von Annette_Mueller | Feb. 3, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich spreche heute mit unserer Heilerin Annette Müller über ihren Aufenthalt in Sri Lanka. Dort hat sie von den Ureinwohnern, die eigene Heilkräfte haben, den Sohn vom König behandelt, mit einem Schlaganfall, und diese unglaublichen Bilder und die schönen Geschichten aus ihren Auslandsaufenthalten bei Heiler ohne Grenzen, darüber sprechen wir heute. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Annette, schön, dass du wieder da bist!
Annette Müller: Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich wirklich sehr, auch mit dieser spannenden, mit dieser wirklich sehr spannenden Geschichte jetzt hier zu sein.
Corinna Klein: Ja! das find ich so unglaublich! Also, ich verfolge dich ja auch so ein bisschen in den, in den öffentlichen Medien, und dann sehe ich dich immer an ganz wundervollen Orten. Du warst ja jetzt auch in Sri Lanka, hast dort ja glaube ich auch an deinem Buch geschrieben oder?
Annette Müller: Ich hab, ich bin drei Wochen in Klausur gegangen und habe also sechs Stunden täglich geschrieben an dem zweiten Teil meiner Autobiografie. Der erste Teil, den gibt es seit 2011, der heißt: „Ich gehe den Weg der Wunder“. Und das Buch, was jetzt dann erscheinen wird, demnächst, heißt: „Auf dem Weg der Wunder“. Und das ist auch so ein kleines Erlebnis auf meinem Weg der Wunder.
Corinna Klein: War das geplant?
Annette Müller: Das war völlig ungeplant!
Corinna Klein: Das finde ich auch so gut. Du ziehst ja Dinge an in deinem Leben. Also, du warst eigentlich dort zum Buch schreiben, und dann kam also der König von den Ureinwohnern. Oder wie kam das dazwischen, so genau?
Annette Müller: Danach, ja, es hat sich dann so ergeben, dass ich eben von den Ureinwohnern gehört habe. Da hat mir jemand auch davon erzählt, dass er dort eben hin ist und hat eine Heilung erlebt. Und dann habe ich mir gedacht, das möchte ich mir unbedingt anschauen. Da möchte ich also hingehen, hatte dann einen sehr netten Fahrer, der aber Schwierigkeiten hatte. Den habe ich dann auch geheilt. Er hatte dann Gott sei Dank keine Schwierigkeiten mehr, und der hat dann allen erzählt, dass ich Heilerin bin, und habe ihm geholfen. Unter anderem dann eben auch dort. Als wir die Ureinwohner dann aufgesucht hatten, hat er das dann eben dann erzählt, und dann wurde ich eben gefragt, ob ich dann bei einem, eventuell bei einem Schlaganfall auch helfen kann. Und zwar hab ich dann so ein bisschen nachgefragt, ähm, um wen es denn geht. Und dann hieß es ja, also um einen Königssohn. Und bei dem Mann, dem Königssohn, musst du ganz klar ja sagen, sowieso, und aber nicht nur deshalb, sondern überhaupt. Aber das war natürlich auch nochmal eine ganz spezielle Sache. Und dann bin ich dann eben in diesem, in diesen Audienz Lehmhütten Saal geführt worden und hab dann eben auf den gewartet und besaß auch noch die Geistesgegenwart, ein Video zu machen. Ein Handyvideo, Ist keine supertolle Qualität, aber das schauen wir uns doch jetzt mal an, was sich aus diesem spontanen Besuch so ergeben hat, mhm!
Einspielung Video: Einspielung Video
Annette Müller: Junger Mann: 42 Jahre alt.
Einspielung Video: Einspielung Video
Annette Müller: Bitte ihn, uns zu zeigen, wie weit er den Arm benutzen kann.
Corinna Klein: Noch vor der Heilung?
Annette Müller: Ja, das ist nachher.
Corinna Klein: Aber auch der Gesichtsausdruck wieder, das ist ein ganz anderer Mensch, also jedes Mal, wenn ich die Videos …
Annette Müller: Die Hand reagiert noch nicht, also die bleibt, bleibt noch zu.
Corinna Klein: Aber entschuldigt … Hand geht wirklich nicht.
Annette Müller: Am nächsten Tag bin ich noch mal hin, das sind seine Kinder, und schau mal!
Corinna Klein: Jetzt geht die Hand auf. Jetzt kann er das auch.
Annette Müller: Ja, mhm!
Corinna Klein: Ja, also was ja, doch was, was man ja auch dazu sagen darf? Dieses Volk musste auch … warte kurz … was man ja auch …. also, sagen darf man es eigentlich nicht. Aber … dieses … die Bevölkerung musste sich ja auch einheitlich dieser medizinischen Sondermaßnahme unterziehen. Wir dürfen das Wort jetzt nicht nennen, aber das ist auch erschreckend, weil, weil normalerweise dieses Volk wird sowas ja nie machen.
Annette Müller: Das Ur-Volk, ja!
Corinna Klein: Ja, und das sind natürlich dann schon Herausforderungen.
Annette Müller: Große Herausforderung sogar!
Corinna Klein: Haben die das für sich reflektiert?
Annette Müller: Ja, sehr gut sogar! Ja, haben die ja ganz klar!
Corinna Klein: Mal gucken …
Annette Müller: Ja, also, da bin ich dann. Das ist also einer der Brüder – seiner Brüder. Der war dann natürlich auch sehr happy und glücklich, dass es eben dem Bruder besser geht. Der König hat sieben Söhne und daraufhin hat sich natürlich jetzt ergeben, dass wir mit „Heiler ohne Grenzen“ auch bei den Veddas einen Tag heilen werden. Das heißt, da werden wir dann, 30 Heiler, werden wir dann hinfahren, mit unseren Liegen, packen die dann aus in diesen Lehmhütten und haben dann Männer, Frauen, Kinder auf unseren Liegen.
Corinna Klein: Aber schon mal, was du geschaffen hast, das finde ich jetzt echt. Weißt du, normal sind ja die Urvölker, die die noch den Bezug zu diesen ganzen … Wir sind ja in der westlichen Welt völlig abgetrennt von diesen Fähigkeiten, und du schaffst es, dass sich das komplette Ding jetzt dreht.
Annette Müller: Ja, also, das war nicht meine Absicht. Also, ich wollte dahin, um vielleicht möglicherweise noch ein bisschen was dazuzulernen, und dann hat dann mein Fahrer überall erzählt: „Ja, die kann das und das, und bei mir hat sie das und das bewirkt!“. Und dann wurde ich gefragt und so hat sich das dann ergeben. Und ich habe dann eben noch mehr Heilsitzungen dort gegeben. Also, der ganze zweite Tag bestand aus Heilsitzungen. Hier hat mich dann ein junger Mann gebeten, seiner Mutter zu helfen. Weil die Mutter seit über zehn Jahren heftigste Migräne hat. Und dann hab ich gesagt: „Ja, dann lass uns dahin!“ und dann hast du dieses Haus nicht erreichen können. Du musstest also durch diese Reisfelder zur Lehmhütte laufen. Da hab ich dann mit der Mutter gearbeitet. Und da siehst du, wie ich mit der Mutter arbeite. Also ich arbeite direkt an ihrem Kopf, und der ganze Schädel war verschoben. Also, und die rechte Seite war unten, und die linke Seite war oben, das war also komplett verschoben. Und dann hab ich eben mit dem Schädel, es geht eben, das musste aber lernen, dann habe ich die, das ist so ein Moment, das zu erleben, ist einfach toll. Wenn unter deinen Händen das ganze Material plötzlich wird wie Wachs oder wie Knete, und dann ist der Schädel gerade. Und das hat keine acht Minuten gedauert, dann waren zehn Jahre Kopfschmerzen weg. War unglaublich! Also das war für mich so ergreifend und so schön. Also ich habe, glaube ich, eines der schönsten Heil-Erlebnisse, die ich hatte, weil diese Frau, also die war so von Kopf bis Fuß mit jeder ihrer Faser dankbar. Der hat dann gesagt, die sprechen ja kein Englisch, die sprechen auch kein Singalesisch, die haben ihre eigene Sprache, sind völlig abgeschlossen von der normalen Zivilisation. Also erst seit wenigen Jahren darfst du auch mit dem Auto auf dieses Gelände. Sie sind auch selbstbestimmt die Veddas. Also da ist keine philanthropische Organisation, die jetzt irgendwie die Hand drauf hat.
Corinna Klein: Aber war das dann Zwang, was die dann …
Annette Müller: Bitte?
Corinna Klein: War das dann Zwang die medizinische …?
Annette Müller: Das weiß ich nicht. Das ist auch sehr schwer. Man kann ja nicht mit ihnen direkt sprechen, sich nicht verständigen. Ähm, das ist eben auch möglich, dorthin zu fahren und Heilsitzungen zu geben. Wobei das ja bei anderen Urvölkern gar nicht möglich ist, weil die sozusagen in einem gewissen Schutz leben, wo du als Außenstehender gar nicht rein darfst. Und hier haben wir eben das große Glück, dass das dann eben offen sein wird, und das wird für uns alle auch wirklich ein unfassbares Erlebnis werden. Wirklich so authentisch und so an den Wurzeln unseres eigenen Seins dann eben Heilarbeit zu machen, weil das sind, das sind Urvölker!
Corinna Klein: Ja, das schon!
Annette Müller: Tausende von Jahren!
Corinna Klein: Hast du einen Unterschied bemerkt von der Heil-Geschwindigkeit oder von der Durchlässigkeit? Oder weißt du, ich könnte mir auch vorstellen, dass die vielleicht auch eine andere Schwingung oder Energie haben, reiner vielleicht auch, sind nicht so, Zucker und Chemie und, oder merkst du da keinen?
Annette Müller: Das kann ich so schnell nicht sagen. Weil, ich war eben an einem Nachmittag dort und dann an dem weiteren Tag, wo ich dann eben die zweite Heilsitzung mit dem Königssohn gemacht habe und dann eben noch verschiedene Andere, die eben mich um Hilfe gebeten hatten. Hier bekommen wir einen Tee gemacht. Da war sie so happy und dankbar und hat dann irgendwie uns zu verstehen gegeben, ob wir denn nicht Tee haben möchten. Dann habe ich gesagt: „Klar!“ Weil, sie wollten eben auch so unbedingt was geben. Weil jemand, der nichts hat und dann haben wir natürlich den Tee getrunken. Das war wirklich wunderwunderschön. Und hier sind wir dann auch alle ganz glücklich und herzig. Also ich hätte am liebsten eingepackt mitgenommen. Ja, war wunderschön. Und so ging es dann zurück. Es gab ein Regenguss, das ist ja im Regenwald, und dann war der Pfad nicht mehr da, sondern da war ein kleiner Bach, und dann musste ich also diese ganze Strecke durch diesen kleinen Bach dann wieder zurück zum Auto laufen. Es ist schon sehr abenteuerlich das Ganze. Ja, das war …
Corinna Klein: Aber wie schön!
Annette Müller: Ja! Vorher hast du das Gesicht gar nicht gesehen. Das Gesicht war, das habe ich versäumt aufzunehmen. Es war wirklich schmerzgeplagt, war komplett, auch das komplett, nicht nur der Schädel verzogen, sondern es war auch das Gesicht komplett verzogen. Das war schon sehr schwierig! Also, das war total happy, war Happines pur!
Corinna Klein: Hm ja, wie schön! Super, ja ja, faszinierend, wirklich wundervoll! Erzähl noch mal ein bisschen, was zu „Heiler ohne Grenzen“. Für wen ist das, wer? Was machst du da genau? Was sind die Pläne, deine Visionen?
Annette Müller: Dass wir dann jetzt im Januar 2024 auch zu diesem Urvolk fahren werden, hat sich eben aus dieser, aus diesem Zufall ergeben, um es mal so zu nennen. Und wir haben aber sowieso schon ein Camp dort geplant. Da fahren dann mit: Die Heiler, die sich in Ausbildung befinden oder die eben schon abgeschlossen haben. Die möchten dann eben genau so was erleben. Und wir arbeiten da eben dann auch mit Menschen, mit armen Menschen, mit armen Leuten, die sich die Heilungen ansonst nicht leisten könnten. Weil, um dann von uns Heilung zu bekommen, müssten sie auch nach Deutschland fliegen oder sonst irgendwohin. Und so kommen wir also in dieses Land nach Sri Lanka und fangen jetzt nach drei Jahren Pause da an, wo wir unterbrochen wurden. Weil das Camp auf Sri Lanka hätte schon im Januar 2021 stattfinden sollen.
Corinna Klein: Was haben denn die Menschen dort für Beschwerden? Kann man das mit unseren westlichen Beschwerden vergleichen, oder sind es …?
Annette Müller: Ja, kannst du schon. Ja, also, es sind nichts … also in Indien war es ganz, ganz viel Asthma, sehr, sehr viel Asthma. Sehr viel Altersschwäche eben auch. Also das Alter schlägt dort wirklich ganz brutal zu. Ähm, also, da lassen die Leute schon sehr stark nach.
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Ähm, dass du da wirklich fitte Greise und Greisinnen hast ist selten, sondern das ist, der Verfall ist schon sehr dramatisch. Ich weiß nicht, woran das liegt und da haben wir dann viel bewirken können. Also, dass eben ältere Menschen dann wieder schmerzfrei Treppe hoch und runtergehen können und dann eben auch wieder nicht mehr auf Hilfe der Familie angewiesen sind, und …
Corinna Klein: Ich kann mich noch an die Geschichte in Indien erinnern, wo du mal erzählt hast, das der eine seinen Rollator vergessen hat.
Annette Müller: Richtig!
Corinna Klein: Find ich aber noch so gut, wenn der am nächsten Tag kam, glaub, der Sohn und hat den Rollator abgeholt. Irgendwie ….
Annette Müller: Ja, genau. Da gibt es auch die schöne Geschichte in dem Buch „Herz über ins Abenteuer“ von dem Wirtschaftsjournalisten, der eben mitgereist ist, um das Ganze zu beobachten. Der hat also in diesem Buch geschrieben: „Der vergessene Rollator“. Da schreibt er eben auch, wie überrascht er da selber eben ist, das eben mitzubekommen, was da so passiert. Ja, und wir werden dann also eben dieses Camp in Sri Lanka 2024 im Januar haben, in Colombo. Und wir freuen uns schon sehr darauf, und dann eben auch auf unseren Tag mit den wunderschönen Veddas im Regenwald, mit dem Urvolk von Sri Lanka.
Corinna Klein: Und wer kommt da alles mit als Heiler? Also sind die ausgebildet, oder?
Annette Müller: Die sind entweder in Ausbildung oder fertig ausgebildet. Voraussetzung ist auf jeden Fall, schon angefangen zu haben in der Ausbildung, damit man das anwenden kann dort. Damit man erlebt, die Zukunftsmusik so sieht: Was werde ich bewirken können, wenn ich dann fertig bin? Oder eben mitten drin sein, oder das ganze wieder auffrischen zu wollen. Das Ganze, wenn man jetzt die Ausbildung gemacht hat, aber vielleicht keine Praxis hat, sondern das nur so im, vorsichtig und bisschen unsicher, im Familienkreis anwendet oder im Freundeskreis, weil das ist natürlich ein Selbstbewusstseinsboost ohne Ende! Du hast ja, du arbeitest ja als Heiler. Du hast mindestens sechs Leute auf der Liege am Tag. Also, das ist enorm!
Corinna Klein: Und jeder eine Stunde?
Annette Müller: Fast eine Stunde, also 40 Minuten, 45 Minuten. Aber du kriegst ja auch das von den Nachbarn alles mit.
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, es ist schon toll. Du sitzt da auf der Liege und hast die Hände auf, bist so in Meditation, lässt es fließen. Auf einmal hörst du „Ahh!“ und alle klatschen und schreien, und es gibt ein Jubel. Und dann, was ist da passiert?
Corinna Klein: So schön!
Annette Müller: Ja, es ist wunderschön!
Corinna Klein: Weil ich meine, wir sind jetzt gerade auch hier in herausfordernden Zeiten. Wir haben Krebsdynamiken, Tumore unterschiedlichster Art, die parallel wachsen. Was es so in der Form, hat man mir gesagt, noch nicht gab. Auch Schlaganfälle, habt ihr da, nehmt ihr das auch wahr? Und kann man da auch als Heiler mit arbeiten?
Annette Müller: Wir nehmen das wahr. Also sind schockiert, natürlich klar, sehr betroffen, sehr berührt. Es ist ja nicht so, dass wir Heiler da unversehrt geblieben sind, das muss man ja auch dazu sagen. Das schützt ja auch vor unüberlegten Handlungen nicht. Und wir haben auch im eigenen Kreis so ein paar unerwünschte Nebenwirkungen, wo wir aber wirklich auch ganz gut helfen konnten. Das ist schon ganz gut.
Corinna Klein: Hm, ja.
Annette Müller: Um es mal vorsichtig auszudrücken.
Corinna Klein: Ja, weil, weil es eben eine andere Dynamik auch hat und eine andere Qualität, wo ich denke, weiß nicht, kommt man gegen diese Thematik …
Annette Müller: Ja, also, wir haben sehr vielen Menschen helfen können. Wir haben sehr vielen Menschen halbwegs helfen können. Hier, diesen Sohn hat man gesehen, den haben wir nicht dazu gebracht, dass er wieder irgendwie herumspringen kann wie ein junges Reh. Aber wir sehen ja den Fortschritt, mit zwei Heilsitzungen …
Corinna Klein: Ja, ich wollte, das kann man ja noch weitermachen.
Annette Müller: Ja, ja natürlich kann man weitermachen, genau. Und eben auch mit dem Fuß. Mit dem Fuß hat er auch eben uns zu verstehen gegeben, dass er ein anderes Gefühl hat im Fuß. Kann auch besser auftreten, also er spürt den auch wieder. Die Neuralgien sind nicht mehr so stark, und wir haben schon die Möglichkeit. Aber dass man jetzt sagen kann, 100 prozentig können wir das alles wieder in Ordnung bringen, also, das möchte ich nicht behaupten. Ja, aber helfen geht. Auf jeden Fall.
Corinna Klein: Wie du schon selber bei dir gesagt hast: „Das hat mich motiviert!“ Bei dir selber, weißt du, wo du damals gesagt hast …
Annette Müller: Wo ich also erstmals Hilfe durch geistige Kräfte erfahren habe, das war ganz, ganz wenig, aber das war Motivation, diesen Weg uneingeschränkt und ohne Rückhalt zu gehen. Und ich glaube, deshalb ist das auch so. Der Enthusiasmus wird mit Tag zu Tag sogar noch größer. Es wird also nie irgendwie langweilig oder alltäglich oder sonst irgendwas, sondern ganz im Gegenteil, es wird immer sinnvoller und schöner. Und wir haben jetzt hier in der Schweiz gerade gestern bei dieser Gelegenheit eine Heiler Gruppe gegründet, also ein Heilertreffen von amazinGRACE Heilern. Und da waren an die 30 Schweizer Heiler! Viele in Ausbildung, einige schon Fertige, die eben auch Praxen haben. Und das ist natürlich so unglaublich genial zu sehen, weil, das sind alles Diamanten, sind alles Goldstücke. Das sind Menschen, die die Menschlichkeit in die Welt bringen. Also, die nicht dazu beitragen, dass andere irgendwie sterben oder ausgeraubt werden oder sonst irgendwie was passiert. Oder ein Leben im Elend endet und sich andere dann auch wieder umbringen, weil nur weil man jetzt der falschen Person, oder dem falschen Personenkreis begegnet ist, sondern im Gegenteil: es sind Menschen, die andere Menschen aus Leid befreien und einfach so viel Glück und Freude verbreiten, und das ist einfach, ja unbeschreiblich schön!
Corinna Klein: Schön, wenn die, wenn jetzt doch der eine oder andere sagt, ich muss mich da jetzt mit beschäftigen. Das lässt mich jetzt nicht mehr los!
Annette Müller: Ja, sehr gerne! Man kann sich die Broschüre bestellen. Wir haben also eine schöne Broschüre, wo wir also die Ausbildungen sehr gut rüberbringen und beschreiben, was dort eben gelehrt wird. Und man kann sich auf der Webseite erkundigen, unter: www.ecole-san-esprit.de. Oder eben auch bei Heiler ohne Grenzen vorbeischauen. Das ist: www.heiler-ohne-grenzen.de und von da aus geht’s dann weiter. Dann schreibt man E-Mail oder ruft an oder sonst irgendwas.
Corinna Klein: Super!
Annette Müller: Ja!
Corinna Klein: Vielen Dank Annette, und eine wunderschöne Zeit im Januar!
Annette Müller: Ja, Dankeschön!
Corinna Klein: Und schöne Heilerfolge noch!
Annette Müller: Danke!
Corinna Klein: Liebe Zuschauer, ja, es ist schon auch spannend, dass sich auch dieses Blatt drehen kann: Dass man Urvölkern hilft, auch wiederum in Gesundheit oder in Heilung zu kommen und irgendwie die Symbiose zu unterstützen. So, hoffe ich, konnten auch Sie einiges mitnehmen und bedanke mich sehr fürs Zuschauen. Bis bald, Tschüss!
von Annette_Mueller | Feb. 3, 2025 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute in unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich habe heute mit Annette Müller, unserer Heilerin, ja wirklich eine Serie: „Auch Männer können Heiler werden“ und sie hat uns unglaublich berührende Geschichten und auch Erfahrungen von Männern, die zu Heilern wurden, mitgebracht, und ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam uns diese anhören. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Annette, hallo, lieber Norbert.
Annette Müller: Hallo, liebe Corinna! Wie schön, wieder hier zu sein!
Corinna Klein: Ich freue mich auch, dass ihr hier seid. Weil, du bringst ja immer wunderbare neue, frisch gebackene Heiler mit. Und jetzt werden das immer mehr Männer. Und ich freue mich total, weil ist ja auch so ein bisschen das Thema. Die Heilerszene ist ja doch sehr Frauen lastig, und, wie empfindest du das gerade Annette? Stellt sich da jetzt wirklich so ein Wandel ein?
Annette Müller: Also ich hoffe, dass sich dieser Wandel einstellt. Also deshalb freue ich mich auch sehr, dass eben drei Heiler, frischgebackene Heiler, zugesagt haben, jetzt mit zu QS24 zu kommen, und dann eben auch Männer dazu ermutigen, diesen Weg zu gehen. Weil es eben wirklich eine menschliche Fähigkeit ist, und keine weibliche Fähigkeit, zu heilen. Also, jeder kann Heiler werden, das behaupte ich ja immer, und das können auch Männer, obwohl die Männer natürlich in der Unterzahl sind. Es war toll. Noch zwei andere sind eben in diesen Kurs gekommen, haben dann eben auch alle zusammengesessen und haben sich dann kennengelernt und stellen fest, wir haben alle die gleiche Geschichte.
Corinna Klein: Genau deine Geschichte. Jetzt passt es natürlich super, ihr drei Männer in dem Kurs. Wie ging es bei dir los? Wie kamst du überhaupt auf die Idee, in die Richtung zu gehen?
Norbert Schümann: Also ich habe ja schon ein bisschen Vorgeschichte. Ich habe ja Therapeuten- und Coach-Ausbildung gemacht und habe mein ganzes Leben lang mich immer interessiert, mich irgendwie fortzubilden. Also, ich habe auch schon ganz früh angefangen im Bereich Sport Trainerscheine zu machen und so weiter. Mit 21 habe ich einen Dave Carnegie Kurs über mehrere Monate besucht. Warum und wieso, ich weiß es nicht, aber irgendwie hat es mich inspiriert. Und so ging das immer weiter. Und meine Gesundheit hat mich quasi auf diesen Weg gebracht, weil es da halt extreme Schlafdefizite gab. Diese Geschichte, wie es da hingekommen ist, dass ich vier Nasen-OPs hatte und irgendwann gemerkt habe, das kann so nicht weitergehen. Da muss es was anderes geben und dass die Bereitschaft erst eröffnet hat, dass ich was verändere.
Corinna Klein: Aber du warst auch beruflich in einem richtig klassischen Vertrieb. Oder was hast du?
Norbert Schümann: Genau also, ich bin vom Berufsbild her, bin ich im Vertrieb, bin jetzt aktuell Projektleiter bei einem großen Konzern, und diese Vertriebstätigkeit mache ich schon seit Anfang 20. Ich habe Investitionsgüter verkauft, ich habe eine Handelsvertretung und habe immer in diesem Bereich Vertrieb gearbeitet. Habe aber schon oft auch gemerkt, das passt irgendwie nicht zu mir. Konnte es aber nicht irgendwie erklären oder greifen. Und in den letzten Jahren wurde das halt immer deutlicher, dass es nicht zu mir passt. Und parallel dazu ist einfach dann das entstanden, dass ich für mich entschieden habe: Ich will das, was ich so über die Jahre gelernt habe, immer mehr ins Leben bringen und habe festgestellt bei den Gesprächen mit Kollegen, mit Kunden, dass das sehr, sehr gut ankommt. So und deswegen ist so dieser Switch gekommen, dass ich jetzt auch gesagt habe, Ende Juli ist vorbei mit meinem Beruf im Vertrieb. Ich will also wirklich Coach und Heiler werden, und habe über ein Hörbuch von Annette den Weg zur Heilerschule gefunden.
Corinna Klein: Wie kamst du an das Hörbuch ran? Oder, weil, das liegt ja auch nicht so …
Norbert Schümann: Nein, das ist auch irgendwie eine interessante Geschichte, weil, wenn ich nachts nicht schlafen konnte, was leider noch sehr, sehr oft vorgekommen ist, dann habe ich nachts Hörbücher gehört, um nicht irgendwie im Haus umher zu irren, und so weiter. Und dann habe ich ein Hörbuch gefunden von der Annette: „amazinGRACE“ und fand das so inspirierend. Ich habe das innerhalb von zwei Tagen zweimal komplett durchgehört, und da war für mich vollkommen klar, da gehe ich hin, das mache ich, das will ich machen, das passt noch on top zu dem, was ich schon gemacht hab.
Corinna Klein: War das das Buch, wo die Investigativ Journalistin versucht hat, das Haar in der Suppe zu finden?
Norbert Schümann: Genau, genau!
Corinna Klein: Okay.
Norbert Schümann: Und das war ganz nett. Ich habe beim ersten Mal, als wir uns kennengelernt haben, gesagt: „Sie sind nachts zu mir ins Bett gekrabbelt und haben mir dann erzählt, was, was da so passiert! “ Und das ist ja so: Wir hören von Wunder, wenn wir mal irgendwo was lesen. Und ich bin so ein Typ, ich komme wirklich aus der Praxis, was ich sehe, was ich anfassen kann. Aber was ist ein Wunder? Und dann so von Wundern zu hören, ist das eine, aber dann Wunder selber zu erleben! Und das habe ich dann wirklich auf der Heilerschule kennengelernt und jetzt auch im Nachgang, wo ich, wie ich sagen kann: „Es ist irre, aber ich habe gelernt, Wunder in die Welt zu bringen!“
Corinna Klein: Also, du hast ja den 14 tägigen Kompakt Kurs gemacht.
Norbert Schümann: Genau ja.
Corinna Klein: Vielleicht kannst du kurz, Annette, sagen, was gibt es für Module, die man überhaupt wählen kann?
Annette Müller: Also, wir haben einmal die fast zweijährige Ausbildung. Da kommt man an sieben Wochenenden oder an sieben Tagen unter der Woche. Das sind dann immer zweieinhalb Tage, streckt sich über zwei Jahre hin. Oder eben die Intensiv Ausbildung, die sich über 3 Blocks hinstreckt. Die können dann eben mehr oder weniger schnell, sozusagen, absolviert werden. Und dann haben wir eben auch noch den, die Männer haben das Wort jetzt erfunden, den Doppel-Bock. Beziehungsweise den Doppel-Block.
Norbert Schümann: Wie sich das gehört.
Annette Müller: Die Bezeichnung für diesen Doppel-Block, das sind eben 14 Tage am Stück, und die Menschen gehen aus dieser Ausbildung als komplette Heiler raus, wird sehr, sehr gerne von Therapeuten und Ärzten gebucht und von Menschen, die sagen, ich möchte alles so schnell wie möglich. Also von den Ungeduldigen, von denjenigen, die loslegen möchten, die also sagen: „Okay, das möchte ich jetzt alles auf einmal!“ Und ja, man wird in diesen 14 Tagen tatsächlich Heiler.
Corinna Klein: Eben als Mann ….
Annette Müller: Mann! Okay, wobei wir uns ja über dieses Wort mal unterhalten können, weil „man“, MAN hat mit dem Geschlecht gar nichts zu tun. Es hat einen anderen Wortstamm. Das ist ein ganz anderer Wortstamm, und zwar, sollen wir das jetzt besprechen? Das Deutsche ist sehr eng mit dem Sanskrit verwandt, und da hast du den Wortstamm „Manas“. Manas ist der Geist, also MAN und sie bezeichnen den Menschen als Geistwesen, und daher kommt das Wort Man, also jeMANnd, Je MAN, Man macht das also, das ist man und bezeichnet den Geist. Dann schauen wir uns das Wort „human“ an. Da haben wir auch huMAN, und wo ist die heilige Silbe, ein Name Gottes? Der kommt aus dem Sufismus, da setzt man zusammen, und dann hat man Human, und wer sich jetzt überlegt, was bedeuten diese beiden Silben, und übersetzt das ins Deutsche. Dann haben wir das heilige, das heilige Geistwesen, und das ist unser Name, human, und daher kommt MAN.
Corinna Klein: Toll, lass uns da mal eine Sendung noch draus machen, ja spannend und so schön!
Annette Müller: Wusstest du das?
Norbert Schümann: Nein, in der Form nicht. Ich habe für mich noch auch eine andere schöne Geschichte da drum herum, weil, es gibt ja viele Menschen, die sagen immer „man“ anstatt „ich“. Und gerade so bei den Männern sage ich dann immer ganz gerne: „Wenn ihr aus dem „man“ mit dem einen „N,“ das „Ich“ macht, dann werdet ihr zum Mann mit Doppel-N – dann steht ihr zu euch, dann steht ihr und seid in euren Wert!“
Annette Müller: Mann -man – man übernimmt dann Verantwortung.
Norbert Schümann: Genau das ist so meins, was ich da draus mache.
Annette Müller: Um, um dieses Thema wieder aufzugreifen, also ich garantiere ja, dass MAN – also wir -wirklich als Heiler aus diesem Kurs herausgehen, und viele können sich das nicht vorstellen. Was sagst du dazu? Hat das, stimmt das? Habe ich zu viel versprochen?
Norbert Schümann: Also, das Versprechen ist ja da, und ich, ich habe es auch kopfmäßig … ja, das funktioniert, ich habe es gehört und so hier und da natürlich auch Geschichten, auch auf den Videos gesehen. Aber es selber zu machen und es dann zu akzeptieren, dass es geklappt hat. Ein Beispiel: diese Atlas Korrektur. Ich greife ja nicht mechanisch an den Kopf oder sowas und korrigiere da irgendwas, sondern ich mache ja Energiearbeit im Grunde mit zwei Fingern und Energiearbeit, und Menschen, die das bei mir gemacht haben, die den Kopf also vorher mal so bildlich geschrieben haben, so weit drehen, konnten die Kunden in fast auf jede Seite legen. Und das ist für mich so, das ist ein Wunder. Ich sage mal, das ist innerhalb von einer Stunde geschehen, und das ist für mich ein Wunder. Und so gibt es wirklich öfter Dinge, wo ich inzwischen sage: für mich geht es nur noch darum, dass ich lerne, dass ich Wunder kann und es woran ich das lerne, steckt in dem akzeptieren, weil, ich kann es.
Corinna Klein: Wie läuft denn das ab, wenn du jetzt so als Mann dort den ersten Tag dich triffst und dann wirklich diese 14 Tage intensiv? Gibt es da so wirklich Prozesse, wo man sagt, die ersten paar Tage war es noch ein bisschen … hmmmm … oder man taucht direkt gleich ein? Beschreib mal so die Zeit!
Norbert Schümann: Also natürlich, am Anfang ist eine gewisse Unruhe und eine gewisse Unsicherheit da. So nach dem Motto, was passiert hier? Und es ist ja dieses Wort „Wunder“ schwebt ja die ganze Zeit mit. Und mit jedem Tag oder mit jeder Stunde, möchte ich bald sagen, wird das immer mehr zur Normalität. Und spätestens nach der ersten Heilsitzung, die wir uns gegenseitig mit unserem Partner gegeben haben, und dann plötzlich Beinlängenunterschiede korrigiert wurden, Hüftschiefstände korrigiert wurden, was wir ja selbst gemacht haben. Spätestens dann sieht man so: „Hää? Was hab ich da gemacht? Ich war das?? … so … und das ist so ganz spannend. Und da fällt so diese Last des „Nicht Glaubens“ fällt immer mehr ab, und es wird immer mehr diese Akzeptanz: „Wow ich kann das auch, wie toll!“ Wie „Hurra!“ Und dann steigt auch so diese Stimmung: „Boah – das will ich ins Leben bringen! “ Das war so richtig zu merken, dass da so ne Dynamik reinkam, dass es jeder ins Leben bringen wollte und super, super dankbar ist, dass er es kann. Dass er Heil in die Welt bringen kann, das so wirklich als Überschrift auch das große Ziel von jedem einzelnen war.
Corinna Klein: Und die zwei Männer, die du da kennengelernt hast?
Norbert Schümann: Ja, war super spannend. Weil ich, ich habe ja auch schon viele, viele Seminare besucht, der hat uns ja vorher auch unterhalten und wirklich der Anteil an Männern immer sehr klein war. Und jetzt war es alles schön, dass wir drei Männer waren und drei Männer aus dem Vertrieb und Geschäftsleben. Und im Grunde genommen die gleichen Erlebnisse haben, wo wir einfach so feststellen: es ist so wichtig, dass wir da was verändern, und das war schön, dass das jetzt so, wir hatten unseren Austausch. Das war so irgendwie: „Wow – dir geht es auch so?“ „Oh ja, mir auch!“ und: „Einfach super! Ich bin nicht alleine auf diesem Weg. Wir sind zu dritt – Toll!“ und das hat uns auch echt zusammengeschweißt und hat uns auch viel Kraft gegeben. Ich sag mal auch, an diese, mehr an die Wunder zu glauben. Ich glaube, wir Männer sind da so ein bisschen mehr die Praktiker, und wir brauchen so: „was kann ich anfassen.“
Corinna Klein: Ja, ihr seid ja alle drei richtig handfest. Da ist keiner jetzt, die jetzt hier schon so kommen, wo man denkt:“Aah, ja, das ist schon in der alternativen Szene unterwegs“ sondern so richtig. Also, wenn ich euch jetzt auf der Straße treffen würde, würde ich jetzt nicht sagen :“da kommt jetzt hier der Heiler gerade ums Eck.“
Norbert Schümann: Genau, wir sind halt aus dem Berufsleben, und, aber viele Gedanken schon um das Leben gemacht. Und dieses Berufsleben dann zu verlassen und zu sagen: „das ist mein Weg, das will ich machen!“ Also das war schon, das hat uns viel Kraft gegeben, dass wir zu dritt waren und gesagt haben: „hey, das ist – wow – das ist was!“ Ich glaube, als ein Mann in der Gruppe, das wäre uns schwerer gefallen. Wir wären super aufgefangen worden. Das war eine ganz, ganz tolle Stimmung, aber es hat für uns drei Männer noch mal was anderes gemacht.
Corinna Klein: Und auch das Thema Resonanz jetzt in der Zeit, vor allen Dingen, dass sich drei Männer dann treffen, die die gleiche Lebensgeschichte in dem Sinn haben.
Annette Müller: Unfassbar! Wir stellen uns ja alle vor. Und was mich immer interessiert, wie findet derjenige, der jetzt hier sitzt, wie hat der hierhergefunden. Und dann glaube ich, du hast angefangen, du hast als erstes die Geschichte erzählt, und dann kam, glaube ich, der Holger und dann Thomas, und es waren genau die gleichen Geschichten. Die haben alle gesagt: „Das System verlasse ich, ich hab keinen, ich sehe keinen Sinn mehr darin. Es macht mich irgendwie krank. Ähm, ich möchte, „Was möchtest du also“? Bei dir war die Motivation, dass du wirklich das Sinnvolle gesucht hast.
Norbert Schümann: Genau, also, ich habe einfach gemerkt, dass diese Vertriebstätigkeit nicht nur mich krank macht. Ich finde einfach, Vertrieb selber in der alten Struktur, wie er, wie er gelebt wird, der macht krank, weil es nur noch um Leistung! Leistung! Zahlen! geht. Und da habe ich einfach auch selber gesundheitlich gemerkt, das bringt mich an Grenzen und so ging es den anderen Kollegen auch. Dass uns einfach die Sinnhaftigkeit gefehlt hat, dieses Miteinander – das ist es vor allen Dingen. Was kann ich als Mensch einbringen? Was? Jeder entwickelt sich von uns weiter? Wie kann ich das einbringen? Wie kann ich, ich sag mal, innerhalb des Arbeitsumfeldes auch gucken, wie kann ich zum Beispiel das Thema „Wert“ – das Wert eines jeden Einzelnen einbringen? Ja, aber wenn das immer hintenansteht, das es immer heißt: „Wir müssen bis zum 31.12. so und so viel Umsatz haben, dann wird am 31.12. gefeiert „Hurra – Wir haben es geschafft!“ Am 1.1. steht diese Uhr, wo du letzten Tag noch gefeiert hast, die steht auf null, und dann ist die Peitsche schon wieder da. Und los – wir müssen! Aber mit 10, 15 und 20 Prozent mehr zum Vorjahr. Und das ist irgendwie sowas, wo ich gesagt habe: „Das kann doch nicht Sinnhaftig sein!“ Und da war es bei uns allen dreien so, dass wir quasi vielleicht auch ein bisschen auflehnig wurden, aber irgendwann festgestellt haben: Da, wo wir sind, in dem Umfeld, da passen wir nicht mehr hin. Es gibt nur einen Weg: Entweder drinnen bleiben und zu wissen, dass ich krank werde in dem System, oder rausgehen. Und zum Glück – jetzt sprech ich mal nur für mich – hatte ich den Mut, rauszugehen. Trotz Familie, trotz Aufgaben, trotzdem, dass ich der Hauptverdiener bin – sozusagen – also, ich gehe raus aus dem System und habe den Mut, was Neues zu machen. Nämlich Geistheilung und Coaching. Ja, und da bin ich total dankbar, dass ich diese Geistheilung quasi jetzt so auf diesem Weg der Veränderung noch mitbekommen habe, weil sich das ergänzt, und mein Tun und Handeln in der Zukunft wunderbar ist.
Corinna Klein: Ja, ja, vor allen Dingen, wenn jemand kommt und wirklich Probleme hat, dann wissen wir auch durch viele Interviews, dass gerade so eine Atlas Korrektur ja schon in der Psyche, so viel Heilung und Korrektur, und das ist ja nur auf physischer Ebene, was dann auf die Psyche sich auswirkt, und das ist ja schon ein Geschenk. Da geht es ja noch viel weiter.
Annette Müller: Du hast da, glaube ich, schon Erfahrung gemacht, von Reaktionen von Menschen, mit denen du gearbeitet hast, wo es so viel besser wurde.
Norbert Schümann: Ja, also auch vor allen Dingen nicht nur dass, dass die körperliche Bewegung besser wurde, sondern auch wirklich die Psyche besser wurde, dass also Esperenten zu mir gesagt haben: „Was hast du mit mir gemacht? Also dieser Liebeskummer, der ist weg. Ja, mir geht es anders. Ich fühle mich ganz anders, ich fühle mich viel besser!“ Oder auch meine Frau, die wirklich schwere Depressionen hatte, Angstzustände hatte und so weiter. Die ganz, ganz tiefe Täler durch hat, und das ist als Familie eine Riesenbelastung! Seitdem ich von der Heilerschule bin, bekommt die immer wieder eine Sitzung. Vor allem wenn ich merke, das geht ihr schlecht. Vorgestern habe ich das schon gemerkt. Ich bin nach Hause gekommen, hab gemerkt, da ist was, ohne dass ich sie gesehen hatte. Dann habe ich ihr abends noch eine Heilsitzung gegeben, und ihr ging es nach der Heilsitzung viel besser. Und wenn ich jetzt, ich sage mal einfach, ein Diagramm machen würde, dann kann ich wirklich sagen: Ihr geht es seitdem sie Sitzungen bekommt, geht es ihr besser. Sie ist emotional viel stärker, sie wächst, sie wird wieder der Mensch, den ich mal kennengelernt habe, der fröhlich war, der mit, mit Leichtigkeit und Fröhlichkeit durchs Leben ging.
Corinna Klein: Wie ist denn das dann Annette, mit den, wir kennen das ja auch aus dem Coaching oder, oder Therapie Thematik, dass man sagt: Okay, eigene Familienangehörige nicht behandeln? Auf der anderen Seite hast du bei, bei einer Heilsitzung, du bist ja gar nicht, weil, weil das Thema keine Rolle spielt oder? Weil du nicht da jetzt irgendwie nichts …
Annette Müller: Also warum solltest du mit, warum solltest du deinen Liebsten nicht helfen? Also ganz im Gegenteil. Also es kommen sehr, sehr viele in die Ausbildung, weil sie ihren Liebsten helfen möchten, weil jemand krank ist. Und ich sage auch immer, wenn du wirklich jemanden hast, der in deiner Familie oder in deinem Umfeld, dem du helfen möchtest, der schwerkrank ist, dann kannst du das Blatt drehen. Wenn du jetzt zum Beispiel so eine intensiv, so eine geblockte Ausbildung machst, weil du da ganz schnell in eine Superkraft kommst, und kannst dann ganz anders wirken, als wenn du es eben auf zwei Jahre streckst. Also die zwei Jahre, die bringen dich sehr stark in die Selbsterfahrung. Natürlich verändert auch eine geblockte Ausbildung den Menschen, weil er ja die eigene Kraft spürt, man kommt in seine Macht. Das bedeutet: man kann Dinge, wo man vorher ohnmächtig zuschauen musste, hilflos ausgeliefert dem Schicksal, den vielleicht falschen Behandlungen oder unerwünschten Nebenwirkungen von Medikamenten. Da musste man ja zuschauen, ohne irgendetwas machen zu können. Und hier hat man dann die ganzen Tools und nicht nur die Tools, sondern tatsächlich die Fähigkeit, ein Schicksal zu drehen. Und da sage ich, wenn es wirklich kurz vor knapp ist: Die geblockte Ausbildung wählen, weil dann kann man sofort loslegen und hat die Möglichkeit, wirklich jemanden auch zu retten. Also wir haben ganz viele Geschichten, wo wirklich auch Familienangehörige, Kinder, Ehepartner, Großeltern, die eben wirklich gerettet wurden.
Corinna Klein: Was waren denn deine Highlights so in der Ausbildung? Oder ja, jetzt dann?
Norbert Schümann: Also auch ganz interessant wirklich die Frage von eben noch, dieses: „Wie kann ich Familienangehörige unterstützen?“ Und da kann ich ja wirklich den Vergleich ziehen zu der der therapeutischen Ausbildung, wo ich festgestellt habe …
Corinna Klein: Da sollte man es nicht machen, weil, du landest ja nach halb in der Kindheit, wo du selber dann der Vater oder die Mutter warst oder, oder der eigene Ehepartner.
Norbert Schümann: Genau, und also da, da habe ich gemerkt: Okay, mit Worten oder es vorzuleben innerhalb der Familie, das funktioniert. Aber Therapie, Coaching innerhalb der Familie habe ich festgestellt: Nein, Finger von Lassen, und das war für mich auch die spannende Herausforderung, direkt nach dem, nach dem Doppelblock nach Hause zu kommen. Die Familie hat gesagt: „Klar, gerne gib mir mal eine Heilsitzung!“ Die Liege stand quasi schon da und dann zu merken, das geht, das ist eine ganz andere Dimension. Und das geht heute soweit, meine Tochter schickt mir eine Sprachnachricht von der Schule: „Papa, ich hab ganz feste Bauchweh. Kannst du mir mal eine Fernheilung geben!“ „Ja, klar geht jetzt los.“ 20 Minuten später kommt ne Nachricht: „Alles gut, mir geht’s wieder klasse, kannst aufhören!“ Ja, und das ist schön. Es wird von den Kindern angenommen, und ich merke einfach, dass belastet in keinster Weise unsere Beziehung. Im Gegenteil, es fördert sie, und das finde ich wirklich schön an dieser Heiler Tätigkeit. Das ist für den Familienverbund, für den Familienkontext wirklich sehr, sehr förderlich. Und das tut mir sehr gut. Und finde ich als Gesamtbild auch gut, und auch für, ja, ich sage mal Männer und Frauen da draußen, dass sie wirklich damit was anfangen können in der Familie. Die können quasi erst mal ihre kleine Zelle heilen, bevor sie die nächsten machen, und das finde ich, finde ich sehr, sehr angenehm und hatte ich so nicht erwartet. Ich habe es gehofft, aber es hat sich wirklich gezeigt, und ich kann es wirklich sagen, ja, es funktioniert.
Corinna Klein: Was waren denn in deinem Ausbildungsblock so die Highlights? Es gibt ja immer irgendwas, also ganz viele sogar.
Norbert Schümann: Also für mich war ganz klar die Atlas Korrektur. Weil ich über Jahre immer wieder mit dem Nacken, mit dem Hals Schmerzen hatte und das sich auch wirklich gesteigert hatte in dieser Phase. Und jetzt war auch die Atlas Korrektur auch ganz am Ende, also wirklich auch so ein Hinsehnen, und dann war diese Atlas Sitzung. Wobei Sitzung finde ich da schon fast ein bisschen, weil es hat ja mit ganz viel Ruhe zu tun. Aber ich bin danach aufgestanden, und ich habe während der ersten Behandlung habe ich es wirklich knacken gehört, wie sich bei mir was verändert hat. Und ich bin nach der dritten aufgestanden, wir sprechen vom Zeitfenster knapp ne Stunde, bin ich aufgestanden, ich konnte meinen Kopf bewegen, ich habe gemerkt, das ganze System hier war frei, da hat nichts mehr geklemmt. Da war einfach, und es ist bis heute so und ich habe bis heute das Gefühl, dass sich das immer weiter stabilisiert und ja an, an dem richtigen Ort ist. Ja, und das war für mich definitiv das Highlight, auch wenn es ziemlich am Ende war. Aber das war für mich definitiv das Highlight und ist mein Highlight, weil es mir wirklich merklich körperlich besser ging, ohne dass mir einer im Kopf und Nacken verdreht hat und irgendwas verbogen wurde.
Corinna Klein: Da ist ja keine Berührung genau – und wo du selber Heilungen gegeben hast?
Norbert Schümann: War so A: natürlich Beinlängenkorrektur, so wirklich daneben zu stehen und zu merken, die Hüfte korrigiert sich.
Corinna Klein: Ich hatte es ja auch schon mal erleben dürfen. Du merkst so, wie dein Körper sich irgendwie korrigiert. Und weißt du es von innen heraus, wie so diese göttliche Ordnung oder was da wieder …
Norbert Schümann: Ja, oder auch, auch ich. Ich sitze in dem Fall an der Esperentin und halte meine Hände auf den Kopf und plötzlich zuckt da ein Bein. So richtig heftig, also wirklich nicht so ein kleines bisschen. Ich würde bald gefühlt sagen, zehn Zentimeter in eine andere Richtung. Ich mach doch hier nur was mit den Händen, und das ist nicht so ein zucken vorm Einschlafen! Dann eher, mal zuckt mal ein Arm und so, und nachher steht die dann auf und sagt: „Boah, da ist ganz viel passiert. Also, ich fühle mich ganz anders, ist ne ganz andere Entspannung im Körper!“ Und das sind so Heilerfolge, wo ich so denke, was passiert da? Das ist ja klasse, wirklich sehr, sehr schön und wirklich durch Handauflegen.
Corinna Klein: Und was bietest du jetzt an, also mit deiner Selbstständigkeit? Raus aus diesem: Wie sieht jetzt so ein ganzes Paket aus oder wenn jetzt auch ein Zuschauer sagt, er wird sich da mal gerne reinlesen?
Norbert Schümann: Also bei mir ist mein Hauptfokus, Überschrift bei dem Ganzen ist immer: Ich möchte den Menschen unterstützen, dass er an seinen eigenen Wert kommt, dass er aus sich heraus die Veränderung in die Welt bringt. Also mein Leitsatz ist: „Ich bin die Veränderung, die ich mir von meiner Welt wünsche!“ Und dafür biete ich halt an: das Coaching. Ich biete dafür an: die Heilsitzung und mache in diesem Kontext immer so, ich spüre da mal rein, was ist gerade passend. Also, ich möchte niemanden irgendwas aufzwingen. Ich, meine Absicht ist auch nicht zu helfen, sondern zu unterstützen. Und ich möchte sehr, sehr gerne auch Mensch erreichen, die dann wieder der Multiplikator sind. Zum Beispiel in einer Firma oder so. Die sagen, ja, ich gehe diesen Weg der Veränderung mit, und ich möchte das in meine Firma transportieren. Ich möchte das den Mitarbeitern anbieten, dass einfach über eine Person dahinter viele Menschen stehen, die das dann übernehmen können. Natürlich auch Einzelsitzungen, auch, auch Tierheilung. Auch ganz tolle Erfahrung, auch eine schöne Sache. Weil ich, ich, ich mag immer erst mal gerne selber alles kennenlernen und dann diesen Weg beschreiben. Und das ist so das, was ich hier für die Zukunft anbieten werde, und freue mich da sehr, sehr drauf. Vor allen Dingen, das immer zu multiplizieren, das ist dann so mein Beitrag dazu. Ja, ich sag mal, die Welt vielleicht ein bisschen heiler zu machen und ein bisschen was dazu beizutragen, dass die Menschen wieder mehr lächeln können und den Weg gehen, den sie gerne gehen möchten. Ja, in einen Beruf, wo sie mit Leichtigkeit sind, wo ein Chef ist, der sagt: Mensch, du bist im Vertrieb, aber ich merke, da stimmt was nicht. Lass uns mal zusammensetzen, lass uns mal zu gucken, wie können wir eine große Schnittmenge für meine Firma kreieren, dass du bei mir in der in der Firma bleibst, weil der demografische Wandel und Mitarbeiter an. Also, also, ich hab dich in meiner Firma, dir gefällt es hier, aber wir gucken mal, wie können wir eine schöne Schnittmenge machen oder bilden, und du machst dann einen Job, bei dem du dich richtig wohlfühlst, und wir haben alle was davon. Also nicht, dass Arbeit krank macht, sondern das Arbeit Spaß macht. Und da möchte ich hin, und da möchte ich unterstützen. Und dann ist es auch so, wo ich einfach auch sage, wenn es jetzt zum Beispiel, nehme ich mal, die Firma, der Firmenchef ist, und es werden plötzlich mehr Menschen benötigt. Da habe ich ein ganz tolles Netzwerk und die Heilerschule, wo ich mit Sicherheit anklopfen könnte, und sagen, da werden jetzt zehn hier benötigt, wir wollen da mal was machen, wir wollen mal so einen Heilertag in der Firma machen. Also, da bin ich ganz offen und ganz …
Corinna Klein: Heilertag in der Firma, super cool! Ja, ja, das ist ja oft so bei einer Firma, wir, wir kennen es ja. Es kommen erst mal die, die grundsätzlich offen sind, und es braucht einfach ein paar Anläufe, bis dann die Kritiker auch mobilisiert werden. Ja, da fängt es dann halt morgens an, und nachmittags kommen die, die sagen, ja, okay, jetzt kam die fünfte Kollegin, wo es besser wurde. Jetzt gehe ich halt endlich auch, und das sind ja die, die die Firmen erreichen wollen.
Norbert Schümann: Genau
Corinna Klein: Wegen den machen sie es ja eigentlich, aber wie hält man dann die Konzepte so lange durch, bis die dann kommen?
Norbert Schümann: Ja, und ich finde, dass gerade die Menschen, die so in der dritten oder vierten Reihe irgendwo sind, die, die wir nie so richtig wahrnehmen, die haben so viel Potenzial. Aber ich sag mal, sie drehen das Fähnchen immer so ein bisschen im Wind, um gut durchzukommen. Aber wenn die mal in ihrer Stärke sind und mal wirklich ihre Fähigkeiten richtig auf die Piste bringt, dann macht das ja richtig Spaß für alle.
Corinna Klein: Das muss ich auch wirklich sagen, Annette, jeder ausgebildete Heiler, den du hierhergebracht hast, alle sind in einer unheimlichen Kraft und Authentizität. Und, kein Drama, kein Opfer, kein Gejammer, keine Themen, Krisen, irgendwas.
Annette Müller: Vorbei!
Corinna Klein: Genau!
Annette Müller: Vorbei!
Corinna Klein: Hammer! Also das finde ich echt immer sehr beeindruckend. Ja!
Norbert Schümann: Und wir haben gestern Abend haben wir auch schon drüber gesprochen, und der Thomas brachte da auch so ein schönes Beispiel, und es geht doch darum, dass wir es wirklich können. Wir sind durch viele tiefe Täler gegangen, aber die haben uns immer wieder aufstehen lassen, und das ist doch das Schöne, dass wir heute bei den, bei den Esperenten, Klienten, bei den Mitmenschen und so weiter sagen können, ja, ich weiß, wie du dich fühlst, ich kenne das Thema, ich habe es durch und nicht beim ersten Wind umfallen und liegen bleiben, sondern wir stehen wieder auf schütteln nochmal, weitergehen nächster Versuch. Und das finde ich, macht so viel Spaß und macht uns dann auch so stark. Und ich denke, das ist auch genau der Kontext, dass wir dann auch zusammenfinden und sagen, das ist ein super Werkzeug, das nehme ich mit, das passt noch gut in den Weg rein. Wir kombinieren uns, wir vernetzen uns, und an eigener Stelle ist dann wieder: Hey, Fähnchen hochheben! Ich hätt ne Idee! Sollen wir das zusammen machen? So nach dem Motto, und das finde ich total spannend und total schön.
Annette Müller: Was wir vielleicht noch erklären sollten, ist das Wort Esperent. Weil, das habe ich kreiert, was es in der Übersetzung ist: der Hoffende. Das sind, ist dann sozusagen das Klientel von uns Heilern. Also unsere Heilmethode heißt amazinGRACE, erstaunliche Gnade, und die ist auch sehr erstaunlich, diese ganze Heilmethode. Und der Esperent ist der Hoffende. Weil „Patient“ ist ja den Therapeuten vorbehalten, das dürfen wir in Deutschland nicht sagen. Und ein Klient, das passt ja auch nicht so gut und passt auch nicht. Da ist mir eingefallen, ja, der Hoffende, also nicht der Geduldige, der Duldsame, der Patient, sondern the patient, wo der die Passion mitbringt, sozusagen, sondern eben der Esperent, der Hoffende, und das finde ich also sehr, sehr schön.
Corinna Klein: Wo kann man sich, Annette, bei dir noch mal ein bisschen reinlesen? Weil, das sind ja doch viele Angebote und Inhalte, und ….
Annette Müller: Also, wir haben eine ganz tolle Broschüre. Die kann man bestellen, wenn man eben wieder anruft oder über die Website im Kontaktformular, dann eben seine Adresse angibt und um die Broschüre bittet. Und die Heilerschule ist die Ecole San Esprit. Also San Esprit kommt von Sana – Gesundheit und Esprit – der Geist, also Heilung aus der Kraft des Geistes. Also Heiler Schule San Esprit kann man auch als Suchbegriff eingeben.
Corinna Klein: Und dann kommt man auch auf die ganzen …
Annette Müller: Da kommt man auf die ganzen Heiler, da kommt man auf die ganzen Ausbildungsmöglichkeiten – es ist umfangreich.
Corinna Klein: Vielen lieben Dank euch beiden und weiterhin viel Erfolg. Auch wunderbare Wunder in der Heilung und tolle Klienten und Erfolg natürlich auch im Business Kontext. Und ja, danke, ich freue mich auf deine nächsten Männer.
Annette Müller: Danke dann.
Norbert Schümann: Tschüss
Corinna Klein: Liebe Zuschauer! Ja wunderschön, dass die Männer jetzt auch den Heilerweg gehen und auch wirklich inspirierende Geschichten mit uns teilen. Und ich hoffe, sie konnten auch einiges mitnehmen. Vielen Dank fürs zuschauen. Bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Dez. 31, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich habe heute unsere Heilerin Annette Müller bei mir. Sie unterrichtet eine ganz besondere, ja Heilmethode, amazinGRACE®. Unter anderem auch auf Mallorca, auch in englischer Sprache, und sie hat uns eine unglaublich berührende Geschichte mitgebracht, welche Wunder sich schon zeigen können, gerade wenn man anfängt, sich überhaupt als Heiler auszubilden. Bleiben sie dran. Hallo, liebe Annette, schön, dass du wieder da bist!
Annette Müller: Ach, wie schön hier zu sein, ich freue mich so sehr! Danke!
Corinna Klein: Ja, und du suchst, du, hast ja auch immer wunderschöne Orte, tolle Begegnungen. Und hast ja auch wirklich auf Mallorca so eine internationale Ausbildung, wo auch wirklich weltweit Ärzte anreisen, um wirklich bei dir deine amazinGRACE® Methode kennenzulernen.
Annette Müller: Ja, so ist es. Also, hier, wir werden uns dann gleich ein Video anschauen, wo ich also noch eine kleine Geschichte dazu erzählen möchte. Aber noch etwas zu dieser Ausbildung auf Mallorca, also genau in diesem Kurs. Da war eine Inderin dabei, da war eine Frau aus Norwegen mit dabei, es war eine Engländerin mit dabei, es war eine Koreanerin mit dabei. Also, es ist wirklich total bunt gemischt, und unter anderem eben auch der Österreicher Roman, der auf Ibiza lebt. Und da geht es also heute um seine Geschichte, mehr oder weniger in dieser Ausbildung. Also, die Ausbildung richtet sich an medizinisches Personal, ist aber nicht die diesem sozusagen vorbehalten. Auch Menschen, die eben sogenannte Laien sind und die also wirklich so schnell wie möglich Heilkräfte erwerben möchten, nehmen an dieser doch sehr raschen Ausbildung dann auch teil.
Corinna Klein: Mhm genau, du hast ja mehrere Möglichkeiten, die Ausbildung zu machen, also wirklich diese komprimierte Variante? Vielleicht kannst du doch noch mal kurz ein paar Sachen dazu sagen, weil, es sind doch verschiedene Orte und Module.
Annette Müller: Also, wir haben eine Ausbildung, die sich über sieben Module hinstreckt, und streckt sich fast über zwei Jahre hin. Da reist man also sieben Mal an und bekommt …
Corinna Klein: Aber in Deutschland?
Annette Müller: In Deutschland … Ja, ja. Also, der internationale Unterricht, der ist in englischer Sprache. Da gibt es wirklich nur die komprimierte Variante auf 14 Tage und bei uns in Deutschland eben auch die andere Variante, die sich über eineinhalb bis zwei Jahre streckt.
Corinna Klein: Mhm, ja, ich bin echt gespannt auf die Geschichte, jetzt auf Mallorca. Ich meine, dort arbeiten, da machst du ein bisschen noch was anderes, da hat jeder so ein bisschen Proband oder so.
Annette Müller: Ja, das ist richtig, also wo man ja hier sozusagen an einem Modul teilnimmt und dann nach Hause geht und gehalten ist, seine ganzen Bekannten, also alles, was auf drei nicht auf dem Baum ist auf die Liege zu legen und zu üben. Das ist natürlich da nicht möglich, sondern wir suchen dann immer Probanden und sagen, okay, wir haben hier Studenten in der Ausbildung, die brauchen jemanden zum üben. Kommst du bitte während dieser zwei Wochen dann zu den Daten, wo wir dich brauchen und stehst den Probanten zur Verfügung? Nach Möglichkeit haben wir dann auch irgendwas, was sich verbessern darf: Fußschmerzen, Allergien, Kopfschmerz, Rückenschmerzen, irgendwie sowas in der Richtung, und dann sagen wir dann ja, dann: „Komm bitte, stelle ich zur Verfügung, und möglicherweise oder hoffentlich geht es dir dann auch schon besser“. Und das klappt auch immer ganz gut. Aber in diesem einen Fall ist die Person nicht aufgetaucht und Roman, der war dann plötzlich ohne Proband. Und dann haben wir auch jemanden gesucht und haben niemanden gefunden auf die Schnelle. Und dann denkt sich Roman, na ja, dann schau ich mal, ob ich vielleicht jemand finde. Und Gott sei Dank ist er eben auch sehr offen und kann auf Menschen zugehen, geht dann in die Bäckerei und fragt den Bäcker, ob er nicht jemanden kennt, der irgendwas hat und der jetzt Zeit hat, also sich zur Verfügung zu stellen. Dann sagt der Bäcker: „Ja, ich hab auch was, aber leider kann ich nicht, weil ich muss ja hier in meinem Café verkaufen.“ Und das hört ein Kunde, der dann sagt, also: „Hallo, ich habe da was!“
Corinna Klein: Mhm, wer war das dann? Wusste man schon irgendwas über den?
Annette Müller: Nein, der hat dann eben auch erzählt, dass er, also das war ein sehr tragischer Fall, das war ein Engländer. Ja, ich glaube, ein Engländer, der auf Mallorca eine sehr erfolgreiche Firma hatte, und der hatte einen Bandscheibenvorfall und hat ihn operieren lassen und war seitdem fast Pflegefall. Der hat dann eben seine Firma aufgegeben, da hat seinen Job verloren und war also schmerzgeplagt. Das ist nicht besser geworden, sondern schlechter geworden und hat dann wirklich nur noch mit Schmerzmitteln sein können. Seine Arbeit konnte er nicht machen, hat also alles verloren, inklusive Familie, Haus, na ja, und war auch eine Zeit lang obdachlos.
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Zu dem Zeitpunkt, als Roman und er sich in der Bäckerei kennengelernt hatten, hatte er wieder einen Job angenommen, allerdings nur unter Morphium. Und der hat gesagt: „Ja, ich probiere das einfach aus!“ Und dann ist Roman tatsächlich mit dem sozusagen, hat gesagt: „Dann kommst du gleich mit.“ Und dann kam, ist der dann eben aufgetaucht in der Ausbildung, und dann haben wir gesagt: „Oh, das ist ja super!“ Wir haben alles unterbrochen, haben gesagt: „Okay, Roman, dann arbeitest du jetzt mit ihm, und wir schauen jetzt alle zu.“ Und so hat Roman das auch gemacht, und er hat ein Vorgespräch geführt, und hier sehen wir dann in diesem Video schon die Vorbereitung auf die Heilsitzung. Also, wir haben ihn dann gebeten, sich die Schuhe auszuziehen, dass wir ihn also genau anschauen können, und dann haben wir gesagt, er soll doch bitte die Treppe hoch und runter laufen. Und das gucken wir uns jetzt mal an.
Corinna Klein: Okay
Annette Müller: Also wir sehen: er kann sich kaum bewegen.
Einspielung Video: Einspielung Video.
Annette Müller: Also, er geht jetzt mit den Schuhen runter.
Corinna Klein: Man sieht auch der Rücken ist total schief!
Einspielung Video: Komplett schief! Hier zieht er sich die Schuhe aus, es dauert.
Corinna Klein: Ach, weil er das nicht kann.
Annette Müller: Na ja, na ja, das sind starke Schmerzen.
Corinna Klein: Ach so okay! Ach du ***** okay, wie willst du da noch auf dem Bau arbeiten? Ja klar, Morphium, oh Gott, ja!
Annette Müller: Man schüttelt da auch selber den Kopf und sagt, oh Gott, ich kann ja gar nix!
Einspielung Video
Corinna Klein: Ja, wir sprechen gleich, würd mich ja mal interessieren, wie, ja gerade mit der Korrektur, auch mit dem Wirbel und so.
Annette Müller: So und das jetzt nachher, direkt danach. Er ist, er ist aufgestanden von der Liege und jetzt soll er dann wieder die Treppe hoch und runtergehen und beginnt sich hier die Schuhe anzuziehen.
Corinna Klein: Er hat ja eine ganz lebendige Ausstrahlung.
Annette Müller: Er findet sich jetzt gerade neu, also das, was jetzt passiert, das ist sehr überraschend für ihn also, dass er jetzt zum Beispiel das Bein hochkriegt. Das ist ….
Einspielung Video
Corinna Klein: Ich finde diese Ausstrahlung so unglaublich! Immer, wenn du diese Videos dann immer zeigst, wie die Menschen nach der Behandlung so. Guck mal, er guckt, der sieht ja auch wieder zehn Jahre jünger aus!
Einspielung Video
Corinna Klein: Und was sagt er da jetzt?
Annette Müller: Und wir könnten es ein bisschen lauter machen, hat gesagt, dass er das schon ganz lange nicht mehr gemacht hat, und schüttelt den Kopf. Kanns nicht glauben! …. Ja, das ist so ständig verwundert.
Corinna Klein: Wäre jetzt noch interessant, den Rücken nochmal von hinten zu sehen.
Annette Müller: Machen wir! Wir haben ihm dann auch gesagt, er das soll das T-Shirt nochmal ausziehen.
Corinna Klein: Dass man das Krumme nochmal ….
Einspielung Video
Corinna Klein: So schön!
Annette Müller: Ja, ja das also, es war ganz spontan, und wir haben eben alle zugeschaut. Und das war eben auch so ganz interessant, weil er gemerkt hat, wie der Schmerz von dieser operierten Stelle sich plötzlich löst. Also das, er hat gesagt, das war vorher wie so ne Kralle dort. Dann hat es angefangen, sich aufzulösen und dann ist es nach unten gewandert. Dann ist es in sein linkes Bein und dann ist es wie eine Spirale durch das linke Bein immer weiter nach unten, nach unten, nach unten, nach unten, bis es dann über den Fuß, über die große Zehe weg war und dann war er völlig schmerzlos. Und das war natürlich auch etwas, was wir dann beobachtet haben, und haben das uns auch sagen lassen. Also in dieser Ausbildung möchten wir auch von den Probanden wissen, was spüren sie, was verändert sich, weil das eben auch ganz wichtig ist. Für dich als Heiler, für dein Selbstbewusstsein, dass der andere was merkt. Und wir waren dann also immer im Austausch.
Corinna Klein: Ja, und wie lange war er dann dabei? War das jetzt nur das eine Mal, wo der gefehlt hat? Weil ich meine, du hast mir erzählt, auf Mallorca haben die dann regelmäßig den Gleichen?
Annette Müller: Der hatte keinen, der hatte keinen, das war ganz zum Schluss. Also, es war kurz vor Schluss, da hat er dann endlich den gefunden. Und dann haben wir eben gesehen, okay, jetzt sind die Heilkräfte schon so stark, dass er genau diese Heilung jetzt schon bewirken konnte, obwohl das also schon in der gegen Ende der zweiten Woche gewesen ist. Also, das heißt, Roman konnte dann nicht an einem Probanden arbeiten, sondern wir haben dann eben nur unter uns geübt, aber das hat seiner Heilkunst nicht geschadet. Wir sehen, was er zustande gebracht hat, und das ist natürlich ähm, für den Mann und für den Roman, und für uns alle ist das natürlich Sensationell! Und einfach unglaublich und auch wieder mal eine Bestätigung, dass du eben auch auf andere Arten und Weisen da doch zu so einem Ziel kommst.
Corinna Klein: Ja, vor allen Dingen dieses Lebensverändernde. Es ist ja so: Ich denke mir manchmal immer, wenn ich dann die Videos sehe, denke, ah, was, was denkt jetzt der Zuschauer? Denkt er jetzt, das ist gestellt, oder glaubt er das, oder glaubt er das nicht? Und dann, wenn ich überlege, wie oft du schon da warst und mit den Studien und was wir wirklich auch für Bilder gesehen haben, mit Knochen, die sich, Nasen, die gerade wurden, Wirbelsäulen, die wirklich nachweislich auch auf dem Röntgenbild. Also das sind ja wirklich Sachen, wo ich denke: da ist kein Zweifel mehr, ich freue mich wirklich, dieses, diese Gesichter zu sehen. Das ist wirklich ein, eine Gnade, irgendwie.
Annette Müller: Also, um das zu stellen, brauchst du einen super guten Schauspieler und einen fantastischen Maskenbildner.
Corinna Klein: Hm!
Annette Müller: Ja.
Corinna Klein: Ja, du brauchst noch einen, der dann die Wirbelsäule aufrichtet, oder was weiß ich. Also, diese orthopädischen Dinge sind ja so. Also das ist ja das, wo man echt sagt, hey krass. Also, wie kriegst du jetzt wirklich eine Nase gerade nach einer Sitzung? Also, wer war denn das damals? Der …
Annette Müller: Und wir haben auch irgendwie ein Video, wo wir auch die Zahnstellung sehen, dass sich die Zähne verändern. Glaube ich auch nicht im Video, aber ein Interview mit Fotos auch mal gemacht, also oder dann eben auch die Hallux, ja, auch toll. Auch total irre! Ja, also, das ist wirklich wunderschön. Das zu sehen und mich daran zu erinnern, ist auch ganz wunderbar. Das ist lebensverändernd.
Corinna Klein: Ich glaube, sowohl auch für den Menschen, der es erfährt, aber auch für den, der es möglich macht. Was passiert denn wirklich bei dir oder bei den Menschen in der Ausbildung mit ihrer eigenen Persönlichkeit, mit ihrem eigenen Bewusstsein zu sich selber?
Annette Müller: Hm, also, die meisten Schüler und Schülerinnen erleben innerhalb der Ausbildung euphorische Zustände, ähm, jetzt nicht irgendwie so was, wie wenn du was trinkst oder wenn du, wenn man sich irgendwie vorstellt, wie man sich fühlt, wenn man Drogen nimmt oder frisch verliebt ist oder sonst irgendwas. Sondern das ist ein eine Glückseligkeit, die ein Fundament hat, was du nicht mehr wegkriegst, weil, du bist nicht abhängig, du musst nichts tun. Es ist eine Fähigkeit, die in dir ist. Sobald du weißt, wie es geht, kannst du es immer, egal in welchem Gemütszustand du dich befindest. Da gibt es noch so eine lustige Geschichte: Der Gerhard, der bei uns auch Dozent ist, der ist Elektromeister und ist im Fasching unterwegs, und der ist vom Fasching zurückgekommen und hat einen Rausch, und am nächsten Morgen wird er vom Nachbarn geweckt. Ihm ist was passiert, und er muss jetzt unbedingt Heilsitzung geben. Und dann ist der noch im Rausch und steht also auf, trinkt vielleicht gerade noch ein Kaffee und geht dann also zu seinem Nachbarn und sagt dann: „Ja gut, okay, dann werde ich dann eben jetzt mal heilen!“ Und er hat eine tolle Heilsitzung gemacht, einen tollen Heilerfolg. Und hat uns das so enthusiastisch erzählt und hat gesagt: „Stellt euch mal vor, ich habe noch ein Rausch, ich bin verkatert, ich hab noch leichte Kopfschmerzen, dann werde ich gebraucht – und es geht trotzdem!“ Das ist natürlich ein Fundament, was dir keiner mehr nimmt.
Corinna Klein: Ich hatte es ja auch vorhin bei dir, mit dir besprochen, das war jetzt in der Pause. Diese verschiedenen Ebenen, auf der man Heilarbeit leisten kann. Also da gibt es natürlich wie bei uns auch in der Gesellschaft Menschen, die beschäftigen sich noch mit kleinen Kämpfen, weißt so, SPD gegen CDU, so nach dem Motto. Ja das ist halt eine Ebene, da kannst du hinschauen, oder du kannst auch sagen, wir stehen schon über einem anderen Level. Da muss man, weißt du, mit dem Kindergeburtstag brauche ich mich nicht mehr beschäftigen. So, und ich habe bei dir wirklich den Eindruck, da gibt’s keine Diskussion mehr. Oder,.das muss gereinigt sein, da gibt’s noch ne dunkle Energie, und da kämpft der gegen den. Das ist dann wieso SPD, CDU, sondern da ist so ein anderer Level, da kommen die gar nicht mehr hin. Also, da, da findet diese Diskussion gar nicht mehr statt, sondern da wird auf ner ganz anderen Ebene kommuniziert, wo diese Schwingungsebene gar keine Rolle mehr spielt.
Annette Müller: Genau, das spielt dort keine Rolle. Und ich glaube, ich habe das Beispiel gebracht: Du willst die Garage entrümpeln, dann entrümpelst du die Garage und schaust dir nicht die alten Felgen an. Du denkst nicht darüber nach: „Ach, welche Marke ist das? Was ist da jetzt kaputt dran? Kann ich dir noch irgendwie aufheben, oder muss ich die Felgen putzen, bevor ich sie wegwerfe oder so“, sondern du entrümpelst einfach.
Corinna Klein: Da fragt man sich wirklich, ob diese Geschichten nicht irgendwelche Ablenkungsmanöver sind, um eigentlich an diese schnelle Geschichte klar, na ja, da ist man, verschwendet ja unglaublich viel Zeit mit diesem hinterfragen und gucken. Also, ich bin ja da auch so, ich mache das ja auch super gerne, aber nicht, weißt, solange.
Annette Müller: Ja, so lange es spannend und interessant ist, hat das ja auch irgendeine Bewandtnis. Dann ist das ja auch, warum auch nicht. Ja, wenn es Spaß macht ist doch gut.
Corinna Klein: Ja, oder? Es steht der Glaubenssatz dahinter, wenn ich jetzt so rein fühle: „Es darf nicht leicht sein.“
Annette Müller: Oder es darf nicht leicht sein, das stimmt, ja, ja.
Corinna Klein: Das fällt mir so oft auf.
Annette Müller: Ja. Es darf nicht leicht sein. Und manchmal, also wenn ich zum Beispiel auf Social Media solche Sachen teile und dann eben auch so euphorisch bin und sage: „Schaut mal, was wir wieder gemacht haben, und die Heilung, und Roman hat es bewirkt.“ Dann kommen manche, die sagen: „Roman hat das nicht bewirkt, das waren die Selbstheilungskräfte der Person.“ „Okay“, sage ich „ja, aber ich schwöre dir, ohne Roman wäre es nicht gegangen.“
Corinna Klein: Ja, ja.
Annette Müller: Das ist einfach nur mal so, ja. Gut, dann sind eben diese wunderbaren Umstände zusammengekommen. Die Zufälle haben sie zusammengeführt, und dann hat Roman dafür gesorgt, dass seine Selbstheilungskräfte jetzt plötzlich so stark waren, dass er eben dieses ganze Schicksal, das sich das ganze Schicksal verändert hat. Das darf ja auch alles sein, und man darf ja auch glauben, was man will. Das interessiert mich sehr, sehr wenig. Weil, ich befähige Menschen, solche Heilergebnisse zu bewirken, und das ist das einzige, was mich jetzt tatsächlich in dem Fall interessiert. Und da ist es mir relativ egal, welche Vorurteile dann mir entgegengebracht werden oder halt auch nicht.
Corinna Klein: Hm!
Annette Müller: Ja.
Corinna Klein: Ja, das Ergebnis zählt, und eben auch die Geschwindigkeit, die Geschwindigkeit. Wenn ich dann überlege, gerade mit dieser Atlas Thematik, da haben wir auch schon mal ein Interview gemacht. Da gibt’s ja wirklich Methoden, wo man zehnmal hingeht, und dann geht es doch wieder raus. Und das ist ja eh so ein Thema, wenn ich überlege, wie viel Atlasse mir schon reingemacht worden sind und wie viel wieder behauptet haben, er wäre nicht drin. Das ist ja auch so ein Phänomen, wo sich ja jeder mit irgendwie gerne beschäftigt. Aber….
Annette Müller: Nun ja, also es ist so – bei mir persönlich – durch diesen Autounfall, den ich hatte, habe ich einen sogenannten tanzenden Dens. Das bedeutet, dass also quasi die Haltebänder gerissen sind, die also die Wirbel stabilisieren, und dadurch verlegt sich bei mir der Kopf. Dann habe ich Schwierigkeiten. Da kann ich natürlich jetzt sagen: „Oh Gott! er bleibt nicht drin!“ Sag ich nicht. Ich sag: „Schön, jetzt kann ich ihn wieder reinkriegen!“ Ja, ich habe jetzt Möglichkeiten, mir zu helfen. Ich habe auch Möglichkeiten, mir helfen zu lassen. Das ist doch wunderbar! Wie wäre es denn ohne da? Also das Messen an der Perfektion … das zieht manchmal schon ganz schön runter! Ja, dass man dann sagt: „Nee, aber ganz so doll ist es nun auch wieder nicht!“ kann sein, kann nicht sein, also ich. Ja, also, ich schaue schon auf die Sonnenseite.
Corinna Klein: Mhm, und du bringst auch Menschen wirklich mit von der Sonnenseite. Also ich freue mich immer wieder über tolle Geschichten, weißt ja. Und wenn jetzt doch jemand sagt, ich möchte mich da mal wirklich in Ruhe reinlesen, wie funktioniert das? Was kann man denn? Was ist überhaupt Heilarbeit?
Annette Müller: Also die Methode, die ich Lehre, heißt, wie du schon gesagt hast, amazinGRACE®. Da gibt es ein wunderschönes Buch, das heißt: „amazinGRACE, die neue Dimension der Heilung“. Und man kann sich auf der Seite umschauen von der Schule. Das ist: www.ecole-san-esprit.de
Corinna Klein: Super! Vielen lieben Dank, dass du da warst, und weiterhin viel Freude mit tollen Schülern.
Annette Müller: Ja, vielen Dank, ich freue mich sehr.
Corinna Klein: Ja, bis bald. Danke! Liebe Zuschauer: Ja, unglaublich, was wir alles erreichen können mit unserem Bewusstsein, wenn wir dann natürlich uns auch diesem Thema öffnen. Und ich hoffe, sie konnten auch einige Inspirationen für sich zu Hause mitnehmen. Bedanke mich sehr für zuschauen. Bis bald, Tschüss!
von Annette_Mueller | Dez. 30, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Ich habe heute unsere Heilerin und Ausbilderin Annette Müller bei mir, und wir werden mal über die Heilerfolge von Menschen sprechen, die selbst eine Ausbildung zum Heiler machen, und es ist wieder unglaublich beeindruckend, vor allen Dingen auch die Videoaufnahmen und die Begeisterung wirklich von den Menschen, die immer wieder in Verbindung zu sich selber kommen. Und ich bedanke mich sehr, fürs zuschauen. Bleiben sie dran!
Corinna Klein: Hallo, liebe Annette, schön, dass du da bist!
Annette Müller: Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein.
Corinna Klein: Ja – es ist auch immer so lebendig! Es sind immer so Geschichten aus dem Leben, und dann hast du natürlich auch immer Beweise die, auch diese wissenschaftliche Studien und auch die Menschen, die wirklich auch von deinen Heilern immer wieder auch diese Korrektur von den ganzen orthopädischen Themen, wo man wirklich sagt: „Das ist halt jetzt so“ die Hüfte steht wieder gerade, die Skoliose ist weg, und gleichzeitig natürlich auch.
Annette Müller: Es geht noch weit darüber hinaus. Und was wir eben heute zeigen möchten und was ich eben hier auch eben verdeutlichen möchte, ist, was durch dein Bewusstseinswandel, wenn du also in dieser Heiler Ausbildung bist, was du da für dich selber auch bewirken kannst. Und wir haben einige schwere Schicksale auch mit in der Heiler Ausbildung. Die Ausbildung dient nicht zur Selbstheilung, aber dass eine oder andere Mal kann das auch vorkommen. Die Ausbildung dient dazu, dass man befähigt wird, anderen zu helfen, sich selbst auch zu helfen. Das ist die Motivation. Also, wir machen Berufsausbildungen. Hierbei bei dem Video, was ich also heute hier mitgebracht habe, das war für mich auch so ergreifend zu sehen. Diese Dame kommt auch aus dem, hat einen medizinischen Beruf, und sie hat schwerstes Rheuma. Sie hat also auch die medizinische Ausbildung mitgemacht. Das heißt also, wir haben zwei Formate, einmal über zwei Jahre in sieben Modulen, also sieben mal 21 Stunden, und dann haben wir, die kondensiert, konzentriert – auch für die Leute, die eben keine Zeit haben, die das auch ganz schnell alles erlernen möchten, haben wir das also kondensiert auf drei hintereinander folgenden Wochen. Also, das geht dann über ein Jahr quasi oder eben noch schneller, und ähm, hier ist eben eine Dame dabei. Das war eine ganze, eine ganze Gruppe, die kam aus dem Norden, und das waren Freunde, die sind zusammen auch angereist, und eine Dame, die hatte Rheuma, und die hat schon 16 künstliche Gelenke. 16 Operationen, 16 künstliche Gelenke, und es sollte also, die 17. Operation für ein weiteres künstliches Gelenk sollte, folgen. Und was wir dann jetzt gleich sehen werden, ist eben vorher. Also wir haben dann eben gesagt, ja, gucken wir mal, wie es so ist, schauen wir mal, vielleicht tut sich ja sogar was im Verlauf dieser ersten Woche, und damit wir eben diese Gelegenheit nicht verpassen, vorher Aufnahme zu machen, machen wir vorher Aufnahmen, und dann habe ich sie eben gebeten, mal zu zeigen, wie sie die Treppen hoch und wieder runterkommt und inwieweit sie Bewegungseinschränkungen hat. Und vielleicht können wir hier schon mal das zeigen, wie sie quasi bevor oder gerade zum Anfang der Ausbildung, noch bevor wir angefangen haben, diesen Ist Zustand haben wir festgehalten, dann gucken wir uns jetzt mal an.
Corinna Klein: Oh ja, hat sie jetzt Schmerzen? Oder was sind da also? Diese Unsicherheit? Das sind richtige … in allen Gelenken, dann.
Annette Müller: Nicht nur Schmerzen, sondern auch tatsächlich Bewegungseinschränkungen und die Gelenke funktionieren nicht mehr so.
Corinna Klein: Das sieht auch so am Gewebe … die Entzündung …. Wasser … gell …in den Beinen und so … oh Gott, die Hände!
Annette Müller: Also, wie weit gehen die Arme hoch?
Corinna Klein: Da ist auch alles versteift … und soll ich Pause machen?
Annette Müller: Ja, kannst du gerne machen. Und jetzt, dann ist es ja so, dass wir eben Stück für Stück dann Übungen machen. Wir machen bewusstseinserweiternde Übungen. Wir beginnen schon miteinander zu arbeiten und, ähm, das, was wir jetzt sehen, dass das Ergebnis nicht von einer Heilsitzung, sondern das Ergebnis nur von den Übungssitzungen. Also das heißt, die sind in Ausbildung, und üben.
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Dann schauen wir uns das jetzt mal an, was eben die Mitschüler bemerkt haben.
Corinna Klein: Und nach welcher Zeit war das jetzt?
Annette Müller: Vier Tage.
Corinna Klein: Ach was! Was für ein Tempo!
Einspielung Video: Einspielung Video
Annette Müller: Genau -Ja, ist schon faszinierend.
Corinna Klein: Es ist … du bringst ja immer wieder Videos mit, und das ist jetzt …. man spürt auch, obwohl man ihr Gesicht nicht sieht, eine Lebendigkeit, eine Freude!
Annette Müller: Ja, und das 17. Gelenk hat sie nicht bekommen, ne!
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Also, 16 Gelenke waren vorher, hat sie ersetzt bekommen, und das war nie mehr notwendig, und das war jetzt nach vier Tagen, nach fünf Tagen ist diese erste Woche zu Ende. Und dann kam die zweite Woche, und bei der zweiten Woche haben wir dann zum Schluss … konnte sie sich den BH alleine auf und zu machen.
Corinna Klein: Okay, na also, so schön!
Annette Müller: Das ist wirklich sehr, sehr schön! Also, da sehen wir mal, was wir im Kopf für Grenzen haben, weil, wenn du das jemandem zeigst, der vom Fach ist, der sagt dir: „Das ist unmöglich, absolut unmöglich!“ Ja, ähm, aber das ist eben das, und die ganze Gruppe staunt natürlich – ne, das ist klar.
Corinna Klein: Klar, es euphorisiert natürlich dann und macht Mut, sich noch mehr zutrauen. Das ist glaub so wirklich diese …. diese Begrenzungen. Man kriegt ihr natürlich auch überall mitgeteilt. Ich fands noch so spannend, gerade jetzt Ärzte, weil du machst ja extra auch ne Ausbildung für das.
Annette Müller: Ja – da sind Ärzte drin! Sie selber kommt vom Fach.
Corinna Klein: Ja mit denen, ihrem Weltbild.
Annette Müller: Ja – es ist komplett, ist komplett fantastisch! Also mir macht es ja besonders viel Spaß, wenn jemand da ist, der sagt: „Es geht nicht“ – und dann staunt, wenn dann so jemand kommt und sagt, ja, ich hab ja schon so viele Bücher gelesen, ich weiß, dass es geht, und der bewirkt dann die Heilung. Und sagt dann: „Ja klar, war mir doch klar, dass ich das kann“ – Weißt du, das fehlt mir einfach. Ich mag das einfach, dieses „Ach!“ das Staunen und das Wunder und das Anerkennen und das „Ach, wie wunderbar ist es!“ wie schön das also die Wunder werden. Der Alltag wird zum Wunder, aber das Wunder wird nicht alltäglich. Ja, also, das ist mir ganz wichtig: der Alltag wird zum Wunder, aber das Wunder wird nicht alltäglich. Und das findest du eben ganz oft auch, dass dann eben: Ähm, ja, gut, Heilung, noch eine Heilung, noch eine Heilung. Ganz klar, wenn jetzt zum Beispiel jemand sagt, die Aufgabe bekommt nach dem ersten Modul: „Heile so viel wie möglich “ Und dann sagt der: „Ja, wieso soll ich jetzt noch den 30. oder 35. oder 40. Beckenschiefstand dokumentieren, dass der in Ordnung geworden ist. Ich weiß doch, das geht wie am Schnürchen, das kann ich doch mit links!“ Ja, da fehlt mir so die Wertschätzung, weil das etwas ist, was wirklich so außergewöhnlich ist, und vor allen Dingen das, wie sich das dann auswirkt, und was das für den Bewusstseinswandel betrifft, für die Person, mit der du arbeitest. Da stellst du das Weltbild auf den Kopf. Ja, wir haben das alles miterlebt. Das, was wir hier sehen, das ist schulmedizinisch nicht erklärbar, es ist nicht möglich.
Corinna Klein: Es ist ja auch eine Euphorie, die dann nach so einer Sitzung entsteht. Ich glaube, das kann auch jemand, der das jetzt noch nie erlebt hat … vielleicht … das ist ja ein Glücksgefühl beim Therapeuten, aber auch beim Patienten, und das ist ja dann auch so, ja!
Annette Müller: Ja, und ich lade also ganz am Anfang, um eben auch das Ganze voranzubringen, habe ich ja auch Leute eingeladen: „Kommt mit, mach dein Auto voll, bringt Zuschauer mit, die das erleben!“ Damit du dann eben auch glaubst, dass da was passiert ist. Ja, weil, du denkst ja auch, ich habe mir vorher die Schmerzen eingebildet, weil jetzt habe ich keine mehr. Wie soll das funktionieren? Ja, also muss ich mir die vorher eingebildet haben, weil das, so was geht ja nicht!
Corinna Klein: Ja, jetzt sagt man ja, aber auch: Selbstheilungen oder Loslassen von Schmerzen oder Symptomen oder Krankheiten sind ja auch ein Stück weit mit der Psyche gekoppelt. Also, man sagt ja auch immer: Psychoneuroimmologie. Was, was passiert, was macht ihr da genau? Weil, ich merke auch jedes Mal in den Videos, dass ja auch eine Wesensveränderung stattfindet. Also muss ja auf der psychischen Ebene auch irgendwas passieren.
Annette Müller: Ja, auf der materiellen Ebene kannst du Gelenke austauschen, das kannst du ja, aber es ist keine Heilung. Es ist eine Hilfe. Heilung findet auf einer ganz anderen Ebene statt, auf der geistigen Ebene statt. Wir sind Geist und haben einen Körper, und das geistige Heilen ist, dass die Kraft deines Geistes, deines Geistwesens -was also wesentlich über die Verstandeskräfte hinausgeht – benutzt, um eben einen anderen Geist … Im Prinzip ist ja alles eins … positiv zu beeinflussen und dort eben Ursachen einfach aufzulösen, die zum Beispiel so einen Zustand hervorgerufen haben. Ja, man weiß ja gar nicht, was ist denn die Ursache für so schlimmes Rheuma -zum Beispiel. Da schauen sie: sind das Umwelteinflüsse? Ist es meine Ernährung? Ich sage immer: Ja, es ist auf der karmischen Ebene, also es ist auf der Informationsebene, und da ändert sich dann was, und da beginnt die Heilung, da findet die Heilung statt, und wenn da die Ursache nicht mehr da ist, dann kann die Materie sich sofort verändern.
Corinna Klein: Und wer nimmt diese wahr, was dahintersteckt? Ist es überhaupt der Therapeut, der da was wahrnimmt oder der Patient selber? Oder kommt es immer drauf an?
Annette Müller: Wer sich dafür wirklich brennend interessiert, der darf sich auch gerne damit beschäftigen. Aber wenn du jetzt eine Garage aufräumen möchtest, dann hast du ganz viel Müll drin. Dann ist es doch viel besser, du beseitigst den einfach, anstatt den Müll nochmal zu analysieren. Ja und zu gucken, okay, diese alte Felge ist aus dem Jahr so und so, dafür habe ich damals so und so viel bezahlt. Was bringt das? Davon wird die Garage nicht aufgeräumt. Man muss das einfach entrümpeln und wegtun. Das hat dann auch keinen Wert mehr. Das, das, das bringt dann auch nichts. Wo soll der Sinn sein? Ja, der Sinn füllt vielleicht das nächste Buch, und dann macht es auch irgendwie, mhm, ja, da kann man sagen, dafür mache ich das, meine Motivation. Aber für die Heilung ist es nicht, in diesem Fall, überhaupt nicht notwendig. Im Gegenteil: das ist sogar hinderlich, weil dann hole ich …. interessiere ich mich ja wieder dafür. Oder eben auch dieses, die Krankheit, die lehrt mich etwas, ja, sie lehrt mich, richtig. Also, wenn sie schon keinen anderen Sinn hat, dann hat sie den Sinn, mich etwas zu lehren. Aber wenn sie dann weg ist, brauche ich sie dann noch oder hab ich eine Lektion schon gelernt?
Corinna Klein: Ja, eben, das ist ja genau die Frage. Ja!
Annette Müller: Ist das überhaupt richtig, dass wir eine Krankheit brauchen, um was zu lernen oder ist das nicht einfach ein Konzept? Hindert uns das nicht an einem tatsächlichen Fortschritt in die Freiheit, wenn wir sagen, diese Krankheit lehrt mich etwas, also brauche ich sie. Hat sie einen Sinn? Sie bleibt mir, weil sie ja einen Sinn hat, oder darf sie auch einfach gehen lassen? Darf ich jetzt wieder ein freies Leben führen? Darf ich mich jetzt entfalten? Kann ich jetzt wieder loslegen? Da kann ich jetzt wieder wirken in der Welt? Darf ich mich jetzt wieder freuen? Kann ich mich wieder bewegen? Kann ich vielleicht mal wieder tanzen gehen? Kann ich mal wieder was essen, was ich sonst nicht vertrage? Ja – kann nicht wieder anfangen zu leben, oder muss ich unbedingt lernen? Ja, das sind eben solche Fragen. Also, ich hab wirklich so das Gefühl, so einfach nur ein Gefühl, ich sag nicht, dass es so ist, aber dass diejenigen, die sagen, ach, das brauche ich jetzt nicht mehr, und sich dann nicht mehr dafür interessieren, dass das dann, dass die auch völlig frei sind. Und dass eben Menschen, die kommen und sagen, ja, ich habe aus dieser Krankheit so viel gelernt, dass ist eigentlich meins, die bleibt mir jetzt. Dann ist es auch in Ordnung für denjenigen. Also ich möchte es nicht, also ich brauch, also nach meiner persönlichen Erfahrung mit dem Unfall, mit den vielen Schmerzen und so weiter, nee, danke, also ich habe da keinen Bock drauf!
Corinna Klein: Bei dir war ja eigentlich für die Ärzte unvorstellbar, dass du mal so dasitzt.
Annette Müller: Es ist unvorstellbar, ist eigentlich nicht möglich. Das ist materiell nicht zu erklären. Ja.
Corinna Klein: Was war denn für die Zuschauer, die dich jetzt noch nicht so kennen? Weil die über diese Themen haben wir ganz am Anfang gesprochen, wo wir uns kennengelernt haben, wenn du einfach mal noch mal auch deine Selbstheilung nochmal kurz schilderst?
Annette Müller: Also wie ich dazu gekommen bin, also ich hatte 2004 einen schlimmen Autounfall mit ner Kopfgelenksverletzung mit permanenten neurologischen Attacken, weil im Bereich des oberen Kopfgelenkes das Rückenmark ständig gereizt wurde. Ja, also, man kann sich das so vorstellen, noch ein bisschen mehr Schwung in diesem Autounfall, und ich hätte ein Genickbruch gehabt oder einen Querschnitt oder sonst irgendwas. Und da hatte meine Mama, die jetzt leider schon gestorben ist zwischenzeitlich, die hatte damals dafür gesorgt, mit viel an mich heranreden, doch mal dieses merkwürdige Geistheilen auszuprobieren. Wo ich mir dachte: „Oh Gott okay, nur damit du Ruhe gibst, machst du das jetzt mal“ Und das hat mir so viel geholfen, und dieses „so viel“ hat mir die Welt bedeutet! Dann habe ich mir gedacht: „nichts hat geholfen, keine Akupunktur, keine Homöopathie, deine ganzen tollen alternativen Ärzte, die ich so schätze, und meine Naturheilpraktiker, diese lieben Freunde konnten mir nicht helfen. Das hat mir so viel geholfen. Den Weg gehe ich weiter“ Und dann hab ich einen Heiler nach dem anderen aufgesucht, habe einen Kurs nach dem andern gemacht und gesagt, das wird meine Zukunft.
Corinna Klein: Hm!
Annette Müller: Und so entstand das Ganze dann.
Corinna Klein: Und dann hast du quasi das ganze Wissen, was du gesammelt hast, umgesetzt zu einer Methode.
Annette Müller: Eine Methode, und ich bin wirklich sehr, sehr dankbar dafür, und diese Methode hat sich dann immer mehr, ist dann immer mehr zu Meinem geworden. Ich habe dann Fortbildungen gemacht, habe dann sehr viel weggelassen, sehr viel geändert, dann das eine noch hinzugenommen, und dann habe ich gemerkt, dass da so eine wunderwunderschöne Kraft ist, die ist in mir.
Corinna Klein: Eine Klarheit also, das finde ich immer so das Faszinierende bei deiner Arbeit – es ist es so klar.
Annette Müller: Klar, ja, es muss helfen, sonst taugt es nicht. Ja, ganz gleich.
Corinna Klein: Auch pragmatisch, gell? So praktisch.
Annette Müller: Pragmatisch – Praktisch – Gut. Ja, und dann hab ich gemerkt, also diese Kräfte, mit denen wir arbeiten, die sind sensationell. Da sind wir erst am Anfang, und meine Tochter meinte dann: „Mama, aber was machst du denn da? Wie heißt denn das?“ Dann hab ich gesagt: „Ja, weiß ich nicht, wie soll ich das nennen?“ Und dann habe ich gesagt: „Geistheilung!“ Dann haben mich die Leute angeschaut, haben die Augen verdreht. Dann habe ich gesagt: „Ich brauche einen Namen“ und dann ist eben dieser Name auch in mir gereift: „amazinGRACE®, so heißt ja meine Heilmethode, amazinGRACE®, und das hat mich dann auch sehr… ich hab da sehr viel Mut gebraucht, um diesen Namen tatsächlich zu benutzen. Der ist einfach in mir gereift, und ich wusste, es ist nichts anderes. Es ist Gnade. Gnade hört sich religiös an, aber das ist es nicht. Man kann es nicht, man kann es nicht in Worte fassen. Deshalb gibt es ja diesen Begriff Gnade, weil es keinen anderen Ausdruck dafür gibt, und der hat auch mit Religion nichts zu tun. Der hat auch mit dem, was wir unter Gott verstehen, auch sehr wenig zu tun, weil, das ist ja sehr besetzt. Dieses Wort „Gott“ und genau ist auch nicht etwas, was wir walten lassen können, weil das wäre ja aus irgendeinem Ego heraus und hätte auch was vorher mit einer Bewertung zu tun, sondern genau das ist einfach etwas, was immer um uns herum ist, es immer da. Das ist so was, was uns Menschen einfach …. also, wir Menschen sind geliebt von morgens bis abends, von einer Kraft, die in uns ist, die uns umgibt. Die nenne ich „Gnade“. Das ist auch diese Heilkraft, die solche Sachen bewirken kann, und es gibt dafür für mich keinen anderen, keinen anderen Ausdruck. Da fehlen die Worte, da haben wir keinen Wortschatz.
Corinna Klein: Das war so ein schönes Schlusswort.
Annette Müller: Danke schön.
Corinna Klein: Wenn die Menschen jetzt doch aber sich noch mal informieren möchten, einfach über die Möglichkeit, sich mit dem ganzen Heilthema nochmal auseinander zu setzen.
Annette Müller: Es gibt dieses wunderschöne Buch „amazinGRACE Die neue Dimension … also die neue Dimension der Heilung“ dann die Webseite: www.san-esprit.de oder direkt auf die Schulseite zu gehen: www.ecole-san-esprit.de und ja, da gibt es sehr viele Informationen.
Corinna Klein: Vielen Dank! Schön, dass du wieder da warst, dann auch die wundervollen Geschichten immer wieder bringst und bis bald natürlich.
Annette Müller: Vielen Dank!
Corinna Klein: Liebe Zuschauer – Ja, das sind so Wunder, da denkt man wirklich: „Unglaublich, dass sowas funktionieren kann!“ und umso schöner, dass unsere Gäste gerade auch, wie Anne Müller, uns immer wieder Beispiele mitbringen, dass wir so langsam dran glauben und auch wirklich in unsere Kraft kommen, in unsere eigene Kraft. Und ich hoffe, sie können auch einiges für sich mitnehmen. Bedanke mich sehr fürs Zuschauen. Bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Dez. 29, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer! Heute jetzt unser Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich habe heute Annette Müller hier. Sie kennen sie bestimmt schon. Sie hat wirklich die Heiler ausgebildet. Schon seit fast 20 Jahren begleitet sie Menschen auf diesem Weg und sogar auch über die Grenzen. Es werden wirklich in großen Gruppen in Mexiko, Sri Lanka Menschen geholfen, die ja auch kein Geld haben, unter Schmerzen leiden, und über diese wundervollen Projekte sprechen wir heute. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Annette, schön, dass du da bist.
Annette Müller: Hallo, liebe Corinna, es freut mich sehr, dass ich heute über mein Herzensprojekt Heiler ohne Grenzen sprechen kann.
Corinna Klein: Ja, das ist auch wirklich was ganz Besonderes. Ich, ich finde es sowieso faszinierend, weil man ja immer dieses, diese Heiler, da denkt man, das ist jetzt irgendjemand Verstaubtes, der sich keinen … was, weißt, ich meine, das ist halt so ein Bild, und du bist wirklich auch eine Frau, die so viel bewegt hat. Unternehmerin, die erste Klinik eröffnet hat in Deutschland, und dann die ganzen Heilerausbildungen und dann wirklich diese Riesenprojekte managt. Da gehört ja auch einfach ne unglaubliche Power dazu. Oder die Klinik am Lago Maggiore, unglaublich! Also, ich bin wirklich immer fasziniert. Umso schöner, wenn du uns heute mal berichtest, was jetzt eigentlich grad so läuft, weil, es gab ja auch ein bisschen Break durch die letzten zwei, drei Jahre.
Annette Müller: Also, der Break war natürlich, wie wir alle wissen, März 2020. Ich kam gerade aus Sri Lanka zurück und hatte dort eben Heiler ohne Grenzen vorbereitet für den Januar 21. Es haben sie schon ganz viele angemeldet gehabt, und dann war eben der lange Break da und jetzt können wir sozusagen wieder loslegen. Heiler ohne Grenzen ist ein caritatives Projekt unserer Heilerschule, wo also Heiler in Ausbildung, also auch die, die gerade angefangen haben oder die schon fertig sind, dann eben auf eigene Kosten in die fernen Länder reisen. Als Gruppe, um dort eben gemeinschaftlich Menschen dieses wunderbare Heilwissen und diese Heiltechnik zugutekommen zu lassen, die ansonsten überhaupt nie eine Chance hätten, auf diese Weise Hilfe zu finden. Es ist sehr spannendes Projekt, was eben entstanden ist dadurch, dass eine Frau aus Indien, die an der englischen Ausbildung teilgenommen hat, und die hat dann gesagt: „Wow, lass uns mal mit zwei, drei Leute nach Indien reisen, dort eben den armen Menschen helfen.“ Ich sagte: „Ja, cool, das machen wir!“ Dann habe ich eine E-Mail geschickt: “ Wer hat Lust, irgendwann nochmal mit uns dahinzufahren?“ Und dann kamen dann zurück, zack, zack, zack, innerhalb von vier Tagen 50 Leute. Oh, wie gesagt, ich möchte damit dabei sein, und dann haben wir tatsächlich 2018 das erste Projekt verwirklichen können, in Pondicherry in Indien mit 33 Heilern. Und wir haben eben auch in Indien mit 33 Heilern – wir haben über 320 Heilsessions gegeben. Wir haben ganz viele Studienbücher ausgefüllt und da war eben auch Dr. Cornelia Schott die Studienleiterin. Die Studie ist ausgewertet worden an der Uni in Essen, ist aber noch nicht veröffentlicht. Und dann haben wir gesagt, wir möchten das unbedingt nochmal machen. Dann haben wir 2020 das nächste Projekt gehabt. Da waren wir nicht 33, sondern 45, da war ich dann mutiger. Da habe ich gesagt, okay, ich kann mehr mitnehmen. 150 sind auf der Liste, wen nimmst du mit? Also, das ist dann eben je nachdem, wie die Anmeldung reinkommt, der hat dann natürlich Vorrang. Wer zuerst sich angemeldet hat, der darf dann auch zuerst mit. Und ja, ich könnte auch mit 150 fahren. Aber da weiß ich dann nicht, ob ich das tatsächlich bewältigen kann. Weil, du musst ja dafür dann eben auch die Hotels mieten, du brauchst Busse, du brauchst die vielen Liegen. Liegen die, die Heiler dann eben brauchen, einen riesengroßen Raum. Also Esperenten, Patienten, Klienten hast du genug, die stehen Schlange. Es spricht sich rum wie ein Lauffeuer. Die Leute sind da gekommen in Indien, sind eingeflogen aus Delhi, kamen aus Kalkutta angereist nach Pondicherry und dann ganz zum Schluss, als das Camp zu Ende war, dann hatten wir eine ganze Traube von Menschen, wo wir sagen mussten: „wir kommen wieder“ – was dann aber leider nicht möglich war aufgrund des Lockdowns weltweit. Ich bin dann von Pondicherry 2020 nach Sri Lanka gereist, um eben in Sri Lanka das nächste Camp vorzubereiten. Wir wollten also Indien und Sri Lanka im Anschluss machen, also zuerst Sri Lanka und dann nach Indien, weil die alle wirklich gewartet haben darauf wir kommen wieder. Wir haben wunder, wunderbare Heilergebnisse dort gehabt. Also, es ist so herzerwärmend zu sehen, was wir dort an Hilfe bringen konnten. Ähm, ich glaube, das berühmteste oder das, was sich am weitesten verbreitet hat, war der junge Mann, dem der Arm hätte amputiert werden sollen, weil der ja gelähmt war. Der Arm – nicht der junge Mann und der bei der ersten Heilsession wieder lebendig wurde und der dann diesen Arm wieder benutzen konnte. Also, es war wirklich unglaublich! Also das ganze Leben von den Menschen hat sich verändert, ist natürlich auch ein riesen emotionaler Einschnitt. Für diejenigen, die diese Heilung bewirkt haben, es war eine Gruppe von drei Personen, also es ist einfach so unfassbar beglückend, so etwas zu machen.
Corinna Klein: Ja, auch so ein … ich finde es immer noch faszinierend, wie du zu dieser ganzen Fähigkeit kommst, weil da ist kein … du machst auch keinen Wind irgendwie drum so: „das muss man, und da muss man hier“ … weißt du dieses, was man ja auch manchmal kennt, sondern bei dir hat sich, das kann jeder, das läuft, das ist einfach so nach dem Motto: Physik … weißt so … ist ja kein, kein Storytelling, kein irgendwas drum rum.
Annette Müller: Naja, also, ich meine gut, der eine Koch wird ein Starkoch, weil er sich gut irgendwie präsentieren kann, und der andere kann genau das gleiche und ist dann eben kein Starkoch – um es mal so zu sagen. Also heilen ist weniger kompliziert, als ein gutes Gericht zu machen, weil, du kannst es. Wenn du es kannst, kannst du es, und ich garantiere jedem in der Ausbildung, wer bei mir oder bei uns in die Ausbildung kommt, der kann es – führt kein Weg dran vorbei. Da brauchst du auch kein Talent, weil, es ist in der Natur des Menschen. Also jeder, der denken kann, der kann es.
Corinna Klein: Ja.
Annette Müller: Ja, also, du kannst auch, wenn du im Rollstuhl sitzt, kannst du dann auch heilen, weil du musst auch nicht irgendwie etwas bewegen oder manipulieren oder sonst irgendwas. Wir haben eine junge Frau in der Ausbildung gehabt, die hat einen gelähmten Arm. Die kann also nur eine Hand benutzen. Geht genauso, gar kein Problem!
Corinna Klein: Hm!
Annette Müller: Aber wir sind jetzt, glaube ich, ein bisschen vom Thema ab.
Corinna Klein: Abgekommen, du hast jetzt ein paar Bilder mitgebracht.
Annette Müller: Das ist jetzt Mexiko. Also die Welt war ja verschlossen, wir konnten weder nach Indien noch nach Sri Lanka. Also, die Pläne waren weg, und das war für mich also wirklich eine der schlimmsten emotionalen Beeinträchtigungen, dass ich eben diese Reisen nicht machen konnte, weil auch so viele da schon hingefiebert haben, weil das so …. also … das ist schöner als Weihnachten und Ostern zusammen. Und es war so eine herbe Enttäuschung, eben das nicht geben zu können in dieser Umgebung dann eben auch, und Menschen die darauf gewartet haben …. „Kommst du wieder? und ich hab da noch ein Opa, ich hab da noch ne Oma und meine Enkel…“ und dann die, die angereist sind, wo wir dann eben schon weg waren, weil sich das eben rumgesprochen hatte, das tut ja natürlich in der Seele weh, und nur über Fernheilung, das ist auch nicht das Gleiche. Das ist, das ist schon die menschliche Begegnung, die zählt da schon sehr viel, die ist da schon sehr ausschlaggebend auch. Und dann hat sich eben rausgestellt: Mexiko ist offen. Ja, also Mexiko, keine Einreisebeschränkung, super, jeder kann dahin, du kannst auch ohne irgendwelche schlimmen Voraussetzungen eben dort hinreisen. Und dann hab ich gesagt: „Okay, dann fahren wir nach Mexiko!“ Hier haben wir dann jetzt aus 2021 das Bild im Januar in San Miguel de Allende, eine kleine Gruppe, weil es war nur ein kleines Hotel zur Verfügung, und wir haben dort eben dann auch, da waren wir 21 Tage mit Anreise, Abreise, vielen Unternehmungen und ganz, ganz wunderbaren Heilsitzungen, die wir da gemacht haben, und ist natürlich auch eine Bombenstimmung.
Corinna Klein: Ja, das klar. Schauen wir das nächste Bild an.
Annette Müller: Ja, genau auch Männer können heilen. Da siehst du, schau, das ist die Männertruppe. Das war Pondicherry 2020 da, wo eben 45 da waren, und das ist die ganze Männergruppe, die eben dort auch mit wunderbaren Ergebnissen und so enthusiastisch und so glücklich gewesen ist, um eben auch dort zu heilen. Also, es ist nicht nur, es ist zwar Frauenlastig, aber du siehst, da gibt es auch sehr viele Männer.
Corinna Klein: Ja, du hattest ja auch schon der ein oder anderen mit dem Interview, gell?
Annette Müller: Genau! Hier sehen wir uns jetzt noch mal. Das war im August 21 in Mexiko auch wieder eine kleine Gruppe. Da waren dann jetzt nur Frauen dabei, und da hatten wir auch wieder eine richtig tolle Zeit. Also.
Corinna Klein: Schön, die Frauen, die jetzt da so dabei sind, die haben die jetzt alle die Ausbildung abgeschlossen? Sind da welche Schüler? Oder vielleicht auch so ein bisschen aus, aus welchem Berufsbild kommen die?
Annette Müller: Ganz links haben wir Caroline aus der Schweiz. Die unterrichtet mittlerweile an der Heilerschule Ecole San Esprit. Was sie jetzt beruflich macht, das weiß ich nicht. Anke Marie war schon hier im Interview. Die ist auch Dozentin an der Heilerschule, und die hat … ähm, die ist Rentnerin, die hat also quasi…..
Corinna Klein: … die hat ja mit 70 erst die Ausbildung gemacht.
Annette Müller: Die hat mit 70 erst die Ausbildung gemacht.
Corinna Klein: Ja so genial, und jetzt sieht sie aus wie 40.
Annette Müller: Das ist schon der Hammer.
Corinna Klein: Ja das find ich echt der Hammer, aber ich habe gerade auch gedacht, hey, unglaublich!
Annette Müller: Ja. Ähm, die nächste Dame … jetzt weiß ich‘s glaube ich, Lehrerin. Ich kann es jetzt nicht so genau erkennen. Es ist sehr klein.
Corinna Klein: Aber so alle aus dem Leben also wirklich aus …
Annette Müller: … dem Leben … wir haben eine Tanztherapeutin dabei, eine Lehrerin, eine Finanzverwalterin. Wer ist denn da jetzt da hinter mir? Also, ich kanns leider jetzt nicht erkennen.
Corinna Klein: Das finde ich halt immer noch auch das Schöne. Dieses … keine, keine Grenze.
Annette Müller: Das ist Indien wieder, das ist auch die große Gruppe. Da haben wir … dann siehst du auch dann …. die Männer dabei. Da haben wir gerade einen Ausflug gemacht, da haben wir Tempel besichtigt. Da sind jetzt das ganz rechts Jean-Marie Bottequin, Fotograf, berühmter.
Corinna Klein: Kriegst du das? Machst du das alles alleine? Diese ganze Orga, das ist unfassbar!
Annette Müller: Ja ich mach die Orga alleine.
Corinna Klein: Ja, und aber du lernst auch immer so spannende Menschen kennen. Also manchmal, ich gucke ja auch ein bisschen bei dir immer auf dem Profil und denke mir: Unfassbar, wie, als ob dich jemand so durch, durch die Welt führt.
Annette Müller: Wie in „The Flow“
Corinna Klein: Ja
Annette Müller: Und das ist so unfassbar schön! Ähm, da kann ich also jetzt gleich dazu sagen, wie bin ich überhaupt in Mexiko gelandet? Daß ich in Mexiko gelandet bin, ist deshalb, weil eine Dame, die die Ausbildung, die englische Ausbildung auf Mallorca machen wollte, nicht einreisen durfte, obwohl die Ausbildung stattfand, wegen dem Lockdown. Und die hat mir dann eben dieses Hotel in San Miguel de Allende vermittelt. Warum genau dieses? Weil das das einzige Hotel mit Fußbodenheizung ist. San Miguel de Allende ist bitter kalt im Winter. Das war ja im Januar. Wir haben ja eben einen Ersatz für den Januar gehabt, weil wir ja nicht nach Sri Lanka und auch nicht nach Indien konnten. Und wegen dieser Fußbodenheizung sind wir eben im Casa Angelicos, im Casa der kleinen Engel, gelandet, und das ist jetzt eine permanente Einrichtung. Also, wir sind jetzt, haben uns vorgenommen, jedes Jahr im August mit der kleinen Gruppe in San Miguel de Allende eben ein Heilcamp zu machen. Das nächste steht schon, und das ist schon ausgebucht. Also nicht von den Menschen, die geheilt werden wollen ausgebucht, sondern von den Heilern, die mitreisen werden. Da ist es schon ausgebucht. Genau. So kam das. Und hier eben – ich bin ja viel in Social Media unterwegs, und es ist mir eben auch wichtig mitzuteilen, was wir für Fähigkeiten haben, wir Menschen. Wie großartig wir sind, dass wir eben von dieser Lüge, dass wir klein und unbedeutend und nichts und Opfer sind, wegkommen und indem wir eben die Großartigkeit erleben und erfahren. Ähm, da ist eben ein Herr Paul Müller – also wir sind nicht verwandt, aber die heißen beide Müller mit Nachnamen – auf mich zugekommen und sagte: Hey, Sri Lanka ist direkt gegenüber von Pondicherry: Hey, kommt doch mal rüber uns besuchen. Und das habe ich natürlich nicht ernst genommen. Zuerst ja klar, dann hat er sich immer wieder gemeldet, und dann hat noch jemand anders aus Sri Lanka angefragt, dass wir eben dort ein Camp machen. Dann hab ich gesagt, naja, angucken kannst du dir das ja mal. Dann hab ich dann gleich am nächsten Tag den Herrn Paul Müller mit seiner Frau Jessy getroffen, und das wars dann. Also, da gab es dann kein Ausruhen mehr, da gab es dann keinen Strand, und dann gab’s auch ansonsten nichts, außer er hat die perfekte Location, und dann hat er mich dahin gebracht und mit anderen vernetzt. Und dann hab ich gesagt, ja, also, diese Location in Sri Lanka, man kann sich das nicht vorstellen. Dass es in Colombo – da hat also ein Filmemacher, der sehr betucht ist – der hat also ein alten Königspalast nachgebaut, um das als Filmstudio zu verwenden, um dort diesen Film „Siddharta Buddha“ zu drehen. Und das ist also der Königspalast, indem Siddharta als Kind groß geworden ist, und das ist jetzt eine Location für Filme und für Fotografen. Da werden sehr viele Hochzeitsaufnahmen gemacht, viele Feste gefeiert, also das ist sehr royal und sehr schön und wunderbar. Und in dieser Location findet jetzt auch dann endlich in 24 das lange überfällige Camp in Sri Lanka statt. Und das ist unglaublich, ist auch schon ausgebucht.
Corinna Klein: Aber schau mal, also ich hab das ja auch gesehen, wie die Menschen zu dir kommen, und zwischendrin reitest noch auf dem Elefant. Es ist so schön echt, also wirklich auch so schön zu sehen, wie du auch in dem Flow bist und wie dann solche Geschenke oder Menschen auch groß sind.
Annette Müller: Ich fühle mich auch wirklich sehr, sehr gesegnet und freue mich dann auch immer darüber, dass ich diesen inneren Reichtum weitergeben zu kann.
Corinna Klein: Mhm, gibt es noch was Wichtiges, was du erzählen möchtest zu den Projekten? Einfach …
Annette Müller: Vielleicht schauen wir uns das nächste Video an, das sind ja, genau, Casa Abba. Also, das auch wieder ganz spontan. Wir sehen dort unten die zwei Männer. Das ist links der Leiter vom Casa Abba, und rechts daneben ist unser Gastgeber der Roger. Und Roger engagiert sich für die Menschen, für die Geflüchteten aus den Las Americanas, also aus Südamerika, die also diese ganz gefährliche Reise auf dem Güterzug „La Bestia“, also „Die Bestie“, antreten, um eben nach in die USA zu gelangen. Und da spielen sich sehr viele Dramen ab. Die Menschen fallen runter, geraten unter den Zug, verlieren Gliedmaßen, oder sie werden runter gestoßen, weil sie Schutzgelder nicht bezahlen oder sonst irgendwie was. Also es ist, es ist unglaublich, was da für Schicksale dranhängen. Und da haben wir natürlich Menschen wirklich unglaublich helfen können, die eben frisch amputiert wurden, die eben an diesen amputierten Stellen wahnsinnige Schmerzen haben, die Phantomschmerzen und also und, auch eben die Traumatisierungen, dass es schon, ähm.
Corinna Klein: Aber ist natürlich auch eine Challenge für euch, weil wir kommen jetzt hier aus nem behüteten, genau, und dann siehst du auf einmal sowas. Wie ging es da den Heilern?
Annette Müller: Dadurch, dass du ja merkst, du bist nicht ohnmächtig, sondern du hast Mittel, ein Leid, was du nicht mehr verhindern kannst, weil es schon geschehen ist, zumindest zu lindern, hast du eine ganz andere Einstellung.
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Und du weißt zu schätzen, wie gut es dir selber geht.
Corinna Klein: Ja.
Annette Müller: Also, es ist sehr, sehr positiv. Also, du bist nie in der Verzweiflung, du bist nie in dieser Opferhaltung, du bist nie in dem „Ich kann nichts tun“ sondern: „Ja, das Kind ist in den Brunnen gefallen, und jetzt kannst du dich um dieses Kind kümmern“. Du musst nicht zuschauen, wie es untergeht. Das ist schon, ist unbezahlbar.
Corinna Klein: Echt beeindruckend! Wenn man sich da jetzt noch ein bisschen reinlesen möchte, schlaumachen, selber Heiler werden möchte, kann man sich da ein bisschen mal schlaumachen reinlesen, die Thematik.
Annette Müller: Wir haben ein Buch „Herz über ins Abenteuer“. Das hat Maximilian Medlitsch, ein Wirtschaftsjournalist, geschrieben. Der war beim ersten Camp in Indien mit dabei, als objektiver Beobachter, und hat eben seine Beobachtungen aufgeschrieben. Es ist ein wunderschönes Buch von einer ganz anderen Sicht aus geschrieben. Also jemand, der mit Heilen gar nichts zu tun hatte, völlig fremd da hineingeraten ist. Und das ist auch etwas, was ich so spannend finde. Dann eben auch Menschen mitzunehmen, die eine kritische Haltung haben und sagen: „ja, gucks dir erst mal an, und mach dir dann ein Bild „. Und ich hab das Standing zu sagen: „Du wirst überrascht sein“. Und dann eben auch unter: www.heiler-ohne-grenzen.de. Also, Heiler Minus ohne Minus Grenzen Punkt de auf der Webseite oder dann eben über die Schule selbst, www.ecole-san-esprit.de kann man auch schauen. Haben wir da vielleicht noch ein Bild? Ja, es ist wieder die Ausflugstour in den Tempel – ist natürlich auch ganz toll, und die Gruppendynamik, der Zusammenhalt. Also, da gibt es nach so vielen Jahren heute noch so Gruppierungen, die sich regelmäßig treffen und auch Besuche von Indern bei Menschen hier in Österreich und in Deutschland, die dann zufällig sozusagen hierhergereist sind, und haben dann eben ihre Heiler besucht. Das ist total schön, ja!
Corinna Klein: Klasse! Haben wir noch ein Bild? Gucken wir mal weiter…
Annette Müller: Ah, ja, da sind wir in Mexiko. Da sieht man so richtig: hey, cool, schau an, da haben wir alle Mexiko-Hüte auf, also ist schon toll!
Corinna Klein: Super, voll die Engel …. Engel am Reisen … was haben wir noch?
Annette Müller: Ja, so, es ist genau, also ist natürlich, also riesig, da sieht man schon, wie glücklich wir alle sind. Ja, ja!
Corinna Klein: Ja, genau war das auch Mexiko? Ja mit dem guten, ja, genau schön!
Annette Müller: Super!
Corinna Klein: Ja.
Annette Müller: Also, da kommen noch ganz viele Bilder mit hinzu. Sri Lanka wird auch toll. Sri Lanka ist auch noch ein ganz besonderes Schmankerl mit dabei, weil wir dort auch die Ureinwohner besuchen und aufsuchen werden, weil ich da eben auch durch den Flow so einen tollen Kontakt bekommen hatte, und das wird auch sehr spannend. Die Ureinwohner, die Veddas also da sind die Aborigines von Sri Lanka, die auch eben ihre eigenen Heilmethoden haben, und da erzähle ich dann in einem anderen Interview auch eine sehr spannende Geschichte.
Corinna Klein: Freue ich mich drauf! Vielen lieben Dank Annette! Schön, dass du wieder da warst, und weiterhin unglaublich viel Erfolg für dein Projekt, und im Flow bist du ja also viel mal das so!
Annette Müller: Ich freue mich auch aufs nächste Mal.
Corinna Klein: Danke, liebe Zuschauer! Ja, unglaublich schöne Projekte, die unsere Gäste hier auch auf die Beine stellen, und so schön, dass wir die auch präsentieren dürfen. Und ich hoffe, sie konnten auch die ein oder anderen Impulse für sich mitnehmen, vielleicht auch mal Lust, ins Ausland zu reisen oder auch eine Heiler Ausbildung zu machen, und ich wünsche ihnen alles Gute! Bis bald! Tschüss!