Episode #020: Dank Buchzeichen zur Heilerin

Episode #020: Dank Buchzeichen zur Heilerin

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer bei unserem Format Sinn des Lebens, Dank eines Buchzeichens zur Heilerin. Wie ein Buch ihr den Weg hin zur Tätigkeit als Dozentin an der Heilerschule San Esprit wies, erzählt uns gleich Anke-Marie Waldmann. Sie ist heute bei uns als Gast von Annette Müller, Heilerin und Bewusstseins-Evolutionärin, Bleiben Sie dran!

Rolf Glogg: Hallo, Annette, hallo Anke-Marie! Herzlich willkommen! Ja, die Verbindung zur Heilerschule San Esprit bei dir, ist ein Buch.

Anke-Marie Waldmann: Ja.

Rolf Glogg: Was ist da vorgefallen? Buch runtergefallen?

Anke-Marie Waldmann: Also, ich muss da ein bisschen weiter ausholen, wenn ich darf.

Rolf Glogg: Ja!

Anke-Marie Waldmann: Die Geschichte beginnt im Jahre 2003, als mein Sohn zum ersten Mal an Krebs erkrankte, sehr schwer und 2014 sich ein Rezidiv zeigte und er wiederum schwer krank wurde. Und ich war wirklich auf der Suche nach alternativen Heilmethoden, hab recherchiert, hab meinen Sohn begleitet und war also fast zwei Jahre lang jeden Tag bei ihm im Krankenhaus. Und natürlich war ich verzweifelt über diese Lage. Es sah so aus, als würde es gar keinen Ausweg geben und wir würden unseren Sohn verlieren. Und in der Zeit eines Tages sitze ich zuhause und schlag eine Zeitung auf, eine Zeitschrift, und auf einmal fällt ein Buchprospekt heraus. Aus dieser Zeitschrift ein bunter, schöner, bunter Buchprospekt, und ich habe die Zeitschrift beiseitegelegt, habe mir diesen Buchprospekt genommen, hab ihn aufgeschlagen, und auf einmal habe ich in diesem Buchprospekt dieses Buch amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung gesehen, also als Vorschlag, als Lesevorschlag. Und als ich diese, dieses Titelbild sah, mit diesen zwei Händen mit dem Licht dazwischen, da ist es mir durch und durchgegangen. Und ich habe gedacht, das hört sich gut an, und das ist also, es war so. Ich hab es richtig verinnerlicht. Und ich habe gedacht, vielleicht, vielleicht kann es uns helfen, die neue Dimension der Heilung. Und ich hab mir sofort dieses Buch gekauft, und ich habe es gelesen. Also in jeder freien Minute habe ich gesessen und in diesem Buch gelesen. Und als ich zu dem Kapitel kam, in dem die Atlas Reposition beschrieben wird, habe ich plötzlich gemerkt, dass ich meinen Kopf nicht mehr bewegen kann.

Rolf Glogg: Atlas Reposition. Wir sprechen hier von Halswirbelsäule.

Anke-Marie Waldmann: Genau, das ist Modul sechs, wird da drin beschrieben, was wir da für Möglichkeiten haben, als Heiler da einzugreifen. Und ähm ja, ich saß da beim Abendessen, und ich hab zu meinem Mann gesagt, das ist jetzt ganz komisch, ich kann meinen Kopf nicht mehr bewegen, Schmerzen, alles war, alles war verkrampft im Hals und in den Schultern, und dann war mir sofort klar, das muss ein Zeichen sein. Und ich hatte schon gesehen, als ich in dem Buch, Buch blätterte, dass, früher waren in dem Buch Heiler verzeichnet, es gab so eine Art Heilerverzeichnis hinten im Buch. Und dann habe ich da geschaut und hab gedacht, hm, Österreich, Schweiz, Bayern, alles so weit weg von uns, und dann habe ich weiter geschaut, und es war auch wie ein Wunder. Es wohnte eine amazingGRACE Master Heilerin 25 Kilometer weg von uns im Raum Stuttgart. Und die habe ich dann am nächsten Tag angerufen und hab sie um einen Termin gebeten. Und ich habe dann, drei Tage später, war das glaube ich, einen Termin bei ihr bekommen, und ich habe bei ihr auf der Liege gelegen, und eineinhalb Stunden später war mein Kopf wieder frei, ich konnte ihn wieder bewegen, und ich hatte keine Schmerzen mehr. Und irgendwie vom Herzen her war mir klar, das ist ein Zeichen. Es ist möglich, vielleicht möglich, dass wir für unseren Sohn Olaf hier Hilfe finden. Ich habe dann mit dieser Heilerin auch gesprochen über unser Thema, also mein Sohn, die Erkrankung meines Sohnes, und ob ich mit ihm kommen dürfte, und da hat sie gesagt, ja, herzlich gerne! Nun war es aber so, dass mein Sohn, während er im Krankenhaus war und ich immer wieder Bücher las über alternative Heilmethoden, und ihm sagte, vielleicht hilft dir dies oder vielleicht hilft dir das, und er sagte immer wirklich drastisch zu mir, Mutti lass mich mit deinem Scheiß in Ruh, ich ziehe das jetzt hier durch.

Rolf Glogg: Also in Erwartung, dass es zum Schlimmsten führen würde.

Anke-Marie Waldmann: Ja. Und deshalb hatte ich, habe ich, ich habe mir immer Gedanken gemacht, ich habe das Buch natürlich dann zu Ende gelesen, hab mir Gedanken gemacht, was kann ich tun, um meinen Sohn zu überzeugen, dass er mit mir geht, zu dieser Heilerin. Und ich hatte so gar keinen Mut, mit ihm darüber zu sprechen, weil ich, weil ich dachte, wenn er jetzt nein sagt, wenn er das ablehnt, dann hat er keine Chance zum Überleben. Und dann ergab es sich, dass mein Sohn mich anrief, das war in dem Jahr 2016, kurz vor Himmelfahrt, und er sagte, er fragte mich am Telefon, ähm, ob er mit seinem Partner bei uns übernachten könnte. Sie seien in Bad Waldsee. Mein Sohn war ein Oldtimerfan und er sagte, wir sind nach Bad Waldsee gefahren, auf ein Oldtimertreffen, und ich wollte fragen, er lebte in Hessen, können wir vorbeikommen und bei euch übernachten auf dem Heimweg am Samstag. Und da hab ich gesagt, ja, gerne. Und sie haben bei uns übernachtet, und ich hab gedacht, jetzt wieder so eine Gelegenheit, wo ich ihnen sagen, wo ich ihn fragen kann. Und ähm

Annette Müller: Ich hatte, du hattest dann noch so ganz spannend erzählt, dass er dir aber gesagt hätte, du würdest ihn nicht mehr erkennen.

Anke-Marie Waldmann: Richtig, ja genau, ja. Genau, danke, dass du mich erinnerst, Neti. Als er dann sagte und ich sagte, ja, ihr könnt ja gerne bei uns übernachten, natürlich, Olaf. Und er sagte, aber Mutti erschrick dich bitte nicht, wenn du mich siehst, denn du wirst mich nicht mehr wiedererkennen.

Rolf Glogg: Mhm.

Anke-Marie Waldmann: Ja. Und ich hab mich dann auf das Schlimmste gefasst gemacht. Also, ich hab mich innerlich darauf vorbereitet. Ich habe ihn ja durch die Hölle gehen sehen, im Krankenhaus. Ja, und als er dann aus dem Auto ausstieg, war es also wirklich. Ich musste mich sehr zusammenreißen, weil, er sah sich gar nicht mehr ähnlich. Haut und Knochen, er konnte kaum noch alleine laufen, er hatte nicht mehr sein Gesicht, er hatte ein völlig anderes, entstelltes Gesicht, und ich wusste, als ich ihn sah, dass, ja, es geht jetzt zu Ende mit ihm, ja. Ja, und dann haben sie bei uns übernachtet, und ich habe dann, ich habe nicht sagen können. Ich, ich war, ich hatte einfach nur, ich habe einfach nur gedacht, wenn er jetzt nein sagt, dann ist das das Ende seines Lebens.

Rolf Glogg: Und das wolltest du nicht hören.

Anke-Marie Waldmann: Und ich wollte das Nein nicht hören, ja. Ja, ja, ja, und ich habe mich wirklich nicht getraut, und als sie dann am nächsten Tag ins Auto eingestiegen waren, habe ich mein Herz in beide Hände genommen, und ich hab gesagt, Olaf, würdest du mit mir zu einer Heilerin gehen? Und er sagte, ja Mutti, und glauben Sie mir, ich wäre beinahe zusammengebrochen. Ich wäre beinahe zusammengebrochen, und ich hab dann, ich hab dann gesagt, okay, während ihr jetzt unterwegs seid nach Hessen, rufe ich bei der Heilerin an und frag sie um einen Termin. Und dann habe ich auch angerufen und habe den Termin bekommen für die Woche drauf, Dienstag, das war die Woche vor Pfingsten, Dienstag 14 Uhr, und ich habe dann meinen Sohn angerufen im Auto, habe gesagt, Olaf, am Dienstag um 14 Uhr bei der Frau Ilg vorm Haus in Leonberg. Und dort haben wir uns getroffen. Ja, und dann lag mein Sohn auf der Liege. Dreieinhalb Stunden lang hat sie gearbeitet, dreieinhalb Stunden, und der Simon, sein Partner und ich, wir saßen da dabei. Wir haben das alles beobachtet. Nach dreieinhalb Stunden stand der von der Liege auf, und es war wie ein Wunder. Er stand da, er dieser Mann, der vorher vor Schwindel nicht mehr geradestehen konnte. Ihm war ständig schwindlig, der ohne Krücken nicht mehr laufen konnte. Er stand kerzengerade. Die Heilerin gab ihm ein Glas Wasser. Er nahm dieses Glas Wasser, nippte dran. Und Simon, sein Partner sagte, Olaf, weißt du eigentlich, dass du da stehst, dich nirgendwo fest hältst und ein Glas Wasser in der Hand hast? Und Olaf sagte ja, und er sah wieder aus wie Olaf, und es war wie ein Wunder.

Rolf Glogg: Wirklich sehr berührend und authentischer, als du das jetzt erzählt hast. Ich habe das mitgefühlt, ging es gar nicht, also wunderschön, dass das dann.

Annette Müller: Und ich, ich kann mich so gut daran erinnern, dass sie im Unterricht beim Modul Eins sitzt, also direkt dort, also quasi als erstes, fast neben mir, und ich möchte gerne wissen, wie die Leute zu uns gefunden haben. Dann erzählt sie diese Geschichte, und ich bin, und wir sind alle wirklich so was von berührt und ergriffen, und das war so schön, das zu hören, weil wir da alle, sozusagen alle diese Heiler, die jetzt beim Modul Eins erst sind, wissen, was sie erreichen werden können. Weil, sie haben es ja von ihr gehört, was das mit Menschen machen kann und was sie in Zukunft bewirken werden. Also das war so grandios. Also war wirklich, es war ein Moment auch für mich, wo ich mir dachte, ich danke meinem Schicksal. Ja, ja, also es geht ja noch weiter.

Anke-Marie Waldmann: Die Heilerin hat eben dann angeboten, dass er die beiden weiteren Nachmittage auch kommen könnte, was er sehr gerne angenommen hat. Und nachdem also, ich bin da nicht mehr dabei gewesen, ich bin dann zu Hause geblieben, und er hat danach, nach dem dritten Nachmittag hat er dann gesagt, Simon, ich fahre nach Hause, ich fahre nach Hause. Er war ein leidenschaftlicher Autofahrer. Und Simon hat gesagt, nein Olaf, das kommt überhaupt nicht in Frage, das lasse ich nicht zu. Und ich habe dann sofort angerufen bei San Esprit und wollte mich anmelden, und dann habe ich gehört, ich wollte sofort anfangen. Also, der nächste Kurs hätte auch bald begonnen, im Juni, und ja, und dann sagte man mir dort, ja, tut uns leid, Frau Waldmann, der Kurs ist schon voll, aber wir können Sie auf eine Warteliste setzen, ohne dass wir Ihnen große Hoffnung machen können. Und ich war total verzweifelt und hab dann mit der Frau Ilg gesprochen, mit der Heilerin, und sie hat mir gesagt, es hat alles einen Sinn. Dann fangen Sie eben im Oktober an, und bis und dann können Sie sicher sein, dass Sie dort dann auch die richtigen in die richtigen Kreise kommen, dass Sie die richtigen Mitschüler haben, und da werden Sie sich wohlfühlen. Und das hat mich so getröstet, weil, ich wollte unbedingt anfangen. Ich, ich empfand das wie ein Wunder. Ich habe gedacht, wenn es so was Wunderbares gibt, dann muss ich das lernen, und ich konnte es überhaupt nicht erwarten. Können Sie das verstehen?

Rolf Glogg: Ja, das kann ich gut verstehen, das ist dann die, die Fügung, die sein muss. Es hat wirklich, wie sie gesagt hat, da einfach nicht gepasst, und das musste der Moment, wo das ganze Umfeld mit den Mitteilnehmern, die Gesamtenergie einfach stimmte.

Anke-Marie Waldmann: Ja, ganz genau, und dann musste ich halt bis Oktober warten. Das war für mich eine unglaubliche Geduldsprobe. Ich war ja schon immer auf der Suche nach so. Ja, ich war auf dem spirituellen Weg. Ich war schon lange auf der Suche nach anderen Möglichkeiten im Leben. Ich wusste, da gibt es noch was Anderes. Ich hatte auch verschiedene Seminare gemacht, die sich mit, mit geistigem Heilen beschäftigen, aber nie in einer Größenordnung, wie wir das in San Esprit vermitteln.

Rolf Glogg: Mhm.

Anke-Marie Waldmann: Und ja, und dann habe ich im Oktober begonnen. Dann hatte ich noch so eine fürchterliche Fahrt zur Schule hin, mit Stau, und ich weiß nicht was. Ich landete mitten in München, und es kam, ich kam nicht voran, und ich wollte pünktlich sein. Und schließlich stand ich völlig demoralisiert, ähm, stand ich vor der Villa San Esprit und hab gedacht, warum tue ich mir das an? Bin ich verrückt geworden? Und dann komme ich in dieses Haus, und es war warm. Es war ja im Oktober, es war ungemütliches Wetter, es war regnerisch, kalt, grau, und ich komme in dieses Haus, und es war ein Duft nach der Suppe, nach dem Eintopf, den es dann immer gibt.

Annette Müller: Gab.

Anke-Marie Waldmann: Gab, gab, leider ja.

Annette Müller: Gibts jetzt nicht mehr.

Anke-Marie Waldmann: Und dann kam die Tutorin und hat mich begrüßt und hat gesagt, ich könnte mir ein paar Hausschuhe nehmen, und dann soll ich doch bitte in den Speiseraum kommen, wo alle beieinandersitzen und sich erst mal Kennenlernen bei einer Suppe, und ich komm da rein, und ich habe mich sofort wie zu Hause gefühlt. Ja, es war so schön. Und alles hat sich dann aufgelöst, mein ganzes inneres Chaos hat sich aufgelöst, ich habe mich wohlgefühlt, und ja, das war’s. Das war mein Weg zu San Esprit.

Rolf Glogg: Wow. Und du hast die Methode angesprochen, oder der Buchtitel war amazingGRACE, und ist das auch die Heilmethode, die dahinter steht?

Annette Müller: amazingGRACE heißt die Heilmethode. Die habe ich amazingGRACE genannt. Ähm, ich habe ja eine Ausbildung nach der anderen gemacht, weil mich das ja auch so. Wie soll ich sagen? Ähm, weil es mich ja auch so getroffen hat, dass mir ein Heiler oder Heilung helfen konnte mit meinem Zustand, mit dem, mit der Atlas Verletzung, also mit dieser, mit dem Wirbelsäulen Kontakt und mit diesen ganzen neurologischen Ausfällen und diesen ganz, ganz schlimmen Schmerzen, und ich dann eben das auch erfahren habe, wenn es so etwas Fantastisches gibt, dann möchte ich das auch unbedingt lernen, und das habe ich dann in die Tat umgesetzt und wurde immer gefragt, ja, was machst du denn da und dann sag ich, ja ich lege da Hände auf oder ich heile, das ist geistiges Heilen. Dann fragten die Leute aber, was ist das genau? Und dann hab ich ganz lange mir überlegt, wie könnte ich das denn nennen, was ich da mache, weil ich habe gemerkt, das ist was ganz besonderes. Ich habe, es wurde mir gezeigt bei diesen ganzen wunderbaren Ergebnissen, wie zum Beispiel auch solche Sachen, dass jemand wirklich sterbenskrank, dann wie das blühende Leben wieder aufsteht von der Liege. Es war ja mein Alltag. Und dann hab ich mir gedacht, wie heißt das? Und dann gab es für mich wirklich nur eine Möglichkeit. Das heißt amazingGRACE. amazingGRACE! Ich, wie soll ich’s sonst nennen, ich habe da keine Erklärung für es ist Gnade! Es ist erstaunliche Gnade, was da passiert, weil, ich kann mir gut vorstellen, dass vielleicht in 50 oder 100 Jahren die Wissenschaft wirklich eine ganz exakte mathematische Formel dafür auch sozusagen erkennt und erforscht. Aber zum heutigen Zeitpunkt ist es schon Miraculös, also amazingGRACE. Erstaunliche Gnade. Und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich dann getraut habe, auch diesen Namen zu verwenden. Weil, für diesen Namen, mit diesem Namen kommt ja auch eine unglaubliche Verantwortung. Und das Buch beschreibt die Ausbildung. Annette Bokpe, die investigative Journalistin, die hier auch schon gesprochen hat und von dieser Entstehung des Buches erzählt hat, die hat ja daran teilgenommen an der Ausbildung, um das Haar in der Suppe zu finden, weil sie sagt, das kann gar nicht sein!

Rolf Glogg: Aha, sie war als investigative Journalistin

Annette Müller: im Kurs, ja! Und deshalb heißt das amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung. Und sie beschreibt dann eben ihren eigenen Werdegang, ihre Zweifel und wie sie versucht hat, dann doch irgendwie noch zu finden, dass das, was ihr erlebt, dann doch nicht stimmt, so ungefähr. Man könnte schon meinen, wenn man da dabei ist, das eben miterlebt, irgendwas hat man mehr in den Tee getan, weil es so unfassbar ist für den Verstand. Es sprengt den Verstand. Es gibt schon Menschen, die sagen, ja, ich weiß das, dass es das gibt, weil es ja in vielen, vielen Büchern beschrieben wird, so wie du gesagt hast, viele Bücher, viele Techniken. Das hat alles seine Relevanz. Aber die Theorie hilft nicht weiter, es hilft wirklich nur, das in die Tat umzusetzen und das Wahrhaftige. Also das nicht nur in die Tat umzusetzen, sondern in die Realität zu bringen, das heißt, in unsere tatsächliche Wirklichkeit.

Rolf Glogg: Ja, und manchmal braucht es eben den Leidensdruck, den auch dein Sohn erfahren hat, um sich wirklich darauf einzulassen.

Anke-Marie Waldmann: Ja, die Umorientierung, das Vertrauen. Mein Sohn hatte vollstes Vertrauen in die Methoden der Schulmedizin und hat sich voll hingegeben. Was ja aber auch bedeutet, dass man die Verantwortung für sich selbst ein Stück weit abgibt, sonst ist das ja gar nicht möglich. Man gibt ja die Verantwortung für das eigene Leben in die Hand der Ärzte und Chirurgen. Und deshalb, das bedeutet natürlich eine Rückbesinnung auch auf sich selbst, ja, und das Zulassen. Und mein Sohn hatte überhaupt nichts mit all diesen Dingen am Hut. Deshalb war ich auch so, ja so mutlos. Ich wollte ihn nicht fragen, ich wollte dieses Nein nicht hören, wie du vorhin schon gesagt hast. Und das hätte, das hätte ich, glaube ich, gar nicht so verkraftet. Aber das Ja, wow, das war.

Rolf Glogg: Und wahrscheinlich hat es auch bei dir diesen Prozess gebraucht, dieses, „das Nein nicht hören wollen“ und dann wirklich in letzter Minute oder zu einem, einem Zeitpunkt, wo es wirklich fast schon zu spät war, das Ja zu hören, das hat auf ihn gewirkt und schlussendlich auch auf dich, dich dann auf die Ausbildung einzulassen. Also wenn man das rückwirkend so ansieht, das ist unheimlich bewegend, und irgendwie muss man trotzdem sagen, gut ist es so gekommen.

Anke-Marie Waldmann: Ja

Rolf Glogg: Also auch im Sinne von, dass die die Heilmethode jetzt von wieder einer Person mehr in die Welt getragen wird und sich ebenso vervielfältigen kann.

Anke-Marie Waldmann: Ja. Und der Olaf vor allen Dingen hat ja dann auch das Vertrauen in diese Methode wiedergewonnen. Also er hat, praktisch es war wie religio Rückbesinnung zum Geist für ihn, ja. Rückbesinnung war das für ihn. Hey, was geht da ab? Was passiert mit mir? Er hat natürlich darüber nachgedacht, und, und er hat das total unterstützt, dass ich dann diese Ausbildung gemacht habe. Er fand das super schön. Er hat mich immer bestärkt, und natürlich konnte ich ihm dann auch Heilenergie senden, ist ja klar.

Rolf Glogg: Ja, und das dann wirklich von beiden Seiten aus tiefster Überzeugung.

Anke-Marie Waldmann: Ja, ganz genau für mich war das natürlich bitter. Ich hab aber, ich muss sagen, ich habe zu meinem Sohn immer ein sehr inniges Verhältnis gehabt, weil er war ja homosexuell. Und er hat immer zu mir gesagt, Mutti, wenn wir homosexuellen Männer einen, einen Freund brauchen, dann ist das immer unsere Mutter. Nur leider haben viele eben diese Mütter verloren, weil viele Familien damit nicht umgehen können. Aber ich bin froh, dass ich dich habe und dass ich mit dir alles teilen kann. So waren wir sehr eng miteinander, und, ähm, ja, und ich, es hat mir wehgetan. Es hat mir im Nachhinein manchmal, wenn ich darüber nachdachte, wie ich zum geistigen Heilen gekommen bin, wehgetan, und ich habe manchmal gesagt, weißt du Olaf, dass du darum so leiden musstest, dass ich diesen Weg finde, das tut mir manchmal leid. Ja, da hab ich, da hab ich wirklich dann bisschen damit zu kämpfen.

Rolf Glogg: Jetzt hast du immer noch damit zu kämpfen?

Anke-Marie Waldmann: Nein, nein, eigentlich nein. Damit habe ich nicht mehr zu kämpfen. Also, das ist kein Kampf. Also, Kampf ist vielleicht auch der falsche Ausdruck, aber ja, es war für mich schon immer eine Situation, wenn ich daran dachte, dass das er so leiden musste und ich dadurch meinen Weg fand.

Rolf Glogg: Mhm. Ja, aber ich glaube, es ist meine Wahrnehmung, das musste wirklich soweit kommen. Es musste es musste, es musste einfach sein, es war der Weg, der dann die Überzeugung und die Öffnung auch ausgelöst hat.

Anke-Marie Waldmann: Ja, ja, es war wichtig, es war für uns beide wichtig. So sind wir aneinander gewachsen sozusagen ja. Und er hat Einiges, er hat Einiges auch für sich selbst mitgenommen aus dieser ganzen Heilung, Heilungsgeschichte. Wir haben uns dann auch sehr, sehr intensiv über diese geistigen Zusammenhänge, über die universellen Gesetze. Er war dann neugierig, und wir haben auch uns darüber unterhalten können. Vorher hätte er immer gesagt, Mutti, hör bloß auf, so ein Blödsinn sowas brauchst du mir nicht erzählen, damit habe ich nichts am Hut, ja.

Rolf Glogg: Und dann die totale Öffnung.

Anke-Marie Waldmann: Ja.

Rolf Glogg: Hingabe und Öffnung.

Anke-Marie Waldmann: Ja.

Annette Müller: Was dann noch so schön war für uns alle mit ihr im Kurs. Wir haben ja zu jedem Modul immer wieder von den Fortschritten ihres Sohnes gehört, weil sie immer berichtet hat. Ja hat ja mit ihrem Sohn dann gearbeitet, wenn sie nach Hause kam, und es war wunderschön, und irgendwann hat sie uns dann allen diese tolle Nachricht mitgebracht mit dem Fotobuch, dass der Sohn

Anke-Marie Waldmann: er hat seinen Partner geheiratet

Annette Müller: geheiratet hat und er hat ein Riesenfest und

Anke-Marie Waldmann: ja, die hatten ein wunderschönes Fest.

Rolf Glogg: Wow, also es ist alles in den, in den Platz gefallen, das hat sich dann alles so ergeben. Also, es hat ja auch auf mentaler Ebene dann wahrscheinlich ein Prozess stattgefunden, wo dann alles geöffnet wurde und auch – es ist gut, hast du das jetzt noch angeschnitten, auch der gesellschaftliche Aspekt, der möglicherweise, also ich sag das jetzt einfach so, möglicherweise zu seinem Zustand, zu seiner Krankheit überhaupt geführt hat oder dazu beigetragen hat. Und dann kam plötzlich die totale Befreiung.

Anke-Marie Waldmann: Ja, dann kam die totale Befreiung, weil, er war natürlich berufsunfähig, war voll berentet, und er hatte aber, aber sehr gut also auch hatte sich gut abgesichert, das heißt, er hat sein Leben auch aus finanzieller Hinsicht genauso fortführen können. Also, er ist nicht arm geworden dadurch, sondern er hatte gut vorgesorgt und konnte also wirklich gut leben. Und, und das war für uns alle, natürlich für die ganze Familie, war das unglaublich schön, das zu sehen, ja sich alles so gefügt hat. Ja!

Rolf Glogg: Eine wunderschöne Geschichte, die wir jetzt so, so mal stehen lassen.

Annette Müller: Denke nur, wir sollten jetzt, weil der Zuschauer ist, natürlich sehr neugierig. Wie geht es Olaf jetzt, oder was ist aus ihm geworden? Das wäre ganz gut, wenn du noch ganz kurz darüber berichtest wie

Rolf Glogg: Ja, gerne.

Annette Müller: wie er jetzt

Anke-Marie Waldmann: Also, Olaf ist 2019 im November gestorben, er hat ein neues Rezidiv bekommen. Er hatte dann einen Tumor in der Lendenwirbelsäule, in einem, also einem Lendenwirbel, und ähm ja, es ist dann ganz schnell gegangen. Also, er hatte keine Überlebenschance mehr. Es ging dann in den Spinalkanal, und er ist dann gestorben. Also, ich habe ihm noch ein bisschen das erleichtern können. Aber der Tod kam dann ganz plötzlich, weil die Nerven ja betroffen waren, und es gab dann keine Rettung mehr für ihn. Aber immerhin, er hat noch drei Jahre gelebt, und er hat sehr gut gelebt, und er hat alles auch. Er wusste ja, dass sein Leben am seidenen Faden hing, nach wie vor. Er hatte schlimme OPS über sich ergehen lassen müssen, er hat fast keinen Körperbereich mehr gehabt, wo er nicht operiert worden war, und das Leben war. Also, ich glaube, er hat sehr viel Disziplin gebraucht, um sein Leben so leben zu können. Er war, er war ein sehr disziplinierter Mensch, und er hat alle seine körperlichen Zustände sehr gut verstecken können, ja. Ja, und ähm ja, dann ist an seinem Todestag. Also, ich meine, ich war, ich war seit Jahren darauf vorbereitet, dass ich ihn irgendwann hergeben müsste, aber ich habe ihn nicht hergegeben. Er lebt mit mir. Und das ist die geistige Erkenntnis, die Ja, es gibt den Tod nicht. Ja, wir haben einen Körper, aber wir sind nicht unser Körper. Und es war am Tage seines Todes, bin ich natürlich, bekam dann die Nachricht von Simon, dass er morgens tot im Bett lag, und ich bin natürlich erst mal in ein tiefes Loch gefallen, und ich hatte aber am Nachmittag des gleichen Tages hatte ich bei einer auch schwer tumorkranken Frau, die auch im Sterben lag, ein Heiltermin. Die hatte mich gebeten, sie bis zum Tod zu begleiten. Ich konnte ihr sehr ihren Zustand erleichtern, indem ich ihre Schmerzen immer wieder lindern konnte, wenn ich bei ihr war. Ich bin immer zu ihr gefahren, und sie wohnte etwa 30 Kilometer entfernt von uns, und ich habe gedacht, ich muss dahin, die braucht mich, muss dahin, egal wie mein Zustand ist, irgendwie muss ich da hin. Und dann habe ich meinen Mann gefragt, ob er mich hinfährt, weil ich mich so kraftlos fühlte. Und irgendwann hatte ich plötzlich eine, hatte ich eine Idee im Kopf, und die Idee war: Mensch, Olaf, du bist doch jetzt ein großer Engel! Ich berufe dich in meine Transformationsebene, das ist unsere Heilerebene in der geistigen Welt. Ich berufe dich da hinein, und du hilfst mir zukünftig beim Heilen, und auf einmal war ich wieder voll in meiner Kraft, konnte dahinfahren, ganz alleine. Ich konnte die Heilsitzung machen, und ich habe ganz deutlich gespürt, dass Olaf von meiner Seite war.

Rolf Glogg: Also, er hat die Ebene gewechselt, um dich so zu unterstützen.

Anke-Marie Waldmann: Ja. Richtig. Immer noch.

Rolf Glogg: Wow.

Anke-Marie Waldmann: Und das ist jetzt, das ist so eine schöne Geschichte, weil das, was wir zu seinen Lebzeiten miteinander hatten, ist durch seinen Tod noch intensiver geworden, weil, ich habe ihn jetzt immer, wenn ich ihn brauche, bei mir.

Rolf Glogg: Schön.

Anke-Marie Waldmann: Und als er noch lebte, war er immer so weit weg.

Rolf Glogg: Wow, ich weiß gar nicht mehr, was ich sagen soll, also ich danke dir für diese offene und öffnende Schilderung, und ich muss jetzt leider wieder sachlich werden. Wo können wir uns informieren? Über die Methode, über das Buch, über das ganze Heilwesen?

Annette Müller: Also, das Buch heißt amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung. Gibt es in jeder Buchhandlung zu kaufen, im Internet, über jeden Internet Shop, und wer auf die Heilerschule selbst neugierig ist, der kann schauen unter www.san-esprit.de, also „s a n minus esprit, französisch Geist, punkt.de“.

Rolf Glogg: Dankeschön, ich danke euch beiden für

Annette Müller: Danke sehr

Anke-Marie Waldmann: Sehr gerne.

Rolf Glogg: fürs wunderschöne Gespräch

Anke-Marie Waldmann: Danke auch fürs hier sein. Dass ich hier sein darf, das freut mich sehr. Vielen Dank.

Rolf Glogg: Gerne.

Rolf Glogg: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Ich glaube, dieser Geschichte gibt es nicht mehr hinzuzufügen. Ich hoffe, dass Sie für sich ein paar Punkte und Impulse mitnehmen konnten. Weitere Informationen und Kontaktangaben zu unseren Gästen finden Sie auf unserer Homepage. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und schauen Sie bald wieder bei uns rein. Bis dann! Ich wünsche Ihnen alles Gute

Episode #020: Dank Buchzeichen zur Heilerin

Episode #019: Stationäres geistiges Heilen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute zu unserem Format Naturmedizin! Ich freue mich heute sehr, dass ich die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen hier habe und eine wundervolle Ärztin, Corinna Gessner, und eben Annette Müller, die Gründerin. Wir sprechen heute mal über die Möglichkeit, wie man wirklich das geistige Heilen in Verbindung mit der Schulmedizin und der ganzheitlichen Betreuung auch von Patienten wirklich ins Leben rufen kann und umsetzen kann, und freue mich sehr, dass wir heute darüber sprechen. Bleiben Sie dran!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette, hallo, liebe Corinna, mit zwei „n“, fast Namensvetterin! Ich freue mich sehr, dass ihr beide wieder da seid. Wir hatten ja schon mal schöne Interviews gemeinsam, und ich fand es ja schon immer faszinierend, dass du wirklich schon diese Klinik für geistiges Heilen stationär gegründet hast. Das ist ja auch wirklich was Tolles, auch in Verbindung mit der Schulmedizin. Und ja, jetzt wollte ich euch mal einladen, was es denn Neues gibt, ja.

Annette Müller: Also die erste Klinik für geistiges Heilen, wo man also stationär hinkommen kann, über mehrere Tage und dort eben seine wunderbaren Heilsitzungen bekommen kann, die hatte ich 2008 gegründet. Das war ein Bedürfnis der Menschen. Es wurde an mich herangetragen. Also, ich habe meine Praxis als Heilerin begonnen, und dann kam eben sehr viel Ansturm dadurch, dass sich die Erfolge herumgesprochen hatten, und da ich eben eine Villa gemietet hatte. Das ist eine sehr abenteuerliche Geschichte. Wie es da überhaupt dazu kam, habe ich in meinem Buch beschrieben „Ich gehe den Weg der Wunder“, und dann hab ich mir gedacht, ja, jetzt hast du dieses große Haus hier, mach was draus. Also bitte, biete den Menschen an, dass sie über mehrere Tage hier übernachten können, und bekommen ihre Heilsitzungen. Somit war die erste stationäre Klinik für das geistige Heilen, geistige energetische Heilen geboren. Und die gab es bis. Also, die gab es noch länger als bis zum Lockdown. Aber dadurch, dass wir eben an den Menschen nicht direkt arbeiten durften, ähm, hat die geruht. Und jetzt ist es so, dass wir auch das Gebäude aufgeben mussten wegen Eigenbedarf des Besitzers. Und wir haben jetzt uns auf die Suche nach einem neuen Gebäude gemacht und haben tatsächlich ein wundervolles Gebäude gefunden, und zwar also nicht im kalten Chiemgau, wo es auch sehr schön war, sondern noch in einer traumhaften Gegend, am Lago Maggiore.

Corina Klein: So schön.

Annette Müller: Am südlichen Ende des Lago Maggiore, wo der Lago in den Ticino fließt. Ist das richtig? Habe ich das richtig gesagt?

Corinna Gessner: Genau! Wo praktisch die Flussmündung des Ticino ist, in einer klimatisch wunderbaren Gegend.

Corina Klein: Du warst ja im April dort, gell.

Corinna Gessner: Genau.

Corina Klein: Und hast, wie fühlt sich’s denn dort an, also so auch von der Energie her? Ich meine, ihr seid ja da auch.

Corinna Gessner: Alles blüht und grünt, während hier noch es deutlich kälter ist, und man genießt die ersten Sonnenstrahlen, und es ist so, dass von innen wie von außen einfach die Atmosphäre sehr, sehr angenehm ist. Das heißt, wir können in diesem Anwesen, in dieser zukünftigen Klinik für stationäres geistiges Heilen, sowohl unsere Heilsitzungen anbieten über einige Tage je nach Bedarf und zusätzlich können die Klienten auch das Klima draußen wunderbar genießen, können schöne Wanderungen machen, wenn sie möchten, und das ist natürlich auch nochmal ein toller Synergieeffekt.

Corina Klein: Mhm. Ihr habt auch Bilder mitgebracht. Ich hab sie auch schon gesehen, es ist wirklich schon ein richtiger Traum, gell.

Annette Müller: Sehr eindrucksvoll. Da ist die Terrasse. Die Terrasse, die wirklich dazu einlädt, sich einfach hinzusetzen und die Seele baumeln zu lassen und zu sagen „Ich bin hier im Land der Wunder“.

Corina Klein: Ja, hahaha.

Annette Müller: Vor allen Dingen nachdem man eben seine Heilsitzungen bekommen hat und sich dann auch besser fühlt.

Corina Klein: Mhm. Wie war denn des jetzt bisher von sag ich mal von den Patienten, die bei euch in der Klinik waren? Ich weiß ja jetzt mittlerweile, ich hab jetzt grad vorher mit Alexander gesprochen, er hat mir gesagt in den letzten zwei Jahren ist der Hauptsuchbegriff bei Google Depressionen und irgendwie hats mich auch total getroffen, wo ich dachte, es ist so unfassbar was da passiert ist. Und jetzt ist natürlich, diese Menschen brauchen jetzt Hilfe.

Annette Müller: Ja, unbedingt. Also wir bekommen vermehrt also es war schon zu dem Zeitpunkt ab 2008 ein großer Bedarf an Intensivaufenthalten aber jetzt ist das, also das hat sich verdoppelt und verdreifacht und da wir das ja gar nicht bedienen können, jetzt auch weil uns das Gebäude gefehlt hat, und fehlt, ähm, haben wir das natürlich Gott-sei-Dank an unser großes Netzwerk weitergegeben, geben können. Also wir haben ein großes Netzwerk ausgebildeter Heiler, weil eben an diese Klinik angeschlossen die Heilerschule war, bzw. die Heilerschule existiert ja noch und aber die Klinik im Moment nicht mehr. Und da haben die Leute dann schon Hilfe gefunden. Aber dennoch ein stationärer Aufenthalt ist ganz etwas anderes als sich irgendwo in einem Hotel einzumieten und dann eben vormittags und nachmittags oder vielleicht auch dreimal in die Praxis eines Heilers oder einer Heilerin zu gehen. Also das ist schon ein Besonderes, wenn man dann eben in diesem Gebäude dann eben auch sein kann.

Corinna Gessner: Unbedingt und umgekehrt für mich als praktizierende Heilerin ist es auch eine wunderbare Lösung wenn ich die Klienten in einer stationären Klinik empfangen und heilen kann statt dass, ich zu ihnen hinfahre, weil das einfach praktikabler ist, wenn sie in die Klinik kommen und sich da unter einer bestimmten heilsamen Atmosphäre behandeln lassen.

Corina Klein: Mhm. So schön. Wie habt ihr denn jetzt eure. Ja wie sind eure weiteren Pläne? Gibt’s schon

Annette Müller: Ja, also wir haben dieses wunderbare Haus gefunden, vielleicht können wir noch ein bisschen mehr sehen. Ja, schau, da hast du also eine Glasfront da drinnen ist ein ganz großer Raum, da ist das jetzige Restaurant drin. Oben drüber sind jeweils sechs Gästezimmer, also wir haben wirklich tipp-topp eingerichtete zwölf Gästezimmer und wir möchten das gerne kaufen, wir möchten das käuflich erwerben, und wir würden uns riesig freuen, wenn wir da finanzielle Unterstützung finden könnten von Menschen, die sich dafür engagieren möchten. Also wir bieten dann eben natürlich auch für diese finanziellen Beträge Zinsen an. Also, wenn da jemand mit dabei sein will, herzlich willkommen, also, wir freuen uns sehr.

Corina Klein: Dann gibt es auf jeden Fall wahrscheinlich eher die Möglichkeit, dass man sich direkt an euch wendet, um einfach auch keine Ahnung mit euch und die ganzen Rahmenbedingungen überhaupt zu besprechen.

Annette Müller: Also, es existiert eine Seite im Internet, auf unserer Seite, wo wir das Projekt vorstellen und eben auch die Investitionsmöglichkeiten vorstellen, und ich glaube, das ist sehr interessant, weil gerade jetzt denken ja viele: Ach, wie sieht die Zukunft aus, was soll ich machen, was ist überhaupt noch sinnvoll, und ich glaube, in so ein Projekt seine Liebe und die Früchte seiner Arbeit hineinzugeben, ist also super.

Corina Klein: So schön! Ja, also, ich kann mir vorstellen, dass es da viele Menschen gibt, die diesen, die das spüren, gell was euer

Annette Müller: Ja

Corina Klein: Mhm. Oh, das ist dann jetzt von den kleinen schönen Balkonen, die man da gesehen hat.

Annette Müller: Genau, jedes Zimmer hat einen kleinen Balkon. Du kannst, von diesem Balkon hast du diesen traumhaften Ausblick. Also allein da zu sein, ist schon schön, und das besondere ist eben immer mein Motto, wir brauchen eine Synergie, wir brauchen nicht ein Gegeneinander, sondern immer ein Miteinander. Also, Schulmedizin und das alternative energetische Heilen ist von Anfang an mein Ziel gewesen, dass sich die zwei verbinden.

Corina Klein: Wie sieht denn also, das würde mich jetzt interessieren, wenn ich in so ein Projekt investieren würde. Wie sieht so, wie wird so ein Patient betreut, wenn er eine Woche da ist? Was hat der alles? Also was?

Corinna Gessner: Ganz unterschiedliche Beschwerden. Zum einen körperliche Beschwerden, die zum Beispiel Hautausschläge sein können, aber auch das Aufflammen von alten Viruserkrankungen, sehr oft Eppstein Bar Viruserkrankungen, die im Körper schlummern, aber auch Borreliosen, auch verschiedene rheumatische Probleme, und die treten dann vermehrt zutage. Und auf der einen Seite können wir das dann von der schulmedizinischen Seite her betrachten, aber energetisch mit geistigem Heilen behandeln. Und da ist halt eine Anlaufstelle, die die Menschen brauchen, die sonst fehlt oder sehr oft fehlt, und da macht es Sinn, dass halt nicht nur über einen Tag, sondern über mehrere Tage hinweg wiederholt zu behandeln, weil dann ja die Menschen einen intensiveren Effekt dabei spüren, der auch nachhaltiger ist.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Ja, es muss ich ja auch stabilisieren können. Also das heißt, wenn ich zu einem Heiler gehe, ich habe Probleme mit meiner Gesundheit oder vielleicht auch mit meiner emotionalen, mit meinen Emotionen, ich hab, bin verzweifelt, Zukunftsangst oder keine Perspektive und denke vielleicht anders als die anderen, bin irgendwie ausgegrenzt oder habe alles verloren oder überhaupt, musste Träume aufgeben. Und dann komme ich da hin und erlebe ah, es geht mir jetzt besser, dann komme ich zurück in meine alte Umgebung, und alles drückt wieder. Also, da sind die alten Informationen, da sind die alten Freunde, da sind die alten Familienmitglieder, die anders denken, die auf einen Herabschauen, einen nicht ernst nehmen. Oder man geht zu seinem Therapeuten oder zu seinem Arzt und wird nicht ernst genommen und dann zum Psychologen weitergeschickt, weil man keine Hilfe findet. Und das ist in einem stationären Aufenthalt ganz anders, weil da kann man eins aufs andere aufbauen, muss sich das so vorstellen, wie wenn ich einmal in ein Fitnessstudio gehe. Davon kann ich keine Muskulatur aufbauen, das muss aufeinander aufbauen, und da ist es auch so. Hier wird etwas weggenommen, was der Körper und die Seele nicht brauchen kann. Der ganze, das ganze System erholt sich, und dann geht es zurück in die alte Umgebung und wird dann wieder heruntergefahren. Und hier, wenn man dann mal so richtig aufgebaut ist und mit entsprechender seelischer Muskulatur wieder nach Hause kommt oder in die alte Umgebung, hat man eine ganz andere Resilienz, ein ganz anderes Standing. Also, es ist oft so gewesen, dass sich das Leben komplett verändert hat nach einem solchen stationären Aufenthalt. Das möchten wir gerne wieder verwirklichen.

Corina Klein: Schön. wie viel Therapeuten habt ihr so dann geplant, oder ihr habt ja schon Erfahrung mit dem Klinikalltag, sag ich mal. Wollt Ihr das so in der Größe wieder fortsetzen?

Annette Müller: Ja, also, wir möchten natürlich wachsen, das ist völlig klar, und der Bedarf gibt uns wirklich Recht. Also, die Klinik, die existiert hat, war ja schon sehr erfolgreich. Ja, das heißt nicht nur, wer heilt, hat Recht, sondern wer Erfolg hat, der Erfolg gibt ja auch Recht. Also, das heißt, hier haben wir enorme Wachstumsmöglichkeiten, weil der Bedarf ja wächst und wächst. Die Menschen waren vorher gesund, jetzt sind sie krank. Es ist, wie du sagtest, Depressionen, Sinnlosigkeit im Leben in unserer, gerade in der jetzigen Zeit, nimmt zu. Aber da geht es nicht nur um den emotionalen Zustand mit Ängsten und Verzweiflung und, ähm, keine Sinnfindung mehr möglich. Sondern es geht auch wirklich um die körperliche Auswirkung des Ganzen. Das ist ja, das ist ja nicht nur seelisch, sondern die Seele leidet, und sie drückt es durch den Körper aus.

Corinna Gessner: Genau und was wir anstoßen können, dass wir einfach die Selbstheilungskräfte der Menschen mit unserer Arbeit anregen, und wir erhöhen dadurch, dass die Menschen dann über einige Tage in der stationären Klinik, in diesem wunderbaren Gebäude sich aufhalten dürfen und sich auch untereinander natürlich dann auch austauschen können, erhöhen wir einfach die Chance, dass die Selbstheilungskräfte nachhaltig gestärkt werden. Und das ist natürlich mit dieser Klinik eine sehr große Chance, die vielen Menschen dann zugutekommen kann. Es ist einfach eine zusätzliche Möglichkeit. Also natürlich, bin ich einfach auch Ärztin, auch Schulmedizinerin, und Annette, du hast mich gebeten, dass ich dich dabei unterstütze, und ich tue das aus vollem Herzen, weil ich immer wieder festgestellt habe, dass dieses energetische Heilen doch sehr stark die anderen therapeutischen Möglichkeiten unterstützt und stärkt. Und ja, da bin ich sehr begeistert davon und freue mich auch sehr auf die Arbeit in dieser Klinik.

Corina Klein: Da sieht man schon, wie deine Augen funkeln.

Annette Müller: Jaja, haha

Corinna Gessner: Und ja, ich erhalte auch immer wieder Anfragen zum energetischen Heilen, und ich denke, dass es noch viel stärker sich entwickeln wird, und ja die aktuelle Situation auf der Welt, die pusht das eigentlich noch in diese Richtung.

Corina Klein: Schön mit der Klinik so die Schwingungen ein bisschen auf einen anderen Level bringen.

Annette Müller: Du hattest noch nach Therapeuten gefragt. Also seit wir bekannt gegeben haben, dass wir das, dieses Vorhaben, dieses Projekt hier in Angriff genommen haben, haben sich schon sehr, sehr viele bei uns gemeldet, die aktiv dabei sein möchten, und wir haben einige Ärzte in der Ausbildung. Also das sind nicht wenige, und wir haben auch Oberärzte in der Ausbildung. Das ist auch ein großer Erfolg. Also, das gibt uns wirklich Recht.

Corina Klein: Du hattest ja auch spezielle Ausbildungen für Ärzte angeboten auf Mallorca, gell.

Annette Müller: Ja und das machen wir dann dort.

Corina Klein: Ach schön.

Annette Müller: Also, dann ändert sich sozusagen die Ausbildungsstätte für die Therapeuten und die Ärzte. Das ist dann eben am Lago Maggiore und nicht mehr auf Mallorca.

Corina Klein: Und die Ärzte, die schon ausgebildet sind, die integrieren das jetzt in ihren Alltag. Was kriegt Ihr dann gerade so von denen für Rückmeldungen. Was hat sich so gewandelt, wie, wie sind die Patienten unterwegs, was ist gerade so der Stand der Dinge?

Annette Müller: Also, ich höre ganz oft, wenn sie dann soweit sind, dass sie tatsächlich das anwenden in ihrer Praxis, dass sie mir sagen, das war das i-Tüpfelchen, das habe ich gebraucht, weil ich jetzt wirksam arbeiten kann. #00:19:48-9#

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Und das ist ja das, was der Arzt möchte. Der Arzt möchte tatsächlich heilen, ja, und dann lernt er, dass er nur therapieren kann. Die Heiler möchten heilen, weil sie sich ja dazu berufen fühlen. Sie möchten anderen Menschen helfen. Also, die Menschen haben einfach ein richtig gutes Herz. Und die Kranken möchten auch heilen. Das bedeutet, sie suchen Heilung, und das kann jetzt gefunden werden durch diese Synergie.

Corina Klein: Mhm. Superschön!

Corinna Gessner: Vielleicht nochmal zum grundsätzlichen Verständnis. So erkläre ich das auch den Menschen, die mich fragen. Im Grunde genommen findet ja Heilung nicht von außen statt, sondern von innen. Und wenn wir wissen, wie ein Lebewesen aufgebaut ist, nämlich nur nicht nur aus seinem Körper, so wie wir ihn normalerweise sehen, sondern auch noch weitere Energiekörper, dann wenn wir das wissen und betrachten, dann wissen wir auch, dass die Heilung von innen erfolgt. Das heißt, die Selbstheilungskräfte werden dann aktiv, wenn ein Lebewesen erkrankt ist, und sehr oft sind aber die Selbstheilungskräfte nicht von sich aus alleine in der Lage, das zu bewältigen, was die Krankheit verursacht hat. Und da kommt eben unsere Arbeit zum Einsatz, dass wir praktisch Impulse geben, dass das System sich wieder selber reguliert, und das führt eben dazu, gerade auch über mehrere Behandlungstage, dass es zu einem nachhaltigen Effekt kommen kann.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Jetzt schauen wir uns vielleicht noch mal an, wo diese mehreren Behandlungstage stattfinden.

Corina Klein: Hier ist der Garten, oder?

Annette Müller: Das ist ein Teil vom Park. Es sind 4.000 Quadratmeter Park drumherum, Blütenmeere, es ist wunderschön, es hat ganz, ganz alte Bäume, Jahrhunderte alte Bäume auf diesem Park. Das Haus selbst ist ein historisches Gebäude von 1808, und das ist 2018 saniert worden. Es steht da wie aus dem Ei gepellt. Wenn wir dann Hilfe bekommen, und wir können es kaufen, dann brauchen wir definitiv nur noch die Schlüssel, wir schließen dann auf, wir tragen unsere Behandlungsliegen hinein, und wir können sofort anfangen.

Corina Klein: Superschön! Es ist ja echt unglaublich! Waren wir durch mit den Bildern?

Annette Müller: Schauen wir mal, ich weiß es nicht.

Corina Klein: Ah, da haben wir noch

Annette Müller: Da haben wir noch einmal die Terrasse von einem anderen Blickwinkel aus.

Corina Klein: Auch total mit dem Verglast, aber dass die jetzt auch 2018 das renoviert haben, gell es ist ja unglaublich!

Annette Müller: Also, saniert sogar, nicht nur renoviert, sondern saniert. Also, wir können alles übernehmen. Wir haben die Betten, wir haben die Vorhänge, wir haben die Bestuhlung, wir haben also alles, was eben dort drin ist. Wir brauchen keine Wände mehr einzuziehen, wir brauchen keine Umbauarbeiten vorzunehmen. Also, das ist wie für uns gemacht.

Corina Klein: Ich wollte gerade sagen, das hat euch gefunden, oder?

Corinna Gessner: Genau, ja, auch die Küche, die ist vorhanden, das ist auch wichtig, und da kann dann eben auch für sinnvolle ergänzende gute gesunde Ernährung gesorgt werden.

Corina Klein: Superschön! Perfekt also, wenn die Leute sich interessieren, ob als Patient oder euch, zu unterstützen. Wo kann man jetzt an euch treten?

Annette Müller: Also wir hatten vor, also wir haben dann jetzt, dass der erste Kontakt über diese Landingpage, also über diese Seite im Internet geht, und die findet man unter lago.san-esprit.de. Da gibt es dann ein Kontaktformular, da gibt es auch unsere Telefonnummer, und da kann man dann Kontakt mit uns aufnehmen und sich erkundigen.

Corina Klein: Super, sehr schön, dann drücke ich euch die Daumen.

Annette Müller: Ja vielen Dank.

Corina Klein: Dass alles so reibungslos läuft. Aber so, wie das jetzt bisher gelaufen hat, dann sind es ja jetzt. Ich denke, die richtigen Menschen werden sich jetzt finden, oder?

Annette Müller: Also ich hoffe, dass wir mit den Unterstützern, den Förderern und den und den Sponsoren dann im September Eröffnung feiern können.

Corina Klein: Super schön.

Corinna Gessner: Ja, bis dahin, wenn also sich Menschen erkundigen möchten wegen Heilbehandlungen, können sie auch mich erreichen unter meiner Email Adresse corinna.gessner@gmx.de und sehr wichtig ist, dass wirklich nur in Bezug auf Heilbehandlungen Anfragen stattfinden.

Corina Klein: Ja, super, super! Vielen, vielen Dank euch beiden! Schön, dass ihr da wart.

Annette Müller: Vielen Dank! Es war wieder ganz wunderbar, dank eurer Hilfe. Dank diesem tollen Sender QS24 haben wir sehr viel Zuversicht für eine gute Zukunft.

Corina Klein: Klasse danke euch. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, immer wieder schön, so wundervolle Gäste hier zu haben, die so, so tolle Dinge in die Welt tragen. Ich bedanke mich fürs Zuschauen, und bis bald! Tschüss!

Episode #020: Dank Buchzeichen zur Heilerin

Episode #018: Zurück für die Zukunft

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei unserem Format Sinn des Lebens, Zurück für die Zukunft. Was an einen Filmtitel erinnert, ist eine Heiltechnik, welche uns Ingrid-Anna Wilfling gleich ausführen wird. Sie ist Dozentin an der Heilerschule San Esprit und heute bei uns als Gast von Annette Müller, Heilerin und Bewusstseins-Entwicklerin. Bleiben Sie dran!

Rolf Glogg: Hallo Annette, Hallo Ingrid-Anna, seid herzlich willkommen!

Annette Müller: Hallo. Ja

Rolf Glogg: Ja, das Thema zurück. Ich muss immer aufpassen, dass ich sage, zurück zur Zukunft, weil der Film ist einem so drin. Aber wir sprechen hier zurück für die Zukunft, weil ich glaube, das ist ausschlaggebend für die Technik.

Annette Müller: Ja, das stimmt, das stimmt ja! Also ich möchte mich bedanken, dass wir wieder hier sein dürfen. Es ist einfach eine Freude zu wissen, dass wir ein Publikum erreichen, was so offen ist für diese Art der Information. Und das ist einfach richtig wohltuend und aufbauend und gerade ein solches Thema, was ja, ähm, so ein bisschen wie Science-Fiction klingt und wir auch das als Science-Fiction erleben, wobei wir ja jetzt in unserer Gesellschaft schon sehen, das, was vor 40, 50 Jahren oder vielleicht auch vor 20 oder 30 Science Fiction gewesen ist, ist unser Alltag heute. Deshalb ist also dieser Gedanke, zurückzugehen, um für die Zukunft etwas zu verändern, gar nicht so abwegig, und mit energetischen Heiltechniken kann man das tatsächlich tun. Und diese Methode, die heißt Morphic Renaissance, also eine morphische Wiedergeburt, eine morphische Neugeburt, die habe ich eben entwickelt, und die wird an der Heilerschule Ecole San Esprit gelehrt. Und Ingrid-Anna hat von Anfang an diese Methode in ihr Herz geschlossen, und sie ist jetzt also Fachdozentin für genau diese Methode. Ingrid-Anna, was können wir damit alles bewirken, und was machen wir denn damit? Weil auch du hast ja so ein bisschen jetzt gerade gesagt, ah, was ist das denn eigentlich? Und auch diese Bewusstseinsevolution? Also ich bezeichne mich als Bewusstseinsevolutionärin.

Rolf Glogg: Evolutionärin, Entwicklerin war ich gar nicht so falsch.

Annette Müller: Entwicklerin, richtig, ja. Eine Evolution des Bewusstseins ist meiner Meinung nach wirklich die Grundlage für eine gesellschaftliche Veränderung, also für eine bessere Welt.

Rolf Glogg: Und bevor wir da einsteigen, und vielleicht kommt das während der Erklärung, der Begriff morphisch.

Annette Müller: Morphische Renaissance, also, wir haben eine Wiedergeburt, erstmal im morphogenetischen Feld, und das zeigt sich dann im Hier und Jetzt, also das wird sich dann ab jetzt in der Zukunft manifestieren und entwickeln.

Ingrid-Anna Wilfling: Hm ja, also, das ist eine Heilarbeit, die zwischen dem Zeitpunkt der Zeugung und der Geburt stattfindet, wo man eigentlich normalerweise gar nicht hinkommt. Ich behaupte sogar, es geht noch weiter zurück. Also was ich oft erlebe bei den Heilsitzungen mit Morphic Renaissance, dass Klienten oder Esperenten wirklich in frühere Leben sogar zurückgehen, Stränge aus den Vorfahren auflösen, verändern. Aber es ist eine Heilarbeit. Also das heißt, der Klient liegt auf der Liege und es wird an ihm gearbeitet, energetisch, und wir gehen da, wie gesagt, zurück zum Zeitpunkt der Zeugung und arbeiten an der energetischen Wirbelsäule des Fötus.

Rolf Glogg: Mhm.

Ingrid-Anna Wilfling: Da kann man sich was vorstellen.

Rolf Glogg: Ja und das Zurückgehen, damit ich diesen Schritt noch mitbekomme, wie findet das statt? Ist das wie eine Art Rückführung, eine Trance, wo der Esperent, die Esperentin etwas gesagt bekommt und zurückgeht, oder wie kann man sich das vorstellen?

Ingrid-Anna Wilfling: Es gibt bei, bei der Sitzung die Möglichkeit von einer kleinen Meditation.

Rolf Glogg: Mhm!

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, die der Klient auch aktiv mitgestaltet. Und ansonsten liegt er da und genießt oder schaut, was passiert. Ja!

Rolf Glogg: Also kriegt das bewusst oder im Nachhinein in Erinnerung gar nicht mit, dass er da zurückgegangen ist.

Ingrid-Anna Wilfling: Das wird ihm schon bewusst, und es setzt was in Gang. Ja, man muss sich das so vorstellen, ähm, wenn der Klient in diesem, wenn wir in dieser, auf dieser auf dieser heilenden Ebene sind, ja, der Klient erlebt seine Zeugung auf energetischer Ebene. Ja, was kann ich dadurch tun? Ich kann zum Beispiel genetische Fehler, kann ich umprogrammieren, das heißt aus der Erblinie. Also, wenn aus einer Erblinie ein genetischer Fehler kommt, dann kann ich die umprogrammieren, ich kann Diagnosen löschen, es lösen sich Emotionen auf, und es ist oft so. Also ich erlebe das bei den Sitzungen. Es ist wirklich oft so, dass der Klient manchmal Bilder hat, die ihn aber jetzt nicht direkt berühren, die er wie in einem Film ablaufen sieht. Das ist so ein bisschen das mystische dabei.

Annette Müller: Also, diese Technik ist wirklich sehr, sehr magisch und mystisch, obwohl sie wirklich eine Technik ist. Also, wir haben wirklich das Werkzeug da, so wie Hammer, Meißel, Nagel oder sonst irgendetwas Handfestes. Und das, was man damit dann tut, das ist dann auf der energetischen Ebene. Ich habe da ein schönes Beispiel von meiner Tochter.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja.

Annette Müller: Meine Tochter hat ihrem Vater sehr ähnlichgesehen, ja. Gutaussehender Mann, aber meine Tochter hat gesagt, ich möchte eher ausschauen wie die Mama. Dann haben wir gesagt, es ist lange her, habe ich gesagt, als ich eben auch mit dieser Technik experimentiert habe, lass uns das mal ausprobieren, und dann sind wir zurückgegangen vor den Zeitpunkt der Zeugung, und dort hat sie sich selbst sozusagen die körperlichen Informationen der körperlichen Erscheinung der Mutter gewählt. Und das haben wir dann in diesen Sitzungen sozusagen eingearbeitet, wie Ingrid sagte, umprogrammiert. Als wir dann fertig waren, hat es ein ganzes Jahr gedauert, wo man eben zugucken konnte, wie sie ihr Aussehen, verändert. Und jetzt, wenn wir jetzt irgendwo zusammen sind, dann sagen die: Ach, ihr seid entweder Mutter und Tochter oder Schwestern, so ähnlich ist das geworden.

Rolf Glogg: Krass.

Annette Müller: Ingrid-Anna schreibt gerade ein Buch drüber, um das dann ein bisschen handfester und greifbarer zu machen.

Ingrid-Anna Wilfling: Also, es gibt sehr, sehr viele berührende Geschichten, die da passieren dürfen. Mir fällt da grad ein Unternehmer ein, Anfang 50, der kam zu mir, ganz verzweifelt, erfolgreicher Unternehmer, führt das elterliche Autohaus, ganz verzweifelt und sagt: Ähm, also ich habe immer wieder Wiederholungsmuster in meinem Leben, ja Partnerschaft, immer wieder dasselbe, immer wieder dasselbe, immer wieder dasselbe. Und für Morphic Renaissance gibts paar so, sagen wir mal paar so Punkte. Wenn ich die höre bei den Klienten, dann horche ich auf. Also Wiederholungsmuster. Der Zwilling ist vielleicht im Mutterleib gestorben. Ein unerwünschtes Kind, also der Klient selber ist ein unerwünschtes Kind gewesen. Also, da gibt’s ganz, ganz viele Hinweise, die habe ich alle in meinem Buch eingearbeitet. Um bei diesem Unternehmer zu bleiben. Also Wiederholungsmuster. Ich habe ihm Morphic Renaissance vorgeschlagen. Die sind vier Heilsitzungen, die wir da empfehlen. Vier Heilsitzungen, die einen maximalen Abstand zwischen den einzelnen Sitzungen von vier Wochen haben sollte. Die Heilung beschleunigt sich dann, weißt du. Also, es geht erst ein bisschen langsamer, dann bei der nächsten Runde geht es ein bisschen schneller, es beschleunigt sich. Gut, er hat sich dafür entschieden. Wir haben diese Sitzungen gemacht. Bei der ersten Sitzung. Ähm, hat er. Als ich an den an den Füßen war, hat er gemeint, danach, dann, während der Sitzung, ist Stille, hat er gemeint, jetzt hab ich was begriffen, jetzt habe ich was begriffen. Diese Liebe, die mein Vater für meine Mutter und für mich empfunden hat, die hat er in Arbeit ausgedrückt. Also, er hat die Vaterliebe nie wahrgenommen. Der Vater hat es in Arbeit ausgedrückt. Das hat er während der Sitzung begriffen. Ja, wir haben dann noch drei weitere Sitzungen gemacht. Es ging ihm immer besser, immer besser, immer besser. Er hat sich mit seinen Eltern wesentlich besser wieder verstanden, die beide noch gelebt haben. Und jetzt, nach Jahren ein erfolgreicher, wirklich ein erfolgreicher Geschäftsmann mit einer wunderwunderbaren Beziehung ihm geht’s gut. Ja, er ist praktisch, er hat da etwas aufgearbeitet, verarbeitet, ist zurückgegangen, hat etwas erkannt und ist geheilt. Oder eine junge Frau, die zu mir kam, schwanger, ganz, ganz dicke Füße durch Wasser in den Beinen, hatte schon alles ausprobiert, alles also wirklich. Es gab nichts, was sie nicht ausprobiert hat, ob ich ihr helfen könnte, was uns übrigens oft passiert. Ja, Leute, die gar nicht mehr weiterwissen, kommen. Und so im ersten Gespräch sagte sie, ja, ich hab eben dieses Wasser in den Beinen. Ich kann fast nicht mehr laufen. Das ist so unbequem und tut auch so weh, ist so beschwerlich, aber meine Mutter hatte es auch schon, das habe ich geerbt. So, und bei sowas, da leuchtet bei mir natürlich das Lämpchen auf und hab ich ihr das vorgeschlagen. Das hat nicht einmal vier Sitzungen gedauert, bis die ganz normale schlanke Beine hatte. Wieder.

Annette Müller: Das dann sozusagen fast ganz von alleine.

Ingrid-Anna Wilfling: Fast ganz von alleine. Weil, weil ich heile halt, und was mache ich durch dieses Heilen? Ich aktiviere ja die Selbstheilungsenergie des Klienten, jJa. Also im Prinzip entscheidet das System des Klienten, dass er heilen möchte.

Rolf Glogg: Ja, danke, dass du das jetzt so schön ausgedrückt hast, weil das ist eine Frage, die ich noch klären wollte. Was ist eigentlich Heilung? Wer, wer heilt, geschieht das von außen? Du hast es jetzt ganz schön benannt. Du aktivierst die Selbstheilkräfte des Patienten, der Patientin.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja.

Rolf Glogg: So funktioniert das.

Ingrid-Anna Wilfling: So funktioniert das.

Rolf Glogg: Und kann das auch jetzt gerade in den Beispielen, die sind ja mit Symptomen zu dir gekommen. Kann das auch bei, sage ich mal, diffusen Symptomen, oder jetzt grad auf psychischer Ebene? Kann das auch diagnostisch eingesetzt werden?

Ingrid-Anna Wilfling: Wie meinst du das jetzt?

Rolf Glogg: Dass du, wenn du zurückgehst, versuchst zu ergründen, was da im Argen liegt, oder stellt sich die Frage gar nicht, sondern es wird einfach geklärt.

Ingrid-Anna Wilfling: Das geht mich nichts an.

Rolf Glogg: Aha.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, es geht also ganz einfach. Es ist Sache des Klienten, und es ist wirklich nicht wichtig, woher diese Befindlichkeit kommt, ob die jetzt karmisch ist, ob die im Leben jetzt passiert ist, ob die psychisch ist oder physisch das Selbstheilungs- dein System weiß genau, was es mit dieser Heilenergie macht, und ich habe die Pflicht, das richtige Werkzeug einzusetzen, sozusagen bei dir.

Rolf Glogg: Um das nochmal zu verdeutlichen, wenn ich also mit dem Knie komme, das schmerzt, dann braucht es keine Diagnose. Ist es jetzt die Knorpelschicht, ist es eine Bänderverletzung? Machen wir ein Bild, sondern du gehst dann direkt in die Heilung, und der Körper oder das Heilsystem des Patienten, der Patientin, weiß dann selber, was zu tun ist.

Ingrid-Anna Wilfling: So könnte man es ausdrücken.

Annette Müller: Man könnte das so ausdrücken. Also wir haben natürlich schon für gewisse Zustände oder Befindlichkeiten andere Techniken, sonst könnte man ja für alles ein und das Gleiche anwenden. Also so ist es nicht. Aber wir müssen das also nicht, wie wir das sonst so kennen, wissen „was ist jetzt genau die Ursache davon“. Sondern wir wissen, okay, das und das soll erreicht werden, wie jetzt zum Beispiel hier eine Veränderung des äußerlichen Aussehens oder eben dieser Glaubenssatz oder diese Information. Ich habe das geerbt von meiner Mutter. Weil mit all diesem Wissen, was wir da gesagt bekommen, mit diesen ganzen Diagnosen wird ja der Istzustand tatsächlich noch zementiert.

Rolf Glogg: Verstehe ich gut.

Annette Müller: Und durch diese vielen, vielen, vielen Diagnosen wird der Mensch, oder wähnt sich der Mensch immer kränker und kränker. Und die Kraft des Geistes, die beeinflusst den Körper, entweder krank zu werden oder gesund zu werden. Es ist also in unserem Denken. Und wir helfen auch mit diesen ganzen Techniken dann den Menschen, andere Gedanken zu haben, weil er ja zum Beispiel, wie Ingrid, was wir ja in dem vorherigen Interview gehört haben von ihr, die ja Schmerzpatientin war. Die hat sich dann schmerzfrei erlebt und konnte dann anders denken. Da war also nicht mehr diese Überzeugung da. Ich bin jetzt auf immer und ewig Schmerzpatient. Ich werde jetzt befrührentet und es wird noch immer schlimmer. Wie das ja auch bei meiner persönlichen Diagnose gewesen ist, als ich durch diesen Autounfall die Kopfgelenksverletzung hatte mit Rückenmarkkontakt, also quasi fast ein Querschnitt mit den ganzen neurologischen Ausfällen, mir eben auch diese Diagnose gesagt wurde und gestellt wurde. Es wird noch viel schlimmer werden. Und hier, es kommt eine andere Realität hinein. Wir erleben, dass der Geist, unser persönliches Denken, uns krank oder heil machen kann. Und die Gelegenheit bekommt ein Kranker, indem er erlebt, dieser Heiler hat mich geheilt. Wie kann der das? Wie geht sowas? Es ist wunderschön, die Skeptiker auf der Liege zu haben, die sowieso nicht dran glauben und dann sagen, was ist denn da jetzt passiert? Wieso geht’s mir denn jetzt so viel besser? Wie kann das sein? Und dann beginnen zu erkennen, was für eine Macht sie durch ihren eigenen Geist haben? Deshalb heißt das auch geistiges Heilen, weil falsches Denken macht krank.

Rolf Glogg: Mhm.

Annette Müller: Weil wir falsche Entscheidungen treffen, und das richtige Denken, das heißt also, richtiges Denken, ist gesundheitseffektives Denken. Ja, das heißt, ich denke so, dass es mir gut geht, dass ich gesund bin oder gesund werde. Um jetzt nicht das in die Waagschale zu legen, so richtig oder falsch in der Bewertung, sondern ich möchte ja den Effekt haben, dass ich gesund bin, dass ich mich wohlfühle, dass es mir gut geht, dass ich anderen Menschen nicht zur Last falle, sondern dass ich in der Welt wirken kann, dass ich mich ausdrücken kann, dass ich einen Wert für andere Menschen bringe. Wenn ich krank bin und Hilfe brauche und Pflege oder sonst irgendwas, dann nutze ich ja nur dem, unserem Krankheitssystem.

Ingrid-Anna Wilfling: Und bei Morphic Renaissance ist es halt wirklich so, dass das sehr unbewusst auch abläuft. Ja, es ist eine ganz zarte, ruhige, getragene Heilarbeit, ja. Und was halt oft passiert, ist, dass praktisch die Beziehungen zu den Eltern sich

Annette Müller: komplett verwandeln

Ingrid-Anna Wilfling: wirklich komplett verwandeln, auch zu den eigenen Kindern. Also ich behaupte immer, das passiert genau in dem Heilungsmoment. Also nicht unbedingt jetzt, abhängig von dem Klienten, wie er sich gegenüber seinen Eltern verhält, sondern irgendwie gleichzeitig, ja. Habe ich von einem Klienten auch eine schöne Geschichte, der mit seinem Vater wirklich sehr, sehr im Clinch lag. Der Vater war schon im Pflegeheim, und er hat ihn dann wieder pflichtbesucht, ja. Und erzählt mir dann beim nächsten Mal, es ist nicht zu fassen. Ich war bei meinem Vater zu Besuch, der hat sich ganz anders mir gegenüber geöffnet. Wir hatten das erste Mal in unserem Leben, und der Mann war fei schon alt, ja. Wir hatten das erste Mal in unserem Leben ein richtiges Gespräch. Und das durch die Heilung, die bei dem Klienten passieren durfte.

Rolf Glogg: Und das hat sich dann auf den Vater weiter ausgewirkt.

Ingrid-Anna Wilfling: Das hat sich ausgewirkt.

Rolf Glogg: Es sind ja beide beteiligt, aber der Vater hat auch eine andere Haltung eingenommen, also von dieser Heilung über seinen Sohn auch ist mitgeschwungen oder hat mitprofitiert.

Ingrid-Anna Wilfling: Der ist mitgeheilt.

Rolf Glogg: Ja.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, da ist etwas mitgeheilt, was in dieser Beziehung lag.

Rolf Glogg: Weil das ganze System, das Beziehungssystem geheilt wurde.

Ingrid-Anna Wilfling: Das Beziehungssystem hat sich geheilt beim Klienten ja. Also ich habe mit ihm Heilarbeit gemacht, und sein Beziehungssystem hat sich geheilt. Ja, und so kann man mit Morphic Renaissance wirklich ganz, ganz viel bewirken, wo sonst, wo man sonst gar nicht rankommt.

Rolf Glogg: Ich hätte da noch eine provokative Frage.

Annette Müller: Ja, das sind mir die liebsten. Entschuldigung, ich hab jetzt hier an das Mikro gefasst. Provokative Fragen sind mir die liebsten.

Rolf Glogg: Okay, also. Ist mir in den Sinn gekommen bei deinem Beispiel mit der Tochter, die dann der Mutter ähnlich sehen wollte. Und du hast da wir, wir, wir sprechen, ja grundsätzlich von der energetischen Ebene. Du hast aber die Gene erwähnt.

Annette Müller: Ja, mhm.

Rolf Glogg: Und ich gehe jetzt so weit und frage, ob zum Beispiel bei Menschen, die vor einer Geschlechtsumwandlung stehen oder die sich anders fühlen, es auch möglich wäre, jetzt vor der Geburt oder zum Moment der Zeugung die Gene so zu beeinflussen, dass das eben dann auf ein anderes Geschlecht hinausläuft.

Annette Müller: Also, das finde ich eine tolle Frage, da sollten wir mit experimentieren.

Ingrid-Anna Wilfling: Da erinnere ich mich, Zita, war genau an diesem Thema immer dran.

Annette Müller: Aha, okay, wer ist Zita? Zita ist meine, letztes Jahr verstorbene, Mutter, die bewirkt hat, dass ich mich dem geistigen Heilen zuwende, weil sie gesagt hat: Kind probier das Mal aus. Also sie ist sozusagen die eigentliche Ursache für das Ganze.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, und da haben wir oft über dieses Thema diskutiert. Aber ich will trotzdem noch was zu dem sagen, zu Morphic Renaissance, es gibt keine Einschränkung, das bei jemanden anzuwenden. Das finde ich auch ganz, ganz wichtig. Egal ob es jetzt ein Kind ist, ein Erwachsener, Jemand, der pflegebedürftig ist, oder auch Jemand, der im Wachkoma liegt, habe ich auch schon gemacht. Also ich hab schon, ich denke an die 900 Morphic Renaissance Sitzungen gemacht in meinem in meiner Heilerkarriere. Es gibt keine Grenzen, auch, auch wenn jemand behindert ist. Es gibt keine Grenzen. Morphic Renaissance ist wirklich was, was ich bei jedem anwenden kann und was bei jedem was bewirkt hat.

Rolf Glogg: Das lassen wir jetzt grad so stehen, auch dein Statement vorhin mit Experimentieren. Ich könnte mir vorstellen, dass die eine oder andere Zuschauerin, Zuschauer jetzt, die das hört, die dieses Gespräch sieht, vielleicht mal so ein Experiment eingehen möchte, weil das ist ja etwas, was immer mehr ans Licht kommt, Menschen, die sich mit ihrem Geschlecht nicht wohlfühlen, und so wie ich euch jetzt verstanden habe, ist das auch nicht irgendwie, das möchte ich wirklich festhalten, nicht irgendwie Gott spielen und Gene manipulieren, eingreifen, sondern es geht ja mit dem Einverständnis der Menschen, die ihr behandelt, die ihr heilt, und es ist nicht ein wildes Rumexperimentieren

Annette Müller: Nein, überhaupt nicht. Nicht im Geringsten.

Rolf Glogg: Sondern ich sehe, da ist ein System dahinter, und da ist ja auch eine Bereitschaft und Offenheit der Empfangenden, der Behandelten.

Ingrid-Anna Wilfling: Es ist ja ein Zurückgehen von dir selbst für deine Zukunft, das heißt, diese Liebe in sich, ja, die entdeckst du bei dieser Sitzung.

Annette Müller: Genau.

Ingrid-Anna Wilfling: Wunderbar.

Rolf Glogg: Und die Entscheidung liegt wahrscheinlich dann bei dir selber, ob du das eingehen möchtest oder nicht.

Ingrid-Anna Wilfling: Natürlich.

Rolf Glogg: Das ist ja ein ausschlaggebender Punkt, also es wird nicht jemand zu etwas gezwungen, also wie zum Beispiel, ich habe die Tablette intus, jetzt kann ich nicht mehr zurück.

Annette Müller: Genau, nein, nein.

Ingrid-Anna Wilfling: Gar nicht gar nicht. Also es ist, es gibt wirklich so wunderbare Geschichten dazu. Deswegen habe ich auch mit diesem Buch angefangen. Vor allem auch sehr berührende Geschichten wie Menschen wieder. Die eine Teilnehmerin zum Beispiel, die hat die Mutterliebe entdeckt. Ja, die war so sowas von gerührt und, und geöffnet und erleichtert. Die hat gesagt, ich hab die Mutterliebe entdeckt.

Rolf Glogg: Ach was!

Ingrid-Anna Wilfling: Was das mit dir macht, für deine Zukunft?

Rolf Glogg: Ja, genau, ja, das hat jetzt wieder neugierig gemacht. Wo können wir uns da weiter informieren, wenn wir uns mal, mit euch zum Beispiel Kontakt aufnehmen wollen?

Annette Müller: Man kann die Broschüre bestellen. Da haben wir eine ziemlich lange, tiefe Abhandlung über Morphic Renaissance drin. Wir beschreiben die einzelnen Module. Das findet normalerweise im Modul Vier statt, und die kann man bestellen bei www.ecole-san-esprit.de oder einfach anrufen. Da steht auch die Telefonnummer.

Rolf Glogg: Okay, alles klar.

Annette Müller: Danke.

Rolf Glogg: Herzlichen Dank euch beiden für dieses wundervolle, interessante Gespräch.

Annette Müller: Danke.

Rolf Glogg: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Auch Ihnen herzlichen Dank für Ihr Interesse an diesem Thema. Weitere Informationen und Kontaktangaben zu unseren Gästen finden Sie auf unserer Homepage. Schauen Sie doch bald wieder mal bei uns rein! Ich würde mich freuen, bis dann „auf Wiederlurga“!

Episode #020: Dank Buchzeichen zur Heilerin

Episode #017: Vom Burnout zur Heilerin



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Rolf Glogg: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei unserem Format Sinn des Lebens. Vom Burnout zur Heilerin. Ihren faszinierenden Werdegang beschreibt uns gleich Ingrid-Anna Wilfling. Sie ist heute tätig als Dozentin an der Heilerschule San Esprit und bei uns als Gast von Annette Müller. Bleiben Sie dran!

Rolf Glogg: Hallo Annette.

Annette Müller: Hallo.

Rolf Glogg: Hallo Ingrid-Anna, seid herzlich willkommen!

Annette Müller: Vielen lieben Dank. Es ist so schön, hier zu sein. Und am Bodensee in der Schweiz ist, allein das ist schon ein Traum.

Rolf Glogg: Da haben wir gute Voraussetzungen.

Annette Müller: Ja.

Rolf Glogg: Ja, du als Gründerin von San Esprit hast du schon einige Sendungen bei uns gemacht und hast uns heute als Gast Ingrid-Anna Wilfling mit einer besonderen Geschichte, mit einer berührenden Geschichte mitgebracht, die eine Verbindung zur Heilerschule San Esprit herstellt. Ja, lass uns mal einsteigen!

Annette Müller: Was ist so ganz besonders ist an ihrer Geschichte, ist, dass sie das Heilen nur aus Neugierde gelernt hat, weil aber, das erzählt sie da selbst, weil sie eine Veränderung an ihrer Tochter festgestellt hatte, und ich hatte dann im Verlaufe der Entwicklung der Heilerschule, der Ecole San Esprit auch ein Schnupperseminar angeboten, und da war sie beim allerersten dabei. Und was eben so toll ist, also, sie hat sich selbst geheilt durch diese Ausbildung, und ist heute nicht nur Dozentin, sondern sie organisiert und leitet im deutschsprachigen Raum alle die Schnupperseminare.

Rolf Glogg: Wow.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja.

Rolf Glogg: Ja, und was beinhaltet denn so ein Schnupperseminar? Oder wie bist du überhaupt darauf gekommen? Jetzt mal im Detail.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, also, wie gesagt, meine Tochter war in San Esprit in der Heilerklinik. Sie hatte wahnsinnige Ängste und Panik, weil sie vor einer Operation stand, und von einer Bekannten wurde sie zu San Esprit geschickt und kam nach dem Wochenende zurück. Vollkommen gelöst. Ist zu dieser Operation gefahren, wie wenn es ein Ausflug wäre, und ich dachte mir als Mutter, „ups, was haben die mit meinem Kind gemacht“? Und das erste Schnupperseminar stand an. Da habe ich mir gedacht, okay, das ist die Gelegenheit, ich schau mir das mal an, was da los gewesen sein könnte. Und bin dann zu dem ersten Schnupperseminar gefahren. Ich muss sagen, zu dem Zeitpunkt war ich selbst schwer krank, ich hatte ein Burnout, ich war Schmerzpatient, also Schmerzen wirklich über Migräne, Knochenschmerzen, Körperschmerzen und vor allem auch eine ganz massive Schlafapnoe. Und ich bin da zu dem Schnupperseminar gefahren, aber wirklich nur, um zu erfahren, was haben die mit meiner Tochter gemacht.

Rolf Glogg: Völlig unverbindlich.

Ingrid-Anna Wilfling: Völlig. Also überhaupt nicht dran gedacht, dass da mit mir was zu tun haben könnte. Gut, dann war ich in diesem Schnupperseminar, und was da schon passiert ist, man kann es fast mit Worten nicht beschreiben. Bei mir zum Beispiel die Hüfte, mein wunderschöner Beckenschiefstand, ja. Ich fang das Wackeln an. Auf einmal ist das Becken gerade. Es kommt einem schon irgendwie seltsam vor, gell.

Annette Müller: Ich möchte ganz kurz unterbrechen, damit die Zuhörer das verstehen. Also, in diesem Schnupperseminar haben die Teilnehmer, die ja völlig kalt und ahnungslos reingekommen sind, ein paar Techniken vermittelt bekommen, die sie miteinander ausprobiert haben, und dieses Ergebnis hat sie jetzt gerade geschildert. Also, die arbeiten dort miteinander, damit sie sehen, was für eine Qualität der Unterricht hat, und dass sie sich selbst beweisen können, dass alles funktioniert ja wirklich!

Rolf Glogg: Also, da hat schon eine Interaktion stattgefunden vor dem Zeitpunkt, bis der Beckenschiefstand dann sich ausgeglichen hat.

Ingrid-Anna Wilfling: Natürlich, ja. Klar, nicht durch einfach so. Ja, und nach dem Schnupperseminar bin ich dann gleich da geblieben in der Heilerklinik, weil ich mir dachte, vielleicht kann mir auch geholfen werden. Ich war dann drei Tage in der Heilerklinik und hab nach diesen drei Tagen gemerkt, da dreht sich was bei mir, also körperlich, geistig, seelisch, emotional, da dreht sich was, diese Hoffnungslosigkeit, die ich bis dorthin hatte, nie mehr aus diesen Schmerzen rauszukommen. Also, ich sollte auch frühverrentet werden, ich sollte in den Ruhestand, in den Zwangsruhestand, und da hat sich was bei mir gedreht und dachte ich, oh, wenn das ein bisschen Lebensqualität in meinen Zwangsruhestand bringt, dann mache ich die Ausbildung. Ja, ja, es kam dann ganz anders, äh als ich erwartet hatte. Ich habe mich zu der Ausbildung angemeldet. Wir waren eine Ausbildungsgruppe mit sechs Männern und sechs Frauen, lauter Verkopfte, ja, also EDV Fachmann, Sanitär- und Heizungsfachmann, Auslandskorrespondentin, ich früher Marketing und Werbung. Also, wir waren wirklich ein bunter Haufen verkopfter Menschen und haben diese Ausbildung angefangen. Und von Modul 1 an hat sich was verändert, sowohl bei meinen Ausbildungskollegen wie bei mir. Aber ich bleibe jetzt mal bei mir. Es wurde immer besser, mein, mein, ich wurde immer heiler, also ich wurde immer mehr geheilt, sozusagen durch diese Heilarbeit, die wir gegenseitig im Seminar gemacht haben, aber die wir auch zu Hause gemacht haben, mit Probanden und bei Modul Vier, Morphic Renaissance.

Rolf Glogg: Morphic Renaissance – was ist das?

Ingrid-Anna Wilfling: Ähm, morphische Wiedergeburt!

Rolf Glogg: Es gibt die morphischen Felder. Was ist der Bezug dazu?

Annette Müller: Also, es ist eine Technik, die gelehrt wird, wo wir die Möglichkeit haben, auf der energetischen Ebene zurückzugehen vor die Geburt und dort zum Zeitpunkt der Empfängnis eine andere Information einzuschwingen, und die dann hoch schwingen ins Hier und Jetzt, damit sich Hier und Jetzt körperlich tatsächlich etwas verändert. Das ist das und da will dann Ingrid-Anna in unserem nächsten Interview auch noch genau drauf eingehen.

Ingrid-Anna Wilfling: Also bei dieser, bei diesem Modul Vier, habe ich gemerkt, wow, da hat ein Transformationsprozess bei mir eingesetzt, den ich wieder mit Worten nicht beschreiben kann. Auf jeden Fall hat sich das alles ins Positive gewendet. Die Schmerzen sind immer weniger geworden. Bis zum Ende der Ausbildung war ich ziemlich schmerzfrei. Und das Wichtigste: meine Schlafapnoe. Ich war ja regelmäßig zur Kontrolle. Man hat ja da so ein Gerät, das Impulse gibt, wenn der, wenn der Atem aussetzt, nachts, gell. Und ich war zur Kontrolle zwei Nächte im Schlaflabor. Ich konnte das Gerät abgeben, meine Schlafapnoe war weg.

Rolf Glogg: War auch weg. Und von welchem Zeitraum sprechen wir hier? Vom ersten Modul bis zum Abschluss, also wie viele Module über welchen Zeitraum?

Ingrid-Anna Wilfling: Das sind anderthalb bis zwei Jahre, je nachdem, wie die Feiertage und solche Dinge fallen, also so zwischen anderthalb und zwei Jahren.

Rolf Glogg: Also auf den Kalender gelegt, etwa eineinhalb bis zwei Jahre und wie viele Module ungefähr.

Annette Müller: Sieben Module

Rolf Glogg: Sieben Module und dann wahrscheinlich auch viel Heimarbeit, um zu Üben. Du hast vorhin Probanden erwähnt, um das Ganze zu vertiefen.

Ingrid-Anna Wilfling: Probanden aus der Familie, aus dem Freundeskreis, an denen ich üben durfte. Und dann war ich mit der Ausbildung fertig und für mich unfassbar: zum einen gesund, und zum anderen hatte ich plötzlich einen Praxisplatz im Ambulatorium vom Waldkrankenhaus in Erlangen.

Rolf Glogg: Den du nicht mehr benötigtes.

Ingrid-Anna Wilfling: Nee, Nee, einen Praxisplatz, das heißt, ich habe als Heilerin in dieser Praxis gearbeitet mit Klienten.

Rolf Glogg: Ah okay.

Ingrid-Anna Wilfling: Mit Klienten, die auch kamen. Ich war plötzlich Heilerin. Ja, ich kann mich noch gut erinnern in unserem Seminar, als ich dastand, ich, die ehemalige Marketing und Werbung, ja Fachfrau wie ich da stand und gesagt habe, „ich habe den schönsten Beruf der Welt, ich bin Heilerin“. Okay, das kam aber auch nicht ausm Kopf, das kam aus dem Bauch. Und ja, so ging es dann los. Der eine Klient, der andere Klient hat mir dann wieder jemanden empfohlen. Es kamen immer mehr Klienten, bei denen ich Heilarbeit machen durfte. Und da habe ich dann praktisch in dieser Praxis, habe ich dann wirklich meine Klienten beheilt, und als dann diese Praxis umgebaut wurde, ging es bei mir weiter. Da bin ich dann in einer Arztpraxis mit zwei wunderbaren Ärzten, einem Hals-Nasen-Ohrenarzt und einem Kinderarzt, und da hatte ich dann meine Praxis für sieben Jahre. Inzwischen hat sich das alles konsolidiert. Ich war Heilerin ganz selbstverständlich, dass, wenn du mir vor 15 Jahren erzählt hättest, hätte ich gesagt, vergiss es, träum weiter, ja. Und natürlich bin ich die ganze Zeit auch San Esprit treu geblieben, hab dann als Tutorin erst in den Seminaren mitgearbeitet und bin dann später Dozentin geworden. Und ich habe nie vergessen, was dieses Schnupperseminar bei mir bewirkt hat. Also, da hat schon mein Herz von Anfang an drangehängt, und ich hab dann angefangen, die Schnupperseminare zu machen, immer so ein Wochenend-Seminar, das angeboten wurde, und es war zum damaligen Zeitpunkt war das noch ausschließlich an der Heilerschule, und an der Heilerklinik wurde das angeboten. Und dann kam 2018. 2018, als 44 Heiler nach Mexiko mit – äh, nach Mexiko, Entschuldigung, nach Indien mit Heiler ohne Grenzen flogen. Was ich in diesem Auditorium bei über 400 Esperenten erlebt habe an Heilung.

Rolf Glogg: Esperenten? Angehende Heiler oder?

Ingrid-Anna Wilfling: Nee, Klienten.

Rolf Glogg: Klienten. In der Hoffnung der Heilerwartung

Annette Müller: Genau. Ganz kurz noch zu dem Wort Esperent. Wir dürfen ja in Deutschland nicht Patient sagen, das ist verboten. Wir dürfen in Deutschland als Heiler weder Patient sagen, noch dürfen wir die behandeln. Das ist auch ein Wort, was wir nicht benutzen dürfen.

Rolf Glogg: Aha.

Annette Müller: Und deshalb bin ich auf die Idee gekommen, dieses Wort Patient, Klient ist total doof für einen Heiler. Was willst du sagen? Kunde ist auch irgendwie ganz merkwürdig. Da ist mir die Idee gekommen, den Hoffenden zu nehmen, den Esperenten, also nicht den Patienten, der erduldet!

Rolf Glogg: Der Geduldige, sondern der Hoffende.

Annette Müller: Der Geduldige oder Erduldende, sondern der Hoffende, weil der bringt ja die Hoffnung mit auf Heilung. Und deshalb ist es bei uns jetzt Esperent, und damit haben wir dieses Problem gelöst, und ich finde es auch zutreffend.

Rolf Glogg: Und ich glaube es, wenn man in die Hoffnung geht statt einfach zu Warten hier, dann öffnet man sich auch der Heilung.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, ja. Und das ist eben auch das, was die Teilnehmer vom Schnupperseminar erleben, wenn diese Schnupperseminare stattfinden. Sie erleben immer wieder Heilung und damit Hoffnung, genau wie es mir gegangen ist. Ja und nachdem wir da aus Mexiko zurück, äh aus Indien zurück waren, haben wir dann entschieden: Okay, die Schnupperseminare, die plane ich jetzt dann für ganz Deutschland, Österreich und auch für die Schweiz. Dieses Jahr bin ich in der Schweiz das dritte Mal schon in Flueli-Ranft und geb dort auch wieder im August Schnupperseminar. Also, ich bin damit unterwegs. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Schnupperseminare in die Welt zu tragen. Ja, ja, das ist so mein Tätigkeitsbereich. Ich habe natürlich auch noch in Erlangen meine Praxis, die ich jetzt inzwischen mich gewagt habe, mir selbst eine Praxis anzumieten mit Seminarraum, wo ich auch die Schnupperseminare anbiete und SKYourself Seminare zur Auflösung von emotionalen Blockaden. Ja, und so ist, mein Leben hat sich total gedreht und gewendet von einer, ja, ich will mal sagen, wirklich leidvollen Hoffnungslosigkeit. So kann man es wirklich nennen. Also ich kann es gar nicht mehr ausdrücken, wie mir es damals ging zu einer plötzlich aufkeimenden Hoffnung, dann zur Heilung und plötzlich bin ich Heilerin, und es ist mein Business auch. Also, ich bin als Heilerin unterwegs. Ich gehe auch in Kliniken, wenn ich von den Klienten angefordert werde, oder in Reha Zentren. Ich werde immer sehr respektvoll behandelt, auch von den dortigen Ärzten und Therapeuten. Es ist ein wunderschönes Arbeiten, also es hat mir auch noch nie irgendjemand irgendwie negativ. Es ist mir noch nie jemand negativ begegnet.

Rolf Glogg: Ja, und ganz am Anfang stand ja die Neugier, weil du wissen wolltest, was mit deiner Tochter da passiert ist. Also das kann ja kein Zufall sein, das muss der so sich ergeben. Deine Neugierde musste geweckt werden über den Zustand deiner Tochter, und so hat sich jetzt das so ergeben.

Ingrid-Anna Wilfling: Und das ist schon über zwölf Jahre her, über zwölf Jahre! Seitdem bin ich als Heilerin unterwegs, also zehn Jahre.

Rolf Glogg: Und die Zusammenarbeit mit den Schulmedizinern? Hat es da irgendwie Widerstände gegeben, oder wie reagieren die auf dich?

Ingrid-Anna Wilfling: Nee, also, bis jetzt habe ich wirklich sowas noch nicht erlebt. Zum einen kommen wirklich auch Ärzte, Therapeuten, Osteopathen zu mir zu Heilsitzungen, und zum anderen ist es wirklich so, dass die Klienten inzwischen auch damit offen umgehen und zu ihrem Arzt sagen „ich war beim Heiler“, und also das ist eine Kommunikation, die da entsteht. Offiziell darf, jetzt darf das jetzt mit dem Arzt zum Beispiel nicht mit mir besprochen werden, findet ja auch nicht statt. Aber über den Klienten beziehungsweise beim Arzt ist es ja der Patient. Die Klienten passen da schon jetzt auf sich auf, immer mehr, und diese Kommunikation findet statt über den Klienten.

Rolf Glogg: Okay, und, und die Ärzte, die erleben das ja selber auch, was da was da passiert, und vielleicht weckt das da auch die Neugier jetzt wieder das gleiche Schema, damit sie da mal sich vertiefen wollen.

Ingrid-Anna Wilfling: Bestimmt also, ich habe wirklich regelmäßig, aus dem medizinischen Bereich, Ärzte da, ob das jetzt also Ärzte aus allen Bereichen, sagen wir mal so. Und meistens wegen dem Atlas, dem letzten Halswirbel, ja. Auch wegen Morphic Renaissance ja oder halt sonstige Befindlichkeiten.

Annette Müller: Und wir haben auch ganz viele Ärzte in den Schnupperseminaren.

Ingrid-Anna Wilfling: Natürlich.

Rolf Glogg: Ah!

Ingrid-Anna Wilfling: Das hätte ich jetzt bald vergessen. In den Schnupperseminare. Sehr viel, gerade im letzten Schnupperseminar, als Bayern.TV den Film gedreht hat bei uns. War eine Ärztin dabei im Schnupperseminar, die sich auch gleich angemeldet hat, gell, die jetzt die Ausbildung macht.

Rolf Glogg: Ach super, das ist natürlich eine ideale Voraussetzung mit dem Basiswissen aus der Schulmedizin und dann mit der Heilertätigkeit. Also das wird dann für mich. Man kann das dann wahrscheinlich gar nicht mehr von außen unterscheiden, aber es ist schön, dass es in die Richtung geht.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, auf jeden Fall.

Annette Müller: Also, es ist eine fantastische Kombination. Und ich höre immer wieder von den Ärzten. Das war eigentlich das, was wir wollten, warum wir diesen Beruf gelernt haben. Wir wollten tatsächlich heilen. Also, die eine hat ja in dem bei dem Bayern.TV ein Interview gegeben und hat gesagt, sie machen ansonsten nur Krankheitsmanagement. Ja, und es hat nix mit Heilung zu tun. Und hier hat sie eben die Hoffnung, dass sie dann tatsächlich das machen kann, was sie eigentlich möchte, und zwar die Gesundheit wiederherstellen, also heilen und nicht die Krankheiten zu organisieren und zu managen und in Griff zu bekommen.

Rolf Glogg: Oder zuzudecken mit Medikamenten, sondern dann die Heilung von, von innen zu bekommen.

Ingrid-Anna Wilfling: Also ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der sich dafür interessiert, auch aus dem medizinischen Bereich, einfach mal so ein Schnupperseminar mitzumachen und sich in diesem Schnupperseminar ein Bild zu machen. Also es sind wirklich zwei Tage, wo man wirklich am Ende der zwei Tage sagen kann, ich habe mir jetzt selbst ein Bild gemacht und nicht nur so von Hören und Sagen, und es funktioniert sogar online. Also ich habe jetzt letzte Woche erst wieder ein Online gehabt. Geht genauso, wobei natürlich. Die persönliche Begegnung ist natürlich wesentlich angenehmer.

Rolf Glogg: Ja, die ist schwer zu ersetzen.

Ingrid-Anna Wilfling: Schwer zu ersetzen, aber manchmal, manchmal braucht es halt das Online. Da waren aus Italien welche dabei, aus Österreich, aus der Schweiz, aus dem Norden oben, die halt gesagt haben, ich mag jetzt im Moment nicht reisen. Ich melde mich für das Online an, gell. Auch die sind begeistert und können am Ende des Schnupperseminars sagen, okay, jetzt habe ich mir ein Bild gemacht, jetzt weiß ich, was das ist.

Rolf Glogg: Und wie lange dauert so ein Schnupperseminar?

Ingrid-Anna Wilfling: Zwei Tage.

Rolf Glogg: Zwei Tage? Ist das so typischerweise über ein Wochenende?

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, ich mache das immer am Wochenende. Samstag, Sonntag, und da, gell, wie gesagt, da können die Teilnehmer wirklich erleben, was Heilung ist, was Geistheilung ist.

Rolf Glogg: Also, da wollte ich jetzt mal noch nachfragen. Ich hoffe, dass ich nicht zu indiskret, oder wir verraten keine Geheimnisse. Wie läuft denn so eine typische Heilsitzung ab?

Annette Müller: Hahaha.

Ingrid-Anna Wilfling: Okay, eine typische Heilsitzung. Also, es gibt eigentlich keine typische Heilsitzung.

Annette Müller: Eine typische gibt es nicht, nein.

Ingrid-Anna Wilfling: Also, wenn du dir vorstellst, wir haben über 50 Werkzeuge, so nennen wir’s, ja. Und je nachdem, mit welcher Befindlichkeit du kommst, so läuft auf die Heilsitzung ab. Ja, also kommst du mit emotionalen Problemen, dann arbeite ich mit SKYourself mit dir, kommst du mit, mal ganz normal, dir tun die Knie weh, dann kommst du auf die Liege im Heilerraum, und dann arbeite ich dann dir auf dieser Liege. Ich muss dich nicht anfassen, wenn du das nicht magst, das braucht es nicht. Die Teilnehmer, die die Klienten sind auch angezogen, ja, und dann arbeite ich eben mit Geistheilung an dir, mit verschiedenen Handgriffen, mit verschiedenen Techniken. So läuft die. Dauert ungefähr eine Stunde.

Rolf Glogg: Mhm.

Ingrid-Anna Wilfling: Und danach stehst du auf und bist glücklich.

Rolf Glogg: Glücklich und schmerzfrei, je nachdem.

Ingrid-Anna Wilfling: Je nachdem, also unbedingt, also ich hatte bis jetzt noch nie einen Klienten auf der Liege, der nicht irgendwas gemerkt hat, dass sich was verändert hat.

Rolf Glogg: Mhm.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, aber du kannst es natürlich auch in der Straßenbahn machen, im Stehen, also das geht auch.

Rolf Glogg: Also was kann ich in der Straßenbahn?

Ingrid-Anna Wilfling: Heilen. Also, angenommen, du, ich hab ne schöne Geschichte. Da war ich mit einer Freundin shoppen. Und ihr hat der Fuß unwahrscheinlich weh getan. Sie konnte nimmer weiterlaufen, und dann haben wir uns in das Straßencafé gesetzt, und ich habe an ihrem Fuß Heilarbeit gemacht, so ungefähr 20 Minuten. Dann sind wir weiter shoppen gegangen. Sie hatte keine Schmerzen mehr.

Rolf Glogg: Wow, und das nachhaltig oder nur für die Shopping Session? Ich will alles ein bisschen kritisch

Ingrid-Anna Wilfling: Es kommt immer drauf an, was es ist, aber nachhaltig ist es eigentlich meistens, oder man muss wieder ran.

Rolf Glogg: Ja.

Ingrid-Anna Wilfling: Also, ich weiß das nicht, ich bin ja kein Hellseher, ja.

Annette Müller: Also, ich kann da vielleicht ein bisschen was dazu sagen, weil ich das ja unterrichte und diese Frage ganz oft kommt. Bleibt es, bleibt es nicht. Der Körper ist es gewöhnt, Schmerzen zu haben. Das heißt, der Körper und der ganze Mensch, das ganze System hat ein Schmerzgedächtnis. Das ist eine Gewohnheit, er hat es gelernt. Und hier geht es eben darum, auch das Bewusstsein zu entwickeln, dass es anders sein kann und dass dieses Bewusstsein sich dann auch festigt. Ja, also, es ist sehr gut, wenn man dann sozusagen einfach gar nicht mehr daran denkt, dass da mal Schmerzen waren, und oft hat man das auch vergessen. Aber wenn eine hartnäckige Sache da ist, dann ist es gut, immer wieder aufs Neue zu erleben, aha, ich bin und bleibe schmerzfrei, bis das ganze System dieses Vertrauen aufgebaut hat.

Rolf Glogg: Das löscht dann das Schmerzgedächtnis.

Annette Müller: Ja, das Schmerzgedächtnis wird ja gesagt, es hat was mit dem Gehirn und den Verknüpfungen zu tun. Das stimmt. Aber wir haben das Schmerzgedächtnis auf einer anderen Ebene beim Heilen, und auf dieser anderen Ebene muss sich das erst ändern, bevor sich das als Schmerzfreiheit, als Gesundheit im System manifestieren kann und dann auch bleibt. Deshalb also, sie ist jetzt, du bist jetzt, wie viele Jahre ohne Schmerzen!

Ingrid-Anna Wilfling: Zehn Jahre, über zehn Jahre, über zehn Jahre, ja. Bis auf die üblichen, die man sich tagsüber mal zuzieht.

Rolf Glogg: Ja, ja gut, das gibts immer wieder.

Ingrid-Anna Wilfling: Aber zu dem Halten habe ich noch, fällt mir noch was ein. Das war damals in der Ausbildung sogar noch. Da war eine Klientin da, mit ganz starken O-Beinen. Die ist auch in unserer Broschüre drin, ein 18-jähriges Mädchen, ja, ganz starke O-Beine, die hat nicht daran geglaubt. Die hat gesagt, weil ihre Mama gesagt hat, geh mal auf die Liege, hat sie sich auf die Liege gelegt. Die habe ich dieses Jahr wieder getroffen. Die hat immer noch gerade Beine, die hat während dieser Heilarbeit, während dem Wochenende haben sich ihre starken O-Beine, die operiert werden sollten.

Annette Müller: Richtig, sollten die Knochen gebrochen werden.

Ingrid-Anna Wilfling: Die haben sich begradigt, und, wie gesagt, sind immer noch gerade. Das zu dem Thema „bleibt es“.

Rolf Glogg: Ja, genau. Und das lassen wir jetzt grad so stehen. Wo, wo können wir uns weiter informieren? Das hat uns jetzt natürlich neugierig gemacht.

Annette Müller: Also dieser Film ist wunderbar! Bayern.TV hat diesen Film gedreht. Ich glaube, wir hatten gedacht, dass wir einen Link da drunter setzen unter das Video zu diesem kleinen Film zum Beispiel und dann eben auch www.san-esprit.de. Da auch.

Rolf Glogg: Und da findet man alle weiterführenden Informationen.

Ingrid-Anna Wilfling: Ja, das sind auch die Termine drauf für die Schnupperseminare.

Rolf Glogg: Ah, sehr schön. Ja, ich danke euch für dieses interessante Gespräch, für dieses Hoffnungsweckende Gespräch. Jetzt sind wir oder haben vielleicht da draußen bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern einige Esperenten mehr. Vielen Dank!

Annette Müller: Ja, vielen Dank, auch von unserer Seite. Herzlichen Dank!

Ingrid-Anna Wilfling: Dankeschön.

Rolf Glogg: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, oder soll ich sagen, Esperentinnen und Esperenten. Vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Sendung, an diesem Thema. Schauen Sie doch bald wieder bei uns rein. Wir würden uns freuen. Danke, „auf wiederlurgen“.

Episode #020: Dank Buchzeichen zur Heilerin

Episode #016: Heiler Erfolge in der Schulmedizin



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute bei uns im Format Naturmedizin! Heute verbinden wir mal zwei wunderbare Welten, nämlich die Heiler-Erfolge in der Schulmedizin, und dafür habe ich zwei ganz besondere Gäste. Zum einen eine Ärztin, die natürlich jahrelange Erfahrung hat in der Schmerztherapie und die sich eben das Werkzeug des Heilens auf eine ganz besondere Weise mit in ihr Boot genommen hat. Darüber berichtet sie heute, Corinna Gessner, und wir haben Annette Müller hier. Sie kennen sie bereits von vielen Sendungen. Sie ist Heilerin und eben auch Schulleiterin oder Gründerin der Schule Ecole San Esprit, und ich freue mich heute, dass wir rund, ja in einer schönen Runde über das Thema ganzheitliche Heilung sprechen können und bleiben sie dran!

Corina Klein: Hallo Ihr beide, schön, dass ihr wieder da seid, liebe Annette, liebe Corinna, Namensvetterin, nur mit einem „n“ mehr. Und ja, es ist immer so wunderbar, mit euch sprechen zu dürfen, weil du natürlich eben an deinem eigenen Unfall selber dir das Thema Heilen wirklich als Lebensaufgabe mit auf den Weg geschrieben hast und du wirklich, liebe Corinna, mit der Schulmedizin als Ärztin dieses tolle Feld integriert hast, jetzt auch in deinem Berufsleben. Und umso schöner, darum geht es ja in der heutigen Zeit, dieses Zusammenkommen und verbinden, was zusammengehört wohl, oder?

Corinna Gessner: Ja, ich freue mich sehr, dass ich heute wieder hier sein darf und von einigen sehr interessanten Fällen berichten darf: Ähm, es sind Erkrankungen, die uns als reinen Schulmediziner manchmal zur Verzweiflung treiben können, und da werden wir gleich drauf zu sprechen kommen.

Corina Klein: Ja, super, aber vor Verzweiflung der Schulmediziner war ja bei dir genauso nach deinem Autounfall, dass du ja wirklich unter chronischen Schmerzen gelitten hast und sicherlich der eine oder andere Mediziner sicherlich auch mit dir an seine Grenzen kam.

Annette Müller: Ja, also die Schulmedizin war sehr bald an ihren Grenzen. Also die klassische Schulmedizin und Freunde von mir, die eben Alternativmediziner waren, das waren die, die dann verzweifelt waren, weil sie mir nicht helfen konnten. In der Schulmedizin selbst habe ich also weniger Verzweiflung spüren können. Ich war halt einer der Vielen, die man abschreibt.

Corina Klein: Dennoch haben wir mit Zur Hilfenahme der Schulmedizin, gerade auch bei den bildgebenden Möglichkeiten, Diagnosemöglichkeiten, ja wirklich, ja, die Möglichkeit, das zu verbinden, dass man wirklich sagt, okay, man schaut auch wirklich die „vorher nachher“-Effekte an. Deswegen bin ich auch so froh, dass du als Ärztin wirklich da bist, weil sonst wird es ja mit dieser Heil Geschichte immer in so eine Ecke gerückt. Wie war denn das für dich so, also die ersten Heilerfolge zu sehen, oder was war es überhaupt gerade bei den Krankheiten, von denen du auch gesprochen hast, mit an die Grenze kommen?

Annette Müller: Ich war einfach erstaunt, dass das funktioniert, weil das hätte ich eigentlich nicht für möglich gehalten. Mein Ansinnen war schon ganz früh. Ich möchte Menschen nicht nur einfach behandeln in dem Sinne von oberflächlich Symptome unterdrücken, sondern ich möchte Menschen gerne heilen. Das war mein Wunsch, und jetzt habe ich dadurch in viel größerem Umfang die Fähigkeit und die die Möglichkeit. Und das freut mich natürlich sehr. Das macht mich glücklich und dankbar.

Corina Klein: Mhm.

Corinna Gessner: Die grundsätzliche Fähigkeit ist ja in jedem von uns Menschen angelegt. Das ist ja das faszinierende, nur wissen wir das erst einmal nicht und halten das also auch oft gar nicht für möglich.

Corina Klein: Da werden wir auch oft bei den Patienten. Ich kenne das ja auch aus der Vergangenheit, wenn ich da auch Seminare in die Richtung mitgemacht habe, dass man doch auch manchmal Menschen aus dem Bekanntenkreis dann gegenüber hat, wo dann auf einmal die Kopfschmerzen oder die Migräne weg war, und dann hat man so richtig wie so eine Art Schock gesehen. So wie hat das jetzt funktioniert, wieso kann die das jetzt einfach? Und dann hat man so das Gefühl gehabt, da wird jetzt mit Ach und Krach versucht, sich wieder diese Kopfschmerzen zurückzuholen, um sich ja nicht damit auseinandersetzen zu müssen, dass sowas auch leicht und schnell und einfach gehen kann oder? Kennst du diesen Effekt, oder was sagst du jetzt als Ärztin dazu?

Annette Müller: Ja, also diesen Effekt, den kenne ich auch. Und wenn ich auf meine Erfahrungen in den psychosomatischen Kliniken zurückblicke, muss ich sagen, dass viele Patienten einfach Returner waren. Also die kamen nicht nur einmal, nicht nur zwei, zweimal wegen ihrer körperlichen und psychischen Probleme, sondern die kamen halt regelmäßig, einmal im Jahr. Es tat ihnen der Aufenthalt, der meistens so sechs Wochen ging, gut, aber das Problem war nicht gelöst, also nicht nachhaltig auf Dauer.

Corina Klein: Da warst du jetzt als Medizinerin, als Ärztin

Corinna Gessner: Da war ich Assistenzärztin

Corina Klein: und hattest aber mit Thema Heilen noch nicht so

Corinna Gessner: Da hatte ich die Heilerausbildung noch nicht und es gibt eine Reihe von Patienten, an die ich ja, wie soll ich sagen, mit Wehmut zurückdenke, weil ich mit meinen heutigen Fertigkeiten sehr stark vermuten würde oder einfach vermute oder mir ja fast sicher bin, dass ich ihnen heute deutlich besser und nachhaltiger helfen könnte als zu dem Zeitpunkt, wo ich sie in der Klinik behandeln durfte und dieses heilerische Wissen noch nicht hatte.

Corina Klein: Mhm, beim Thema Heilung, gerade auch bei chronischen Schmerzpatienten, spielt doch sicherlich aber auch das Umfeld eine Rolle.

Corinna Gessner: Selbstverständlich auch.

Corina Klein: Wir kreieren uns ja auch so ein Feld in dem

Corinna Gessner: Ja, es sind ja nicht nur die chronischen Schmerzpatienten, sondern es sind Patienten, die zum Beispiel ein chronisches Müdigkeitssyndrom haben. Oft ist es ja kombiniert, dass sie sowohl eine Fibromyalgie wie auch ein chronisches Müdigkeitssyndrom haben. Das heißt, sie haben an verschiedenen Punkten, in der Regel oft wechselnde Punkte des Körpers, unklare Beschwerden, Schmerzen, die können stechend, brennend, ziehend, sich ständig verändernd sein, und zusätzlich sind sie einfach schnell erschöpft bis zu einem solchen Grad, dass sie nicht mehr ihr Bett verlassen können. Die kommen also morgens gar nicht aus ihrem Bett, sind damit nicht fähig, ihren Alltag zu meistern, und je nachdem, in welchem Umfeld sie leben, arbeiten und wirken, können sie das nicht mehr. Das treibt die Patienten selber zur Verzweiflung, aber auch uns Ärzte, wenn wir da rein schulmedizinisch ausgerichtet sind, weil wir finden die Ursache eben nicht. Und es gibt so viel vielschichtige Beschwerden, Syndrome, also Syndrome. Das ist ein Komplex von unterschiedlichen Symptomen, von unterschiedlichen Beschwerden, die sich nicht nur auf ein Organ konzentrieren, die sich, nicht nur auf die Psyche konzentrieren, sondern auf verschiedene Organsysteme, also ein Multisystem, Multiorgansystem Problem, und das kann uns in der Schulmedizin wirklich zur Verzweiflung treiben. Oder zum Beispiel, ich erinnere mich an eine Patientin, das war sehr schwer einzuordnen, die war gegen alles allergisch, hat also alles nicht vertragen. Ob sich das jetzt bezogen auf das Essen, ähm, alles Mögliche konnte sie nicht essen, weil sie dann diverseste Beschwerden entwickelte, innerhalb kürzester Zeit sowohl im Magen-Darm-System wie auch neurologisch mit Kopfschmerzen reagiert hat. Ähm, und es gibt dann solche Patienten, es war eben so eine Frau, die lebte in einer Wohnung, wo praktisch kaum etwas drin war, weil sie Teppich und Möbel Ausdünstungen, ähm, vermutlich – so war ihre Vermutung – nicht vertragen hat. Bei solchen Problemen sind wir als normale Schulmediziner eigentlich aufgeschmissen und solche Patienten haben natürlich ne Odyssee an Arztbesuchen hinter sich, an Klinikbesuchen hinter sich. Und wenn ich das jetzt betrachte, aus der Perspektive der Heilerin, hab ich natürlich ein ganz anderes Instrumentarium. Ich muss jetzt auf einmal gar nicht mehr tausend Untersuchungen machen, sondern ich kann einfach sagen, ich gehe das jetzt mal ganz anders an. Wir müssen keine dicken Wälzer durcharbeiten, wir heilen. Und durch das, durch den energetischen Heilimpuls finden die Selbstheilungskräfte des Systems genau die Orte im Körper oder auch feinstofflich im System, die verändert und ins rechte Lot gebracht werden müssen.

Corina Klein: Ja, da kommst du natürlich jetzt, Annette, ins Spiel. Dein Herzblut steckt ja schon darin, die Schulmedizin wirklich mit den Heilmethoden zu verbinden.

Annette Müller: Ja, ich bin da auch schon sehr weit gekommen, weil ich habe im September 2019 genau dafür einen Award bekommen, und zwar den Mind Change Award, und zwar für meine Leistungen in dem Bestreben, die Brücken zwischen energetischem Heilen und der Schulmedizin zu bauen.

Corina Klein: Wow.

Annette Müller: Also, da bin ich sehr stolz drauf. Also, das ist wirklich eine supertolle Anerkennung aus der Gesellschaft. Da sehe ich auch, und da sehen wir auch, dass wir uns in eine sehr gute und eine sehr richtige Richtung bewegen.

Corina Klein: Wunderbar vor allen Dingen, weil es ja auch diesen schönen Ansatz des Verbindenden hat. Du hast ja natürlich, sicherlich kann ich mir vorstellen, dass nicht jeder sofort mit dem ersten Zipperlein zum Heiler geht, sondern bei dir werden wahrscheinlich die Klienten gelandet sein, die wirklich dann mit ihrem Aktenordner bei dir aufgetaucht sind und dann natürlich vielleicht auch die letzte Hoffnung, dann in was hatten, wo sie erst mal vielleicht noch gar nicht wirklich dran geglaubt haben, oder? Dass man dann

Annette Müller: Das kann ich sehr gut nachvollziehen, weil es ja in unserer Gesellschaft nicht irgendwie sozusagen groß bekannt ist. Das ist immer noch so eine Nischengeschichte, wogegen man sich immer wieder klarmachen sollte, dass jeder Handlung, ein Gedanke zugrunde liegt und wir eben diese Kraft der Gedanken einfach nicht wertschätzen.

Corina Klein: Ist es vielleicht auch ein Stück weit einfach in unserer Kultur verloren gegangen, weil ich glaube, in der Geschichte gab es ja auch Zeiten, da gab es eben diese Heilmethoden, und die waren durchaus angewandt worden, oder?

Corinna Gessner: Unbedingt. Und es gibt ja auch heute noch, gerade bei indigenen Völkern oder bei afrikanischen Schamanen ist das Standard. Und in der Tat hatten wir das auch in früheren Zeiten in Mitteleuropa. Aber ja, denken wir mal zurück an die Hexenverbrennungen.

Corina Klein: Wer weiß, ob wir uns von da nicht schon kennen, hahaha.

Corinna Gessner: Also, es wird Vieles nicht für möglich gehalten aufgrund fehlender Erfahrungen. Aber wenn wir jetzt eine junge Mutter zum Beispiel beobachten, die ihre Hände auf ihr Baby legt, das schreit. Es ist natürlich auch immer der pure Berührungseffekt, aber wenn wir genau hinsehen, geht es über die bloße Berührung weit hinaus.

Corina Klein: Mhm, ja, ja, das fließt ja auch eben Liebe und alles, also gerade beim eigenen Kind ja sowieso.

Corinna Gessner: Genau. Und das hat aber eben etwas mit Schwingung zu tun, ja mit der entsprechenden energetischen Schwingung. Und wenn wir heilen, dann ist unser unpersönlicher, liebevoller Heilimpuls auf einer hohen energetischen Schwingung, die auf einer anderen Ebene sich befindet als jetzt persönliche Emotionen, die wir einem Menschen gegenüber bringen, unserem Partner, unserer Partnerin, unseren Kindern oder anderen Menschen, mit denen wir ohnehin emotional verbunden sind, verbunden sind, sondern es geht um ein eine unpersönliche, hohe energetische Schwingung. Wenn wir das als Laien betrachten, spüren wir eigentlich auch sehr deutlich den Unterschied zwischen positiven und negativen Schwingungen oder Emotionen. Also, wenn wir zum Beispiel einen Streit mit Jemandem haben und empfinden Ärger, Hass oder Wut, dann ist es sehr oft so, dass nach so einem Streit wir uns ja ausgepowert und müde und erschöpft fühlen. Warum? Die Schwingung ist in den Keller gegangen, während wenn wir ein liebevolles Gespräch, eine liebevolle Begegnung haben, etwas, was uns aufbaut, dann baut uns das auch innerlich energetisch auf. Und das ist so wichtig, dass wir das in unserer heutigen Zeit, in unserer heutigen Gesellschaft wieder spüren lernen. Und wir sind, und das ist auch ein ganz wichtiger Effekt, wenn wir Patienten behandeln oder Klienten behandeln, ähm, wir sind dann viel mehr bei uns selber. Sowohl der behandelte Mensch, das behandelte Lebewesen, es kann auch ein Tier sein, und wir selber auch als Therapeutin oder als Therapeut. Wir sind bei uns im besten Sinne des Wortes, das heißt nicht im egoistischen, sich abkapselnden Sinne, sondern im besten gebenden, sich verbindenden Sinne. Und das ist wichtig, dass das die Menschen wieder lernen zu spüren. Und da ist viel verloren gegangen über die Jahrhunderte, und das sollte eben wieder. Und jetzt sind wir auf dem richtigen Weg. Das sollte eben dieses, dieses Bewusstsein sollte wieder stärker entstehen.

Corina Klein: Und dafür bietest du auch Ausbildungen an, dass dann eben Menschen, die sich auf diesen Weg machen wollen

Annette Müller: Ja also ich… für Laien und Therapeuten. Also ich habe zwei, biete zwei verschiedene Ausbildungen an. Eine längere Ausbildung, die geht über eineinhalb bis zwei Jahre, das sind sieben Module oder eben die kompakte Ausbildung, die sehr gerne von Therapeuten gewählt wird, weil sie dann weniger reisen müssen. Die sind entweder zweimal fünf Tage oder eben zweimal fünf Tage mit einem Zusatz Block von sechs Tagen. und dann hat man das ganze Wissen, den ganzen Werkzeugkoffer und kann Menschen wirklich sehr, sehr effektiv und auch nachhaltig helfen.

Corina Klein: Mhm. Was gibt’s noch aus deiner Sicht zu sagen, einfach auch zu diesen Heilimpulsen, zu dem, wie jetzt, wie mit den Menschen gearbeitet wird? Also weil einfach die Ausbildung auch in die Wege geleitet hast und auch diese Methoden? Also was gibt’s da denn alles an Werkzeugen? Wir hatten mal von, von SKY von der SKY Methode gesprochen oder auch

Annette Müller: Genau ja. Wir haben eine Wochenendausbildung, die man ganz einfach belegen kann, da kann man auch so ein bisschen reinschnuppern und sehen, was haben was hat das für eine Qualität was wir eben anbieten. Das wird eben auch sehr, sehr gerne gebucht. Und man kann dann tatsächlich mit dieser Methode professionell arbeiten. Man ist dann SKY Coach anschließend. Das richtet sich an die emotionale Ebene. Also wir sind ja mehr als nur Fleisch und Blut. Wir sind ja lebendige Wesen, also Wesen, die einen Körper haben. Der Körper lebt, der lebt über den Atem. Also, wenn wir aufhören zu atmen, sind wir dann irgendwann ganz schnell tot. Aber das reicht ja noch nicht aus, weil jemand, der auf der Couch liegt und man atmet, das ist ja nicht unbedingt schon gleich irgendwie wirksam oder vielleicht wirksam schon, aber nicht unbedingt im positiven Sinne. Dann kommt unser Charakter dazu. Unser Charakter wird geprägt über das Unterbewusstsein, und hier haben wir eine Methode, wo wir auf dieser unterbewussten emotionalen Ebene Muster, Traumata lernen aufzulösen bei uns selbst und eben auch bei Klienten und Patienten. Also, und dann haben wir eben in den Ausbildungen einen riesengroßen Werkzeugkoffer, wo wir eben auch mit dem obersten Halswirbel, dann arbeiten, mit dem Atlashalswirbel, mit der Wirbelsäule, mit dem gesamten System.

Corina Klein: Mhm, super.

Annette Müller: Also das ganze System, also nicht nur der Kern, wer bin ich selbst, also quasi der Fahrer, der in diesem Körper lebt und ihn steuert, sondern wo komme ich her und wo gehe ich hin? Und was ist meine wahre Natur? Wenn ich meiner wahren Natur nahekomme, wie ist es mir möglich, die eben positiv in meinen Alltag zu bringen und eben auch zum Wohle der Gesellschaft einzubringen? Das ist auch noch ein ganz wichtiger Punkt, weil wir haben ja im Prinzip so viel zu geben, allerdings erst dann, wenn wir den inneren Reichtum schon entdeckt haben.

Corina Klein: Mhm. Ja, schön.

Annette Müller: In dieser Ausbildung entdecken wir natürlich einen unendlichen Reichtum, denn was gibt es Schöneres, als jetzt Patienten, Klienten, Esperenten, nicht nur therapieren zu können. Also wir Heiler therapieren eben nicht, sondern tatsächlich heilen zu können.

Corina Klein: Was sagst du dazu?

Corinna Gessner: Ja. Also ich habe da ganz interessante Erfahrungen gemacht, wenn es bei Menschen darum ging, irgendwie etwas Konkretes zu behandeln, sagen wir mal zum Beispiel Bauchschmerzen. Und es ging eigentlich bei einer Heilsitzung um eben diese Bauchschmerzen. Am Ende der Heilsitzung waren die Bauchschmerzen vielleicht deutlich besser, aber das war gar nicht der springende Punkt, sondern, was ja noch viel interessanter war, dass die Rückmeldung kam, du, ich hab jetzt ganz neue Erkenntnisse über mich selber grad gewonnen. Ich bin selber ganz erstaunt. Ich habe jetzt festgestellt, dass ich bestimmte Dinge in meinem Leben ändern muss. Und da war ich selber perplex, weil damit hatte ich jetzt gar nicht so gerechnet. Das konnten auch Dinge sein, die sich meiner Kenntnis sowieso entzogen haben, also die mir gar nicht vorher erzählt worden sind. Und das, das fand ich oder das finde ich immer wieder ganz faszinierend. Das können also Dinge sein wie Partnerschaftsprobleme oder ja einfach innerfamiliäre Probleme welcher Art auch immer. Die Menschen bekommen ein anderes Selbstbewusstsein in dem Sinne, dass sie eher erkennen, was ihre Aufgabe ist und was sie vielleicht im Leben auch ändern sollten. Und sie kriegen auch gleich die Kraft dazu mitgeliefert. Und zwar ohne, dass man darüber jetzt konkret gesprochen hätte. Ähm, das ist nicht nur für Mediziner, sondern auch für Psychologen interessant, alldieweil man sich damit natürlich auch viele Psycho Sitzungen sparen könnte.

Corina Klein: Ja, super. Ja vor allen Dingen da sind ja auch die Warteschlangen gerade extrem.

Corinna Gessner: Genau, ja. Und gerade in unserer heutigen Zeit.

Corina Klein: Die Arbeit geht ja da auch nicht aus.

Corinna Gessner: Ganz genau ja!

Corina Klein: Ja schön, wenn jetzt die Zuschauer sich doch noch mal informieren wollen über dieses tolle Thema. Wie, wo gibt es Möglichkeiten, euch zu kontaktieren? Oder auch

Annette Müller: www.san-esprit.de, das ist die Hauptseite. Von da aus kommt man überall hin.

Corina Klein: Mhm, super!

Annette Müller: Und Corinna Gessner, die Ärztin, ist auch Dozentin bei uns an der Heilerschule, und dort findet man auch den Kontakt, über die Mitwirkenden.

Corina Klein: Toll! Also, ich bedanke mich bei euch beiden, finde es wunderschön, dass wir immer. Verbindungen sind immer toll! Also, dass das. Gerade auch so zwei früher sehr konträre, bis heute noch stark diskutierte Extreme sich wirklich verbinden, das ist ja schön zu sehen.

Annette Müller: Und es befruchtet sich gegenseitig sehr stark.

Corinna Gessner: Ja, also, ich bin dafür sehr dankbar und freue mich und würde mich wahnsinnig freuen, noch mehr, wenn möglichst viele andere Therapeuten, Laien und alle Interessierten, und es betrifft ja alle Menschen mit ins Boot kämen und sich mit dieser Thematik beschäftigen würden, zum Wohle der Menschen und der Erde.

Corina Klein: Ja, vielen Dank, danke euch beiden, und bis bald.

Corinna Gessner: Danke!

Annette Müller: Dankeschön.

Corina Klein: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich hoffe, Sie konnten wieder Einiges mitnehmen, ist doch wunderschön, dass es diesen Strauß an Erfahrungen gibt, und umso schöner, wenn sie sich noch Menschen dabei finden, befruchten und verbinden und ja, was Gutes für die Menschen tun. Vielen Dank fürs Zuschauen, wunderschöne Zeit, und bis bald! Tschüss!