Episode #010: Das Leben eines Rettungssanitäters

Episode #010: Das Leben eines Rettungssanitäters



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

 

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer heute zu unserem Format Naturmedizin. Heute haben wir eine wundervolle Kombination aus Heilerin und Rettungssanitäter, und welche wunderbaren Möglichkeiten dieses Feld eröffnet, in der Notfallmedizin schnell zu handeln und auch betroffene Menschen wirklich zu unterstützen. Das erfahren wir heute in der Sendung, und zwar haben wir Annette Müller hier. Sie hat die Schule, die Heilerschule San Esprit, und wir haben den Rettungssanitäter hier, Remo Degano, und ich freue mich sehr, dass beide heute hier sind, und es wird wundervoll! Bleiben Sie dran!

Corina Klein: Hallo, ihr Lieben. Schön, liebe Annette, dass du heute wieder da bist!

Annette Müller: Ja, hallo, es freut mich sehr, hier sein zu können. Ich freue mich wirklich von Herzen, und vor allen Dingen auch die Fahrt in die Schweiz ist natürlich immer grandios.

Corina Klein: Ja, schön. Lieber Remo Degano!

Remo Degani: Degani.

Corina Klein: So, jetzt, also okay, wir lassen es jetzt so. Degani. Ich freue mich sehr, dass du heute da bist. Du bist Rettungssanitäter, und ich finde es so genial, dass du diese diese Kombination wirklich machst. Und wie kam es überhaupt dazu, dass du als Rettungssanitäter dich mit dem Thema Heilen auseinandergesetzt hast?

Remo Degani: Ja, das fing schon früh an, dass mir meine Hebamme, also die, die mich auf die Welt geholfen hat, hat mir das Blutstillen und das Warzenvertreiben gelernt. Das habe ich dann so spärlich angewendet, immer mehr, und dann war es dann schlussendlich meine Frau, die gesagt hat, werde endlich mal Heiler, und dann hab ich mich da auf den Weg gemacht.

Corina Klein: Okay, und dann haben dich deine Wege zur Annette geführt.

Remo Degani: Ja.

Corina Klein: Annette. Nochmal für die Zuschauer, du hast ja eine Heilerschule, aber noch viel mehr. Was ist denn alles in deinem Feld?

Annette Müller: Also, ich habe zuallererst eine stationäre Klinik für das energetische geistige Heilen gegründet, in Frabertsham im Chiemgau. Und danach haben Freunde von mir, und zwar Frank und Gundi Gaschler, mich gefragt, was du hier machst. Diese Heilergebnisse sind so sensationell. Wir möchten das auch können. Kannst du uns unterrichten? Und aufgrund des Wunsches von meinen beiden Freunden, von den Gaschlers, habe ich die Heilerschule gegründet, und das waren auch die ersten Schüler, und da schließt sich der Kreis zu Remo.

Corina Klein: Mhm. Wie ging das denn vonstatten? Du hast aber schon als Rettungssanitäter gearbeitet, oder wo du dich dann auf den Weg gemacht hast, und wie ging das so los? Also was waren da so deine ersten Learnings und Umsetzungsmöglichkeiten?

Remo Degani: Ja, wie Neti schon gesagt hat, über den Frank Gaschler kam ich dann zu Neti und ging dann in die Ausbildung und habs dann immer wieder mal, in den Pausen, quasi zwischen den Modulen, habe ichs dann versucht anzuwenden. Also, ich hab es angewendet und hab gesehen, das hat eine Wirkung, und deshalb geht ja die Ausbildung auch zwei Jahre damit, nach einem Jahr habe ich dann zwar Zweifel gekriegt, wirkt das auch? Das hat die Neti immer wieder gesagt. Deshalb geht es so lange, damit wir da sicher werden und auch daran an uns glauben, und dann ging es so weiter, und da kamen die Erfolge, und das macht dann auch Spaß, ja.

Corina Klein: Hast du da? Was waren so deine ersten Erfolge, wo du dann gemerkt hast, oh jetzt, jetzt weiß ich, jetzt funktioniert es wirklich so. Gibt’s da so diese Aha-Erinnerungen?

Remo Degani: Ja, wir fragen ja in der Rettungsszene den Schmerz nach einer Skala eins bis zehn, und eins ist wenig, zehn ist unerträglicher Schmerz. Und und wenn ich nachher eine tiefere Zahl bekommen habe, wusste ich jeweils aha, es hat gewirkt und vorwiegend in der Familie natürlich, das waren meine Versuchskaninchen.

Corina Klein: Ja, wundervoll! Wie haben so die Kollegen da drauf reagiert, oder wissen die das gar nicht? Oder was macht man da.

Remo Degani: Das ist dann wie ein Outing. Irgendwann habe ich dann gesagt, das ist kein Geheimnis mehr, und hab einfach gesagt, ich mach das, hab ne Homepage, dann aufgestartet und habe steh zu dem, und das war noch eindrücklich, wie viele das eigentlich im Stillen machen und wie viele in dieser Szene schon auch interessiert sind an dieser Arbeit, also eigentlich nur positiv, und die, die dann nicht wussten, was es war, die haben einfach nachgefragt, was das genau ist.

Corina Klein: Wie war das für dich jetzt, Remo da zu haben?

Annette Müller: Also für mich war das immer sehr spannend, weil ich genau wusste, er kommt und wir eigentlich alle, die ganze Gruppe hat auf seine sozusagen Abenteuer gewartet, und ich kann mich daran erinnern, dass er wirklich sehr, sehr enthusiastisch gewesen ist und aber auch immer sehr kritisch hinterfragend, und das war für mich sozusagen ein Kompliment, einen Rettungssanitäter in der Ausbildung zu haben, der dann eben auch uns allen die Bestätigung mitgebracht hat, wie wichtig es ist und wie lebensverändernd eine solche Heilkunst, die man sich erwirbt, sein kann und im Umkehrschluss auch was fehlt oder was geschieht, wenn man es nicht kann.

Corina Klein: Mhm. Gerade bei dem Thema Blutungen stoppen, da dachte ich, boah, das ist bestimmt., also wenn, sieht man das dann auch, oder wie arbeitest du da? Weil das ist ja wirklich extrem lebensrettend. Ich meine, gerade bei so einem Unfall macht es ja einen Riesenunterschied, wenn dann jemand die Blutung dosieren kann.

Remo Degani: Ja, es ist sehr hilfreich, meistens auf der Anfahrt. Ich brauche nur den Vornamen, ich brauche nicht den ganzen Namen. Ich hatte da den Patienten, wo ich den Vornamen hatte, unstillbares Nasenbluten. Es kann ja auch gefährlich werden.

Corina Klein: Ja.

Remo Degani: Und hab dann das gemacht auf der Anfahrt, ging ziemlich lange. Bis wir da waren, habe ich das einfach, ich war Beifahrer, natürlich, beim Fahren ist es schwierig, und dann macht jemand die Tür auf und sagt, es hat gerade aufgehört zu bluten.

Corina Klein: Okay.

Remo Degani: Da wusste ich ja, man kann es dann immer noch so interpretieren, hätte es auch ohne.

Corina Klein: Mhm.

Remo Degani: Und nein, es hat ja schon so lange, bis jemand den Notruf wählt, dann ist es schon eine gröbere Sache. Ja, und bei Unfällen, wo es wirklich um Sekunden geht, also wenn die arterielle Blutung ist, da, da auch nicht, da muss man abbinden und …

Corina Klein: Ja klar.

Remo Degani: … und wenn sie so stundenlang geht, dann rufen sie mich auch an. Ich muss auch einfach die Bestätigung haben, dass es aufgehört hat, sonst bin ich da immer noch dran, oder das sage ich dann, bitte melden, wenn es aufgehört hat.

Corina Klein: Super, also, es ist dann schon so weit, dass du jetzt schon auch parallel als Heiler arbeitest zum Rettungsdienst.

Remo Degani: Als Hobby, ja.

Corina Klein: Mhm.

Remo Degani: Also. Mein Hobby, wo mir guttut. Oder ich hab dann bemerkt, als die Ausbildung, als ich das angefangen habe und abgeschlossen habe, dass das alles noch abgerundet hat, wo noch gefehlt hat. Ich wusste nicht, was es ist, und als es dann soweit war, wusste ich, das war jetzt noch das letzte Puzzle, das gefehlt hat.

Corina Klein: Mhm. Wow. Von deiner Seite aus. Was gibt’s noch für eindrückliche Erlebnisse, einfach aus der Rettungs Historie!

Annette Müller: Also, ich kann mich daran erinnern, dass Remo Geschichten mitgebracht hat, direkt vom Unfallort, und dann eben auch geschildert hat, wie eben insbesondere diese Technik, wo du eben mit deinen eigenen Emotionen sehr gut umgehen kannst und auch wo du eine Explosion von Emotionen bei einem anderen Menschen, also in kritischen Situationen auch beruhigen kannst, indem du dich in den sogenannten SKYourself Zustand begibst, das ist der Name, den ich für diese Methode mir ausgedacht habe. Die hilft also, emotionale Blockaden nicht nur zu bereinigen, zu beseitigen, aufzulösen, sondern eben auch im akuten Fall, dass sich bestimmte Situationen beruhigen, und das ist natürlich. Also stelle ich mir vor, wenn eben Menschen Unfälle miterleben, sind das ja Traumas, das sind ja Schocks, und da hat er dann geschildert, dass das eben super hilft.

Corina Klein: Mhm. Für die Zuschauer, wie kann man sich das vorstellen? Wie arbeitest du mit eben den – ja – Klienten, Patienten, Unfall, Begegnungen? Also hast du da wirklich? Legst du da die Hand auf und sagt, ja, weißt du? Ich denke, das geht ja alles so, dass es keiner mitbekommt, oder? Weil der eine oder andere denkt, ja, wie kommt denn der jetzt hier dann?

Annette Müller: Mhm ne, ich gehe in diesen SKY Modus, dann ändert sich schon mal was von der Haltung, also wie bin ich mit mir verbunden und mit dem Ganzen verbunden? Und dann sende ich einfach Heilimpulse im Geist, ohne dass die Person das merkt.

Corina Klein: Also, der SKY Modus ist sozusagen, die Anbindung.

Annette Müller: Das ist eine Anbindung, ja. Da können wir dann vielleicht noch mal ausführlich darüber reden.

Corina Klein: Okay.

Annette Müller: Das ist ein sehr umfangreiches Thema.

Corina Klein: Gerade in den in den Heilberufen oder in den medizinischen Berufen kommen da jetzt mehr Menschen auf dich zu, oder merkst du da eine Veränderung in den letzten Jahren, dass da der Bereich auch wirklich verbunden wird, dass es so eine …

Annette Müller: Also, mein Bemühen ist es ja, nicht zu trennen, sondern mein Bemühen ist es, zu verbinden. Und deshalb freue ich mich immer sehr, wenn jemand aus dem therapeutischen Bereich, insbesondere aus der Medizin kommt, um eben die geistigen Fähigkeiten zu erwerben, und da sehe ich eine sehr, sehr schöne Möglichkeit, wie man sich gegenseitig unterstützen kann und nicht nur inspirieren kann, sondern eben diese Dinge in die Tat umsetzen kann. Und so vielen Menschen ist so viel mehr geholfen, wenn Ärzte tatsächlich die tieferen Schichten des Menschseins erkennen und auch dort sozusagen behandeln. Weil, wir sind ja kein Auto, was man in die Werkstatt fährt, und da werden dann die Eisenteile oder die elektronischen Teile ausgetauscht, und da krankt es schon, weil man muss ja auch unbedingt den Fahrer des Fahrzeugs mit einbeziehen.

Corina Klein: Mhm. Hm! Hm!

Corina Klein: Spüren die Patienten, dass da noch auf einer anderen Ebene mit ihnen gearbeitet wird? Kriegst du da manchmal so einen Blick zugeworfen? So, was passiert da gerade? Ich spüre da gerade was.

Remo Degani: Dann kreiert ihr Unterbewusstsein und bei den Kindern, die sind sehr offen für so Sachen. Ja, ich spüre einfach, das ist einfach dann so vollkommen. Früher fehlte immer irgendwas, und jetzt ist es so auch für die Angehörigen, wenn jemand verstorben ist, dass ich dann in diesem Modus weiter auch Angehörige betreuen kann. Das hilft auch extrem.

Corina Klein: Wie sieht so eine Betreuung dann aus, oder wie arbeitest du dann mit den Angehörigen?

Remo Degani: Dasein, aushalten, wissen, was man nicht sagt.

Corina Klein: Mhm.

Remo Degani: Meistens sagt man zu viel, weil man etwas helfen möchte, aber eigentlich banal gesagt, einfach dableiben und aushalten.

Corina Klein: Also einfach… ja.

Remo Degani: Und das soziale Netz aktivieren, also wenn jemand alleine ist, und jemand ist gerade verstorben, dann schauen, wo sind die Bezugspersonen, diese aktivieren. Was tut dieser Person gut, und das dann quasi erhöhen. Also, wenn jemand gerne in die Natur geht, sagen „ja, dann die nächsten Tage mal exzessiv Wandern gehen“ oder so.

Corina Klein: Mhm, gibt es dann auch durch die Anbindung durch diesen SKY Modus dann einfach auch, ja, so Informationsfelder, die einem dann auch dementsprechend Ideen bringen, oder, oder Wege, wo vielleicht der Angehörige noch gar nicht so drauf kommt? Weißt du, wie so eine Art Eingebung?

Remo Degani: Es gibt einfach Sicherheit und Kraft, dass das, dass ich, wenn ich was ich mache, dass das richtig ist.

Corina Klein: Mhm.

Remo Degani: Und das wirkt sich dann in die Umgebung aus, und häufig halt bei den Kindern oder wenn es schwierig wird oder laut wird oder wenn ich merke, ich bin genervt. War ich mal beim Bowlen mit den Kids, ich war schon wieder ziemlich genervt, bin in diesem Modus gegangen und plötzlich entspannt, Kinder sind plötzlich anders, hilft auf allen Lebenslagen.

Corina Klein: Okay, also jetzt in der Rettungsmedizin mit auch. Aber du hast ja fünf Kinder, gell, also von daher sprichst du ja wirklich aus Erfahrung, was diesen?

Remo Degani: Genau alle von derselben Frau, genau!

Corina Klein: Super schön! Das ist ja auch immer wichtig zu sagen, mittlerweile ja. Wie integrierst du das jetzt, wenn wir gerade beim Alltag sind, noch in deinen Alltag? Also klar bei dem Thema Kinder, wenn Stresssituationen kommen, dann in den SKY Modus und dann wirklich merken, wie das Feld sich verändert und die Kinder auch eine andere Resonanz annehmen.

Remo Degani: Genau!

Corina Klein: Und wo gibt’s noch Möglichkeiten, oder wo hast du noch so deine Integrationsmöglichkeiten?

Remo Degani: Also in der Familie halt. Also die Kinder wachsen bei uns so auf, die kriegen das mit, dass man ganzheitlich heilen kann.

Corina Klein: Mhm.

Remo Degani: Und das fand ich auch immer sehr spannend. Eben, es braucht das Schulmedizinische, es braucht einen Chirurgen, aber es darf aber auch das Spirituelle da sein, und wenn das sein darf und kann, also dass ist dann wie so… Also für unsere Kinder ist es selbstverständlich, und ich, ich baue es einfach ein, wenn ich merke, bei Freunden, beim Arbeiten, schwierigen Notrufen, wenn, wenn die Leute telefonieren, kann man das auch anwenden, also überall.

Corina Klein: Mhm.

Remo Degani: Ja.

Corina Klein: Super, jetzt hätte ich doch noch so ein bisschen gerne Einblick in die, in die Praxis. Ja, wenn, wenn ich jetzt mich wirklich interessiere, diese zweijährige Ausbildung zu machen, wie kann ich mir das vorstellen? Kann ich das integrieren als Arzt, als Lehrer oder Rettungssanitäter oder einfach Mutter mit meinen Kindern?

Annette Müller: Also, Remo ist sehr oft aus der Schweiz angereist, jedes Mal zu jedem Modul, und das war zu der Zeit, als wir noch nicht das Format hatten, was sich wirklich an Mediziner wendet. Weil es war eine Ärztin da aus Köln, die gesagt hat, die Ausbildung ist wunderbar, aber für uns Ärzte ist die eigentlich nicht durchführbar, weil wir können es uns nicht leisten, so oft ein Wochenende oder auch unter der Woche uns frei zunehmen, Vertretungen zu finden und dann, um eben diese Ausbildung zu machen, und die hat mir geholfen, ein Format zu erarbeiten, was sich also an medizinisches, therapeutisches, wie sagt man da …

Corina Klein: So Richtung „Personal“?

Annette Müller: Ja, aber nicht nur Personal, sondern eben auch an Mediziner, die Praxen haben, richtet oder die eben auch in einem Krankenhaus arbeiten, in einer Klinik, und das ist also kompensiert. Da haben wir zweimal fünf Tage hintereinander, in englischer Sprache haben wir zwei Wochen hintereinander auf Mallorca, und wir haben dann, um die Gesamtausbildung da noch abzuschließen, einen dritten Teil, der über sechs Tage geht. Den kann man dann, wenn man sagt, okay, ich möchte mich jetzt auch so mit den, ich sage immer so gerne „spooky“ Sachen beschäftigen, kann man dann hinterher noch dazu buchen, und dadurch sind auch viel mehr Ärzte jetzt auf uns zugekommen, und sie lieben dieses Format. Also das ist dem Remo noch nicht bekannt gewesen damals. Ich weiß nicht, ob er das gewählt hätte. Also viele wählen das, weil es einfacher ist, weil es eben Reisezeit spart und einfach Zeit spart.

Corina Klein: Mhm, als Mediziner in der eigenen Praxis gibt es dann richtige Heilsitzungen, die dann angewendet werden für den Patienten, oder wird es dann in den Alltag so integriert, dass der Patient wieder gar nichts eigentlich mitbekommt?

Annette Müller: Das ist meistens so, dass es angewendet wird, und der Patient bekommt das nicht mit, der sagt aber dann zu Hause, wow, der Arzt ist toll, oder diese Heilpraktikerin, da musst du unbedingt hingehen, oder diese Therapeutin ist fantastisch, die hat mir geholfen, ich bin jetzt geheilt, ich hab nix mehr, das ist super, und es gibt auch andere, die sagen, ich möchte tatsächlich dieses energetische Wissen in der Medizin angewendet sehen, und die outen sich dann. Hatte Remo ja vorhin gesagt, dass es etwas Zeit gedauert hat, sich zu outen, und die sagen, das mache ich, und das hilft, und wir sind sehr überrascht, dass doch viel mehr Ärzte und Ärztinnen sich dazu bekennen, wenn man es anspricht. Also nicht von sich aus, sondern dann, der eine sagt etwas, und der andere sagt ja, bei mir ist das auch, und dann merkt man: Oh, ich muss ja hier nicht mehr hinter vorgehaltener Hand etwas sagen, sondern man kann dann unter sich offen sprechen, und das macht natürlich auch Mut. Und immer mehr sehen wir in den sozialen Medien, dass Ärzte ganz frei darüber sprechen, und die sagen, die Kraft des Geistes, diese hohe Intelligenz, die sollte wirklich, ähm in die Medizin hineinfinden und integriert werden.

Corina Klein: Mhm, jetzt spricht man hier und da ja auch immer von dieser Zeit, wo viele sagen, ja, die Menschen werden offener, das vernetzt sich mehr, Gleichgesinnte finden sich. Merkt man das auch in der Geschwindigkeit des Heilens, also dass einfach auch da ne andere Geschwindigkeit auf einmal stattfindet?

Annette Müller: Mir kommt das so vor, dass das so ist.

Corina Klein: Wie ist das bei dir? Du guckst noch so überlegend.

Remo Degani: Ja, in dieser verrückten Zeit, ja, es geht alles schneller.

Corina Klein: Ja, also hast du auch den Eindruck.

Remo Degani: Ja.

Corina Klein: Okay, schön, super! Gibt es noch irgendwas, was ich vergessen hab zu sagen? Was, was ihr beide noch so?

Annette Müller: Ja! Ich möchte noch darauf hinweisen, dass Remo definitiv nicht nur fünf Kinder hat, sondern seine Frau hat 25.

Corina Klein: Das müssen wir jetzt aber aufklären, ja.

Einleitung: Genau, weil sie hat ja eine Schule gegründet, und wir werden ja auch noch mit Remo’s Frau darüber sprechen, über dieses tolle Projekt. Und ein solches Projekt kann sich eben auch entwickeln aus einem Mut heraus, den man unter Umständen auch bekommen kann, weil man eben bestimmte Blockaden dann auch überwindet und sich mehr, ähm, also mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Das, glaube ich, ist auch eine wichtige Sache, die das energetische Heilen mit sich bringt, dass man in der Lage ist, wirklich Dinge in die Tat umzusetzen, von denen man vorher gedacht hatte, so etwas ist unmöglich. Oder warum ausgerechnet ich? Weil man einfach zu einem anderen Selbstverständnis kommt, also der Blick auf sich selbst. Das eigene Selbstwertgefühl steigt enorm mit jedem Erfolg, den man hat.

Corina Klein: Und auch wahrscheinlich wirklich so der die, die die eigene Größe annehmen gell und seinen eigenen Weg, und dieses, ja super. Gibt’s von deiner Seite aus noch was, was du gerne den Zuschauern mitgeben möchtest, oder wenn man sich wirklich mit der Thematik Heilen nochmal beschäftigen möchte?

Remo Degani: Den Mut haben, es zu tun und es offen zu sagen.

Annette Müller: Und deine Webseite, über die du gesprochen hattest, wie heißt die denn nochmal?

Remo Degani: Heilsitzung.ch. Also, in der Freizeit biete ich solche Sitzungen an, aber ja.

Corina Klein: Super, perfekt. Bei dir, du hast ja auch viele, bist ja auch Autorin, und alles, was, was können wir denn da über dich noch so erfahren? Wo kriegen wir denn da noch ein paar Informationen her?

Annette Müller: Also wir werden ja auch hier in diesem Format mit der investigativen Journalistin ein Interview führen, wo ich mich schon sehr drauf freue, weil sie das Buch geschrieben hat amazingGrace, und da beschreibt sie also ihren Wandel von Saulus zu Paulus mehr oder weniger. Und also, wer sich für das Buch interessiert, das ist „amazingGrace – Die neue Dimension der Heilung“. Und wer sich für die SKYourself Methode interessiert, das hat eben die investigative Journalistin später auch geschrieben, das heißt „Emotion und Psyche“, und das hat auch ein Vorwort von Dr. Rüdiger Dahlke.

Corina Klein: Super, perfekt. Dann danke ich euch beiden. Viel Erfolg noch weiterhin auf diesem tollen Weg und danke, dass ihr da wart.

Annette Müller: Vielen Dank für die Einladung. Vielen Dank für diese Gelegenheit.

Remo Degani: Danke auch.

Corina Klein: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Eine wundervolle Kombination eben aus der Notfallmedizin und noch der Möglichkeit, aus der Heilmethode zu schöpfen, und ich hoffe, Sie konnten auch Einiges mitnehmen. Vielen Dank fürs Zuschauen, wunderschöne Zeit, und bis bald! Tschüss!

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

Episode #010: Das Leben eines Rettungssanitäters

Episode #008: Gesund, frei und glücklich



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute in unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Wir begeben uns heute mal auf die Reise in die Gesundheit, in das Heilwerden und wie wir selbst uns heilen können und dadurch vielleicht auch eine ganz neue Freiheit im Leben erfahren dürfen, auch angstfrei durchs Leben gehen dürfen. Und es gibt niemand besseren, der uns auf diesem Weg heute begleiten kann, wie die Heilerin Annette Müller, die auch die erste Klinik für geistiges Heilen in Deutschland gegründet hat, eine Expertin, die internationale Gäste hat, Ärzte ausbildet, und ich freue mich sehr, heute über diesen tollen Weg der Befreiung mit ihr sprechen zu dürfen.

Corina Klein: Hallo, liebe Anette!

Annette Müller: Hallo, liebe Corina, ich freue mich sehr, wieder hier zu sein.

Corina Klein: Vielen Dank, ich freu mich auch, dass du da bist und sowieso ist das Thema Freiheit eines meiner Lebensthemen und ich glaube auch von vielen anderen Menschen, dass dieses Gefühl von Freiheit, wie wir das erlangen, natürlich auch ein großer Part, die Gesundheit ist. Und wie hängen die zwei miteinander zusammen?

Annette Müller: Also wir haben ja jetzt gerade Sommer 21, eine ganz besondere Zeit. Wir haben noch keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird, aber wir können etwas sehr Interessantes beobachten. Die Gesundheit ist im Moment das Thema Nummer Eins, und es gibt diesen Spruch, der Kranke will nur eins, er möchte gesund sein. Und ich sage so ähnlich, der Gefangene will nur eins, frei sein. Und wenn wir uns jetzt anschauen, welchen Weg die Menschen gehen, wollen sie jetzt tatsächlich den Weg in die Gesundheit gehen oder streben sie den Weg in die Freiheit an? Und wenn man mit den Menschen spricht, dann heißt es nicht, ich will gesund sein, sondern das heißt, ich möchte meine Freiheit zurück, ich möchte reisen, ich möchte meine Freunde treffen, ich möchte ins Restaurant, ich möchte meinen Sport ausführen, ich möchte wieder tanzen gehen, ich möchte dies machen, ich möchte jenes machen, ich möchte mich entfalten, ich möchte nicht mehr eingeschränkt sein. Keiner spricht von Krankheit, keiner spricht davon, dass er wieder gesund werden möchte, und das ist schon etwas, was uns sehr nachdenklich stimmen sollte. Dann müssen wir schauen, woran krankt es denn jetzt wirklich? Krankt es jetzt an fehlender Gesundheit, weil wir alle krank sind und nach Gesundheit streben, oder krankt es uns als Menschheit an fehlender Freiheit? Also ich denke, es fehlt uns im Moment nicht die Gesundheit, sondern die Freiheit. Aber es wird natürlich die Angst vor der Krankheit geschürt, und damit wird uns die Gesundheit geraubt. Also ich sage immer, meine Gesundheit gehört mir, ich bin Herr über meine Gesundheit. Meine Gesundheit gehört niemanden anderen außer mir. Und wir brauchen die Gesundheit als Voraussetzung, frei zu sein. Das heißt, wenn wir nicht gesund sind, das heißt, wenn wir krank sind, dann haben wir schon automatisch unsere Freiheit verloren. Weil, wo willst du hinlaufen, wenn du nicht laufen kannst, was willst du bewirken, wenn du keine Kraft hast zu wirken? Ja, wem möchtest du etwas geben, wenn du zu schwach bist, um etwas zu geben. Und deshalb ist für mich Gesundheit die Voraussetzung für Freiheit. Wenn ich gesund bin, kann ich frei sein, dann kann ich wirken, dann kann ich tun, dann kann ich das machen, wo ich mich selbst, auch dienend für andere, verwirklichen möchte.

Corina Klein: So schön gesagt, ja, ganz toll! Wie begleitest du denn die Menschen auf diesen Weg?

Annette Müller: Gut also, es kommen Menschen in die Ambulanz zu uns, die haben irgendetwas, möchten, dass etwas besser wird. Also ich frag jetzt nicht, was hast du, sondern ich frage, was darf besser werden? Wie möchtest du jetzt wieder hier herausgehen? Und da habe ich ein ganz wunderschönes Beispiel von einer Freundin von mir, also wir haben uns über die Heilarbeit kennengelernt, wir sind Freunde geworden, und die hat mir den Vater mitgebracht. Der Vater, das muss man sich mal vorstellen, der hatte seit vielen Jahren in einem Fußgelenk Gicht. Und das war so schlimm, dass der auf diesem Fuß nicht laufen konnte. Und bei uns muss man drei Treppen hochgehen, und er hat sich wirklich mit beiden Händen festgehalten, um diese Treppen hoch zu gehen. Und der hatte nach zwei Heilsitzungen keine Gicht mehr. Also der Fuß hat ihm nicht mehr weh getan. Und was hat er gemacht? Er konnte wieder zur Arbeit gehen, er konnte seine Hecken schneiden, er konnte seinen Rasen mähen, er konnte sein Haus renovieren und er ist nach Amerika geflogen, um seine Schwester dort zu besuchen, was er vorher jedes Jahr gemacht hatte, was aber jetzt seit dieser Gicht-Erkrankung nicht mehr ging. Was lustig dabei ist, was so ganz lustig daran ist, ist folgendes, die haben mich dann eingeladen zum Gartenfest, das war also dann ein Grillabend, und dann hat er dann dagesessen, hat gesagt, das ist meine Heilerin. Schau, ich kann wieder laufen, was ich machen kann, und ich habe mich gefreut mit ihm. Dann schaue ich auf den Teller, dann ist da so ein Berg Grillfleisch, und ich gucke das an und sag …

Corina Klein: Oh Gott, der nächste Gichtanfall!

Annette Müller: Gicht, und dann sagt er zu mir, sag mal, das verstehe ich jetzt gar nicht. Ja, ich kann doch essen, was ich will, denn wenn ich wieder Gicht krieg, dann komme ich wieder zu dir.

Corina Klein: Auch eine Methode.

Annette Müller: Der hat nie wieder Gicht bekommen, und das, da sehen wir, das ist der Beweis dafür, dass, wenn dieses falsche Essen zu 100 Prozent krank machen würde, hätte er zu 100 Prozent wieder Gicht bekommen müssen.

Corina Klein: Ja.

Annette Müller: Das ist nicht passiert! Und da hat er sogar die Freiheit erlangt, zu essen, was er will, sozusagen das, was wir als Gift bezeichnen, in sich hineinzustopfen, zusammen mit Wein und Bier und Kurzen und Schnaps. Also richtig, wie so Jemand halt lebt, und er fand es großartig, und er ist nie mehr krank geworden. Und das beweist mir wieder die Kraft unserer Intention, die Kraft unseres Geistes, die steht auch darüber. Deshalb bin ich der Überzeugung, der felsenfesten Überzeugung, weil ich habe das Gegenteil noch nicht erfahren. Ähm, dass wir wirklich, wenn wir diese Macht und Kraft der eigenen Gesundheit, der unumstößlichen Gesundheit in uns besitzen, dass wir einfach die Grundlage und das Grundfundament für eine umfassende Freiheit auch in uns tragen, und das macht uns auch völlig angstfrei. Ja, also, wir leben ja in einem Gatter.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Das besteht aus Pfeilern der Angst.

Corina Klein: Genau, ja.

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Ja, es wird einem ja überall suggeriert.

Annette Müller: Das ist richtig.

Corina Klein: Klima, Wetter und Vergiftung und Detox und weiß der Geier was. Ja, es wird ja überall …

Annette Müller: Und wenn ich mich jetzt zum Beispiel damit beschäftige, das ist auch so interessant, dass ich eine Krankheit beseitigen möchte und mich mit der Krankheit und deren Ursache auseinandersetze, dann gebe ich dieser Ursache und der Krankheit unfassbare Macht. Ja, weil ich erkenne sie als Realität an. Ich sage, du hast Gicht, das heißt, du musst da ein Detox machen, du musst das reinigen, du musst dich anders ernähren, du musst die bestimmten Medikamente dazu nehmen. Ja, es gibt da Anti-Rheumatika, die du nehmen kannst, und so weiter und so fort. Das heißt, du gibst dieser Diagnose und dieser Krankheit nochmal eine zusätzliche Ernsthaftigkeit und Macht. Das heißt also, sobald du dich damit beschäftigst, dann wirst du die zementieren.

Corina Klein: Ist ja noch schlimmer, wenn ich noch diese Krankheit nehme, wo „ich bin“ davorsteht. Ich bin Alkoholiker, ich bin Diabetiker. Das manifestiert es ja noch schlimmer.

Annette Müller: Das ist ein interessanter Gedanke. Ich lass den mal wirken. Das habe ich noch gar nicht so betrachtet.

Corina Klein: Kam mir jetzt gerade so. #00:11:11-6#

Annette Müller: Aber da ist auch schon was dran. Was könnte ich mir denn noch alles einfallen lassen? Ich bin Optimist!

Corina Klein: Ja! (lacht)

Annette Müller: Ja, eben.

Corina Klein: Aber daran merkt man ja schon, dass wir das einzementiert bekommen. Dass die Chance auf Heilung schon im Keim erstickt wird durch Aussagen, wie chronisch, unheilbar.

Annette Müller: Das ist richtig.

Corina Klein: Damit müssen Sie jetzt leben, damit müssen Sie zurechtkommen. Wie bei dir es auch hieß, am besten schon mal eine Wohnung, die Rollstuhl …

Annette Müller: gerecht ist

Corina Klein: gerecht ist. Also, es wird ja wirklich das Gegenteil manifestiert.

Annette Müller: Ja, wirklich! Und das ist nicht nur so, dass für einen selbst das manifestiert wird und zementiert wird, sondern es gibt so viele Menschen und Institutionen, die davon profitieren. Ja, an meinem Leid, an meinem Untergang, an meiner Krankheit. Also an meinem Unfall, da haben sich, was weiß ich, viele Leute richtig gesundgestoßen.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Die haben richtig verdient. Also, ich mag nur ein Beispiel nennen, und zwar meine Krankenversicherung. Privatversicherung, hat von der gegnerischen Unfallversicherung eine Pauschalsumme für einen Unfall mit Halswirbelsäulen-Verletzung bekommen, als Entschädigung, und ich habe davon keinen Pfennig gesehen. Im Gegenteil, das, was mir ein bisschen geholfen hatte… Also normal medizinisch waren ganz bestimmte Übungen zur Kräftigung der Halsmuskulatur, das haben sie nicht bezahlt. Ja, ja, da haben sie gesagt, das ist medizinisch nicht notwendig. Unser medizinischer Dienst hat das beurteilt, und nein, wir ersetzen es nicht. Und dann hatte ich eben zusätzlich zu meinem, zu meiner wirklich jämmerlichen Befindlichkeit auch noch Schulden bei der Krankengymnastik. Also, es war eine Privatversicherung, die richtig viel Geld bekommen hat monatlich.

Corina Klein: Ja, das sind, ich glaube auch die Learnings, wirklich zu sagen, wir können uns wirklich nur selber heilen, und es wird kein Retter kommen oder keiner von außen.

Annette Müller: Ja, da würde ich gerne einhaken und würde Einspruch einlegen, weil das ist ja auch wieder so eine, äh, das ist ja auch wieder so ein Programm. Ja, ich höre ja in dieser Esoterikszene, in der spirituellen Szene, in der Szene, wo du energetisch heilst, immer wieder, du musst dich selbst heilen. Nur, das ist richtig. Ich sage nein, weil ich hätte mich nie selbst heilen können, wäre unmöglich gewesen. Ich hatte ja überhaupt gar keine Kraft mehr dazu, auch nur im Geringsten einen Versuch zu unternehmen, mich selbst zu heilen. Da war im Traum nicht daran zu denken. Ja, und da habe ich Heilung tatsächlich von anderen Heilern bekommen. Das heißt, ich bin dorthin, und ich habe die Gnade erlebt und empfangen, und bin dadurch wieder in die Kraft zurückgekommen und konnte dadurch wieder mein Leben in den Griff bekommen, konnte weitere Heiler aufsuchen, konnte Ausbildungen machen. Das heißt also, die Heilung kommt schon auch von außen, und wenn ich dann arbeite oder wenn wir arbeiten, bringen wir ja auch von außen dieses Licht der Heilung, diese Schwingung des Gesundseins, dieses wirklich andere Bild des großartigen Menschen, der mit seinem Geist, mit seinen geistigen Kräften auf Materie einwirkt, zu Kranken und machen sie gesund. Also das ist schon von außen.

Corina Klein: Sehr philosophisch!

Annette Müller: Ja und die werden dann auch wieder frei.

Corina Klein: Ja, sie haben ja auch frei den Weg gewählt, dann eben individuell den Heiler auszusuchen. Ja, es hat ja auch was mit Resonanz zu tun. Hat man ja auch schon bei dir schöne Beispiele gehabt?

Annette Müller: Ja, das sind ja auch Leute gegen ihren Willen zu mir gebracht worden. Ich habe noch mal so ein tolles Beispiel, aber das ist jetzt ein positives Beispiel. Da kommt also eine Mutter mit ihrer Tochter und die Tochter hat im Kindergarten gearbeitet und die hat einen Bandscheibenvorfall gehabt, und die Mutter hat sie da sozusagen ins Auto gesetzt und gesagt, jetzt fahren wir dahin, und dann haben die sich auf der Fahrt runter gestritten ohne Ende, und sie hat gesagt, „Mama, du spinnst, das bringt nix, und die lange Fahrt und das viele Geld“ und dieses und jenes. Und dann hat sie mir das auch noch gesagt und dann habe ich gesagt, ja es kann schon sein, dass es nicht hilft. Aber jetzt, wo sie da sind, probieren wir es doch einfach mal aus. Diese Frau ist schmerzfrei aufgestanden!

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Die konnte sofort wieder in den Kindergarten, die hat auch wieder Kinder gehoben. Ja, also.

Corina Klein: Das sind nachher dann die größten Fans, oder?

Annette Müller: Das war für die sowas von sensationell, damit hätte sie nie gerechnet. Also, es ist schon bei dem einen, der sich dagegen wehrt, so und bei dem anderen, der sich dagegen wehrt, so. Also ich kann das auch nie im vornherein sagen, kann ich da jetzt was tun, kann ich da nichts tun? Das weiß ich nicht. Aber es ist immer wieder sichtbar, wie sich das Leben ändert und wie unabhängig und wie angstfrei und wie sicher die Menschen werden, wenn sie Heilung erfahren haben. So wie der Mann mit seiner Gicht. „Ich kann essen, was ich will. Ich brauche keine Angst vor einem toxischen Essen zu haben, weil er es erlebt hat, und da war er sogar von seiner Überzeugung noch weiter als ich. Ich habe gesagt, um Gottes willen, was isst du da, ja.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Ja, also, da hat die Heilerin gestaunt. Habe ich gesagt „jetzt habe ich was von dir gelernt“!

Corina Klein: Voll schön! Ja, Thema Krankheit, Freiheit, was gibt es noch an wichtigen Punkten oder was hast du auch für Werkzeuge noch für die Zuschauer, um vielleicht sich Ideen, Inspirationen …

Annette Müller: Also, ganz wichtig ist, sich mit Gesundheit zu beschäftigen, aber mit Gesundheit zu beschäftigen, nicht um gegen eine Krankheit zu sein, sondern eben mit den gesunden Geist zu fördern, gesunde Gedanken zu denken, gute Gedanken zu denken, keine abwehrenden Gedanken zu denken, sondern Gedanken, zum Beispiel noch nicht mal Gedanken der Hoffnung zu haben. Denn Hoffnung bedeutet ja, ich möchte einer negativen Situation entfliehen, sondern wirklich immer, wenn man jetzt in einer Situation ist, die, wo der Körper nicht so funktioniert, sich mit seinem Geist schon vorzustellen, wie man tanzt, wie man reist, wie man das macht, dass man so und so ausschaut, also dieses positive Bild zu fördern, also ohne jetzt gegen eine Krankheit zu kämpfen. Denn sobald ich mich dagegen wende, nehme ich das ernst. Das heißt, da bin ich schon nicht mehr in meiner positiven, hochschwingenden, perfekten Kraft der Vollkommenheit, sondern ich lasse mich auf das Unvollkommene ein. Auch wenn’s weh tut.

Corina Klein: Mhm, ja! Du hast ja auch einige Literatur und auch, ja, Dokumentationen über die ganzen Prozesse, die du begleitet hast, und auch deine Heiler. Wo kann man sich denn darüber informieren und schlau machen, weil da hast du ja wirklich Studien und bildgebende …

Annette Müller: Ja, es sind Röntgenbilder veröffentlicht. Wir haben ganz viele Videos vorher nachher, wir haben ganz viele Heilberichte, auch Erfahrungsberichte von Schülern in der Ausbildung, was sie schon nach dem ersten Modul erreichen, wie weit sie sind nach dem zweiten Modul, was wir erreicht haben im dritten Modul. Also, sie lernen zum Beispiel auch eine ganz wichtige Sache, das ist die Diagnoselöschung. Das wäre zum Beispiel bei mir gewesen, wo der Mann sagte, ich muss mir eine Erdgeschosswohnung, die rollstuhlgerecht ist, besorgen, weil das wird noch schlimmer. Wenn ich da nicht innerlich hätte Nein sagen können und hätte das also sozusagen abgewehrt, sondern ich hätte diese Diagnose angenommen, dann hätte man bei mir eine Diagnoselöschung machen können beziehungsweise machen müssen. Das ist eine Technik, die wir lernen. Da gehen wir dann zurück zum Zeitpunkt vor dieser Diagnose und bringen in das Unterbewusstsein eine neue Information ein, weil das, was da geschehen ist, die Diagnose selber, dieses Vorkommnis ist nicht zu ändern. Aber das, was daraus entsteht, können wir ändern. Das heißt also, wenn jetzt jemand zum Beispiel ein Zeckenbiss hatte, und der hat eben Borreliose bekommen, dann gehen wir zurück vor den Zeckenbiss und sagen, das Gift der Zecke bewirkt jetzt ein ganz besonders gutes Gedächtnis oder eine ganz besondere Flexibilität der Gelenke oder eine besondere Agilität, oder es bewirkt, dass das Augenlicht besser wird. Also irgendetwas, was diese Person auch wirklich braucht. Da gibt es also kein Pauschalrezept, sondern wir müssen uns dann immer auf diese Person einstimmen, was sie braucht, was sie gerne hätte. Also, das kann man zum Beispiel machen, und da schreiben die Leute die in Ausbildung sind, auf diesem Blog, das ist das ist das Tagebuch der Heilerschule. Da schreiben sie also ihre Erfahrungen rein. Da haben wir, glaube ich, über 1.000 Berichte, oder so.

Corina Klein: Wow, das ist sehr, sehr schön! Super! Ja, dann gibt es sonst noch irgendwelche Quellen, Möglichkeiten? Du hast …

Annette Müller: Ganz viele Bücher, also. Ich habe das Buch geschrieben „Ich gehe den Weg der Wunder“, wo ich meine eigene Geschichte erzähle. Dann habe ich über Menschen geschrieben, die an der Ausbildung teilgenommen haben. Das ist der Titel „Das Beste aber, das dir begegnen wird, werden die Menschen sein“. Dann gibt es noch das Buch von der investigativen Journalistin, die an der Ausbildung teilgenommen hat, um sie auseinanderzunehmen und dann einen Skandal zu veröffentlichen, ähm, und das Ganze zu entlarven. Die hat geschrieben „amazingGrace, die neue Dimension der Heilung“.

Corina Klein: So schön, ja, das berührt mich immer noch am meisten. Ja, das finde ich so cool!

Annette Müller: Das ist sehr schön. Und die medizinischen Studien, die eben bei unserem Camp, was in Indien stattgefunden hat, gemacht wurde, wo wir also über 320 Studienbücher ausgefüllt haben, die ist zwar abgeschlossen, aber sie ist noch nicht in einem Journal veröffentlicht. Ich hoffe, dass das bald mal der Fall sein wird.

Corina Klein: Ja, da drücke ich dir auch die Daumen.

Annette Müller: Dankeschön.

Corina Klein: Ja, also vielen Dank, liebe Annette, dass du heute da warst, und bis hoffentlich bald.

Annette Müller: Ja, ich freue mich aufs nächste Mal. Vielen Dank!

Corina Klein: Ja, liebe Zuschauer, wenn Sie noch die Kontaktdaten oder die Webseite von unserem Gast finden möchten, dann gehen sie gerne auf www.qs24.de. Da können sie Annette Müller eingeben und finden ganz viele tolle Interviews mit ihr und eben dann auch die einzelnen Informationen, die sie suchen, und auch zu anderen Gästen natürlich. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Zeit. Vielen Dank fürs Zuschauen und bis bald! Tschüss!

 

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

 

Episode #010: Das Leben eines Rettungssanitäters

Episode #007: Krankheit als Softwareprogramm



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute in unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Und wir sprechen heute mit unserer Heilerin, Expertin Annette Müller über den Einfluss unserer Gedanken, vor allen Dingen, wenn wir davon überzeugt sind, krank zu sein. Und was wäre denn, wenn wir eine Entscheidung für die Gesundheit treffen? Was passiert denn dann eigentlich bei uns im Körper. Und über ihren Weg, vor allen Dingen mit ihrer ersten Reise in einen Ashram, was da so alles passiert, freue ich mich, heute mit ihr drüber sprechen zu dürfen in unserer Sendung. Freuen sie sich auch drauf.

Corina Klein: Hallo Annette.

Annette Müller: Hallo, ich freue mich so sehr, wieder hier zu sein.

Corina Klein: Ich mich auch, und jedes Mal bringst du so wundervolle Geschichten mit und auch immer wieder, belegt durch Studien und Bilder, und dass man wirklich sagen kann, okay, es ist einfach so, wir können jetzt unser Weltbild müssen wir einfach jetzt auch mal neu ordnen, und ich freue mich heute besonders, über deinen Weg, noch mal mehr zu erfahren. Wir hatten zwar schon mal eine Sendung, dass du auch geprägt wurdest durch Unfall und wie du überhaupt auf den Weg kamst, Heilerin zu werden, und man sieht ja, du bist auf dem richtigen Weg, sonst würden nicht international Menschen anreisen, um von dir ausgebildet zu werden. Und dein Weg begann, ja, auch mit deiner ersten Reise, von der ich jetzt gerne auch viel hören würde.

Annette Müller: Also, meine Spiritualität begann eigentlich schon in sehr jungen Jahren. Mein Papa hat mich zum Judo und zu Karate geschickt. Da war ich gerade mal sieben, und der Lehrer dort war eben, hat sehr viel mit Energie gearbeitet, und da, glaube ich, habe ich sogar das allererste Mal meditiert, und von daher gesehen war mir das Ganze nicht so sehr fremd. Kein Mensch hat zu dem Zeitpunkt darüber gesprochen. Ich hatte es dir persönlich schon erzählt. Ich bin in einer Hotelgastronomie groß geworden, wir hatten internationale Gäste, deshalb vielleicht auch meine Weltoffenheit und mein Interesse an anderen Kulturen und anderen Sprachen, und dort, kann ich mich erinnern, war eine Frau dann da aus Frankreich, die mir gesagt hat, dass sie meditiert, und ich habe dann gesagt, das möchte ich auch machen. Sie sagt, dazu bist du noch viel zu jung. Ja, ähm ja, da war ich sehr jung, aber ich habe darauf bestanden, ich möchte das jetzt gerne wissen, und dann hat sie mir gesagt, ja, dann kannst du diese Bücher lesen, dann hat sie mir das aufgeschrieben. Ich weiß noch, das war von Yogananda Paramahansa, Worte des Meisters, und sag ich, ja, ich mach das, setze mich auf mein Rad, fahre dann hoch nach Kelheim Mitte, in die einzige Buchhandlung. Es war eher ein Schreibwarenladen, der ich nebenbei Bücher verkauft habe und sagt, dann bin dann mit meinem Zettel und sagt „das Buch da möchte ich“, da guckt der Mann das Buch, oh, was ist das? Dann hat er so ein großes, ein ganz großes, dickes Ding da vor sich liegen, wo er dann eben so durch diese ganz dünnen Blätter, und dann guckt er gesagt, ja, das habe ich nicht. Das war es mit meiner Meditation. Später zu dem Zeitpunkt war TM ganz modern, und dann habe ich eben TM gemacht.

Corina Klein: Traditionelle Medizin oder TM …

Annette Müller: TM Transzendentale Meditation und da musste dann meine Mutter noch unterschreiben, weil ich eben noch keine 16 war, damit ich das überhaupt machen darf. Und als ich dann reisen durfte, war ich sofort in einem indischen Ashram.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Und da habe ich ganz tolle Erfahrungen gemacht.

Corina Klein: Wie stellt man sich das jetzt vor? Ich war noch nie in Indien oder in einem Ashram. Ich würde da mal so gerne.

Annette Müller: Also, ich war dort in einem sehr strengen Ashram, sehr traditionell, Männer und Frauen ganz getrennt, mit sehr viel Arbeit. Das erste Wecken war um 3 Uhr 15 in der Früh, ja, dann begannen die Morgengesänge, dann hast du dein Frühstück bekommen, dann gab es den wunderbaren indischen Chai, danach gab es den nächsten Morgengesang, dann gab’s nochmal ein Frühstück, und dann hast du mit der Arbeit begonnen. Dann gab’s Mittagessen, kurze Pause oder eben Mittaggesang, und dann gab’s noch mal Arbeit. Also, da machst du natürlich alles für die Gemeinschaft, also entweder Kochen oder Essenausgeben oder Tellerwaschen oder Gartenarbeit, Gemüseanbau, also alles, was du dir vorstellen kannst. Und es ist ganz toll, weil du die Welt mit ihren Sorgen draußen lässt. Und das heißt, du hast dort keinen Einfluss, der dich irgendwie indoktrinieren könnte. Also es ist jetzt wurscht, ob du blond bist, ob du braun bist, ob du dicke Lippen hast, oder kleine Augen, ich meine, oder einen großen Busen oder schmale Taille oder einen dicken Bauch oder kurze Beine. Ich meine als Frau, als Jugendliche, ist es nicht so einfach, diese ganzen geschönten, wunderbaren jungen Models in den Frauenzeitschriften zu sehen. Also, ich kann mich erinnern, dass das sehr belastend gewesen ist und ganz sicher nicht zu meinem Selbstwertgefühl beigetragen hatte. Ähm, und ich hatte eben das ganz, ganz große Glück, dort auch sehr viel zu lernen, eigentlich nicht in dem Sinne, dass ich jetzt etwas, was ich noch nicht wusste, bekommen habe, sondern dass das, was mir aufgeladen wurde, einfach ablegen konnte. Das heißt, da bin ich dann viel mehr zu meiner inneren Mitte gekommen, weil eben die Äußerlichkeiten überhaupt nicht interessiert haben. Das ist sehr, sehr erleichternd. Und dort war eben die Voraussetzung, dass du nicht krank bist. Du durftest also nicht krank sein. Bist du krank geworden, musstest du den Ashram verlassen, und das war interessant, weil da war keiner krank, es war keiner krank, und ich war Jahre dort, also Jahre, Jahre, ich war Jahre dort, ich war über drei Jahre dort.

Corina Klein: Echt?!

Annette Müller: Mhm, ja.

Corina Klein: Okay.

Annette Müller: Also nicht nur sechs Wochen oder so, sondern eben Jahre, und – ähm – das allein da schon hab ich gemerkt, wie die Information der Software, das Programm der Krankheit uns dazu bringt, tatsächlich krank zu werden, weil wir es ja so lernen. Ja, und deshalb bin ich der Überzeugung, dass das Kranksein in uns, dieser Same der Krankheit, dass der über die Information in unser Bewusstsein, in unser Unterbewusstsein gepflanzt ist und dort eben dann sprießt und seine Früchte dann auch bringt in Form von allen möglichen Krankheiten. Wenn es anders wäre, dann wäre es nicht möglich über andere Informationen, also die Informationen der Gesundheit, so wie wir sie eben im Heilen verwenden, dazu dient, dass die Krankheit den Körper verlässt. Es ist ja so, dass die Krankheit den Körper dann verlässt. Wie in dem Beispiel in der anderen Sendung, da habe ich gesprochen über den Mann, der diese Rücken-OP hatte, der eben von Roman Lang in der Ausbildung auf Mallorca geheilt wurde und der eben gemerkt hat, wie seine Schmerzen, diesen Schmerzpunkt, wo er operiert war, verlässt und danach links wandert und nach rechts wandert, und linke Schulter, rechte Schulter und schließlich das Beine hinunter und zum Fuß heraus, und der war dann schmerzfrei und konnte sich ohne Einschränkungen auch bewegen, was er vorher nicht konnte. Das ist natürlich alles dokumentiert, und das kann man sich auch im Internet, auf Ecole San Esprit auf dem YouTube Kanal anschauen. Deshalb ist es meine Überzeugung, dass das ein Software Programm ist, was über das neue Programm der Gesundheit gelöscht werden kann und wir deshalb eben auch nicht krank werden müssen.

Corina Klein: Mhm. Ich bin immer noch fasziniert von diesen drei Jahren im Ashram. Wie kannst du dir noch erklären, dass die Menschen, also ich … natürlich, wenn das Außen einen nicht mehr beeinflusst … das sind ja eigentlich die Faktoren, die einen auch krank machen, oder?

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Und wenn das schon mal … oder was sind für dich in diesen drei Jahren wirklich die Lebenslehren gewesen, die dich jetzt in deinem Leben begleitet haben?

Annette Müller: Ja, ähm also wie gesagt, die falschen Identifikationen einfach abzuwerfen und frei zu werden und zu mir selbst zu finden, zu einem Ursprung und zu einem großartigen göttlichen Menschenbild, das ist das Wichtigste meiner Meinung nach. Was ich dort mitgenommen habe, ist wirklich diese Heiligkeit des Menschen, der Mensch als Verkörperung der Schöpfung, der Verkörperung des Schöpfers, wenn man’s mal so machen möchte, natürlich nicht in seiner Allmacht und in der Unendlichkeit, nicht in der Quantität, allerdings in der Qualität. Also, wir sind im Kleinen genau das gleiche, was der Schöpfer im Großen ist, weil es heißt ja auch immer: wir sind Kinder Gottes. Das heißt, wenn wir Abkömmlinge sind, dann haben wir ja diese Qualitäten in uns. Aber das wird uns natürlich sozusagen abtrainiert durch die Information, du bist nix, du kannst nix, du hast nix, und du hast zu funktionieren, und ja, du hast Karriere zu machen, und du hast dich nur dann gut zu fühlen, wenn du das und das erreicht hast und diese ganzen Verirrungen in der rein materiellen Welt.

Corina Klein: Mhm. Ja auch in der Optik, gell, wenn ich dann überlege, wie wir getrennt werden voneinander mit dem „da gefällt mir das nicht an dem“, oder die Geschichten, also wirklich, wie wir überall diese Trennung bekommen, gell, und eben auch dann die Trennung zu unserem Körper selbst, dass wir selbst unserem Körper gar nicht mehr zutrauen, dass er selber in die Heilung kommt. Ich habe ja dann oft auch Gespräche mit Kranken, die sagen, nee, nee, das ist chronisch, das ist chronisch, da kann man nichts dagegen tun, das ist chronisch!

Annette Müller: Also, ob das jetzt … ach weißt du, das tolle ist, wenn du das kannst, wenn du jemand heilen kannst, wenn du es tatsächlich kannst, dann kann der noch sehr, sehr von seiner chronischen Krankheit überzeugt sein. Das machst du einfach weg.

Corina Klein: Ja, das finde ich echt faszinierend.

Annette Müller: Weil das, deine Geisteskraft kann den anderen heilen, weil die Überzeugung der Krankheit etwas Schweres ist, ja, das ist dort unten, das ist schwer, das ist materiell, das ist unflexibel. Aber deine Überzeugung als Heiler oder besser gesagt, deine Fähigkeiten als Heiler, die schwingen hier oben, ja, und in dem Moment, wo dieses verdichtete System, was ja nur verdichtet ist, weil es seine göttliche Natur vergessen hat. Wenn das wieder daran erinnert wird, wer bin ich wirklich, dann macht es sofort auf, und man erlebt sich selbst auf einer anderen Ebene, und damit ist ganz oft die Krankheit weg.

Corina Klein: Auch wenn der Patient erst mal gar nicht im Kopf bereit ist für Heilung?

Annette Müller: Das hat mit dem Kopf gar nichts zu tun.

Corina Klein: Weil es gibt ja auch welche, die, die brauchen, vielleicht die Heilung als Halt oder um Mitleid oder Aufmerksamkeit zu bekommen.

Annette Müller: Die Krankheit?

Corina Klein: Ja. Wenn die dann halt weg ist …

Annette Müller: Naja … dann holt er sich halt ’ne neue, ist ja kein Problem, haha.

Corina Klein: Ach so, ja, okay, wenn es nicht …

Annette Müller: Meine Güte, einfach nur Kühlschrank aufmachen, das falsche essen, schon haste sie wieder, ist überhaupt kein Problem.

Corina Klein: Ja, hast Recht, ja, genau unglaublich. Aber es wäre natürlich im höchsten Wohl, wirklich der göttlichen Ordnung, dass jeder sich befreien kann von diesen Krankheiten.

Annette Müller: Ja, also, das ist mit ein Wunsch, den ich auch habe, und es ist auch immer wieder eine unfassbare Freude mitzuerleben, wie sich Menschen befreien davon und wie sie wirklich in ihre Kraft kommen, wie sie wirklich ihr Potenzial dann plötzlich leben. Und es ist auch ganz interessant. Ich habe jetzt letztens mit einer jungen Frau, die die Ausbildung gemacht hat, die jetzt auch als Assistentin bei mir mitgearbeitet hat. Die hat mir erzählt, wie es ihr vorher war und was sie vorher von sich gedacht hat, und da habe ich sie angeschaut „Du, das kann ich mir nicht vorstellen!“ Ja sie hatte irgendwie so das Gefühl gehabt, sie sei unwichtig, unwesentlich, überhaupt gar nicht … ob sie jetzt da ist oder nicht, macht überhaupt keinen Unterschied, und das war so unglaublich, weil ich sie ja nur als strahlende, wirkungsvolle, charismatische Person, die anderen Menschen hilft, kenne. Ja, ich kenne ja das alte Ich gar nicht mehr von dieser Frau.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Da war ich total überrascht und hab gesagt, ja, eigentlich hast du Recht, ich erinnere mich daran, dass ich auch mal so von mir gedacht habe, und ja, und hab mich dann eben sehr gefreut darüber, dass sie eben sozusagen zu ihren Flügeln gefunden hat und sie ausbreiten kann.

Corina Klein: So eine besondere Geschichte von dir fand ich auch, wie die Investigativ-Journalistin, die ja wirklich beweisen wollte, dass das alles Humbug ist und nicht funktioniert, sich dann bei dir in der Ausbildung mit reingesetzt hat. Und.

Annette Müller: Ja, das war total toll zu sehen, also das … erstensmal haben wir uns alle sehr amüsiert.

Corina Klein: Hat sie das eigentlich gleich gesagt? So ich komm jetzt hier her und ich werde jetzt beweisen, dass das hier nicht funktioniert?

Annette Müller: Ja, und dann war sie quasi total überrascht, als ich sagte, ja, cool. Das war nicht im Geringsten: Oh Gott, was mache ich denn jetzt? Oder ich hab was zu verbergen, ich hab gesagt, ja, gut, toll. Ja, die hat gestaunt, die hat echt gestaunt. Ja, das war sehr amüsant. Also, es war ein sehr schöner Kurs, eine sehr schöne Zeit, weil wir eben auch über die ganze Reaktion, also wir alle, die teilgenommen haben, haben über die Reaktionen von ihr eben auch sehr schmunzeln, sehr geschmunzelt. Das war schön, sehr schön! Und sie hat ja ein Buch geschrieben. Sie hat das Buch geschrieben amazinGrace, Die neue Dimension der Heilung, und hat dort eben beschrieben, wie sie als Zweiflerin angefangen hat und durch welche, wie heißt das, Achterbahn der Gefühle sie dann gelaufen ist und gesagt hat, nee, das kann doch eigentlich gar nicht alles sein, und dann um Gottes willen, ich erzähl das jetzt niemanden, und wie sie sich dann eben sich gar nicht getraut hatte, als Heilerin zu arbeiten, wie sie dann ihren Durchbruch erlebt hat, und das ist schon ein ganz tolles Buch, wo man dann eben auch sehr viel lernt, warum man eigentlich heilen kann und wie das funktioniert.

Corina Klein: Cool, da freue ich mich drauf. Ich werde es mir auch durchlesen. Es ist so eine schöne Geschichte, vor allen Dingen aus diesen beiden Perspektiven noch mal sehen, gell, du hast ja auch noch was dazu geschrieben.

Annette Müller: Ich habe also jedes Kapitel kommentiert und habe so ein bisschen Hintergrundwissen dazu geschrieben, zum Beispiel sehr viel über Karma. Was ist jetzt eigentlich Karma, weil wir das ja, das ist das Prinzip von Ursache und Wirkung, aber es wird halt eben als Schlagwort benutzt, und man weiß gar nicht so, was damit wirklich gemeint ist.

Corina Klein: Ja, das wäre auch noch ein spannendes Thema für ein Interview.

Annette Müller: Ja, super spannendes Thema, weil ein langes, tiefgründiges, trockenes, aber sehr spannendes Thema.

Corina Klein: Mhm super, gerade jetzt zum Thema Krankheit noch mal für unsere Zuschauer. Wir hatten gesagt, dass es auf jeden Fall wichtig ist, sich für Gesundheit zu entscheiden. Gibt’s noch was Wichtiges, was du den Zuschauern mit auf den Weg geben möchtest? Zum Thema heute?

Annette Müller: Intention, der Entschluss ist wichtig. Wer nicht krank werden möchte, trifft den Entschluss: ich werde nicht krank. Unser Geist hat die Kraft dazu. Das beweist schon mal, dass jemand, es waren ja viele Leute im Ashram. Ich war eigentlich alleine, sagt, halt, nee, ich werde nicht krank, weil sonst muss ich gehen, und keiner wurde krank. Und eben auch zu begreifen, dass er einer Krankheit nicht nachgibt. Das heißt, wenn ich jetzt diese Information der Krankheit bekomme, dass man sagt: Stopp, ich nehme das nicht an. Ähm, ich kann ganz kurz ein Beispiel von mir erzählen, was ich glaube, was in meiner Heilung von dem Unfall mit der starken Halswirbelsäulenverletzung ein Moment gewesen ist, der eben auch dazu gedient hat, dass ich in die Heilung gekommen bin und nicht in die Abwärtsspirale weiter. Der Arzt sagt mir, dein Atlas ist verletzt, der ist erstens gebrochen, und zweitens sind die Haltebänder nicht mehr da. Ich müsse mir eine Wohnung im Erdgeschoss besorgen, die Rollstuhlgerecht ist, weil das wird noch ganz schlimm werden.

Corina Klein: Das ist schon eine Intention.

Annette Müller: Und da war ich total erschrocken. Das habe ich gemerkt, da ist mir fast das Herz stehen geblieben, und dann habe ich mit meiner Kraft gesagt, nein, nein, ich nicht. Das war so stark, dieser Moment des Entschlusses, dass ich gesagt habe, nein, ich nicht. Das war aber wirklich so der Brustton der Überzeugung. Das war nicht nur, hoffentlich nicht oder so, sondern es war einfach dieser Entschluss. Nein, ich nicht. Das ist meine Intention. Ich glaube fast, dass diese Intention, dieser Moment, wo ich gesagt habe, diese Diagnose nehme ich nicht an, ja, hat nichts mit mir zu tun, kommt an mich nicht ran. Ich gehe meinen eigenen Weg, dass das mit ein Grund gewesen ist, dass ich dann schließlich bei einem Heiler gelandet bin und auf diesem Weg des geistigen Heilens, des Heils, durch die Kraft der Gedanken durch die Kraft des Geistes dann letztendlich gelangt bin. Ich glaube, das war mir so ein Wendepunkt, und das gebe ich Menschen mit auf den Weg. Wirklich die intensive Intention und der eigene Entschluss, damit beginnt es, und das sagen auch ganz viele Menschen, sie treffen den Entschluss. Nein, hier ist das Software Programm zu Ende, und dann muss man sich dann natürlich rausarbeiten, der eine, bei dem einen dauert es länger, bei dem anderen geht es ganz schnell. Aber wir beweisen es ja jeden Tag, dass es geht, und es gibt auch Menschen, die das beweisen, jeden Tag, dass es geht. Man hört so viel von unheilbaren Krankheiten, die haben sich selbst geheilt.

Corina Klein: Ja, und du hast ja auch internationales Publikum, was wirklich anreist, sich von dir ausbilden lassen möchte und dokumentiert, Studien, also, das ist wirklich … Röntgenbilder, Videos!

Annette Müller: Videoaufnahmen, vorher, nachher, viele, viele Berichte. Im Blog stehen sehr viele Berichte drin. Ich hoffe, dass die medizinische Studie jetzt irgendwann dann veröffentlicht werden kann, wenn sich eben ein renommiertes Journal findet …

Corina Klein: Die sich das trauen.

Annette Müller: Die sich das trauen zu publizieren, weil es nicht so einfach ist. Ja und ja, also ich meine, ich weiß nicht, wer es weiß, ob du das weißt, aber der Rupert Sheldrake war bei mir, und den habe ich geheilt.

Corina Klein: Okay.

Annette Müller: Ja, der hat eben auch in der englischen Ausgabe dieses amazinGrace Buches, was wir dann ja in amazinGrace übersetzt haben, dass eben die Erfahrung meiner Heilung ihn gelehrt hat, dass, wenn man einmal auf dem absteigenden Ast ist, dass es nicht immer nur abwärts gehen muss, sondern dass es wieder abwärts gehen kann. Schön das, ein sehr schönes Lob!

Corina Klein: Toll! Wenn man sich jetzt nochmal damit wirklich auseinandersetzen möchte, Informationen, wo gibt’s denn da die Möglichkeit?

Annette Müller: Unter www.san-esprit.de. Ähm, dieses Buch ist natürlich toll: amazinGrace, also erstaunliche Gnade von Annette Bokpe und Annette Müller, „Die neue Dimension der Heilung“ und auf dem Blog findet man ganz viele Geschichten. Das ist das Tagebuch der Heilerschule.

Corina Klein: Schön, vielen Dank, liebe Annette, dass du heute wieder da warst, und ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit, viele tolle Klienten und neue Heiler. Ja!

Annette Müller: Vielen Dank es ist wunderbar. Vielen Dank für die Möglichkeit, ein Publikum zu erreichen, was sich für dieses Thema interessiert. Danke.

Corina Klein: Schön, danke, liebe Zuschauer! Ja, es kommt immer an den richtigen Empfänger. Jeder Gast, der hier ist, hat ein Wunderwerk an Informationen, und eben auch gerade auf dem Weg der Selbstheilung und Selbstermächtigung haben wir heute hier ganz viel Tolles gehört. Weitere Informationen finden sie unter www.qs24.tv Ich bedanke mich fürs Zuschauen, wünsche ihnen eine wundervolle Zeit, und bis bald! Tschüss!

 

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

 

Episode #010: Das Leben eines Rettungssanitäters

Episode #006: Das 1×1 des Heilens



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich Willkommen, liebe Zuschauer heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und wir haben heute einen ganz besonderen Gast zum Thema Heilung, Selbstheilung: Annette Müller. Sie hat eine Klinik gegründet – die erste in Deutschland für energetisches Heilen und bildet auch Heiler international aus. Bereits auf Mallorca hat sie ganz viele internationale Gäste und heute erklärt sie uns, wie Heilung funktioniert, aus energetischer Sicht, und ich freue mich sehr, mehr darüber zu erfahren.

Corina Klein: Hallo Annette!

Annette Müller: Ah, Hallo Corinna! Vielen Dank. Ich freue mich, hier wieder da zu sein und von diesem wirklich wunderbaren Wissen zu erzählen, also es ist meine Leidenschaft.

Corina Klein: Ja, ich freue mich auch immer wieder, dass du da bist. Vor allen Dingen, was ich sehr an dir schätze, sind deine Erzählungen über deine Geschichten, und zwar sehr authentisch, auch die Dinge, die Wunder vollbracht worden sind, und die Dinge, wo es eben auch mal nicht funktioniert hat, aber auch wiederum belegt durch Studien und Bilder und Dokumentationen, und das ist genau das Besondere bei dir, dass man jetzt wirklich nicht mehr sagen kann, das kann ja nicht funktionieren. Also.

Annette Müller: Ja, das stimmt. Das ist auch mein Anliegen. Also ich möchte es wirklich in die Materie bringen, ich möchte es in die Welt bringen. Ich möchte es wirklich etablieren als weitere Säule nicht nur unseres Gesundheitswesens, sondern unsere Gesundheit an sich. Weil das ist so wichtig, denn wenn wir krank sind, können wir ja gar nichts tun oder sehr wenig tun, und deshalb ist es ganz wichtig, nicht nur auf die Gesundheit aufzupassen, sondern wenn man in die Disbalance geraten ist, durch was auch immer, so schnell wie möglich wieder die Balance herzustellen. Das ist nicht noch schnell, also nicht noch schlimmer wird.

Corina Klein: Schön ist ja auch, dass du jetzt das Feld wirklich auch kreiert hast, dass sich Ärzte und Therapeuten bei dir ausbilden lassen, was ja auch zeigt, da scheint ja auch ein Weg dahinterzustecken, der wirklich funktioniert.

Annette Müller: Ja, also, die Ausbildung kann man in zwei Formen machen: Einmal sind es sieben Module, wo man also sieben Mal anreist. Das Mutterhaus am Chiemsee bietet genau das an, und das haben wir auch in Todtmoos im Schwarzwald gehabt, was jetzt durch die ganze Lockdown-Geschichte, ändert sich sehr viel, und wir bieten eben auch die Intensivausbildung an, die sehr gerne von Schulmedizinern und anderen Therapeuten gebucht wird und auch vom internationalen Publikum, das ist dann in englischer Sprache. Ich habe also zwischenzeitlich unterrichtet auf Hawaii, da habe ich also zwei solche Kurse parallel gemacht. Das sind eben auch aus Australien zwei Klinikleiter, also Krankenhausleiter aus Sydney, angereist und haben da also mitgemacht.

Corina Klein: Wow.

Annette Müller: Ja, es ist schon super toll. Und was eben ganz bequem ist, wo eben auch viele Leute herkommen ist, sind die englischsprachigen Ausbildungen auf Mallorca. Da hatte ich ein Jahr lang nur Mediziner aus Deutschland drin, und ich musste auf Englisch unterrichten, weil meine Assistenten kein Deutsch sprachen.

Corina Klein: Aber das ist ja wirklich, also ich finde es immer noch faszinierend, dass du, dass du es geschafft hast, dass wirklich Schulmediziner kommen. Das ist wirklich….das ist alleine auch schon ein Wunder!

Annette Müller: Das stimmt. Und die sind so wunderbar, diese Menschen also, es ist es ist für mich auch eine sehr große Anerkennung, dass sie kommen, um von mir zu lernen und dass sie auch Leute schicken, die eben auch dann diese Ausbildung machen. Also Assistenten zum Beispiel, werden eben auch hingeschickt, oder wenn sie mit Physiotherapeuten zusammenarbeiten, dann sagen sie, sagt der eine oder andere Schulmediziner, ja, ich habe das da gemacht, geh da auch mal hin. Das ist schon sehr toll, ist ne ganz tolle Anerkennung! Da denke ich mir, ach, ist das schön! Macht das Spaß!

Corina Klein: Ja, das glaube ich sofort. Wir haben ja heute wirklich als Thema: Wie funktioniert denn überhaupt diese Heilung auf energetischer Ebene?

Annette Müller: Also, ich möchte ein bisschen mal in diese die Ausbildung hineinschnuppern lassen, was total toll ist. Wir bieten zum Beispiel auch Schnupperkurse an. Das sind Wochenenden, da kann man ganz easy dran teilnehmen. Das ist immer Samstag, Sonntag, erfährt auch Selbstheilung, das heißt, man bekommt schon mal so ein paar Grundlagen, Handauflege-Positionen, wie lenke ich Energie wohin, wo es da eben wehtut. Man lernt so ein paar Atemtechniken, die man mit Kraft dann kombinieren kann, und jeder, der eben dort teilnimmt, der bekommt auch seine Heil-Session, und das sind ganz tolle Ergebnisse, die dort schon stattfinden. Also, das ist dann sehr unverfänglich. Da muss man sich nicht gleich sozusagen committen oder eben gleich anmelden für eben diese 14 Tage Intensivausbildung, entweder in englischer Sprache oder in deutscher Sprache, oder eben diese lange Ausbildung von sieben Modulen, die also ungefähr eineinhalb Jahre dauert. Also, das ist eine sehr schöne Möglichkeiten und ich glaube mal, im September 2021 gibt es da auch einen solchen Schnupperkurs in Luzern.

Corina Klein: Ah ja!?

Annette Müller: Ich glaube schon.

Corina Klein: Ja, schön.

Annette Müller: Ich hab das jetzt nicht mehr so genau im Kopf, aber da steht auf der Webseite: www.san-esprit.de und dann gibt man ein Schnupperseminar, und dann tauchen da die ganzen Orte und die Daten auf.

Corina Klein: Toll!

Corina Klein: Ja, mit denen, mit dem, wenn jetzt wirklich Ärzte und Therapeuten zuschauen und noch nicht sich mit dem Thema Heilen auseinandergesetzt haben, auf welchem Weg geschieht da wirklich Heilung? Wenn man Beispiele vielleicht auch nimmt? Ja, wo Ärzte dir zurückgemeldet haben, wie haben sie es integriert in ihre Praxis?

Annette Müller: Da sie das ja nicht offiziell sozusagen dürfen, also man kann sich das ungefähr nur ungefähr so vorstellen, wie, dass man betet. Also wenn zum Beispiel der Arzt sagt, ich bete zu Gott und bitte um Heilung für meinen Patienten. Dann ist es eine Bitte an eine höhere, intelligentere Macht, an eine Macht, die wir ja für allmächtig halten, weil wir eben so erzogen worden sind und das so gelernt haben, und dann bitten wir diese Macht darum, diese Person zu heilen oder ihr zu helfen. Hier in diesem Fall ist es keine Bitte an eine fremde oder eine Macht, die außerhalb von uns ist, sondern es ist eine….es ist eine Intention, eine Absicht, ein Impuls, die Ich-Kraft meines Könnens auf den Patienten übertrage, nicht in einem Gebet und einem Bitten, sondern in einem Wollen. Also, ich möchte, dass du jetzt geheilt bist, und dann ist der meistens geheilt. So einfach ist es dann, wenn man es kann, aber der Weg eben dorthin, bis man es kann, also der ist schon da. Das muss man gelernt haben, das kann man nicht so einfach sagen. Ja, ich will jetzt, dass du geheilt bist: nimm dein Bett und geh. Und das kommt darauf an, wer das sagt, ob derjenige das Bett nehmen kann und geht.

Corina Klein: Hängt es auch damit zusammen, wie arg ich in meinem Selbstwert bin und in meiner Selbstliebe und Selbstachtung?

Annette Müller: Nein, überhaupt nicht. Nein.

Corina Klein: Ich dachte vielleicht, wenn du selber an dich glaubst und dir deiner Intention sicher bist, dass es auch passiert.

Annette Müller: Nein, es ist ein Können. Es ist ein Handwerk, es ist Handwerk und es braucht das Wissen. Jeder kann einen Nagel in die Wand schlagen. Ja, da brauchst du dich nicht lieben, um das zu können.

Corina Klein: Stimmt. Ja, das ist ein gutes Beispiel.

Annette Müller: Und das Handwerk, das lernst du, das ist ein Handwerk, und wenn du es gelernt hast, kannst du es, ganz egal wo du bist, wie du drauf bist.

Corina Klein: Ah ja.

Annette Müller: Natürlich gibt es Situationen, wo du nicht in der Lage bist, einen Nagel zu nehmen und den in die Wand zu schlagen, einfach weil dir selber nicht gut geht. Aber nur weil du dich jetzt zum Beispiel über dich selbst geärgert hast oder weil du in einem Problem bist oder weil du mit irgendwas unzufrieden bist oder weil du sagst, ich bin noch nicht vollkommen oder ich bin noch nicht selbst total geheilt. Deshalb kann ich mich nicht über jemanden anderen stellen, um den zu heilen, um den zu heilen. Das stimmt nicht. Also, ein Handwerk mit Können funktioniert immer.

Corina Klein: Super, ja, das ist ja schon mal beruhigend.

Annette Müller: Das ist sehr beruhigend.

Corina Klein: Weil sonst denke ich mal ja: Ach Gott, das will, ich habe ja selber noch so viel.

Annette Müller: Wir haben ja diesen Anspruch an uns, dass wir nie gut genug sind. Es geht ja immer noch besser, bis man sich mal lobt, um Gottes willen, da beißt man sich lieber die Zunge ab. Aber das ist so, meiner Meinung nach so falsch. Ich finde, dass eben dieser Selbstwert, diese Selbstanerkennung nicht nur für Leistung, aber auch für Leistung, aber nicht ausschließlich für Leistung, sondern einfach für das Sein ganz wichtig ist. Dass man sich, dass man gerne Mensch ist, dass man gerne da ist, dass man gerne lebt und nicht sagt, ach, ich böser, schlechter Mensch. Man sagt es so einfach und so schnell! Ich mach’s Klima kaputt, ich rotte die, ich mach die Umwelt kaputt, ich rotte Tiere aus, ich mache dies schlecht, ich mache das schlecht, du hörst den ganzen Tag mea culpa, mea Culpa, aber hier das Gegenteil zu sein! Ich bin in meiner göttlichen Kraft, und ich kann auch wirken, und zwar zum Wohle meiner selbst und meiner Umgebung, der Menschheit, meiner Nachbarn. Ich bringe das Gute in die Welt. Da freut sich die Natur, da freut sich die Erde. Die Erde freut sich, wenn solche Menschen auf ihr gehen. Da bin ich vollkommen mit der Überzeugung.

Corina Klein: Du wolltest mir noch eine Geschichte erzählen, von einem aus Mallorca.

Annette Müller: Also, Roman Lang, von dem ich schon mal erzählt hatte, der eben auch diese, auf wunderbare Weise, diese Glasknochenkrankheit bei dem siebenjährigen Kind geheilt hat.

Corina Klein: Das du übrigens mit Röntgenbildern dokumentiert hast!

Annette Müller: Ist belegt, ist auch auf dem Blog von der Heilerschule zu finden, diese Röntgenbilder. Der hat keinen Probanden. Also ich arbeite im Ausland immer, so, dass die Schüler sofort sich selbst bei fremden Menschen erleben und erfahren. Das heißt, ich besorge Probanden, die den nicht kennen. Sie wissen nicht, wer das ist, wissen nicht, wie alt sie sind. Ist es jetzt Mann, Frau, Kind, was haben die? Keiner weiß es also, es ist total fremd, und die kennen auch ihre Heiler nicht. Und dann wird den Heilern ein Proband zugeteilt, und Roman hatte keinen Probanden, der ist einfach nicht aufgetaucht. Das kann ja schon mal vorkommen in einer solchen Situation. Was macht Roman, beim Bäcker, fragt er und sagt, ich mache da gerade eine Ausbildung hier um die Ecke. Ich such einen Probanden. Hat jemand irgendwie Schmerzen oder sowas und kann jetzt mitkommen, und das hört ein Kunde, der da drin steht. Der sagt, ja, ich, ich, ich hatte einen Unfall, ich bin Monteur, ich bin von der Baustelle gefallen und habe mir das Rückgrat gebrochen. Das wurde ein paar mal operiert, ich bin dadurch obdachlos geworden, und jetzt kann ich gerade wieder ein bisschen auf dem Bau arbeiten, aber mir tut direkt total weh, ich komme mit. Dann ist der also mitgekommen, und das war am Ende der Ausbildung. Das heißt also, Roman hatte keine Gelegenheit gehabt, sich auszuprobieren, und dann war Roman schon so stark mit seinem Wissen, mit seinem Know-How, mit seinem Handwerkszeug, dass dieser Mann auf der Liege gelegen hat, und die Schmerzen sind vor aller Augen durch. Er hat, man hat gemerkt, wie der sich bewegt und sagt: Oh, da lässt es jetzt nach, und hier zwickt es, und jetzt wandert das nach links, jetzt wandert das nach rechts, jetzt geht es in die Schulter, dann geht es in die rechte Schulter, und dann war das so, dass diese Wahnsinns-Schmerzen, die sind dann in seine DIE LINKE Seite herunter gewandert, sind also über das Gesäß in den Oberschenkel, dann ins Knie, dann den Unterschenkel, und dann sind sie in den Fuß und sind bei ihm zum großen Zeh aus dem Körper raus. Und er hat beschrieben, wie dieser Schmerz dann spiralförmig aus seinem großen Zeh raus sind. Und wir haben eben, wie gesagt, Vorher-/Nachher-Aufnahmen gemacht. Wir haben gesehen, wie er die Treppe hoch kam, wie er die Treppe runter kam, konnte sich die Schuhe nicht binden, weil er nicht runter konnte. Und dann hinterher war das alles wie weggeblasen, ist im Internet zu sehen. Man kann sich das angucken, das ist total toll! Der Clou daran ist nicht nur dieser Mann, sondern der Mann geht daraufhin zum Bäcker. Und der Bäcker guckt: oh, den kennt er ja, was ist denn da passiert! Und der Bäcker hat durch ein Trauma diese Weißfleckenkrankheit bekommen. Also, der hatte hier alles weiß, hier alles weiß, weiß, weiß, weiß, weiß, weiß weiß, und der hat es nicht wegbekommen und dann ist er bei der nächsten Ausbildung gekommen als Proband, und da habe ich auch die Fotos, alles schön braun.

Corina Klein: Nein! Also ich liebe deine Geschichten. Die sind so faszinierend, und die gehen echt unter die Haut. Das ist wunderschön!

Annette Müller: Und hier haben wir eben also die Frau, die mit ihm gearbeitet hat, dann im nächsten Jahr, das war die Claudia, die hat eben ganz stark auf der emotionalen Ebene mit ihm gearbeitet. Also, wir haben da eine Heil-Technik, die heißt „SKYourself“ die eben, wir hatten in einer vorherigen Sendung schon über diese verschiedenen Körper gesprochen, die auf dem Emotionalkörper arbeitet, also auf dem Mano-Maya-Kosha. Also das ist der Mind und dort werden eben emotionale Traumata gelöst, und dann ändert sich der Körper. Das war das, was sie eben dort angewendet hat, und das Trauma hat sich dann gelöst.

Corina Klein: Von diesen weißen Flecken.

Annette Müller: Von diesen weißen Flecken, und das war natürlich toll für den, weil auf Mallorca: Wasser, Segeln, Sonnenschein und so.

Corina Klein: Kannst du dich noch daran erinnern, was da für ein Thema dahintergesteckt hat?

Annette Müller: Nein, ich habe mich da auch gar nicht dafür interessiert.

Corina Klein: Ich bin ja immer neugiereig. Aber das liegt an meinem Horoskop. Aber das sind ja so schöne Geschichten, wirklich!

Annette Müller: Na ja, also ich meine, es ist schon interessant, woher das kommen kann oder so, aber, um jetzt hier zu heilen, muss es in dem Fall gar nicht gewusst werden, was natürlich auch den Vorteil hat, dass du auf gar keinen Fall retraumatisiert werden kannst.

Corina Klein: Ich meine auch gehört zu haben, dass jetzt die transformatorische Zeit, in der wir uns befinden, nicht mehr ins Drama einsteigt, nicht mehr in der Art zurückschaut, wie wir es früher mal permanent, diese Retraumatisierung und ewig lang, sondern dass jetzt einfach alles mit Leichtigkeit transformiert werden kann.

Annette Müller: Also, ich würde das jetzt gerne bejahen, aber das weiß ich jetzt nicht, ob das jetzt in der Zeitqualität ist. Obwohl ich mir das natürlich auch vorstellen kann, weil ja durch sehr viele Heilungen und durch sehr viel Öffentlichkeit und anderes Denken auch ein morphogenetisches Feld entsteht, was viel stärker wird, und dass diejenigen, die nachfolgen sozusagen, es dann auch leichter und einfacher haben. Also, meiner Überzeugung nach sind wir mit dieser Art der Heilung, wie ich sie schildere, obwohl sie so miraculous und so wunderbar klingen: Das ist der Anfang. Wir sind da jetzt erst am Anfang. Ich glaube, die nächsten 20, 30 Jahre werden uns noch sehr überraschen.

Corina Klein: Schön, du hast ja einige Dinge schon gemacht. Ich hätte jetzt gerne noch zum Schluss von dir erfahren, von was, von deinem wissen, von deinen Möglichkeiten. Du bist ja auch Autorin. Wo kann jetzt der Zuschauer wirklich seine Impulse rausziehen? Was hast du für wen so ein bisschen als Werkzeug und wo zu finden?

Annette Müller: Also, man kann sich einmal die Broschüre bestellen, wo also wirklich auch diese zwei verschiedenen Ausbildungen sehr gut beschrieben sind, und man kann sehr viel lesen im Internet auf diesem Blog-Tagebuch der Heilerschule. Dann eben auf der Internetseite selbst: Das ist www.san-esprit.de und es gibt eben auch die ganz tollen Bücher, also mein eigenes Buch über meinen Weg, „Ich gehe den Weg der Wunder“, dann das Buch über die Heilmethode „amazingGrace“, das eben von der investigativen Journalisten Annette Bokpe geschrieben wurde, und eben auch „Emotionen und Psyche“. Das ist Heilung durch die Kraft der Meister. Da wird auch die emotionale Heilmethode beschrieben und natürlich den Schnupperkurs in der Schweiz. Der steht eben auch im Internet, wenn man dann auf unserer Seite in der Suchfunktion eingibt: Schnupperseminar.

Corina Klein: Super, liebe Anette! Vielen lieben dank, dass du wieder da warst und uns mit diesen tollen Geschichten bereichern konntest und hast, und ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin bei deiner Arbeit.

Annette Müller: Ja, vielen Dank, danke.

Corina Klein: Danke! Bis zum nächsten Mal.

Annette Müller: Dankeschön.

Corina Klein: Danke, liebe Zuschauer! Ich hoffe, Sie konnten wieder Einiges mitnehmen. Es ist doch wirklich echt wieder total faszinierend, was doch für ein Strauß an wertvollem Wissen und Motivation für Heilung und Gesundheit hier wieder heute, ja, da war bei uns im Sender. Wenn Sie weitere Interviews, zu Annette Müller sehen möchten, gehen Sie gerne auf die Webseite www.QS24.tv. Da können Sie sich noch einige interessante Interviews anschauen. Vielen dank, und bis bald, schöne Zeit und Tschüss!

 

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

 

Episode #010: Das Leben eines Rettungssanitäters

Episode #005: Möglichkeiten und Grenzen der Selbstheilung



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich Willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format „Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“. Und wie wäre denn die Vorstellung, wenn wir in der Lage wären, alle unsere Wehwechen, Zwickerchen und Zieperchen, selber heilen zu können? Und dass das möglich ist, das erzählt uns heute unser Gast Annette Müller. Sie ist Gründerin der ersten Klinik für geistiges Heilen und bildet auch Heiler international aus, aktuell auf Mallorca. Und wie diese Ausbildung und die Selbstheilung und eben ihre ganze Arbeit umgesetzt werden kann in die Realität, das hören wir heute. Bleiben sie dran!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette!

Annette Müller: Ach wie schön, wieder hier zu sein.

Corina Klein: Ja, das freut mich auch, vor allen Dingen letztes mal hast du mir so unglaubliche Geschichten erzählt, was ihr auch dokumentiert habt, durch Studien, durch Videos, wirklich Wunderheilungen, wo ich jetzt noch Gänsehaut bekomme. Es war wirklich, wirklich fantastisch, und umso gespannter bin ich heute, von dir zu hören, wie wir denn in unsere Potenziale kommen, uns einfach selber zu heilen, dass wir nicht mehr dieses Narrativ haben, es muss immer die Lösung von außen kommen, und wir selber können gar nichts. Das ist ja das, was uns so ein bisschen vermittelt wird/wurde.

Annette Müller: Ja genau, das wurde uns so vermittelt, das ist richtig und genau deshalb können wir das nicht. Also, es wurde uns gesagt, du kannst nicht fliegen, und das können wir das. Aber die Hummel kann es trotzdem auch, wenn man sagt, physikalisch ist das nicht möglich. Also, in der Heilerschule lernt man nicht nur andere Menschen zu heilen und wirklich seiner Familie zu helfen, seinen Freunden zu helfen oder vielleicht das auch als Beruf zu wählen und eine Praxis zu eröffnen, sondern man lernt auch, wie man sich selber heilen kann, wie man das alles auf sich selbst anwendet, und das ist sogar schon im ersten Modul der Fall. Was wir also erstmal tun, wir beginnen erst mal damit, Energie zu spüren, wir beginnen erst mal, eine Sensibilität dafür zu bekommen, dass da noch mehr ist, außer eben nur der Körper, den wir anfassen können und berühren können, sondern wir benutzen auch unsere Sicht, um zum Beispiel Energie zu sehen, wahrzunehmen, Auren zu sehen, also eine Aura sehen zu können, und dann eben auch diese Energie zu lenken. Und wenn wir das dann gelernt haben und haben damit experimentiert, können wir das eben auch bei uns selbst anwenden, wenn wir es dann brauchen. Also, die Leute helfen sich zum Beispiel, indem sie die Immunkraft stärken, da wissen wir: Okay, Imunkörper werden also in deinen Milz gebildet, dann können wir also mit unserer eigenen Milz arbeiten. Wir können uns helfen, wenn wir irgendwie einen verdorbenen Magen haben oder Kopfschmerzen oder vielleicht sonst oder Verdauungsprobleme oder, wie auch immer, oder umgeknickte Füße. Man hat sich wehgetan, man hat sich irgendwas verstaucht, und das kann unter Umständen, falls es nicht allzu schlimm ist, auch sofort weggehen. Also bei einem selbst ist es eben auch selbst anzuwenden, und man fragt sich, wie geht das? Ja, weil wir gelernt haben, tatsächlich Heilenergie zu lenken, und die lenken wir dann eben nicht auf eine kranke Person oder in der Fernheilung auf jemanden, der es gerade braucht, sondern dann eben direkt bei uns und können dann zum Beispiel auch handauflegen, entweder hier oder Zahnschmerzen, oder eben, wie gesagt, die Milz oder verstauchter Knöchel, was natürlich auch seine Grenzen hat. Also kann ich erwarten, dass, ja, ich habe mir den Finger abgeschnitten und macht ihr wieder dran. Also.

Corina Klein: Ja, solche Extreme, wobei wir natürlich auch schon bei dir Bilder gesehen haben, wie eine Glasknochenkrankheit durch die Heilarbeit nachweislich mit einem Röntgenbild geheilt wurde, also das sind ja wirklich Heilungserfolge, die ja einem Finger anstecken, nahekommt oder sogar noch.

Annette Müller: Das kommt dem schon nahe, und wir sind also immer wieder total fasziniert und dankbar und staunen über die Heilungen, die wir tatsächlich bewirken, oder man kann auch sagen, bewirken dürfen.

Corina Klein: Man sagt ja auch oft auch, lehre, was du selber lernen darfst oder musst. Kommen dann auch einige, die wirklich selber eben Probleme haben, körperliche Beschwerden und wenden das erst mal bei sich selber an, um eben diesen Erfolg, dieses, wir hatten es auch schon mal, Selbstwirksamkeit überhaupt zu erfahren? Gibt es da Beispiele? Ich liebe ja immer Beispiele. Bei dir vor allen Dingen.

Annette Müller: Also, ich würde ganz gerne ein Beispiel sagen, wo es bei mir selbst nicht funktioniert hat? Ist das auch okay?

Corina Klein: Das finde ich auch mal authentisch. Ja.

Annette Müller: Ja, also ich habe, ich war in Slowenien zum Tanzen, also eins meiner großen Hobbys, und in einer dunklen Garage trete ich ins Leere, weil die eine Rollstuhlrampe nicht gesichert hatten. Also, es war stockdunkel, ich trete die Rollstuhlrampe runter, also, ich gehe nicht rechts runter, sondern eben runter, und Zack dreht auf den rechten Fuß, und dafür splittert fünffach gebrochen, hat sich hinterher rausgestellt. Ich komme dort ins Krankenhaus. Im Krankenhaus machen sie eine Röntgenaufnahme. Ach, es ist nicht viel zu sehen. Wir gipsen den Fuß mal ein, und dann bin ich dann wieder zurück ins Hotel geschickt worden. Ich soll ihn hochlegen. Das hab ich dann auch gemacht. Dann habe ich gemerkt, wie der Fuß anfängt, in diesem Gips wirklich immer dicker zu werden, und ich war komplett verzweifelt, habe meine ganzen Kräfte, die ich noch zur zur Verfügung hatte, zusammengenommen und hab eben versucht, Hände auflegen, meine ganzen Techniken, die Energie. Ich konnte mich erinnern, aber die Schmerzen waren so groß, dass ich nicht in der Lage war, mir zu helfen. Dann habe ich mitten in der Nacht Annette Bokpe angerufen, das ist die investigative Journalistin, die an der Ausbildung teilgenommen hatte, um das Haar in der Suppe zu finden, und dann eben dieses tolle Buch darüber geschrieben habe. Die habe ich angerufen. Sie ging Gott sei dank ans Telefon. Ich habe ja gesagt, was passiert ist, und sie hat sich sofort hingesetzt und sagt, ich mache jetzt Fernheilung. Dann habe ich gemerkt, wie dieses Pochen plötzlich weniger wurde, weniger und weniger! Und wie dann dieses Pochen sozusagen nach innen ging, ja und der Fuß wieder abgeschwollen ist, und das war wirklich sensationell, weil also mit jedem nach innen Pochen sind die Schmerzen weniger geworden und weniger und weniger. Ich konnte dann tatsächlich einschlafen, und am nächsten Tag bin ich dann vom ADAC zurückgefahren worden nach Deutschland in die Klinik, wo die mir gesagt haben, der Fuß eingegipst um Gottes Willen, haben den Gips sofort runter gemacht. Da haben wir dann gesagt, es ist ein Wunder, dass der Fuß nicht angeschwollen ist, weil ich hätte den Fuß auch verlieren können, also das hätte Nekrosen gegeben, und dann hätte man den Fuß abnehmen müssen. Und das ist natürlich toll, wenn man in der Lage ist, jemanden anzurufen und zu sagen, jetzt dringend bitte, Fernheilung. Bei weniger schlimmen Sachen, also bei reinen Verstauchungen, wo die Schmerzen nicht so gravierend sind, dass man gar nicht mehr richtig denken kann. Also, da konnte ich mir sehr gut helfen. Zum Beispiel angestoßener Zeh, ja, das tut jetzt total weh, da kannst du dann die Hände auflegen, und nach einer Minute ist es wieder gut, oder ein verstauchter Fuß würde normalerweise, was weiß ich, eine Woche den nicht belasten darfst, geht dann auch wieder. Und dass es eben gerade beim Tanzen, ist sehr praktisch, weil man ja doch das eine oder andere sozusagen dann erlebt, was ein bisschen weh tut, und das ist eben ganz schön, wenn man dann sozusagen seine Werkzeuge mit den Händen dabei hat und kann sich selbst auch helfen.

Corina Klein: Wow!

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Beeindruckend. Bei der Ausbildung jetzt, welche Stufen durchläuft man denn? Wir haben schon gehört, wir spüren die Energie, wie sie eben im Körper fließen kann. Das, was ist das überhaupt für eine Energie? Was was spüren wir denn da?

Annette Müller: Also, wir haben, wir lernen erst mal, dass wir verschiedene, aus verschiedenen energetischen Ebenen bestehen, also wir, der Mensch, wir haben den Körper. Das ist das, was uns weh tut, wenn uns was weh tut. Dann haben wir noch unsere Lebendigkeit. Das ist das, was uns hier im Körper atmen lässt. Das ist der Prana,-Körper, der auch, wo eben auch die ganzen Meridiane sich befinden und die Chakren sich befinden, wo man mit Akupunktur drauf einwirken kann, oder eben Akupressur oder Meridianmassagen. Dann haben wir das, was uns im Charakter ausmacht, dann haben wir den Pool an Erinnerungen. Das ist im sogenannten Emotionalkörper oder im Mind-Körper, auf englisch. Die Fachsprache heißt Manas, also das ist das Mano-Maja-Koscha, da können wir vielleicht in einer anderen Episode mal genau eingehen, weil das eben die Ebene ist, wo wir emotionale Blockaden lösen können und eben psychosomatische Ursachen lösen können für Krankheiten oder Beschwerden, die sich dann im Körper zeigen. Dann haben wir noch den großen Pool des Wissens, also unsere Intelligenz, also das heißt unseres messerscharfen Verstandes und Geistes, mit dem wir uns ja auch ganz stark identifizieren können und der dann zum Beispiel entscheidet, ich fühle dies und jenes. Ich kann entweder so handeln oder so, und ich habe sozusagen mit diesem Geist die Möglichkeit, auch auf meine emotionale Reaktionen einzuwirken, entweder etwas nach etwas, nach einem Impuls zu handeln oder eben nach einem anderen Impuls zu handeln. Und wir haben auch noch diese Ebene, das reine „Ich bin“ aber eben alles andere, dann still wird und wir eben so ganz stark zu unserem göttlichen, heiligen, schöpferischen Natur kommen und die erleben und erfahren, und das sind also alles so Ebenen, die wir in dieser Ausbildung tatsächlich erfahren, erleben und mit denen wir auch arbeiten.

Corina Klein: Wow, also, rundum Sorglos-Paket sozusagen.

Annette Müller: Also es ist sehr spannend, Sorglos-Paket, würde ich vielleicht sagen, später mal, aber man ist dann schon auch mit seinen Grenzen konfrontiert, weil man erlebt sich ja von einer ganz anderen Seite. Ja, viele erleben sich von einer sehr wirksamen Seite, von einer sehr starken Seite, und das ist natürlich auch etwas, wo man sich sagt, oh, so kenne ich mich ja gar nicht. Darf ich das? Ist mein Mann überhaupt damit einverstanden, wenn ich so eine Kraft habe als Frau. Was genau sagen meine Mama oder mein Papa oder meine Kinder oder was sagt, mein Chef dazu?

Corina Klein: Das sieht man ja auch oft in solchen Ausbildungen auch einfach durch diese auch Selbstachtung, Selbstliebe oder für sich einstehen können, die eigenen Grenzen natürlich auch spüren, zu sagen, bis hier und nicht weiter, dass dann das Umfeld natürlich schon.

Annette Müller: Schluckt.

Corina Klein: Wie war der schöne Spruch mal von dir mit dem Teufel, wenn was so schön.

Annette Müller: Sei die Art von Frau die, wenn sie morgens aufsteht und mit dem Fuß auftritt, der Teufel sagt „Mist!, jetzt ist sie wach“!

Corina Klein: Den find ich so gut. superschön! Ja, Thema Selbstheilung, das ist ja auch nochmal ein wichtiges Anliegen heute auch in unserer Sendung. Was was liegt dir am Herzen? Was möchtest du wirklich den Zuschauern zu diesem Thema noch wirklich mitgeben? #00:14:34-1#

Annette Müller: Also, es ist sehr gut möglich, die Selbstheilungskräfte zu erfahren, zu erleben und anzuwenden. Das ist ganz wichtig, weil uns das unabhängig macht. Das heißt, wenn wir erleben und erfahren, da passiert mir was, das ist kein großes Drama, weil ich kann das ja ganz schnell wieder in Ordnung bringen, dann haben wir keine Angst. Ja, also, dann sind wir selbst wirksam, wir sind unabhängig, wir sind viel, ja, wir haben viel mehr Tatendrang, wir haben keine Grenzen der Erfahrung. Also, es bedeutet nicht, dass man dann irgendwie übermütig wird und seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Im Gegenteil, weil du beginnst ja, deine Gesundheit sehr zu achten, weil du dich mit Gesundheit beschäftigst. Das heißt, du beschäftigst dich wesentlich weniger mit Krankheit, sondern mit dem Gesundsein. Und das allein das Beschäftigen mit dem Gesundsein, führt schon zur Gesundheit. Die Beschäftigung mit dem Kranksein, die führt ganz schnell zur Krankheit.

Corina Klein: Also auch für die Therapeuten der neuen Zeit sag ich jetzt einfach mal, so macht das schon Sinn. Ja, genau ins Feld. Was gebe ich ins Feld? Wenn ich den ganzen Tag wirklich aktiv in die Gesundheit gehe, ernte ich auch Gesundheit.

Annette Müller: Ja, also, wir haben ganz viele Therapeuten, wir haben also Ausbildungen, die sind auf Therapeuten und die Schulmediziner zugeschnitten, weil die brauchen das immer ganz schnell, und die brauchen das immer ganz effektiv, und die wollen das sofort einsetzen, und sie haben keine Zeit. Und da hab ich eben mit einer Ärztin zusammen ein ganz tolles Format geschaffen, wo sich also gerade Therapeuten und Schulmediziner sehr wohlfühlen.

Corina Klein: Das finde ich ja faszinierend, dass du Schulmediziner ausbildest und die wirklich sich diesem Feld jetzt öffnen.

Annette Müller: Ja, und zwar mit ganzem Herzen, weil sie genau das finden, wozu sie angefangen haben zu studieren, und zwar Menschen zu helfen, Menschen zu heilen. Und viele sagen, das habe ich in meinem Studium nie gefunden. Ich habe immer nur therapiert, ich habe immer nur versucht, ich habe immer nur, so vor meinen Grenzen gestanden und musste mich emotional distanzieren, weil ich ja immer vor Abgründen stand und keine Macht und keinen wirklichen Einfluss hatte. Und das ist natürlich etwas, wo dann viele sagen, ich habe das gefunden, was ich gesucht habe.

Corina Klein: Wie integrieren die Mediziner das jetzt? Also, die kommen zu dir, und mich würde jetzt mal wirklich, weil, die sind ja, wie gesagt, angetreten, um zu heilen und wurde ja auch vielleicht.

Annette Müller: Also in Deutschland, ich kann natürlich über das deutsche Rechtssystem ein bisschen was sagen. Also, man darf einem deutschen Schulmediziner nicht mehr verbieten, dass er geistiges Heilen anwendet, aber er kann das nur unter gewissen Voraussetzungen, und die Voraussetzungen sind, er darf es nicht in seiner Praxis ausführen, sondern er braucht eine separate Praxis. In dieser Praxis darf er nicht darauf hinweisen, dass der Schulmediziner ist, und er darf in seiner schulmedizinischen Praxis nicht darauf hinweisen, dass er Heiler ist.

Corina Klein: Also, Schizophrenie wäre das angesagt. Zwei, doppelte Persönlichkeit also, das war jetzt ein Witz.

Annette Müller: Ja, also ein bisschen merkwürdig ist das schon, wobei ich natürlich das auch nachvollziehen kann, weil ja keiner, der diese normale schulmedizinische Schule durchläuft, sich vorstellen kann, dass man Kraft seines Geistes Impulse schicken kann, die einen anderen Menschen heilen. Wenn das dann passiert, sagen die ja, es ist eine Spontanheilung, die ist nicht zu erklären. Aber wer dann mal eben die Röntgenbilder anschaut, Vorher/Nachher oder eben sich die Studie anguckt oder vielleicht auch dabei ist, der ändert dann sein Selbstbild auch sehr stark. Wie wird es also angewendet? Also viele wenden es in der Praxis an, ohne es zu sagen, weil, du kannst es halt einfach anwenden, das merkt kein Mensch. Andere wenden es an und sagen, ich hab da eben noch was, oder sie wissen es, oder sie können, haben es verbreitet, oder es wurde verbreitet von den Patienten, die dann sagen, der Arzt hat mir aber super geholfen. Geht da mal dahin!

Corina Klein: Hm! Das wäre ja dann wirklich bedingungsloses Heilen, wenn die Ärzte das gar nicht mal kommunizieren, sondern einfach tun. Das ist ja dann wirklich!

Annette Müller: Ja, die helfen denen. Sie tun einfach und reden nicht drüber, und dann ist derjenige oh, alleine das Lächeln hat mir jetzt schon geholfen, meinen sie, aber es ist wesentlich mehr als ein Lächeln.

Corina Klein: Wow.

Annette Müller: Ja, das ist, sehr schön!

Corina Klein: Welche Therapeuten hast du so in deiner Schule?

Annette Müller: Chiropraktiker, Osteopathen, viele Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychologen, Soziologen, Sozialarbeiter, Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, eben auch mit schwierigen Kindern, Behinderten also, und also, es gibt niemanden, der da jetzt nicht käme.

Corina Klein: Wow. Gerade bei den Verbesserungen durch die Therapeuten gibt’s da Schlüsselerlebnisse, wo du sagtest, also das war wunderschön, gerade vielleicht auch ein Beispiel mit Kindern oder wo man sagt, da kann jetzt der Kopf gar nicht mitgeholfen haben.

Annette Müller: Also ich habe ein ganz, wirklich sehr ergreifendes, aber auch sehr zwiespältiges Beispiel, wo man eben auch sieht, wie das Leben Menschen zusammenbringt, dass es auch eine Namensvetterin von dir, heißt auch Corinna.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Die mittlerweile bei uns an der Schule auch unterrichtet, so, so begeistert ist sie also. Sie konzentriert sich auf Kiefer, auf Atlas, auf die Mitochondrien, auf die ganze Ernährung, also die eben auch über eine Atlas Verletzung dann in Unordnung gerät, eben auch wegen der eigenen Geschichte. Und sie ist am Chiemsee und sieht, wie ein junger Mann ins Wasser springt und sich das Genick bricht. Ja, der wird also gerettet, und sie sieht, der ist tot. Also als Ärztin weiß nicht, wer hier Arzt ist, möchte er jetzt nicht genau darüber reden, an was man das sieht, aber sie hat gesagt, ja, eindeutig, der lebt nicht mehr. Der hat gerade die Ausbildung abgeschlossen und sagt: Okay, ich schicke jetzt Heilimpulse. Hat sie sich hingesetzt, es waren ungefähr vier oder fünf Meter von der Unfallstelle entfernt, weil Erste-Hilfe-Team war schon da, der Hubschrauber ist gekommen, alles war unterwegs, wusste der es gut versorgt, ich arbeite jetzt mit den Heilimpulsen, und siehe da, der junge Mann kommt wieder, der kommt wieder zu sich, und das erzählt sie im zweiten Teil der Ausbildung, und ich sage, nee, das kann doch jetzt nicht sein! Weil direkt nachdem das passiert war, ruft mich die Oma an und sagt, ich bin die Oma von dem da, mein Neffe ist gerade, ne, mein Enkel ist gerade verunglückt. Kannst du nicht mit Fernheilung irgendwas machen und so? Der ist jetzt querschnittgelähmt, von oben runter, und dann hab ich eben das ein, also angefangen, Fernheilung zu machen, hat das Ganze auch in die Fernheilgruppe eingestellt, und dann erzählt Corinna über den jungen Mann, ich sage, nee, das ist doch nicht der junge Mann, das ist doch nicht der Gleiche, dann sagt sie doch, das ist der Gleiche, und so, so hat sich das zusammengefunden. Also, es ist unglaublich! Und die Oma von ihm, die ist dann auch in der Ausbildung gewesen, weil sie dem Enkel so sehr helfen wollte. Und dann ist es so, dass er ja wirklich komplett nur noch den Kopf bewegen konnte. Also, es war nichts mehr da, und Corinna als Fachfrau sagt, das wird auch nicht mehr. Aber, es ist tatsächlich so geworden, dass er beide Arme bewegen kann, und er kann alleine essen, und alle sagen, im Prinzip ist das schon eine Wunderheilung, weil das hätte eigentlich hätte er nicht wieder zurückkommen dürfen bei dieser starken Verletzung, und dann kann es eigentlich nicht sein, dass diese Nerven das alles wieder so versorgen, dass er die Arme wieder benutzen kann, also sagt Corinna und auch die Oma und seine Ärzte, das ist sehr beeindruckend.

Corina Klein: Wow. Ja, schön, und ich glaube, wir dürfen uns auch dafür öffnen, dass genauso diese Wunder jetzt auch passieren dürfen. Und genauso gibt es auch die Negativbeispiele, wo man eben Diagnosen aus Versehen trifft, weil man die falschen Unterlagen in der Hand hatte und der Patient dieser Diagnose auch folgt. Und diese Beispiele in die andere Richtung gibt es auch, von daher ist der Geist wohl schon Schöpfer meiner Realität.

Annette Müller: Absolut.

Corina Klein: Deswegen ich denke, wenn wir da jetzt mal wirklich sagen, ja, alles ist möglich.

Annette Müller: Ja, definitiv, das sage ich eben auch und mit felsenfester Überzeugung, nicht weil ich daran glaube oder weil ich es eben täglich erlebe.

Corina Klein: Ja, das Schöne bei dir ist ja auch so dokumentiert das ja auch, also durch Röntgenbilder, durch Studien. Ich meine, da kann man ja auch, also, da muss man dann wirklich sich die Scheuklappen aufziehen und sagen, ich will nichts hören und nichts sehen.

Annette Müller: Genau das ist aber der Fall. Ich will nicht noch nicht sehen. Ich habe auch noch ein ganz tolles Röntgenbild von einer extremen Skoliose, wo eben diese Frau zu uns kam, weil sie unerträgliche Schmerzen in der linken Niere bekommen hat, weil nämlich das abgeknickt, die linke Niere immer wieder unter Druck gesetzt hat. Dann kamen sie zu uns und war tatsächlich schmerzfrei nach der ersten Sitzung, und wir haben diese Skoliose immer gerader, gerader, gerader bekommen, zwar nicht hundertprozentig gerade, aber eben so, dass diese inneren Organe nicht mehr belastet waren. Der eigene Arzt hat gesagt, was? Jetzt wollen Sie einfach keine Schmerzspritzen mehr oder wie? Mhm! Dann war ich auf einer Messe und habe eben unsere Heilarbeit vorgestellt, die Klinik vorgestellt, um das ein bisschen bekannt zu machen, schon einige Jahre her, und da kam ein Orthopäde mit seiner Frau, und die Frau sagt, oh, was macht ihr denn hier? Das ist ja interessant! Mein Mann ist Orthopäde. Dann habe ich gesagt, schauen Sie sich mal diese beiden Röntgenbilder an, dann guckt er die Röntgenbilder an und sagt, nee, den Quatsch, gucke ich mir nicht an. Dann sag ich, aber das sind doch Röntgenbilder. Dann sagt er, ne, gucke ich mir nicht an, kann nicht sein!

Corina Klein: Ist ja nicht so, als ob gerade in einer Zeit leben, wo so was öfters mal vorkommt. Ja, aber vielen dank, liebe Annette, dass du heute da warst, und wenn, wenn man sich doch diesem wunderbaren Feld öffnen möchte, wo gibt’s denn Informationen?

Annette Müller: Also, wir haben ganz viele Heilergebnisse veröffentlicht, die nicht nur von mir sind, sondern eben auch von Schülern, die in Ausbildung sind oder fertig sind, auf dem Blog, das heißt Tagebuch der Heilerschule, und man kann sich erkundigen unter www.san-esprit.de.

Corina Klein: Super, vielen lieben dank, liebe Annette! Viel Erfolg weiterhin noch und tolle, wundervolle Geschehen weiterhin.

Annette Müller: Dankeschön! Es hat mich sehr, sehr gefreut.

Corina Klein: Danke. Ja, liebe Zuschauer, ist das nicht ein Wunder, so tolle Geschichten zu hören und wirklich eben auch sich dafür zu öffnen, dass sowas möglich ist? Ich hoffe, Sie konnten einige Impulse mitnehmen. Vielen dank fürs Zuschauen, und bis bald! Tschüss!

 

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.