Episode #004: Energetisches Heilen

Episode #004: Energetisches Heilen



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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält? In Unternehmen und in unserem Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseins Evolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, und ich habe heute einen ganz besonderen Gast: Annette Müller. Sie hat die erste Klinik für energetisches Heilen gegründet in Deutschland, und welche Wunder dort schon bisher geschehen sind und welchen Zauber da einfach im Leben gestreut wird. Gerade zum Thema Selbstwirksamkeit, Heilung, die auch in uns geschehen darf, aber für die wir auch selber verantwortlich sind. Das sind die spannenden Themen, die wir heute besprechen werden. Bleiben sie dran!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette!

Annette Müller: Hallo, liebe Corina, ich freue mich, so wieder hier zu sein.

Corina Klein: Ich freue mich auch. Ich freue mich auch sehr, dass du da bist, weil du uns immer wieder durch deine Besuche mitnimmst auf die Reise der Möglichkeiten, die in uns steckt, vor allen Dingen, wie wir in der Lage sind, uns selber zu heilen oder auch andere heilen zu dürfen, was ja auch ein Riesen Geschenk ist, was du den Menschen mit auf den Weg gibst. Und heute möchte ich mit dir wirklich mal über deine Klinik sprechen. Was passiert da eigentlich? Wer arbeitet da wo, wo findet da überhaupt was statt, und wer kommt ja?

Annette Müller: Ja, ja, also die Menschen kommen wirklich von überall her. Wir haben internationales Publikum, und im Moment, also jetzt, Sommer 2021, haben wir eine tolle Kooperation mit einem wunderschönen Fünfsternehotel in Palma. Traumhaft, also dieses Haus, das ist ein total! Also, dieses Haus hat eine tolle Spa-Abteilung, und ich kann so ein bisschen erzählen, wie das gekommen ist. Also ich unterrichte auch auf englisch. Also ich habe jetzt bis jetzt unterrichtet auf, regelmäßig auf Malorca dann in Kalifornien auf Hawaii, und so viele andere Länder haben eben anfragen, dass ich eben dorthin komme, um zu unter. Richten, würde ich auch wahnsinnig gerne machen, und ich freue mich auf die Zeit, wieder frei reisen zu können, und dass eben Menschen einreisen dürfen, um eben daran teilzunehmen. Und ich habe dort eine tolle Kooperation mit Robin Johnson, die die ganzen englischsprachigen Kurse koordiniert, und wir haben zufällig, wie die Zufälle eben was wollen. Also, diese Gelegenheiten kommen, und die Gelegenheiten sollte man ergreifen, sollte also einen Zug nicht abfahren lassen und dann noch hinterher versuchen aufzuspringen, sondern, wenn er im Bahnhof ist, einzusteigen. So. Wir hatten diese Besprechung mit den Besitzern von dem tollen Hotel, das heißt übrigens Can Bordoy, und die hatten Schwierigkeiten, also die hatten körperliche Probleme, und dann hab ich gesagt, ja, dann zeig ich doch mal, was ich kann, und dann haben sie gesagt, ja, ausprobieren kann man das mal, und dann sind wir runter ins Spa und haben also mit dem Besitzer gearbeitet, und der war wirklich komplett schmerzfrei anschließend. Der hatte wahnsinnige Rückenschmerzen, schon ganz, ganz lange, so dass er eben nicht golfen konnte, und Golf ist also eben sein Hobby, und das hat dann also wirklich so geflasht, dass er gefragt hat, sag mal, ähm, die Leiterin hier vom Spar, die kann nur mit Schmerztabletten leben und ob wir dann nicht mit ihr arbeiten. Dann kam sie also, und das ist eine Olympioniken, die hat also Bodenturnen gemacht und hat alles überdehnt. Also, die war eben in dieser Mannschaft, und die haben für die Olympiade trainiert, und sie ist am Trapez und am Hochseil, und sie liebt ihren Beruf, und sie macht es auch manchmal, aber da muss sie Morphium nehmen, um das zu machen. Oh, und nach der ersten Session war sehr schmerzfrei, und sie bis jetzt schmerzfrei ist, ist wie weggeblasen. Also, das Leben hat sich komplett verändert, und das Video ist auch auf dem youtube kanal. Also École San Esprit , da kann man diese ganzen Sachen sehen, sind nicht professionell auf genommen, sondern da führst du halt mit deinem Handy, und du weißt ja auch nicht, wem du jetzt dann begegnest, zufällig und was da passiert, dass es immer gut, vorher, nachher zu filmen, und da hat sich das eben ergeben. Da war es so begeistert und geflasht, dass wir gesagt haben, ja machen eine Klinik auf Marlorca, und jetzt im Moment ist es eben möglich, in diesem Hotel ein heißes sessions und eben die Zimmer zu buchen, und die haben auch bestes Bioessen. Bis die haben vegetarisches Essen, haben wir klares Essen, also auch selbst angebaut, also wirklich hervorragend ist das Beste vom Besten, und dort ist das jetzt eben super gut möglich.

Corina Klein: Und jetzt kommen international die Menschen, die sich erst mal im Fokus haben, zu heilen oder die eigene Bedürfnisse, Krankheiten.

Annette Müller: Also im Moment, die Ausbildungen, sobald man wieder einreisen darf, werden dann auch dort wieder stattfinden, in englischer Sprache. Wir hatten in der Vergangenheit Leute, die sind extra aus Indien kommen, extra aus Südafrika gekommen, extra aus Kanada gekommen, extra aus Kalifornien kommen, extra aus Texas gekommen, extra aus England gekommen, also von überall her.

Corina Klein: Das ist ja der Prophet im eigenen Land oder eher der jetzt mit dir als Geschenk haben. Unglaublich.

Annette Müller: Ja, es ist wirklich, wirklich toll, also sehr ergreifend, was dann eben auch passiert. Ganz kurz also: Heil Geschichte! Noch so eine sensationelle Heil Geschichte war Roman Lang, der auf Ibiza lebt und nach der Ausbildung dort praktiziert hat, über seinen, über seinen anderen Beruf als Immobilienmakler eine Familie kennengelernt. Die hatten so und die Glasknochenkrankheit und Ähm, die haben das eben mal ausprobiert, und wir haben also drei Röntgenaufnahmen, also vorher.

Corina Klein: Ach, so richtig medizinisch dokumentiert, medizinisch dokumentiert?

Annette Müller: Richtig medizinisch dokumentiert. Und er steht nach der ersten Heilsitzung auf und rennt. Der Junge also, der Junge hat schon, ist schon total verdrahtet, also, der hat eben also, die ganzen Oberschenkelknochen werden gestützt, also fürchterliche Operationen, und der ist geheilt, ist nichts mehr. Glasknochen Krankheit ist wie Weggehen. Ja, ja, also das sind natürlich so Sachen, die du am liebsten dann eben durch die Stadt tragen würdest, mit der und sagt, schaut, was möglich ist. Guck mal, das können wir Menschen tun! Wir, Menschen, Roman Lang, der einfach diese Ausbildung auf Marlorca gemacht hat, geht nach Hause und heilt die Glasknochenkrankheit – ist schulmedizinisch unmöglich, und da sehen wir das Potenzial der Menschen. Das sind wir, das ist jeder einzelne von uns. Das erleben auch viele Leute, die in die Klinik kommen, weil sie sagen, ich bin unheilbar. Ähm, mir kann niemand helfen, und dann gehen die raus und haben keine Hyperhidrose mehr. Ähm, da Kriegste Zweck und kommt nicht wieder. Was haben wir denn noch mit so?

Corina Klein: Wie ist es mit Tumoren?
Annette Müller: Ja, das kommt drauf an, ähm, wie weit es fortgeschritten ist, und wir sollten da auch ein bisschen vorsichtig sein, weil gerade dieses Thema, da darf man auch nichts versprechen, und, ähm, was wir tun, ist Selbstheilungskräfte anregen. Ja, also, es ist ja nicht so, dass wir hier jetzt hingehen und sagen: Okay Tumor raus, sondern wir geben dem System eine andere Information, und zwar die Information des Gegenteils von Krankheit. Das Gegenteil von Krankheit ist Gesundheit. Du hast Tausende von Krankheiten, Tausende von Disharmonien, da kommst du ja gar nicht mehr hinterher. Aber es gibt nur eine einzige: Gesundheit, die Gesundheit ist die Vollkommenheit. Das heißt, wir geben dem System die Schwingung und Information von Gesundheit. Gesundheit ist Vollkommenheit, und dann kann dieses ganze System, was wir sind, ja ein energetisches System, was sich über den Körper manifestiert, das energetische System, das verändert sich, es schwingt anders, und dadurch verändert sich der Körper. Da kann man sogar richtig zugucken. Also, wir machen zum Beispiel auch X- und O-Beine gerade. Es ist manchmal wie Zauberei, manchmal dauert es ein bisschen länger. Aber wir haben eben wirklich, wo die Leute auch denken, ich spür jetzt mal, Bein wird, das wird ganz weich, und dann hat sich das verändert. Viele haben dann wahnsinnig Muskelkater. Hinterher eine ganze Woche, da zehn Tage und ja, also es ist schon sehr ergreifend, ändert sich natürlich, da ändert sich natürlich das Menschenbild komplett.

Corina Klein: Ja, ich bin auch grad sprachlos sind wir sind ständig sprachlos.

Annette Müller: Und das ist auch bewiesen. Also, man kann dazu gucken, wie wir das machen. Wir haben genügend Fotos.

Corina Klein: Ja, ihr habt auch mal eine Studie gemacht. Vielleicht kannst du da nochmal beschreiben, was da genau passiert ist.

Annette Müller: Wir haben eine Studie gemacht. Ich erzähl es nochmal ganz kurz, dass es eben zu der Ausbildung auf Mallorca da ist diese Frau aus Indien angereist, und ich war so super begeistert von dem, was sie dort gemacht hat, ähm, und hat uns dann eingeladen. Wollen wir nicht nach Indien? Und daraus hat sich eben diese große Organisation, kann man schon fast sagen, ergeben, wo wir beim ersten mal 33 Heiler gewesen sind. Und eben 320 Sessions haben wir gemacht, 320 Studienbücher ausgefüllt, und das sind wirklich so tolle Sachen drin. Also, eins der besten Sachen überhaupt war, dass ein Mann mit seiner Familie hereingeführt wurde, der also wirklich so einen sich auf diesen Geh-Rollator also, der nicht gerollt ist, sondern er musste so heben, hineingekommen ist von seiner Familie und gestützt, und der steht von der Liege auf, und geht nach Hause, und zwei Stunden später kommt er so, weil der Vater den Rollator vergessen hat. Also, das war wirklich toll! Oder der kleine Junge, der dann eben kam mit Asthma, der überhaupt nicht richtig schlafen konnte, weil eben die Nase, der hat dann, der war sogar zweimal da, und da sagt also da konnte, dann eben mit geschlossenem Mund schlafen und durch die Nase atmen. Und die Dame, die uns dabei geholfen hat, das ganze zu organisieren, das war die Bina, die kam mit ihrem Vater, und der Vater kam eben auch gestützt hinein. Und ähm, ich kam dann eben auch, weil, die haben schon viel früher angefangen. Da war eine riesen Traube vor diesem Auditorium. Da waren, glaube ich, 350 Leute, die wollten ihren Termin abholen. Wir wussten, wir konnten das gar nicht bewältigen, jedenfalls sie mit ihrem Vater, und plötzlich hörst du Klatschen, klatschen, klatschen, klatschen, und dann tanzt der Vater!

Corina Klein: Und der konnte auch nicht laufen?

Annette Müller: Nein, der konnte auch nicht laufen und konnte dann tanzen. Also, wir haben es alles gefilmt. Nicht, dass man jetzt sagt, wir erzählen irgendwas, was nicht sein kann, es alles in der Kamera, und eben die Studie, die medizinische Studie, hat auch stattgefunden.

Corina Klein: Mir stellt sich jetzt echt die Frage, ich, ich liebe Wunder, und ich glaube auch ein Wunder, und wenn ich eben auch von diesen Wundern erzähle, sowieso phantastische hab ich ja auch noch gar nicht erlebt. Aber ich habe immer wieder, manchmal Menschen vor mir sitzen, die sagen, das ist quatsch. Was, was ist der Auslöser? Warum halten wir so fest an dem Zweifeln, dass es nicht auch einfach leicht gehen darf?

Annette Müller: Ja, wir sind ja so groß geworden, wir sind ja so aufgewachsen. Das ist eine Konditionierung von Kindesbeinen an, von Baby an. Das ist auch in unserer Kultur. Also, ich bin da auch überhaupt nicht irgendwie traurig oder verzweifelt darüber, weil ich merke, es wird sich ändern. Meine Welt ist eine ganz andere Welt. Ich treffe auf sehr viele Leute, die sehr offen sind für das Thema. Zwangsläufig, weil es ist ja mein Beruf, und wenn ich jetzt andere Menschen treffe, die das für einen totalen Humbug halten, dann ist es für mich halt auch okay. Also, ich fühle mich nicht, ich fühle mich da auch nicht persönlich betroffen. Das einzige Mal, wo ich wirklich persönlich sehr betroffen war, das war bei meinem Anwalt, der mich bei diesem vertreten hat gegenüber der anderen Unfallversicherung, weil ich sollte ja von seinem Autounfall damals, von dem Autounfall, den ich hatte, der mich eben in eine Lage gebracht hatte, wo ich sehr verzweifelt war mit meinem Kopf, Gelenks, Verletzung, die mich dann aber wiederum zum energetischen Heilen geführt hat. Ich kam dann eben dort an, und der sagt ja, es geht ihnen ja viel besser. Was ist passiert? Und dann habe ich gesagt, ja, ich war bei einem Heiler, hat er mich rausgeschmissen, sofort raus! Ich will mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Mandat wird niedergelegt.

Corina Klein: Mhm ja, das ist ja auch spannend, warum Leute so reagieren. Ich hatte ja damals auch eine Krebsdiagnose, und da hat der Arzt, habe ich auch gesagt, ich kriege das selber hin, ich komme noch mal zu kontrollieren, gesagt, nee, sie verlassen jetzt die Praxis genau und so sich jetzt jemand, der sie bis zum bitteren Ende begleitet, und dann dachte ich, ich wollte doch nur meine Selbstwirksamkeit einsetzen.

Annette Müller: Ja, Also ich glaube mal, dass diese ständige Konditionierung, der wir ja täglich ausgesetzt sind. Ich glaube, dass, je mehr man diese Medien konsumiert, die einem eben auch erzählen, dass es nicht funktioniert, dass das mit ein großer Beitrag dazu ist, dass man genau solche Sachen ablehnt. Und es ist ja so, dass wenn man einmal diese innere Überzeugung über das Wort ja, also das Wort, was ja Energie in sich hat, hineingelassen hat in sein System, dann wird das über das Gehirn, über unser Nervensystem tatsächlich auch in die ganzen Körperzellen eingebracht, und dann ist das eine starre Realität. Und dann kann man, und wenn das so eingebracht ist, kann man auch gar nicht mehr mit irgendwelchen Argumenten oder mit Logik oder sonst irgendwie etwas das verändern, weil es ist ja gewachsen, wir sind ja gewachsen, ähm, wie eben dieser knorrige Baum, den man nicht mehr ändern kann, dann kann man doch noch umhauen, und dieses Umhauen, das passiert eben manchmal, wenn genau solche Leute dann bei heilwundern dabei sind und deren Weltbild sich ändert, und das ist, wenn der Baum Kraft. Das ist der schönste Klang für mich!

Corina Klein: Ja, so ne Baum gibt’s da gibt’s da eine Geschichte, die da gerade kommt von jemand, der da wirklich im wahrsten Sinne des Wortes da, so wie ein Baum umgefallen ist?

Annette Müller: Hm also, spontan fällt mir nichts ein, aber ich könnte mal drüber nachdenken, da habe ich bestimmt.

Corina Klein: Wir hatten ja dort, ist mir im Vorgespräch auch mal von von einer Frau erzählt, die wirklich am ganzen Körper Reuma hatte. Das fand ich ja jetzt auch eine schöne Geschichte.

Annette Müller: Die ist aber leider nicht krachend umgefallen.

Corina Klein: Ja, das es ihr System hat, glaub trotzdem.

Annette Müller: Also, der ist von ihren Eltern gebracht worden. Die war auf der Durchreise in den Urlaub, und die wollte Partou nicht mitkommen. Also schon eine junge Frau, so 30, 32, irgendwie so, die war ganz stark Reuma gepackt, und die hat dann mit mir auch gestritten und argumentiert, dass sie das nicht dran glaubt, dass ein totaler Humbug ist, und sie hält da gar nichts davon. Und dann habe ich hier, und sie will auch nicht von mir behandelt werden. Also, ich will auch keine Heilsitzung von mir. Und dann habe ich vorgeschlagen, na ja, ähm, dann, wie wäre es denn, wenn sie mir einen Finger gibt? Also die konnte also die Hände nicht bewegen. Es war alles ganz rot und dick und schmerzhaft, hat sich dann eingewilligt, mir einen Finger zu geben, und dann habe ich irgendwie einen Finger genommen und hab dann so ein bisschen erzählt, weil, wenn man das Heilen richtig kann, läuft das, und man kann auch dabei reden. Ja, also, das ist dann so in einem drin im Unterbewusstsein, dass du wirklich dich da gar nicht drauf konzentrieren musst, wenn es zu einer zweiten Natur geworden ist, und das ist dann durch Anwendung so. Und dann habe ich eben noch 20 Minuten oder nach 15 Minuten gesagt, und jetzt schau mal, wie weit das ist, und die bewegt ihren Finger, sagt: Ah, und dann war sie stink sauer, denn sie war richtig wütend. Ja, also, sie ist nicht wiedergekommen, und die Eltern haben gesagt, aber schau doch mal, das hat doch jetzt geholfen, das kannst du doch das andere auch ausprobieren. Nein, also, das war ja noch schrecklicher als vorher, und wie sich das dann sozusagen auch auf das Familien Verhältnis ausgewirkt hat, das kann man sich ja nur ausdenken, weil die Eltern wollten ja wirklich helfen. Sie hatten selbst schon ihre Erfahrungen gemacht gehabt bei uns in der Ambulanz.

Corina Klein: Ah die Eltern kannten euch?

Annette Müller: Ja, die kannten uns, und sie hatten eben von Nachbarn gehört, was bei uns möglich ist, haben selbst ausprobiert hat natürlich, die hat natürlich diesen ganz tiefen Wunsch, der Tochter zu helfen, und sie wollte nicht. Also solche Sachen sind auch da. Aber wie gesagt, es war für mich schön.

Corina Klein: Wunderschön also deine Geschichten sind sehr schön.

Annette Müller: Und dass sie dann eben nicht daran geglaubt hat und dass sie dann eben auch nicht wiedergekommen ist.

Corina Klein: Na ja, hat jede Seele irgendwie ihren Weg.

Annette Müller: Ja genau jede Seele iich hren Weg hätte ihr gerne weiter geholfen. Wir haben ja gesehen, dass es geht, und das ist für mich auch in Ordnung. Also, ich nehme diese Heilergebnisse auch als Geschenk für mich an, und ich bewahre sie und halte sie in Ehren. Und Ähm, sehe das überhaupt nicht als Misserfolg, weil den kleinen Finger wird sich wahrscheinlich heute noch bewegen können, nehme ich mal an, wenn dann erinnert, dass sie an das, was die Menschen machen können, und dieses, auch diese Heilergebnisse zu schätzen und zu ehren und zu achten. Das ist eine ganz wichtige Geschichte, weil man sich selbst damit eben auch aufbaut. Ja, das ist wie ein Schatz, den man anhäuft. Das kann einem niemand mehr nehmen. Da können noch so viele kommen und können sagen, das funktioniert nicht, das kann nicht sein, das stimmt nicht, weil man selbst hat es gemacht macht, man hat das erlebt, und wir haben auch einen Blog, also, wo die ganzen Schüler auch ihre heile Ergebnisse eintragen können, wenn sie das dann möchten, dass andere Menschen lesen können, was der, was der Mensch fähig ist, also was großartigen, die ganzen Menschen fähig sind. Der Blog heißt: Tagebuch der Heiler

Corina Klein: Ja, wunderschön, wenn man noch mehr inspirierende vorher nachher Videos oder man sich selber auf den Weg machen möchte, wo gibt’s da Informationen auf?

Annette Müller: Hm: Ähm, auf www.san-esprit.de. Wir haben eine wunderschöne Broschüre, die man sich schicken lassen kann. Man kann auch ein e-Mail schreiben info(at)san-esprit.de und kann dann eben die Broschüre anfordern.

Corina Klein: Vielen lieben dank, liebe Annette, für diese wunderschönen Geschichten, und ja, ich freue mich jedes Mal, wenn du kommst und uns wieder bereichert mit diesem tollen Wirken, was du hier auf der Erde vollbringst.

Annette Müller: Dankeschön und danke dafür, dass ihr bei dieser Verbreitung, bei dieser Message, bei dieser Nachricht mithelft, dass der Mensch nicht so klein ist, wie er glaubt, weil man ihm eingeredet hat, sondern dass wir wirklich in der Lage sind, unser schöpferisches göttliches Potenzial in vollen Zügen zu leben und auch zu genießen.

Corina Klein: Super! Dankeschön!

Annette Müller: Dankeschön!

Corina Klein: Liebe Zuschauer! Ich hoffe, Sie sind genauso inspiriert wie ich und starten direkt durch mit der Selbstheilung. Weitere schöne Interviews mit Annette Müller finden Sie unter www.qs24.tv. Vielen Dank für’s Zuschauen, wunderschöne Zeit, und bis bald! Tschüss!

 

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

 

Episode #004: Energetisches Heilen

Episode #003: Krankheit ist kein Schicksal

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält? In Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionären Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer heute in unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, und wir sprechen heute mit unserer Heilerin Expertin Annette Müller über den Einfluss unserer Gedanken, vor allem, wenn wir davon überzeugt sind, krank zu sein. Und was wäre denn, wenn wir eine Entscheidung für die Gesundheit treffen? Was passiert denn dann eigentlich bei uns im Körper und über ihren Weg, vor allen Dingen mit ihrer ersten Reise in einen Ashram, was da so alles passiert, freue ich mich, heute mit ihr drüber sprechen zu dürfen in unserer Sendung freuen sie sich auch drauf. Hallo, Annette!

Annette Müller: Hallo, ich freue mich so sehr, wieder hier zu sein.

Corina Klein: Ich mich auch, und jedes Mal bringst du so wundervolle Geschichten mit, und auch immer wieder, belegt durch Studien und Bilder, und dass man wirklich sagen kann, okay, es ist einfach so, wir können jetzt, unser Weltbild müssen wir einfach jetzt auch mal neu ordnen, und ich freue mich heute besonders, über deinen Weg, noch mal mehr zu erfahren. Wir hatten zwar schon mal eine Sendung, dass du auch geprägt wurdest durch Unfall und wie du überhaupt auf den Weg kamst, Heilerin zu werden, und man sieht ja, du bist auf dem richtigen Weg, sonst wird nicht international Menschen anreißen, um von dir ausgebildet zu werden. Und dein Weg begann ja auch mit deiner ersten Reise, von der ich jetzt gerne auch viel hören würde.

Annette Müller: Hm, also, meine Spiritualität begann eigentlich schon in sehr jungen Jahren. Mein Papa hat mich zum Judo und zu Karate geschickt. Da war ich gerade mal sieben, und der Lehrer dort war eben, hat sehr viel mit Energie gearbeitet, und da, glaube ich, habe ich sogar das allererste Mal meditiert, und von daher gesehen war mir das Ganze nicht so sehr fremd. Kein Mensch hat zu dem Zeitpunkt darüber gesprochen. Ich hatte es dir persönlich schon erzählt. Ich bin in eine Hotel, Gastronomie groß geworden. Wir hatten internationale Gäste, deshalb vielleicht auch meine Weltoffenheit und mein Interesse an anderen Kulturen und anderen Sprachen. Und und dort, kann ich mich erinnern, war eine Frau dann da aus Frankreich, die mir gesagt hat, dass sie meditiert, und ich habe dann gesagt, das möchte ich auch machen. Sie sagt, dazu bist du noch viel zu jung. Ähm, ja, da war ich sehr jung, aber ich habe darauf bestanden. Ich möchte das jetzt gerne wissen, und dann hat sie mir gesagt, ja, dann kannst du diese Bücher lesen, dann hat hat sie mir das aufgeschrieben. Ich weiß noch, das war von Yogananda Paramahansa, – Worte des Meisters, und sag ich, ja, ich mach das, setze mich auf mein Rad, fahre dann hoch nach Kelheim Mitte, in die einzige Buchhandlung. Es war eher ein Schreibwarenladen, der ich nebenbei Bücher verkauft habe und sagt, dann bin dann mit einem, der sagt, das Buch möchte ich, nun guckt der Mann das Buch, oh, was ist das? Dann hat er so ein großes, ein ganz großes, dickes Ding davor sich legt, wo er dann eben so durchgeht, so diese ganz dünnen Blätter, und dann guckt er gesagt, ja, das habe ich nicht, das war es mit meiner Meditation. Später, zu dem Zeitpunkt war TM ganz, ganz modern, und dann hab ich den gemacht

Corina Klein: ist das Medizin oder…?

Annette Müller: transzendentale Meditation, und da musste dann meine Mutter noch unterschreiben, weil ich eben noch keine 16 war damit ich das überhaupt machen darf, und als ich dann reisen durfte, war ich sofort in einem indischen Ashram und da habe ich ganz tolle Erfahrung gemacht.

Corina Klein: Wie stellt man sich das jetzt vor? Ich war noch nie in Indien oder in einem Ashram. Ich würde da mal so gerne.

Annette Müller: Also, ich war dort in einem sehr strengen Aschram, sehr traditionell, Männer und Frauen ganz getrennt, mit sehr viel Arbeit. Das erste wegen war um 3:15 Uhr in der früh, ja, dann begannen die morgen Gesänge, dann hat hast du dein Frühstück bekommen, dann gab es den wunderbaren Indischen Chai, danach gab es im nächsten morgen Gesang, dann gab’s nochmal ein Frühstück, und dann hast du mit der Arbeit begonnen. Dann gab es mittagessen kurze Pause oder eben mittag Gesang, und dann gab’s noch mal Arbeit. Also, da machst du natürlich alles für die Gemeinschaft, also entweder Kochen oder essen, ausgeben oder Teller waschen oder Gartenarbeit, Gemüseanbau, also alles, was du dir vorstellen kannst. Und es ist ganz toll, weil du die Welt mit ihren Sorgen draußen lässt, und das heißt, du hast dort keinen Einfluss, der dich irgendwie indoktrinieren könnte. Also ist jetzt wurscht, ob du blond bist, ob du braun bist, ob du dicke Lippen machst, oder kleine Augen. Ich meine, wer da großen busen, schmale Teile oder einen dicken Bauch oder kurze Beine werde. Als Frau, als Jugendliche ist es nicht so einfach, diese ganzen geschönten, wunderbaren jungen Models in den Frauenzeitschriften zu sehen. Also, ich kann mich erinnern, dass das sehr belastend gewesen ist und ganz sicherlich zu meinem Selbstwertgefühl beigetragen hatte. Ähm, und ich hatte eben das ganz, ganz große Glück, dort auch sehr viel zu lernen, eigentlich nicht in dem Sinne, dass ich jetzt etwas, was ich noch nicht wusste, bekommen habe, sondern dass das, was mir aufgeladen wurde, einfach ablegen konnte. Das heißt, da bin ich dann viel mehr zu meiner inneren Mitte gekommen, weil eben die Äußerlichkeiten überhaupt nicht interessiert haben. Das ist sehr, sehr erleichternd, und dort war eben die Voraussetzung, dass du nicht krank bist. Du dürftest also nicht krank sein. Bist du krank geworden, musstest du den Aschram verlassen, und das war interessant, weil da war keiner, es war keiner krank, und ich war Jahre dort.

Corina Klein: Also Jahre,

Annette Müller: Jahre, ich war Jahre dort, ich war über drei Jahre dort

Corina Klein: echt ja, okay

Annette Müller: also nicht nur sechs Wochen oder so, sondern eben Jahre, und das allein da schon hab ich gemerkt, wie die Information der Software, das Programm der Krankheit uns dazu bringt, tatsächlich krank zu werden, weil wir es ja so lernen. Ja, und deshalb bin ich der Überzeugung, dass das Kranksein in uns, dieser Same des Krank, der Krankheit, dass der über die Information so in unser Bewusstsein, in unser Unterbewusstsein gepflanzt ist und dort eben dann sprießt und seine Früchte dann auch bringt in Form von allen möglichen Krankheiten. Wenn es anders wäre, dann wäre es nicht möglich, über andere Informationen, also die Informationen der Gesundheit, so wie wir sie eben im Heilen verwenden, dazu dient, dass die Krankheit den Körper verlässt. Es ist ja so, dass die Krankheit den Körper dann verlassen. Wie in dem Beispiel bei der in der anderen Sendung habe ich gesprochen über den Mann, der diese Rücken Op hatte, der eben von Roman lang in der Ausbildung auf Marlorca geheilt wurde und der eben gemerkt hat, wie seine Schmerzen diesen Schmerzpunkt, wo er operiert war, verlässt und danach links wandert und nach rechts wandert, und linke Schulter, rechte Schulter und schließlich das Bein hinunter und zum Fuß heraus, und der war dann schmerzfrei und konnte sich ohne Einschränken auch bewegen, was er vorher nicht konnte. Das ist natürlich alles dokumentiert, und das kann man sich auch im Internet, auf auf École San Esprit auf dem YouTube Kanal anschauen. Deshalb ist es meine Überzeugung, dass das ein Software Programm ist, was über das neue Programm der Gesundheit gelöscht werden kann und wir deshalb eben auch nicht krank werden müssen.

Corina Klein: Ich bin immer noch fasziniert von diesen drei Jahren im Ashram. Wie kannst du dir noch erklären, dass die Menschen sich natürlich, wenn, wenn das außen eine nicht mehr beeinflusst? Das sind ja eigentlich die Faktoren, die einen auch krank machen, oder?

Annette Müller: Ja!

Corina Klein: Und wenn das schon mal, oder was sind für dich in diesen drei Jahren die wirklich die Lebens Lehre gewesen, die dich jetzt in deinem Leben begleitet haben?

Annette Müller: Hm, Ähm, also, wie gesagt, die falschen Identifikationen einfach abzuwerfen und frei zu werden und zu mir selbst zu finden, zu einem Ursprung und zu einem großartigen göttlichen Menschenbild, das ist das wichtigste meiner Meinung nach. Was ich dort mitgenommen habe, ist wirklich diese Heiligkeit des Menschen, der Mensch als Verkörperung der Schöpfung, der Verkörperung des Schöpfers, wenn man mal so machen möchte, natürlich nicht in seiner Allmacht, sondern in der Unendlichkeit, nicht in der Quantität, allerdings in der Qualität. Also, wir sind im Kleinen genau das gleiche, was der Schöpfer im Großen ist, weil es heißt ja auch immer, wir sind Kinder Gottes. Das heißt, wenn wir Abkömmlinge sind, dann haben wir ja diese Qualitäten in uns. Aber das wird uns natürlich sozusagen abtrainiert durch die Information, du bist nichts, du kannst nichts, du hast nix, und du hast so funktionieren, und ja, du hast Karriere zu machen, und du hast dich nur dann gut zu fühlen, wenn du das und das erreicht hast und diese ganzen Verirrungen in der rein materiellen Welt.

Corina Klein: Hm, ja, auch in der Optik, wenn ich dann überlege, wie wir getrennt werden voneinander mit dem, da gefällt mir das nicht an dem, oder die Geschichten, also wirklich, wie wir überall diese Trennung bekommen, und eben auch dann die Trennung zu unserem Körper selbst, dass wir selbst unseren Körper gar nicht nicht mehr zutrauen, dass er selber in die Heilung kommt. Ich habe ja dann oft auch Gespräche mit Kranken, die sagen, nee, nee, das ist chronisch, das ist chronisch, da kann man nicht dagegen, machen, dass ist chronisch.

Annette Müller: Also weißt du, das tolle ist, wenn du das kannst, wenn du jemand heilen kannst, wenn du es tatsächlich kannst, dann kann der noch sehr, sehr von seiner chronischen Krankheit überzeugt sein. Das machst du einfach weg.

Corina Klein: Ja, das finde ich echt faszinierend.

Annette Müller: Weil das deine Geisteskraft kann, den anderen heilen, weil die Überzeugung der Krankheit etwas Schweres ist, ja, das ist dort unten, das ist schwer, das ist materiell, das ist unflexibel. Aber deine Überzeugung als Heiler oder besser gesagt, deine Fähigkeiten als Heiler, die schwingen hier oben, ja, und in dem Moment, wo dieses verdichtete System, was ja nur verdichtet ist, weil es seine göttliche Natur vergessen hat. Wenn das wieder daran erinnert wird, wer bin ich wirklich, dann macht es sofort auf, und man erlebt sich selbst auf einer anderen Ebene, und damit es ganz oft die Krankheit weg.

Corina Klein: Auch wenn der Patient erst mal gar nicht im Kopf bereit ist für Heilung?

Annette Müller: Das hat mir im Kopf gar nichts zu tun.

Corina Klein: Weil es gibt ja auch welche, die, die die brauchen, vielleicht die Heilung als Halt oder oder um Mitleid oder Aufmerksamkeit zu bekommen.

Annette Müller: die Krankheit? Wenn die dann halt weg ist, dann holt er sich halt ne Neue.

Corina Klein: Ja: Okay, das stimmt!

Annette Müller: Zudem, meine Güte, einfach nur Kühlschrank aufmachen, das falsche Essen schon hast es wieder, das ist überhaupt kein Problem.

Corina Klein: Ja, hast recht genau unglaublich, aber es wäre natürlich im höchsten, wohl wirklich der göttlichen Ordnung, dass jeder sich befreien kann von diesem Krankheiten.

Annette Müller: Ja, also, das ist mit ein Wunsch, den ich auch habe, und es ist auch immer wieder eine unfassbare Freude mitzuerleben, wie sich Menschen befreien davon und wie sie wirklich in ihre Kraft kommen, wie sie wirklich ihr Potenzial dann plötzlich leben. Und es ist auch ganz interessant. Ich habe jetzt letztens mit einer jungen Frau, die die Ausbildung gemacht hat, die jetzt auch als Assistentin bei mir mitgearbeitet hat. Die hat mir erzählt, wie es ihr vorher war und was ihr vorher von sich gedacht hat. Da hab ich sie angeschaut. Du, das kann ich mir nicht vorstellen! Da! Sie hatte irgendwie so das Gefühl gehabt, sie sei unwichtig, unwesentlich, überhaupt gar nicht. Ob sie jetzt da ist oder nicht, macht überhaupt keinen Unterschied, und das war so unglaublich, weil ich sie ja nur als strahlende, wirkungsvolle, charismatische Person, die anderen Menschen hilft, kenne. Ja, ich kenne ja das alte ich gar nicht mehr von dieser Frau.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Da war ich total überrascht, hab gesagt, ja, eigentlich hast du Recht, ich erinnere mich daran, dass ich auch mal so von mir gedacht habe, und ja, und hab mich dann eben sehr gefreut darüber, dass sie eben sozusagen zu ihren Flügeln gefunden hat und sie ausbreiten, mhm!

Corina Klein: So eine besondere Geschichte von dir fand ich auch, wie die Investigativ Journalistin, die wirklich beweisen wollte, dass das alles Humbug ist und nicht funktioniert, sich dann bei dir in der Ausbildung mit reingesetzt hat. Und…

Annette Müller: Ja, das war total toll zu sehen. Also erstens waren wir uns alle sehr amüsiert.

Corina Klein: Hat sie das eigentlich gleich gesagt? So, komm jetzt hierher, und ich werde jetzt beweisen, dass das hier nicht funktioniert.

Annette Müller: Ja, und dann war sie total überrascht, als ich sage, ja cool, das fand ich im geringsten: Oh Gott, was mache ich denn jetzt? Oder ich hab was zu verbergen? Oder sagt ja, gut, toll, ja, er hat gestaunt, die hat echt gestaunt, ja, das war sehr amüsant. Also, es war ein sehr schöner Kurs, eine sehr schöne Zeit, weil wir eben auch über die ganze Reaktion, also wir alle, die teilgenommen haben, haben über die Reaktionen von ihr eben auch sehr schmunzeln, sehr geschmunzelt. Das war schön, sehr schön, und sie hat ja ein Buch geschrieben. Sie hat das Buch geschrieben „amazinGRACE, die neue Dimension der Heilung“, und hat dort eben beschrieben, wie sie als Zweiflerin angefangen hat und durch welche, wie heißt das, Achterbahn der Gefühle Sie dann gelaufen ist und gesagt hat, nee, das kann doch eigentlich gar nicht alles sein! Und dann um Gottes, ich erzähl das jetzt niemanden, und wie sie dann eben sich gar nicht getraut hatte, als Heilerin zu arbeiten, wie sie dann ihren Durchbruch erlebt hat, und das ist schon ein ganz tolles Buch, wo man dann eben auch sehr viel lernt, warum man eigentlich heilen kann und wie das funktioniert.

Corina Klein: Cool, da freue ich mich drauf. Ich werde es mir auch durchlesen. Es ist so eine schöne Geschichte, vor allen Dingen aus diesen beiden Perspektiven. Noch mal sehen, du hast ja auch noch noch was dazu geschrieben.

Annette Müller: Ich habe also jedes Kapitel kommentiert und habe so ein bisschen Hintergrundwissen dazu geschrieben, zum Beispiel sehr viel über Karma. Was ist jetzt eigentlich kein arm, weil wir das ja haben? Das ist das Prinzip von Ursache und Wirkung, aber es wird halt eben als Schlagwort benutzt, und man weiß gar nicht, so, was damit wirklich gemeint ist.

Corina Klein: Ja, das war auch noch ein spannendes Thema für ein Interview.

Annette Müller: Spannendes Thema!

Corina Klein: Hm!

Annette Müller: Ja, ein sehr langes, tiefgründiges, trockenes, aber sehr spannendes Thema.

Corina Klein: Mhm super, gerade jetzt zum Thema Krankheit noch mal für unsere Zuschauer. Wir hatten gesagt, dass es auf jeden Fall wichtig ist, sich für Gesundheit zu entscheiden. Gibt’s noch was wichtiges, was du den Zuschauern mit auf den Weg geben möchtest? Zum Thema heute?

Annette Müller: Intention, der Entschluss ist wichtig. Wer nicht krank werden möchte, trifft den Entschluss: ich werde nicht krank. Unser Geist hat die Kraft dazu. Das beweist schon mal, dass jemand, es waren ja viele Leute im Ashram, ich war da nicht alleine, die gesagt hat, nee, ich werde nicht krank, weil sonst muss ich gehen, und keiner wurde krank, und eben auch zu begreifen, dass er einer Krankheit nicht nachgibt. Das heißt, wenn ich jetzt diese Information der Krankheit bekomme, dass man sagt: Stopp, ich nehme das nicht an. Ähm, ich kann ganz kurz ein Beispiel von mir erzählen, was ich glaube, was in meiner Heilung von dem Unfall mit der starken Halswirbesäulen Verletzung ein Moment gewesen ist, der eben auch dazu gedient hat, dass ich die Heilung gekommen bin und nicht in die Abwärtsspirale weiter. Der Arzt sagt mir, dein Atlas ist verletzt, der ist erstens gebrochen, und zweitens sind die Haltebänder da nicht mehr da. Ich müsse mir eine Wohnung im Erdgeschoss besorgen, die rollstuhlgerecht ist, weil das wird noch ganz schlimm werden.

Corina Klein: Das ist schon eine Intention!

Annette Müller: Da war ich total erschrocken. Das habe ich gemerkt, das ist mir fast das Herz stehen geblieben, und dann habe ich mit meiner Kraft gesagt, nein, nein, ich nicht. Und das war so stark, dieser Moment des Entschlusses, dass ich gesagt habe, nein, ich nicht. Das war aber wirklich so der Brustton der Überzeugung. Das war nicht nur, hoffentlich nicht oder so, sondern es war einfach dieser Entschluss. Nein, ich nicht, meine Intention. Ich glaube fast, dass diese Intention, dieser Moment, wo ich gesagt habe, diese Diagnose nehme ich nicht an, ja, hat nix mit mir zu tun, kommt an mich nicht ran. Ich gehe meinen eigenen Weg, dass das mit einem Grund gewesen ist, dass ich dann schließlich bei einem Heiler gelandet bin und auf diesem Weg des geistigen Heilens, des Heilens, dass ich die Kraft der Gedanken durch die Kraft des Geistes dann letztendlich gelangt bin. Ich glaube, das war mit so ein Wendepunkt, und das gebe ich Menschen mit auf den Weg. Wirklich intensive Intention in der eigenen Entschluss damit beginnt, ist, und das sagen auch ganz viele Menschen, sie treffen den Entschluss. Nein, hier ist das Software Programm zu Ende, und dann muss man sich dann natürlich rausarbeiten. Der eine, bei dem einen dauert es länger, bei dem anderen geht es ganz schnell. Aber wir beweisen es ja jeden Tag, dass es geht, und es gibt auch Menschen, die das beweisen, jeden Tag, dass es geht. Dann hört so viel von unheilbaren Krankheiten, die haben sich selbst geheilt.

Corina Klein: Ja, und du hast ja auch internationales Publikum, was wirklich anreißt, von dir ausbilden lassen möchte und dokumentiert, Studien, also, das ist wirklich…

Annette Müller: Bilder, Videoaufnahmen, vorher, nachher, viele, viele Berichte. Im Block stehen sehr viele Berichte drin. Ich hoffe, dass die medizinische Studie jetzt irgendwann dann veröffentlicht werden kann, wenn sich eben ein renommiertes Journal findet, dass er sich das autorisieren, die sich trauen, weil es nicht so einfach ist. Ja, ja, also ich meine, ich weiß nicht, wer es weiß, ob wer das weiß, aber Rupert Sheldrake war bei mir, und den habe ich geheilt.

Corina Klein: Okay

Annette Müller: ja, der hat eben auch in der englischen Ausgabe dieses amazinGRACE Buches geschrieben was wir dann in das englische übersetzt haben, dass eben die Erfahrung meiner Heilung ihm gelehrt hat, dass, wenn man einmal auf dem absteigenden Ast ist, dass es nicht immer nur abwärts gehen muss, sondern dass es wieder aufwärtsgehen kann.

Corina Klein: Schön, da ein sehr schönes LOB! Toll, wenn man sich jetzt nochmal damit wirklich auseinandersetzen möchte. Informationen, wo gibt es denn da die Möglichkeit?

Annette Müller: Unter www.san-esprit.de
Annette Müller: Dieses Buch ist natürlich toll „amazinGRACE“ also erstaunliche Gnade von Annette Bokpe und Annette Müller, „Die neue Dimension der Heilung“, und auf dem Blog findet man ganz viele Geschichten. Das ist das Tagebuch der Heilerschule.

Corina Klein: Schön, vielen Dank, liebe Annette, dass du heute wieder da warst, und ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit, viele tolle Klienten und neue Heiler.

Annette Müller: Vielen Dank es ist wunderbar! Vielen Dank für die Möglichkeit, ein Publikum zu erreichen, was sich für dieses Thema interessiert.

Corina Klein: Danke schön.

Annette Müller: danke!

Corina Klein: Liebe Zuschauer, ja, es kommt immer an den richtigen Empfänger. Jeder Gast, der hier ist, hat einen, ein Wunderwerk an Informationen, und eben auch gerade auf dem Weg der Selbstheilung, Selbstermächtigung haben wir heute hier ganz viel Tolles gehört. Weitere Informationen finden sie unter www. qs24.tv

Corina Klein: Ich bedanke mich fürs Zuschauen, wünsche ihnen eine wundervolle Zeit und bis bald! Tschüss!

 

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

Episode #004: Energetisches Heilen

Episode #002: In jedem steckt ein Heiler



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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseins Evolutionären Annette Müller sich im philosophischen Diskurs, Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer! Heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Haben Sie sich auch schon immer mal gefragt, ob sie in der Lage wären, sich selbst zu heilen? Und wenn man sich für das Thema Heilung interessiert, wer kann einem da am besten helfen? Und da haben wir heute die Expertin da, Annette Müller, wird ein ganz wundervolles Interview, und ich freue mich sehr, dass sie heute da ist. Bleiben sie dran!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette!

Annette Müller: Ja, vielen Dank, dass ich noch mal hier zu eurem tollen Publikum sprechen darf. Ich freue mich sehr auf die Inhalte heute wieder.

Corina Klein: Ja, und auch wir sind immer wieder dankbar, so wundervolle Gäste wie dich hier zu haben, vor allen Dingen, weil du ja einen wunderbaren Weg hattest, auch ein Buch dazu geschrieben hast und auch die erste stationäre Heilklinik in Deutschland gegründet hast. Und das finde ich so faszinierend. Vor allen Dingen, weil es ja auch so wundervolle vorher nachher Videoclips auch gibt, die wir auch schon auf deiner Webseite besichtigen konnten, und ich bin total fasziniert und natürlich extrem interessiert jetzt an dem Thema Heilung. Wie kann ich zum Heiler werden? Das brennt mir jetzt natürlich richtig unter den Nägeln.

Annette Müller: Ja, also, diese Clips sind natürlich toll, weil man da wirklich sieht, was alles möglich ist Und wir wachsen ja mit dem Programm auf, dass so etwas nicht sein kann.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Und hier sehen wir, dass sich dieses Vorurteil, mit dem wir herumlaufen die ganze Zeit, auflöst, wenn wir erleben, dass erstens Heilung möglich ist, was ja viele sagen. Ja, natürlich, ich kann da zu einem Heiler gehen und der hilft mir. Aber richtig spannend wird es dann, wenn die Menschen erleben, dass sie das selber können. Und das ist das, was ich eben auch mitentwickelt habe. Also aus der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen kam dann der Bedarf nach der Heilerschule und zwar sind Freunde von mir gekommen, die haben gesagt, was du da machst, das ist spitze! Wo hast du das gelernt? Das möchten wir auch. Dann hab ich gesagt, ja, man muss da zu dem Kurs, da fährst du nach Österreich. Dann musst du dahin in die Schweiz. Dann musst du da in der Festung nach Frankreich und dafür musst du nach Hawaii. Da sagen die halt, wir sind ein Ehepaar, wir sind berufstätig. Das können wir erstens von der Zeit nicht leisten und dann kostet das ja auch viel zu viel. Die ganzen Reisen, die ganzen Ausbildung, das Doppelte. Kannst du uns das nicht beibringen? Hab ich gesagt, hey, cool und dann habe ich überlegt und habe dann ein paar Wochen später angerufen, habe gesagt, ja, ich kann das und damit hat sich dann die Heilerschule gegründet. Also erst war der Bedarf nach der stationäre Klinik da und dann kam der Bedarf nach dieser Heilerschule. Und dann habe ich eben mit den Freunden und noch mit drei anderen Leuten, wir waren fünf, ganz am Anfang, die Ausbildung gemacht. Das waren mehrere Module und dies, das ganze Programm, was ich damals entworfen habe, das haben wir heute auch noch. Also, es war so fundiert und hat aufeinander aufgebaut und jeder, jeder, der an dieser Schule seine Ausbildung macht, kann heilen. Da führt kein Weg dran vorbei. Das ist absolut garantiert.

Corina Klein: Jetzt für diejenigen, Entschuldigung, jetzt habe ich dich gerade unterbrochen. Für diejenigen, die sich auskennen, welche Elemente integrierst du denn? Wir haben schon gehört: Hawai, Schweiz, Österreich, was ist da drin an an Tools, an Werkzeugen?

Annette Müller: Die Tools, die Werkzeuge also, die sind sehr umfangreich. Also, wir haben, ich möchte erst mal so bei dem Prinzip anfangen, warum das überhaupt möglich ist. Also, wir haben verschiedene Ebenen in uns. Wir haben den Körper. Der Körper verwirklicht unsere Wünsche in der Welt. Ja, also nur irgendwie meditieren und träumen und Tagträumen, das würde ich gerne machen. Das bringt uns nicht weiter. Wir brauchen unsre Füße, die uns tatsächlich Schritt für Schritt weiterbringen, damit wir in der Welt materialisiert wirken können. Also, wir wollen ja im Prinzip Gutes in die Welt bringen. Das können wir aber nicht, wenn wir selber schwach sind und leiden. Wir, ja, dass ich, wer bin ich, das drückt sich durch den Körper aus. Wenn ich jetzt nicht mehr bin, das heißt, wenn ich schlafe, dann kann ich auch nicht wirken, sondern ich wirke nur dann, wenn ich wach bin. Dann gibt es diesen schönen englischen Spruch, der heißt, sei die Art von Frau, die, wenn sie morgens mit dem Fuß aus dem Bett aufsteigt, der Teufel sagt, Mist, jetzt ist sie wach!

Corina Klein: Guter Anfang, also den merke ich mir!

Annette Müller: Also den finde ich so toll, weil du eben merkst, okay, jetzt bin ich da, jetzt habe ich Kraft, jetzt kann ich wirken, jetzt. Wo sind die Grenzen? Und das ist das, was eben in uns ist. Wir sind großartige potente Wesen, die unsere schöpferische Kraft in die Welt bringen können, wenn wir in der Lage sind, körperlich dazu. Und das ist eine geistige Einstellung, weil, es ist ja nicht der Körper, der, sozusagen urplötzlich krank wird und uns daran hindert, uns auszudrücken, sondern er wird durch eine innere Information nicht mehr fähig, sich auszudrücken. Und wir ändern diese innere Information. Das heißt also auf der energetischen Ebene, auf dem, was wir sind und wer wir sind, werden Veränderungen stattfinden, die uns zu unserem inneren reinen Kern bringen und dadurch, dass dieser reine Kern gelebt wird, drückt sich das in einem gesunden Körper aus. Also soweit erst einmal die Grundlage, wie wir heilen und warum Heilen überhaupt möglich ist. Ja, und dann haben wir natürlich ganz viele Tools, das heißt, wir haben dann eben auch Werkzeuge, mit denen wir diese Kraft anwenden.

Corina Klein: Also, ihr geht wirklich hin zu dem schönen? Ich kenne ja auch die Arbeit, wo man erst mal sagt: Okay, was war die Ursache? Da krustelt man dann in der Vergangenheit rum, man löst dann Muster, Blockaden und und und… und ihr seid wirklich alle Kräfte mobilisieren im Körper, alles, was es dazu braucht, um eben dieses positive Neue zu manifestieren. Ja!

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: So ist das.

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Gibt es immer noch auch, sagen wir mal, ich manifestiere mir jetzt irgendwas wundervolles, aber aber trotzdem, es ist wie so ein so ein Widerstand da. Durch vielleicht doch Glaubensmuster oder sowas, geht ihr noch darauf ein oder sind wir jetzt in der Transformationszeit, wo das das wegsprengt sozusagen?

Annette Müller: Ja, das ist individuell, ja also das ist individuell. Also, wir haben Teilnehmer in den Kursen, in der Ausbildung jetzt zum Beispiel eine ganz, ein, ganz tolles Erleben. Ich fahre mit meinem Auto, da steht Heilertage im Chiemgau dran. Also das ist das jährliche Festival, was wir also gemacht hatten. Und ein Mann kommt, dann spricht mich an und sagt, hey, was ist das? Da sage ich ja, ich gebe ihm eine Broschüre in die Hand und er bekommt dann auch zusätzlich noch eine E-mail von uns. Und zwei Tage später meldet er sich zur Heilerausbildung an, die genau einen Tag später beginnt. Also, das war wirklich wie organisiert. Und er hat nach Modul eins gesagt:“Das ist mein Weg, das ist meine Neugeburt.“ Der war so enthusiastisch, ein älterer Mann, 68, irgendwie sowas, und da hat man eben auch schon an der ganzen Ausstrahlung, ähm, die Veränderung gesehen. Dann aber war vorher so, er war sehr aufmerksam. Aber dann, nachdem diese zweieinhalb Tage vorbei waren, haben die Augen geglänzt, hat ganz tief geatmet, ganz frei, also fast so, als würde tanzen und du hast heute noch total begeistert. Also jetzt, ähm, schon zwei Monate her, der hat also auch die nächsten Module schon gemacht und ist nach wie vor genauso begeistert. Dann haben wir natürlich auch Leute, die brauchen ein bisschen länger. Aber die Chance, da wirklich aus der alten Hülle, dieser beengten Hülle rauszukommen, also die ist einmalig!

Corina Klein: Also wirklich so diese, diese Schlösser oder diese Fesseln, die man oft im Leben, auch manchmal spürt, die einen abhalten vor der, vor dem Glück im Leben.

Annette Müller: Da gibt es auch wieder so einen schönen Spruch: „Parat on the Pole who tight you.“ Das heißt Papagei, der du auf der Stange sitzt: Schau mal, du bist ja nicht angebunden, ja, keiner bildet sich fest. Aber er hat von Kind auf von klein auf gelernt, dass er von dieser Stange nicht runter kann, und deshalb bleibt er ohne Fessel dort. Und das ist so unsere Gesellschaft, das ist unsere, unsere Kultur, das ist auch bei einem einzelnen Menschen der Fall. Das fällt weg. Also da können wir wirklich unsere Flügel ausbreiten. Und das ist natürlich auch etwas, diese Lüfte sich dann zu, sozusagen zu erfliegen. Das ist natürlich auch nochmal wieder ein wunderschönes neues Thema.

Corina Klein: Was waren denn in deiner jahrelangen Erfahrung jetzt die unglaublich schönsten Momente? Wo also so Beispiele, ja, die Zuschauer lieben ja auch immer die Geschichte?

Annette Müller: Ja, also, man kann ein ganz tolles Beispiel nachlesen, und zwar hat eine investigative Journalisten an der Ausbildung teilgenommen mit dem Ziel, ich finde das Haar in der Suppe, also, ich nehme die auseinander. Ja, vor allen Dingen, weil sie eben auch sehr schulmedizinisch orientiert ist. Und die hat dann anschließend ein Buch geschrieben über die neue Dimension der Heilung, wo sie also beschreibt, wie es ihr gegangen ist, was sie vorhatte, was sich verändert hat, wie sie aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen ist, wie sie geweint hat, weil sie das Erlebte gar nicht fassen konnte. Und sie beschreibt dann eben so ihre Ausbildung, von Modul, zu Modul, zu Modul, was ihr so passiert ist und wie sie zweifelt und wie sie auch versucht, an diesem alten Bild festzuhalten, was dann aber gar nicht mehr geht, und das ist schon sehr spannend. Das heißt amazinGRACE, also erstaunliche Gnade, und so habe ich diese Heilmethode auch genannt.

Corina Klein: Aber was für ein Geschenk, dass so eine Kritikerin sich bei dir reinsetzt und darüber ein Buch schreibt. Ich meine, was schöneres gibt es ja gar nicht.

Annette Müller: Es ist total traumhaft! Ich würde es auch immer wieder machen, vor allen Dingen, es war eben auch so, es hat so für Spaß gemacht, wie sie da zwischen uns saß und die anderen Frauen drumherum. Die haben sich da so ein bisschen auf den Arm genommen und sagt, ja, das wird schon, das lernst du auch, und dann war sie so ganz grrrr, und dann war sie so ganz mmmmh.

Corina Klein: Ja, kommt alles hoch?

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Also du wirst ja wirklich also ich meine, du wirst natürlich in so einer Arbeit auch daran erinnern, dass alles in deiner Hand liegt, und ich denke, das ist so viele Menschen jetzt auch erstmal ne Challange, das auszuhalten, dass ich nicht das Opfer meines Lebens bin, sondern dass ich mir alles manifestiert und kreiert habe.

Annette Müller: Ja, damit ergeht, geht auch eine große Verantwortung einher, weil du ja nicht mehr sagen kannst, du bist schuld. Das ist ja sehr einfach zu sagen, du bist schuld. Also das haben wir ja auch so ganz gerne, die Verantwortung abzugeben. Wobei man natürlich sagen muss, natürlich können andere Menschen negativ auf uns einwirken. Natürlich gibt es Umstände, die uns auch begrenzen. Also, es ist nicht so, dass ich jetzt hier die physikalischen Gesetze ausheble, sondern das ist eben nach wie vor der Fall. Aber trotzdem diese Selbstbestimmtheit. Diese, ich kann das, ich mach das, ich bin das einfach. Ähm, also, das sehe ich auch in unserer Gesellschaft, dass das also immer mehr zum Tragen kommt, dass Menschen wirklich auch eine eigene innere Autorität haben, die sie sich auch nicht nehmen lassen. Und das gibt mir sehr viel Freude und sehr viel Hoffnung.

Corina Klein: Ja, wunderschön, also, man merkt das auch wirklich die, die Eigenverantwortung. Die Menschen sind reflektierter mit sich. Ich hatte jetzt auch letztens mit einer Therapeutin gesprochen, die sagt, es kommt jetzt immer mehr Menschen, die sagen, ich möchte jetzt hinschauen. Ich möchte die Tiefe jetzt erkennen und nicht mehr an dieser Oberfläche bleiben. Aber bei dir in der Heilarbeit gehst du gar nicht so oft die Themen ein, sondern es geht wirklich um um die Heilung, um die Heilenergie oder die Manifestestation. Gehst du mit dem Klienten dann wirklich in die Zukunft, gehst richtig so in die Bilder rein, wie es aussieht, wenn er läuft oder wenn der Körper schmerzfrei ist.

Annette Müller: Hm, das ist eigentlich oft gar nicht nötig, also wollen wir mal so sagen, nicht oft, sondern meistens nicht nötig. Wir haben dort eben dieses wirklich sehr berührende Video online, wo wir diesen Mann mit ALS haben. Der ist also im Rollstuhl gekommen bei uns. Es ist nicht behindertengerecht, also müssen die Leute Treppen gehen. Da ist er also die erste Treppe hochgekommen und konnte die zweite Treppe nicht hochgehen auf sein Zimmer. Also haben wir gesagt, okay, jetzt kommt er erst mal hier auf die Liege, und wir haben dann eben diese Aufnahmen gemacht, wie er sich auf diesen zwei Krücken Schritt für Schritt vorschleppt, weil es eben eigentlich nicht mehr geht. Und dann steht er von der Liege auf und geht ohne Krücken. Also, läuft ohne Hilfe. Und der Mann hat sensationelle Fortschritte gemacht und ist sofort wieder runtergefallen. Die Fortschritte waren sowas von atemberaubend, und das ist alles in sich zusammengefallen.

Corina Klein: Also es ja immer wieder zurückgefallen.

Annette Müller: Immer weider zurückgefallen in den alten Zustand, und dann hat er sich gesagt, ich glaube nicht daran, ich kann es nicht glauben. Und dann hat er sich die Videos angeschaut, wo er läuft, und hat damit versucht, sich umzuprogrammieren, weil er sieht ja, das Laufen ist ja genauso Realität wie das, was ich auf der anderen Seite erlebe. Er hat aufgegeben, hat gesagt, ich merke genau, wie mein Gehirn es nicht schafft, daran zu glauben. Der Glaube an diese Krankheit ist so viel stärker und ich merke, dass es genau daran liegt, dass ich immer wieder zurückfalle. Und er hat dann aufgegeben. Also, er hat dann auch noch ganz gut und auch viel länger gelebt als man eben das gesagt hat, aber im Endeffekt ist er dann eben dann doch von uns gegangen. Aber das, was eben für mich so toll ist, wenn diese Krankheit tatsächlich unheilbar wäre, wie man sagt,

Corina Klein: Da hätte er ja gar nicht aufgeben können…

Annette Müller: Hätte doch gar nicht aufgeben können. Und das ist doch der Beweis dafür, dass die geistigen Kräfte so viel mehr Macht über unsere Gesundheit und Krankheit haben, als wir kennen. Das beweist es!

Corina Klein: Wäre dann noch der Schlüssel vielleicht wirklich gewesen, dass er sich anschaut, warum er so an der Krankheit festhält? Welche Vorteile er dadurch vielleicht hat er schon?

Annette Müller: Das hatte er alles schon gemacht gehabt. Er hatte ja schon alles probiert.

Corina Klein: Also, dann dürfen wir einfach auch sagen, jeder hat seinen Seelenplan.

Annette Müller: Ja, das sowieso.

Corina Klein: Und ist dann einfach auch für dieses Leben dann halt dann erledigt für diese Aufgaben, weil, man halt eben diese, diese Lernerfahrung nicht nicht hinbekommt, dann nimmt man es halt dann vielleicht dann mit in die nächste Runde.

Annette Müller: Also, es ist ja nicht meine Aufgabe. Also ich sehe meine Aufgabe darin, zu heilen und nicht zu Urteilen. Ähm, das ist wie die Sonne. Die scheint, ganz egal, was derjenige denkt, wie der jetzt aussieht, in welchem Blatt der jetzt ist. Das ist einfach Heilung. Das ist wie die Sonne, die urteilt ja auch nicht. Aber die Menschen müssen halt sich in die Sonne begeben, um eben die warmen Strahlen abzubekommen. Und dann kann man sich ja entscheiden, mache ich, gehe ich den Weg weiter oder gehe ich ihnen nicht weiter. Aber es liegt nicht an mir als Heilerin zu sagen, nur dann, wenn du geheilt bist, ist das richtig. Ich freue mich über jeden Erfolg, ich freue mich über jede Heilung. Also, es ist noch nach wie vor so, dass ich manchmal, wenn es so schön ist, könnte ich springen wie ein kleines Kind vor lauter Freude. Das tue ich auch ganz oft. Und, aber ich bin nicht im Urteil. Das kann ich nicht sagen.

Corina Klein: Weil du hast nicht ins Ergebnis investiert, sozusagen.

Annette Müller: Also ich möchte das Ergebnis haben, was gibt, da freue ich mich von Herz drüber, weil es ja, weil das ist ja der Erfolg. Das ist mein Erfolg, deshalb tue ich es ja. Aber wenn es nicht funktioniert, so wie ich mir das Vorstelle, bin ich auch nicht traurig. Weil ich habe ja auch schon Hunderte, aber Hunderte von Erfolgen sozusagen in meinem Gepäck, was mich ja leicht macht.

Corina Klein: Ja, schön, hast du das gesagt! Wenn die Zuschauer jetzt wirklich sagen, oh wow, faszinierend! Sowas habe ich noch nie gehört! Wie, wie kann man jetzt von diesem Strauß an Informationen und Heilwissen profitieren oder sich informieren?

Annette Müller: Also, super toll ist eben, dieses Buch zu lesen von der Annette Bokpe, so heißt sie, Annette Bokpe. Ich habe da sehr viel kommentiert. Also ich hab nach jedem Kapitel einen Kommentar geschrieben, um das Ganze nochmal zu beleuchten, dem Ganzen ein Fundament zu geben, warum das jetzt so war, warum das jetzt so funktioniert hat und diejenigen, die es lesen, sind sehr begeistert von dem Wissen, was eben durch diese Kommentare dann eben auch noch vermittelt wird. Und sehr viele finden sich eben auch in der Annette Bokpe wieder, weil sie genauso denken. Also das kann ich empfehlen, das heißt „amazinGRACE – Die neue Dimension der Heilung“.

Corina Klein: Wunderschön! Super, dann freue ich mich auf weitere Interviews mit dir, und vielen Dank, dass du heute da warst, und für diese wundervolle, wertvolle Arbeit, die du hier in die Welt bringst.

Annette Müller: Wie schön, herzlichen Dank!

Corina Klein: Vielen Dank Annette. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Ich hoffe, Sie konnten auch wieder einiges mitnehmen von diesem wundervollen Gast. Wenn sie weitere Interviews sehen möchten, zu Annette Müller, dann gehen Sie gerne auf unsere Webseite www.qs24.tv. Da finden Sie viele weitere Interviews und die Kontaktdaten und Webseite, alles, was Sie benötigen. Vielen dank fürs Zuschauen! Bis bald, gute Zeit und Tschüss!

 

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Episode #004: Energetisches Heilen

Episode #001: Vom Schicksalsschlag zur Heilerin – Der Sinn des Lebens

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält? In Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Wir haben heute einen ganz besonderen Gast: Annette Müller. Sie ist Heilerin, hat die erste stationäre Heilerklinik gegründet, Autorin, hat einen eigenen Verlag, eine ganz spannende Person, und sie ist heute hier, um uns an ihrem eigenen Weg teilhaben zu lassen, wie sie dazu kam, diese wundervolle Arbeit in die Welt zu tragen, und ich freue mich sehr, dass sie heute da ist. Bis gleich!

Corina Klein: Hallo, liebe Annette!

Annette Müller: Ja, Hallo, ach, das freut mich so sehr, hier zu sein!

Corina Klein: Ich freue mich auch riesig, vor allem, weil ich das Thema liebe und ich auch in unserem Vorgespräch schon so viele spannende Geschichten von dir gehört habe, und freue mich jetzt richtig, dass wir in die Tiefe einsteigen können. Vorab mal, was hast du denn jetzt schon alles in deinem Heiler-Angebot drin? Weil es ist ja unglaublich viel, was da schon passiert ist in deinem Leben zu dem Thema.

Annette Müller: Ja, das stimmt, das stimmt, das ist wirklich sehr, sehr viel. Also, ich fange mal vor meiner sozusagen neuen Karriere oder vor meinem neuen Leben als Heilerin und eben auch als Gründerin der ersten Klinik für das energetische Heilen an. Also, ich war vorher sowieso schon Verlagskauffrau und hatte dann einen Autounfall. Das war im Mai 2004, da ist jemand über die rote Ampel gefahren, und ich bin eben gebremst in die Seite hinein, und es war so, dass mir eigentlich gar nichts passiert ist, vermeintlich, und ich dann aber kurze Zeit später jeden Morgen mit höllischen Kopfschmerzen aufgewacht bin, und das ging so weit, dass ich richtige Anfälle bekommen hatte. Also, man könnte das unter Umständen als epileptische Anfälle bezeichnen, was es dann aber nicht war. Ähm, mit dem Unfall hatte ich es erst noch nicht zusammengebracht, weil ich dachte, es ist nichts passiert, und Freunde von mir sagen, ja, das ist Migräne. Ich kenn da einen Migränespezialisten, geh da mal hin, Gott sei dank, und der hat mich dann nach vielen Monaten untersucht und hat dann festgestellt, nein, Migräne ist das nicht. Er hat auf eine Schleudertraumaverletzung getippt, bei der der Atlas, also beeinträchtigt wurde, und dann habe ich ein sogenanntes Bewegungs-MRT gemacht. Da wird also der Kopf so ganz überstreckt hingelegt, auf die eine Seite und dann auf die andere Seite, höllisch anstrengend, und dann sagte der Arzt, ja, also der Denz ist gebrochen und die Bänder sind gerissen. Also, das heißt, ich habe natürlich noch immer die Diagnose „tanzender Denz“. Das heißt also, der Kopf ist nicht mehr über Bänder mit der Halswirbelsäule verbunden, sondern ausschließlich über die Muskulatur. Und das ist der Grund dafür, dass ich morgens mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, weil ich die ganze Halsmuskulatur entspannt hatte im Schlaf und der Kopf sich verdreht hatte und dadurch dieser kleine Denz, der C2 und C1 verbindet, Rückenmarkkontakt bekommen hat. Das heißt also, es waren schon sehr, sehr schlimme Nervenschmerzen. Keiner konnte mir helfen. Ich hatte mich immer sehr für Alternativmedizin interessiert und hatte Koryphäen in meinem Freundeskreis, die sich natürlich bemüht haben, mir allerbestens zu helfen und mich aus dieser Situation herauszubekommen. Das hat aber leider nichts gebracht. Meine Mutter, die kam und hat irgendeine dubiose Fernsehsendung gesehen und meinte, du solltest es doch mal mit dem Heilen probieren, und ich meinte dann, da glaube ich überhaupt nicht dran. Ich glaube zwar, dass es das gibt, aber wenn dann irgendwo im Himalaya oder in einer Alpenhöhle oder sonst irgendwo, und solche Leute findest du ja sowieso nicht, und die findest du ganz sicher nicht in der Nachbarschaft. Also Hinz und Kunz, nein, das glaube ich nicht. Ich habe es dann selbst probiert, weil meine liebe Mama mich dazu gedrängt hat, und muss sagen, das war ein Moment, den ich nie vergessen werde, weil in dieser tiefen Not, wo gar nichts mehr lebenswert gewesen ist, nichts mehr lebenswert, weil ich hatte keine Lebensfreude, ich hatte keinen Sinn, ich hatte keine Aussicht auf Heilung, ich hatte keine Aussicht auf ein körperliches Wohlgefühl. Meine geistigen Kräfte haben nachgelassen, ich konnte nicht mehr schreiben, ich habe mich an einen Namen nicht mehr erinnert. Ich habe dann Leute auf der Straße gesehen. Ich wusste, ich kenne die irgendwoher, aber woher kenne ich die? Es war schrecklich, sogar soweit, dass ich meine Tochter beim Optiker vergessen habe. Ich bin einfach nach Hause gegangen, und ich wusste gar nicht mehr, dass sie existiert. Also, es war schrecklich. Ja, und da lag ich dann eben auf der Liege, und das war so, da war da irgendwas in der Luft, und dann waren wir irgendwie so, ach, jetzt ist irgendwas leichter geworden, und die Erleichterung, die ich gespürt habe, war minimal. Aber es war eine Erleichterung. Das war, was vorher überhaupt nicht möglich war, es sei denn, ich habe eine Schmerzspritze bekommen oder sehr starke Tabletten, aber das war so, da war ein kleines Lichtchen durch einen ganz, ganz dunklen, schweren Vorhang gekommen, und dann habe ich gewusst, den Weg gehe ich. Das war so klar, und dann habe ich eben eine Ausbildung nach der anderen gemacht, habe alles umgesetzt, wenn ich dann konnte, wenn es mir dann besser ging, was ich gelernt hatte, und da habe ich tolle Erfolge.

Corina Klein: Die Ausbildungen, die du begonnen hast, wie kann man sich das vorstellen? Waren das auch schon direkt Heilerausbildungen oder schamanische oder was hast du da gemacht?

Annette Müller: Nein, das waren Heilerausbildungen. Also, ich habe dann gefragt, wo gibt es hier welche, die ich aussuchen kann? Wer kann mir weiterhelfen? Ich habe dann gefragt, wo hast du deine Kunst gelernt? Und viele haben dann gesagt, ja, ich habe diesen Kurs gemacht, ich habe jeden Kurs gemacht, ich bin in dieses Land gefahren, bin in jenes Land gefahren, und dann habe ich gesagt, das mache ich auch.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Und so bin ich dann sehr viel rumgekommen, habe also sehr, sehr viel erlebt und erfahren, und das Wichtige ist natürlich, das in die Praxis umzusetzen, denn reines, trockenes Wissen mag vielleicht irgendwie erhellend und erhebend sein, aber es kommt eben auf die Realität an, das wirklich umzusetzen. Und das habe ich dann auch gemacht. Und ja, das war also der Beginn des Ganzen. Ich hatte also sofort eine sehr gut gehende Praxis. Dann hatte ich Anfragen, dass Leute gerne mehrere Tage gekommen wären, und die hatten dann eben auch in den Hotels übernachtet und sind zwei- oder dreimal am Tag zu Heilsitzungen gekommen, und dann wurde uns bewusst, dass du einfach eine Klinik brauchst. Und dann habe ich die erste Klinik, die erste stationäre Klinik für das energetische Heilen hier in Deutschland gegründet, und soweit ich weiß, ist das noch immer die Einzige, also wirklich ein wunderbarer Erfolg, und das hat sich rumgesprochen. Leute kamen aus Rumänien, Österreich, der Schweiz, Belgien, sogar aus Hawaii, um dort Heilung zu finden, und wir hatten super, super Erfolg. Und weil das alles so spannend ist, habe ich ein Buch geschrieben, das heißt „Ich geh den Weg der Wunder“. Das ist also mein erstes Buch. Ich schreibe gerade am zweiten, also an der Folgegeschichte, und da beschreibe ich ebenso, wie es weitergegangen ist, weil es etwas ist, was mich total verwundert, und das Staunen und das Wunder begleitet mich seitdem.

Intro: Führst du die Klinik dann alleine? Wie kann man sich das vorstellen?

Annette Müller: Ähm, ja, also jetzt haben wir natürlich Einschränkungen, das ist ganz klar. Aber ich hatte zu Hoch-Zeiten 18 Personen, die dort gearbeitet haben: Okay, Heiler, von mir selber ausgebildete Heiler, ganz wichtig.

Intro: Super! Echt beeindruckend und der ganze. Du hast ja noch mehr gemacht. Ja, du hast ja auch noch Retreats, oder du hast noch ein Buch geschrieben in Indien.

Annette Müller: Ah, du meinst „Heiler ohne Grenzen“? Genau. Also, es hat eben eins aufs andere aufgebaut. Also, der Bedarf kam. Es wurde etwas an mich herangetragen, und ich sagte, ja, mache ich super, ist eine schöne Idee, und ich finde das so wunderbar, wenn man Ideen hat und dann eben auch die Möglichkeit, das umzusetzen und einfach zu probieren, und da gehört eben der Mut dazu. Und ich würde gerne den Zuschauern jetzt auch sagen, wenn ihr eine Idee habt, probiert das umzusetzen, und zwar mit dem Bewusstsein, ich mache jeden Fehler, der notwendig ist, bis ich den Erfolg habe, und diesen Mut hatte ich. Ich habe gesagt, ich probiere das jetzt einfach. Wenn es nicht funktioniert, dann mache ich irgendwas anderes, und das ist so wichtig, diese Fehler nicht als tatsächliches Versagen zu sehen, sondern einfach als Möglichkeit, weiterzuwachsen.

Corina Klein: Gerade viele, die jetzt so Respekt haben vor diesem Wandel, da gibt es ja welche, die Argumente bringen, ja, aber man hat ja doch seine Verpflichtung und ist so in seinem Beruf gefangen und spürt allerdings, dass die Seele nach einem anderen Weg ruft. Ja?

Annette Müller: Ja, also, ich erinnere mich jetzt wieder an diesen Autounfall, der also wirklich eine absolute Disruption war. Mein Leben war vorbei. Ich hatte ja gar keine Wahl. Aber wenn ich das jetzt nochmal machen würde, ich würde diesen Weg nicht nochmal wählen. Ich würde sagen, bevor das Leben mich in eine Veränderung zwingt, dann mache ich das, dann mache ich das doch lieber freiwillig. Ähm, und nochmal so einen Leidensweg zu gehen, also da…

Corina Klein: Was waren denn vor dem Unfall die Signale, die du nicht wahrgenommen hast?

Annette Müller: Das waren überhaupt keine Signale, also da müsste ich erst drüber nachdenken. Das habe ich noch nicht gemacht.

Corina Klein: Weil irgendwo führt uns das Leben ja, doch eigentlich immer, und so ein Unfall ist ja schon etwas Einschneidendes, wo man im Nachgang schon auch sagt, ja, wenn ich ehrlich bin, einen Teil in mir wollte wirklich nicht mehr diesen Weg weitergehen und hat eigentlich den anderen Weg schon gezeigt.

Annette Müller: Nein, das kann ich von mir gar nicht sagen, auch wenn ich diese Frage oft gestellt bekomme. Da kann ich mich nicht finden.

Corina Klein: Also ging wahrscheinlich wirklich diese Motivation, sich zu heilen, über diesen eigenen Schmerz. Dafür war der Unfall dann da, nicht um dich auf den Heilerweg im Vorfeld schon zu bringen, weil da die Motivation ja gar nicht da war, sondern aus dem eigenen Leid heraus diese Ohnmacht zu spüren, diese Verzweiflung. Keiner kann einem helfen.

Annette Müller: So ist es. Also so würde ich nie wieder wiederholen, auch wenn man sagt, ich bin jetzt dadurch gesegnet. Ich erlebe es täglich, dass Menschen dieses Leid nicht brauchen, und ich bin der festen Überzeugung, dass es kein Leid braucht, um ein großartiges Leben zu führen. Also das glaube ich einfach nicht, weil wir Menschen haben so ein wunderbares Potenzial in uns, uns selbst zu entfalten. Wenn wir den Mut dazu haben, das zu tun, und je höher die Ambition ist, umso größer kann auch dein Leben werden, umso wundervoller und gebender für andere Menschen.

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Ja.

Corina Klein: Wie kann ich mir denn so einen Tag oder Tage bei dir vorstellen? Also wenn ich jetzt wirklich sagen würde, ich habe eine Krankheit oder ein Symptom, wie würde so etwas ablaufen?

Annette Müller: Ähm, du kommst in die Klinik, weil du gesund werden möchtest. Wir schauen nicht nach der Ursache, sondern wir schauen nach dem Wunsch, den der Klient hat, hin zum Positiven. Die Ursache ist uns eigentlich egal, weil wir an der Ursache ja in dem Sinne gar nichts mehr ändern können, weil diese Ist-Situation schon sozusagen in Stein gegossen ist. Wir sind ja hier jetzt schon im Ist-Zustand. Man kann sich das ungefähr so vorstellen: Der Baum ist gewachsen, wir haben hier diese knorrige Eiche, und an der knorrigen Eiche können wir jetzt nichts mehr ändern. Aber die wird sich ja dann in Zukunft weiter verändern, das heißt, sie wird ja noch weiter wachsen. Da werden ja noch Möglichkeiten sein, darauf hinzuarbeiten und um etwas zu verändern, und wir verändern sozusagen die Information der Zukunft. Ja, also, wir ändern das, wo das jetzt hingegangen wäre. Das bekommt ganz andere Bahnen, das wird in andere Bahnen gelenkt, die Weichen werden anders gestellt, und man wird wieder gesund. Das heißt also, von dem jetzigen Zustand, von dem jetzigen Ist-Zustand, wird eine neue Zukunft gemacht, und diese Zukunft ist eventuell in vier Wochen da, eventuell in einem halben Jahr da, aber meistens ist sie sofort da, sodass der Mensch sofort die Erleichterung verspürt. Also, wir haben ganz viele Filmchen im Internet, wo wir also vorher-nachher-Aufnahmen gemacht haben mit dem eigenen Handy oder mit dem Handy von unseren Klienten, und da sehen wir tatsächlich Leute, die nicht laufen konnten, die gehen auf die Liege und stehen auf und können laufen, können wieder die Treppen gehen, sind schmerzfrei, haben wieder jugendliche Spannkraft, fühlen sich zehn oder 20 Jahre jünger. Also, das ist das, was wir eigentlich erwarten, und wenn das mal nicht passiert, sind wir eigentlich überrascht. Wir sind also nicht von einem eventuellen Heilerfolg überrascht, sondern dann sagen wir, dann müssen wir schauen, was machen wir als Nächstes, und wir haben einen großen Werkzeugkasten, den wir anwenden können, wenn das Einfache noch nicht ausreichend ist.

Corina Klein: Wenn ich jetzt so die letzten Jahre Revue passieren lasse, gerade auch bei Fortbildungen, bei denen ich war, Heilerausbildungen oder systemischen Aufstellungen, siehst du auch eine Entwicklung, dass man früher viel länger im Drama verharrt hat oder viel mehr Zeit investieren musste, um diese Heilungswege zu gehen in unserem Breitengrad? Ich denke, Urvölker waren da eher schon klarer und schneller unterwegs, und dass gerade ein Wandel stattfindet, dass Heilungen und Manifestationen schneller funktionieren.

Annette Müller: Das sehe ich auf jeden Fall, also dieses morphogenetische Feld der Information. Das ist schon sehr stark geworden meiner Meinung nach, und das liegt auch daran, dass viele die Heilung bei Esoterikern, Spirituellen oder in außergewöhnlichen Methoden gefunden haben und das weitererzählen. Die Leute sprechen drüber. Ganz am Anfang, als ich angefangen hatte, fragten die Leute nach dem Hintereingang, damit niemand sie kommen sieht. Eine Frau aus dem Dorf Frabertsham, wo diese Klinik ist, kam extra mit dem Fahrrad, damit niemand das Auto sieht, aber der Wirt sah das Fahrrad immer und sagte, ja, ich sehe doch dein Fahrrad immer, das sehe ich doch, du bist doch dort! Das war sehr lustig.

Corina Klein: Ja, das sind Menschen, die suchen sich dann auf jeden Fall ihren Weg der Heilung. Wir hatten auch im Vorgespräch von Menschen gesprochen, die noch nicht so bereit sind für Heilung, die dann vielleicht auch von Partnern oder der Familie mitgezogen und getragen werden. Macht so etwas überhaupt Sinn?

Annette Müller: Also, ich finde, es macht total Sinn. Diese Skeptiker machen mir Spaß, denn wenn jemand kommt und sagt, ja, ich weiß, du kannst mich heilen, ich lege mich hin, damit habe ich gerechnet. Super! Danke! Bis zum nächsten Mal! Da fehlt mir dieses Staunen, da fehlt mir dieses Wunder, da fehlt mir dieser Respekt. Aber wenn da jemand kommt, der sagt, nein, das kann doch jetzt nicht sein!

Corina Klein: Mhm.

Annette Müller: Ja, wie funktioniert so etwas? Da weiß ich, da entfaltet sich das Bewusstsein. Da ändert sich etwas im Denken. Der Mensch sieht die Welt anders, da beginnt die Menschheit anders zu sehen, und das ist das eigentliche Ziel, mein großes Ziel hinter dem Ganzen. Es ist mir ein großes Anliegen, dass ich das Bewusstsein der Menschen für ihre eigene Größe entfalten kann. Wir sind keine kleinen, hilflosen Opfer, die Angst vor allem haben, die im Leben nicht stehen können, die wissen, dass sie im Alter krank werden und dann sterben oder ins Altersheim kommen oder ähnliches. Diese Zukunftsaussichten, die uns hier als Information immer eingebläut werden, sind grauenhaft, aber das stimmt doch alles gar nicht! Wenn dann so jemand kommt und das erlebt und sagt, ja, jetzt ist mein Leben auch anders!

Corina Klein: Ja, dann hast du sozusagen den Zauber einfach in die Menschen gestreut, damit sie nicht mehr unten gehalten werden. Unterhaltungen, die wir kriegen es ja auch noch sagt, ja, es ist ja nicht so, als würde man ein Geheimnis daraus machen. Umso schöner, dass es Menschen wie dich gibt. Ich freue mich sehr, dass du heute hier warst, und bin beeindruckt von deinem Weg. Ich freue mich auf weitere Interviews mit dir.

Annette Müller: Vielen Dank. Ich freue mich auch sehr. Ach, ich habe noch so viel zu erzählen. Ich freue mich auch sehr. Das ist so spannend.

Corina Klein: Ja, bis bald.

Annette Müller: Bis bald!

Sie möchten sich lieber das Live Interview ansehen? Hier finden Sie alle Videos aus der Reihe „Sinn des Lebens“ mit Annette Müller und weiteren Gästen im QS24 Gesundheitsfernsehen.

Episode #42 Der Unermüdliche möchte den Unterschied machen

Episode #42 Der Unermüdliche möchte den Unterschied machen

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Der Unermüdliche möchte einen Unterschied machen – darin sind sich Annette Müller und ihr Gast Harry Flint, Gründer und Geschäftsführer der Kommunikationsagentur link instinct, einig. Aber was genau treibt den Unermüdlichen an? Was ist das Motiv, das ihn beständig am Ball bleiben lässt? Ein Faktor für die Unermüdlichkeit ist die Frequenz: Je öfter jemand etwas tut, desto effizienter kann er es schlussendlich erledigen.
Was aber passiert, wenn man unterwegs müde wird? Woher weiß man, wann man in eine Sackgasse geraten ist und es besser wäre, umzukehren? Und woher, dass man in einem anderen Fall nur zwei Meter vom Ziel entfernt ist und es sich deshalb lohnen würde, sich weiter durchzubeißen? Und hat Unermüdlichkeit vielleicht auch Schattenseiten? Vergisst man nicht manchmal einfach den Moment in der Unermüdlichkeit, um das zu genießen, was man erreicht hat? Wer kennt das nicht: Man hält nicht mal inne sondern ist schon wieder beim nächsten Schritt und kann sich gar nicht über das Erreichte freuen. Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es in der aktuellen Folge der „Gedanken zur Menschlichkeit“.

Annette Müller: Der Unermüdliche. Der Unermüdliche möchte den Unterschied machen. Herzlich Willkommen zu unserem heutigen Podcast. Ich zähle mich zu den Unermüdlichen. Ich möchte einen Unterschied machen. Würde mich sehr freuen, wenn ich auch bei Ihnen, liebe Zuhörer, einen Unterschied machen könnte. Und hier in dem Podcast heute, in der heutigen Folge, habe ich zu Gast: Harry Flint. Harry Flint – nehme ich an – gehört auch zu den Unermüdlichen. Lieber Harry, würdest du dich bitte kurz vorstellen?

Harry Flint: Hallo. Danke Anette, dass ich da sein kann. Ich glaube, ich bin unermüdlich. Das sagt nicht nur manchmal meine Frau, das sag ich mir auch manchmal selbst – und meine Kunden sagen mir das. Ich bin Gründer und Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur mit dem Namen link instinct. Und ich kümmere mich darum, dass Menschen mit ihrer Meinung, mit ihren Botschaften besser gesehen und besser gehört werden. Und dabei muss man schon sehr unermüdlich sein, damit die Botschaften auch immer ankommen.

Müller: Ja, da sind wir uns ja jetzt einig, dass über Unermüdlichkeit Dinge in die Welt kommen. Die Frage ist nur eben auch: Möchten wir einen Unterschied machen? Liebe Zuschauer, wenn Sie unermüdlich sind – möchten Sie dann einen Unterschied machen? Und wenn ja, welchen? Also ich bin mir meiner Motivation schon sehr bewusst und ich liebe meine Motivation. Meine Motivation ist es, das Bewusstsein der Menschen auszudehnen. Ein Bewusstsein zu schaffen für Dinge. Für unsichtbare Dinge, die geistigen Dinge. Die Dinge, die hinter den Dingen versteckt sind und die uns motivieren und treiben. Lieber Harry, ich freue mich, dass du heute hier bist. Vielen Dank fürs Dabeisein. Was möchtest du erreichen? Was ist deine Motivation dabei? Deine ganz persönliche Motivation, unermüdlich zu sein?

Flint: Ich glaube, das sind die Botschaften meiner Kunden, meiner Menschen, mit denen ich arbeiten kann. Ich liebe es, den Menschen dabei zu helfen, die Dinge, die sie einzigartig machen, zu erkennen und auf eine Kommunikationsreise mit ihnen zu gehen. Wie können sie das, was sie ausmacht, so transportieren, dass sie ihr Gegenüber, das sie erreichen möchten, auch adressieren und erreichen. Da braucht es schon Mut, da braucht es Energie, da braucht es viel Einsatz. Und es braucht auch viel Wiederholung, damit das passieren kann. Der ein oder andere streckt vielleicht zu früh die Segel und ich glaube, Unermüdlichkeit ist da ein ganz positiver Effekt. Man muss es einfach stetig und redlich tun. Und dann ist man, positiv gemeint, unermüdlich.

Müller: Und ich nehme an, mich kennend und dich langsam kennenlernend: Das hat auch etwas Ansteckendes, diese Unermüdlichkeit. Das heißt, wenn da einer schlapp macht, sagst du: Okay jetzt mach mal bitte weiter. Also nicht kurz vor dem Ziel aufgeben. Jetzt hat man schon so viel investiert und man ist zwei Meter vor der Ziellinie. Man sieht sie allerdings nicht und sagt dann: Och, ich habe es bis hierher nicht geschafft, jetzt gebe ich auf. Dabei ist die Ziellinie so kurz davor, überschritten zu werden, und man merkt erst dann, wenn sie tatsächlich erreicht ist, dass man sie erreicht hat.

Flint: In der Tat. Ich glaube, dass das Spielfeld, wo man Einsatz zeigen kann, sehr groß ist. Und wenn man was tut, was man mag, und wenn man mag, was man tut, dann kann man es auch mit einer höheren Wiederholfrequenz machen. Man kann es häufiger tun. Ein Faktor für die Unermüdlichkeit ist ja Frequenz. Je öfter ich es tue, desto effizienter kann ich es in der Zeit machen. Und wenn ich das so anschaue, dann sind die Menschen in ihrer Kraft gerne sehr aktiv, die etwas tun dürfen, was aus ihrem Inneren heraus passiert. Und da helfe ich den Menschen, das zu entdecken. Dass sie möglichst das transportieren, was sie auch ausmacht, und dann ist diese positive Unermüdlichkeit eine Energie, die frei wird, und dann geht es auch leichter von der Hand. Und ja, da kann man den Menschen wirklich leicht helfen, denn da begeistert man sie, viel, viel mehr tun zu wollen, als sie sich bisher vielleicht zugetraut haben. Weil sie dachten, sie schießen an etwas vorbei. Und ich helfe so ein bisschen, die Waffe der Kommunikation zu laden und vielleicht mit einem neuen Visier auszurichten. Damit das Ziel dessen, was man tut, besser ins Visier passt.

Müller: Waffe der Kommunikation. Das klingt mir nach einem Podcast-Titel, lieber Harry. Sehr poetisch ausgedrückt. Was motiviert mich dabei, unermüdlich zu sein? Also für mich ist es: Spaß, Freude, Erfüllung, schöpferisch tätig zu sein. Zu wachsen. Neugierde. Mehr zu wissen. Mich ausdrücken zu können. Mich zu spüren, andere zu spüren. Eine Gemeinsamkeit zu spüren. In Ekstase zu geraten vor Freude, wenn einem etwas gelungen ist. Aufgrund dieser Freude, aufgrund dieser Motivation noch höher zu springen. Für mich ist es keine Waffe, sondern für mich ist es eher so etwas wie Sport. Ja, das klingt alles ganz wunderbar und schön. Nur was passiert, wenn wir dann müde werden? Also müde werden wir, wenn wir Tätigkeiten nachgehen, die uns nicht befriedigen. Die uns nicht zum Ziel führen. Und wann wissen wir, wann wir in eine Sackgasse geraten sind und es ist besser wäre, umzukehren? Und wann sind wir diese zwei Meter vor dem Ziel? Ich denke mal, das ist etwas, was viele Hörer auch beschäftigen wird. Wenn man in einer Krise sich befindet und bestimmte Dinge in Frage stellt. Lebensziele. Vielleicht auch das ein oder andere erreicht hat, aber doch sich dann doch nicht so fühlt, wie man es sich erhofft hat. Was dabei herauskommt in der Vorstellung – was sagst du dazu?

Flint: Du hast vieles meiner Antworten in deiner Fragestellung erwähnt. Der Sub-Titel dieses Podcasts „Der Unermüdliche, der möchte den Unterschied machen“ hängt ja damit zusammen, dass derjenige, der einen Unterschied machen möchte, auch sehen muss, wo Unterschiede sind. Wenn ich jetzt immer mit allen laufe in meinem Leben… Ich meine, du hast das Beispiel Sport genannt. Das finde ich klasse. Das entspricht auch meiner sportlichen Vergangenheit. Dann haben viele das Mannschaftsziel. Das ist gut. Weil eine Mannschaft kann immer gemeinsam mehr erreichen. Aber der Spielführer, der berühmte Beste im Team, den es ja in jeder Sportart geben kann, der macht dann den Unterschied, wenn er irgendetwas von all den guten Dingen anders sieht und tut. Er muss sich unterscheiden. Er macht den Unterschied. Das ist der, der im Fußball den Elfmeter schießt. Das ist der, der im Handball den Siebenmeter wirft. Das ist der im Basketball, der den Ball haben will, wenn es in der sogenannten Crunchtime darum geht, den einen Punkt zu machen. Der traut sich zu, diesen Ball zu nehmen, um den zu spielen. Der will den Unterschied machen. Der trainiert genauso oft und so viel wie die anderen. Der hat ein ähnliches Fitnessniveau wie die anderen, würde man annehmen. Es scheint aber so, dass meistens Fleiß Talent schlägt im Sport. Der nur Talentierte kann nicht so lange an der Spitze bleiben wie der Fleißige. Weil der kann sich da hinarbeiten. Das hat man in der Formel 1 jahrelang Michael Schuhmacher nachgesagt. Der wäre unermüdlich. Der würde den Unterschied machen. Der hat wie kein Zweiter vor ihm die Motorenkunde, die Fahrwerkskunde, die Ingenieursseite des Automobilrennsports verstanden. Man sagte, er konnte quasi mit den Pobacken das Auto lesen, lieben und lenken. Er konnte Dinge zurückspielen an die Technik, was die an den Werten, in den Monitoren sahen. Der hat etwas anders gemacht wie andere bis dato. Formel-1-Piloten, die vielleicht im Gokart noch schneller fuhren wie er. Und ich komme für mich zu der These, dass wenn du einen Unterschied machst, du anders auf die Dinge gucken kannst, vielleicht sogar musst. Wenn du dich zurückstellst. Schaust: Was machen alle anderen gleich? Und was kannst du noch tun? Entweder für die Mannschaft oder für dein Tun, dass etwas entsteht, was dem Ganzen Mehrwert gibt. Und unermüdlich muss man schon sein, denn wenn du mit allen anderen ja mitläufst, mit allen anderen trainierst, mit allen anderen zur Arbeit gehst von 9 Uhr bis 17 Uhr, dann musst du ja der sein, der um 18 Uhr noch da ist, um dieses eine Thema zu bearbeiten, was die anderen vielleicht gar nicht angefasst haben. Und ich glaube, das ist eine Naturell-Geschichte. Du sprichst davon, dass du durch die Welt reist, dass du gerne Menschen erkennst. Dass du gerne Gespräche führst. Dass du hinter die Seelen guckst. Dass du sphärisch denkst, und ja, dann bist du eigentlich unermüdlich, weil das braucht Zeit, oder? Das braucht Empathie. Du musst dich auf diese Menschen einlassen. Einfach nur hinfahren in so ein Land, mit Menschen nur sprechen, reicht da nicht, um sie zu erkennen. Dein Podcast. Die vielen Episoden, die ich angehört habe, zeigen, dass du hinter Menschen schaust. Dass du hinter Gedanken schaust. Und deswegen gibt es ja deine Gedanken zur Menschlichkeit. Was ja eigentlich unermüdlich positiv ist.

Müller: Ja vielen Dank für dein Lob. Das freut mich sehr. Ich möchte gleich nochmal zu diesem besonderen Rennfahrer wieder zurückkehren. Und mir das jetzt vorstellen, wie der mit seinem Hintern das Auto steuert. Das ist ein sehr lustiger Gedanke, der aber auch wieder in die Tiefe führt, weil mich das schon so ein bisschen an das morphogenetische Feld erinnert, das entsteht, wenn wir mit etwas verschmelzen. Ja, wenn er mit dem Auto verschmilzt und eins wird, dann steuert er das Auto rein intuitiv über seinen Willen und über seine Gedanken. Da wären wir dann auch wieder bei dem Gedanken an den Transhumanismus. Ja, wo wir also in Zukunft irgendwann mal einen Chip eingepflanzt bekommen ins Gehirn und wir über diesen Chip dann über unsere Gedanken die ganzen AI, also die Artificial Intelligences, steuern können. Das ist ja ein großes Ziel der Wissenschaft gerade. Wenn wir allerdings unser Bewusstsein derart erweitern, dass wir mit allen Dingen, mit unseren Tätigkeiten und mit unseren Zielen so verschmelzen können wie in diesem Fall der Fahrer mit dem Auto, haben wir die Technik gar nicht mehr nötig. Und das sehen wir auch im Mannschaftssport. Im Mannschaftssport, wenn alle zusammen sind, entsteht ein Flow, es entsteht ein morphogenetisches Feld und es entsteht tatsächlich das Gefühl, jeder ist mit jedem verbunden und jeder weiß schon den nächsten Schritt von dem anderen, bevor er ihn überhaupt getan hat, und dann wird diese Mannschaft großartig. Oder beim Golfen. Beim Golfen erleben wir das auch, dass wir, wenn wir unermüdlich geübt haben, dann tatsächlich mit einem Schlag das Unmögliche vollbringen können. Dass dieser Ball über mehrere Hindernisse sich drei Mal um das Loch schlängelt und dann irgendwie wie mit Zauberhand in dieses Loch hineingesteuert wird. Als sei das magnetisch. Also das ist ja schon ganz was Hochspirituelles und Magisches und was Übernatürliches, was wir in solchen Momenten auch erleben und bewerkstelligen können.

Flint: Wir kennen das aus so vielen Bereichen. Vielleicht kann jeder mal beim Zuhören an eine Person denken, die ihm unermüdlich vorkommt. Das kann die Kindergärtnerin sein, die immer da ist. Morgens und bei Abholung der Kinder damals. Das kann die Krankenschwester sein, die in der Pflege irgendwie immer die hütende Hand hielt. Das kann die Mutter sein, oder? Wie hat sie das eigentlich geschafft? Immer wusste, was wir an der Wunde, an der Seele, an der Haut oder in der Schule hatten. Sie hat irgendwie immer gespürt: Da ist was. Sie war unermüdlich in der Lage, durch ihre viele Schaffenskraft als Person fast schon vorhersehen zu können, und was du da grade beschreibst ist interessant. Weil dieses Feld, was sich dann auftut, und auch den Begriff Magnetismus finde ich statthaft, denn du ziehst Bestimmtes magnetisch an, wenn du unermüdlich in einer Sache deinem Umfeld entgegentrittst. Weil du ja so häufig mit deinem Thema auftrittst, dass du natürlich auch die Menschen häufiger triffst, die auf dein Thema korrespondieren. Und wenn man aus dem Aspekt mal auf die Unermüdlichkeit schaut, ist das ja auch pure Logik. Je öfter ich von einer Sache spreche, je öfter ich mich auf sie fokussiere, je konzentrierter ich es tue, desto eher gebe ich meinem Umfeld die Möglichkeit, mich in dieser Sache als einen Treiber, als einen Voranbringer zu sehen. Und so ein Mensch möchte ich zum Beispiel in bestimmten Tätigkeiten meines Lebens sein. Ich möchte helfen, Dinge voranzubringen, Unterschiede zu machen. Und ich bin mir sehr sicher, Anette, dass viele deiner Zuhörer auch solche Momente haben. Ob sie es wissen oder nicht. Denn manchmal ist man unermüdlich, ohne dieses Selbstbewusstsein in der Unermüdlichkeit zu haben, aber man wirkt mit seiner positiven Kraft auf diese Menschen als ein Treiber für sie. Wenn die nicht mehr da wäre, würde ich schon längst nicht mehr dahin gehen. Das hat jeder von uns schon einmal gehört: Also wenn es ihn nicht gäbe, ich weiß nicht ob ich noch…. Das sind diese Vorbilder im Leben. Ich finde auch diese Wörter Vorbild und Unermüdlichkeit passen da gut zusammen. Vielleicht kannst du mir aber erklären, wann diese Unermüdlichkeit in Rastlosigkeit mündet, denn man kann ja auch zu viel machen und dann nimmt es wiederum Schaden. Da gibt es eine schwierige Situation für einzelne Menschen. Da ist jeder von uns genauso nicht vor gewappnet, dass man manchmal zu viel des Guten meint und keine Pausen findet, und dann kann sowas natürlich auch leider kippen.

Müller: Ja, das ist nicht von der Hand zu weisen, das stimmt ganz sicher. Deshalb ist es ganz gut, sich selbst immer zu überprüfen. Sich selbst anzuschauen: Was motiviert mich, wenn ich unermüdlich bin? Ich möchte den Unterschied machen. Aber welches ist mein Motiv, den Unterschied zu machen? Bei wem will ich den Unterschied machen? Wie soll dieser Unterschied aussehen? Mein Kriterium ist, mich selbst zu überprüfen, in dem ich mich frage: Okay, ich bin zwar eine Führungsnatur und reiße Menschen mit, ohne es zu beabsichtigen. Einfach, weil ich so bin wie ich bin. Aber kann ich auch folgen? Also das heißt: Muss ich immer diese Führungsnatur sein? Oder kann ich auch bei einem größeren Stück die zweite Geige spielen? Also das kann ich auch sehr gut und deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass ich durch meine Unermüdlichkeit dem großen Bild, also dem großen Ganzen dann im Endeffekt schaden würde. Was natürlich aber auch zu betrachten ist, ist: Wir mit unserer Unermüdlichkeit. Wenn wir sagen, wir sind sozusagen helle Lichter, grelle Lichter, ja? Da fühlen sich natürlich auch viele Menschen sehr erkannt und auch unbequem in unserer Gesellschaft, weil sie eben nicht zu den Unermüdlichen gehören, sondern wirklich ein Leben auf der Couch vor dem Fernseher führen.

Flint: Das ist doch auch unermüdlich. Auf der Couch zu ermüden.

Müller: Ja. Naja.

Flint: Wir setzen ja Unermüdlichkeit nicht mit positiver Energie gleich?

Müller: Ja. Da hast du Recht.

Flint: Das ist besetzt in dieser Dynamik. Und wenn jemand die ganze Zeit sich fläzt, dann ist er auch unermüdlich. Er ist unermüdlich passiv. Ist er ein Vorbild damit? Kann er jemanden mitreißen? Schwierig, oder? Wahrscheinlich nur seinen Hund.

Müller: Ja, das erinnert mich an eines meiner Lieblingsworte: Das ist die Unterlassungshandlung. Die ist strafbar. In der Juristerei gibt es den Begriff der Unterlassungshandlung und das ist eine strafbare Handlung.

Flint: Schauen wir uns doch aber mal die Geschichte an, Anette. Ich finde, es gibt so viele Beispiele. Ob du den Dalai-Lama nimmst, ob du Ghandi nimmst. Ob du große Persönlichkeiten in Kultur, in Musik nimmst. Die große Freddy-Mercury-Biographie, als Beispiel, fällt mir ein. Was war das für ein unermüdlicher Verfechter einer Musikalität bei einer sehr gespaltenen eigenen sexuellen Neigung und einem ausschweifenden Leben. Der war unermüdlich rastlos und er hat sich so dermaßen exzentrisch verhalten wollen, müssen und können. Der hat eine ganze Generation mitgerissen. Die Leute kriegen Gänsehaut, wenn sie nur an die Queen-Auftritte denken, und er hat es geschafft mit dieser Unermüdlichkeit, eine Durchschnittsband zu einer Welt-Performing-Artist-Mannschaft zu schaffen, und damit war doch klar: Der gehört so dahin, was der Mensch so Bühne nennt. Diese Bühne muss ja nicht die große Rockstarbühne sein. Im Fußballstadion. Das muss ja nicht die 70 tausend Menschen sein, die mir zujubeln. Das können ja auch stille Dinge sein. Die unermüdliche Pflegerin im Seniorenstift meiner Schwiegermutter. Was müssen die leisten, damit sie diesen Menschen jetzt eine Lebenszeit gönnen, wo sie abgeschirmter sind. Wie kann man sie wertschätzen? Diese unermüdliche Leistung, die da eine Rolle spielt. Da geht es ja auch nicht um Mitreißende. Dass Leute hinter ihnen herlaufen und mitziehen, sondern da gibt es einfach so eine Grundeinstellung zum Leben: Dass du den Unterschied machen kannst. Dass du auf der Kerze zwar eins der 20 Lichter nur sein kannst. Du musst ja nicht das hellste Licht sein, aber du spürst, dass du das Licht bist, was auf der Torte brennt, und erst dadurch die Geburtstagstorte möglich macht. Weil eine Geburtstagstorte mit einem Licht ist bei weitem nicht so schön wie 20 strahlende Kerzen, die dem Geburtstagskind so ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und so finde ich auch ist Unermüdlichkeit nicht zwingend ein Voranschreiten, also eine Führungsrolle. Sondern die ist davon gar nicht so geprägt. Die hat aber mit dem Wort Vorbild sehr viel zu tun, weil sich Menschen an solchen Dingen wie solchen unermüdlichen Menschen aufrichten können. Sie können folgen. Und das wünsche ich mir ganz, ganz oft, dass wir in der Gesellschaft, in unserem Leben öfters Vorbilder haben, die wir positiv neutral als solche Vorbilder sehen können. Ohne, dass wir sie heroisieren. Ohne, dass wir sie ich weiß nicht wofür interpretieren. Dass wir sie kritisieren, weil sie vielleicht mehr grün als gelb als rot als schwarz sind. Ganz egal welcher Couleur des Charakters wir reden. Sie sind aber Menschen, die uns mitreißen, weil sie für etwas stehen. Das wünsche ich mir. Und ich wünsche mir, dass ich es schaffe, als Typ auch einen Unterschied zu machen. In dem ich in eins, zwei, drei Lebensabschnitten unermüdlich bin und für etwas stehe. Das versuche ich zu tun.

Müller: Das, was du wirklich beschrieben hast, das hat in mir dieses Bild hervorgerufen: Der langsame, aber stete Tropfen, der den Stein dann doch höhlt. Und jetzt dieses Mitreißen, das erinnert mich eher an diesen Wasserfall, an diesen Strom mit den vielen Strudeln, denen man nicht widerstehen kann. Also ich denke mal, das ist beides sehr, sehr wichtig, und es bedarf einer gewissen Authentizität, um eben unermüdlich zu sein und auch in diesem stark zu bleiben und nicht aufzugeben. Und da glaube ich, ist die Wertschätzung des eigenen Handelns und Tuns die Motivation, wirklich dabei zu bleiben. Ich weiß, ich tue das Richtige. Es ist ein kleiner Tropfen. Es mag ein Tropfen auf einem heißen Stein sein, doch wenn dieser Tropfen stetig ist, dann wird dieser Stein nicht heiß bleiben können. Irgendwann wird das Wasser diesen Stein kühlen. Das ist ein Naturgesetz.

Flint: Oder du suchst die Stelle, wo der Tropfen früher den Unterschied macht. Beides geht ja. Du bleibst an einer Stelle beharrlich, das gibt bestimmte Charaktere, die können das. Wieder und wieder und wieder das genau Gleiche tun. Bis es irgendwann zum Erfolg führt. Und es gibt die Menschen, die lernen: Dieser Stein, der höhlt nicht so schnell. Das braucht Zeit. Und gehen an die Stelle, wo sie mit ihrem Tropfen, das ist ja keine große Kraft, so ein Tropfen, mehr auslösen können. Ich finde das faszinierend, dass du mit ganz wenig ganz viel ausrichten kannst, ohne manchmal zu ahnen, was du grade ausgerichtet hast.

Müller: Ja das stimmt. Es lohnt sich, drüber nachzudenken. Das noch ein Bisschen in die Tiefe zu führen.

Flint: Man wird schnell zum Vorbild, ohne es manchmal zu wissen. Weil man mit seiner Handlung Menschen geprägt hat und ihnen etwas signalisiert hat und das finde ich toll. Ich weiß, dass ich Menschen kenne, die mir was vorgelebt haben mit einer Charakteristik, die ich für mein Leben faszinierend fand, und denen ich auch gerne nachstrebe in meiner Handlung. Und ob ich will oder nicht, wird es so sein, dass der ein oder andere Mensch im Lebensich an dem orientieren kann, was ich schon mal getan habe. Das wäre so mein Lebenswunsch, dass man eine Bedeutsamkeit hinterlässt. Die muss ja nicht groß sein. Die muss ja nicht weltbewegend sein. Man muss ja nicht auf der großen Bühne stehen. Aber es soll doch Menschen geben können, die mit dem, was man selbst getan hat, etwas anfangen können, weil man eben den Unterschied gemacht hat.

Müller: Oder aber es reicht ein simples Lächeln, was man einem Fremden schenkt, um dessen Tag zu ändern und damit auch sein Leben.

Flint: Die Menschen, die im Hospiz arbeiten. Was leisten die denn für einen gesellschaftlichen Bärendienst? Die ganzen Menschen, die mit Freude füreinander da sind. Das ist für mich echt toll. Ich kann es leider nicht so häufig, so lächelnd durchs Leben gehen. Nicht, weil ich Trübsal blase oder ein Pessimist bin. Nein, im Gegenteil. Ich bin, denke ich, ganz gerne fokussiert und auch gerne zielorientiert. Und vielleicht, das lerne ich, müsste ich mich an diesem Lächeln anderer manchmal orientieren und ein bisschen mehr Zeit investieren für das eine kleine Lächeln, das du schenkst. Das ist immer wieder eine Aufforderung zurück. Bei allem Unterschied, den man versucht zu machen, auch sich Zeit zu nehmen für den einzelnen Moment. Das ist nämlich die Schwäche des Unermüdlichen. Ich weiß da, wovon ich spreche. Man vergisst manchmal den Moment, in der Unermüdlichkeit um das zu genießen was man erreicht hat. Man hält nicht mal inne sondern ist schon wieder beim Nächsten und kann sich manchmal gar nicht über das Erreichte freuen.
Müller: Wie ist das? Wenn wir das mit der Natur vergleichen, ja? Mit dem Pflanzenwachstum. Eine Pflanze wächst, sie bringt eine Blüte hervor. Diese Blüte war eine Knospe. Wir können diese Bewegung nur im Zeitraffer sehen, aber sie ist ständig da. Das heißt: Nichts bleibt in der nächsten Sekunde gleich. Das Jetzt bedingt die nächste Sekunde. Das heißt also die Blüte, die Knospe, öffnet sich zur Blüte. Muss ich denn in meiner Unermüdlichkeit tatsächlich anhalten als Knospe? Um diesen Jetzt-Zustand zu reflektieren und genießen zu können? Oder besteht der Genuss im „ich mach mich weiter auf und auf und auf und dann verwelke ich“? Und dann werde ich zu einem Samen und dann werde ich zu einer neuen Pflanze?

Flint: Meine Herren. Ich erlebe hier grade die Metaphorik zur Pflanzenwelt. Ich habe darüber noch nie nachgedacht. Ich versuche es mal aufzugreifen. Ich denke eine Pflanze, die genießt den Moment. Sie geht nämlich dann auf, wenn die Sonne scheint. Wenn sie gut befeuchtet ist, dann öffnet sie ihre Arme, ihre Blütenblätter. Und sie lächelt in die Welt hinaus. Und wenn es dann mal so ist, dass wir wenig Sonne haben und es keine Flüssigkeit gibt, dann geht sie auch mal zurück und schließt die Arme. Sprichwörtlich. Die Tulpe, sie schließt die Blüte und wartet nochmal auf den zweiten und dritten Aufgehmoment. Wenn wir in der Gefühlswelt der Tulpe bleiben, weiß man, dass Tulpen unermüdlich nach Sonnenlicht streben und sich selbst im Geschnittenen-Glas-Zustand bei uns auf dem Esszimmertisch immer zur Sonne hinbewegen. Wie von magischer Hand. Als ob die Beine hätten. Die wandern förmlich im Wasser. Und man sieht, sobald das Wasser weniger wird im Glas dann lassen sie sofort binnen einer Stunde oder zwei zwischendurch die Köpfe hängen weil sie sagen: Pause. Kraft tanken. Da kommt am nächsten Tag die Person mit dem frischen Wasser und binnen einer halben Stunde sind sie wieder aufrecht. Die sind also unermüdlich mit dem selbstexistentiellen Verbleib selbst als Schnittblume befasst. Das muss man sich mal vorstellen, dass die, obwohl sie nicht mehr an ihrer Herzschlagkammerwurzel hängen, noch voll leben. Das ist verrückt. Ich finde das, wenn dann das Beispiel Pflanze jetzt daherkommt, verrückt. Was macht denn die Katze in der Tierwelt? Alles, um sich beim Frauchen einzukuscheln, um ja an die Leckerchen zu kommen. Was tut sie nicht alles? Wie verwindet sie sich? Wie unermüdlich nutzt sie ihren Charme, ihre Optik, ihr Miau aus, um das zu erreichen? Um uns Menschen zu beeinflussen? Ist das nicht irre, was auch die Tierwelt tut, um uns unermüdlich an all das zu erinnern? Was sagt uns die Erde grade? Mit den Wasserständen? Mit den Temperaturanstiegen? Mit dem Verschwinden des Gletschereises? Was sagt die uns nicht alles unermüdlich, damit wir endlich hören und uns der Natur besser zuwenden? Damit wir verstehen, dass die Natur einen Unterschied machen möchte? Und was tun wir als Menschheit unermüdlich Negatives, um uns dem zu verwehren, oder? Als Gesamtgemeinschaft. Dieses Thema des Podcasts lässt sich so schön auf alle Welten, merke ich grade, adaptieren.

Müller: Ja, das stimmt, wobei ich natürlich, wenn wir uns jetzt die Planeten, anschauen… Es ist definitiv nicht der Planet, den wir Menschen zerstören, sondern es ist, wenn wir etwas zerstören, zerstören wir uns selbst auf diesem Planeten. Der Planet existiert seit Millionen Jahren und wird nach uns auch noch weiterhin Millionen Jahre existieren. Also ich denke, wir müssen da schon auf uns aufpassen, dass wir unsere Lebensgrundlage, also das Fundament erhalten, in dem wir auf die Erde aufpassen. Auf den Planeten aufpassen.

Flint: In der Gesamtevolutionszeit der Erde sind wir ja mit unserer Menschendenkenszeit von wenigen tausend Jahren wirklich keine bedeutsame Größe. Und das stimmt schon. Wir werden ganz sicher nicht die sein, die den Planeten ewig überleben. Wir waren auch nicht die ersten, die auf ihm gesehen wurden. Da war schon viel, viel mehr vor uns und das wird so sein.

Müller: Ja, zwei Planeten treffen sich und fragen: Na wie geht es dir? Och, ich habe homo sapiens. Sagt der andere: Ach mach dir nichts draus, geht von alleine wieder. Also der Planet wird ganz sicher überleben.

Flint: Ja, wir müssen mit der Unermüdlichkeit also feststellen, dass Unermüdlichkeit auch ein großes Risiko hat. Einmal dieses „nicht rasten können“ und die Engagements, die man treibt, wägen zu lernen. Jetzt sind wir grade bei dem Thema Erde und bei dem Thema Völker, was in dieses ewige Wachstum münden kann, und dieses ewige Wachstum kann bei einer Ressource nicht ewig gehen. Wir müssen uns irgendwann die Frage stellen: Können wir uns ewig vermehren? Können wir 8,9,10,12,14 Milliarden Menschen werden auf der Erde? Können wir immer höher, schneller, weiter, größer bauen? Oder wo besteht eigentlich unsere Unermüdlichkeit, und wie können wir jetzt den Unterschied machen in all diesem Wissen, was auf die Erde zukommt? Wie können wir jetzt verstehen? Ist, glaube ich, eine total spannende Frage der Menschheit. Die Effekte so zu verstehen, dass wir daraus Resultate herleiten und vor allem Mechanismen in die Hand zu nehmen, die uns dabei helfen, es möglichst in die Länge zu ziehen, dass es uns noch erhalten bleibt. Nicht nur ökologisch meine ich das. Auch ökonomisch. In allen Lebensbereichen merkst du das ja. Wir haben zu wenig Kinder, wir haben zu viele Alte, wir haben ganz viele Sorgen in denen diese Unermüdlichkeit, also dieses ewige Streben nach Wachstum natürlich auch seine kritischen Noten mit sich bringt. Man merkt schon, ich bin also nicht nur positiv der Unermüdlichkeit gegenüber eingestellt. Da braucht man schon auch Einhalt. Die Frage ist: Wer ist der Schiedsrichter für diese Einhaltsamkeit?

Müller: Lass uns doch mal wieder zurückkehren zu diesem schönen Bild des Rennfahrers, der über sein morphogenetisches Feld den Wagen steuert. Fast. Indem er verschmilzt damit. Wenn wir uns jetzt vorstellen, wir verschmelzen mit Mutter Erde, mit Gaia, mit dem Planeten. Dann wäre doch eigentlich das Problem gelöst. Oder?

Flint: Wenn wir uns trauen, ja. Die Unermüdlichkeit vieler einzelner Menschen, aber auch ihrer Systeme, in denen die sich befinden, ist nun mal leider so eigendynamisch, dass man sie in ihrer Unermüdlichkeit kaum stoppen kann.

Müller: Im Zerstörerischen.

Flint: Ja, oder?
Müller: Ist richtig, ja.

Flint: Diese Debatte um automobile Antriebe ist doch ein idealtypisches Beispiel, dass wir bestimmte Antriebsarten entwickelt haben. In 40,50, 60 Jahren wurden die weltbeherrschend. Dafür wurden die Rohstoffe benötigt, die man als Verbrennungsmaterial geschürft und gefördert hat, und jetzt tut man alles, um diese Rohstoffe nicht vergänglich werden zu lassen. Da ist die Unermüdlichkeit Feind des Systems, weil plötzlich wird aus Unermüdlichkeit nicht nur Talent, was ich vorhin positiv meinte, sondern ein lobbyistischer Feind, nicht? Er kann auch gemein sein. Dieses unermüdlich für etwas eintreten, obwohl man schon weiß, dass es nicht zukunftsträchtig ist, kann die Menschheit dann auch entzweien. Es kann Gräben aufziehen, und dann sind wieder die Unermüdlichen gefragt. Die Friedensnobelträger; die Brücken bauen. Zwischen A und zwischen B. Das haben wir auch überall in der Welt, oder? Die einen sind radikal so, die anderen sind radikal so. Die einen diesen Glaubens, die anderen jenen Glaubens. Und es gibt kein Recht und es gibt kein falsch. Es gibt nur immer diese Dissonanz, weil unermüdlich Menschen in Richtungen strömen. Deswegen ist die Unermüdlichkeit auch echt ein Thema, dessen wir uns bewusst werden müssen. Vor allen Dingen, wenn es nicht genügend Menschen gibt mit Unermüdlichkeit und die vor allen Dingen einen Unterschied machen wollen, Thema des Podcasts, dann haben wir auch keine Kontrolle über die negativ Unermüdlichen. Die positiv Unermüdlichen müssen die negativ Unermüdlichen bremsen.

Müller: Wissen die negativ Unermüdlichen denn, dass sie negativ sind?

Flint: Das ist die Frage.

Müller: Das ist die Frage. Das ist die große Frage. Also ich denke mal, dass viele das gar nicht wissen. Dass vieles in guter Absicht geschieht und wir erst am Resultat erkennen können: War das nun gut oder war das nun nicht so gut? Aber um nochmal jetzt wirklich ganz nah zu werden. Ich würde gern nochmal von dir in der Zusammenfassung hören. Du persönlich: Welchen Unterschied möchtest du denn machen? Was strebst du denn an? In deiner Unermüdlichkeit?
Flint: Meine Unermüdlichkeit besteht darin, dass ich glaube, dass du, ja nicht alles, aber ganz viel erreichen kannst, ganz viel sein kannst, was du sein möchtest. Ich bin unermüdlich in dem Gedanken, dass du, ganz egal welcher schulischen Bildung du bist, aus welchem Elternhaus, vor allen Dingen auch vor welchem wirtschaftlichen Hintergrund du groß geworden bist, viel, viel im Leben umsetzen kannst. Dass du für Menschen etwas kreieren, schaffen kannst und ihnen helfen kannst. Dass du nach vorne strebst und dass du etwas gestaltest. Das ist für mich ganz wichtig. Dass es einen Stempel gibt auf der Welt Erde, den ich hinterlasse. Wo habe ich etwas gemacht, wo ich Menschen etwas mitgegeben habe? Davon tue ich so viel zu wenig, das weiß ich, als ich machen wollte. Ich würde das viel öfter und gerne machen, aber ich bin so beschäftigt in dem, was ich mache. Auch beruflich und mit all dem, was das mich an Zeit kostet. Dass ich nicht so viel mitgeben kann, wie ich gerne würde. Aber das ist mein Ziel. Immer auch für andere Menschen in einem bestimmten Thema da zu sein. Ihnen Vorbild zu sein. Damit sie spüren: Sie können das auch erreichen. Und ich weiß da aus meinem ganz nahen Umfeld, aus meinem erweiterten Umfeld, dass ich das schon das eine oder andere Mal sein durfte. Und das freut mich.

Müller: Das klingt sehr befriedigend. Sehr freudvoll. Sehr menschlich. Gedanken zur Menschlichkeit. Ja es ist immer gut, auch liebe Zuhörer, wenn Sie etwas unermüdlich machen, sich zu hinterfragen: Welchen Unterschied möchte ich machen? Welches ist der Abdruck, den ich hinterlassen möchte in meinem Leben? Wie sieht das aus? Also ich finde, das ist etwas, wo es sich wirklich lohnt, darüber nachzudenken. Bei mir ist es so, die Unermüdlichkeit in der Bewusstseinsevolution ist also eins meiner Ziele. Den Unterschied, den ich eben machen möchte, ist, dass der Mensch in erster Linie wirklich sehr, sehr gut über sich selbst denkt. Dass er sich selbst Wertschätzung entgegen bringt, egal ob er nun als verschmolzener Rennfahrer immer die ersten Preise einfährt oder aber ob er die Hand hält bei einem Sterbenden oder unermüdlich in der Pflege von Menschen ist, die diese Pflege brauchen. Die Wertschätzung sich selbst gegenüber ist das A und O und das ist etwas, was ich so gerne vermitteln möchte. Der Mensch an sich ist absolut großartig. Und kann anderen und ist anderen auch ein Vorbild.

Flint: Ich weiß von dem, wenn ich über dich so nachschaue, was du so publizierst, dass du in Ländern unterwegs bist, die sehr von dieser, kann man ja sagen, Achtsamkeit auch geprägt sind, nicht? Diese innere Wertschätzung, die man ja auch Achtsamkeit nennen kann. Die gibt es immer dann bei Völkern, die sehr viel Zeit mit sich und ihrem Einklang bringen. Und ja, das kann definitiv ein Vorbild sein. Das sind alles Menschen, die den Faktor Zeit im Leben noch genießen. Die noch wissen, wie es manchmal ist, eine Stunde oder zwei oder drei in sich reinzuhorchen. Die sind meistens, stelle ich fest für mich, nicht in einer industrialisierten, sehr hektischen Umgebung unterwegs. Sondern sind meistens dieser Umgebung entkoppelt. Entweder bewusst, weil sie der entfliehen, oder sie sind da, weil es so sein sollte. Ich kenne gar nicht so viele Menschen, die mit dieser Achtsamkeit arbeiten in totalem Trubel des Seins, nicht? Diese Kindergärtnerin, die von morgens bis abends ochst, damit unsere Kinder eine tolle Zeit haben – kann die überhaupt noch wirklich achtsam in den acht, neun Stunden sein? Oder macht die ein großes „Puh“ und setzt sich abends auf ihre Couch und kann einfach nicht mehr? Gute Frage, nicht? Kann die sich abends noch unermüdlich im gesellschaftlichen Bereich einbringen? Oder ist die abends einfach fertig? Wie viele von uns, die nach dem Job einfach abends mittlerweile einfach zu Hause zusammensacken, und sagen: „Hui, ich bin K.o“.

Müller: Also da möchte ich ganz, möchte ich sofort auf die Montessorischule eingehen, und zwar sind die Lehrerinnen in der Montessorischule Beobachterinnen. Also sie greifen nie ein. Und im Montessorikindergarten sind die ganz bestimmt nicht abends fertig, sondern die sind abends glücklich. Weil diese Methode meiner Meinung nach etwas sehr, sehr richtig macht. Sie füllt kein Wissen oder irgendwelche Technik oder Know-how mit Gewalt in kleine Herzen, in kleine Gehirne. Sondern sie bietet eine Möglichkeit dem Genie, mit dem wir alle geboren sind, sich zu entfalten. Und das macht nicht müde. Das macht glücklich und enthusiastisch.

Flint: Lass ich mal so stehen, ja. Ich habe einige Waldorfverwandschaft, so. Waldorferzieherische Verwandtschaft. Das ist ja eine recht nahe Beziehung zu den Montessoris, und da kann man das so sehen. Man kann das aber auch bisweilen anders sehen. Dass nämlich ohne diese Rhythmik gewisse Rahmenbedingungen manchmal fehlen können. Das lasse ich mal so offen. Da erlaube ich mir auch kein Urteil, ob das gut oder falsch ist. Ob das eine oder das andere dann greift. Aber was du sagst, stimmt. Wenn jemand mehr Zeit hat in der Pädagogik, sich um Menschen zu kümmern und darum, wie die Menschen wirklich auf Lernen reagieren dann kann das nur gut für das Individuum sein. Logisch. Das ist immer besser. Ich beobachte, dass manchmal die Besten ihres Faches selten die Akademischsten ihres Faches sind. Das kommt mir ganz oft vor. Ich bin selbst nicht studiert. Ich habe ein Fachabi, aber ich bin jetzt keiner mit einem zweiten und dritten Bildungsweg. Ich habe mich entschieden: Hands on und ran an die Materie. Und zu versuchen, im Leben mein Abitur zu machen. Das hat so weit so gut geklappt, oder? Und wenn du dann siehst, wer mitunter akademisch gebildet weit marschiert und unermüdlich an seiner Karriere an der Stelle gearbeitet hat und auch schnell mit 45, mit 50 Lebensjahren die und die und die Facetten seiner Karriereleiter erreicht hat, dann ist das löblich für ihn, aber wo ist der im Menschsein geblieben? Hat der diesen Stempel, den wir da diskutieren, den man aufdrücken kann, hat er ihn aufgedrückt oder war er in dem System, wo er aufwuchs, jemand, der da allen entsprochen hat und da performt hat? Nicht? Um dieses moderne Wort zu benutzen. Und ich wünsche mir für jeden, dass er dann unermüdlich sein kann, wenn er das Wort beschreiben kann. Und wenn jemand heute zugehört hat, der die Unermüdlichkeit in sich selber neu entdecken konnte und dabei feststellt, er ist ja eigentlich schon unermüdlich und er findet die positive Seite der Unermüdlichkeit und den Stempel, den er damit den Menschen aufdrücken kann, der Gesellschaft. Dann wäre das super, weil wir brauchen unermüdliche Menschen, Anette, und deswegen bin ich echt dankbar, dass du mich heute eingeladen hast, damit wir dadurch einen Unterschied machen können.

Müller: Ach, das ist so wohltuend. Vielen Dank für diese wunderbaren ermutigenden Worte. Ich glaube, mit diesem Podcast haben wir doch heute schon einen großen Unterschied gemacht. Liebe Zuhörer, vielen Dank fürs Dabeisein. Ich freue mich, wenn Sie das nächste Mal wieder einschalten, und Sie können mich auch gerne wissen lassen: Haben wir Sie berührt mit diesem Gespräch? Und was, wenn? Welchen Unterschied haben wir gemacht?

Vielen Dank.