von Annette_Mueller | Jan. 28, 2026 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Silvia Müller: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei uns im Gesundheitsfernsehen. Heute habe ich wieder zwei großartige Frauen bei mir, das ist Annette Müller und Manuela Herbert. Und mit ihnen durfte ich schon in einer Sendung eintauchen und darüber sprechen, wie wir alle wirklich wunderbare Fähigkeiten in uns haben, die verdeckt sind. Und wir werden da weiter noch reinschauen: Was gibt es für eine Ausbildung, was bewirkt es bei Mensch und Tier? Und ich hoffe, sie sind mit dabei. Hallo liebe Annette. Du bist ja Gründerin der ersten geistigen Klinik, also Heilungsklinik für geistige Heilung. Du bist die Leiterin der École San Esprit, eine Heilerschule. Du bist Autorin, Film-Produzentin und einfach eine großartige Frau. Ich freue mich sehr, dass du hier bist.
Annette Müller: Danke schön.
Silvia Müller: Manuela, und wir haben uns ja erst kennengelernt und ich habe so eine große Freude auch an deiner tollen Arbeit, wie du überhaupt den Weg von der Mediengestalterin eben zur Heilerin gefunden hast. Und wir haben darüber gesprochen, über die Ausbildung, was das mit einem macht. Und ich freue mich, dass wir da noch weiter reinschauen können. Weil ich glaube, das ist so wichtig zu verstehen, was es eben auch mit uns macht, weshalb es keine Kräfte von uns abzieht, sondern auch uns stärkt. Und da möchte ich gern nochmals eintauchen. Vielleicht für die Menschen, die die erste Sendung nicht gesehen haben, einfach kurz zusammenfassen. Wie kann man die Ausbildung machen? Und vielleicht auch so 1, 2, 3 Worte, was so mit dir geschehen ist während dieser ganzen Ausbildungszeit?
Manuela Herbert: Also, die Ausbildung kann man natürlich machen, indem man sich gerufen fühlt. Dass man einfach sich überraschen lässt und die Geschenke annimmt, die da kommen. Und bei mir hat es mein Leben verändert. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt ein bisschen aus der Mediengestaltung herausgenommen und mehr auch auf die spirituelle und eben auch auf das geistige Heilen konzentriert, dass mir einfach sehr, sehr viel Freude macht, mich erfüllt. Auch das Dozentendasein, das ja quasi resultiert hat aus der Ausbildung, die ich durchlaufen habe. Und diese Ausbildung hat mir sehr, sehr viel gegeben. Hat mich weitergebracht auf meinem Weg, hat mich zu mir geführt und eben auch zu dem Bewusstsein, dass also nicht nur ich, sondern dass wir Menschen dadurch, dass man etwas bekommt, auch wieder geben kann und dass wir fähig sind zu heilen.
Silvia Müller: Ja, wunderbar. Und wir haben ja kurz vor der Sendung angetönt. Ich weiß da auch noch sehr wenig und da bin ich natürlich sehr neugierig zu wissen, was haben, wie hat dein Umfeld reagiert? Und du hast mir auch erzählt von den Tieren, dass da ganz eine besondere, andere Beziehung entstanden ist.
Manuela Herbert: Also, das Umfeld hat ein bisschen erst mal eigenartig reagiert. Bis ich dann mal so gerade meine Mutter mal geheilt oder die Kräfte ausprobiert habe und sie dann irgendwann mal gesagt hat: Naja okay, wenn du was machst, das hilft. Ja, also das war schon, war schon auch bezeichnend. Oder für mich sehr herzöffnend auch wieder. Und, also, eine der größten Geschenke oder Heilungen war die Katze meines Vaters und von meiner Stiefmutter. Die war verschwunden. Die war traumatisiert, kam dann zurück und hat einen, wie soll ich sagen, einen sehr, sehr üblen Weg gehabt. Also, wir haben Bilder mitgebracht, aber das sind nicht die schlimmsten Bilder. Zum Schluss konnte sie gar nicht mehr laufen. Sie konnte nicht mehr zur Toilette gehen. Sie ist im Keller gewesen, weil sie nicht mehr runter, also im Erdgeschoss, weil sie nicht mehr wegkonnte. War in einem sehr schlechten Zustand. Und als ich sie dann nach den, also ich war dann bei den Heilertagen und eigentlich eine Woche später wäre der Termin gewesen, sie einzuschläfern.
Silvia Müller: Und du warst da in der Ausbildung, dass man das genau richtig versteht, dass da sich schon wirklich Wesentliches verändert.
Manuela Herbert: Und ich denke, wenn man mit Tieren arbeitet, dann kann man nicht manipulieren oder kann man nichts einreden. Da hat es ja nicht den sogenannten Placeboeffekt. Weil, das wird ja ein Tier jetzt nicht verstehen, sondern die sind ehrlich, die nehmen das an und ja, Manipulation ist da nicht möglich.
Annette Müller: Und was für uns so schön gewesen ist, in dieser ganzen Gruppe, in der Ausbildung, hatte Manuela uns ja darüber informiert, was sie eben macht und wir haben das eben auch alle dann sozusagen mit gelebt, was mit dieser Katze dann passiert ist.
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Annette Müller: Das ist, das ist ja auch schön, wenn wir das dann eben auch erfahren, also miterleben dürfen. Das heißt, alle Heilungen, die jemand in der Gruppe macht und uns dann mitteilt oder eben so einen Film zeigt oder Vorher/Nachher Bilder mitbringt, das ist natürlich etwas, was dann jeden von uns auch aufbaut, weil es uns mit so viel Freude erfüllt. Das ist ungefähr genauso: Na ja, das hat zwar meine Kollegin gemacht, aber wir sind alle auf der gleichen Stufe. Also wenn ich das Glück hätte jetzt, dass ich so eine kranke Katze heilen darf, dann könnte ich das vielleicht auch. Mhm. Und das ist natürlich etwas, was wir dann eben auch, das ist für uns heilig. Also, solche Sachen dann auch aufzubewahren, im Internet zu zeigen, weil wir dann sagen können: Das ist die Fähigkeit der Menschen.
Silvia Müller: Und das ist eben an Wunder glauben. Und du hast ja so ein tolles Buch auch darübergeschrieben, was ich dann mit Freude auch lesen werde. Und kannst du vielleicht den Titel nochmal sagen?
Annette Müller: Das erste Buch heißt „Ich gehe den Weg der Wunder“. Ja, meine Autobiografie. Wie ich dazu gekommen bin. Das deckt also zehn Jahre ab. Das zweite Buch deckt die nächsten zehn Jahre ab. Das heißt dann „Auf dem Weg der Wunder“. Und das ist gerade mal doppelt so dick wie das Erste.
Silvia Müller: Oh, so schön. Ja, ganz toll, ganz toll. Und ja, dann möchte ich noch weiter da hören, mit der Katze. Was hast du dann gemacht oder was ist geschehen?
Manuela Herbert: Also, ich war tatsächlich bei den Heilertagen wieder. Die haben mich auch sehr, sehr begleitet und bin dann am Abend, weil mein Vater nicht weit von der Klinik weg gewohnt hat, bin da abends hingekommen und habe nichts anderes gemacht und sofort zur Katze gegangen und habe sie eine Stunde beheilt und am folgenden Abend wieder. Und es war dann tatsächlich so, dass die beiden erst gar nicht geglaubt haben, dass die Katze nachts zu mir kam, als hätte sie sich bedanken wollen. Und zwar, die konnte sich ja auch nicht mehr so putzen. Also waren überall auf dem Weg, und es war eine sehr, sehr steile Treppe dorthin, überall auf dem Weg waren so Katzenklümpchen vom Katzenstreu gelegen. Also so ein bisschen wie bei Hänsel und Gretel. Und sie kam tatsächlich nachts zu mir ins Bett. Und am nächsten Morgen, also das war dann Montag, haben sie sie gesucht und dann war sie schon im ersten Stock im Katzenbaum.
Silvia Müller: Das berührt mich richtig, das berührt total.
Annette Müller: Also, es war ja auch so, du hattest sie dann gebeten, dass sie nicht eingeschläfert werden soll, das sollten wir auch sagen. Ja, dass sie eben dann gesagt hat: Ja, bitte gebt mir eine Chance, die Katze zu heilen, also lasst sie nicht einschläfern.
Silvia Müller: Und du hattest dieses Wissen einfach in dir, oder dieses Gefühl. Weil, das ist ja eigentlich auch ein schwerwiegender Eingriff, sag ich jetzt mal, wenn man ein Tier auch erlösen will, eventuell. Aber du hast es einfach, diese Gewissheit, dieses Gefühl in dir.
Manuela Herbert: Ja, ich hatte einfach eine Vermutung helfen zu können und habe gesagt: Also, bevor Sie jetzt diesen Weg gehen, möchte ich noch mal versuchen, mit den Fähigkeiten, die ich da jetzt gerade erlerne, die Katze so zu unterstützen. Also, man kann ja nicht garantieren, aber ich habe gesagt, ich will es einfach versuchen.
Silvia Müller: Wunderbar, sehr schön. Und weißt du, wenn jetzt Menschen zuschauen und auch ich habe mich gefragt, wenn du sagst, beheilen oder was geschieht da? Was machst du da? Kann man das überhaupt erklären?
Manuela Herbert: Es ist ein Ablauf von dem, was ich in mir habe, was wir erlernt haben. Und ich habe tatsächlich mit der Katze alles versucht, was ich gelernt hatte. Also, auch emotional zu schauen: Vielleicht hat sie ja ein Trauma, das gelöst werden muss? Dann habe ich, weil, man sieht ja dann auch die ganzen Gelenke, nichts hat mehr funktioniert. Sie hatte überhaupt keine Kraft mehr. Und ich habe die Pförtchen genommen, ich habe die Beinchen genommen, habe die Energie da hingeschickt, reinlaufen lassen. Ich habe alles was, was ich zu dem Zeitpunkt in der Ausbildung eben erlernt hatte, habe ich gegeben.
Silvia Müller: Wie schön. Das war ungefähr zur Hälfte der Ausbildung oder wann war das?
Manuela Herbert: Ich glaube, es war nach ungefähr einem Jahr. Also quasi, man kann Heilertage ausmachen, immer im September, also im November. Also ein knappes Jahr, also ein bisschen über dem Zenit der Ausbildung.
Silvia Müller: Sehr schön. Und würdest du sagen, wenn wir jetzt gerade schon bei den Tieren sind, sind sie vielleicht durchlässiger für das, weil Ihnen der ganze Intellekt oder dieses ganze Konstrukt der Gedanken nicht in den Weg kommen als die Menschen oder ist das, macht das keinen Unterschied?
Manuela Herbert: Ich denke, ein bisschen schon. Aber was natürlich nicht ist, sie sind nicht in diesen Gedankenmustern wie wir Menschen, sondern es hilft oder es hilft nicht.
Silvia Müller: Ja, ja, gut, wir können ja dann wieder die Gedankenmuster der Menschen auch zur Kraft, eben, wenn man sie in die richtige Richtung vielleicht motivieren kann, kann man sie auch nutzen. Aber du hast uns ja noch einen Film mitgebracht. Dürfen wir den jetzt schauen? Ich bin da schon ganz gespannt.
Silvia Müller: Da kommen mir gerade die Tränen. Das hat mich so berührt, zu sehen, was da geschehen ist mit dieser Katze. Also, da möchte ich das gerade auch lernen.
Annette Müller: Ja, Gott sei Dank haben Sie sie nicht einschläfern lassen. Ja, das ist so.
Manuela Herbert: Das waren auch nicht die schlechtesten Bilder von ihr. Das hat sie dann nicht mehr übers Herz gebracht, das zu filmen. Aber es ging ihr noch viel, viel schlechter. Ja.
Silvia Müller: Das ist so toll. Und in welcher Zeit war dann diese Verbesserung bei der Katze?
Manuela Herbert: Zwei Abende.
Silvia Müller: Nein.
Manuela Herbert: Ja.
Silvia Müller: Unglaublich. Man würde denken, das sind dann vielleicht Wochen oder gar Monate.
Manuela Herbert: Die zwei Abende.
Silvia Müller: Wow.
Manuela Herbert: Also zwei Mal eine Stunde abends noch.
Silvia Müller: Das möchte ich gerade auch können für meine Tiere. Wie schön. Mich jetzt richtig, richtig, richtig gerührt, muss ich sagen. Und berührt. Was, ja, was für Möglichkeiten wir haben. Eben auch mit den Menschen und eben mit den Tieren. Und was das bedeutet, wenn man das wirklich zu Ende denkt, was das für uns alle bedeutet. Dann denke ich ja, könnte da war wirklich die Rettung der Welt drin liegen, wenn wir uns alle zurückbesinnen, was wir wirklich sind. Ja, so toll.
Manuela Herbert: Also, Tiere sind ja generell wunderbar. Also, darf ich die Pferdegeschichte?
Silvia Müller: Ja, so gerne, kommst du bei mir richtig.
Manuela Herbert: Also, ich war mit einem guten Freund in der Nähe von Landshut spazieren, auf und das war ein Gut, und es waren etliche Pferde auf einer riesigen Koppel. Und ich hörte mich sagen so in Gedanken zu den Pferden: Also, wenn jemand von euch Heilung möchte, dann unten am Gatter. Wenn ich auf dem Rückweg bin, könnt ihr kommen. Dachte ich, dachte ich mir so, was denkst du da? Okay, wir gingen noch ein bisschen spazieren, gingen zurück und tatsächlich, unten am Gatter waren drei Pferde und einer schaute mich an und musterte mich und hat mich quasi fixiert. Und dann dachte ich mir: Aber du bist es nicht. Und dann habe ich gesehen, etwas weiter hinten kam ein lahmer Hengst und kam und stellte sich zu mir. Und ich habe ihm Energie geschickt. Plötzlich hat er ausgetreten, als würde er sein Bein wieder einrenken. Schaut mich wieder an und ging futtern.
Silvia Müller: Wow. Ohne zu lahmen?
Annette Müller: Ohne zu lahmen.
Silvia Müller: Wow, so toll. Jetzt möcht ich‘s erst recht lernen.
Manuela Herbert: Es war sehr berührend, weil ich mir gedacht habe, es geht so im Vorbeigehen. Man könnte immer heilen, egal wo ich bin. Ich brauche nichts dazu, nur mich.
Silvia Müller: Und weißt du, überhaupt so durch die Welt zu gehen? Weißt du, mit diesem Blick des Heilens, Segnens oder wie man es auch nennen möchte, anstatt mit dem Blick der Angst, der Abwehr. Angst, ich komme zu kurz, oder ja, wenn das, wenn man nur schon so durch die Welt gehen würde. Auch wenn man vielleicht diese Entdeckung unserer Größe mit dem Heilen noch nicht gelernt hat. Wow, was für eine Änderung in dieser Welt. So schön auch überhaupt, dass dann die Idee kommt, wenn man plötzlich seine Größe spürt, überhaupt einen Gedanken zu machen, wer braucht jetzt Hilfe? Wie schön, so toll. Und wie war es denn so mit Menschen? Wann hattest du das erste Erlebnis? Vielleicht während der Ausbildung oder gerade nach der Ausbildung mit Menschen? Oder beginnt man da schon auch mit den Menschen zu arbeiten?
Manuela Herbert: Also ja, und wir empfehlen auch quasi ab dem ersten Modul oder nach dem ersten Mal in der Schule gleich zu arbeiten, damit sich das festigt, damit man sich ausprobiert, damit man auch seine Kraft akzeptieren kann. Weil, es gibt ja dann immer noch diesen kleinen Zweifler, der immer mal wieder kommt. Und um einfach auch etwas zu erleben und dieses Erlebnis zu teilen, weil irgendwann ist es irgendwie so wie bei den Musketieren, Einer für alle, alle für einen. Also das, was der eine heilt oder erfährt, davon haben alle irgendwas. Und das ist auch in den Gruppen immer ganz schön zu sehen. Und das war bei mir auch so, also ausprobieren, testen, einfach schon ab dem ersten Mal kann man Unterschiede merken. Kann man schon geben, kann man etwas bewirken. Und das ist genial.
Silvia Müller: Wunderbar. Und ihr sprecht ja immer von der Gruppe. Das ist ja sowieso alle, wir sind alle mit allem verbunden. Das ist ja einfach so, man vergisst es manchmal wieder. Da geschieht immer etwas, außer manchmal auch vielleicht, uns die Ohnmacht zu nehmen, weil wenn wir einen Schritt machen oder einen Weg gehen oder anders in die Welt gehen. Da passiert ganz viel, viel mehr als das wir denken. Und wie ist das aber zum Beispiel, habt ihr auch manchmal so Situationen, wo ihr sagt: Wir alle in der Gruppe heilen jetzt gemeinsam etwas? Weißt du, oder wie ist diese Energie? Die stelle ich mir dann ganz kraftvoll vor, oder?
Annette Müller: Wir haben tatsächlich sehr oft schon Gruppensitzungen gemacht. Zum Beispiel: Es hatte jemand, der in der Ausbildung gewesen ist, einen sehr schlimmen Unfall gehabt. Und da hatten wir dann eben, während wir uns wieder getroffen haben, für diese Person eine Gruppenheilsitzung gemacht. Und der Mann, dem dieser Unfall passiert war, der ist mit dem Rad gestürzt, war schon ein älterer Herr. Der hat dann hinterher gesagt, dass er der Überzeugung ist, dass wir ihm das Leben gerettet hatten. Ja, das war seine Überzeugung. Das kann man natürlich nicht beweisen. Aber er hat das eben behauptet und er hat das gespürt. Also, das ist auch ein sehr schöner Zusammenhalt. Also, die Gruppen finden sich zusammen, meistens dann auch in den sozialen Medien, über WhatsApp zum Beispiel, dass sie sich miteinander austauschen. Und dann haben wir eine riesengroße Heilergruppe bei Facebook.
Silvia Müller: Ah, schön.
Annette Müller: Ja, ja. Wo wir dann alle sozusagen derjenige, der da rein möchte, kann dann eben hineingehen. Und dann haben wir: Ja meine Oma, die hat da was. Könnt ihr mir helfen, alle mich zu unterstützen? Und da erleben wir auch ganz tolle Dinge, ganz, ganz tolle Dinge.
Silvia Müller: Das ist auch schön, was ich so spüre. Eben das Miteinander und eben das Teilen und füreinander da sein. Weil, ich glaube, das ist diese Qualität, die die Welt auch braucht. Unbedingt. Jetzt, in diesem Moment. Und ja, wirklich, das zu verstehen, was ich mich immer frage. Weißt du, da komme ich vielleicht auch ein bisschen aus, bei egal welcher Ausbildung als Therapeutin oder so musst du ja wirklich, hat man immer so einen hohen Anspruch an das, was man selbst schon alles ja reguliert hat. Wir haben ja alle unsere Dinge, die wir vielleicht noch nicht ganz gelöst, verändert haben. Inwieweit kommt einem das jetzt in der Heilausbildung in den Weg? Oder ist das wie eine andere Dimension, wo da gar nicht so tangiert wird? Weil, ich frage mich immer, was, was sind die Voraussetzungen?
Annette Müller: Die Voraussetzungen? Ist einfach so, dass ich denken kann.
Silvia Müller: Ja, das ist …
Annette Müller: Es gibt Menschen, die können nicht denken. Ja, gut, das ist ganz klar. Klare Gedanken fassen, das ist die Voraussetzung. Ja, und unsere Zweifel dürfen sein. Weil, diese Zweifel verhindern die Heilung nicht. Ja, das ist auch ganz wichtig. Weil, ich habe hier ein Glas Wasser und hier habe ich einen trockenen Blumentopf und dann nehme ich das Wasser und gieß es da rein und dann wird die Erde nass und die Pflanze kann wieder trinken. Da ist es egal, was ich denke. Das ist egal, ob ich die Pflanze liebe oder nicht. Ob ich jetzt denke ach, ich hätte lieber eine Orchidee als jetzt, irgendwie dieses Gänseblümchen. Ja, das spielt überhaupt keine Rolle. Weil, das Wasser wird die Pflanze nähren und meine Einstellung ist wurscht. Also, in dem Moment, wo ich da das Wasser reintue, weil, das ist ein Prinzip, das ist Physik. Ich bin auch der Überzeugung, dass irgendwann einmal die Wissenschaft genau diese Macht und Kraft der Gedanken erklären werden können wird. Ich hoffe, das war jetzt grammatikalisch richtig.
Silvia Müller: Viele Dinge werden ja schon jetzt eigentlich erklärt, ja.
Annette Müller: Aber auch so, dass wir es verstehen. Ja, ich muss ja auch noch mal eine andere Seite und eine andere Sache. Von daher ist es völlig egal, wer wir sind, wie wir aussehen, wie alt wir sind, was wir für eine Einstellung haben, ob wir jetzt, was für ein Leben wir führen. Sind wir Veganer, Vegetarier? Sind wir gute Menschen, schlechte Menschen? Sind wir moralisch unangreifbar? Sind sozusagen hier verurteil bar oder sonst irgendwas? Wir nehmen das Wasser, wir gießen die Pflanze und es wirkt. Und so ist das mit dem, wenn du es kannst, auch.
Silvia Müller: So schön. Da spüre ich schon so eine, eine Leichtigkeit, eine Klarheit. Und weißt du, nicht all diese Wenn und Abers und diese Dinge, die wir, die wir leisten müssen. Aber ich habe noch eine andere Frage, weißt du, weil, es ist ja leider immer noch so, dass wenn man über geistiges Heilen spricht, da kommen ja ganz spezielle Reaktionen. Und wie ist das denn, wenn man in seinem Umfeld plötzlich diesen Weg geht, es braucht ja auch einen gewissen Mut dazu zu stehen. Weil, man wird ja vielleicht gerade so ein bisschen in eine Ecke abgeschoben. Weil, das finde ich doch noch auch noch wichtig, dass man vielleicht noch kurz da hinschaut.
Manuela Herbert: Ja, es ist tatsächlich so, es gibt Befürworter und es gibt Kritiker und ich habe alles in oder neutrale Personen. Also, ich habe alles in meinem Umfeld. Das Umfeld wandelt sich und wird sich wandeln. Also, manche finden dich halt einfach urkomisch. Das ist so, also das kann man nicht, das kann man halt einfach nicht absprechen. Also, das ist einfach so, manche, vielleicht ist es auch die eigene Angst, in die eigene Kraft zu gehen. Ich weiß es nicht. Ich habe es nicht hinterfragt. Ich habe nur, ich habe gesagt okay, ich stehe zu dem, was ich fühle. Ich stehe zu meinem Ruf und ich gehe meinen Ruf. Und das ist eben meine Bestimmung oder mein Leben. Und das möchte ich so gestalten, wie ich möchte. Und möchte mich nicht verbiegen. Und das würde ich eigentlich für niemanden mehr tun.
Silvia Müller: Wow. Also, das nehme ich jetzt wirklich als ganz, ganz tolles Schlusswort. Weil, ihr seid wirklich visionäre Frauen und es braucht Mut, etwas Neues in die Welt zu bringen. Und ihr macht das mit so einer Klarheit, in einem Selbstverständnis, steht ja für diese Dinge ein. Und das finde ich echt bewundernswert in einer Welt, in der wir immer konformer werden. Uns kaum getrauen, ein bisschen anders zu sein, anders zu denken. Und habt ihr so eine Klarheit und einen Mut. Schon das allein spricht für mich, für diese ganze, für diesen Weg. Ja, ja. Und natürlich bin nicht nur ich begeistert, da bin ich sicher. Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Und da ist natürlich auch wichtig, wir werden es noch verlinken, aber vielleicht kannst du noch sagen, wo findet man euch?
Annette Müller: Auf der Webseite www.ecole-san-esprit.de.
Silvia Müller: Ja, und du bist, das werden wir auch verlinken. Du bist ja auf der anderen Seite des Bodensees und in München tätig. Genau. Und da werden wir auch die Praxisadresse verlinken, weil ich denke, so eine wunderbare Kraft und Vision sollte in die Welt getragen werden.
Manuela Herbert: Danke schön.
Silvia Müller: Vielen lieben Dank, Annette. Vielen lieben Dank, Manuela. Schön, dass ihr hier wart. Ja, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, sie haben es sicher bereits bemerkt, ich bin wirklich berührt und neugierig. Und ich hoffe, Ihnen ist es auch so ergangen. Bleiben Sie gesund.
von Annette_Mueller | Jan. 24, 2026 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Silvia Müller: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei uns im Gesundheitsfernsehen. Heute habe ich zwei wundervolle Frauen und Heilerinnen bei mir, das ist Annette Müller und Manuela Herbert. Und wie man den Weg von der Mediengestalterin zum geistigen Heilen findet, darüber sprechen wir heute auch. Bleiben Sie dran. Hallo, liebe Annette, hallo, liebe Manuela. Ich freue mich riesig, dass ihr heute bei mir seid. Annette, dich kennt man ja schon. Du bist ja Leiterin der Heilerschule. Du hast die erste Klinik für geistiges Heilen gegründet, bist aber auch Autorin, Filmemacherin und noch unglaublich viel mehr. Reist in die ganze Welt für karitative Zwecke. Und ganz, ganz toll bist du heute hier.
Annette Müller: Vielen Dank für die Einladung. Es ist immer wieder eine ganz große Freude, vor allen Dingen auch in die schöne Schweiz zu kommen.
Silvia Müller: Schön. Manuela, du bist das erste Mal bei uns und ich freue mich sehr, weil ich habe ja im Vorfeld der Sendung ein bisschen recherchiert und gesehen du bist ja wirklich von einem ganz anderen Bereich, nämlich von der Mediengestaltung zur Heilarbeit gekommen und wir sprechen nachher gleich darüber, wie du diesen Weg gemacht hast. Schön, bist du da, danke.
Manuela Herbert: Freut mich sehr.
Silvia Müller: Ja, und natürlich. Wie seid ihr zusammengekommen? Wie bist du zur Heilarbeit gekommen? Das ist natürlich jetzt ganz spannend.
Manuela Herbert: Mhm. Also, ich bin ja von meinem Ur-Beruf Mediengestalter. Habe das gelernt, von der Pike auf. Habe es auch immer gern gemacht. Mache es auch immer noch für, auch für die Schule. Weil es was Gebendes ist. Weil ich mich da auch ein bisschen verwirklichen kann. Aber es war nie das, was ich im Herzen gefühlt habe. Also, ich habe mich, ich war immer auf der Suche. Und ich denke, das ist auch ganz gut so, ein bisschen bin ich es heute noch, aber ich habe schon viel gefunden. Und eben auf dem Weg, mich quasi zu finden, habe ich die Schule gefunden und das war eine sehr schöne Begebenheit. Und zwar habe ich für einen spirituellen Hersteller für Schmuck, habe ich einen Stand gehabt bei den Heilertagen. Das ist im Chiemgau. Das war von der Annette Müller und von der Schule so ein Event mit Ausstellern und Vorträgen. Und wir hatten dort eine, einen Stand, eine Freundin von mir und ich. Also wir haben das gemeinsam auch den Weg, gehen gemeinsam den Weg. Und sie hat, wir waren dort und wir waren als Aussteller das zweite Jahr vor Ort und haben eine Bekannte getroffen, die ich aus München kenne. Und sie kam dann immer zu unserem Stand und hat gesagt: Weißt du, wo du bist? Und ich so: Ja, im Chiemgau. Nenene, du befindest dich auf Grund und Boden der ersten Heilerschule, der ersten Klinik. Und kam dann immer mit so Informationen und hat uns quasi berührt, hat uns mit ihren Geschichten berührt und hat uns eben erklärt, wer Annette ist. Und das ist eine gute Freundin von Annette, wie es dann der Himmel so will, wenn man zusammengeführt wird. Und dann haben wir uns am Abend des Sonntags entschlossen, diese Ausbildung zu machen. Weil wir gesagt haben, okay, das ruft uns. Das ist genau das, wo ich mich dann komplettiert fühle, wo ich mich komplett und ausgefüllt fühle. Und das hat sich so richtig angefühlt. Und der damalige Freund und heutige Ehemann meiner Freundin hat sich als erster angemeldet und wir sind dann von September bis November in die Schule gegangen.
Silvia Müller: Wunderbar. Und das ist ja so ein sehr spontaner Entscheid. Oft kommen ja die Menschen auch zu euch, wenn sie selbst ein Erlebnis haben. Und das war so wie eigentlich eine logische Kette von einer Entwicklung. Und als du dann in die Ausbildung eingestiegen bist, was war für dich so was. Gab es für dich auch Momente, wo du wirklich gespürt hast, das ist es jetzt, das ist meine Wahrheit oder mein neuer Weg? Oder was hat das mit dir gemacht? Kannst du da auch noch etwas erzählen? Weil, ich glaube, viele Menschen können sich nicht so viel darunter vorstellen.
Manuela Herbert: Also, es ist eine Entwicklung. Also, du gehst den Schritt einfach. Man folgt dem Ruf und dann geht es Schritt für Schritt. Also, es ist eine Entwicklung. Und so im Nachhinein oder im Rückblick kann ich sagen, ich bin ruhiger geworden, zentrierter geworden, gelassener geworden. Das Schönste ist, ich kann immer wieder reagieren und reflektieren und kann Menschen helfen und kann mir selber helfen in Situationen …
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Manuela Herbert: … sei es irgendwo an der Kasse. Egal. In ganz alltäglichen Situationen bin ich immer wieder gewappnet und kann etwas für mich tun und für andere Menschen tun. Und das ist wunderbar. Und dann eben auch die Heilarbeit zu geben, zu leisten. Menschen zu unterstützen, Heiler zu werden oder sich zu finden oder besser mit Situationen umzugehen. Also sehr, sehr viele Geschenke, die man dann erst versteht, wenn man es lebt. Es ist wundervoll.
Silvia Müller: Wunderschön! Und wenn du es vielleicht für die Menschen so in einem Satz zusammenfassen müsstest, dass eben das energetische Heilen, was für eine Freiheit das das gibt oder was das mit dir gemacht hat. Könntest du das irgendwie zusammenfassen?
Manuela Herbert: Also, zusammenfassend ist es tatsächlich so, dass man wieder zurückreflektiert ist auf seine eigene Macht, seine Ermächtigung. Du bist wieder in dir und kannst aus dir reagieren, ohne diesen Druck von außen zu haben. Also, du, du bist in dir ruhend und in dir ruhend kannst du geben.
Silvia Müller: Wow, so schön. Das Ziel eines jeden Menschen. Ja, was sagst du denn Annette? Wenn, weißt du, viele Menschen denken ja, das sind ja einige wenige Auserwählte, die vielleicht das können, die das als Gabe bekommen haben. Was würdest du sagen? Was ist da vielleicht das Missverständnis? Und kann es überhaupt jemand, jeder Mann oder jede Frau machen?
Annette Müller: Ja, das war genau auch mein Denken, als ich eben angefangen habe, diesen Weg zu gehen. Das war für mich ganz klar. Also, die Heiler, die sind natürlich nicht so einfach zu finden und man muss auch da was für leisten, zum Beispiel auf Knien irgendwo hingehen oder sie lange suchen. Dann irgendwie, die Alpen zu besteigen. Oder vielleicht in den Himalaya oder irgendwo in die Hölle? Ja, das ist das, was ich gedacht hatte. Du musst nach Brasilien. Und meine Mutter hatte mich damals mehr oder weniger genötigt, Heiler hier aufzusuchen, weil ich ja diesen schlimmen Unfall hatte mit den, mit der Kopfgelenksverletzung. Und ich ihr dann gesagt habe: Nee, das kann ja überhaupt gar nicht sein, dass mich da unser Nachbar sozusagen heilen kann. Und sie hatte mich dann aber da wirklich dazu überredet. Und da habe ich dann gemerkt, ja, hier wird mir geholfen. Das war das Einzige, was mir geholfen hat. Und dann habe ich mir gedacht: Das will ich selber lernen! Das war sofort klar in dieser allerersten Sitzung, dass ich diesen Weg gehen will. Denn wenn der Nachbar das kann, dann kann ich das auch. Ganz klar. Wenn mein Nachbar das kann, dann kann ich das auch. Und das habe ich dann eben auch gemacht. Ich habe mich fortgebildet, ich habe alle möglichen Ausbildungen gemacht und habe wirklich supertolle Kräfte entwickelt, die ja schon in mir sind, die nur eben schlafend waren oder unbewusst. Und ich habe ja vorher schon viel meditiert. Ich war auch lange im Ashram und habe Yoga gemacht und habe das auch unterrichtet. Aber das Heilen war noch mal eine ganz andere Stufe. Das war mir klar, dass das also wirklich nur Berufene können. Aber meine eigene Ausbildung, meine Erfahrung hat mir eben gezeigt: Ich kann das auch! Wenn ich das kann, dann können das alle anderen auch. Und das ist das, was ich eben täglich beweise in den Ausbildungen. Die meisten Menschen, die kommen, die sitzen dann da: Ja, natürlich, das geht. Ich weiß das, ich habe das gehört. Aber ob ich das kann, das weiß ich nicht. Und da können wir alle beruhigen und kann sagen: Wer bei uns die Ausbildung macht, der wird Heiler. Und Manuela ist ja zwischenzeitlich Dozentin bei uns. Sie kann das auch bestätigen, dass sie das dann eben auch immer hört. Ja, kann ich das wirklich? Und ja, so ist es. Ja, ich kann mich sehr gut daran erinnern. An diesen Anruf von dem einen Freund. Ein mir unbekannter Mann rief mich an und sagte: Ja, auf dem Festival von dir, meine zwei Freundinnen, die möchten die Ausbildung machen, aber ich melde mich sofort an!
Silvia Müller: Ach, das ist so schön.
Annette Müller: Ja, und das war einer der allerallerersten Ausbildungen. Doch da kann ich mich noch so dran erinnern, wie schön das gewesen ist und wie familiär, ohne irgendwelche Unterlagen. Es gab keine Unterlagen, sondern es war alles learning by doing und es war recht abenteuerlich auch.
Silvia Müller: Ja, dann hattest du eben so eine Heilerschule in die Welt gerufen. Ich glaube, das ist ja das Problem. Wenn man selbst so eine Erfahrung macht, wo findet man dann den Weg? Oder die Menschen, die einem das auch lehren? Weil ich glaube, da gibt es ja vielleicht auch, ja, Menschen, die vielleicht das so oder so machen. Ich möchte, da kenne ich mich zu wenig aus, aber ich hätte da doch ein bisschen Respekt. Kommst du wirklich an jemanden, der das wahrhaftig macht? Sage ich mal so, oder?
Annette Müller: Ja, also ich meine, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich habe also sehr viele Versprechen gehört und bin denen auch nachgekommen. Die Versprechen haben sich nicht erfüllt, was für mich im Nachhinein überhaupt kein Problem ist. Weil, ich sage immer, wer Gold finden möchte, der muss in der Erde graben. Ja, das ist ganz klar. Und wenn dann jemand sagt: Ach, ich habe schon so viel Geld ausgegeben, das hat nichts gebracht. Dann kann ich sagen: das ist Lehrgeld. Und Lehrgeld ist das Beste, was man investieren kann. Weil, du lernst ja. Und es ist wirklich auch dieses, dieses Bedürfnis, also dieser Wunsch und der Wunsch wird sich erfüllen. Und wenn man ein paar Umwege macht, ja, und?
Silvia Müller: Die Umwege sind im Nachhinein immer für etwas gut.
Annette Müller: Ja, auf jeden Fall.
Silvia Müller: Aber trotzdem schön, dass man an einen Ort kommt, wo man schon irgendwie auch eine Gewissheit hat, dass das irgendwie ernst gemacht wird und dass das wirklich eine Möglichkeit ist. Was mir an dir so gefällt, ist auch, ich kenne dich noch nicht so gut, weiß ich es einfach von der Annette, wie klar du bist, in dem, weißt du, wie klar du bist in dieser Aussage. Und ich glaube, das hat auch damit zu tun, zu verstehen, dass wir weit mehr sind als dieses irdische Wesen, das verstanden hat. Dann kann man auch solche Aussagen machen. Also, ich verstehe es so, oder?
Annette Müller: Ja, ja.
Silvia Müller: Und eben, was auch wieder Mut macht für ganz viele Menschen, die in schwierigen Situationen stecken. Einfach zu wissen, auch die schwierigsten Momente im Leben, die können dann wirklich für uns die wertvollsten werden, wenn man sie annimmt und etwas macht, oder?
Annette Müller: Ja, das kann schon sein. Nur ist es dann ja auch wieder so, dass wenn man diese Überzeugung hat, diese schwierigen Sachen, die bringen mich weiter, dann wird man auch viele schwierige Sachen bekommen, weil man ja weiterkommt. Aber es darf auch leicht gehen.
Silvia Müller: Ja, okay. Das ist so, danke, danke schön, schön, schön.
Annette Müller: Weil viele sagen: Ach ja, das war ja so schön, dass du diesen Unfall hattest, weil sonst hätten wir diese Ausbildung nicht. Da muss ich sagen: Nee, ich mach das nicht noch mal! Ja, wenn ich wählen könnte, ich möchte den leichten Weg gehen und nicht den schweren.
Silvia Müller: Oh, ja, wie schön. Schön, schön. Ja. Oh, danke für diesen tollen Hinweis. Das ist so schön. Ja. Und, Manuela, was würdest du denn sagen, wenn du eben, wenn Menschen zu dir kommen? Und eigentlich gar nicht, sagen wir jetzt mal, ich möchte, wie soll ich sagen, offen sind für solche Wege. Aber trotzdem sagen, Ich möchte etwas verändern. Mir geht es nicht gut im Leben. Würdest du mal einfach raten: Mach mal eine solche Sitzung oder? Was wäre für dich der Weg oder was würdest du raten?
Manuela Herbert: Also, ich würde den halt erst mal anschauen und gucken, welches Tool für ihn passend ist. Also, es kommt drauf an, wenn es emotional ist, dann haben wir unser SKY. Wenn es körperlich ist, dann würde ich eine Heilsitzung einfach anbieten und sagen: Schau was es in dir macht, was du fühlst, ob du eine Veränderung wahrnimmst. Ich liebe auch Skeptiker, weil bei denen tatsächlich es am spürbarsten ist. Und wenn sie sich hinterher nur wieder die Schuhe binden können, was jahrelang nicht mehr ging. Ja, also, das habe ich auch schon erlebt. Also, einfach nur mal Schuhe binden, was ganz Triviales. Was ganz Alltägliches wieder tun zu können, was jahrelang nicht ging. Und das ist dann auch etwas, wo ich sage: Lass es wirken.
Silvia Müller: Ja, Manuela. Und wie ist es dann bei Menschen, weißt du, die sagen okay, ich habe jetzt nicht gerade ein spezifisches Problem, aber ich fühle mich nicht wohl. Ich merke, eigentlich langweilt mich das Leben, bringt mich nicht weiter. Ich habe wiederholende Beziehungsmuster, die ein bisschen dysfunktional sind. Eigentlich so der normale Wahnsinn, wenn ich das mal so sagen möchte. Ähm, können diese Menschen auch etwas profitieren, wenn man nicht spezifisch ein Problem angehen möchte.
Manuela Herbert: Also, präventiv ist die Heilarbeit sowieso genial. Also, wir haben für jedes Pläsierchen oder Tierchen sein Pläsierchen. Also, wir haben überall unterstützende Maßnahmen. Also, gerade bei Mustern kann man gut arbeiten. Eben, muss man gucken, ist es emotional, dann haben wir wieder SKY oder wir haben andere Techniken. Also, es ist wunderbar, Menschen zu helfen und zu unterstützen. Also, gerade in der Prävention, um quasi Sachen abzufangen, die vielleicht sich dann manifestieren würden. Also, es ist eine wunderschöne Heilarbeit, schön.
Silvia Müller: Und die Menschen nehmen auch subjektiv eine Veränderung wahr. Ja, sehr schön. Und was macht denn diese Arbeit mit dir als Heilerin?
Manuela Herbert: Also, was immer wieder wundert, weil viele mich dann fragen: Ist das nicht anstrengend, wenn zum Beispiel mehrere Sitzungen am Tag sind? Es ist überhaupt nicht anstrengend. Also, es gibt mir auch immer was, weil die Energie ja auch mich durchflutet oder mir was schenkt und gibt. Und eben auch Menschen zu sehen. Vorher, nachher, wenn sie wieder ein bisschen aufgefüllt sind. Wenn die Augen strahlen, wenn sie die Augen öffnen. Nach der Sitzung. Wenn, wenn sie entspannter sind. Wenn sie einfach glücklich wirken. Also, das ist ein großes Geschenk.
Silvia Müller: Das war auch etwas, was mich total fasziniert hat. Du hast mir ja so Testimonials von Menschen geschickt, die bei euch in der Ausbildung sind und jeder und jede hat wirklich so ein Strahlen im Gesicht. Und das kann man nicht herstellen irgendwie. Und das hat mich richtig, habe ich gedacht: Ah, das ist die Wahrheit, das ist wunderbar. Und du bist ja auch Dozentin. Ihr seid ja sicher auch an den Menschen, weil ich habe das so wahrgenommen in diesen Statements. Und ihr nehmt das wahrscheinlich auch wahr. Was, was nehmt ihr wahr an Veränderungen bei den Menschen?
Annette Müller: Also, wir haben ja verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Wir haben also diese geblockten, intensiven Kurse, die am Lago Maggiore stattfinden, wo man also 14 Tage zusammen ist in einer Gruppe.
Silvia Müller: Ja.
Annette Müller: Und dann noch einmal sechs Tage dranhängt. Und man hat dann die gesamte Ausbildung in dieser kurzen Zeit absolviert, wo wir dann eben im Chiemgau sieben Mal zusammenkommen und ungefähr eineinhalb bis zwei Jahre brauchen. Und da ist es eben so, dass sofort nach den ersten zwei Tagen diese Hauptveränderung stattfindet, weil ein jeder diesen inneren Kern in sich, diesen machtvollen Kern, von dem du vorhin gesprochen hast, wahrnimmt. Das heißt, er ist ja schon immer da, aber da wird eben das, was eben diesen verdeckt, einfach weggenommen, das sozusagen aufgemacht und dann darf dieser innere Kern nach außen kommen. Dann sagen die Menschen: Jetzt habe ich gefunden, was ich gesucht habe. Und sie sagen jetzt nicht unbedingt: Ich habe jetzt meine Heilkräfte gefunden, sondern sie sagen meistens: Ich habe jetzt mich selbst gefunden.
Silvia Müller: Wenn du das so sagst, weißt du, wenn ich weiß, wie schwer das ist, verschüttete Anteile oder eben diesen Kern zu finden, dann, dann denke ich, wow, unglaublich.
Annette Müller: Ja, und das ist dann auch so. Die meisten, weil, wir machen ja diese Berufsausbildung, die meisten üben dann diesen Beruf auch aus. Aber es kommen auch Menschen, die sagen, ich möchte das für meine eigene Entwicklung haben. Und viele sagen dann eben auch: Ja, das hat meine eigene Entwicklung vorangebracht. Und das ist das, was ich eben möchte. Und sie haben dann diese Heilkräfte und die ganzen Techniken. Die haben sie dann immer, weil, das verlässt einen ja nie wieder. Das ist genau wie Radfahren oder Schwimmen. Oder vielleicht noch einfacher, das Schlafen. Ja, und wenn dann irgendwas sein sollte im Bekanntenkreis, dass jemand sich den Fuß verstaucht beim Wandern oder das Kind irgendwie dem dann irgendwas passiert, dann sind die da. Na ja, man erinnert sich dann daran. Ach, ich kann da ja was. Und dann heißt es: Boah, mein Hexenschuss ist weg. Wie hast du das gemacht? Zum Beispiel. Oder: Jetzt habe ich keine Kopfschmerzen mehr. Und das ist schon was ganz, ganz Tolles, was man dann eben hat. Und, also, mein Anliegen ist, dass das das geistige Heilen oder das dieses energetische Heilen, also diese Kraft, die ja sowieso in uns ist, also, ich möchte die gerne so in die Gesellschaft bringen, dass das genauso selbstverständlich ist wie heute ein, ein Band aid, also ein Hansaplast in der Küchenschublade.
Silvia Müller: Und ja, als ich mich im Vorfeld mit eurer Arbeit befasst habe, habe ich gedacht: Aha, das könnte natürlich die Welt ja heilen, weißt du. Das ist ja eigentlich das, was wir wieder die Rückbesinnung auf was wir sind, dass wir wirklich da ganz anders leben. Und weißt du, wenn du das so sagst, in einem Selbstverständnis und auch du, dass das für jeden möglich ist, dann frage ich mich, weißt du, bei so vielen Ausbildungen musst du unglaublich große Selbstfindungsprozesse vorangehen lassen, dass du dann einsteigen kannst. Und hier scheint es eigentlich wie so eine Verbindung von der eigenen Entwicklung und dem verstehen, was sind wir. Dass das wie alles Hand in Hand geht. Habe ich das richtig verstanden?
Annette Müller: Ja! Also das geht Hand in Hand. Das Heilen geschieht durch Bewusstseinserweiterung, und die Bewusstseinserweiterung geschieht durch das Heilen. Du kannst nicht sagen: Was ist jetzt zuerst da? Die Henne oder das Ei? Das gehört zusammen. Und diese Bewusstseinserweiterung, die findet dann statt, wenn eben so viel, was wir ja im Hirn haben, was wir nicht wirklich sind. Also, diese total falschen Identifikationen, dieses klein sein, dieses klein gemacht worden sein. Wenn das dann mal so zur Seite geschoben ist. Und dieser eigentliche innere Kern nach vorne scheint. Also, da ist dann, da ist dann der Weg auch klar.
Silvia Müller: Wenn wir keine Angst mehr haben vor unserer eigentlichen Macht. Ja, wenn wir verstehen, wie machtvoll das wir sind. So eine schöne, tolle Botschaft. Manuela, wenn du jetzt vielleicht zu deinem früheren Ich, dass noch nichts gewusst hat von dieser Arbeit, einen Satz sagen könntest, etwas, was es vielleicht zu wissen gäbe, dass es vielleicht auch für Menschen, die jetzt an diesem Punkt stehen, noch wäre das noch interessant. Was wäre das?
Manuela Herbert: Hör auf dein Herz, geh deinen Weg, trau dich! Hab Vertrauen. Und ab und zu ein bisschen prüfen.
Silvia Müller: Super. Sehr, sehr schön gesagt. Ja. Ich freue mich sehr, dass wir noch weitere Sendungen haben. Weil, ich habe noch ganz, ganz viele Fragen. Aber wenn man euch so sieht und diese Klarheit da so spürt, weil, das ist für mich eigentlich immer, wenn es korrespondiert die Aussage mit dem, was der Mensch eigentlich zeigt. Und da spüre ich so eine Kraft und eine Klarheit über diese Arbeit. Also, ich werde mich da sicher weiter rein vertiefen. Und wenn die Menschen auch noch mehr wissen möchten, wo können sie euch finden?
Annette Müller: Also, das ist ganz interessant. Wir sind ja hier am Bodensee auf der Schweizer Seite und Manuela hat ihre Praxis direkt gegenüber auf der deutschen Seite.
Manuela Herbert: Und in München.
Annette Müller: Und in München. Das auch. Und wir sind zu finden unter: www. Ecole, Ecole, also französisch Schule – san, sana der Geist, besser gesagt Sana, die Gesundheit und Esprit, der Geist.de. Also: Ecole-San-Esprit.de
Silvia Müller: Hatten wir alles verlinken? Genau. Es war großartig mit euch. Vielen Dank. Habt ihr euch die Zeit genommen. Vielen Dank, liebe Manuela, liebe Annette.
Annette Müller: Danke schön.
Silvia Müller: Danke, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Ich glaube, auch Ihnen ist es wahrscheinlich wie mir ergangen, Neugier und auch Staunen. Und vielleicht vertiefen sie sich weiter in dieses Thema.
von Annette_Mueller | Jan. 8, 2026 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Wir sprechen heute mal über vielleicht einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte in unserem Körper und das ist der Atlas. Den kann man natürlich aus verschiedensten Perspektiven betrachten. Und heute haben wir eine sehr, sehr schöne Kombination aus der Schulmedizin und mit Zusammenarbeit der geistigen Heilarbeit. Und wie wir da wirklich unglaubliche Erfolge bisher schon erzielt haben von unseren Gästen, das erfahren Sie heute in unserer Sendung. Bleiben Sie dran. Bis gleich. Hallo zusammen. Schön, dass ihr beide wieder da seid.
Annette Müller: Sehr schön, hier zu sein. Vielen Dank.
Corina Klein: Ja, ihr habt ja sowieso viele Fans. Mal davon abgesehen, ein paar haben euch ja eh schon gesehen, in den, in den Folgen. Liebe Anette, du bildest die Heiler aus und liebe Ruth, du bist Kinderärztin und auch Therapeutin und Heilerin und Dozentin an der Schule von Annette. Und ein wichtiger Baustein, sowohl bei den Therapeutenausbildungen als auch bei den Wochenendausbildungen, die über sieben Mal gehen, ist wirklich ein Schlüssel, ist der Atlas. Und da wäre es aus, ich überlege gerade, was die Schulmedizin darüber denkt. Doch wir fangen bei dir an, liebe Ruth. Was hast du denn in der schulmedizinischen Ausbildung über den Atlas gehört?
Ruth Kohl-Munthiu: Also, natürlich in der Anatomie, wo man auch alle Organe, den Bewegungsapparat usw. lernt, haben wir schon gelernt, dass das eine sehr besondere Stelle am Körper ist, weil da unser Kopf ja auch getragen wird, unsere Steuerzentrale. Und dann natürlich in Kombination mit den ganzen Krankheitsbildern. Dass wenn am Atlas was passiert oder auch sonst natürlich im Wirbelsäulenbereich, dass es zu Querschnittslähmung kommen kann usw. also jetzt anatomisch auch abgeleitet die dazugehörigen Krankheitsbilder. Was wir leider nicht gelernt haben im Studium, das habe ich mir dann später selber erarbeitet oder auch durch meine Praxistätigkeit und die Menschen, die Physiotherapeutinnen und, und Menschen, mit denen ich da zu tun hatte. Mir quasi dazu erworben, dass die, diese Thematik bei Säuglingen, wenn die schon mit einem verschobenen Atlas zur Welt kommen, je nachdem aufgrund der Geburt, oder weil sie Intra oder unterwegs schon eine Fehllage hatten, und die komplexen Störungen, die das mit sich bringt. Also, ich habe nach meiner Facharztzeit dann eine Zeit lang auch in einer sogenannten Schreiambulanz gearbeitet oder habe die mit aufgebaut mit einer Psychologin in Frankfurt, wo wir viele Schreibabys hatten und wo ich auch gesehen habe, auch da gibt es einen Zusammenhang. Ja, wenn der Körper nicht ausgerichtet ist und im Lot und in der Mitte ist, das, das natürlich Auswirkungen hat. Und hier läuft ja auch unser Nervus vagus hier hinten lang. Wenn da was blockiert ist und dieser Nerv irritiert ist, kann das Verdauungsstörungen machen usw. Also, diese berühmten Koliken bei den Babys, die haben zum Teil organische Beziehungen vom Atlas her beispielsweise. Können aber oft auch ganz andere Ursachen haben, eben psychischer Natur. Wenn Eltern Konflikte haben und, und, und. Aber da kam das Thema dann schon immer mehr rein in meinen Berufsalltag und ich kann mich erinnern, dass wir schlimmer Weise sogar im Nachtdienst einmal ein Kind, das so schief war und Fieber hatte, sogar lumbal punktiert haben, weil also um eine Meningitis auszuschließen, weil das wirklich nackensteif war. Und wenn da ein hohes Fieber dabei ist, denkt man natürlich auch an eine schwere Infektion. Wo nachher rauskam, dass es eben dieses Kiss-Syndrom hat, eine kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung. Was nichts anderes ist als ein verschobener Atlas. Und da kam das immer mehr in mein Bewusstsein und ich habe dann, als ich die Praxis übernommen habe, wirklich bei Säuglingen sehr begonnen, darauf zu achten und habe die aber natürlich in den ersten Jahren dann auch immer zu Ärzten geschickt, die über diese zusätzliche Qualifikation verfügt haben, das manuell wieder zu richten.
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Ruth Kohl-Munthiu: Ich bin selbst dann auch mal bei einer Therapeutin gewesen, die, ja, mit viel Handanlegen und mit so einem Vibrier Gerät versucht hat, meinen Atlas da in die Form zu bringen. Das hat schon auch eine gewisse Auswirkung gehabt, aber es ist immer wieder rausgerutscht. Und ich habe da auch meine Beschwerden davon gehabt, Rückenschmerzen usw. Und jetzt, über die Ausbildung in der Ecole San Esprit, wo ich jetzt gelernt habe, wie man energetisch geistig ohne Manipulation den Atlas repositionieren kann, bin ich natürlich sehr glücklich. Und freue mich, weil das gerade auch bei den kleinen Kindern, bei den Säuglingen und so, eine wunderbare Möglichkeit ist, schon am Anfang ihres Lebens etwas in die Ordnung, in die Mitte zu bringen. Weil das ja ganz viel beeinflusst: Die Nerv, das Nervensystem, die Blutgefäße. Das heißt die Versorgung aller davon abhängigen Organe usw. Also, das eröffnet wirklich ganz, ganz neue Möglichkeiten. Wie gesagt, ich hatte einfach nur diesen Bezug zu den Kollegen, die das manuell richten konnten. Die gibt es schon auch. Teilweise sind die innerhalb der Schulmedizin auch sehr angefeindet worden, weil das irgendwie nicht in die gängige Schule passte, dass man sowas manuell repositionieren sollte oder dass das eine Auswirkung haben könnte. Und ich sehe aber, dass es eine ganz große Bedeutung hat. Weil diese Kinder, wenn man nichts macht, ja, die sind ständig mit Kompensationen beschäftigt, bis dahin, dass sie hyperaktiv werden, dauernd rumrennen, sich irgendwie versuchen diese Spannung abzureagieren usw. Also, es ist schon wichtig, sich dieses Themas anzunehmen und je früher, desto besser.
Corina Klein: Auch später. Ja, so diese Schleudertrauma- Auffahrunfälle. Auch diese ganzen Karussell Geschichten, Breakdance, wo du dir da den Kopf rumschleudert, wo die Kinder noch gar nicht die Muskulatur haben. Ähm, wo sind bei dir so die Alltagsgeschichten, die einem passieren könnte, wo du sagst okay, da lohnt es sich doch noch mal zu kontrollieren.
Annette Müller: Zum Beispiel an Türrahmen rennen, ja, wirklich. Stolpern, Husten. Nicht gut schlafen, Ängste haben, leicht reizbar sein, Kiefer verschoben.
Corina Klein: Hmm. Dieses Knirschen?
Annette Müller: Knirschen, ja auch. Aber verschobene Kiefer ganz stark. Falscher Biss, natürlich. Also, da lohnt es sich wirklich, nach dem Atlas zu gucken. Klar, Kopfschmerzen sowieso. Hirnnebel. Hirnnebel. Also, wenn man nicht klar denken kann oder nicht wach wird oder …
Corina Klein: So ein bisschen gesellschaftlich ist, ja, da können wir mal so ein bisschen ja, dann fehlen noch so ein paar Therapeuten.
Annette Müller: Ja, ja, ja.
Corina Klein: Okay.
Annette Müller: Das stimmt. Ja, oder nicht, kein gutes Gedächtnis zu haben. Also, je älter man wird, umso, umso schwerer wird das dann auch, ne. Also …
Corina Klein: Was wird schwerer?
Annette Müller: Umso schwerer wird das mit diesen ganzen Dingen danach umzugehen. Weil, die werden nicht besser, die werden schlechter.
Corina Klein: Aber therapieren kann ich immer, oder Heilen kann ich immer.
Annette Müller: Immer. Ja, therapieren kannst du immer. Je früher du das machst, umso besser. Deshalb hast du zum Beispiel gerade Kinderärzte, Hebammen, Geburtshelferinnen. Also, das ist, dass Physiotherapeuten, Physiotherapeuten auf ungefährliche, sehr sanfte Art, auf ganz energetische Art und Weise den Atlas wieder in die richtige Position bringen, auf eine ganz natürliche Art und Weise, das ist schon ganz was Besonderes. Das ist sehr besonders für das gesamte Wohlbefinden. Also, ich kann mich an meine persönliche Atlas Einrichtung erinnern, das war auch energetisch. Ich habe lange, lange danach gesucht. Ich habe sie dann in der Schweiz gefunden. Weil das ja mein Thema gewesen ist durch den Auffahrunfall, den ich eben hatte. Und als ich diese Session hatte, da habe ich gemerkt: Boah, jetzt fällt eine ganze Last von mir ab. Und ich habe wirklich viele Tränen geweint, weil ich das Gefühl hatte, jetzt wird mein Leben anders. Jetzt ist irgendwie ein, ein, ein Damoklesschwert was über mir schwebt, ist jetzt endlich weg. Also, es war wirklich, wirklich toll. Es war ein sehr befreiendes Gefühl. Und wenn wir, ich weiß jetzt nicht mehr, wie es in deiner, in deinem Modul gewesen ist, als er den Atlas dran genommen hat oder jetzt auch, wo du assistiert hast. Da passieren ganz oft ganz tief tiefe emotionale Befreiungen, dass Menschen eben weinen. Oder dann eben dieses Aufatmen erfahren oder sich ganz anders fühlen, wieder richtig laufen können, also Lebensfreude da ist. Das ist ein sehr tiefgreifendes Erlebnis für manche Menschen. Manche merken nicht so viel, aber das ist auch in Ordnung. Also, ich habe ganz viel gemerkt. Ich weiß jetzt gar nicht, wie war es denn bei dir?
Ruth Kohl-Munthiu: Bei mir war es auch so. Ich habe gelegen und in dem Moment, wo der Kopf nach vorne ging und sich einmal zur Seite bewegt und ich so ein leichtes Knacksen gespürt habe, schossen mir schon die Tränen. Und im weiteren Verlauf dieser Bewegungen, die da wieder Ordnung reingebracht haben, kamen Bilder, Erinnerungen. Mein Vater hatte einen schweren Autounfall, als ich sehr klein war. Und bei diesem Autounfall ist auch meine Großmutter ums Leben gekommen, die vorher ihren Platz getauscht hat mit einem Mitfahrer, den sie mitgenommen, also mit jemandem, der mitgefahren ist. Und da war natürlich ein Riesen Schuldthema im Raum. Und das ist noch mal hochgekommen. Wo ich dann so auch gemerkt habe, dass das auch einen Bezug zu meinem Leben hat, obwohl das, obwohl es das Thema meines Vaters war. Und ich war dann sehr dankbar dafür, dass sich das noch mal so gezeigt hat und konnte das dann auch im Weiteren für mich noch mal anschauen und ein Stück weit auflösen und dem eine andere Bedeutung geben. Also, das war auch sehr beeindruckend für mich. Und ja, auch so ein Gefühl von, dass ich alles dadurch, dass ich jetzt anders irgendwie, ich konnte auch sehen, dass meine Schultern gerade waren. Vorher war immer die linke Schulter ein bisschen höher. So ein Gefühl von, wie bei so einem Mobile. Wenn ich jetzt anders hier im Raum und in der Welt stehe, dann drehen sich auch die Dinge, mit denen ich in Resonanz bin. Also, so ein Gefühl von, wie du gesagt hast, es darf sich alles neu sortieren. Ja, und das kann immer wieder rausrutschen. Jetzt nicht lebensbedrohlich, aber so, dass man wieder asymmetrisch ist oder Beschwerden hat. Und das Schöne ist, man kann es dann immer wieder auch einrichten.
Corina Klein: Ja, vor allen Dingen, da haben wir ja die meisten Themen auch in diesem Bereich, weil es auch ein paar längere Zeit immer mit diesem Witwenbuckel beschäftigt. Und dann haben wir auch eine Sitzung gemacht, gerade mit der Freundin von mir. Und dann hat eine ganz andere Freundin, die mit Anatomie gar nichts zu tun hat, war mit mir spazieren und sagt: „Häh, was ist mit deinem Buckel passiert?“ Und ich: „Da war ich bei einer Heilerin.“ Weil das geht. Ja, es war schon auch schön zu sehen. Ja, sehr schön. Weil, natürlich beschäftigst du dich mit dem Thema. Wo kommt es her? Dann Nebenniere, Kortison und Cortisol. Und du versuchst dir natürlich immer wieder so Erklärungsmodelle zu kreieren und dann kann es auch einfach gehen.
Ruth Kohl-Munthiu: Auch da ist ein bisschen die Gefahr, so wie wir Schulmediziner uns dann auch manchmal zu sehr im Detail verlieren, dass auch bei diesen ganzen alternativen Ansätzen die Menschen dann nur noch damit beschäftigt sind. Dann gibt es diese Theorie und jene, dann kommt wieder was Neues. Und sie sind nur noch damit beschäftigt, was habe ich denn jetzt und was muss ich jetzt machen. Und irgendwann verliert man sich auch da. Und das Schöne ist eben beim Heilen, wir müssen das alles gar nicht wissen. Wenn Heilung geschieht, dann kann das auf allen Ebenen gleichzeitig passieren. Psychisch, körperlich, emotional. Ja, ich vertraue dann einfach auch darauf, dass diese Heilkraft überall dahin fließt, wo es nötig ist. Ich muss das auch nicht mit meinem Kopf verstehen. Ich darf einfach gespannt sein, was jetzt hier geschehen darf. Und das ist einfach jenseits der Worte. Ich kann es nicht anders sagen, immer wieder.
Corina Klein: Dennoch sind wir ja immer wieder auch, gerade wenn man so therapeutisch arbeitet, will man ja auch immer irgendwie so eine Story und ne Erklärung. Jetzt weiß ich natürlich bei dir, du brauchst es eben nicht. Aber warum brauchen wir das nicht mehr? Warum ist nicht manchmal. Ich habe zum Beispiel, da hatte ich über den Hallux, ja den Hallux heilen. Ist bei euch überhaupt gar kein Thema. Zack, das Ding ist wieder gerade.
Annette Müller: Ganz so zack geht es nicht, aber so ungefähr.
Corina Klein: Also, wenn er noch am Anfang ist, dann geht’s nach einer Session. Siehst du, das Ding ist wieder gerade, so. Da hatte ich wirklich eine ganz, ganz tolle Fußtherapeutin hier, die dann gesagt hat: Okay, damit der gerade bleibt, muss der Klient aber auch gelernt haben, im privaten Bereich Nein zu sagen. Und dann dachte ich mir, naja, das kann ja trotzdem stimmen. Das kann ja sein, dass ich dann bei dir eine Session mache. Das korrigiert sich. Und der Klient, aufgrund dessen, dass die Physik sich ändert, das Mentale vielleicht auch sich korrigiert. So wie es da eben auch passiert ist, fließen Tränen und der Klient auf einmal sagt: Nein, Entschuldigung, heute habe ich keine Zeit. Und er merkt das aber gar nicht. Weißt du, dass dennoch eine Geschichte sich repariert oder ein.
Annette Müller: Ja, also ich …
Corina Klein: Weiß nicht, was ich …
Annette Müller: Wenn ich es verstehe, ist das jetzt ein mechanisches Denken. Ich drehe an dem Rädchen, deshalb dreht sich das andere auch.
Corina Klein: Genau, deswegen hat es witzigerweise auch Einfluss auf die Art, wie ich das Leben betrachte. Oder dass es dennoch diese Verbindung gibt.
Annette Müller: Ja, ja. Da müssen wir uns dann mal überlegen: Warum schaffen wir das überhaupt mit nichts? Sozusagen, diesen Hallux wieder oder den Fuß wieder gerade zu machen? Wir machen den Fuß nicht gerade. Der Fuß wird gerade. Warum wird der Fuß gerade? Weil der Mensch anders wird.
Corina Klein: Hm, hm.
Annette Müller: Ja, das ist der Grund.
Corina Klein: Weil der Mensch anders wird.
Annette Müller: Ja, der Mensch ist ein anderer. Und deshalb hat er einen anderen Körper. Der Mensch ist ein anderer. Deshalb hat er einen anderen Körper. Wir arbeiten natürlich, wir arbeiten am Körper, wir legen die Hände auf. Aber es ist unmöglich, mit man, mit manueller Therapie dieses Ding zurückzudrehen.
Corina Klein: Das habe ich ja auch, ja.
Annette Müller: Aber, und warum geht es dann, wenn wir das machen? Weil wir auf das ganze Wesen, ich habe ja schon mal einen, ich glaube, das war mit dir zusammen über die ganzen Koshas gesprochen, über diese Schichten, aus denen sich der Mensch zusammensetzt. Das sehen wir ja auch, diese tiefen, tiefen Schichten. Und wir arbeiten ja mit diesem Ganzen. Also, wir sind ja, wir Menschen sind ein Gewebe. Wir bestehen nicht nur aus Körper, aus Blut, aus Knochen. Wir sind keine Mechanik in dem Sinne. Natürlich, man kann schon auch irgendwelche Organe austauschen oder Körperteile austauschen. Das geht schon. Aber dann, wenn der Mensch jetzt zum Beispiel tot ist, das heißt nicht mehr atmet, dann nutzt diese ganze Reparatur nichts. Ja, und wenn der Mensch dann repariert ist und atmet und dann trotzdem irgendwie eine emotionale Störung hat, dann hat das auch nichts geholfen, weil der Mensch auch nicht wirklich gesund und bei sich selbst ist. Weil, die ganzen emotionalen Störungen führen dann wieder dazu, dass auch seine Gesundheit ins Ungleichgewicht kommt. Also, ich meine damit die körperliche Gesundheit. Und dann gehst du eben noch nach der Intelligenz. Die Intelligenz darfst du auch nicht vergessen. Ja, wenn der Mensch nicht ganz intelligent ist, dann ist er vielleicht instinktgesteuert und tut dann auch wieder etwas, was ihn komplett ungesund macht bzw. was gar nicht erlaubt gesund zu werden. Und dann sind wir eben noch mit diesem eigentlichen Kern in Verbindung, mit diesem großartigen Human, also was wir Menschen wirklich sind, dieses göttliche Wesen. Was genauso wunderbar ist wie diese bewundernswerte Natur mit ihren ganzen Bergen und den Seen und den Höhen und den Tiefen, dem schönen Himmel, den ganzen Schätzen, die sich in der Erde verbergen, mit den Tieren, die hier leben, also mit allem. Das ist alles so wunderbar und so unglaublich schön und bewundernswert. Und wir heilen das Ganze zusammen. Das heißt, der Mensch in dieser Ganzheit ist ein anderer und deshalb ist der Körper anders. Wir heilen zuerst dieses Ganze, weil, andersrum geht es nicht.
Ruth Kohl-Munthiu: Auch hier ist wieder „mind over matter“ – „Geist über Materie“. Zuerst ist der Geist. Ich sage auch immer so schön, wenn ein Tischler einen Stuhl bauen will, dann hat er doch erst die Idee. Er hat in seinem Geist dieses Bild, die Ästhetik, die Farbe von diesem Stuhl, das Material vielleicht auch schon, aber es ist geistig da. Und dann fängt er an. Macht vielleicht die Zeichnung und sucht dann das Material und baut diesen Stuhl. Aber ohne die Idee passiert auch nichts auf der materiellen Ebene. Zuerst ist immer das Geistige. Das ist ganz wichtig. Wenn man das verstanden hat, dann kann man sich eigentlich schon ganz gut herleiten, warum geistig energetisches Heilen funktioniert.
Annette Müller: Und eben eins der Schaltstellen ist der Atlas und der Atlas ist wirklich dieser Schlüssel zwischen dem Gehirn und dem Körper. Ja, mit dieser ganzen Funktion. Das ist, das ist ein Nadelöhr. Das ist eigentlich …
Corina Klein: Ja, mir kommt witzigerweise, ich weiß nicht warum, entweder, weil wir davon gesprochen haben, dieses Thema Verjüngung dennoch immer wieder in den Kopf. Ob nicht der Atlas damit auch zu tun hat, dass wir in der Lage sind, durch die Heilarbeit, durch das geistige Heilen. Ich sehe Therapeuten von dir. Ich weiß nicht, vielleicht ist dir das, du hast jetzt sieben Wochenenden gemacht, das ging ja jetzt über ein Jahr.
Ruth Kohl-Munthiu: Also anderthalb.
Corina Klein: Jahre. Anderthalb Jahre.
Ruth Kohl-Munthiu: Ungefähr. Ja, genau.
Corina Klein: Konntest du auch verjüngende Prozesse oder auch Ausstrahlung erkennen?
Ruth Kohl-Munthiu: Bei den anderen in der Ausbildung durchaus.
Corina Klein: Dass sich das Ganze, Aura, die, das Charisma, das Erscheinungsbild verändert hat?
Ruth Kohl-Munthiu: Durchaus. Sowohl bei den anderen als auch bei mir selber. Und das ist eben das, das Geheimnis oder das Mysterium auch oder vielleicht das, was wir uns erklären können, ist, wenn wir ein anderes Weltbild kriegen. Wenn hier oben sich was verändert, wenn wir mehr Möglichkeiten sehen und unsere, unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit, mehr auf das was geht, richten, dann passieren auch andere Dinge in unserem Körper. Ja, und, und bei anderen Menschen auch. Also, wir haben ja mit unseren Gedanken immer einen Einfluss auf unser Umfeld auch und man weiß das eigentlich auch schon seit vielen Jahren aus der Entwicklungspsychologie bei Kindern. Das Konzept der Mentalisierung ist so schön beschrieben und ist so wichtig. Eine Mutter und ihr Kind befinden sich in einem Potential Space. Ja, hat Winnicott gesagt, ein Kinderarzt und Entwicklungspsychologe. Und in diesem Potential Space wird so viel entschieden. Also in diesem Potenzialraum schaue ich auf mein Kind mit staunenden, freudvollen, dankbaren Augen. Wow, was für ein wundervolles Wesen ist jetzt da? Was wird das alles entfalten in seinem Leben? Was macht dieses kleine Wesen gerade? Oder bin ich voller Panik: Oh Gott, es könnte das passieren. Jetzt muss ich aufpassen, dass es nicht hinfällt. Jetzt muss ich ihm das abnehmen. Ich will mich da gar nicht frei von machen. Ich habe als Mutter auch viel Stuss gemacht. Ja, natürlich. Aber wenn wir uns mal klar machen, wir haben mit dem, was wir denken, wie wir auch unsere Kinder denken und mental, was wir in sie hineinlegen und nicht das hat so einen Einfluss darauf, wie sie sich entwickeln. Weil, sie werden sich immer innerhalb dieser Grenzen entwickeln. Sie kooperieren da unbewusst mit uns. Und deswegen ist auch da so wichtig, auch allen Eltern das zu sagen, nutzt diesen Potenzial Raum weise und aus dem Herzen und freut euch mit euren Kindern und seht ihr Potenzial und nicht immer die Begrenzungen.
Corina Klein: Und dennoch, der Schlüssel, auch überhaupt erstmal das eigene Potenzial zu erkennen. Man merkt ja selber, wie wir geprägt worden sind, sowieso durch die Leistungsgeneration. Ich glaube, wir sind da sowieso auch mit diesem: Du musst was sein und nicht schwach sein. Und hier Karriere und Ding und Dong. Und jetzt kriegen wir witzigerweise die Kinder präsentiert, die sagen: Nö! Und dann auch zu erkennen okay, was leben wir eigentlich und wie kommen wir überhaupt aus unserer Gedankenspirale raus? Aber da jetzt auch die Frage an dich, Annette, da passieren ja doch ganz viele rational erklärbare Modellmuster wieder. Inwieweit spielen die da überhaupt noch eine Rolle? Weil, weißt du, was ich meine? Wir, wir sind ja auch trotzdem im therapeutischen Bereich immer in diesen Erklärversuchen. Das Kind hat gewisse Prägungen bekommen, Gedankenmodelle, Muster, vielleicht daraus auch Tics entwickelt oder Zwangsverhalten. Aber in der Heilarbeit arbeiten wir ja auf einer ganz anderen Ebene, wo das überhaupt gar keine Rolle spielt. Wo wir sagen, muss ich dann überhaupt als Mutter noch auf diesen Raum achten oder gibt es da einfach noch mal eine ganz andere Arbeit, die den Raum reinigt, ohne dass sie überhaupt checkt, was da eigentlich passiert? Das ist ja gerade in dem Bereich, wo wir die ganze Zeit sprechen. Wir versuchen ja immer wieder zu schwanken zwischen Erklärungen, ja und Heilung.
Annette Müller: Ich kann jetzt deinen Fragen vielleicht doch nicht ganz folgen, dennoch glaube ich eine Antwort darauf geben zu können. Dass es hier jetzt nicht darum geht, diese Dinge zu verstehen oder nicht zu verstehen, sondern es geht einfach darum, diesen Raum zu öffnen. Das heißt, wir öffnen den ja, indem wir auch diesen Raum gar nicht sehen und in dem wir diese Problematiken nicht anschauen, sind wir ja sozusagen offen für alles, was sich dort entfalten kann. Weil, es entfalten sich ja Dinge, die völlig außerhalb unseres Vorstellungsvermögens sind. Wir können uns nicht vorstellen, es ist unmöglich, wie diese Welt in 50 Jahren aussehen wird. Das heißt, wir können uns auch nicht vorstellen, wie unsere Kinder sich in 30 Jahren entwickeln werden oder deren Kinder. Das können wir uns nicht vorstellen, weil wir dazu einfach das Wissen auch nicht haben und die Erfahrung nicht haben. Die Phantasie reicht dazu nicht aus. Und deshalb ist es sehr gut, wenn wir uns diesen Dingen auch nicht mit unseren Vorstellungen in den Weg stellen. Weil, wir haben ja ganz viele Muster, die wir in der Zukunft sehen möchten, weil wir überhaupt nicht in der Lage sind, uns andere Muster auszudenken oder andere Möglichkeiten auszudenken.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, also warum ich das Beispiel gebracht habe, war ja, um zu betonen, dass es einen Potenzialraum gibt und dass wir diesen Raum nutzen sollten. Also, so was zu verstehen kann ja helfen, eine Ableitung draus zu ziehen. Wie will ich dieses Wissen oder diese Erkenntnis jetzt nutzen? Wie kann ich es einbetten in das, was hier im Heilerbereich geschieht? Und darum geht es, glaube ich. Und jetzt, im Hinblick auf die Zukunft, Nein, wir können das nicht wissen. Dennoch kann ich meinen Geist dazu benutzen, mir vorzustellen, dass wir in 30 Jahren eine Welt haben, wo diese Art des Heilens viel selbstverständlicher sein wird, wo viel mehr Menschen gar nicht erst so schwer krank werden, weil sie von Anfang an ganz anders in ihrem Potenzialraum sich entfalten dürfen. Und das ist eine schöne Zukunftsvision. Wie es dann am Ende sein wird, ist die Frage. Aber das kann ich, glaube ich, heute schon beeinflussen, dass ich mir eine Welt vorstelle, in der mehr Liebe, mehr Frieden, mehr Harmonie und Ganzheit sein wird, als es heute und hier und jetzt der Fall ist. Weil ich damit ja auch eine gewisse Energieausrichtung praktiziere oder in Gang setze.
Annette Müller: Und um jetzt wieder den Bogen zu schlagen zu dem Säugling. Ja, wenn der jetzt sozusagen dann eben von den Ärzten, von den Kinderärzten zum Beispiel gleich mit einem guten Atlas ausgestattet wird, in dem jetzt sich der Arzt dann um den Atlas kümmert. Erstens wissen, wie wichtig das ist, zweitens wissen, wie man ihn, ohne dem Kind zu schaden, energetisch repositionieren kann. Dann hast du ja eben einen viel größeren Potenzialraum automatisch schon als Fundament geschaffen.
Ruth Kohl-Munthiu: Absolut.
Corina Klein: Ja, sehr schön, eure Arbeit. Ich freue mich immer, wenn ihr da seid. Und ja, es gehört eigentlich in jedes Geburtsritual mit rein.
Annette Müller: Geburtskliniken, Geburtshäuser. Also, das wäre schon, das wäre schon ein Segen. Es wäre ein ganz, ganz großer Segen für jedes Neugeborene.
Corina Klein: Ja, und es steht ja auch keiner Hebamme im Weg, da wirklich …
Annette Müller: Überhaupt nicht.
Corina Klein: … genau das zu machen. Die müssen eh neue Wege finden, diese Geburten begleiten zu dürfen. Gefunden werden und da darf man sowieso auch wieder kreativ werden.
Ruth Kohl-Munthiu: Es gibt noch viel zu tun.
Corina Klein: Ja, ja, schön, vielen, vielen Dank, dass ihr da wart. Und ich freue mich immer wieder, wenn ihr kommt. Ja, und dann bis zum nächsten Mal, würde ich sagen.
Annette Müller: Vielen Dank. Danke.
Ruth Kohl-Munthiu: Danke.
Corina Klein: Liebe Zuschauer. Ja, wunderbar zu sehen, wie doch so ein kleine, eine kleine Stelle am Körper doch so Großes bewirken kann. Und dass wir natürlich auch Gäste haben, die uns auf dem Weg der Atlaskorrektur immer wieder helfen können. Und freue mich, dass sie zugeschaut haben. Vielen Dank dafür.
von Annette_Mueller | Dez. 12, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer in unserem Gesundheitsfernsehen! Wir hören immer wieder, dass Ärzte an ihre Grenzen kommen, weil die Therapiemöglichkeiten oft sehr eingeschränkt sind. Aber was wäre, wenn es wirklich Möglichkeiten gäbe, wie zum Beispiel eine Fortbildung im energetischen Heilen? Welche Möglichkeiten wir da wirklich bei den Patienten eröffnen, welche Heilungswege sich aufzeigen und das sogar teilweise durch Studien belegt wurde, das erfahren Sie heute von unseren Gästen. Freuen Sie sich drauf, bis gleich. Hallo zusammen, schön, dass ihr beide da seid, liebe Annette, liebe Ruth!
Annette Müller: Ach ja, es ist wirklich so schön, wieder hier zu sein. Es ist immer eine Freude.
Corina Klein: Liebe Ruth, Du bist Kinderärztin und die Annette, die schon ein paar Jährchen bei uns zu Gast. Und ich freue mich immer wieder, weil sie es wirklich schafft. Dafür hast auch den Mindchange Award erhalten, 2019?
Annette Müller: 2019, ja.
Corina Klein: Wo du wirklich die Brückenbauerin sozusagen zwischen der Schulmedizin und dem energetischen Heilen gebracht hast. Und was auch schön ist zu sehen, dass ich in den letzten Jahren so viele Ärzte, Therapeuten, Notfallmediziner, Lehrer. Also du hast ja wirklich alle, ob Buchhalterin oder Anwalt. Da kommt ja jeder, der in der Lage ist, sofort Menschen helfen zu können. Und das sieht man eigentlich auch immer schön, wenn du dann in Mexiko oder Sri Lanka, auch in Indien, auf deinen humanitären Reisen bist. Heute würde es mich mal wirklich interessieren: Wie können wir es schaffen, dass die Ärzte, die wirklich in einem so engen System strukturiert arbeiten müssen, es ist also, man wird ja so erpresst, dass man irgendwann Existenzgrenzen erreicht, wo man sagt, entweder ich schaffe jetzt irgendwie den Sprung oder kriege ich noch irgendwas an meine Hand, wo ich mir vielleicht wirklich noch ein Tool oder einen Raum aufmachen kann? Also, wie war das bei dir? Weil, es sind ja, du bist ja auch im deutschsprachigen Raum einfach diesen schulmedizinischen Weg gegangen.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, mein, mein Bedürfnis nach Freiheit und nach wirklich ganzheitlichem Wirken hat mich Gott sei Dank da schon auf den richtigen Weg erst mal geführt, dass ich eine Privatpraxis irgendwann übernommen habe und keine Kassenpraxis. Weil mir klar war, dass ich in dem System meine Werte nicht leben kann. Und als ich dann noch eben auf die Heilerausbildung gestoßen bin, eben mit energetisch geistigen Möglichkeiten Menschen zu helfen und zu heilen, da hat es meinen Horizont noch mal enorm erweitert. Zusätzlich zu dem, dass ich ja auch schon seit vielen Jahren Homöopathie praktiziere und das mich auch sehr erfüllt, ist auch ein energetisches Heilverfahren und auch sehe, wie es den Menschen auch hilft, ohne zu schaden. Das war ein ganz, ganz großer Schritt. Und das Schöne dabei ist ja eben: Ich brauche dafür keine besonderen Voraussetzungen. Ich kann es überall tun, ich kann es sogar über die Ferne tun. Das heißt, ich werde damit sogar ein Stück ortsunabhängig. Und das hat wirklich sozusagen diese Grenzen für mich tatsächlich ein Stück weit gesprengt. Dann auch zumindest erst mal innerlich, geistig. Und ich würde auch sagen, ich bin auf dem Weg in ein neues Sein damit. Ich bin noch in den Strukturen. Ich habe meine Kinder- und Jugendarztpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie in Bad Vilbel bei Frankfurt. Aber ich glaube, der erste Schritt ist immer die geistige Öffnung. Und wenn ich mir auf der Ebene jetzt was Neues herbei visioniere, herbei träume, dann darf ich gespannt sein, was da alles noch kommt. Und ich denke, dass am Ende, oft sind es die einfachen Dinge, die am wirksamsten sind, dass ich irgendwann gar nicht mehr so ein Riesenapparat von Praxis mit Räumen, die ich dann wieder untervermiete und Personal und all das brauche. Sondern das ist das Schöne am Heilen, ich brauche eigentlich nur meine Hände, meinen klaren Verstand, der denken kann, der den Geist, unsere große Kraft benutzen kann, den wir alle haben und dann kann ich eigentlich loslegen. Und das eröffnet wirklich ganz neue Möglichkeiten.
Corina Klein: Ich habe auch das Gefühl, dass jetzt so ein bisschen mehr die Zeitqualität von diesen ganzen Freelancern kommt, dass man sagt, hier, ich habe hier einen Raum. Dann kommt vielleicht ein Osteopath oder noch ein Heiler oder ein Zahnarzt. Ja, weil manchmal hast du ja wirklich auch als Heiler das Thema: „Okay, wir können den Zahn, aber ich brauche dann vielleicht doch jemand, der in der Materie arbeitet noch, mhm. Dass dann sich auf einmal Dinge zusammentun, wo keiner mehr dafür verantwortlich ist, in einem übergeordneten Sinn, sondern man sich einfach ergänzt.
Ruth Kohl-Munthiu: Also, das ist eine schöne Zukunftsmusik und ich muss ehrlich sagen, das könnte ich mir auch vorstellen, dass wir …
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Ruth Kohl-Munthiu: … uns vernetzen, dass wir wirklich miteinander unsere Kompetenzen zusammentragen und dass es vielleicht auch einen Wissenschaftsbeauftragten gibt, der sich nur darum kümmert zu schauen, wo gibt es Studien aus der Quantenphysik usw., die genau belegen, dass es ja Beweise gibt für das was wir hier tun, auch wissenschaftliche. Weil das manchen Menschen, manchen Ärzten und wissenschaftlich geprägten Leuten einfach auch ein Bedürfnis ist und auch gerechtfertigt ist. Ich finde es auch schön, wenn ich weiß, es gibt dazu auch Wissenschaft, obwohl das nicht notwendig ist, um heilen zu können.
Corina Klein: Ich sage ganz ehrlich, wenn die O-Beine danach gerade sind, wer heilt, hat recht. Und ich dann einen neben mir sitzen hab und sagt, wo gibt es dazu die Studie, da muss ich sagen, wo gibt es da einen Menschenverstand? Weißt du was? ich habe mittlerweile mit diesen ganzen Studien, ist schon auch ein sehr spezielles Thema. Ja, es ist für mich auch ein Stück weit eine Strategie, um sich darauf auszuruhen, nicht über einen Tellerrand hinausschauen zu wollen. Das wird gern auch als, auf der anderen Seite, Entwicklungsschutz, Weiterentwicklungsschutz verwendet.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, aber auf der anderen Seite können wir damit eben auch Menschen begegnen, die das sozusagen vom Tisch fegen und sagen: „Das ist alles so esoterische Spinnerei!“ Nein, ist es nicht. Es gibt Wissenschaft dazu und da müssen wir uns auch nicht verstecken und sagen: „Na ja, uns nimmt ja keiner ernst. Wir machen jetzt hier so heimlich ein bisschen was.“ Die Zeiten sind auch vorbei, glaube ich. Und da dürfen wir einfach auch mehr Selbstbewusstsein entwickeln und sagen: „Das, was wir hier tun, hat Hand und Fuß. Das ist nicht irgendeine Spinnerei, abgesehen davon, dass man ja sieht und die Menschen das auch bestätigen können, dass wirklich was mit ihnen geschieht und dass sie schmerzfrei werden, dass Heilung passiert.“
Corina Klein: Ja, ja, du hast ja auch mal eine Studie gemacht. Ich weiß noch nicht inwiefern. Was dürfen wir denn davon erzählen?
Annette Müller: Also, die Studie ist noch nicht veröffentlicht. Die Studie wurde gemacht von Dr. Cordelia Schott aus Essen in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Essen. Da wurden 320 Fälle ausgewertet und sie ist fix und fertig. Aber es fehlt noch das Journal, das angesehene Journal. Eins, das eben auch Anerkennung findet in der Ärzteschaft, das bereit ist, das zu publizieren. Und da hatte Frau Dr. Schott noch nichts gefunden. Und das, was sie sagt, das ist viel zu wertvoll, um das jetzt irgendwo zu veröffentlichen, wo es also auch in ihrer Meinung nach eben keine Anerkennung findet in der Schulmedizin. Also, in dieser Welt. Deshalb muss es eben noch ein bisschen so lange warten, bis dort ein Journal sich findet, was bereit ist, sozusagen das zu veröffentlichen.
Corina Klein: Wir haben ja gerade beim Mittagessen darüber gesprochen, dass wir ein paar Professoren haben, die jetzt ein Journal rausbringen. Die sagen, da kommt mal alles rein, was schön unter den Teppich gekehrt werden soll.
Annette Müller: Na ja, also ich meine, das ist ja natürlich dann so, dass ich auch alles, was da unter den Teppich gekehrt werden soll, wird, weiterhin unter den Teppich gekehrt werden. Also, das ist definitiv unsere, unsere, unsere Realität, mit der wir jetzt noch konfrontiert sind. Also, das dauert wahrscheinlich noch ein paar Jahre, bis sozusagen das Alternative oder eben diese ganzen Strömungen, die jetzt da sind, sich durchsetzen können gegenüber einer gegenüber diesen vielen Organisationen, die eben wirklich darauf aufpassen, dass da ihnen niemand in die Wege kommt.
Corina Klein: Ja, das Schöne ist ja trotzdem bei eurer Arbeit, dass ich ja diese Fälle habe, wo ich einfach sehe, dass ein Knochen halt gerade wird. Ja, also, das ist ja das Geniale. Oder eben bettlägerige Menschen oder im Rollstuhl sitzende Menschen, die auf einmal laufen. Ja, und wo man sagt, okay, dafür brauche ich einfach keine Studie. Wir können ja noch drüber diskutieren. Wenn man sagt: „Na, ich habe dir jetzt dein Medikament, was du in der Kindheit bekommen hast, umprogrammiert und es wirkt jetzt nicht mehr.“ Das hört sich natürlich so ein bisschen, für viele Mediziner extremer an, da kann man schwerer mitgehen. Aber vielleicht, Annette, könntest du das mal beschreiben? Weil an sich von der Faszination, was passiert, ob jetzt ein Knochen sich geradestellt oder du sagst, wir, wir schaffen es wirklich, Informationen von Medikamenten oder Diagnoseschocks umzuprogrammieren, dass es im System keinen Schaden mehr anrichtet. Wie würdest du das jetzt einem klassischen Mediziner erklären?
Annette Müller: Gar nicht.
Corina Klein: Hm, okay. Auch gut, ja.
Annette Müller: Ganz klar, gar nicht.
Corina Klein: Weil es einfach so ist.
Annette Müller: Nein, weil er das sowieso nicht glaubt. Okay, also.
Corina Klein: Und deinen Schülern, die jetzt dafür eine Erklärung wollten, die kriegen aber eine ausführlichere.
Annette Müller: Ich bekomme schon einen Erklärungsversuch.
Corina Klein: Okay.
Annette Müller: Ein Erklärungsversuch.
Ruth Kohl-Munthiu: Und ich würde davon ausgehen, dass die meisten es einfach ausprobiert haben. Weil, das ist immer noch viel wirksamer als jegliche Erklärung. Die Erklärung kommt dann hinterher. Aber wenn ich es mal erlebt und gespürt habe, dann hat es auch noch mal einen anderen Stellenwert. Die Erklärung alleine wird mir wahrscheinlich nicht so viel helfen.
Corina Klein: Du hattest ja mal eine Patientin mit einem Kind, wo das Kind immer permanent Fieberschübe hatte. Und wenn ich dich richtig verstehe, Krämpfe. Fieberkrämpfe. War das so ein bisschen auf Basis einer Wiederholung von einem ersten Schock, oder, was war da? Du hattest da mit der gearbeitet?
Ruth Kohl-Munthiu: Ja. Es gab ein auslösendes Ereignis.
Corina Klein: Ah, ein Ereignis.
Ruth Kohl-Munthiu: Und dieses auslösende Ereignis, das sollte dann in so einem Fall, das ist natürlich wichtig, das auch herauszufinden. Also, mit den Menschen zu sprechen, wann hat das angefangen mit diesen Fieberkrämpfen, was ging dem voraus? Und dieses auslösende Ereignis, also die Causa sozusagen, dem eine andere Bedeutung zu geben, das umzuprogrammieren. Und das ist eben das Wunderbare. Unser, unser Geist, der ist nicht an Raum und Zeit gebunden. Das heißt, wir können Kraft unseres Geistes dann auch an den Ort zurückgehen, wo etwas geschehen ist mit einer bestimmten, also Ursache und Wirkung ist da in Gang gekommen und zurückgehen an diesen Ort und dem jetzt eine andere Bedeutung geben. Und dann kann sich was im Hier und Jetzt, im Heute verändern.
Corina Klein: Mit was ich natürlich als Mutter immer auch so ein bisschen meine Herausforderung hatte, in was für ein Geburtssituation ich mich damals mit meinen Kindern gebracht habe. Einfach aus einem Unbewusstsein, aus dem zu jung sein. Kann ich damit auch zu euch kommen und sagen: „Hey, das sitzt mir schon noch. Also da habe ich einfach Entscheidungen getroffen, die würde ich heute so nicht mehr treffen. Ja.“
Ruth Kohl-Munthiu: Okay, definitiv.
Corina Klein: Und es hätte dann auch Einfluss auf das Kind? Weil, das ist ja alles miteinander verbunden, natürlich letztendlich.
Ruth Kohl-Munthiu: Man könnte sagen, du könntest eure Geschichte neu erfinden, oder ja, unsere Arbeit, die Geschichte umschreiben, noch mal neu erfinden mit einem anderen Auftrag.
Annette Müller: Ja, jetzt so ein wunderschönes Erlebnis gehabt gerade. Annette Bokpe, die auch Dozentin ist, sie hatte in einer unserer Meditationen ein unglaubliches Erlebnis. Sie hat von ihrer Ur-Ur-Urgroßmutter, die war plötzlich da, die stand vor ihr. Sie hat also diese Großmutter tatsächlich noch erlebt als Kind. Und zwar, die ist uralt geworden, die war schwer krank und die war bettlägerig. Und diese Uroma ist bei ihr in der Meditation aufgetaucht, als alte Frau und hat sich vor ihren Augen zurückverwandelt in diese junge Frau und hat sich sozusagen energetisch bei Annette für ihre Arbeit bedankt und hat ihr damit zur, also diese Information gegeben oder zu verstehen gegeben, dass im Nachhinein sie jetzt noch geheilt ist. Und das war jetzt für mich auch ein ganz besonderes Erlebnis, weil ich ja ganz oft gar nicht einschätzen kann, wie tief geht unsere Heilarbeit. Also, dass unsere Heilarbeit selbstverständlich die Zukunft all unserer Nachkommen verändert, das ist ganz klar. Das es die Zukunft von den Leuten verändert, die bei uns Heilung finden, sowie deren Nachkommen und deren direktes Umfeld, das ist mir auch klar. Vermutet hatte ich schon, da es eben eine sehr spirituelle Art der Arbeit ist, aber eine sehr realistische Art der Arbeit ist, hatte ich schon vermutet, dass auch die Ahnen beeinflusst werden. Weil, die Ahnen sind ja auch in all unseren Genen. Und der Mensch ist ja mehr als jetzt dieser …
Corina Klein: Die ganzen Glaubenssätze und alles. Also, ich habe noch, wenn ich überlege, wo ich mich scheiden lassen habe, was da für Sätze in meinem Kopf hochkamen. Wo ich dachte, das sind 100 % nicht meine Sätze. Also, das spielt ja auch das jetzige Leben …
Annette Müller: Ja, das spielt ne Rolle. Das ist total, ich finde das total wichtig. Und ich glaube, dass da auf einer ganz tiefen Ebene, die wirklich jenseits unserer Worte sich befindet, auch ganz viel passiert. Und deshalb, was war deine ursprüngliche? Ach so, ja, ob sich das auf die Kinder auswirkt? Ja, das wirkt sich nicht nur auf die Kinder aus, sondern es wirkt sich auch auf die Verstorbenen aus. Also, auf unsere Ahnen auch. Also, es wirkt noch in die Vergangenheit. Und es wirkt in die Zukunft. Das ist Morphic Renaissance über Morphic Renaissance. Das kann deine Freundin Marion auch mit dir machen.
Corina Klein: Ja, wir machen alles. Also, ja. Je nachdem, was ihr dann gerade, ja, ja.
Annette Müller: Vielleicht sollten wir das noch erklären, den Zuhörern gerne, wer jetzt deine Freundin Marion ist.
Corina Klein: Ach so, ja, gut, ist wie gesagt, eine langjährige Freundin. Wir haben zusammen unsere Kinder großgezogen, die jetzt mittlerweile 21 sind. Ja, und die hat dich gesehen, auf unserem Kanal, ein Interview angeschaut und hat gesagt: „Also, die Ausbildung möchte ich machen!“ Ja und dann, wie das immer bei dir so ein bisschen funktioniert, kommt dann aus irgendeiner Ecke irgendein Erbe her, mit dem kein Mensch rechnet. Und prompt kann die Ausbildung bezahlt werden. Das haben schon ein paar, schon ein paar Mal. Ja, also es ist wirklich faszinierend und ich bin voller Freude, den ganzen Prozess jetzt bei ihr zu beobachten. Ist ja mit dir in der Ausbildungsgruppe drin. Ihr seid ja jetzt fertig. Und ja, es ist wirklich sehr, sehr schön.
Annette Müller: Das heißt, du darfst das, was sie gelernt hat, genießen.
Corina Klein: Mhm, ja. Ich sag immer, ich brauche eine Übung, ja.
Annette Müller: Dann probiere das mal aus mit der, mit diesen Geburten. Ich denke, dass ich dir das dann …
Corina Klein: Genau, mit dieser Geburtsgeschichte, mit diesem ganzen. Ja, das wäre schön. Weil ich hätte eigentlich gern so eine, so eine richtig schöne natürliche Geburt. So wie ich es jetzt heute weiß, wie es eigentlich sein sollte. Das wäre echt schön, das noch mal zu ermöglichen, so im System.
Annette Müller: Im System.
Corina Klein: Ja, ja, das merkt man natürlich, wenn man über Themen redet wie einen die Dinge, die noch nicht geheilt sind, immer wieder triggern. Und da kann man natürlich für sich überprüfen, was ist eigentlich noch nicht in Ordnung? Mhm. Und du? Die Frage habe ich noch an dich, Ruth, wenn jetzt wirklich Patienten bei dir sind. Du bist ja wirklich jemand, der sich auch noch Zeit nimmt. Das bedeutet, die meisten, die natürlich krank sind, herausfordernde Geschichten haben, haben doch vielleicht auch ein Umfeld, was herausfordernd ist. Jetzt haben wir vielleicht auch Paare, die nicht mehr so sauber miteinander. Ich habe gerade auch viele im Umfeld mit, mit Eheproblemen mit sich. Also, auch Scheidungskriege, wo der eine Partner dann sagt: Hey, ich, ich gucke die ganze Zeit meine Themen an, ich versuche mich zu heilen, aber der andere ist so bösartig und da dann halt auch. Inwieweit bin ich in der Lage, mich so zu heilen, dass das egal, was jetzt im Außen passiert oder kann ich den noch beeinflussen? Oder ist dann bei mir noch was nicht in Ordnung? Wenn trotz, dass ich versuche alles zu heilen, ich immer noch ein Umfeld habe, was so böse oder nicht in Ordnung agiert? Wie geht ihr damit um?
Ruth Kohl-Munthiu: Da wäre ich jetzt ein bisschen vorsichtig. Ich glaube, wir neigen manchmal dazu zu denken, wir sind so ein bisschen die Erleuchteten und haben jetzt das alles begriffen und die anderen sind noch so. Ich möchte mich da auch in einer gewissen gesunden Demut üben und sagen: Jeder Mensch hat seinen Weg. Ich muss, ich ertappe mich auch manchmal dabei, dass ich gerne möchte, dass Menschen aus meiner Familie oder so, die noch woanders sind, das doch tiefer verstehen und noch mehr davon profitieren können. Aber ich glaube, das einzige, was ich tun kann, ist, dass ich das, was ich erlebe, authentisch so verkörpere. Auch die Zufriedenheit, die die Verbesserungen, die dadurch in mein Leben kommen, dass ich ein lebendes Beispiel bin. Das wirkt viel mehr als 1000 Worte, jemanden von irgendwas überzeugen zu wollen.
Corina Klein: Da gebe ich dir völlig recht. Wo ich jetzt noch hinauswollte, ist, wenn einem wirklich Menschen begegnen, die es dann nicht gut mit einem meinen. Also, dass man sagt okay, ich gucke mein Ding an. Aber was ich jetzt öfters gerade feststelle, dass man hintergangen, belogen, dass immer wieder Leute kommen und sagen, da findet so viel Ungerechtigkeit statt. Also, auch den Klienten gegenüber. Wo ich denke, ist noch interessant. Also, es gibt, vielleicht kannst du mir da was erklären. Das ist einfach das, was ich gerade so beobachte, was das für viel ich meine.
Annette Müller: Gerade in der Spiritualität und der Esoterik haben wir das Bedürfnis nach einer heilen Welt. Diese heile Welt existiert aber nicht. Ja, es ist, wir müssen immer bei der Wahrhaftigkeit sein. Wenn du jetzt sozusagen … Da gibt es diesen Spruch, der, der wilde Stier, der wird dir nichts tun, weil der weiß, du bist Vegetarier. Deshalb kannst du da in dieses, kannst du jetzt durch dieses Feld laufen wo ein wilder Stier ist. Ja, das ist blauäugig. Also, es gibt wilde Stiere. Es gibt böse Menschen. Es gibt es. Also, bringe dich nicht in Gefahr, sei einfach aufmerksam, benutze den gesunden Menschenverstand. Sag nicht, es ist jetzt alles, ich bin jetzt so gut drauf, ich habe jetzt das geistige Heilen gelernt, ich bin ein guter Mensch, deshalb passiert mir nichts Schlechtes mehr. Natürlich gibt es die Anziehung. Aber es gibt natürlich auch Situationen, wo du wirklich mit deiner eigenen Intelligenz einfach Dinge abschätzt und abwertest. Es gibt auch den Spruch: „Wenn dir jemand zeigt, wer er ist, glaub es ihm schon beim ersten Mal!“
Corina Klein: Ist es Intelligenz oder ist es Intuition, die besser geschult wird?
Annette Müller: Ich glaube, ich glaube mal, dass es beides ist. Also, wir haben ja immer so, was ist jetzt Intuition und was ist jetzt Wunschdenken? Also, da müssen wir das auch ganz, ganz genau unterscheiden. Deshalb gibt es da kein Patentrezept, kein Patentrezept dafür. Ich finde es sehr wichtig, wirklich unseren Verstand zu ehren und zu achten. Das hattest du auch gesagt. Wir brauchen den. Und es ist ganz einfach: Wenn du eine rote Flagge siehst, dann erkenne das an und sag nicht: Ach, es wird schon alles gut gehen. Ja, also, der, der Bulle, der greift mich jetzt nicht an, weil er weiß, ich bin Vegetarier. Das ist, so läuft es nicht.
Corina Klein: Manchmal ist ja so ein bisschen, so ein Learning dahinter, dann auch mal Stopp oder Nein zu sagen. Natürlich. Weil, oft interpretiert man ja was spirituell schön, weil man eigentlich Angst hat, mal klar zu sagen: Das ist für mich so nicht in Ordnung. Mhm. Also, ich habe das auch schon, dass ich mir irgendwas spirituell liebevoll reingesudelt habe, bis ich gecheckt habe, ich habe einfach nur nicht den Mut, für mich einzustehen und zu sagen: Nein, hier ist Stopp! Ja, also das ist so Selbstverarschungsprogramme. Hab ich auch schon gut hingekriegt.
Ruth Kohl-Munthiu: Aber auch da ist es wichtig zu sagen okay, ich habe jetzt diese Lektion gelernt und mich jetzt nicht dafür irgendwie ständig zu kasteien oder mich falsch zu machen. Wir machen alle unsere Fehler und wie bewerten wir auch Fehler? Wir lernen daraus. Ja, also den Anspruch zu haben, keine Fehler mehr zu machen, ist ja auch schon wieder, irgendwie so was, was.
Corina Klein: Mich ja vor allen Dingen auch zu erkennen und dann vielleicht auch lustig zu sehen. Ja, und.
Annette Müller: Es ist tatsächlich so: Eine Wand ist hart. Wenn du mit dem Kopf dran rennst, tust du dir weh. Aber was passiert ganz oft in der spirituellen, esoterischen Szene? Sie machen sich selbst dafür verantwortlich, dass ihnen der Kopf weh tut und die Wand noch immer hart ist. Weil, Sie gehen davon aus, Ich bin jetzt so gut, die Wand muss jetzt weich sein. Das wird nie passieren, mhm.
Corina Klein: Ja.
Annette Müller: Ja, das ist, das ist ein falsches Denken. Und dann macht man sich selbst dafür verantwortlich, dass einem andere Menschen schaden. Aber warum schaden sie einen? Warum schaden sie einem? Weil man sich mit diesen Menschen verbindet. Ja, das …
Ruth Kohl-Munthiu: Und Vorsicht, da sind wir dann wieder schnell in so einem Täter-Opfer-Ding. Ja, ja, wir sind, ja, also, wir haben immer einen Anteil mit daran, auch wenn wir uns gern dann vielleicht in der Opferrolle positionieren. Aber letztendlich, auch zu Konflikten egal welcher Couleur, gehören immer zwei. Und auch da geht es um die Selbstverantwortung. Zu sagen, okay, das ist mir jetzt widerfahren, wie auch immer, und ich übernehme jetzt aber die Verantwortung dafür. Zu sagen: So, und ich bin kein Opfer, ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe. Was möchte ich daraus lernen? Wie will ich damit weitergehen? Und in dem Moment, wo ich das tue, bin ich kein Opfer mehr, sondern ich nehme wieder meine Macht zu mir zurück, meine Eigenmacht, mein Leben zu gestalten. Und das finde ich ganz wichtig.
Annette Müller: Das ist das Gleiche mit Krankheiten, dass du dann eben so sagst, okay, jetzt bin ich Opfer dieser Krankheit. Aber, wenn du eben heilen kannst, bist du nicht mehr Opfer von Krankheiten. Da bist du in deiner Eigenständigkeit. Da bist du in deiner eigenen Macht, da bist du selbst verantwortlich. Das tut gut.
Corina Klein: Ja, das ist auch ein schönes Motto. Dieses, die Angst vor Krankheiten verlieren. Ja, wirklich, weil wir diese Selbstverantwortung, Werkzeuge, Möglichkeiten haben, ja.
Ruth Kohl-Munthiu: Und das wäre schön, wenn das auch andere Mediziner, also Ärztinnen und Ärzte oder alle Menschen, die in so heilenden Berufen tätig sind, noch mehr erreicht. Den Fokus wieder auf das Potenzial zu lenken, auf das, was alles möglich ist und sich dem einfach auch mal zu öffnen. Selbst wenn ich noch skeptisch bin und mir das nicht vorstellen kann zu sagen, aber ich probiere es mal aus und schaue mal. Und dann zu entdecken. Ich habe von Modul zu Modul wieder gedacht, wow, da gibt es so was wie Diagnoselöschung. Ja, eigentlich leuchtet es mir ja ein, auch das hat was mit Ausrichtung von meinem Fokus, von meinen Gedanken zu tun und dann fließt die Energie auch anders. Ja, und das ist einfach wunderbar. Es eröffnet so viele neue Möglichkeiten, macht so viel mehr deutlich, was noch geht. Und das gibt uns natürlich auch Hoffnung für die Zukunft. Wir haben so viel Not auf der Welt. Es braucht doch jede und jeden einzelnen von uns. Und jeder Mensch ist einzigartig und hat seine ganz und ihre ganz besonderen Fähigkeiten, Begabungen, Talente. Und wie cool ist das denn, wenn wir das wirklich mit so einer Vision, dass wir zusammenwirken können. Wenn jeder das einbringt und sich auf die Vollkommenheit in dem Sinne auch von Gesundheit, von Ganzheit fokussiert, dass wir da ganz neue Wege betreten können und die alten, begrenzten, langsam verlassen können oder sie ergänzen. Sowohl als auch. Vielleicht am besten in dem Sinn.
Corina Klein: Schön. Wenn ich jetzt, abschließend würde mich doch noch mal interessieren, wenn ich jetzt die lange Ausbildung mache, mit sieben Mal Wochenenden im Vergleich zu der komprimierten. Wie lange geht die?
Ruth Kohl-Munthiu: 2 bis 3 Wochen. Es gibt ja die Möglichkeit, nur den zweiwöchigen Block zu machen.
Corina Klein: Da bin ich zwei Wochen am Stück am Lago Maggiore.
Ruth Kohl-Munthiu: Und wenn man die gesamte, also, das wäre die KAR Ausbildung, dass man eben auch da lernt man auch diesen, die Atlas Repositionierung, Kamic Atlas Release, was vielleicht für Orthopäden, Chirurgen, Sportmediziner interessant ist. Und wenn man die gesamte amazinGRACE Ausbildung machen möchte, dann würde man in der Blockausbildung noch einen einwöchigen dritten Block zu einem anderen Zeitpunkt dranhängen, hätte aber dann auch unter Umständen innerhalb von einem Jahr schon die komplette Ausbildung durchlaufen.
Corina Klein: Das ist in der einen Woche dann noch drin, diese zusätzliche …
Annette Müller: Da sind die sogenannten Spooky Tools drin.
Ruth Kohl-Munthiu: Zum Beispiel Morphic Renaissance, was wir eben schon kurz angesprochen hatten.
Annette Müller: Morphic Renaissance, Narbenentstörung, Diagnose Löschung ist ganz wichtig. Also, diese Sachen, wo du auch mehr Zeit brauchst, das kannst du dann eben nicht mehr unter der Hand als Arzt praktizieren. Aber das, was du eben hier jetzt in diesen zwei Wochen lernst, das kannst du dann eben auch als Arzt machen oder als Therapeut. Ohne jetzt unbedingt …
Corina Klein: Wie erkläre ich das meinem Patienten, der ohne O-Beine dann rausläuft?
Annette Müller: Das geht vielleicht nicht. Da muss man schon anfassen, auch bei den Beinen oder bei den Beinen, das ist klar. Aber die O-Beine und X-Beine, die sind in den ersten zwei Wochen mit dabei.
Corina Klein: Ach, schön. Ja, super, perfekt. Also, vielen, vielen Dank für euer Wirken
Annette Müller: Danke schön.
Corina Klein: Für eure wunderbaren Projekte. Und es freut mich unglaublich, dass Ärzte jetzt diesen Weg gehen. Und man sieht einfach, ja, es ist jetzt an der Zeit uns … vor ein paar Jahren hätte man sicherlich noch so vielleicht auch eine Hemmschwelle gehabt, darüber in der Öffentlichkeit zu reden. Und man merkt, dieses Eis bricht immer mehr und das ist wirklich schön zu sehen. Danke schön.
Ruth Kohl-Munthiu: Ich danke dir für diese Plattform, dass es möglich ist.
Corina Klein: Ja, also, ich auch euch allen, unser Herzensweg. Danke, super, danke euch. So, die Stimme versagt langsam. Mein Immunsystem trainiert. Aber es ist auch okay. Vor allen Dingen, weil wir keine Angst mehr haben brauchen, brauchen vor Krankheiten und wir wunderbare Gäste haben, die uns auf diesem Weg und den Möglichkeiten begleiten. Also alles Gute. Danke.
von Annette_Mueller | Nov. 14, 2025 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Wir sehen heute wirklich zwei wunderbare Menschen, die in der Dritten Welt ganz besondere Arbeit geleistet haben. Sowohl Ärzte, aber auch Heiler, die wirklich über den Tellerrand hinausschauen und Menschen mit großen Herausforderungen in sehr beeindruckenden Sitzungen in ein neues Lebensgefühl begleiten. Und ich freue mich sehr, heute noch mehr darüber zu hören und lade Sie ein, dranzubleiben. Bis gleich. Hallo ihr Lieben. Schön, dass ihr beide wieder bei uns seid in der Schweiz.
Annette Müller: Ja, wie schön hier zu sein. Es ist wunderbar, danke.
Ruth Kohl-Munthiu: Ich freue mich sehr, vielen Dank.
Corina Klein: Schön. Liebe Annette, du bildest ja wirklich seit vielen Jahren aus und hast schon Preise bekommen, weil du wirklich, sag ich mal, die Brücke von der Medizin zu den Heilern wirklich gebaut hast. Und umso schöner, dass du uns heute Ruth mitgebracht hast, die ja Kinderärztin ist, aber gleichzeitig auch Therapeutin. Begleitest du ja auch auf der psychischen Ebene die Menschen und jetzt auch als Heilerin. Warst jetzt auch mit in Mexiko drei Wochen und das finde ich jetzt ganz spannend. Zumal du auch als Ärztin unterwegs warst in Dritte Welt Länder und kennst natürlich den Unterschied auch. Ja und was hat dich denn da jetzt als Heiler unterwegs zu sein? Ja, das sind ja dann auch nicht alles Ärzte, weil, bei dir kann ja, es kann ja jeder lernen. Natürlich ist es schön, dass du auch Ärzte ausbildest, aber es ist ja so gemixt, dass, du bist ja dann irgendwann nicht mehr unter Kollegen, sondern da kann auch, sag ich mal, jetzt die Hausfrau neben dir stehen, die noch geschwind den Heiler gemacht hat oder die 70-jährige. Ja, also wir haben ja ganz viele wunderbare Menschen schon kennengelernt. Ja.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, also für mich war es eben eine ähnliche Motivation wie auch früher mit „Ärzte für die Dritte Welt“ bzw. den German Doctors in Entwicklungsländer. Oder darf man ja heute nicht mehr sagen, in Länder des globalen Südens zu reisen, um Menschen zu helfen? Ja, habe ich gehört, dass es so sei. Und einfach für mich, auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich begreife mich immer auch als Lernende. Und jetzt speziell, aber auch unter dem Aspekt, was habe ich zu geben, ist natürlich die Möglichkeit zu Heilen Kraft meines Geistes. Also das, was ich in der Ecole San Esprit gelernt habe, auch wie mein Bewusstsein sich dadurch erweitert hat. Das ist für mich das ganzheitlichste Herangehen überhaupt, dass ich dorthin komme und Menschen, die Beschwerden haben, die Schmerzen haben, die krank sind, die heilen zu dürfen und dann eben recht schnell und unmittelbar auch das Ergebnis zu sehen. Das ist schon sehr besonders und ich bin sehr, sehr dankbar für diese Erfahrung. Und da eben auch zu erleben, das ist jetzt nicht nur auf Kinder oder so begrenzt, sondern es kommen alle Menschen. Also, wenn man als Heilerin arbeitet oder als Heiler ist man nicht an irgendeine Facharztausbildung gebunden. Wobei das in den Einsätzen mit den German Doctors auch nicht so ist. Also, da behandelt man dann als Kinderärztin oder Kinderarzt schon auch Erwachsene mit, in solchen Projekten. Aber das ist eben das Besondere, diese, also diese kraftvolle Art der Heilung so unmittelbar zu erleben, während in diesen anderen Einsätzen, die mich auch sehr erfüllt haben, keine Frage, es doch mehr um Behandlung und Lindern und Leid verringern gegangen ist. Aber wirklich einen Heilanspruch zu haben, das ist noch mal was ganz anderes.
Annette Müller: Ich habe da gerade mal eine Frage, wenn du das so erzählst. Ähm, wie ist denn da der Unterschied? Angenommen, du würdest jetzt mit dem jetzigen Wissen noch mal an einem solchen Auslandseinsatz der Medizin teilnehmen, da würdest du doch bestimmt das ein oder andere Mal denken: „Dieser Person würde ich jetzt gerne mit den energetischen Heilweisen zur Seite stehen.“
Ruth Kohl-Munthiu: Auf jeden Fall.
Annette Müller: Aber jetzt im umgekehrten Sinne. Du warst jetzt drei Wochen mit in Mexiko. Hast du da jetzt eigentlich auch schon mal dran gedacht bei diesen ganzen Fällen, die jetzt da waren? Es waren ja viele, viele …
Werbung: Es geht gleich weiter, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, Aber Sie sehen jetzt ganz kurz einen Trailer, einen Spot aus einer ganz besonderen Sendung heraus, das mich emotional sehr berührt hat. Und wenn es Sie genauso berührt und Sie finden, diese Sendung müssen Sie sehen, dann gehen Sie bitte in die Beschreibung rein auf YouTube und klicken Sie dort auf den entsprechenden Link. Viel Spaß!
Werbung: Man hat dann einen Wellenlängenbereich gefunden, der eigentlich alles macht, der Leute unfruchtbar macht, friedlich macht Und, und auch chronische Erkrankungen erzeugt. Und dieser Wellenlängenbereich war um die 2,4 GHz. Das Erstaunliche war, was wir natürlich alle als Mensch erwartet hätten, dass dieser Wellenlängenbereich vermieden wird. Diese 2,4 GHz. Und es wurde dann diese Hauptträger Frequenz von da an für allen Mikrowellen. Also für alle Handys wurde die Hauptträger Wellenlänge 2,4 GHz, die genau diesen Effekt hat. Dem sind du und ich jetzt jeden Tag ausgesetzt. Diese Felder sind durchaus fähig Krebs zu erzeugen, und …
Annette Müller: … dass du jetzt sagen würdest, hier würde ich jetzt die und die medizinische Herangehensweise noch zusätzlich empfehlen, weil da hatten wir nämlich nie drüber gesprochen.
Ruth Kohl-Munthiu: Das ist eine sehr interessante Ableitung. Tatsächlich, tatsächlich habe ich diese Idee nie gehabt, weil es einfach gar nicht zum Tragen kommt.
Corina Klein: Noch geschwind Antibiotika, geschwind, haha.
Ruth Kohl-Munthiu: Nein, die Frage stellt sich gar nicht mehr, weil auf so einer tiefen, ganzheitlichen Ebene Heilung geschehen kann. Wenn es geschehen darf, dass man das andere nicht braucht. Und das ist eben auch die Krux. Wenn wir mit herkömmlichen Hilfsorganisationen gehen, mit der Schulmedizin, dann bringen wir da halt auch Pharmaka hin. Die lindern können, ja, kurzfristig vielleicht, aber die auch Nebenwirkungen haben. Genau wie ja hier bei uns auch. Und das ist nicht so tief befriedigend wie das, was ich mit dem energetisch geistigen Heilen bewirken kann, weil es frei von Nebenwirkungen ist.
Corina Klein: Und ich stelle auch immer wieder fest, wenn ich mit Ärzten gemeinsam am Tisch sitze, zum Beispiel wie jetzt mit dir oder so Es gibt auch unter den Ärzten, selbst unter den Ärzten, die über den Tellerrand hinausschauen, immer noch große Unterschiede in der Betrachtungsweise des Menschen. Also, wir haben natürlich so den klassischen reinen Schulmediziner, der es ja, sehr pharmafreundlich behandelt. Und dann haben wir doch den, der das schon kritisch sieht, aber immer noch himmelweit von jeglichem Bewusstsein weg ist. Also, ich finde es dann doch noch mal interessant zu erkennen, dass es selbst da, auch wenn man aus dem gleichen Studium kommt, doch noch so große Unterschiede auch in der Herangehensweise gibt. Deswegen auch die Frage an dich, die Mediziner, die zu dir kommen oder Ärzte. Ich habe dennoch das Gefühl, dass da ein Bewusstsein für ein geistiges Wirken da ist. Was wir dennoch, bei auch vielen Alternativ Komplementärmedizinern manchmal dennoch auch nicht, noch nicht haben.
Annette Müller: Das ist definitiv so der Fall. Ja, also die, die kommen, da gibt es sehr wenig Widerstände, sondern das ist eher so: „Endlich finde ich das, was ich gesucht habe oder das ist jetzt noch das kleine Teilchen, was mir fehlt.“ Und das ist auch irgendwie ganz schön. Ich habe jetzt ein Apotheker Ehepaar, also sogar zwei Apotheker Ehepaare in der Ausbildung gehabt. Die sagen jetzt auch so was wie „Jetzt habe ich ein besseres Gewissen!“
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, also das Gewissen spielt da auch ein bisschen mit. Also, wer da so ein bisschen beginnt nachzudenken und zu hinterfragen. Ich glaube, da kann man schon das eine oder andere Mal auch Albträume bekommen, wenn man dann so ein bisschen hinter die Kulissen blickt und schaut, was das eigene Wirken langfristig an Destruktiven mit sich bringt, obwohl man ja helfen möchte.
Corina Klein: Eigentlich kann einem das auch wirklich, kann man nur viel Mitgefühl haben für, für Ärzte, die jung sind, die ins Studium kommen, die natürlich sich auch verschulden. Ich meine, das muss man ganz klar sagen, so eine Praxis, hat gerade wenn ich noch technische Geräte dazu benötige, Zahnarztpraxen und so, das sind ja unfassbare Geldsummen, die aufgenommen werden müssen. Dann natürlich das ganze Verschuldungssystem mit unseren, und wenn ich mir dann diese Frage stelle, arbeite ich hier eigentlich wirklich für den Menschen? Dann nehme ich ja im schlimmsten Fall in Kauf, dass mein gesamtes Weltbild zusammenbricht, infolge natürlich auch mein finanzielles.
Ruth Kohl-Munthiu: Aber nicht nur das. Ich glaube auch, dass zu arbeiten in einem so kranken System, was einen eben dazu zwingt, dass man die Menschen schnell, ich sage jetzt mal durchschleust, abfertigt wie auch immer und einem gar keine Zeit lässt, weil die Zwänge des Systems so hoch sind. Man soll sich ja dann gleichzeitig fortbilden, diese Ärzte Blätter lesen, auf Kongresse gehen. Dann diese ganzen EDV Herausforderungen in der Praxis. Also wenn man das nicht selber erlebt hat, kann man sich das nicht vorstellen. Und deswegen haben viele Ärzte einfach überhaupt keine Zeit mehr, sich mit solchen Dingen zu befassen. Sie funktionieren wie ein Hamster im Rädchen. Die Macht der Gewohnheit. Ich kenne es selber ein Stück weit. Deswegen bin ich ja so froh, dass ich mich Gott sei Dank entschieden habe, eine Privatpraxis zu machen, obwohl ich nicht diesem Zweiklassensystem hier jetzt, vortreten möchte. Für mich war es die einzige Möglichkeit, überhaupt annähernd so arbeiten zu können, wie ich mir das von einer Ärztin selbst auch wünschen würde. Als Patienten, Mutter oder als Patientin. Dass jemand Zeit hat, mir zuzuhören, dass jemand mich auch informiert und aufklärt und nicht einfach nur schnell abfertigt oder irgendwelche Fremdworte um sich wirft und mich mit einem Rezept in der Hand wieder rausschickt, wie man es eben oft hört bei den Menschen.
Corina Klein: Ich denke, da geht es auch um den Bewusstseinswandel in unserer Gesellschaft. Wir sind noch in einer sehr kindlichen Gesellschaft, die noch sehr an der Obrigkeit hört oder an der Mama und Papa, der einem hilft. Und da gehört natürlich auch dazu, dass ich mich dann eingliedern, dieses Opferdasein. Ich bin nur Kassenpatient und ich habe und da wirklich zu sagen nein, ich treffe meine Entscheidung, ich wähle meinen Arzt, meinen Heiler, in meiner Souveränität selber aus. Und wenn ich kein Geld habe und ich bin vielleicht in was anderem gut, wer hindert mich dann dran, zu dir zu kommen, zu sagen, hey, brauchst du Hilfe? Kann ich dir eine Webseite machen oder kann ich dir vielleicht deine Türrahmen reparieren? Weil das kann ich geben. Und da dürfen wir natürlich auch mal wieder viel besser zusammenarbeiten in dem ganzen System.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, das kann eine Möglichkeit sein. Auf jeden Fall wäre ich auch offen dafür. Und gleichzeitig muss ich natürlich auch meine Rechnungen bezahlen und meinen Lebensunterhalt.
Corina Klein: Und dann gibt es wieder Menschen, die können es ohne Probleme zahlen. Die tun es dann auch. Ja, und dann gibt es wieder Menschen, die du ja auch damals sahst und gesagt hast, ich möchte am Lago Maggiore meine Klinik und ich suche Menschen, die mich darin unterstützen. Und gab es welche?
Annette Müller: Oh ja. Ja, wunderbar.
Corina Klein: Da haben wir noch nie so richtig drüber gesprochen. Aber es gehört ja auch zu dem Ganzen.
Annette Müller: Gehört auch dazu. Ja, es ist wunderbar. Es ist entstanden. Ich habe sehr viele Unterstützer gefunden, die mit Geldgeschenken und eben auch mit Darlehen mir zur Seite standen. Und dann sogar auch noch eine Bank, die das noch finanziert hat. Also, es ist alles in trockenen Tüchern, es läuft. Ich fühle mich wohl. Die Dozenten fühlen sich wohl, die Schüler fühlen sich wohl. Du warst jetzt dort und hast assistiert und hast erstmals diesen Ort kennengelernt. Deine Ausbildung hast du in Bayern am Griessee gemacht, in sieben Modulen, also nicht in dem zwei Wochen Block. Vielleicht magst du ja mal kurz drüber sprechen über die zwei verschiedenen Aspekte eben auch.
Ruth Kohl-Munthiu: Hatten wir noch gar nicht. Ja, also ich habe ja damals, als ich eben diesen inneren Ruf dann gespürt habe, was ich ja in einer anderen Sendung mal erzählt habe, Neti angerufen und habe gesagt ich, ich möchte die Ausbildung machen. Und ich bin jetzt so hin und hergerissen. Was wäre denn besser? Und da hat sie gesagt, ja klar, die Blockausbildung. Und dann habe ich aber gemerkt, ich habe mich schon mal sehr überfordert, wo ich so neben der Praxis noch verschiedene, sehr fordernde Prozesse für mich gemacht habe. Eins davon war eben diese Visionssuche und noch eine Ausbildung zum seelenzentrierten Coaching. Und das hat mich echt sehr an die Grenzen meiner Kräfte gebracht. Und dann habe ich mir gesagt, mach es lieber langsamer und versuche dann auch das was, was du da mitnimmst, was du lernst, wirklich zu integrieren. Wir brauchen Zeit zum Integrieren, zum Verdauen. Das war für mich in meiner Situation dann am Ende doch das Stimmigere und eben auch, dass noch eine Kollegin auch mitgezogen hat, die auch sich für diese Ausbildung entschieden hat, dass wir dann gesagt haben okay, dann machen wir das zusammen. Jetzt, wo ich das am Lago erlebt habe, dass man das in recht kurzer Zeit sehr kompakt in diesen Blöcken machen kann, sehe ich auch die Vorteile davon. Also, ich würde sagen, das hängt immer davon ab, in welcher Situation ich bin. Und wenn jemand jetzt sagt, ich kann mal zwei Wochen Urlaub, drei Wochen Urlaub im Jahr für sowas sehr gerne aufwenden, dann kommt er natürlich schneller ans Ziel. Oder wenn jemand schwerkranke Angehörige zu Hause hat, die dringend Hilfe brauchen, dann ist es ja sehr naheliegend, die Blockausbildung zu machen. Und es war jetzt wunderbar, auch für mich, noch mal durch die Inhalte zu gehen, sie nochmal zu vertiefen, zu verankern und auch bei den Schülern und Schülerinnen zu sehen, wie sie Tag für Tag ihre eigenen Erfahrungen machen mit dem energetisch geistigen Heilen, was sie für tolle Erfolge auch erleben. Und wie sie jetzt auch, wir haben da so eine WhatsApp Gruppe, wie Sie weiterhin posten und schreiben, was sie alles für tolle Dinge erleben in ihren Familien, mit ihren Kindern, mit ihren Eltern. Das ist einfach wunderschön zu sehen und das in relativ kurzer Zeit. Ja.
Corina Klein: Ja, es geht ja, also zügig. Also, gerade so Knochengeschichten finde ich ja immer faszinierend oder Fußkorrekturen, wo man ja immer sagt, das geht nicht. Ja, also das motiviert natürlich auch schon, auch die Eltern, ja, da selber Hand anzulegen oder zu jemandem zu gehen.
Annette Müller: Ja, wir hatten jetzt in der jetzigen Ausbildung eine Teilnehmerin mit starken X-Beinen. Kerzengerade, die X-Beine sind weg. Dann haben, genau diese Gruppe hat jetzt mit unserem Heizungsmonteur gearbeitet, mit dem Andrea, der dir vielleicht auch aufgefallen ist oder aufgefallen war, dadurch, dass er eben so ganz schiefgelaufen ist. Hinkt und wirklich völlig krumm und schiefer mit einer sehr alten und sehr ausgeprägten Skoliose und O-Beinen. Und auch bei dem: Beine wieder gerade, steht gerade, weder eine Oberkörperverdrehung noch eine Beckenverdrehung. Der Kopf steht doch leicht schief. Also er lag wie ein Halbmond auf der Liege und war dann kerzengerade beim Aufstehen.
Corina Klein: Nach einer Sitzung.
Annette Müller: Nach einer Sitzung. Es war also quasi so ein kleines Experiment, was wir gemacht hatten, damit die Schüler eben sehen, wie weit gehen denn jetzt meine Kräfte.
Corina Klein: Okay, dann haben mehrere Heiler an einem Menschen gearbeitet? Oder war es so, dass …
Annette Müller: Eine Person, die das gemacht hat und alle anderen haben zugeschaut. Ja, und ich nehme dann immer die unsicherste Person, also die Person, die sich nichts zutraut. Ich sage dann, das machst jetzt du! Und dann: Das soll jetzt ich machen? Und dann ist hinterher natürlich total klasse. Also diese junge Frau, die hat auch Tränen vergossen, weil sie so berührt war. Und der Heizungsmonteur, der Andrea, der war also wirklich so ziemlich schockiert, weil, es hat ihm nichts mehr weh getan. Schultergürtel waren in Ordnung, Lendenwirbel waren in Ordnung. Konnte seine Beine, die hat er nie zusammengekriegt, vorher hat er hingeschaut und …
Corina Klein: Das muss ja aber auch für einen Menschen, für einen Betroffenen. Also, es gibt ja diese Schockdiagnose, aber in dem Fall ist es ja eine Schockheilung. Weil, der war ja überhaupt gar nicht darauf vorbereitet. Was passiert mit einem, was erlebst du da? Also, muss man den nicht ein bisschen drauf vorbereiten, dass es ihm gleich gut gehen könnte oder was verändern?
Annette Müller: Ja, also das war jetzt nicht so, dass er jetzt völlig unvorbereitet da war. Er hat schon von verschiedenen Seiten solche Geschichten gehört, und dann immer ein bisschen komisch geguckt. Und als wir ihn dann eingeladen haben, hat er gesagt: „Oh ja, toll, das mache ich dann jetzt!“ Und er ist dann aufgestanden und war erst ein bisschen verunsichert, und dann meinte er: „Oh, da schicke ich doch meine Frau auch zu euch.“
Corina Klein: Wie schön mal andersrum, dass die Männer die Frau schicken.
Annette Müller: Genau.
Corina Klein: Ja, wobei, es sind auch viele Männer bei dir. Also wir hatten schon einige in Interviews, doch. Also da muss ich wirklich sagen, nimmt auch gerade zu.
Annette Müller: Es ist sehr schön. Ja, ganz toll.
Corina Klein: Ja, auch so in dem, in dem Persönlichkeitsentwicklungsthema. Da nehme ich auch wahr, dass die Männer jetzt komischerweise kommen zuerst. Und meine Frau zieht nicht mit und nicht okay. Spannende Wende, ja, in dem ganzen Geschehen gerade. Ja, es ist lustig zu sehen. Super. Also, wenn man jetzt wirklich sagt hier, ich möchte. Es gibt da wirklich Menschen, die sagen, ich möchte so humanitäre Projekte unterstützen und mitmachen und vielleicht das auch lernen. Vielleicht, Annette, kannst du mal sagen, was für Möglichkeiten hat man? Vielleicht haben wir auch jemand, der zuschaut, der sagt: Ich habe wirklich Geld und ich möchte das in vertrauenswürdige Hände legen.
Annette Müller: Ja, natürlich, sehr gerne. Ja, also man kann Heiler ohne Grenzen unterstützen. Es ist kein gemeinnütziger Verein, aber das kann man trotzdem unterstützen. Unterstützer am Lago Maggiore können wir immer gebrauchen. Also, das ist gar kein Problem. Ein großes Haus, ein älteres Haus aus dem 18. Jahrhundert, ähh, aus dem 19. Jahrhundert, 1882 gebaut, da ist immer mal was zu reparieren. Und natürlich die Ausbildung dort zu machen ist natürlich das Allerbeste, weil man dann eben auch wirklich die ganzen Handwerkszeuge und die Fähigkeiten hat. Egal wo du bist, egal wo du bist, egal wo auf der Welt, kannst du das anwenden. Für dich selbst, für andere und natürlich dann auch mit uns mitreisen. Und das ist sehr schön, weil das doch so ergreifend ist, wirklich das zu einem Menschheitstraum selbst zu verwirklichen. Also, da träumen Menschen davon, was wäre, wenn ich heilen könnte und wir tun es. Und das ist traumhaft schön, das ist toll.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, ja. Und eben auch andere inspirierende Menschen kennenzulernen, die auch diesen Weg für sich gefunden haben. Also, dann auch so in diese Lebensgeschichten mit hineinschauen zu dürfen, das hat auch was sehr, sehr Bereicherndes. Und sich gemeinsam an den jeweiligen Heilerfolgen zu freuen, das potenziert das Ganze auch noch mal. Was ich natürlich super spannend finde an dem Thema Heiler lernen, es ist absolut frei von Strukturen, von Sprache. Und das ist ja das Schöne. Also, wenn ich dann irgendwann mal sage, okay, ich möchte aus diesem ganzen System hier ausbrechen. Ich habe immer mein Werkzeug dabei. Und kranke Leute gibt es immer. Also, egal in welcher Situation, die Zielgruppe geht schon mal nicht mehr aus. Also in der nächsten Zeit.
Corina Klein: Und deswegen hätte ich von dir noch gern gewusst, ich kann mich daran erinnern, dass immer wieder Leute gesagt haben, man kann schon nach dem ersten Seminar heilen, wie du das integriert hast? Weil, es geht ja auch viel um üben, Integrieren. Warst du perplex darüber, was du nach dem ersten Seminar schon am ersten Wochenende?
Ruth Kohl-Munthiu: Mehr oder weniger schon. Weil, es kam eigentlich so unverhofft zu mir. Ich lag selbst zu Hause darnieder. Ich hatte von relativ jetzt auf gleich ganz schlimme Knieschmerzen. So schlimm, dass ich nicht mehr gehen konnte.
Corina Klein: Nach dem Wochenende, oder?
Ruth Kohl-Munthiu: Nein, das war irgendwann in der Zeit, als das erste oder zweite Modul hinter mir lag. Ich war noch sehr am Anfang der Ausbildung, habe noch gar nicht dran gedacht, das jetzt in der Praxis anzuwenden. Ich lag zu Hause darnieder, weil ich nicht laufen konnte, vor lauter Schmerzen. Musste die Praxis zu machen und hatte meinen Helferinnen gesagt, okay, Notfälle, die Menschen können mich anrufen. So war es auf dem AB gesprochen. Und dann rief mich tatsächlich eines Nachmittags eine Mutter an und hat mir geschildert, dass sie so in Not ist, weil ihr Sohn nicht mehr schlafen kann alleine. Er hat so Ticks entwickelt, diese Schlafstörung. Hat sich nicht mehr getraut, am Fernseher vorbeizugehen. Also Ängste auch entwickelt und was sie denn machen kann. Und es wäre so belastend. Und dann habe ich gedacht Ja, was soll ich denn jetzt groß machen? Also ich habe ihr natürlich dann gesagt, sie kann eine homöopathische Arznei geben. Und dann dachte ich plötzlich: Ja, Mensch, versuch doch einfach mal über die Ferne Heilenergie zu schicken. Das habe ich mich tatsächlich selbst sagen hören. Ich habe das nicht geplant. Wenn Sie offen sind, kann ich ihrem Sohn Heilenergie schicken. Weil, ich bin ja nicht in der Praxis und zu Hause auf dem Krankenbett darf ich es ja machen, da gibt es ja keine rechtlichen Vorgaben. Und dann sagte sie wirklich: „Ja, ich bin sehr offen. Alles, was uns helfen kann!“ Habe ich gesagt, okay, wann schläft der Kleine? Ja, dann und dann. Und dann habe ich mich abends wirklich hingesetzt und habe mit so einem, wir haben so einen Guard, einen Heilhund, einen Plüschhund, den wir dann quasi an Stelle des Esperenten oder Klienten oder Patienten hernehmen, den habe ich mir auf den Schoss vor mich hingelegt und habe dann einfach das, was ich gelernt hatte gemacht und habe Heilenergie geschickt. Und, ähm, also, es war wirklich so, als hätte ich mich selbst dabei beobachtet. Ich habe es einfach ausprobiert und war dann so erstaunt und dankbar, dass sie am nächsten Morgen schon geschrieben hat oder angerufen, ich weiß nicht mehr genau, dass er geschlafen hat. Zum ersten Mal seit Wochen wieder, dass es ihm so vom Allgemeinbefinden viel besser geht, dass er gar nicht mehr so ängstlich ist. Und dann habe ich erst noch gedacht, na ja, das kann ja Zufall sein, wie es so ist. Man ist immer kritisch und zweifelt. Ja, und dann habe ich gedacht, mal sehen. Und dann habe ich gesagt, ja, beobachten Sie es und geben mir doch bitte in einer Woche noch mal Bescheid. Ja, nach einer Woche war es immer noch so. Sie hat gesagt, abends ist sie noch dabei, wie immer, sagt ihm gute Nacht. Aber sie muss nicht mehr die ganze Nacht da an seinem Bett oder bei ihm schlafen. Er kann wieder schlafen und die Ängste sind viel besser geworden. Und noch eine Weile später fiel mir ein, ja, was ist denn eigentlich mit den Tics? Da war sie dann in der Praxis bei einer Physiotherapeutin. Ich habe sie zufällig gesehen, fragte: „Was ist denn eigentlich mit den Tics geworden?“ Da sagte sie: „Die sind weg!“ Es war alles weg. Und da habe ich mich so gefreut und habe dann noch gedacht, Mensch, gut, das ist es. Du musst es wirklich viel mehr anwenden. Also, das ist ein schönes Beispiel auch dafür, wie wir sind, so in unserem üblichen was wir gewohnt sind. Und dann kommt mal so ein Ereignis und das darf sich dann tiefer verankern. Und das war auch der potenzierende Effekt. Jetzt mit Heiler ohne Grenzen, ich wusste, dass das für mich wichtig ist, jeden Tag zu heilen, weil mich das auch noch mal wieder auf ein anderes Level bringt. Es wird selbstverständlicher, es, diese Erfolge auch zu sehen und die glücklichen Menschen. Das tut einfach so gut.
Corina Klein: Ich habe auch das Gefühl, wenn ich so euch jetzt beobachte, das haben wir schon ein paar Jährchen gemeinsam, dass auch bei den Heilern in deiner Ausbildung eine gewisse Authentizität stattfindet. Also, die kommen in ein ganz anderes Selbstwertgefühl. Das ist so wie ein, ich kann dir das gar nicht, also, so eine Sicherheit, die, die die bekommen. Die, die früher eher so unsicher, mach ich was richtig, was ich, was? Aber durch diese Heilerfolge kommt wie so eine: Ja, ich kann! Weißt du, was ich meine? Vielleicht kannst du es noch mal in Worte beschreiben. Weil, du siehst ja wahrscheinlich den Prozess bei deinen Schülern.
Annette Müller: Also, die meisten, die kommen, sind dann doch irgendwie eher überrascht davon, dass sie es dann können. Der ein oder andere weiß es, dass er so oder so kann. Aber es wurde noch nicht, es wurde noch nicht offenbar. Und dann ist es dann so: „Ach, jetzt bin ich endlich angekommen. Jetzt kann ich das, was ich die ganze Zeit in mir gespürt habe. Jetzt kann ich das leben. Und dieses viele heilen, insbesondere bei Heiler ohne Grenzen. Da hast du völlig recht. Das macht ein anderes Selbstbewusstsein, ein gesundes Selbstbewusstsein.
Corina Klein: Ist nicht eins drüber oder so sehr demütig. Mit Demut oder so dieses Ja.
Annette Müller: Wobei ja Demut zwei Seiten hat. Also, ich habe eine Demut, indem ich klein bin. Und ich kann eine Demut haben, indem ich die Größe achte. Und hier haben wir die Demut, die die Größe achtet. Und das ist schon sehr schön. Das ist sehr schön zu erleben.
Corina Klein: Ja, das freut mich immer zu sehen. Ja, also, vielen, vielen Dank. Du wolltest gerade noch was sagen?
Ruth Kohl-Munthiu: Ich wollte nur sagen, für mich heißt Demut Mut zum Dienen, aber nicht zum Dienen, indem ich mich fertig mache, sondern Mut zum Dienst an der Welt. Also, etwas hier beizutragen zum großen Ganzen, was ja eh eigentlich das abenteuerreichste ist, wofür wir hier sind. Oder? Für diese wunderbare Lebensreise mit all ihren Höhen und Tiefen. Und in dem Kontext finde ich Demut auch ein sehr passendes Wort.
Corina Klein: Hm, ja, schön. Danke euch. Viel Freude noch weiterhin bei eurem Wirken und ja, auf weitere schöne Sendungen. Danke.
Ruth Kohl-Munthiu: Danke auch.
Annette Müller: Danke.
Corina Klein: Liebe Zuschauer, ja, ich hoffe, sie konnten wieder einiges Inspirierendes für ihr Leben mitnehmen und natürlich auch die Wunder des Lebens integrieren in ihren Alltag. Danke schön fürs Zuschauen.