von Annette_Mueller | Aug. 9, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens! Heute geht es mal um das Heilen, und wer wäre da nicht besser geeignet für dieses Thema wie unsere Annette Müller? Sie hat mittlerweile einen wunderschönen Ort gegründet am Lago Maggiore und war die Gründerin der ersten energetisch und geistigen Heilerklinik stationär in Deutschland. Und wie das ganze jetzt schon weiterging und was für Möglichkeiten es jetzt gibt für Schüler, vor allen Dingen, das erfahren Sie heute. Bleiben Sie dran!
Corina Klein: Hallo, liebe Annette, schön, dass du da bist, und du hast uns natürlich noch jemanden mitgebracht, liebe Anke-Marie, du bist auch Heilerin, Ausbilderin, Dozentin, und ich freue mich heute sehr, dass wir mal erstens mal fragen, was ist denn dieses Jahr alles so passiert? Da ist ja wirklich richtig was ins Leben gekommen!
Annette Müller: Ja, also, ich bin total überrascht und sehr erfreut über diese wunderbaren Entwicklungen gerade in der jetzigen Krise. Also, es gibt ja, sozusagen, Menschen, die unter der Krise leiden, und ich muss sagen also, wir haben, wir sind auf der Gewinnerseite dieser Krise, weil so viele Leute nach einem tieferen Sinn forschen. Da sind sie natürlich bei uns total richtig. Ähm, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein, vor allen Dingen mit diesem wirklich sehr hoffnungsvollen Thema.
Corina Klein: Ja, du warst ja schon mal bei mir und da ging es ja darum, dass ihr am Lago Maggiore einen schönen Ort gefunden habt. Und wie sieht es denn jetzt aus, ist ja gerade mal ein halbes Jahr später, gell, also es ging jetzt „ratzifatzi“.
Annette Müller: Ja, also, wir haben dieses Objekt am Lago Maggiore das erste Mal im März angeschaut und Lago Maggiore ist natürlich das Paradies auf Erden sowieso und dieses hier ist jetzt unsere neue Klinik, stationäre Klinik für das geistig energetische Heilen. Also, ich habe die erste Klinik in Deutschland gegründet. Die Gründung war 2007 und das ging also bis zum Lockdown. Und dann hat sich eben auch etwas verändert, weil diese Klinik, das war ein gemietetes Haus, das hat uns nicht gehört. Und dann hat eben mittlerweile haben die Besitzer auch Eigenbedarf angemeldet. Deshalb waren wir sowieso auf der Suche nach einem neuen Standort und das am Lago Maggiore ist natürlich ein unfassbares Upgrade. Und am Lago Maggiore ist natürlich ein unfassbares Upgrade auch. Also, es ist nicht nur fünfmal so groß, sondern es bietet eben auch noch mehr Möglichkeiten. Daran angeschlossen ist die Heilerschule Ecole San Esprit und das Interessante ist, dass diese zwei Dinge Hand in Hand gehen. Dass ist also eine Synergie, das heißt, die ähm, Schülerinnen und die Schüler, die das geistige Heilen als Handwerk, als richtigen Beruf erlernen, haben dann wirklich die Möglichkeit, in einem Volontariat an echten, ich nenne sie Esperenten, also nicht Patienten, sondern Esperenten, die Hoffenden, zu üben und sich selbst zu erfahren. Und was es dort für unfassbare Erlebnisse und Ergebnisse ist, und wie das ist, mit echten Patienten, Esperenten zu arbeiten, hab ich also heute Anke-Marie mitgebracht, die ich also bitten möchte, so ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Und wir haben zusammengesessen und haben eine Liste gemacht und haben gesagt: Anke-Marie, was hast du schon alles geheilt? Also als ausgebildete, fertige Schülerin und jetzt Dozentin an der Heilerschule, wie ist das?
Anke-Marie Waldmann: Ja, also, ich habe mir eine Liste gemacht, weil das so viel ist. Also Augenerkrankungen zum Beispiel, Herzinsuffizienz, Sehnenabriss am Fuß war ganz intensiv. Schmerzzustände jeglicher Art, Ischias-Neuralgie ist ja auch mit starken Schmerzen geht das einher. Ein Lymphom, Narbenentstörungen, Polyneuropathie, Lähmungen, Lungentumor, Heuschnupfen, also Allergien jeglicher Art, Migräne, Zustand nach einer schweren Grippe, Hämatome, großflächige Hämatome, offene Beine, Haut und Gewebenekrosen, Fehlstellungen, Schlaganfall, OP-Nachsorge, Sehstörungen, Restless Legs Syndrom, Ödeme, Tinnitus, Kieferknochenaufbau, Nervenschmerzen bei der Gürtelrose, Neurodermitis, ja, das sind so die Dinge.
Annette Müller: Ja.
Corina Klein: Also politisch müssen wir sehr korrekt formulieren, gell, wie macht man das jetzt? Also, das waren das Menschen, die einen diesen Effekt hatten?
Anke-Marie Waldmann: Ja, ja, ja, es ist zum Beispiel, das sind eigentlich nur Beispiele. Die, die also jetzt den Zuschauern erklären, was, was wir in der Heilerschule, also alles für Dinge vor uns haben, wenn die Menschen zu uns kommen, ja. Das alles sind Dinge, die also die Schüler dann vor sich haben als Situationen auf der Liege und dort können sie sich erproben und ihre Erfahrungen machen.
Annette Müller: Und das, was du jetzt aufgezählt hast, sind alles Dinge, die bei dir mit deiner Hilfe besser geworden sind.
Anke-Marie Waldmann: Richtig. Die sind besser geworden.
Annette Müller: Die also entweder sogar völlig weggegangen sind oder sich erheblich verbessert haben.
Anke-Marie Waldmann: Genau
Annette Müller: Das ist eben das grandiose, dass du, wenn du in einer solchen Ausbildung bist und etwas machst, was ja landläufig unmöglich ist. Das heißt, wir bewirken ja tatsächlich Wunder und das ist unmöglich und das ist im Kopf drin, das geht nicht, das ist unmöglich. Dann arbeitest du mit einem solchen Menschen und durch deine Einwirkung wird der gesund. Also, wir haben in der Klinik Leute, die bleiben vier Tage und bekommen acht Heilsitzungen und da, ähm, ist man eben auch mit der Evaluation beschäftigt und fragt dann den Schüler, wie würdest du hier jetzt vorgehen? Der macht also auch Interviews mit den Leuten und fragt, was sie sich erhoffen, woher das kommt, was sie glauben, woher das kommt und ähm, wie es denn jetzt so weitergehen soll, wie die Lebenssituation ist. Man macht Videoaufnahmen, wie bewegt sich der Mensch? Kann der überhaupt aufstehen, aus dem Stuhl, kann der Treppen hoch und runter gehen? Was möchte er erreichen? Und die Leute, die kommen, bringen natürlich sehr viel Hoffnung mit.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Die brauchen auch nicht daran zu glauben, aber die Hoffnung und die Verzweiflung treibt sie eben ganz oft als letzte Möglichkeit zu uns und die meiste Zeit können wir helfen.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Und dass, wenn du dann als Schüler entweder noch während der Ausbildung oder nachdem du die Ausbildung absolviert hast, mit erfahrenen Heilern dann den zusammen an diesen Klienten oder Esperenten arbeitest. Das verändert deine Sicht auf dich selbst komplett. Also du siehst und erlebst, es ist möglich.
Corina Klein: Ich sehe gerade so ein schönes Lächeln, da ging gerade so das Herz auf. Ja, erzähl mal, was da passiert! Du bist ja Dozentin, begleitest ja genau diesen Prozess.
Anke-Marie Waldmann: Genau, genau. Also die, die, unsere Schüler und Schülerinnen, die können natürlich gar nicht ermessen, was sie schon nach Modul Eins alles machen können. Und das können sie sich auch gar nicht vorstellen. Weil, sie legen Hände auf und dann geschehen unfassbare Dinge schon in Modul Eins. Es kann sich der menschliche Verstand nicht erklären, was da geschieht, ja. Und dann stehen sie da. Es ist mir auch so passiert. Du kommst nach Hause, und mein Mann sagt, ich habe furchtbare Kopfschmerzen, vom Modul eins. Und ich denke, soll ich ihm jetzt die Hände auflegen, oder funktioniert das nur in der Schule? Ich konnte mir das gar nicht vorstellen, dass es zu Hause funktioniert. Und ich habe ihm zehn Minuten meine Hände auf den Kopf gelegt nach Modul Eins und er sagt, es ist alles weg. Mein Mann war jemand, der ständig, immer wieder Migräneanfälle hatte, ja und dadurch sehr belastet war. Das hat er heute nicht mehr. Aber dieses Erleben oder diese, diese Unsicherheit, ich komme nach Hause von Modul Eins und jetzt sagt mir mein Mann, ich habe Kopfschmerzen. Oh Gott soll ich es wirklich wagen?! Ja, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das auch zu Hause funktioniert. Vielleicht ist das nur in der Schule so. Und genau das erleben wir mit den Schülern. Die können die, die können das gar nicht glauben, was da, und manchmal fließen Tränen, weil das gar nicht, weil es mit der Ratio nicht erfasst werden kann, was wir bewirken.
Corina Klein: So schön! Man kann jetzt ja auch nicht behaupten, dass es, sag ich mal, Einbildung wäre diese Erfolge, weil, zu euch kommen ja Menschen, die haben alles durch, oder?
Anke-Marie Waldmann: Ja, die haben alles durch.
Corina Klein: Die haben doch alles, alles durch, und wenn ich dann bei euch an letzter Stelle, wobei natürlich der Wunsch ist, dass irgendwann das früher kommt, wenn dann ein Erfolg geschieht, dann ist natürlich schon für den Patienten oder auch für den ja.
Annette Müller: Wir hatten doch jetzt gerade im Auto darüber gesprochen, dass irgendjemand zum Arzt gegangen ist und hat ein bildgebendes Verfahren gehabt, da war alles weg. Und dann hast du gefragt, ja hast du dem denn gesagt, was du gemacht hast? Dann hat er gesagt, nein, ich habe mich nicht getraut. Was war denn das für ein Fall?
Anke-Marie Waldmann: Genau, ja, das war das, war, das, war diese, diese Herzgeschichte. Ja?
Annette Müller: Ahh
Anke-Marie Waldmann: Das war eine Herzinsuffizienz
Annette Müller: Genau, erzähl!
Anke-Marie Waldmann: Und der war, und da war also große Trauer, weil, das war ein sehr, sehr sportlicher Mann. Der ist Mountainbike gefahren, der ist gejoggt, also Jogging, Sport war sein Lebensinhalt und plötzlich konnte er bei sich zu Hause noch nicht mal die Treppe bis zu seiner Wohnung.
Corina Klein: Unerwartet.
Anke-Marie Waldmann: Ja, und dann rief mich seine Frau an und hat mich gefragt, ob sie kommen dürfen. Und der lag auf meiner Liege und eine Heilsitzung. Und die waren auf dem Weg in die Schweiz. Die wollten dort wandern gehen und er hatte gar keine Idee. Er hat gesagt, ja, die meiste Zeit werde ich da rumliegen, weil ich ja nicht kann.
Annette Müller: 30 Prozent, 30 Prozent!
Anke-Marie Waldmann: 30 Prozent! Ja, und ich bekam zwei Tage später ein Video aus der Schweiz, wie die in den Bergen unterwegs sind und, und er sagte mir, in dem Video, er gab mir die Botschaft, stell dir vor, ich bin schon eine halbe Stunde den Berg rauf gelaufen. Und es geht wunderbar. Und dann war er wieder bei seiner Ärztin, als sie wieder zu Hause waren. Und die hat gesagt, das ist ja erstaunlich, sie haben 60 Prozent auf einmal, kann ja nicht sein. Aber .wir haben tolle Medikamente, ne.
Corina Klein: Hahahah. Oh, mannomann, ja, umso trauriger, dass wir immer noch hier und da nicht eben in unserer Gesellschaft sowas kommunizieren, uns trauen. Ich meine klar jetzt natürlich, gibts natürlich welche, die sind dafür total offen. Ich liebe ja alles, was damit zu tun hat. Aber jetzt wirklich jemand, der sagt, hey, ich traue mich nicht, meinem Arzt von meinem Erfolg zu erzählen, weil es nicht diesem Narrativ entspricht. Ja, da muss man sich ja wirklich. Um was geht es denn dann eigentlich?
Annette Müller: Um was geht es ja?!
Anke-Marie Waldmann: Ja, ja, dann kommt die Angst, dass der Arzt einen nicht mehr ernst nimmt, wenn man zu so einem Menschen geht, der heilen kann. Kann ja nicht, kann ja nicht sein! Da kommen auch Leute, die sagen, also, der Arzt hat gesagt, dass, das, das Diagnosegerät ist defekt.
Annette Müller: Mhm ja, das haben wir ganz oft, dass der Ultraschall dann kaputt ist, plötzlich und nichts mehr anzeigt. Und viele sind dann zu einem anderen Arzt gegangen und da war das Ultraschallgerät auch kaputt. Und ja, es sind einfach Dinge, die nicht mehr sichtbar sind, dann tatsächlich im bildgebenden Verfahren. Das ist auch etwas, was für uns ganz wichtig ist, dass wir diese Dokumentation machen. Also im Internet haben wir sehr viele Fotos vorher nachher, wir haben sehr viele Videoaufnahmen vorher nachher. Und das ist natürlich dann eben auch etwas, was wichtig ist für die Schüler, die sich selbst erfahren, ist, dass sie die Dokumentation anschauen und sagen: Zwick mich, ich muss es ja glauben, weil, ich sehe es mit den eigenen Augen. Ja, es kann nicht sein, dass ich mir das nur einbilde. Und das ist das, was sie lernen. Und das ist natürlich wunderbar, in einer solchen absolut paradiesischen Umgebung das zu erleben und zu erfahren, das kommt auch noch dazu.
Corina Klein: Wie würde das denn ablaufen, so ein Aufenthalt als Schüler? Wie kann ich mir das vorstellen, wenn jetzt wirklich jemand sagt, oh, ich möchte so was jetzt auch in die Welt bringen?
Annette Müller: Ja, das ist im Prinzip ganz einfach. Man sagt dann also, ich möchte eine Woche am Lago Maggiore sein oder ich möchte zwei Wochen am Lago Maggiore sein und mitarbeiten. Und dann schauen wir, wie ist die Belegung, mit welchem Heiler kann er dann zusammenarbeiten? Welcher Fall oder welche Fälle sind in der Klinik? Wir haben also ganze Familien, die kommen. Wir haben auch nicht nur Familien mit ihren Kindern. Da habe ich auch noch so ein schönes Bild, wie das dann ausschaut, wenn eben die Eltern mit ihren Kindern dann da sind, dass die Kinder sich eben auch wohlfühlen, dass sie ihre Heilsitzungen bekommen. Und das ist einfach wunderschön. Und es kommen auch tatsächlich Herrchen und Frauchen mit ihren Tieren.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Auch um die Tiere zu heilen, da habe ich dann später noch eine ganz wunderbare Geschichte für ein anderes, für ein anderes Treffen mit dir, wo es eben um Tierheilung geht.
Corina Klein: Ach schön, super. Und die Familien werden dann im Grunde ganzheitlich betreut. Kann ich mir vorstellen, dass bei so einer Heilsitzung, wenn jetzt eine Familie kommt und da gibt’s vielleicht gemeinsame Themen, Darmprobleme oder sowas? Reicht es dann, wenn man einen behandelt oder nimmt man die ganze Familie, oder findet man vielleicht auch noch raus, warum das die Familie so belastet hat? Oder?
Annette Müller: Also, wer sich dafür interessiert, warum das so ist, der hat meistens schon eine Odyssee hinter sich, hat mit vielen Psychologen gesprochen, mit vielen Therapeuten gesprochen. Das heißt, die wissen das schon. Aber allein das Wissen ist ja noch nicht die Heilung. Und bei uns, wir konzentrieren uns auf die Heilung. Also, es darf auch weggehen, ohne jetzt nochmal herumgerührt zu werden. Sondern man darf einfach den Ballast wegwerfen, loswerden. Also, das ist möglich.
Corina Klein: Sind wir Menschen nicht alle Heiler, und uns wurde einfach dieses alte Wissen weggenommen? Oder?
Anke-Marie Waldmann: Ja, das ist genauso. Kinder sind Heiler. Kleine Kinder sind Heiler. Das erlebe ich bei meiner Enkeltochter, wenn ich, weil sie weiß das, sie kennt das, also wir hatten, bei uns in Heilertreffen und dann machen wir gegenseitige Heilsitzungen, wenn wir Heiler uns treffen. Und dann hat meine kleine Enkeltochter, die hat das gesehen, dass wir alle um die Liege stehen und Hände auflegen bei einem Menschen und dann wollte sie unbedingt mitmachen. Und sie nennt das immer heile, heile Segen. Das habe ich ihr so beigebracht. Ich will auch heile, heile Segen machen. Und das macht sie auch im Kindergarten, wenn jemand sich gestoßen hat, dann legt sie da die Hände drauf. Sie ist drei Jahre alt und dann sagt sie einfach, heile, heile Segen, und ich habe das auch immer so benannt. Ich, wenn ich bei ihr, wenn sie eine Beule hat, ich leg die Hände drauf, fünf Minuten später ist das nicht mehr zu sehen, dann habe ich immer gesagt, heile, heile Segen. Und das hat sie so übernommen, und es ist so selbstverständlich für die Kinder, ganz selbstverständlich, so schön, da geht eben das Herz wirklich auf!
Corina Klein: Ja, das Kind kommt ja in einem ganz anderen Schöpferbewusstsein. Das weiß ja, ich bin in der Lage, was zu verändern, auch im Leben oder bei den andern.
Anke-Marie Waldmann: Genau. Und die für die Kinder ist es selbstverständlich. Die denken ja nicht darüber nach, was sie tun, die tun einfach ohne nachzudenken. Da ist das hier noch nicht so ausgeprägt.
Corina Klein: Ja.
Annette Müller: Also ich bin auch der Meinung, so wie du. Im Prinzip haben wir alle wesentlich mehr Fähigkeiten, als uns bewusst ist. Unsere ganzen genialen Anlagen werden uns abtrainiert. Wir werden dazu erzogen, uns klein und unwichtig zu fühlen, haben da damit dann unser ganzes Leben lang ein Problem, sind abhängig von materiellen Glücksgefühlen durch Konsum oder durch Karriere oder sonst irgendwie etwas. Aber was wir hier eben finden, ist ein richtiges, tiefes, wundervolles Menschsein in der ganzen Fülle, in der ganzen Fülle und Großartigkeit.
Corina Klein: Wow, so schön. Wenn jetzt die Menschen sich wirklich über die ganze Geschichte informieren möchten. Wo ist diese, dieser wunderschöne Platz? Und da ist ja auch die Schule und einfach, dass man noch so ein paar rundum Informationen. #00:20:34-5#
Annette Müller: Wir haben zwei Standorte. Wir haben eine Schule am Chiemsee, in der Nähe vom Chiemsee im Chiemgau, wo die ganzen Wochenendkurse und die Modulausbildung stattfindet. Das zieht sich über eineinhalb bis zwei Jahre diese Ausbildung. Und die Intensivkurse, also die internationalen Kurse, die geblockt sind auf eine Woche, zwei Wochen oder drei Wochen, finden in Deutsch und auch auf Englisch statt, am Lago Maggiore unter www.ecole-san-esprit.de, ich glaube, wir verlinken das am besten, kann man die ganzen Informationen finden.
Corina Klein: Was ich ja auch immer so berührend finde, dass ja bei dir ganz viele Ärzte auch sind!
Annette Müller: Ja.
Corina Klein: Und vielleicht kannst du dazu nochmal oder ja du als Dozentin mal sagen, was habt ihr denn für ein Publikum? Weil, das macht es oft auch so einen Aha-Effekt. Ähhhh, ich dachte, da kommt jetzt irgendwie die.
Anke-Marie Waldmann: Ja, ja, wir haben durch die Bank alles, was man sich vorstellen kann, von der Hausfrau bis zur Oberärztin. Ja, Therapeuten jeglicher Couleur, Büroberufe, äh, was haben wir noch? Also? Therapeuten, Masseure, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten
Annette Müller: Osteopathen
Anke-Marie Waldmann: Osteopathen. Es sind Kräuterbäuerin hatten wir in einem Kurs, also aus Österreich, die einen Biokräuter Bauernhof betrieben hat. Und jetzt haben wir Leute, die sich mit Ayurveda beschäftigen, beruflich. Da gibt es ja auch viel. Also, das sind alles Menschen, die einfach sich auf dem Weg befinden. Die einen Sinn im Leben suchen und die glauben, das, was ich jetzt, was mich jetzt ausmacht und so wie ich jetzt lebe, das kann doch nicht alles gewesen sein!
Corina Klein: Super, dann wünsche ich euch weiterhin ein wundervolles Wirken an diesem traumhaften Ort, und ja, vielleicht schaffe ich es ja auch mal im Außendienst.
Annette Müller: Ja, das wäre ja total schön.
Corina Klein: Das werde ich mal in die Wege leiten. Also danke, dass ihr heute da ward.
Anke-Marie Waldmann: Vielen Dank auch.
Corina Klein: Ja, viel Erfolg, euch weiterhin.
Annette Müller: Ja, vielen, vielen Dank. Ja.
Corina Klein: Liebe Zuschauer, einen wunderschönen Strauß an Möglichkeiten, um, sage ich mal, die Selbstheilungskräfte und die Kraft zur Heilung in sich wieder zu finden. Und umso schöner, dass es Menschen gibt, die uns auch Wege und Möglichkeiten dafür anbieten. Ich hoffe, Sie konnten auch was für sich mitnehmen, bedanke mich sehr fürs Zuschauen, wünsche Ihnen eine wundervolle Zeit und bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Aug. 9, 2024 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer bei unserem Format Sinn des Lebens – Durch die Kraft des Geistes ins volle Potenzial. Wie spielen Heilkräfte und die Kraft des Geistes zusammen? Darüber unterhalte ich mich gleich mit der Bewusstseins-Evolutionärin und Heilerin Annette Müller. Bleiben Sie dran.
Rolf Glogg: Hallo, Annette, herzlich willkommen!
Annette Müller: Hallo, es ist so schön, hier zu sein.
Rolf Glogg: Das freut mich.
Annette Müller: Ich freue mich auf unser Gespräch.
Rolf Glogg: Da steigen wir jetzt doch gerade ein: die Kraft des Geistes. Was kann man sich darunter vorstellen? Was ist die Kraft des Geistes?
Annette Müller: Ja, das ist, es, ist so offensichtlich und so alltäglich, dass wir es einfach übersehen, weil wir darin schwimmen, wie ein Fisch im Wasser, und der Fisch ist sich des Wassers nicht bewusst. Wenn du einen Fisch sagst, du schwimmst im Wasser, dann fragt er dich wahrscheinlich: Wasser, was soll das sein? Und wir Menschen, wir existieren auf die Art und Weise, wie wir existieren, durch die Kraft unseres Geistes, durch die Kraft unserer Gedanken, durch die Kraft unseres Bewusstseins.
Rolf Glogg: Was ist denn die Kraft dahinter? Woher kommt die Kraft? Das basiert ja auf irgendeiner Energie.
Annette Müller: Ja, genau, es basiert auf eine Energie, und wenn wir uns fragen, was ist diese Energie, dann beginnen wir uns schon, so ein bisschen der Frage nach dem Sinn des Lebens zu forschen. Da begeben wir uns eben auf diese Suche und auf diese wichtige Frage. Was ist der Sinn unseres Lebens, und woher kommt meine Energie? Woher kommt meine Lebenskraft? Das, was uns von den Tieren und von anderem Lebendigen unterscheidet, ist, dass wir als einzigste Spezies, die wir kennen, die Möglichkeit haben, tatsächlich Gedanken zu artikulieren, das heißt, Gedanken in Worte zu fassen und auch Gedanken niederzuschreiben. Und Gedanken, die jemand anders niedergeschrieben hat, zu übernehmen, indem wir diese Gedanken lesen. Was bedeutet, dass wir wirklich einen unglaublichen Horizont haben können, wenn wir alte Bücher lesen, wenn wir unsere Historie anschauen, wo kommt der Mensch her, wo bewegt er sich hin? Und da ist dann immer die Frage nach „wer bin ich als Wesen Mensch“? Was macht mich so besonders? Woher kommt diese Kraft, dass ich Gedanken habe, die ich entweder artikulieren kann oder auch unartikuliert einfach in Handlung ausdrücken kann? Und das ist, das ist definitiv die Kraft unseres Geistes. Das heißt, wir denken etwas, und dann entscheiden wir, und dann handeln wir. Und wo immer wir uns befinden, im Moment, die Ursache ist eine Entscheidung, die wir irgendwann getroffen haben, die uns zu diesem Moment hierherbringt. Und dann wissen wir, wenn ich eine andere Entscheidung treffe, befinde ich mich an einem anderen Punkt. Und da habe ich dann die Möglichkeit, auf mein Schicksal und das Schicksal anderer Menschen einzuwirken. Das ist aber nicht alles. Wenn wir uns mit dieser unfassbaren Kraft beschäftigen, dann sehen wir, dass wir noch so viel mehr damit machen können, als zum Beispiel „nur“ ein Architekt sind oder ein Designer, der einen den Stuhl macht, oder dieses Haus gebaut hat, oder dann kommen diese Kameras. Das sind ja alles technische Wunder, das war ja vor 200 Jahren gar nicht denkbar. Und das entwickelt sich alles weiter. Also, es ist so großartig. Und wenn wir fragen, wo kommt diese Energie her? Da können wir uns auch fragen, wo kommt denn der Strom her? Da wissen wir auch: Ach ja, das ist halt Energie, die entsteht aus Reibung, und die macht dann irgendwie Licht oder Musik oder sonst oder nimmt Filme auf oder sonst irgendwie etwas. Aber wirklich erklären, sodass ich das verstehe oder ein Kind das verstehen kann oder vielleicht auch Wissenschaft es wirklich verstehen können, also begreifen, das ist bislang noch nicht gelungen.
Rolf Glogg: Also, es ist ja mit dem Geist auch so. Er ist ja, er ist nicht messbar. Wir sehen nur die Auswirkungen davon. Und trotzdem steht der Geist, so wie ich das jetzt verstehe, über allem. Also er ist der, der, der Ursprung.
Annette Müller: Ja, er steht vielleicht nicht darüber, aber er ist die Grundlage dessen, er ist auf jeden Fall das Fundament. Der Geist ist unser Fundament. Und wir übersehen das, weil es alltäglich ist, weil wir auch gar nicht die Zeit haben, uns damit vielleicht zu beschäftigen, mit dieser Frage zu beschäftigen. Dennoch, wenn wir beginnen, uns damit zu beschäftigen, zum Beispiel auch indem wir geistiges Heilen praktizieren, dann sehen wir, was da noch für ein unendlich großes Feld an Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, wo wir erst am Anfang sind. Also, wir haben vielleicht gerade mal in dieser Richtung der Bewusstseinsevolution und Erweiterung einen Schritt gemacht von 1000 Kilometern.
Rolf Glogg: Von 1000 Kilometern gemessen an der Unendlichkeit. Das ist ja ein Stichwort: geistiges Heilen. Wenn ich mich entschließe, geistig zu heilen, ist das eine, eine Willensäußerung, oder ist das etwas, das ich dem Geist antrainieren kann? Oder kann er das einfach so von sich aus?
Annette Müller: Also, im Prinzip könnte er es einfach so von sich aus. Er müsste nur wissen, wie er das macht.
Rolf Glogg: Also fehlt die.
Annette Müller: Also, der Geist kann ja auch Sprachen lernen, er muss nur wissen, wie man das macht. Der Geist kann Mathematik begreifen. Du musst nur wissen, wie er das macht. Ja, der Geist kann Architektur studieren, kann Brücken bauen, muss nur wissen, wer das macht. Ja, das heißt, es ist auch eine intellektuelle Aufgabe, die sich allerdings mit einem mehr ätherischen Feld beschäftigt, als wir in der Lage sind, wenn wir etwas Materielles erschaffen, zu sehen. Ja, es bleibt im ätherischen, es wirkt aber auf die Materie. Also, das heißt, man kann sich das ungefähr so magisch vorstellen, weil man jetzt da so ein bisschen so mystisch das betrachten möchte. Ich backe ein Brot, das heißt also, ich habe ich meine Hände, ich knete den Teig, schieb das in Ofen, das backt, und dann ist das Brot fertig. Dann habe ich hier, wie mache ich das mit meinem Geist, ohne diese Materie? Dann würde ich sagen, okay, ich erschaffe mir einen imaginären Teig, ein imaginäres Brot, schieb das in einem imaginären Ofen, und dann hole ich es auch aus und plötzlich ist das Brot da. Ja, das ungefähr ist so mystisch und verblüffend. Wenn wir jetzt mit geistigem Heilen tatsächlich heilen, weil, dann haben wir eine Materie vor uns, den Mensch oder auch das Tier, was Schmerzen hat oder krank ist oder hinkt oder vielleicht die COPD hat oder sonst irgendwie etwas, und dann wirken wir mit Geisteskraft darauf ein, dann löst sich das alles, und dann ist der plötzlich gesund vor uns. Ja, ich sag jetzt plötzlich, weil hätte der ein Jahr gebraucht, um gesund zu werden, dann wäre das ja nicht mehr mystisch. Dann sagt er, ja, ja, ich werde ja, ich brauch ja ein Jahr, ich kann mich erholen. Das ist ja jetzt wieder ganz normal.
Rolf Glogg: Ja, genau!
Annette Müller: Aber wenn das innerhalb von Sekunden oder Minuten oder einem Tag passiert, ist das für uns etwas, was wir nicht kennen.
Rolf Glogg: Ja, das wird dann mit Wunder verglichen, und dann wird Vielen schon mulmig. Die kriegen dann vielleicht sogar Angst vorm Heiler, der kann alles mit mir machen, könnte auch ins Negative gehen, weil der Geist des Heilers, so wie ich das jetzt mitbekommen habe, eben nicht nur mit sich und mit den eigenen Fähigkeiten und Funktionen arbeitet, sondern das dann eben auch auf die umlegen kann, auf Jemanden, der oder die zu heilen ist.
Annette Müller: Wobei, wobei ja das geistige Heilen Heilkraft ist, das heißt, du hast die Aktion des Heilens. Das ist das, was du als Heiler tust. Wenn du jetzt sagst, okay, du kannst es ins Dunkel umkehren, dann würdest du ja nicht mehr heilen, du würdest ja schaden. Und das ist, wenn du das Heilen lernst, nicht möglich, weil, du lernst ja nicht das Schaden. Das ist ungefähr genauso, wie wenn du von einer Taschenlampe jetzt verlangen würdest, ich mach dich an, und dann leuchtest du kein Licht, sondern du leuchtest Schatten. Das geht nicht!
Rolf Glogg: Das geht nicht, also das wäre dann wirklich nicht heilen, das wäre Schaden, aber es ist jedes Mal der Geist involviert, also der Geist kann so oder so eingesetzt werden.
Annette Müller: Ja, das ist natürlich. Ich meine, wir sehen, ja. Wir sehen ja überall, wie unser Geist schadet. Das sehen wir alltäglich. Wir sehen es überall. Unser Geist, der nicht der, der falsch gestrickt ist, der schadet, ja. Wir schaden einander, wir beuten einander aus, wir sind vielleicht eifersüchtig und schaden sogar einer bestimmten Person, oder wir gehen in eine bestimmte Firma, die beutet dann eben die Kinder in Afrika aus, oder es gibt irgendwie Fließbandarbeit in China oder sonst irgendwie etwas. Wir haben, wir leben in einer schadenden Gesellschaft. Wir leben nicht in einer Gesellschaft, die ihren Wohlstand auf Geben und auf Gut-Tun, dem Wachstum aufbaut, sondern die ihren Wohlstand durch Diebstahl, Ausbeutung und Kriege verdient.
Rolf Glogg: Das ist dann eine Instrumentalisierung des Geistes und der der Intelligenz eben genau für die andere Seite stattfindet.
Annette Müller: Das ist für uns so normal, dass das keinem von uns klar ist. Wenn ich in diese Firma gehe und da mein Geld verdiene, damit ich das Haus von mir abzahlen kann, meine Kinder in die Schule schicke, einen Krieg damit fördere, zum Beispiel oder die Natur ausbeute. Das, das interessiert keinen. Soweit möchte gar niemand denken, weil dann müsstest du ja dein Weltbild in Frage stellen. Dann müsstest du ja sagen, okay, das kann ich eigentlich gar nicht mehr machen. Damit kann ich nicht zufrieden sein.
Rolf Glogg: Mhm.
Annette Müller: Es ist schwierig.
Rolf Glogg: Es ist schwierig. Es ist ja nicht nur das geistige, es kommt dann immer, dass ethisch moralische kommt dann auch, spielt auch hinein, aber das ist wahrscheinlich auch wieder eine Funktion des Geistes.
Annette Müller: Das kommt auch aus dem Geist. Ja, das, was für uns moralisch in Ordnung ist oder ethisch in Ordnung, muss für eine andere Kultur noch lange nicht der Fall sein. Das kann ja ganz schrecklich sein in der anderen Kultur. Was wir hier wunderbar finden, ist alles im Geist.
Rolf Glogg: Wir sprechen hier ja von, vom Potenzial, also durch den Geist ins volle Potenzial kommen. Ist das immer möglich, oder braucht es hier gewisse Voraussetzungen? Also, ich komme hier auf diese Welt. Ich habe eine Idee oder sie wird mehr eingepflanzt von den Eltern, in der Schule, und mein Geist macht sich daran, das umzusetzen. Aber eigentlich bin ich gar nicht dafür geschaffen, arbeite somit gegen mich selbst. Wie entdecke ich mit Hilfe des Geistes, was wirklich mein Potenzial ist, damit ich mich da auch einbringen kann?
Annette Müller: Ja, es ist natürlich, braucht man in diesem Fall erst einmal einen Anstoß, das zu bemerken. Die meisten Menschen bemerken es ja gar nicht, dass sie sozusagen etwas leben, was ihnen nicht entspricht. Das ist eine ganz normale, sozusagen Bewusstseinsentwicklung, das eine ganz normale, ein ganz normaler Reifeprozess. Dann hat der Mensch entweder den Charakter schon so weit entwickelt, dass er sagt: Stopp bis hierhin und nicht weiter. Ich wende mich nach innen, ich schau ich, schau mir das an, ich stelle das alles in Frage und gucke dann, wo. Wo finde ich mich wirklich? Oder es passiert dann erst, wenn man ganz, ganz alt ist oder vielleicht sogar erst auf dem Sterbebett, dass man sagt, ach, ich hab mein Leben falsch gelebt, oder man sagt: Ach, ich hab doch alles irgendwie richtig gemacht. Das war wunderbar, das ist, das ist, das ist das, was du jetzt beschreibst, ist etwas, was wir ja alle kennen. Was ich mit diesem, mit diesem Satz sage: durch die Kraft des Geistes das volle Potenzial entfalten. Da will ich viel, viel tiefer gehen. Und zwar tiefer in die menschlichen Fähigkeiten, also in diese Fähigkeit, auch schon die Großartigkeit und die, ich weiß gar nicht wie, würde ich jetzt sagen, auf Englisch würde ich sagen „divine“
Rolf Glogg: das Göttliche
Annette Müller: also vielleicht auch diese Göttlichkeit zu erkennen. Und dann schauen, was liegt alles in meinem Geist? Was kann ich tun? Im Prinzip hat jeder Mensch unendliche Fähigkeiten. Wenn der Mensch, das Individuum, ein Mensch, ob das jetzt Lieschen Müller ist oder Klaus-Peter – ich weiß nicht was für einen Nachnamen – Schmidt, wir uns jetzt wählen, der kann Alles, wenn er das wirklich möchte.
Rolf Glogg: Also gibt es gar nichts im Umkehrschluss. Es gibt nichts, was ich nicht kann oder was meinen Fähigkeiten nicht entspricht. #00:17:09-5#
Annette Müller: Grenzen setzen wir uns selbst. Die Grenzen liegen in unserer Überzeugung, die Grenzen liegen in unserer Konditionierung. Die Grenzen liegen in unserem Irrglauben, dass uns diese Grenzen tatsächlich gesetzt sind. Zum Beispiel, wie war das mit den gordischen Knoten? Der gordische Knoten konnte nicht gelöst werden, es ging nicht, es war unmöglich. Es gibt niemanden, der diesen gordischen Knoten löst. Da kommt ein Schwert, zack, auf. Ja, hat doch niemand gesagt, du musst den auseinanderpfrimeln.
Rolf Glogg: Nur gesagt: lösen.
Annette Müller: Lösen, das war eine Lösung.
Rolf Glogg: Eine sehr pragmatische Lösung, aber das kann man ja genau adaptieren.
Annette Müller: Je einfacher, desto besser, ja. Und das ist wie mit, wenn ich jetzt, wenn ich das jetzt sage, Krankheit, ja, nicht Gesundheit, Tausende von Diagnosen, Tausende von gordischen Knoten, und dann kommst du an und sagst, ach, ich muss hier Pfriemeln und da Pfriemeln und so weiter, und das kann ich nicht, dann nimmst du Heilung durch die Kraft des Geistes, das ist dein Schwert und wie beim gordischen Knoten: er ist gelöst, ja.
Rolf Glogg: Gibt es einen solchen Ansatz auch bei der geistigen Heilung, dass man in einer verfahrenen Situation Jemandes, der geheilt werden möchte, so eine pragmatische Abkürzung nehmen kann und auch zum wesentlichen Ziel kommt?
Annette Müller: Das ist, das ist Heilung. Also dieses Schwert nehmen, was einen gordischen Knoten teilt, mit der Kraft des Geistes, diese Krankheiten. Also, ich meine, man kann ja nicht sagen, wir zerschlagen diese Krankheiten, aber lösen, das geht schnell.
Rolf Glogg: Auf einem kurzen und direkten Weg.
Annette Müller: Ganz kurz und direkt, ja, manchmal dauert es ein bisschen länger. Das war eben, wie ich sagte, COPD zum Beispiel. Ich habe jetzt eben von einem schwerkranken COPD Menschen gehört, der von einer Schülerin aus dem ganz am Anfang ihrer Ausbildung, also sie ist das erste Mal nach Hause gekommen ist vom ersten Modul der Ausbildung. Die hat mit dem gearbeitet, der war bettlägerig, der konnte gar nicht mehr aufstehen, war ein Pflegefall seit vielen Monaten. Und der hustet und hustet alles raus und ist aufgestanden und kann jetzt wieder laufen, alles machen, und seine Frau sagt, das ist ja schrecklich, jetzt geht er mir aufn Nerv, hahaha.
Rolf Glogg: Wie wirkt sich denn so eine Geistheilung auf den Geist des Geheilten aus? Muss der einen Schritt mitmachen, um dann den geheilten Zustand aufrechtzuerhalten?
Annette Müller: Ja, ja, also das würde ich wärmstens empfehlen. Weil warum kommen wir in einen kranken Zustand? Die Gedanken, die wir vorher hatten, die führen zu Entscheidungen, die Entscheidungen führen zu Handlungen, und die Gedanken, die Entscheidungen, die Handlungen, führen uns zu dem Zustand, in dem wir jetzt sind.
Rolf Glogg: Mhm.
Annette Müller: Und wenn der an seinen Entscheidungen und seinen Gedanken und seinen Handlungen nichts ändert, kommt er wieder in einen solchen Zustand.
Rolf Glogg: Genau.
Annette Müller: Das ist ja rein logisch. Also ich sage immer, die Grenzen meiner persönlichen Heilkraft hören da auf, wo mein Esperent, so nenne ich unsere Kunden oder Patienten, sich mit dem Hammer auf den Daumen hauen, immer wieder. Dass er sich da draufhaut, kann ich nicht verhindern. Und dann kann ich auch nicht verhindern, dass der Daumen blau wird. Dann kann man auch nicht sagen, mein Daumen ist wieder blau geworden, weil ich mir jetzt draufgehauen hab, die Heilung hilft nicht.
Rolf Glogg: Also, das ist dann eine andere Disziplin, also, die Heilung kann schon stattfinden, aber gewisse Muster müssen dann auch geändert werden. Was dann nicht mehr, sage ich jetzt mal im Zuständigkeitsbereich des Heilens ist.
Annette Müller: Ja, also, in meinem Zuständigkeitsbereich ist das nicht. Das wäre dann im Zuständigkeitsbereich eines Therapeuten.
Rolf Glogg: Ja, das wäre dann eine begleitende Maßnahme, um die Heilung dann eben wirklich auch so zur Nachhaltigkeit zu bringen.
Annette Müller: Ja, ja, also ich meine, die Chance besteht, dann zu sagen, okay, jetzt geht’s mir gut, ich mach das jetzt nicht mehr, was mich in diesen Zustand gebracht hat, und dann kommt der auch nicht wieder. Es ist nicht so, dass jeder Zustand wiederkommen muss. Es kommt auf das Verhalten der Person drauf an.
Rolf Glogg: Ist ja auch immer ein Lernprozess involviert und nicht eben. Ich glaube, das ist noch wichtig für die Haltung der der Geheilten oder der Esprerenten, sich das nicht einfach über sich ergehen zu lassen, sondern sich einzubringen, also im eigenen Interesse so mitzuarbeiten.
Annette Müller: Ja, ja, natürlich, klar, klar. Ja, wir müssen nur uns darüber klar sein, wer schwer krank ist, der kann schon gar nicht mehr.
Rolf Glogg: Mhm.
Annette Müller: Ja, weil, du hast keine Kraft mehr. Du bist wirklich schwer krank. Du kannst dich nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Ja, da ist es gut, wenn du dann Hilfe bekommst, dann holt dich jemand an das Ufer, und dann kannst du da mit dieser neuen Situation jetzt denken. Okay, was mache ich damit? Will ich jetzt wieder in diesen Sumpf, oder ändere ich mein Leben, oder achte ich jetzt auf meine Gesundheit? Erhalte ich die, oder was mache ich?
Rolf Glogg: Ja, das ist eine grundsätzliche Frage auch des Umfelds, wo ich mich bewege. Wer Einfluss hat auf mich, liegt auf jeden Fall bei mir selber, wie die Heilung ja auch. Es ist ja, wir haben das schon früher mal besprochen, es ist ja die Aktivierung der Heilkraft in einer Person. Das ist das, was du als Heilerin ja machst.
Annette Müller: Genau das ist wieder. Ich komme wieder zurück zu diesem Beispiel, dem COPD. Geht es schnell. Innerhalb eines Tages oder in einer Stunde, ist es ein Wunder, dauert es ein Jahr, ist es kein Wunder, ja. Das heißt, das Wunder ist die Beschleunigung der Heilung, weil, der Körper heilt sich immer selbst, der Mensch heilt sich immer, immer selbst. Ja, also, man hat sich geschnitten, dann kann ich nicht hingehen und mach „tschscht“, ja, das ist weg. Das dauert dann vielleicht, geht dann schneller wieder zu. Ja, also, ich hab so viel mehr gesehen, wo das auch, wo das auch geht. Man macht so, und das geht weg. Ich kann mir schon vorstellen, dass das auch in Zukunft ähm so sein wird, dass das wesentlich mehr Menschen können. Ich kann es nicht. Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn ich es dann irgendwann kann, ich schließe das nicht aus.
Rolf Glogg: Ja. #00:24:42-9#
Annette Müller: Ich bin aber Realist, ne. Ich weiß genau, wo sind, wo sind meine jetzigen Grenzen, und was kann ich mir zutrauen?
Rolf Glogg: Ah, das ist interessant. Da sind wir wieder beim vollen Potenzial, das du jetzt lebst, und das, was du jetzt lebst, das kann ja vielleicht noch erweitert werden, oder du kannst eine weitere Fähigkeiten dazu dir aneignen, oder auch, ich weiß nicht woher, woher das kommt, durch den eigenen Geist
Annette Müller: durch den eigenen Geist, ja
Rolf Glogg: und wahrscheinlich auch durch den Willen, und dann, so kannst du ja das volle Potenzial. Du bist dann immer im vollen Potenzial. Nur kannst du damit plötzlich mehr. Dann ist das das volle Potenzial, und was vor zwei Jahren war, war noch nicht das volle Potenzial. Also, das lässt sich immer weiterentwickeln. Also, es gibt keine Endstation mit dem vollen Potenzial, schließe ich jetzt daraus.
Annette Müller: Ja, ja, das ist, da bin ich dann ganz bei dir. Ja, ich würde das auch sagen, es gibt zum vollen Potenzial keine Endstation. Deshalb ist das eigentlich zum vollen Potenzial falsch ausgedrückt.
Rolf Glogg: Ja, genau das momentan volle Potenzial, das optimale Potenzial also, ja, da kommen wir natürlich dann ins Philosophieren.
Annette Müller: Oder Potenzialentfaltung, ne.
Rolf Glogg: Ja, Potenzialentfaltung, Entwicklung, genau so läuft das dann. Ja, wenn ich jetzt da wach geworden bin. Ich möchte da über mein Potenzial, über Heilmöglichkeiten mehr erfahren. Wo kann ich mich da informieren?
Annette Müller: Gibt ein wunderschönes Buch, wo eben die Journalistin Annette Bokpe gesagt hat, volle Potenzialentfaltung gibt es nicht. Ich gehe mal da hin und guck mir das mal an und schreib dann darüber, dass das alles ein Blödsinn ist. Und die hat eben diese Ausbildung gemacht zu im geistigen Heilen an der von mir gegründeten Schule und hat dieses Buch geschrieben, amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung. Und dort schildert sie eben auch, wie sie mit ihrem kritischen Geist dann diese Heilkräfte angewendet hat, obwohl sie dachte, das kann ich sowieso nicht, und wie sie dann sehr oft überrascht war von dem, was sie da bewirkt hat. Das heißt amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung, und wir haben auch eine Webseite, das ist www.san-esprit.de.
Rolf Glogg: Die Website der Heilerschule.
Annette Müller: Ja, die Webseite der Heilerschule.
Rolf Glogg: Danke Annette, für dieses interessante Gespräch, was jede Wendung hätte nehmen können, weil, es geht dann auch ins philosophische und oder ins Wunder. Aber schön! Ich denke, wir konnten da einen Ansatz vermitteln über das Wesen des Geistes und über das Potenzial.
Annette Müller: Wobei ich natürlich sage, die Philosophie ist im Prinzip die Grundlage des geistigen Heilens, weil die Philosophie erlaubt sich ja, dieses, über die Grenzen hinaus zu denken. Wenn wir das nicht hätten, wenn wir diesen ganz großen Denker nicht hätten, dann hätten wir auch nicht unsere Evolution.
Rolf Glogg: Das lassen wir als Schlusswort so stehen. Herzlichen Dank, liebe Annette.
Annette Müller: Dankeschön.
Rolf Glogg: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Leben Sie schon Ihr Potenzial, Ihr volles Potenzial, Ihr momentan mögliches Potenzial? Aufgrund dieses Gespräches können Sie da mal was überprüfen. Machen Sie das! Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an diesem Thema, und schauen Sie doch bald wieder bei uns rein. Ich freue mich auf Sie bis bald!
von Annette_Mueller | Aug. 8, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei unserem Format Sinn des Lebens, Heiler ohne Grenzen! Die Heilerin, Journalistin und Autorin Annette Bokpe erzählt uns von ihrem karitativen Engagement in Mexiko und der Auswirkung auf ihre Selbstwahrnehmung. Sie ist heute bei uns als Gast von Annette Müller, Heilerin und Entwicklerin von Bewusstsein. Bleiben Sie dran!
Rolf Glogg: Hallo, ihr beiden Annettes, herzlich willkommen!
Annette Müller: Ja, danke schön! Wir freuen uns sehr, hier zu sein.
Rolf Glogg: Ja, ihr seid ja kürzlich von einem Einsatz zurückgekommen, von Mexiko im Rahmen von Heiler ohne Grenzen. Was ist eigentlich Heiler ohne Grenzen, und was haben diese Erfahrungen in euch ausgelöst?
Annette Müller: Ähm, ich würde da ganz gerne so ein bisschen erzählen, wie es zu Heiler ohne Grenzen überhaupt gekommen ist. Ich gebe Unterricht im energetischen geistigen Heilen in englischer Sprache, unter anderem auch auf Mallorca und da kommen ganz viele internationale Teilnehmer. Unter anderem ist extra zu dieser Ausbildung eine Frau aus Indien angereist, aus Mumbai. Und da waren wir zwei oder drei Tage in dieser Ausbildung hinein fortgeschritten und da war diese Frau so begeistert, dass sie zu mir meinte, wollen wir denn nicht, ein paar Heiler von uns, das ist so fantastisch, nach Indien fahren und den armen Leuten da helfen? Und dann habe ich gesagt, ja klar, das machen wir doch, ohne zu wissen, was auf mich zukommt. Ich habe dann in mein Netzwerk, mein Heilernetzwerk, bei den ganzen internationalen Absolventen und Schülern gefragt, wer hätte denn da eventuell Interesse mitzukommen? Und ich dachte, na ja, das sind drei oder vier, die sagen, okay, ich komme mit. Aber dann wars, ding, ding, ding, kamen die Emails zurück und dann waren wir ruckzuck 56, 62 und mehr Heiler auf dieser Liste. Da hab ich mir gedacht, mhm, das wird eine größere Geschichte. Ich habe also gesagt, wenn so viele interessiert sind, dann machen wir das auch. Ich nehm so viel mit, wie nur irgendwie möglich war und das hat dann eben eineinhalb Jahre gedauert, um das ganze vorzubereiten. Wir sind dann nicht in der Nähe von Mumbai gelandet, sondern in Pondicherry, in Südindien und hatten dort das Auditorium des dort ansässigen Ashrams zur Verfügung gestellt bekommen. Und ich hatte nach Hotelunterkünften geschaut, wo ich wusste, da passiert meinen wertvollen Heilern nichts. Und dann habe ich gesagt 33, also bei 30 ist Schluss. Und dann waren’s zum Schluss dann doch 33, war eben Annette Bokpe mit dabei bei diesem ersten Camp und dann hat sich gleich das zweite angeschlossen. Zwei Jahre später waren 45 dabei und dann hat sich sofort das nächste angeschlossen, was dann 21 hätte stattfinden sollen. Da waren dann auf der Warteliste über 160 Personen. Wir wären gewesen mit Heiler ohne Grenzen in Indien und auf Sri Lanka. Das ist ja durch den globalen Lockdown dann eben nicht durchführbar gewesen. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben. Wir haben es dann ins nächste Jahr verschoben, was dann auch nicht möglich war, und dann hat sich rausgestellt: Mexiko ist auf. Dann haben wir gesagt, wir haben so ein Bedürfnis, dieses Erleben zu wiederholen, den Menschen zu helfen, dort hinzufahren und einfach dieses, du erzählst das dann, dieses intensive Heilen an der an der Liege Nonstop zur Verfügung zu stellen und zu erleben und mit den Menschen zu teilen. Dass ich eben ohne vorzufahren sozusagen ganz kalt nach Mexiko gereist bin, es dort Kontakte gab, die gesagt haben, wir haben alles vorbereitet. Und wir kamen dann dahin und es war tatsächlich alles vorbereitet und dann waren wir 15 Personen, weil mehr hätten dort auch nicht unterkommen und können, dort, wo wir eben waren und da haben wir Heiler ohne Grenzen veranstaltet. Und das sollte sehr, sehr abenteuerlich werden und wunderbar! Und ja, also, die nächste Reise nach Mexiko ist schon wieder geplant. Annette, erzähl mal, wie hast du das denn erlebt?
Annette Bokpe: Ja, ich fang jetzt doch auch noch mal bei Indien an. Ja, da ich das erste Mal dabei war und ich ja auch die ganzen Gespräche mitbekommen hatte und die Vorbereitung mitbekommen habe, das war schon auch eine Herausforderung, dieses Indien zu managen und dieses Indien vorzubereiten, weil wir aus Mitteleuropa oder Deutschland kommend, natürlich bei Absprachen, die wir treffen, davon ausgehen, dass die eingehalten werden, was in Indien eben nicht der Fall ist. Das hat einfach mit der Mentalität zu tun. Ich kannte das auch aus Westafrika. Wir haben öfters schon lachen müssen. Trotzdem waren die Leute, die das für uns dann letztendlich auch oder die uns unterstützt haben, die waren wirklich sehr hilfsbereit, hilfreich, auch Kontakte zu knüpfen und so weiter. Das war natürlich toll und was für mich eben in Indien schon so unglaublich war, diese also einmal dieses Zusammensein mit so vielen Heilern in einem Raum. Was da für eine ja Atmosphäre, Energie, wie auch immer du das nennen magst, da schon war, ein Enthusiasmus und also, es passierte, an jeder Liege, passierte irgendwas, und wir haben ja sogar Rückmeldungen bekommen von Leuten, die dann im Auditorium, auf der Warteliste, also wir haben ja mit Nummern arbeiten müssen. So viel Andrang gab es da. Und dann haben Leute berichtet, dass die schon Heilung erfahren haben, nur vom da Sitzen.
Rolf Glogg: Also die ganze, die gesamte Energie, war es soweit!
Annette Bokpe: Und da waren wir natürlich alle total ja, so und weitermachen. Das zweite Mal in Indien war ich nicht mit. Das hatte bei mir mit anderen Sachen zu tun. Und ich habe natürlich auch mich auf Sri Lanka gefreut, aber das hat leider nicht geklappt. Aber Mexiko, nun bin ich natürlich dabei gewesen, war auch wieder ein bisschen früher mit da, wie, wie in Indien halt auch, konnte mich auch noch ein kleines bisschen mit an der Vorbereitung beteiligen. Ja, und Mexiko, ich, ich sage dir, was mir, was, was für mich das Eindrucksvollste, ich finde gar keine Worte, eindrucksvollste, irrste, wahnsinnigste, tollste war, war unser Besuch in einem Flüchtlingsheim kann man sagen. Wo Menschen hinkommen, die, also Flüchtlinge, lateinamerikanische Flüchtlinge, die nach Amerika wollen, ich sag gleich noch was dazu, die Gliedmaßen verloren haben auf ihrer Flucht. Da waren wir. Ich will kurz was zum Hintergrund sagen. Es gibt also aus ganz Lateinamerika, aus Ländern, wo das Leben wirklich nicht mehr nur nicht lebenswert ist, sondern einfach auch gefährlich ist und wahnsinnig ist, also Mord und Totschlag, Mafia, Vergewaltigung und so weiter. Also, wir haben da wirklich schlimme Sachen gehört und die Menschen fliehen davor in Richtung USA. Durch Mexiko. Und durch Mexiko fährt ein Zug, das ist ein Transitzug, also ein Güterzug, der also Güter von lateinamerikanischen Ländern nach in die USA bringt oder an die Grenze dort bringt. Und die Flüchtlinge, um sich diesen Weg zu verkürzen und zu vereinfachen durch Mexiko, gehen auf diesen Zug. Also die Leben sozusagen auf den Dächern dieser Güterwaggons, da reisen die und leben die, und auf diesen Dächern werden also Kinder geboren, da werden Leute umgebracht, da werden Leute vergewaltigt, da werden Leute runtergestoßen, gekidnappt. Also das ist alles, was wir ja gar nicht gewusst haben. Ja, und die Menschen, die da also zum Teil gekidnappt wurden oder runter gestoßen wurden, dabei Gliedmaßen verloren haben, die, einen Teil der Leute haben wir da in diesem, in diesem Heim besucht und haben da Heilarbeit gemacht. Und alleine schon, wenn du da reingehst und das siehst, dieses Leid, traumatisierte, wirklich, wirklich traumatisierte Menschen, also, was mir auch so im Kopf geblieben ist, eine ganz junge Frau, bildschön, ohne Beine.
Annette Müller: Beide Beine ab.
Annette Bokpe: Beide Beine ab! Nicht umsonst heißt dieser Zug, das Biest ja.
Rolf Glogg: Aha.
Annette Bokpe: So, auch andere, also ganz junge Leute und Hände ab, Beine ab oder eben auch einen Menschen da, einen sehr, also einen intellektuellen, ehemals Professor, haben wir dann erfahren, der also irgendwie traumatisiert war und völlig, ja, als schizophren galt. Also, solche Menschen haben auf solche Menschen sind wir getroffen. Und das ist schon eine Herausforderung, also einfach eine menschliche Herausforderung, dorthin zu gehen. Aber es ist natürlich auch gigantisch, wenn du dann spürst, dass du da was erreichst. Ich habe die ganze Zeit schon Gänsehaut. Also, du legst da die Hände auf und spürst schon, dass sich eine Verbesserung ergibt. Ein Beispiel: eine Dame, die nicht laufen konnte, die im Rollstuhl gefahren ist, die man auf die Liege legen musste. Nach einer, nach 20 Minuten, 25 Minuten Heilsitzung steht die da auf, mit Hilfe selbstverständlich, und läuft mit Hilfe, ja.
Annette Müller: Sie läuft dann aber ohne Hilfe.
Annette Bokpe: Und dann ist sie ohne Hilfe gelaufen, dann hat sie selber ihre, ihr Geschirr wieder weggebracht und so weiter. Wenn du das, wenn du das siehst, weißt du, dann ist diese Hoffnungslosigkeit, die du erst mal so spürst, wenn du da reinkommst, die ist dann weg, weil, du weißt ja, es geht noch was. Ja, du kannst was machen. Alle können irgendwas machen. Also, du kannst nicht die Gliedmaßen ersetzen, aber du kannst diesen Menschen durch diese bewusstseinserweiternde Arbeit, dieser Heilung auch ne ganz andere Perspektive wieder sozusagen hinlegen oder bieten, oder besser gesagt, du gibst den Impuls, dass sie selber wieder in die Handlung kommen. Ja, wir waren natürlich auch im Sky Modus in dieser. Wir haben mit diesem, mit diesem Werkzeug Auflösung emotionaler Blockaden gearbeitet. Das kann man ja auch, einfach in den Sky Modus gehen, den Leuten zur Verfügung stellen. Das haben wir dort natürlich gemacht. Wir haben das ganze Lager natürlich auch entstört. Das sind alles Werkzeuge, die wir haben. Und wir sind da, du wirst es kaum glauben, wir sind da wirklich glücklich wieder weggefahren.
Rolf Glogg: Haben den Mut wieder zurückgewonnen. #00:12:33-5#
Annette Bokpe: Wir hatten wirklich das Gefühl, dass wir da richtig was bewegt haben. Und das haben wir ja auch. Wir haben ständig Rückmeldungen wiederbekommen, also der Roger, der das organisiert hat, unser Freund, der mit diesem Gründer befreundet ist, ein, ein Pfarrer, der mit seiner ganzen Familie dieses Heim also leitet, seine Tochter ist Psychologin und die sich da unglaublich engagieren
Annette Müller: mit Rechtsanwältin
Annette Bokpe: Rechtsanwältin und so weiter, also die den Leuten auch dann noch weiterhelfen. Also die haben jeden Tag riefen die an, wieder, wieder irgendein grandioses Ergebnis, was wir an dem Tag noch gar nicht richtig wahrnehmen konnten. Und was macht das mit mir? Na logisch, was macht das mit mir? Ich sehe wieder, wir sind nicht hilflos, wir sind nicht machtlos. Nein, das ist das tolle! Wir haben einfach die Möglichkeit, etwas zu tun mit uns, mit anderen, wir können Impulse geben, die anderen auch helfen, da wieder auf die Beine zu kommen, im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ist natürlich also das das also, mich hat das wieder, das hat mich wieder wirklich total geflasht, muss man wirklich so sagen.
Rolf Glogg: Das kann ich schon gut nachvollziehen, weil wenn man so einer Katastrophe begegnet, ist man zuerst mal machtlos, man weiß nicht, wo anfangen, oder man versucht es mit tröstenden Worten oder, und ist dann vielleicht frustriert, weil man nichts unternehmen kann. Umso schöner, jetzt das so zu hören, dass ihr wirklich was bewegen konntet, nicht nur physisch, sondern eben auch den Mut wieder herstellen konntet bei diesen Leuten, um weiterzumachen, weiterzugehen.
Annette Müller: Ich habe mit dem Handy Aufnahmen gemacht dort, dann hat die dann mit iMovie so ein bisschen zusammengefasst und einen Clip gemacht hat. Sie hat eben den deutschen Ton gesprochen. Der ist auf YouTube, und der heißt „Im Haus der Amputierten“ und das sind ungefähr zehn Minuten. Und da sieht man schon so ein bisschen, was da, was da eben so passiert. Und diese wunderschöne junge Frau zum Beispiel, die hatte also durch die verlorenen Beine, die sind dann operiert worden, das heißt, dass diese, diese Verletzung, die wurde dann erst mal richtig versorgt, und man musste eben die Stumpen nochmal kürzen und auch so Narben setzen, dass es dann möglich ist, Prothesen zu tragen. Und soweit, dass sie Prothesen tragen kann, war sie noch nicht. Sie hatte aber dort eben wahnsinnige Schmerzen und diese Schmerzen waren auch nach wenigen Minuten, also 20 Minuten, völlig weg. Die war völlig schmerzfrei. Das ist natürlich für so jemanden sensationell. Weil das Schicksal allein ist schon schwer genug. Aber wenn man dann dort noch diese, diese wahnsinnigen Schmerzen hat, und der andere, der Professor, der also, das war mein Lieblingsbeispiel, weil ich das für mich so sensationell fand zu beobachten, das sieht man auch dort, dass der gestört ist, also geistig gestört, der gilt dort oder galt als schizophren. Und der hat dann eben so dagesessen und hat so und so angeschaut, so. Ich hatte so irgendwie den Eindruck, sag mal, was wollt’n ihr Spinner!
Annette Bokpe: Ja, der hatte so ne Mütze auf!
Annette Müller: Der hatte so eine Mütze auf und der war total schmutzig, verdreckt, befleckt, alles, also völlig ungepflegt. Und man sagte eben auch, er sei sehr aggressiv und für das Camp auch ne Herausforderung. Und dem haben wir dann gesagt, ja, komm, setz dich auch auf den Stuhl. Also die Schüler haben, wir hatten wenige Liegen dabei, mehr haben nicht ins Auto gepasst und dann haben sich eben so Heilung Suchende dann auf den Stuhl gesetzt, auch bisschen zögerlich. Was machen die da? Was ist das Komisches? Die haben alle spanisch gesprochen, die wenigsten von uns können Spanisch und, ähm, er eben auch. Er sollte sich dann eben auch hinsetzen und das war halt wirklich ein Kampf, so dass der dann endlich da so saß und dann hat ihm die Heilerin angefangen, ihre, ihre Impulse zu schicken und dann hat das gerade, weil was weiß ich, drei Minuten ausgehalten und sprang auf, pchch, und weg, ist weggerannt und war nicht mehr zu sehen, bis auf eine Stunde später. Da kam er also wieder, hat sich einen Stuhl geholt und hat sich ein bisschen weiter weggesetzt und hat dann geschaut, was da so passiert. Also, ich hab den da wahrgenommen, aber hab mir gedacht, ach ja, interessant, jetzt ist er ja wieder da. Aber nicht weiter gehört und auf einmal hörst du es krachen, pchch, dann gucke ich da hin und dann war eine Liege frei geworden und da hat er sich bäuchlings drauf geschmissen.
Annette Bokpe: So einen richtigen Hechter gemacht. Ja so
Annette Müller: Ja, so pchch.
Annette Bokpe: Ja, das war super.
Rolf Glogg: Also, da hat er vorher, als er davongelaufen war, schon gemerkt, dass da.
Annette Bokpe: Dass da was passiert, wahrscheinlich.
Annette Müller: Ja. Genau.
Rolf Glogg: Aha!
Annette Müller: Das was passiert. Und dann war es so, die die Astrid?
Annette Bokpe: Ich weiß jetzt gar nicht.
Annette Müller: Ja, ja gut, Astrid, ich glaube Astrid hat dann mit ihm gearbeitet und hat sich also ihm wirklich gewidmet und ganz viele Hände aufgelegt. Und dann hat er sich dann irgendwie so in Embryostellung gelegt und dann wollte er gar nicht mehr aufstehen. Dann hat sie ihn so gerüttelt und hat gesagt, so, jetzt ist Zeit zum Aufstehen. Diese Entwicklung hat mich dann sehr interessiert, weil ich also ich meine, mit Gliedmaßen und körperlichen Beschwerden haben wir schon viel Erfahrung. Aber was dann so mit jemandem passiert, das wusste ich bis dahin noch nicht. So, Pater Ignatio, der also dieses Camp leitet, hat uns gesagt, noch am gleichen Abend hat er geduscht, Haare gewaschen, sich sauber angezogen.
Annette Bokpe: Was er wochenlang nicht getan hat.
Annette Müller: Was er wochenlang nicht getan hat.
Annette Bokpe: Immer abgelehnt.
Rolf Glogg: Also eine völlig neue Einstellung zu diesem Schicksal gewonnen.
Annette Müller: Auch vor allen Dingen er muss ja dann auch wieder die Fähigkeit zur Selbstreflektion bekommen haben, wenn er vorher überhaupt gar nicht sich bewusst war, dass er eben nicht angenehm riecht und dass er eben total schmutzig ist. Das muss ihm dann ja klar geworden sein. Huch! Und also, das, das hat mich unglaublich tief berührt.
Annette Bokpe: Das, und er hat auch Kontakt wieder aufgenommen.
Annette Müller: Er hat auch Kontakt aufgenommen.
Annette Bokpe: Das hatte er ja auch nicht, er hat immer runter geguckt, und wenn jemand kam, so also vergleichbar wie ein trotziges Kind, was, ein Kind das mal fünf Minuten trotzig ist, mhm, lass mich, so war der von der ganzen Haltung. Und dann hat eben Pater Ignatio gesagt, der nimmt wieder Kontakt auf, Augenkontakt, hat sogar schon mal gelächelt.
Annette Müller: Gelächelt, ja. Das ist unglaublich.
Annette Bokpe: Der Wahnsinn, ja.
Annette Müller: Es war sehr, sehr berührend.
Annette Bokpe: Das war wirklich, das war wirklich, irre.
Rolf Glogg: Wie ist denn das? Ihr seid wieder zurückgekehrt. Ist immer jemand da von, von euch oder von eurem Team oder andere, die sich da auch beteiligen? Oder wenn ihr hier seid, dann wird nicht geholfen oder kann das, kann keine laufende Unterstützung da aufgezogen werden?
Annette Müller: Nein, leider nicht. Ja, das wäre schön. Ja, das ist ja so ein schönes, kann ja ein schöner Zukunftstraum, sein, schönes Projekt sein. Also, wir möchten auf jeden Fall jetzt im August nochmal mit einer anderen Gruppe rüber fliegen.
Annette Bokpe: Ja, und weil du sagst, da sein, was wir natürlich auch gemacht haben, ganz spontan uns überlegt hatten, war, als der erste große Lockdown war, dass wir gesagt haben, okay, es gibt viele Menschen, die das, die da wahrscheinlich einen Bedarf haben, es sind ja Leute pleite gegangen und hatten auch große Probleme, und wir haben dann eine Telefon Hotline eingerichtet und auch Email. Wir konnten also per Email und telefonisch konnten sich Leute melden, die Hilfe brauchen. Also, wir haben Fernheilung gemacht und vor allem eben auch Sky. Am Telefon oder eben auch über, über Skype oder Teams haben wir Leuten da helfen können. Also, ich habe ziemlich viel SKY Leute natürlich gehabt. Also.
Rolf Glogg: Also SKY, das haben wir in einer anderen Sendung
Annette Bokpe: Auflösung emotionaler Blockaden und wenn du unmittelbar eben in solchen Schwierigkeiten bist, ist es eben auch gut, sofort Dinge aufzulösen, also diese Ängste, da auch wieder Existenzängste oder überhaupt, wohin geht das jetzt alles und was auch immer? Also, das war ja sehr Angst begleitet und da haben wir eben auch kostenlos den Leuten unsere Hilfe zur Verfügung gestellt, dann per Telefon oder eben per Internet, also per Teams, per Zoom oder wie auch immer, genau.
Rolf Glogg: Also, das funktioniert ja auch von hier. Dafür müsst Ihr nicht physisch vor Ort sein, wenn ich das jetzt so richtig mitbekommen habe.
Annette Müller: Ja, also, wir haben eben diese Lockdown Hilfe hier angeboten.
Rolf Glogg: Aha.
Annette Müller: Weil wir eben gemerkt haben, auch an uns selbst, wie unglaublich belastend diese ganze Situation ist. Und wir haben das ja gehört, also Depressionen bei Kindern, Suizidgefahr bei jugendlichen Kindern, auch Erwachsenen und häusliche Gewalt und Verzweiflung und Wohlstandsverlust und Zukunftsangst und alles, was damit zusammenhängt. Ähm, ach, also, da konnten wir richtig gut helfen.
Annette Bokpe: Ja, also hier in Deutschland
Annette Müller: Wir haben dann gesagt, okay, also jetzt sind wir hier gefragt und das war dann eben auch schön für die ganzen Heiler ohne Grenzen, die eben gerne gereist wären, weil da gehört ja auch dieses Abenteuer mit dazu und den Menschen zu begegnen, die man nicht kennt.
Rolf Glogg: Ja.
Annette Bokpe: In Gemeinschaft auch zu sein, in so einer Gemeinschaft, ja. Wo alle ein Ziel haben.
Annette Müller: Sich selbst zu erfahren dabei. Und das mit der Gemeinschaft konnten wir zwar hier nicht erleben, aber wir haben eben das erlebt, dass wir hier wirklich Tools in der Hand haben, wo wir in solchen Krisensituationen gebraucht werden und etwas nicht nur gebraucht werden, sondern auch etwas bewirken können. Und das ist natürlich ein wunderbares Gefühl, ja, wenn man sagt, ich, ich kann was bewirken.
Rolf Glogg: Gibt es Möglichkeiten, da mit Ausbildung vor Ort unter die Arme zu greifen, oder ist da die Sprachbarriere zu groß, oder?
Annette Müller: Also, in Mexiko wäre das möglich. Da bin ich auch drauf angesprochen worden und das ist auch so eins der Zukunftsprojekte, die aber jetzt nur mal als Idee und Möglichkeit existieren. Aber noch kein konkreter Plan, da ist noch kein konkreter Plan da.
Rolf Glogg: Aus wie vielen Leuten, grobgeschätzt, besteht jetzt Heiler ohne Grenzen?
Annette Müller: Wir waren die Gruppe, also ich meine, wenn ich alle mitnehmen würde, da waren 170 auf der Liste. Das kann ich nicht bewältigen, das ist unmöglich. Weil, ich muss das ja alles organisieren und Unterkünfte dafür vorbereiten, Transporte dafür vorbereiten. Also das, das, also die ersten 33 war, eine große Herausforderung, ist auch ein Buch drüber entstanden. Da war der Wirtschaftsjournalist Max Medlitsch dabei und der hat eben aus seiner Sicht, aus seiner objektiven Sicht, das Ganze geschildert. Das Buch heißt: Herz über ins Abenteuer, was ein bayerischer Wirtschaftsjournalist mit 33 Heilern in Indien erlebt.
Rolf Glogg: Mhm. Also es findet schon Anklang, beziehungsweise es gibt Kanäle, wo die Idee mal verbreitet wird oder auch berichtet wird, weil, nur so entsteht dann auch die Motivation, weiter Werbung zu machen oder was zu unterstützen.
Annette Müller: Also, das ist, das ist ein Herzensprojekt, das ist einfach wunderbar zu sagen, wir fliegen da jetzt hin. Also es wäre schon viel weiter, wenn wir eben durch, nicht durch den Lockdown aufgehalten.
Annette Bokpe: Also diese gesamten Reisebeschränkungen
Annette Müller: Genau, mit den Reisebeschränkungen und dass eben dann nicht ins Wasser gefallen wäre damit. Also, wir haben schon die Hoffnung, dass wir im Januar nächsten Jahres nach Sri Lanka können. Wir warten drauf. Und jetzt im August dann wieder nach Mexiko. Also wir waren 33 das erste Mal in Indien, 45 zweites Mal in Indien und dann jetzt 15 in Mexiko. Das werden jetzt wieder nur 15 in Mexiko, weil eben die Location zu klein ist. Und dann haben wir wieder so um die 30 für Sri Lanka. Und gucken wir mal, was sich daraus noch entwickelt.
Rolf Glogg: Ja, eben das, dass da noch Unterstützung von außen kommt, dass die Idee aufgenommen wird. Also ist auch gut so, dass ihr dieses Video gemacht habt
Annette Müller: Ja
Rolf Glogg: Dass man das mal sich ansehen kann, weil das bestimmt die einen oder anderen Menschen gerade in dieser Zeit eben berührt und sie möglicherweise Unterstützung bieten können, sei es jetzt auch durch Ausbildung und dann vor Ort gehen, man kann ja auch vorstellen, finanziell, das ist natürlich auch eine Herausforderung, die gestemmt werden muss.
Annette Müller: Definitiv!
Rolf Glogg: Das Haus der Amputierten. Die Location, die muss ja auch irgendwie finanziert werden. Und das fängt sehr klein natürlich an.
Annette Müller: Also mit diesem Haus der Amputierten, da haben wir schon auch nicht nur einen Besuch vor, sondern mehrere Besuche. Jetzt beim nächsten Mal, weil, jetzt im Winter waren dort ungefähr 40 bis 50 Hilfesuchende und im Sommer, wenn es also auf dem Zug nicht so kalt ist, dann sind da immer so um die 200.
Rolf Glogg: Aha, dann ist der Andrang natürlich sehr groß.
Annette Müller: Ja. Aber da kannst du natürlich wirklich helfen.
Annette Bokpe: Ja, da kann man wirklich. Und es ist ja so, dass die, jetzt, jetzt kennen wir uns, jetzt wissen wir, wie wir da hinkommen und so weiter, wen wir kontaktieren müssen. Du musst ja auch die Kanäle erstmal haben.
Rolf Glogg: Ja genau.
Annette Bokpe: Jetzt haben wir in Mexiko auch ganz viele Leute, die ganz begeistert auch waren, die gesagt haben, ja och, wenn ihr das nächste Mal kommt, wir gucken mal, ob wir dann die Location, die Location oder in der und der Stadt und so. Das entwickelt sich weiter, das ist ja eben, weil, das spricht sich ja auch rum. Wir haben ja nicht „nur“ Casa Abba gemacht, sondern wir haben ja auch dort im Haus Leute empfangen. Wir haben ja jeden Nachmittag da Heilsitzungen gemacht mit Leuten die halt da das wussten und gekommen sind.
Rolf Glogg: Ah, aus der Umgebung, dass sich das schon rumgesprochen.
Annette Bokpe: Ja, das hat sich rumgesprochen und da gab es eben doch einige, die gesagt haben, ich kann euch helfen, Kontakte zu knüpfen und so. Und da sind wir ja auch dran und dabei, ist aber immer auch, am besten vor Ort natürlich zu sein und diese Kontakte zu pflegen und dann wieder nachzufragen und es nicht aus den Augen zu verlieren und so weiter. Klar, das kann sich entwickeln.
Rolf Glogg: Gerade betreffend Kontakte, wo kann man sich hier informieren? Sei es jetzt, um mal sich das Video anzusehen, vielleicht auch, um Unterstützung zu leisten, wo wendet man sich da am besten hin?
Annette Müller: Es gibt eine Webseite, die heißt tatsächlich Heiler ohne Grenzen. Das gibt man einfach in der Suchfunktion ein, und dann findet man dort hin. Auf englisch ist es Healers Beyond Boundaries.
Rolf Glogg: Wird auch so gefunden.
Annette Müller: Ja, ist ganz einfach.
Rolf Glogg: Und wie hieß noch das Video? Dann kann man das nämlich auch googeln, Im Haus der Amputierten.
Annette Müller: Im Haus der Amputierten, auf unserem YouTube Kanal, Ecole San Esprit, aber das findet man auch, wenn man das eingibt.
Annette Bokpe: Ja.
Rolf Glogg: Ja, ja. Also wir werden das zusätzlich noch auf den Youtube Texten zu dieser Sendung verlinken.
Annette Müller: Ja, sehr schön, genau als Link.
Annette Bokpe: Sehr schön.
Rolf Glogg: Eine wunderschöne Tätigkeit, die von Herzen kommt. Ihr seid Herzensarbeiterinnen wenn man so sagen darf, auf verschiedenen Ebenen. Nicht nur eben hier. Und ist ein schönes Vorbild, weil, vieles fängt klein an und die Idee muss aufgenommen werden und muss muss Schule machen, damit das erwachsen kann. Also herzlichen Dank euch für dieses wunderschöne, aufschlussreiche Gespräch, und herzlichen Dank auch, dass ihr euch da so engagiert!
Annette Müller: Dankeschön.
Annette Bokpe: Danke.
Rolf Glogg: Ja, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, schauen Sie mal auf die Youtube Texte, wo wir das Video verlinkt haben, und vielleicht verfügen Sie ja über die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen und von Ihrer Seite Unterstützung anzubieten. Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Interesse an diesem Thema, und schauen Sie doch bald wieder bei uns rein. Bis dann! Ich wünsche Ihnen alles Gute!
von Annette_Mueller | Aug. 8, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei unserem Format Sinn des Lebens, die Auflösung emotionale Blockaden mit der Methode SKYourself beschreibt uns gleich die Heilerin, Journalistin und Autorin Annette Bokpe. Sie ist heute bei uns als Gast von Annette Müller, Heilerin und Bewusstseins-Evolutionärin. Bleiben Sie dran!
Rolf Glogg: Hallo, Ihr beiden Annettes, seid herzlich willkommen!
Annette Bokpe: Ja vielen Dank, ich freu mich, wieder hier zu sein.
Annette Müller: Ja, sehr schön! Immer schön in die Schweiz, hier zum Bodensee zu kommen, ist einfach ein Traum.
Annette Bokpe: Das stimmt!
Rolf Glogg: Ja und heute stimmt noch das Wetter.
Annette Bokpe: Richtig.
Rolf Glogg: Ja, das passt zum Thema. Das Wetter Himmel, SKYourself, in mir weckt das das Bild von sich in den Himmel erheben. Ist das das Gefühl, das wir erfahren, nachdem emotionale Blockaden mit dieser Methode aufgelöst wurden?
Annette Bokpe: Ja, das kann eintreten, das kann eintreffen, durchaus. Weil wir, ja, das musst du dir vorstellen, unser ganzer Alltag, unser Leben wird von Emotionen bestimmt. Darüber denkt man in der Regel gar nicht nach. Ja, alles wird von Emotionen bestimmt. Alles, was wir erleben, wird von Emotionen begleitet und Emotionen sind die Grundlage zur Bildung des Gedächtnisses. Das heißt, die Botenstoffe, die bei emotionalen Ereignissen ausgeschüttet werden, die sorgen für die Verschaltung von Nervenzellen, die stärken die Nervenzell-Verbindung und sorgen für Nervenzell-Stärkung und -Verbindung. Das heißt, jedes emotionale Ereignis prägt sich wieder bei uns sozusagen ins Gedächtnis ein, ob im Bewussten oder Unbewussten, das ist immer so die Frage. Aber alle Ereignisse werden von Emotionen begleitet und ganz egal, was es ist, es prägt sich ein, je stärker die Emotionen sind. Da hat Aristoteles einen schönen Begriff dafür gefunden oder ein schönes Bild dafür gefunden, schon vor vielen, vielen Jahren, Hunderten von Jahren. Das Nous, das ist, der beschreibt dieses, dass praktisch wie eine Schreibtafel aus Wachs, in der sich alles einprägt und alles eingräbt und dann letztendlich zur Wirklichkeit des Einzelnen wird. Um es mal so kurz zusammenzufassen. Und das ist ein wunderbares Bild dafür, weil, was immer wir erleben, erleben wir mit Emotionen, und es prägt uns und begleitet uns ein Leben lang. Mir fällt ein lustiges Beispiel ein, ein eher positives Beispiel. Ich war mit meinen Töchtern, da waren die zehn oder so, war ich in Dresden. Und in Dresden war, es war Ostern, es war wirklich brüllend heiß in Dresden und es war so stickig, schwül, eher tropisch. Und wir stehen an einer Kreuzung und da war es fast nicht mehr auszuhalten. Also, die Leute hielten sich die Taschentücher vors Gesicht. Und da steht meine eine Tochter da und sagt: Oh Mama, hier duftet es wie in Cotonou, und die andere Tochter sagt: Oh, das stimmt, Dresden ist schön!
Annette Müller: Hahaha! #
Annette Bokpe: So, das heißt Geschichte, dazu, emotionale Ereignisse. Also, Cotonou ist in Westafrika, der Papa meiner Kinder ist aus Westafrika. Da hatten wir immer sehr, sehr schöne Zeiten mit den Kindern. Die Kinder haben emotional immer tolle Sachen erlebt. Viel Liebe haben sie immer bekommen, aber dort kam die Ruhe dazu, ganz viele Menschen, viele Leute, die sie bewundert haben. Also es war immer einfach Glück, Freude, Heiterkeit. Also alles was, was Kinder so emotional so wirklich lieben und es hat sich so eingeprägt, und das in Begleitung von Dreck. Also die Begleitung von Abgasen, Hitze, Luftfeuchtigkeit von gefühlt 120 Prozent, ja, stickig. Also das alles bei diesem Gestank, eigentlich, was aber bei diesen emotionalen Eindrücken, die so positiv für die Kinder waren, Positives triggert, ja. Also, das heißt, Abgas, Gestank und dicke Luft hat bei meinen Kindern in dem Moment in Dresden Freude, Glück und so weiter getriggert. Das heißt, sie liebten auch Dresden. Daran sieht man, wie sehr die Eindrücke, die einmal entstanden sind, ewig wirken können. Und so ist das natürlich auch mit negativen Eindrücken und Erlebnissen, ja. Also das heißt, wenn du jetzt immer wieder gesagt bekommst, du bist nicht gut genug und darüber traurig bist, ja, und wenn sich das wiederholt oder von bestimmten Menschen, die du liebst, gesagt wird, dann prägt das auch, und immer, wenn es dann einen Trigger gibt, eine Anforderung oder irgendetwas, dann steht einem diese Blockade im Weg, und man kann einfach nicht frei denken. Also um das mal so zusammenzufassen.
Rolf Glogg: Ja. Und wo ist die Verbindung? Also jetzt gerade mit Dresden und Westafrika? War es, weil es da auch so gerochen hat? Also, ich denke.
Annette Bokpe: Ja, das war der Trigger. Du hast immer, du hast ja immer etwas bei Emotionen. Trigger also, wenn du beispielsweise in der Vergangenheit als Kind meinetwegen etwas erlebt hast, was sehr negative Gefühle bei dir erzeugt hat, weiß ich, dein großer Bruder hat dich vermöbelt, irgendwo, ach ja. Ich sage mal irgendwo, ich sage jetzt mal im Lavendelfeld. Dein großer Bruder hat dich im Lavendelfeld vermöbelt. So, alle Menschen oder ganz viele Menschen die lieben Lavendelgeruch. Du riechst Lavendel und sagst bäähhh, stinkt, ja. Weil du, aber nicht, du kannst dich gar nicht mehr daran erinnern, dass dein Bruder dich da vermöbelt hat. Aber du erinnerst dich, das macht eben unser System. Das System erinnert sich an die schlechten, an die schlechten Emotionen, also an die Wut, an die Angst, an der Scham, was auch immer. Das System speichert das in Emotionen, leider häufig auch körperlich, ne. Das heißt, dein Trigger ist der Geruch. Das war jetzt bei den Kindern auch der Geruch, der Krach, dieses Stickige, das war der Trigger für glückliche Emotion. Bei dir, weil du ja im Lavendelfeld so oft vermöbelt worden bist, ist Lavendelgeruch der Trigger für schlechte Gefühle. Das heißt, deswegen findest du Lavendel blöd, den Geruch. Deswegen hat jeder seine eigene Welt, die er sich durch seine vergangenen emotionalen Ereignisse letztendlich gebastelt hat, nicht bewusst, sondern unbewusst. Ich mache dieses Beispiel auch ganz gerne, wenn es um Vorstellungsgespräche geht. Ich arbeite in dem Bereich auch, im Personalbereich, und dann sage ich, wenn also einer mal angenommen, du machst jetzt mit mir ein Vorstellungsgespräch, ich komme jetzt zu dir rein und hab mich auf irgendeine Stelle beworben bei dir im Unternehmen, und du willst mit mir das Gespräch machen. Ich bin super vorbereitet, bin gut gekleidet, habe auf alles geachtet, was mein Trainer mir gesagt hat. Ja, ich lächle, ich schau dich an, alles. Und du schaust mich an und siehst, ich sag jetzt mal, meine Brille. Und diese Brille macht dir ganz schlechte Emotionen, weil möglicherweise hattest du in der Grundschule eine Lehrerin mit einer ähnlichen Brille, die dich nur tyrannisiert hat. Das weißt du aber nicht mehr. Aber du siehst mich mit dieser Brille und schon bin ich unten durch. Obwohl meine Fachkompetenzen stimmen, ja, meine Schlüsselqualifikationen stimmen, sonst hättest du mich nicht eingeladen. Aber du siehst mich und es triggert bei dir irgendwas Unangenehmes, dann bin ich raus.
Rolf Glogg: Also Quintessenz: Bewerbung, Bewerbungsschreiben immer ohne Brille, dass man mindestens eingeladen wird.
Annette Bokpe: Das wäre, das wäre die falsche Schlussfolgerung. Die Schlussfolgerung ist die: wir sind alle Menschen mit einem Erlebnishintergrund, mit einem emotionalen, und es ist ein emotionaler Erlebnishintergrund, ja, und ganz egal, was wir tun, wir werden einen Eindruck auf den anderen machen, der mit ihm auch zu tun hat, nicht? Deswegen, beim Vorstellungsgespräch passiert das vielleicht nicht so sehr, weil, es gibt drei, vier Leute, die dabei sind. Und wenn da einer sagt, nee gibt’s einen anderen, der sagt, weil, die ist top, also ja, aber trotzdem, es ist menschlich.
Rolf Glogg: Es kann so passieren. Die Brille jetzt, das war jetzt nur ein Beispiel. Aber mir ist in den Sinn gekommen, kann dieses Phänomen oder diese Erinnerung, diese Verknüpfung mit Emotionen auch verantwortlich sein für, wenn sich zwei Menschen begegnen, dass die Chemie stimmt oder sie stimmt nicht?
Annette Bokpe: Ja, das stimmt.
Rolf Glogg: Also das ist dann nicht irgendeine eine Schwingung, eine gemeinsame oder Resonanz oder eben nicht Resonanz, sondern genau eben solche Phänomene.
Annette Bokpe: Aber das ist ja auch Resonanz, ne. Das, was ich an Erlebnishintergrund habe, das strahle ich ja aus, das schwingt ja mit, das haben wir ja auch im Sprachgebrauch und das stimmt ja auch. Also, mein emotionaler Hintergrund schwingt mit. Und deswegen gibt’s ja diese Phänomene, dass Menschen, die zu uns kommen in diese Sitzungen oder die Seminare auch besuchen, letztendlich danach interessante Begegnungen haben oder ihr Umfeld sich verändert. Das kann ja auch passieren. Das heißt, dass Menschen, die immer das Gefühl haben, sie werden gemobbt oder sie werden schlecht behandelt, sie kommen dann wieder zurück in diese Gemeinschaft. Ob das Arbeitsplatz ist oder Bekanntenkreis, was auch immer, und plötzlich verändert sich das, weil du selbst dich verändert hast und
Rolf Glogg: und du anders schwingst.
Annette Müller: Du schwingst anders!
Annette Müller: Ich habe da, fällt mir grad ein ganz prägnantes Beispiel ein. Eine Schulfreundin von mir in meiner Heimatstadt, wo ich eben groß geworden bin, das war Kelkheim im Taunus. Die ist mit den Nachbarn verfeindet. Ja, also verfeindet. Die Nachbarn finden mich blöd. Ich finde ihn Nachbarn blöd! Es gibt da nur Nachbarschaftskrieg. Die hat das SKY-Seminar gemacht, kommt nach Hause, parkt ihr Auto auf der Straße. Diese blöde Nachbarin kommt auf sie zu und wie immer packt die blöde Nachbarin sie an und sie stellt fest, die hat mich gerade angelächelt und hat mich freundlich begrüßt, das erste Mal seit 20 Jahren oder so was.
Rolf Glogg: Und interessant, das möchte ich hervorheben. Sie kam vom Seminar, aber das war die Nachbarin, die nicht am Seminar war, die sie angelächelt hat.
Annette Müller: Jaaaa! Natürlich
Annette Bokpe: Ganz klar!
Annette Müller: Ganz klar also, es ist, wir haben da ganz, ganz viele solche Beispiele, aber das war schon sehr drastisch, weil sie mich dann gleich angerufen hat, hat gesagt, seit 20 Jahren, so blöd ist sie gar nicht!
Annette Bokpe: Ja, weil Kommunikation, wenn wir über Kommunikation reden. Wir kommunizieren ja nicht nur mit dem Mund, ja, sondern der gesamte Körper, der gesamte Gestus, alles, also wie innen, so außen. Ich habe mal Kommunikationstraining unterrichtet, das mache ich gar nicht mehr, weil das Quatsch ist. Ich sag, lieber kommt lieber ins SKY-Seminar, ja. Weil du kannst, du musst dich innen verändern, stärken, kräftigen, was auch immer, Blockaden auflösen, um eine Ausstrahlung nach außen zu haben. Und das ist das, was wir eben feststellen. Deswegen ist dieses Beispiel auch so genial, ja. Also, die meisten Menschen machen ja so ah, die blöde Ziege oder der oder wie der sich verhält, und die, die mobben mich alle oder die sind immer so schlecht zu mir und so. Es ist immer das, was du selber aufs Tablett legst. Du legst etwas von dir aufs Tablett, immer! Kommunikation, Körper ist der Handschuh der Seele, sagt man, ne. Also, so wie ich mit dir kommuniziere, ich strahle was aus, was bei dir in Resonanz geht. Es geht ja alles irgendwie in Resonanz, das Blöde, na also die blöde Kuh, oder eben auch die ist angenehm oder was auch immer da bei dir ankommt, nicht. Und je mehr ich innen, klar und in der Mitte bin, was ja durch Auflösung emotionaler Blockaden zunehmend erreicht wird, umso besser kann ich kommunizieren, weil ich bei mir bin und nicht immer alles nach außen gebe, dir die Schuld gebe, dass es mir schlecht geht, zum Beispiel. Und das ist eine Konditionierung, ja, auch, ne!
Rolf Glogg: Das heißt ja auch, dass sich über angelernte oder antrainierte Kommunikationstechniken diese Ausstrahlung gar nicht übersteuern kann oder, oder, oder übertönen kann. Also das, was ich ausstrahle, kommt immer, kommt immer rüber.
Annette Bokpe: Ja #00:14:23-3#
Rolf Glogg: Und da kann ich auch, äähh, Kommunikationstechniken kann nicht ein guter.
Annette Bokpe: Du kannst es unterstützen, du kannst es mal unterstützen, du kannst dir anschauen, was macht was, also welche? Es gibt natürlich Leute, die trainieren das ganz dolle, ne!
Rolf Glogg: Also, es geht dann ins Theater spielen.
Annette Bokpe: Aber das hältst du ja nicht durch.
Rolf Glogg: Irgendwann kommts durch.
Annette Bokpe: Du kannst ja eine Rolle nicht durchhalten. Ich komme ja vom Theater. Also kommst du von der Bühne, dann bist du wieder, ich bin wieder ich, ne, hoffentlich. Ja, das ist. Aber das. Das hältst du im Leben ja nicht durch, dieses Theater. Dann kommt, irgendwann, kommt dann der „Pfff“, ne, dann klappst du zusammen!
Rolf Glogg: Wie ist denn das zum Beispiel mit diesen sympathischen Motivation Speakers, die die Leute in Bann ziehen, sympathisch wirken, oder die NLP Trainer, können die das jetzt irgendwie übertönen?
Annette Bokpe: Du, ich denke, dass, ähm, also ich, ich kenne einige dieser Motivationstrainer, die sind einfach, die haben einfach diese Ausstrahlung, weil sie innen so sind, weil sie von etwas überzeugt sind und sich selbst dahingehend ja auch trainiert haben.
Annette Müller: Also das sind lauter Eindrücke, die auch wenn du Autosuggestion und so weiter und an dir selber arbeitest und etwas trainierst, trainierst, trainierst, brennt sich das in dein Nous sein, und das wirst dann du. Ja, wenn man natürlich als normaler Mensch sozusagen sagt, okay, ich will mir jetzt, ich will mir jetzt Charisma antrainieren, dann spürt dein Gegenüber einfach, dass da zwei Sachen nicht stimmen, ja, dass du innerlich total irgendwie unsicher, ängstlicher Mensch bist oder vielleicht auch irgendwie unehrlich oder sowas, und du dann eben nach außen dann dieses Training machst. Dann passen diese zwei Sachen nicht zusammen, weil deine Ausstrahlung, das was in dir ist, von anderen Menschen auch empfangen wird. Da können wir natürlich jetzt wieder uns ganz lange darüber unterhalten, dass der andere ja auch wieder durch seinen Filter
Annette Bokpe: Genau
Annette Müller: das Ganze empfängt. Und daher auch eben diese großen Missverständnisse, Kommunikationen und wo also auch eben aufklärende Gespräche überhaupt nicht weit führen, weil diese zwei Filter nicht zusammenpassen.
Rolf Glogg: Ja, ich glaube, das sieht man oft in der Welt, gerade au f der materiellen, und Machtebe, dass eben oft die die Kommunikation schiefläuft und vielleicht zwei gegnerische Staatsmänner, die sich persönlich sympathisch sind, was rausreißen können. Also, ja es scheint tiefer zu gehen, als wir uns das bewusst sind.
Annette Bokpe: Das geht, das geht ganz tief. Aber lass uns noch mal so zu diesem Blockierenden kommen, also was aus meiner Sicht eine der stärksten Blockaden sein kann oder ist auch, ist Angst, also eine Emotion, eine starke Emotion, die ja bis zur Todesangst geht, die ja letztendlich dahinter steht, ne. Ähm, und die Angst ist etwas, was, wenn du von Staatsmännern sprichst, natürlich von diesen auch immer gebraucht wird, um Menschen zu konditionieren. Aber ich kann dir auch mal sagen, was passiert bei Angst. Das ist nämlich ein total super Mittel, um Menschen zu manipulieren. Du kannst also, wenn Leute, die bei mir das Seminar besuchen, kennen, meine Geschichte vom Tiger. Ich erzähl dir, dir jetzt. Also du bildest dir jetzt ein, hier in dieses Studio kommt jetzt ein Tiger. So, was machst du da? Wir sitzen dann nicht hier und sagen, was könnten wir am besten tun, um diesen Tiger wieder loszuwerden? Denkt doch mal nach, Brainstorming oder so, das funktioniert nicht, so funktionieren wir nicht. Was passiert? Der Tiger kommt rein, und wir sind sofort in einem Stresszustand. Super Zustand, der uns das Überleben gesichert hat. Aber Stress bedeutet, also dieser Stress, durch Angst ausgelöst, bedeutet, es passiert ganz viel in unserem System sofort, ja. Es schaltet komplett um. Also unser Gehirn schaltet quasi aus. Also der Teil, mit dem wir denken, schaltet aus, brauchen wir jetzt nicht. Unser Immunsystem wird komplett runtergefahren, brauchen wir nicht. Was brauchen wir hier? Unsere Arme und Beine, um zu kämpfen oder zu fliehen oder zu erstarren. Auch das entscheiden werden wir nicht intellektuell. Was macht das also? Das Herz pumpt das Blut in unsere Extremitäten, dass wir eben aus dem Bauchraum raus in die Extremitäten, dass wir flüchten können oder kämpfen können. Wir drei gegen den Tiger, so. Wenn wir die Nummer überlebt haben, fährt das alles wieder zurück in normale Bahnen und sogar mit einer Stärkung, wenn nicht haben wir Pech. So, das heißt, wir haben das jetzt überlebt. Gefahr ist vorbei. Wir haben auch wieder was trainiert, was gelernt. Klar. Warum erzähle ich hier was vom Tiger? Wie oft kommt hier ein Tiger ins Studio? Nie! Aber wir wissen, wie Gefahr wahrgenommen wird, und das ist, da wird es interessant. Was wird als Gefahr von uns wahrgenommen, von uns Menschen ganz unterschiedlich, je nach Erlebnishintergrund, ne. Der eine hat Gefahr, rascheln im Busch, weil er schon mal überfallen worden ist, der andere sieht Gefahr. Existenzangst ist auch eine Gefahr. Das heißt, wenn du Existenzangst nimmst, zum Beispiel, haben wahnsinnig viele Leute, ich bin ganz oft konfrontiert mit Menschen mit Existenzängsten. Das heißt, du hast latent diesen Zustand, du hast latent weniger in der Birne, Verzeihung, du hast latent weniger Blut im Bauchraum, und hier hoch, Herzkreislauf dödööt, Darmerkrankung, nur mal so nebenbei, und dein Immunsystem ist auch latent unten, nicht ganz unten, nicht so wie beim Tiger in dieser Gefahr, wo es weg ist, aber irgendwie alles ein bisschen, und das dauerhaft. So, und dann kannst du dir vorstellen, was dann passiert. Habe ich auch ein schönes Beispiel: irgendwann in den Nachrichten vor Jahren. Ich habe mir das so gemerkt. Es gab irgendeinen Terroranschlag und war Nachrichten. Ich weiß nicht mehr, welche Tagesschau, Heute, keine Ahnung, und der erste Satz war so in etwa, meine Damen und Herren, das war heute der dunkelste Tag in der europäischen Nachkriegsgeschichte. In dem Moment bist du in einem logisch, in einem Angstzustand, ja. Und zwei Minuten später: die europäische Union oder wer auch immer denkt über verschärfte Sicherheitsmaßnahmen nach, an Flughäfen und überall. Und alle sagen Ja, das müssen wir haben.
Rolf Glogg: Ja. So werden Abstimmungen vorbereitet, ja, alles klar!
Annette Bokpe: Also so, das heißt, wenn du frei bist von Angst, ganz frei kannst du nicht sein, das ist auch richtig. Aber wenn du solche Ängste, wenn du da nicht beeinflussbar bist, denkst du anders, du reflektierst ganz anders, und da hätten wir genug Beispiele, brauch ich nix dazu sagen.
Rolf Glogg: Ich möchte jetzt noch auf den Begriff SKYourself eingehen. Wir haben jetzt Rahmenbedingungen, Symptome diskutiert. Ich möchte ich noch ganz kurz darauf eingehen, was die, was das Wesen, der Charakter der SKYourself Methode, und warum heißt sie überhaupt so?
Annette Bokpe: Also der Charakter. Es ist eine Methode, die aus dem geistigen Heilen, die Elemente des geistigen Heilen, der Spiritualität hat. Aber auch der modernen Psychotherapie, muss man sagen. Und dieser, dieser Begriff des SKY, des Himmels ist quasi ein Bild für eine Unendlichkeit, wo also Emotionen transformieren können, sich auflösen können, und Yourself ist dabei, weil mein es auch für sich selbst verwenden kann. Also, du kannst mit dieser Methode auch mit dir selbst arbeiten. Du kannst Sitzungen machen, SKY Coaching Sitzungen mit Klienten, wo du eben Triggerfragen stellst, die eben Dinge triggern und Emotionen hochkommen dürfen und sich eben auflösen dürfen durch diese Methode. Du bist als Heiler in einer bestimmten, in einem bestimmten Zustand, der dem einer Meditation ähnlich ist, aber du bist voll wach. Das ist ein ganz cooler Zustand, wenn ich das mal so sagen darf, der dich eben in die Lage versetzt, den Emotionen diesen weiten Raum zu geben, diese Unendlichkeit zu geben, dass sie sich auflösen können. Und das ist das Sensationelle, weil, du gibst einen, du gibst eine Möglichkeit, du machst nix, du zerrst die nicht raus oder fegst die weg oder irgendwas, sondern du bist ganz entspannt in diesem Modus, und dann dürfen die sich auflösen, diese Emotionen. Das kannst du einmal in einer Sitzung machen, mit Triggerfragen, wo du wirklich an ganz tiefe Sachen rankommen kannst, also auch an ein Trauma, was dir gar nicht mehr im Kopf ist und über diese Emotionen nur darankommst, es wird nur nach Emotionen gefragt, und die werden aufgelöst, und dann kann es wirklich sein. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass dieses Trauma weg ist, dass du es komplett vergisst, weil die Emotionen weg sind, oder wenn du dich daran erinnerst, du erinnerst dich an die Fakten, aber es bringt dich nicht mehr zur Verzweiflung, oder es bringt dich nicht mehr, du bist neutral, und das macht viel. Das öffnet auch wieder die Möglichkeiten, die wir im Denken haben, in der Sicht auf die Welt und so. Das ist einfach das sensationelle.
Rolf Glogg: Habe ich das vorhin richtig verstanden? Das kannst du auch mit dir selber machen.
Annette Müller: Ja.
Rolf Glogg: Also vorausgesetzt, du beherrscht die Methode. Fehlt denn da nicht die Objektivität betreffend der Frage, also Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung? Wenn ich jemand anderen Fragestellen äh Fragen stelle, und bin ich dann ehrlich genug mir gegenüber, funktioniert das?
Annette Bokpe: Wir stellen keine inhaltlichen Fragen, wir stellen keine analytischen inhaltlichen Fragen, ja. Und es geht ja auch nur, es geht immer nur um Emotionen, nicht um Hintergründe. Und das ist das Spannende bei der Methode. Wenn wir das jetzt zusammen machen würden, wenn ich mit dir jetzt zum Beispiel so einen so einen Prozess machen würde, ich wüsste nix von dir danach. Du bleibst total in deiner Privatsphäre, weil wir überhaupt nicht mit den Bildern, Inhalten et cetera arbeiten, sondern nur mit den Emotionen. Die Hauptfrage ist immer, welche Emotionen löst das aus?
Rolf Glogg: Ah, super, das war jetzt ein schönes Statement zum Schluss, auch für unsere Zuschauer, die sich vielleicht dafür interessieren, aber ihre Privatsphäre nicht preisgeben möchten. Also, das hat jetzt gerade noch schön reingepasst. Wo können wir uns da noch weiter informieren, wenn jetzt das Interesse geweckt ist?
Annette Müller: Es gibt ein. Annette Bokpe hat ein sehr schönes Buch geschrieben, das heißt Emotion und Psyche, Heilung durch die Kraft der Meister, hat ein Vorwort von Dr. med. Dahlke und das ist auch überall im Buchhandel erhältlich, also „Emotion und Psyche“. Dann haben wir eine Webseite, die heißt, www.skyourself.de, das schreibt sich s k y o u r s e l f punkt de.
Rolf Glogg: Schön, danke.
Annette Müller: Dankeschön.
Rolf Glogg: Und danke euch beiden für dieses informative Gespräch. Sehr interessant, was ich da erfahren habe, und hoffentlich auch unsere Zuschauerinnen und Zuschauer. Ja, Sie, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, vielleicht hat Ihnen das einen Anstoß gegeben, sich mal mit dem Thema zu befassen und mal sich vielleicht dieses Buch anzusehen, mindestens mal reinzuschauen. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse, und schauen Sie doch bald wieder bei uns rein. Bis dann! Ich wünsche Ihnen alles Gute!
von Annette_Mueller | Aug. 7, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei unserem Format Sinn des Lebens, ein zweites Leben mit Heilarbeit. Wie es dazu gekommen ist, erzählt uns gleich Anke-Marie Waldmann. Sie ist heute tätig als Dozentin an der Heilerschule San Esprit und bei uns als Gast von Annette Müller, Heilerin und Entwicklerin des Bewusstseins. Bleiben Sie dran!
Rolf Glogg: Hallo Annette, Hallo Anke-Marie, seid herzlich willkommen!
Anke-Marie Waldmann: Vielen Dank.
Annette Müller: Vielen Dank meinerseits auch. So schön, wieder hier zu sein und dieses ganz, ganz wichtige Thema anzusprechen.
Rolf Glogg: Ja, es geht ja um die Heilerschule San Esprit, die ermöglicht ja unter anderem auch ein zweites Leben, zum Beispiel in der Rente oder zur Rentenzeit, und wir haben da ein wunderschönes Beispiel mit der Anke-Marie bei uns.
Anke-Marie Waldmann: Ja, ja, ich habe ja die Ausbildung gemacht, beginnend 2016, ich war dann 2018 mit der Ausbildung fertig, im März. Und, ähm, ich muss dazu sagen, gleich zu Beginn meiner Ausbildung nach Modul Eins bin ich am Montag nach Hause gefahren. Ich habe immer am Wochenende Kurs gehabt und bin dann am Montag heimgefahren. Am Dienstag habe ich mir eine Liege bestellt, am Mittwoch habe ich einen Raum umgeräumt als Praxisraum in unserem Haus, und die Liege ist gekommen, und am Donnerstag war der erste Klient auf der Liege.
Rolf Glogg: Nach dem ersten Modul?
Anke-Marie Waldmann: Ja, genau ich war so begeistert. Ich wollte sofort anfangen, und es war ein Freund von mir, der auch an einem Tumor erkrankt war, und ich konnte ihm sehr gut helfen, und so ging es weiter. Also es sprach sich sehr schnell rum, dass ich da so eine Arbeit mache, und ich hatte es auch vorher überall kommuniziert, hab gesagt, ich brauch dann Menschen, die sich zur Verfügung stellen, wo ich üben kann. Und so kamen ja alle Leute, alle möglichen Leute aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und legten sich auf meine Liege, und ich konnte üben. Genau.
Rolf Glogg: Dann hattest du ja während der ganzen Ausbildungszeit schon Probanden, hast dich gleich zielgerichtet organisiert, von Anfang an.
Anke-Marie Waldmann: Richtig. Und ich hatte einen Ausbilder, mit dem ich mich sehr gut verstand. Das war der Gerhard bei uns, und ich konnte immer den Gerhard fragen, wenn es eine Situation gab, mit der ich alleine nicht zurechtkam. Das war natürlich auch ganz praktisch. Aber ich fühlte ja, da ist was. Also, jetzt hab ich endlich meine Passion gefunden, jetzt habe ich es endlich gefunden. Und ähm ja, und dann war das im Modul Eins auch so, dass ich so insgeheim dachte, hm, ich möchte hier mal mitarbeiten. Das war ein geheimer Herzenswunsch von mir, und den habe ich gepflegt, und ich habe gedacht, wie mache ich das jetzt? Muss ich mich da melden, muss ich bei der Annette mich melden und ihr sagen, dass ich gerne mitarbeiten möchte. Aber irgendwie habe ich gedacht, nee, das ist noch zu früh, ich habe mich nicht getraut!
Rolf Glogg: Darf ich kurz einwerfen, ist interessant. Wir haben in einer anderen Sendung, mal was, eine Geschichte gehabt mit, mit deinem Sohn, wo du, du das Nein nicht hören wolltest
Anke-Marie Waldmann: Richtig, genau
Rolf Glogg: und jetzt wieder eine gleiche Situation, also wieder ein Muster, das jetzt anscheinend in Heilung gebracht wird.
Anke-Marie Waldmann: Richtig, schon wieder. Schon wieder hatte ich Bedenken, ich könnte ein Nein bekommen. Ja, und aber ich hatte in der Zeit schon sehr viel Vertrauen. Also, ich hatte ja all die Erfahrungen gemacht, und ich hatte schon auch Vertrauen. Ja, aber ich wollte auch nichts kaputt machen, und dann habe ich gedacht, ich warte jetzt mal, ich mach mal die Ausbildung zu Ende, und dann schaue ich mal, was geschieht. Und im Modul Fünf, ähm, ja, das war ganz spannend. Da hatten wir eine Gruppeneinweihung, und dann sagte die Annette so „Anke-Marie, bitte bleib mal da, wenn wir jetzt fertig, ich hab das mit dir zu besprechen“. Und wie das so ist, wie ich so, was so meine Erfahrung ausmacht, ist, dass, wenn jemand mit mir explizit sprechen möchte, hab ich was falsch gemacht. Ich habe gedacht, oh Gott, was habe ich jetzt falsch gemacht. Und dann waren alle anderen hatten den Raum verlassen, und ich war mit Neti alleine, und dann sagte Neti: Anke-Marie, kannst du dir vorstellen, bei uns mitzuarbeiten? Wow, habe ich gedacht, ich bin ihr um den Hals gefallen und hab gedacht, mein Gott, mein Wunsch geht in Erfüllung. Ich hab mich so gefreut, ich wusste gar nicht, wohin mit meiner Freude. Kannst du dir das vorstellen? Ein Wunsch, den man so insgeheim im Herzen hat, und plötzlich bietet dir jemand das an, und dein Wunsch erfüllt sich. Das ist da!
Rolf Glogg: Ist schwierig, denn überhaupt zu glauben, dass das überhaupt aufzunehmen? Das ist jetzt wirklich so.
Anke-Marie Waldmann: Das ist jetzt wirklich so!
Rolf Glogg: Aha!
Anke-Marie Waldmann: Und dann habe ich die Ausbildung, und dann habe ich zu Neti gesagt, ja, aber Neti, dann kam mein Verstand wieder, und dann hab ich gesagt, aber ich bin ja schon so alt, hab ich gesagt, Neti, weißt du eigentlich, wie alt ich bin? Und da hat sie gesagt, ja, wie alt bist du denn? Und dann habe ich sagt, ja, ich werde 70, und da hat sie gesagt, ja und, meine Mutter ist 90!
Annette Müller: Ja, und meine Mutter hat eben mit 78 sozusagen angefangen, als Heilerin zu arbeiten. Also sie hat erst mal mich dazu gebracht, mich überhaupt dafür zu interessieren und den Weg zu gehen. Ähm, weil sie eben darauf bestanden hat, dass ich einen Heiler aufsuche, weil ich durch den Unfall so stark verletzt war und so ganz viele Beschwerden hatte. Und dann hat sie eben angefangen mit 78, hatte ihre eigene Praxis, sie hat in der Klinik mitgearbeitet und hat dann auf mein Bitten hin mit 90 angefangen, ein Buch zu schreiben. Das haben wir letztes Jahr zum Muttertag herausgebracht. Das heißt „Alles ist gut – Nach einem bunten, langen und verrückten Leben“. Ja, hahahah. Und es war mir eben auch wichtig, jetzt Anke-Marie dazu einzuladen, um zu zeigen, dass dieses Alter, diese Zahl, so eine Illusion ist. Ja, dass wir uns bitte nicht von dieser Zahl kaputt machen lassen, einfach nur weil es sich gehört, im Alter abzubauen und dahinzusiechen und Hilfe zu brauchen und nicht mehr funktionieren zu können. Das ist meiner Meinung nach nicht richtig.
Anke-Marie Waldmann: Genau.
Annette Müller: Und wir sehen es ja auch immer wieder, jetzt zum Beispiel gerade an ihrem Beispiel, wie wunderbar, das ist, und sie schildert das auch immer, wie es ihr damit geht mit dieser Passion, die sie jetzt erst gefunden hat.
Anke-Marie Waldmann: Ja, genau.
Rolf Glogg: Aha, also darf ich da kurz was einwerfen? Das kommt mir grad so in den Sinn, wenn du das sagst, wenn ich euch beide so, so höre, ihr habt beide eine Mission, und deine Mutter hatte eine Mission, und ich glaube, wenn man keine Mission im Leben hat, wird man auch nicht alt. Also die Interessen und seine Wünsche, seine Herzenswünsche zu pflegen, darauf zu hören, denen nachzugehen, könnte, so wie ich das jetzt wahrnehme, ein Schlüssel sein, um auch die nötige Gesundheit dazu zu haben und diese Mission dann auch zu erfüllen. Man kriegt dann auch die Unterstützung, aber Voraussetzung ist das Interesse daran.
Annette Müller: Richtig, richtig, ja.
Anke-Marie Waldmann: Also, ich denke, es ist wichtig, dass wir als Menschen begreifen, dass wir vom ersten bis zum letzten Tag unseres Lebens uns entwickeln können, entwickeln. Das ist ein sehr guter deutscher Ausdruck dafür. Entwickeln. Wir entwickeln uns, bis wir dann an unserem letzten Atemzug angekommen. Es entwickelt sich unser Leben. Und es gibt überhaupt keine Einschränkungen. Die Einschränkungen gibt es nur, wenn wir sie zulassen. Das ist meine, meine Erfahrung. Also, ich habe dann 2018 im März abgeschlossen und habe dann gleich angefangen, als Tutorin, also Assistentin zu arbeiten und drei Kurse bis zum Schluss mit begleitet bis zum Ende der Ausbildung, und dann habe ich meine eigenen, also selbstverantworteten Kurse geleitet. Ja, und ich habe festgestellt, dass ich bin ja mit Leib und Seele Heilerin, und meine Praxis ist sehr gut besucht, dass ich also wirklich auf mich aufpassen muss, dass ich mich nicht, äh
Rolf Glogg: Überforderst?
Anke-Marie Waldmann: Mich nicht überfordere, weil, das Heilen ist ja etwas, das im ersten Moment nicht anstrengend ist, aber es erfordert unsere Zeit. Ja, also es ist wirklich nicht anstrengend, weil wir ja jedes Mal von einer Heilsitzung auch profitieren. Was aber schon einiges an Kraft und Energie braucht, ist, dass wir, dass ich mich kann, ja nur für mich sprechen, dass ich mich immer wieder auf andere Menschen einstellen muss, und zwar mit meinem ganzen Sein, ja. Dass ich sie, dass ich sie verstehen muss in ihrer Situation, in der sie zu mir kommen. Ich muss sie ernst nehmen. Sie werden ja vielfach da draußen nicht so ernst genommen, und sie haben nicht so Räume, wo sie sich wirklich öffnen können. Und das ist mein Anspruch, dass sie bei mir einen Raum haben, in dem sie sich öffnen können, umso besser kann ich ihnen auch helfen, weil ich genau weiß, wo ich ansetzen muss, und wir haben ja so viele wunderbare Methoden, mit denen wir helfen können, ja. Und, ähm ja, also dann habe ich aber gemerkt, dass dieses Dozentendasein, das ist ja noch viel effektiver, weil ich ja dieses Wissen mit anderen teile, das heißt, ich gebe es weiter, und wir bauen Netzwerke. Also für mich bauen wir sich immer mehr vergrößernde Heiler-Netzwerke über den ganzen Globus, und das ist so wunderbar, das ist so wunderbar! Ich sage so oft so zu Neti: Neti, ich glaube, wir können noch gar nicht ermessen, was du Wunderbares für diese Erde erschaffen hast, mit dieser Schule. Und mit dem, was, was du uns gelehrt hat und was wir weitergeben dürfen. Das ist so großartig!
Rolf Glogg: Und es passt auch in die Zeit, auch auf anderen Ebenen, also zum Beispiel Technologie, soziale Medien. Da hat das angefangen, der Gedanke des Teilens, und ich glaube, die Zeit ist jetzt reif, um das wirklich in die Tat umzusetzen. Das fällt auf fruchtbaren Boden, auch wieder auf allen Ebenen, kann auch wieder auf der negativen Seite sein. Aber das ist wahrscheinlich der Schwung, die Energie, die dich jetzt damit unterstützt. Also Respekt auch wegen des Alters und was du da noch bewegst, und vor allem, dass du das auch weitergibst.
Anke-Marie Waldmann: Ja, das freut mich ja so sehr, dass ich das machen kann. Das ist das, was mich glücklich macht. Und wenn ich, wenn ich im Kurs sitze, dann bin ich im Flow, da merke ich, ich weiß nicht mehr, was ich sage. Aus Versehen habe ich das mal aufgenommen. Da wollte ich von Zita was aufnehmen und hab mich selbst sprechen hören, weil ich nicht abgeschaltet habe, rechtzeitig die Sprachmemo, und dann habe ich zu Hause, habe ich mir das nochmal angehört, und ich dachte, hey das bin ja ich. Was habe ich denn da gesagt? Das weiß ich ja gar nicht, dass ich das gesagt habe, und das war bei Zita ja auch so, Zita sagte immer, und Zita war meine große
Annette Müller: Also wir müssen dem, den Zuschauern sagen, wer Zita ist
Anke-Marie Waldmann: ja
Rolf Glogg: Das ist deine Mutter
Annette Müller: meine letztes Jahr verstorbene Mutter
Anke-Marie Waldmann: Ja, die jetzt schon über 90 war und, und sie war so großartig drauf, auch in ihrem Alter. Sie hat im Jahr 2021 im März bei mir im Kurs noch doziert, im Stehen, eine Viertelstunde ohne Skript, und ich habe immer gesagt, Zita, wie machst du das? Und dann hat sie gesagt, ich mache gar nichts, ich kriege alles von oben, was ich sagen muss, ich muss gar nichts wissen. Das kommt alles durch mich hindurch, und das ist so mein großes Vorbild. Zita ist mein großes Vorbild, die große, die große weise Dame, nicht alt, weise. Die große weise Dame von San Esprit, und sie ist auch immer noch in unserer Mitte, da bin ich fest überzeugt, ja. Also, und das ist mein Vorbild, und das ist ich denke, das ist eine Gnade, wenn man das erleben darf. Es ist wirklich eine Gnade. Und deshalb bin ich so, so dankbar, dass ich bei San Esprit dozieren darf und dass ich da meine Kurse eigenverantwortlich leiten darf. Also, es ist oft eine Herausforderung, weil ja viele, ähm, wie soll ich sagen, verschieden gepolte Menschen in einem Kurs sind. Die – es ist meine Aufgabe, sie unter einen Hut zu bringen. Das ist nicht immer leicht, und es ist anstrengend, aber es ist eine große Freude und für mich eine Gnade.
Rolf Glogg: Das hast du ja wahrscheinlich auch mit den Klienten. Du hast vorhin kurz angetönt, dass du auch in die Praxis bist, gut besucht, aber du musst auch aufpassen, dass du dich nicht überforderst. Wie sieht denn das auf der energetischen Seite aus, wenn man sich auf verschiedene Menschen einlässt, die zum Teil auch wie schwarze Löcher Energie saugend daherkommen? Ähm, bekriegst du diese Energie? Bist du damit ausgestattet, oder musst du dir manchmal bewusst sein, da muss ich jetzt stoppen oder da muss ich jetzt mich ein bisschen zurücknehmen?
Anke-Marie Waldmann: Also, bis jetzt ist es mir recht gut gelungen, alle diese Menschen unter einen Hut zu bringen, und so richtig schwarze Löcher hab ich noch nie gehabt in meinem Kurs. Also bis jetzt war es immer. Es gibt immer wieder mal Menschen, die möchten nicht so sehr diese geistigen, diese Basis, diese universellen Gesetze, die als Basis unserer Arbeit sind. Das sind Menschen, die einfach noch mehr im Verstand sind, die über den Verstand mehr funktionieren und die möchten, die haben ein Problem damit mit, wenn man jetzt ein bisschen länger zu diesen geistigen Gesetzen, universellen Gesetzen etwas sagt. Das möchten die nicht so gerne hören, die möchten lieber praktisch arbeiten, was wir ja auch ganz viel tun. Wir arbeiten ja ganz viel praktisch, und trotz alledem ist es wichtig, die geistigen Grundlagen zu verstehen, dessen, was man da macht. Ja, da sind aber immer wieder mal auch Leute dabei, die das dann ja, die finden das dann langweilig. Aber okay, ich denke mir immer, wenn das so ist, sie haben ja noch ein paar Module Zeit, und wenn wir einen, einen Kurs abschließen, und wir haben das Abschluss Modul, und wir haben dann die letzte Feedbackrunde, und was da rüber kommt, wie die Menschen in diesen Kursen gewachsen sind, wie sie, die, wie sie lernen, die Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen. Also es ist ja nicht nur, dass wir Heilen lehren, sondern was wir machen, ist Persönlichkeitsbildung pur.
Rolf Glogg: Ja.
Anke-Marie Waldmann: Und wie oft freue ich mich dann, wenn, wenn so kommt, endlich weiß ich, wer ich bin, und endlich weiß ich, welche Bedürfnisse ich habe. Und endlich habe ich den Mut, meine Bedürfnisse zu leben. Manchmal haben sie sich von ihren Männern getrennt, die Frauen. Und haben sich eigene Wohnungen genommen, weil ihnen plötzlich klar geworden ist, dass dieses Leben ja nicht mehr taugt, wenn man nicht mehr so zusammenpasst.
Annette Müller: Genau. Und genau deshalb, um das zu vermeiden, bieten wir in der Ausbildung einen Partnerrabatt an. Weil die Entwicklung so dramatisch ist. Also, ich meine, es haben sich nicht nur Frauen von ihren Männern getrennt, sondern auch die Männer von ihren Frauen.
Rolf Glogg: Gut, dass das gesagt ist.
Annette Müller: Und es haben auch Paare wieder zusammengefunden.
Anke-Marie Waldmann: Ja, ja.
Rolf Glogg: Noch schöner.
Annette Müller: Das muss man eben auch dazu sagen. Okay, wir machen die jetzt gemeinsam, und dann entwickelt man sich gemeinsam nach vorne, und nicht, dass der eine sagt, also jetzt spinnt er ganz, ja, und dann geht es noch weiter auseinander. Das ist, wenn, wenn der eine so eine wirklich raketenhafte Entwicklung sozusagen erfährt und das macht, und dann will man sich auch nicht mehr aufhalten lassen. Man möchte dann auch nicht mehr länger klein sein.
Anke-Marie Waldmann: Richtig
Annette Müller: Ja, es geht ja auch in den Familien oft so um, wir sind nix, wir können nix, wir sind klein, unbedeutend, und wenn wir durchs Leben einigermaßen gut durchs Leben kommen, haben wir schon Glück gehabt. Oder bist du glücklich, wenn du deine Karriere auf der Karriereleiter dann eben nach oben gekommen bist? Das sind alles so Dinge, die uns so fesseln und klein halten. Also, es ist schon so, dass diese Ausbildung, es ist fast so, als wäre das Gehirn in eine eckige Vase gesteckt worden, die so ganz eng ist, ja, und nichts Anderes zulässt. Es ist ja unser Gehirn, mit dem wir tatsächlich auch heilen. Wir brauchen das funktionierende Gehirn, die Materie, die körperliche Materie, um einen Fuß vor den anderen setzen zu können, um ein Ziel zu haben, was wir verfolgen, ganz bewusst. Und da ist es eben so, da geht es eben so raus. Diese Phase geht so auf, und das gehört zusammen mit dem Bewusstsein, kann sich ausdehnen und kann dann so viele Aspekte mehr, dann eben auch leben, und man fühlt diese Freiheit, und das ist wie, endlich frische Luft atmen zu können und endlich zu spüren, wer man so ist. Und dann ist es natürlich schwierig für andere, ähm, diese Veränderungen auch wirklich wohlwollend zuzulassen. Weil, sehr oft ist es ja so, dass, dass die anderen, die lieber bequem im Sessel bleiben und weiterhin diese eckige Art zu denken pflegen möchten, weil es wirklich bequemer ist, ja auch irgendwie nicht so gut dastehen. Wenn jemand anders dann plötzlich so zu Größen aufsteigt, dann guckt man dann so hin und fühlt dann die eigene Kleinheit, und das ist so unangenehm. Deshalb mag man ja auch oft den anderen, du bleibst jetzt klein bei uns. Deshalb bieten wir eben Partner und Paar-Rabatt an. Wir haben schon ganze Familien gehabt.
Rolf Glogg: Ah ja?
Annette Müller: Vater, Mutter, zwei Kinder. Also zwei, ja, kleine Kinder, aber eben die Kinder. Hat die ganze Familie in der Ausbildung gehabt. Ja, dass sich das alles so homogen und harmonisch weiterentwickeln kann.
Rolf Glogg: Ja, das ist natürlich schon. Wenn man schon so früh bei den Kindern ansetzen kann, kann man die ganze Entwicklung in eine Richtung lenken, die dann diese Homogenität bringt. Aber besteht da nicht die Gefahr, dass jetzt zum Beispiel Partner geht mit seinem Partner mit, um ihm Gefallen zu tun? Doch ich bin offen, ich mach das, ich schau mal rein, dass dann die Konflikte erst aufbrechen oder dass zum Beispiel in einer Familie jemand wie unterdrückt wird, weil, er muss jetzt drei, drei von vier schwingen, und der vierte fühlt sich außen vor. Kommt Ihr nie in solche Situationen?
Annette Müller: Nein, weil, die Bewusstseinsveränderung findet statt. #00:21:05-9#
Anke-Marie Waldmann: Ja, ja und
Annette Müller: Es führt kein Weg dran vorbei. Wenn man in den Swimmingpool geht, und da ist Wasser drin, vorausgesetzt. Dann wird man nass. Und wenn die ganze Familie in den Swimmingpool geht und es ist Wasser drin, dann wird die ganze Familie nass. Da kann sich dann niemand rausnehmen. Also, es passiert, weil, solche Dinge werden erlebt, solche Dinge werden in die Praxis umgesetzt, man erlebt Heilungen, die man nicht begreifen kann.
Rolf Glogg: Mhm. #00:21:40-2#
Annette Müller: Man beobachtet sie, man macht sie unter Umständen nicht selbst, weil man sich nicht traut, aber man beobachtet sie zumindest. Und allein das schon verändert das Denken. Alleine, wenn jetzt Leute hier QS24 anschauen und davon hören und das nicht glauben. Und sagen, das ist kann nicht sein, es verändert trotzdem was im Denken.
Anke-Marie Waldmann: Ein Keim wird gelegt.
Annette Müller: Ja genau! Ein Keim wird gelegt.
Anke-Marie Waldmann: Und wenn wir ausbilden, dann erleben wir ja auch, dass sich der ganze Mensch verändert. Der Mensch bringt seine Grenzen, und er hat ein ganz anderes Bewusstsein. Das heißt, das ganze Leben verändert sich dahingehend, dass man plötzlich ganz andere Ziele hat. Die bewegen sich nicht mehr nur im materiellen Bereich, sondern wir ändern unsere Einstellung zu den Dingen. Ja, wir ändern komplett unsere Einstellung zu den Dingen, und wir werden weicher, weil wir viel bewusster mit dem Geist arbeiten und weil wir wissen, wir wissen von Herzen, dass wir keine Opfertiere sind.
Annette Müller: Genau, hahaha.
Anke-Marie Waldmann: Wir sind keine Opfertiere, wir sind kostbare, große, wertvolle Geschöpfe. Und das leben wir, und dann kann dann kann man auch Konflikte in der Familie ganz anders angehen, mit viel mehr Verständnis, weil, ich kann ja nicht Heilerin sein, wenn ich kein Verständnis für Menschen habe. Und wenn ich das nicht zuerst in meiner Familie habe für die Menschen, die noch nicht mitgegangen sind. Mein Mann ist Ingenieur, und weißt du, wie ich das mache, dass er mit mir mitgeht? Wir machen jeden Morgen nach dem Frühstück eine sogenannte Morgenandacht, und ich lese ihm aus diesen spirituellen Büchern vor, die ich gelesen habe, auch die wir in der Schule so benutzen, damit er diesen Weg mitgehen kann, damit er weiß, was ich weiß, damit er weiß, was ich lese, dass er, damit er weiß, wie ich denke, und auf diese Weise, ähm, haben wir das gut im Griff. Ja, also, es gibt, und wir diskutieren dann darüber, wir unterhalten uns drüber, die Dinge, die er nicht versteht, die erkläre ich ihm dann, und das ist eine super Methode.
Rolf Glogg: Aha, also, du bist dann keine, um mal technisch zu sprechen, keine Blackbox mehr für ihn. Du bietest ihm an, daran teilzuhaben, und er kann dann immer noch beurteilen, ist das, was für mich oder eben ist, nichts für mich, und die Konsequenzen ziehen könnte auch passieren, aber es wunderschön, wenn das das so passiert.
Annette Müller: Voller Bewunderung.
Anke-Marie Waldmann: Ja, er geht voll mit. Also, mein Mann unterstützt mich in jeder Hinsicht, und das wundert mich immer, dass selbst jüngere Frauen mich oft fragen, ja, und was sagt dein Mann dazu, dass du dauernd da im Chiemgau bist? Der ist ja dann immer alleine. Dann sag ich immer, mein Mann? Wessen Leben lebe ich denn, ich lebe doch mein Leben, doch nicht das meines Mannes. Und wenn er mich nicht unterstützen würde, dann wäre ich nicht mit ihm verheiratet, ja. Und mein Mann unterstützt mich voll und ganz in jeder Hinsicht, und das ist wunderbar!
Rolf Glogg: Super Sache! Die Qualität der Beziehung kann nur gewinnen, dadurch also: gewinnt, wächst oder es werden die Konsequenzen gezogen, und letztlich ist das wahrscheinlich, auch wenn es schmerzt, immer noch das bessere Ende, als dass eine Partei in der Beziehung sich verbiegen muss oder resigniert oder sich unterdrückt fühlt.
Anke-Marie Waldmann: Und was so schön ist, ist ja auch, dass mein Mann immer noch arbeitet. Mein Mann ist ja auch über 70 und ist immer noch als Ingenieur auch tätig, und er liebt seine Arbeit über alles. Und warum soll er aufhören? Und so haben wir beide unseren Beruf, unsere Berufung, weil, er ist auch mit Leib und Seele Ingenieur, und so haben wir immer etwas zum Austausch. Wir können uns immer etwas erzählen.
Rolf Glogg: Schön. Ja, so lassen wir das jetzt grad stehen als letztes Statement, aber ich möchte noch gerne wissen von euch, wo man sich informieren kann, wenn man mit euch in Kontakt treten möchte, oder sich zum Thema belesen möchte.
Annette Müller: Also das Buch von meiner Mama, ich sage es nochmal, das heißt „Alles ist gut“, sie, der Name meiner Mutter ist Zita Kappler. Und der Untertitel: Alles ist gut – Nach einem langen, verrückten und was wars noch?
Anke-Marie Waldmann: Bunten und verrückten
Annette Müller: bunten und verrückten Leben. Genau, das ist sehr schön. Und die Heilerschule findet man bei www.san-esprit.de.
Rolf Glogg: Danke und danke euch für dieses wunderschöne Gespräch.
Anke-Marie Waldmann: Ich danke auch, vielen Dank!
Annette Müller: Danke dir.
Rolf Glogg: Ja, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, vor allem die Älteren unter Ihnen, es ist nie zu spät, sich weiterzuentwickeln und seiner Mission nachzugehen, sie überhaupt aufzudecken, zu erkennen. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse, und schauen Sie doch bald wieder bei uns rein, bis dann! Ich freue mich auf Sie!