von Annette_Mueller | Sep. 3, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Heute möchte ich mal mit der Heilerin Annette Müller in ihre Erfahrungen im Leben und auch besondere Begegnungen, auch mit Menschen aus der Wissenschaft, Philosophen und Denker, einen Einblick finden, was einem da alles so Wundervolles begegnet. Als Heilerin, und da steigen wir heute ein, bleiben Sie dran! Hallo, liebe Annette, schön, dass du wieder da bist!
Annette Müller: Vielen Dank dafür. Ich freue mich sehr, hier zu sein.
Corina Klein: Ja, du bist ja auch Autorin und Gründerin der ersten stationären Heilklinik und Bildest auch Heiler aus, heißt ja, über 20 Dozenten, die wirklich auch ausbilden. Also wirklich beeindruckend auch jetzt in der jetzigen Zeit, was du da alles bewegt hast! Ne wunderschöne Klinik am Lago Maggiore!
Annette Müller: Und traumhaft schön!
Corina Klein: Wir haben ja schon einiges über deine Erfahrungen mit, mit den Heilungen, und jetzt würde ich mal gerne wissen, gibt es dann auch so besondere Begegnungen, wo du wirklich sagst, oh, das sind einfach!
Annette Müller: Eine ganz besondere Begegnung, also ein Traum, ist für mich in Erfüllung gegangen, weil mich der Autor und Wissenschaftler Rupert Sheldrake schon als Jugendliche sehr beeindruckt hat. Also er hat die morphogenetischen Felder erforscht. Er ist derjenige, der auch Meditation in den Westen mitgebracht hat, indem er eben über seine Meditationserfahrung als Wissenschaftler schrieb. Und im Rahmen meiner ganzen Ähm Aktivitäten hatte ich auch bis zum Lockdown ein jährliches Festival auf dem Klinikgelände im Chiemgau, Heilertage im Chiemgau und habe dann tatsächlich es fertiggebracht, Rupert Sheldrake als Speaker, also als Ehrengast, einzuladen, und er ist dem auch gefolgt. Es hat sehr lange gedauert, bis er endlich zugesagt hatte. Warum hatte er nicht zugesagt? Er hatte nicht zugesagt, weil er sagt, ich bin jetzt alt, ich kann nicht mehr so richtig gehen, es geht nicht mehr so, und deshalb ziehe ich mich jetzt da wieder zurück. Aber Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Es war so, dass er dann endlich zugesagt hatte, und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, Rupert Sheldrake dann persönlich am Flughafen abzuholen. Er kam aus London, und diese Begegnung, als ich ihn dann gesehen habe, führte dann zu einer ja schon sehr langjährigen Verbindung und Freundschaft, und ich war jetzt auch auf seinem achtzigsten Geburtstag in London eingeladen, und da hat er mich dann sehr freudig begrüßt und hat mir dann wieder erzählt, wie es war, als wir uns begegnet sind. Das war eine sehr schöne Story. Ich als Heilerin betrachte Menschen etwas anders als andere, mit einem ganz anderen Blick, weil ich also einen Blick habe für das, was nicht in Ordnung ist, aber immer mit dem Ziel zu sagen, das bringe ich hin, und Ruppert Sheldrake ist natürlich eine sehr, sehr wichtige Persönlichkeit, und wenn du von so einer Person eine Referenz oder eine Empfehlung bekommen könntest, wäre das natürlich fantastisch. Und ich stehe am Flughafen. Es kommen ganz viele Leute raus in die Ankunftshalle hinein, und er ist natürlich sehr groß, und ich sehe ihn, wie er also hinter dieser Menge so auftaucht, so hopp.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Hopp, hopp und ich denke mir, die Heilerin, oh, ich darf ihn heilen. Er hinkt! Schlimm oder, wenn man es denkt.
Corina Klein: Hahahaha!
Annette Müller: Aber es war tatsächlich so. Ich habe ihm dann sofort angeboten: Schau das machen wir, überzeuge dich, du bekommst eine Heilsitzung. Dann habe ich eben eine Heilsitzung gegeben. Mein Team hat ihm eine Heilsitzung gegeben, und er war dann so begeistert, weil er gemerkt hat, die Schmerzen verlassen ihn. Er hatte seit vielen Jahren eine immer schlechter werdende, sehr schmerzhafte Hüfte, die ihn eben auch daran gehindert hat, solche Aufträge und Einladungen anzunehmen, wie ich sie ausgesprochen hatte, und er hat dann eben auch noch gesagt, ja, also, ich lag auf dieser Liege, und ich war sowas in Freude gehüllt, und mein ganzer Körper hat geprickelt. Das war wie, als wären lauter Lichtpunkte durch mich durch nach oben, nach unten, um mich herum und wieder hinein und dann wieder ausgebreitet, und tatsächlich, meine Hüftschmerzen sind weg. Ja schön, ja, manchmal war ich auf seinem Geburtstag, auf seinem 80 in London, gerade vor zwei Wochen, und er hat mich begrüßt und hat mir gesagt, du, die Heilsitzungen! Mir geht es noch immer so viel besser als vorher, was eben natürlich auch bewirkt hat, dass er nach dem Besuch bei mir und nach der Heilsitzung weiterhin gereist ist und weiter Vorträge gehalten hat. Das ist natürlich schon ein großer Segen, nicht nur für Ruppert Sheldrake, sondern auch für uns alle, die dann eben auch in den Genuss kommen, seine Vorträge zu besuchen und diese grandiosen Gedanken, dieser Wissenschaft zu zuhören und eben auch dadurch Selbstbewusstseins, Erweiterung zu erfahren.
Corina Klein: Ja, ja, schon beeindruckend. Es ist sowieso eine internationale Schule. Ich bin immer wieder beeindruckt. Da kommen ja wirklich Menschen aus USA aus Vietnam, Hawaii also, wo ich echt sage, wow, da muss ja ein Sog da sein, rückwirkend. Das würde mich mal interessieren, wie du jetzt so auf dein Leben schaust, was du jetzt alles so geschafft hast und was da so für ein Zauber stattfindet.
Annette Müller: Ähm, also, ich kann mir vorstellen, dass da noch so viel mehr kommt, was ich mir jetzt noch gar nicht ausdenken kann. Also als ich angefangen habe, Ähm, das Ganze zu gründen, da hatte ich so eine ganz vage Vorstellung, so eine vage Idee, und hab mir auch gedacht, du probierst das einfach. Das heißt, ich hatte den Mut zu sagen, es darf auch schiefgehen. Ja, ich hatte den Mut zu sagen, na gut, dann funktioniert halt nicht. Aber wer nicht wagt, ja nicht gewinnt, das ist völlig klar. Und das, was ich in die Welt bringe mit dem ganzen Team, mit allem, was ich jetzt um mich herum aufgebaut habe, das ist für mich so wertvoll, dass ich das Gefühl habe, dass da alle Kraft Ähm mich unterstützt, also eben aus Ebenen, die wir gar nicht sehen können. Da sagt Ruppert Sheldrake ja auch immer, es gibt so viel auf der anderen Seite, was wir nicht erkennen können, was wir nicht begreifen können, aber wo wir uns einstimmen können und wenn wir im Fluss sind mit diesen Kräften, ja, wenn wir uns eine Göttlichkeit anschließen, an eine Schöpferkraft anschließen, dann kommen diese ganzen Kräfte und unterstützen uns, und das habe ich manchmal so das Gefühl, dass ich da wirklich auf Engelsflügel irgendwo hingetragen werde, aber nicht nur ich, sondern eben auch alle, die damit im Zusammenhang sind. Ja!
Corina Klein: So schön, ja, das spiegelt natürlich auch die Klinik. Das ist ja ein Traum. Wir können uns einmal noch schauen, da nochmal. Das ist jetzt am Lago Maggiore.
Annette Müller: Am Lago Maggiore. Vielleicht haben wir noch ein schönes Bild. #
Corina Klein: Das heißt, ein Raum mit der Terrasse direkt.
Annette Müller: Da schaust du übers Wasser!
Corina Klein: Ah, das können wir auch noch kurz ansprechen.
Annette Müller: Da wollten wir dann, glaube ich, nochmal…
Corina Klein: Ein separates Interview ist da ja wirklich als Heiler um die Welt, und dieses so schön, was du alles für Projekte schon ja ins Leben gebracht hast, wundervoll. Gab’s noch besondere Begegnungen oder Situationen, wo du gerne.
Annette Müller: Also, was jetzt natürlich auch sehr schön gewesen ist für mich, das war so ungefähr so, das ist der Geburtstag, dort eben mit seinen Freunden zusammen zu sein. Also mit namhaften Persönlichkeiten, zum Beispiel Friedensaktivist, Satish Kumar aus Indien. Ähm, dann eben andere Wissenschaftler, Stefan Harding vom Schuhmacher College, und das sind natürlich alles Vordenker, Weitdenker, die gehen auch mit der, mit dieser Wissenschaft, die ja im Moment sozusagen das „Jetzt Wissen“, das alte Wissen versucht zu zementieren und sich nicht aufzulösen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die bekämpfen die ja richtig.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, die sorgen ja dafür, dass sie sich eben nicht zementieren kann, sondern dass wir Menschen weiterhin die Möglichkeit haben, unseren Horizont zu erweitern, das alte Infrage zu stellen, und man stelle sich vor die, die Zahnärzte hätten sich nicht weiterentwickelt. Ja, ich hab noch von einer Dame gehört, die früher als Kind das erst mal zum Zahnarzt kam. Es wurde gebohrt, ohne Betäubung, und der hat mit dem Fuß noch den Bohrer angetrieben. Wenn man das heute machen würde, würde man angezeigt wegen Körperverletzung, und das ist gar nicht so lange her. 60, 70 Jahre, und, ähm, ich finde es wichtig, dass wir eben immer offen sind für wirklich neue Erkenntnisse, weil das Alte es morgen schon halt. Also das, was wir heute wissen, ist morgen schon halt, was vorgestern war, ist übermorgen noch älter. Also, wir entwickeln uns ganz, ganz schnell.
Corina Klein: Geht das auch in einer anderen Schnelligkeit? Wie erklärst du dir das jetzt gerade so mit dem morphogenetischen Feld? Mit der Zeit? Irgendwas passiert doch da gerade, oder?
Annette Müller: Ja, es ist unglaublich, also ich kann es nicht, ich kann es nicht begreifen, ich kann das auch nicht in Worte fassen. Ich kann mich nur erinnern, dass meine Eltern mir auch gesagt haben, je älter du wirst, umso schneller vergeht die Zeit. Deshalb weiß ich nicht, ob das nicht ein völlig natürliches Phänomen ist oder ob es tatsächlich so ist, dass diese Zeitqualität so rasant sich entwickelt.
Corina Klein: Ja also, es macht schon, es ist Philosophie, der stimmt schon wirklich, wobei ich mal, unsere Generation hat es noch nie so gerüttelt im außen, das. Ich glaube, das haben wir eben Kollektiv so noch nie jetzt erlebt.
Annette Müller: Weltweit Planetar, noch nie also, da findet schon merkbar eine große Umstrukturierung statt.
Corina Klein: Merkst du das auch an deinen Schülern, dass sich die, dass früher einfach eh schon Menschen, die spirituell offen waren, sich einfach gemeldet haben? Und auf einmal kommen Menschen aus Sparten, wo du denkst, hoppla den habe ich ja nie hier erwartet. #00:13:56-5#
Annette Müller: Also, den ersten Kurs habe ich mit Freunden begonnen, die mich gefragt haben, kannst du das nicht selbst unterrichten? Weil wir wollen nicht zu zweit reisen nach Frankreich, Österreich, was, das weiß ich, wo ich noch überall, oder in der Schweiz, wo ich überall Ausbildungen gemacht habe, und dann habe ich mit Freunden begonnen, das waren ganz kleine Gruppe, und dann wurde die von Mal zu Mal größer, und dann habe ich eben auch gesagt, ach, ich hoffe, dass dann jetzt jemand noch mit macht diesen Kurs, und jetzt ist es ganz, ganz anders geworden. Also, wir haben oft überbuchte Kurse, wir haben Wartelisten. Ähm, wir haben auch Situationen gehabt, wo wir noch einen separaten Kurs in dieses Jahr einbauen wollten, weil so viele Leute auf der Warteliste waren, und die kommen von überall her, also aus allen Sparten, die kommen aus der Gastronomie, Heizungsmechaniker, Elektromeister.
Corina Klein: Alle die gerade fehlen.
Annette Müller: Alle, die gerade fehlen,
Corina Klein: Sind alle bei dir!
Annette Müller: Ja wie du es sagst, ja aus dem Baugewerbe, aus der Gastro, natürlich aus der Pflege, Arztberufe, Chirurgen, viele Therapeuten. Also, es ist schon toll!
Corina Klein: Bei den Büchern, die du schon geschrieben hast, was da hat ja auch Ruppert Sheldrake eine Rezession geschrieben, um was ging es da jetzt speziell?
Annette Müller: Er hat also seine Erfahrung beschrieben, dass er auf einer Heilsitzung eben erlebt hat, dass seine Hüfte nicht mehr weh tut und dass das auch bei ihm sein Denken verändert hat, weil, er war so unterwegs vom Denken her, dass er wusste, das Alter geht einher mit Degeneration, wenn du mal was hast. Das kann nur schlimmer werden. Und hier sagt er, hat sein Denken völlig umgedreht. Er hat erlebt und erfahren, dass, wenn du etwas hast, dann kannst du das, dann kann das auch wieder besser werden, und das war sehr schön zu erleben, und das ist natürlich für mich eine ganz große Freude von diesem grandiosen Wissenschaftler. Auf dem englischen Buch ist es hinten drauf, das Originalzitat zu haben, was er eben über diese Heilmethode sagt und über die Erfahrung mit mir.
Corina Klein: Was macht die Heilmethode denn so besonders? Du hast selber entwickelt.
Annette Müller: Die heißt amazinGRACE, erstaunliche Gnade. Warum heißt die erstaunliche Gnade? Weil ich bis heute noch nicht weiß, was ich da eigentlich tue. Es ist noch immer etwas, was mich wirklich täglich staunen lässt, und da kommen mir die Tränen vor Dankbarkeit. Mit was hab ich das verdient? Das ist, da bin ich so in der Demut. Also, man kann natürlich, wenn man solche Heilerfolge hat und so ein Erfolg hat, dann könnte man, ich sage es jetzt allgemein, auch total hochnäsig werden. Aber ich habe das Gefühl, da brauche ich noch 20 Jahre, bis ich mal hochnäsig bin, weil ich einfach so dankbar bin, dass ich diese Arbeit machen darf, dass ich eben dieses Wissen auch anderen Menschen zur Verfügung stellen darf. Das ist ein Privileg, was ich nicht, wo ich mir nicht sagen kann, ich hab das verdient mit irgendwie!
Corina Klein: Ja, du hattest aber auch durchaus eine Herausforderung, auch im Leben. Große, oder, das kam mir jetzt nicht vom Himmel geflogen.
Annette Müller: Nein, das kam nicht vom Himmel geflogen, ja, ja, schon, schon!
Corina Klein: Ja, ja, super schön, gibt es noch wichtige Punkte, wo du einfach sagst, es liegt dir so am Herzen. Das ist einfach egal, ob jetzt Schüler oder vielleicht auch Menschen, die unter Diagnosen oder Schmerzen leiden, dass du denen einfach auch nochmal ein bisschen was mit auf den Weg geben kannst.
Annette Müller: Also nie aufgeben, nie aufgeben, alles ausprobieren, alles, egal was, Heiler aufsuchen. Heiler aufsuchen, egal, ob die Erfolg hatten oder nicht, weil man kann dann an jemanden geraten, der Erfolg hat, genauso wie man sagt, okay, ich war bei dem Arzt, ich war bei dem Spezialisten, es hat nicht geholfen. Ich gehe weiter, ich suche weiter, nicht aufgeben, wenn man an jemanden gerät, der unter Umständen verspricht, das heilen kann, aber es dann eben in dem Fall nicht geschafft hat, sondern schauen, bis man merkt, das hilft mir, und einen Hinweis, ob es hilft, ist die erste Heilsitzung, eine Heilsitzung, und der Heiler muss sich beweisen, dass er helfen, nicht mit Worten, nicht mit Versprechungen, nicht mit Hoffnung, nicht mit Intellekt, nicht mit Einbildungen, sondern wirklich mit Ergebnissen, also rein ergebnisorientiert schauen, weil das Heilen kann helfen, und das ist mir eben wichtig. Ich habe zum Ziel, und das habe ich bis jetzt auch immer geschafft, jeder, der bei uns in der Schule eine Ausbildung gemacht hat, hat die Fähigkeit, grandiose Heilung zu bewirken. Grandios!
Corina Klein: Und du gibst es natürlich auch wieder. Ich sehe schon manchmal so ein paar Zuschauer, die sagen: Oh Gott, ja, genau Heilerfolge, aber du hast natürlich auch Bildgebung, und da vielleicht nochmal so zwei, drei faszinierende Beispiele, dass das genauso Handauflegen.
Annette Müller: Also, ich habe von mir selber Ergebnisse, und was ich natürlich immer viel schöner finde, ist, wenn mir die Schüler ihre Ergebnisse schicken. Ich habe zum Beispiel einen Schüler auf Ibiza, Roman Lang, der hat mit einer Glasknochenkrankheit gearbeitet, ein Junge. Ich glaube, das habe ich schon mal erzählt: Ähm, der kam mit den Röntgenbildern, der hatte seine Oberschenkel und Unterschenkel, alles mit Stäben schon gefestigt, und der hat in diesen Heilsitzungen den Jungen innerhalb von wenigen Tagen von der Glasknochenkrankheit geheilt. Völlig weg! Der Junge ist erstmals gerannt nach seiner ersten Heilsitzung, und das kannst du sehen im Röntgenbild. Das ist sagenhaft, das ist sagenhaft!
Corina Klein: Kann ja, dann aber auch keiner beschreiben kann.
Annette Müller: Keiner beschreiben, Annette Bokpe, die auch Dozentin ist, die auch schon hier gewesen ist. Die hatte einen schweren, während der Ausbildung, einen ganz schweren Bandscheibenvorfall. Die war bei einem Chirurgen. Der Chirurg hat sie angeschaut, hat sich mit ihr unterhalten, bevor er die Röntgenbilder überhaupt angeschaut hat, und hat dann die Röntgenbilder angeschaut und hat gesagt, wenn ich das sehe, so wie sie hier sitzen, ist das unmöglich. Das geht nicht! Bei dem Röntgenbild können sie nicht so vor mir sitzen. Und dann zum Schluss, als es ihr besser ging, mit den ganzen Therapien, hat er ihr im Arztbrief geschrieben. Ich freue mich über die spontane Heilung von der Annette Bokpe. Das sind natürlich die besten Ergebnisse, wunderschöne Referenzen.
Corina Klein: Super, ja, und genau das finde ich ja. Das schöne bei dir, dass du wirklich die, die Ärzte und Therapeuten eben zusammenbringst. Immer wenn ich das teile, mich unterhalte, sagen sie, ja, das größte für uns wäre, wenn man zusammenarbeiten könnte, ist auch so. Ja!
Annette Müller: Und Ärzte finden tatsächlich bei uns Handwerkszeug, Tools, was sie dann in ihren Praxen auch anwenden, zwar nicht an die große Glocke hängen, dass sie jetzt geistiges Heilen praktizieren, sondern das sind halt ganz besondere Ärzte, ganz besonders gute Ärzte.
Corina Klein: Wo man herausgehen…
Annette Müller: Ja. wo man dann gar nicht weiß woher hats gebracht.
Corina Klein: Jetzt machen schön, klasse! Vielen lieben dank, liebe Annette! Vielen, wenn jetzt doch auch Ärzte zuschauen oder auch Angehende hier, wo gibt’s Möglichkeiten, sich da wirklich nochmal einzulesen?
Annette Müller: www.ecole-san-esprit.de #
Annette Müller: Das Buch was Rupert Sheldrake eben empfohlen hat, ist „amazinGRACE, die neue Dimension der Heilung“.
Corina Klein: Wow!
Annette Müller: Ja.
Corina Klein: Vielen, vielen Dank für deine tolle Arbeit und weiterhin auch, also gute Begleitung, die ja Dankeschön.
Annette Müller: Dankeschön!
Corina Klein: Liebe Zuschauer! Ja, dieses Heilen, wenn man sich immer alles so erklären könnte im Verstand, aber nachher ist es dann doch für jeden Klienten ein Geschenk, befreit zu sein von Schmerzen, wie auch immer das funktioniert, und ich bedanke mich fürs Zuschauen. Wundervolle Zeit! Bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Sep. 3, 2024 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer! Heute zu unserem Format Sinn des Lebens. Haben Sie auch schon mal überlegt, vielleicht eine Heiler Ausbildung zu machen? Wie funktioniert das überhaupt? Was kann überhaupt ein Heiler, und gibt es da auch Erfahrungen und Möglichkeiten, wirklich in die tiefe einzutauchen, und darf? Da haben wir heute Annette Müller hier. Sie ist die Gründerin der ersten stationären Klinik für Heilen, für geistiges und energetisches heilen, aber auch die Gründerin der internationalen Heilerschule, und ich freue mich sehr, dass sie heute da ist mit ihrer Dozentin, und wir werden da mal ganz tief ins Thema einsteigen. Bleiben Sie dran! Hallo, liebe Annette, liebe Anke, Anke Marie, schön, dass ihr beide da seid!
Anke Marie Waldmann: Vielen Dank.
Corina Klein: Und ich würde heute mal gerne von euch erfahren, wenn man sich wirklich dafür entscheidet, Heiler werden zu wollen. Gibt es da vorab von eurer Seite einfach mal so ein paar Fragen, die man sich stellen sollte, oder Rahmenbedingungen, oder gibt es da irgendwelche Voraussetzungen?
Annette Müller: Ja, es gibt Ausschlusskriterien. Ausschlusskriterien sind Drogenmissbrauch, schwerste Depressionen, ähm Schizophrenien, also richtig starke psychische Störungen. Das sollte man besser nicht machen, weil, wir machen viel Bewusstseinserweiternde Übungen, und das kann dazu führen, dass etwas Latentes auftaucht. Also, das ist ein Ausschlusskriterium. Ansonsten ist jeder herzlich Willkommen, weil uns das Heilen sozusagen im Blut liegt. Das ist uns mitgegeben als brachliegende Fähigkeit des Menschen. Also das heißt, jeder kann es, aber jeder sollte es tatsächlich auch gelernt haben, damit man eben nicht rein theoretisch sagt, ja, ich kann ja auch übers Wasser laufen, und wenn man es dann probiert, geht man unter.
Corina Klein: Ja, ja, genau so ist es. Man lernt ja auch im Laufe des Lebens immer unterschiedliche Menschentypen kennen, gerade in Therapeuten. Da gibt es dann welche, die sind extremst ins Ergebnis investiert. Also, da, da wird geheilt und mit einem Druck. Das kenne ich natürlich auch und manche Heiler, die lassen es einfach fließen, und du merkst, im Grunde ist es dem egal, ob es funktioniert oder nicht, das geschieht einfach, oder?
Anke Marie Waldmann: Genauso ist es. Ja, also, das können wir vorher gar nicht wissen, was da geschieht, und das einzige, was wir natürlich machen, wir sehen den Menschen in seiner heilen Vollkommenheit, sage ich mal, weil ja das Heilen dazu gebraucht wird, um möglichst in die Vollkommenheit diesen Klienten zu bringen oder Esperenten zu bringen. Ja, und, und das haben wir natürlich hier das Denken, wir sehen oder wir haben ein Bild, das bilden wir uns ein. Dieser Mensch ist vollkommen gesund, während ich ihn heile.
Corina Klein: Mhm.
Anke Marie Waldmann: Ja, ich mache mir ein Bild.
Corina Klein: Schön. Was wolltest du noch zu dem Thema sagen, oder was war so anders? Es ging jetzt um die Heiler, um die Intention, ob wie du damit umgehst oder ist es vermittelt.
Annette Müller: Wie ich das vermittle also zu uns finden, ja ganz viele verschiedene Menschen, die alle ihre eigene Motivation haben. Also der eine möchte endlich einen sinnvollen Beruf, der andere möchte aus dem System aussteigen, ja, dann noch jemand anders möchte einfach nur sich selbst heilen, der Familie heilen. Andere sagen, das war schon immer mein Traum. Also zum Beispiel viele Therapeuten, Ärzte sagen, ähm, ich wollte Menschen helfen. Ich sehe, dass ich es nicht kann, obwohl ich so lange studiert habe. Was ich mache, ist eben Rechnungen schreiben, Verwaltungsarbeit, Medikamente verschreiben, Therapien anordnen, und die Menschen, den habe ich nicht geholfen. Ich habe auch gar keine Zeit dazu. Das heißt, das, was sie ursprünglich wollten, haben sie in der im Beruf sich zwar erhofft, aber nicht gefunden, und sie erhoffen sich das jetzt durch eben die Ausbildung an unserer Heilerschule. Also, wir haben uns auch konzentriert auf Ärzte und Therapeuten, die dann in unserer Klinik, also stationäre Klinik am Lago Maggiore, ihre intensiv Ausbildung machen, geblockt innerhalb von einer, zwei oder drei Wochen, und andere wiederum sind am Chiemsee im Chiemgau und machen die Modulausbildung, die dann sich über eineinhalb Jahre oder zwei Jahre strecken.
Corina Klein: Wunderschön! Du hast ja wirklich eine internationale Schule, also du bietest ja auch einen englischsprachigen Kurs, Ausbildungspart an. Wie kommt es überhaupt dazu, dass du so viel internationale Schüler bekommen hast? Die kommen ja wirklich wo, wo kommen die denn überall her?
Annette Müller: Also, wir haben jetzt Teilnehmer aus Vietnam, wir haben Teilnehmer aus Russland, wir haben Teilnehmer aus Litauen, der ganze deutschsprachige Raum, natürlich Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Frankreich, England, USA ist Hawaii auch USA, Südafrika und Indien. Also, es ist wirklich international, und ich selbst bin auch zweisprachig aufgewachsen, das heißt, ich spreche fließend Englisch und unterrichte auch in englischer Sprache, und ich habe vor einigen Jahren Robin Johnson kennengelernt. Das ist eine Event Managerin, die für Profit Conferences diese Events gemacht hatte, mit den Größen wie Robert Sheldrake, Deepak Chopra und Marianne Williamson, und so die hat sie alle auf die große Bühne gebracht, und die managt meine englischsprachigen Ausbildungen. Daher kommt diese Internationalität, weil sie selbst auch die Ausbildung gemacht hat und ist Feuer und Flamme seit vielen Jahren arbeitet, sehr, sehr erfolgreich auf Mallorca als Heilerin, reist auch nach Frankreich, Belgien und Schweden und nach Dänemark, um dort eben Heilsitzungen anzubieten. Sie wird da eingeladen und sorgt eben dafür, dass die englischsprachigen Ausbildungen, die jetzt dann am Lago Maggiore stattfinden werden in dieser tollen Klinik, dass die eben stattfinden und gefüllt werden, auch.
Corina Klein: Und sie hat damals dann auch bei dir die ausbildet.
Annette Müller: Ja, sie hat bei mir die Ausbildung gemacht. Wie kam das? Ich habe sie kennengelernt auf Mallorca bei einem Aufenthalt, und sie hatte eine verunglückte Katze, die auch dabei war, zu gehen und oder eingeschläfert zu werden. Und diese Katze hab ich geheilt, und das hat sie, da weiß ich dabei, und hat dazu geschaut und hat gesagt, das gibt’s gar nicht, und war völlig geplättet von dem Ergebnis und hat dann sofort gesagt, das mach ich. Möchte erstens die Ausbildung machen. Zweitens möchte ich dafür sorgen, dass so viele Menschen wie möglich das lernen können, was du unterrichtest, weil, das verändert unsere Welt.
Anke Marie Waldmann: Ja, das ist so genau. Ja, das verändert unsere Welt. Der Meinung bin ich auch, und deshalb bin ich so stolz, dass ich Dozentin sein darf.
Corina Klein: Du machst ja den ersten Ausbildungspart oder alle.
Anke Marie Waldmann: Ich mache, ich führe einen Kurs durch die Ausbildung von Anfang bis Ende. So ist das bei uns, und das hat sich auch bewährt.
Corina Klein: Wie kann man sich das vorstellen? Wie läuft so eine Ausbildung ab?
Anke Marie Waldmann: Ja, also mein amazinGRACE Master Healer in sieben Modulen, von Modul eins bis sieben innerhalb von anderthalb bis zwei Jahren, und es sind Wochenend, Wochenend Module, also die beginnen am Freitagabend und gehen bis Sonntagabend, also man beginnt um 18 Uhr oder Montag bis Mittwoch. Je nachdem haben wir auch und neben dran eben auch diese Blockausbildung, die ja speziell für Ärzte, Therapeuten konzipiert sind, und ich mache hauptsächlich Block, nicht Blockausbildung, sondern Modulausbildung. Und ja, und da möchten wir heute das Modul eins vorstellen. Es beginnt also um 18 Uhr am Freitag, man trifft sich im Seminarraum und dann am Anfang noch so ein bisschen Fremdheit zu spüren, und man beschnuppert sich, man berichtet sich. Aber dann ist es ja so, dass alle aufgefordert sind zu berichten, woher kommen sie denn, wie sind sie denn zu uns gekommen, was erwarten sie denn und was ist ihr Hauptberuf und teilen sich also mit, und dann wächst die Aufmerksamkeit, und auf einmal ist so eine Gruppendynamik schon deutlich spürbar, und dann wächst die Freude aneinander, und das wächst das Vertrauen. Und oft ist es dann so, wenn wir dann später auseinandergehen im Modul eins, das ist noch nicht so viel, also diese, diese, dieser Austausch, woher und was erwarte ich mir, wer bin ich, wo komme ich her und so weiter, und da dann führen wir durchs Programm. Also was erwartet euch an diesem Wochenende, was machen wir da miteinander? Und ja, und dann ist es schon der Freitagabend, eigentlich schon zu Ende, so dieses Zusammentreffen, dieses einfach locker werden, und wenn die dann aus der auseinander gehen, dann ist schon Freude, und dann sitzt man noch zusammen und trinkt was und unterhält sich. Also, das ist ganz wunderschön zu erleben, welche Dynamik da so schnell entsteht, weil die Menschen alle das gleiche Bedürfnis haben, sie wollen alle Heiler werden.
Corina Klein: Du hattest ja auch mal erzählt in einem Interview, dass du gleich nach deinem ersten Modul, wo du selber in der Ausbildung warst, schon eigentlich schon einen ersten Erfolg hattest.
Anke Marie Waldmann: Ja, ganz genau! Genau, ja, ganz genau. Ich bin nach Hause gefahren und habe sofort begonnen. Am Montag kam ich, am Donnerstag hatte ich den ersten Klienten auf der Liege.
Corina Klein: Ach schon nach dem ersten Modul, ah, ich dachte jetzt gerade mit deinem Mann, mit den Kopfschmerzen.
Anke Marie Waldmann: Ja, auch das. Aber dann, dann, ich kam nach Hause, und die Kopfschmerzen waren, und ich habe gedacht, naja, das wird ja wahrscheinlich nur in der Schule funktionieren. Soll ich das jetzt mal tun? Und wenn das nicht funktioniert hat, funktioniert, zehn Minuten später, war alles gut. Ja, ja, und dann beginnen wir am Samstagmorgen, und manchmal sind die dann auch noch ein bisschen verschlafen, weil sie dann zu lange doch noch zusammengesessen haben und sich nicht trennen konnten. Ja, und das geht am Samstag früh. geht es zuerst mal los mit wahrnehmen und spüren. Ja, da machen wir Übungen, Spürübungen, ja, und das ist ganz berührend. Wir machen da so abstreife Übungen, so ganz zart miteinander, also mit Partner und Ähm, unterschiedliche am Körper, vorne und hinten, am Körper, mit den Händen, und das ist so berührend, wie dann diese Teilnehmer sagen, ich habe das noch nie so bewusst empfunden, wie das ist, wenn mich jemand so zärtlich berührt, weil wir sagen, immer, so leicht wie der Flügelschlag eines Schmetterlings soll diese Berührung sein, und es geht dann durch und durch, und am Schluss geht es dann wirklich diese Berührung bis zum Kopf und über die Arme hinunter, und dann sind die immer ganz perplex. So kann sich das anfühlen. Das ist so der Einstieg in dieses Heilen. Ja, ich habe ja, dann, ich berühre Menschen, und was macht das denn mit Menschen? Und dann geht es weiter mit Atemübungen, weil wir atmen ja beim Heilen, das heißt, wir haben Atemtechniken, mit dem wir die Heilenergie ganz gezielt, ähm führen, sag ich jetzt mal, und auch verstärken, und dann machen wir Atemübungen, und das ist ja auch schon ganz großartig für die Leute, weil viele heute gar nicht mehr richtig atmen können, und da lernen sie das, tief in den Bauch atmen und auch mit der Luft, also mit der mit dem Atem, richtig zu arbeiten. Wie fühlt sich das denn an, wenn ich ganz tief in den Bauch atme? Wie fühlt sich das denn an, wenn ich mal einen ganz anderen Atemrhythmus nehme, oder wie fühlt sich das denn an, wenn ich mal richtig mein Atem rausblase? Das ist dann noch mal wieder was Anderes, brauchen wir aber beim Heilen, und dann machen wir diese Wahrnehmen Übung wieder mit der Atmung, kombiniert mit diesen verschiedenen Atemtechnik, und dann spüren unsere Schüler und Schülerinnen, was der Atem jetzt ausmacht, wie es die Wahrnehmung verändert, wie sich das Gefühl verändert. Also, das nimmt man dann wahr, so als Kribbeln, als wohligen Schauer, und jetzt kommt der Atem dazu, und das ganze kriegt eine ganz andere Qualität, und dann gibt es ja schon ganz viel, A und O, und das hätte jetzt nicht gedacht. Und dann geht es weiter, dass wir dann also ganz gezielt rausgehen und die Aura der Bäume betrachten, das heißt, sie lernen schon mal, draußen die Auren der Bäume sehen. Das ist auch eine ganz interessante Übung, und da ist auch ganz viel Freude, wenn es dann klappt, die denken, das kann ich nicht, das kann ich bestimmt nicht, aber das kann jeder, das kann jeder, und das ist immer diese Freude. Was ich kann, das auch. Ich weiß noch, wie es bei mir war. Ich habe plötzlich die Aura gesehen von so einem großen, von der großen Buche, die bei uns hinten stand, hinter der Villa, und ich habe gedacht, das gibt’s ja gar nicht. Das kann ich ja, Wahnsinn! Und so geht es den Schülern auch!
Corina Klein: Ja, jetzt bietest du dir ja schon jahrelang an die Ausbildung
Annette Müller: Seit 2008
Corina Klein: Und in Deutschland war das ja eine Schule.
Annette Müller: Die Schule in Deutschland die, die jetzt noch immer da, die ist noch im Chiemgau!
Anke Marie Waldmann: Im Unterricht unterrichte ich genau.
Annette Müller: Mit ungefähr 20 anderen Dozenten also, wir haben einen Dozententeam von über 20 Personen. Wir sind rundum ausgebucht. Deshalb brauchten wir unbedingt zweiten Standort, den wir am Lago Maggiore gefunden haben. Wir haben auch wieder eine stationäre Klinik, die wir ja vorher bis zum Lockdown auch hatten, wo eben die Schüler und Absolventen ein Volontariat machen konnten, und das können sie jetzt auch wieder mit echten Patienten, Klienten, Esperenten, mit echten Fällen, und das ist natürlich schon ganz besonders eindrucksvoll.
Corina Klein: Hm!
Annette Müller: Es ist richtig viel los.
Corina Klein: Die schöne sieben Module
Anke Marie Waldmann: Sieben Module
Corina Klein: Und die bauen dann noch thematisch weiter auf.
Anke Marie Waldmann: Genau ja, und dann kommt ja noch, dann gehen wir ja ans Heilen, dann üben wir Handposition, wo lege ich dann meine Hände, so Basishand Positionen, und dann kommt die, dann kommt die Anbindung an den Energie und die entsprechende, mit der wir dann nach Modul eins arbeiten können, und dann geht es wirklich ans Heilen. Dann wird paarweise geheilt, also richtig, wie wir es in der Praxis machen. Was darf besser werden, wo es eine Situation bei dir, und das wird dann wirklich auch von dem frisch, frischen Heiler, sage ich jetzt, den ganz frischen Küken, wird das dann wirklich mit diesen Handpositionen, mit den Gelernten auch vermittelt. Und dann ist also dann kommt, das kann ja gar nicht sein, die Schmerzen am Knie sind weg oder was es auch immer ist, oder meine Kopfschmerzen sind weg oder so, und dann kommt das große A und O, das kann auch nicht sein, es kann nicht sein! Ich bin auch gerade erst hergekommen, und dann kann ich das schon. Ja, und dann ist dann, dann ist so viel, also es fließen auch Tränen, wenn wir dann den abschließenden Erfahrungsaustausch machen, Rückmelderunde, dann, dass ich jetzt ganz viele Tränen geflossen am Sonntagabend. Die Leute waren so berührt. Einer hat gesagt: Annette, du hast mein Herz geöffnet, ich habe das gefunden, was ich immer gesucht habe, was ich immer vergebens versucht habe, und ganz viel diese Rückmeldungen. Ja, genau das ist es, was ich gesucht habe. Ich habe schon so vieles gemacht, aber das ist es, was ich gesucht habe. Jetzt bin ich endlich angekommen, und eine Schülerin sagte mir am Montag noch beim Frühstück, die dann noch da war, die Sache dann weißt du an, kümmere. Ich hab früher Heilströmen gelernt. Das habe ich bei mir selbst angewandt, jeden Morgen vorm Aufstehen. Aber heute Morgen habe ich gespürt, da war eine ganz andere Energie. Und was hat sie noch gesagt? Am Sonntag? Es hat meine Erwartungen, dieses Wochenende hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Also, es war so, dass die Leute wirklich so, man konnte es spüren in dem Raum, die sind bei sich selbst angekommen.
Corina Klein: Habt ihr auch das Gefühl, dass sich jetzt auch so ein bisschen dieser Kanal schneller öffnet oder die Leute dafür empfänglicher sind?
Annette Müller: Ja, definitiv also. Diese Krise hat bewirkt, dass viele mit ihrer Lebenssituation im Allgemeinen komplett gebrochen haben und völlig unzufrieden sind und wirklich ihr Leben bislang mit allen Zielen in Frage stellen.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, sind ja auch genügend Menschen schon aus dem Leben geschieden, weil sie sagen, ja, was soll ich jetzt noch hier? Und, ähm, da bietet natürlich diese Ausbildung eine unglaubliche Chance, zu einem Sinn zu finden, zu einem richtig tiefen Sinn, zu einem Sinn, der nicht nur intellektuell ein Sinn ist, sondern der auch erfüllt und richtig glücklich macht. Also, die Menschen, die sind jetzt, was, was sie nach Modul eins die meisten sagen. Eigentlich habe ich diese Ergebnisse nach Modul sieben erwartet, dass das jetzt nach Modul eins schon so der Fall ist, damit hätte ich nicht gerechnet. Was soll denn da jetzt noch kommen? Im Modul zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, was geht denn dann noch? Und das ist das, was sie erleben. Jedes Mal, dann kommt das Modul zwei, und dann sagen sie, was soll denn da jetzt das noch übertreffen? Dann kommt das Modul drei, und sie sagen, ich kann mir gar nicht vorstellen, was das jetzt noch übertreffen kann.
Anke Marie Waldmann: Und so geht das die ganze Zeit weiter!
Annette Müller: Und wir freuen uns dann natürlich aus.
Corina Klein: Ja, der Erfolg gibt euch ja auch Recht. Also ich glaube schon, dass, wenn man jetzt gute Dinge für den Menschen ins Leben bringt, dass man in so einem geführten Fluss ist, oder ja, und das sieht man ja bei euch, dass es traumhafte, die Klinik jetzt.
Annette Müller: Zeigt den Leuten schöne Bilder von dem, von der neuen Klinik! Das ist doch ein Traum, oder?
Corina Klein: Jeder hat ein Balkon.
Annette Müller: Jeder hat einen Balkon!
Annette Müller: Hahaha. Mhm, das ist wunderschön, und dann am Lago Maggiore, dann bietet sich natürlich, ein, paar Tage früher zu kommen, paar Tage länger zu bleiben, das Ganze noch zu genießen, das gute Essen in Italien, die schöne Landschaft, es geht einen wieder gut und man kann wieder in die Berge.
Corina Klein: Ja, wunderschön, wenn man jetzt doch auch als Schüler, als angehender Schüler, sich nochmal in die ganzen Ausbildungsunterlagen vielleicht ein bisschen reinlesen möchte oder gucken möchte, wo gibt’s da die Möglichkeit?
Annette Müller: Wir haben eine wunderschöne, umfassende Broschüre. Der ist eine ganz dicke Broschüre. Sogar da sind die Module beschrieben, von eins bis sieben, da ist die geblockte Ausbildung beschrieben, Block eins, zwei und dann eben Block drei, und die kann man bestellen, unter der Telefonnummer 089/ 235120790oder eben man schaut auf die Webseite, www.ecole-san-esprit.de und wir verlinken das wahrscheinlich unter dem Video.
Corina Klein: Ja, für die, die im Internet schauen, die haben dann die Webseite. Schön. Gut, sehr schön, vielen, vielen Dank.
Anke Marie Waldmann: Vielen Dank.
Corina Klein: Dass ihr da wart und echt beeindruckend! Was ist für einen großen Weg jetzt nimmt.
Anke Marie Waldmann: Auch für uns nimmt, auch für uns immer wieder.
Annette Müller: Dankeschön!
Corina Klein: Dankeschön, dass sie hier sind, liebe Zuschauer! Ja, vielleicht hat der eine oder andere doch die Lust, mal sich ein bisschen fortzubilden und auf einer anderen Ebene zu wirken, und ich hoffe, Sie hatten auch so viel Freude. Bedanke mich fürs Zuschauen, bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Aug. 12, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Wir sprechen heute mal über die Kunst des Heilens. Ich habe heute Annette Müller bei mir. Sie ist die Gründerin der ersten stationären energetischen Heilerklinik, aber auch Schule, und ich freue mich sehr, dass sie uns auch mitnimmt auf eine Reise in besondere Geschichten, die sie erlebt hat in den ganzen Jahren jetzt schon, und welche Herausforderungen Krankheiten für Menschen stellen können. Aber dass es doch auch, ja, Wunder gibt und auch Menschen, die diese Wunder ins Leben bringen, um uns wirklich darin zu unterstützen. Bleiben Sie dran!
Corina Klein: Hallo, liebe Annette, schön, dass du da bist!
Annette Müller: Es ist so schön, wieder hier zu sein und ein interessiertes Publikum zu erreichen und eben auch dafür zu sorgen, dass Menschen erleben und erfahren dürfen, zu was sie fähig sind. Ja.
Corina Klein: Schön auch liebe Anke-Marie, dass du da bist. Du bist ja Dozentin und auch Heilerin und begleitest eben die Schüler
Anke-Marie Waldmann: Richtig.
Corina Klein: diesen Zauber, an den auch selber zu glauben, das sind wahrscheinlich die schönsten Momente, wenn die Schüler merken, oh Gott es hat funktioniert!
Anke-Marie Waldmann: Ganz genauso ist es. Ich freue mich auch sehr, hier zu sein. Vielen Dank.
Corina Klein: Wir haben ja in der heutigen Zeit eine spezielle gesundheitliche Herausforderung, die uns auferlegt wurde, kann natürlich auch sein durch grippale Infekte, aber auch durch Medikamente, die man infolge genommen hat, und dadurch eventuell auch hier und da ein paar Prozesse angeregt worden sind, die im Körper eher negative Auswirkungen haben.
Annette Müller: Ja, es ist so, dass wir sehr oft konfrontiert werden mit verzweifelnden Menschen, die wirklich schon überall gewesen sind, um ihre Gesundheit, die sie verloren haben, wiederherzustellen. Und in dem Versuch, und das ist natürlich auch in der Klinik der Fall, und das ist sehr schön, wenn die Schüler, die dort ein Volontariat machen und sich selbst erproben und erleben, an tatsächlichen, wirklichen Fällen erleben, dass sie helfen können. Und da haben wir eben so einen ganz sensationellen Fall, wo ich eben Anke-Marie gebeten habe, darüber zu sprechen.
Anke-Marie Waldmann: Ja, also, da gibt es eine Altenpflegerin, die ein Medikament genommen hat in zu hoher Dosis, dreimal hintereinander und dann musste sie ganz schnell ins Krankenhaus gebracht werden. Und, ähm, hatte eine schwere Polyneuropathie entwickelt. Grausame Schmerzen am ganzen Körper, speziell aber im Kopf und linksseitige Körperlähmung. Und sie hat drei Kinder und hat, war eine wirklich aufopferungsvolle Altenpflegerin. Sie hat diesen Beruf geliebt. Sie war sehr fleißig. Sie hat nebenbei ihren Haushalt geschmissen, wie man so schön sagt und drei Kinder versorgt und ihren Mann. Und ähm, ja, und das war für die ganze Familie eine Riesenkatastrophe, eine Riesenkatastrophe! Sie konnte nur noch liegen. Sie konnte überhaupt nichts mehr machen, war zu nichts mehr fähig und in diesem Zustand hat sie mich angerufen. Sie hatte eine Empfehlung bekommen und ich habe dann eine Heilsitzung mit ihr gemacht. Und ich bekam dann am nächsten Tag einen Anruf von ihr, und sie sagte, Frau Waldmann, ich muss ihnen was erzählen. Wissen Sie, ich bin heute mit meiner Schwester und den Kindern einkaufen gegangen. Wir waren auf dem Spielplatz, und abends habe ich für die Familie gekocht. Mir geht es so viel besser.
Corina Klein: Wow.
Anke-Marie Waldmann: Ja, das berührt mich auch zutiefst. Also wenn ich mir das vorstelle. Das hätte ich nie für möglich gehalten und sie selbst überhaupt nicht. Ja, also eine ganz berührende Geschichte und ich habe sie noch weiter betreut, heilerisch betreut, was ich auch heute noch hin und wieder mache. Ja, also, sie wird nie wieder arbeiten können, aber sie ist wieder so weit in ihrer Kraft, dass sie ihre Familie sehr wohl betreuen kann, und also, was da erforderlich ist, auch kräftemäßig leisten kann.
Corina Klein: ja vor allem die Schmerzen, die Schmerzen
Anke-Marie Waldmann: die Schmerzen, ja
Corina Klein: unglaublich
Anke-Marie Waldmann: grausige Schmerzen!
Corina Klein: Wie empfindest du jetzt gerade so die Menschen? Was sind so die Krankheiten, wo du wirklich sagst, okay, jetzt haben wir geballt „dumdumdum“, da kommen schon
Anke-Marie Waldmann: Ja, also
Corina Klein: Es gibt ja so Schnittstellen, wo wir sagen, oh, das kommt jetzt gehäuft vor!
Anke-Marie Waldmann: Das kommt gehäuft vor. Das sind nervliche Erkrankungen, also Neuropathien. Das sind natürlich Herzerkrankungen, dann Schlaganfälle, Thrombosen und ähm, ja, ich habe Klienten, die eine Gürtelrose haben und dadurch eben Schmerzen und das ist auch sehr, sehr belastend, sehr, sehr belastend. Weil, die haben natürlich auch starke Nervenschmerzen, weil, diese Viren sitzen ja an den Nerven.
Corina Klein: Mhm.
Anke-Marie Waldmann: Ja, ich habe gerade eine Frau, die die hat, also die Gürtelrose am Kopf und halb Gesicht. Das ist sehr, sehr schmerzhaft und belastend. Ja!
Annette Müller: Ähm, also, die Hilfe, die wir anbieten, ist natürlich allumfassend und Grippeerkrankungen können schon wirklich erhebliche Auswirkungen haben. Das ist nicht nur jetzt der Fall, in den letzten zwei Jahren, aber eben das war vorher auch schon. Ähm, ich hab da eine sehr berührende Geschichte. Es gab einen großen Artikel in einer Zeitung über die Klinik und über meine Tätigkeit und eine Mutter hat diesen Zeitungsartikel gelesen und rief mich an und hat mich gebeten, doch bitte nach Australien zu fliegen, um dort ihren Sohn, der auf der Liste zur Herztransplantation steht, soweit in Ordnung zu bringen, dass der dieses Herz bekommen kann. Weil er eben nicht in der Lage war, transportiert zu werden. Also, so schlimm war das. Und ich habe mich auf das Abenteuer eingelassen. Ich nenne das ganze, die ganze Geschichte heißt Mission Impossible. Die steht in meinem Buch, in meiner Autobiografie „Ich geh den Weg der Wunder“ und es war für mich eine ganz traumhafte Erfahrung, eben diese lange Reise zu machen. Auch diese Ehre, zu spüren, dass jemand so viel Vertrauen in dich hat, dich eben sozusagen mitzunehmen in ein fernes Land, um einen Todgeweihten zu retten. Und das macht schon was mit einem, also das macht schon was mit mir. Da hab ich mich dann auch gefragt, ja, kann ich das überhaupt?
Corina Klein: Ich wollte gerade sagen, das baut ja schon einen Druck auf. Ja, das ist ja was anderes. Wie komm mal in einen Ort neben dran, sondern wenn dann wirklich so ein Rad gedreht wird, dann noch mit so einem Fall?
Annette Müller: Ja! Und aber ich hatte Gott sei Dank zu diesem Zeitpunkt schon so tolle Heilerfolge, dass ich mir gesagt habe, die Chance besteht. Und wir sind dort eben angekommen. Der junge Mann ist tatsächlich mit seiner Freundin zum Flughafen gekommen, hat uns abgeholt, konnte kaum stehen, hat sich am Auto festhalten, 32 Jahre alt, musste sich am Auto festhalten und ist dann gleich in die Klinik gefahren, und dann haben sie die Sauerstoffsättigung gesehen, war ganz weit unten, und dann wurde ich eben als Therapeutin vorgestellt. Es wurde ihm verschwiegen, dass ich eben energetisches Heilen also mache. Es wurde ihm
Corina Klein: Er wusste es selber.
Annette Müller: Er wusste nicht, dass ich also gekommen bin
Corina Klein: Wir Mütter wieder, gell.
Annette Müller: Er wusste nicht, dass ich gekommen bin, um Hokuspokus zu machen. Das hatte mir die Frau dann auf dem Flug erst gestanden und dann hab ich mir gedacht, na gut, okay, aber ich habe das alles ganz gut gemeistert. Und was war geschehen? Also, der junge Mann war sehr, sehr stark übergewichtig. Zu dem Zeitpunkt konnte man das nicht mehr sehen, weil er war gar nicht mehr in der Lage zu essen. Das heißt, er hatte schon ganz stark abgenommen. Er konnte also ein Joghurt am Tag essen und das schon seit einem Monat. Der hatte als Koch gearbeitet und hatte eine schwere Grippe gehabt. Und in dieser Grippephase hat sich der Herzbeutel entzündet. Der Herzbeutel hat also dann eben auch Flüssigkeit gezogen und dadurch ist der vom Herzen weg und das Herz schwamm frei in dieser Flüssigkeit und hat sich nach links gedreht und hat die Arterien abgeklemmt. Dann ging die Entzündung zurück. Der Herzbeutel hat sich wieder ans Herz gelegt und hat dieses Herz in dieser abgeklemmten Stellung festgehalten, so dass es permanent sozusagen abgeklemmt war. Und er war so schlecht beieinander, dass er noch nicht mal in der Lage war, in das nächste große Krankenhaus transportiert zu werden, um dort sein neues Herz zu bekommen. Und ich sollte eben erreichen, dass er das neue Herz bekommen kann. Der Idealfall wäre gewesen, dass der junge Mann nach Deutschland fliegen kann, um dort ein neues Herz zu bekommen. Ja, ich habe also mit ihm gearbeitet, über ein paar Tage. Ich war insgesamt drei Wochen dort, und der Zustand hat sich so schnell und rasant verbessert, dass der am zweiten Tag erstmals zum Friseur gegangen ist, hat sich rasiert, Haare geschnitten und ist wieder selber Auto gefahren. Dann hab ich am Herzen selbst gearbeitet. Und das war für mich ein sehr spannendes Erleben, was da passiert ist. Also, ich habe meine Techniken angewendet, ich habe meine Kräfte hinfließen lassen, ich habe das Herz sozusagen, ich habe wirklich das Herz in den Händen gehabt und es gab einen Moment, wo ich gespürt habe, jetzt bin ich im Körper.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Bin am Herzen dran, direkt am Herzen dran. Ich habe mich erschreckt, weil das eine sehr also, es war eine abgefahrene Erfahrung, um es so zu sagen, ich habe keine Worte dafür. Er hat gestöhnt. Oh, und das Herz hat sich gedreht, das hat gemacht „kkrrrkkk“ und dann saß es im Herzbeutel wieder richtig. Es hat sich zurückgedreht, und er, das Herz hat sich zurückgedreht! Der hat das gemerkt ja, dann war sozusagen alles fast wieder in Ordnung. Gut. Die Untersuchungen haben ergeben: Sauerstoffsättigung okay. Konnte seine „tschschsch“ machen, also, sich auftrainiert und so. Und hat auch wieder angefangen zu essen.
Corina Klein: Hoffentlich das richtige jetzt.
Annette Müller: Nein, leider nicht, als das waren, dann eben leider wieder das, was ihn dann eben auch so krank gemacht hatte. Und das Ende vom Lied war allerdings, er ist zum Schluss alleine nach Deutschland geflogen. Konnte fliegen und diese ganze Geschichte, die Mission Impossible, die habe ich ins Tagebuch der Schüler geschrieben. Das kann man also sehr, sehr schön nachlesen. Da wollte ich euch bitten, dass ihr den Link darunter zeigt. Und ich habe es eben auch gekürzt im Buch beschrieben, und ähm, es war dann so, dass er nach Deutschland gekommen ist. Im Winter. Hat erneut eine Grippe bekommen. Die hatten Angst gehabt. Was, Grippe? Nein, du bleibst nicht zu Hause, du gehst besser ins Krankenhaus. Im Krankenhaus hat er den Krankenhauskeim bekommen und es ging alles ganz schnell nach unten und er hat es nicht überlebt. Man hat dann gesagt: Okay, jetzt ist dann die Zeit zur Transplantation gekommen, erst die, seine Immunabwehr wurde runtergefahren, er ist dann eben in dieses Zelt gekommen, wo also es keimfrei ist. Aber das hat er dann nicht überlebt. Das ist sehr, sehr traurig, sehr traurig auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch so hoffnungsvoll. Weil wir ja jetzt auch immer wieder erleben, wie schön wir mit diesen Herzerkrankungen helfen können. Das ist ja etwas, was sich jetzt häuft und wo wir auch immer wieder Berichte bekommen, dass wir so gut helfen konnten.
Corina Klein: Wenn man, ja
Annette Müller: Entschuldigung, das machen wir eben auch in der Klinik und die Schüler helfen eben mit, die Schüler und die Absolventen, die machen dann ihr Volontariat und helfen eben mit und erleben das und das ist natürlich toll.
Corina Klein: Hm!
Annette Müller: Entschuldigung.
Corina Klein: Nee gut, ich habe jetzt gerade nur nochmal überlegt, wann lässt ein Mensch Heilung zu und wann eben nicht? Weil, wenn wir wirklich den Körper aus dieser Perspektive der Landkarte für seelische Themen sehen, die wir nicht angeschaut haben und ich natürlich noch in diesem Muster bin. Ich möchte nicht gesund werden. Ich möchte eigentlich gehen. Wie geht ihr mit den Klienten um, wo ihr vielleicht auch wirklich seht? Naja, vielleicht wie die Mutter, die sich so extrem überarbeitet hat? Da ist mir sofort natürlich auch gekommen, dass das Leben mal eine Bremse reinhaut und sagt, du kannst nicht für alle alles 24 Stunden machen.
Anke-Marie Waldmann: Genau das ist ihr auch bewusst, und als sie das sagte, nie wieder darf ich mich überfordern. Da war mir klar, dass sie eine gute Chance hat. Weil, das kommt immer darauf an, was der Klient, der Esperent aus seinem Leben macht, nach so einer Heilerfahrung. Wenn er wieder in seine alten Muster fällt, hat er, ja, hat er auch wieder die alten Themen, und das versuchen wir ja als Heiler auch zu bewirken, dass die Menschen verstehen, dass es von der, von der Verantwortung, die sie für sich selbst und ihr Leben übernehmen und ihre Gesundheit über ihr Leben, abhängt, ob sie denn heil werden dürfen.
Corina Klein: Jetzt auch die Frage, wenn du jetzt an jemand arbeitest.
Anke-Marie Waldmann: Nehmen wir mal den rechten Brusttumor.
Corina Klein: Ja, kann man ja auch immer noch deuten, für was steht der, wenn, wenn daran jetzt wirklich gearbeitet wurde, kommt dann auch wie so eine Erkenntnis? Wenn, wenn, wenn sowieso ein Punkt erreicht wird, wo du sagst, oh, jetzt, jetzt bewegt sich was jetzt, äh, kommt dann auch so im Bewusstsein vielleicht des Klienten, auch so ein Moment, wo er sagt, Au!
Annette Müller: Da habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Es sind Menschen gekommen, die waren ganz schnell völlig geheilt und sind es bis heute.
Anke-Marie Waldmann: Mhm.
Annette Müller: Und es sind Menschen gekommen, die andere Überzeugungen hatten, die dann wieder zurückgefallen sind. Also es ist schon sehr individuell, sehr, sehr verschieden. Wichtig für uns, in unserem Beruf ist es auch zu wissen, dass wir Menschen nicht unsterblich sind und dass es nicht darum geht, wie in der Schulmedizin den Tod solange wie möglich zu bekämpfen und vielleicht sechs, sieben, acht Jahre dahin zu siechen, einfach nur damit man den Tod jetzt sieben oder acht Jahre besiegt hat, weil man den wird man nie besiegen. Das ist schon sehr wichtig zu wissen, dass eben das auch ein völlig natürliches Ende bedeutet, dass man seinen Frieden auch damit macht. Nichtsdestotrotz sage ich jetzt zum Beispiel im Fall dieses jungen Mannes in Australien, das, was an Heilung bewirkt wurde, das ist so sensationell! Das kann dir nie mehr irgendjemand nehmen. Das kann selbst der Tod nicht, weil, das ist einfach geschehen.
Corina Klein: Wenn es Menschen wirklich zuschauen, sagen, oh, ich möchte auch in diese Schule, an diesem wundervollen Ort oder auch im Team einfach und wenn man es nur nebenher macht, ja, ich könnte mir vorstellen, dass es auch welche gibt, die sagen, ich mach das jetzt mal für Freunde, Familie, und dann teile ich da mal ein bisschen genau, ja, wo? Wo gibt’s denn da die Möglichkeit, sich zu informieren?
Annette Müller: Www.ecole-san-esprit.de. Ich glaube, am besten ist, wir machen den Link unter das Interview, unter das Video, und dann kann man das anklicken und kann dann eben auch anrufen und sich eine Broschüre bestellen.
Corina Klein: Sehr schön! Gibt es von deiner Seite noch was mitzugeben oder für die Schüler, so als Dozentin?
Anke-Marie Waldmann: Ja, als Dozentin für die Schüler schon, was ich meinen Schülern immer wieder sage, und das passt zu dem, was wir jetzt am Schluss gesagt haben. Ihr braucht ganz viel Demut, um als Heiler arbeiten zu können. Ja, denn, sonst könntet ihr ja es gar nicht ertragen, emotional, wenn jemand mal nicht heil wird oder wenn euch auch mal ein Esperent ins Licht geht. Dann könnt ihr das nicht ertragen. Der Tod gehört zum Leben dazu, und wir brauchen Demut, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, als Heiler und wie sie sich entwickeln.
Corina Klein: Schön, vielen Dank euch beiden. Sehr schwer weiterhin natürlich ein wunderschönes Wirken an diesem tollen Platz. Dankeschön. Liebe Zuschauer! Es ist immer wieder wundervoll, Gäste hier zu haben, die einfach einen unglaublichen Schatz an Erfahrung und auch vielleicht Dinge mitbringen, die wir mit unserem Verstand gar nicht so nachvollziehen können. Ich hoffe, sie konnten auch einiges mitnehmen. Vielen Dank fürs Zuschauen und bis bald!
von Annette_Mueller | Aug. 12, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Wir sprechen heute mal über eine ganz besondere Schule, eine internationale Heilerschule mit einer angeschlossenen stationären, wundervollen Klinik am Lago Maggiore. Und unsere Annette Müller ist da die Gründerin und ich freue mich sehr, dass sie auch eine Expertin mitgebracht hat, eine Dozentin und beschreibt uns mal ganz genau, wie diese Schüler wundervolle Erfahrungen auch machen, welche Herausforderungen es gibt und ja, lassen Sie sich mal bezaubern, bleiben Sie dran!
Corina Klein: Hallo, liebe Annette, hallo, liebe Anke-Marie, schön, dass ihr beide da seid, vielen Dank! Wir hatten ja schon ein Interview gemeinsam. Du hast ja die erste stationäre Klinik damals in Deutschland gegründet und jetzt einen wunderschönen Ort am Lago Maggiore mit einer wirklich grandiosen Klinik oder an einem tollen Ort.
Annette Müller: Das Paradies auf Erden und vor allen Dingen, wenn man dann nicht nur sozusagen dort hingeht, um das schöne Wetter, das gute Essen und auch die Landschaft zu genießen. Sondern wenn man dort eben hinkommt, um entweder selber Heilung zu finden oder andere Menschen zu heilen in dieser Klinik, das ist nochmal was ganz, ganz besonderes!
Corina Klein: Ihr habt ja an die Klinik auch eine Schule angeschlossen.
Annette Müller: Richtig. Also in dieser Klinik können die Schüler, die ihre Ausbildung an der Ecole San Esprit gerade machen oder gemacht haben, ihre Erfahrungen sammeln, direkt an den Menschen, die in die Klinik kommen, um dort Heilung zu finden. Und da gibt es natürlich alles Mögliche, was auf einen zukommt, mit dem man dann konfrontiert ist und erst so ein bisschen Selbstzweifel hat. Aber man ist dann mit ausgebildeten Heilerinnen und Heilern zusammen, die ganz fest im Sattel sitzen. Die schon tolle Heilergebnisse hatten, zwar nicht nur manchmal, sondern hauptsächlich tolle Heilergebnisse haben. Und dann ist das schon Ganze nicht mehr so, wie soll ich sagen? Also nicht mehr ganz so, da ist man nicht ganz so unsicher. Der Vorteil ist, dass du dort in einer wirklich total sicheren Umgebung, ohne jetzt selbst die Verantwortung zu haben, deine Erfahrung machen kannst. Denn wenn man jetzt so ins kalte Wasser geworfen wird und man eröffnet dann so seine Praxis, und da kommen die ersten fremden Menschen, dann sitzt man dann vielleicht so da, wie ich ganz am Anfang dagesessen bin und dachte, das werde ich nie schaffen, das kann ich nicht. Und dann hab ich jedes Mal sozusagen dann, wenn die Menschen von der Liege aufgestanden sind und haben gesagt, es ist weg oder ich kann wieder gehen oder die Schmerzen sind nicht mehr da, da habe ich mich dann selbst sozusagen durchgebissen. Und das ersparen wir den Schülern, weil die eben schon dieses Selbstvertrauen in der Klinik aufbauen können. Und ich habe eben Anke-Marie gebeten, diese tolle Erfahrung auch mitzuteilen mit den Narben. Weil, Narbenentstörung ist ein ganz großes Thema bei uns. Weil Narben können nicht nur selbst sehr schmerzen, sie können sehr hinderlich sein und sie können auch energetische Störungen an anderer Stelle verursachen und eben auch Krankheiten hervorrufen. Und deshalb ist ein Teil von unserer Ausbildung auch, wie entstöre ich Narben und da können sie das direkt auch versuchen und probieren, unter Anleitung, ohne diesen Druck, okay, es mag vielleicht nicht funktionieren, weil immer jemand da ist, der es wirklich auch kann.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Erzähl doch mal Anke-Marie, das ist so eine tolle Geschichte!
Anke-Marie Waldmann: Eine tolle Geschichte! Ja, also die erste Geschichte, die ich hab, die spielte sich in der Schule ab, und zwar als wir die Narbenentstörung gelehrt haben, und die Schüler arbeiten ja dann untereinander, zu zweit. Ähm, und wir hatten eine Schülerin, die eine ganz furchtbare Blinddarmnarbe hatte. Wir konnten sie ja nicht anschauen. Wir dürfen auch die Menschen nicht ausziehen. Wir dürfen nur bekleidet arbeiten und sie sagte, ja, also, ich habe eine ganz furchtbare Blinddarmnarbe. Die ist sehr schlecht verheilt, hatte sich mehrfach entzündet und die sieht einfach furchtbar aus. Und ihr Schülerpartner hat diese Narbenentstörung angewandt, diese Technik und sie ist danach zur Toilette gegangen und hat sich ihre Narbe angeschaut. Und sie kam wieder rein und hat gesagt, also, wenn ihr die Nabe vorher gesehen hätte und jetzt, ihr würdet es nicht glauben! Sie sieht so wunderbar aus. Ja, es war eine ganz, ganz schöne Erfahrung für alle, für alle anderen Schüler, weil, es ist ja nicht gegeben, dass wir immer Narben haben unter denen in der Schülerschaft, die wir dann auch so effektiv bearbeiten können. Eine Geschichte, die ich erlebt habe, auch eine, eine Frau, die eine große Bauchnarbe hatte, also vom Brustbein bis zum Schambein, eine große Operationsnarbe, die ganz schrecklich auch aussah. Und sie sagte mir, die Gynäkologin hätte, also, sie hatte große Probleme. Ihr Darm hat nicht mehr richtig gearbeitet, ihre Muskulatur konnte, sie hatte keine Gewalt mehr über ihre Bauchmuskulatur. Die hat nicht mehr reagiert. Und dann war sie bei einer Ärztin gewesen, Gynäkologin und die hatte gesagt, ja, das kommt von dieser Narbe. Das sind die Auswirkungen dieser Narbe. Und dann unter der Heilsitzung ist diese Narbe, die hat immer geguckt, also sie hatte den Bauch frei gemacht und ich habe gearbeitet, und sie hat gesagt: Anke-Marie, kann das wirklich sein! Ich sehe ja die Veränderung und es war unfassbar, auch für mich. Ich konnte es überhaupt nicht glauben, was da geschah und sie ist noch dreimal gekommen, und wir haben diese Narbe so wunderbar hinbekommen, dass sie keinerlei Beschwerden hat. Sie rief mich dann an und sagte, du weißt du was? Ich kann, wieder meine Bauchmuskeln gebrauchen und meine Darmprobleme, Verdauungsprobleme – völlig weg! Und die dritte Geschichte, die passierte, die war beim Schnupperkurs. Da war eine Dame, die hatte eine Schlüsselbein OP hinter sich. Nach einem Schlüsselbeinbruch war eine Platte eingesetzt worden, weil es ein Splitterbruch war und diese Platte war entfernt worden. Die hatte auch eine ziemliche Narbe, die ihr Probleme verursacht hat. Und wir haben dann während des Schnupperkurses, das war ganz wunderbar, weil, alle Teilnehmer konnten zuschauen, die konnten alle zuschauen, an dieser Narbe gearbeitet. Und da hat sie gesagt, ja, das ist ja genial, und die war dann auch fast nicht mehr zu sehen. Ja!
Corina Klein: Das Gute ist ja wirklich auch, liebe Annette. Wir haben ja schon oft Interviews gemacht. Du legst auch ganz viel Wert auf Dokumentationen, dass eben nicht solche Aussagen. Ja, da hat man das. Also, du hast auch schon mal eine richtige Studie, auch.
Annette Müller: Ja.
Corina Klein: Ähm. In Auftrag gegeben.
Annette Müller: Ja, die Studie ist fertig. Die ist ausgewertet von der Uni Essen, von der Uniklinik Essen. Aber, finde mal jemanden, der das veröffentlicht. In unserer, insbesondere in unserer heutigen Zeit?
Corina Klein: Hm!
Annette Müller: Ja. Aber das kommt noch.
Corina Klein: Ja, ich denke auch, allein, wie du mir jetzt schon erzählt hast, wie dieses Gebäude zu dir kam und wie alles jetzt so, also wie geführt oder?
Annette Müller: Wie geführt, so ist das ja. Und das ist eben ganz wichtig, dass wir wieder einen solchen Standort haben, weil wir hatten eben in der Klinik, die ja bis zum Lockdown dann wirklich total floriert ist und wir haben auch viele Berichte in Zeitungen darüber gehabt und die Esperenten, Patienten haben eben von ihren Heilungen erzählt und wir waren richtig gut, gut gebucht, eine ganz lange Warteliste und wir haben natürlich jetzt wesentlich mehr Zimmer am Lago Maggiore. So, schau, und jedes Zimmer hat seinen Balkon und man schaut übers Wasser. Es ist einfach, da singt die Seele. Und es ist auch so ein schönes, so ein schönes Klima dort. Also nicht nur das ist schön, sondern wenn man das dann auch wieder richtig genießen kann, weil die Schmerzen weg sind, ist natürlich toll. Und dieses Narbenentstören, das ist natürlich etwas, was du dann eben ziemlich einfach machen kannst. Aber es ist eben gut, zu erleben, zuzuschauen, wie es geht. Also es ist eben oft, dass du das wirklich, entweder unter deinen Händen spürst, wie sich das entspannt, oder aber du kannst es sehen, wie eine blaue, rote, so richtig aggressiv ausschauende Narbe, die dann eben auch so zusammengezogen ist, so gewellt ist, sich plötzlich entspannt. Also, es kommen auch in die Klinik nicht nur Menschen, sondern es kommen auch Herrchen und Frauchen mit Tieren. Und da möchte ich, möchte ich eine ganz berührende Geschichte erzählen. Also, das ist, das ist eine sehr liebe Frau, die einen wunderschönen Hund aus Griechenland gerettet hat, also einen Straßenhund. Und das ist ein großer, schwarzer, schöner Hund, mit wunderbarem Fell. Und du siehst, wie würdig dieses Wesen, dieser Hund ist und wie liebevoll. Und der ist in Griechenland als Welpe Opfer eines Säureanschlags geworden. Und sie hat ihn sozusagen aus diesem Tierheim dann mit nach Hause genommen und gerettet. Und was war der Säureanschlag? Der hat also seine ganze linke Hinterseite verätzt, also die Verätzungen, die gingen bis in den Bauchraum hinein, also bis unter, unter das Bein, dass die linke Hinterflanke war völlig ohne Haare. Das hat ganz roh und rot ausgeschaut. Es war alles ganz zusammengezogen in Falten, und der Hund konnte nicht richtig laufen, weil er das Bein gar nicht strecken konnte. Ja das heißt, er hat in der links hinten nicht richtig auftreten können. Du hast eben gesehen, dass es ihm sehr schlecht ging, und die kamen gemeinsam und es ging also um den Hund. Sie hat dann auch noch ihre Heilsitzungen bekommen, war ja klar, nachdem sie das erlebt hat. Und ich habe mich auf den Boden gesetzt, und dann hat sich der Hund auf meinen Schoß gelegt und ich durfte dann die Hände auf die Narbe auflegen. Das war schon mal etwas, was sie auch sehr überrascht hat, weil, die haben ja immer mit Cremes versucht und mit Massagen, das zu entspannen und das war nicht möglich. Der hat dann immer gejault und also gebissen und wollte eben nicht berührt werden. Und ich durfte ihn berühren und hab dann gemerkt, wie der Hund sich tatsächlich entspannt hat. Er war erst ein bisschen misstrauisch, aber dann hat er auch gemerkt, dass da was passiert und ich hab gemerkt, unter meinen Händen, das hab ich richtig gemerkt, wie sich das so entspannt hat. Also, diese ganzen Falten sind weggegangen, das war wie Magie. Und dann merkst du plötzlich „oooch“ so ein Ausatmen von diesem Hund. Dann begann der, sich so leicht zu bewegen, dann hat sich das Bein gestreckt, und dann hat er immer das Bein weiter gestreckt und weiter gestreckt und das war wunderbar. Es war auch vorher grau. Also das war so graues Fleisch, fast wie staubig ausgeschaut, das Ganze und dann hast du gemerkt, es wurde rosa. Also es war ganz schön durchblutet, es wurde rosa. Also es hat sich dann ganz, ganz entspannt und nach ungefähr vierzig Minuten hat er sich dann gestreckt und hat sich dann auf den, hat sich dann gewälzt und auf den Rücken gelegt und erstmal die Beine gestreckt und das Hinterbein ganz weit ausgestreckt. Du hast gemerkt, da tut ihm nichts mehr weh. Das war, also!
Corina Klein: Bei Tieren ist es halt, das ist sind so die schönsten Erfahrungen.
Annette Müller: Das ist so herzerwärmend, das ist so wortlos. Also ich meine, man braucht da gar keine Worte und ich habe auch gar keine Worte für dieses Glück. Ja, das Glück, was, was ich da erlebt habe, dass ich diesem Tier so helfen konnte, dass ich das völlig anders also, der konnte rennen, der konnte springen, der, was vorher nicht ging. Und das Frauchen war natürlich auch total, ja wie soll ich sagen, ja, außer sich schon fast, weil mit diesem tollen Ergebnis hatte ich auch nicht gerechnet. Das ist super, super schön! Also, da habe ich noch so ein paar mehr Geschichten mit Tieren, die sehr schön sind. Es kommen auch Leute, die tatsächlich auch mit Tieren arbeiten, um dann eben Tiere zu heilen.
Corina Klein: Tiere sind aber auch doch immer, sagt man doch auch ein Spiegel von den Herrchen, oder? Merkt ihr das dann auch, dass die Herausforderungen, die die Tiere haben, doch auch beim Herrchen zu finden sind?
Anke-Marie Waldmann: Ja, also, da ist immer so eine Wechselwirkung. Also, wir sehen das ja, also. Witzig ist das ja manchmal, wenn man ältere Herrschaften sieht, die schon lange einen Hund haben. Dann sieht, dann hat der Hund den gleichen Gesichtsausdruck wie der Mensch. Und ich denke mal Hunde, und, und, und überhaupt, Tiere, auch Katzen im Besonderen, tragen ja auch mit, mit uns. Die tragen unsere Emotionen, unsere, die, die zeigen uns unsere Blockaden, und wo da, wo für uns was nicht stimmt. Das zeigen uns ja die Tiere und wenn wir uns verändern, verändern sich auch unsere Tiere uns gegenüber. Das sieht man ja immer wieder bei Hunden, die auch Beißer sind, oder ja. Und wenn man dann mit den Menschen arbeitet, dann darf sich da auch ganz viel bei dem Tier erlösen. Das sind auch so Erfahrungen, die wir immer wieder haben.
Corina Klein: In der Schule, wo Ihr ausbildet, wenn man dann diese Intensivwoche am Lago Maggiore bekommt, und dann ist ja eigentlich das Schöne für die Schüler, dass sie ja wie so ein Buffet bekommen oder so an Patienten Klienten, um Erfahrungen zu sammeln.
Annette Müller: Richtig, ja. Ja, da haben wir nicht nur Lago Maggiore, sondern da haben wir auch Heiler ohne Grenzen. Da möchte ich dann auch noch mal drüber sprechen in Zukunft über diese Aktionen, wo wir eben mit einer großen Gruppe oder einer kleineren Gruppe von Heilern ins Ausland reisen. Meistens in die sogenannte dritte Welt, um eben armen Menschen und Bedürftigen kostenlos zu helfen. Und das sind natürlich auch unfassbare Erlebnisse, die wir dann alle miteinander teilen.
Corina Klein: Ja, du hast auch ein schönes Video auf deiner Webseite, das hab ich gesehen, schon sehr berührend! Wenn man die Menschen so sieht, wie sie dann
Annette Müller: du meinst das Heilen
Corina Klein: auf einmal laufen, wo die Tochter sagt „das ist meine Mama, die da läuft“.
Annette Müller: Ja, genau.
Anke-Marie Waldmann: Es ist wunderbar, und ich finde, wenn wir dann heilen, wenn wir so eine Sitzung haben und sie dann beenden und diese Menschen von der Liege aufstehen und man diese Augen sieht, äh, dann, dann ist es wirklich ein Gefühl von, von Einssein. Also, dieser Mensch, der aufsteht, ist glücklich, und wir sind glücklich von Herzen. Und wo hast du das sonst?
Corina Klein: Ja, ja.
Anke-Marie Waldmann: In welchem Beruf hast du das sonst?
Annette Müller: Ist zum Beispiel auch, um nochmal auf die Tiere zurückzukommen, ja. Also wir haben ganz viele Leute, die mit Pferden arbeiten. Die die Ausbildung machen, und da kriegen wir immer wieder diese Nachrichten. Sie kommen dann und sagen, dieses Pferd musste nicht eingeschläfert werden. Ich konnte mit dem Tier arbeiten und es ist alles in Ordnung. Also, das ist ja
Anke-Marie Waldmann: Ja, ich glaube
Annette Müller: es rührt mich zu Tränen, ja, jedes Mal!
Anke-Marie Waldmann: Und es ist auch so, dass ich erlebe, wenn ich in einen Raum komme und, und da sind Tiere oder auch draußen beim Spazieren, die kommen immer zu mir. Und ich denke, die spüren da irgendwas. Die sind alle freundlich zu mir, beschnüffeln mich und ich darf sie streicheln, auch große Hunde, und dann denke ich immer, ja, die Tiere spüren, dass da ein Herz ist. Wir arbeiten ja mit dem Herzen, aus der Liebe heraus. Und das ist so wunderbar, das zu erleben, das ist so berührend. Das kann man gar nicht beschreiben, das muss man einfach empfinden. Ja, es gibt keine schönere Arbeit, hm!
Corina Klein: Die Menschen, die jetzt unter was leiden, die können dann im Grunde aber auch sich einbuchen. Gibt’s da auch so feste Zeiten?
Annette Müller: Es sind ja, also wir. Der Minimum Aufenthalt ist vier Nächte, damit wir eben acht Heilsitzungen machen können. Und man muss halt schauen, das muss man immer abstimmen. Haben wir Zeit, sind genügend Heiler vor Ort? Können wir das leisten? Also das ist natürlich immer, Manpower ist dort gefragt. Du kannst nie sagen, okay, da tu ich jetzt Akupunkturnadeln rein, dann liegt er da eine Stunde und zwischenzeitlich mache ich dann irgendwas anderes, beantworte es Telefon oder kümmere mich um den nächsten, mach die nächste Infusion oder Akupunktur. Also das machen wir ja alles gar nicht, sondern wir sind ja wirklich diese 40, 50, 60 Minuten an der Person, mit der Person zusammen. Das, da gibt es keinen Automatismus. Und sehr oft, was auch noch sehr schön es ist, dass wir auch Gruppenheilsitzungen machen. Wir versuchen dann auch immer, wenn jemand den Aufenthalt bei uns gebucht hat, die ganzen Heiler mindestens einmal zusammenzurufen, dass eben diese Person dann eine Heilsitzung von drei, vier, fünf oder auch sechs Personen bekommt, auf einmal. Das ist auch sehr schön. Es ist ein sehr schönes Erleben!
Corina Klein: Allein selbst wenn man jetzt nicht an diese Heilgeschichten glaubt, ist es ja trotzdem ein ganz besonderes Erlebnis, wenn mal wirklich vier, fünf Menschen sich wirklich nur für dich da sind und man mal wirklich diese Hingabe wieder spüren darf. Das ist ja das, was uns verloren gegangen ist in diesem Tun und Müssen und Ausgleichen und Leisten, wirklich mal nur zu empfangen, dieses weibliche Prinzip, was ja in eurer Arbeit wirklich wieder gelebt werden darf.
Anke-Marie Waldmann: Ja, sozusagen: liebevolle Hingabe!
Annette Müller: Liebevolle Hingabe und das passiert auch in der Ausbildung. Also wir machen dort auch Gruppenheilsitzungen, auch miteinander. Das ist auch sehr schön.
Corina Klein: Schön, wenn es jetzt Schüler gibt oder angehende Schüler. Wo können die sich dann informieren über die ganze Heilarbeit?
Anke-Marie Waldmann: Auf der Webseite.
Annette Müller: Auf der Webseite, das ist www.ecole minus san (sana Gesundheit) minus esprit (der Geist) punkt de. Oder aber auch über Telefon. Man bestellt dann einfach eine Broschüre unter einer Münchner Nummer, das ist 089.2351 wie geht’s weiter?
Anke-Marie Waldmann: Keine Ahnung.
Annette Müller: 2079. Ich ruf mich selbst ja so selten an. Wir schreiben das am besten und unten drunter die Telefonnummer, ja?
Corina Klein: Vielen Dank ihr beiden
Anke-Marie Waldmann: Danke auch.
Corina Klein: für dieses tolle Arbeiten und Wirken, und ich denke, jeder Mensch, der mit so leuchtenden Augen nachher von der Liege aufsteht und schmerzfrei ist, lohnt es sich einfach, dass es auch in die Welt kommt. Diese Arbeit, gell.
Annette Müller: Ja, und das eben zu bewirken, das ist das Wunderbare daran. Also, ich halte das für noch eine Steigerung. Nicht nur geheilt zu werden, sondern Heilung zu bewirken, halte ich für eine, ja, ein, ein erfüllendes Menschsein.
Anke-Marie Waldmann: Ja. Stimmt.
Corina Klein: Hm ja, ja, vielen, vielen Dank euch beiden, und bis hoffentlich bald.
Annette Müller: Vielen Dank.
Anke-Marie Waldmann: Vielen Dank
Corina Klein: Liebe Zuschauer! So schön, dass wir tolle, wunderbare Gäste haben, die immer wieder für die Heilung und eben auch die Gesundheit und eben auch für die Ausbildung einen neuen Weg finden und den wir dann auch schön integrieren dürfen. Vielen Dank fürs Zuschauen, wundervolle Zeit, und bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Aug. 12, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer zu unserem Format Sinn des Lebens! Unser Geist kann uns zu Heilern machen. Wie funktioniert das? Darüber unterhalte ich mich gleich mit der Bewusstseins-Evolutionärin und Heilerin Annette Müller. Bleiben Sie dran!
Rolf Glogg: Hallo, Annette, herzlich willkommen!
Annette Müller: Hallo, ich freue mich wirklich sehr, hier zu sein und auf das Gespräch. Ich finde das immer so schön, so tolle Fragen gestellt zu bekommen.
Rolf Glogg: Ja, da steigen wir doch gleich ein. Du sagst, dass unser Geist uns im Leben dorthin bringt oder gebracht hat, wo wir jetzt stehen. Das kann ich über meine Lebenserfahrung gut nachvollziehen. Du sagst aber auch, dass unser Geist uns zu grandiosen Heilern machen kann. Und da tauchen bei mir schon erste Fragen auf. Kann ich das? Kann das jedermann, oder muss ich mit bestimmten Voraussetzungen geboren werden, um das als Berufung zu erfahren?
Annette Müller: Wir Menschen möchten wirken, das sehen wir schon als Kind. Ja, wir möchten, dass unsere Liebe genommen wird. Ja, das kleine Kind! Als ich, als kleines Kind, mal ein Bild und lauf zu Mama schau mal, ich hab dir ein Bild gemalt. Das ist meine Liebe, die ich gebe, gebe ich meiner Mama. Wenn das nicht angenommen wird, sind wir todunglücklich und so setzt sich das fort. Wenn wir das, was wir zu geben haben, abgelehnt wird, dann gehen wir ins Unglück, dann gehen wir in die Selbstzweifel, weil wir da nicht wirken können und diese Heilkräfte, das Helfen, das Geben wollen, das liegt in unserer Natur. Damit sind wir geboren, mit diesem Geben, mit dem Helfen, mit dem Wirken, mit dem lieb sein zu anderen Menschen oder zu anderen Tieren, zu Dingen, das ist unsere eigentliche Natur und insofern würde ich sagen, würde ich behaupten, es liegt in der Natur von jedem. Bei dem einen wird es verschüttet und der andere hat das Glück, sich das zu bewahren. Und Andere wieder haben das Glück, dass sie es später lernen können, so wie man vielleicht als Jugendlicher oder als junger Erwachsener dann nicht das Schwimmen gelernt hat, so kann man das später immer noch oder nicht das Radfahren gelernt hat, so kann man das trotzdem noch. Also das Heilen kann man lernen. Das Heilen mit dem Geist, also ohne Hilfsmittel, ohne Kräuter, ohne andere Dinge, also wirklich tatsächlich ohne Werkzeug, kann man definitiv lernen, auch im ganz hohen Alter noch.
Rolf Glogg: Also eben wenn das auch, wie du jetzt vorhin erwähnt hast, verschüttet wurde durch irgendwas, was im Lebenslauf schiefgelaufen ist, wo viele vielleicht aufgeben, die haben vielleicht schon mal davon gehört, vom geistigen Heilen, denken wär was, aber ich bin ja eh nicht dazu geboren, ist schön, das so zu hören. Diese Gabe ist grundsätzlich in uns als Bestreben, etwas weiterzugeben und zu helfen.
Annette Müller: Definitiv, definitiv! Wenn ich also zum Beispiel Anrufe bekomme von Menschen, die sich unsere Broschüre haben schicken lassen und sich für die Heilerschule interessieren, dann haben sie auch oft dieses Buch gelesen, „amazinGRACE – die neue Dimension der Heilung“, wo also die Ausbildung von einer Journalistin beschrieben wurde. Dann höre ich ganz oft, also ich glaube schon, dass man das lernen kann, aber ich habe Zweifel, dass ich das lernen kann. Das ist meistens der Fall und dann sage ich das, da führt kein Weg dran vorbei. Also, wer die Ausbildung macht bei uns an der Schule, der geht als Heiler raus, es geht gar nicht anders. Das ist garantiert. Und zwar als jemand, der wirklich nicht nur gute Absichten hat, sondern tatsächlich heilt.
Rolf Glogg: Also diese Absichten auch umsetzen kann, mit seinem Geist.
Annette Müller: Nun, wir müssen ja ein bisschen vielleicht unterscheiden, weil, das geistige Heilen ist ja nichts total Unbekanntes. Es gibt ja bestimmt mehr als 1000 Bücher über das geistige Heilen und in dem kannst du ja auch viele Techniken lernen und viele Methoden dir also aneignen und kannst die dann in die Tat umsetzen, und du hast den einen oder anderen Erfolg. Aber was dann ganz oft kommt, ist, ich traue mich nicht, weil ich diese Erfolge, die ich habe, nicht permanent erziele und vielleicht auch gar nicht erzielen kann, weil ich so unsicher bin, das anzunehmen oder überhaupt anzuwenden, um mir selber die Gelegenheit zu geben, zu erleben und zu erfahren, dass ich es kann. Und hier in der Heilerschule ist es garantiert, dass jeder ein fertiger Heiler ist, der mit 100 prozentiger Sicherheit heilen wird und heilen kann, wenn er es dann tut.
Rolf Glogg: Wenn es dann tut und sich zutraut.
Annette Müller: Nicht zutraut, du musst über deinen Schatten springen. Du musst sagen, okay, ich weiß nicht, was ich bewirken werde, aber ich muss es tun, um dann zu sehen, was habe ich bewirkt.
Rolf Glogg: Ah, und wenn jemand an die Heilerschule kommt, hat er den Schatten eigentlich schon übersprungen. Dann, ich dachte zuerst, ja das ist eine Frage des Selbstvertrauens, aber irgendwie hat er trotzdem den Weg gefunden.
Annette Müller: Ja, es ist eben so, dass sehr viele Menschen schon darüber berichtet haben und sehr viele Leute eben darüber sprechen. Ja, ich habe es gelernt und ich kann es und ich habe jetzt so viele Tiere geheilt oder ich habe mit meinen Eltern gearbeitet oder mit meinen Kindern oder mit den Nachbarn. Oder ich hab ne gut gehende Praxis. Oder zum Beispiel dieses Camp Heiler ohne Grenzen, über das wir schon mal gesprochen hatten. Das ist zum Beispiel eine unfassbare Gelegenheit, seine eigenen Heilkräfte zu erproben, weil da bist du dann bei fremden Menschen, die sind krank. Die sagen dir, ach, ich kann schon seit zwei Jahren nicht mehr gut laufen, oder ich hab mir jetzt gerade den Fuß verknackst. Oder zum Beispiel auch in dem Haus der Amputierten, wo wir in Mexiko gearbeitet haben, wo die Menschen eben an ihren Stummeln so ganz starke, starke Schmerzen haben, und da wirst du als Heiler hingestellt, und du wirst aufgefordert, heile, und dann stehst du da, denkst dir, nee, jetzt echt, also, das war zum Beispiel das, was sie berichtet haben. Haben gesagt, wie jetzt, ich soll jetzt da diese eine Person und – Hilfe – alleine, und das kann ich doch gar nicht, und dann mach das, dann siehst du, ob du es kannst oder nicht, und dann hinterher, hääh, keine Schmerzen mehr. Das ist ja toll! Also die Person lächelt jetzt, was die dann gesagt haben, was sie beschrieben haben. Das ist, das ist unglaublich, was das mit dem Heiler macht!
Rolf Glogg: Also, das ist dann nicht nur für den Empfangenden, sondern für den Gebenden, für den Heiler genauso wichtig und genauso heilend, weil er wahrscheinlich auch mit verschiedenen Themen konfrontiert wird, die vielleicht in ihm auch anklingen.
Annette Müller: Ja, ja.
Rolf Glogg: Und was passiert denn beim Heilen? Also, wenn ich Heiler höre, sie ist eine Heilerin, sie hat jemanden geheilt, dann gehe ich davon aus, dass das für den Geheilten ein passiver Akt war, und der Heiler, die Heilerin, hat irgendetwas gemacht. Aber was macht sie da? Gibt sie Energie rüber, oder was passiert? Inwieweit muss sich der zu Heilende auch engagieren und einbringen?
Annette Müller: Gar nicht.
Rolf Glogg: Nicht.
Annette Müller: Nein, nein. Der Heilende, der ist entweder also jetzt zum Beispiel da in dem in dem Heim, in dem Haus der Amputierten, da saßen eben die Leute entweder auf dem Stuhl oder lagen auf der Liege, und die wussten gar nicht, wie ihnen geschieht. Ja, was machen diese Leute da, können kein Wort Spanisch und legen da Hände auf oder sonst irgendwas, und dann haben die einen komisch uns beäugt, und andere Mutige haben sich dann hingelegt, und naja, mal gucken, was passiert. Das war so eine große Überraschung für die, die auf der Liege lagen und die dann eben auf diesen Stühlen saßen, und, ähm, auch ne große Überraschung für die Heiler selber, sich selbst in dieser Situation zu erfahren und endlich mal so richtig handfest zu erleben, was sie draufhaben!
Rolf Glogg: Ja, genau!
Annette Müller: Ja, das ist, das ist ein Riesen Geschenk für uns als Gruppe gewesen, dort in dieses tragische Heim zu gehen und mit diesen Menschen arbeiten zu dürfen.
Rolf Glogg: Macht das eigentlich müde in dem Sinne, dass ihr beim Heilen jedes Mal Energie von euch weg gebt für den zu Heilenden.
Annette Müller: Nein. Wir arbeiten mit der Kraft, mit der großen Kraft der Unendlichkeit, mit der Unendlichkeit, mit der Ewigkeit, mit, mit das, was wir Perfektion nennen. Ja, das heißt wir, wir übertragen eine so hohe Schwingung, die absolut perfekt ist. An der Schwingung gibt es keinerlei Makel, die ist immer ganz, weil, sie besteht aus der Unendlichkeit und aus der Ewigkeit, und da fehlt nichts. Und sobald wir diese mit unserer Absicht, diese unendliche Energie auf diese Person, die zu heilen ist, übertragen, sind wir an diese Kraft angeschlossen, und diese Kraft ist ja auch der Ursprung unseres Geistes.
Rolf Glogg: Mhm. Und der Ursprung von allem.
Annette Müller: Der Ursprung von allem.
Rolf Glogg: Also, ich habe jetzt da rausgehört, ich möchte das jetzt noch explizit auf den Punkt bringen. Diese perfekte Schwingung. Die besteht für alle, aber das Schlüsselwort ist die Absicht, diese rüberzubringen, und wenn, wenn du sie rüberbringen kannst mit der Absicht, dann heilt sich nachher der zu Heilende selbst.
Annette Müller: Und du bist in dieser wunderbaren Kraft, du stehst in dieser Wunderkraft, wunderbaren Kraft, die deine eigentliche Natur ist. Wir haben ja unsere eigentliche göttliche Natur vergessen. Das heißt, wir haben ja gelernt, dass wir genau das nicht sind. Und hier erleben wir uns als dieses Wesen, was wir eigentlich sind, als dieses großartige potente Wesen, was sogar mittels Gedankenkraft fähig ist, einen Menschen, der uns gegenüber ist, in einer ganz schrecklichen Situation zu heilen.
Rolf Glogg: Mhm. Ich komme nochmal auf die Absicht. Die muss wahrscheinlich Ego frei sein.
Annette Müller: Geht nicht. Wir können nicht Ego frei sein. Wenn wir Ego frei werden, wären wir nicht mehr in diesem Körper. Wir brauchen das sogenannte Ego. Ich spreche über das Sanskrit Ego, nicht über Egoismus. Ja, sondern aus der und der Sanskrit Begriff, der aus den Veden stammt und den wir alle im Yoga benutzen. Ohne das gibt es den Körper nicht. Weil, wir sind in der Dualität, und sobald wir in der Dualität sind, existiert das Ego. Und das ist egal, ob wir jetzt sagen, hey, ich bin der große Mega-Heiler, ich mache dich gesund.
Rolf Glogg: Ja, genau das meinte ich mit dieser Frage.
Annette Müller: Ich mache dich gesund, und dann steht der auf und ist gesund. Oder ob der sagt, ich bin der ganz bescheidene Heiler und ich bitte um Heilung, und dass du gesund wirst, und machst dich gesund, und dann steht er auf und ist gesund. Das spielt keine Rolle!
Rolf Glogg: Ja, das ist spannend, weil ich dachte, da muss eine wirkliche Absicht dahinterstehen, aus reinem Herzen, um vielleicht nicht, um sich mal showmäßig produzieren zu wollen. Also, das würde auch.
Annette Müller: Also ich muss natürlich jetzt sagen, auch dem Publikum, ich produziere showmäßig
Rolf Glogg: Mhm.
Annette Müller: Ganz sicher, weil, ich möchte den Leuten zeigen, was sie können.
Rolf Glogg: Aha.
Annette Müller: Ja, ich sage: Okay, ich habe zum Beispiel mit der ganzen Gruppe von Heilern. Wir waren auf der Messe bei Pfarrer Fliege, und da habe ich auf der Bühne einen Vortrag gehalten und die Heiler Modul Zwei, also ganz am Anfang, die saßen da verteilt, und dann habe ich das Publikum gefragt, wer hat Schmerzen? Ja, ich habe Schmerzen, hab ich gesagt, geh du mal dahin, geh du mal dahin, geh mal du dahin, leg mal Hände auf. Die wussten nicht, wie ihnen geschieht, während ich den Vortrag gehalten habe, und dann ist dann mittendrin, ist jemand aufgesprungen von diesen Zuhörern und ist da rumgesprungen, hat gesagt, ich habe keine Schmerzen, ich habe keine Schmerzen, ich habe keine Schmerzen mehr, und das ist das, was ich zeigen will. Ich möchte den Menschen zeigen: Schau, wir können das! Wir, jeder von uns kann das, Lieschen Müller, Peter Schneider, wir können das, das. Das sind nicht was weiß ich, Swami Durcheinander, irgendwie vom Berg Sonstirgendwie oder zum Heiler geboren oder.
Rolf Glogg: Das bringt mich grad zu einem anderen Thema. Indianer oder Stämme von Ureinwohnern, die ihren Medizinmann oder ihren Schamanen haben. Ist das eine Machtgeschichte? Eigentlich könnte ja jeder des Stammes oder des Indianerstammes sich selber auch heilen. Oder wie unterscheidet sich da der Schamane von der von dir jetzt beschriebenen Heilung?
Annette Müller: Ich kann dir das nur soweit erklären, wie ich es weiß. Ich weiß sehr wenig über diese ganzen Rituale, über den Schamanismus, außer eben über meine Freundin Robin, die auch die englischsprachigen Ausbildungen für mich koordiniert. Sie ist Schamanin, also das heißt, sie geht mit der Trommel auf Reisen. Da kannst du irgendwie nach unten reisen, oder du kannst nach oben reisen, und dann hast du dann Eingebungen und begegnest also Krafttieren, und dann kommst du zurück, und dann ändert sich etwas in deinem Leben. Ähm, das kann ich jetzt mit der Art und Weise wir eben wie wir das oder wie ich das Heilen anwende und auch unterrichte, nicht in Verbindung bringen
Annette Müller: Ja
Annette Müller: Und deshalb kann ich dir diese Frage unmöglich beantworten, weil ich sehr wenig Ahnung davon habe.
Rolf Glogg: Okay, ja, ja, wir sehen letztendlich, das Ziel ist ja das gleiche, aber es sind andere Vorgehensweise, andere Approaches, andere Verbindungen, wie auch immer.
Annette Müller: Wie auch immer, stimmt ja.
Rolf Glogg: Wir haben an anderer Stelle noch über ein interessantes Wort diskutiert im Sinne von man kann heilen, also dieses, dieses „man“. Da hast du mir eine interessante Erklärung dazu geliefert. Mit man oder auch dann die Ableitung von human. Könntest du das nochmal ausführen? Weil das ist für mich ganz entscheidend für das Öffnen für Heilung, so wie ich das wahrgenommen habe.
Annette Müller: Also, es geht da um das Selbstverständnis.
Rolf Glogg: Mhm.
Annette Müller: Also ich habe ja jetzt behauptet, sozusagen, dass das jeden von uns in die Wiege gelegt ist und dass es auch unsere Sehnsucht ist, uns auf diese Weise zu erfahren und auszudrücken. Das ist für uns etwas Göttliches, ist etwas Heiliges. Wenn wir das können und wir dann uns die Frage stellen, wenn ich das kann, wer bin ich dann eigentlich?
Rolf Glogg: Mhm.
Annette Müller: Ja, also, wir hören von diesen unglaublichen Geschichten. Nimm dein Bett und geh, und dann stehen wir da, und dann steht der, der nicht gehen kann, auf. Der nimmt zwar nicht sein Bett untern Arm und geht, aber er konnte nicht laufen. Zum Beispiel diese Frau im Casa Abba, die diesen schweren Unfall hatte, die seit zwei Monaten im Rollstuhl gewesen ist, die aufgestanden ist und gelaufen ist seit zwei Monaten das erste Mal zur großen Überraschung von allen, die das eben mitbekommen haben, dort. Und unser Selbstverständnis wurde sehr, sehr, sehr niedrig gehalten, obwohl wir als Spezies einen wunderbaren Namen tragen, wir sind human, und dieses Wort „m a n“ hat die Wurzel „manas“ aus dem Sanskrit. Also die deutsche Sprache und die Sanskrit Sprache sind verwandt. Die haben gemeinsame Wurzeln. Manas ist der Geist des Menschen. Die exakte Übersetzung davon ist die englische Übersetzung „mind“. Für die haben wir kein Wort. „Mind“ im englischen schließt Verstand und Emotionalkörper ein. Das ist eins, das ist der Mind, und das beschreibt „m a n“. Wir haben also das, „man“ macht das, je“man“d klopft an die Tür, ne. Nie“man“d ist da, manas Geist, also, man ist der Geist. Also wir sind Geist, wir sind manas, ganz klar das sind unsere Namen. Dann haben wir die zweite Silbe, die ist „hu“ und „hu“ ist verwandt mit „ohm“. Also „ohm“ ist die heilige Silbe, das also die allererste, die allererste Bewegung der Schöpfung. Das ist der erste Impuls der Schöpfung, das ist der göttliche Impuls der Schöpfung, ist die Schöpferkraft Gottes. „Hu“ ist das gleiche, ist die erste Bewegung, die erste, der erste Impuls der Schöpfung ist die göttliche Schöpfung. Das heißt, Gott schöpft, er erschafft, das heißt the Allmighty. Also der Allmächtige erschafft alles durch diese Silbe „hu“ oder „ohm“. Und hier hast du eben, „ohm“ ist mehr Richtung Indien und Veden und „hu“ ist mehr Richtung Sufismus. Ja, also die Sufis tönen „hu“, was ähnlich klingt wie „ohm“. Und wenn du das zusammensetzt, hast du „hu man“. Was bedeutet das in der Übersetzung?
Rolf Glogg: Ja, menschlich.
Annette Müller: Ja, aber wie würdest du es übersetzen: „hu“ heilig „manas“ Geist, heiliger Geist.
Rolf Glogg: Ja, genau!
Annette Müller: Also, human, heiliger Geist. Das steht hier „human“, und wir wissen das nicht.
Rolf Glogg: Wir wissen das nicht. Wollte ich grad sagen, jeder von uns.
Annette Müller: Jeder von uns hat es hier. Human, human, wir sind hu man.
Rolf Glogg: Das ist faszinierend. Also eben dann sind wir wieder bei der Eingangsfrage, auch, dass das jedem Menschen mitgegeben ist. Also können wir alle zu Heilern werden, wir werden sogar schon so geboren.
Annette Müller: Wir werden so geboren, wir sind human, richtig, wir werden geboren.
Rolf Glogg: Äußerst spannend. Also, das ja, das kann dann auch wieder zu philosophischen Diskussionen natürlich führen und vielleicht auch dann mal ins Religiöse. Also, das sind dann auch immer gewisse vielleicht Gefahren, dass man da hineingerät. Weil interessant ist ja zum Beispiel bei Kindern, man tut das nicht, man anonymisiert ja durch das Wort man. Dabei ist es ja jeder Mensch, jeder, jeder hat es.
Annette Müller: Manas, Geist. Geist tut das nicht.
Rolf Glogg: Ja, genau genau!
Annette Müller: Es ist einfach, wenn man sich damit beschäftigt. Gut, man könnte sagen, es ist, vielleicht könnte man das mit Religion in Verbindung bringen, aber hier hat das nichts mit Religion zu tun, sondern du schaust dir einfach die Worte an, du schaust dir die Übersetzung an, dann bist du auf dem Boden der Tatsachen. Das hat ja nichts mit Glaube zu tun. Ja, dass dann jemand laufen kann, hat auch nichts mit Glaube zu tun.
Rolf Glogg: Aber wird gerne so instrumentalisiert, sag ich jetzt mal, sage ich jetzt mal so, oder?
Annette Müller: Ja, wen interessiert das denn?
Rolf Glogg: Wenn ich da den heiligen Geist hier habe, dann bin ich schon.
Annette Müller: Gut. Der ist besetzt. Der gehört ja jemandem. Wir gehen also nicht. Wir sagen nicht, wir sind heiliger Geist, sondern wir sagen einfach sind human. Dann kommen wir nicht in Schwierigkeiten.
Rolf Glogg: In Schwierigkeiten, ja ganz genau!
Annette Müller: Weil, das ist ja, hat ja keiner Besitzansprüche dran.
Rolf Glogg: Ja, ja, oder es gibt solche, die es tun. Das ist dann wieder eine andere Geschichte, um vielleicht die Leute wieder zu beeinflussen. Aber es ist schön, jetzt aus dieser Herleitung zu sehen, dass wir eben diese Kraft grundsätzlich in uns haben, egal wie und wo und mit welchen Voraussetzungen wir jetzt geboren worden sind. Wunderschön!
Annette Müller: So isses.
Rolf Glogg: Wo können wir uns hier weiter belesen oder informieren zu diesem Thema Heilung oder, wenn uns das jetzt sogar interessiert hat, mal einen Kurs zu machen, zum Beispiel, um auch die Methoden kennenzulernen, um das Heilpotenzial, das in mir wohnt, auch umzusetzen?
Annette Müller: Ja, wir haben verschiedene Angebote, zum Beispiel Schnupperseminare. Die sind an einem Wochenende, da kann man mal sich selbst erfahren, dann kann man das erleben, man sieht Heilungen, wie sie geschehen, man übt an einer anderen Person und guckt: Ach, kann ich da schon was oder nicht? Also, wir haben in der ganzen, in der ganzen deutschsprachigen Region regelmäßig Schnupperseminare, so fünf bis sechs Mal im Jahr. Dann haben wir die großen Ausbildungen, die zwei Jahre dauern, die auch in englischer Sprache stattfinden, aber dort nicht auf zwei Jahre, sondern in 14 Tagen. Und wer sich dafür interessiert, kann auf die Heilerschule schauen Ecole San Esprit und die Internetadresse ist www.san-esprit.de und auch dieses spannende Buch lesen: amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung. Da steht ganz viel drin.
Rolf Glogg: Okay, vielen Dank, danke dir für dieses spannende Gespräch, das uns die Heilung nähergebracht hat.
Annette Müller: Vielen Dank.
Rolf Glogg: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Ich hoffe, dieses Gespräch hat auch bei Ihnen etwas ausgelöst. Ich hoffe, wir konnten Ihnen das Wesen der Heilung näherbringen und nicht einfach als ein Wunder, dass Sie das nicht einfach als Wunder sehen, dass „out of your reach“, also außer ihrem Wirkungsbereich ist, sondern dass Sie gesehen haben, jedermann kann das. Sie können das auch. Weitere Informationen und Kontaktangaben zu unseren Gästen finden Sie auf unserer Homepage. Vielen Dank für Ihr Interesse, und schauen Sie bald wieder bei uns rein. Bis dann! Ich wünsche Ihnen alles Gute!