von Annette_Mueller | Aug. 6, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, heute zu unserem Format Sinn des Lebens. Heute habe ich zwei Heilerinnen da, die beide Annette heißen. Eine Heilerin, Annette Müller, die die Gründerin ist der Heilerschule Ecole San Esprit und eine Investigativ Journalistin, Autorin und systemische Coachin. Sie ist heute hier, Annette Bokpe, und ich freue mich sehr, dass beide über ihre Heilerfolge sprechen, und ja Sie werden Einiges erfahren. Bleiben Sie dran!
Corina Klein: Hallo, ihr zwei lieben Annettes, so schön! Letztes Mal hatten wir eine Corinna da, gell, da waren wir zwei Corinna, eine Annette, jetzt umgekehrt, also es ist schon witzig. Ja, liebe Annette, du bringst ja auch immer tolle Gäste mit. Ja, wir hatten ja eine Ärztin, wir hatten einen Rettungssanitäter, eine Lehrerin und
Annette Müller: Schulleiterin
Corina Klein: Eine Schulleiterin sogar genau, und mit dir hatten wir auch schon so ein tolles Interview, wo du wirklich erzählt hast, wie du damals eben genau diese, dieses Haar in der Suppe in der Heilerausbildung finden wolltest, und nun selber Heilerin bist, und ich bin total gespannt auch auf deine Erfahrungen, so wo du jetzt selber eben, machst es ja jetzt auch schon eine Weile!
Annette Bokpe: Ja, ja, ich bin jetzt mit der Schule und mit dir verbunden in dieser Arbeit seit 2008. Ja, 2008 bin ich das erste Mal da gewesen und habe die Ausbildung gemacht und, wie gesagt, also auch sehr skeptisch und kritisch verfolgt und habe auch tatsächlich danach mich schon engagiert, auch für die Schule und für alles, aber dann auch nicht gleich angefangen, also richtig offiziell zu heilen, sondern ich habe auch noch ein bisschen vorsichtig nebenbei gemacht, weil ich dachte: ach, ich muss erst mal ausprobieren und mal gucken, ob es wirklich klappt und so weiter, und hab dann irgendwann also richtig durchgestartet. Also, ich arbeite trotzdem auch noch als Coach, als Journalistin eher weniger, aber als Coach arbeite ich auch noch und kann das beides auch wunderbar ergänzen. Und jetzt war es dann eben so, dass ich irgendwann gesagt habe, okay, ich tu das also zu meinem Gewerbe mit hinzu, dass ich Heilerin bin, und habe das auch tatsächlich also in Thüringen, in Bad Tabarz, wo also meine Heimat eigentlich ist, dann quasi in der Wohnstube meiner Eltern gemacht. Da habe ich eine Liege hingestellt, und als ich da so wirklich auch von Kunden, mit Kunden die ersten Heilerfolge hatte, dann habe ich auch richtig Gas gegeben. Also dann habe ich das auch richtig angeboten, und es hat sich ja auch rumgesprochen. Also, ich kann mich wirklich erinnern an eine Sache, die ich damals, also die mir auch die Tränen in die Augen gebracht hat, als eine Dame kam. Ich weiß gar nicht mehr, wie sie darauf aufmerksam geworden ist, ist auch egal. Die kam dann und berichtete, dass sie also mit mit ihrem Bein immer Probleme hatte und immer noch hat, also Schmerzen hat, und kein Arzt kann wirklich feststellen, was da los ist. Und irgendwann hat ihr tatsächlich der Orthopäde, glaube ich, gesagt, also wissen Sie, wenn das jetzt nicht aufhört, dann nehmen wir das Bein ab. Und da habe ich gesagt, um Gottes willen! Also ich habe mich nie zu medizinischen Dingen geäußert, das steht mir nicht zu, da kann ich ja gar nicht mitreden. Aber da habe ich gedacht, um Gottes willen, das Bein ist doch! Wenn die nichts feststellen, ist doch dieses Bein in Ordnung. Warum sollte man das abnehmen? Also ich war total entsetzt, und ich habe dann angefangen mit der Heilsitzung, und da sagt die Frau plötzlich fing an zu weinen und sagt, hier passiert was, das spüre ich ganz genau, hier passiert was. Und dann war ich auch gleich ganz beeindruckt, und die hat tatsächlich auch drei, vier, fünf Sitzungen, ich weiß es nicht mehr, gemacht, und dann hat die mir einen Brief geschrieben oder eine e Mail geschrieben, das absolut geheilt, war, nichts mehr zu spüren, die Schmerzen waren weg, die Ärzte haben gestaunt, und da habe ich gedacht, wow toll! Also, das war für mich so ein toller Erfolg, und das ging tatsächlich so weiter. Es war unglaublich, was da für Sachen waren. Natürlich auch. Es gab auch mal Leute, die kamen und weggegangen sind und sagen, es hat mir nichts gebracht. Ich habe immer zu den Leuten gesagt, ich kann ihnen kein Heilversprechen geben, das kann ich nicht und darf ich nicht. Das dürfte keiner ein Heilversprechen geben. Aber ich hatte mir vorgenommen, also gefühlt muss ich mindestens 80 Prozent Heilerfolge haben, sonst höre ich auf. Das war für mich immer auch der Ehrgeiz, weil ich möchte auch erfolgreich arbeiten, und das muss ich sagen, hat sich gehalten bis heute. Ja, und ich habe jetzt gerade kürzlich wieder auch wieder ein sehr schönes Erlebnis gehabt, wo ich auch nicht sage, ich habe es geheilt, aber ich habe wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität beigetragen, und darum geht es einfach auch. Eine, eine Dame, die schwer krebskrank ist und ganz große Ängste hatte und dann gesagt hat: Okay, ich komme also, weil es ihre Verwandte ihr geraten hatte, also nach der Chemo zu mir zu gehen, macht also Chemotherapie, und eine Verwandte hat gesagt, ich schenke dir diese Heilsitzung, geh mal zu der Annette und nach den Chemotherapien, dass es dir einfach besser geht, und es geht ihr wesentlich besser nach den Therapien. Vorher war es immer so, dass sie gesagt hat, ich bin ja nach den Therapien, nach diesen Chemotherapien richtig behindert, ich kann gar nicht aufstehen, und jetzt hat sich das wesentlich verbessert. Und was ich eben auch gemacht habe, das ist, ich habe eben mit ihr eine Heiltechnik auch angewendet, die wir auch zur Verfügung haben. SKYourself, also, ich habe diese furchtbare Angst, die sie hatte, also richtige Todesangst. Die konnte mit dieser Methode aufgelöst werden. Das heißt, die ist ganz, steht ganz anders im Leben. Ja, die steht die die kann mit ihren Kindern wieder normal kommunizieren. Sie ist nicht nur am Weinen, sie ist nicht nur am Angst haben, sondern sie kann wirklich jeden Tag genießen, und jetzt fahren die auch in Urlaub. Das freut mich so sehr. Ja, also das, das ist schon, das sind schon Sachen, wo ich gleich wieder eine Gänsehaut kriege, und es ist auch schon passiert, dass ich wirklich mit Klienten oder Esperenten, wie wir sie ja auch nennen, dass wir uns in die Arme gefallen sind und angefangen haben zu weinen. Also, das ist wirklich, das ist so das, das kann man ja auch gar nicht beschreiben, was das für ein Gefühl ist, wenn jemand dann rausgeht und sagt, boah, ja, es geht mir besser! Also, das ist einfach auch ein toller Job, also das ist, das ist einfach auch ein toller Job, muss ich sagen.
Annette Müller: Also, es ist, wenn sie jetzt sagt, sie weint ganz oft mit Klienten zusammen. Ich kann mich daran erinnern, wir haben alle mit Annette zusammen geweint, weil Annette ist nach Texas geflogen auf Einladung von einem Mann, der seinen sterbenden Sohn begleitet hat, und wollte eigentlich, dass ich komme, und ich konnte nicht weg, weil ich eben unterrichten muss, und hab dann eben Annette an meiner Stelle dorthin geschickt, und sie ist nach Texas, um eben der Mutter zu helfen, ihren Sohn loszulassen. Und diese Reise hat sie im Blog dokumentiert. Also, wir haben einen Blog, das ist das sogenannte Tagebuch der Heilerschule, und da haben eben Schülerinnen, Schüler und Absolventen die Gelegenheit, mit uns zu kommunizieren, miteinander zu kommunizieren und eben Dinge festzuhalten als Tagebuch, sodass eben andere Menschen auch erleben können, was die Kraft des Geistes alles bewirken kann, und dadurch ist das auch ein Beitrag zur Bewusstseinserweiterung. Und da hat sie dann immer geschrieben und geschrieben, und wir haben immer darauf gewartet. Wann schreibt sie endlich wieder was. Und dieser junge Mann, der hatte ALS. Erzähl doch mal.
Annette Bokpe: Ja, ich erzähl das mal, das war für mich auch sehr, sehr eine große Herausforderung. Einmal also, ich fahr da nach Amerika und, und die Leute erwarten was. Aber die Erwartung war auch ganz genau festgelegt. Also, der Vater hat gesagt, okay, ich weiß, dass mein Sohn nach 20 Jahren jetzt ALS keine Heilung mehr erfahren wird
Corina Klein: Aber das ist schon eine Lange Zeit für ALS
Annette Bokpe: aber es geht darum, wir wollen ein Fest machen, wir wollen, das ist in Amerika, die haben da so einen Verein, muss ich nicht weiter darauf eingehen. Also ein großes Fest, worauf der sich gefreut hat, also, der Lyman ist ja auch Mitte 40 gewesen.
Annette Müller: Das war der Sohn.
Annette Bokpe: Das war der Sohn, genau. So, und dieses Fest da ist, der sollte das einfach durchhalten dieses Fest. Durchhalten heißt, dieser Mann hat den meisten Teil des Tages im Bett gelegen und hatte immer ein Atem, Atem, ein Atemgerät, also jetzt nicht so ein festes, aber er musste immer unterstützt werden, weil das alles ja auch nicht mehr richtig ging. Und wir haben uns über einen Sprachcomputer verständigt, den er mit den Augen gelenkt hat. Das war für mich wirklich eine große Herausforderung. Aber ich hatte da auch einen Mann vor mir, der sich nicht nur abgefunden hatte mit dieser Krankheit, sondern der irgendwie, also spirituell, also weit entwickelt war und gesagt hat, das gehört zu meinem Leben und das trägt zu meiner Bewusstseinserweiterung bei. Das war eigentlich der Hüter der gesamten Familie. Es war sehr interessant. Und ich habe mit dem, mit ihm Heilsitzungen gemacht, also ein paar Tage, bevor dieses Fest war, und er ist dann tatsächlich zu diesem Fest. Den ganzen Tag waren wir unterwegs, er im Rollstuhl, den er wirklich nur noch mit einem Finger lenken konnte. Aber er war den ganzen Tag ohne dieses Atemgerät unterwegs, und am Abend haben wir noch ein Barbecue gemacht. Also der war, und da hat seine ganze Familie natürlich gestaunt. Wie ist das möglich? Das war schon bemerkenswert. Und was dann eben hinzukam, seine Mutter, seine Mutter, die eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit auch innerhalb der Politik hatte. Also es waren schon interessante Leute auch. Die kam aber immer von der Arbeit und stand an seinem Bett und hat im Grunde genommen ihn vollgejammert, bitte geh nicht, und was soll ich ohne dich tun, und also eigentlich jeden Tag hat er dieses Ritual gehabt, und eigentlich hat er immer zur Heilung der Mutter beigetragen, indem er also sie getröstet hat. Und also, das war irgendwie eine ganz komische Konstellation. Und dann hab ich mit ihr eine SKY-Sitzung gemacht, SKYourself, also Auflösung emotionaler Blockaden, und das war ganz irre, was da passiert ist. Die hat gar nicht lange gedauert, und sie hat dann selber ja auch im Blog darüber. Sie hat so ein kleines Interview mir dann auch gegeben. Sie hat dann gesagt, jetzt kann ich endlich dank deiner Sitzung, dank dem, was du hier gemacht hast, kann ich endlich mit meinem Sohn kommunizieren, ganz normal, ich kann mit ihm sprechen, ich kann die Zeit mit ihm genießen. Wieder diese Nummer, ja, also die war total glücklich dann, und der, der Lyman, hat natürlich auch gesagt, Gott sei Dank, ja, also, das war wirklich. Und, und was für mich so eindrucksvoll dann auch war, der hatte in seinem – waren sehr reiche Leute – und der hatte aber nichts mehr, weil brauche ja nichts mehr, und der hatte aber in seinem Zimmer ein Motorrad stehen, eine BMW, so eine kleine Modell BMW, so ’ne rote, und die ist mir gleich aufgefallen, und da hat er mir erzählt, also über diesen Sprachcomputer, dann irgendwann habe ich ihn sogar verstanden, ne also, ähm, dass er, das war seine letzte Reise, die hat sein Vater ihm geschenkt, also durch mit dem Freund ist er mit einem Motorrad durch Mexiko, New Mexiko gereist, also ein halbes Jahr sind die unterwegs gewesen, und das mit so einem Motorrad, und deswegen hat er das da stehen, und ich habe dann noch gesagt, boah toll und irgendwie. Und als ich dann mich verabschiedet habe und wieder in mein Auto wollte, also habe mich verabschiedet, und es war uns klar, wir werden uns nicht wiedersehen. Es war klar, dass er irgendwann sterben wird, also auch wird auch nicht lange dauern, das wusste er auch, und er hat das auch erwartet, positiv eigentlich erwartet ja. Und dann steige ich ins Auto, und da steht dieses Motorrad bei mir im Auto. Da habe ich erst mal wirklich dagesessen und habe so geweint, so berührt, dass er mir dieses Motorrad geschenkt hat, und das steht jetzt immer noch bei mir im Zimmer, und inzwischen habe ich Enkelkinder, und die Enkelkinder, die sind auch die Kleine die ist anderthalb, die das ja eigentlich noch gar nicht versteht. Ich habe irgendwann mal gesagt, das ist was sehr Wichtiges für mich, das darf nicht kaputt gehen, und das bleibt hier stehen, und so ein kleines Kind kapiert sowas nicht, aber die geht da nicht dran, das finde ich auch irgendwie total irre! Also, das war für mich sehr, sehr, sehr prägend, auch muss ich sagen, sehr prägend, das war großartig, ja.
Annette Müller: Sehr ergreifend.
Annette Bokpe: Total ergreifend auch.
Annette Müller: Wir haben alle mitgefiebert mit ihr und dann haben wir natürlich auf die Nachricht gewartet, dass Lyman jetzt gegangen ist, aber wir haben von denen nichts mehr gehört, und dann haben wir gesagt, na ja, wir hören nichts mehr von ihnen. Dann hat es Monate gedauert, bis wir in der Nachricht bekommen haben, und haben dann die Nachricht bekommen, jetzt ist Lyman gegangen. Das war ein Jahr später, und er hatte aber, nachdem Annette weg war, tatsächlich die Fähigkeit zurückerlangt, mit seinem Rollstuhl, mit seinem elektrischen Rollstuhl wieder vor die Tür zu fahren und alle Nachbarn zu besuchen.
Corina Klein: Das war dann auch noch mal eine E Mail, wo ich dann auch nochmal wirklich weinen musste, weil das ist, das ist auch merkwürdig für mich, dass Leute sich dann gar nicht mehr melden also sehr ungewöhnlich, aber ist auch eine Mentalitätsfrage, und aber dann das eben, also, Lyman hat sich am sozialen Leben total beteiligen können, hat Leute besucht, ist alleine mit dem Rollstuhl durch die Stadt gefahren, und, und, und. Da war vorher überhaupt nicht möglich, und das war für uns, ich kriege jetzt schon wieder Gänsehaut, das war für uns natürlich
Annette Müller: Und dann hat er als es dann wieder ein bisschen schlechter wurde, hat er gesagt, so und jetzt nehme ich kein Atemgerät mehr.
Annette Bokpe: Ja, jetzt ist Schluss. Jetzt will ich nicht mehr.
Annette Müller: Dann hat er so ganz selbstbestimmt hat er gesagt, jetzt gehe ich aus dem Leben.
Annette Bokpe: Schluss jetzt. Genau.
Annette Müller: Mhm, sehr ergreifend!
Annette Bokpe: Sehr ergreifend, das war wirklich sehr ergreifend, das stimmt.
Annette Müller: Das hat natürlich alle beeinflusst, das hat gleich Kreise geschlagen. Es hat eben auch bei uns viele Kreise geschlagen, weil ja ganz viele Leute diese Geschichte gelesen haben.
Corina Klein: Ja ist auch sehr berührend, ja, vor allen Dingen, weil es ja auch so eine Hoffnungslosigkeit ist, diese Krankheit ja!
Annette Bokpe: Aber weißt du, das ist, das zeigt auch wieder, was es bedeutet, wenn du etwas bewirkst, und das ist ja unser Thema ständig. Es geht, ja, es geht ja nicht nur, also nicht nur darum, Hände auflegen, und dann hat er keine Schmerzen mehr, oder ja, sondern es geht ja auch darum, was, was wird da in die Welt gesetzt, was an Bewusstseinserweiterung oder eben auch, wie das ganze Familien beeinflusst, positiv beeinflusst. Also, das heißt in dem Moment, ich war weg, und diese Familie hat wieder ganz anders gelebt. Also die haben ganz anders miteinander kommuniziert. Es war, es war einfach alles anders, es war nicht mehr so belastet, und das wissen wir alle. Wir wissen alle, wenn irgendjemand in der Familie schwer krank ist oder überhaupt krank ist, das verändert alles, ja das verändert alles. Also dann wird immer nur auf den geachtet, und, und es geht immer nur um den. Also ich habe einen kleinen Bruder gehabt, muss ich sagen, der an einer schweren Herzkrankheit gestorben ist. Also ich war acht, und ich kann mich erinnern, es ging nur um ihn, und ich habe das auch herzlich gern gemacht als Kind. Wir haben den ja alle geliebt. Aber eine Familie richtet sich, macht nichts anderes mehr, als sich um, um diese kranke Person zu kümmern. Eine Familie denkt an nichts anderes mehr. Es wird nichts mehr gestaltet. Es geht nur noch darum, jemand zu retten, zu helfen, zu pflegen, zu machen. Du, du kommst ja ganz aus dem Gestalten raus, aus, aus dem Denken raus, aus dem Beobachten raus, und das finde ich ja so irre. Wenn sich dann jemand, wenn dann jemand geheilt ist oder wenn es ihm besser geht, und das sendet, das sendet einfach etwas aus, zum einen, und zum anderen macht es die Leute wieder gestaltungsfähig. Sie können wieder teilnehmen an den normalen Prozessen, sie können ihre Fantasie wieder einsetzen für andere Dinge. Das muss man sich einfach auch mal überlegen. Das finde ich auch so unglaublich wichtig.
Annette Müller: Also, ich kann da jetzt nur zwei Stichworte sagen, die wahrscheinlich für uns alle im Moment auch sehr wichtig sind: unabhängig und selbstbestimmt.
Annette Bokpe: Ja, richtig.
Annette Müller: Unabhängig, selbstbestimmt.
Annette Bokpe: Unabhängig, selbstbestimmt.
Annette Müller: Und zwar alle in der Familie, und nicht nur in der Familie, sondern der ganze Bekanntenkreis, das soziale Umfeld.
Annette Bokpe: Also, auf dieses unabhängig und selbstbestimmt möchte ich noch mal kommen. Das finde ich ganz wichtig und damit im Zusammenhang auch Freiheit. Und ich weiß inzwischen, warum wir uns wieder begegnet sind damals, warum ich diese Heilerausbildung gemacht habe, weil ich wollte immer frei sein. Also mein ganzes Leben lang habe ich Dinge getan für meine Freiheit. Also, ich bin in der DDR aufgewachsen, als Kind frei, das muss ich sagen, im Wald und Wiese und so ganz anders als heute die Kinder in der Stadt. Aber egal, aber was habe ich gemacht? Ich habe auch da immer frei gewählt, was ich mache, auch beruflich, ich hab in der Sparkasse gelernt, und habe dann mich entschieden, ich gehe zum Theater. Das habe ich alles erreicht. Ich habe immer alles gemacht, um frei zu sein. Dann bin ich in Westen auch gegangen, habe auch immer mein, mein Leben so gewählt, und das mit der Heilarbeit. Das ist dann nochmal eine ganz andere Dimension gewesen in Unabhängigkeit, in Freiheit. Also, das muss ich wirklich sagen.
Corina Klein: Ja, dir kann auch keiner mehr Angst machen.
Annette Bokpe: Nein!
Corina Klein: In irgendeiner Form. Ich meine sowieso auch, das Weltbild zum Thema Tod ist ja auch nochmal ein ganz anderes, und wenn dann jemand kommt und sagt, du da stirbst du, dann hat man ja auch eine andere Resilienz oder eine Einstellung. Oder?
Annette Bokpe: Sicher ja. Ja, also sicher, das ist, das ist klar. Also alleine der alleine, diese, diese. Ich bin mir bewusst, dass ich etwas bewirken kann. Dass ich Macht habe, das ist ja auch immer ein Thema, was wir besprechen, Macht, Ohnmacht. Also wir haben alle Macht in diesem positiven Sinne, Macht etwas zu verändern. Das ist ja das, was uns häufig eingeredet wird, gesellschaftlich auch und wie auch immer, dass wir das nicht haben, dass wir das nicht können, dass wir zu klein sind. Es gibt doch so einen schönen Spruch, stammt aus Südafrika, „wenn du glaubst, du bist zu klein, etwas zu verändern, dann hast du noch nie eine Nacht mit einem Moskito verbracht“. Ja, finde ich total süß. Aber das stimmt! Also! Ich meine, wenn ich ein Moskito bin, und piesacke dich jetzt die ganze Nacht, da hab ich aber Macht, und das sind so die Dinge, über die ich dann immer wieder nachgedacht habe, aber die ich nicht nur, über die ich nicht nur nachdenke, sondern die ich auch fühle, die ich spüre, die ich weiß jetzt einfach, ne, also, das ist, das ist wirklich, das finde ich auch an dieser Arbeit so wunderbar und bemerkenswert, und ich habe neulich eine Klientin, die rief mich an und sagt, ach, weißt du ich, ich hab ja gar nicht so schlimme Sachen. Bin ich überhaupt berechtigt, mich jetzt, jetzt auch noch so also dich zu beanspruchen, so ungefähr? Und dann habe ich gesagt, das verstehe ich jetzt nicht. Wieso berechtigt? Naja, ich habe ja nur so ein paar Zipperlein. Dann habe ich gesagt, du bist verpflichtet, dich um dich zu kümmern. Du bist total verpflichtet, dich um dich zu kümmern. Du hast zwei Kinder!
Corina Klein: Das ist ja Selbstfürsorge
Annette Bokpe: Ja!
Corina Klein: Oder Selbstliebe auch
Annette Bokpe: Muss sein.
Corina Klein: Aber schau mal, wie wir denken, gell, dass wir das nicht wert sind.
Annette Bokpe: Ja, das war unglaublich.
Corina Klein: Aber das ist diese Mustergeschichte, gell.
Annette Bokpe: Ja, und wo ich dann, wir haben dann auch über Bewusstseinserweiterung gesprochen, ja, also das ist total, total spannend!
Corina Klein: Ja, super. Schön, also es macht mir richtig Spaß, fehlt nur noch der Prosecco.
Annette Bokpe: Ja stimmt! Ja, genau, wo ist der?
Corina Klein: Beim nächsten Mal.
Annette Bokpe: Beim nächsten Mal.
Corina Klein: Wenn man jetzt wirklich sich mit der ganzen mit dem Heilwirken, nochmal in die Tiefe beschäftigen möchte, ich meine, es gibt ja viel zu lesen, aber auch die Möglichkeit
Annette Müller: Also das Buch amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung von Annette Bokpe und Annette Müller, das kann ich sehr empfehlen, und dann eben auf der Webseite schauen www.san-esprit.de, von da aus geht es überall hin und vor allen Dingen in die Freiheit.
Corina Klein: Ja schön, schönes Schlusswort, ja, sehr passend zur heutigen Zeit. Vielen Dank, ihr Lieben, dass ihr da wart, und bis hoffentlich bald wieder!
Annette Bokpe: Gerne, danke auch.
Corina Klein: Ja, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, schöne Mädels Runde hatten wir heute, und ich hoffe, Sie konnten auch Einiges an Inspiration mitnehmen und bedanke mich fürs Zuschauen und wunderschöne Zeit! Bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Aug. 6, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute zu unserem Format Naturmedizin! Ich habe heute eine ganzheitliche Ärztin hier, Namensvetterin Corinna Gessner. Sie hat zusätzlich in ihrer Erfahrung mit Schmerzpatienten eine Methode für sich entdeckt, eines energetischen Heilens mit Annette Müller im Boot. Heute freue ich mich sehr, dass sie da ist. Sie ist auch die Gründerin der Schule Ecole San Esprit und beide Frauen werden uns heute berichten, wie es ist, wenn eben die Schulmedizin und energetisches Heilen sich im Leben treffen und welche Wunder daraus entstehen können. Bleiben Sie dran!
Corina Klein: Hallo, ihr beiden! Schön, dass ihr da seid, liebe Annette, liebe Corinna, und ja, wir hatten schon mal das Vergnügen, und wir haben gemerkt, dass dieses Feld, diese Synergie, doch ganz neue Wege eröffnet und vor allen Dingen für die Patienten eine unglaubliche Erleichterung auch in der Medikamentengabe bietet, gerade bei chronischen Schmerzpatienten, und deswegen freue ich mich umso mehr, liebe Annette, dass du die Schule vielleicht erzählst du auch mal noch, du hast ja auch ne richtige Klinik und alles, was da noch alles mit zusammenhängt, dann eben auch von der Studie in Indien, dass wir auch mal wirklich den medizinischen Aspekt dahinter sehen, weil das liegt ja auch wirklich sehr am Herzen, dass da eine gute Ebene jetzt geschaffen wird.
Annette Müller: Also ich habe aus eigenem Leid herausgefunden, durch das geistige Heilen, durch das energetische Heilen und sehr zur Verblüffung der Schulmediziner, weil ich in einem sehr guten gesundheitlichen Zustand bin, obwohl ich das gar nicht sein dürfte, weil ich durch einen Autounfall eine schwere Kopfgelenksverletzung hatte, die eben auch dazu geführt hat, dass ich chronisch Schmerz geplagt war. Und da hab ich dann eben festgestellt, wie wunderbar es wäre, wenn doch wirklich die Schulmedizin verstehen würde, wie man einem Patienten in Not wirklich helfen kann, indem andere Aspekte auch noch Beachtung finden, also gerade die Kraft des Geistes. Und ich sage immer ganz oft, wenn man das so abtut, wie soll man mit geistigen Kräften heilen können, dass man sich einfach mal vorstellen sollte, man ginge zu einem Arzt, der nicht denkt. Ja, weil das Denken ist ja die Grundlage für Handlung. Ein Arzt sollte mich betrachten, anschauen, schauen und überlegen, wie er mir helfen kann, und nicht irgendwie gucken, Symptome A B C, das ergibt Rezept Nummer so und so, bitte schön! Nach zwei Minuten sind Sie wieder aus der Praxis draußen, oder aber er sagt, ich kann nicht mehr helfen. Hier haben Sie Psychopharmaka, oder er sagt, Psychopharmaka helfen auch nicht, gehen Sie in die Klapse. Also, es ist schon sehr heftig, was ich also manchmal bei Schulmedizinern erleben musste: Ähm, und ich bin sehr dankbar, Schulmedizinern, die weitergedacht haben, die mir gesagt haben, schau mal, lass deine Kopfgelenke untersuchen. Es kommt wahrscheinlich daher, und ich dann eben diesen Weg beschreiten konnte und habe mich dann selbst auch ausgebildet. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, das, was ich erlebt und erfahren habe, was ich für wirklich sensationell und grandios halte, anderen Schulmedizinern auch anbieten zu können, die offen sind für dieses Thema, die sich anschauen, welche Heilerfolge bringt, bringen die Leute hervor, die eben an dieser Schule, also an der Ecole San Esprit ihre Ausbildung machen und die dann sagen, ich möchte das auch noch mit hinzunehmen, und eben versuchen, meinen Klienten, Patienten zu helfen. Denn ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass jemand, der sich auf den Weg des Arztes begibt, ja das nicht macht, oder nicht in erster Linie macht, weil es ein Status ist oder weil es ein finanzielles Polster dann eben auch verspricht, sondern weil er im Herzen wirklich auch helfen möchte.
Corina Klein: Hm, wie war das für dich, liebe Corinna, diese Erfahrung jetzt in der Ausbildung? Du hast ja die Heilerausbildung gemacht, da wirklich diese Effekte zu sehen. Ich meine, du hast ja auch jahrelang als Ärztin deine Erfahrungen gehabt, natürlich auch schon. Wir haben auch im Interview drüber gesprochen mit Homöopathie und alternativen Lösungswegen. Aber dann da nochmal, was ist dir da für, für ein Feld begegnet?
Corinna Gessner: Ähm, ja, es war faszinierend, weil ich habe gemerkt, wenn ich mich unvoreingenommen dieser Thematik öffne, und das fiel mir nicht so schwer, das zu tun, weil ähm für mich ähm, Themenbereiche klar sind wie Karma und Energetisches, energetische Einflussnahme auf die Selbstheilungskräfte. Da war es für mich einfach klar, es gibt da Möglichkeiten. Aber in welchem Ausmaß, war mir nicht bewusst. Und so hab ich ja schon während der Ausbildung ganz faszinierende Erfahrungen gemacht, hab festgestellt, tatsächlich, wenn wir Heilimpulse geben, dann verändert sich etwas an am Skelettsystem, ganz aktuell bei dem Patienten oder bei der Klientin, bei dem Klienten. Ich kann dabei zusehen, ich kann es mit eigenen Augen wahrnehmen, und das hat mich, das hat mich sehr fasziniert. Und dann habe ich gedacht, okay, wenn das jetzt tatsächlich so ist, ich hab das jetzt so wahrgenommen, dann probiere ich das natürlich aus. Das habe ich dann getan, und einer meiner ersten Heilerfolge war dann, dass ich bei jemanden, der starke Fußschmerzen hatte, nach einem längeren, nach einer längeren Wanderung eine Heilbehandlung gemacht habe, etwa 50 Minuten. Wir waren unterwegs, und tatsächlich war es dann so, dass diese akuten Fußschmerzen nach den 50 Minuten klassischen energetischen Heilens weg waren.
Corina Klein: Also bei der Wanderung.
Corinna Gessner: Ja, genau.
Corina Klein: Im privaten.
Corinna Gessner: Das hat mich, das hat mich unheimlich fasziniert, und dann habe ich gedacht, okay, wenn, wenn das tatsächlich so ist, ich bilde mir das ja jetzt nicht ein, er bildet sich das jetzt nicht ein, dann möchte ich das weiter so ausprobieren, und diese Ergebnisse haben sich auch bei anderen Menschen wiederholt, also auch bei anderen Beschwerden, zum Beispiel auch bei Colitis ulcerosa, einer chronischen Darmerkrankung, von der wir von schulmedizinischer Seite sagen, die ist eigentlich nicht heilbar, sondern therapierbar. Die Patienten können, wenn sie entsprechend sich an die Vorgaben der schulmedizinischen Therapie halten, ein gutes Leben führen. Aber wirklich ausheilen kann diese Erkrankung nicht. Es gibt zwar auch viele Ernährungsmedizinische Ansätze, überhaupt ist die richtige Ernährung auch ein sehr wichtiges Thema. Aber wenn wir jetzt mal hier beim energetischen Heilen und speziell bei den Kopfgelenksveränderungen bleiben, dann habe ich auch mal wieder festgestellt, je genauer ich meine Anamnese mit den Patienten durchführe, das heißt das wichtige Erstgespräch, das speziell auch in der Homöopathie von großer Bedeutung ist, dann stelle ich immer wieder fest, dass, wenn ich die Patienten frage, sagen Sie mal hatten Sie mal irgendwelche Stürze, dass sehr viele Menschen dann nach einigem Nachdenken, auch wenn sie zuerst sagen, nö, da war eigentlich nichts, und wenn sie dann so weiter drüber nachdenken, dann fällt ihnen ja, als Kind hatte ich einen üblen Fahrradunfall oder, ähm, ich bin vom Pferd gestürzt oder ja, also irgendwelche, oder ich bin die Treppe runtergefallen und aufs Steißbein geknallt. Also, es gibt tausend und eine Möglichkeit, Veränderungen in dem Kopfgelenksbereich zu generieren, die gar nicht direkt, und das ist jetzt wichtig, gar nicht direkt zu starken Beschwerden führen müssen, also auch relativ geringe ähm, Veränderungen im Kopfgelenksbereich können weitreichende oder längerwierige Folgen haben, und es ist oft schwer, diesen ursächlichen Zusammenhang festzustellen. Wenn wir jetzt noch ein bisschen das von der schulmedizinischen Seite betrachten und fragen, ja, aber wie können wir es denn jetzt vielleicht auch noch bildgebend feststellen, haben wir zwei Möglichkeiten, abgesehen natürlich von der körperlichen Untersuchung ohne irgendwelche technische Zuhilfenahme haben wir einmal das spezielle Röntgenbild frontal mit geöffnetem Mund. Das wird aber leider auch nicht immer bei Orthopäden oder Unfallchirurgen gemacht. Schade! Und das andere, was aber noch wichtiger und noch genauer ist, ist die, ist das Funktions-MRT. So, und in Deutschland gibt es aber nur drei Funktions-MRTs überhaupt. Eins befindet sich in Hannover, eins befindet sich in Frankfurt und das andere bei München. Wenn wir uns jetzt vorstellen, dass also alle Patienten, die, sagen wir mal, zum Beispiel ein Schleudertrauma erlitten haben bei einem Verkehrsunfall mit Auffahrunfall, dass alle diese Patienten, die dann auch längerfristig Beschwerden entwickeln, und das ist schätzungsweise etwa ein Drittel der Patienten oder der Menschen, die so einen so ein Schleudertrauma gehabt haben, die also wirklich längerfristig auch Beschwerden haben, wenn wir jetzt bei all diesen so ein Funktions-MRT machen wollten, das würde enorme Kosten verursachen. Die Krankenkassen möchten das nicht.
Corina Klein: Ja, ja, ja, es ist ja nicht nur Autounfälle. Ich selber hatte das bei meinem Sohn mit, mit so einem Breakdance, mit so einem da hatte er nämlich dann. Dann haben wir auch über die Korrektur des Atlases direkt danach zum Glück gleich wieder alles in die
Corinna Gessner: ins richtige Lot.
Corina Klein: Ja, aber damit rechnen wir ja nicht, und es wird ja auch rückläufig, rückwirkend gar nicht als Unfall definiert, weil man ja vermeintlich Spaß hatte. Ja, und dementsprechend auch jetzt noch mal die Frage an dich. Wir wissen natürlich jetzt, wir können das alles bildgebend und wie auch immer. Aber ist es nicht einfach sinnvoll, den mal generell zu korrigieren, und dann, weißt du, weil wir durch den – wir haben ja auch schon Interviews darüber gemacht – Geburtskanal und, und, und wir wollen ja diese Heil Thematik mit eben der Schulmedizin in eine Synergie bringen und da vielleicht dann auch diese Fähigkeiten nutzen, dass wir gar nicht für alles diese aufwändigen technischen Geräte benutzen müssen, zwangsläufig die auch ihre gegebenenfalls Nebenwirkungen mitbringen.
Annette Müller: Hm, ja, also, ich finde es wichtig, dass wir uns eben wirklich auch in der Diagnostik auf den Atlas konzentrieren und dann eben schauen, wie können wir den eben wieder zurückbringen in die richtige Situation? Und es wird ja auch gar nicht so ernst genommen. Man sagt, ach, das wäre doch eigentlich bekannt, wenn es wirklich so eine Schlüsselfunktion hätte. Ja, also, wir lernen in der Ausbildung, wie wir ohne technische Geräte herausfinden können, ob der nun sitzt oder nicht. Da gibt es ganz bestimmte Hinweise. Wir können tasten, wir können schauen, wir können auch Funktions-, die Funktion überprüfen. Das lehre ich alles. Also, das ist ein großer Teil, der auch gar nicht so einfach ist, da eben ein Gespür und einen Blick dafür zu entwickeln und zu sehen und dann eben auch deinem Klienten Patienten Esperenten zu zeigen, dass der eben auch selber sehen kann, aha, der sitzt nicht richtig! Es ist definitiv super, wenn man schaut, dass der gut sitzt, auch wenn man keine vorrangigen Beschwerden hat, insbesondere bei kleinen Kindern, bei Neugeborenen, bei Babys. Bei Kindern geht das ganz schnell. Wir haben also sehr viele Heiler, die eine Praxis haben, die eben KAR Karmic Atlas Release anwenden, schildern dann eben auch, dass Konzentrationsstörungen weg sind, dass die Leseschwäche weg ist, dass die Schreibschwäche weg ist, dass das Gedächtnis verbessert ist, dass einfach die Aufmerksamkeit anders ist, das Lebensgefühl anders ist, das Kind fröhlicher, das Kind plötzlich wieder rennen kann und so. Das ist also schon Grundlage, und ja, ich würde diesen Vorschlag, den du gemacht hast, sehr begrüßen, dass man wirklich immer nach dem Atlas schaut. Jetzt den Atlas in einer Studie zu überprüfen, ob diese Repositionierung jetzt etwas gebracht hat, ob sie wirklich tatsächlich auch beweisbar ist, das halte ich für utopisch, also zum jetzigen Zeitpunkt, weil das viel zu teuer wäre. Also, es würde ja pro, pro Patient bestimmt 4000 € kosten, das zu überprüfen. Das wäre natürlich toll, wenn sich hier jemand finden würde, der eine solche Studie finanziert. Aber wir haben ja eine Studie durchgeführt. Das ist eine Schmerzstudie ist ganz genau gesagt eine Anwendungsbeobachtung mit über 330 Dokumentationen. Die ist durchgeführt worden von der Frau Dr. Cordelia Schott in Essen, das ist also eine ganz bekannte Prüfärztin, also Prüfärztin für medizinische Studien, und die ist ausgewertet worden an der Uniklinik in Essen und wartet darauf, ein tolles Journal zu finden, was eben bereit ist, auch diese Studie zu veröffentlichen. Also, wenn wir da hier jemanden finden, der es wagt, dieses Thema eben auch anzufassen, dann sind wir einen Schritt weiter, dass wir eben wirklich diese geistige Kraft, diese geistigen Möglichkeiten, die Möglichkeiten, Kraft der Gedanken, unserer wirklich hohen Intelligenz, die nur der Mensch hat, nicht die Maschine, wieder in die Ärzteschaft hineinzubringen, also das zusammenzubringen, und dann haben wir enorm viele Möglichkeiten.
Corina Klein: Das ist natürlich so eine Brücke
Annette Müller: Patienten zu helfen, also.
Corina Klein: Mit so einer Studie hast du dir die jetzt als Ärztin mal angeschaut, so? Was würde so der Kollegenkreis sagen, wenn die jetzt in so einem medizinischen Journal auftauchen würde?
Corinna Gessner: Das wäre natürlich super. Also ich würde das extrem begrüßen, und ich finde das absolut wünschenswert. Ich würde es auch gerne als sogenannte prospektive Studie sehr begrüßen. Aber, wie Neti schon sagte, es ist einfach auch ein finanzielles Problem. So eine auch Doppelblindstudie kostet Geld, viel Geld und auch viele Institutionen sind nicht wirklich dran interessiert, so etwas durchzuführen. Wer natürlich daran interessiert ist, sind logischerweise, wie wir gesagt haben, die Patienten, die eben schon lange einen Leidensweg gegangen sind.
Corina Klein: Die bereits gemachte Studie, was sagst du dazu? Hast du da auch mal drüber geschaut, so aus ärztlicher Sicht?
Corinna Gessner: Ich hab die noch nicht gesehen, aber ich bin da natürlich sehr daran interessiert und werde mich da auch mit der Kollegin Schott austauschen und freue mich da auch, auch auf eine mögliche Zusammenarbeit. Also, ich denke, wir müssen da in vielen Richtungen schauen, und es wäre natürlich sehr erfreulich, wenn sich noch andere Mediziner auch melden würden, die da Interesse haben.
Annette Müller: Ja, was siehst du denn für Möglichkeiten aus der Sicht einer Ärztin, wenn diese beiden Sachen noch mehr synergetisch zusammengehen würden?
Corinna Gessner: Meine Idealvorstellung wäre eine Privatklinik, wo wir gerade chronische Schmerzpatienten aufnehmen würden und sie über einen definierten Zeitraum von vielleicht einer Woche oder 14 Tagen wiederholt energetisch behandeln. Wir haben dann natürlich die entsprechenden Voruntersuchungen bereits vorliegen und haben ein eine Eingangs- und eine Ausgangssituation, und es ist sehr wichtig, dass das sehr klar alles dokumentiert wird. Wie ist die Eingangssituation, wie geht es dem Patienten, und wenn er dann behandelt wurde, wie geht es ihm dann? Und was auch sehr wichtig ist, wie ist der langfristige, der nachhaltige Effekt? Da ist meine Erfahrung. Je länger bereits die Beschwerden bestehen oder bestanden, desto länger muss der Klient oder der Patient behandelt werden.
Corina Klein: Ja, da wäre es vielleicht auch nochmal interessant, wenn wir eine Sendung darüber machen, wie, wie vielleicht auch Patienten über den Heilungserfolg vielleicht dann doch auch ein Stück weit so überfordert sind, dass man sich unbewusst die Krankheit wieder zurückholt, weil man einfach gar nicht übergreifen kann, dass das jetzt funktioniert hat, ja, also die, diese Erlebnisse gibt es sicherlich auch noch. Da würde ich vielleicht dann doch auch noch eine extra Sendung machen, weil dann haben wir da ein schönes Zeitfenster. Aber du wolltest gerade noch kurz was.
Corinna Gessner: Ja, ganz wichtig ist, dass die Menschen, die zu uns kommen, lernen. Sie sollen auch etwas lernen in dem Sinne, was hat ihnen die Krankheit sagen wollen oder was haben ihnen die Beschwerden sagen wollen. Wir geben eine Hilfestellung als Heilerin, als Ärztin wie auch immer, als Therapeutin, als ein anderer Mensch, der einfach helfen möchte. Aber sehr oft ist es so, dass der hilfesuchende Mensch auch nicht nur auf der körperlichen Ebene sich verändert. Das heißt, es gerät etwas wieder ins richtige Lot, ja, in die richtige Balance. Vorher war etwas aus der Balance gefallen. Es war eine Dysbalance, genauso wie auch unsere ganze Welt ja in Dysbalance ist. Und wenn wir praktisch einen Impuls oder mehrere Impulse geben, dann geben wir die Möglichkeit, durch diesen Impuls, dass es wieder in Balance kommt. Damit es in Balance bleibt, sollte sich im optimalen Fall auch im psychisch seelischen Bereich und im Bewusstseinsbereich, im Bewusstwerdungs- und Entwicklungsprozess des Menschen etwas bewegen. Das ist ganz wichtig für mich, und das war schon vor Jahrhunderten, vor Jahrtausenden so. Im Orakel von Delphi hieß es: gnôthi seautón, zu Deutsch, erkenne dich selbst!
Corina Klein: Mhm. Super! Wenn jetzt die Menschen doch noch tiefer einsteigen wollen in dieses Heilwissen, wo gibt es denn Anlaufstellen und Möglichkeiten?
Annette Müller: www.san-esprit.de. Auf der Webseite findet man viele Informationen über die Ausbildungen mit den Terminen und eben auch in den Büchern amazingGRACE, die neue Dimension der Heilung, oder mein erstes Buch „Ich gehe den Weg der Wunder“, also das kann ich, würde ich mich sehr freuen, wenn das gelesen wird.
Corina Klein: Super, dann bedanke ich mich bei euch, dass ihr da wart und hoffe, dass die Synergien zwischen Schulmedizin und Heilwissen immer weiter sich verbinden werden. Danke, dass ihr da wart.
Corinna Gessner: Dankeschön!
Annette Müller: Vielen Dank.
Corina Klein: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Ja, es ist doch eine neue Zeit angekommen, und umso schöner, dass da auch sich neue Verbindungen knüpfen, und umso schöner, dass wir daran teilhaben dürfen. Ich hoffe, Sie konnten für sich auch was mitnehmen. Vielen Dank fürs Zuschauen, wunderschöne Zeit, und bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Aug. 6, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute bei uns im Format Sinn des Lebens! Ich habe heute unsere beliebte Heilerin da, Annette Müller, und heute Mitautorin von einem Buch von ihr, eine Investigativjournalistin, die damals versucht hat zu zeigen, dass das mit dem Heilen doch alles Quatsch ist. Und schön, heute ihre Geschichte zu hören. Also bleiben Sie dran! Es wird super lustig und auch interessant, bis gleich!
Corina Klein: Hallo ihr beiden! Schön, liebe Annette, und danke, dass du heute auch da bist!
Annette Bokpe: Dankeschön, dass ich da sein darf.
Annette Müller: Ja, also, ich freue mich auch sehr, hab mich sehr gefreut auf den heutigen Tag, und es ist so, dass Annette Bokpe die erste Autorin des Buches ist.
Corina Klein: Die erste Autorin, ja.
Annette Müller: Und ich bin Co-Autorin, ich habe etwas dazu geschrieben. Ich habe also meinen Senf dazu gegeben, sozusagen.
Annette Bokpe: Wie Du das immer machst.
Corina Klein: Beide Annette, genau, und ich fand es so witzig. Ich hab ja das Buch dann gelesen, und ich konnte mir so richtig vorstellen, wie du so am Telefon so die Augen gerollt hast so „wie Heilerin“, es war köstlich. Ja, also, liebe Annette, ich bin total gespannt auf deine Geschichte jetzt hier heute live nochmal zu hören.
Annette Bokpe: Ja da muss ich mich wirklich bemühen, die echt zusammenzufassen, weil es natürlich eine Stunden…-den…-den…-Geschichte ist. Ich denke, das Ausschlaggebende war irgendwie mein Umzug. Ich bin umgezogen in Berlin, innerhalb von Berlin. Auch mein Leben hatte sich sehr verändert durch eine Trennung auch und so weiter, und ich habe sortiert, wie man das bei Umzügen so macht. Man sortiert seine alten Zettel, seine Unterlagen und so weiter, und ich hatte so ein Kästchen mit Zettelchen drin mit alten Adressen, Telefonnummern, und da ist mir die Telefonnummer von der Annette Müller wieder in die Hände gefallen. Wir hatten schon jahrelang keinen Kontakt mehr. Wir hatten früher mal Kontakt, eher in einer ganz anderen Verbindung. Ich war ja Reiseveranstalterin auch, und damals in dieser, in diesem Zusammenhang hatten wir uns kennengelernt und hatten da aber telefonisch auch sehr interessante Gespräche immer geführt, und ich hatte auch dann irgendwann gedacht, wir sind uns sehr ähnlich, sie ist im Westen aufgewachsen, ich im Osten, aber beide so freiheitsliebende Frauen. Viele Entscheidungen, die ich getroffen habe, habe ich ja wirklich aus dem Grund getroffen, weil ich frei sein wollte, und es ging ja bei der Annette oder Neti dann zur Unterscheidung ähnlich. Also, da gab es viele Parallelen, und natürlich fiel mir das alles sofort wieder ein, als ich den Zettel fand, und da habe ich sie natürlich angerufen, und diese Nummer stimmte auch noch. Da war ich auch verblüfft nach den Jahren, und sie meldete sich auch, war sofort dran und hat sich auch gefreut, und wir haben uns kurz ausgetauscht, und dann hab ich gefragt, ja, was machst du denn jetzt? Und dann sagt die mir „Ich bin Heilerin“. Da habe ich gesagt, „wie jetzt, Heilerin“, „Ja, ich mache geistiges Heilen“, und dann dachte ich in dem Moment: „Oh Gott, hätte ich nur nicht angerufen, was ist’n mit der passiert“, ja. Und dann hat sie auch noch, das war ja noch der Hammer, mir angeboten, das zu lernen. Dann habe ich gedacht, das will ich ganz bestimmt nicht machen, und hab dann gesagt, ich melde mich noch mal, und dann haben wir uns höflich verabschiedet, und ich habe mir vorgenommen, mich da ganz bestimmt nicht wieder zu melden. Aber es ist in meinem Kopf rum gegangen, das ist ja klar, du kriegst so einen Impuls, und es geht in meinem Kopf rum. Und dann fiel mir ein, ich hatte ja schon ein Erlebnis mit einer Heilerin, als ich am Theater war, Schauspielerin war in der DDR, bekam ich irgendwann eine Gürtelrose, und wer weiß, was eine Gürtelrose bedeutet, und das vor der Premiere. Also unerträglich! Und da hat ein Kollege von mir gesagt, du, wir haben da eine Frau, die plüstert dir die Weg. Hingegangen, und die hat das auch gemacht. Also wie das gelaufen ist, kann ich gar nicht mehr beschreiben. Fakt war, ich hatte dort drei Besuche bei dieser alten Dame, und die Gürtelrose war weg. Das hatte ich total vergessen. Und dann sind mir natürlich immer weiter die Gedanken gekommen, okay, gibt es denn was zwischen Himmel und Erde und so weiter? Und ich hatte ja auch andere Sachen erlebt. Das fiel mir alles wieder ein. Na ja, dann habe ich es doch irgendwie wieder ad acta gelegt. Wir hatten so lose noch Kontakt, aber gar nicht so allzu viel später rief meine Mutter mich an und sagte mir, Du, Annette, der Peter liegt im Krankenhaus, mein Cousin liegt im Krankenhaus, er hatte eine Notoperation, dem geht’s total schlecht, und wir wissen gar nicht, ob der das überlebt. Ich muss dazu sagen, der Peter war Leistungssportler in der DDR, also wirklich Kader und hatte, war schon lange, lange krank. Wir haben uns schon gefreut, dass er überhaupt so lange gelebt hat, muss man auch sagen. Aber jetzt war das erstmal ein Schock für mich. Ich bin ja mit dem mit aufgewachsen, und dann habe ich gesagt zu meinen Kindern, Leute, wir fahren nach Jena und besuchen den und gucken einfach mal, wie es ihm geht und so. Der lag im Koma, dann, nach der zweiten OP lag er im Koma, und da fiel mir die Annette wieder ein. Dann dachte ich, ja wenn die Heilen kann, dann rufe ich die jetzt an. Und dann hat sie gesagt, „Ja, wir können das versuchen, aber ich mach dir nicht viel Hoffnung. Das ist ja in einem Stadium, wo man jetzt gar nicht mehr weiß, was geschieht“. Vielleicht, also, er war schon im Koma, und zwar in einem künstlichen Koma. Und ich hatte aber Hoffnung. Natürlich hatte ich Hoffnung, das ist ja klar. Und wir sind dann in der Intensivstation gewesen, und das war sehr interessant, was da passiert ist. Meine kleine Tochter und ich, wir sind gemeinsam da an seinem Bett gewesen, und wir hatten vorher ausgemacht, die Neti und ich, okay, wenn du drin bist, lege deine Hände auf seinen Kopf, und ich schicke Heilimpulse. Damit konnte ich nichts anfangen, das war mir aber egal. Und meine kleine Tochter saß da, die war damals 16 oder so. Die saß da und hat seine Hand gehalten. Jetzt muss ich dazu sagen, der war in einem künstlichen Koma, keine Regung, nix, der war eiskalt, der fühlte sich an wie eine Gummipuppe. Da stand neben ihm eine Maschine, die seinen Atem, seinen Herzschlag, alles kontrollierte. Also, es ging immer „ahhhhhm-pfff, ahhhhhm-pfff“ also, ja, die Augen waren auf. Das war auch ein ganz krasser Anblick. Es hat auch wirklich viel mit mir gemacht, und ich habe dann die Hände tatsächlich auf seinen Kopf gelegt. Und in dem Augenblick, der war eiskalt, dieser Kopf, und in dem Augenblick krieg, denke ich, meine Hände werden ganz heiß, oh Gott, und da sagt meine kleine Tochter: Du, Mama, jetzt hat der Peter zugefasst. Und da war ich erst mal so beeindruckt, und für mich war das einfach auch ein schönes Gefühl, dass der warm geworden ist. Das war für mich ein Abschied. Ich muss aufpassen, dass ich jetzt nicht anfange zu weinen, weil das war. Aber vor Rührung, nicht vor Trauer jetzt mehr! Also, ich denke, dass wir uns von ihm auf diese Weise gebührend verabschiedet haben, und ich bin sicher, dass er das gespürt hat. 100 Prozent sicher! Und die Leute, die dort arbeiten, in dieser Intensivstation oder damals da gearbeitet haben, die haben alle gesagt, das ist unmöglich. Der Kopf kann nicht warm werden, das hast du dir eingebildet, und der kann auch nicht zufassen, der ist in einem künstlichen Koma, der kriegt nichts mehr mit. Das ist wirklich also unmöglich. Aber es war, es ist passiert. Und meine Kleine ist ja sehr, sehr kritisch auch immer gewesen, solchen Sachen gegenüber. Ja, und dann sind wir wieder nach Hause gefahren, und als wir nach Hause fuhren im Auto, hab ich so gedacht, also, irgendwas ist da dran. Und dann haben wir uns noch mal unterhalten, und dann hast du gesagt, magst du dir das nicht mal anschauen. Wir fangen jetzt die Ausbildung an. Und da habe ich gesagt, du pass mal auf, das mache ich, ich komme. Und wenn du willst, schreibe ich darüber auch. Aber eins sag ich dir, wenn ich das Haar in der Suppe finde, schreibe ich das auch. Und da war sie ganz fröhlich. Sagt, ja, super, prima komm, ja, und so hat das alles angefangen. Interessant war auch noch, das muss ich hier einfach auch sagen, weil logischerweise ich dachte, okay, esoterisch, wir haben uns ja nicht gekannt, nur vom Telefon, und ich habe dann gedacht, wie werde ich sie erkennen am Flugplatz. Dann dachte ich ganz klar.
Corina Klein: Walla walla?
Annette Bokpe: Flatterkleider, Birkenstockschuhe, vielleicht Rastazöpfe, also war für mich klar. Und komme in München am Flugplatz an, und wir haben uns auch wirklich gleich erkannt. Das war ganz interessant auch. Naja und nix, Flatterkleider und so, ne. Also also eine elegante Frau stand da vor mir, Geschäftsfrau auch, ja, selbstbewusst, klar, also strukturiert, also wie ich es von meinem Betrieb eben auch kannte. Sie leitete einen Betrieb im Grunde genommen, der damals noch klein war. Also, ich war begeistert, und da haben sich meine Vorurteile überhaupt nicht bestätigt, was ich auch ein bisschen schade fand. Und was ist passiert? Ich habe diese Ausbildung, diese erste, also das erste Modul mitgemacht, und da ich noch nicht von ihr behandelt worden bin, zuvor, also ich hatte noch keine Heilsitzung bei ihr, hat sie das also während der Ausbildung, während dieses ersten Moduls gemacht, und da gab es dann eben auch eine Physiotherapeutin in dieser Ausbildungsgruppe. Die hat sich dann ganz meine Konstitution, Struktur, Körperhaltung und so weiter angeschaut und hat gesagt, du hängst total in den Bändern und was für was für Sachen alles. Also ich war, ich habe gesagt, ich bin doch gesund, was wollt ihr eigentlich? Und das war wirklich sensationell! Also, ich dachte, na gut, jetzt kriege ich ne ne Behandlung von ner Stunde oder so, lieg jetzt hier gemütlich auf der Liege, was ich damals auch gut gebrauchen hätte können, und dann waren zwei Minuten, und alle machten „öhhh“, „aahhh“, „ohhh“, und ich fühlte mich auch irgendwie plötzlich. Kennst du dieses Gefühl aufrecht zu sein und dir keine Mühe dafür zu geben. Das hatte ich plötzlich, weil ich hing, so hektisch, und ich war aufrecht, und es ging gar nicht anders. Also das war, das war für mich also ein ganz tiefgreifendes Erlebnis, muss ich wirklich sagen, und dann habe ich schon gedacht, okay, die kann das, die kann das wirklich, da bin ich sicher. Aber ich nee nie im Leben. Also so war das erste Modul. Trotzdem habe ich mich dann entschlossen, dabeizubleiben nach diesem ersten Modul, weil ich dachte, wenn es eine Chance gibt, das zu lernen, möchte ich es natürlich können, aber daran habe ich lange gezweifelt, ganz lange.
Corina Klein: Ja, wie war das so für dich, die Begegnung?
Annette Müller: Ich würde es, ich würde das super gerne nochmal wiederholen. Weil es war für die ganze Gruppe einfach eine unglaubliche Freude, Annette beim ungläubigen Staunen zuzuschauen. Und zwar immer etwas zu sagen, Annette anzuschauen und Annettes Gesicht zu sehen, und es ist ihr sozusagen „ihr ist das Gesicht aus dem Gesicht gefallen“.
Annette Bokpe: So sage ich das immer, ja.
Annette Müller: Weil sie sagt, nee, das kann jetzt nicht sein, das kann jetzt nicht sein, das kann jetzt nicht sein, und das kann jetzt nicht.
Corina Klein: Was waren denn so diese Wunder? Das kann nicht sein, ja, also.
Annette Bokpe: Das waren jetzt auch Geschichten, die die Leute erzählt haben, die in diesem Kurs mit waren. Die waren ja alle schon bei ihr in Heilsitzungen.
Corina Klein: Ah, und haben dann von sich selber erzählt.
Annette Bokpe: Und ich haben dann natürlich von sich erzählt, warum sie überhaupt diese Ausbildung machen. Die haben dann, also die Heike. Von ihrem Sohn hat erzählt, was, der Sohn von der Heike der hatte, der hatte ganz viele Probleme. Es war ein Frühchen, also ganz viele Probleme waren das schon in der ersten Heilsitzung gelöst. Ich kenne die gar nicht mehr alle, weil ich selber jetzt inzwischen natürlich in all den Jahren so viel erlebt habe. Aber eins weiß ich noch, dass dieses Auge, das eine Auge von ihm, immer so abrutschte. Die Ursache weiß ich nicht mehr. Das hatte die Heike auch gesagt, und da hat auch haben die Ärzte auch gesagt, ja, das wird ihn in seinem ganzen Leben begleiten. Das wird sich nicht mehr ändern, und das war eben nach der ersten Heilsitzung weg. Oder die Mutter von der Ulrike, die ähm, die so eine irgendwie so eine Augen, Augen, also einmal auch das im Gesicht
Annette Müller: Also sie war erblindet.
Annette Bokpe: Sie war erblindet, genau.
Annette Müller: Und sie hat eben dieses Trial… weißt du?
Annette Bokpe: Trigeminusnerv, der
Annette Müller: Wo du so Stromschläge kriegst?
Annette Bokpe: Das ist ja, da habe ich dagesessen, um Gottes willen, die Arme, mein Gott, da bringen sich Leute um, wenn sie diese Schmerzen. Es geht dir mitten ins Gesicht ein Schlag!
Corina Klein: Hm!
Annette Müller: Mhm. Sie ist sogar hingefallen, immer wenn sie diese Stiche bekommen hatte.
Annette Bokpe: Und da hat, und da haben sie auch schon überlegt, ob sie ihr diesen Nerv einfach durchtrennen, damit die die Schmerzen los ist, was aber bedeuten würde, dass das ganze Gesicht hängt. Ja, und die, und das ist auch nach einer Sitzung erledigt gewesen.
Annette Müller: Die war, die war in der Klinik, ne, die war drei Tage in der Klinik.
Annette Bokpe: Ach drei Tage in der Klinik, das wusste ich jetzt nicht mehr. Aber auf alle Fälle ist, da habe ich gesagt.
Corina Klein: Aber drei Tage, das ist ja ein Witz.
Annette Bokpe: Ja. lächerlich. Lächerlich, und ich habe dann, ich habe dann dagesessen und hab überlegt, „was, das ist doch unheilbar“, und es war heilbar. Also, das hat mich beeindruckt, und das hat nicht Neti erzählt, sondern das haben die Leute erzählt, ihre Geschichten. Und deswegen waren die da. Und da war eine nach der anderen, und ich habe immer so mitgeschrieben, „ähhhh, was, nee, ja, das gibts nicht, also das war.
Corina Klein: Und wie war das dann? Bis du dann so motiviert nach Hause, und hast du es dann erzählt, oder hast du gedacht, nee, ich weiß ja nicht.
Annette Bokpe: Nee, nee, nee.
Corina Klein: Ich mach das dann mal inkognito.
Annette Bokpe: Wir haben uns dann noch lange unterhalten. Also das war schon, und ich bin dann natürlich zurück nach Berlin gefahren in meinen Alltag. Der schon sehr straff immer war und war ganz schnell wieder in diesem Alltagsgeschehen. Aber hab natürlich, das war ganz interessant. Also ich war schon, als ich zu dir kam, das erste Mal ziemlich fertig, auch, also in Berlin, sagen wir, auf dem Zahnfleisch gelaufen, ja. Und hab mich da in dieser, wo es ja eine Ausbildung ist und obwohl es ja auch wirklich anspruchsvoll ist. Aber ich kam zurück und war wie erholt von diesen, wahrscheinlich auch von unseren gegenseitigen Heilsitzungen, die Einweihung, diese Dinge alle. Und komme dann am Montag in das Büro, wo ich zu der Zeit eben beraten habe auch, als Coach, und da sagte eine Kollegin von mir, und die und die Assistentin dann auch sagt sie, boah Annette, wenn ich nicht, wenn ich nicht wüsste, dass du Freitag noch da warst oder Donnerstag noch da warst, dann würde ich denken, du hattest drei Wochen Urlaub, was ist denn mit dir passiert? Und da habe ich dann so ein bisschen provokant gesagt, ja, ich beschäftige mich jetzt mit Geistheilung, hahahahaha. Und dann diese türkische Assistentin hat mich angeguckt und hat gesagt, das ist ja interessant, das musste mir mal erzählen, die hatte da schon so ein bisschen Hintergrund, und eine Kollegin von mir, eine Coaching Kollegin, die Karen, die hat dann, die hat dann irgendwie gesagt, du das musste mal an mir ausprobieren, und da habe ich noch gesagt, nee, nee, weißt du, ich muss erst mal die Ausbildung zu Ende machen, da kann ich noch nix, da kann ich noch nix. Und dann war ich natürlich in meinem Alltag, in meinem Alltag. Und irgendwann kam diese Kollegin, die ist Amerikanerin, und sagte, du Annette, mir geht es so schlecht, ich habe so viele Hautprobleme und dieses und jenes und kannst du mir nicht mal die Hände auflegen. Und da hab ich gesagt, nee du, das kann ich jetzt nicht! Ich habe in zehn Minuten wieder eine Klientin hier, eine Beratungsklientin, und. Ja, bitte, mach doch mal bitte, mach. Die hat sich auf den Stuhl gesetzt, die hat mich quasi gezwungen, und ich habe meine Hände auf ihre Schultern gelegt und habe auch gespürt, dass die Hände warm werden, und habe mich auch gut dabei gefühlt. Aber ich hatte gleichzeitig ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte, oh nee, ich bin ja noch gar nicht so weit. Und dann kam meine Klientin, hab ich gesagt, du, ich muss jetzt aufhören. 14 Tage später ruft die mich an und sagt du, irgendwie hat das alles verändert. Also, meine Haut ist besser. Ich habe eine ganz tolle Entscheidung getroffen. Ich werde jetzt das und das aufgeben, und da habe ich gedacht, was, zehn Minuten, unglaublich! Aber trotzdem hat es mich doch noch lange kritisch durch diese Ausbildung geführt, oder ich glaube, ich habe das Gemecker dann auch als so ein bisschen als Markenzeichen gehabt, und zwar deshalb, weil, es gab natürlich einige Leute, die sehr viel schon gespürt haben, die schon sehr viel Kenntnisse hatten, die also spirituell schon seit zehn Jahren unterwegs waren. Und ich bin ja so ein Perfektionist auch, und ich dachte, jetzt bin ich hier mal nicht gut oder die beste, und dann habe ich mir halt wahrscheinlich auch so ein bisschen ein anderes Image aufgebaut. Aber trotzdem, ich war trotzdem weiter logischerweise skeptisch . Aber hab auch viel rumgemeckert, weil ich bei vielen Sachen sagte, ja das kann ich nicht, und ich spüre jetzt nix. Und die Angelika, die sieht immer alles, und die spürt immer alles und ich nicht. Also ich glaube, ich bin dafür nicht geeignet. Also, sowas kam immer wieder. Aber als ich dann so schon so weit war, dass ich dachte, „Ja!“. Da bin ich dann krank geworden, aber richtig
Corina Klein: krank
Annette Bokpe: krank geworden, ja. Und da hab ich dann zu Hause gelegen und hab gesagt, so alles Mist, hat mir alles nix genutzt. Der ganze Schwachsinn hier, Heilung, Geistheilung. Und die haben Fernheilung gemacht. Dann bin ich nochmal gekommen, und dann war es für fünf Minuten gut und wurde wieder schlecht. Und also, es ging um eine Wirbelsäulen, also eine richtig harte Diagnose. Allerdings, allerdings ist es gut ausgegangen. Und das hat mir dann eben auch ein Professor bestätigt, zu dem ich dann über befreundete Ärzte gekommen bin, weil die sagten, du musst dich unbedingt checken lassen, ob da nicht doch operiert werden solltest, ob das wirklich so weitergeht. Ich konnte ja kaum noch laufen, zum Teil ne, ja, und dann hatte sich das aber so langsam auch gebessert. Natürlich, ich habe auch andere Sachen gemacht, Übungen gemacht, ich war beim Osteopathen, logischerweise. Dennoch, ich sitze bei diesem Professor, und der hört sich nur an, wie es mir geht. Ich beschreibe ihm das alles, der wusste nichts von der Diagnose und so weiter. Und dann hat er gesagt, also, Frau Bokpe, so wie Sie hier vor mir sitzen, operiere ich sie nicht, das mache ich nicht, also ihre Beschwerden und so weiter. Und dann hat er sich das MRT angeschaut, das, was ich hatte machen lassen vorher, also einen Monat vorher, und dann hat er sich das MRT angeschaut und hat mich angeschaut und hat gesagt, also ganz ehrlich, wie Sie hier sitzen, wenn ich das sehe, das ist ein Wunder!
Corina Klein: Mhm.
Annette Bokpe: Und dann hat er in den Patientenbrief an meinen Arzt geschrieben „Ich freue mich über die Spontanheilung von Frau Bokpe“. Und das war für mich Beweis, dass das wirklich gewirkt hat. Und es hat angehalten bis, also hält an, nach wie vor.
Corina Klein: Was hattest du für dich rausgefunden? Warum das? Dieses? Diese Lernaufgabe, sag ich mal, kam?
Annette Bokpe: Da habe ich ganz klar, weil ich hab, ich hab gewuselt, gewuselt, gewuselt! Ich habe ja zwei Kinder. Ich wollte es immer gut machen für mich, für die Kinder. Das ist klar. Ich wollte alles, das Beste für uns alle haben, gute Wohnung, gute Ausbildung, was weiß ich nicht alles, gutes Leben, verreisen diese Dinge alle, ne. Und habe überhaupt nicht aufgehört zu arbeiten, obgleich ich schon ganz viele Beschwerden hatte und mich viele Leute darauf aufmerksam gemacht haben, du musst einen Schritt zurück, das geht so nicht weiter. Aber dafür war ich absolut taub. Und dann, ich hab’s dann so bezeichnet. Also, der liebe Gott hat ganz oft gesagt, Annette, mal ein bisschen runterschalten, da ein Schmerz dort ein Schmerz. Und jetzt hat er mich richtig in Hintern getreten. So das ja. Und ich habe dann im Nachhinein, also ich habe mich sehr geärgert, dass es so lange gedauert hat. Ich habe erst gedacht, wieso geht das jetzt bei mir? Dauert das so lange, oder warum geht das nicht? Ich wollte die Ausbildung abbrechen und habe dann aber für mich selber auch gemerkt, es war richtig schön, zu Hause zu sein. Es war richtig angenehm, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen als nur mit der Arbeit. Und dann habe ich gemerkt: Ach so, ich muss mich auch mal um mich kümmern, und wenn ich die Heilung so schnell erfahren hätte, wie ich mir das gewünscht hätte, hätte ich vielleicht eine Woche später einen Herzinfarkt gehabt oder ein Burn-out oder sonst was. Also, das war einfach für mich wichtig zu gucken, dass ich einfach auch für mich was tue in dem Sinne, dass ich auf meinen Körper achte, auf überhaupt auf meine ganze Lebensart achte, und das ist mir damit gelungen. Das war eine der Lernaufgaben, da bin ich heute ganz sicher. Da war ich auch danach ganz sicher! Und dann bin ich natürlich wieder sehr, sehr gerne nach Frabertsham gefahren und habe dann auch gleich noch den nächsten Kurs. Also ich war, gehörte zu den ersten mit, und dann der nächste Kurs, der hatte dann auch angefangen. Dann habe ich bei denen mit hospitiert, auch aus Interesse und weil ich ja Einiges versäumt hatte. Da war dann auch eine Ärztin dabei. Das war für mich dann toll, und dann habe ich die Ausbildung abgeschlossen und habe mich dann auch gleich sehr engagiert für die Schule, hab dann ja die Pressearbeit gemacht und und viele andere Sachen. Also, ich habe die Heiltage mit organisiert und und und. Also, das hat mir dann Freude gemacht, und dahin ist es dann gegangen. Ja, und jetzt bin ich ja auch Dozentin an der Schule noch und, genau. Und Heilerin mit zwei Praxen, auch in Thüringen und Berlin.
Corina Klein: Wow, richtig tolle Geschichte, oder? Das sind auch dann nachher die größten Kritiker, die zu den
Annette Bokpe: Ja
Corina Klein: Ja
Annette Bokpe: Und ich habe solche Klienten, das finde ich immer total klasse. Ja, ich habe auch Klienten, die hm also, da DU das machst, könnte ich mir vorstellen, du machst ja nix, wo du nicht sicher bist. Also, das probiere ich mal, ne. Also, ich hab dann eben auch diese Klienten, wie ich wahrscheinlich selber eine war.
Corina Klein: Hm, ja, schön. Gibt es von deiner Seite aus, war toll, toll erzählt. Vielen Dank!
Annette Müller: Ja, genau, so toll erzählt ist das Buch, ja.
Corina Klein: Ja, das stimmt wirklich. Ja, ich musste ein paar mal lachen, und jetzt dich live zu sehen, ist natürlich lustig. Dann hat man dann noch die, die dementsprechende Mimik dann auch dazu, hat dann ja auch gepasst.
Annette Müller: Genau also, ich kann wirklich nur empfehlen, das Buch zu lesen, Amazing Grace, die neue Dimension der Heilung von Annette Bokpe, die investigative Journalistin, die wirklich die ganze Ausbildung lang versucht hat, ganz verzweifelt dieses Haar in der Suppe zu finden. Aber sie hat es leider nicht gefunden.
Corina Klein: Toll, super!
Annette Müller: Ja, es ist sehr schön.
Corina Klein: Klasse! Wenn man sich jetzt noch weiter informieren möchte, einfach zu eurer ganzen Arbeit, gibt’s da Möglichkeiten, oder.
Annette Müller: Ja, www. san-esprit.de, ist die Hauptseite, und Annette Bokpe findet man auch unter den Mitwirkenden, also sie ist einmal aufgelistet als Dozentin und dann eben auch bei den Heilern. Also, die Heiler sind aufgelistet nach Postleitzahlen, und da findet man dann eben diejenigen, die in der Nähe sind und Leuten helfen können.
Corina Klein: Super, vielen Dank euch beiden! Ich hoffe, wir machen noch ein Interview gemeinsam, weil es ist ja echt schöne Runde, würd mich auch nochmal interessieren, jetzt auch aus deinen Erfahrungen, deinen Heilergebnissen, ja wär schön wenn ihr noch mal kommen würdet.
Annette Müller: Dankeschön
Annette Bokpe: Vielen Dank
Corina Klein: Und bis bald. Ja, was soll ich sagen? Das war doch mal eine schöne Mädelsrunde hier, und ich hoffe, Sie konnten auch Einiges mitnehmen und freue mich, wenn wir uns bald wiedersehen. Vielen Dank fürs Zuschauen und bis bald! Tschüss!
von Annette_Mueller | Feb. 13, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute zu unserem Format Naturmedizin. Heute verbinden wir zwei Welten miteinander. Ich habe heute eine Namensvetterin, Corinna Gessner, da. Sie ist Ärztin und kombiniert aber auch als Heilerin die zwei wundervollen Welten aus Wissenschaft, und wer verbindets noch besser? Die Annette Müller. Kennen Sie alle, ist schon oft bei uns als Gast gewesen, Heilerin und Schulleiterin der Heilschule San Esprit, Ecole San Esprit, und die beiden wundervollen Gäste erzählen uns jetzt, wie wir eben genau diese Welten der Schulmedizin mit der Heilmedizin oder der Heilwirkung verbinden können und integrieren. Es wird wunderbar! Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, ihr beiden, wunderschön, dass ihr da seid, und ich freue mich sehr!
Annette Müller: Ja, hallo und herzlichen Dank für die Einladung. Ich freue mich auch sehr auf dieses Gespräch mit Corinna, mit zwei Corinnas!
Corina Klein: Ja, mit zwei Corinnas, genau, einmal mit einem und zwei „n“. Liebe Annette, du hast ja immer wundervolle Gäste, Rettungssanitäter, Lehrerin, die mit deiner Heilmethode arbeitet, Und heute wirklich, liebe Corinna, du als Ärztin hast dieses wundervolle Feld auch integriert in deine Arbeit.
Corinna Gessner: Ja. Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein darf. Herzlichen Dank, und ja, ich freue mich sehr, dass ich einfach einer breiteren Öffentlichkeit ein bisschen etwas erzählen darf von meinen Erfahrungen vom energetischen Heilen und der Verbindung von Schulmedizin und energetischem Heilen.
Corina Klein: Mhm. Super. Direkt würde mich natürlich interessieren, wie, wie dein Weg überhaupt so in die Richtung Schulmedizin. Was war so dein beruflicher Werdegang? Du hattest ja auch mal eine Praxis und bist dann auch eben viel mit Schmerzpatienten in Verbindung gekommen. Vielleicht kannst du da einfach mal uns einen Einblick geben?
Corinna Gessner: Ja, also, ich habe gleich mit 18 angefangen, Medizin zu studieren, hab ganz normal Schulmedizin studiert in Bonn und in Heidelberg und habe dann mein PJ in Baden Baden gemacht und habe einfach festgestellt, dass in im Studium und dann auch in der praktischen Ausbildung wir nicht zum Kern der Ursache von Krankheit oder von Gesundheit kommen. Parallel dazu habe ich mich aber auch immer mit philosophischen, grundsätzlichen Fragen zum Sinn des Lebens befasst und habe früh, zum Teil auch durch Empfehlungen meines Vaters, der mich auf die Homöopathie aufmerksam gemacht hat, habe ich mich früh mit alternativen Heilverfahren auseinandergesetzt, natürlich immer kritisch, und habe Erfahrungen machen dürfen, die mich zu der Erkenntnis geführt haben, dass es immer ausnahmslos die Selbstheilungskräfte in allen Lebewesen sind, die zu echter Heilung führen können. Im Gegensatz dazu bietet, was auch sehr notwendig ist, in vielen Fällen die Schulmedizin in der Regel eine symptomatische Behandlung. Das heißt, wir haben auf der einen Seite die ursächliche Behandlung, und wir haben auf der anderen Seite die symptomatische Behandlung, und beides ist da und dort auch je nach Situation erforderlich. Und mir ist sehr daran gelegen, da Synergien zu schaffen und auch einfach das Bewusstsein der Menschen dafür zu schärfen, wo was hilfreich sein kann. Aber gerade bei chronischen Erkrankungen hat die Schulmedizin trotz aller Bemühungen oft sehr wenig zu bieten, während Verfahren wie zum Beispiel die klassische Homöopathie, die ich seit über 30 Jahre, die ich seit über 30 Jahren betreibe, einfach auch die Selbstheilungskräfte anregt. Aber gerade in den letzten Jahren, wo ich vermehrt mit chronischen Schmerzpatienten gearbeitet habe, bei denen ein sehr hoher Leidensdruck besteht, weil sie oft einfach missverstanden werden und falsch eingeschätzt werden, ähm, da habe ich mich gefragt, was ist die eigentliche Ursache? Und da kommen wir jetzt eben zum Thema Kopfgelenksblockaden, Verletzungen, Problemen in der oberen Halswirbelsäule. Ja, und dazu wollten wir heute Einiges erzählen.
Corina Klein: Ja. Annette an dich, auch mal hier die Frage, wie, wie kam es zu eurer Begegnung oder auch den, den Weg von Corinna bei dir in der Ausbildung und eben auch dann der Schlüssel, ja, diese Kopfgelenksthematik?
Annette Müller: Also was ganz Interessantes in diesem Zusammenhang, dass ja auch mein Weg zum energetischen Heilen eigentlich, ähm, mit einer Atlas-Verletzung begonnen hat. Also ich habe durch einen Autounfall eine Kopfgelenksverletzung erlitten, die dann auch irgendwann festgestellt wurde als Ursache für meine enormen Probleme. Und das Einzige, was mir tatsächlich helfen konnte, war ein Besuch bei einem Heiler, zu dem mich sogar noch meine Mama gedrängt hatte, weil ich hatte das für absolut ausgeschlossen gehalten, dass jemand mit Gedankenkraft oder mit Heilkraft auf meine, auf meinen unheilbaren Zustand sozusagen Einfluss nehmen kann, positiv. Und nachdem das eben so gut gewirkt hat oder nachdem es so, so eine einen so drastischen Eindruck bei mir hinterlassen hat, also wenn ich jetzt sage, es hat super gewirkt, wäre das übertrieben. Aber es hat eben in meiner Verzweiflung einen so drastischen Eindruck hinterlassen, dass ich dann eben auch den Weg gewählt habe, mich dem energetischen Heilen zuzuwenden, und eben ganz stark auf der Suche war nach Methoden, den obersten Halswirbel, also den Atlas, einzurichten, und habe dann eine eigene Methode entwickelt, die ich KAR genannt habe, also das ist Karmic Atlas Release, also eine Karmische Atlas Befreiung, wobei ich natürlich diesen Namen gewählt habe, auch aufgrund des deutschen Heilmittelwerbegesetzes, weil dort eben nicht impliziert wird, dass ich eine Krankheit heilen kann, sondern dass ich eben eine karmische Ursache in diesem Halswirbel beseitige und dadurch die Selbstheilungskräfte dann dafür sorgen, dass der Atlas sich von alleine wieder in die richtige Stellung begeben kann.
Corina Klein: Das finde ich jetzt spannend, weil zum Thema Atlas hatten wir auch schon einige Interviews, aber das, da konntest du da sehen, warum unsere Gesellschaft diese Atlas Thematik hat? Was, was steckt da so im Kollektiv dahinter?
Annette Müller: Also meiner Überzeugung nach ist es tatsächlich, ich sage jetzt Karma, obwohl wir dieses Wort auch erstmal richtig verstehen müssen, um zu wissen, was damit eigentlich gemeint ist, weil es ist ein Schlagwort, ein Modewort geworden, was im allgemeinen Sprachgebrauch völlig falsch benutzt wird. Also, wenn die Leute sagen, das ist Karma, dann ist es keins. Dann wissen sie gar nicht, was sie damit meinen. Sie wissen gar nicht, was Karma eigentlich wirklich ist. Man kann sagen, natürlich ist es Ursache und Wirkung, aber es gibt da ganz, ganz, ganz tiefe Lehren und Hintergründe, die man unbedingt verstehen muss wenn man dieses Wort richtig verstehen möchte, und zurückzukommen ist halt Ursache und Wirkung, und die liegt im sogenannten Karma, und dieses Karma bringen wir ja mit auf diese Welt, und auf dieses, was wir mitbringen, baut sich noch sehr viel mehr auf. Aber das ist jetzt nicht das Interessante, sondern das Interessante ist eigentlich, wir haben diesen Istzustand. Wie kommen wir da raus? Na, wie verbessern wir das? Wie lösen wir dieses Problem? Und was mich eben sehr stark mit Corinna verbindet, ist, dass auch sie eine Atlas Verletzung mitgebracht hat und sich jetzt in Zukunft auch in ihrer Heilpraxis ärztlich ganz stark auf die Heilung und die Repositionierung des Atlas konzentrieren möchte.
Corinna Gessner: Ja, das ist auch deshalb sehr notwendig, weil, wie ich schon gerade vorhin sagte, vor allem chronische Erkrankungen damit tatsächlich heilbar werden. Und da habe ich auch nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Patienten beziehungsweise Klienten, die natürlich zunächst einmal aus dem engeren Umfeld kommen, weil am Anfang war ich natürlich auch skeptisch.
Corina Klein: Ja vor allen Dingen als Ärztin kommt man ja nicht mit diesen
Corinna Gessner: Ja also und bei diesen Menschen in meinem Umfeld da habe ich dann einfach feststellen müssen, boah das hat so tolle Wirkungen. Wenn mir das jetzt jemand vor, sagen wir mal, noch fünf Jahren erzählt hätte, hätte ich gesagt, nö, das glaube ich nicht. Ja, also, ich selber hatte auch mehrere Stürze, die zu Kopfgelenksverletzungen geführt haben. Aber wenn ich vielleicht einfach ein Beispiel bringen kann von einer 30 Jahre alten Lehrerin, die Tochter einer Freundin von mir aus Nordrhein-Westfalen, die hat bereits seit ihrer Geburt durch den Geburtsvorgang, und das ist gar nicht so selten, eine Kopfgelenksverletzung entwickelt und hat also seit der Geburt alle möglichen Beschwerden gehabt. Eine Hauptbeschwerde war eine sehr starke Migräne und auch allgemeine Kopfschmerz Neigung, und wer das kennt, der weiß, wovon ich spreche. Also, ähm, chronische Schmerzen oder auch immer wieder auftretende Schmerz Attacken können einem das Leben zur Hölle machen. Und natürlich haben wir heute gute schulmedizinische Medikamente, die diese Schmerzen unterdrücken können. Die haben aber alle, ähm, mehr oder weniger massive Nebenwirkungen, und ja, wir kommen damit auch nicht zur ursächlichen Behandlung. Ja und bei dieser jungen Lehrerin habe ich eben auch diese von Annette entwickelte Atlas Reposition durchgeführt, natürlich nicht nur einmal, nicht zweimal, sondern vielfach über, über Monate, immer wieder, und heute ist also die junge Frau schon seit über einem Jahr schmerzfrei. Sie hat noch andere Probleme, zum Beispiel mit ihrer Verdauung, aber der Beckenschiefstand, der bestand, die Hüftgelenksbeschwerden und die Kopfschmerzen, die sind praktisch weg. Und das ist natürlich sehr, ähm, ja sehr eindrücklich. Und ähm, es gibt ja die unterschiedlichsten Symptome wie auch ganze Symptomkomplexe, die verbunden sein können mit Kopfgelenksproblemen. Jetzt weiß ich nicht, inwieweit wir hier jetzt sprechen sollten über die Anatomie der Kopfgelenke, ob das ein Thema sein könnte, ob ich dazu noch was sagen soll oder ähm, also vielleicht ganz wesentlich ist ja, wir müssen uns vorstellen, ähm, wir haben die Wirbelsäule, die aus sieben Halswirbeln besteht, zwölf Brustwirbeln, und wenn wir uns jetzt konzentrieren auf die Halswirbel, die beiden obersten Halswirbel, die sind ganz besonders belastet insofern, weil auf dem obersten Halswirbel, dem Atlas, der Schädel ruht. Und das Spannende dabei ist aber, dass dieser knöcherne Ring, das ist der Atlas, praktisch ähm, eine Auflagefläche von so zwei Daumenkuppen hat, um den Schädel zu tragen. Ähm, und wir haben eine sehr große Bewegungsfreiheit in unseren Kopfgelenken, und das hat natürlich sehr große evolutionäre Vorteile gehabt und hat sie auch weiter. Aber auf der anderen Seite ist die Störanfälligkeit sehr groß, und bei allen möglichen Stürzen oder aber auch, ähm, bei jahrelanger falscher Kopfhaltung durch eine spezielle Arbeitsposition vor dem Computer oder auch als Chirurg, als Operateur, speziell als Neurochirurg, wenn ich unter dem Mikroskop operiere. Ich wollte ursprünglich Neurochirurgin werden, dann kam es anders. Dann sind wir in einer speziellen Weise über Stunden, Tage, Monate, Jahre in einer für uns unnatürlichen Haltung, und das hat natürlich Auswirkungen nicht nur auf den knöchernen Anteil unserer Wirbelsäule, sondern selbstverständlich auch auf den muskulären Anteil, auf die Bänder und die Kapseln, die alles in diesem Bereich stabil halten sollen. Und da ja der ganze Körper nicht in Einzelteilen nur betrachtet werden kann, sondern alles miteinander zusammenhängt, ähm, bedeutet das, wenn also in diesem Kopfgelenksbereich etwas nicht in der richtigen Balance ist, dass das Auswirkungen hat auf auch ganz andere Körperregionen und eben auch möglicherweise auf innere Organe oder auch im neurologischen Bereich. Genau, und dem wird in der Schulmedizin bis heute zu wenig Aufmerksamkeit gezollt. Das liegt natürlich auch unter anderem daran, dass gerade Versicherungen, Unfallversicherungen und auch noch andere universitäre Einrichtungen nicht so das Interesse haben, sich damit auseinanderzusetzen, weil die Pathophysiologie, also der Bereich der Medizin, der offiziell erklärt, wie die Krankheiten entstehen, wie sie ablaufen, und natürlich dann auch wieder der Bereich der Pharmakologie oder Pharmazie dann die Medikamente dazu anbietet. Das müsste ja zu einem ganz guten Teil umgeschrieben werden, und wer möchte das wirklich?
Corina Klein: Der Patient vielleicht?
Annette Müller: Der Patient möchte das unbedingt, unbedingt, das ist so wichtig.
Corina Klein: Wendest du diese Methode bei jedem Schmerzpatienten oder also generell bei allen, auch wenn, wenn man jetzt wirklich augenscheinlich gesund ist und sagt, ich habe keine großen Probleme, aber möchte trotzdem sicherstellen, dass das das alles korrekt positioniert ist?
Annette Müller: Also man tut sich selbst einen riesengroßen Gefallen, wenn man dafür sorgt, dass der Atlas so gut wie nur möglich sitzt und auch stabil bleibt. Das ist grundlegend für jede Gesundheit, für eine Gesundung, für eine Gesunderhaltung und eben auch für einen wirklich sehr langsamen Alterungs- oder Degenerationsprozess, weil durch einen schief sitzenden Atlas kommt es zwangsläufig zu einer Degeneration. Also selbst 30-Jährige, die schon Beschwerden haben wie Menschen, die 70, 80, 90 sind, die könnten sich das ersparen, indem die Gesellschaft wüsste, dieses Nadelöhr, das müssen wir als erstes mal anschauen und in Ordnung bringen. Also, das ist ein, ein Schlüsselelement in der gesamten Ausbildung, die ich anbiete. Das ist also sozusagen eine Art Krönung. Ganz wichtig, grundlegend wichtig.
Corina Klein: Super. Bei deinen Schmerzpatienten hast du das damals schon in der Praxis integrieren können, oder hast du die Methode erst danach gelernt?
Corinna Gessner: Ich habe die Methode erst danach gelernt. Bei mir war es so, dass ich in den Kliniken, in denen ich gearbeitet habe, als Assistenzärztin schon eine recht große Narrenfreiheit hatte. Also ich durfte schon Vieles anwenden, was eben aus dem alternativen Bereich kommt, aber auch von Patienten einfach gewünscht und ja, einfach gewünscht war wie eben klassische Homöopathie, aber auch Hypnose, Spagyrik, und natürlich hat das auch Erfolge gezeigt, und die Patienten waren zufrieden. Aber ich bin doch immer wieder auch an meine Grenzen gestoßen, und es ist einfach so. Deshalb strebe ich ein ganz anderes Therapiekonzept an. Es ist einfach so, dass in einer normalen Klinik der zeitliche Rahmen natürlich auch sehr begrenzt ist. Das heißt also, wenn ich, sei es im Einzelgespräch, in der Psychosomatik nur 40 Minuten Zeit habe für den einzelnen Patienten, dann kann ich nicht genügend in die Tiefe gehen. Natürlich hat das auch einen positiven Effekt, aber ich habe immer wieder festgestellt, ich komme an meine Grenzen, auch wenn ich jetzt mal Patienten mit Hypnose, was auch ein sehr schönes Verfahren ist, behandelt habe und Schmerzen vorübergehend deutlich sich gebessert haben, dann war das prima. Aber ich wollte einfach noch mehr in die Tiefe gehen, und da war ich dann sehr froh, dass quasi, wie man so sagt, ein Zufall also für mich ist das etwas, was mir zugefallen ist, mich eben zur Ecole San Esprit geführt hat, und als ich dann da war, habe ich gemerkt, das muss, das ist zwar total verrückt, ja, aber das will ich jetzt wissen. Und ich hatte einfach den Eindruck, hier könnte ich neue Erkenntnisse erfahren, und so war das dann auch und hab das dann aber auch direkt umgesetzt. Es war dann so eine Übergangszeit, wo ich dann auch noch in der Klinik gearbeitet habe, und ich habe sowohl in der Klinik wie auch im Außerklinischen Bereich gemerkt, wenn jetzt irgendwie akut Situationen sind, wie zum Beispiel eine akute Bluthochdruck Krise, man muss nicht immer sofort die typische Notfallmedizin einleiten. Natürlich sollte man die als Mediziner beherrschen, das ist sehr wichtig, aber man kann es durchaus auch verantwortungsvoll mit energetischem Heilen verbinden, alles in der richtigen Reihenfolge, und ich habe die Erfahrung gemacht, gerade als, als Beispiel entweder bei akuten Schmerzen oder eben bei Bluthochdruck Krisen. Wenn ich da direkt am Patienten Heilimpulse geschickt habe, dann hat sich der Blutdruck sehr schnell normalisiert, ohne dass ich jetzt irgendwas spritzen musste, oder die Schmerzen haben sehr schnell nachgelassen, und das ist natürlich toll, weil ich dadurch ja auch einfach Medikamente mir einsparen kann. Aber das wesentliche ist ja, dass der Patient oder die Patientin sehr schnell Linderung erfahren.
Corina Klein: Super! Wenn jetzt doch sich wirklich Menschen aus dem medizinischen Bereich da noch mal näher mit befassen möchten, wo gibt’s denn die Möglichkeit?
Annette Müller: Unsere Webseite ist www. san-esprit.de und auch das Buch amazinGRACE®, die neue Dimension der Heilung, kann ich empfehlen, da reinzuschauen oder eben meine eigene Geschichte nachzulesen. Das ist das Buch „Ich geh den Weg der Wunder“. Da erkläre ich so ein bisschen, wie das angefangen hat mit diesem Unfall, und diese Methode, die sich eben auf den Atlas konzentriert. Das ist die KAR Ausbildung. Die kann man innerhalb von zwei mal fünf Tagen erlernen, oder aber eben auch in englischer Sprache, in zwei Wochen im wunderschönen Mallorca.
Corina Klein: Ah, auch schön!
Corinna Gessner: Das ist ein Traum.
Annette Müller: Perfekt. Falls die Menschen dich kennenlernen möchten oder mit dir arbeiten möchten, wo gibt’s da die Möglichkeit?
Corinna Gessner: Ich werde jetzt noch bis Ende des Jahres eine Webseite aufbauen. Momentan hab ich noch keine. Ich bin über mein Mobile Phone zu erreichen, und mir schwebt einfach vor, eine sehr individualisierte Behandlung von Patienten, die praktisch erst mal eine sehr tiefe Diagnostik voraussetzt. Ähm, ich beschäftige mich auch seit einiger Zeit mit der mitochondrialen Medizin, der sogenannten funktionellen Medizin, die vor Jahren Dr. Bodo Kuklinski eingeführt führt hat, und da habe ich festgestellt, aufgrund meiner eigenen Lebenserfahrung und aufgrund dessen, was ich jetzt seit über 30 Jahren mit Patienten erlebt habe, dass Kopfgelenksverletzungen sehr oft vergesellschaftet sind mit Störungen in unseren Mitochondrien, das sind die Energiekraftwerke in all unseren Körperzellen, und das kann man auch labormedizinisch untersuchen lassen. Das heißt, man hat dann also auch ne klare Ausgangssituation, die man beim Patienten messen kann, durch Blutuntersuchung, Stuhluntersuchung, Urinuntersuchung, und es gehört natürlich auch eine ganz normale, leider heute oft vernachlässigte körperliche Untersuchung dazu. Das heißt, ich schaue mir auch sehr genau den Bewegungsapparat, das Skelettsystem an. Mhm, und das alles geht natürlich nur mit einem entsprechenden zeitlichen Aufwand, will sagen, das kann man nicht im Rahmen einer Kassenpraxis leisten, das geht nicht.
Corina Klein: Ja, das ist ja logisch. Also, ich sehe, wir haben noch viele Informationsstoff, weil unsere Zeit jetzt auch schon zum Thema. Zeit für den Patienten würde ich mir wünschen, wenn ihr beide noch mal mich besuchen könntet, dass wir noch mal tiefer in die Thematik einsteigen.
Annette Müller: Sehr, sehr gerne, ja, das machen wir.
Corinna Gessner: Da freuen wir uns drauf.
Corina Klein: Ja dann auf für die tolle Zusammenarbeit von euch. Schön, dass ihr da wart.
Annette Müller: Vielen Dank!
Corinna Gessner: Dankeschön.
Corina Klein: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Wie toll ist das denn, heute Ärzte zu haben, die sich auch diesen neuen Feldern öffnen und da damit auch noch den Patienten wirklich in eine neue Art der Schmerzfreiheit bekommen! Ich hoffe, sie konnten auch Einiges mitnehmen. Vielen Dank fürs Zuschauen und eine wunderschöne Zeit! Bis bald! Tschüss!
Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.
von Annette_Mueller | Feb. 13, 2024 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute zu unserem Format Sinn des Lebens. Heute haben wir zwei wunderbare Schulleiterinnen der neuen Zeit. Zum einen haben wir Eveline Degani, sie begleitet Kinder in ihrer Giraffenschule aus dem Rheintal mit wirklich einem neuen ganzheitlichen Schulmodell. Sowohl auch heilerische Fähigkeiten werden integriert, bei den Kindern aber auch der Bezug zur Natur. Und zusätzlich haben wir noch Annette Müller hier. Sie ist Heilerin und Schulleiterin der Schule Ecole San Esprit, und sie ist schon bereits bekannt bei uns im Sender mit ihren wunderbaren Geschichten auch zum Thema Heilen, und diese beiden Frauen werden jetzt Vieles erzählen. Bleiben sie dran!
Corina Klein: Hallo, Ihr beiden, wundervoll, dass Ihr da seid! Dankeschön! Und ja, ich bin ganz gespannt auf unser tolles Interview jetzt.
Annette Müller: Vielen Dank für diese wunderbare Gelegenheit, auch ein neues Denken in die Welt zu bringen.
Eveline Degani: Danke, dass ich hier sein darf, ich freue mich sehr.
Corina Klein: Ja, liebe Annette, du bringst ja auch immer ganz tolle, wunderbare Gäste mit, von eben Rettungssanitäter, haben wir schon dagehabt. Ärzte kommen, du integrierst wirklich aus allen Ebenen die Menschen. Der Rettungssanitäter ist zufällig auch noch dein Mann gell, Ihr habt gemeinsam fünf Kinder, und das Schöne ist, dass du jetzt als Lehrerin und Schulleiterin eine neue Schule gegründet hast und die Traumschule, die ich mir eigentlich immer für meine Kinder gewünscht habe, die Schule der neuen Zeit. Beschreib mal, wie es überhaupt dazu kam und was du Besonderes an der Schule für die Kinder eben anbietest!
Eveline Degani: Ja, also, das Thema Schule hat uns schon lange begleitet. Auch der Älteste ist nicht so gerne zur Schule gegangen, hat das aber doch hingekriegt, und unser Vierter, unser viertes Kind, hat dann vor zwei Jahren gesagt sagt: Mama, ich mache jetzt noch die vierte Klasse, aber die fünfte mache ich nicht mehr, und er hat noch gesagt, du hast schon so viele Projekte gemacht. Warum hast du noch keine Schule gegründet? Und ich wusste zwar, dass das ganz viel Arbeit bedeutet und es nicht einfach aufhört mit der Schulgründung, weil dann geht’s erst richtig los. Deswegen habe ich lange gezögert, aber das war für mich dann der Auslöser, dass ich gesagt habe, ich mach’s, ich versuche das jetzt. Wenn ich es nicht versucht habe, dann bereue ich das vielleicht. Und jetzt ist die Schule seit eineinhalb Jahren geöffnet. Also, die findet jetzt statt, und wir freuen uns sehr. Wir haben auch so einen Masterplan gemacht und sind da schon über unseren Plänen erfolgreich.
Corina Klein: Wow, super, was hast du denn für Lehrer auch im Team, und was setzt ihr mit den Kindern um? Wie sieht da jetzt so einen Schulalltag aus? Was unterscheidet es wirklich von der klassischen Schule, wo ja einige Eltern und Kinder drunter leiden? Da spreche ich aus eigener Erfahrung.
Eveline Degani: Ja, also ich, ich bin zertifizierte Trainerin für gewaltfreie Kommunikation, und für mich war klar, auch für meine Kinder, dass, wenn wir so eine Schule gründen, dann wird das die Basis sein, dass wir uns mit uns selber auseinandersetzen, dass wir bedürfnisorientiert Schule machen wollen, und deswegen ist das auch unser Team. Also wird ausgebildet in gewaltfreier Kommunikation. Wir nehmen uns einmal im Monat ungefähr Zeit für Team Weiterbildung und wollen, dass die also, dass wir auch die Alltagssituationen so anschauen können. Worum geht es da, welche Bedürfnisse spielen eine Rolle, und da hilft mir auch das SKYourself®, grad, wenn die Emotionen heftig werden, dass wir da einen Schritt weiterkommen und Konflikte auflösen können.
Corina Klein: Da, Annette, bist du glaub ich meine Ansprechpartnerin. Was bedeutet denn SKYourself®, oder das war jetzt auch ein Modul, sag ich mal, was du jetzt als Lehrerin bei Annette besucht hast?
Eveline Degani: Ja, genau.
Annette Müller: Also, ich lehre zwei Methoden. Das eine ist amazinGRACE®, das ist eine ganz lange Heiler Ausbildung. Ähm, in dieser Heiler Ausbildung ist auch KAR integriert, das wird jetzt ein bisschen kompliziert. Aber trotzdem, wir müssen das klarstellen, wo wir uns also explizit um den Atlas Halswirbel kümmern, und eine Methode, die den Emotionalkörper betrifft, und die habe ich SKYourself® genannt. Und das ist eine Methode, die sich sehr leicht erlernen lässt. Die lässt sich auch leicht anwenden, und man kann sie in allen möglichen Situationen anwenden, zum Beispiel in Konfliktsituationen, bei Streitereien, oder aber eben auf alte Traumata anwenden. Man kann sich selbst damit heilen oder eben auch andere Menschen in einer Praxis. Und das ist eine Technik, wo man lernt, wie man sich in einen ganz bestimmten Zustand begibt. Man könnte sagen, das ist so eine Art übersinnlicher Zustand oder übersinnliche Fähigkeit, die man so ein bisschen mit Gedankenlesen einer anderen Person beschreiben könnte, was aber auch überhaupt dann wieder auch nicht stimmt, weil Gedankenlesen würde ja etwas sein, was man mit Worten empfängt, so wie in einem Buch oder eben etwas zuhören. Aber hier geht es eben um Emotion. Das heißt, ich kann mich in einen Zustand begeben, wo sich mein eigenes Traumata löst, und eben auch Konfliktsituationen oder alte Traumata von unseren Klienten, Patienten, Esperenten, zum Beispiel.
Corina Klein: Okay, dann kann ich diese Methode sowohl für mich selber anwenden als auch eben für den Gegenüber.
Annette Müller: Genau, und du kannst diese Methode wunderbar in Gruppen anwenden, also du als Einzelperson kannst dich in einen bestimmten Zustand begeben, der eine ganze Gruppe heilt, ja, um es mal banal auszudrücken und ganz einfach zu machen.
Corina Klein: Wie war das jetzt für dich als Lehrerin, diese Methode zu lernen, und wo war für dich dann gleich der Übergang in die Praxis, dass du es auch wirklich als Schulleiterin dann anwenden konntest, überhaupt?
Eveline Degani: Also, als ich das gelernt habe, hatten wir diese Idee von der Schulgründung noch weit weg. Aber da habe ich es einfach schon im Familienalltag sehr oft. Ich habe profitiert, auch mit meinem Mann zusammen, und also bei den Jugendlichen gibt es ja dieses Wort „chill mal“ und ja, wir haben gemerkt, das ist SKYourself®, das chillt uns sehr. Und das ist eine angenehme Form des Miteinanders, grad auch in der Schule wenn wir eben gelassen bleiben können auch wenn’s brenzlig ist. Und ich hab das auch schon oft erlebt im Alltag, also eine Situation war zum Beispiel als zwei Mädchen einen Konflikt hatten, sie konnten nicht mehr miteinander sprechen und wussten auch nicht recht was genau jetzt warum sie diesen Streit haben und ich wollte ich wurde dann gefragt ob ich da helfen kann und das eine Mädchen wollte einfach nicht. Die hat gesagt „ich sag nichts“ und hat die Lippen zusammengepresst und ich hab gemerkt, da komme ich jetzt nicht ran. Das andere Mädchen hab ich dann wieder entlassen und hab gesagt „Ja schau, das bringt nichts“ und hab mich dann um das Mädchen gekümmert, das nicht sprechen wollte, hab ihr dann einen Tee gemacht und in dieser Zeit hab ich gemerkt oh was kann ich noch machen, ich geh in diesen Zustand, in diesen SKYourself® Zustand und als ich zurückgekommen bin hab ich ihr eine Decke gebracht, sie wollte noch ein Kuscheltier und den Tee und plötzlich sagt sie „also ich sag es dir jetzt, ich möchte es dir erzählen, was mich so belastet und zuerst hat sie einfach nur erzählt und hat gemerkt wie ihr das gut tut und schließlich hat sie gesagt ja, sie möchte jetzt das Konfliktgespräch mit der Freundin auch machen. Und da ging’s nur darum zu hören, warum hat man diese Gefühle entwickelt und was war da passiert? Wir wollten nicht gerade sofort eine Lösung einfach mal hören, um das Verständnis zu fördern. Und die beiden also, dieser Konflikt hat sich sehr, sehr gut gelöst, auch eben dank der, Dank dieses Zustandes, der halt einfach hilft, in die Entspannung zu gehen.
Corina Klein: Ja, das ist dann wahrscheinlich bei dir auch die Kombination. Die konfliktfreie Kommunikation dann in Verbindung mit dem Hintergrund mit dem Heilen ist natürlich ein großer Unterschied zu der klassischen „zack, Entschuldigung und noch eine Strafarbeit“ und dann geht’s so dahin.
Eveline Degani: Ja, genau.
Corina Klein: Oder das sind dann so die… Oder wie empfindest du den Unterschied jetzt vom Arbeiten? Was war für dich auch nochmal wichtig in deiner Schule, gerade bei diesen Themen?
Eveline Degani: Also, das ist sowieso so die Idee, dass wir nicht schauen, wer ist schuld, sondern um welche Bedürfnisse geht’s grad. Und bei diesem Mädchen, das nicht sprechen wollte, glaube ich, hat es auch noch geholfen, diese Energie des Vertrauens zu fördern und eben wahrscheinlich auch so innere Blockaden, die einfach da waren, ja die sich vielleicht lösen durften oder angeregt worden sind, sich zu öffnen. Und grundsätzlich ist in unserer Schule einfach. Wir haben gemerkt, dass Hausaufgaben oft sehr viel Stress auslöst. Deswegen gibt’s bei uns keine Hausaufgaben. Wir haben gemerkt, dass Noten ganz viel Druck auslöst, dass diese Beurteilung und auch Angst macht, und deswegen gibt’s bei uns keine Noten.
Corina Klein: Hausaufgaben und Noten, ich mein klar, das kennt man ja. Hausaufgaben ist eigentlich immer auch so ein Konfliktthema. Wie macht ihr das mit morgens aufstehen, wenn wir gerade so bei den Problemgeschichten sind? Wann startet eure Schule?
Eveline Degani: Das ist eine gute Frage. Wir haben nämlich die Schulzeit später als üblich. Wir haben zuerst 9 Uhr Schulstart gemacht und haben gemerkt, ah, die Kinder sind eigentlich um halb neun schon da, und wir haben jetzt den Schulstart offiziell auf halb neun gelegt, weil einfach wir gemerkt haben, ja, also, es ist so viel, es passiert, so viel an einem Tag. Also, wir haben auch eine Ganztagesschule, und wir, wir sind froh um diese halbe Stunde, die noch dazu gekommen ist, aber halb neun ist sehr angenehm. Also das führt auch dazu, dass man eine längere Anreise machen kann. Also auch ja, wir haben Kinder, die eine Stunde Anreise haben, und das geht halt deswegen, weil wir erst um halb neun starten.
Corina Klein: Super, ihr habt ja auch die Kinder, Klassen übergreifend gell. Das ist ja auch für dich jetzt so als Lehrerin siehst du da schnellere Fortschritte oder eben Entwicklungsprozesse?
Eveline Degani: Es ist auf jeden Fall. Ich finde es eine Bereicherung, wenn, wenn man altersdurchmischt lernen kann, weil die Kleinen hören schon mal mit, was die Großen machen, die Mittleren lernen vielleicht etwas aktiv, und die Größeren begleiten möglicherweise erklären etwas. Also so findet Lernen auf verschiedenen Ebenen statt, und es fördert auch das Miteinander. Und ja, das ist eine Form, die uns sehr gefällt, auch weil wir nicht unbedingt jetzt sagen, du bist in der vierten, in der fünften oder sechsten Klasse, sondern sie sind in diesem Zyklus, und es spielt nicht so eine Rolle, ob ein Zehnjähriger schon fortgeschrittener ist, weil er einfach dort weitermachen kann, wo er steht.
Corina Klein: Mhm. Super! Du als Schulleiterin für die Erwachsenen ist natürlich jetzt ein Traum, dass jetzt es Schulen gibt für Kinder, die …
Annette Müller: Also wir haben auch vor, an dieser Schule diese Methode SKYourself® einmal zu unterrichten, vielleicht sogar jährlich zu unterrichten. Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass, wenn gerade Eltern, Lehrer und auch Kinder zusammen so einen Kurs machen, dass das Lebensverändernd sein wird. Also das wird Beziehungen heilen, es wird Beziehungen retten, es wird ein ganz anderes Selbstvertrauen bringen, also diese Konflikte, die man ja auch mit sich mitträgt, überall hin. Die wirken ja im Umfeld, und wenn ich wenig innere Konflikte habe, wenn ich mit mir im Reinen bin, dann kann ich auch in meinem Umfeld ganz anders wirken. Und das ist schon ein ganz, ganz großer Traum, dass man insbesondere dann eben auch Kinder, die aufwachsen, mit einem anderen Selbstbewusstsein aufwachsen lässt und mit einer anderen Selbstwirksamkeit. Und dadurch wird eben vermieden, dass man in dieses Kleinsein und das Nichtskönnen hineinwächst und in diese Form gerät. Und das finde ich also total faszinierend, ähm, in einer Schule in eine Schule gehen zu können, wo man wirklich nicht nur seine Grenzen nicht gesetzt bekommt, sondern eben auch Methoden lernt, Grenzen, die man gesetzt bekommen hatte oder hätte aufzulösen.
Corina Klein: Es stellt sich ja auch immer wieder die Frage, wenn die Kinder so frei sich bewegen dürfen, lernen dürfen. Da kommen ja auch immer noch so alte Glaubenssätze, wie die Kinder brauchen Regeln und eine Strategie. Und wie empfindest du jetzt die Kinder? Es ist ja, man spricht ja auch schon ein bisschen von einer Art neuen Zeit. Die Kinder haben ein anderes Format, die bringen ganz andere Dinge mit. Ich denke, wir sind ja jetzt gerade eben in diesem Wandel. Hast was meinst du zu diesem alten Dogma, mit diesen klaren Linien?
Eveline Degani: Also ich denke, dass Regeln eine Gemeinschaft schützen, und was wir gemerkt haben, ist, wir achten gut drauf. Welche Regeln geben wir vor, weil wir diesen Raum schützen möchten, und welche Regeln erarbeiten wir miteinander, weil es eine Frage ist der Gemeinschaft. Und ja, es gibt tatsächlich Situationen, wo wir entscheiden, als Team, als Lehrerteam. Aber es gibt auch ganz viele Situationen, wo die Kinder mitentscheiden, weil sie betrifft und ihr Anliegen ist, und das ist zum Beispiel, wir haben drei Schlagwörter oder drei wichtige Begriffe für unsere Schule gewählt. Das erste ist Selbstbestimmung, also selbstbestimmtes Lernen, Empathie, das empathische Begleiten, das auch trainiert wird. Und der dritte Punkt ist Verantwortung. Wir möchten auch, dass die Kinder lernen, Verantwortung zu leben, und was das bedeutet, Verantwortung in unserer Gesellschaft. Und ein Punkt ist zum Beispiel, dass wir einmal in der Woche in der Natur verbringen. Immer mittwochs sind die Kinder draußen unterwegs, weil auch da Verantwortung gelernt werden kann. Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Weil, man kann auch sehr gut Kraft tanken in der Natur, und deswegen wollen wir ein ganzheitliches Konzept leben.
Corina Klein: Wow, super! Wenn man sich jetzt zu dieser ganzen Schule noch informieren möchte, gibt’s da Möglichkeiten? Oder was ist deine Vision auch noch, ja?
Eveline Degani: Also ja, die Vision ist, dass da Menschen hinkommen, die, die dieses ganzheitliche Denken auch mitverfolgt oder leben möchten, auch die sich erlauben, ihren Kindern eine Schule zu, zu erleben, die, die das, die die Bedürfnisse im Fokus hat, die eine glückliche Schulzeit haben wir von unseren Flyer geschrieben. Und ähm, ja, dass das Ziel oder meine Vision ist auch, dass wir als große Familie miteinander unterwegs sein dürfen, in unsere Kraft kommen, Potenzial entfalten, gesund, ja auch gesund sein dürfen, auch wenn es vielleicht manchmal schwierig ist, dass man da Methoden und Mittel an der Hand hat, wo man weiß, wie man da arbeiten kann.
Corina Klein: Mhm. Du möchtest was sagen?
Annette Müller: Ja, also, mir ist gerade eingefallen, ihr habt ja auch das Buch geschrieben. Wie streitet ihr, oder wie streitest du? Wie heißt der Titel?
Eveline Degani: Ja, „Und wie streiten Sie?“ das ist das Buch.
Annette Müller: Ach „Und wie streiten Sie?“ Genau.
Eveline Degani: Genau das geben wir allen Familien mit zum Lesen, weil da sind eigentlich unsere Werte auch sehr gut beschrieben. Und vorhin hast du mich noch nach der Homepage gefragt gell. Die Homepage heißt www.giraffen.schule, also ganz einfach und kurz.
Corina Klein: Super, sehr schön.
Annette Müller: Also ich habe die Schule besucht, als ich das letzte Mal hier in der schönen Schweiz war, eben um die Interviews hier zu machen bei QS24 und und also in dieser Schule wäre ich auch sehr gerne gegangen.
Corina Klein: Ja. Ich … ja ja. Hört sich wirklich traumhaft an.
Annette Müller: Ich hätte mir viele Selbstzweifel und Tränen erspart.
Corina Klein: Ja, definitiv. Ja, umso schöner, dass es jetzt doch mal endlich auf den Weg kommt, dass so eine Art von Schule. Was würdest du, Annette dir wünschen? Wir sind ja jetzt gerade auch in dieser Übergangszeit, wo es eben genau in die Richtung gehen sollte, wir aber noch auch ein Stück weit in diesen alten Mustern. Jetzt wird es natürlich ja dieses mh.
Annette Müller: Wir sind schon so im Verpuppen, ne, glaube ich, wenn man das mit eben der Raupe und dem Schmetterling vergleicht. Ähm, also, ich sehe ganz großes Potenzial darin, dass man die Fähigkeit der geistigen Kräfte in frühestem Alter schon vermitteln kann. Und, ähm, weil jeder kann das anwenden, jeder kann das Potenzial in sich entdecken, und ich glaube mal, je früher man das lernt, umso weniger Zweifel gibt es. Denn wenn ich sehe, wenn die Menschen eben in die Heiler Ausbildung kommen, dann sind die meisten sitzen da und denken, okay, ich weiß, ich hab’s gelesen in dem Buch von der Anette Bokpe, die ja das Buch amazinGRACE® geschrieben hat, die neue Dimension der Heilung, dass sie auch nicht daran geglaubt hatte, dass sie das je selbst würde lernen können. Und die meisten sitzen da und sagen ja, Andere können das. Aber ich werde das wahrscheinlich nie lernen. Und so eine Blockade bringen Kinder gar nicht mit, weil die haben noch nicht gelernt, dass sie es nicht können, weil ein mit ein Grund, warum wir diese Fähigkeiten nicht anwenden, ist, weil wir gelernt haben, es wurde uns gesagt, es wurde uns vorgelebt, dass solche Dinge nicht möglich sind. Ja, was ist zum Beispiel nicht möglich? Es ist nicht möglich, schwere Krankheiten durch Gedanken zu heilen. Es ist nicht möglich, auf einen Knochenbruch so einzuwirken, dass der wirklich ganz, ganz schnell wieder heilt, zum Beispiel. Es ist nicht möglich, Allergien zu bewältigen, ohne Medikamente zu nehmen, oder das eigene Immunsystem umzutrainieren. Das sind alles Dinge, die du tatsächlich durch das geistige Heilen beeinflussen kannst, und noch so viel mehr. Und das fällt weg, weil man hat ja diese Zweifel gar nicht erst. Ja, also wenn zum Beispiel ein Kind, da fällt ein Vogel hin, oder der geht an die Scheibe, und dann weißt du genau, dieser Vogel wird sterben, weil der hat sich das Genick gebrochen. Dann kommt ein Kind und sagt, oh, ich nehme den Vogel jetzt in die Hand und schickt Heilimpulse hinein, weil es das gelernt hat, und dann fängt der Vogel wieder an, und dann fliegt der, und das ist ein Erleben, das ist eine Erfahrung, das kannst du jemandem nie wieder nehmen. Und vor allen Dingen gerade eben Tiere zu heilen, weil Kinder sind ja noch so verbunden und so unglaublich tierlieb, wenn man denen dann helfen kann, oder sich selbst, oder zum Beispiel auch die Mama hat sich wehgetan. Ich leg ihr jetzt die Hände auf und mache eine Atemtechnik, und die hilft dann, dass die Schmerzen weggehen. Das sind alles wunder wunderschöne Erlebnisse und Erfahrungen, die man eben auch Kindern vermitteln kann, auf spielerische Art und Weise und auf ganz natürliche Art und Weise, ohne eben solche Blockaden erstmal beiseiteschieben zu müssen. Und wenn die dann Ärzte werden, dann ändert sich sehr viel.
Corina Klein: Wow, was meinst du dazu?
Eveline Degani: Ja, das ja, das sehe ich auch so, und das ist ja so, wir möchten wir es machen. Deswegen haben wir die Schule gegründet, dass auch solche Methoden Raum kriegen, die so wichtig sind und so wertvoll.
Corina Klein: Ja, kann ich das als Lehrer, wenn ich jetzt zuschaue und ich bin Lehrer, bin aber vielleicht noch in der Struktur drin, wo das jetzt noch nicht so ja, sag ich mal, in der Kommunikation groß an die an die große Glocke gehängt werden sollte, aber ich mich schon mal darauf vorbereiten möchte. Kann ich das auch als Lehrer integrieren, dass ich sage, ich mache hier eine SKY Verbindung, und die Klasse wird ruhig, und da kriege ich schon mal hier eine bisschen bessere, eine Struktur rein, dass ich, weil die Lehrer haben ja natürlich eine ganz extreme Herausforderung mit vollen Klassen, Kinder natürlich extrem unterschiedlich, bringen natürlich das System jetzt auch zum Wackeln, logischerweise. Aber da brauchst vielleicht dann auch als Lehrer so eine eigene, ein Werkzeug, oder könnte man das dann dafür auch nutzen?
Annette Müller: Möchtest du was sagen oder ich? Also, ich habe da ein ganz, ganz tolles Beispiel, also, ich hätte eigentlich noch mehr Beispiele, aber dieses eine: Ähm, ein Lehrer, der bei uns die große Ausbildung gemacht hat, der hat eben diese Methode im Unterricht angewendet bei einem bestimmten Jungen, und zwar dieser Junge hat sich komplett verweigert, es wurde eine Klassenarbeit geschrieben, eine sehr wichtige Schularbeit, und dieser Junge saß am Fenster und hat seine Arbeit niedergelegt und hat wirklich ganz trotzig und starr aus dem Fenster geschaut. Und dann hat sich dieser Lehrer überlegt: Oh Gott, wie kann ich dem jetzt helfen? Weil, wenn er das nicht mitschreibt, ist es vorbei. Und dann hat er gesagt: Okay, ich probiere das jetzt aus, und der hat sich genau für diesen Jungen in den Sky Modus versetzt und hat dem diese Kraft zur Verfügung gestellt und hat gemerkt, welche unglaubliche Verzweiflung und Trauer und Depression dieser Junge mit sich getragen hat. Das hat schon eine ganze Weile gedauert. Also er hat das gesagt, das war schon so fünf Minuten oder vielleicht sogar fast acht Minuten, und dann hat der Junge angefangen, anders zu atmen, hat eine andere Körperhaltung bekommen und nimmt seine Sachen und schreibt und schreibt ne richtig gute Arbeit.
Corina Klein: Ach schöne Geschichte.
Annette Müller: Lebensverändernd!
Eveline Degani: Ja, also, ich glaube, die Kunst liegt darin, dass man sich daran erinnert, dass man das zur Verfügung hat, und wenn man es dann nutzt, dann kann das Wunder auslösen.
Corina Klein: Toll, super.
Annette Müller: Also fällt dir da zufällig was ein? Dazu? So ein Beispiel?
Eveline Degani: Also ja, ich also, was mir einfällt, ist eben, für mich ist die größte Schwierigkeit, ähm, das Werkzeug zu benutzen, sich im richtigen Moment daran zu erinnern, und deswegen habe ich mir so eine Assoziation genommen. Ganz häufig starten wir in der Morgenrunde im kleinen Kreis mit den jeweiligen Gruppen, und da nehmen wir die Gongschale, und das ist dann meine mein Hilfsmittel, mich daran zu erinnern. Jetzt gehe ich in diesen Sky Modus.
Corina Klein: Super, klasse. Vielen Dank euch beiden, dass ihr da wart und wenn jetzt doch noch der eine oder andere sich informieren möchte zu der ganzen Methode und Heilmöglichkeit.
Annette Müller: Diese Methode heißt SKYourself® und die Schule ist die Ecole San Esprit.
Corina Klein: Super.
Annette Müller: Und deine Schule heißt Giraffenschule.
Corina Klein: Toll! Also vielen Dank für Euer Wirken. Wundervoll, dass die Kinder jetzt auf dem Weg doch den Bezug wieder zum Ganzen bekommen, und auch dir viel Erfolg, und Danke weiterhin.
Annette Müller: Vielen Dank für diese Gelegenheit.
Eveline Degani: Ja, danke auch.
Corina Klein: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ja, so stelle ich mir das vor, die Schulen der neuen Zeit. Ich hoffe Sie auch. Es ist wundervoll, wenn so viel tolle wirkenden Menschen alles so auf den Weg bringen. Vielen Dank fürs Zuschauen, wunderschöne Zeit, und bis bald! Tschüss!
Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.