von Annette_Mueller | Sep. 12, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute bei unserem Format Sinn des Lebens! Heute geht es mal um Heiler, und vor allen Dingen wie werden Heiler sichtbar, wie erkenne ich überhaupt, wie ein Heiler arbeitet und wie die Wirksamkeit letztendlich auch ist? Und natürlich stellt sich die Frage, dürfen Heiler auch Geld verdienen oder wird es in unserer Gesellschaft eher als klassisches Geschenk betrachtet? Dafür habe ich heute einen erfolgreichen Unternehmer da und die Gründerin unserer Heilerschule, und ich freue mich, dass wir heute mal über diese ganze Thematik gemeinsam sprechen. Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, liebe Annette, schön, dass du da bist! Hallo, lieber Hendrik!
Hendrik Habermann: Hallo.
Corina Klein: Wir hatten schon mal in der Dreierkonstellation ein schönes Gespräch. Du hast ja als erfolgreicher Unternehmen mit dem Unternehmer, mit Millionen Umsätzen eine Heiler Ausbildung gemacht und hast damals uns schon wirklich die Erfolge gezeigt. Und gleichzeitig sind wir aber im Gespräch auch darauf gekommen, dass es für Heiler doch auch oft ne Hürde ist, sich zu positionieren, sich zu zeigen oder sich wirtschaftlich so aufzustellen, dass sie auch wirklich davon leben können. Und wie ist so deine Erfahrung jetzt gewesen? Du hast ja die Ausbildung gemacht und kennst ja jetzt so ein bisschen auch das Umfeld und die Menschen, die sich dort ausbilden lassen haben.
Hendrik Habermann: Ja, es ist ganz interessant. Ich komme ja aus der unternehmerischen Ebene. Ich bin ja zur Heilung über den privaten Weg gekommen, weil ich eine schwerst mehrfach behinderte Tochter habe mit einer weltweit einmaligen Chromosom Störung, was mich dann für die alternativen Methoden und das Heilen geöffnet habe, und dann habe ich da Annette kennengelernt und habe gedacht, also ganz praktisch, dann lernst du was Neues kennen, kannst wieder dich ein bisschen dein Wissen, ein Bisschen erweitern und eben als Kaufmann auch gedacht, dann muss ich ja nicht jemand anders bezahlen und muss die weiten Strecken auf dich nehmen und die Fahrerei kannst eben abends zu Hause heilen, wenn deine Tochter im Bett ist. Das war so die Motivation. Und wir haben dann in der Gruppe, in der wir waren, natürlich darüber gesprochen, was wir machen, wo wir herkommen, welche Ausbildung wir mal ursprünglich gemacht haben. Sind ja Leute dabei, die irgendwie 50 sind oder ein bisschen älter als 30 Jahre oder länger in einem ganzen, ein Beruf gearbeitet haben, aber jetzt sagen, ich möchte eigentlich mich ein bisschen darauf konzentrieren und dann ging es auch um die Frage, was macht man danach, macht man dann Vollzeit das Thema heilen, und naja, macht man eine Praxis auf, und dann auch, wie wird man erfolgreich, was braucht man alles? Und dann war insofern interessant, dass ich dann so ein bisschen Ansprechpartner geworden bin dafür, weil man mich gefragt hat und gesagt hat, wie ist das? Du machst ja Marketing, du machst ja auch verkauft, und du gibst ja auch Seminare, was sowas angeht. Wie geht das, worauf muss ich achten? Und dann haben wir eben über den einen oder anderen Punkt gesprochen und dann ist mir aufgefallen, dass klar auf der einen Seite das wissen nicht da ist, logisch. Weil, kommen wir aus dem anderen Bereich, das heißt das kaufmännische, das was Marketing und Verkauf angeht, das ist nicht gelernt worden, aber das auch manchmal die Einstellung oder die, die Grundgedanken dazu besondere sind, zumindest besondere in meiner Welt. Ud du hast das schon angesprochen, die Frage, wie teuer darf so was sein? Ja, also anders ausgedrückt, wie hoch darf eine Rechnung sein, die ich jemandem schreibe, wenn ich heile oder darf ich überhaupt eine Rechnung schreiben? Ist das in Ordnung? Und da hat man dann schon gemerkt, dass meine Gedanken, ähm, manchmal etwas abweichend waren von denen, die mich gefragt haben oder dass da auch sehr viel Unsicherheit war, was das angeht.
Corina Klein: Wie ist es für dich auch Annette, wenn wirklich dann du tolle Heiler ausbildest und siehst die Erfolge und da sind auf einmal eine, gerade wo man sich zweimal hat Knie brechen ersparen können in einer aufwendigen OP und die Frage, ob sie funktioniert, es ja auch nochmal gegeben. Und dann kann es sein, dass Menschen einfach auf Basis von mangelndem Wissen oder vielleicht auch ja, dann irgendwie dann doch gar nicht machen.
Annette Müller: Und es erfordert, erfordert Mut, es erfordert Selbsterfahrung, es erfordert auch das persönliche erleben, dass man es tatsächlich kann und das haben wir schon auch als Möglichkeit eingeplant, indem wir zum Beispiel dann anregen, dass sich Gruppen treffen. Zum Beispiel in Essen ist eine große Gruppe, in Köln ist eine Gruppe, in Neuss ist eine Gruppe, in Hamburg eine Gruppe, München ist eine Gruppe, Stuttgart, Karlsruhe, Ludwigsburg und da treffen sich dann eben Schüler, die in der Ausbildung sind oder die Ausbildung abgeschlossen haben, um das eben miteinander dann nicht nur zu üben, sondern auch anzuwenden. Das tut eben sehr, sehr gut, wenn man sich auf die Liege legt und eine Heilsitzung bekommt, und das, da ist auch die Erfahrung dann da. Ich kann es, und, ähm, ich sage immer, hab den Mut, Fehler zu machen, habt den Mut, auch zu sagen, okay, es kann auch sein, dass es nicht wirkt. Bittet die anderen Leute euch zu helfen, Erfahrungen zu machen, indem sie sich euch zur Verfügung stellen, wenn sie irgendwas haben, dass ihr das mal ausprobieren könnt. Und so wächst dann so langsam aber sicher das Selbstbewusstsein und dann war eben das großartige Glück für mich persönlich, weil ich mich sehr, sehr darüber freue, dass eben Hendrik in die Heilerschule gefunden hat, mit seinem ganzen Knowhow und dann sagt: Mensch, was ihr da macht, ist total klasse! Aber wenn niemand weiß, dass es euch gibt, dann kann auch keiner zu euch in die Praxis kommen. Und wie schön wäre es, wenn ihr wirklich damit euer Geld verdienen könntet und zwar, dass davon das Haus abbezahlt wird, dass da die Kinder in die Schule geschickt werden können, dass man Bioessen sich leisten kann und also so diese ganzen Dinge, die eben das Leben schön machen, dass man das über einen so wunderschönen Beruf sich finanzieren kann. Und dazu hat er eben einen Online Kurs dann entwickelt, wo man also sagen kann, okay, ich habe jetzt diese Ausbildung abgeschlossen oder schon während ich die Ausbildung mache, mache ich auch diesen Kurs, damit ich dann den Weg in diesen neuen Beruf mir selber ebnen kann. Und das ist sehr wichtig, meiner Meinung nach, für etwas Großartiges bezahlt zu werden und nicht bezahlt zu werden für, für etwas, was irgendwo anders dann eben große Not, Armut oder Tod oder vielleicht sogar Krieg verursacht. Das ist ja etwas, wo unser Geld auch hingeht und unsere Handlungen auch hingehen. Leider.
Corina Klein: Was sind für dich, so aus deiner Erfahrung, die größten Herausforderungen für die Menschen, die jetzt eine Heiler Ausbildung machen, wirklich, sich so zu positionieren? Allein das Wort kann ja schon bei vielen Stress auslösen. Das kommt schon aus der Ecke.
Hendrik Habermann: Das schreckt schon ab. Diese ganze Marketingsprache schreckt ab, das ist mir, das ist mir natürlich bewusst. Ich glaube, es sind zwei Dinge. Das eine, das eine, ist das, was wir unter, unter Glaubensätze irgendwie zusammenfassen können oder vielleicht die Frage, darf man das, darf man Geld für etwas nehmen? Darf man sich so auf eine Art und Weise zeigen, dass bestimmte Menschen überhaupt nicht zu einem finden? Darf man sagen, wem man mit seiner Expertise vor allen Dingen helfen möchte und wem nicht? Also, wir haben ja manchmal im Geschäft oder auch privat diese Idee, wir müssen jedem, jedem gefallen oder vielleicht die, die Kunden brauchen. Wir müssen jeden Kunden anziehen, und das ist für viele neu, wenn man sagt, nein, Marketing, vielleicht bei diesem Wort zu bleiben, bedeutet, du ziehst die an, die du haben möchtest und alle anderen störst du ab. Du willst sie gar nicht haben, weil, du möchtest den nicht helfen. Du kannst den vielleicht nicht so gut helfen. Es gibt jemanden, der kann das besser und dann geh zu dem. Das ist für uns alle besser, kann ja auch ein Beispiel geben. Wir haben ja in der Ausbildung ganz viel gelernt und da sind ein paar Dinge bei, die möchte ich nicht machen. Ich hab da einfach keine Lust drauf. Ich kann das. Die Annette hat mir das beigebracht, ich möchte es aber nicht so. Wenn ich das eigentlich nicht möchte, weil ich da keinen Spaß dran habe, warum soll ich das tun? Wenn mich jemand fragt, kannst du das tun? Dann sage ich, ich könnte das tun, aber ich mache das nicht so oft. Eigentlich möchte ich es auch gar nicht machen. Ich bin also nicht so trainiert, aber ich kenne jemanden, der ist spitze dabei. Dann ist es doch für alle besser, wenn ich sage, ich vermittel dir das, wir stellen schönen Gruß, ruf an und dann bist du da genau in den richtigen Händen. Das heißt, in dem Fall geht es um den Glaubenssatz, wir müssen jemandem gefallen. Nee, müssen wir nicht. Dann der Glaubenssatz, darf man Geld dafür nehmen? Ist das in Ordnung, wenn man der Welt Gutes tun will, wenn man dafür Geld bekommt? Dann stelle ich gerne die Frage und sage, ist das in Ordnung, wenn du für das Gegenteil Geld bekommst, wenn du etwas tust, was keiner bin auch und keiner will, ist das in Ordnung, Geld dafür zu nehmen? Das finde ich falsch! Ich finde, dass, wenn man das Leben von Menschen verbessert, dann ist das vollkommen in Ordnung, wenn man dafür auch was bekommt. Und zwar ausfolgendem Hintergrund: Wenn du der Welt einen riesengroßen Gefallen tun könntest und etwas dein ganzes Leben lang machen könntest und du würdest das auch tun, musst du ja trotzdem auch deine Rechnungen bezahlen. Du musst ja auch eine Steuererklärung machen. Wir leben ja auch nun mal in dieser Welt. Das heißt, wenn du jetzt so viel Geld hättest, dass du das, was du tust, die ganze Zeit dort tun kannst, die ganze Zeit tust, dann wäre allen am meisten geholfen. Das bedeutet aber, du bekommst zum Beispiel für diese Tätigkeit Geld, damit du das machen kannst, damit du den Leuten helfen kannst und nicht, du bekommst im Grunde nur total wenig, was deine Fahrtkosten nicht deckt oder was weniger ist, als was du sonst in deinem Beruf verdienen könntest, weil dann ist es Liebhaberei. Das heißt, du machst es so viel, dass es gerade geht, aber nicht mehr, weil, du musst ja eigentlich noch Geld verdienen. Das ist ein totaler Widerspruch! Damit ist niemandem gedient. Das macht die Welt nicht besser. Das macht weder die Leute, die deine Hilfe brauchen, glücklicher oder zufriedener oder Gesünder oder was auch immer, noch dich. Deswegen ist das so, dass ich versuche klarzumachen, selbstverständlich ist das in Ordnung, wenn du dafür Geld bekommst. Und du musst es ja auch so sehen: Wir brauchen nun mal Geld in der Welt in der wir leben und deswegen haben wir ja dieses System, wo es um Austausch geht und dass Dinge fließen und dass wir Kreisläufe haben, und schneid dich nicht davon ab, weil, es macht alles schlechter. Ja, und diese, das sind diese Glaubenssätze, diese Einstellung dazu. Und dann natürlich ganz konkret auch versuche ich Wissen zu vermitteln: Wie geht das also, wenn man sagt, okay, ich möchte, habe eine spezielle Gruppe von Klienten, denen möchte ich gerne helfen. Manche sagen, ich arbeite gerne mit Behinderten, manche sagen, ich möchte nur mit Kindern arbeiten, manche sagen, ich arbeite nur mit Unternehmern oder manche sagen, ich mache nur Entstörung, ich beschränke mich auf bestimmte Tätigkeiten. Alles in Ordnung! So, wie macht man das jetzt? Wie zeigt man das? Wie ist man eindeutig? Wie sorgt man dafür, dass auch diese Leute zu allem finden? Weil, ich möchte eben nicht, habe das gerade schon gesagt, dass jemand zu mir kommt und mich um etwas bittet, was ich eigentlich gar nicht machen will. Ganz einfaches Beispiel: Ich bin ja Unternehmer und Verkauf, Werbeartikel, dass das, was wir machen, wenn jemand zu mir kommt und sagt, ich hätte gern ein Big Mac, sage ich, dann bist du bei mir falsch. Das, ich will ja nicht jemand haben, der so was nachfragt. Wenn jemand sagt, ich hätte gerne ein bestimmtes Auto oder ich würde gern bei dir eine Reise buchen, ist nett, und du würdest mir Geld dafür geben, aber ich will das Geld nicht haben, weil, das ist nicht das, was ich mache. Das ist nicht meine Expertise, darauf bin ich nicht ausgerichtet und ich bin auch nicht der Beste dafür. Ich kann nicht alles. Ich mache das, von dem ich der Überzeugung bin, dass ich den Leuten wirklich, wirklich helfen kann und dass ich besser kann als andere und alle anderen, die sind nicht für mich.
Corina Klein: Mhm, wie war denn dein Umgang mit dem ganzen Geschäfts-, Unternehmerischen? Bist ja auch reingewachsen, würde ich jetzt mal sagen und es hat ja auch was dazu gebraucht, die Schule zu gründen und die erste stationäre Klinik und dann wirklich jetzt auch die Klinik am Lago Maggiore. Ich mein, da bedarf es ja auch einem Knowhow oder ein Bewusstsein dafür.
Annette Müller: Ja, da bin ich wirklich reingewachsen. Es ist so, ohne dass ich dafür bezahlt worden wäre. Für das, was ich tue, hätte das Ganze nicht wachsen können. Es wäre unmöglich gewesen und für mich ist es ein ganz großes. Eine. Ich erlebe das nicht als nicht bezahlt werden, sondern ich lebe, ich erlebe es wirklich als Wertschätzung. Ich weiß, was Arbeit bedeutet. Ich weiß, wie wahnsinnig schwer es ist, Geld zu verdienen. Ich weiß, wie unglaublich schwer es ist, Unternehmer, aber hast ja gesagt, Unternehmerin zu sein und schätze deshalb auch jede, sagen wir mal, jede Mark, die ich bekomme. Das ist für mich eine Art Kompliment. Ja, also, es ist nicht so, dass ich sage, okay, Ware gegen Geld, sondern für mich ist es so, Danke für dieses Kompliment! Das ist, ich kann damit wieder was tun, und ich habe dieses Ganze, mein Unternehmen und meine Sache eben so aufgebaut, ohne irgendwelche Schulden zu machen, sondern wirklich alles, was reingekommen ist, habe ich wieder reinvestiert und hab natürlich das ganz, ganz große Glück, etwas in die Welt zu bringen, wo ich also mehr oder weniger absolut konkurrenzlos dastehe. Weil diese Dinge, die du jetzt erlebt hast und bewirkt hast in deiner Ausbildung, nach der Ausbildung, da träumen die Menschen davon, so etwas zu können. Da sagt dir jeder, nein, das geht nicht! Jeder sagt dir, nein, du kannst nicht einfach eine Viertelstunde mit deinen geistigen Kräften ne krumme Nase schief machen, weil die muss ja operiert gerade machen: Zeig doch noch schiefer diese Nase! Warte! Das ist also das, was Hendrik in ner Ausbildung gemacht hat. Ich sage zu Hendrik, so, und jetzt gehst du da hin, machst diese Nase gerade vom Joseph. Ja, das sag mal einem Schulmediziner, sag es mal einem Schönheitschirurgen, das geht nicht, und insofern ist auch alles, was ich dafür bekomme, jetzt. Stellt immer vor, was diese OP kosten würde! Ja!
Corina Klein: Und was macht es mit einem Akademiker? Also stelle ich mir auch immer wieder die Frage, weil viele ja auch die, sage ich mal, akademische Ausbildung haben, und dann sehen sie dich zum Beispiel, und dann zeigst du hier so ein Bild mit einer gerichteten Nase. Das, das löst ja …
Annette Müller: Wer heilt, hat Recht.
Corina Klein: …aber er kann auch Stress auslösen bei dem gegenüber. Super!
Annette Müller: Also, ich habe eine kurze Episode. Wir waren mal auf so einer beste 66 Plus, und ich habe eben die Bilder da gehabt von Wirbelsäulen und da kam ein Orthopäde mit seiner Frau, und dann habe ich gesagt, was ist das? Orthopäde schauen sich mal das Bild da an und die Frau hat das angeguckt. Was, das ist ja toll. Schau doch mal mein Ehegatte, und der guckt, das gucke ich mir nicht an. Kann nicht sein! So ist, da schaue ich erst gar nicht hin.
Corina Klein: Das hat er wirklich…
Annette Müller: Ja, und dann stand ich da, wie gesagt, ja, so ist es, die schauen das gar nicht an, weil, das darf nicht sein und deshalb kann das auch nicht sein. Und diese Menschen leben in ihrer Realität und diese Realität ist Realität. Das kann ich jetzt anerkennen. Entschuldigung, das kann ich jetzt anerkennen von der Philosophie her, weil, aber ich lebe in einer völlig anderen Welt und deshalb, um nochmal darauf zurückzukommen, das was, wenn du dir überlegst, was kostet so ne OP…
Corina Klein: Und wenn du jetzt und was für Schmerzen
Annette Müller: Und was für Schmerzen!
Corina Klein: Und alles was noch kommt. Die Nase muss gebrochen werden.
Hendrik Habermann: Was dann eben noch kommt, und was du dann eben vielleicht an lebenszeitlichen Einschränkungen zu erleben hast, dass du vielleicht nicht mehr riechen kannst, du da sonst irgendwie etwas und dann kommt eine Viertelstunde und machst das, oder du verlangst dann deinen Stundensatz von 150 € dafür. Das ist doch geschenkt, im Prinzip!
Hendrik Habermann: Aber da sind wir wieder bei den Glaubenssätzen, was wir vorher oder wo wir vorhin drüber gesprochen haben. Es ist so, wenn ich auch drauf angesprochen werde. Ich meine, ich bin auch Akademiker, BWL studiert und dann verschiedene Sachen gemacht. Ich bin halt durch meine Tochter da reingekommen und ich habe halt erlebt, dass wir nicht alles wissen und dass es Dinge gibt, die wir nicht erklären können und das hat mich dafür geöffnet. Und ich kann eben sagen, für mich hat das funktioniert, für meine Tochter hat das funktioniert, für meine Familie funktionieren Dinge und man ist dafür offen. Und vielleicht eben gehen wir mit der Einstellung ran und sagt: Okay, wir stehen nicht über allem, es gibt noch Geheimnisse oder es gibt irgendwelche Regeln, die wir noch nicht erfasst haben. Und wenn man offen ist, dann, dann funktioniert das, und es ist auch vollkommen okay. Und er hat es ja auch gesagt, es gibt Menschen, die lehnen das ab. Okay, dann, dann ist das eben so und meine Aufgabe, und dann kommen wir wieder ein bisschen zum Thema, wen ziehen wir an? Vielleicht, mein Ziel ist es nicht, jemand davon zu überzeugen, dass das funktioniert. Ja, wenn einer sagt, ich will mich da nicht mit auseinandersetzen, ich komme, würde mich niemals bei dir auf die Liege legen. Das ist in Ordnung. Dann bist du eben nicht für mich. Ich, ich möchte nicht jedem helfen und kann ich auch nicht bei 7 Milliarden Menschen. Darum geht es nicht, wenn du offen bist, wenn du das ausprobieren möchtest, ob es probiert, ob es funktioniert, weiß ich nicht. Weil es eben, wir können nicht alles kontrollieren. Ich kann nur sagen, ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, ich mache immer wieder gute Erfahrungen damit. Was ich auch sagen kann ist, bei mir zumindest, jeder, der sich bei mir mal auf die Liege gelegt hat, der fand das gut. Also der hat das, der hat ein gutes Gefühl gehabt. Das heißt nicht, dass alle Ziele erreicht worden sind, aber es hat noch niemandem geschadet. und niemand fand das unangenehm. Und dann ist es eben einfach nur eine Art Wellness, es ist ja auch in Ordnung. Ich meine, da geben wir als Gesellschaft auch ganz viel Geld für aus. Es ist okay, wenn jemand sagt, ich verstehe das nicht oder ich kann nicht etc. Ich wollte noch ein bisschen was zu dem sagen, was Annette auch vorhin gesagt hat: Annette ist für, für zwei Dinge ein sehr gutes Beispiel, was auch diesen Online Kurs angeht. Der erste ist der, dass Annette hat das alles sich selber erarbeitet. Das kann man machen. Und in dem Kurs rede ich über Fundamente, die ewig, ewig gelten, die für jeden Bereich gelten. Du kannst ja das alles selber anlesen und du kannst ja das im Internet alles angucken, aber dann dauert es 15 Jahre, mit irgendwelchem Schmerz und mit Schwierigkeiten. Dieser Kurs bringt das auf den Punkt und kürzt das alles ab, dass du direkt den Weg kennst, das heißt nicht, dass du nicht noch arbeiten musst und dass du das für dich selber ausarbeiten musst. Aber du bekommst genau gesagt, wo es dran haken kann, kann man auf die eigene, kann man selber machen, kann man auf die harte Tour lernen, oder man sagt, hier ist direkt der Weg, dass es so funktioniert. Das zweite Interessante ist, dass, wenn wir uns auch Annette und die Entwicklung der Schule angucken, das ist alles das, was ich sage, ja im Grunde genommen auch Annette durch ihren Weg bestätigen kann. Was hat sie erfolgreich gemacht? Einer der Punkte, wenn es nicht funktioniert hat, einer der Punkte hat eben nicht, war nicht ausgearbeitet oder war nicht gut genug, dass die Leute sehen, und gerade weil sie Annette kennen und ihr vertrauen und es sehen, da das, was ich sage, das ist nicht theoretisch, sondern das stimmt, und so, wie Annette sich auch präsentiert, oder wir sitzen hier zum Beispiel, und dann gibt es Bücher und alles das, das sind alles Dinge, die an einem dieser Fundamente arbeiten, und das ist so interessant, dass da jeder sieht, auch an den Beispielen, das ist kein theoretisches Gequatsche, das ist ganz, ganz handfest und praktisch, und so funktioniert, und so werde ich erfolgreich.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Da kann ich vielleicht noch was dazu sagen, weil, wir hatten uns ja jetzt gestern Abend so schön unterhalten über das, wie hast du diese Heiler Ausbildung gemacht, und wie hast du diesen Kurs gemacht? Und Hendrik kommt ja aus dem „Wie zeige ich mich, wie präsentiere ich mich?“ Er ist ja der Fachmann für Werbung an sich und er hat mir auch so seinen Werdegang erzählt, wie viele Fehler er gemacht hat, wie viele Kurse er gemacht hat für der, für die er sozusagen jetzt im Nachhinein viel Geld in den Sand gesetzt hat, die hätten gar nicht sein müssen. Bei mir ist es auch ähnlich. Also, ich habe diese Sachen ja jetzt nicht irgendwie geschenkt bekommen, sondern ich habe ja auch mein Ganzes Wissen und mein Knowhow mir erarbeitet. Ich habe auch einen Kurs nach dem anderen gemacht, nachdem ich ja Gott sei Dank selbst von meinen Unfallfolgen eine Heilung erlebt habe durch energetisches Heilen und mich das dann auf den Weg gebracht hat. Aber ich habe auch nach Gold gegraben. Das heißt also, alles, was ich investiert habe in diese ganzen Ausbildungen, kann ich erst im Nachhinein sagen, das hätte ich mir sparen können.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, also, das hätte nicht sein müssen, aber diese Arbeit und dieser Input! Wenn ich mir heute sage, machst du diesen Kurs noch mal, und ich sage, ich würde den nochmal machen, obwohl ich weiß, er hat nichts gebracht, weil es eine Investition ist in die Leidenschaft, das Lernen zu wollen. Also okay, ich probiere das aus, ja, dann hat es halt nicht funktioniert, und ich mach das nächste, und nur so kann man Gold finden. Du musst, wenn du ein kleines Nugget finden möchtest, musst du wochenlang in der Erde wühlen und kriegst den Schmutz und oder die Fingernägel oder schwitzt oder sonst irgendwas und schmeißt du alles weg, weil es nur das ist es nicht wert, sondern brauchst dieses eine Nugget. Das Nugget hast du dann unter den Diamanten oder was auch immer. Aber wenn du das nicht tust, dann machst du eben so ein Kurs wie beim Hendrik.
Hendrik Habermann: Das ist der und wir wollen nochmal, du kannst. Ich meine, ich habe das erste Unternehmen, habe ich gegründet, da war ich noch in der Schule. So fing das alles an. Das ist mittlerweile 27 Jahre her. Wir haben so viele Katastrophen, Fehler gemacht. Wir standen, ich mache das mit meinem Bruder zusammen. Wir standen ein paar Mal vor der Insolvenz. Wir haben in einem Jahr 65 Prozent unserer Mitarbeiter entlassen müssen. Wir möchten das den Leuten ersparen. Wir möchten ja, Annette und ich, auch jeder auf Grund von einer anderen Perspektive. Wir möchten, dass die Leute rausgehen und Erfolg haben und eine eigene Praxis haben und dass sie den Menschen helfen und nicht, dass sie sich das alles noch mal selber erarbeiten muss.
Corina Klein: Ja, und vor allen Dingen kommen ja aber auch Leute und sagen ja, dann brauch ich hier eine Webseite für 10.000 € oder mach bei mir hier diese Schulung für 20.000 € und dann weißt du, was ich meine. Also, du wirst ja auch so ein bisschen mit Dingen auf eine falsche Fährte gelockt oder auch ausgenutzt, wo du gar nicht einschätzen kannst, wie wir das hat.
Hendrik Habermann: Und du kennst, du kennst dich nicht aus und jeder will sein Zeug verkaufen. Und deswegen ist ja so, dass man sagt, hier sind die Fundamente, das ist das, wie es funktioniert und es ist alles davon abzuleiten. Und lass dich nicht von denen sie reden, verführen oder so, die sagen, du brauchst noch das, und du brauchst das, und du brauchst ein Logo, und du brauchst eine Grafik und du brauchst ne gute Praxis und die musst du toll einrichten und da musst du Werbung machen, dann brauchst du eine Homepage und so hast du 100.000 € ausgegeben und hast du noch niemanden bei dir gehabt, der dir irgendwie 150 € überwiesen hat für das, was du getan hast. Dann sagst du, dann bist du, dann hast du entweder kein Geld mehr oder du hast keine Zeit mehr, weil du 20 Jahre verschwendet hast, das rauszufinden, was wir, wir sind den Weg gegangen. Das ist nicht das erste Mal, dass wir das machen, dass ist das zweite Mal. Im englischen sagt man immer, so ist es mein erstes Rodeo. Wir haben das gemacht, wir kennen die ganzen Probleme, wir haben die Fehler alle gemacht, und wir bieten dir an, mit dem, was wir tun, ne Abkürzung zu nehmen, direkt zu dem zu kommen, was dir eigentlich wichtig ist und dich nicht ablenken. Was wir haben, das ist komprimiert, wir haben es auf den Punkt gebracht. Entweder was die Fertigkeit des Heilens angeht oder bei mir eben zum Thema Marketing. Oder wie wirst du sichtbar, wie findest du Klienten? Und wir bieten dir an, es anders zu machen. Oder gehe den Weg, gibt hundertmal so viel aus, braucht 15 Jahre, deine Entscheidung.
Corina Klein: Viel schlimmer ist ja das, und ich glaube, das ist auch dein Herzensthema, dass die Menschen, die es können aus Überforderung und eben genau aus dem nicht wissen, dann gar nichts tun, und dass dieses, diese Fähigkeiten irgendwo dann wieder landen, wo sie nicht genutzt werden, und ich denke, das ist Glaub dein.
Annette Müller: Ja, genau. Also, wenn du jetzt so wenn ich so zuhöre, ich denke mal, wenn ich jetzt den Absolventen der Schule oder eben auch allen Therapeuten oder eben auch Menschen, die eben mit anderen Menschen arbeiten, sagen würde, würdest sagen, wie wirst du mit diesem Beruf wirklich glücklich? Weil, Erfolg macht eben auch glücklich und das ist ja das, was eben auch so ein Antrieb ist, so eine Ausbildung zu machen. Wie werde ich mit meiner Handlung glücklich in meinem Leben? Und das ist natürlich eine total tolle Ergänzung zur Ausbildung. Dass eben das, was jetzt an Fähigkeiten nehmen können, da erst auch wirklich dann in die Sichtbarkeit kommt, wie dann eben der Heiler mit seiner Praxis erfolgreich und somit auch glücklich wird.
Hendrik Habermann: Das ist ja auch ganz einfach. Wenn du das kannst, aber dir den ganzen Tag Gedanken darüber machst, wie du deine Rechnung bezahlst und die ganze Zeit sorgen hast, wie willst du dann der Beste sein, der du sein kannst? Das ist so unmöglich und das wollen wir eben den Leuten ersparen.
Corina Klein: Ja schön, vielen Dank, dass ihr heute da wart. Wenn doch der eine oder andere sagt, ich möchte mich da nochmal einlesen oder mal wissen, wo ist denn überhaupt die Schule? Und?
Annette Müller: Also, Hendrik heißt Habermann mit Nachnamen. Also, wenn man dich googelt, dann findet man dich auf jeden Fall auch und ein Link zu Hendriks Onlinekurse findet man auch auf der Homepage: www.ecole-san-esprit.de
Corina Klein: Super! Vielen Dank, dass ihr da wart und hoffentlich kommen viele hier jetzt mal in die Sichtbarkeit. Das wäre natürlich wundervoll, liebe Zuschauer! Ich hoffe, sie konnten auch wieder einiges mitnehmen von unseren wundervollen Gästen. Bedanke mich sehr fürs Zuschauen, und bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Sep. 11, 2024 | TV
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Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Ich habe heute zwei ganz spannende Gäste. Zum einen Annette Müller, die die Heilerschule gegründet hat, und zum anderen ein erfolgreicher Unternehmer, der sich zum Heiler ausbilden lassen hat und warum und welche Erfolge er schon in seinem Umfeld erzielen konnte, das erfahren Sie heute. Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, ihr Beiden! Schön, dass ihr da seid, liebe Annette, lieber Hendrik. Ja total spannend! Du hast uns Hendrik mitgebracht und ich frage jetzt einfach mal direkt drauf los. Warum musste Hendrik heute ja für unsere Zuschauer da sein?
Annette Müller: Also, das ist für mich ein sehr emotionales Thema, weil ich eben mit der Heilerschule, wenn ich in der Lage bin, mit diesem Angebot einen wirklich super erfolgreichen Unternehmer anzusprechen, dass der kommt und die Ausbildung macht und jetzt sogar hier mit im Studio ist, dann muss ich sagen, ach, das ist ein richtiges Highlight für mich und es freut mich sehr. Und vielen Dank für die Einladung und die Möglichkeit, hier wieder bei euch zu sein.
Corina Klein: Du öffnest ja natürlich, Hendrik, jetzt so einen ganz neuen Bereich, auch wirklich Männer, die vielleicht diesem ganzen Thema sehr kritisch gegenüberstehen. Aber wie kam es wirklich bei dir dazu? Weil, du hast ja wirklich ein Unternehmen, Mitarbeiter, da denkt man jetzt nicht, ach komm, ich mach mal eine Heiler Ausbildung!
Hendrik Habermann: Das stimmt. Ich bin über Umwege reingekommen, selber, wie du gesagt hast, beim Unternehmen bin ich schon sehr lange, habe aber eine Tochter, die schwerst mehrfach behindert ist. Meine Tochter ist 14 beziehungsweise wird jetzt 14, und als sie geboren wurde, stand dann eben fest, sie hatte eine schwere Behinderung, eine weltweit einmalige Chromosom Störung. Es gibt Gehirnveränderung, das Gehirn ist nicht so ausgebildet und dann fragst du dich natürlich was du machen kannst und schöpfst dann als erstes alle Möglichkeiten der Schulmedizin aus. Aber es war relativ klar, dass da nicht so viel Hoffnung ist. Aber man hat uns sehr früh gesagt, sie würde vielleicht noch nicht mal sitzen können und uns wurde erzählt, was alles nicht wird und ich wollte mich da nicht mit zufriedengeben und wollte das nicht akzeptieren. Und wir haben dann natürlich die schulmedizinischen Sachen gemacht. Aber das hat mich geöffnet für alle anderen Möglichkeiten der Heilung und ich habe wirklich alles ausprobiert. Ich bin also zu Heilern gegangen und bin zu alternativen Methoden gegangen, und dann haben wir Delphin Therapien gemacht und so weiter, und ich habe festgestellt oder wir haben festgestellt, dass das, was die Schulmedizin alles funktioniert, nicht oder das Hokuspokus ist, alles als Quatsch bezeichnet wird, bei unserer Tochter am besten funktioniert hat und wir hatten da eben große Erfolge und meine Tochter hat sich viel besser entwickelt. Die hat sich so gut entwickelt, dass uns dann die Schulmediziner und Professoren gesagt haben, kann ich ihnen auch nicht erklären, warum die das jetzt kann, weil davon sind wir nicht ausgegangen. Also zum Beispiel, die wird wahrscheinlich noch nicht mal sitzen können. Mittlerweile kann sie alleine gehen und kann das Gleichgewicht halten. Das hat zwar acht Jahre gedauert, aber wir haben das hinbekommen, und wir konnten das relativ gut zuordnen zu diesen Alternativen Methoden, weil ich dann mit meiner Tochter verschiedene Therapien gemacht habe, und dann kam ich nach Hause, und dann habe ich zu meiner Frau gesagt: Okay, jetzt, ratet mal, woran wir gearbeitet haben? War ganz spannend, gesagt, wir sagen nicht mal. Da sagte meine Frau, ich habe das Gefühl, sie hat ein besseres Gleichgewicht. Sind wir jetzt vielleicht genau da mal gearbeitet, und das war dann halt für uns aus unserer Erfahrung zumindest so, dass man sagt, man kann das irgendwie zuordnen. Da scheint was zu sein, was funktioniert, worauf meine Tochter anspricht. Nennen wir es mal Energie oder was auch immer das ist und das hat mich dafür geöffnet. Und dann habe ich Annette kennengelernt und bin ja mit meiner Tochter zu Heilern oder Heilerin gegangen und habe gedacht, naja, da gibt es eine Schule, das ist interessant. Kann ich das lernen? Weil, erstmal interessiert mich das, ich möchte das verstehen und möchte diese Hintergründe kennen. Und jetzt bin ich auch Kaufmann, hab gesagt, spare ich mir die Fahrerei, muss nicht jemand anders bezahlen, dann mach es doch eben selbst. Und so kam das dann, dass ich die Ausbildung gemacht habe, um das eben anzuwenden, und hab natürlich auch da dann entdeckt, dass es neben dem reinen Heilen oder neben dem, was wir da tun, auch noch andere Dinge gibt, die interessant sind, die ich mitnehmen kann und die mich eben als Persönlichkeit ein bisschen weiterbringen oder die mir auch sonst anderen Nutzen geben oder so bin ich dazu ein.
Corina Klein: Ja, es würde mich jetzt auch interessieren, wie du so die Ausbildung wahrgenommen hast. Weil, es war ja ein ganz anderes Feld oder kommt es ja eher so aus dem Vertriebsstruktur? Weißt du dieses ganze?
Hendrik Habermann: Genau: Zahlen, Daten, Fakten.
Corina Klein: Genau, und dann kommst du dann in so eine Ausbildung rein. Das sind ja auch andere Menschentypen, sage ich jetzt mal.
Hendrik Habermann: Genau, es sind ganz andere Menschen, es ist eine ganz andere Struktur, und es ist etwas, was für uns nicht so greifbar ist, weil, wir wollen ja letztendlich, in der Betriebswirtschaft willst du alles messen und was nicht messbar ist, willst du messbar machen und du willst das verstehen und Prognosen erstellen können. Das ist ja alles sehr Zahlen getrieben letztendlich oder auch Zahlen sind, sind sehr wichtig. Und da kommt man so ein bisschen in die andere Welt rein und öffnet sich dafür und merkt aber, das ist auch Teil des Lebens oder Teil unserer Realität. Und das ist eben ganz interessant, weil man dann nachher zurückgeht ins Unternehmen und sagt: Okay, es gibt auch andere Möglichkeiten, die Welt zu betrachten oder vielleicht zu Ergebnissen zu kommen, und die Zahlen sind vielleicht die eine Seite, aber es gibt auch noch ein bisschen was anderes.
Corina Klein: Wie war so dein Umfeld? Wie hat das so drauf reagiert? Weil, die kennen dich ja auch aus der einen Sparte.
Hendrik Habermann: Genau, die kennen mich auch aus der einen Sparte. Allerdings kennen die ja auch ein bisschen meine Persönlichkeit und wissen, dass ich sowieso sehr vieles ausprobiere, und da muss ich mir schon sehr viele Jahre anhören. Ich bin sowieso irgendwie ein bisschen bescheuert, und deswegen ist das so, dass auch die Diskussionen, die man dann in den letzten Jahren geführt hat. Es hat die Leute jetzt also, glaube ich, nicht so verwundert. Das war dann mehr so. Jetzt macht er schon wieder was anderes, versucht er wieder irgendwas ausprobiert, wieder was aus. Das war das eine, was aber dann interessant war, natürlich, wenn, wenn dann mal jemand gesagt hat, ich habe irgendwas, tut was oder soll ich gesagt habe, soll ich mal, und dann wie gesagt kommt, dann mach halt, und dann ganz erstaunt waren, dass die gesagt haben, ja, ich spüre da, was oder da ist was mir geht es jetzt besser, und das war, was wir Erfolg nennen können, und das war dann interessant, dass die gesagt haben, nee, das ist da passiert, ja wirklich was, was passiert da, wo du sagst, weiß ich auch nicht. Aber es ist ja gut, das, was passiert, aber das war interessant, das dann als Ergebnisse da waren und die Leute gemerkt haben, da, ich spüre, was oder mir tut das gut oder auf mich hat das ne Wirkung. Das war eigentlich das Interessante dann.
Annette Müller: Glaube mich erinnern zu können, dass du mir von einer Angestellten von dir erzählt hattest. Der glaube ich irgendwie, dass entweder das Bein weh getan hat oder Rückenschmerzen.
Hendrik Habermann: Richtig, genau! Die hatte Schwierigkeiten am Bein und konnte nicht richtig gehen und dann habe ich irgendwas mit ihr gesprochen, hab gesagt, okay, was ist los? Sie hat gesagt, ja, ich habe diese Schmerzen und ich war schon beim Arzt und beim Orthopäden und ich nehme jetzt, es geht nicht weg. Ich gesagt, einfach machen und dann eine halbe Stunde später war sie eben schmerzfrei und dann super!
Corina Klein: Der Chef hier ist auch deinen Krankenstand in einer guten Balance.
Hendrik Habermann: Das stimmt, also, ich profitiere selber davon, auch insofern, das ist, das ist ganz interessant.
Corina Klein: Wow, schön, schön, was denn auch noch so die wichtigen Punkte, wo du sagst, warum ist es einfach auch wichtig, dass Männer oder Unternehmer oder auch Menschen, die jetzt vielleicht gar nicht so in der Richtung denken, da vielleicht doch auch einen Bezug dazu bekommen?
Annette Müller: Na ja, da sind wir wieder bei dem Thema Geist über Materie. Auch ein Unternehmer kann sein Geschäft nur dann voranbringen, wenn er darüber nachdenkt. Das heißt also, die Architektur des Unternehmens entsteht in seiner Phantasie. Die, die entsteht durch Denken, die entsteht durch Imagination, die entsteht dadurch, dass man eben Für und Wider geistig abwägt. Das ist wie eine Mathematik, und sich dann eben entscheidet, ähm, ich mache entweder dies eine oder ich mache entweder das andere, und dann erntet man in seinem mit seinem Unternehmen die Früchte der eigenen Entscheidungen. Aber diese Entscheidungen sind meistens, Gott sei Dank, selbstbestimmt und das macht ja auch die Unternehmen aus. Und hier haben wir auch in Bezug auf die eigene Gesundheit diese Selbstbestimmung. Das heißt also, ich gebe meine Verantwortung nicht in die Hände von anderen Menschen, von denen ich meine, sie seien gut ausgebildet, was wir aber dann nicht feststellen können, weil, weil wir ja sozusagen dann Laien sind. Haben unter Umständen auch die Nachteile dann zu ertragen, weil dann eben dieser Weg dann offensichtlich eine falsche Entscheidung gewesen ist, die also der Gesundheit eher abträglich war als eben zuträglich. Und hier haben wir eben auch eine Selbstbestimmung, was die eigene Gesundheit, das eigene Wohlergehen und auch eben die geistige Wachheit betrifft, und deshalb sind eben auch viele Menschen, die sowieso unabhängig sein möchten, in so einer Heilerausbildung einfach genau richtig am Platz.
Hendrik Habermann: Kann vielleicht dazu was sagen, was sich bei mir geändert hat, unabhängig davon jetzt, dass ich mit meinen Kindern arbeiten kann oder im Bekanntenkreis. Das eine ist, du sensibilisiert dich ein bisschen dafür oder deine Antennen für das, was wir vielleicht sagen können, auf den Körper zu hören. Ich meine, bei dem was ich mache, geht es viel um Leistung und auch ich persönlich habe natürlich ein Interesse daran, leistungsbereit zu sein. Das heißt, ich mach Sport, ich achte auf meine Ernährung, mache diese verschiedenen Dinge, weil ich sage, ich möchte ja als Unternehmer oder als jemand, der eine Familie hat, eben gesund sein und Leistung bringen. Und die Ausbildung hat mich, wenn man so will, nochmal ein bisschen näher an mich selber gebracht, weil ich irgendwie mein Körper mehr wahrnehme oder mehr wahrnehme, was in mir passiert. Das hat, hat mich dafür sensibilisiert und eine andere Sache, die, die sich bei mir verändert hat durch diese Erfahrungen, die ich gemacht habe, durch das, dass man sagt, Mensch, da waren Leute, denen ging es nicht so gut, jetzt geht es ihm deutlich besser, oder dass wir auch tatsächlich nachweisbar, messbar Dinge verändert haben, ist es so, dass die Probleme, die man sich sonst manchmal macht und die Sorgen, die man sich sonst manchmal macht, die relativieren sich. Die relativieren sich insofern, als dass man ja feststellt, Dinge ändern sich und das, von dem ich gedacht habe, das muss immer so sein. Oder eben, du bekommst die Diagnose, dass deine Tochter wird XY nie können, du lernst dann ja, das stimmt nicht. Es ist nicht alles fest, Dinge sind im Fluss, Dinge verändern sich. Ich bin ruhiger geworden. Ich mache mich nicht mehr so verrückt, wenn bestimmte Dinge sind. Wenn es nicht so läuft, wie ich will, dann bin ich jetzt eher in der Balance und setze mich hin und sage, naja, wir gucken mal. Ich habe mehr das Vertrauen, dass das wieder wird, weil ich erlebt habe, dass das in anderen Bereichen auch funktioniert. Das heißt, diese Erfahrung hat mich ein bisschen gelassener gemacht, die hat mich ein bisschen ruhiger gemacht. Gleichzeitig spüre ich meinen Körper anders. Ich glaube, ich bin sensibler dafür geworden und glaube, dass das meiner Gesundheit zuträglich ist, und insofern habe ich diese. Diese Effekte nehme ich mit in mein Unternehmen. Auch wenn ich überhaupt nicht heilen würde oder wenn ich überhaupt nicht mit jemandem arbeiten würde, überhaupt nicht jemand versuchen würde, jemanden zu helfen, sage ich, das sind Dinge, die kann ja keiner mehr nehmen, weil, ich bin eben ruhiger. Ich denke ein bisschen mehr nach und bin ein bisschen mehr in meinem Geist, als impulsive Entscheidungen zu treffen und das ist auch ein wertvolles Unternehmen, gerade in der Zeit, die jetzt.
Corina Klein: Also, mir kommt gerade total. Das ist ja eigentlich die Qualität dieser Zeit, dass das Männliche die weiblichen Prinzipien integriert oder dieses Achtsam sein, dieses Vertrauen? Oder?
Annette Müller: Ach so, da muss ich jetzt erst mal darüber nachdenken.
Corina Klein: Ach so, dass ist jetzt ein anderes Programm. Ich habe viele Gäste, die einfach sagen, dass wir jetzt so in dieses, ja in dieses Ying Yang Balance, das weibliche und männliche kommt jetzt nen schönen Ausgleich, und das hat sich jetzt gerade so, die weiblichen Prinzipien einfach integrieren. Aber.
Hendrik Habermann: Achtsamkeit ist ja auf jeden Fall richtig, oder eine Sensibilisierung für bestimmte Dinge, oder dass du sagst, ich bin irgendwie mittlerweile in der Lage, mehr in mich rein zu spüren und zu sagen, was tut mir gut, was brauche ich vielleicht in jeder Hinsicht, und ich bin nicht darauf angewiesen, dass ich irgendwo zu einem Arzt oder wo auch immer hin gehe und der mir sagt, wie es mir geht, und ich weiß schon selber, wie es mir geht. Ich spüre das. Natürlich kann dir jemand extern dann noch dabei helfen, auch bestimmte Dinge wieder aufzulösen oder so, aber man kann das, man kann das mit Sicherheit so ausdrücken, aber auch einfach nur, dass man sagt ich bin ein bisschen weiter.
Corina Klein: Aufmerksam.
Annette Müller: Aber jetzt, um nochmal darauf zurückzukommen auf dieses männliche und weibliche, ja, also ich finde das immer sehr, sehr schön, wenn eben Männer in der Ausbildung sind. Also das war eben gerade hier in dem Kurs, in dem du gewesen bist, warst du ja mit Josef zusammen, und dann haben die zwei Männer auch immer zusammengearbeitet, und das war schon toll. Also, wir haben jetzt im Moment wirklich mehr Frauen als Männer in der Ausbildung. Es war aber auch schon mal der Fall in der Vergangenheit, dass wir wirklich 50 Prozent Frauen, 50 Prozent Männer hatten. Also, es ist so, dass wir auch einen Vortrag angeboten haben von eben Heilern, die gesagt haben, auch Männer können Heilen, das ist total toll. Ich glaube, da gibt es im Internet auch diesen Vortrag. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, und wie die beiden zusammenarbeiten, die zwei Männer, da habe ich mal Aufnahmen mitgebracht, und da wollte ich nochmal kurz fragen: Hendrik sagte ja, er erlebt, dass Dinge gehen, von denen er glaubte, es ginge nicht, dass er dann eben diese Erfahrung in sein Unternehmen mitnimmt. Und da war jetzt zum Beispiel etwas, wo ich ihnen gesagt habe, jetzt mach mal was, was eigentlich nicht geht. Und zwar hatte Joseph eine total krumme Nase und dann hab ich dann gesagt zu Hendrik, jetzt mach mal die Nase von Joseph gerade, und Henrik meinte dann, wie wo was, ja, nee, oder?
Hendrik Habermann: Ja, es ist natürlich ungewöhnlich, dass man sagt, wir können jetzt irgendwie Knochen, Stellung oder der Knorpel Anordnung irgendwie ändern, und das haben wir dann tatsächlich gemacht, war ja auch gerade das erste Bild davon genau und diese diese.
Corina Klein: Also, sie hat sich wirklich wieder gerade ausgerichtet?
Hendrik Habermann: Genau, also das.
Corina Klein: Nach deiner ersten Erfolgsbehandung.
Hendrik Habermann: Genau, das ist, das sind 15 Minuten, 15 Minuten dazwischen ungefähr und diese Selbstwirksamkeitserfahrung, dass nicht jemand sagt, du kannst das oder das ist möglich, sondern dass man das selber merkt. Das ist ja was ganz anderes, weil dann bist du emotional auch davon überzeugt, weil du es eben gemacht hast, und das ist das, was interessant ist, und das eben Übertragen. Das war das, was ich vorhin meinte aufs Geschäft. Es gibt ein Problem, und du sagst, das ist nicht lösbar oder ich weiß nicht, wie ich das lösen soll. Dann mehr hin zu dem Vertrauen, dass man sagt, irgendwie gehts.
Corina Klein: Wie gerade Nasen machen!
Hendrik Habermann: Ja, also genau so, wenn ich die Nase gerade machen kann und ich habe, das funktioniert nicht. Es ist mehr das Vertrauen da, dass es eine Lösung gibt für etwas, auch wenn ich sie vielleicht noch nicht kenne, aber in dem Fall ja.
Corina Klein: Diese Knochenbilder finde ich bei dir schon auch immer unglaublich faszinierend, weil da kann man ja wirklich, das müsste ja operiert werden müssen, um diese vorher nachher Bilder zu bekommen.
Annette Müller: Aber der hat keine Narben.
Annette Müller: Und das gleiche Hemd noch an.
Annette Müller: Ja. Ja.
Corina Klein: Schön.
Annette Müller: Wie war das eigentlich für dich, während du mit ihm gearbeitet hast?
Hendrik Habermann: Ja, es ist so, wenn du diese Ausbildung machst, dann bist du natürlich offen dafür, ist ja klar. Vielleicht ist man skeptisch, aber man sagt, naja, da scheint schon irgendwas dran zu sein und ich habe das ja vorhin erzählt. Dadurch, dass ich ja die Erfahrung bei meiner Tochter hatte und sagte, also, manche Leute können das dann, dann gucke ich jetzt auch mal, und dann lässt man sich eben darauf ein, sagt, okay, es ist jetzt interessant, aber wir gucken mal, was passiert, und das hat eben tatsächlich funktioniert und das ist ja ein Bild. Aber wir haben das immer wieder in der Ausbildung gemacht und gerade auch in der Ausbildung, Arbeit miteinander, und das sind natürlich dann die Ergebnisse dabei bei dir und auch bei anderen. Und es gibt ja auch teilweise Dinge, wo wir das dann mit Edding aufgemalt haben, erst mal und dann gesagt haben, wir gucken uns eben vorher nachher an, damit wir das besser dokumentieren können. Und dann irgendwann ist es so, dass du, du machst das das erste Mal, das ist erstaunlich. Dann denkst du so, Wahnsinn, dann machst du es nochmal, und irgendwann sagst ja, klar, wissen wir ja dann, irgendwann wird das halt Alltag, weiß man, hat man das verinnerlicht und weiß, dass das funktioniert, nicht immer, und man kann nicht alles vorhersagen. Das ist ja die Frage, dass einer, wie geht das jetzt genau, was. Ich weiß zwar, was ich tue, aber jetzt ja nicht, was dahinter steht. Es funktioniert.
Annette Müller: Das ist mein Part. Ich bring den Leuten bei, das sie das machen.
Hendrik Habermann: Genau, aber es kommt jemand geht: Dem gehts vielleicht nicht so gut, vielleicht immer in der Lage, was zu verbessern, dann machen wir das, und das ist das wichtigste, was zählt: dass wir ein Ergebnis haben.
Annette Müller: Ja, das ist ganz schön! Sieht man auch so ein bisschen, wie die Männer miteinander arbeiten, um jetzt eben auch mal zu sehen, hier und was ich total toll finde hier, Henrik, Ganze no chalons.
Corina Klein: Ja, sehr gut.
Annette Müller: Ja, lustig, ja genau, und das ist natürlich auch Happiness, dann eben im Kurs. Wenn du so eine Selbstwirksamkeit erfährt und solche Sachen machst und über dich selber Staunst, dann fragst dich dann eben schon auch, gäbe es mehr von mir oder von uns, dann könnte die Welt und die Gesellschaft wirklich eine bessere werden. Und das ist eben auch das, was Hendrik eben auszeichnet, ein erfolgreicher Unternehmer, und er hat eben inspiriert von diesem ganzen Positiven, gesagt, okay, ich möchte die Heiler unterstützen dabei, dass sie ihr Können und ihr Wissen in die Welt bringen.
Corina Klein: Weil, ich kann mir gut vorstellen, dass in dem Bereich einfach, wenn man sich für diese Heilerausbildung interessiert, vielleicht der Bereich Marketing oder sich selbstständig machen oder einfach auch mit solchen Geschichten sich auseinanderzusetzen, eher weniger die Rolle spielt. Oder dann?
Hendrik Habermann: Ja, also, ich komme ja aus dieser Welt und bin ja in diese andere so ein bisschen eingetaucht, und wir haben dann natürlich auch drüber gesprochen im Kurs. Der ist natürlich auch ein Thema. Was machst du dann, wenn du, wenn du fertig bist und manche dann auch ihren Wunsch haben, eher ihr Berufsbild, zu verändern oder so? Dann haben wir natürlich darüber gesprochen, und ich war dann auch teilweise so ein bisschen der Ansprechpartner, war gesagt hat, okay, du bist ja so ein bisschen aus diesem Thema, was würdest du empfehlen, oder wie würdest du es machen? Und dann haben wir eben festgestellt, dass man gesagt hat, klar, die sind nicht ausgebildet im kaufmännischen Bereich, teilweise im Bereich Marketing, oder wie bekomme ich, wie baue ich jetzt eine Praxis auf, oder wie wird man erfolgreich? Und dann habe ich gedacht, dass es vielleicht was, was ich so ein bisschen mitgeben kann, weil das ja letztendlich mein tägliches Brot eigentlich ist. Und wie kann ich meine Erfahrungen weitergeben, und wie kann ich den Leuten helfen, die eine Fertigkeit oder eine Fähigkeit haben? Das alleine reicht ja nicht, man muss ja irgendwie in die Welt bringen. Und dann haben wir eben gesagt, wir haben da ein Seminar gemacht, dann noch ein Seminar gemacht und letztendlich gesagt, dass alles gut, wenn jemand kommt, dann lernt er viel. Aber wie kann man das noch mehr zugänglich machen und den Leuten zugänglich machen, die eben keine Zeit haben, an den Termin und dann Onlinekurs draus gemacht, wo erklärt wird, was die, was die Fundamente sind, erfolgreich zu sein, also nicht in eine Selbstständigkeit zu gehen? Da geht es bei diesem einen Kurs geht es nicht darum zu sagen, wie macht man Gewerbe und so weiter, also nicht um irgendwelche formalen oder juristischen Sachen, sondern wie findet man Klienten, wie zeigt man sich? Weil, wenn du zum Beispiel Ausbildung bei der École San Esprit gemacht hast, aber du erzählst das niemandem, dann kommt ja niemand auf die Idee, zu dir zu kommen. Also, das muss natürlich jemand wissen. Wie geht man an diese Sachen ran, also das, was wir in unserer Welt Marketing nennen? Aber man kann es natürlich auch mit anderen Begriffen bezeichnen. Das sind einfach nur die Fundamente dafür, dass man sowas machen kann, und ich habe gedacht, das ist ganz gut, denn ich bin ja ich, ich kenne die Ängste und die Nöte und die Schwierigkeit, und ich weiß, wie das ist, selber diese Ausbildung gemacht zu haben. Aber ich kann vielleicht von meinem Wissen und meiner Erfahrung noch ein bisschen mitgeben und kann den Leuten helfen, in die Welt zu kommen mit dem was sie tun.
Annette Müller: Also, ich hab ja diesen Online Kurse angeschaut, der noch macht, und ich finde den wirklich ganz hervorragend, also das ganze Knowhow, was du brauchst, ähm, um tatsächlich eine volle Praxis zu bekommen und das eben nicht nur so nebenbei zu machen, sondern wirklich als Beruf auszuüben. Also diesen Part hat Hendrik übernommen, und da bin ich total happy, weil also ich vermittle das Können, das Knowhow. Also du kannst eben nicht nur Nasen gerade machen, sondern viele, viele andere tolle Sachen auch. Und wenn wir uns dann noch mal mit Hendrik dann hier jetzt für eine nächste Aufnahme sehen, dann kann Hendrik vielleicht noch ein bisschen erzählen, was er auch für konkrete Heilerfolge schon gemacht hat. Und da ist es eben wichtig, dass wir das in die Welt bringen. Was kann ich und das eben nicht nur so nebenbei als Hobby zu machen, denn damit können wir wirklich den Menschen helfen. Wenn du einem hilfst, hilfst du der ganzen Gesellschaft, die um diese Person herum ist. Also es ist ja so, dass, wenn einer zum Beispiel krank wird und stirbt, was passiert dann mit dem großen Unternehmen? Umso besser ist es eben, entweder man wird er gar nicht erst krank, weil man seine Gesundheit aufrechterhalten kann, das ja eben auch super gut ist mit dem geistigen Heilen auf diese Art und Weise, wie wir das unterrichten, oder aber wir helfen eben Menschen, die Gesundheit zurückzufinden, und die können dann weiterhin positiv wirken und hinterlassen nicht, oder sorgen nicht dafür, dass ich wirklich ein ganzer Stab von Menschen um diese eine Person kümmern müssen, weil die eben alleine nicht mal zurechtkommen. Das ist schon sehr belastend. Also, ich möchte damit sagen, man muss sich das auch mal anschauen, was passiert eigentlich, wenn ich das nicht kann, was ich eigentlich könnte?
Corina Klein: Ja, ich kann mir schon vorstellen, dass viele Teilnehmer natürlich mit der er auch reingehen, danach viele Menschen zu heilen. Da steckt ja natürlich auch dieses bedingungslose Helfen und für alle da sein. Und dann kommt natürlich, wenn dann jemand mit den Wörtern Marketing oder Positionierung kommt, wie so ein das darf man gar nicht. Das ist ja aus einer ganz anderen Welt, und das ist ja irgendwie alles dann. Man merkt es ja auch in den Gesprächen. Also, das wäre schon nochmal spannend, wenn wir da eine Sendung dafür machen könnten, um wirklich zu sagen, ich darf heilen, aber ich darf auch mein Wert in der Gesellschaft und auch, solange wir die halt eben noch haben, in der Wirtschaft auch so einbringen, dass auch ein geben und nehmen stattfindet, was auch die Sphäre und gerechte Verteilung auch hat. Oder ja schön, also, super spannend! Ich freue mich sehr, dass ihr beide heute da wart, und wenn wir noch mal eine Runde machen, wäre es natürlich super, dass wir da nochmal in die tiefe einsteigen können, und deine Heilerfolge will ich natürlich auch noch ein bisschen erfahren. Also, wenn jetzt doch noch ein paar Leute sagen, ich möchte mich da echt nochmal informieren, schlau, in Ruhe mich einlesen, gibt’s da Möglichkeiten?
Annette Müller: Ja natürlich, www. ecole-san-esprit.de also Heilerschule an Esprit und da gibt es natürlich den Link zum Onlinekurs von Hendrik.
Corina Klein: Danke euch beiden und bis bald. Ja, liebe Zuschauer, vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit. Ich hoffe, ihnen hat es auch gefallen, und es ist ja wunderschön, was es alles für Möglichkeiten gibt zu Wirken. Danke bis bald und Tschüss!
von Annette_Mueller | Sep. 11, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Wir haben heute eine ganz besondere Sendung. Ganz spontan haben wir eine Heilerin bei uns im Studio, und Franziska, die Mutter von Alexander Glogg, durfte eine Heilungserfahrung machen, und das haben wir doch direkt zum Anlass genommen, das Mal in die Welt zu bringen. Bleiben sie dran! Hallo, liebe Franziska, hallo, liebe Anke Marie. Das war jetzt ganz spontan, war bei uns im Sender mit Annette Müller, und dann stand aber schon die ganze Zeit so ein bisschen im Raum: Der Franziska wollen wir gerne helfen und jetzt haben wir da wirklich eine halbe Stunde. Wie ging es denn dir, Franziska? Das war jetzt so ein bisschen das Thema.
Franziska Glogg: Ja, also, es ist ja eine grandiose Erfahrung, das muss ich einfach sagen. Das war so faszinierend! Sie hat mich auf den Stuhl gesetzt, und ich hab mein Bein über ihr Knie getan und das hat, das war einfach fantastisch, dass es bissel war, und da hat es angefangen zu leben. Also, das Bein hat gelebt, das hat gezuckt, gemacht von oben bis zum Knie.
Corina Klein: Aber man muss dazu sagen, du hast auch Knie Probleme.
Franziska Glogg: Ich habe Implantate gemacht, aber ich habe jetzt wieder ziemliche Schmerzen gehabt, und ja, dann haben wir das gemacht, nach einer Zeit gesagt, ich steh mal auf, ich möchte eine Hüfte anschauen, und dann bin ich aufgestanden und ziehe ich es hinter mich und hat mich dann so gehalten, und plötzlich hat sie meine Hüfte gedreht, und ich war der Meinung angedreht, meine Hüfte, also, das war so, so stark und so eindrücklich nach links, nach rechts, und ich habe gedacht, sie dreht mich, obwohl sie sich gar nicht, sie hat mich gar nicht berührt. Die hatte so die Hände gehabt, von mir weg und meine Hüfte sich gedreht. Das ist so, das war eine unglaubliche Erfahrung, das war so schön. Dann hat das dann bissel an der Schulter gearbeitet, dann im Kopf, nein, das war später. Dann heißt nochmal, da bin ich der Treppe runter und wieder rauf gelaufen und dann hat sie gesagt, dieses, und gesagt, es ist besser, aber noch nicht weg. Natürlich, aber das habe ich ja gar nicht erwartet, und dann sagt sie, sieht es noch mal her, und dann ist sie noch mal mit meinem Bein, und dann ist er noch sehr viel stärker geworden. Ich hab mal das Gefühl gehabt, da ist eine Blase da drin, ein Luftballon. Aber so hat das gearbeitet, dann weg was, und das hat überall so gezuckt und den Nerv da bis hin zum Knöchel, und das ist ziemlich lange gegangen, bis sich das beruhigt hat. Ja, und dann habe ich sie noch auf den Kopf und hab mir wieder gerade und größer gemacht. Die kommen mir jetzt so wie in rein, und wir alles, was wirklich, so ich komme, wirklich so groß und so leicht war, weil durch den Rücken, und ich habe einen Rucksack da hinten getragen, und der ist weg, das ist so leicht da hinten, und ja, fantastisch! Und ich hab das Gefühl, ich bin so groß geworden. Das ist alles so, so leicht, schön, einfach leicht, also wirklich fantastisch! Danke, schön, gut.
Anke Marie Waldmann: Sehr gerne Franziska.
Franziska Glogg: Also, ich weiß, ich stell mich auch inwendig so auf. Es ist nicht nur das äußere, sondern auch inwendig, dass das tut das so gut, dass alles so leicht ist. Und ja, du bist wahrscheinlich auch in meine Mitte vorgedrungen, weil ich hab das gespürt. Ich habe mal gesagt, ich spüre, ich weiß nicht, die Annette hat doch mal so ein Bild gezeigt mit den verschiedenen Körperteilen, und ich habe dann plötzlich zu dir gesagt, jetzt kommst du langsam, welcher Teil war das, was weiß ich, die Glückseligkeit! Ich merk das richtig, also, das merkst du richtig, wie sie reinkommt zu dem Punkt, wo das zum Mittel, zum Mittelpunkt, des merkst wirklich! Also, ich habe es wirklich, und das gibt mir zu gut!
Anke Marie Waldmann: Du hast doch so rote Wangen bekommen!
Corina Klein: Ja, glaube ich, schöne Ausstrahlung jetzt, das war jetzt wirklich schön. Deswegen haben wir gesagt, jetzt machen wir auf jeden Fall, und jetzt natürlich die Frage, was hast du da jetzt gemacht?
Anke Marie Waldmann: Ja, ich habe geheilt. Ich habe die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt. Ich habe ja Franziskas krankes Knie, also wo sie Schmerzen hat, das habe ich mitgenommen und habe ganz gezielt dieses Knie beheilt. Ich habe also diese Spandaimpulse reingeschickt. Das sind die Impulse, mit denen wir arbeiten, die direkt aus der Quelle kommen, aber noch nicht gleich am Anfang der Ausbildung. Ja, ziemlich am Ende, und das ist ein ganz, ganz starker Impuls, und die wirken ganz stark auf der knöchernen Ebene. Ich habe eben schon zu Franziska gesagt, wenn unser Knochensystem nicht ausgerichtet ist, wenn es aus der Balance gefallen ist, und das ist bei den meisten Menschen der Fall, auch schon bei jungen Menschen ist das der Fall, dann kann ja der Körper nicht gesund sein, dann werden die die Gelenke ungleichmäßig belastet. Wenn ein Becken schief steht, dann muss das Knie das Ausgleichen, und dann, dann wird also dieses Gelenk, Kugel und die Pfanne, das kommt dann aus der Balance und dann wird natürlich da was abgerieben, ist ja klar, weil dann das Knie schief steht. Wenn das Becken schief steht, steht auch das Knie schief und deshalb, wir haben die Möglichkeit, mit diesem Impuls wirklich das ganze Skelett auszurichten, und ich habe dann erst am Knie gearbeitet und dann habe ich gemerkt, es kommt an, da tut sich was. Ich hab es ja gespürt, es zog erst vom Knie ganz runter, dann zog es vom Knie hier hoch, und dann war es wie verbunden. Dann war es zwischen unten und oben verbunden, und dann hab ich zu Franziska gesagt, jetzt stehe mal bitte auf, jetzt schau ich mir mal dein Becken an, denn wenn das schief ist, dann kann das Knie nicht heil werden, und dann hab ich, hab ich gesehen, okay, das ist wie bei den meisten Menschen. Fast alle Menschen haben ein schiefes oder ja, ein verdrehtes oder ungleich hohe Beckenknochen und das geht dann relativ schnell. Wenn ich die Hände drauflege und Impulse sende, dann richtet sich das Becken aus und damit kommt natürlich auch die Wirbelsäule in eine gesündere Position. Die kann sich dann auch wieder ausrichten. Und ja, das ist es. Und dann hab ich, hab ich gesehen, also, da muss man noch an der Halswirbelsäule ein bisschen nacharbeiten, dann habe ich ihre Hals …
Franziska Glogg: Der Kopf …
Anke Marie Waldmann: Das haben ganz viele junge Menschen, die im Büro arbeiten, junge Frauen, die diese Haltung und dann kommt hier hinten dieser sogenannte Witwenbuckel, Promenetzwirbel.
Corina Klein: Ja.
Anke Marie Waldmann: Ja, da raus und dann, wenn ich da arbeite, dann geht die Halswirbelsäule schon ein Stück nach hinten, und das richtet sich hier wieder auf und der Bürger kann sich dann auch wieder richtig einfügen und das ist.
Franziska Glogg: Das Gefühl war, ich habe den Kopf gerade gehalten, habe die Schreibe reingeschaut habe vom Gefühl, ja, ich hab da schon dahinter, dass wird wirklich grad, aber das habe ich kontrolliert, natürlich.
Anke Marie Waldmann: Das war jetzt ausgerichtet, dass das dieses ganze knöcherne System ist. Ich weiß nicht, ob sie jetzt ganz schon in Balance gekommen ist, aber es hat sich jetzt wieder ausbalanciert.
Franziska Glogg: Hab ich Grund nochmal zukommen. Falls noch nicht ganz ist.
Anke Marie Waldmann: Genau, Franziska, ja, genau, aber ihr könnt ja auch zu uns kommen, und dann hab ich nochmal weiter am Knie gearbeitet, nachdem ich am Becken war, weil das hat sich ja dann ausgerichtet. Hat Franziska sehr schön beschrieben, was sie da gespürt hat, und ich mache ja nichts, ich habe nur meine Hände da, also ich kann ja nicht den ganzen Körper bewegen, dann würde sie ja umfallen.
Franziska Glogg: Also das, das werde ich nie vergessen, das wird nie vergessen, dass sich meine Hüfte gedreht hat. Ihr habt dann gesagt, so, jetzt kann ich nachvollziehen, was die Annette erzählt zu dem Herzen, das war für mich so unverständlich. Und nachher, wie gesagt, jetzt kann ich verstehen, was gefehlt hat. Also, das bewegt sich wirklich und das, der Patient hat es gespürt.
Anke Marie Waldmann: Und ist unglaublich, und es ist für uns hier, also für mich ist es wirklich manchmal ein Gefühl, wenn ich da die Hände draufhalte, und ich schicke diesen besonders starken Impuls rein, als wenn sich das Gewebe auflöst in einzelnen Zellen und neu wieder zusammensetzt. Es wird so weich, es wird plötzlich alles so weich, und dann kann sich ja auch bewegen. Das ist mein Empfinden, und wichtig ist eben auch, dass wir Heiler, die Heilsuchende, dann auch als völlig, als vollkommen sehen. Also, alles ist gut, und dann fangen wir an zu arbeiten. Dieser Mensch ist in der Vollkommenheit ganz und gar. Wir wollen ja alle dahin, wir wollen alle in die Vollkommenheit kommen, und da können wir halt viel machen, und im Grunde machen wir nichts anderes, als dass wir die körpereigenen Heilkräfte anregen, wir machen einen Raum auf, und diese Dinge geschehen können ja.
Corina Klein: Du bist ja Dozentin, hast aber selber auch eine Praxis, für geistiges Heilen. Wo bist du denn Dozentin? Wie kann ich mir das vorstellen? Also lassen sich da wirklich Heiler dann ausbilden?
Anke Marie Waldmann: Genau, die lassen sich hier ausbilden. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Also für Ärzte und Therapeuten hat ja die Annette Müller eine spezielle Ausbildungsform kreiert, kann man sagen. Das ist diese Blockausbildung, die KAR Practioner Ausbildung, und dann haben wir aber auch die andere Möglichkeit, also die sieben Module zu durchlaufen, innerhalb von anderthalb oder zwei Jahren, je nachdem, wie die getaktet sind, und danach ist man dann am dann amazinGRACE Master Healer. Und diese KAR Ausbildung ist dafür gedacht, dass Ärzte und Therapeuten die Möglichkeit haben, sehr schnell die Dinge umzusetzen, dass sie das in ihrer Praxis anwenden können. #00:11:43-1#
Corina Klein: Ihr habt ja auch ein schönes, eine schöne Klinik jetzt am Lago Maggiore, wenn die Ärzte dann sich ausbilden lassen bei euch oder auch Therapeuten behandeln, die dann gleich auch mitgehen, die gleich so in die Praxis, dann auch, wenn dann dort Gäste sind, die eben bei euch.
Anke Marie Waldmann: Ja natürlich, die Schüler gehen immer raus und heilen dann auch in der Klinik zusammen mit einem ausgebildeten Heile oder Heilerin. Heilen sie an der Liege, ja ganz genau, und das ist ja, das ist ja das Ziel, dass wir also eine Klinik haben, in der Heilsuchende vier Tage übernachten und dann in dieser Zeit acht Heilsitzungen bekommen und wenn dann Schüler vor Ort sind, die können ja da gleich loslegen und üben und im Chiemgau da haben wir ja auch diese École San Esprit, da machen wir dann hauptsächlich die Modulausbildung. Da heilen die Schüler dann auch untereinander, das sind Wochenendkurse oder Montag bis Mittwoch.
Corina Klein: Welche Menschen kommen da jetzt? Mittlerweile hat sich das verändert. Du machst ja jetzt auch schon ein paar Jahre die Ausbildung.
Anke Marie Waldmann: Ach nein, im Grunde hat sich nichts verändert, denn in meinem Kurs, als ich ausgebildet wurde, war auch schon eine Ärztin. Die war sogar Oberärztin. Da habe ich mich auch gewundert. Die hat die Modulausbildung gemacht, und es ist wirklich alles da, von der Bauersfrau bis zur Bäuerin bis zur Hausfrau ist alles. Also, wir haben alles da. Wir haben auch Rentner da, die sagen, ja, ich, ich möchte mich jetzt nicht zur Ruhe setzen und einfach nichts tun. Ich möchte jetzt noch was Sinnvolles in meinem Leben machen.
Corina Klein: Das war ja bei dir auch so, ein bisschen Geld. Du hast ja auch nicht, als du in Rente bist, genau, genau ich, cool, ja!
Anke Marie Waldmann: Ja, aber ich war schon viele Jahre auf der Suche. Ich war auf einen spirituellen Weg, und ich, ich war zuerst in esoterischen Kreisen unterwegs. Dann habe ich mich da aber gar nicht so lange aufgehalten, weil ich wusste, das will ich alles nicht, das ist nicht Meins. Dann habe ich ganz viele, ja auch Seminare gemacht, die so in die, in die Heilerei reingehen, so energetisches Heilen, Impulse und so. Aber ich wusste immer, das ist es nicht, was ich suche, ich suche noch was anderes. Und dann wurde ja mein Sohn so schwer krank, und als er kurz vorm Sterben war, da fiel mir dieses Buch von der Annette Müller in die Hände und Annette Bokpe, amazinGRACE die neue Dimension der Heilung. Dann habe ich dieses Buch verschlungen, und weil, als ich bei dem Kapitel war, wo, wo diese Atlas Repositionierung beschrieben wird, da konnte ich plötzlich meinen Kopf nicht mehr bewegen. Also mein Kopf, meine, ich hatte eine völlige Verspannung hier, und ich konnte meinen Kopf nicht mehr drehen. Und dann habe ich eine Heilerin gefunden, die gar nicht so weit entfernt war in dem Buch, ein Heilerverzeichnis. Aber alle in Bayern, in der Schweiz, in Österreich habe ich gesagt: Ach, warum denn nicht? Bei uns in der Zeit war mein Sohn schon sehr, sehr, sehr krank, und ähm ja, und dann bin ich zu dieser Heilerin gegangen, und eineinhalb Stunden später war mein Hals wieder frei. Ich konnte mich wieder frei bewegen. Und dann habe ich gedacht, yes, das funktioniert. Da muss ich mit dem Olaf hingehen. Und dann lag mein Sohn ja dreieinhalb Stunden bei der Heilerin auf der Liege. Ich war dabei, sein Partner war auch dabei, und der ist nach dreieinhalb Stunden aufgestanden. Mein Sohn war ja schon so krank, der konnte kaum noch laufen, dem war nur noch schwindlig, konnte nur noch, der musste sich überall festhalten, der sah gar nicht mehr aus wie er selbst, der war also wirklich dem Tode nah. Und nach dreieinhalb Stunden stand er auf und strahlte uns an und stand aufrecht wie ein Baum und hatte ein Glas Wasser in der Hand.
Corina Klein: So wie du vorhin.
Franziska Glogg: Das, wie ich, so super.
Anke Marie Waldmann: Richtig, und er hatte ein rosiges Gesicht wieder, und er sah wieder aus wie ein Olaf. Vorher konnte man ihn gar nicht mehr erkennen. Und dann sagte der Simon, sein Partner, der hatte auch die ganze Zeit da gesessen. Wir haben also das alles erlebt, und er sagte dann, Olaf weißt du eigentlich, dass du da stehst und ein Glas Wasser in der Hand hast? Und mein Sohn schaut an sich runter und dieses Wasserglas in der Hand an. Ja, und da war es für mich klar, ich muss diese Ausbildung machen, ich muss das machen. Ich war ja auf der Suche. Durch die Erkrankung meines Sohnes habe ich meine Berufung gefunden, und als ich mit der Ausbildung fertig war, war ich 70 Jahre alt, und es gibt keine Begrenzung.
Corina Klein: Und allein was du für eine Power hast, für eine Klarheit! Ich meine, ihr beide, Franziska, du machst ja unsere Rechie da hinten? Das ist ja unglaublich, ja!
Anke Marie Waldmann: Also das ist ja, es geht ja nicht, es geht ja nicht um. Wir dürfen das Alter nicht zulassen. Wir werden älter, aber nie alt, ja!
Franziska Glogg: Wir sind nur schon lange jung, ist ganz viel länger schon jung. Ja, das ist es auch.
Anke Marie Waldmann: Wir dürfen älter werden, von Jahr zu Jahr, aber wir werden niemals alt. Und das ist ja, wenn du deine Berufung gefunden hast im Leben, dann kann ich ja nichts mehr, dann willst du ja, du willst ja, und es ist eine Freude. Und wenn ich heile, und ich erlebe so was, jetzt habe ich ja mit der Franziska nur 30 Minuten gearbeitet. Ich habe ja zu Hause, kann ich mir alle Zeit der Welt nehmen, wenn jemand kommt, der Hilfe braucht, und das mache ich auch, weil, weil Heilen ist mein Ding, das ist eine Freude, das ist eine Freude, die aus dem Herzen kommt und die hält halt jung Wo hast du das sonst? Was hast du nur, wenn du da eine Berufung gefunden hast, und wenn ich jetzt an der Schule Dozentin sein darf, ja, dann, dann bin ich absolut im Flow. Da weiß ich auch nicht mehr, was ich gesagt habe, da weiß ich hinterher nicht mehr, was ich gesagt habe. Wenn ich unterrichte, denke ich, ich habe das Mal ausversehen mitgeschnitten, habe ich gedacht, das habe ich gesagt, solche Dinge weiß ich. Ah ja, und das ist ein unendliches Glück! Und jeden Tag so eine Arbeit tun zu dürfen und in diese strahlenden Augen und rosigen Gesichter schauen zu dürfen. Was gibt’s denn schöneres auf der Welt, und es ist für mich eine große Freude, dass ich das hier mal so zeigen durfte.
Franziska Glogg: Das funktioniert.
Anke Marie Waldmann: Das ist, weil das ja so viele Menschen gar nicht glauben können, ja, und wenn jemand kommt zu mir mit großen gesundheitlichen Herausforderungen, dann weiß ich auch nicht, was passiert. Es ist immer wieder eine Überraschung, wenn die Leute mich anrufen und möchten eine Heilsitzung und schildern mir dann schon so am Telefon immer gerne ausführlich, was sie haben, obwohl ich immer versuche, dass dann so ein bisschen zu unterbinden. Dann sagen sie auch ja, können sie mir helfen? Dann sage ich immer, ich tue alles, was ich gelernt habe, aber es gibt keine Garantie. Ich darf Heilung, und ich kann auch Heilung nicht versprechen, weil ich genauso wenig wie Sie weiß, was geschehen wird und in meisten Fällen ist es so. Aber was ich ja schon mal gesagt habe hier, ist, dass die Menschen selbst in die Selbstverantwortung gehen müssen, um zu heilen. Sie müssen wirklich, sie müssen gar nichts, aber sie sollten begreifen, dass sie nur heil werden können, wenn sie ihre eigene Mitte finden und wenn sie gut für sich sorgen. Ja, das ist die Aufgabe eines jeden Menschen, und ich kann das als Heiler unterstützen, aber mehr kann ich auch nicht tun. Ja!
Corina Klein: Ja, das war ja auch der schöne Effekt, bei der jetzt, diesen Rucksack, was es war.
Franziska Glogg: und das finde ich jetzt und hab das Gefühl, dass ich so leicht weiß ich, ich habe immer schwer gefühlt die Waage, es war immer das gleiche Gewicht, und ich hatte jeden Tag das Gefühl ich bin schwerer, und da ist es leicht geworden.
Anke Marie Waldmann: Ganz neues Lebensgefühl.
Corina Klein: Und was halt auch interessant ist bei euch, eher, arbeitet jetzt nicht mit Themen, ja, ich kenne das ja auch aus ner anderen Ecke. Das, ein Rucksack oder was ist da alles thematisch drin, ist bei euch wirklich gar nicht null spielt keine Rolle.
Anke Marie Waldmann: Das muss keiner, wir bohren da nicht rum, was könnte da sein?
Franziska Glogg: Ja, ich wusste, dass ich einen Rucksack habe.
Anke Marie Waldmann: Ich heile einfach, ich lege Hände auf. Das ist heilen. Ich lege Hände auf: Lass die Energie fließen! Ich mache einen Raum auf, denke ich mir immer die Tore, die mir in der Schule geöffnet wurden, um wirklich an diese heilerischen Ebenen oder heilenden Ebenen heranzukommen. Die muss ich ja nur aufmachen, und dann lege ich die Hände auf, und dann fließt aus diesen Toren, fließt die Heilenergie, und das spüre ich auch. Ich spüre ja diesen Strom.
Corina Klein: Ja, ja, wunderschön, also wirklich toll, wenn man jetzt doch mal noch sich informieren möchte zu der Schule oder gerade wenn du unterrichtest.
Anke Marie Waldmann: Ja, www.ecole-san-esprit.de da findet man alle Informationen.
Corina Klein: Super!
Corina Klein: Dann vielen Dank euch beiden, liebe Franziska. Das meine ich, Franziska, immer, dass ich gut aussehe, ja genau sehr schön, und ihr redet, jetzt geht’s ja gut. Vielen Dank euch beiden, und danke auch bis bald mal
Anke Marie Waldmann: Dankeschön!
Corina Klein: Liebe Zuschauer. Ich hoffe, Sie hatten auch so viel Freude an unserem schönen, spontanen Interview und ich freue mich immer wieder, wenn wir solche tollen Erlebnisse verkünden dürfen. Vielen Dank fürs Zuschauen, bis bald und tschüss!
von Annette_Mueller | Sep. 6, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Ich habe heute eine beeindruckende Frau bei mir, Annette Müller. Sie hat die erste stationäre Heilklinik für energetisches und geistiges Heilen gegründet, und sie ist mit Heilern auf Weltreise gegangen oder beziehungsweise unterstützt Menschen in der dritten Welt, die die Möglichkeit bekommen, mit ihr und ihrem Heiler Team wahre Heilung zu erfahren. Und wie das ganze abläuft, und Bilder und Geschichten, das erfahren sie jetzt. Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, liebe Annette, schön dass du da bist!
Annette Müller: Ja, vielen, vielen Dank für die Einladung, und ich freue mich wirklich sehr, diese wunderbare Sache einem großen oder größeren Publikum vorzustellen.
Corina Klein: Ja, es ist schon sehr berührend. Ich habe ja auch im Vorfeld paar Clips gesehen und Video Ausschnitte von deinen Heiler Reisen, und wenn man dann so die Menschen sieht, wie sie dann es kaum fassen können, ja, dass die Mama wieder läuft oder der Rollator vergessen wird.
Corina Klein: Ja, das ist ja wirklich unglaublich, und ich weiß natürlich auch, dass dieses Heilen natürlich auch immer wieder kritisch betrachtet wird. Man, man hat ja keine Zahlen und Fakten, und da bist du natürlich auch vorne dabei, weil du hast dann gleich gesagt, nee, wir geben den auch ein Bild oder machen Studien, und ja, vielleicht kannst du mal für jemand, der jetzt dich noch nicht gesehen hat. Wir haben schon einige Interviews gemacht, aber doch kommen ja viele Menschen dann zum ersten Mal zu dir, ein paar Worte zu deiner ganzen Geschichte.
Annette Müller: Ja, sehr, sehr gerne, also du hast ja schon erwähnt, ich bin die Gründerin der ersten stationären Einrichtung für das geistig energetisch Heilen in Deutschland. Wir waren sehr erfolgreich, aktiv bis 2020 zum Lockdown und haben jetzt dann eine neue, größere Klinik ins Leben gerufen, am Lago Maggiore auf der italienischen Seite. Ganz, ganz wunderschön, ein tolles Ambiente, ein tolles Klima, wunderbares Essen natürlich und auch viel mehr Platz und Möglichkeiten. Daran angeschlossen ist die Heilerschule École San Esprit. Wir bilden an dieser Heilerschule tatsächlich professionelle Heiler aus, das heißt, wir bereiten auf diesen Beruf vor, wir machen eine Berufsausbildung. Seit 2004 ist das in Deutschland ein anerkannter Beruf, und der wird auch immer, immer beliebter und hat auch immer mehr Ansehen. Und mit eines meiner Ideale und Aufgaben ist es, dieses Ansehen auch in der Gesellschaft sozusagen zu etablieren, dass das also noch mehr Anerkennung findet. Da sind wir auf einem sehr guten Weg, weil sehr viele Mediziner bei uns an der Schule die Ausbildung machen.
Corina Klein: Das finde ich so schön, die Kombination einfach.
Annette Müller: Ja, ist wunderbar, also nie gegeneinander miteinander, sondern nur miteinander, und ich habe eben für diese Errungenschaften auch 2019 eine Auszeichnung bekommen, den mit Change Award war im September 2019 für eben meine Errungenschaften, die Schulmedizin und das energetische Heilen zusammenzubringen, ist total toll, bin ich sehr stolz drauf und freue mich auch darüber.
Corina Klein: Und dann bist du ja 2019 wirklich mit einem ausgebildeten Heilerteam.
Annette Müller: Das war sogar schon 2018, also, ähm, ich bilde international aus, das heißt, ich biete auch diese Ausbildung in englischer Sprache an. Das wird in Zukunft dann am Lago Maggiore stattfinden. Es war in der Vergangenheit auf Mallorca, auf Hawaii, und in Kalifornien, ähm, wenn die Welt wieder öffnet, wird es dann auf Hawaii wieder sein und auch in Kalifornien wieder sein, und da kommen natürlich von überall her die Menschen. Also, wir haben zum Beispiel Klinikleitungen gehabt aus Australien, aus Sydney, die haben auf Hawaii die Ausbildung gemacht, also die Leitung eines ganz großen staatlichen Krankenhauses dort. Und dann hatten wir noch eine Inderin, die aus Bombay gekommen ist. Die hatte davon erfahren und hat auf Mallorca teilgenommen, und die war am zweiten Tag so berührt, dass sie schon gesagt hat, lass uns nach Indien fahren, zwei, drei Heiler und dort eben die armen Menschen heilen. Das wäre ein super, das wäre total toll, und ich bin natürlich sehr enthusiastisch und habe sofort ja gesagt, ohne zu wissen, was da auf mich zukommt. Und so bin ich also tatsächlich 2017 nach Indien gereist, um eben dieses erste große „Heiler ohne Grenzen“, auf Englisch „Healers Beyond Boundaries“ vorzubereiten. Wer Indien ein bisschen kennt, der weiß, dass dort nichts funktioniert, der weiß also, dass dort nichts funktioniert. Und so war ich dann auch sehr überrascht, dass es gelaufen ist wie am Schnürchen. Die Heiler, die mitfahren wollten, waren über 50, und ich dachte mir, aus der aus der Schule, also direkt nach Beginn der Ausbildung, nach Modul eins hatte ich Leute die mit wollten schon Absolventen, die schon lange als Heiler gearbeitet haben, die gerade abgeschlossen haben, die mitten drin gewesen sind, also alle, alle Couleur, also alle Fähigkeiten, abgeschlossene Anfänger, und ich dachte mir, naja gut, also, 30 kannst du mitnehmen, das schaffe ich gerade noch so. Zum Schluss waren es dann 33.
Corina Klein: Schöne Zahl.
Annette Müller: Aber einige mussten natürlich zu Hause bleiben, einfach weil ich noch nicht wusste, ob ich das bewältigen kann. Wir haben beim ersten Mal, das war Januar 2018, ähm haben wir auch eine medizinische Studie dort durchgeführt. Wir haben tatsächlich über 320 Studienbücher akribisch ausgefüllt. Die Studienleiterin war total begeistert von der Qualität unserer Dokumentation. Sie sagt, wenn ich einen sonst eine Studie sozusagen mache, dann sind die Leute nicht so mit dem Herzen dabei, und du kannst sehr wenig Studienbücher tatsächlich verwenden, weil das so viele Fehler drin sind. Aber hier sagt sie, war alles tip top. Also, du hast gemerkt, was für ein Enthusiasmus, was für eine, eine Hingabe auch im Ausfüllen dieser Studienbücher war, und nicht nur an der Liege beim Heilen.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Also, wir haben ganz, ganz viele Dokumentationen gemacht. Es ist so, in Indien mussten sich dann die Leute auf drei oder vier Hotels verteilen. Wir hatten dann einen Bus, der hat uns dann zum Essen gefahren und wieder zurück. Wir haben in der früh um neun begonnen mit drei Heilsitzungen und am Nachmittag noch mal drei Heilsitzungen, und als wir dann mit dem Camp angefangen hatten, wussten wir nicht, ob überhaupt jemand kommt, weil wir haben keine Werbung gemacht, wir haben keine Reklame gemacht, das einzige, was war, wir haben also, ich hatte einen kleinen Vortrag mit ungefähr 100 Zuhörer gehalten und haben eben das vorgestellt, und morgens um acht war die Halle voll mit Wartenden, die ganze Tribüne war voll. Wir haben alle 300 Heilsitzungen, die wir zur Verfügung hatten, schon an diesem Morgen vergeben, und viele saßen da und haben keinen Platz mehr bekommen. Deshalb haben wir dann zum Schluss noch Liegen herstellen lassen und haben uns dann noch weiter aufgeteilt, sodass wir eben noch 20 Leute mehr heilen konnten. Das für alle eine unfassbare Erfahrung, nicht nur die Gastfreundschaft der Inder, sondern eben auch das, was sie dort bewirkt haben: auf der Liege, die Heilungen. Es war spektakulär, auch am allerersten Tag, neun Uhr, ein Riesen Tohuwabohu in dieser Halle, ein A, ein O, ein Klatschen, ein schreien, wir rennen da alle hin. Was ist los? Der Vater von der einen Dame, die uns unterstützt hat in der Organisation. Eine Inderin war auf der Liege, der aufgestanden und hat getanzt. Der alte Vater, also fast 90 Jahre alt, und der konnte vorher nur gestützt laufen, ja, da haben sie auch aufgenommen, das ist auch Videos, man kann sich das anschauen, das ist einfach wunderbar, und darauf, auf diese tolle Erfahrung hat sich dann eine regelmäßige Sache entwickelt. Also, wir waren dann zwei Jahre später, im Januar 2020 wieder da, mit wesentlich mehr Personen. Da sieht man jetzt, dass es unser 2020 Aufenthalt. Ist, es auch der 2020 Aufenthalt oder 2018, das ist 2020 Aufenthalt. Da waren wir 45 Heiler, also wesentlich mehr, und da hatten wir auch schon gleich am ersten Tag eine unfassbare Sensation. Da kam ein ganz junger Mann rein mit einem gelähmten linken Arm. Der sollte abgenommen werden, er sollte amputiert werden, er sollte eine Prothese bekommen, der war mit zwei irgendwie hingefallen und hatte sich da alles irgendwie gebrochen und gelähmt, und dieser Arm wurde auf der Liege wieder funktionsfähig. Das heißt, er hat angefangen, wie von Geisterhand sich selbst wieder zu bewegen, und der hat dann seine täglichen Heilsitzungen bekommen und war zum Schluss in der Lage, eine Kaffeetasse zu halten, eine Visitenkarte zu nehmen und in die Brusttasche zu stecken, und hat mit dem linken Arm Fenster geputzt und hat uns dann glücklich erzählt, dass er in diesem Hotel sozusagen einen Job hatte, um das Geld für diese Amputation zusammen zu bekommen, damit er dann heirateten kann. Und jetzt braucht er das nicht mehr, der sagt, ich brauche jetzt den Arm nicht mehr zu amputieren, und ich kann jetzt alles nehmen, um zu heiraten.
Corina Klein: Nee, romantisch auch ein bisschen noch so. Ach cool.
Annette Müller: So schön!
Corina Klein: Ich fand die Geschichte mal, wo du gesagt hast, da kam ein Mann rein am Rollator, das war 2018, ich fand das, so erzählt es nochmal so goldig!
Annette Müller: Es kam ein älterer Mann mit seiner Familie und am Rollator, auf den Rollator gestützt und konnte eben wirklich ganz, ganz langsam ein Bein vor den anderen setzen. Dann hat man eben geholfen auf die Lege, und dann nach ungefähr 50 Minuten ist dann wieder aufgestanden. Dann haben wir ihn gebeten, da sollen wir ein paar Schritte laufen, dann ist er ohne den Rollator gelaufen, und alle waren total erstaunt und aufgeregt. Das geht jetzt hier! Wie geht das denn? Und er ist dann also zwar sehr, sehr vorsichtig und langsam gelaufen, dann sind die anderen gegangen und haben sich verabredet, und am Nachmittag kam der Sohn wieder und hat den Rollator geholt, weil er den vergessen hatte, dann hat sie die ganze Familie vergessen. Ja, so kann es gehen!
Corina Klein: Ja schön, wirklich, wirklich toll, wenn du sagst, Berufsausbildung, das fand ich jetzt ganz spannend. Ja, sag da mal ein bisschen noch was dazu. Ich denke jetzt natürlich an eine klassische deutsche Berufsausbildung, die da nachher auch irgendwie.
Annette Müller: Hm!
Corina Klein: Ja.
Annette Müller: Ja, die bekommen, die bekommen ihr Diplom, ganz klar abgeschlossene Berufsausbildung, und können dann tatsächlich ein Gewerbe anmelden und diesen Beruf ausüben, können eine Praxis machen. Das ist nicht verboten, also zwar bis 2004 nicht erlaubt, und jetzt kannst du auf manchen Gemeinden sogar schon eine Geist-Heilpraxis offiziell anmelden, weil das eben auf dieser Liste der Berufe steht.
Corina Klein: Aha
Annette Müller: Ja, nicht überall tut sich manchmal schon was.
Corina Klein: Ich würde mal mit dir noch gerne die Bilder an, natürlich!
Annette Müller: Es ist wunderbar! Also, wir waren dann, dann war eben geplant, das ist jetzt Mexiko, da waren wir jetzt im Januar zwei, 2022, es ist nicht mehr so einfach zu reisen gewesen jetzt im Moment. Man sieht, das ist eine kleinere Gruppe, und das war jetzt noch Indien, und jetzt sind wir im August wieder in Mexiko. Also, Mexiko ist frei, ein freies Land, und da ist es natürlich sehr schön. Da sieht man eben wie die Hände aufgelegt werden, und wie toll das ganze also ist.
Corina Klein: Mhm, ja. schön
Annette Müller: Ja, es ist wunderwunderschön!
Corina Klein: Und in Mexiko, wie, wie lief das da ab? Da konntet ihr ja davor auch keine Werbung machen oder wissen dann, was.
Annette Müller: Es hat sich rumgesprochen, ja, also, das hat sich rumgesprochen. Es ist einfach so, da kommen die ersten, und sie erleben, wie es ihnen geht, und dann wird telefoniert und gesagt, das musst du mit ihm kommen. Und in Mexiko haben wir mehrere Tage geheilt. Als in Indien, Indien konnten wir das ganz schön zusammenfassen. Morgens drei Stunden nachmittags, drei Stunden, Mexiko war das nicht möglich. Es war im Januar, es war in den Bergen, es war sehr kalt morgens, es gibt dort keine Heizungen, und deshalb mussten wir die Heilsitzung auf nachmittags verschieben und haben deshalb mehrere Tage hintereinander sozusagen Heilsitzungen angeboten, und sie sind dann auch in das Flüchtlingslager, äh, um eben den ganzen Verwundeten zu helfen. Also es gibt dort schwer verwundete Flüchtlinge, die alle aus Süd, aus der, aus den Amerikaners, aus dem Süden kommen, die auf dem Güterzug oben auf dem Dach, dann eben eine lange Strecke zurücklegen, um die amerikanische Grenze, also USA, zu erreichen. Und da spielen sich Dramen ab. Da gibt es leider Vergewaltigungen, da gibt es Morde auf den Dächern, da gibt es Erpresser, da gibt es Menschen, die einfach andere Menschen runterstoßen, oder, und manche fallen auch einfach runter und gerade unter dem Zug und verlieren Hände, Beine, Füße, Arme, und die werden in Casa Abba aufgefangen. Also nicht nur, da gibt es mehrere, über ganz Mexiko verteilt. Aber die, die eben dort in der Nähe vom Zug fallen, landen dort, werden erst versorgt, verbunden, kommen dann ins Krankenhaus, da wird ihnen die OP bezahlt, und sie bleiben dann zur Genesung in diesem Flüchtlingslager im Casa Abba. Aber bis sie dann ihre Prothesen bekommen, können lernen, mit diesen Prothesen umzugehen, und werden dann eben rausgeschickt und ihrem Schicksal überlassen. Das ist also nicht so einfach, das ist es so, dass ja diese Verletzungen unglaubliche Schmerzen bereiten und die Menschen auch stark traumatisiert sind durch das, was sie erleben und erlebt haben, und da haben wir unfassbare, fast unfassbare Wunder bewirkt. Also, sie haben ganz viele Amputierte auf den Liegen gehabt, die gesagt haben, die von Phantomschmerzen, Schmerzen sind weg, die Stümpfe tun nicht mehr weh. Wir haben junge Frauen gehabt, die ein Teil ihres Traumas los geworden sind, die dann eben, der Körper hat sich entspannt. Sie konnten dann wieder ein bisschen lächeln und haben so zitternd dagesessen, ähm, etwas, was mich total berührt hat. Das mag jetzt nicht so spektakulär sein, aber ich empfinde das als so spektakulär. Es war dort eine Art geistesgestörter Mexikaner, auch in diesem Flüchtlingsheim, der durch Suchtkrankheit, durch Drogenmissbrauch, durch Alkoholmissbrauch in einem wirklich total verwirrten Zustand war, so dass er eben auch aggressiv gewesen ist und sehr unsauber, und der hat sich dann eben dort hingesetzt und sollte auf eine Lege und wollte aber nicht.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Und schließlich ist er auf dem Stuhl bei einer Heilerin gelandet, und die Heilerin hat dann eben angefangen, so von der Ferne so mit ihm zu arbeiten, weil er hat auch nicht gut gerochen, ich konnte auch nicht sehr nahe dran gehen, und dann habe ich eben gesehen, dann hat er mich auch total böse angeschaut, und an einem Moment ist er aufgesprungen, ist weggerannt. Egal, ja, Stunde später war er wieder da, hat auf dem anderen Stuhl gesessen, hat alles beobachtet, und dann ist eine Liege frei geworden, und dann hat er sich bäuchlings auf diese Liege geschmissen, und dann haben eben die Heilerinnen dann mit ihm gearbeitet, und da ist er, der wollte auch nicht mehr aufstehen. Am Schluss haben sie gesagt, so, jetzt ist gegangen, und das hat mich sehr, sehr interessiert. Was ist da passiert? Weil, wir konnten nicht mit ihm kommunizieren, und der war auch wirr. Und wenn du ihn was gefragt hast, da hast du gar nicht gewusst, ob er das versteht oder nicht. Der Leiter des Casa Abba, der hat uns im Anschluss gesagt, dass er an diesem Abend, dieser Mann, an diesem Abend das erste Mal geduscht hat. Er ist alleine in die Dusche hat sich gewaschen, Haare gewaschen, gekämmt, sauber angezogen, und die Augen sind ganz anders.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Er lächelt, und die Menschen haben keine Angst mehr vor ihm.
Corina Klein: So, das war jetzt schon beeindruckend.
Annette Müller: Beeindruckt, was wir das so bewirkt haben, das kann man sich auch anschauen. Wir können das verlinken, das heißt, im „Haus der Amputierten“, das so auf YouTube, das zehn Minuten kann man so Handyaufnahmen sehen auf Deutsch, und das ist sehr beeindruckend. Was wir da geleistet haben, also diese Möglichkeit, mit Heiler Ohne Grenzen mitzureisen, und ähm, ist so etwas wirklich lebensverändernd. Das zu erleben und zu bewirken, das zeichnet uns natürlich.
Corina Klein: Auch sehr, ja auch eine unglaubliche Sinnerfüllung. Also wenn man so überlegt, weißt du, was, was tut, mein, was ist der Sinn meines Lebens? Das ist sicherlich nicht die Buchhaltung, aber wenn man dann in diese Menschenaugen blickt, mit dieser Faszination oder gerade, wie du mit dem Mann erzählt hast, der so verwirrt war, ohne mit ihm zu sprechen, hat er aus sich raus und sich wieder geordnet gefühlt oder irgendwo sich selber wieder, es wert gewesen zu sein, sich sauber zu machen. Das sind alles so. Jetzt ist natürlich normal, wenn man so ein Volontariat ist, ja auch muss man auch immer Geld investieren und alles. Und wenn jetzt so die Heiler mit dir reisen, wie macht ihr das? Wie vorstellen? Wir machen das schon.
Annette Müller: Und so, wir haben natürlich eine kleine Gebühr für die Orga, die ist nicht allzu groß, und die haben natürlich ihre Unterbringung, ihr Essen, auch die ganze Reise dorthin, alles selbst bestreiten, das ist klar. Aber das ist natürlich mal ganz was anderes, als ein Volontariat zu machen in anderen Ländern, in fremden Ländern. Es gibt ja viele Organisationen, die solche Volontariats anbieten, zum Beispiel in Afrika, Affenkäfige sauber machen oder Affen pflegen oder ähm irgendwo.
Corina Klein: Irgendwas Besonderes, exotisches bewirken.
Annette Müller: Was Exotisches, und ich hab mich da mal erkundigt, und das allergünstigste, was du bekommen kannst, ist 600 € pro Woche. Das musst du an die Organisation bezahlen, die dich dort vermittelt und natürlich noch zusätzlich deine Unterbringung, deine Reise, deine ganzen Versicherungen, das Essen, also, das kommt noch alles dazu. Das ist also hier bei uns mehr oder weniger kostenlos. Ja, das ist wirklich nur ein Unkostenbeitrag für diese Organisation, und diese Reisen sind meistens drei Wochen.
Corina Klein: Und die Menschen, die jetzt da behandelt werden, die kriegen das geschenkt, das ist kostenlos?
Annette Müller: Ja.
Corina Klein: Okay, also fürs Kammer Konto, super Premium Konto loading, sozusagen, echt beeindruckend.
Annette Müller: Ja, es kommen schon, also Heiler ohne Grenzen, Healers Beyond Boundaries hat sich etabliert. Das ist da gut im Gespräch, und es kommt natürlich auch immer wieder Anfragen von Heilern, die gerne mitfahren möchten. Aber wir haben gesagt, wir können nur Leute mitnehmen, die an unserer Schule in Ausbildung sind, weil wir wissen, was sie leisten. Ja, wir können uns hundertprozentig darauf verlassen, dass, wenn sie mit einem Menschen arbeiten, dass da immer positives, super, tolles passiert.
Corina Klein: Wow schön, ja! Für die Zuschauer, die sich jetzt mit dieser Arbeit, mit dem Wirken noch mal intensiv beschäftigen möchten oder reinlesen möchten, gibt es da Möglichkeiten?
Annette Müller: Ein tolles Buch ist erscheinen, das heißt „Herz über ins Abenteuer“ als Untertitel, „Was ein bayerischer Journalist mit 33 Heilern in Indien erlebt“, aber nicht nur Journalist, sondern Wirtschaftsjournalist.
Corina Klein: Ja, ja, du hast auch immer so ein Händchen Geld. War ja dann die Autorin, die Reporterin, mal bei dir, dann die Ärzte, sind ja auch immer Menschen, die das wirklich als kritisch, kritisch betrachten.
Annette Müller: Das ist das allerbeste. Also, es gibt natürlich sehr viele, die sowieso schon einen Glauben mitbringen daran, aber da hat sich dann nichts verändert. Also, ich spreche schon Leute an, die ähm, die dann staunen. Also, die Kritiker sind mir die liebsten, weil, das macht am meisten Spaß.
Corina Klein: Super schön! Also abschließend noch mal, wo gibt’s das Buch?
Annette Müller: Das Buch heißt „Herz über ins Abenteuer“ und es gibt auch unsere Webseite: www.heiler-ohne-grenzen.de.
Corina Klein: Super!
Corina Klein: Vielen Dank, liebe Annette, dass du da warst und auch eine berührende, wirklich wertvolle Arbeit, die du da machst.
Annette Müller: Vielen Dank!
Corina Klein: Danke! Vielen Dank, liebe Zuschauer! Wie beeindruckend oder dass man so viele Heilerfolge erzielen kann mit so einem schönen Team, und ich hoffe, Sie konnten auch einiges mitnehmen. Danke schön fürs Zuschauen und bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Sep. 5, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich Willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Gesundheit sollte eigentlich unser Dauerzustand sein, doch was ist eigentlich Krankheit? Ist es, wenn der Fahrer mit seinem Auto permanent gegen irgendwelche Mauern knallt und immer wieder das Auto reparieren lässt? Oder sollte man vielleicht mal das geistige Heilen nehmen, um den Fahrer zu behandeln? Das sind so die Fragen, die wir uns heute stellen, und dafür habe ich unsere Heilerin Annette Müller da, und ich freue mich sehr, dass wir heute mal einen ganzheitlichen Blick auf die Gesundheit werfen. Bleiben Sie dran!
Corina Klein: Hallo, liebe Anette!
Annette Müller: Hallo, liebe Corina, wie schön, dass ich eurem Publikum dieses Wissen etwas näherbringen darf heute!
Annette Müller: Vielen Dank. Ja, gerade ich habe mir das so schön bildlich vorgestellt, wie die Menschen wirklich mit ihren Autos sich nicht um den Ölstand kümmern, irgendwo anschrammen. Dann wird wieder ein bisschen drüber lackiert, über den Rost und.
Corina Klein: Genau also dieses Beispiel, was du aufgegriffen hast mit dem Auto, das ist etwas, was ich eben auch anführe, um die herkömmliche Art und Weise darzustellen, wie wir mit unserer fehlenden Gesundheit umgehen. Also, es ist so, als würden wir ein Auto ständig in die Werkstatt bringen, und immer ist irgendetwas kaputt. Mal ist der linke Kotflügel eingedellt, dann wird er ausgetauscht, dann der rechte oder der Kofferraum ist eingefahren oder ein Reifen des platt. Immer wieder kommt der Mechaniker und tauscht diese Sachen aus. Und man fragt sich ja, was ist mit diesem Auto? Was ist mit dem Auto nicht in Ordnung? Kommt man vielleicht sogar irgendwann auf die Idee, ich lackiere das jetzt um in Signalfarben, in Signal orange, dass die anderen Autos dieses Auto sehr gut sehen und nicht so oft dran fahren oder sonst irgendwie etwas? Das geistige Heilen, das kümmert sich um den Fahrer.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Also, das heißt, wenn wir rein Körper, so wie wir es gelernt haben, uns unseren Körper, unsere Welt, unsere unseren Planeten, eigentlich auch alles, was uns umgibt, als rein mechanisch betrachten, dann werden wir auch versuchen, irgendwelche Dinge auf der rein mechanischen Ebene in Ordnung zu bringen. Aber die Ursache nie. Und unser Körper ist unser Fahrzeug. Es ist das Vehikel, was uns in unserem Leben ermöglicht, von A nach B zu gehen, Träume zu verwirklichen Sinn im Leben zu finden, Hobbys nachzugehen, glücklich zu sein, Spaß zu haben, Freude zu empfinden, zu essen, was uns schmeckt, zu kochen, was uns schmeckt, zu tun, was uns Freude bereitet. Wenn wir krank sind, ist das nicht möglich. Dann müssen wir eine bestimmte Diät einhalten, können sich mit den Freunden zum Essen gehen, können zum Beispiel nicht tanzen, weil die hatten, die Knie wehtun oder die Hüften oder wir Rückenschmerzen haben, nicht mehr die Berge nicht mehr schwimmen, vielleicht den Beruf nicht mehr ausüben. Wie kommt das? Wir haben unser Vehikel nicht geachtet. Irgendetwas haben wir mit diesem Vehikel falsch gemacht. Wir bewohnen dieses Auto, und das ist dieser Körper, der tut das, was wir von ihm verlangen. Wir treffen die Entscheidung, diesen Körper zu den falschen Freunden zu führen. Wir entscheiden, in diesem Körper die falsche Nahrung hineinzugeben. Das ist unsere Entscheidung der Macht, alles der Macht, auch Yoga, ja, der macht auch Training mit uns, der gehorcht uns. Der Gehorcht nicht nur unseren bewussten Entscheidungen, sondern gehorcht auch unseren Gedanken, unseren Überzeugungen. Und ich würde heute gerne mal, ähm, die Grundlage oder eine der Grundlagen unserer Heilerausbildung mit dir gemeinsam betrachten. Ähm, weil diese Grundlage sich auf die, den Veden, auf den Veden fußt. Die Veden ist eine fernöstliche Lehre, die beinhaltet, dass der Mensch, die Welt, die Schöpfung göttlich ist.
Corina Klein: Schön.
Annette Müller: Ja, das ist sehr schön, und sie geben uns eben auch einen Überblick über unsere Existenz. Das ist ein winzig kleiner Teil der Riesengroßen Veden, aber wenn wir das mal verstanden haben, dann verstehen wir so viel mehr, und wir beginnen mit den Koshas.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, ich habe ja diese Grafik gemacht. Kosha das schreibt sich K O S H A, es gibt mehrere Koshas, das sind Hüllen, Körperhüllen, das sind die Hüllen, die diesen Fahrer umgeben. Ja, also, er gibt es nicht nur den Körper, da gibt es noch andere, gibt es also nicht nur die Karosserie, sondern wir haben auch die Elektrik, und wir haben also diese ganzen anderen Sachen, die ein Fahrzeug auch hat. Wir beginnen mit dem Anamaya Kosha, also die Kosha haben alle Namen, Ana-Maya-Kosha das Wort Ana in dem Fall bedeutet die Konsistenz, also diese Körperhülle ist gemacht aus die erste der Körper Ana.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Wir sehen, das ist ein, ein von mir in braun gemalter Kreis bedeutet Nahrung. Das heißt also, dieser Körper ist gemacht, der besteht aus der Nahrung. Wenn ein Baby geboren wird, es bekommt nichts zu essen, dann stirbt es. Je nachdem, wo ein Mensch, in welcher Kultur er aufwacht, äh aufwächst, wird er anders ernährt, und der Körper entwickelt sich anders. Also, wir sehen, dass, wenn wir eine krankmachende Nahrung zu uns nehmen, dann eben auch Krankheiten entwickeln, und insofern kann natürlich auch Diät und Nahrungsumstellung den Körper heilen. Nur was wir dann essen, wozu wir uns entscheiden, das ist ja auf einer ganz anderen Ebene, findet das statt. Um jetzt aber nochmal diese Körper Hüllen genauer anzuschauen und tiefer zu gehen, sehen wir ja, wir haben den Körper, wir sehen eine nächste Hülle. Das ist das Prana-Maya-Kosha. Das ist der Körper der Lebenskraft, das ist das, was den Körper lebendig macht, ist ganz stark mit dem Atem verbunden. Wenn der Körper aufhört zu atmen, es ist Null Komma nix eine Leiche, dann muss der entsorgt werden, weil der dann zerfällt. Das heißt, der Atem hat den Körper verlassen, und dann ist eine Leiche.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Das heißt, wir haben noch einen Körper der Lebenskraft. Da beginnt man jetzt schon, so ein bisschen, das zu erfahren, wenn man sich zum Beispiel mit Qigong beschäftigt oder mit dem japanischen Heilströmen oder mit den Meridianen, mit der Akupunktur, da erreichen wir zum Beispiel den Prana Körper. Viele Atemtherapien können uns helfen, und wir erleben können das auch erleben, zum Beispiel über die klassischste Heilmethode, die ich fast jeder kennt, das Reiki also quasi die Kunst, das der Lebenskraft. Aber ist das schon alles? Also ist das schon alles ein Körper, der Atmet. Ist das schon ein Mensch? Naja, also, ich meine, wenn ich das so in der Ausbildung erzähle, dann heißt es ganz oft, ja, ich habe auch so ein Ding auf der Couch, ja, liegt auf der Couch und atmet, hahaha, mehr nicht gut, da kommt dann noch dazu, wie geht es dann weiter? Da sehen wir hier ein Mono-Maya-Kosha, das ist die Hülle des Emotional Körpers, das heißt, die Veden sagen, wir haben einen weiteren Körper, das ist der Emotionalkörper. Das würden wir jetzt im deutschen sagen, was aber nicht ganz stimmt, mein Mannas, ist die genaue Übersetzung der Geist. Auf Englisch Mind und Deutsch setzt sich das zusammen aus Verstand und Emotion, das heißt, wir trennen das, aber das Manomaya Kosha ist tatsächlich, der Mind also, unser Geist, der Verstand und Emotionen beinhaltet, und das ist eine Ebene, man könnte sagen, es ist das Unterbewusstsein, das Unbewusste. Wir lassen hier mal fünfe gerade sein und sagen, okay, das akzeptieren wir jetzt einfach so, weil es tatsächlich nicht ganz stimmt. Aber um das zu verstehen, können wir das dabei belassen. Da sind die Prägungen drin, da entscheidet es sich, was esse ich, wann steh ich auf, welchen Beruf will ich, wie komme ich mit anderen Menschen aus? Was sind meine Ideale? Da sind auch die ganzen Sprachen drin, da ist unsere Kultur verankert in diesem Manamaya Kosha. Auch die ganzen Traumata befinden sich da drin. Dann geht es noch ein Stückchen tiefer. Zum Vinijana-Maya-Kosha, das Vinijanamaya Kosha, ist ein ganz spannender Körper, den wir haben, laut dieser Vedischen Lehre, das ist der Wissenskörper. Das bedeutet, wir haben die Fähigkeit zur Selbstreflexion, wir haben die Fähigkeit zu wissen, wir haben die Fähigkeit, Probleme zu lösen, wir haben die Fähigkeit zur Intuition. Das Vinijanamaya Kosha unterscheidet uns von den Tieren. Tiere haben kein Vinijanamaya Kosha. Das Manomaya Kosha zum Beispiel unterscheidet die Tierwelt von der Pflanzenwelt, weil die Pflanzenwelt hat kein Manomaya Kosha, die hat einen Körper und die hat Lebenskraft, aber sie hat kein Manomaya Kosha, so wie die Tiere auch kein Vinijanamaya Kosha haben. Und mit allen diesen Körpern beschäftigen wir uns in der Heiler Ausbildung. Wir arbeiten mit jedem einzelnen dieser Körper, das heißt, wir werden im Verlauf der Ausbildung diese Körper alle erleben, erfahren und können sie dann als Werkzeug benutzen. Das ist unglaublich, wie tief das geht und was wir damit machen können, dass Vinijanamaya Kosha auch das, auch der Ort der Intuition, das heißt, das kennt jeder von uns, jeder täglich. Dann, bevor wir eine Entscheidung treffen, wenden wir uns nach innen und überlegen uns, will ich das, will ich das nicht, habe ich ein Problem, wie löse ich es? Dann habe ich eine Idee und setze sie um oder ich suche weiter. Das heißt, sobald wir ein Problem haben und eine Lösung suchen, wenden wir uns zu diesem Vinijanamaya Kosha, und ist das gleichzeitig auch der allgemeine Wissenspool. Dann geht es noch tiefer. Ananda-Maya-Kosah. Das ist da, wo wir das höhere Selbst erfahren. Das ist der Fahrer, ist der Kernfahrer sozusagen da, und die ganzen Körper, die bilden sich da drum herum, und das einander, mal der Körper, wo wir ganz nah bei uns sind bei diesem ich bin, ich, bin Reines sein, da sind wir eins mit der Welt, da sind wir eins mit im Frieden mit uns selbst und allem. Das ist da, wo wir durch Yoga und Meditation hinkommen sollen, ist auch etwas, was wir ganz stark in dieser Ausbildung erleben und erfahren. Deshalb sagen so viele Teilnehmer, ach, ich hab mich jetzt hier gefunden, das ist sozusagen ein Nebeneffekt, ein gewünschte, eine gewünschter Nebenwerk.
Corina Klein: Sehr schön.
Annette Müller: Das sind so die Koshas und dieses Auto schränkt sich rein auf, das aber eher und das, was wir gelernt haben, wie wir mit diesem materiellen Denken umgehen. Da grenzen wir uns nur auf das Anamaya Kosha. Wir schneiden, wir drücken, wir ziehen, wir beeinflussen, dass wir nehmen Medikamente, wir ändern die Nahrung, wir machen Sport, diese ganzen Sachen sind wunderbar. Aber was ist mit den anderen Dingen? Was ist mit Parnamaya Kosha? Was ist, mit dem Manomaya Kosha, was ist mit dem Vinijanamaya Kosha? Und wo bleibt der Fahrer des Anandamaya Koshas. Und das ist die eine wichtige Grundlage, die wir auch im Modul eins zum Beispiel anschauen, und darauf baut das alles auf.
Corina Klein: Als ich das so auch mal kennengelernt hatte, war ich auf einer Fortbildung, und da haben wir vier Körper aufgestellt von uns, und ich fand es so spannend zu erkennen, dass wir oft auch Anteile von uns wirklich nicht fragen,
Annette Müller: Ja ganz komplett.
Corina Klein: Wenn man da jetzt so ein Thema aufgestellt hat. Mit mir jetzt mal ein Partner und so, frag mal deinen Body, ob der den will, oder frag mal deinen Emotionalkörper, ob der den möchte, und was sagt dein Verstand dazu? Also, es gab natürlich dann ähnliche Ausdrücke, aber vom System her kam mir gerade so bekannt vor, und ich fand es auch so spannend zu sehen, wie jeder Körper oder ja jede Schicht eine andere Position zu diesem einzelnen Menschen eingenommen hat, um dann wirklich zu erkennen, dass wir einfach in mehreren Schichten uns auch hinterfragen dürfen bei Entscheidungen oder eben warum funktioniert was nicht genau? Also fand ich super spannend.
Annette Müller: Warum funktioniert was nicht, und warum funktioniert das? Und wenn du dir jetzt anschaust, wie begrenzt unser Wirken auf diese Karosse ist, und du schaust, wie tief das Ganze noch geht, und wenn du dir diese, dir diese Dinge erarbeitest, das Begreifst, mit diesen tatsächlich auch arbeiten kannst, dann wird auch klar, warum. Wenn du denn Fahrer in Ordnung bringst, warum der dann das Auto nicht mehr die Wand fährt? Und damit, und das ist geistiges Heilen, wir bringen den Fahrer in Ordnung. Wenn wir den Fahrer in Ordnung gebracht haben, brauchen wir um uns die Karosse gar keine Gedanken mehr zu machen, weil, die bleibt einfach in Ordnung.
Corina Klein: Wie siehst du denn das Thema? Weil, wir hatten es ja in der Ankündigung, dieses gesund sein ist eigentlich der beste Zustand, der Idealzustand. Jetzt sind wir aber von der Natur her so materialisiert worden, dass wir eben die anderen Schichten gar nicht mehr haben, wie Intuition oder Verbundenheit mit der Natur oder auch solche Glücksgefühle in diesem verbunden sein mit sich und all sein. Kommt es auch durch eben die Ausbildung bei dir wieder zu dieser Rückerinnerung, dass man wirklich sagt, der Heiler hat die Anteile wieder integriert, aber verhilft vielleicht auch dem Kranken, die wieder zu finden.
Annette Müller: Na ja, das ist die Aufgabe des Heils, also natürlich im Verlauf der Ausbildung integriert der hier das schon, das geht auch sehr, sehr schnell, aber der sorgt dann dafür, dass der Kranke, dass der Fahrer in Ordnung kommt. Das kann der, das hat er ja gelernt. Ja, also, ich meine, es geht nicht einfach mit dem Zauberstab, und du machst so, und du kannst den Zauberstab irgendwie aus einer Schublade nehmen, wenn du es brauchst, sondern das ist schon eine Fertigkeit und eine Fähigkeit, die du tatsächlich brauchst, und die kriegst du ausschließlich durch Bewusstseinsentwicklung. Durch Bewusstseinsevolution.
Corina Klein: Deine Heiler, die jetzt bisher sich ausbilden lassen haben, die sind ja wirklich überall auf der Welt unterwegs. Was gibt’s denn da so für mir jetzt auch mal von einer Heilerin erzählt, die da wirklich international auch arbeitet?
Annette Müller: Ja, die jetzt zum Beispiel, die lebt auf Mallorca, und sie reist nach Frankreich, Schweden, Belgien, Dänemark, um dort eben Heilzungen zu geben, weil ich das rumspricht. Sie wird eingeladen dazu. Dann gibt es andere, die eben in Deutschland Herumreisen eingeladen werden, um Heilsitzungen zu machen. Ich habe eine hier in Südafrika, die dort eine Praxis hat, dann in Indien, Hawaii. Wir sind natürlich jetzt auch mit Heiler Ohne Grenzen unterwegs, da wollten wir, glaub ich, auch nochmal drüber sprechen.
Corina Klein: Ja, das machen wir in einer separaten Sendung.
Annette Müller: Separat, ja, schön und ja, da gibt es ganz viele. Also, wir haben ein internationales Heiler Verzeichnis online, das ist eine Karte, da sind dann überall die Punkte, wo dann jemand auf diesem Planeten ist.
Corina Klein: Ach schön, und wo kann man sich jetzt wirklich informieren, wenn man sagt, ich möchte mal die Karte anschauen?
Annette Müller: Ja, die Karte sieht man auch auf École San Esprit. Also www.ecole-san-esprit.de, als Standorte, Heiler finden, also.
Corina Klein: Oder man kommt einfach, schön an Lago Maggiore!
Annette Müller: Man kommt dahin. Ja, das ist ein Highlight.
Corina Klein: Ist natürlich auch schön, die Ausbildung dann zu machen. Das ist ein, vielleicht möchtest du kurz noch zwei, drei Sätze dazu sagen, weil, das ist ja jetzt wirklich, was dieses Jahr wirklich entstanden ist.
Annette Müller: Was wir dort machen oder wie das entstanden ist.
Corina Klein: Was, was ihr dort macht, dass Zuschauer, der jetzt andere Sendungen mit dir noch nicht gesehen hat, der weiß, was ihr am Lago Maggiore macht.
Annette Müller: Ähm, wir hatten eine bis zum Lockdown, eine stationäre Klinik in Deutschland im Chiemgau, und die mussten wir jetzt aufgeben, weil die Besitzer, es war gemietet, Eigenbedarf angemeldet haben, und haben jetzt eine Klinik gekauft, am Lago Maggiore, und da werden wir stationär Patienten, Klienten, Esperenten aufnehmen, und die Schüler haben auch Möglichkeiten, in einem Volontariat sich dort eben zu erfahren, als grandiose Heiler. Sie haben die Möglichkeiten mitzuarbeiten, zu sehen, wie sich das anfühlt, wenn sie wirklich mit fremden Menschen arbeiten, die bei ihnen Hilfe suchen. Und wir machen dort eben die Ausbildungen, die geblockten Ausbildungen für die Ärzte, für die Therapeuten, für die ganzen Leute, die so schon aus den Heilberufen kommen, weil die sehr wenig Zeit haben, und eben auch für alle anderen, die ganz ungeduldig sind und sofort loslegen möchten. Also wer eilig hat und gleich loslegen möchte, dem ist eben die geblockte Ausbildung in diesem Paradies Lago Maggiore, wärmstens empfohlen. #
Corina Klein: Super!
Annette Müller: Ja!
Corina Klein: Ja, vielen Dank, liebe Annette, dass du heute wieder da warst, und bin schon ganz gespannt auf unser Interview mit dem Heiler ohne Grenzen, wo er dann wirklich nach Indien reist und auch beeindruckende Videos. Ich habe sie mir schon angeschaut. Es ist wirklich, wirklich sehr schön, und ja, dann wünsche ich dir weiterhin viele spannende Klienten, tolle Schüler und bis bald.
Annette Müller: Dankeschön!
Corina Klein: Ja. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich hoffe, wir konnten Sie auch ein bisschen auf die Reise der Heiler mitnehmen, und Sie konnten auch die einen oder anderen schönen Eindrücke nach Hause bekommen. Vielen Dank fürs Zuschauen, und bis bald! Tschüss!