durch das Selbstbild, was uns die Gesellschaft sozusagen vorgaukelt, wie ein Mann zu sein hat. Und ich sehe, dass die Männer, wenn die sich entschließen: „ich mache jetzt das Heilen zum Beruf“, dass sie unglaublich viel Erfolg haben. Weil die mit einer, weil die mit einer ganz natürlichen marsianischen Power ausgestattet sind.
Corinna Klein: Auch mit so einer Ruhe.
Annette Müller: Mit einer Ruhe, einfach so: Fels in der Brandung. Und die können dann so, das ist, die sind unaufhaltsam. Das ist so toll! Also man kann mit dem Heilen, wenn du mit dem Heilen dein Geld verdienst, das ist so schön, weil du genau weißt, dass du nicht auf Kosten von irgendjemandem anderen dein Geld verdienst, also nicht durch nehmen. Durch, dadurch, dass jemand anders arm wird, weil du etwas wegnimmst, da baust du deinen Reichtum auf. Nein, du kommst zum Wohlstand durch eine Arbeit, die wohltut, die hilft, die andere Menschen auch wieder in die Kraft bringt, die anderen Menschen das Leben rettet, die Familien heilt. Also, das ist sensationell schön, und das freut mich eben so, dass diese drei Männer, die sich jetzt zufällig da getroffen haben, dass die eben jetzt auch hier in dieser, an dieser Serie „auch Männer können heilen“ teilnehmen. Weil, ich bin der Überzeugung, und das wird ich meine, der Mann hat einen Mut, den wir Frauen sozusagen eben auch durch dieses falsche Gesellschaftsbild nicht mit in die Wiege gelegt bekommen. Ja, weil wir eben dieses masianische nicht haben. Wir versuchen ganz oft, unseren Mann zu stehen. Da kommt das ja schon raus, und das brauchen wir eigentlich gar nicht. Also, wir brauchen nicht in die eigene Kraft kommen, über den Umweg, männlich zu werden.
Corinna Klein: Es ist auch nicht authentisch. Ja also eine Frau, die die männliche Energie hat, das kennen wir ja alle irgendwo, also ich kenne das auch. Ich bin ja auch im Business als Mann gestartet. Aber, ja, man merkt, es kommt ne andere Kraft. Also wir haben ja auch keine Vorbilder.
Annette Müller: Und wir haben also auch dann, also, in der Ausbildung sprechen wir dann auch kurz über diese beiden Energien. Weil, wir haben ja auch diese beiden Energien in unserem Körper. Wir haben also die Yin und die Yang Seite. Und da sprechen wir auch ganz kurz drüber. Und es ist ganz klar, dass diese männliche Kraft, diese Schöpferkraft, dass die etwas Chaotisches an sich hat. Was auch unbedingt sein muss, weil die das Material schafft, was dann durch Lenkung, also durch die weibliche Lenkung in einem selbst dann in eine, in die Welt kommt und kreiert. Also, das Material ist das männliche, und das Fertige ist das weibliche. Also, durch die weibliche Kraft wird es gefertigt, dann wird dieses Material genommen und wird ein Tisch oder ein Stuhl oder ein Haus oder ein Auto oder eine, ein Bild, eine Skulptur, ein Musikstück, wie auch immer. Also ohne, ohne das geht es nicht, also rein nur mit dem marsianischen, also mit diesem rein oder raus. Da hast du dann einen, einen Berg von Chaos, und wenn diese weibliche Kraft, diese Schöpferkraft, die ihn manifestiert, nichts hat, ist auch nichts, kann ja auch nichts tun. Also, du kannst keine Statue töpfern, wenn du keinen Ton hast. Also, hier haben wir den Ton und den Schöpfer zum Beispiel. Also das, da sprechen wir eben auch drüber. Und ich finde es schön, dass eben auch in diesen Ausbildungen die Männer so viel Anerkennung bekommen. Weil, wir haben ja im Moment auch das Problem, dass dadurch, dass die Frauen sagen: „Ich kann auch meinen Mann stehen!“ sie sich sozusagen definieren über das Bekämpfen des Gegenübers. Also der Mann ist so das Feindbild im Allgemeinen. Zwar nicht überall, aber im Allgemeinen.
Corinna Klein: Es wurde ja so programmiert, klar.
Annette Müller: Ja, und das ist da überhaupt, das ist weg, das ist komplett weg, das ist völlig natürlich.
Corinna Klein: Merkst du auch in der Ausbildung, dass die Frauen sich verändern? Dass dann dieses weibliche, das weiche, dieses mütterliche oder was auch immer, gebende, dann irgendwie mehr zum Vorschein kommt?
Norbert Schümann: Also definitiv. Also, das ist bei vielen Seminaren habe ich das wirklich gemerkt und auch hier in der Heilerschule, dass die Frauen wirklich diese Bereitschaft haben, ich sag mal, diesen männlichen Anzug auszuziehen und wieder in die weibliche Kraft, die Weiblichkeit zu gehen. Also, dass Frauen dann auch wirklich mit Rock ankommen, wieder mit Kleid, dass sie wirklich Freude haben an der Weiblichkeit und die zu leben. Und das ist schon schön zu sehen, und auch, wie wir uns ergänzen. Wie wir Männer auch, ich sag mal, von der Ruhe der Frau, „mach mal ein bisschen langsamer, oder guck sie mal so an“ diese Ruhe auch übernehmen. Und die Frauen dann manchmal auch so sagen: „Mensch, super, dass ihr das so gesagt habt, wäre ich gar nicht darauf gekommen!“ Der Mann, dann der Schaffende, der Macher, und das ist so, wo es sich wirklich sehr, sehr schön ergänzt, und das ist für mich auch so das, das Ziel, wenn wir das ins Berufsleben bringen, wenn beide Seiten ihre Stärken leben. Es ist doch total toll, wenn beide Seiten in der Firma sind, aber wenn sie beide, Entschuldigung, „an ihrem Platz sind“, sowohl die weiblichen wie die männlichen, und gemeinsam, dann was schaffen. Und ich hatte eben so ein Bild: wie viele sind in der Arbeit: „Aushalten, durchhalten, Schnauze halten!“ Wie viele haben wir davon?
Corinna Klein: Ja, und diese ganze Emanzipationsproblematik. Ja, wir kennen das ja auch in den Konzernen, wo dann irgendeine Frauenquote erreicht werden muss, wo eigentlich für uns Frauen ganz schlimm ist, weil wir ja wirklich nicht mehr in unseren Fähigkeiten gesehen werden.
Norbert Schümann: Ja.
Corinna Klein: Sondern die Männer kriegen dann einen Brass darauf, dass sie sagen: „Du brauchst nur eine Frau sein, dann kriegst du den Posten!“ Und viele Frauen, die eigentlich ihre Berufung leben und gut wären, müssen sich dann profilieren gegen die, die einfach dorthin gehievt worden sind, die vielleicht gar nicht dort sein wollen. Aber man muss halt irgendeine Quote, also für mich was ganz gegen das Frausein, was da geschehen ist, ja auch.
Annette Müller: Also, es ist so, von meiner Erfahrung nach haben sehr viele Männer, sozusagen, eine zögerliche Haltung, um jetzt zum Beispiel in die Ausbildung zu kommen, weil sie das Gefühl haben: „Ach, ich bin da der einzige Mann und die vielen Frauen!“ Das ist oft der Fall. Ja, das stimmt, aber wir hatten auch schon Kurse, wo wir wirklich sechs Männer und sechs Frauen hatten. Das war auch total toll!
Norbert Schümann: Stimmt, ja, also dieses, dieses sich gegenseitig ergänzen, das tut beiden Seiten wirklich gut, das ist sehr angenehm.
Corinna Klein: Du hast ja erzählt, dass du in eurem Familien Chat, hattest du ja das Hörbuch?
Norbert Schümann: Ja.
Corinna Klein: Ja, Annette und die investigative Journalistin, die dann versucht hat, irgendwie rauszufinden, dass das irgendwie alles Schmuh ist und nicht funktionieren kann. Wenn du jetzt das Buch vergleichst mit der Ausbildung von den Geschichten, die da drin stehen, gab es da Schnittstellen, oder?
Norbert Schümann: Also, ich, ich, ich kann einfach sagen, das Buch ist die Basis für das Ganze. Und das, was im Buch beschrieben wird, findet auch, ich sag mal, in identischer Art und Weise nur in der neuen Gruppe dann statt. Natürlich waren wir auch an der einen oder anderen Stelle kritisch, natürlich haben wir auch hinterfragt, aber es hat sich wirklich gezeigt, dass diese Wunder, wenn wir uns wirklich unter Wunder laufen lassen wollen, dass die Wunder stattfinden. Dass es funktioniert, und das ist so toll, dann in der Gruppe zu spüren. Ja, das Buch ist nicht ein Buch, wo was schöngeschrieben wird, und wenn du dann da bist, dann ist es doch anders, sondern es passt eins zu eins, und das kannst du aufeinanderlegen, das Buch und die Ausbildung kannst aufeinanderlegen, das ist eine Schnittmenge.
Corinna Klein: Was waren denn so die Highlights von anderen Teilnehmern, wo die Selbstheilungsthemen erfahren haben? Brauchst du jetzt keine Namen logischerweise nennen, aber so, wo du sagt, da waren wir als Gruppe schon …
Norbert Schümann: Ja, also, da gibt es ein ganz spezielles, aktuelles Beispiel, dass eine Kollegin die hatte also Probleme mit einer Nebendrüse, an der Schilddrüse, und das war auch wirklich für sie hochgradig wichtig, das Thema. Auch so, dass die Ärzte gesagt haben, sie muss ganz, ganz dringend operiert werden. Sie hatte auch Angst vor der OP.
Corinna Klein: Waren da Knoten?
Norbert Schümann: Ja da waren irgendwie Knoten, und die Funktion war vor allen Dingen so, dass das wirklich auf die, auf die Knochen ging. Ich bin da jetzt also kein Spezialist, deswegen will ich da jetzt nicht irgendwie fachsimpeln. Aber es war für sie eine, eine ganz wichtige, und wenn sie die nicht durchgeführt hätte, wäre auch viel Krankheit hinterhergekommen. So, und da hatte sie Angst vor und hat uns gebeten um Fernheilung, und dann haben wir als Gruppe Fernheilung immer wieder …
Corinna Klein: Also, alle ausgebildeten Heiler?
Norbert Schümann: Genau, genau! Aber unsere Gruppe, für die Kollegin. Und die war jetzt vor anderthalb Wochen, war sie beim Arzt, hat die Blutuntersuchung machen lassen, hat die Ergebnisse gekriegt, und der Oberarzt selber hat sich alles angeguckt, und er hat gesagt: „Das gibts nicht, er kann es nicht erklären!“ Er hat den OP Termin, der am nächsten Tag sein sollte, hat er abgesagt, weil nichts mehr ist. Weg, komplett weg! Und das sind so Erlebnisse, wo wir nur alle sagen: „Wow – was wir in die Welt bringen können!“ Und das, das ist schön, und das über Fernheilung, wo man sagt „Was ist Fernheilung?“ Viele glauben ja an so was schon gar nicht, geschweige, dass wir überhaupt an so eine Heilung glauben oder an diese Wunder glauben. Aber es hat funktioniert, und das ist begeisternd.
Corinna Klein: Ja, es gibt’s auch noch so, es gibt ja immer wieder, höre ich auch so, Geschichten von, von chronischen Schmerzen, Kniegelenke. Hattet ihr da jemand irgendwas dabei oder was?
Norbert Schümann: Das ist ja, für uns ist das ja fast schon normal.
Corinna Klein: Ja, ich muss mir jetzt so die Geschichten rausziehen, wo du denkst: „Ja Arthrose, so ein bisschen Arthrose, machen wir in ner halben Stunde!“
Norbert Schümann: Also, machen wir so gerade, wir sollen, wir dürfen es auf jeden Fall ernst nehmen. Aber das ist wirklich so gewesen. Ja auch, auch eine Kollegin, die einen Gang hatte, der so X-Beinmäßig und so weiter, die dann so total begeistert war, dass sie immer vorm Spiegel stand: „das gibt’s nicht, das gibt’s nicht!“ Die Beine schön, gerade, ein ganz anderes Laufbild und so weiter, also ganz viel passiert!
Corinna Klein: Ihr habt ja auch einiges mitgebracht mit O-Beinen, auch gell?
Annette Müller: O-Beine haben wir ja schon Fotos gesehen.
Corinna Klein: Wie viele Sitzungen braucht man dafür, oder ist das auch individuell?
Annette Müller: Na ja, also, ich meine …
Corinna Klein: … ein richtiger Fußballer?
Annette Müller: In der Ausbildung heißt es dann eben: „Ja, mach da mal gerade die Nase gerade!“ oder eben hier da: „X-Beine, so macht man das, mach mal!“ Und dann zeigt, wie, „Ich? echt, jetzt soll ich das machen?“ „Ja. mach das einfach mal so, wie du es gezeigt bekommen hast!“ Und dann, was ist das dann so? Okay, das probiere ich jetzt einfach. Die glauben es selbst nicht. Ja, weil, du musst da nicht dran glauben. Wenn du etwas kannst, dann musst du nicht dran glauben. Wenn ich schwimmen kann, brauche ich den Glauben nicht, dass ich schwimmen kann. Da kann ich einfach ohne nachzudenken ins Wasser gehen und schwimmen. Und hier ist es eben so, dass du das Heilen kannst, ohne es wirklich zu lernen. Stimmts?
Norbert Schümann: Ja!
Annette Müller: Du brauchst es nicht, du brauchst keinen Schwimmunterricht, sondern du kannst es ja. Das ist also etwas, was unsere Heilerschule wirklich auszeichnet, weil du kannst es einfach. Und dann gehst du an das Bein, du bekommst gezeigt, wie machst du das, du sagst dem Bein, dass das also gerade werden soll, und dann kommt der Moment, wo du das Gefühl hast, mehr oder weniger intensiv, das ist Knete.
Norbert Schümann: Ja.
Annette Müller: Und dann macht es, dann guckst du und denkst, nee, kann doch nicht sein! Alle anderen schauen zu, die sagen alle, oh!
Norbert Schümann: Also, es ist wirklich so, dass ich, wenn mir das vorher erzählt hat, dieser ja, ja, kommt, so ja, aber wir stehen daneben, eine Kollegin macht das, und wir gucken zu, Hüfte gerade, so solche Sachen oder Schultern. Das ist unglaublich, aber es funktioniert!
Corinna Klein: Ja, und wie viele Menschen leiden unter diesen ganzen Hallux Geschichten, weißt du dann?
Annette Müller: Ja, da haben wir ja auch schon tolle, tolle Bilder gesehen, wo man natürlich mit dem Hallux dann sagt: „Dann muss man natürlich eben schauen, dass das nicht wiederkommt. Ist ganz, ganz wichtig dranzubleiben.“
Norbert Schümann: Also, ich glaube, du hattest ja auch eben das Thema „Lernen“. Ich glaube, hier liegt das Lernen genau auf der anderen Seite. Vorher war das Schwimmen, erst mal Schwimmen lernen, dann kann ich schwimmen, und hier ist es, du kannst schwimmen und dann zu lernen: „EY! Ich kann das ja, ich brauch nicht mehr drüber nachdenken, ich kann heilen!“ Und das ist ja auch das, was ich schon mal gesagt hab: ich darf jetzt lernen „Hey, ich kann das, ich brauche da nicht drüber nachdenken, ich kann es!“ Das ist der Lerneffekt, ja, nicht selbst in die Zweifel zu kommen. Und je mehr ich diese Sicherheit habe, desto mehr kann ich die meinem Esperenten dann rüberbringen. Weil, der ist ja auch, wenn der zweifelt, dann ist ja die Chance wieder groß, dass dieser Heileffekt weg ist. Aber wenn er das Vertrauen hat, sagt, das geht alles klar, ich kann schwimmen, super!
Annette Müller: Das zusehen bei so einer Heilung, das verändert ganz viel im Kopf. Da denkst du als erstes Mal: „Bin ich jetzt hypnotisiert? Habe ich was im Tee? jetzt Drogen irgendwas?“ Du schaust da zu, und für mich war am Anfang, als ich in meine eigene Tätigkeit als Heilerin begonnen habe, immer wichtig, dass Menschen mitkommen, die zugucken, die eben das zuschauen, und deshalb machen wir eben auch in der Ausbildung diese Heilsitzungen vor der Gruppe, dass die ganze Gruppe das sieht. Und es ist tatsächlich so, dass dein Esperent, also quasi der Klient vom Heiler, also der Hoffende, nicht dran glauben muss, der kann zweifeln. Der darf sagen: „Okay, das war jetzt Zufall. Heilung hat nicht stattgefunden, weil es kann nicht sein.“ Was nicht sein darf, gibt es genügend, und trotzdem hält es. Wo sind die Grenzen? Ich sage immer, die Grenzen sind da, wo der sich mit dem Hammer wieder auf den Daumen haut, weil das kann ich nicht verhindern. Also, ich kann nicht verhindern, dass der Mensch dann ein Leben lebt, was ihn wieder krank macht. Das kann ich nicht, hat auch jeder, ich sage auch immer, ich sage auch immer, jeder hat das Recht auf seine Krankheit. Wenn er sie in irgendeiner Form braucht, dann hat jeder das Recht auf seine Krankheit, und dann muss ich das auch lassen.
Norbert Schümann: Hm!
Annette Müller: Also, ich kann das lassen, jetzt so nebenbei bemerkt. Also, ich bin nicht in der Co-Abhängigkeit von meinem Esperenten. Ich freue mich an jeder Heilsitzung, an jeder Heilung, an jedem veränderten Schicksal. Es ist einfach toll! Also, ich freue mich von Herzen, und zwar in Dankbarkeit und im Staunen vor jedem Wunder, und das hört nie auf. Wenn dann der eine oder andere sagt, ja, es hat nicht gehalten, dann habe ich trotzdem dieses Wunder. Es wird mich nie verlassen. Menschen ändern sich, wir sind wie ein Fluss. Das sieht zwar gleich aus, aber das Wasser ist immer ein anderes da drin, und das ist ein natürlicher Vorgang.
Corinna Klein: So schön! Jetzt machst du ja auch Unternehmensberatung, Coaching, also gehst auch in die Unternehmen rein. Und wir hatten im letzten Interview mal kurz angeschnitten, dass es wirklich auch eine Option gibt, dass man sagt, man geht mal als Heilerteam in der Firma rein.
Norbert Schümann: Genau!
Corinna Klein: Und das finde ich eine geniale Idee. Wie könnte sowas dann aussehen, wenn jetzt wirklich ein Unternehmer zuschaut oder ein Mitarbeiter, der sagt: „Hey, ich habe nen Chef, der ist nicht ganz so, sondern der hat schon Weitblick, der ist bestimmt dafür offen, und wir haben vielleicht auch Produktion oder einseitige oder große Belastungen, dann auch auf der physischen Ebene, psychischen.“
Norbert Schümann: Mhm, also ich, ich denke, das Ganze funktioniert immer dann, wenn der Chef mitmachen will. Ja, also, wenn der Chef mitmachen will, dann ist es die Kunst oder nicht die Kunst, sondern ihm aufzuzeigen, welche Möglichkeiten wir haben. Ja, im Bereich der Wertschöpfung jedes Einzelnen. Und ihm dann auch anzubieten, dass man zum Beispiel, wenn man sagt, man macht so einen Heilertag, dass die Menschen, die eine Heilsitzung bekommen möchten, dass es da geschützte Räume gibt. Ja, wo dann Kolleginnen und Kollegen von mir dann mit dabei sind, wo wir das dann anbieten, dass jeder da seine Heilsitzung nehmen kann und einfach mal das kennenlernen kann, was passiert da Gutes für mich, ja so.
Annette Müller: Also, wer sich dafür interessiert, könnte ja auch das Buch lesen, das heißt „amazinGRACE – die neue Dimension der Heilung“. Das gibt es auch als Hörbuch. Du hast es als Hörbuch nachts gehört, also das ist möglich.
Corinna Klein: Und wenn man jetzt mal sich wirklich informieren möchte als Unternehmer?
Norbert Schümann: Also bei mir gibt es die Informationen auf meiner Homepage: www.Norbert-Schümann.de. Und da gibt es die Informationen. Da stelle ich also Informationen über mein Betriebscoaching, über Heilung zur Verfügung. Und über die Kontaktaufnahme ist es dann möglich auch abzusprechen, was möchte der Unternehmer? Was hat er für Ideen? Was hat er für Vorstellungen? Und da werden wir auf jeden Fall ein Konzept entwickeln, wo zu seiner Firma, zu seiner Struktur passt. Und für mich gibt es auch so ein kleiner, so kleinen Leitsatz, weil, es geht ja bei Firmen auch immer um den Umsatz. Der ist ganz einfach: „Umsatz, folgt der Begeisterung!“ Ja, und der Götz Werners, der Gründer von dm hat mal so schön gesagt: „Kümmer dich um deine Mitmenschen, Mitarbeiter, dann kümmert sich das Ergebnis um sich selbst!“ Wo wir die zwei Dinge mal zusammenlegen, dann kann jeder Chef auf dem Weg ganz, ganz viel machen, dass sein Umsatz steigt, und da braucht er nicht irgendwie die Peitsche, sondern ein Miteinander, und durch das Miteinander wird ganz viel Positives passieren.
Corinna Klein: Allein durch die Korrektur, was wir auch schon mal gesprochen haben, durch den Atlas und so, was das auch für eine Auswirkung wiederum auf die Psyche hat. Wenn dann, sag ich mal, ein Team wirklich in der Psyche und körperlich gestärkt wird und vielleicht auch wirklich die Belastung, zum Arbeitsplatz zu gehen, oder vielleicht auch Konflikte unter Kollegen sich einfach auflösen, weil einfach jeder irgendwie in sich aufgerichtet ist, oder?
Annette Müller: Ich habe eine Dozentin von der Heilerschule, die hat eine hochstehende Position in einem internationalen Konzern, wirklich ganz oben an der Spitze, und die wird regelmäßig von ihrem Chef gebeten, bei bestimmten Sitzungen einfach nur dabei zu sein. Und die sprechen englisch, und der sagt dann: „you just do your magic!“ „Mach mal hier so ein bisschen deine, wirk mal hier so deine Wunder“ Also, die haben das schon verstanden, dass sich da ganz, ganz viel ändert, und sie beschreibt doch immer wieder, wie dieser Einfluss von ihr, von ihrer inoffiziellen, offiziellen Heitertätigkeit dort eben wirklich das gesamte Klima der gesamten Abteilung komplett verändert hat.
Corinna Klein: Also, man könnte auch bei einer Sitzung, bei einer Konferenz dabeisitzen und auch so halt …
Annette Müller: Ja, ja, wir haben das eben auch über diese SKYourself Methode, also über diese emotionale Methode, um emotionale Blockaden zu lösen. Da haben das tatsächlich Lehrer in Schulen bei Prüfungen gemacht, dass sie jemanden, der das konnte, eingeladen haben, sich einfach nur still reinzusetzen, und haben eben auch sozusagen für sich ausprobiert, wie wirkt es hier, wie wirkt es da? Also insbesondere ein Mann, der eben zum Beruf hat Problemklassen zu coachen oder zu therapieren, und der hat gesagt: „Okay, ich mach das jetzt mal als, als Studie sozusagen, diese eine Klasse. Das ist die weniger schwierige Klasse, da mache ich mein normales Therapieprogramm. Und die andere Klasse, die wesentlich schwierigere Klasse, da mach ich, während diesem Programm hole ich mir jemanden dazu, der eben diese Heiltechnik kennt und macht.“ Das macht man still, das merkt kein Mensch, das ist einfach nur da, und diese Klasse ist an der Schule komplett gedreht, zur Vorzeige Klasse geworden. Also, es ist sensationell!
Corinna Klein: Also, wäre es auch für Lehrer wirklich …
Annette Müller: Für Lehrer wäre das eine, eine lebensverändernde Sache, sowas zu machen.
Norbert Schümann: Also, der hat auch ein schönes Beispiel. Noch eine, eine Kollegin, die die Heiler Ausbildung da in den zwei Blöcken mitgemacht hat, eine 23 jährige junge Frau, Lehramtsstudentin, und die hat dann auch in der Klasse, ja, nach der Heilerausbildung, hat sie dann das SKYourself angewendet und da vorher auch richtig Tumult und so weiter, und sie hat dann wirklich gemerkt, wie Stück für Stück die Stimmung in der Klasse anders wurde, innerhalb einer Unterrichtsstunde war das.
Annette Müller: Es ist wirklich, wirklich wunderbar. Also, wir haben ganz viele Bücher, wo man das nachlesen kann. Wir haben also, also, mein eigenes Buch „Ich gehe den Weg der Wunder“ dann eben „amazinGRACE – die neue Dimension der Heilung“. Jetzt werde ich schon wieder so passioniert, zu leidenschaftlich, zu viel Feuer. Und dann eben auch „Das Beste aber, das dir begegnen wird, werden die Menschen sein“. Da habe ich eben so kleine Porträts von Schülern und Dozenten gemacht, also schon sehr viel.
Corinna Klein: Super!
Annette Müller: Das kann man, das kann man schon machen, lesen, wer sich über die Schule erkundigen möchte, die Schule heißt „Heilerschule San Esprit“, „San“ die Gesundheit, „Esprit“ der Geist – Heilung aus der Kraft des Geistes. Oder „Ecole San Esprit“ das findet man sofort im Internet.
Annette Müller: Super! Vielen Dank euch beiden, war wieder richtig schön, und ich freue mich auf weitere Männer, die du mitbringst in unserer Reihe, „Männer werden zu Heilern“. Ja, danke schön!
Norbert Schümann: Sehr, sehr gerne, vielen Dank.
Annette Müller: Liebe Zuschauer! Vielen Dank fürs Zuschauen, und vor allen Dingen ist es wunderschön zu hören, dass doch auch in Unternehmen die Heiler wirken können. Und ich freue mich, wenn sie wieder zuschauen. Bis bald! Tschüss!