von Annette_Mueller | Dez. 29, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Wir sprechen heute mal über die Ausbildung zum Heiler. Welche Ausbildungen gibt es, was für Werte habe ich nachher, die ich auch vermitteln kann, und was ist eine Ausbildung überhaupt wert? Und da freue ich mich sehr, dass ich heute Annette Müller bei mir habe. Sie ist die Gründerin der Heiler Schule SAN ESPRIT und auch einer Klinik, die erste stationäre Klinik, die sie wirklich in Deutschland eröffnet hat. Und ich freue mich, da auch mal einfach kritisch zu schauen, was es da alles auf dem Markt gibt und woran wir wirklich erkennen, dass es erfolgsversprechend auch für den Patienten und vor allen Dingen für sich selber ist. Bleiben sie dran! Hallo liebe Annette, schön, dass du wieder da bist!
Annette Müller: Hallo Corinna, schön dich zu sehen!
Corinna Klein: Ja, wir haben ja schon wirklich sehr viele wundervolle Interviews, und du bringst auch wirklich immer Gäste mit, die sind so bezaubernd, also von der kritischen Journalisten, die über dich ein Buch schreibt, oder wirklich auch die Gemeinderats Dame aus einem kleinen bayerischen Ort, wo, wo alle auf dem Kopf stehen, als Du deine Villa da zur geistigen Heilung gegründet hast, also wirklich Geschichten aus dem Leben. Aber jetzt geht’s mal auch darum, was ist denn alles an Heiler Ausbildungen auf dem Markt? Wie kann ich überhaupt für mich erkennen, den Wert auch einschätzen zu können?
Annette Müller: Es gibt ja dieses wunderbare Vorurteil, ähm, das geistige Heilen darf nichts kosten. Also, wenn du ein geistiger Heiler bist, dann sollst du bitte nach Möglichkeit in Sack und Asche daherkommen, dein ganzes Leben sozusagen dem geistigen Heil opfern, vielleicht selber sogar gar nichts essen und auch keine Miete zahlen müssen und so weiter und so fort. Weil du das eben bitte dann eben den Menschen auch kostenlos zur Verfügung stellen sollst, was ja überhaupt nicht stimmt. Wir wollen auf der materiellen Ebene heilen. Das heißt, wir, wenn wir sagen geistiges Heilen, dann haben wir geistige Kräfte, die wir entwickelt haben oder die wir mitgebracht haben in dieses Leben oder aber, wo wir eine Ausbildung gemacht haben, und können anderen Menschen helfen, und das sollten wir auch sozusagen. Es sollte auch so sein, dass wir fähig sind, anderen Menschen zu helfen und nicht nur auf Hilfe zu hoffen, weil ganz oft ist es eben so, ich bitte um Heilung für dich, und ob das dann passiert, müssen wir aber abwarten. Das ist nicht das, was ich lehre. Ich lehre eine Heilmethode, die denjenigen, der die Ausbildung macht, befähigt, tatsächlich Heilung zu bewerkstelligen, also auch wirklich die Menschen tatsächlich zu heilen. Da habe ich also heute ein Video mitgebracht, was wir uns nachher mal anschauen können, wo wir dann eben sehen, welche Kräfte eine geistige Heilung haben kann, so wie ich sie unterrichte, wie wir an der Schule das unterrichten im Vergleich zu einer manuellen Methode.
Corinna Klein: Ja, darum geht´s also. Das würde mich jetzt mal interessieren, weil du hast ja gesagt, du hast mir das Video mitgebracht, aber um dieses Video drum rum gibt es ja auch noch eine Geschichte.
Annette Müller: Richtig also, ich habe ja auch in Amerika das geistige Heilen unterrichtet, die Methode heißt amazinGRACE®. Und ich war also in Austin auf einer esoterischen Messe und mir gegenüber vom Stand war eine ganz super sympathische jung Frau, die hat gerade ihre Ausbildung gemacht als Atlas Therapeutin. Und das ist natürlich auch unser Thema, das ist ja auch mein Thema, weil ich eben durch eine Atlas Verletzung, durch einen Autounfall zum geistigen Heilen überhaupt gekommen bin auf diesem Weg. Und dann haben wir uns unterhalten, wir haben uns angefreundet, wir haben uns ausgetauscht, sie hat mir diese Methode gezeigt, die sie studiert, und ich habe ihr dann von meiner Methode erzählt. Sie war also ganz überrascht und offen, und ich hab sie dann eben eingeladen, bei einer Heilsitzung mit dabei zu sein. Ich habe also diese Dame, die wir eben dort jetzt im Video schon so sehen, die war eben auch auf dieser Messe, die habe ich angesprochen, eingeladen, dass Sie das ausprobiert, weil ich wusste, ich kann ihr helfen.
Corinna Klein: Und wie hat man das jetzt in USA studiert, dieses Atlas Thema?
Annette Müller: Also – sie hat eine Methode studiert, wo sie mittels ganz sanften Manipulationen beim Atlas Halswirbel C1, C2 in sehr vielen Sitzungen, das sind 10 Minimum, den Atlas wieder dorthin schiebt, wo er eigentlich hingehört. Dieses Studium kostete sie damals 120.000 Dollar.
Corinna Klein: Waas?? Das bekommt sie doch im Leben nicht mehr rein.
Annette Müller: Dafür hat sie einen Kredit aufgenommen, wurde also quasi finanziert. Das muss sie natürlich zurückbezahlen auf viele Jahre und kostet sie auch Zinsen. Sie verdient pro Atlas Sitzung 450 Dollar und der Patient muss vor jeder Sitzung ein frisches Röntgenbild mitbringen, damit sie den Verlauf dieser Behandlungen sehen kann und weiß, in welche Richtung sie dann das nächste Mal diesen Atlas manipuliert.
Corinna Klein: Und danach bist du verstrahlt auch noch mit Röntgenstrahlen.
Annette Müller: Na ja, also, da brauchen wir jetzt keine Kritik zu üben, sondern einfach nur uns das mal sachlich anzugucken, was da eben auch möglich ist. Also, ich halte jede Methode, die dir hilft den Atlas zu zentrieren, eigentlich für essenziell und wichtig, und wer damit Probleme hat, soll es eben ausprobieren und soll bitte versuchen, das zu ändern, bevor man da nichts tut. Gut, ich habe sie also eingeladen, habe ihr gesagt, schau – so mache ich das, und da habe ich also jetzt mit dieser Dame noch nicht mit dem Atlas gearbeitet, sondern ich habe nur die Basis Heilsitzung gemacht, und ich mache also immer vorher nach Möglichkeit ein Video. Wie ist es vor der Sitzung, wie ist es nach der Sitzung? Und das möchte ich jetzt einfach mal zeigen, und da war die junge Frau dabei und hat sich das also angeschaut.
Einspielung Video: eingespieltes Video
Annette Müller: Genau. wir haben den Atlas noch gar nicht behandelt, ja, ja, ja, also, und du siehst sie, wie sie dann die Frau eben umarmt mittendrin und hat gesagt, so wunderbar, jetzt damit dabei zu sein, und dann hat sie mir auch gesagt, also an sowas überhaupt nicht im Traum zu denken mit dieser Methode, und das war für mich eben auch ganz wichtig auf meinem Werdegang, weil eben solche Ergebnisse zu erzählen, macht ja auch was mit einem.
Corinna Klein: Unglaublich, ja, ich habe auch gerade fast mitgeheult. Ich musste mich so zusammenreißen.
Annette Müller: Du hörst ja auch, wie ich selbst total erstaunt bin und sag: Boah! das ist ja toll, das muss man sehen, um es zu glauben, und dann eben auch diesen emotionalen Impact zu spüren, also das, was die Menschen, dir an Emotion dann entgegenbringen, du hast ja das Leben komplett verändert.
Corinna Klein: Ja, aber auch die Übertragung auf ihre, also die war ja auch jünger. Also, die war dann auf einmal, wie die dann ihre Beine gehoben hat.
Annette Müller: 20 Jahre jünger – du hältst also einen Verfall auf – der stoppt nicht nur, sondern du rückelst, also, wickelst das Ganze auch zurück. Das war jetzt eine Sitzung – eine Stunde – ja, ja, und also, dass es so viel gebracht hat, das wusste ich natürlich auch nicht. Ich meine, hätte es weniger gebracht, wäre das auch schon toll gewesen. Aber das jetzt im Vergleich zu sehen, und ich bin heute noch in Kontakt mit dieser jungen Frau, diese junge Frau hat also eine ganze Weile eben ihre Praxis gehabt über viele Jahre und hat jetzt auch aufgehört damit. Hat gesagt, nee, also, ich hab jetzt meine Schulden zurückbezahlt, und ich mache das jetzt nicht weiter, weil es ja immer wieder das gleiche ist. Die müssen zum Röntgen, die legen sich auf die Behandlungsliege, die kommen 10 bis 12 mal, und es hat nicht DEN Wahnsinnseffekt, den du eigentlich haben möchtest, und da bist du dann schon Handwerker auch, und das eben zu sehen, mit dem im Vergleich zu solchen geistigen Heilerfolgen, das ist wie Feuer und Wasser, ist also total im Gegensatz. Also wir versuchen, den Menschen mechanisch zu helfen, was auch besser ist, als das gar nicht zu machen. Aber wenn du eben mit den geistigen Kräften, die ja jeder Mensch hat, ja, das gehört zu unserer menschlichen Natur, und wir wachsen mit der Lüge auf, dass wir so was nicht können, und das ist eben auch mit ein Grund, warum ich eben hier bei QS24 bin, um zu zeigen, wir können das, wir Menschen sind großartig!
Corinna Klein: Und das finde ich auch das faszinierende bei dir. Du bist jetzt schon seit Jahren da. Wir haben auch viele Interviews. Du kommst immer mit wirklich Menschen aus dem Leben, nimmst alle Kritiker mit dir ins Boot und sagst: Hey, kommt mit, recherchiert, schreibt Bücher, macht Videoaufnahmen. Du gehst ins Ausland, lässt Studien anfertigen in der Hoffnung, dass sie irgendwann mal veröffentlicht werden.
Annette Müller: Schwierig, da ein Magazin zu finden, was den Mut hat, darüber zu schreiben, das ist eben ganz wichtig und soll auch renommiert sein, also wenn das der eine oder andere hier hört oder vielleicht den Redakteur von Nature kennt.
Corinna Klein: Zwei, drei Worte vielleicht zu der Studie, dass man überhaupt weiß worum es da geht.
Annette Müller: Ja, also, wir haben Studien gemacht in Indien. Wir haben also über 330 oder 320 Studienbücher ausgefüllt mit Probanden. Die Studie wurde von der Uniklinik in Essen ausgewertet. Die Studie ist fertig. Das einzige, was eben jetzt noch fehlt, ist das Paper, also wo das veröffentlicht werden kann. Das macht Dr. Cornelia Schott aus Essen, renommierte also Deutschlands renommierteste Orthopädin, die das gemacht hat, und da warten wir eben noch auf das entsprechende, auf die entsprechende Möglichkeit, das zu publizieren.
Corinna Klein: Vielleicht braucht es einfach noch Zeit, bis das Bewusstsein von vielen Orthopäden auch offen ist, sich dann diesem Artikel auch mit der gebührenden Wertschätzung oder Erkenntnis – weißt du zu stellen, dass man sagt: Okay, es braucht vielleicht noch so ein bisschen.
Annette Müller: Ja, also ich meine, gucken wir mal in die Geschichte. Wir können ein paar 150 Jahre zurückgehen. Da haben wir die berühmte Geschichte von Semmelweis. Semmelweis ist der Mann, der festgestellt hat, die Hände sind schmutzig, die gehören gewaschen und desinfiziert, bevor man irgendwo in eine Wunde hineinfasst. Und Semmelweis hat darüber, hat Studien gemacht, er hat geforscht, und er hat das eben auch publiziert und bekannt gemacht und wurde dafür nicht nur angegriffen, sondern in die Irrenanstalt gesteckt, und man hat hinterher – er ist da gestorben – und als man ihn exhumiert hat, hat man also festgestellt, der hatte verschiedene Brüche und geht also davon aus, dass er dann tatsächlich auch ermordet wurde. Semmelweis, es gibt jetzt die Uni Semmelweis, also, Semmelweis ist nach seinem Tod, jetzt anerkannt. Aber es hat 150 Jahre gedauert, bis wir uns hier die Hände waschen, bis wir die Hygiene Vorschriften sozusagen etabliert haben, bis wir überhaupt das Bewusstsein für Hygiene entwickeln konnten. Und hier kann man davon ausgehen, dass es vielleicht noch so 50 Jahre braucht, bis man jetzt sagt: Okay, die Grundlage eines erfolgreichen Handelns ist erstmal das Denken, und das ist natürlich überall der Fall. Du brauchst ein Rezept, das muss ausgedacht sein, damit du ein gutes Gericht kochst, und bevor du eben eine erfolgreiche Handlung machen kannst, solltest du über die Konsequenzen nachdenken. Das gilt für alle Lebenslagen. Es gilt auch in der Medizin. Nur da sagt man, nö, das brauchen wir nicht, weil, wir wissen ja schon alles, die Kraft des Geistes. Was soll das?
Corinna Klein: Bei dir in der Ausbildung, wie kann ich mir das vorstellen? Wie läuft es ab? Für wen ist das? Also, dass man einfach auch mal so ein bisschen auch den Wert? Ich glaube nicht, dass so 120.000 € kurz.
Annette Müller: Also, das würde ich gerne, ich würde mal sagen, mehr als ich jetzt verlange, kann ich nicht verlangen. Gut, wenn mir jemand 120.000 dafür zahlen möchte, sehr, sehr gerne. Ich kann das bestimmt sehr gut verwenden, also, es ist gut angelegt in diesem ganzen Geschäft – das ist völlig klar.
Corinna Klein: Ja, du machst auch wirklich tolle Projekte, muss man auch sagen: Mexico, Sri Lanka, wirklich!
Annette Müller: Tolle Projekte, die Klinik am Lago Maggiore und die ganzen Ausbildungen, aber was war jetzt deine Frage?
Corinna Klein: Deine Ausbildung, wo wir wirklich auch mal heute über den Wert einer Ausbildung sprechen, und auch die Inhalte und was, für wen ist das? Einfach, was dir auch heute auch noch mal wichtig ist zu sagen zu dem Thema?
Annette Müller: Jeder, der sich selbst helfen möchte, der sich befreien möchte aus irgendwelchen Mühlen einer Abwärtsspirale durch zum Beispiel eigene Krankheit oder Krankheit in der Familie, Krankheit im Umfeld oder Bedrohungen, wer da seine Kräfte erleben möchte, erfahren möchte, die umsetzen möchte, um anderen zu helfen, sich selbst zu helfen, der ist bei uns goldrichtig. Und du kannst natürlich wirklich so viel verändern. Also, wenn du eine Person heilst, hast du gleich das ganze Umfeld mit verändert, und jetzt hast du eine Praxis. Da kommen fünf bis acht Leute. Also, ich hatte in den Hochzeiten zehn Personen täglich. Also, ich wurde überrannt, nachdem sich das alles rumgesprochen hat. Das ist kein Wunder bei diesen Ergebnissen, und damit veränderst du also wirklich alles. Also ein Mann aus der Holledau, der hat sein ganzes Dorf geschickt, ein ganzes Dorf. Alle aus dem Dorf waren da – Alle !
Corinna Klein: Und wo war das?
Annette Müller: Aus der Holledau!
Corinna Klein: Was ist das?
Annette Müller: Die Holledau ist da bei Erlangen oben an der Autobahn ist so eine Region.
Corinna Klein: Und was hat sich dann verändert in dem Dorf?
Annette Müller: Alles, alles hat sich verändert, also die ganze Dorfgemeinschaft hat sich verändert. Das war wirklich …. ich schreibe darüber, auch in meinem ersten Buch, in meiner ersten Autobiografie „Ich geh den Weg der Wunder“ da schreibe ich da ein bisschen drüber.
Corinna Klein: Das ist unglaublich! Die stehen natürlich auch die Grenzen des eigenen Verstandes, weil wie viel Gäste habe ich schon hier gehabt von dir, die sagen: „Das gibt’s nicht, das gibt’s nicht“ …. die es am eigenen Körper erfahren haben und sagen, das kann doch jetzt nicht wahr sein.
Annette Müller: Das stimmt -ja -ja, und wir erleben das immer wieder. Also, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, das ist 20 Jahre Unterschied, das ist echt brutal, und diese Qualität der Heilergebnisse, die kann ich garantieren, dass jeder, der bei uns die Ausbildung macht, solche Ergebnisse erzielt und nichts drunter. Ja – also, das ist schon, da lohnt es sich schon, drüber nachzudenken und sein Denken zu ändern und auch so ein bisschen eingefahrene Vorurteile mal infrage zu stellen und vielleicht sich selbst auch die Chance zu geben. Okay, es kann sein, das kann nicht sein, aber bevor ich es nicht probiere, kann ich ja nicht wissen, dass es, was es gebracht hätte, oder ob es dann nicht wirkt.
Corinna Klein: Es gibt da auch ab und zu, wirklich jetzt gerade auch im medizinischen Bereich, Menschen oder auch Ärzte, wo ich dann auch mal unter vier Augen manchmal spreche, jetzt nicht hier auf dem Sender, eher aus dem privaten Umfeld, weil die arbeiten eher anders hier, die bei uns zu Besuch sind. Die sagen auch, ich komme an meine Grenzen. Ich kann den Menschen jetzt so nicht helfen. Aber eigentlich habe ich Medizin studiert oder den Beruf erlernt, auch als Krankenschwester, um den Menschen eigentlich irgendwo eine Heilung zu geben, und dann kommt diese existenzielle Angst. Das finde ich halt auch nochmal von deiner Seite aus wichtig zu sehen, weil, wir haben ja Leute hier von dir, die sind ausgebucht. Ja, weil es einfach rumspricht und da kannst dann deine Praxis dann auch … oder man macht es halt auch mal parallel, dass man sagt: komm, dann mach ich halt hier meinen Schulmedizinischen, und dann nehme ich zwei Dörfer weiter.
Annette Müller: Also, was natürlich sehr gerne oder ist ja positiv bei den Ärzten und bei den Heilpraktikern sowieso, aber eben im ganzen medizinischen Personal auch ankommt ist, dass das, was du hier anwendest – also hier habe ich natürlich mit der Kamera gearbeitet. Ich hab vorher festgehalten, nachher festgehalten. Man sieht, das ist mit dem Handy aufgenommen, aber besser so ne Aufnahme als keine Aufnahme, und du kannst das Undercover verwenden. Du musst dich nicht outen!
Corinna Klein: Ah ja, also dass der Patient gar nicht merkt.
Annette Müller: Der Patient muss das nicht. Dann sagst du eben halt: Guten Tag, gibst denen die Hand, und allein beim Hand geben kannst du schon einen Körperkontakt herstellen, wenn es überhaupt den Körperkontakt braucht, und dann passiert was. Ja… also, es ist, oder du legst die Hand auf die Schulter oder sonst irgendwie was also?
Corinna Klein: Aber wie läuft die Ausbildung jetzt ab? Wie unterschiedlich? Du hast ja mehreres im Angebot, dass man da so ein bisschen auch …
Annette Müller: Ich habe eine …
Corinna Klein: … und wo vor allen Dingen?
Annette Müller: … im Moment sind wir im Chiemgau, dann werden wir auch am Lago Maggiore Ausbildungen anbieten. Das sind dann die geblockten Ausbildungen. Dort, wo also die Ausbildung nicht über anderthalb bis zwei Jahre geht, auf Wochenenden verteilt, sondern wo sie eben wirklich zusammengefasst ist. Es die gleiche Stundenzahl, nur eben nicht über zwei Jahre verteilt, sondern über drei Wochen verteilt. Und das ist das, wo dann Ärzte und Heilpraktiker und Menschen teilnehmen, die eigentlich keine Zeit habe.
Corinna Klein: Mhm.
Annette Müller: Und da, ganz egal, was man dann macht, diese Ergebnisse, die hat man dann und … Was war jetzt die Frage nochmal?
Corinna Klein: Ähmm, genau, wo, hast du mir beantwortet und für wen? Also für Ärzte oder für Menschen, die wenig Zeit haben? Und …
Annette Müller: Oder für Menschen, die eben auch ungeduldig sind. Also für mich wäre das die ideale, weil, ich bin so jemand.
Corinna Klein: Hm, genau! Einmal und dann richtig! Schön, wenn man aber sich doch noch mal in Ruhe informieren möchte oder reinlesen, auch zu deinen anderen Projekten. Vielleicht hast du einfach auch nochmal so ein paar Quellen oder Möglichkeiten.
Annette Müller: Also: auf der Webseite über die Schule: www.ecole-san-esprit.de das ist die Webseite der Schule. Dann gibt es auch die Hauptseite: Das ist: www.san-esprit.de. Und dann ist natürlich noch total toll, Heiler ohne Grenzen anzugucken. Das ist unser karitatives Projekt, wo wir dann eben ins Ausland fahren. In Länder, die man auch nicht einfach so vielleicht mal bereist, wie Indien, Mexiko, Sri Lanka. In der Gruppe von Heilern und bieten dort den Menschen eben kostenlose Heilsitzungen an. Und das ist natürlich eine unfassbare Selbsterfahrung, eine unfassbare Gruppendynamik auch. Also, das ist auch sehr, sehr schön.
Corinna Klein: Super, vielen lieben Dank, Annette dass du heute da warst. Viel Erfolg weiterhin noch auch bei den ganzen Projekten.
Annette Müller: Ja, Dankeschön, Dankeschön!
Corinna Klein: Ich freue mich, wie gesagt, immer, wenn du kommst. Weil die Geschichten sind wirklich …
Annette Müller: Ja, ich freue mich auch aufs nächste Mal.
Corinna Klein: Danke, bis bald!
Annette Müller: Danke!
Corinna Klein: Liebe Zuschauer! Ja, unglaublich, was wir für Möglichkeiten haben, doch unsere auch orthopädischen Herausforderungen über ganz neue Wege wieder zu regenerieren. Und ich hoffe, sie konnten auch für sich die Begeisterung spüren zu Hause und bedanke mich sehr fürs Zuschauen. Bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Okt. 29, 2024 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Heute haben wir eine wundervolle Geschichte, eine Heilergeschichte. Es gibt eine Heilerin, die hat in einem kleinen Dorf eine Villa eröffnet, und da stand das Dorf natürlich Kopf. Aber eine Unternehmerin aus dem Ort wurde dann selber zur Heilerin. Und diese wundervollen Erfahrungsgeschichten von ihr, die werden wir jetzt hören. Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, ihr beiden. Schön, dass ihr wieder da seid, liebe Annette, liebe Klaudia. Wir haben jetzt schon zwei Interviews gehabt, einfach auch über die Geschichte, wie du die Villa in diesem kleinen 200 Einwohner Dorf in Bayern wirklich aufgemacht hast und dann die ganzen Heilgeschichten und der Wirt und als geistliche Geschichten. Und heute würde ich mich sehr darüber freuen, wenn wir mal darüber sprechen, wie wirklich dein Weg als Heiler war und wie du dich jetzt etabliert hast. Also, einfach, weil du kommst ja eigentlich aus einem Unternehmen mit deinem Mann, bist LKW gefahren, hier Holzbetrieb.
Klaudia Plank: Richtig, ja, Interesse hat ich, halt, ich, ich, ich, ich hab da dann irgendwann Kontakt bekommen und dann hat sich mein Widerstand auch komplett umgedreht. Und ich hab’s mit Begeisterung lernen dürfen und auch anwenden dürfen. Und ja, so entwickelt sich das. Man ist dann auch doch, du hast Gespräche, und, und zu mir kommen die Leute nur Mundwerbung und das ist sowieso die beste Werbung. Das geht uns im Betrieb ja im Grunde nicht anders. Ja, und so füllt sich da diese, die Liege immer, also in meinem Zeitrahmen. So ganz frei bin ich immer noch nicht mit meiner Zeit, aber in meinem Zeitrahmen ist immer was los.
Corina Klein: Und was mich eben ganz besonders angesprochen hat, ist, dass sie gesagt hat, die Motivation, das Lernen zu wollen, ist, wenn ich tatsächlich heilen könnte, was wäre ich dann? Was wäre es für mich möglich zu bewirken, wie das?
Klaudia Plank: Ja, was kann man da machen? Weil, ich habe sie immer mit, mit. Ich habe es mit schwer arbeitenden Menschen zu tun. Unsere Mitarbeiter, 18 Leute, 18 Männer, und dann vergeht da keine Woche, wo einer Hexenschuss hat oder Verletzung am Knie oder irgendwie gestolpert ist auf ner Baustelle oder irgendwo gibt es immer Ecken und Kanten und, und, und, und. Ich freue mich so, wenn die dann kommen. Ich, Klaudia, hast du Zeit und legen sich da bei mir so vertrauensvoll auf die Liege, und ich kann einen Unterschied machen. Das ist so eine win win Geschichte.
Corina Klein: Dein Mann, was denkt der dann?
Klaudia Plank: Mein Gott, er es will nicht! Da sind wir noch schön, dass Dinge zum Arzt gehen dürfen. Ich bin, wenn das alles abgeklärt ist, wenn gerade mit Bandscheibe oder sonst was mit Rücken, das ist schon ganz, ganz wichtig. Immer, immer fasse ich nicht hin, dann ich, dann lass das abklären, das muss dokumentiert sein, und, und, aber, die kommen und, und legen sich da hin und ich kann, ich kann diese Veränderungen bewirken. Sichtbar ja, speziell, ob das jetzt die Familie ist. Der Sohn, wenn vom Fußball kommt und hat wieder so seine Tritte bekommen und er legt sich dann genauso mit Begeisterung, Mama, mach mal, wie mein Mann sagt, momentan tut ihm auch. Das ist ja, mein Mann beim Skhifahren, hat da so Sorge, dass er nicht recht Skifahren kann, und jetzt haben wir halt ein paar Sitzungen gemacht. Der ist stabil, der war sogar noch im MRT, hat sich das noch visualisieren lassen. Damit also auch gesagt, du darfst, ja, kein Problem, das wird sich regulieren. Wir haben ja alle unsere Selbstheilungskräfte und wir dürfen da Anstoß anstoßen und unterstützen.
Corina Klein: Mhm, und die kleinsten, das ist auch so schön, ja und deine Enkel!
Klaudia Plank: Das ist ja überhaupt! Es gab eine Krankenschwester, die hat mir ein Halbjähriges Baby gebracht. Die, die Krankenschwester hat gesagt, also: Ähm, sie möchte das Probieren, so speziell, weil das geschulte Menschen dann einfach kommen. Ja, der Kerl, der kann dann den Kopf noch nicht gescheit heben. Und die Ärzte sind jetzt, sind jetzt schon so, so besorgt. Und der kann den Kopf noch nicht heben und hat geschlafen. Da kann man aus dem Babyfenster so raus und ich habe da auf den Händen, wir haben die Hände gebrannt, da Nacken und sein kleines Steißbein, denke ich mal, ja, da läuft ja schon was an dem spüre ich das, und mit meinen Händen brennen, dass ich dann an einer gestörten Stelle bin. Ja, da hast du gut gearbeitet. Der Kerl hat da geschlafen. Ruft mich die Krankenschwester, das war auch so ziemlich am Anfang, ruft mich an und sagt, jetzt hebt er sein Kopf. Da war, da war der Nacken einfach nicht frei, das hat wehgetan. Meine, Baby reagiert wie auch, wie, wie er kann. Er kann sich nicht mitteilen, jetzt nimmt das seinen Lauf, jetzt entwickelt es sich.
Corina Klein: Weil, das sind natürlich so brutale Geschichten.
Klaudia Plank: Mit den, mit den Kindern, geht mir sowieso. Das kommt öfter vor, dass mir die Kinder gebracht werden. Ein Neunjähriger mit, ja, plötzlich hat der immer Kopfweh. Neun Jahre, die sind auch von weiter weg hergekommen, haben das gehört. Und jetzt schaue ich mir den mal an, war sofort klar, da ist der Atlas verschoben. Warum auch immer, der sitzt nicht da, wo er, wo er sein soll. Also, das fügt sich nicht richtig. Ich habe ihn danach gleich behandeln können und bei dem Alter kann man auch gleich so ein bisschen an den Nacken gehen, sonst ist man da schon sehr vorsichtig. Aber wir machen das ja nicht mit Kraft oder Gewalt, sondern wirklich nur mit, mit fließen lassen und mit, mit Impulsen. Und der hat mir dann erzählt, wieso hast du plötzlich so einen Kopf? Ja, er steht mit Kopf auf und geht mit Kopf wie ins Bett. Es ist permanent da, es gibt’s ja nicht, und was sagen die Ärzte? Ja, die finden nichts. Ja, okay, was hast, was machst du denn anders? Und da hat die Mama erzählt, eigentlich macht er nichts anders. Er geht seit einem halben Jahr oder so zum Fußball Verein und seitdem macht er da mit seinem Lederball, der kickt da die ganze Zeit mit Kopfschüssen und das ist so seine liebste Teilzeitbeschäftigung. Er kommt heim und dann geht es schon wieder los, diese zarten Nacken. Das ist ja noch nicht vorbereitet für diese Krafteinwirkung, und da glaube ich, ist das hergekommen, und das haben wir auch ganz schnell, hat sich das reguliert. Nächsten Tag bin ich angerufen worden. Ja, heute tut mir das richtig weh, hat er mir erzählt. Ja, so gewohnt tut der denn wie? Ja, da an der Seite, da am Hals, da waren halt die Muskeln dann so verändert, und das muss sich dann normalisieren erst wieder. Die Muskeln, da gibt es so Reaktionen. Ja, also so mit den Kindern, da geht mir das Herz auf, das ist mir so eine, das bei mir am, am meisten, weil ich mir immer denke, so können sie in Ordnung her wachsen. Das kann das einfach unterstützen.
Corina Klein: Vor allen Dingen, grad, du legst ja auch so unglaublichen Wert auch auf dieses Dokumentieren und dieses Wissenschaftliche auch, dass man auch wirklich das sichtbar macht. Ja, in der Ausbildung, gerade weil auch Ärzte zu dir kommen. Was ist denn oft auch das Problem bei, bei jungen Kindern, Heranwachsenden, wo du wirklich sagst, es sind einfach Dinge, die sollten angeschaut werden.
Annette Müller: Also, wir kommen alle mit gewissen Belastungen zur Welt. Also, das bringen, wir bringen unseren Rucksack schon mit. Und vom energetischen betrachtet ist es auch dieser Rucksack, der uns, ähm, prägt, im Sinne von zum Beispiel Haltungsschäden. Man sagt, man bekommt Haltungsschäden, weil man sich falsch hält, aber das ist nicht ganz richtig. Man hält sich falsch, weil man bestimmte Belastungen einfach mitbringt.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Und hier bei dem energetischen Heilen werden eben so Dinge aus diesem Rucksack entfernt. Der wird leichter und dann kann man sich anders tragen. Und das siehst du also ganz oft. Kleine Kinder, siehst du schon, dass die etwas mit sich bringen, wo du denkst, oh, was haben die denn? Es gibt doch eigentlich keinen Grund, du bist hübsch, du bist freundlich, du könntest doch eigentlich happy sein. Aber irgendwie siehst du, sie tragen da irgendetwas, was sie bedrückt, im wahrsten Sinne des Wortes, und dann arbeiten wir auf der Liege mit ihnen. Das sind ja nicht nur diese körperlichen Beschwerden, die dann verschwinden und die Schmerzen sind weg, sondern das ist ja das, das ganze Wesen wird ja anders. Ja, dann ist dann plötzlich so, diese Prinzessin oder dieser Prinz, der da eigentlich drin ist. Da kommt dann plötzlich zum Vorschein, wenn du dann diese Illusion, die sie mit sich herumschleppen, einfach beiseiteschiebst, und dann kommt das Wesen zur Geltung und kann sich voll entfalten und die haben dann auch eine ganz andere Zukunft. Also, das ist das also, es ist also nicht auf der materiellen Ebene, sondern die Materie richtet sich nach der Information, und hier wird eben Belastendes von der Information weggenommen und dann kann eben das echte nach vorne kommen, und das siehst du gerade bei Kindern ganz besonders.
Klaudia Plank: Ja, das sind Entwicklungsschübe, richtig. Ja, also, ich hätte es, ich könnte es nicht so erklären. Ich sehe heute, dass auch einfach immer die Psyche da auch profitiert. Wir stehen da, Menschen dann von der Liege, die Kommen verhärmt und grau und, und so ein bisschen trostlos und legen sich da hin und stehen dann erfrischt und fröhlicher auf. Also, das können wir wirklich im Gesicht, an dem Gesichtsausdruck und an der Gesichtsfarbe sehen, also.
Corina Klein: Ja, ich fand das auch mal beeindruckend. Du hattest in der Sendung wirklich von einem Mädchen gesprochen, die eine Skoliose hatte, sich von ihrem Freund unterdrücken lassen hat, und dann war auf einmal die, die Skoliose weg, die hat abgenommen hat, ihn abgeschossen. Also, solche Geschichten gab es da noch irgendwas, wo du sagst, das war ja auch da, was da auch dann sich im Leben verändert hat aufgrund der Körperlichen …
Klaudia Plank: Ich hatte das ja immer mal, wenn, wenn ein positiver ist, Zustand sich verändert hat, sodass diese Zustände sich. Dann so ein bisschen hat sie gesprochen. Einmal kam eine Apothekerin zu mir, selbstständige Apothekerin, die halt einfach Rückenschmerzen immer hatte und die gesagt hat, sie nimmt jeden Tag Schmerztabletten. Einmal, das würde ich auch nicht machen, jeden Tag meines Lebens, aber gut, manche sehen das anders. Oder die war so, und sie kam mit ihren Rückenschmerzen immer, und ich hab sie da immer so wieder mobilisiert. Und, und auch wieder ist ja immer gut gegangen und irgendwann in regelmäßigen Abständen gekommen, so weil die zwei Wochen, und irgendwann hat sie mir erzählt, sie ist ja 37, und jetzt schließt sie allmählich ab mit dem Kinderwunsch, und es soll nicht klappen, und sie ist anatomisch, der Bauch mit Vernarbungen und so, sie kann nicht schwanger werden. Drei Gynäkologen hätten ihr das bestätigt und irgendwie, sie hat sich schon so lange jetzt verrückt gemacht, und jetzt ist es gut. Und mein Gott, in dem Moment gehe ich, ich weiß nicht, ob es das ist. Den Impuls geben wir halt auf den Bauch. Ich bin heut die Frauen Organe und hab das heute gut mit einfließen lassen, und, und es tut mir dann in der Seele weh, wie schlimm, wenn ich nicht meine Kinder hätte. Ob das so nachvollziehen können und bin heute da so aktiv waren mit ihren Organen, mit diesem sehr Drücken, dann immer wieder betroffen, also gut zusammengepasst. Da gar nicht groß gesprochen, sie ist irgendwie. Dann vor Weihnachten kamen die wieder zu mir, so nach dem Verkaufsstress vor Weihnachten, und liegt dann da auf der Liege und ich habe für mich so getestet und hab für mich gemeint, sie ist schwanger. Ich habe nichts gesagt. Das war so eine Wahrnehmung für mich und habe mir gedacht, da bin ich gespannt, was sich da entwickelt. Ja, sie kam dann nochmal, da kam sie dann kurz vor Weihnachten und hatte Ultraschallbild dabei. Nein, sorry, ich habe mir schon gedacht. Ich war ja letztes Mal schon so, war da Schwangerschaft im Gange. Wie weiß ich die, was im Häuschen, und dann ging Weihnachten rum und nach, im Januar, nach den Feiertagen, kam per Mail die Nachricht, hatte dann Abgang, ist das weggegangen. Und sie waren natürlich am Boden zerstört. Habe ich sie angerufen, dann hab ich gesagt, du, ich finde das ja ganz traurig, aber es ist jetzt widerlegt, dass du nicht schwanger werden kannst. Das stimmt jetzt einfach nicht und man, eure Aktivitäten kann ich nicht beeinflussen, dass du selber ja, aber also bitte, mein Kind, ich habe auch, die erste Schwangerschaft ging weg, die Natur will das so. Es hat bestimmt auch seinen Grund, aber gibt’s doch nicht klar, auch wenn der Wunsch da noch nicht da ist und so hat. Die hört ja. Vierteljahr später war sie wieder schwanger und hat ein gesundes Mädchen bekommen und in der Zeit hat sich das rumgesprochen und plötzlich kommen lauter so, Mama so oder möchte Mamas, mit, mit Kinderwunsch und das hat mich so ein bisschen unter Druck gesetzt. Daswaren diese Erwartungen und diese Erwartungen, und es gibt ja keine Garantie. Ich kann ja nicht mehr tun, als wir schauen, dass die eine vielleicht ein bisschen mehr Schwung bekommen oder andere Möglichkeiten haben wir ja nicht. Ja nicht das ganze System, bis ich weiß, ja oft dann, wenn jeder mehr was passiert, ich lassen fließen, und wenn, wenn was sein darf, dann, dann passiert das eben ja.
Corina Klein: Aber dadurch, dass sie sich so rumgesprochen, nach Funktion …
Klaudia Plank: Fünf, sechs Frauen sind schwanger. Waren ganz lang auch mit künstlichen Befruchtungen, das einfach was, die eine hat sich dann so verschuldet, die Frau hat dann so viel Geld aufgenommen, weil sie möchte das in Österreich oder wo auch immer noch mal probieren. Und jetzt hat sie aber schon so viel Geld ausgegeben und jetzt noch mal probiert, ist, wie gesagt, ja, okay, also, das möchte ich jetzt, aber ehrlich gesagt, nicht diese Erwartungen. Also, zum Schluss kommst du daher und machst mich regresspflichtig oder sowas gesagt, bitte, das geht dann wirklich nur, wenn man Vertrag da unterschreiben, Ich möchte, ich weiß nicht, wo deine Gedankengänge gehen, irgendwie war mir das, war mir dann nicht wohl dabei. Ja, sie wollte das unbedingt, das haben wir danach so geregelt, dass das gepasst hat. Dann beim übernächsten Mal ist sie dann doch schwanger geworden. Aber es war also wirklich, das war eine tolle Zeit, aber das ist gottseidank auch wieder mehr ausgelaufen, das.
Annette Müller: Ja, aber nach dem Interview jetzt ja, kommen die wieder immer zu dir.
Klaudia Plank: Ja, es ist auch eine Möglichkeit, wie so oft, und es tut nicht weh, es kann nicht schaden, es ist eine Möglichkeit, und man.
Corina Klein: Also, preislich sind wir auch in einer anderen Liga wie bei einer künstlichen Befruchtung.
Klaudia Plank: Aber wie gesagt, ich hab halt so meine Erfahrung.
Corina Klein: Vielleicht war auch ein bisschen das Learning dahinter. Ich weiß nicht, vielleicht kannst du dazu, was man möchte, ja helfen. Man spürt ja, wie dein Herz wirklich mit so viel Liebe für die Menschen da ist, und vielleicht auch ein Bisschen zu lernen, ich kann nicht alle retten,
Klaudia Plank: Muss man auch kommunizieren.
Annette Müller: Vielleicht aber auch mal, aber gerade bei Kinderwunsch. Also, wir haben super gute Erfahrungen. Und zwar ist es wunderbar, wenn das Paar kommt. Also es liegt ja nicht nur immer an der Frau, sondern es gehören ja zwei dazu. Und wir haben super, super gute Erfahrung, wenn eben beide kommen. Also, wir haben viele Bilder von Säuglingen zugeschickt bekommen, mit großem Dankeschön. Wir haben unseren Nachwuchs. Zwar bleibt es dann nicht nur bei einem, sind dann zwei oder drei Kinder, die kommen.
Corina Klein: Das heißt Zwillinge und Drillinge?
Annette Müller: Nee.
Klaudia Plank: Es kommt ein Ehepaar, sie ein zartes Geschöpf, und er war zwei Meter groß, ein Bär von einem Mann und recht skeptisch. Aber sie wollte es halt unbedingt auch probieren und na ja, die saßen da, und sie lag da, und ich hab dann gemacht, was ich machen kann. Und er ist ein bisschen interessierter geworden und irgendwann habe ich uch für ihn einen Spiegel hingestellt und habe ihm da was zu fühlen geben. Wie, wie der Körper dann energetisch reagiert und war da dann recht überrascht. Und irgendwann ist er danach auf der Liege gelegen. Ich habe auf der, auf der anderen Seite ein Tischchen stehen, da ist, da ist die Uhr drauf und der war so, das war so ein Bergmann, ich konnte gar nicht drüber schauen, das war so eine, ja, es ist, haben wir dann so eine Heilsitzung gemacht. Und da hab ich also ganz eigenartige Wahrnehmungen gespürt. Da war, die, waren die Beine, das war alles so, ja, die Haut war so eigenartig, und ja, die Organe auch, ging es mir mit der Leber so, dachte, was ist denn da los? Und ich habe ihm einfach geraten, such da mal irgendeinen guten Heilpraktiker oder guten Arzt deines Vertrauens, lass die doch mal schauen. Also, ich, ich, ich hab ich kann keine Diagnosen machen und so. Aber mir war das irgendwie so wichtig, dass der da sich mal anschauen lässt. Und es hat sich dann rausgestellt, der hatte wirklich Hilfe gebraucht. Der hat sich was angebrannt, was er, was sehr ratsam war, dass er Hilfe oder sucht, um das noch abzubiegen. Es war aber auch eine sehr interessante Erfahrung, dass man mit der Mitarbeit so gegangen, wo ich gemerkt hab, die Nieren da ist, irgendwas mit denen nein sagt, und er hat alles untersucht alles gut, alle Werte gut, der Bluthochdruck, so wüssten sie zwar nicht woher. Die Nieren sag ich, ich stolper da so drüber, lass ja das noch mal anschauen, und er hat dann erst, ich würde gar nicht wissen wie, ist dann doch scheinbar zum Arzt gegangen, wurden dazu festgestellt und die dann offensichtlich dann wird ein Blutdruck dafür tatsächlich die Ursachen waren. Also ist schon. Eigentlich möchte ich da immer gerne so in die Tiefe gehen oder die Leute nicht Angst machen. Aber wenn man so was unterkommt, dann muss ich das einfach sagen. Wenn es dann nicht stimmt, das ja nicht schlimm, aber hat schon ein paar Mal gut gepasst.
Corina Klein: Mhm.
Klaudia Plank: Mhm.
Corina Klein: Echt schön, ja super mit dem, mit den Erfahrungen, die ihr da sammelt. Das ist ja schon eigentlich genial. Aber wie geht denn Heiler auch mal? Ich hab ja jetzt auch die Energie gespürt. Was sagst du als wirkliche Ausbilderin dazu? Dieses, wenn man so intensiv mit Herzblut wirklich die Menschen rettet? Also retten? Nein, nicht retten, aber oft, dass es einem dann auch manchmal leidtut, wenn was nicht funktioniert hat.
Annette Müller: Ja, das ist eben sehr gut, dann sich darauf zu berufen und sich daran zu erinnern, was alles schon funktioniert hat. Weil, es ist halt wirklich so, wir können die Welt nicht retten. Ja, sie können einen riesengroßen Beitrag für unser eigenes kleines Universum, was dann doch ein großes Universum eigentlich ist, können wir leisten und sehr viel ändern und sehr viel Glück bringen. Aber das wir jetzt sozusagen das Karma der ganzen Erde und des ganzen Planeten und der ganzen Welt sozusagen aufarbeiten und ändern. Ja, das ist vielleicht Zukunftsmusik, hat aber doch ein paar Leute, da brauchen wir noch mehr Heiler sozusagen.
Corina Klein: Aber ich finde es trotzdem schön, wenn du kurz ein paar Worte mal zu deinen internationalen Projekten sagen würdest. Weil, das ist schon sehr faszinierend, was ihr da macht und was geplant ist und was, was schon geschehen ist.
Annette Müller: Sehr, sehr, sehr spannend. Also, vielleicht machen wir ein gesondertes Interview darüber. Weil, ich komme jetzt gerade aktuell aus Sri Lanka. Ich war dort auch in Klausur, um eben auch meinen nächsten, den nächsten Teil meiner Autobiografie fertig zu schreiben. Das habe ich also dort gemacht und dann habe ich eben dort das nächste Camp Heiler ohne Grenzen vorbereitet. Da sind wir dann im Januar 2024. Ich habe auch eben beim eingeborenen Stamm und hab dort auch Heilarbeit gemacht. Eigentlich wollte ich ein bisschen was von denen lernen, sich rumgedreht, und also, das ist schon super spannend. Wir haben Auslandsaktivitäten gehabt in Indien, wir waren zweimal in Indien, wir waren jetzt zweimal in Mexiko. Jetzt, im August 23, geht es wieder nach Mexiko, Januar 24 nach Sri Lanka. Also da kann auch …
Corina Klein: kommen dann auch Schüler mit oder ausgebildete Heiler oder sind …
Annette Müller: Das sind alles Heiler. Entweder die ausgebildet sind oder die das Modul eins hinter sich haben, die ganz am Anfang sind. Und die werden dort dann eben ihr Können zur Verfügung stellen, kostenlos und machen natürlich auch sensationelle Erfahrungen. Die Heilarbeit in der Gruppe mit komplett fremden Menschen, deren Sprache man auch nicht spricht, ähm, ist eine ganz besondere Erfahrung, Weil, du siehst, es ist eben wirklich ohne Grenzen. Also, Heiler ohne Grenzen braucht auch die Sprache nicht,
Corina Klein: Wenn man sich dazu ein bisschen was anschauen möchte.
Annette Müller: Wir haben eine Webseite, www.heiler-ohne-grenzen.de und da haben wir so ein bisschen was zusammengestellt, was wir bis jetzt schon gemacht haben. Es gibt auch ein Buch dazu, das heißt „Herz über Kopf ins Abenteuer“. Es hat ein Wirtschaftsjournalist geschrieben. Den habe ich also gebeten mitzukommen, und der war eben auch so, so ähnlich wie du, so ganz reserviert, reserviert und aus bestimmten Perspektive das alles beobachtet. Und das ist natürlich eine sehr erfrischende Sichtweise, weil eben doch diese Überraschung, zu sehen, was da Unmögliches passiert, möglich wird, es schon sehr, sehr toll! Dass ist eben auch das, was bei dir so faszinierend ist, aus dem Widerstand zu kommen, erst zu sagen, um Gottes willen, das sind Heiler bei uns im Dorf, da gibt es eine Klinik, das ganze Dorf steht Kopf, und dann kommt sie dann nach der eigenen Heilerfahrung in die Ausbildung, und ich …
Klaudia Plank: Kann nur empfehlen, ist wirklich toll.
Annette Müller: So schön!
Annette Müller: Also, ich habe es so genossen mit euch. Vielen, vielen Dank für die schönen Geschichten auch und wünsche euch weiterhin viel Erfolg und vor allen Dingen auch für deine Projekte viel Erfolg, auch beeindruckend.
Corina Klein: Dankeschön, Dankeschön.
Corina Klein: Bis bald! Danke! Dankeschön.
Corina Klein: Liebe Zuschauer, ja, wunderbare Geschichten aus dem Leben und vor allen Dingen auch dieses. Ja, ich weiß gar nicht, ob es ein Wunder ist, dass wir uns irgendwo so gegenseitig auch heilen können oder ob es ein Zurückkommen ist eigentlich an Fähigkeiten, die wir verloren haben. Aber ich hoffe, sie können sich ihr Bild machen und auch einiges nutzen für sich zu Hause und bedanke mich sehr. Bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Okt. 29, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Ich habe heute zwei wundervolle Frauen bei mir, Heilerinnen und auch eine ganz lustige Geschichte. Denn wenn eine Heilerin in einem kleinen Seelendorf in Bayern, im tiefsten Bayern, kommt, dann kann es schon zu Herausforderungen in der Gemeinde kommen. Und wenn dann noch ein Gemeindemitglied selber zur Heilerin wird, dann wird es ganz spannend. Und diese Geschichte, auf die dürfen sie sich freuen. Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, es ist köstlich. Es ist wirklich schön, liebe Annette und liebe Klaudia, dass ihr wieder da seid. Wir hatten ja schon ein Interview. Aber für die Menschen, die wirklich das erste noch nicht angeschaut haben, vielleicht, liebe Klaudia, kannst du mal ganz kurz erzählen, als Neti oder Annette wirklich bei euch eine Villa zur Geistheilung eröffnet hat.
Klaudia Plank: Genau, wir waren ahnungslos. Eines Sonntags spätnachmittags, wir gehen in die Gasstätte auf einen Dämmershoppen und werden da gleich begrüßt mit so einer Broschüre, die die Kellnerin bei unserem Tisch legt, und schaut mir die Rückseite an. Wir schauen drauf und dann ist da abgebildet unsere Herrschaftsvilla da vor Ort, und da steht was von Geistheiler, und das hat uns sehr, wir waren sehr perplex und überrascht und eigentlich entsetzt. Es hat sich durch das ganze Lokal so gezogen, waren ja viele Bekannte drin, und fassungslos waren wir einfach. Wir sind nach Hause gegangen. Wir haben unserer Familie, unseren erwachsenen Kindern das erzählt, die waren genauso entsetzt. Ja, wir waren sofort ganz furchtbar gescheid und haben gewusst, dass das nicht gescheit, Zeit kommen, ja und und so, so ging dann die Zeit ins Land und hat uns dann nicht gestört. Die waren sehr ruhig, und es vergingen eigentlich Jahre, wo man, wo sich das alles beruhigt hat. Und es war dann nicht so schlimm, man weiß ja gar nicht, was man sich vorgestellt hätte. Aber wir waren halt überhaupt nicht angetan von diesem, von dieser Vorstellung. Na ja, und zehn Jahre, glaube ich, sind vielleicht nicht zehn, aber es sind Jahre vergangen, wo man dann also plötzlich so ein bisschen aufmerksam wurde oder ich da aufmerksam wurde, dass da positive Meldungen kommen. Menschen kennen oder gesehen und die erklärt haben, sie sind wie ausgewechselt und sie fühlen sich so wohl nach einer Woche Aufenthalt da, und den Heilsitzungen ist mir schon. Ich bin dann schon ein bisschen hellhörig geworden und neugierig. Ja, ja, und hatte dann selber körperliches mit meinem Knie, größeres Problem hatte. Bevor er da einen Eingriff machen lassen wollte, habe ich beschlossen, dazu probiere ich das. Jetzt will ich da einen Termin und möchte es wissen, was die da machen, mit bestem Erfolg! Ich habe Spontanheilung gehabt, ich bin also wirklich …
Corina Klein: Ja, später wandern gewesen.
Klaudia Plank: Seitdem habe ich mit dem nie auch Ruhe. Also, ich bin da schon sehr perplex gewesen, dann kommt so ein Widerstand, aber das hat sich weise total getreten.
Corina Klein: Ja, jetzt hast du selber die Ausbildung gemacht, und wie ging es denn dann weiter, als du hattest die Ausbildung? In der Zeit gab es auch noch eine lustige Geschichte mit dem Wirt, wo du dich vor dem versteckt hast, weil der immer das Essen gebracht hat, damit der dort die Ausbildung machst, außen, Gemeinderat.
Klaudia Plank: So Begebenheiten genau, wo man mich dann am Radel erkannt hat, obwohl ich mich immer versteckt habe und da Spießrutenlauf getrieben habe. Dann erzählt er mir, er weiß es ja, weil ich er sieht da mein Radl davorstehen. Es war einfach lustig, genau!
Corina Klein: Jetzt, was wir noch nicht hatten in deinem letzten Interview, wie es dir eigentlich wirklich in der Ausbildung ging, was waren denn da so? Gab es da auch solche Highlights für dich oder konntest du selber schon heilerische Erfolge?
Klaudia Plank: Im Modul 1 Ist man schon fähig, dass man Beckenschiefstände reguliert und, und, und man wird ja auch geschult, dass man so ein bisschen Wahrnehmung hat damit, dass man das Augenmerk draufhat. Also, alle drei Monate waren dann so Schulungswochenenden, dazwischen gab’s einfach so Übungsphasen. Und ich hatte von vornherein, ja, ja. Erst war natürlich die Familie immer präsent auf der Liege und bin ja noch nicht so in die Öffentlichkeit gegangen. Und nachdem die dann irgendwann gesagt haben, nicht schon wieder, dann meine Freundinnen mal so bisschen angehauen, ob sie nicht vielleicht das ausprobieren möchten mit mir. Und, und es ging einfach vom ersten Modul lesen, dass da sich körperlich was geändert hat, was Erleichterungen gab. Für mich sehenswert oder merkbar, als ich war, war einfach super toll und mit jedem Werkzeug, das man mit jedem Modul dann dazulernt, ist es einfach intensiver geworden. Und ich hatte immer Menschen, die dann gekommen sind. Und überraschend für Leute, die sich dann da auch zur Verfügung gestellt haben, weil es dann so rumgesprochen hat. Oder ja, ich war ein Mensch, der so ein bissel bekannt ist und in der Öffentlichkeit steht, und vielleicht mag man mich auch. Oder ich hab schon so, so Leute dann auch da gehabt, die gesagt haben, ja, wenn das jetzt nicht du wärst, also würde ich auch gar nicht hingehen. Diesen Bonus habe ich vielleicht schon gehabt und viele haben sich schwerer getan von meinen Kollegen, da in der Klasse. Die haben da immer ein bisschen bedauert. Es ist so schwierig, da Leute zu finden, wenn man selber nicht so sattelfest ist. Aber das war bei mir jetzt nicht so und es gab überall was zu erzählen. Ich weiß noch, wie eine Freundin hat gesagt, selber hab ich jetzt keine Blessuren oder tut nicht weh, aber meine Tochter, die steht immer so schief. Das ist eine Schulfreundin von meinem Sohn gewesen und die waren damals so 17 Jahre. Vielleicht ja, und das Mädel kommt dann auch bereitwillig. Und ich sehe mich noch zittern, denke ich mal, meine Herren, die hat ja Skoliose, das war einfach sichtbar. Und, und, och Gott, wurde aufgeregt und habe ich gesagt, Mensch Mariella, bin jetzt direkt ein bisschen aufgeregt. Wie geht’s denn so? Aber mach mal weiter! Ja, ich hab die gemessen, an der Wand die Höhe ermittelt, weil weiß ich ja dann schon mit der Skoliose da kann sich was strecken!
Corina Klein: Ja, erzähl mal, wie ihr da vorgeht. Weil das finde ich nämlich ganz spannend. Wenn man jetzt zum Beispiel, also ich kenne es ja selber, ich war ja früher auch mal beim Orthopäden, Beckenschiefstand, Säule rein, und dann machts dich komplett kaputt, dann!
Klaudia Plank: Das ist schon ja, die Mariella hat. Wir haben halt dann vorm Spiegel auch geschaut. Und das ist dann immer sehr wichtig, dass sie selber auch diese Wahrnehmung haben, den vorher und nachher Effekt. Ich sag immer, prägt euch das ein, wie stehen die Schultern, wie zeigt sich das für dich? Merkt dir das ein bissel, halt dir dann irgendwie Latten oder, oder Wasserwaage hinten unter die Schulterblätter, die sind dann meistens identisch und das wirkt sich vorm Spiegel also aber aus. Aber die Schiefe sieht, spürt hinten, das steht an den Knochen an, und, und die Wahrnehmung ist schon heftig. Naja, und dann Mariella auf die Liege, und dann hat man so seine Hand, Positionen, gewissen Ablauf, gibt’s einen Standard. Oft mal hat mal so Intuitionen, so Impulse, wo man sagt, ich muss jetzt dahin fassen und dahin fassen. Das kann man ja auch abändern. Ja, ich fange immer am Kopf an. Ich sage im Moment, der Kopf muss mitkommen, und das muss, das hat auch was mit der Psyche zu tun. Und ich merke einfach auch, dass den Leuten psychisch besser geht Und diese Mariella hat einfach total reagiert. War dann, nach dieser ersten Sitzung stand sie wieder da an der Wand. Ich habe das alles angemalt, war ich schon, ich weiß es nicht mehr genau, eineinhalb oder zwei Zentimeter mit der Größe, also, das war schon merkbar. Mhm, ja, und, und es ging auch schnell, dass mir die Mutter dann erzählt hat, die haben eine Pizzeria, ein Lokal, und das Mädel hat immer fleißig mithelfen dürfen, die Teller rum geschleppt und sie musste immer so gedrehte Schutzhaltung einnehmen, weil sie nicht gerade stehen konnte und das Gewicht natürlich belasten mit den Tellern. Und plötzlich konnte sie ihre Schutzhaltung nicht mehr einnehmen, ist dann plötzlich immer gerade waren und drei Sitzungen. Aber das ganze Mädel hat sich so verändert, dass sie in die Kraft gekommen ist. Die Mutter ruft mich an nach der dritten Sitzung. Was hast, was hast du mit meiner Tochter gemacht? Denke ich, um Gottes willen, ich habe eigentlich, was hab ich denn gemacht? Ja, die hat jetzt ihren Macho von Freund auf die Straße gesetzt. Der war vorhin nicht wegzubringen, weil sie dort zu schwach war dazu. Sie wollte den nicht mehr haben, weil er so bestimmend war und vorgeschrieben hat, was sie anziehen darf und mit wem sie sprechen darf. Also richtiger italienischer Macho, also bestimmt nicht alles so. Aber ja, war halt so, und da war die so energisch und dann hat sie ihn vor die Tür gestellt und haben eine eingelassen, und das war so. Was hast denn du da gemacht? Warum ist die jetzt so? Ist doch toll! Das Mädel hat abgenommen, zu strahlen begonnen. Das war, denke ich, ich habe meinen Teil dazu beigetragen.
Corina Klein: Und das war am Anfang der Ausbildung.
Klaudia Plank: Also, das war sicher, ich sage, mein drittes Mal Spanda, schon mit dabei. Ich weiß ich jetzt auch nicht, aber es ist halt so, funktioniert schön!
Corina Klein: Und das spricht sich natürlich auch rum.
Klaudia Plank: Das war, …
Annette Müller: Du musst mal nach dem Fersensporn fragen.
Klaudia Plank: Ja, das war ja, das ist ja sowieso so phänomenal. Da kommt jemand hin, der Problem also, das habe ich einige Male erlebt mit einem körperlichen Problem oder Herausforderung. Und dann, dann spricht sich das rum und dann kommen da zehn, elf Leute mit dem gleichen Problem. Und da war die alte Dame da und hat gesagt: Mensch, Klaudia, kannst du da was machen, ich kann nicht mehr laufen. Ich kann nicht mehr in Schuhe, ich kann kaum vor die Tür, mir tut meine Ferse so weh. Ja, war dann schnell klar, die Statik war verschoben. Haben wir dann in der Statik gearbeitet, und dann bin ich an diesen Fuß und habe also mich da energetisch beschäftigt. Die Frau ist aufgestanden, ist heimgefahren, rechte katholische, rechte gläubige Frau, voller Begeisterung gleich eine, zehn Kilometer Wahlfahrt mitgemacht. Und da war der Fuß, wieder die Entzündung, die war halt wieder gereizt, und, und das hat sie übertrieben. Haben wir nur mehr ein oder zwei Sitzungen gemacht und da war das Problem erledigt. Da sagt sie mir aber, da bin ich jetzt schon halbes Jahr mindestens immer beim Doktor, weil das einfach so schmerzhaft war. Ich denke mal, und wir machen hier zwei Sitzungen. Und dann ging’s los. Und dann kam die Supermarkt Besitzern. Sie hat das gehört, und ihr tut, hat auch Probleme mit diesem Fersenspann. Ähm, das muss sie auch ausprobieren, aber auch mit zwei Sitzungen erledigt. Und da kamen da vier, fünf Mitarbeiterinnen, lauter Verkäufer, die Leute fragen, die viel stehen müssen und bei der körperlich im Einsatz sind, und so alle Statikprobleme, Beckenschiefstände, verschobene Statik, ein Bein muss mehr machen. Ich sehe an den Füßen aus, so ist meine Wahrnehmung einfach. Dann, ja, jeder ging weg, und dann kam die elfte, da habe ich mich so speziell gefreut, weil ja aus dem Dorf, also im anderen Dorf hat sie landwirtschaftlich geprägt, und die war Bäuerin, und die Marianne hat da so vertrauen zu mir und kommt und sucht mich da auf. Sie hat es gehört, sie hat auch einen Fersensporn. Ja, Marianne liegt da, und die war dann schon ganz euphorisch. Die, das geht ja alles weg. Es gibt da Fragen, und bei ihr hat es nicht geklappt. Die musste dann ein drittes Mal kommen. Ja, es verändert sich nicht, es ist einfach die ganze Zeit, das funktioniert nicht, und ich war ganz enttäuscht. Mein Ding immer, das ist ausgerechnet jetzt, da hab ich mir also wirklich ganz anders vorgestellt. Naja, war ja dann so, ich sport auch eine Frau und war dann schon klar, es ist erledigt für sie. Da treffe ich die beim Einkaufen. Ich gehe hinter ihr in den Laden, sagt die, total normal laufen, und die hinken schon, die haben wir so spezielle Schuhe dann an. Also, das ist dann schon am Laufen. Merkt war, dass da Probleme gibt, und da geht, die kann noch mal den guten Schulen und Hübschen hört mir jetzt aber die hat er doch kein Problem mehr, und an der Kasse treffe ich sie wieder an. Ja, Mensch, was ist mit dir jetzt passiert? Das jetzt nur was anders gemacht, aber du gehst ja wunderbar. Das hat dann plötzlich aufgehört. Ich habe nichts anders gemacht. Ja, das war, und ich habe selber schon Fersensporn gehabt. Da war man dann auch mit dem Mitarbeiter, Arbeiterin kurzgeschlossen, und die hat mich da beheilt, und dann war das auch wieder. Ist, es geht gut, oder der junge Mann, freue mich ja natürlich so, ich rede schon wieder so viel!
Corina Klein: Aber ich, ich höre das so gerne, weil, das sind Geschichten aus dem Leben, das ist wirklich wunderbar!
Klaudia Plank: Auch wieder ja, gut. Es gibt viel Landwirtschaft, das ist ziemlich große Landwirtschaft. Also sehr erfolgreicher Betrieb. Und da hat mich der Bauer selbst aufgesucht und der hat drei Söhne, Teenagersöhne, jeder ein langer Lulatsch, groß gewachsen, schnell gewachsen. Also, die Kinder sind dann da oder die Jugendlichen sind da, leicht überfordert dann und die Beine so lang, werden die Arme, und, und da kam der älteste Sohn, haben sie mal gebracht, immer Kopfschmerzen. Er hat einfach so viel Kopfschmerzen, und keiner findet da Lösung, und der Bub hat so Kopfschmerzen. Deswegen ist er bei mir auf der Liege gelandet.
Annette Müller: Da war noch was mit der Schule, glaube ich.
Klaudia Plank: Das ist dann dazugekommen. Weil, die Mama, da war der Bursche, der hat nicht gesprochen, total verstockt und schüchtern und unsicher. Und hab ich dann gesagt, mei, Mensch, fescher Kerl, wo machst du nur hinwachsen und so pathisches Gesicht. Mei logisch, mag das Eis brechen, und das war so, und die Mama hat immer gegeben, und der besteht halt nicht erzählt, und irgendwann bricht es aus ihm daraus. Er hasst Schule, war ganz schlechter Schüler. Das habe ich schon, gut, die Schule und hasst die Schule und diese blöde Schule, und also ganz aggressiv. Oh Gott, denke dann aber, so ein bisschen sacken lassen. Und dann, wie gesagt, weiß was, ich möchte jetzt da nicht der Klugscheisser sein, aber der Schule ist das wurscht, ob es das magst oder nicht. Aber da bei dir drinnen kommt das immer an bei dir in deiner Seele. Da brennt sich das ein, du sagst es immer selber, und wo kann denn da was locker oder leicht da werden? Du musst da ein anderen Text ausdenken und du musst jetzt positiver gestalten. Geh her und sag, du blöde Schule, und ich pack dich, und ich mache so gut, wie ich kann, und ich weiß ich schon, ich krieg dich schon. Ja, da ist er irgendwie heimgegangen, und ich habe das da schon so ein bisschen mitbekommen, dass er sich öffnet. Das war am Kopf weg. Ist natürlich diesen Unterschied, ob man mit Kopfschmerzen in die Schule geht und denken soll, haben wir gut hingekriegt. Ja, und plötzlich erzählt mir da die Oma, die in der Wassergymnastik da immer getroffen, dass der junge Mann jetzt gerade zu einer Abschlussprüfung zugelassen wurde in seiner Schule. Da war überhaupt keine Aussicht, dass das so kurzfristig jetzt noch geklappt hat. Er hat das ja ganz gut gemacht. Ähm, und halbes Jahr später liegt er damit bei mir auf der Linie, Frau, mein alter! Irgendwie hat sie dann im Gespräch rausgestellt, die Religionslehrerin: Ähm, und sie hat so viel Schüler, und dass es so viel Schüler, Haltungsschäden haben, und daher lachen, ja, so geht das natürlich auch. Und denen würde das alles, alles sehr, sehr guttun. Gerade im Wachstum zu schauen, dass die Statik, die gut mitkommt, und, und ja, sie hätte da gleich viele Schüler und so. Und dann habe ich von diesem jungen Mann, bis sie ohne Namen zu nennen, natürlich so ein bisschen erzählt und dass das offensichtlich schon was passieren darf. Da sagte sie, ja, ist es der, und der hat den Namen genannt, Vor- und Nachnamen, und dann sagt sie mir, das ist mein Schüler. Ja, Okay! Also, jetzt hat dann gar nicht wusste, wie ich reagieren soll. Ich wollte da anonym sein, ist egal, hat dann gesagt, das war ein Thema bei uns in der, in der Konferenz, in der Lehrerkonferenz. Wir haben uns nur noch gewundert, wie der Gas gibt und wie sich der da verändert hat:
Corina Klein: Ach was!
Klaudia Plank: Und das war nur so nett, ein paarmal hintereinandergekommen und hat das Recht behagt bei mir, und dann habe ich halt irgendwann nochmal wieder gefragt, wie ist das mit, mit den Mädels? Gefallen die dir, man kannst dich ja wahrscheinlich gar nicht retten, so ein fescher netter Kerl mit der Kirche? Aber da war er nicht so begeistert.
Corina Klein: So falsche Frage.
Klaudia Plank: Ach Mensch, da hat er mir so erzählt, wenn ich jetzt, hat mir dann erzählt, er möchte jetzt zur Landjugend gehen und sich da so ein bisschen unter Gleichgesinnte da mischen. Und wie gesagt, toll, sage ich jetzt: Stell vor, du könntest Gitarre spielen. Du hast jetzt am Lagerfeuer, da wird dämmerig, was meinst, wirst du das, was das für eine Anziehungskraft hat, wie du da wichtig bist. Waren wir wieder bei der Wassergymnastik und die Oma war auch wieder da. „Stell dir vor, der spielt jetzt Gitarre, sitzt täglich vorm Internet, schaut sich da Filme an, Schulungsfilme und lernen da Gitarre.
Corina Klein: Unglaublich!
Klaudia Plank: Irgendwann war dann das Verwandtschaftstreffen und die Oma hat immer Wert daraufgelegt, dass ihre Enkel entweder einen Diavortrag von einem Urlaub, den sie gerade gemacht haben, oder musikalisch sich da einbringen. Und dann hat der Kerl den Abend mit der Gitarre gestaltet. Und ich denk mir immer, also, der hat es selber gemacht, und das war seine Entscheidung, und das war seine Kraft und sein Einsatz. Aber ich habe ihm Impuls vielleicht gegeben, also das. Weil die jungen Leute …
Annette Müller: Ja, und so ist das eben, wenn du als Heilerin mit vielen Menschen arbeitest und diese jahrelangen Schmerzen wegnehmen kannst. Du änderst das ganze Leben, das alle andere Zukunft.
Corina Klein: Und kriegst du auch als Heilerin einfach auch ein Gespür dafür, was der Mensch auch braucht? Weißt du, dass die Antenne, Antenne, sag ich schon, die Gitarre schon so da war, aber der hatte noch nicht den Zugang dazu, weißt du das einfach?
Klaudia Plank: Also, ich bin mit Sicherheit am verblüfftesten. Ich bin ja weder psychologisch noch, vielleicht mal gewisse Lebenserfahrungen im Umgang mit den eigenen Kindern und, und, und, aber das ist total intuitiv.
Annette Müller: Super schön!
Corina Klein: Ja, ja, wie ging es dir denn dann? Was war denn so für dich auch das in dem Ort, wo du dann von ihr auch erfahren hast? Ja, die sind alle sehr kritisch gegangen.
Annette Müller: Also, was eben für mich so eindrucksvoll war, ist, dass ja meistens der Prophet im eigenen Land nicht zählt. Ja, sondern dass du ja wirklich erst ins Ausland musst. Du kommst dann zurück und bekommst dann eben deine Anerkennung. Und dass wir eben so viel Anerkennung dann eben auch in diesem kleinen Ort bekommen haben, das bestätigt nochmal die Wahrhaftigkeit, die Sinn, die Sinnhaftigkeit und eben auch das positive, die positive Wirkung unseres, unsere Arbeit.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Weil, da kann ja keiner mehr sozusagen drüber wegschauen, wenn wirklich von überall her Menschen kommen aus der ganzen Welt. Die kommen in die Klinik, die Hinken rein und springen raus sozusagen. Oder zum Beispiel auch im, wir haben ja ganz viele Leute dann immer zu Mittag gegessen und ich kann mich noch an einen ganz besonderen Fall erinnern, wo er dann eben auch gesprochen hat. Wir haben, ähm, eine Dame dagehabt, die hat immer gedacht, sie bewegt das rechte Bein nach vorne, aber das Bein blieb hinten, und dann ist sie nach vorne gegangen und ins Leere getreten und ist dann gefallen. Also, das ging, also, hatte eine sehr, sehr schwere Krankheit. Konnte, durfte eigentlich gar nicht selber laufen, weil sie eben meinte, dass Bein sei vorne, ist dann aber eben hinten geblieben. Und die war, weiß ich noch ganz genau, nach der allerersten Sitzung bei mir auf der Liege, ist es nie mehr passiert, und das hat mir eben der Wirt auch erzählt, dass es das, was ihn so unglaublich beeindruckt hat, weil ja diese Frau vom Tisch aufgestanden ist, ist dann erst mal gleich wieder hingefallen. Und dann haben die eben erzählt, warum sie da sind und dann war das weg. Und dann, hm, das spricht sich hier rum.
Corina Klein: Ihr hattet ja auch noch Veranstaltungen dort.
Annette Müller: Ja genau, und dann hat sie eben aus dem Ort. Deshalb ist es mir auch so, ist es mir auch so wichtig, weil gerade aus dem Widerstand Anerkennungen …
Corina Klein: Gemeinde.
Annette Müller: So ist das. Da war es sogar so, dass der Bürgermeister weiß, die kennen sich, und dann hat sozusagen der Bürgermeister gesprochen, dass der eben die Heilertage, die eine ganze Weile bei uns im Park stattgefunden haben, mit 2.000 Besuchern eröffnet hat, stand also mit mir zusammen auf der Bühne.
Corina Klein: Dieses Fest eröffnet mit Masaru Emoto oder mit?
Annette Müller: Als der Emoto angesagt war, genau.
Corina Klein: Unglaublich
Annette Müller: Also.
Klaudia Plank: Ja, ja, das war ganz, ganz speziell, und dann muss man sich mal diesen Ort vorstellen mit dem, was sie, was kann ich? Genau? Über 200 Menschen werden es schon sein, aber nicht recht viel mehr. Es ist räumlich begrenzt, also freilich gibt’s Fläche, landwirtschaftliche. Aber diese Herausforderung mit diesen dann wirklich 2.000 Menschen, die da zu diesem, zu diesen Heilertagen kamen, zu dieser Messe, das im Park, dann Messe geschehen, Aussteller.
Annette Müller: Zelte aufgestellt
Klaudia Plank: Ja, energetische Heilweisen, andere Möglichkeiten, Steine oder Öle, alles Mögliche wurde da angeboten.
Annette Müller: Zirkus hatten wir noch.
Klaudia Plank: Ach, der Zirkus mit den Kamelen! Es war eine Attraktion. Und dann muss die Feuerwehr, muss diesen Parkplatz regeln, weil die. Es war herausfordernd, es war, und jetzt haben wir das nicht mehr, und jetzt ist es so langweilig in Frabertsham. Es hat sich da der Mietvertrag verändert, es hat sich aufgelöst, und jetzt ist niemand da und die finden das ja ganz traurig. Sie sind ja nicht weit weg, aber so schnell mit, mit Radel von geht, war immer so eine schöne Zeit!
Corina Klein: Also wirklich wundervoll! Ich könnte ja stundenlang zuhören. Ich danke euch sehr, dass ihr da wart, aber doch noch mal für die Menschen, die echt sagen, hey, ich bin auch bodenständig. Ja, du hast ja auch gesagt, in der Ausbildung Bankkauffrau.
Klaudia Plank: Alles dabei wirklich. Schon viele aus, aus medizinischen Richtungen. Es gab Physiotherapeuten, die da waren oder Heilpraktiker, aber dann sind wir mehr Ärzte freilich. Jedem, wo ich diese mitkriegt, denk ich mir, finde es so super, wenn sich die Leute jetzt aufmachen, ist ja ganz was anderes, ist so ganz andere Ansatz, und da muss man erst bereit sein, wenn man das andere ja so studiert, er so lang und, und.
Corina Klein: Du hast ja auch speziell für Ärzte ein Angebot.
Annette Müller: Also, sozusagen diese ganzen zwei Jahre auf drei Wochen kondensiert, damit eben Ärzte das machen können. Und es wird sehr, sehr gerne und auch ganz oft gebucht.
Corina Klein: Schön für die, die jetzt wirklich sagen, sie wollen sich da jetzt mal erkundigen, und du bist ja auch am Lago Maggiore, mittlerweile.
Annette Müller: www.san, also san von Gesundheit, – esprit, der Geist, Gesundheit aus der Kraft des Geistes. Also, www.san-esprit.de
Corina Klein: Ich bedanke mich sehr bei euch. Ich hab mich riesig gefreut, dass ihr da wart, und wie gesagt, bring uns bitte immer wieder so wundervolle Gäste, die so lebendige Geschichten erzählen. Und viel Erfolg Euch noch! Bis bald. Danke.
Annette Müller: Dankeschön.
Corina Klein: Liebe Zuschauer! Ich hoffe, Sie konnten auch mit so viel Freude zuhören und diese wunderbaren Geschichten aus dem Leben genießen. Und ich bedanke mich sehr fürs Zuschauen, bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Okt. 29, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corinna Klein: Herzlich Willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Ich spreche heute mit zwei Heilerinnen und Dozentinnen über die Erfahrungen, die Erfahrungen, wie es einem geht, wenn man selbst Heilerfolge hat. Und gleichzeitig, wie die Menschen sich verändern in der Ausbildung und dafür habe ich Annette Müller bei mir. Sie ist Gründerin der Schule für geistiges Heilen. Und ich habe noch einen ganz besonderen Gast von ihr da, eine Dozentin, die seit über 27 Jahren bei der Kripo war, als Kriminalbeamtin, und heute Dozentin an der Heilerschule. Bleiben sie dran!
Corinna Klein: Hallo liebe Annette
Annette Müller: Ja, wie schön, dass wir wieder hier sind.
Corinna Klein: Ich freue mich auch, liebe Karina, auch du bist immer wieder herzlich willkommen. Es ist so spannend, wie du so aus der Erfahrung aus der Kripozeit und dann eben als Dozentin und Heilerin auch darüber sprichst, wie die Welt sich verändert. Wie wir Menschen funktionieren, was auch Traumata in uns auslösen. Da kann man auch auf YouTube unsere Interviews anschauen, die sind ja dann auch da. Heute würde ich gerne mal ein bisschen auf deine schönsten Erinnerungen eingehen. Also in der Zeit, seitdem du jetzt wirklich auch die Ausbildung bei Annette gemacht hast und dann auch der Weg zur Dozentin.
Karina Gütges: Ja, gerne. Ja, also erst mal, das Wichtigste fängt erst mal an bei mir selber. Also das ist ja, vielleicht hole ich da auch zu weit aus. Aber es ist so das, was ich so festgestellt habe. Viele Menschen, die das Bedürfnis haben, andere zu heilen, machen das erst mal, weil sie das Gefühl haben, sie können sich selber nicht heilen. Und diese Ausbildung ist eben so, die heilt erst mal auch deine Dunkelfelder sozusagen. Das heißt, du wirst erst mal geheilt und das schafft auch ein anderes Bewusstsein für sich selber. Weil diese Ausbildung ja mit diesem göttliche Funken, den jeder Mensch in sich trägt, wie immer man ihn nennen will, Energie, Universum, universeller Funke, man muss ihn gar nicht jetzt religiös oder so werden, aber dass wir Menschen alle einen inneren Kern in uns tragen, der dazu da ist, dass wir glücklich sind, dass wir großartig sind, dass wir unsere Fähigkeiten leben, dass wir es verdient haben, wirklich ein Leben zu leben, das uns entspricht, unseren Fähigkeiten, und dass wir das dürfen. Und da liegt oftmals so viel drauf an, wie wir, wie wir aufgewachsen sind, welche Erfahrungen wir gemacht haben, welche Erfahrungen negativer Art wir von unseren Eltern mitnehmen, wo wir eingeschränkt wurden, dieser ganze, ich nenne das immer Müll. Den müssen wir erst mal freilegen und der erste Schritt ist, dass wir uns die Erlaubnis geben, das zu tun, und das ist oft einfacher, das zu machen, indem man sagt, ich lerne das, um andere zu heilen. Aber der erste Schritt ist immer, äh, ich heile mich. Und da war die Ausbildung auch nochmal wirklich so. Ich habe zum Beispiel ein Problem mit meinem Atlas der Wirbelsäule. Ich habe oft so, dass irgendwie man sagt, so die Wirbel wie seitlich sich rausdrücken, und mein, also ich hatte in den 90er drei Auffahrunfälle hintereinander gehabt, in drei Jahren, beziehungsweise ein Ski Unfall, zwei Auffahrunfälle, und seitdem habe ich Probleme, was ich gar nicht wusste. Das habe ich auch erst durch die Ausbildung erfahren, wie wichtig dieser Atlas ist. Damals habe ich das überhaupt gar nicht ernst genommen. Und hatte nur Badminton gespielt, dann gemerkt, dass ich immer, wenn ich gespielt habe, weil man den Kopf wieder, danach immer so starke Kopfschmerzen hatte, dass ich das Badminton Spielen aufgegeben habe. Und jetzt, nachdem ich die Ausbildung gemacht habe, weiß ich, warum ich diese extremen Kopfschmerzen habe. Und ich muss bei mir auch immer aufpassen. Der ist eben ganz schnell, dass sie sich wieder verschiebt. So ähnlich bei dir ist ja, dass die Bänder ja weg sind, Neti. Und bei mir, ich weiß es nicht, meine Bänder sind wahrscheinlich noch da, aber es ist einfach eine Schwachstelle von mir. Und es hat auch, was eben Wirbelsäule ist, ja auch die Aufrichtung und dieses eben wirklich auch in der Mitte zu bleiben für die Balance. Also das heißt, mein Weg zu gehen, und so wie ich es habe, ist ja dadurch, dass ich erst Polizei, dann jetzt Heilpraktikerin für Psychotherapie und Heilerin bin. Ich bin ja immer so auf der Suche nach meiner inneren Balance und was mir denn entspricht. Und, und da habe ich das Gefühl, das darf sich jetzt stabilisieren, einfach noch ein Stück mehr.
Corinna Klein: Gerade dieses Thema bewusst, ich gehe meinen Weg. Ich schaue zuerst auf mich, auf meine Heilung. Das wurde uns ja auch so ein bisschen abtrainiert. Das wird ja dann gerne auch als Egoismus oder Ichbezogen, gerade auch als Kind so eine …
Karina Gütges: Ganz extrem
Corinna Klein: Genommen, oder, ja?
Karina Gütges: Und ich also, als ich das dann durchschaut habe, das ist auch ein Mittel, um Menschen klein zu halten. Sie aus einer, aus der Kraft rauszunehmen. Wenn ich gut bin, da ich ja auch an der Universität eben bestimmte Seminare gebe zu Frauenthemen, wie ich mich in der Gesellschaft, im Beruf behaupten kann, wie ich, was ich da wissen muss, um einfach gut darzustellen, um mitzuspielen, mitzumischen und Selbstbehauptungskurse, solche Sachen mach ich ja.
Corinna Klein: … auch vorhin in unserer Vorbesprechung so ein schönes Beispiel. Vielleicht wirst du das noch mal aufgreifen, was in dieser männlichen Struktur in so Sitzungen passiert. Auch wenn da jetzt wirklich jemand eine gute Idee hat und entweder jünger ist oder eine Frau ist. Ich fand es so schön, das wäre jetzt schon noch mal interessant.
Karina Gütges: Also, ich habe das selber bei der Polizei erlebt, als ich da junge Kommissarinnen war, und ich hatte einen Vorschlag reingebracht. Es war eine große Sitzung, eine große Lage, Erpressungslage oder den Raubüberfall war, war das nicht klar, wer die Täter waren. Ich hab da einen tollen Vorschlag eingebracht, der wurde nicht gehört. Dann in dieser Runde wurde sich erst weiter vorgestellt und am Ende hat der Chef dann diesem Vorschlag wieder eingebracht und alle haben Hurra geschrien. Und ich saß da und war so kein Wort. Ich war beleidigt. Jahre später. dadurch, dass ich mich eben viel mit diesem Thema geschlechtsspezifisch beschäftigt habe. also was ist da anders. Same, same but different, wie man so schön sagt. Da wurde mir klar, dass es so ist. Wenn du jung bist oder wenn du Frau bist, wirst du nicht gehört in hierarchischen Strukturen, weil du keine, keine Stellung, keine Position hast. Und es gibt eben Möglichkeiten dann zu sagen, nicht so wie ich, die es nicht wusste, damals geschmollt habe, die mich nicht gehört haben, sondern dann zu sagen, in der größten zum „Ah Danke, Herr Maier, dass Sie meinen Vorschlag von vorhin wieder aufgreifen. Also, und ich würde dann noch merken, ich würde das auch noch mal mehr mit unterstützen, weil das könnte das ans Licht bringen oder das, oder wir könnten das feststellen“ und so weiter und so fort. Das heißt, du bleibst in deiner Größe, du schmollst nicht rum, weil das kann, das wird immer negativ bewertet. Sondern du machst, und du machst dich sichtbar und das ist gerade bei Frauen so.
Corinna Klein: Sofort auf Augenhöhe, weil er hat ja einen Vorschlag genommen und kriegt es nochmal schön aufs Brot geschmiert. Also es findet jetzt ja sofort eine Korrektur statt.
Karina Gütges: Und das Verrückte ist ja, das ist noch nicht mal so, dass das individuell jetzt was ist, um dich runter zu machen, sondern das ist ein strukturelles Thema, du wirst überhört.
Intro: Du wirst überhört. Es gibt ja auch Männer, die sagen, ich werde in diesem Team nicht gesehen, man hört mich nicht, und.
Karina Gütges: Das ist immer, wenn jemand jung ist oder eben, eben in der Position noch nicht so, und solange wir diese hierarchischen Strukturen in Firmen und so weiter haben, ist das immer ein Thema. Weil nach dem, ob du oben stehst oder unten ist, auch deine Redezeit oder das, was du sagst, wird dem zugehört oder nicht und je weiter du oben bist, desto mehr wird zugehört. Und deswegen so in klassischen Frauen und sagt, man gibt, das sind eben runde Strukturen, da wird jeder gehört, und man guckt, dass man eine Lösung findet. Und in männlichen Strukturen geht es von oben nach unten und oben der Redezeit ganz viel und unten, der wird unter Umständen nicht gehört, und das ist aber der kreative Kopf, und dadurch geht viel verloren. Und deswegen ist es gut, und das wird ja in der Kommunikation oder in solchen Seminaren auch schon gelehrt, dass es da eine Vermischung von beiden Systemen einfach gibt und dass das vorangetrieben wird, und das ist einfach spannend diese Themen.
Corinna Klein: Es sind sicherlich auch viele Menschen frustriert in diesen Strukturen und kommen dann irgendwann an den Punkt, wo sie sagen, ich möchte was, was mich erfüllt. Was sind so für dich die Beobachtungen gewesen, jetzt als Dozentin von den Teilnehmern, die ja wirklich teilweise aus solchen Strukturen ausgebrochen sind oder versuchen auszubrechen, vielleicht noch drin sind und parallel die Ausbildung machen? Was verändert sich durch die Arbeit an sich selber, durch das eigene Heilen in einem eigenen privaten Leben?
Karina Gütges: Also das, was ich beobachte, ist, dass das ein größeres Selbstbewusstsein, also, sich selbst bewusster zu werden. Aber in einem guten Sinne. Du brachtest das eben mit dem Egoismus. Ich, ich bringe immer dieses Bild mit dem Glas Wasser. Wenn ich mich als Glas Wasser sehe, wenn das Glas halb voll ist oder wenn das Glas halb leer ist, kann ich, kann nichts überlaufen, kann ich auch nichts mehr abgeben. Wenn das Glas voll ist, läuft meistens so viel raus, das kommt dann den Anderen zugute. Und deswegen ist meine erste Pflicht dafür zu sorgen, dass mein Glas Wasser, also ich als Gefäß, dass es immer voll ist, weil sonst kann ich auch nichts abgeben. Das heißt, sonst entkräfte ich und lande selber drinnen.
Corinna Klein: Das sind dann die Heiler auch, die selber dann schwach werden oder krank werden und das habt ihr jetzt gar nicht. Ihr arbeitet ja überhaupt gar nicht so, dass das euch Energie zieht.
Annette Müller: Nein, wir geben nichts von unserer Persönlichkeit oder von unserer persönlichen Kraft ab, sondern, wie eben Karina schon erwähnte, es ist dieser göttliche Funke in uns, der uns tatsächlich kreativ zur Verfügung steht. Das natürlich jetzt eine sehr gewagte Aussage, aber es stimmt tatsächlich. Dieser göttliche Funke ist der Funke, der zurzeit auf alle Ewigkeiten das Universum weiter ausdehnt und erschafft, und dem kannst du nichts nehmen. Wenn der göttliche Funke auch die Hälfte von sich selbst abgibt, hat ein zweites Universum geschaffen, was sich auch wieder weiter erschafft. Das heißt also, damit arbeiten wir und deshalb kann uns das nicht müde machen, sondern im Gegenteil, es erfüllt uns ganz einfach auch mit diesem Staunen und dieser Selbstachtung. Weil wir ja eben genau merken, was ist unsere Quelle, wo kommen wir her? Wissen, welcher Ursprung ist das? Wir sind diesen, diesen, wir haben diesen göttlichen Ursprung, den tragen wir in uns. Keiner wagt darüber zu sprechen. Aber wenn wir das eben anwenden, an der Liege oder wenn wir es eben weitergeben in der Ausbildung, dann merkst du ganz einfach, wie die Menschen dann anfangen aufzublühen, weil das alles, was gefehlt hat, ist dann da.
Corinna Klein: Mhm
Annette Müller: Ja, also, das ist wie ja, also, du hängst dann da wie so eine Pflanze, die schon ewig kein Wasser bekommen hatte und dann wässerst du die Pflanze und du siehst, wie sich die wieder sozusagen füllt mit Kraft, mit Lebenskraft, mit Power, und kann weitere Triebe hervorbringen und Konspen hervorbringen, und sie können dann aufblühen und können Samen weitergeben. Also, das ist so der Weg des Lebens: Wachstum, Wachstum, Wachstum, sich selbst vervielfältigen, und das da, da gibt es keinen Stopp, da gibt es keine Müde.
Corinna Klein: Gab es bei dir ein Erlebnis oder dein erstes? Vielleicht dein erstes eigenes Heilererlebnis, wo du dachtest, krass, das weiß ich.
Karina Gütges: Ja, also so ein ganz krasses, das ist ähm, ist eine Frau gewesen, die jetzt selber die Ausbildung auch angefangen hat. Und zwar hatte die, kam mit Verspannung im Kfa, Tinitus und Schmerzen in der Wirbelsäule und mit der habe ich, so krass, habe ich die Reaktion noch bei einem anderen gesehen. Die kam und lag auf der Liege und ich habe nur die Hände aufgelegt und der ganze Körper zuckte. Macht richtig so, und sie sagte, ich mache diese Bewegung nicht, das macht mein Körper. Ich kann die gar nicht machen. Und die hat da fast die ganze Behandlung nur gezuckt. Und dann, ich glaube, schon nach der ersten Behandlung, ist sie aufgestanden und sagte, mein Kiefer ist schon viel, viel lockerer. Also, da ist nicht mehr, und ich weiß nicht, ob bei der zweiten oder beim ersten Mal sagt sie, der Tinnitus ist weg, der ist nicht mehr da. Und nach der Atlas Aufrichtung, und sie hat jede, jede Sitzung war der Körper wirklich im Tanz, der hat wirklich auf der Liege getanzt. Das, sowas hab ich auch nie gesehen, aber sie war dann, sagt er, jetzt ist wirklich die ganze Anspannung aus dem Kiefer, den Rücken weg. Da sind keine Schmerzen mehr. Und sie war aufgerichteter und war, die hatte auch eine Skoliose, eine leichte, der Rücken war gerade. Und das war für mich so, wie wo was ist, was ist da passiert? Und deswegen finde ich das auch so toll, dass wir, wir heilen ja nicht. Sondern das, was wir machen, wir geben die Impulse, damit der Körper in die Selbstheilungskräfte, damit die angeregt werden und damit der Körper in die Selbstheilung geht. Und trotzdem ist es also, es ist so ein Hebammen Effekt, den wir machen. Und es ist so beglückend, eben diese Hebamme sein zu dürfen, die einen Menschen dazu bringt, dass er diese Lebensqualität, in dem Fall war es wirklich, die war so eingeschränkt, die war so glücklich, weil sie jetzt wieder alles machen kann. Und das ist so was total Schönes. Manchmal stehe ich da staunend davor und habe gar keine anderen Worte dafür.
Corinna Klein: Wir hatten das auch in manchen Sendungen auch schon mit Annette und auch mit einem Unternehmer, dass man so manchmal auch das Problem hat, in unserer Gesellschaft für Heilung Geld zu verlangen oder Energieausgleich. Dass da auch viele sagen, naja, für den Beruf kann ich schon nehmen, egal was ich jetzt für einen Beruf habe, aber Heilen, hm?
Karina Gütges: Ich glaube, das ist noch was Althergebrachtes. Weil das ja so verteufelt wurde, also weil das ja sowas Dunkles und das musste im Geheimen stattfinden. Und wenn du da irgendwas Falsches gemacht hast, jemand es nicht gut ging und dann landest du auf dem Scheiterhaufen. Und, und ich komme wieder mit der Frauenlinie. Heilen war überwiegend auch eher eine weibliche Tätigkeit. Und alles, was in unserer Gesellschaft weiblich ist an Tätigkeiten, ist im Verhältnis zu männlichen Tätigkeiten, unterbezahlt, immer noch. Daran sieht man ja, dass die Gleichberechtigung noch nicht wirklich voll da ist. Und das ist auch ein Aspekt, so das Heilen, was, Frauen sind ja dazu genötigt worden, dass sie das alle für nichts haben zu tun, genau das, diese Selbstliebe.
Corinna Klein: Haushalt usw.
Karina Gütges: Und genau, und wenn du das historisch siehst, hat das auch, die Bürgerschicht hat ja nicht gearbeitet. Da war es ein Privileg, dass die Frauen nicht arbeiten mussten. Aber die Unterklassen haben immer, die Frauen haben mit den Kindern mitgearbeitet, aber die wurden im Gegensatz zu den Männern noch viel schlechter entlohnt. Die Frauen haben die Hälfte, die Kinder ein Drittel maximal bekommen, und das ist immer eine Ausbeutungsgeschichte, und das sehe ich beim Heilen. Wenn man diese Aspekte mal so zusammenführt, kann ich 100 prozentig sagen …
Corinna Klein: Aber für mich logisch.
Karina Gütges: Aber das wäre so, wo das herkommt. Und ich denke, wenn man ein Arzt, dann würde, du kriegst kein Geld, auch wenn er hat Sachen gemacht, aber du gehst da raus und hast die gleichen Beschwerden wie vorher, und er nimmt ja auch, man sagt, ich weiß gar nicht, wo das ist. Da wird ein Arzt nur bezahlt, wenn, wenn derjenige auch gesund bleibt.
Corinna Klein: Irgendwas asiatisch, ich kann mich erinnern!
Karina Gütges: Ja, da bei einem Arzt wird es nie jemand in Frage stellen, oder bei einer Chemotherapie, wenn die alle zurückbezahlt werden müssen, die nicht anschlagen und funktionieren. Also da fragt das keiner. Das ist wie selbstverständlich. Und es braucht mehr diese große Selbstverständlichkeit. Wenn man Menschen helfen kann, dass sie ein besseres Leben führen, dass sie weniger Schmerzen haben, und wir in unserer heutigen Zeit, das muss er auch sehen, ohne Geld kommt man gerade nicht aus. Also das heißt, man kann das Essen ja nicht sich malen, man muss ja physisch leben, man muss was zum Anziehen haben, man braucht Dinge zum Überleben und dafür einen adäquaten Ausgleich. Das ist wie selbstverständlich, und ich finde es schon eine Frechheit, wenn es eher dieses, das darf man nicht, dass das so in so einer Ecke von kriegt, ja schon fast so ein Moralischer, und Moral ist immer große. Das ist so ähnlich wie mit Schuld, Schuld und Moral, das ist so was, was aus dem christlichen, kirchlichen Sinne kommt, und das sind so Totschläger Argumente. Weil auch wenn, wenn du sagst, wenn du irgendwas gemacht hast, wenn du das Thema Schuld nimmst, da kommst du nie raus. Sagst du aber, ich bin verantwortlich für das, dann übernimmst du die Verantwortung, damit ist es abgegolten. Und so ähnlich ist es hier auch bei den, naja ob Heilung, das verdient hat, das kriegt diesen moralischen Aspekt, und damit wird’s tot gemacht, und man moralisiert, man stellt sich drüber. Das finde ich eben auch. Aber leben muss jeder und überleben auch, und.
Corinna Klein: Ich finde es jetzt auch schön, mal die, die Variante von dir zu hören, die finde ich nämlich sehr stimmig, und dann vielleicht auch zu überlegen, ob es nicht auch im Kollektiv jetzt für uns Frauen auch eine Möglichkeit ist, in diesen Selbstwert, in diese, in diese eigene Größe zu kommen, und darüber eben haben wir dann das Lernfeld, auch in Berufungen uns zu positionieren und auch den Wert einzufordern.
Karina Gütges: Hm!
Karina Gütges: Mhm.
Karina Gütges: Und ich finde das einen ganz wichtigen Punkt. Weil also dadurch, dass ich mich ja viel mit diesen geschichtlichen Hintergründen, die Frauen sind sozusagen kollektiv dazu gemacht worden, also dankbar zu sein, demütig zu sein, dass sie leben dürfen, fast, dass sie ein paar Rechte haben und ihnen das immer beigebracht wurde. Da müssen sie dankbar für sein, und das ist wirklich ein seit Jahrtausenden alter Zopf, und es ist an der Zeit, das abzuschneiden und zu sehen, woher das kommt. Und es ist nicht damit getan, einfach die Rechte zu haben. Es braucht immer zwei bis sieben Generationen. Drei, also, die im indianischen, die sagen, sieben Generationen braucht ein Wandel. Wissenschaft ist so bei drei Generationen irgendwo. Die Wahrheit wird wo dazwischen liegen, um Muster wirklich zu verändern, und dieses Muster, das Frauen das machen, einfach nur aus Nächstenliebe, und für das Nächstenliebe, ist super. Da habe ich nichts gegen. Aber dass das, dass die Frauen sich dabei selber ausbeuten, sich selber nicht wertschätzen, immer meinen, sie müssten Anderen viel mehr geben als sich, das ist so, wo ich glaube, dass die Welt da gesunden kann. Wenn die Frauen in ihr Potenzial gehen, sich auch nicht mehr irgendwas einreden lassen, so was wie die Welt zu funktionieren hat, sondern ihr Statement setzen, dann kann sich was verändern. Weil, die Frauen sind immer näher am Leben. Sie gebären, leben, das heißt, sie schützen sich auch mehr. Wer ist denn für einen Krieg? Also, keine Mutter würde ihren Sohn doch freiwillig, wenn ihr nicht irgendwas indoktriniert würde, in den Krieg schicken. Keine Frau, und die Frauen sind, aber du musst also, wir kommen aus einer patriarchalen Struktur. Die Frau folgt dem Manne und das ist immer noch ein Stück so verankert. Also ich bin da leider, ihr merkt es, das ist mein Steckenpferd, was kämpferisch, aber das ist so. Das ist so, wo ich sehe, es braucht Zeit, und es braucht den Mut der Frauen, dass sie sich nicht gegenseitig anklagen. Das ist auch so ein Konstrukt. Das Patriarchat lässt die Frauen sich selber kontrollieren, und es gibt die Einteilung, die guten und die bösen Frauen, die heiligen, die Huren. Und man hat die Frauen immer gespalten, damit sie, es gab die Bürgerbewegung und es gab die Arbeitsbewegung, und man hat immer einen Keil reingetrieben. Wenn die Frauen sich wirklich ihrer Größe, Bewusstsein nur zusammentun würden und sagen, wir machen diesen Scheiß da draußen nicht mehr mit. Aber das ist eine Kraft, wo Frauen sich befrieden müssen, miteinander in ihre Kraft gehen dürfen. Und da kommen wir aber hin. Und dann denke ich, dann könnte es auch sowas geben wie, okay, wir gucken, was ist das übergeordnete Ziel, und das übergeordnete Ziel für mich ist Heilung jedes Einzelnen ohne Ausnahme, unabhängig von Rasse, Geschlecht, egal, was dann noch im Wege stehen kann.
Annette Müller: Wie sieht das eigentlich aus? So als Idee angenommen, du wärst jetzt noch in deinem alten Beruf und wärst jetzt noch Kriminalistin, würdest du jetzt diese Verbrecher heilen wollen?
Karina Gütges: Ich finde es, ich finde es, mal so eine Aktion im Knast zu machen. Wer wollte, das läuft ja immer auch freiwillig gehört. Also, wenn jemand sagt, ich würde mich auf sowas einlassen, wäre das ein irres Projekt, sowas mal im Knast zu machen.
Annette Müller: Dürfte man das denn überhaupt?
Karina Gütges: Also, es gibt da bestimmte Wege um, dann müssten die sozusagen, das müsste derjenige selber, der müsste das wollen, dann müsste das wie politisch abgesegnet sein, das müsste von der Anstaltsleitung abgesegnet sein. Das heißt, da gab es zurecht ein paar Hürden. Aber wenn man mutige Menschen findet, die sagen, das ist doch eine super Idee, wir machen das als Experiment, Studie. Verbindet mit einer Studie unter Umständen, warum nicht? Also, diese Sachen kann man ja aus dem Weg räumen und dann könnten sich die Leute, die dazu Lust haben, sich zur Verfügung stellen und man könnte das ausprobieren. Es gibt ja unterschiedlichste Projekte dieser Art. Aber ich finde das ein ganzes spannendes Thema. Ich habe ja auch schon mal gesagt, wenn ich mal irgendwann in den Knast müsste, aus welchen Gründen auch immer, in der heutigen Zeit, weiß man ja nicht, wenn man schon demonstrieren geht, kann man ja schon Pech haben. Dann habe ich gesagt, okay, dann kann ich dieses Potenzial auch da nutzen und kann eben damit arbeiten. Aber für so ein, für so ein Projekt, das wäre eine gute Idee, das ist ja echt schön!
Annette Müller: Ja ich weiß, vielleicht machen wir das als nächstes. Das fände ich jetzt echt mal, eine Idee kommt, von einer Idee kommt die andere Idee.
Corinna Klein: Wie ging es dir denn so in deiner ganzen Arbeit? Du bist ja Frau Heilerin, hast natürlich die Brücke zur Schulmedizin geschaffen und auch dafür einen Preis erhalten. Aber ich könnte mir schon auch vorstellen, dass da vielleicht die einen oder anderen die Augen rollen. Denn akademische Widerstände oder irgendwo hast du es einfach gar nicht, was ich ausgeblendet.
Annette Müller: Das ist überhaupt nicht, überhaupt nicht der Fall. Also, ich glaube auch die ganze Art und Weise, wie ich es weiß. Also es ist ja kein Glaube, sondern es ist ja ein Wissen. Und die anderen Leute, die die Augen verdrehen, die wissen es halt nicht besser. Die können ja nix dazu, dass sie es nicht besser wissen. Ja, das ist einfach eine andere Welt, und ich habe ganz wenig Berührungspunkte mit diesen Menschen, die sagen, ach, was ist das jetzt für eine Spinnerei? Ganz im Gegenteil, ich bekomme so viel Anerkennung über die Teilnahme jetzt zum Beispiel an den Kursen. Also, wir haben wirklich hochstehende Berufe in unseren, in unseren Ausbildungen, Richter, Richterinnen, Staatsanwälte, Menschen, die bei der Polizei sind. Ja, viele Therapeuten, Ärzte, Oberärzte, leitende, in leitender Funktion in Kliniken. Wir haben einen Big Boss sozusagen aus einer australischen Klinik in der Ausbildung gehabt. Auf Hawaii jetzt zum Beispiel in den englischen Ausbildungen von überall die, die die klinische Studie, die gemacht wurde, an der Uniklinik in Essen ausgewertet, nur noch nicht veröffentlicht. Also, das sind alles Sachen, wo ein Augenrollen nichts bewirkt.
Corinna Klein: Also, genau da bist du einfach. Ja, das ist auch.
Annette Müller: Und das Augenrollen zeigt dann nur die eigene Hilflosigkeit der Person und mehr nicht.
Karina Gütges: Also, bei Therapeuten gibt es auch einen Spruch: wer heilt, hat Recht.
Corinna Klein: Das haben wir auch schon gesagt und den Spruch.
Karina Gütges: Ich finde man nicht, das ist auch sowas. Wo es hingeht, ist nicht das Polarisieren, sondern das, wie kann man, wie kann das in friedlicher Koexistenz auch nebeneinanderstehen? Also so, dass man sagt: Okay, je mehr Möglichkeiten wir haben, Menschen zu heilen, ja, umso besser. Warum muss man sich dann noch gegenseitig bekämpfen? Ich finde, es ist auch so, was, was früher war, diese Konkurrenz, und dass es mehr darum geht: Okay, man lässt die Sachen nebeneinander stehen und guckt, wie kann man möglichst viele Menschen damit erreichen und heilen? Und jeder hat einen anderen Zugang, jeder hat ein anderes Bewusstsein. Und so viele Heiler, dass wir alle heilen können, gibt es ja auch gar nicht. Also das soll ja erst mal dahin kommen, dass es mehr, mehr werden. Aber das, denke ich, ist das wichtigste: friedliche Koexistenz nebeneinander. Klasse!
Annette Müller: Und als gegenseitiges sich fördern.
Karina Gütges: Ja, genau und unterstützen und zusammenarbeiten.
Corinna Klein: Toll!
Corinna Klein: Mhm, danke, dass ihr da wart. Schöne Frauenrunde, tolle Themen.
Annette Müller: Ich dachte du sagt jetzt schöne Frauen.
Corinna Klein: Eine Frau in einer schönen Runde. Danke, dass ihr da wart und wenn jetzt noch sich jemand einlesen möchte, oder?
Annette Müller: Die Webseite schauen: www.ecole-san-esprit.de.
Corinna Klein: Ja, super, Dankeschön!
Karina Gütges: Gerne
Intro: Und bis bald. Ja prima! Vielen Dank, liebe Zuschauer! Ja, da hoffen wir doch, dass die Heilung wieder so ein bisschen in unsere Gesellschaft fließen darf, und freue mich auf jeden Fall auf jeden Erfolg, und danke fürs Zuschauen. Bis bald, tschüss!
von Annette_Mueller | Okt. 29, 2024 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Heute dürfen Sie sich mal auf eine ganz besondere Geschichte von unserer Heilerin Annette Müller freuen. Sie ist damals in ein kleines Seelendorf mit ihrer Villa gekommen, um die Menschen zu heilen, und dieses kleine Seelendorf stand Kopf. Und heute haben wir auch eine jetzige Heilerin bei uns, die früher im Gemeinderat war. Erzählt uns mal, was da alles so passiert ist. Bleiben Sie dran, es wird so köstlich! Hallo, ihr beiden, schön, dass ihr da seid!
Annette Müller: Vielen, vielen Dank für die Einladung! Es ist wirklich wieder eine große Freude. Auch allein hier in die Schweiz zu fahren, ist schon toll!
Corina Klein: Ja, liebe Annette, liebe Klaudia, ich bin noch so berührt von unserem Vorgespräch. Ich habe Tränen gelacht, das war unglaublich! Also, man muss sich wirklich vorstellen, du, Annette, hast damals ne Villa gesucht für deine stationäre …
Corina Klein: Klinik.
Annette Müller: Genau. Und die habe ich dann eben auch gefunden, in einem ganz kleinen Dörfchen, mit ganz wenigen Einwohnern mitten in Bayern, auf der 304, in Frabertsham. Und dann bin ich dort eben eingezogen und dann stand das Dorf Kopf sozusagen. Aber das habe ich gar nicht mitbekommen, sondern es hat mir die Klaudia dann erzählt. Und dann meinte ich, Klaudia, bitte erzähl das hier bei QS24. Es ist einfach sensationell.
Corina Klein: So köstlich! Also auch mal danke, dass du gekommen bist und wie war denn das damals? Wie kam das alles so zustande? Wie habt ihr davon erfahren?
Klaudia Plank: Ja.
Corina Klein: Mhm.
Klaudia Plank: Wir gehen an einem Sonntag, späten Nachmittag, noch zum Dämmerschoppen zu unserem Wirt. Dort wird noch so gesellschaftlicher unterhalten. Wir gehen in die Gaststube, nehmen Platz und die Kellnerin kommt sofort und legt uns eine Broschüre auf den Tisch. „Schaut mal die Rückseite an. Ähm, was sagt denn ihr dazu?“ So war diese Einleitung. Und wir haben geschaut, das ist da, diese Herrschaftsvilla, und dann steht da was von Geistheiler. Ja, um Gottes willen, was war das! Wir waren ziemlich fassungslos. Das ganze Lokal, also die Leute, die da saßen, das ist, es ist so durchgewabert durch den Raum. So leicht das Entsetzen und Unverständnis und was kommt jetzt da auf uns zu? Das kann ja nicht gescheit sein, also das!
Corina Klein: Da waren sich alle einig gleich.
Klaudia Plank: Da waren wir uns sofort einig. Na ja, man wird sehen, man kann es ja eh nicht ändern. Wir sind dann nach Hause gegangen. Wir haben das unseren erwachsenen Kindern auch erzählt und die waren genauso entsetzt. Ja, und so haben wir Dinge gehabt und wir haben selbst einen Betrieb, wir bauen ökologisch wertvolle Holzhäuser. Das nimmt uns sehr ein, also das beansprucht sehr. Und man hat da gar nicht so Gedanken an was anderes. Und es ist, war ja ruhig, es hat nicht gestört, es war unauffällig. Es hat, die erste Aufregung hat sich schnell gelegt. Und dann war es einfach da, ja, und es gingen die Jahre ins Land. Also, das hat uns absolut nicht tangiert. Und jeder ist so seiner Wege gegangen. Ja, und dann hatte ich einen Unfall auf einer der Baustellen. Ich bin da auch praktisch engagiert, ich fahre LKW, bin mal in der Werkstatt, und ich gehe auf Baustellen. Mit mir kann man mich, kann man mich da ganz gut einsetzen und bin da gestürzt und war lädiert, linksseitig. Nichts gebrochen, aber nach Monaten war mein Knie immer noch dick und heiß, und es wollte sich nicht regulieren lassen, auch nicht mit Hilfe von Ärzten. Und bis es hieß, jetzt brauchen wir eine Arthroskopie. Der Orthopäde wusste nicht mehr, was hier los sein kann.
Corina Klein: Hast du eigentlich jetzt in den Jahren, wo Neti die Klinik hatte, irgendwie von Jemanden was gesehen oder gehört oder war das alles so, das überhaupt niemand was weiß?
Klaudia Plank: Es kommt dann schon so ein paar Begebenheiten. Also, ich habe einen älteren Herrn, ich sage mal mehr 80, als 70, angetroffen. Im Dorfladen eigentlich und der kam da rein und hat da Frank und Frei erzählt: Der war jetzt ne Woche in der Villa, hat Vormittag und Nachmittag Heilsitzungen bekommen und da ist die Runde erneuert. Er fühlt sich so wohl und jetzt fährt er wieder zurück. Denke ich mir, du schaust also wirklich gut aus. Der hat strahlend, also wirklich ein ganz angenehmer Senior. Und da denke ich mir, halt toll, also beachtlich! Irgendwann bleibt an der Straße ein Auto stehen und fragt mich nach dem Weg. Ich hab also da hingewiesen und als das Auto weiterfährt, jetzt war so Schweizer Nummer, Autonummer voll besetzt mit ja eher auch älteren Menschen. Eigentlich mehr hat ich glaube, in der Schweiz die von da aus der Schweiz nach Frabertsham. Also, da bin dann schon so ein bisschen aufmerksam geworden und öfter mal noch. Und Jemand aus der Gemeinde hat dann erzählt, ja, ich gehe da hin. Und ja, da hat sich schon ein bisschen was verändert in meiner Denke und weiß ich nicht, ich mir hat’s trotzdem nicht interessiert, ich hatte ja keinen Bedarf. Also, und das denke ich auch jetzt noch immer, wenn ich eben diese Problematik mit dem Knie nicht gehabt hätte, wer weiß, ob da der Kontakt zustande gekommen wäre. Ich habe jetzt beschlossen, ich rufe jetzt da an und frag nach, ob da was machbar ist, mit meinem Knie, bevor ich mich da das Messer weg, und dann sagt die Mitarbeiterin, na ja, ich kann ihnen nichts versprechen, aber wenn wir es nicht probieren, dann werden wir es ja nicht wissen. Denke ich mal, hast du Recht, haben wir für Freitagnachmittag einen Termin vereinbart? Fünf, 15 Uhr.
Corina Klein: Jetzt erzähl es noch, mit deiner Familie, war das so geil.
Klaudia Plank: Ja, weil wir sind am Mittagstisch gesessen, mein Mann und der Sohn am Tisch. Wie gesagt, also haben Freitagnachmittag da einen Termin. Eigentlich ging ja voraus, dass man dann gesagt hat, nächste Woche Donnerstag fahren wir nach Südtirol, gehen wir ein paar Tage wandern und dann, wir nehmen uns ein paar Tage frei und, und mit dem Knie, ich kann nicht laufen, ich kann nicht hoch und schon gar nicht runter. Hab ich gesagt, da brauch ich gar nicht mitfahren. Haben die gesagt, jetzt macht endlich was. Kannst du nicht ewig da rumjammern und da muss doch jetzt mal was passieren. Ja, der Orthopäde sagt Eingriff. Also bin ich halt nicht so begeistert und dann ist mir das mit den Heilern untergekommen. Denke ich mir das jetzt sehr stark wars. Also ja, da war der Termin am Freitagnachmittag. Mein Mann hat nur die Augen verdreht, also der war sprachlos.
Corina Klein: Dass du dort hingehst?
Klaudia Plank: Und der Sohn hat sich nach vorne gebeugt, dann gesagt, wo gehst du hin? Und dann nimmst du aber nicht das Auto, da fährst du mit Radel, damit die Nachbarn gar nicht sehen, dass wir da hingehen. Okay, ja, ja, man hat mich da jetzt nicht dran gehindert und bin dann aber wirklich mit Radel hin. Naja, so eine große Erwartung habe ich gar nicht gehabt. Ich habe gar nicht so, interessiert war ich schon. Na ja, die Frau Westner, die Mitarbeiterin, die hat mich da empfangen, hat da so Anamnese gemacht. Beim Spiegel hat mir da paar Verschiebungen am Körper hingewiesen, konnte man auch deutlich sehen. Haben wir uns da nur gewundert, dass das noch kein Arzt so gezeigt hat. Ja, und jetzt leg dich mal hin und dann kamen da die Hände ins Spiel von der Mitarbeiterin. Und da hin und da hin und dann runter geschoben. Und ich denke mir mal, ja, was soll denn das, was soll jetzt das? Ja, ich bin halt da gelegen und dann haben wir plötzlich gemerkt, mein Becken reguliert sich. Ich liege plötzlich auf der Unterlage und nehm mir so, so schief. Das habe ich gemerkt, sonst habe ich nicht viel gespürt. Ich bin davor angemalt worden an den Füßen, wie die Knöchel sich gegenüberstehen. Es war Beinlängendifferenz, hat gesehen, das ist angezeichnet. Ja, war alles so ein bisschen anders, als wie man es kennt, halt, wenn man zum Arzt geht, ohne Wertung. Jetzt, na ja, kurz und gut, die Stunde war um. Ich stehe wieder vorm Spiegel und bin fassungslos, weil meine Schultern gerade waren. Am Bein haben sich diese Striche verschoben, plötzlich standen die Knöchel beieinander und, und nicht die Linie, die da gezeichnet war, oder an den Fußsohlen. War das optisch total sichtbar, dass ich jetzt einfach gerade bin, und in dem Moment habe ich gespürt, dass mein Knie entlastet ist. Mir gedacht, das bilde ich mir jetzt so ein, das möchte ich so gerne haben, und ich möchte jetzt einfach, dass das klappt, und, und es kann ja nicht sein, das ist ja nichts geworden. Also ich bin dann, hab dann noch gesagt zu der Angelika, ich möchte dann gleich noch mal einen Termin ausmachen. Ich bin jetzt da so überrascht. Also, ich möchte es weiterverfolgen. Sie sagt, das hat gut angesprochen. Sie meint jetzt nicht, dass ich da noch mal für dieses Knie was brauche. Jetzt lass ich mal sacken, aber wenn, das war ja so nett, aber wenn du wiederkommst, dann machen wir das mit der Leber, weil, die ist ein bisschen lahm. Da hab ich mir gedacht, jetzt gehts aber los. Nicht einen Ton habe ich von meiner Leber gesagt, das war ja überhaupt kein Thema und das ist aber mein Thema. Das wusste ich. Ich wusste, Blutwert, und das wollen wir beim Arzt Thema. Mit deiner Leber müsste man aufpassen. Und die sagt es mir einfach so. Also, da war ja mit keiner Silbe, war das erwähnt, das war so, das war einfach kein Thema, und dann sagt sie das und bin dann auch wieder hin, und dann, dann, dann ist es so gereift.
Corina Klein: Aber was war jetzt mit dem Knie? Also das war ja, davor konntest du es nicht belassen. Das war entzündet!
Klaudia Plank: Das war voll mit, mit Lymphflüssigkeit. Das konnte ich nicht abknicken, es war permanent schmerzhaft, also ich konnte die Treppen nicht mehr aufsteigen.
Corina Klein: Allso du bist hingekommen, dann mit diesem kaputten Knie und wie war es dann danach?
Klaudia Plank: Ja, ich habe total mit meinem Radl, das war beim Hinfahren schon mehr schlecht als recht, dass ich da also Radel fahren konnte. Man kann sich schon überwinden, und es ist keine lange Strecke, aber das war beschwerlich und schon bei der Rückfahrt habe ich gemerkt, das geht jetzt wieder, es kommt in die Bewegung und es wird wieder flexibler. Ähm, und ja, da kommen dann diese Querschläger: das kann nicht sein, und das gibt es nicht und du bildest dir das jetzt zu ein. Aber wir sind die Woche drauf, am Donnerstag, nach Südtirol gefahren, wir sind viel gewandert, und ich konnte alles mitlaufen. Ich, ich habe keine Hilfsmittel gebraucht, keine Bandage, keine, was man jetzt so hat oder meint zu haben, weil seitdem, das war 2013 im Mai, war das, seitdem habe ich mit meinem Knie Ruhe, das hat sich nicht mehr gemeldet.
Corina Klein: Annette, jetzt an dich die Frage: Wenn Menschen kommen, die sich, die haben jetzt die Heilung. Aber sie sind wirklich der absoluten Überzeugung, das kann nicht sein, und sie hat es ja nicht geschafft, sich das wieder zurückzuholen. Viele können das ja manchmal oder, oder nicht. Also ich kenne das schon auch mal aus Erzählungen, so dass Menschen wirklich mit im Kopf sich die Krankheiten wieder zurückholen.
Annette Müller: Das ist ein Thema. Da können wir irgendwann mal wirklich in die Tiefe gehen. Weil, ich hatte schon über die verschiedenen Körper gesprochen, weil, wir arbeiten ja nicht am Intellekt. Wir arbeiten auch nicht am Körper, Körper, an der Materie, sondern wir arbeiten auf einer ganz anderen Ebene. Das ist die Ebene, ich sage es ganz einfach, die Ebene Architektur und sobald du an den Plänen etwas veränderst, verändert sich sofort der Körper auch mit. Und dann musst du schon wirklich eine enorme geistige Kraft haben, um alleine nur durch deine Überzeugung oder um dir die Ebene zurückzuholen. Das ist nicht so einfach, das ist genauso wenig einfach, dir eine Krankheit wieder herzuholen, rein intellektuell oder durch deine Überzeugung, wie es auch nicht so einfach ist, sich alleine nur durch positives Denken zu heilen.
Corina Klein: Wie ging es dann weiter in dem Ort oder was hast du auch deine Angehörigen gesagt? Also, du kamst auf einmal und ist okay, ich bin geheilt?
Klaudia Plank: Das war, ich weiß nicht, ob das meinem Mann in dem Fall überhaupt so beschäftigt hat, der war nur froh, dass ich jetzt wieder …
Corina Klein: Die Frau wieder zurück war.
Klaudia Plank: Ja, natürlich.
Corina Klein: Ja.
Klaudia Plank: Die sind immer alle abhängig davon, dass ich funktionier. Dann hier, und also, ich hätte es auch nicht wieder mir holen wollen. Die waren ganz froh, dass sich das beruhigt hat. Aber die waren total überrascht und das hat gearbeitet, weil, denke ich mal, da kann man ja was machen, und die können das, und, und ja, wenn man das kann, und ja, also ich habe mich aber sehr zurückgehalten. Ich habe also noch nicht groß diskutiert in meiner Nachbarschaft oder mit irgendwelchen Kreisen, wo ich mich, in Vereinen oder wo ich mich da befunden habe. Das war einfach so für mich mein Thema. Ja, und, und das hat gearbeitet, und irgendwann denke ich mal, meines, wenn man könnte, wenn, wenn, aber ich doch nicht, ich kann das doch nicht lernen. Also ich bin ja eher mit Pinsel am Streichen in der Werkstatt, als ja, das ja, das war so weit weg, einfach, aber es hat mich so interessiert. Ja, das war ja der zweite Termin, das mit der Lebergeschichte und dann hat die Angelika so ein bisschen erzählt, dass ihre Praxis, und sie kommt aus der Bank, sie ist damalige Bankmitarbeiterin, mein Jahrgang. Also, das ist ja nicht zu glauben. Das sind ja nicht Menschen, die sonst nicht wissen, was sie treiben sollen oder was weiß ich, sondern da sind ja Leute mit Standing und mit, mit Hintergrund und, und, und bodenständig, und ja, hab mir dann einfach schon auch gefallen. Dann, so denke ich mal, es ist nicht unmöglich, dass man sich da beschäftigen kann, damit. Ja, und dann ist der Wunsch größer geworden. Und dann hab ich um einen Termin gebeten, da, bei der Neti. Ich habe Fragen, ich muss da Bissel was darüber wissen und wollte halt wissen, wo liegt der Hund begraben, wenn man so was lernt? Wenn man so was macht, wo liegt der Hund begraben? Wo kann man Fehler machen? Ja, gibt es nicht. Altes Heilwissen hat seine Berechtigung. Man kann das lernen. Ja, sag ich doch nicht, ich kann doch, wenn es die Adresse hast, das kann man lernen. Das ist also, das ist einfach keine Hürde, das ist kein Problem. Da bin ich wieder nach Hause gegangen. Ja, für mich, hab da gar nicht mehr schlafen können, mir das beschäftigt, also mir hat es richtig, war richtig.
Corina Klein: Eigentlich gerufen.
Klaudia Plank: Ja, total.
Corina Klein: Hahaha!
Klaudia Plank: Na ja, bin dann nochmal hin zur Neti, ein paar Fragen gestellt. Neti war wieder ganz entspannt und hat gesagt, klar weißt, okay, ist halt Wirkung. Ich habe die Wirkung gespürt, da muss ihr Gegenwirkung geben. Kennt man ja sowas Medikamentenzulassung, wo es beide Seiten geben muss, damit das überhaupt der Berechtigung bekommt? Der muss doch? Nein, nein, das ist einfach was anderes ungefähr. Na ja, da kommt die Mitarbeiterin aus dem Büro und sagt: Mensch, Klaudia, würdest ja gut dazu passen. Ein Platz in der Gruppe ist jetzt noch frei. Elf haben wir schon, zwölf sollen es sein. Das ist doch wie für dich bereitgestellt. Ist auch gekommen: da schreib mich dazu, ich, ich mach jetzt die Schule. So, dann haben wir, bin ich nach Hause gefahren und dann waren wir halt wieder so beieinandergesessen und da sage ich da hauptsächlich zu meinem Mann, du, jetzt habe ich mich angemeldet, ich habe einen Platz gemacht, die Schule. Dann ist er entsetzt. Der erste Satz: Natürlich, ja, was kosten das überhaupt? Hat gleich nach den Kosten gefragt, haben wir momentan natürlich schon Überlegungen gekostet, und wie kann man es verwerten hat. Das ist es dann irgendwie wieder reinzuholen. Ein bisschen kaufmännisch denkt man ja, und aber es war mir dann auch wurst, weil, ich wollte einfach, ich wollte das lernen. Ja, und dann war er gar nicht begeistert und hatte bisschen rumgemosert und, und, und diese 10.000 und da könnte man schon ganz was anderes damit anfangen. Ja, irgendeine Maschine wieder sich zulegen oder ja, denke ich. Mir haben wir noch Gesprächsbedarf? Also ich gehe jetzt dann wieder hin und nimm den Platz wieder, gib wieder frei, wir haben noch zu reden. Ich kann also noch so überfordern, mag ich ihnen jetzt nicht. Und da war er so ein paar Wochen, da kommt der Postbote, bringt die Post, und ich mache die Post auf, und dann steht drin, ich habe Erbschaft gemacht, da ist er nicht jetzt. Ich habe noch nie Erbschaft gemacht, ich habe nicht erwartet. Oder was steht da drin? Diese Summe in netto hab ich, hab ich geerbt!
Corina Klein: Unfassbar.
Klaudia Plank: Dann sage ich zum Franz, habe ich gesagt, schau mal also, mit dem haben wir jetzt wirklich nicht gerechnet, und jetzt mache ich den Platz wieder. Der Platz war noch frei. Ich bin dann wieder dort gestanden und dann nicht im November, im Dezember ging es dann los.
Corina Klein: Zwei Jahre waren das?
Klaudia Plank: Und dann muss man sich vorstellen, die kommen aus Wien, Ehepaar dabei aus Hamburg, von weiß Gott, wo reisen die an, brauchen Übernachtung, brauchen Verpflegung, und ich fahre mit im Radel hin. Also, das waren ja Erleichterungen und Pause war und die eine Toilette war belagert. Mit der Schlange Menschen, bin ich halt schnell auf den Heim, aufs sanitäre Räume, und es war ja easy, naja!
Corina Klein: Ja, es war wie für dich gemacht.
Klaudia Plank: Ja, am Anfang mit Vorsicht, und da habe ich Lust, mich zwei Jahre mit den Menschen, da kann ich da denken, ja, man müsste ja nicht denken wie ich, aber ich bin jetzt so mehr so ja wahrscheinlich festgefahren, und, und, und weiß ich nicht war weltoffen, kann ich gar nicht beurteilen, waren alles super nette Leute, und ich habe mir wohl gefüllt. Und, und dann war das dritte Modul, wird schon fast gewesen sein. Also so wie der Wirt, gab es vorhin schon erzählt mit dem Wirt, im Dorfen. Wir haben da eine ganz nette Gastwirtschaft, wir gehen da gerne hin, und wir haben da gutes Verhältnis zu den Wirtsleuten, und der, aber Gemeinderatskollege von mir, war zwölf Jahre der Gemeinderätin, und wir sind als Fahrgemeinschaft miteinander gefahren, und ich habe immer dreiviertel Jahr nicht erzählt, dass ich die Ausbildung mache, weil es war ja so negativ damals, wo das bekannt wurde.
Corina Klein: Und du hast in als Caterer gebucht.
Annette Müller: Ich habe ihn als Caterer gebucht, der kam also zu allen oder kommt auch noch heute zu allen Kursen und bringt uns dieses Mittagessen vorbei!
Klaudia Plank: Ja, vegetarischen essen, und eigentlich hätte ich ja immer schon dazu tendiert, dass ich ihm helfe beim Reintragen. Das Geschirr und was weiß ich: Ach Gott, der Retter, der braucht es gar nicht wissen, und, und hab mich dann wieder in den Räumen versteckt, wenn ich gemerkt hab, die Tür geht auf und der kommt mit dem blauen Geschirr!
Corina Klein: Dann hast du dich versteckt
Klaudia Plank: Hab ich mich versteckt, gewartet, bis er wieder geht, und dann hat es wieder seinen Lauf genommen. Und dann wird schon beinahe das dritte Modul gewesen sein, gab’s Thema im Gemeinderat, wo so ein bisschen konträr diskutiert wurde. Ich kann mir, vielleicht sollte ich das erwähnen, es ging darum, dass ein alter Bauernhof umgewidmet wird in ein Haus zur Erholung für Manager, für strapazierte Unternehmer, die hier sich erholen können am Wochenende, in der Natur halt. Und da hat man halt so ein bisschen Sorge gehabt, dass das viel mit Befreiung schreien auch zu tun haben könnte, und da weiß man nicht, ob man das dann den Bauersleuten, den Nachbarn, dem kleinen Ort zumuten kann, weil das wenn dann jeden Sonntag passiert, dann ist das schon störend. Das kann man ja verstehen. Gibt ähnlichen Betrieb, wo man gewusst hat, das ist mit der Nachbarschaft schon ganz schwierig, und so wurde das ein bissel konträr diskutiert. Ob man das zulassen kann, dem Moment sagt er, mein, der Kollege da wird ja, also, er muss jetzt schon mal da in die Bresche springen, weil, nehmen wir doch den Heilerbetrieb in Frabertsham! Wie negativ haben wir das gesehen am Anfang, und wie toll und positiv hat sich das entwickelt? Das ist so ein Unternehmen jetzt schon, und nach dieser Zeit hat sich so entwickelt, der jetzt da immer so ganz überrascht, und da kann man doch auch nicht wegschauen. Also, das muss man doch ja, ich denke mal, müssen da passiert beim Heimfahren auf der Strecke nach Hause wie gesagt: Mensch Franz, du redest so, so positiv jetzt da über die Heilerrichtung, da traue ich mich jetzt zum sagen, dass ich die Ausbildung mache. Sagt, das weiß ich schon, ich sehe dein Radel ja immer, dastehen. Ja, in dem Moment haben wir natürlich, aber es war nett und so.
Corina Klein: Also der kennt dein Rad
Klaudia Plank: Ja, es ist das betrifft, ich kenne, sind nicht so. Wir haben überhaupt nie Sinn gekommen.
Corina Klein: Köstlich. Man hat so voll den Film. Wirklich, ist das spannend, so schön.
Klaudia Plank: Und ich hab da Zeit gebraucht, dass ich da angekommen bin, dass ich das für mich auch so richtig zugelassen habe, dass das Standing hatte, wenn mich jemand darauf angesprochen hat, dass sie doch nicht nervös wurde, schon so Sattelfest gewesen, und habe gesagt, ja, einer hat mir mal von der Seite bisschen komisch angesprochen oder gesagt, das mir, dass du dich für sowas hergibst. Also das, was ja überhaupt gar nicht, das ist ja direkt geschäftsschädigend. Also, der hat sehr, sehr deutlich gesagt und hab ich gesagt, Mensch, du musst ja schlechte Erfahrung gemacht haben, so bekommt Erfahrung, bekommt da dieses, dieses negative her, ich doch nicht! Ich werd mich da nie auf sowas einlassen. Also, da hat keine Erfahrung. Ich sage ja, gut, dann kann ich das nicht so ernst nehmen, dann weiß das ja nicht!
Corina Klein: Schön also, Klaudia, ich würde gern, du bist ja dann wirklich Heilerin geworden, und da gibt es ja auch noch eine schöne Geschichte. Jetzt und würde ich sagen, machen wir nochmal ein Interview zu dem Thema und nehmen uns nochmal die Zeit und schauen wir, wie es weiterging bei dir. Also, ich fand es köstlich, vielen Dank, vor allen Dingen, wie du es erzählst. Man ist voll im Film drin, man sieht sich wirklich in dieser Kneipe. Irgendwann mal filmen muss.
Klaudia Plank: Nicht, so würde ich das jetzt nicht sehen. Ich denke schon, man kennt sich, und das ist, das sind Dorfbewohner, die sind jetzt nicht engstirniger oder so, aber man tauscht sich weitaus mehr, ist vielleicht anonym in der Stadt, und da wird das ein Thema. Die kommen zu mir.
Annette Müller: Was ich eben so toll finde an dieser Geschichte, ist eben auch das, wir haben das überhaupt nicht mitgekriegt, also ich hab das überhaupt nicht mitbekommen.
Klaudia Plank: Erst als ich erzählt habe.
Annette Müller: Erst als sie das erzählt hat, habe ich gesagt: „Wirklich?“ Weil, ich hab ja wirklich nur dieses positive Echo mitbekommen und nicht, weil es kamen ja nur Menschen, die kommt oder die ich, sowieso nur Menschen, die sich dafür interessieren, eben dieses Angebot.
Klaudia Plank: Gesucht haben.
Annette Müller: Gesucht haben, die sich freuen. Ach, wie toll, dass es sowas gibt, und da ist es eben schön zu sehen, wie ich etwas, was wirklich durch und durch positiv ist, eben auch positiv etablieren kann und dann auch eben gesellschaftliche Anerkennung bekommt. Das finde ich toll!
Corina Klein: Möchte vielleicht noch zwei, drei Sätze sagen für die Menschen, die sich wirklich auch dafür interessieren, was du jetzt eigentlich für einen wundervollen Standort hast.
Annette Müller: Aktuell, ja, aktuell, also im Moment aktuell. Wir sind gerade dabei, uns in Italien zu etablieren, am Lago Maggiore mit einem wunderbaren Hotel, was wir erworben haben, und da sind wir dann eben zweigleisig. Wir bleiben auf jeden Fall im Chiemgau, das ist wunderschön dort, und haben dann die stationäre Klinik am Lago Maggiore und machen dort auch Ausbildungen.
Annette Müller: Schön, super! Ja, und wenn ich doch ein bisschen jemand reinlesen möchte, habt ihr da irgendwelche Möglichkeiten?
Annette Müller: Also, es gibt ein schönes Buch, das heißt „amazinGRACE, die neue Dimension der Heilung“ und auf der Webseite sich umschauen und ist natürlich sehr gut. www.san-esprit.de
Corina Klein: Also, ich danke euch Beiden, und ich freue mich auf die Fortsetzung. Liebe Klaudia und dir Annette natürlich auch. Liebe Zuschauer. Ja, so schön, so tolle Geschichten aus dem Leben! Ich hoffe, Sie konnten auch mit so viel Freude zuhören wie ich und ich bedanke mich sehr fürs Zuschauen. Bis bald! Tschüss!