Episode #040: Die Geistheilung aus kriminalistischer Sicht

Episode #040: Die Geistheilung aus kriminalistischer Sicht

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Ich habe heute zwei Heilerinnen bei mir, einmal Annette Müller, die die Heilerschule in Deutschland gegründet hat, mit eben der Klinik für geistiges Heilen, die erste Stationäre, und gleichzeitig habe ich noch eine Dozentin von ihr hier, die 27 Jahre als Beamtin gearbeitet hat. Und wie es dazu kam, dass diese schöne Geschichte entstanden ist, das erfahren sie gleich. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Annette, schön, dass du da bist.

Annette Müller: Wirklich sehr, sehr schön, wieder hier zu sein.

Corina Klein: Liebe Karina, wir haben uns auch schon mal gesehen.

Karina Gütges: Hallo Corina.

Corina Klein: Ich freue mich auch wieder, dass du da bist und das schöne ist ja wirklich bei dir, Du hast ja so einen tollen Weg hinter dir. Mit dir als Kripobeamtin und dann diesen Mut, wirklich den Weg zur Heilerin zu gehen, jetzt zur Dozentin und was wir aber noch nicht besprochen haben, wie du überhaupt dazu gekommen bist, dann Heilerin zu werden oder zu Annette gekommen ist.

Karina Gütges: Ja, ich habe eine langjährige Freundin und zwar die Anke Marie. Die habe ich kennengelernt, die hat damals noch so ein bisschen Texte geschrieben und ich habe meine erste Broschüre für meine erste Praxis, die ich ja 2011 eröffnet habe, in Konstanz, die Texte dafür geschrieben. Und, ähm, und seitdem haben wir uns angefreundet, und Anke hat auf spektakuläre Art und Weise ja deinen Flyer gefunden von der Heilausbildung und hat mir dann davon berichtet. Und dann habe ich das mitbekommen, wie Marie diese Heiler Ausbildung begonnen hat, wie sie sich, also was sich da verändert hat. Und ich fand das phänomenal, wie das bei ihr nochmal sozusagen eine Veränderung in ihrer Persönlichkeit gegeben hat, und zwar hinzu auch Verarbeitung von Erlebnissen. Sie hatte das auch erzählt mit ihrem Sohn, was da passiert ist, und da sind einfach Sachen passiert, wo ich das Gefühl habe, wo ihre ganze Persönlichkeit wie nochmal ein Kick gemacht hat. Und auch diese Begeisterung, mit der Anke erzählt hat, dass sie jetzt dann angefangen hat zu lehren, auch erst ihre Tutorenschaft zu lehren. Und, und dann dachte ich, das ist sensationell und ich glaube, das muss ich auch noch machen. Und dann haben wir ja, mein Mann und ich, mein Mann konnte eher so Hände auflegen. Ich bin ja eher die, die Psychotherapeutin und es war mir eher alles so ein bisschen suspekt. Und ich bin auch jemand, der eine Art der Ungeduld hat und dann Hände auflegen, der ewig Sitzen, dachte ich, das ist nichts für mich. Und dann haben wir das aber besprochen und dann haben wir uns den an, wir machen es zusammen, dann kann man es auch gegenseitig sich geben. Und dann ist was für mich auch in dieser Ausbildung ganz Phänomenales passiert. Dieses Händeauflegen hat mich in die Ruhe reingeführt selber also. Es hat sozusagen, was mich auch total berührt hat, diesen doppelten Effekt. Man heilt diesen Menschen, der da liegt, und selbst geht man aber auch in eine Ruhe und in eine tiefere Verbundenheit hinein. Und mit jeder Heilung die ich mir gebe, habe ich das Gefühl, kriege ich auch eine bessere Anbindung. Und das heißt, im außen kann die Welt, ich sage in Anführungsstrichen, zusammenbrechen, wenn ich aber in meinem Zentrum bin, dann kann ich das viel objektiver betrachten, kann das besser sondieren und, und bleibe mehr in meiner Mitte und kann mich mehr darauf ausrichten. Wo möchte ich denn hin, was möchte ich positiv verändern und nicht so in diesem Kampf, ich bin dagegen und alles ist blöd, sondern es gibt mir einfach so positiv. Wie soll ich das sagen, so ne Basis, so ein Grund noch mal, und das ist allein schon der Effekt, den es für mich hatte, diese Ausbildung zu machen, dass ich gemerkt habe, also stimmt ja gar nicht, dass ich nicht, dass ich nicht heilen kann. Ich bin auch ein, eigentlich ich komme ich aus einem großen Zweifler. Also, alle anderen können das, aber ich nicht. Ich bin die letzte, die das lernt und deswegen ist es jetzt lustig als Dozentin oder als Tutorin vorher. Dann sehe ich die Menschen, die zweifeln und dann kann ich immer sagen, hey, Füße stillhalten, selbst die größten Zweifler, auch ihr könnt es, weil ich kann es ja auch, und ich war eine der allergrößten Zweiflerin. Wenn ich das kann, und, und von daher ist es so, dass ich das Gefühl habe, da kann ich noch mal so eine Qualität mit reingeben, diese Menschen auch zu verstehen, die, die im Hintergrund diesen großen Zweifel einfach haben.

Corina Klein: Und ich glaube mal, dass dieser große Zweifler bestimmt auch mit ihren kriminalistischen Fähigkeiten zu tun haben. Oder das ist, immer alles zu hinterfragen und nicht zu glauben, sondern erst mal anzuzweifeln, auf Herz und Nieren zu prüfen oder was meinst.

Karina Gütges: Das ist spannend, weil da habe ich mir so noch nie Gedanken gemacht. Aber das könnte natürlich auch noch einen Einfluss haben. Weil als Kriminalistin, also wenn du im Ermittlungsdienst bist, du zweifelst wirklich alles an und muss ja in alle Richtungen sozusagen ermitteln und, und du bist auch so. Also die Polizei hat mich zumindest gelehrt, es gibt nichts, was es nicht gibt. Also es ist auch sowas, wo du in Bereich reinguckst, wo du gar nicht reingucken möchtest, unter Umständen. Aber wo du merkst, das gehört auch zur menschlichen Natur und das hat auch nochmal, also zum einen im Zweifel an mir persönlich. Aber das andere ist auch immer noch dieser Wunsch, die Welt ein Stück zu befrieden, ein Stück besser zu machen. Und ich habe für mich erfahren, das kann man nicht mit Dogmatismus, das kann man nicht mit, mit, mit sich drüber stellen, sondern die einfachste Form, das zu machen, ist, jeden Menschen erfahren zu lassen, dass er wertvoll ist, dass er toll ist, dass er gut ist, dass er seine Qualitäten hat, dass er seine sein, seine ganz speziellen Qualitäten hat, die sonst niemand in dieser Kombination hat. Und, und es geht darum, dieses Selbstwertgefühl zu stärken und, und, und den Menschen zu vertrauen, dass er den Weg findet, jenseits von all den Glaubenssätzen, Mustern, die er sich in seinem Leben zugelegt hat, warum er das nicht kann, und die man da drin zu unterstützen, und das ist für mich wirklich so. Dieser Wunsch danach, Menschen zu helfen, ist trotz dieser 27 Jahre bei der Polizei nicht gestorben und da hätte ich manchmal verzweifeln können, weil man so wenig sieht, wo man helfen kann und wo man unterstützen kann, und das ist jetzt einfach eine ganz andere Liga, in der das stattfindet.

Corina Klein: Wenn du jetzt so von der Erfüllung oder von der Lebensqualität die beiden Berufswelten vergleichst, was macht das jetzt mit dir? Früher Kriminalhauptkommissarin und heute Heilerin? Inwiefern hat der Einfluss auf deine Lebensqualität?

Karina Gütges: Also, ich habe in der Polizei auch verschiedenste Bereiche durchlaufen, und ich bin von den Ermittlungen weggegangen, weil man da einen Tunnelblick bekommt. Das heißt, du packst die Welt in Schubladen hinein und dieses stigmatisieren. Weil die Menschen, mit denen du zu tun hast, die haben, das sind ja dann auch die, die du hast, bestimmt die, und die klauen die, und die, die die und die machen das, und das, weil du lernst auch nur diese Menschen aus diesen den kennen, die das auch tun. Die anderen lernst du ja gar nicht mehr kennen. Es sei denn, du hast sie in deinem privaten Umfeld, aber hast du meistens nicht so. Und, und damit prägst du ein Weltbild, das einen Tunnel bekommt. Und mit diesem Weltbild gehst du durch die Welt, und es ist negativ geprägt, weil, deine Arbeit ist ja nicht eine positive, sondern du klärst ja Kriminalität und Verbrechen auf. Und das war mir, da hab ich gemerkt, dass das nimmt auf mich zu sehr Einfluss und deswegen bin ich in die Prävention gegangen, weil ich dachte, ich möchte vorher was tun, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, und das ist super gedacht. Aber wenn ich heute mit Prävention, ne gute Kriminalprävention ist, eine gute Sozialprävention, aber wenn ich heute anfange, sich die Erfolge erst in 20 Jahren und Prävention hat mich immer gewundert am Anfang, warum das nicht auf mehr Begeisterung bei Politikern und allen möglichen anderen Vorgesetzten stößt. Aber in der Politik wird man in vier Jahren wiedergewählt. Wenn ich jetzt was investiere, dass man erst in 20 Jahren sieht, dann kann ich mir diesen Orden selber nicht mehr anheften, weil man die Zusammenhänge nicht sieht. Also, man kann sie auch nicht eins zu eins machen, sondern man kann es da nur soziologisch betrachtet in den Gruppen sehen. Aber das kann ich mir nicht mehr anheften, und dann dachte ich hinter, ja, vielleicht ist das auch der Grund, dass da nicht so viel investiert wird. Jedenfalls war es für mich frustrierend mit diesem Wunsch nach Veränderung, nach positiver Veränderung, und der aber nicht erfüllt werden konnte. Und als Heilerin sehe ich es eins zu eins, wenn jemand rausgeht und sagt, ich fühle mich leichter, ich fühl mich besser, es fühlt sich was anderes an, und da gibt es einfach so. Ich hatte einen Klienten, der wirklich aus als Hintergrund die Mutter Alkoholikerin, der Vater, eben nicht bekannt namentlich, in schlimmsten Verhältnissen aufgewachsen, so wie man sich das nicht vorstellen möchte. Wirklich mit Verwahrlosung, mit Gewalt, mit allem möglichen und der wirklich schlimme Gewalterfahrung und sehr aufbrausend vom Naturell her war und wenig zugänglich, was die Einsicht Ebene, weil bei ihm sind ständig durch irgendwelche Bemerkungen sind Trigger natürlich gekommen. Bei so einer Kindheit und mit dem hab ich erst die, die körperliche Heilarbeit gemacht. Also die drei Sitzungen, wo wir einfach den Körper noch mal aufgerichtet haben, dann die vierte, den als reponiert haben, und danach haben wir eben die Morgenessen gemacht, wo wir eben ja zurückgegangen sind, um dann für die Zukunft neu zu programmieren und die Zeit der Erzeugung bis hin zur Geburt einfach so zu aktivieren, dass das in Balance kommen kann, was da einfach auch aus schief gelaufen ist. Und ich habe letzte Woche eben nochmal mit ihm gesprochen, und er sagte, das, was für ihn mal kann aus diesen Behandlungen ist, er hat das Gefühl, dass er sich körperlich aufgerichtet hat, dass also sein Rückgrat ist im Sinne des Wortes gerade geworden. Es steht anders in der Welt, und er hat nicht mehr so viele Trigger. Er kann da ganz anders drauf reagieren, und ich konnte mit ihm keine Psychotherapie machen, weil da war er gar nicht zugänglich für das, hat sofort wieder Trigger hochgeschossen. Aber über die Körperheilung und über und auch des morgens ist ja eine reine Tätigkeit, wo man am Körper arbeitet, hat es so viel befriedet. Das, dass ich dann denke, ja, wenn man mit so einer, mit, mit acht Sitzungen, wenn man so die Welt befrieden kann, dann sollte jeder, jeder Polizist, jeder Politiker, jeder Kriminelle ist, egal wäre, weil das ist ja auch so meine Erfahrung. Dieses Abtrennen der Emotionen ist der größte Tod von dem sich überhaupt mit Menschen einzuschwingen. Ich treffe Entscheidungen, sei es, ob ich eine Firma, die, die die Belegschaft wegrationalisiere, in der Politik, weil, ich habe keine 1:1 Bindung zu den Menschen, die es betrifft, und dann schneide ich meine Gefühle auch ab. Ich muss ja nicht fühlen, ob da plötzlich ein Familienvater Probleme hat, weil er seine Familie nicht mehr ernähren kann, und das entfremdet uns einfach von uns selber. Auch wir treffen Entscheidungen auf der kognitiven Ebene und vergessen die Emotionale und trennen uns ab. Das haben wir ja gelernt. Das hat mir ja in der ersten Runde gesagt, dass dieses Abtrennen der Gefühle das ist, was nach dem Krieg passiert ist, wenn man große Gewalterfahrungen gemacht oder kollektive Gewalterfahrung.

Corina Klein: Aber auch schon im Kindesalter, wenn. Das können ja auch banale Sachen sein, die aber das Kind so verletzen, dass es sich ja auch abspaltet. Und ich habe auch, gerade wenn Erwachsene oft kommen, sagen, ich hatte eine super Kindheit und nee, da ist aber überhaupt gar nichts. Also, bei mir ist alles in Ordnung. Ich mich schon, was da sind, so viel Überlebensstrategien wahrscheinlich über diese Erfahrungen drüber gesetzt worden und deswegen finde ich das so interessant. Auch bei Annette ihrer Heilausbildung, dass man eben über den Körper erst mal gehen kann und den regulieren kann, ohne dass jetzt der Klient sich diesen vielleicht auch vermeintlich schlimmen Erlebnissen, die halt mit viel Aufwand und Strategie überlagert hat, mal so steht, da so an diese Themen auch ankommt, oder?

Karina Gütges: Also, in der Traumarbeit weiß man ja, Retraumatisierung, ist eigentlich das vollkommen falsch. Also ist falsch was, wenn das passiert war, dass das noch tiefer ins Drama reinführt. Und das ist eben das tolle an diesem Körper, wir müssen nicht über das Thema sprechen. Und auch bei den Emotionen, wir nutzen die Emotion, Ionen, um darüber auszusteigen, um das zu entkoppeln, um das Geschehen von den Emotionen zu entkoppeln. Und das heißt, man lernt wieder fühlen, man hat vielleicht, man weiß oft gar nicht, welche Emotionen man abgespalten hat, die nicht sein dürfen, aber die können wieder ins Leben kommen, und diese Trigger werden sozusagen ausgeschaltet, entschärft, weil die Emotion von dem Geschehen getrennt wird. Und ich sage mal, das sind so Menschen und ich finde, das erlebt man oft, wenn Erwachsene sich verhalten wie Kinder, plötzlich so, so ganz so, nein, das will ich aber so, und das geht so nicht. Und, und man denkt, wo ist da der Erwachsene und der ist weg und die auf so einer kindlichen Ebene, dann weiß ich immer sofort, da kann man gucken, gibt es da irgendeinen Trigger? Gibt es ja den Hintergrund? Gibt es da irgendeinen Auslöser, warum sich derjenige so verhält? Und ich finde, das ist auch so der Weg für die Zukunft. Also, es geht darum, wieder den Körper, dass er sich selber heilt, die Emotionen wieder zu verknüpfen und Emotionen wieder sozusagen sozial verträglich zu leben, aber sie nicht abzuschneiden. Und dann sind wir mitten im Leben, beim und weiß man auch die, die ins Bunte gehen, die haben irgendwann die innere Leere, weil sie nichts mehr fühlen, sie spüren nichts mehr und das ist das, was das Menschsein verhindert, aber ein guter Mensch sein!

Corina Klein: Es gibt ja auch Gefühle wie Wut und Angst. Worüber wir ganz natürlich, also über Angst, können wir auch super manipuliert werden. Sieht man ja gerade, wie fantastisch das funktioniert. Aber ich habe auch immer wieder die Situation, dass viele Menschen ihre Wut gar nicht leben können und auch nicht zeigen können. Und dann wird so eine Pseudo Freundlichkeit drübergelegt und ja, das macht gar nichts mit mir, das ist alles in Ordnung. Und du merkst eigentlich, innerlich brodelt es, wo ich denke, die Wut als Energie. Was sagst du denn dazu?

Karina Gütges: Also, da bin ich vollkommen deiner Meinung. Weil Wut ist, also Wut ist eines der größten Themen, die abgeschnitten wird, und dann geht es in so eine Wut Unterdrückung rein oder in den Zynismus. Es gibt so eine Vermischung der Gefühle. Das kommt aus der Transaktionsanalyse, auch oder auch von dem Amerikaner weiter ausgearbeitet worden. Wenn du die Gefühle anfängst zu vermischen und sie nicht mehr klar da sein können, dann killt es irgendwann den Körper. Dann machst du dich, dann schneidest du ab, oder die Emotion sucht sich einen anderen Weg. Das heißt, eigentlich bist du wütend, aber du gehst dann in die Trauer, weil Trauer erlaubt ist. Es gibt so Verdrängungsmechanismen und gerade die Wut, Wut ist eigentlich nichts Schlimmes. Wut ist eine Energie. Sie wird nur dann gefährlich, wenn ich sie versuche abzuschneiden, zu unterdrücken, wegzudrücken. Dann kommt sie an der Stelle hoch, wo ich sie gar nicht will. Und ich merke das gerade so im täglichen Leben, dass viele Menschen, es gibt ein Thema, und alle sind vollkommen aufgebracht, die dafür sind, die dagegen sind, jetzt auch in der heutigen Zeit, und das Energie, Potenzial, was sein, ist genau das gleiche. Es ist die abgeschnittene Wut, die nicht gut kanalisiert ist und oft gar nicht bewusst ist, dass es gut ist. Und da kann man jetzt, könnte man jetzt wunderbar arbeiten, dass man einfach erst mal eine Befriedung macht und dann neu von einem Standpunkt der Befriedung aus noch mal auf das Thema guckt und guckt, ob man da nicht andere Lösungen finden kann. Und das ist aber so, das ist einfach noch so. Wir sind da noch auf dem Weg der Pioniere, weil, wenn ich auch in die Psychotherapie gucke, Freud vor 100 Jahren oder Heilen. Heilen war total verpönt, das waren die Hexen, das ist ja durch die Kirche in dem 16., 17. Jahrhundert alles eliminiert worden. Weil, das ist natürlich in so einem Dunkel, in so einem Bereich, das, das ist so eine dunkle Macht, und aber da würden wir ganz tief einsteigen in Machtverhältnisse. Wer hat die Macht, wer regiert uns, wer hat ein Interesse dran, dass wir Ängste haben, dass wir unsere Wut gegeneinander ausspielen und nicht gut kanalisieren. Da würden wir noch morgen hier sitzen, politische oder philosophische Diskussionen zu führen. Aber um das wirklich auf den Punkt zu bringen, wenn ich da hingucke und diese Wut, die Trauer, auch die Angst, wenn ich die eben bearbeite und dann noch mal neu auf Sachverhalte gucke, dann kann ich neue Lösungen finden. Und das ist für mich so eine Vision, wo es hingeht, auch in dieser Welt. Dass man guckt, dass irgendwann jeder irgendein Verfahren natürlich beherrscht, und man sagt, hey, ich spüre da bei dir, welche Emotionen löst das denn aus. Und man geht da rüber und klärt die erstmal und dann guckt man neu. Und dass, dass Kinder in der Schule schon lernen oder in Kindergarten, weil Kinder sind ja total clever, die haben das ganz schnell raus, und Kinder haben, wenn sie nicht schon eben frühkindliche Erfahrungen gemacht haben, dDie, die sie verletzt haben und dramatisiert haben, haben alle einen unendlichen Gerechtigkeit Sinn und sie wollen für alle das Beste. Die Kinder, die sich mobben und so weiter, die haben schon Erfahrung gemacht, dass sie zu Hause kleingehalten, unterdrückt wurden, geschlagen, unter Umständen missbraucht. Das sind ja Themen, die sind vollkommen tabuisiert. Aber von der Polizei weiß ich, Missbrauch und Gewalt. Jedes. Man sagt im Dunkelfeld, jedes vierte Mädchen, jeder achte Junge hat in seiner Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren. Dass sind Zahlen! Die muss man sich wirklich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Das heißt, mit jedem, wo man zusammen, jeder Vierte hat da Erfahrung.

Corina Klein: Und kann sich gegebenenfalls gar nicht dran erinnern. Da kommen dann diese Abwehrmechanismen. Nee, ich hatte mir super Kindheit, dieses Schluss weißt du ab, da nicht mehr hinschauen. Und da finde ich wieder den Ansatz von Annette super gut, zu sagen: Sorry, spielt keine Rolle. Wir heilen einfach jetzt mal das System oder genau weil das was war, war, das kann man nicht ändern. Aber du kannst definitiv mit unseren Methoden diese Sachen bewältigen und zwar sogar ohne jetzt irgendwie Retraumatisierung oder eben ohne wirklich dich sozusagen da mit Dingen auseinandersetzen zu müssen, mit denen du eigentlich gar nichts zu tun haben möchtest. Das heißt also, die Heilarbeit führt definitiv in eine neugewonnene und eine sehr befreiende Freiheit, also eine sehr wohltuende Freiheit, also frei von diesem ganzen Ballast. Das siehst du auch ganz oft, ähm, an deinen Klienten. Wenn sie dann auf, wenn sie kommen, wie belastet sie sind, also wie ja, also der ganze Körper in der ganzen Körpersprache, im ganzen Selbstausdruck, also so niedergedrückt, dann stehen sie von der Liege auf und sind ja plötzlich irgendwie, als wären ihnen Flügel gewachsen. Das ist, manchmal erkennst du sie gar nicht mehr. Also, ich höre ganz oft von Leuten, die angesprochen werden, von Kollegen oder von Freunden. Bei dir passiert, was im Urlaub. Hast du dich frisch verliebt? Genau ist ja auch nur energetisch. Das ist.

Karina Gütges: Das ist sozusagen ein Verlieben in sich selbst, in seine Fähigkeiten, in sein Potenzial, in dieses werde, der du bist, in dem du. Ich nenne das immer mal, entmüllt, alles, was du an Mustern, an negativ Erfahrung, um wirklich zu deinem strahlenden Kern zu kommen. Das ist der Prozess und deswegen sind sie wie frisch verliebt, aber in ihr eigenes.

Corina Klein: Potenzial, und ihr habt ja auch schon mal, oder du hast mir für ein erzählt, dass in der Ausbildung die Menschen sich auch optisch verändern, siehst du ja jetzt auch.

Karina Gütges: Genau, also nimmst du es wahr. Also jetzt, wenn ich nochmal zurückgehe, dass sie sich aufrichten, dass es schon mal, dass sie, sie wären schöner, selbstbewusster. Ich kann das gar nicht zufriedener, glücklicher und ich glaube, glückliche Menschen sind einfach, die haben eine andere Ausstrahlung als Menschen, die die Probleme haben, die Schmerzen haben, die ihre Themen haben und das siehst du sofort, das siehst du sofort.

Corina Klein: Hm, also, es ist tatsächlich so. Wir sitzen ja. Eigentlich haben wir das Gefühl, an so einem Wochenende nur da gesessen zu haben und zu lachen. Weißt du einfach so zu feiern, dass wir zusammen sind, und will auch keiner gehen. Und meistens ist es ja so, wenn die Ausbildung zu Ende ist, dass sie sagen, nee, das kann, und ich möchte nicht, dass ich möchte, dass wir weitermachen, und gibt es nicht noch zusätzliches Modul, und dann kommen eben auch so wirklich enthusiastische Menschen, die dann sagen, oh, ich möchte dabeibleiben, kann ich nicht Tutor werden und dann eben nur Cent. Wie war das bei dir? Wie bist du, wie bist du auf die Idee gekommen und weiterzumachen?

Karina Gütges: Ja, das war ja, ich unterrichte auch. Also ich gebe Seminare, auch an Universitäten, um die Resilienz, Gender Trainings, weil ich ja mit meinem Polizeihintergrund, und das heißt, das Lehren ist mir nicht fremd, sondern ich unterrichte ja schon, und ich habe Anker gesehen. Ich muss sagen, das ist immer mein großes Vorbild und diese Freude, mit der diese Sie.

Corina Klein: Ja, richtig, erst die Ausbildung, genau 71 Jahre!

Karina Gütges: Das habe ich gesehen, und das ist so wie in dem Film Harry und Sally. Ich hätte gerne auch das, was die Dame am Nachbartisch haben. Also es war so. Ich muss das einfach weitermachen, weil das einfach so viel Freude macht und einfach toll ist. Und ich habe hier jetzt meine Tutorenschaft sozusagen abgeschlossen und bin ja jetzt, hat das erste Seminar gegeben, und da waren von diesen, ich glaube, vier von den Teilnehmerinnen, die bei der, bei der Begradigung der Wirbelsäule, bei, bei dem Spanda Impuls, die haben wirklich gesehen, wie die sich aufgerichtet haben und wo die hinterher, die durch den Raum gesprungen sind und getanzt haben und gesungen haben. Die sagen, die Schmerzen sind weg, ich hab seit hier im Steißbein Schmerzen gehabt, und die sind jetzt, die sind nicht mehr da und einfach so glücklich waren. Und das ist so, da sitzen wir da und weinen vor Freude und Berührung und das ist so, das ist für mich einfach, wenn ich dann noch mal auf die Polizei zurückkomme. Das ist auch heute, weil einfach den Menschen so viel Unrecht passiert ist. Und selbst mit den Tätern kannst du heulen, weil, die haben auch keine schönen Geschichten, also die Geschichte nicht von denen gehört habe ich, die brauchen auch was anderes, egal ob die Kollegen, die da auch sitzen und ihre Geschichten mit sich rumtragen. Es ist so, was. Ich habe das Gefühl, es ist, was es ist, eben sowas, was die Welt besser macht und heilt und nicht wegsperren, neue Gesetze gegenseitig aufeinander einknüppeln, das bringt es nicht, das bringt es nicht! Und auf meinen Reisen war ich ja auch in Indien und habe mich auch mit fernöstlichen, mit dem Buddhismus, mit dem Hinduismus ein Stück beschäftigt und sehe auch in allen Religionen diesen Kern wieder, dass es um dieses Licht geht, was ein Mensch hat und was er ausstrahlt, also diesen göttlichen Funken. Und das finde ich bei der Ausbildung eben einfach auch so toll, dass darauf abgezielt wird. Denn wie ich, kann ich sagen, der ist ja da, aber sich dessen mehr bewusst zu werden, dass wir den alle haben und dass wir den nutzen können und dass sie den für Heilung nutzen können und dass er auch nur dann funktioniert, wenn ich schlechtes im Schilde führe, dann funktioniert er nicht. Das finde ich ja auch so genial, dass es geht. Es geht darum, wie die Welt ein Stück besser machen. Also ja!

Corina Klein: Schön, ja, das war auch ein schöner Abschluss, und ich denke, das macht ihr beide ja wundervoll. Es ist wunderbar, dass du ja dann wirklich auf Umwegen über du hattest das Gefühl, als Kriminalisten kannst du die Welt besser machen.

Karina Gütges: Oder ich wollte es und hat man nicht gefunden. Genau hast du es dann? #00:26:21-3#

Corina Klein: Gefunden, und jetzt, nach so vielen Jahren, hast du es dann endlich gehen! #00:26:26-9#

Karina Gütges: Ja, genau das ist wirklich total, also für mich berührend, und ich denke manchmal, wenn ich in 100 Jahren wiederkommen würde, dann hätte sich da wieder was verändert. Also es braucht ja Zeit, Räume, damit Dinge sich verändern. Aber wir sind in so einer Pionierzeit, wo wirklich, wo ich das Gefühl habe, wo endlich erkannt wird, was denn wirklich wesentliches, damit Menschen gut miteinander sein können. Und das ist, und deswegen, ich habe so auch letztens gesagt, ich bin so dankbar. Ich bin auf diesen Reisen auch immer gewesen, dachte, ich muss irgendwas irgendwie sowas konzipieren. Habe aber so was nicht gefunden und deswegen habe ich und gesagt, ich bin so dankbar, dass du das alles so zusammengetragen hast, jetzt. Und ich freue mich so, dass damit umzusetzen und in die Welt zu bringen, weil das genau das ist, was ich, was ich spüre, was der Welt, also was den Menschen hilft, jedem Einzelnen. Und wenn jeder Einzelne heilen kann, heilt das Kollektiv auch. Und, und auf der anderen Seite entlastet mich, ich muss es nicht neu erfinden, das Rad, da bin ich auch dankbar für. Ich brauche es nur weiterzugeben und sagt, da hab ich gesagt, danke, danke, danke, dass ich das mit in die Welt tragen kann.

Corina Klein: Für die, die jetzt gerade auf den Ärzten, Therapeuten oder auch die Hausfrau zuschaut, wenn die sich wirklich dafür interessieren, ja, wo gibt es noch die Möglichkeit auf der Homepage. Das ist also die Schule, die lehrt das Heilen mittels Kraft des Geistes, Geistes. Genau ja, danke euch beiden. Vielleicht kriegen wir noch mal eine schöne Runde hin. Es wird mich auch interessieren, was so im Leben der, der Leute passiert, die eine Heiler Ausbildung machen. Da verändert sich sicherlich auch viel im Leben im Umfeld. Man geht ja auch eine andere Schwingung oder aber da können wir vielleicht noch mal drüber sprechen in der anderen Runde. Danke, vielen Dank!

Karina Gütges: Danke dir, danke dir.

Corina Klein: Ja, liebe Zuschauer, ich hoffe, sie konnten auch wieder einiges inspirieren, das für sich rausziehen aus unserem Interview, und freue mich immer, wenn sie zuschauen. Vielen Dank dafür! Bis bald und tschüss!

 

Episode #040: Die Geistheilung aus kriminalistischer Sicht

Episode #039: Der Lebenswandel zur geistigen Heilerin

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corinna Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer! Heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Heute habe ich zwei wundervolle Heilerinnen bei mir. Zum einen Karina Gütges. Sie ist seit 27 Jahren Kriminalbeamtin gewesen, hat bei der Kripo gearbeitet und ist dann den Weg der Heilerin gegangen, zusammen natürlich mit Annette Müller, die sie ja schon kennen, die wirklich die Heilerschule ins Leben gerufen hat, und die erste stationäre Heilklinik. Und ich freue mich sehr, dass beide da sind und machen Sie sich gespannt auf eine tolle Sendung!

Corinna Klein: Hallo, liebe Annette.

Annette Müller: Hallo, wir freuen uns beide sehr, dass wir hier sind.

Corinna Klein: Hallo jetzt Karina. Und das schöne ist ja wirklich, dass du immer so wundervolle Gäste mitbringst und bei dir, Karina ist ja wirklich so bei der Kriminalbeamtin, da denkt jeder, mein Gott, das ist ja super spannend! Wie kamst du überhaupt dazu?

Karina Gütges: Das ist, wenn man jung ist und nicht weiß, was man beruflich machen soll, dann guckt man sich so an, was es so gibt, und da bin ich bei der Kripo gelandet. Also, ich bin auch noch direkt damals 1982 war, es war zur Kriminalpolizei gegangen, und im gleichen Jahr fing auch die ersten Frauen bei der Schutzpolizei an. Aber ich habe eben diesen Weg gewählt und bin auch ganz froh drüber, weil ich nie eine Uniform tragen musste und hab dann einfach in diesem Bereich sozusagen meinen Weg gefunden, meinen Weg gemacht und verschiedenste Stationen durchlaufen. Und es ist aber immer so was wie geblieben: Wie, ist es überhaupt meins, also erfüllt, dass man mich überhaupt ganz dieser Job bei der Polizei? Und ich habe dann eben, das war in dem Ende der 1997/98, als Beamtin wirst du beurteilt, und ich sollte eine gute Beurteilung bekommen und mein Chef hat dann aber eine Quote aufgezwungen bekommen und musste mich oder meinen Kollegen zurücksetzen. Hat mich zurückgesetzt und das hat mich in eine tiefe Krise geworfen. Und dann habe ich überlegt und habe gesagt, ich muss noch mal forschen, was will ich denn wirklich noch mit dem Rest meines Berufsleben machen? Und hab mich erst mal beurlauben lassen und bin dann sozusagen 15 Monaten mit dem Rucksack auf Reisen gegangen und hab dann für mich rausgefunden, ich brauche noch mal in anderen Beruf. Weil das, was ich eben bei der Polizei erfahre, man geht ja hin, auch mit so Hoffnung von Polizei, Freund und Helfer, Menschen zu unterstützen, die Welt ein Stück besser machen, das habe ich da nicht gefunden. Es war für mich, wie ich habe viele Skills gelernt, dafür bin ich sehr dankbar, aber diesen Gedanken, dass man Gesellschaft ein Stück besser machen kann. Ich bin die letzten Jahre in der Prävention, also in der Kriminalitätsvorbeugung gewesen. Ja, ähm, das habe ich da nicht gefunden, weil das nicht anerkannt ist. Also, es gibt viele Gründe, warum das nicht funktioniert hat und warum das schwierig ist. Aber es war für mich nicht befriedigend, sondern ich hatte das Gefühl, ich möchte noch mal was anderes machen. Und als ich dann auf Reisen gegangen bin, ich war dann in Asien und in Mittelamerika, ist mir klar geworden, ich brauche was, wo ich Menschen besser mit unterstützen kann und das entspricht mir auch mehr. Und bin mit dem Entschluss zurückgekommen, dann 2002, ich möchte Coach oder ich möchte Therapeutin werden. Dann habe ich mein Heilpraktiker für Psychotherapie nebenberuflich gemacht und habe 2005 eben in Köln damals die Heilpraktiker Prüfung abgelegt und bin seitdem Heilpraktikerin. Und war in der Zeit aber immer noch in der Polizei und hab dann berufsbegleitend dreijährige Ausbildung gemacht. Und habe 2009 noch mal ein Sabbatjahr genommen, hab mal drei Monate Praktikum in einer Klinik gemacht, der psychosomatischen Klinik in Kissingen, in Heiligen Feld, sehr bekannte Klinik, um einfach zu wissen, wie arbeitet man denn mit Menschen, die eben zu mir kommen, und es hat mir nochmal mehr Sicherheit gegeben. Und dann habe ich eben 2009 gekündigt und bin ausgestiegen.

Corinna Klein: Mutig, ja!

Karina Gütges: Mutig ja, sehr mutig.

Corinna Klein: Gerade weil der Beamten Job ja eigentlich so ein bisschen wie so ein Sicherheitsaspekt natürlich gibt.

Karina Gütges: Also, es ist ein großer Sicherheitsaspekt. Ich habe immer auch gesagt, Papa Staat versorgt mich, trägt mich. Und das muss ich jetzt selber machen. Und ich war gut versorgt, weil ich ja Kriminalhauptkommissarin war, auch in der höchsten Besoldungsstufe der Kriminalhauptkommissarin. Und das heißt, ich hatte ein ordentliches Sale sozusagen und das aufzufangen ist schon herausfordernd, und auch dieses, diese Sicherheit einfach abzugeben. Und es sind so zwei Aspekte auch dabei. So viele Leute sagen, wie kannst du, also, der Beruf Heilerin und Kriminalbeamten, die haben doch überhaupt nichts gemeinsam. Also, das ist ja ein Wechsel wie vom Tag, vom Tag zur Nacht und ich sage immer, nein, das stimmt nicht! Als Kriminalbeamtin versuchst du die Wahrheit rauszufinden. Gerade wenn du im Ermittlungsbereich, wo ich auch, auch ein paar Jahre tätig war, versucht die, die, die Wahrheit rauszufinden und dann am Ende sperrst du die Leute weg. Also, ich habe hinter auch im Rauhbereich gearbeitet. Da geht man dann für einige Jahre in den Bau, wie man so schön sagt, und was nicht geschickt macht, wenn man es nicht geschickt macht, das ist eben die Geschichte. Meine Kollegin, die war bei der Wirtschaftskriminalität, bei den hochrangigen Verfahren. Die haben mit 19 Leuten an Verfahren zwei, drei Jahre ermittelt, und das Ganze ist dann ausgegangen wie das Hornberger Schießen. Weil die Leute das clever angestellt haben, die Gesetze so waren, dass sie bestimmte Lücken auch genutzt haben. Und dann hat man zwei, drei Jahre für nichts gearbeitet, was auch nicht so befriedigend ist. Und, und ich habe aber dann gesagt, also, da habe ich ermittelt, was ist die Wahrheit, die Leute werden weggesperrt. Und jetzt ermittle ich, was ist die Wahrheit, was ist die Wahrheit dieser betreffenden Person, warum sie im Leben irgendwelche Blockaden hat, unglücklich ist, irgendwelche körperlichen Beschwerden hat. Und dann fang ich, fängt meine Arbeit erst wirklich an, dann fange ich nämlich mit der Heilarbeit an. Und das ist für mich tausendmal befriedigender als das, was ich in der Polizei gemacht habe. Da hatte ich oft das Gefühl, ich kann ich wirklich helfen, auch in der Prävention nicht, und das hatte viele verschiedene Gründe. Aber ich habe jetzt das Gefühl, ich mache jetzt einen Beruf, der mich erfüllt, der zu mir passt und der, der einfach wunderbar ist: Wenn man sieht, wenn Menschen rausgehen, die sich die erleichtert sind und die auch ein Stück ein anderes Leben führen können, als sie vorher geführt haben.

Corinna Klein: Und bringt ja auch Frieden in die Gesellschaft. Wenn jeder sich aufgeräumt hat, gibt’s ja gar keine Probleme!

Karina Gütges: Ja, das ist eben auch mein, mein, mein Credo. Das heißt, wenn jeder bei sich Frieden machen würde, hätten wir im außen Frieden. Und ich habe dadurch, dass ich bei der Polizei ja unterschiedliche Bereiche, ich habe auch in der Prävention, ich hab, ich war im europäischen Netzwerk für Polizistin, ich habe zwei Jahre ehrenamtlich im europäischen Vorstand mit European Women Police Women gearbeitet und hab in der Prävention eine Stiftung mit aufgebaut. Das heißt, ich habe in viele verschiedene Bereiche, die auch dann bei der Stiftung Politik nahe waren, rein gerochen und ich hab sehr viel, es gibt so ein schönen Buchtitel „Geförderte Eitelkeiten“ kennengelernt und hab immer gedacht, ja, wenn Menschen mit sich Themen haben, gibt’s Möglichkeiten, verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Entweder ich gucke nach, ich reflektiere mich, versuche Weg zu finden, dass ich damit klarkomme oder ich sublimiere, nennt man das als Fachbegriff. Nehmen, macht reichen die Macht aus, und dann kann ich das schön kompensieren. Aber ich gehe nicht an die Wurzel und das, was in der Politik zum Teil passiert, sehen wir ja alle auf dem Teppich heutzutage, und das war früher auch nicht anders. Aber deswegen ist mein Credo, dass jeder wirklich bei sich gucken sollte, wie kann ich mich befrieden, wie kann ich meine Muster aufräumen und dann in die Welt hinaustreten. Wenn jeder das machen würden, hätten wir auch befriedete Politiker, befriedete Polizisten, befriedete Demonstranten. Das würde alles auf einer ganz, ganz anderen Ebene ablaufen. Und von daher bin ich jetzt einfach glücklich, dass ich diese Heimarbeit machen kann. Weil ich das einfach, wenn die Menschen rausgehen und sie sagen, sie können ihr Leben jetzt auch ein anderes Leben in den Bereichen, das ist so was, das gibt einem ein tiefes Gefühl, etwas Sinnvolles in dieses Leben hineinzubringen. Und das erfreut mich tausendmal mehr als das, was ich in dem, auch wenn es interessant und spannend war, was ich eben in den 20 oder in diesen 27 Berufsjahren bei der Polizei gemacht habe.

Corinna Klein: Ja, es spricht ja auch dafür, Annette, in deiner Ausbildung, da sind ja so viele verschiedene Menschen. Wir hatten ja auch Unternehmer hier schon, Ärzte, Journalisten, ja, also, das ist ja auch für dich wunderschön oder so viel verschiedene Aspekte dann auch als Dozenten nachher da zu haben.

Annette Müller: Ja, das ist, ich wollte gerade sagen, also, Karina ist ja jetzt nicht nur Heilerin in dem Sinn in ihrer eigenen Praxis, sondern sie ist ja auch zwischenzeitlich Dozenten an der Heilerschule. Und das ist etwas, was mir ganz viel Spaß macht. Denn wenn sie dann sagt, ja, ich war 27 Jahre bei der Kriminalpolizei, dann sitzen dann zwölf Leute da mit offenem Mund und fragen dann auch, aber ist denn Kriminalpolizei nicht interessanter als Heilen zum Beispiel?

Karina Gütges: Ja, und das ist wirklich so ein Effekt! Wenn ich irgendwo erzähle, ich bin Heilerinnen oder ich bin Psychotherapeut, dann gucken alle immer so, ach, das Überhören die fast. Wenn ich sage, ich war Kriminalbeamtin, dann kommen alle und sagen, oh, das war doch spannend. Und ich sage immer nur, ich verstehe das nicht! Ich finde es andersrum tausendmal spannender, weil da passiert direkt was. Aber ich meine, wenn man ins Fernsehen schaut, es gibt so viel Krimiserien mittlerweile mit Männern, mit Frauen. Es sind ja immer Kriminalhauptkommissare, die da ermitteln, und das, und jeder guckt ihm zu. Und das ist für mich sowas, ich lasse Leben, durch das Zugucken lasse ich leben. Ich merk aber, beim Heilen bring ich was ins Leben. Ich bin aktiv und bin ich passiv, und das ist, und da zu sehen, wie da Veränderung passieren, das ist tausendmal interessanter als jeder Krimi. Ich meine, ich habe da auch Geschichten erlebt, wo man sagt, das gibt’s gar nicht, aber dass das Heilen, ist noch ganz andere Liga.

Annette Müller: Ja, und dann eben auch, wenn sie sagt, sie erlebt so viele Veränderungen. Also, sie erlebt, hat ja ihre eigene Veränderung erlebt durch die Ausbildung selbst, die sie ja schon geschildert hat. Und erlebt jetzt mit, wie sich andere auch verändern in dieser Ausbildung, was das für ein Persönlichkeitswachstum hervorruft.

Corinna Klein: Ja, ja, da sind wir auch an einem spannenden Punkt, gerade was die Psyche angeht und die seelischen Themen dahinter. Das finde ich ja immer. Ich frage ja immer Annette dann, weil ich ja auch immer diese Themen interessieren. Ja, was ist das dann hinter der Krankheit? Muss man da nicht noch das Thema Netze immer so nö, ich heile das alle weg, und ich denke so, wo ist meine Story? Ich brauch nochmal jetzt: Sorry, und du hast ja auch die eben systemisches Arbeiten, Traumata, ist ja auch so dein Steckenpferd. Kann ich jetzt wirklich nur über den Körper heilen oder tust du auch noch diese Aspekte der Psychologie oder der Ursachen noch mit integrieren oder hat sich da auch was bei dir geändert?

Karina Gütges: Also bei mir hat sich da ganz viel geändert, weil, ich bin ja auch jemand, ich will ja wissen, woher was kommt. Und bin ja also dieser Forscher, also den Ermittler kann ich nicht ganz ablegen oder die Ermittlerin in dem Bereich. Und es ist aber so, dass ich festgestellt habe, da kommt man oft an, an Blockaden, wo derjenige gar nicht weiß, woher das kommt, also wo man gar nicht erst mal erforschen kann, wieso hat sich das denn ausgebildet? Und mittlerweile durch meine Arbeit eben Kriegskinder, Kriegsenkel der Schweiz, Verdingkinder, das sind Sachen, wo Sachen passiert sind. Die sind in der Vorgeneration oder in der Vorvorgeneration, und das nennt man zum Beispiel im Bereich des Traumas, der Trauma Arbeit, transgenerative Trauma Weitergabe. Sie wird also von einer Generation auf die andere weitergegeben. Die Auswirkungen aber, die Ursachen liegen eben vorher. Und da kann oft die Verknüpfung nicht gemacht werden und da ist man dann erst mal hilflos. Und das ist das tolle an dieser Ausbildung, dass wir ja da über den Körper gehen und der Körper hat die Fähigkeit, wenn du ihm Impulse gibst, dass er sich selber Heilen kann. Also du gibst Impulse und dann richtet er sich neu aus. Ihr habt das ja in den vorherigen Sendungen auch schon gesehen, wie dann plötzlich die, die Wirbelsäule sich aufrichtet, der Atlas wieder in seine Ursprungsposition hineingebracht wird. Und der Körper, Seele, Geist immer zusammengehören, ist es im Grunde genommen, du kannst über die Psyche gehen und der Körper zieht nach oder du gehst über den Körper und die Psyche zeigt dann auch wieder neue Felder. Also die heilt sich und zeigt aber auch neue Felder, wo man noch nachjustieren darf, sollte und, und das finde ich einfach toll. Und da kann ich dann ansetzen, und ich habe es bisher immer gemacht. Ich bin erst über die Psyche und Körper hab ich mitgenutzt bei bestimmten Therapieform, den mit einzubinden, weil der Körper kann nicht lügen im Gegensatz zu unserem, unserem meint. Und jetzt habe ich das aber so umgedreht, dass ich wirklich erst den Körper damit arbeite, die Aufrichtung, das, was sich aufrichten lässt, was sich heilen lässt, heile, und dann gucke, was zeigen sich für Themen da noch mit und dann die Themen integrieren und an den Themen weiterarbeiten. Und das ist für mich so, wie soll ich sagen, ich habe lange danach gesucht. Ich habe immer gedacht, Heilen muss einfach sein, das darf nicht zu kompliziert sein. Und mit der Heiler Ausbildung die Annette, ja, ich finde, sie hat einfach großartiges zusammengestellt an Therapie oder da sind ja nicht Therapie, sondern Heilformen. Aber die kann ich als Heiler einfach so super auf meine therapeutische Arbeit aufsatteln, und ich bin eben so begeistert davon, dass ich sie nochmal eben umgekehrt habe. Ich mache erst die Heiler Arbeit, und dann setzt die therapeutische Arbeit mit da drauf, und es geht ja auch Hand in Hand. Man kann es ja nicht so messerscharf trennen oder so, und das ist einfach das tolle an dieser Ausbildung. Und der Körper lügt nie und der Körper heilt sich selber, wenn man ihm die Chance gibt. Und wir geben diese Impulse und das ist es hochspannend, spannender als jeder Krimi finde ich, was man.

Corinna Klein: Wie war das bei dir so? Ich glaube, viele kennen vielleicht dieses Gefühl, ich bin hier in dem Beruf irgendwie falsch oder ich habe keine Lust mehr, es erfüllt mich nicht mehr. Und bei dir war ja natürlich die Königsdisziplin, wirklich aus diesen Beamten Strukturen, wirklich diesen Mut zu fassen und da in diese Heiler Selbstständigkeit zu gehen. Was würdest du sagen, wenn jetzt doch vor dieser Herausforderung stehen? Bestimmt viele, auch in der Ausbildung, dieser Sicherheit gegen Sinn des Lebens, irgendwie so dieser innere Kampf.

Karina Gütges: Also, mir war klar, weil ich auf meiner Reise, bin ich ja auch in Indien und Asien gewesen und ich bin eigentlich schon Zeit meines Lebens so eine Sinn Suchende kann man da sagen und mittlerweile weiß ich das aus meiner Geschichte heraus. Eben, ich habe eben eine Mutter, die eben Kriegskind war, ein Vater, der noch junger Soldat war und ich hab meine Mutter emotional nie gespürt und habe dadurch aber auch viele. Ich habe Jahre gebraucht, um sie dann zu spüren. Selber und in diesem Prozess ist es so, dass du dir die Sinnfrage eben öfter stellst, als wenn alles easy peasy in deinem Leben verläuft, und ich habe immer so auf der Suche nach dem, was ist denn das, was, was möchte ich denn, was tut mir gut, was entspricht mir? Und ich hatte das Gefühl, in meiner Generation ist es oft noch so, dass ich gesagt bekommen habe, was man toll finden soll. Also, die ganze Kriegsgeneration hat ja, wenn man sich damit beschäftigt hat, weiß man, die haben dieses ganze erleben, was kollektiv ein Trauma bedeutet hat, haben die abgeschnitten, sind aus den Gefühlen rausgegangen haben. Es war niemand mehr da, der trösten konnte und sind ins große Schweigen und in die Arbeit gefallen. Und dieses Arbeiten, körperlich hart arbeiten, meine Eltern hatten einen Bauernhof, wurde mir als Ideal auch vorgehalten. Und als dann kommen noch die geschlechtsspezifischen Sachen hinzu. Als Mädchen muss man brav und nett sein, man hat den Vater zu gehorchen. Also, ich bin richtig klassisch patriarchal aufgewachsen und habe das immer angezweifelt und hat im Gegenzug dazu in der Schule super Lehrer, als 68er Lehrer die Sachen, ihr müsst nicht alles annehmen. Wir müssen es erst mal überdenken, ob es für euch passt, und dann sagt ihr, das will ich und das will ich nicht. Und in diesem Widerspruch bin ich aufgewachsen. Und mir waren die 68er Lehrer lieber, und das war für mich einleuchtender als das andere. Das andere sind für mich wirklich alte Zöpfe, wo wir die Reste ja immer noch sehen, wohin das führt.

Corinna Klein: Viele Lehrer haben sich aber da auch wieder hin entwickelt.

Karina Gütges: Jetzt zu dem Alten? Das kann ich ja nicht beurteilen, weil ich ja gerade jetzt nicht in die Schule gehe. Aber damals, das waren für mich Offenbarungen. Diese Menschen, die mutig waren und die ein anderes Lebensbild auch vermittelt haben und das ist bis heute. Für mich sind das große Vorbilder gerade zwei dieser Lehrer, die jetzt schon auf die 90 zugehen. Und, und das war immer so, dass ich das Gefühl hatte, ich weiß aber gar nicht, was ich will, weil mir das abtrainiert worden ist. Ich hatte irgendwann das Gefühl, das, was ich toll finden sollte, das wollte ich nicht, und das, was ich wollte, wurde mir gesagt, das ist nicht toll, und dann hörst du auf zu fühlen. Also mir ist ja das gleiche passiert. Ich habe ja nicht mehr gefühlt, ich habe auch in depressive Züge hineingegangen, weil das, was ich fühlen wollte, durfte ich nicht und konnte ich nicht, und das, was ich sollte, wollte ich nicht. Und was machst du dann in diesem Dilemma? Und das heißt, ich musste mich früh auf diese Suche begeben. Wo sind Lösungen? Deswegen bin ich auch so jemand, der das ergründet. Wie sind die Zusammenhänge, wann passiert das? Deswegen habe ich mich mit Kriegsenkel beschäftigt, mit Traumata, weil ich wissen wollte, wie entsteht denn sowas, dass man das verliert? Und auch mit der Ausbildung wiederum habe ich wieder ein Stück mehr. Also, da habe ich das, dieses missing link, das über den Körper gehen, und das SKY ist über die Emotion, und das lernt man auch im Traum habe, wenn du die Gefühl abschneidest, gehst du in die Depression, in die innere Leere, und du musst die wieder lernen oder darfst wieder lernen, Gefühle zu fühlen, auch wenn sie noch so weh tun. Und diese Gefühle, die wir ja Emotionen nennen, diese klassischen, diese Ursprungs Emotion, gibt’s vier Stück. Das ist die Freude, die Angst, die Wut und die Trauer. Auf die kann man fast alles zurückführen. Dann gibt es noch Schuld und Scham. Aber fast alles lässt sich darunter unterordnen. Und wenn du die, und wir haben gelernt, sie abzutrennen und sie wieder sich wieder damit zu verbinden, ist eine große Herausforderung, weil damit auch die ganzen Schmerzen und, und die Themen hochkommen, wo du das abgespalten hast, und das will verarbeitet werden, und das ist auch mein Weg. Deswegen kann ich auch viele Leute, die zu mir kommen, einfach verstehen, weil ich weiß, okay, ich habe dann schon eine Ahnung, dass das könnte: Okay, das könnte das die Emotion sein oder die, und die Kunst ist es nicht zu sagen, sondern der Klient muss es selber herausfinden. Und ich kann nicht für ihn durch diesen Prozess gehen, er muss selber durch diesen Prozess gehen. Deswegen ist SKY auch so ein tolles ergänzendes Mittel. Also, ich hab mir mittlerweile wirklich angewöhnt, wenn der Körper einmal wirklich in so einer Grundstruktur, das heißt, er muss noch nicht mal vollkommen ganz. Das schafft man bei Menschen, bei größeren Skoliosen oder sowas schafft man das nicht immer 100 Prozent. Aber wenn der einmal wirklich in die Richtung gebracht ist, dann guckt man, was ist parallel dazu noch an emotionalen Themen. Die behandle ich dann eben mit dem SKY Verfahren und für diesen Klienten durch, durch den Prozess, dass er durch die Emotionen hindurchgehen kann. Und was ich selber persönlich auch noch großartig finde, was bei einem Klienten sensationell war, ist dieses Morphic Renaissance, wo die Ingrid Anna dann ja da war, das eben am Knochen. In unseren Knochen speichern wir ja auch die Erlebnisse ab, in allen Zellen und in den Knochen, die von der Zeugung bis zur Geburt passieren, und durch Stimulierung oder Aktivierung der Knochen durch dieses Verfahren, der Morphic Renaissance können, auch da Integration von Erlebnissen, zu denen wir ja auch keinen bewussten Bezug haben. Die sind ja passiert, als wir noch gar kein Bewusstsein hatten, und die können sich auch regulieren, und diese im Grunde genommen diese drei Sachen, die die Heilarbeit, die Morphic Renaissance, das SKY zusammen ist, so ein Werkzeugkasten mit all den kleinen Sachen noch dazu, für die ich so unendlich dankbar bin. Weil ich das Gefühl habe, ja, jetzt bin ich ausgestattet, jetzt kann ich richtig arbeiten. Jetzt, jetzt geht es, jetzt geht mein Leben erst richtig los. Und wir, brauchte ich knappe 60 Jahre, um dahin zu kommen. Aber dann denke ich, das ist doch auch. Andere bereiten sich jetzt auf die Rente vor und ich habe das Gefühl, ich bin jetzt da angekommen, was ich machen möchte, und jetzt geht das richtig los.

Corinna Klein: So schön also!

Annette Müller: Karina hat das gerade erwähnt: Also, in der Ausbildung bekommt man sehr viele Werkzeuge, die dann auch zu einem passen. Also, sie hat jetzt drei davon genannt: Morphic Renaissance, da hatten wir ja auch schon eine Sendung mit der Ingrid Anna. Das ist da, wo man zurückgeht vor dem Zeitpunkt der Geburt, um dort sozusagen Informationen zu ändern, auf dass der Körper sich dann anders entwickelt. Das heißt also, zurück für die Zukunft, das ist toll. Und dann eben das SKYourself. Da hat man ja auch Annette Bokpe, eher eben diese emotionale Methode beschrieben hat. Und dann eben auch noch die Power, mit der wir dann arbeiten. Wo wir ja auch schon Fotografien gezeigt haben, vorher, nachher. Also, die Heiler Ausbildung passt auf so viele verschiedene Menschen. Das stellt Karina jetzt auch fest, weil sie ja zwölf Leute vor sich hat, von denen sie dann weiß, aus welchem Berufzweigen sie kommt, wer das ist, was für Wünsche sie haben, welche Erwartungen sie mitbringen, warum sie Heiler werden möchten. Das sind eben ganz viele dabei, die eben auch die Karina auf der Suche nach dem Sinn, Sinn, Sinn des Lebens, Sinn der Tätigkeit, Frust im jetzigen Dasein, da einfach nicht mehr mitmachen zu wollen. Und da hat aber auch nicht jeder den Mut zu sagen, okay, ich höre mit meinem alten Beruf auf. Das ist ja auch gar nicht notwendig, sondern alleine diese Fähigkeiten zu haben, das hilft ja schon in der eigenen Familie. Es hilft im eigenen Umfeld, es hilft im Urlaub, dass es immer dabei. Wenn ein Unfall passiert, kannst du helfen, wenn sich Leute streiten, kannst du helfen, wenn irgendjemand irgendwas entwickelt, da kannst du dann eben auch eingreifen und helfen, zur Seite stehen. Also, das ist schon, es sind tolle Werkzeuge, die da eben vermittelt werden. Und es passt im Prinzip auch zu Jedem, der das möchte. Also egal, ob das jetzt die Hausfrau ist, die sagt, Kinder sind aus dem Haus, Hund ist tot, das mache ich jetzt, ich werde erst mal Heilerin oder ob das jemand ist, der schon von vorherein weiß, ich möchte eigentlich schon, seit ich Kind bin, Heilen und findet dann irgendwann in dieser Ausbildung früher oder später schön, also auch Ärzte, auch Therapeuten. Also, ich hatte eine ganze Arztfamilie da, Vater Arzt, Mutter Arzt, kam mit der Tochter. Die Tochter war 15, als sie angefangen hat. Die sind aus dem Allgäu, also ganz toll, sehr, sehr schön. Und das ist auch etwas, was mich so freut, dass eben diese wirklich vielen verschiedenen Berufszweige, unter anderem eben auch eine Kriminalbeamtin, dann eben die Heilausbildung nicht nur gemacht hat, sondern jetzt auch unterrichtet und mir sagt, sie findet das also tausendmal spannender als die 27 Jahre Kripo, das finde ich schon toll.

Corinna Klein: Schön so, wenn sich jetzt da wirklich die Leute informieren wollen oder sagen, okay, weil, du hast ja auch für Ärzte Ausbildungsmöglichkeiten, und wo kann man sich dann da informieren?

Annette Müller: Die Webseite anschauen, www.ecole-san-esprit.de.

Corinna Klein: Danke euch Beiden und ich würde mich freuen, wenn wir in der Runde noch mal weitermachen. Dann gibt es da noch spannende Themen, wo wir wirklich anschauen können. Sehr schön! Danke, danke dir, danke für die Einladung. Sehr gerne, liebe Zuschauer! Ja, so schön, dieser Heiler Beruf und wie auch doch viele verschiedene Menschen dann diesen Weg als Berufung finden. Ich hoffe, sie hat es auch inspiriert. Bedanke mich fürs Zuschauen. Bis bald, und tschüss!

Episode #040: Die Geistheilung aus kriminalistischer Sicht

Episode #038: Die verblüffenden Erfolge der Geistheilung

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Ich habe heute Annette Müller bei mir. Sie hat die amazinGRACE Ausbildung für Heiler ins Leben gerufen. Wir werden heute mal die ganzen Erfolge auch miteinander besprechen, wie so eine Heiler Ausbildung abläuft und wie wichtig es ist, dass wir wirklich Wissenschaft und die Heiler Fähigkeit mit diesem Brückenbau auch in die Schulmedizin verbinden. Dafür hat sie auch einen Preis bekommen und gleichzeitig auch wirklich dieses Berufsbild als klassischer Beruf in unserem Alltag, in unserer Gesellschaft zu integrieren. Und ich freue mich sehr, dass sie heute da ist. Bleiben sie dran!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette!

Annette Müller: Hallo, ich freue mich sehr hier zu sein.

Corina Klein: Vielen Dank! Ich freue mich auch! Wir hatten ja mal so ein tolles Interview, wo du dein neues, ja deine neue Schule gezeigt hast. Und das ist ja wirklich am Lago Maggiore, ein absolutes, traumhaft schönes Objekt mit tollen Räumlichkeiten und, und, und. Und die Heiler, die dort ausgebildet werden, da haben wir auch schon einige hier gehabt, wirklich mit unglaublichen Erfolgen. Und ich freue mich jetzt einfach nochmal von dir den aktuellen Stand, was gibt es Neues, wie sieht die Ausbildung aus? Für wen ist sie also, dass sie da einfach nochmal so einen schönen Rundumblick machen?

Annette Müller: Also, wer immer gerne sozusagen sein Geld mit sinnvoller, ausfüllender, freudvoller, befriedigender, toller Tätigkeit, der damit sein Geld verdienen möchte, der ist in der Heiler Ausbildung wirklich richtig. Also, ich möchte, wir möchten, also sind ein Team von fast 30 Leuten jetzt zwischenzeitlich, die alle Unterrichten, das Geistige Heilen über die Methode amazinGRACE. So in die Gesellschaft integrieren, dass es eben Anerkennung findet und nicht mit gerümpfter Nase angeschaut wird. Und da sind wir auf dem aller, allerbesten Weg, weil eben die Ergebnisse so überzeugend sind. Wer heilt, hat Recht und ich habe einige Bilder, einige Fotos mitgebracht mit Fähigkeiten, die man erwirbt, wenn man bei uns in der Ausbildung nicht nur ist, sondern sie auch dann abgeschlossen hat. Aber einige dieser Fotos, die wir jetzt sehen, sind schon während die Schüler in Ausbildung waren entstanden.

Corina Klein: Kurz vorab, wie lange geht denn so eine Ausbildung, dass man die Bilder auch einschätzen kann? Was hat der Heiler dafür eine Ausbildungszeit investiert?

Annette Müller: Wir haben zwei verschiedene Methoden. Eine richtet sich an Therapeuten und Ärzte, die geht sehr schnell. Die ist intensiv, die ist also kompakt gebündelt. Das sind grob gesagt, drei Mal eine Woche. Ähm, je nachdem, wie man eben diesen Block dann bucht, dauert das ein paar Monate bis zu einem Jahr. Und die Modul Ausbildungen, die ziehen sich in sieben Modulen mit dem gleichen Lehrstoff, mit dem gleichen Inhalt dann über eineinhalb bis zwei Jahre hinweg.

Corina Klein: Und gibt es da irgendwelche Voraussetzungen?

Annette Müller: Äh, Voraussetzungen in dem Sinn nicht wirklich, also nicht wirklich. Jeder, der denken kann, Jeder, der denken kann, kann es also. Ich habe sogar eine Dame in der Ausbildung gehabt, auch eine tolle Heilerin geworden. Die hatte nur einen Arm. Also, man braucht noch nicht mal beide Hände. Ja, also Jeder, der denken kann, da kann es also. Ich habe noch nicht mit den sogenannten geistig Behinderten gearbeitet, um zu sehen, ob die das dann können. Das weiß ich nicht. Das wäre mal ein Versuch wert. Aber irgendeine körperliche Behinderung, die steht dem nicht im Weg.

Corina Klein: Hm, viele verbinden ja auch mit, mit geistigem Heilen oder generell mit Heilen, dass man irgendeine Philosophie verfolgen sollte oder mit irgendwelchen Geisthelfern oder an irgendwas glauben muss. Sind da irgendwelche Reglemente?

Annette Müller: Überhaupt nicht im Geringsten. Also, ich lege sehr, sehr viel Wert auf eine pragmatische und sachliche Ausbildung. Das ist alles Ergebnisbezogen und nicht Glaubensbezogen. Also, es ist egal, ob jetzt jemand aus dem Christentum kommt oder ob er ans Universum glaubt oder an einen Gott glaubt oder an das Schicksal glaubt oder ansonst irgendwie etwas. Also, das spielt überhaupt gar keine Rolle. Also, ähm, manchmal steht das so ein bisschen im Weg, weil ja doch eben auch so verschiedene Vorurteile dann eben mitkommen. Aber das ist dann mit den Ergebnissen ganz schnell vom Tisch.

Corina Klein: Ja, dann, wir gehen mal durch. Das erste finde ich natürlich jetzt schon extrem spannend. Haben also hier, das ist ja, wenn man eigentlich wäre es noch spannend, wenn man mir eine Linie zeichnen würde, man einmal wirklich den Winkel mal messen könnte.

Annette Müller: Da hast du wirklich Recht. Also, wir haben hier auf der linken Seite die krumme Nase vom Joseph, der in der Ausbildung gewesen ist mit Henrik Habermann. Der ja auch hier der Vorzeigeunternehmer, der auch schon hier in der Sendung war, der ja jetzt eben diesen Anschlusskurs anbietet: Wie mache ich meine eigene Praxis, wie werde ich erfolgreich. Um eben die Heiler darin zu unterstützen, dass sie tatsächlich das als Beruf machen können. Und der hat also ganz am Anfang seiner Ausbildung schon Josephs Nase gerade gemacht. Da habe ich dann zum Hendrick gesagt, so, jetzt gehst du mal dahin und machst mal mit dem, was du jetzt gelernt hast, Josephs Nase gerade, und dann gab es dann erst mal bei beiden, so jetzt tatsächlich und: Na ja, sagt Hendrik, okay, du hast ihn ja kennengelernt, machen wir mal!

Corina Klein: Und das ist jetzt das Ergebnis, und wie lange hat es? Welches Ausbildungsstadium war Hendrik damals?

Annette Müller: 25 Prozent: Ah, ja!

Corina Klein: Ja.

Annette Müller: Hm!

Corina Klein: Also gerade ein Viertel angefangen.

Annette Müller: Aber 25 Prozent und das war ein, das Ergebnis von 15 Minuten.

Corina Klein: Das ist also wirklich der absolute Hammer. Ein bisschen sprachlos wieder was heißt wieder selten eigentlich, aber das ist schon faszinierend. Kann ich auch Dinge bei der Nase? Überlegt man sich ja natürlich, um sowas korrigieren zu müssen. Hätte er eine OP notwendig sein müssen? Lassen sich im Körper nur Dinge heilen und korrigieren, die wirklich in einer Fehlstellung sind? Oder kann ich auch Dinge beeinflussen, wenn ich sage, okay, ich habe jetzt einfach optisch nicht so ne schöne Nase und will die irgendwie beeinflussen, muss wirklich einen Schaden davor also, dass es in diese Korrektur kommt?

Annette Müller: Es ist tatsächlich so, dass die Menschen, die in der Heiler Ausbildung sind, aber im Verlauf der Zeit definitiv alle schöner werden. Schöner in dem Sinn, weil der Körper sich komplett harmonisiert. Also hier ist jetzt nicht nur die Nase gerade gewesen, sondern damit die Nase gerade werden kann, muss ja die ganze Schädelstruktur sich geändert haben, und das ist ja auch passiert. Das heißt also auch, das ganze Gesicht von Joseph wurde viel harmonischer, weil wir kennen das ja. Wenn wir uns fotografieren, schneiden das Foto durch, halten, dann zwei gleiche Hälften aneinander, dann sehen wir ganz anders aus. Also wir haben dann wirklich zwei komplett verschiedene Gesichter.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Und das ist jetzt zum Beispiel etwas, was da wirklich total harmonisiert wird. Vielleicht schauen wir uns das, vielleicht suchen wir schon gleich nach dem Bild, wo wir sehen wie die Zähne gerichtet sind.

Corina Klein: Ah ja, das war auch sehr beeindruckend.

Annette Müller: Da sehen wir ja erst erstmal den Josef mit Hendrik Habermann zusammenarbeitet, dann auf der Recht, auf dem rechten Bild sehen, weil wir Hendrik ganz nonchalant mit …

Corina Klein: Genau weiter.

Annette Müller: Hand in der Hosentasche, da, gerade mal okay, das machen wir doch gerade mal weg! Also, das finde ich jetzt sensationell! Das auch wieder Hendrik und Joseph zusammen und da haben wir jetzt Joseph, der mit Hendrik arbeitet, und dann gehen wir mal weiter. Gucken wir mal. Hier haben wir jetzt die Zähne!

Corina Klein: Also das, da bräuchte man ja eigentlich eine Zahnspange oder irgendwie.

Annette Müller: Also das Ergebnis einer Sitzung, also dieses Ergebnis mit den Zähnen. In einer Sitzung war jetzt, allerdings schon viel später, ungefähr 75 Prozent der Ausbildung, erzielt worden.

Corina Klein: Aber verschieben sich die Zähne dann in diesen Minuten? Ja, ja, das ist ja okay. Jetzt ist ja ganz schön viel, was sich da verschiebt, sehr viel. Der Schneidezahn ist ja komplett gerichtet.

Annette Müller: Komplett, das ist unglaublich! Also damit sich natürlich, die sind, natürlich nicht die Zähne, die sich verschieben, sondern das ist natürlich die ganze Schädelstruktur, die Schädelplatten, das Keilbein, das Nasenbein, ja, Kiefer, Gelenke, Zungenbein, das ist alles Oxiput, es hängt alles miteinander zusammen und das kommt wieder in die Harmonie. Das spürst du auch ganz oft unter deinen Händen, wenn du da jetzt dann dran bist, wie der Schädel sich bewegt, manchmal hört man das auch knacken.

Corina Klein: Ich hatte ja auch schon mal zwei Sitzungen und da merkst du richtig, wie dein Körper einfach sich korrigiert. Sich korrigiert von alleine, und da ist aber echt erst danach, fühlt sich natürlich wirklich an wie, ach, so ist es richtig!

Annette Müller: Wieder neu finden, genau, und hier sind es nicht die Zähne, sondern das ganze Schädelsystem, die ganze Aufhängung, alles inklusive Halswirbelsäule. Das ist alles, hat sich alles gerichtet und dadurch sind die Zähne gerade.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Also ansonsten, du kannst das definitiv nur mit Zwang und Zahnspange machen, über einen ganz großen Zeitraum mit Knochenabbau und Aufbau, mit dem Risiko, dass du durch den Knochenabbau später die Zähne verlierst. Ja, also, ich meine, dass jetzt jeder, damit zum krummen Gebiss kommt, so ein Ergebnis hat, das können wir nicht versprechen, das geht nicht!

Corina Klein: Es ist auch die Frage, was ist dran oder was ist der Körper grad bereit?

Annette Müller: Also, im Prinzip alles, was der Körper möchte, heilen, und zwar so schnell wie möglich.

Corina Klein: Haben wir noch Bilder? Ja, ja, wir haben auch.

Annette Müller: Bilder, hier haben wir auch. Das ist auch nach 25 Prozent. Das ist eine Modul Ausbildung, geht die Teilnehmer nach Hause. Zur Tochter darf ich mal ausprobieren, was ich gelernt habe, und auf einmal macht es knack, knack, knack, knack, knack, knack, und die Nase ist gerade.

Corina Klein: Und sie hatte mehrfach gebrochen: schiefe Nase, okay.

Annette Müller: Also, das ist ihr sozusagen zufällig passiert. Es war also ein Nebeneffekt. Toll, total toll! Ja, gucken wir mal, was wir noch haben. Hier sehen wir also die Haltung, also, wir sehen einen ganz starken, ganz starken Zug der Bänder, dahinten im ganzen Nackenbereich. Du siehst also, beim ersten Bild wie die Muskulatur angespannt ist, wie du also eben auch vom Kiefer Stückchen auf der rechten Seite siehst. Und dann auch beim nachher Bild siehst du, dass sich das alles entspannt hat, der Hals ganz gerade ist. Und, ähm ja, also der Mensch hat es, ein junger Mann, der hat also wirklich, ähm, viel, viel besseres Körpergefühl und einen viel besseren Start ins weitere Leben dadurch, dass eben der Körper selbst das Ganze nicht ausgleichen muss. Das ist also wirklich sehr toll! Ja, hier, das ist auch das Ergebnis von 20 Minuten. Also, ich muss dazu sagen, da ist nichts irgendwie ähm, jetzt mit Photoshop oder irgendwie sowas gemacht haben. Das war tatsächlich ein Ausschlag gewesen. Die Frau war, das ist in Usa, die Frau war bei mehreren Ärzten, die hat mit Cortison gearbeitet, das wurde nicht besser, überhaupt nicht!

Corina Klein: Seitdem auch ich dachte, es wäre eine Verletzung.

Annette Müller: Nein, nein, nein, ein Ausschlag. Seit Wochen zu Hause und schwer krank und das ist eben auch sozusagen. Ja, du hast dein Geist und deine Hände immer dabei. Was hast du kommen? Lass mich mal noch 20 Minuten. Sieht es so aus, also fantastisch. Zlso auch das ein Bein, auch die ganze Haut drum herum, also nicht nur diese Entzündungen um diese Löcher herum, sondern auch die ganze Haut drumherum. Siehst du an der Farbe, wie sich das auch entspannt hat? Das ist nicht irgendwie vom Foto verändert, sondern es ist tatsächlich verändert. Hörsturz, akuter Hörsturz: Okay, du siehst da sam 22.01. zum Arzt. Ähm, das ist eine Sprechstundenhilfe gewesen, den Hörsturz gehabt hat, ist sofort zum Arzt gegangen. Ärztin kann: amazinGRACE. Sprechstundenhilfe kommt wieder zurück. Okay, Ärzten meint: Okay, lass mich mal machen, schaut dir das nächste Bild an, das nächste: Ach, 23.01, erste Schau, oh, alles wieder fast komplett!

Corina Klein: Nach zwei Tagen einen, einen Tag, was war es?

Annette Müller: Der eine

Corina Klein: Und zwei ein, 22.01

Annette Müller: Hat dann direkt am gleichen Tag wieder zurückgekommen. Ärztin sagt: Komm, lass mich mal amazinGRACE machen. Geht am nächsten Tag, sagt, ist doch alles wieder in Ordnung, ich kann wieder hören, ich habe keine Ohrgeräusche mehr. Geht dann wieder zum gleichen HNO Arzt und kommt mit dem Ergebnis, dieses mit Ergebnissen zurück. Also, das ist wunderbar, und hier sehen wir das, wenn du noch mal einen Schritt nach vorne gehst. Genau da bin ich in USA, in einem Versuch als Heilerin. Da werden also dem Patienten die Elektroden angelegt, also die Hirnströme gemessen. Ich werde dann irgendwann, ohne dass der Patient weiß, wann, meine Heilimpulse vom anderen Zimmer aus schicken, auch noch, also über Fernheilung, und die Hirnströme werden gemessen, und da siehst du jetzt, wie sich das verändert. Also, es ist unglaublich, was da im Gehirn passiert!

Corina Klein: Beschreib mal die Bilder, was man da jetzt erkennen kann.

Annette Müller: Was sich verändert, der Deltazustand sich verändert und der Titerzustand sich verändert hat. Also wie sehr, und zwar, ähm, wird das ja sozusagen ständig gemessen. Das sind ja jetzt nur Momentaufnahme, kannst also richtig sehen, in dem Moment, wo ich anfange zu heilen, macht das Zack. Hirnströme verändern sich eben auch in der Grafen, und du siehst, wie der ganze Körper in die komplette Tiefenentspannung geht, und zwar eine Tiefenentspannung, die du auch nicht mit Meditation oder sowas erreichst, sondern noch viel, viel tiefer. Und, ähm, das war also die Erklärung des Arztes, der diese Versuche durchgeführt hat, dass der Körper sich dann selbst heilt. Also das heißt, wir versuchen im herauszufinden, wie kommt es überhaupt zustande, dass über diese Impulse jemand in die Heilung kommt, und wir sehen: Okay, es hat einen direkten Einfluss auf die Gehirnströme. Ja, aber das macht mir natürlich total Spaß, ja! Und!

Corina Klein: Auch diese, die Wissenschaft halt wieder so mit reinzunehmen, wo man dann wirklich sagt, okay, was hält eigentlich dann wirklich viele noch davon ab, sich wirklich diesem Thema auch zu öffnen? Warum muss noch diese Spaltung stattfinden zwischen was, weiß ich, der Wissenschaftler und der Klar ist natürlich für den Orthopäden ungünstig, für den Schönheitschirurgen, wenn du einfach in 20 Minuten die Nase gerade machst.

Annette Müller: Also, Fett absaugen haben wir bis jetzt noch nicht geschafft.

Corina Klein: Das wäre aber das wäre überragend. Genau dafür können wir ihnen dann noch einsetzen.

Annette Müller: Schauen wir noch mal weiter, also da bin ich eben in diesem Versuch, und hier haben wir jetzt auch sensationell O-Beine. Also, du siehst diese Beine auf der linken Seite. Junges Mädchen, 18 Jahre, hat noch nie im Leben im Minirock angehabt. Totale Selbstzweifel also, es ist ganz furchtbar schlimm, und hier war tatsächlich eben auch im Gespräch, dass sie operiert wird, um eben die Beine gerade zu stellen.

Corina Klein: Und dafür hätten die Beine gebrochen werden müssen.

Annette Müller: Natürlich müssen die Beine gebrochen werden, also komplett ja. Und dann haben wir nach der ersten Heilsitzung, ist das mittlere Bild gewesen, ist auch schon toll, und nach der zweiten Heilsitzung, das war dann eben am zweiten Tag.

Corina Klein: Ach, das war jetzt auch alles innerhalb von zwei, drei Tagen, zwei Tage Zeit!

Annette Müller: Also, du siehst hier erste Heilsitzungen, hat das gleiche an, und das war dann am nächsten Tag. Und ein junges Mädchen aus Erlangen, die hat heute noch gerade Beine.

Corina Klein: Und hat sich gleich einen Minirock gekauft.

Annette Müller: Oft hat mir im Bild geschickt, eigentlich hätte das Bild auch mitbringen können und zieht also jetzt natürlich Miniröcke auch war total happy mit ihren Beinen.

Corina Klein: Wie kommen dann so Klienten zu euch? Sind es? Dann kam die?

Annette Müller: Aber das war Zufall. Die hat ihre Mutter begleitet. Ihre Mutter war in unserer Klinik wegen irgendwas, was das jetzt genau weiß, weiß ich nicht mehr. Während drei Tage da und dann haben wir das eben vorgeschlagen und dann meinte die Mutter, ja, das können wir doch mal ausprobieren. Also das war so, sagen, die ist nicht wegen den O-Beinen gekommen, sondern das war halt etwas, was so nebenbei gemacht wurde, so geschwind mal machen wir schnell. Das natürlich nicht gesagt, dass es immer so funktioniert, aber oft genug schon mal, was ich noch da habe, genau.

Corina Klein: Das haben ja auch ganz viele.

Annette Müller: Also, also, es sind tatsächlich die gleichen Füße, und das ist in der englischen Ausbildung passiert. Also, da haben die Schüler miteinander gearbeitet, und dadurch ist das eben, hat sich das eben ergeben, ist doch fantastisch, oder? Die Schmerzen sind natürlich auch weg.

Corina Klein: Auch weg, und da könnte man jetzt weiter dranbleiben, bis es sich dann komplett korrigiert, oder lässt man das dann jetzt so? Oder? Ich meine, das ist ja schon phänomenal.

Annette Müller: Das ist total phänomenal. Also, ähm, um das jetzt aufrechtzuerhalten, würde ich sagen: Okay, Schulmedizin und Orthopädie arbeitet zusammen. Man schaut, wo kam das her, braucht die Dame Einlagen, wie können wir das stabilisieren? Wo kommt das her? Also, weil das hat ja im Grund, warum das gekommen ist, und das könnte man vielleicht vermeiden, wenn man, dass es sich wieder etwas entwickelt, in diese Richtung, in der man schaut: Okay, wie kann ich also orthopädisch irgendwas tun? Ansonsten kann man normalerweise, wenn wir jetzt nicht mit dem amazinGRACE und geistigem Heilen arbeiten würden, das auch nur operieren. Das ist, was eben auch zu erheblichen Schmerzen führen kann.

Corina Klein: Aber wenn ich dann so eine Korrektur habe, kann es dann auch sein, dass der Körper sich dann wieder in diese Fehlstellung.

Annette Müller: Schon sein, natürlich klar. Es ist nicht so, dass man durch das geistige Heilen unsterblich wird.

Corina Klein: Ja, also, aber eben dann stellt sich mir auch die Frage, ob dann eben der Körper jetzt die Information mal bekommt: Okay, so wäre es korrekt, aber schaue, dass auch das geistige nachkommt, dass vielleicht dann doch auch dahinter irgendwelche Themen stehen würden, wo man sagt kommt, dann gehe ich jetzt mal zum zu einem anderen Therapeut und schaue mir noch an, warum mein Körper das auf jeden?

Annette Müller: Auf jeden Fall zu empfehlen, also, ich empfehle das immer. Also ich empfehle immer, halte ein gutes Ergebnis aufrecht, genauso wie erhalte dir deine Gesundheit im Vorfeld, bevor du beginnst, etwas wieder reparieren zu wollen. Ja, ja, das ist ganz klar. Also ich sage immer, wobei ich bei dieser Dame eben weiß, das hat gehalten, also es blieb. Wobei ich also immer sage, die also meine Kunst ändert, da, wo sich der Patient, Esperent wieder selber weh tut, weil das kann ich nicht verhindern, und wir kümmern uns auch nicht um die Therapie. Also wenn ihr zum Beispiel eine Therapie notwendig wäre, da gibt es genügend Therapeuten, wo man sich dann eben hinwenden kann, und oft ist es eben so, wenn die Leute bei uns gewesen sind, dann haben sie wieder die Kraft, auch in die Heilung zu gehen, also die Heilung weiter vorzuführen.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Das heißt auch wirklich wieder, sich ins Auto zu setzen, einen Termin zu machen, zu Therapeuten zu fahren, ins Geld von der Bank zu holen, um Rechnung zu bezahlen. Weil, es ist ja nicht ganz einfach, so was zu machen, und wenn jetzt jemand wirklich fertig ist, dann kann der noch nicht mal das mehr machen.

Corina Klein: Wir sehen ja jetzt hier natürlich Bilder. Wo, wo wir visuell sehen, oder hat sich jetzt eine Veränderung eingestellt? Es gibt ja aber auch Krankheiten, Rheuma, MS oder Krebserkrankungen, Tumore, arbeitet ihr damit auch?

Annette Müller: Ja, mit allem. Wir lernen auch durch die eigene Erfahrung, uns nicht sozusagen der Krankheit keinen Respekt zu zollen. Das heißt es im Prinzip, egal, mit was du kommst, weil, wenn du so was kannst, warum so was anderes nicht auch können?

Corina Klein: Weil, es gibt keine Werte.

Corina Klein: Nein, es gibt keine Werte.

Annette Müller: Insbesondere die sogenannten unheilbaren Krankheiten. Das ist ja, da haben wir schon so viel einfach beseitigt.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Das ist super!

Corina Klein: Das hört sich so gut, ah ja, gut schön! Also eine wunderbare Rundumsicht. Wenn man sich jetzt wirklich für die Ausbildung interessiert, wie kann man sich am besten darüber informieren?

Annette Müller: Es gibt da so ein schönes Buch „amazinGRACE, die neue Dimension der Heilung“, geschrieben von Annette Bokpe, die auch schon hier in der Sendung gewesen ist und eben auch auf der Homepage: www.ecole-san-esprit.de

Corina Klein: Liebe Annette, vielen Dank für deine wunderbare Arbeit und wie viel Menschen du da wirklich glücklich machst.

Annette Müller: Ja, und wie viele Menschen ich dazu befähige, andere glücklich zu machen, das ist das Wichtige. Weil, also mein Hauptanliegen ist es wirklich, so viele Heiler wie möglich in die Welt zu bringen und auch erfolgreich in die Welt zu bringen.

Corina Klein: Danke! Ja, liebe Zuschauer, ja beeindruckende Bilder! Wirklich! Wenn man sich überlegt, dass sowas in Minuten geschehen kann. Da habe ich das Gefühl, uns ist noch ganz, ganz viel verborgen. Und schön, dass wir doch Gäste haben, die uns da Einblick mitbringen und ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Bis bald und tschüss!

Episode #040: Die Geistheilung aus kriminalistischer Sicht

Episode #037: Ist Geistiges Heilen eine göttliche Gabe?

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Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

 

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Ich habe heute Annette Müller bei mir. Sie hat die erste Heilerschule mit einer stationären Klinik gegründet und ich freue mich sehr, dass wir heute mal darüber sprechen, ob Heilen kostenlos sein muss oder ob es nicht langsam an der Zeit ist, das wirklich der Heiler als Beruf wirklich etabliert wird, so dass auch viele Menschen davon profitieren können, von diesen wundervollen Ergebnissen. Und darüber spreche ich heute mit meinem Gast. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Annette, schön dass du da bist, ja, ich freue mich sehr wieder!

Annette Müller: Hier zu sein, also nicht nur die Schweiz, ist schön, auch hier ist alles schön, wunderbar, und vor allen Dingen auch diese ganzen Zukunftsaussichten, die ihr ja mit eurem TV Sender in die Welt bringt, ist ganz phantastisch!

Corina Klein: Ja, danke so wundervollen Gästen wie du, weil da natürlich auch was ganz besonderes auch in die Welt gebracht hast mit deiner Heiler Ausbildung, und wir haben schon so viele Sendungen gemacht, wo wir wirklich gesehen haben, wie die Knochen sich korrigiert haben, nach einer Sitzung, wirklich auch dokumentiert, Leute aus dem Rollstuhl, ihr habt das Heiler Ohne Grenzen, wo wir wirklich auch Verletzungen, Amputationen und also wirklich faszinierend! Es ist auch irgendwo, sag ich mal, jetzt so der Punkt erreicht, wo man sagen muss, es gibt mehr, was wir uns nicht erklären können, und es macht vielleicht dann auch in dem Fall keinen Sinn, permanent mit dieser Standard Floskel zu kommen. Gibt es dazu wissenschaftliche Erkenntnisse? Das kann ich mittlerweile auch gar nicht mehr um diesen Satz, aber du verbindest es trotzdem, du hast Ärzte, und du verbindest die Wissenschaft, und du baust die Brücke, und das ist auch wichtig, ja!

Annette Müller: Für dieses Brückenbauen habe ich auch einen Award bekommen, eine Auszeichnung also, das ist schon wunderbar! 2019 im September im Schloss Mangeler, schön, es ist wirklich sehr toll! Also, da habe ich schon einiges sozusagen in die Welt bringen können, um diesen Beruf eben zu etablieren. Und ja, also, ich mache eben eine tatsächliche Berufsausbildung im geistigen Heilen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Wissenschaft, also vielleicht sagen wir, die Forschung, auch irgendwann Erklärungen dafür finden wird, die unser Verstand dann auch sozusagen akzeptiert, und dann sieht man, okay, es ist auch wissenschaftlich fundiert. Also so weit sind wir noch nicht, aber desto trotz, das geistige Heilen kennen wir schon immer, wenn wir in die Geschichte schauen. Es ist nichts, was jetzt neu wäre oder was es noch nicht gegeben hat, und das wird auch in Zukunft weiterhin existieren. Und jetzt, wo eben auch unsere ganze Welt offener wird für Spiritualität, ist natürlich klar, dass auch die Menschen dafür offener werden, weil sie ja auch im Moment immer mehr in der Verzweiflung sind.

Corina Klein: Hm! #00:04:00-3#

Corina Klein: Das ist, glaube ich, der Punkt gerade, dass viele Herausforderungen haben, körperliche Herausforderungen, wo schulmedizinisch einfach eine Grenze jetzt erreicht ist, und ja.

Annette Müller: Wobei Schulmedizin super ist, total toll. Finde ich also wirklich gar nicht irgendwie. Jetzt möchte ich nicht abwerten oder so sein, sondern diese ganzen Ärzte, die in der Ausbildung sind, die haben natürlich den ganz großen Vorteil, dass sie schon ein Fundament an körperlichem Wissen und Zusammenhängen mitbringt, bringen. Dass sie natürlich, wenn sie dann das geistige Heilen in ihrer Praxis anwenden, was keiner mitkriegen muss, weil es ja reine geistige Impulse sind, dass die natürlich auch tatsächlich ihre Patienten heilen und nicht nur therapieren. Das ist natürlich schon sehr toll, auch sehr faszinierend.

Corina Klein: Gerade jetzt, wenn wir nochmal das Thema Kostenfaktoren bei Heilern. Ich meine, es ist ja eigentlich der Traum von Menschen, die wirklich gerne heilen würden, dass sie sagen, ich kann das als Beruf leben und bin noch in der Lage, mir auch ein Leben zu ermöglichen, also ein schönes Zuhause, ein Auto, gesundes Essen. Aber irgendwo hakt es dann noch so bisher, aber Glück, bist du da wieder eine Brücke baust!

Annette Müller: Ja, wobei ich da jetzt auch mal ein bisschen kritisch anmerken möchte, es gibt Heiler und Heiler. Wir haben schon auch Heiler, die wir ja kennen oder die auch eben sehr bekannt geworden sind, die, sagen wir mal, im Saus und Braus leben und wirklich auch, ähm, man könnte sagen, Multimillionäre geworden sind, weil sie sehr viel Geld für ihre Heilsitzungen genommen haben. Und dann sieht man eben auch in den Fernsehsendungen und in den Zeitschriften sehr Negatives über diese Menschen. Das will ich also jetzt auch überhaupt nicht fördern, sondern was ich eben fördern möchte, ist Menschen, die heilen können, die das Knowhow haben, die die Fähigkeit haben, die keine leeren Versprechungen machen, sondern bei denen Menschen eben wirklich mit erheblichen Verbesserungen aus den Praxen herausgehen und die eine Praxis so aufbauen, wie ein Therapeut das auch machen würde. Also, die haben ihre festen Preise. Dass meine Stunde kostet 150 € zum Beispiel, meinetwegen auch 200 €, wenn man keine Schmerzen mehr hat, ist es ist, dass das auf jeden Fall wert. Ja, und nicht mit leeren Versprechungen arbeiten, das ist eben ganz wichtig, und wer bei mir die Ausbildung gemacht hat, da kann ich also die Hand dafür ins Feuer legen, der wird bei der ersten Sitzung einen nachweislichen, einen nachweislichen Erfolg haben, und der Esperent oder Klient oder Patient, je nachdem, wer eben Heiler ist, der wird dann eben auch nachweisen können, ja, es hat funktioniert!

Corina Klein: Hm!

Annette Müller: Und nicht mit einer Hoffnung oder mit reinen Versprechen arbeiten. Also, das ist mir sehr wichtig, in diesem Fall auch anzumerken, dass es also nicht darum geht, jetzt was weiß ich, 60.000 oder da vielleicht auch 100.000 von einer Person zu bekommen, die so verzweifelt ist, dass sie das eben investiert und sich selbst ihr Leben damit zu retten oder den Versuch zu unternehmen, das eigene Leben damit zu retten. Das meine ich damit nicht, sondern ich meine wirklich eine tägliche Praxis, wie man eben eine Zahnarztpraxis hat, oder eine Massage Praxis, nur dass eben dann als Heiler.

Corina Klein: Warum ist da gerade das Bewusstsein eher so ein bisschen? Wir hatten es auch mal in der Sendung, da hattest so ein wunderbares Beispiel gebracht, wo auch ein Klient zu dir kam, naja, und sie haben ja jetzt nur 20 Minuten gebraucht. Ja, also, da wird ja immer noch, das würde man zu einem Zahnarzt nicht sagen, ja, wenn der da irgendwie seine paar 1.000 € für dann einen Zahnersatz nimmt, dann, und du sagst, na ja, sie waren jetzt 60 Minuten dran. Das ist natürlich schon ein bisschen.

Annette Müller: Ja, ich denke mal, weil man dann den Aufwand auch nicht sieht. Also ich, das ist auch so ein bisschen ein falsches Denken, das wir eben Mühe belohnen und nicht das Ergebnis. Also, jemand bemüht sich sehr und verliert sehr viel Schweiß, und dabei ist aber alles kaputt gegangen. Der arme Mensch hat sich eben doch sehr bemüht darum, und jetzt wird er dafür bezahlt, und anstatt eben einen Fachmann zu nehmen, und er braucht dafür fünf Minuten, es ist alles in Ordnung, die Scheiben sind nicht kaputt gegangen dabei, und der hat dann seine Rechnung von 3.000 €, und dann sagt man, ist aber teuer. Also, das ist so ein bisschen ein Denken, was in unserer Gesellschaft doch auch sehr falsch läuft, finde ich also.

Corina Klein: Da fand ich es ganz schön, wo du dann dem Klienten gesagt hast, was würden Sie denn zahlen, damit ich es nicht mehr rückgängig mache?

Annette Müller: Ja, ja, man weiß den Wert der Dinge sehr oft erst dann, wenn man sie verloren hat. Leider, und ich habe eben dieses eine Beispiel gesagt in meiner Praxis, wo eben jemand gesagt hat, ja, aber so viel Geld für so wenig Zeit und das Heilergebnis war einfach super toll. Die Person ist wirklich schmerzfrei rausgegangen aus der Praxis, und dann habe ich gefragt, ja mal andersrum gesagt, was würden Sie mir denn zahlen? Und wenn ich jetzt sagen würde, ich kann es sofort zurück, rückgängig machen, was würden sie mir bezahlen, damit ich das nicht tue? Und dann ist die Person total erschrocken und hat das auch irgendwie dann auch verstanden, dass man das eigentlich gar nicht bezahlen kann. Ja, also, der eigentliche Wert, Haus und Hof, ist es nicht wert, also die Gesundheit, die, wenn man sie verloren hat, das ist so kostbar wie ein Tropfen Wasser in der Wüste.

Corina Klein: Ja, ich muss gerade auch noch denken, wir hatten ja mal den Hendrick da, den Unternehmer, wie er gesagt hat: Na ja, solange unsere Gesellschaft Milliarden für Klingeltöne ausgibt, wo mir auch nochmal bewusst wurde, unfassbar! Oder also, dass man da einfach auch noch mal ein Bewusstsein für den Selbstwert oder was bin ich mir wert?

Annette Müller: Ja, was nutzt mir der Klingelton, wenn ich mein Gehör verloren habe? Zum Beispiel. Ja, also, ich meine die Milliarden an Klingeltönen, die setzen sich aus wirklich wenig Beitrag von einzelnen Personen zusammen. Also jetzt, es würde kein Mensch 1 Milliarde für einen Klingelton bezahlen, weil der die 1 Milliarde auch gar nicht hat. Aber was ist der Klingelton wert, wenn ich ihn nicht hören kann? Gar nichts! Also, das heißt, unsere Gesundheit ist doch tatsächlich das Fundament unseres Seins. Es gibt diesen Spruch: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Genau das kenne ich ja auch aus meiner eigenen Leidensgeschichte, die mich dann letztendlich zum energetischen Heilen gebracht hat. Nochmal auf Hendrik zurückzukommen, ja, das ist wunderbar! Der Unternehmer, dieser Vorzeigeunternehmer, der wirklich Millionen umsetzt. Ähm, ist bei mir in der Heiler Ausbildung und so begeistert, dass er sagt, ich bin Werbefachmann. Ich unterstütze die fertigen Heiler dabei, in die eigene Praxis zu kommen und mit dieser eigenen Praxis erfolgreich und somit auch glücklich zu werden, das heißt, mit diesem wunderschönen Beruf glücklich zu werden und davon leben zu können.

Corina Klein: So schön ja, das Thema Geld an sich. Wie, wie betrachtest du das?

Annette Müller: Ja, ja, wir haben diese tolle Sendung mit Hendrik aufgenommen. Wer jetzt von den Zuschauern sich dafür interessiert, einfach mal schauen, Henrik Habermann bei QS 24, wo wir eben auch dieses Thema Geld sehr philosophisch dann betrachten. Er sagt: Ähm, für einen Unternehmer ist das Geld im Unternehmen das, was für einen Körper das Blut ist, was den Sauerstoff transportiert in die ganzen Organe, damit man eben leben kann. Und ich meinte daraufhin, dass es noch weitergeht, ist es nicht nur das Blut oder der Sauerstoff eines Unternehmens, sondern von unserer ganzen Welt. Und zwar erstreckt sich ja das Ganze als Netz des Austausches zwischen allen Menschen. Es berührt alles, es berührt das Kind sein, es berührt das Altsein, es berührt die Partnerschaft. Das ist jeglicher Austausch. Ähm, alles, was du tust, hast du dem Geld mehr oder weniger zu verdanken, und da möchte ich eben auch extra drauf Eingehen, auf diesen Dank für Geld, weil uns das eben möglich, dass wir nicht irgendwie Socken gegen die Brille tauschen müssen oder ein Esel gegen irgendwie eine Kiste Tomaten, sondern dass es eben sehr, sehr einfach ist. Der Austausch zwischen uns, das Geben und das Nehmen und das betrifft auch das Wachstum. Ohne das Geld können wir auch nicht in den Wohlstand kommen. Ähm, also, wir haben als Menschen uns diese Werte geschaffen, und das ist eine Energie, die uns zur Verfügung steht, und es ist ganz schlecht, schlecht über diese Energie zu denken. Also damit schnürt man sich selbst den Sauerstoff ab. Also, sobald du beginnst, schlecht über Geld zu denken und zu sagen: Ach, es geht doch nur ums Geld oder der will doch nur Geld? Oder dieses blöde Geld, wenn ich doch nur mehr Geld hätte? Also mal angenommen, jetzt mal angenommen, man würde jetzt diese, dieses geistige, diesen geistigen Purzelbaum schlagen und würde sagen, ich bin Geld. Möchte ich denn zu jemanden gehen, der sagt, du bist doch das letzte, ist doch der letzte Dreck?

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Ich will mit dir nichts zu tun haben. Da gehe ich doch nicht hin, oder ich würde doch nie zu irgendjemandem gehen, der mich nicht einlädt oder der schlecht über mich denkt. Würde er mich ablehnt und deshalb ist es schlecht, so schlecht darüber zu denken, weil da kommt es auch nicht.

Corina Klein: Ja, definitiv und ich meine, dieses Geld, was wir natürlich auch hier im Umlauf haben, wird ja sowohl positiv als auch negativ genutzt. Aber vielleicht ist es jetzt auch an der Zeit, mal wirklich mehr positive Dinge in diesen Geldfluss auch reinzubekommen. Solange wir den halt eben haben, ist es halt eben das, was halt da ist und, wie du schon sagtest, am leichtesten ist, um auch Wertschätzung und Anerkennung zu zeigen. Weil, natürlich ist es nett, wenn ich dich in den Arm nehme, wenn du mir einen Schmerz weg machst, aber ich möchte auch dir eine Wertschätzung gegenüber geben, die auch wirklich anerkennt, wie ich bin, darüber, dass ich.

Annette Müller: Wir haben einen Wert in der Hand, der vergeht nicht, normalerweise. Wir können uns daran erinnern: An das Klatschen. Ja, die ganze Welt hat geklatscht, diese Pfleger und Pflegerinnen, Krankenpfleger, Krankenschwestern in den Krankenhäusern in diesem, in dieser Lockdown Situation, in dieser globalen Krisensituation. Und was sagen die Pfleger? Ja, danke, also, von dem Klatschen, da kann ich mir das Kaufen, ja nichts kaufen. Also, da sehen wir eben auch, wie wichtig das ist, dass wir wirklich auch einen monetären Ausgleich bekommen, mit dem wir dann wieder etwas weitergeben können. Weil dieses weitergeben, das ist ja nicht Papier oder Münze, sondern es ist Wert, den wir festgelegt haben. Wir haben uns global darauf geeinigt, dass wir das tauschen können, dass wir das geben können. Angenommen, das ist jetzt zum Beispiel auch sehr interessant. Wenn ich zum Beispiel als Heiler nicht teile, dann ist das egoistisch Und wenn ich jetzt sage, ja, ich kann das, aber ich tu’s nicht. Ja, warum? Ich habe keine Lust dazu, keine Ahnung, dann ist das Ego bezogen. Also Ego bezogen ist ja nicht nur irgendjemand was wegzunehmen, sondern Ego bezogen ist ja auch, jemandem etwas nicht zu geben, was man geben könnte. Und wenn ich zum Beispiel als Heiler nicht heile, aus welchem Grund auch immer, dann behalte ich das, was ich hier habe, für mich. Das heißt, da bin ich im Geiz und der Geiz bringt mir in dem Fall überhaupt kein Fundament für Wohlstand, ganz im Gegenteil!

Corina Klein: Wie geht denn ein Heiler damit um? Viele wunderbare Dinge funktionieren. Das sehen wir, wie die Nase sich richtet, wo jeder Schönheitschirurg wahrscheinlich umfallen würde. Aber was passiert, wenn du jetzt wirklich Jemand da hast? Und es wird nicht besser?

Annette Müller: Ja, wir dürfen ja sowieso von der Werbung her oder von Heilmittelwerbegesetz gar nichts versprechen. Natürlich kann schon sein, dass es nicht besser wird. Es kann sein, dass was anderes besser wird, aber nicht das, was weshalb der Esperent, so wie ich, die hoffenden die das Klientel von Heilern sind, nennen, sich dann tatsächlich gewünscht hat. Also, ich hatte ein Beispiel. Da wollte eine Dame, die hatte eine Skoliose, die hatte eben gesehen, dass da die Wirbelsäule sozusagen gerade wird. Die wollte das. Und das hat dann nicht so funktioniert, wie sich das vorgestellt hat, war total enttäuscht. Aber das chronische Asthma war wie weggeblasen. Das war für sie aber nicht das, was sie gekommen ist, also dass es auch.

Corina Klein: Der Körper sich vielleicht auch ein bisschen die Reihenfolge, aus der seine Zwiebelschalen schält, auf jeden Fall aber es auch, sag ich mal, dem eigenen Körper gegenüber auch wieder so destruktiv Geld, indem man sagt, das also, diese Wertschätzung und Dankbarkeit wiederum, dass der Körper in der Lage war, so eine Krankheit selber zu regulieren.

Annette Müller: Also, finde ich, finde ich, jetzt für mich als Heilerin lasse ich mir den Erfolg nicht nehmen. Also, das ist ganz klar, das ist wunderbar, ob jetzt der Esperent jetzt so damit zufrieden war oder so, da habe ich jetzt genug Standing, dass ich sage, ganz phantastisch! Das ist ja auch eine schöne Geschichte, die ich jetzt hier heute erzählen kann. Wenn ich das jetzt nicht erlebt hätte, wäre ich um eine Geschichte ärmer. Also, ich habe schon die Möglichkeit, aus vermeintlichen negativen Erfahrungen sehr viel Positives zu machen.

Corina Klein: Ja, und nichtsdestotrotz. Also, du setzt dich für die Berufsausbildung ein, aber du machst auch dieses Projekt Heiler Ohne Grenzen. Ud das ist ja auch unglaublich, was ihr da beschreibt. Das mag ich, kriege schon Gänsehaut, das ist wirklich unglaublich.

Annette Müller: Ja, Heiler Ohne Grenzen ist meine Organisation. Damit mal weniger Heiler oder mal mehr Heiler in Länder der Dritten Welt reist, um dort eben wirklich wie am Fließband Menschen zu helfen. Also, wir waren jetzt im August eine ganz kleine Gruppe von acht Personen in Mexiko. Warum nur acht? Weil das Hotel nicht mehr Heiler verkraftet. Ja, so ist es also, es ist ein kleines Hotelchen, und dann können ja nicht mehr sein: Ach so!

Corina Klein: Weil dann so viele Klienten kommen oder wir haben.

Annette Müller: 64 Klienten da gehabt in dieser ganzen Zeit und dann eben auch noch Freunde, Bekannte. Also, wir haben ungefähr 80 Leute, über 80 Menschen auf unseren Liegen gehabt. #00:22:54-8#

Corina Klein: In welcher Zeit? Dann fünf Tage? Okay.

Annette Müller: Ja, und das ist natürlich sensationell, damit dabei zu sein, weil du erstens diese Selbsterfahrung machst. Du siehst an der Liege, der spricht nicht deine Sprache, du weißt, was der hat, und du siehst, okay, dieser Mann kann ohne Stock nicht laufen, und ich habe jetzt mit dem gearbeitet. Jetzt läuft er ohne Stock hin und her und sieht 20 Jahre jünger aus. Wir sind dem dann ein paar Tage später begegnet, und er meinte, ich bin in unwegsamen Geländen, bin ich ohne Stock gelaufen, 96 oder 94 Jahre alt. Total toll! Ja! Hatten eine junge Balletttänzerin da, 16, die sich nicht mehr bewegen konnte. Die hatte irgendwie so was Ähnliches wie Hexenschuss. Seit über zwei Monaten in Therapie. Ähm, leidenschaftliche Tänzerin, Karriere kaputt! Was soll man machen im ganzen Leben? Kommt mit ihrer Familie, steht von der Liege auf und kann sich wieder bewegen und tanzt es dann eben auch heraus. So eine andere Geschichte. Junge Frau, hatte zwei, wie soll ich sagen, zwei chemische Substanzen bekommen. Nach der zweiten chemischen Substanz konnte sie ihren Arm nicht mehr bewegen, also stark sportlich, hat also jeden Morgen Krämpfe gehabt. Erst der eine Arm, dann der andere Arm und mit dem einen Arm hat sich so eine Krallenhand in 24, 25. Mit der habe ich gearbeitet, musste ich arbeiten, weil alle Heiler waren belegt und besetzt. Und dann habe ich also zum Schluss mit der Hand gearbeitet und dann hat die Hand sich gestreckt. Also, die ist dann aus der Krallenhand raus und dann hat also die Mikromuskulatur angefangen zu arbeiten. Und unser Gastgeber namens Roger, den habe ich dann gerufen, habe gesagt, schau mal, was da passiert. Dann habe ich seine Hände genommen, habe sie an die Hand gelegt, meine Hände oben drüber und es geht natürlich dadurch, und da hat eben Roger mitbekommen, was da passiert. Das fühlt sich so an, wie, wieso Kohlensäure die so aufpoppt. Das ging dann über fünf, sechs Minuten, und das war total toll und die Frau hinterher super spitze konnte also wirklich alles wieder anfassen und auch heben. Und also auch solchen Leuten können wir sehr, sehr gut helfen.

Corina Klein: Ja, das ist ja in der heutigen Zeit wirklich wichtig. Weil, wir haben ja medizinische Sondermaßnahmen genossen und da sind ja Effekte dabei entstanden, wo wirklich so viel Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht und Themen. Aber da habt ihr jetzt auch schon Erfahrungen an.

Annette Müller: Viele, natürlich, ganz viele, ganz viele und ganz viele Leute, eben auch bei den Heilern, die auch schon so ein bisschen gutgläubig und naiv unterwegs gewesen sind, haben dann eben auch feststellen müssen, was da in meiner Praxis kommt. Das hätte ich ja nicht gedacht. Ja, und jetzt nochmal auf das Bezahlen dann eben zurückzukommen, das ist nicht, das kannst du mit Geld nicht machen, das geht gar nicht mehr!

Corina Klein: Ja.

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Ja, das heißt, es geht wirklich darum, diesen Beruf, der wirklich als Berufsbild zu sehen ist. Abschließend, jetzt würde ich gerne von dir wissen, weil ich glaube, dass eine unglaubliche Veränderung in der Gesellschaft stattfindet, wenn Heiler als Beruf, wie wenn ich zur Zahnvorsorge gehe oder zu meiner Voruntersuchung XY, eben einfach zum Heiler.

Annette Müller: Ja, ja, und deshalb ist es mir eben auch ganz wichtig, das in die Welt zu bringen, auf eine Art und Weise, sodass es eben auch gesellschaftlich akzeptiert wird. Das ist mir sehr, sehr gut gelungen, weil das ganze eben auch nicht abgehoben oder hoch esoterisch präsentiert wird. Weil, es ist für mich auch definitiv etwas, was uns Menschen, was unsere Natur ist, was uns innewohnt, und deshalb kann es im Prinzip auch jeder. Also es kann Jeder lernen. Also wer zu uns an die Schule kommt, der kann ja nicht ohne diese, diese Fähigkeit rausgehen, ist unmöglich. Genauso wie, wenn du ins Wasser fällst, kommst du auch nicht trocken raus.

Corina Klein: Ja oder wenn du einmal Fahrrad fahren kannst, dann kannst du, kannst du es nicht mehr …

Annette Müller: Verlernen. Genauso ist das ja, das ist schon sehr schön!

Corina Klein: Also, wenn sich jetzt jemand, wirklich auch Ärzte oder Therapeuten, was ja auch einige Ärzte, die damit arbeiten, da wirklich sich nochmal schlau machen wollen, gibt es da eine Möglichkeit?

Annette Müller: Es gibt ein schönes Buch, das heißt „amazinGRACE, die neue Dimension der Heilung“. Da ist auch die Ausbildung sehr schön beschrieben von einer Journalistin, die eben aus journalistischen Zwecken und aus journalistischer Neugier an dieser Ausbildung teilgenommen hat, um das Haar in der Suppe zu finden, jetzt eben glühender Verfechter dieser Heilmethode geworden ist. Die war auch schon mit hier, und man kann es sich auf der Webseite anschauen. www.ecole-san-esprit.de.

Corina Klein: Danke, Annette, dass du da warst und ich hoffe sehr, wir sehen uns bald wieder. Ja, liebe Zuschauer, ja, eine wundervolle Vorstellung, wenn wirklich noch mehr Heiler wirklich in im Berufsalltag wirken können und das würde sicherlich in unserer Gesellschaft einen sehr schönen Wandel hervorrufen. Vielen Dank, bis bald, und tschüss!

Episode #040: Die Geistheilung aus kriminalistischer Sicht

Episode #036: Darf ein Heiler Geld und Fülle erhalten

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

 

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute bei unserem Format Sinn des Lebens! Heute geht es mal um Heilberufe und ob wir überhaupt in der Lage sind, damit Geld verdienen zu können oder zu dürfen. Und wie wichtig es doch in unserer Gesellschaft ist, das wirklich Heiler sichtbar werden und sich auch positionieren können. Und wir auch wirklich mit einem guten Gefühl und in der Fülle und einem guten Gedanken zum Thema Geld auch diese Berufung leben können. Das besprechen wir heute mit meinen Gästen. Bleiben sie dran!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette: Hallo, lieber Hendrik! Wir hatten schon mal eine schöne Runde, zwei sogar gemeinsam, und ich freue mich, dass wir heute wirklich mit euch nochmal über das Thema Geld und Heiler Arbeit sprechen. Du bildest ja Heiler aus, heißt ja auch wirklich eine Schule und die erste stationäre Klinik, gegründet für geistiges Heilen. Und, lieber Hendrik, du bist erfolgreicher Unternehmer, Unternehmer und hast eben diese Heiler Ausbildung auch gemacht, und siehst natürlich jetzt diese, diesen Spagat. Auf der einen Seite hast du Heiler gesehen und auf der anderen Seite kennst du natürlich dieses Thema Marketing, Erfolg und Fülle Bewusstsein und auch ein gutes mit zum Thema Geld und merkst, das kommt noch nicht so richtig gut zusammen, diese Thematik, oder?

Hendrik Habermann: Ja, wir haben in der Ausbildung, die ich als Unternehmer reingekommen bin über meine Tochter, die schwer behindert ist, und dann mich geöffnet habe für diese ganzen anderen Methoden, haben wir gemerkt, dass oder ich gemerkt, dass ich so ein bisschen Ansprechpartner geworden bin, eben für die Fragen, dann die, was passiert danach, wie findet man denn Klienten, wie präsentiert man sich, wie, wie verkauft man sich? Ich gebe auch Seminare dafür unter anderem, und dann haben wir ein bisschen darüber gesprochen. Und dann ist in der Tat so, dass ich gemerkt habe, okay, ich komme natürlich aus einer etwas anderen Welt. Die meisten, die diese Ausbildung machen, sind ja nicht unbedingt Unternehmer oder Kaufleute, sondern aus allen Schichten in der Breite der möglichen Berufe. Aber das sind ja eben auch ganz viele handwerkliche oder Krankenschwester oder kaufmännische Sachen, eben nicht unbedingt dabei, dass man gemerkt hat, das ist ein bisschen anders. Also, da fehlt auf der einen Seite Wissen. Klar, hat man nicht gelernt, aber man hat auch eine andere Grundeinstellung dazu, Grundeinstellung zum Beispiel zum Thema Geld. Also für mich als, als Unternehmer ist das selbstverständlich, dass ich Rechnungen schreibe, und ich freue mich immer, wenn ich Rechnungen schreiben kann, weil, ohne dass ich auch dann Rechnung bezahlt bekomme, kann ich meine Mitarbeiter nicht bezahlen, kann keine Ware kaufen kann, keine Miete, mich bezahlen kann, meine Versicherung nicht bezahlen, nicht für die Altersvorsorge. Irgendwo muss ich ja von leben. Nur weil wir jetzt etwas können, was vielleicht nicht für jeden erklärbar ist, was die Schulmedizin nicht ganz erklären kann, heißt das ja nicht, dass wir uns von diesem Leben abgekoppelt haben. Also wir sind jetzt hier, hier bin ich jetzt hingefahren. Ich habe mich ja nicht hier hingebeamt oder so. Also wir sind ja irgendwo noch in der Welt und da gehört eben auch Geld dazu. Da gehört dazu, dass wir sagen, wir sind in der Lage, unsere Rechnungen zu bezahlen. Wenn wir eben eine eigene Heilerpraxis haben, dann dass wir auch Rechnung schreiben, dass wir jemanden finden, der diese Rechnung bezahlt. Also ist das wirklich ein Thema und Geld zum Beispiel oder im Klienten finden ist auch nicht was, was man zumindest aus meiner Sicht nebenbei macht oder was von alleine passiert. Ich finde das ganz interessant, oft, wenn wir diese Diskussion haben, wenn wir zum Beispiel jemanden fragen, was ist. Ich habe diese Frage mal gestellt, was gehört für dich zu einem, zu einem erfüllten Leben dazu? Ganz grundsätzlich. Dann sagen Leute, ja, also eine gute Beziehung und Liebe gehört dazu, und dass ich mich wohlfühle. Und Freunde, dass man sagt, okay, das macht Sinn. Aber hast du überlegt, dass du irgendwie eine Körpertemperatur zwischen 37 und 41 Grad brauchst, oder dass du, weil 43 Grad ist, mit Leben nicht vereinbar Körpertemperatur? Hast du überlegt, dass du ein Herz brauchst, was schlägt? Hast du überlegt, dass du einen bestimmten Blutdruck brauchst? Weil, wenn der sinkt, dann werden deine nicht mehr durchblutet und dann so Nierenversagen. Da sagen die Leute ach ne, das habe ich nicht überlegt, dass es ist ja selbstverständlich. Da sagen wir ja, das ist selbstverständlich, weil der Körper das alles für dich macht. Jetzt kommt der Unterschied eben zur Selbstständigkeit. Das Blut des Unternehmens oder der Sauerstoff des Unternehmens ist Geld. Weil, wenn der Spaß vorbei ist, dann kannst du noch weiterarbeiten. Aber wenn du kein Geld mehr hast, gehst du Insolvent. Ja, du kannst ganz viel substituieren, aber du kannst Geld oder Liquidität im Unternehmen, also dass du wirklich Geld zur Verfügung hast, das ist das Blut des Unternehmens. Manche sagen, das sind die Kunden, aber es sind ja die zahlenden Kunden, wenn man sie nicht nennen. Also, du musst diesen Kreislauf am Leben halten, und dass der Sauerstoff des Unternehmens ist Geld und das ist wichtig und das hat Priorität. Das ist aber das, worüber, worum wir alle kämpfen. Ja, es gibt in unserer Welt von allem zu viel, in gewisser Weise. Du hast ein Überangebot von allem. Ja, es ist ja nicht so, dass nicht genug Zeug da ist, sondern es gibt eigentlich wir, die irgendwas anbieten. Wir fänden es eigentlich gut, wenn es weniger Anbieter gäbe. Das heißt, wir konkurrieren letztendlich darum. Weil, andere wollen auch, dass die zu denen kommen, deren Produkte kaufen, deren Leistung in Anspruch nehmen. Das heißt, sich darum kümmern, um das Thema Kunden, Geld, Rechnung bezahlt werden, ist wichtig, weil, das funktioniert nicht von alleine und das ist eigentlich mit die schwierigste Aufgabe. Wenn du bei der Annette die Ausbildung gemacht hast, dann kannst du was, und du wendest das an. Aber du musst jedes Mal gucken: Okay, bekomme ich jetzt, wer ist bereit, das zu machen? Wer ist bereit, mich dafür zu bezahlen? Wer ist bereit, mich so dafür zu bezahlen, dass ich das eben auch machen kann und dass ich nicht noch Geld drauflege oder dass mein Leben schlechter wird dadurch? Was, stellt dir vor, du hast die Ausbildung gemacht, und wendest es jetzt an und merkst, ich kriege da eigentlich nicht genug Geld für. Ich fahr noch, ich hab Fahrtkosten. Was kostet zusätzliche Zeit, was motiviert dich dann, der beste Heiler zu werden, der du werden kannst? Gar nicht! Und so soll es ja nicht sein. Wir wollen ja, dass man sagt, ich mach das, ich mach das mehr, ich helfe noch mehr, ich bring mein Können noch mehr in die Welt. Deswegen ist es so ein wichtiges Thema, und das Grundverständnis dafür ist das, was ich gesagt habe, habe ich gemerkt. Viele machen sich gar keine Gedanken darüber. Wenn du dein, dein Leben lang angestellt warst, war es ja auch nicht deine Aufgabe hast du gemerkt. Du bekommst am Ende des Monats dein Geld und dann ist gut. Und wenn du vielleicht noch irgendwo in dem Bereich der Produktion gearbeitet hast und hast mit Vertrieb, Verkauf nichts zu tun. Meine Aufgabe war, eine Maschine vielleicht zu reparieren, wie das Unternehmen Kunden findet, das war nie mein Job und das wird dann aber wichtig.

Corina Klein: Was ich auch mal sehr schön fand, was du gesagt hast in einem Interview, dass, wenn man wirklich was ist schlimmer, wenn man wirklich was, was bringt in die Welt, was, was den Menschen hilft, oder wenn man ein Produkt verkauft oder irgendwas, was, was völlig gar nichts bringt oder sogar destruktiv ist und dafür Geld kassiert. Ich habe so auch ein bisschen das Gefühl, dass überall über diese Branche des Heilens oder des Helfens wie so ne Glocke, diese Anti Geld Muster drüber gestülpt wurde. Was ja natürlich auch in Folge verhindert, dass dies das Wirken sich auch wirklich positionieren kann.

Hendrik Habermann: Ja, und ich glaube, es hat ein bisschen mit, mit Selbstbewusstsein zu tun. Und ich gebe ein Beispiel, vielleicht, um es klar zu machen. Stell dir vor, es gehen wir mal, nehmen wir einfach mal an Physiotherapeuten, um auf so eine Basis zu stehen. Dann sagst du, okay, du hast irgendwie gewisse Schmerzen. Du gehst zum Physiotherapeuten, jetzt bist du schmerzfrei und dann sagst du, 100 €, die der Handel, das ist aber teuer. Gehst aber dann am nächsten Tag auf dem Konzert und davor noch schön essen und fährst dahin, übernachtest im Hotel, gibst 800 € dafür aus. Warum ist das in Ordnung, für die eine Sache, 800 € auszugeben? Aber 100 € sind zu teuer. Du fängst an zu diskutieren, so was ist dir wirklich wichtig, oder hast du den Wert für dich selber erkannt? Bitte nicht falsch verstehen! Wenn einer sagt, der Schmerz ist mir eigentlich egal, der ist mir nicht wichtig, dann bezahle ich dafür, dann ist das in Ordnung. Aber letztendlich ist das ja nicht so. Das, was uns Lebensqualität bringt, das was, was für uns wichtig ist, was einen hohen Wert oder einen hohen Nutzen hat, das ist in Ordnung, wenn das auch teurer ist. Ja, das ist in Ordnung, wenn wir dafür Geld ausgeben. Und dann gibt es Dinge, die sind nicht so wichtig, auf die könnten wir auch verzichten und für die sollten wir weniger ausgeben. Und ich glaube, wenn wir uns alle beobachten, dann merken wir manchmal, dass es Dinge gibt, die uns sehr viel Freude machen, die Kosten nichts. Schöner Abend mit, mit irgendwelchen Freunden, der kostet nicht unbedingt was. Vielleicht eine Flasche Wein oder ein bisschen Essen, aber der gibt uns sehr viel, muss aber nicht viel kosten. Und es gibt Dinge, für die Zahlen besonders oder sehr, sehr viel Geld. Und sagen, bin ich eigentlich nicht so der Freund. Also, wir alle würden gerne weniger Steuern zahlen. Wahrscheinlich ja, würde uns nicht stören. Aber da geht sehr viel von dem, was wir verdienen, ja hin. Also es geht um prinzipiell mal diese Bewertung und dann auch die Frage, okay, was bekomme ich, wo ist der Nutzen und was ist ein angemessener Preis dafür? Und wir als die, die eine Leistung anbieten, sollten das Selbstbewusstsein haben, ist ganz wichtig, zu sagen, was auf das ich kann, was ich erziele, Wirkung, das bringt dir was, das macht dein Leben besser und deswegen habe ich wirklich voller Selbstbewusstsein, sage ich, das ist angemessen in Euro oder in Franken dafür. Und mach mich nicht kleiner, weil ich weiß, dass ich Leuten das Leben verbessern kann und dass ich helfen kann.

Corina Klein: Annette, du hast ja auch große Herausforderungen auch immer wieder gehabt in deiner ganzen Laufbahn und jetzt ja auch, sage ich mal, der neuen Schule am Lago Maggiore. Das sind ja auch so Geld Themen. Wie gehst du damit um?

Annette Müller: Also, das ist schon das, was Hendrik gerade gesagt hat. Es ist das Blut des Unternehmens, ist der Sauerstoff des Unternehmens. Ich würde das sogar ausweiten, philosophisch ausweiten auf, das ist nicht nur der Sauerstoff des Unternehmens, sondern es ist der Sauerstoff der menschlichen Beziehung untereinander. Also, ich sehe das noch tiefgründiger, weil es ein weltumspannendes Netz des Austausches bringt. Es ist ein Geben und Nehmen, das ist die Grundlage für Wohlstand, das ist die Grundlage, eine einfache Grundlage für Beziehung. Ich bringe etwas in die Welt, kriege dafür ein Esel. Das ist sehr schwierig, weil den muss ich irgendwo unterstellen, den muss ich ernähren. Und dann will ich für den Esel irgendwas haben und keiner will einen Esel im Austausch. Also habe ich eine Art Währung, auf die wir uns geistig ist, auch eine geistige Geschichte geeinigt haben. So und so ist dieser Wert, und deshalb habe ich einen bestimmten Wert, und das, was ich damit haben möchte, kann ich sozusagen bekommen, weil ich diesen Wert dem anderen gebe. Der Wert bleibt gleich, und der andere kann wieder etwas, was er möchte, auch dafür bekommen, und das ist weltweit der Fall. Also, das ist nicht nur in der Nachbarschaft, nicht nur in dem Unternehmen, sondern meiner Meinung nach wirklich auch eine ganz, ganz wichtige Geschichte, die wir einfach brauchen. Und wie sehr wir das brauchen, wissen wir es dann, wenn wir sie nicht haben. Das ist wie so: brauche den Sauerstoff, sonst kann ich nicht, kann mein Körper nicht überleben. Und genauso brauche ich auch Geld, also diesen Wert, den wir, auf den wir uns festgelegt haben, um eben damit mein Leben zu finanzieren, das heißt, um das Fundament für meinen eigenen Wohnstadt und für meine Kreativität zu schaffen. Also für mich ist dieses Geld, das sieht man ja auch an meinem Unternehmen, in meiner Firma, etwas, was wächst. Also es ist für mich eine Pflanze. Die habe ich gepflanzt, und ich habe sie gedüngt, ich hab ihr Wasser gegeben, ich habe dafür gesorgt, dass Triebe aufsteigen können, das, dass das ganze eben dann auch Knospen bekommt, Früchte und dann vielleicht auch Samen irgendwann mal. Also, das ist jetzt so bildlich gesagt und philosophisch vielleicht ne ganz andere Sprache als du jetzt.

Hendrik Habermann: Ich bringe vielleicht noch mal eine andere Perspektive rein. Ich glaube, dass wir in unserer Gesellschaft viel Geld moralisieren. Geld ist gut oder Geld ist schlecht. Ich glaube, das hilft, wenn man Geld einfach als Energie sieht. Unser Geld ist nichts anderes als Energie, und das ist etwas, was fließt, und die Art und Weise, wie ich Geld einsetze, die ist gut oder schlecht, und ich kann mich daran erinnern, dass ich auch mal so gehadert habe mit das. Das lief bei uns im Unternehmen, ich erfolgreich, und ich glaube, wir sind doch viel besser, und wir machen bessere Produkte, und wir kümmern uns mehr um unsere Kunden. Aber offensichtlich der Markt. Der scheint das nicht zu mutieren, weil die Kunden kommen, nicht. Und dann hatte jemand zu mir gesagt: Geld ist nicht, hat keine Moral. Geld ist nicht gut oder schlecht. Geld fließt zu dem, der Vorteile gibt. Dass ist die Art, wie diese Energie fließt. Und dann habe ich gedacht, das ist ganz interessant. Ich glaube, wir haben gute Produkte, aber es ist eigentlich total egal, so was. Wie nehmen das die Kunden wahr? Wie, wie sehen die das, und wo fließt das hin? Und nicht moralisierend bedeutet folgendes, wir können bestimmte Dinge ablehnen durch, lehnen das ab, wenn jemand mit Drogenverkauf reich wird, aber der Mechanismus dahinter ist, der hat was, das wollen die Leute haben. Deswegen fließt das Geld dahin. Ich versuche, das ganz neutral zu sehen. Und wenn wir sagen, Geld ist ne Energie, ähm, dann stellen wir uns die Frage, was passiert, wenn diese Energie fehlt? Es hat mal jemand gesagt und das hat mich beeinflusst. Er hat gesagt, ich glaube nicht, dass ich den Armen am besten dadurch helfe, dass ich einer von ihnen werde. Aber wenn ich jetzt Geld habe, zum Beispiel, wie kann ich viel damit machen, dann kann ich damit was Gutes tun. Dann habe ich die Möglichkeit, ich habe die Wahlmöglichkeit, das gut einzusetzen. Weil, es gibt keine Menge an Armut, die anderen Leuten Wohlstand bringt. Es gibt keine Menge an Krankheit, die du erreichen kannst, damit du anderen Leuten Gesundheit bringst. Wenn du selber das zur Verfügung hast, wenn du selber ausgestattet bist, dann kannst du geben, und das gilt ja für alle Arten von Energie. Wenn du selber so viele Probleme immer hast, dass du permanent mit deinen Sorgen und Ängsten bei dir bist und bei dem, was vielleicht nicht funktionieren könnte, wie willst du frei sein, um anderen Leuten deine Aufmerksamkeit, deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu geben und denen zu helfen? Das heißt, wenn wir sagen, wir nehmen Geld, diesen, diesen Beigeschmack schlechten oder große Vermögen sind durch irgendwas Unrechtmäßiges zustande gekommen kann sein, kann auch nicht sein. Diese Aussage ist einfach nur falsch, weil, Geld ist erst mal nur Energie und die Art und Weise wir wählen, damit umzugehen, die bekommt eine Bedeutung in dem Kontext und für uns. Dann können wir sagen, okay, wie möchte ich das einsetzen? Und was kann ich tun, wenn ich Geld habe? Genau wie Wissen. Was kannst du tun, wenn du Wissen hast? Du kannst anderen Leuten helfen, du kannst andere Leute unterstützen oder du setzt es gegen die ein. Ich bin im Marketing und Verkauf. Ich kann da helfen, um anderen Leuten vielleicht ein Produkt zu verkaufen, von denen, von dem ich weiß, dass es deren Leben besser macht, von dem ich weiß, dass es sie weiterbringt. Oder ich verkaufe denen was, was denen überhaupt nichts bringt, aber mir Geld. Das zweite ist asozial, das erste ist zu begrüßen. Ein Punkt noch, der ganz wichtig ist, was wir gelernt haben, was durch Studien belegt ist. Wenn Leute Geld für etwas bezahlen, schätzen sie das mehr. Also manchmal ist es sogar richtig, Geld für etwas zu nehmen, selbst wenn du es den Leuten schenken könntest. Ja, weil, dann ist es nichts wert. Im englischen sagt man, who payes, payes attention, ist ganz interessant. Man macht zum Beispiel auch bei Kursen oder bei Angeboten die Erfahrung. Je mehr die Leute bezahlen, desto mehr Aufmerksamkeit geben die der Sache, weil es Geld gekostet hat, weil ansonsten hat es keinen Wert. Ja, also ganz interessant.

Corina Klein: Hatte ich ja, kann ich zu 100 Prozent bestätigen. Ich hatte damals auch Kurse gegeben. Einmal, wo die Leute 100 Prozent selber zahlen mussten und einmal, wo die Kasse 80 Prozent übernommen hat. Und die Gruppe, die selber gezahlt hat, war 100 Prozent erfolgreich.

Hendrik Habermann: Du siehst es im Internet schon, wenn du sagst, du bietest was an, ist umsonst, dann kommen 20 Prozent von den Leuten, die sich, die, die sich angemeldet haben und wenn es Geld gekostet hat, kommen 80 Prozent. Wie kommt das eigentlich? Wenn es Geld gekostet hat, gebe ich Aufmerksamkeit. Wenn, wenn du dir einen Coach nimmst, der 10.000 € am Tag kostet, dann setzt du alles um, was der gesagt, weil du bist ja nicht bescheuert und machst das nicht. Wenn der gleiche Coach sagt, komm, wenn du willst, und setzt um, wenn du willst, hat keinen Wert. Also, Geld ist eine Währung, auf die wir uns geeinigt haben. Geld hat eine längst Lenkungsfunktion. Das sind ja alles diese Marktmechanismen, wie Geld funktioniert. Aber einfach zu sagen, Geld ist eine Energie und wenn du von dieser Energie hast, und du brauchst es nicht mehr, was kannst du dann tun? Genau wie deine Zeit, genau wie dein Wissen, genau wie Essen, genau wie andere Ressourcen. Wenn du selber hungerst, dann gibst du weniger von deinem Essen ab. Also, wenn du sagst, komm, ich habe genug, kommt, alle nehmen euch, mir geht’s gut, ich kann mich auch um euch kümmern.

Corina Klein: Ja.

Annette Müller: Ja, ich nochmal aufzufangen, was du gesagt hast, das Thema aufzunehmen. Da hast du das Gefühl, dass gerade über diese Wohltätigkeit, die wir ja tatsächlich in die Welt bringen, indem wir andere Menschen heilen, von Krankheiten und Schmerzen befreien, was wir durch die Ausbildung können, tatsächlich, dass da so eine Glocke drüber ist, die eben verhindert, dass die Menschen diesen Beruf ausüben können. Weil es ja heißt, ist etwas, was du kostenlos bekommen hast, ist es ein Geschenk, also musst du dieses Geschenk auch weitergeben. Ich sehe das überhaupt nicht so, ich sehe das sogar ganz anders. Das sollte belohnt werden, und zwar, ich habe mir manchmal den Spaß erlaubt. Wenn jemand also sehr knauserig gewesen ist mit dem bezahlen in seiner Heilsitzung und zum Beispiel sagt, aber das waren doch jetzt nur 20 Minuten, die du jetzt gebraucht hast, dass mein Hexenschuss jetzt weg ist, und nicht zehn Sitzungen zum Beispiel und willst trotzdem die volle 150 € haben. Dann habe ich gesagt, naja, was gibt du mir, wenn ich es rückgängig mache.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Ja, also, das heißt okay, ich mach das jetzt rückgängig. Was zahlst du mir, damit ich das nicht rückgängig mache? Was ist dir das Wert? Ja, also, sozusagen, da hätten manche gesagt: Haus und Hof, weil, das ist ein schmerzfreies Leben wert. Ja, in dem Moment wird es dann erst mal klar, was ist das eigentlich für ein tatsächlicher Wert. Das ist ja nicht der Wert der Zeit, sondern ist ja der Wert des Ergebnisses.

Hendrik Habermann: Ich glaube, das was du sagst, es ist sehr interessant, dass wir oft auf der einen Seite den Input sehen und dann das mit dem Output vergleichen. Also, wenn man den Input sieht, ist es ja nicht so, dass man 20 Minuten bezahlt hat, sondern man hat ja 30 Jahre bezahlt plus 20 Minuten, nämlich die 30 Jahre, das alles zu lernen zu können, und so plus die 20 Minuten. Und dass es letztendlich nicht darum geht, wie lang hat einer gebraucht, sondern was hab ich jetzt davon? Weil, es geht ja um den Nutzen und nicht, was hat einer an Energie reingesteckt? Das ist genau wie, wenn im Zeugnis steht, der hat sich bemüht, aber das waren aber keine Ergebnisse, deswegen ist es wertlos. Es geht ums Ergebnis. Und die zweite Sache ist ganz interessant, und da sieht man dann auch, wenn man zu solchen Diskussionen kommt, auf welcher Ebene man miteinander kommuniziert. Wenn jemand kommt, der ist Maler und Anstreicher und sagt, okay, das, was du kannst, du willst aber relativ viel Geld dafür haben. Wenn man dann zu den Leuten sagen will, man machen was eben anders, dann, ich mache das, was ich kann, und du machst das, was du kannst, und wir schreiben gegenseitig keine Rechnung, dann merkt man ja oft, dass die Leute sagen, ja, nee, aber ich habe aber einen bestimmten Preis, oder ich hab ja auch eine Ausbildung, oder ich habe Utensilien, oder ich habe meine, meine, meine Kostenstruktur. Wenn es zu so einem Gespräch kommt, dann merkt man ja, dass man nicht auf Augenhöhe über Werte miteinander spricht, sondern, und das kommt ja eben auch in unserer Welt vor, dass einer sagt, Partnerschaft definieren wir so, du musst ganz viel geben, und ich nehme ganz viel. Und ich möchte solche Klienten nicht haben, ich möchte solche Kunden nicht haben. Weil, das ist nicht angemessen, das ist nicht fair, sondern das ist asozial. Es geht darum, dass wir sagen, wir finden Ausgleich und das bedeutet aber auch, wenn jemand keinen Wert und das gilt generell für alles das, was ich mache, wenn jemand kein Wert in dem sieht, was ich mache, möchte ich sein Geld nicht haben. Ich möchte nicht für den Arbeiten. Ich möchte nicht bezahlt werden für etwas, was den Leuten nichts bringt. Aber genauso wenig möchte ich, wenn ich große Vorteile biete, wenn ich das Leben der Menschen verbessern oder wenn ich den Weg abkürzen für die, wenn ich sage, du kannst das selber in zehn Jahren rausfinden, oder ich mache das in, in einem Online Kurs, dann ist das der Wert und dann möchte ich einen Anteil an dem Gewinn, an dem Nutzen, der Zeitersparnis haben. Also, was ich damit sagen will, ist, nicht jeder begegnet uns ja auch auf eine Art und Weise, die ich integer nennen würde, sondern auf eine Art und Weise, dass wir sagen, okay, dein Vorschlag, das Geschäft mit uns zu machen, lieber nicht.

Corina Klein: Ja, da geht’s ja dann auch wieder um diesen Selbstwert Positionierung. Was will ich für eine Zielgruppe? Da machst du natürlich in deinem, in deiner Schulung. #00:22:58-4#

Hendrik Habermann: Genau gehen wir in dem Online Kurs drauf ein, und eine Sache vielleicht noch manchmal. Das war jetzt auch ein bisschen persönlich, was ich gesagt habe. Manche Leute zum Beispiel, die Fragen immer nach einem besseren Preis, und das ist einfach, das wird uns vorgelebt, dass wir handeln sollen, dass, das ist einfach ganz normal, dass einer sagt, er ist aber teuer. Das ist eigentlich ne ganz normale menschliche Reaktion. Also, ich habe kein Geld, und ich habe keine Zeit, sind 90 Prozent. Alle ausreden, warum Geschäft, den ich zustande kommen, auch das ist in Ordnung. Aber wenn wir das Selbstbewusstsein haben und wenn wir wissen, was wir können, dann ist da auch in Ordnung, wenn wir sagen, dass nettes Angebot, aber ich möchte es lieber nicht annehmen. Ja, das entspricht nicht dem, was ich mir vorstelle oder dem, wie ich mich angenommen, gewertschätzt fühle oder was in meiner Welt aus meiner Sicht dem entspricht, was ich an Wert zu geben habe und manchmal kommt man nicht zusammen. Das ist auch in Ordnung.

Corina Klein: Ja, ja, hm.

Annette Müller: Ja schön, manchmal ist es so.

Corina Klein: Aber ich finde es wundervoll, dass du uns Hendrik mitgebracht hast, weil wirklich die Kombination, einfach deine Heilerfolge haben wir auch schon gesehen in verschiedenen Videos und eben dieses Geschäft, dass das auch dieses geschäftliche denken, aber trotzdem mit sehr viel Wert und Wertschätzung.

Annette Müller: Wertschätzung. Ich denke, Hendriks Mitarbeit oder Input in die Heiler Schule bringt auf Dauer gesehen noch mal ein ganz, ganz großes Plus, weil dadurch eben sehr viele Heiler, die Absolventen sind und die eben ihr Leben durch diese schöne Tätigkeit finanzieren möchte, bei Hendrik dann eben richtig sind. Weil er ihnen zeigen kann, wie bringe ich das jetzt sozusagen wirklich in unserer Gesellschaft in die Welt. Wie kann ich mich mit meiner Praxis selbstständig machen und eben auch erfolgreich sein, so dass ich eben davon sehr, sehr gut leben kann. Also, ich denke mal, jemand, der anderen auf diese Art und Weise hilft, der hat also wirklich das Beste vom Besten verdient.

Hendrik Habermann: Ich denke auch und vielleicht wenn, wenn wir Milliarden für Klingeltöne ausgeben. Als Gesellschaft sollte das auch möglich sein für etwas Sinnvolles, was, was die Leute jeden Tag spüren, davon gut leben zu können.

Corina Klein: Danke euch beiden. Schön, dass ihr da wart, und ja, weiterhin viel Erfolg und dass wirklich viele Heiler sichtbar werden, wenn sie wirklich wissen, wie.

Annette Müller: Genau und den Link zu seinem Online Kurs, also wie bringe ich mich in die Sichtbarkeit, zugeschnitten auf eben Heiler, Therapeut und auch Ärzte, den findet man unter www.ecole-san-esprit.de.

Corina Klein: Danke, liebe Zuschauer. Ja unglaublich spannend, wie doch die Welten unterschiedlich sind und wenn dann eine Symbiose stattfindet und das Thema Geld und Energiefluss wieder auch zur Heilung genutzt werden kann. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Bis bald und Tschüss!