von Annette_Mueller | Juli 25, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Format der Sinn des Lebens! Ich freue mich jetzt ganz besonders auf zwei wundervolle Gäste, mit denen ich jetzt ein Gespräch führen darf über geistiges Heilen, und zwar sind zum einen bei mir Annette Müller, die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen und der Heiler Schule École San Esprit. Und weiterhin bei mir ist eine ausgebildete Heilerin, der École San Esprit, Shirin Soraya, Schauspielerin und Heilerin. Und sie wird ihnen vielleicht auch schon bekannt vorkommen. Also, die Annette Müller kennen sie sicherlich. Da haben sie vielleicht auch schon die eine oder andere Sendung gesehen auf unserem Sender und Shirin dürfte ihnen auch bekannt vorkommen. Und ich lade sie einfach ein, die beiden jetzt kennenzulernen, falls sie sie noch nicht kennen, und sich mit mir auf dieses tolle Gespräch zu freuen, um mal zu schauen, was es da noch mehr gibt zwischen Himmel und Erde. Bis gleich. Herzlich willkommen, ihr beiden Lieben! Schön, dass ich wieder ein Gespräch mit euch führen darf. Ist mir eine große Ehre!
Annette Müller: Vielen Dank. Dankeschön. Ist immer so schön, hier in die tolle Schweiz zu fahren.
Shirin Soraya: Und man möchte am liebsten gleich hierbleiben.
Alexandra Wurlitzer: Also ja, herzlich gerne. Wir haben uns heute vorgenommen, über die Ausbildung wieder zu sprechen, die du, liebe Annette, in deiner Heiler Schule École San Esprit anbietest. Und zwar geht es um die Atlas, wie sagt man?
Annette Müller: Atlas Repositionierung. Das nennt sich KAR – Karmic Atlas Release. In deutsch: Karmische Atlas Befreiung. Also, wir arbeiten mit dem obersten Halswirbel, und der oberste Halswirbel hat ganz viel gespeichert an Belastung. Wir nennen das in der Ausbildung Karma. Und wenn wir mit dem Atlas arbeiten, haben wir eben Vorarbeiten zu leisten. Und wenn wir dann mit dem Atlas endlich arbeiten können, da löst sich dann ganz viel. Also, es ist auch eine sehr emotionale Geschichte. Und ganz wichtig ist, der Körper ändert sich im Anschluss daran. Weil also das Gehirn wieder gut und in den, im Fluss, die Impulse schicken kann, die die ganzen Organe ansteuern, und dann die Organe im Rückkehrschluss dann eben auch das Gehirn wieder ganz anders versorgen. Und da kannst du bestimmt ein bisschen was von deiner Erfahrung erzählen und vielleicht auch ein bisschen, was du beobachtet hast, was mit den anderen so passiert, wenn die dann erzählen, wie sie es umgesetzt haben.
Alexandra Wurlitzer: Der Atlas sitzt ja an der Spitze unserer Wirbelsäule. Und unsere Wirbelsäule ist ja ein ganz wichtiger Bereich unseres Körpers, der Sitz unseres autonomen Nervensystems. Und wie du sagtest, wenn ihr daran arbeitet, dann kann eben dieses autonome Nervensystem wahrscheinlich umso besser funktionieren in der Versorgung des gesamten Körpers. Deswegen ist das so bedeutend und so wichtig. Kannst du nochmal kurz sagen, warum ihr, du hast es anfangs erwähnt, nicht gleich daran arbeiten könnt?
Annette Müller: Ja, das kann ich so erklären, dass wir ja nicht, so oder so, bei dieser energetischen Heilung nicht manipulativ am Körper arbeiten und jetzt zum Beispiel Knochen drücken oder eben Fleisch drücken oder in die Muskulatur gehen oder mit den Faszien etwas tun, sondern es ist wirklich eine rein energetische Arbeit. Kraft des Geistes, also Sana Esprit – Gesundheit durch die Kraft des Geistes. Wir geben Energieimpulse auf diesen Atlas, auf die Wirbelsäule, auf den Atlas, auch auf die Schädelknochen, also alles Schädelbasis, also alles mit drin. Und damit das funktionieren kann, muss das ganze System sich erst mal hochgeschwungen haben. Das ist ungefähr genauso, dieses Beispiel fällt mir jetzt ein: Ein Spaghetti, aber im trockenen Zustand kann man den nicht essen. Wenn du die Spaghetti acht Minuten gekocht hast, kannst du sie essen. Das heißt also, sie sind dann weich geworden. Und so ungefähr kann man das auch mit dem Atlas betrachten, dass der durch diese Energiearbeit schon fluide geworden ist, und kann sich dann durch die entsprechenden Impulse dorthin zurückbewegen, in die Ordnung, in die er eigentlich hineinsollte, die ursprünglich vorgesehen ist, vom Körper.
Alexandra Wurlitzer: Also die gesunde Position, oder?
Annette Müller: Die gesunde Ordnung.
Alexandra Wurlitzer: Shirin, du hast ja die Ausbildung absolviert in der École San Esprit und du hast von einer starken emotionalen Reaktion im Vorgespräch auf die Repositionierung des Atlas Blocks gesprochen. Kannst du da mehr dazu sagen? Wie es, also wie diese starke emotionale Reaktion ausgesehen hat? Wie können wir uns das vorstellen?
Shirin Soraya: Also, bei mir war das so: Ich glaube, das ist jetzt nicht bei jedem gleich und heißt wahrscheinlich auch nicht, dass es immer so sein muss, oder nur wenn man die hat, hat es gewirkt. Aber ich war auch ganz überrascht, weil ich es nicht erwartet hatte. Es wird zwar gesagt, und ist auch wichtig, dass man, wenn man das mit Klienten macht, die danach ein bisschen in Ruhe sitzen lassen lässt, und ich weiß jetzt, warum, also aus meiner persönlichen Erfahrung. Denn bei mir war das so, dass ich also quasi, dass ich diese Sitzung bekommen habe von der Partnerin, mit der ich zusammengearbeitet habe, und währenddessen habe ich das alles so, ja hab ein bisschen was gespürt und so. Als Klient bewegt man da den Kopf so ganz langsam geführt mit, das habe ich alles so gemacht, und ansonsten ja mal gucken, was ist. Und als diese Sitzung vorbei war und ich von der Liege aufgestanden war, habe ich erstmal das Gefühl gehabt, ich kann gar nicht richtig stehen. Also, es war auch körperlich krass, muss ich sagen, es war wirklich wie, als hätte sich was komplett gedreht, geshiftet, in mir. Ich weiß es nicht. Also, in dem Moment war es auch fast ein bisschen beängstigend. Aber ich kenne sowas durchaus, dass man eben körperlich oder gefühlsmäßig stark reagieren kann, im ersten Moment auf energetische Arbeit. Und ich dachte, jetzt setz ich mich mal lieber hin. Und dann plötzlich habe ich auch gemerkt, dass ich aus dem nichts raus ganz viel weinen musste. Und also eine Tonne von Schmerz gefühlt, aber wirklich rauskam, also so aus mir raus floss, ohne dass ich wusste, woher und was. Und ja, und als ich mich dann etwas beruhigt hatte, wobei mir da auch mit SKY dann tollerweise irgendwie gut geholfen werden konnte, dass ich da quasi nicht drin fest hing, sondern das so weiter floss und ich mich beruhigt hatte und alles wieder stabiler war. Aber da hab ich gedacht, ja, Wahnsinn. Das ist wahrscheinlich kein Wunder. Denn ich hatte auch schon einige gar nicht mal so kleine Unfälle in diesem Leben, wo es gut sein kann, dass da einiges auf meinen Atlas eingewirkt hat, was da fest saß. Also, wenn ich nur dran denke, dass ich mal beim Schauspiel, durch eine Glastür gefallen bin. Mein Arm, das war dann die Narbe, stark verletzt hat, der war aufgeschnitten. Ich hatte, glaube ich, auch ein Schleudertrauma. Also, das war schon eine der etwas heftigeren Sachen, und ja, und für mein Gefühl, ob es jetzt nur das war oder vielleicht Sachen, die man jetzt gar nicht so auf dem Schirm hat, irgendwas schoss dann da so hoch und kam raus. Und ich weiß noch, dass ich, ich glaube, das war der vorletzte Tag von dem Kurs, dass ich dann an dem letzten Tag, an dem Freitag, da das, irgendwer hat es mir auch gesagt, dass ich anders aussehen würde, und ich habe es selber gespürt und dachte: „Ja, also, irgendwas ist da jetzt ganz, ganz in der Tiefe befreit.“ Also, das war ein großes, großes Gefühl der Befreiung danach, als wäre irgendwas, eben hätte sich gelöst, wäre abgefallen, was da schon ewig saß, so.
Annette Müller: Also, bei mir war es ja so: Also, durch meine eigene Atlas Verletzung, durch diesen schweren Autounfall 2004 bin ich zum geistigen Heilen gekommen, und das war eben auch so ein, ein Erlebnis für mich, wo ich das Gefühl hatte, dass der Atlas dann eben energetisch repositioniert war, dass mein Leben sich jetzt verändert hat. Also das, was eigentlich gekommen wäre, blieb mir erspart. Also, das war so. Ich hab so das Gefühl gehabt, jetzt bin ich gerettet. Also, jetzt wurde ich gerettet, jetzt ist alles anders, jetzt darf es von Neuem losgehen. Es sind sehr fragil. Ja, wir dürfen nicht vergessen, wenn wir einen Menschen umbringen wollen, machen wir: „Krck“ – dann ist der Atlas, das ist die, das ist wirklich die empfindlichste Stelle des Menschen. Und so angstbesetzt kann das auch sein, insbesondere wenn man eben Unfälle hatte, und das ist auch etwas, was ich erlebt habe. Ich habe auch erlebt, „aha, jetzt ist das wieder in Ordnung“. Also, kann, kann sehr tief gehen, ist eine sehr wichtige, wichtige, also ist eigentlich der Kern der Ausbildung, weil das so wichtig ist, hat eine Schlüsselfunktion der Ausbildung.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt sagst du, hat sich das bei dir geäußert in Tränen oder in Weinen. Also, jede Träne ist ja eine gelöste Spannung im Körper. Also deswegen ist weinen also für mich, oder erleben wir das wahrscheinlich alle als eben sehr, sehr befreiend. Aber hast du dann auch irgendwie Erinnerungen an irgendwelche Situationen gehabt, oder sagst du nein, es war einfach nur, Ich hatte das Gefühl, als ich dieser, dieser Impuls zu weinen über lange Zeit und eben sich irgendwie neu geordnet zu fühlen, das war es jetzt.
Shirin Soraya: Es war eher so, ja. Also, ich kenne das mit diesen Erinnerungen und so. Ich weiß gar nicht immer, ob es so wichtig ist und ob es dann immer stimmt, was da hochkommt, oder ob es die Bilder oder die Erinnerungen, die hochkommen, das einzige sind, was jetzt da wirklich gerade sich gelöst hat. Aber das war eher total frei davon. Ich konnte es überhaupt nicht einordnen. Ich habe nur danach mir vernunftmäßig erklärt, ja, ja, wahrscheinlich war da einiges los, unter anderem durch diese Unfälle, die ich hatte, und da kam eben was raus. Also, das war mir klar. Aber es war in dem Moment, kam das so hochgeschossen und hatte jetzt keinen direkten Zusammenhang zur Vergangenheit. Ich habe es nur einfach so laufen lassen und dachte: „ja, gut, also passiert jetzt!“ und hab es danach aber allerdings auch schon erlebt bei ein, zwei anderen, also vor allem bei einer Freundin von mir, die hatte das auch sehr stark, also die hatte eine ähnlich starke emotionale Reaktion danach. Und dann dachte ich auch, ja, also interessant, dass es wohl wirklich öfter so, dass da irgendwelche Dinge, irgendwelche Brocken sich lösen, und umso schöner natürlich, wenn man das Gefühl hat, danach ist was weg, was so lange da war, und äh, ja.
Alexandra Wurlitzer: Ja, also meine Frage zielte vorhin ja eben auch drauf raus, ob man eben entsprechend auch Bilder oder Erinnerungen dann hat. Eben das wird wahrscheinlich dem einen oder anderen auch so gehen, dass er diese hat, und es wird wahrscheinlich auch so sein, dass, wenn es notwendig ist, dass ich diese Erinnerungen nochmal habe, dann werden sie sich zeigen, und ansonsten wird sich‘s halt so lösen wie bei dir, einfach an ein sehr außergewöhnliches Gefühl, des befreit seins jetzt plötzlich, und das, das, das Reset. Kann man das so beschreiben, wie ein Reset?
Shirin Soraya: Ich habe das auf jeden Fall so empfunden. Gerade wenn ich an diesen nächsten Tag denke, was ich vorhin schon erzählt habe, wo ich dann durch war. Also das ist ja auch was, was ich kenne und was man vielleicht auch wissen sollte, was ich auch meinen Klienten immer sage, dass es sein kann, dass man im ersten Moment vielleicht sogar ganz stark etwas fühlt und vielleicht es auch einen Moment unangenehm findet, dass da eben Gefühle hochkommen, dass da vielleicht eben auch irgendwelche Erinnerungen oder so präsent sind. Oder dass der Körper so stark reagiert, dass man denkt, oh mein Gott, das ist ja jetzt viel. Aber wenn man das durchlässt, und in dem Fall war es ein Tag später, dann kommt oft eben dieses Gefühl, dass jetzt wirklich was gegangen ist und dass was klarer ist und befreit ist. Und das ist in diesem Fall einfach sehr stark gewesen. Deshalb finde ich ja, ein Reset passt schon ganz gut in diesem Falle.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, du hast auch im Vorgespräch erzählt, wie du deinem Hund eine Sitzung gegeben hast.
Shirin Soraya: Meinem Hund? Ja!
Alexandra Wurlitzer: Kannst du die Geschichte uns auch erzählen, wie das, was war der Anlass, und wie ging es ihm damit?
Shirin Soraya: Also ganz, ihm, in dem Fall ihm. Ich hab auch noch ein Mädchen, aber das war er, der Rüde. Also ganz allgemein muss ich sagen, ich liebe es, mit Tieren zu arbeiten. Ich finde es unglaublich toll und erfüllend. Kann vielleicht ganz kurz sagen, dass mein Gefühl ist, dass Tiere einfach so offen sind für diese Arbeit. Da ist so gar kein Kopf dazwischen wie bei uns Menschen manchmal und so dankbar auch. Also ja, also das ist einfach immer toll. Und dieses Spezielle, was du meinst, war einfach ein Moment, der ist schon älter, der wird jetzt zwölf schon der Hund, und der hatte manchmal das Problem, dass er, dass er humpelt, dass er auf dem einen Bein nicht so richtig auftreten kann, aber auch schon, als der jünger war. Und das war vor einer ganzen Weile. Ich weiß nicht, es war im letzten Winter, glaube ich. Glaub, da hätt ich den letzten Kurs noch gar nicht gemacht, aber den zweiten wahrscheinlich. Da konnte er wieder ein paar Tage nicht so richtig auftreten, und das ist ja immer unglaublich schrecklich auch mit anzusehen, wenn man sich, ah ne, und schleppte sich so durch die Wohnung und auch draußen. Und ich weiß auch gar nicht, warum ich es die ersten Tage noch nicht gemacht habe. Das ist manchmal komisch, dann bei den eigenen Tieren oder so, dass man dann kurz wie so eine Hemmung hat oder vielleicht auch seine Kräfte unterschätzt. Ich weiß es nicht. Und dann eines Abends habe ich gesagt, so, jetzt reicht es mir, jetzt mache ich mal eine richtige Sitzung für ihn und habe da so, keine Ahnung, 20 Minuten, halbe Stunde bestimmt, denke ich, dran gearbeitet und ich glaube, es war der nächste Tag, da war es weg. Also wirklich komplett. Er ist wieder vollkommen normal gegangen. Und das ging sonst auch öfter dann wieder weg. Aber das war so enorm, weil es relativ stark war, weil es schon ein paar Tage hielt und das so, direkt am nächsten Tag und auch so ganz klar verschwunden war, dass ich dachte: „Ach – Wahnsinn!“ Also, man muss das wirklich immer wieder, egal was ist, einfach machen und gucken, weil ähm, das schon in sehr vielen Fällen, sehr direkt effektiv ist. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja, es ist leider oft so in unserem Alltag, dass wir die einfachen Dinge so sehr unterschätzen, aber mit einfachen Dingen oft sehr viel erreichen, und dann verschwindet es aber auch oft gerne aus unserem Alltag. Wir würden gerne nochmal oder ich würde gerne nochmal auf die Ausbildung zu sprechen kommen. Und ihr seid da ja, wie groß sind die Gruppen in den Ausbildungen? Haben die bestimmte …
Annette Müller: Zwischen 10 und 14 Leute.
Alexandra Wurlitzer: Okay. Wie wichtig ist denn da der Austausch, der Erfahrungsaustausch unter den Ausbildungsteilnehmern und das teilen eben einfach von Erkenntnissen oder Erfahrungen?
Annette Müller: Also, der Erfahrungsaustausch untereinander wird ganz großgeschrieben, weil wir dadurch die Gelegenheit haben zu hören, was mit dieser Heilarbeit schon während der Ausbildung erreicht werden kann. Und da hast du auch ganz tolle Berichte, was die anderen berichtet haben.
Shirin Soraya: Ja, also tatsächlich habe ich das auch so empfunden, dass das wirklich wichtig ist, also, auch Mut machen, immer wieder. Und meine Erfahrung damit ist, dass in diesem Austausch einem selbst manchmal klar wird, wie man sich unterschätzt auch. Oder wie man auch die positiven Erlebnisse manchmal vergisst, weil man vielleicht sich irgendwelche ganz bestimmte Ziele gesetzt hat. Das will ich erreichen, und das hat man vielleicht noch nicht geschafft, oder bei dem ist irgendwas noch nicht verschwunden, was man sich wünschen würde. Und wenn man dann so in der Gruppe sich erzählt, was alles so passiert ist, dann kriegt man das bei den anderen mit und denkt: „Moment mal, also …“ Da sitzt dann jemand und sagt: „Nee, eigentlich habe ich noch gar nicht so viel, also wirkliche Wunder waren das noch nicht!“ Und dann wird erzählt, und man hört zu und denkt: „Ja, Moment mal, aber das ist doch enorm!“ Also, da kommen dann so viele Geschichten ans Licht, die dann also einen Freund für den anderen und einem selbst wieder zeigen, wenn man dann auch was erzählt. „Ach, so nee, so selbstverständlich ist es nicht!“ und man erinnert sich, was alles eigentlich schon Tolles passiert ist und quasi so schon wieder Normalität wurde und gar nicht mehr wertgeschätzt wurde. Also, insofern finde ich das immer wieder ganz toll, wenn man da im Kurs auch gegenseitig sich die Sachen erzählt. Also, ich muss jetzt gerade an eine Sache denken, die eigentlich aber auch wirklich sehr bezeichnend ist für diese Arbeit. Da hat eine, eine Teilnehmerin vom Kurs erzählt, wie sie an ihren Schwiegereltern gearbeitet hat, die jetzt, glaube ich, soweit ich das in Erinnerung hab, jetzt nicht so offen waren, oder das halt so, vielleicht haben sie es sogar belächelt, aber auf jeden Fall hatten sie es noch nicht wirklich ausprobiert. Und da war dann, glaube ich, der Schwiegervater gestürzt und hatte auch, weiß gar nicht, was ihm alles passiert war, aber natürlich erst mal eine Wunde im Gesicht, und es ging ihm nicht gut, und dann hat sie die Arbeit angewendet, hat ihm Sitzung gegeben. Ich weiß jetzt auch gar nicht mehr, wie lange, aber so mal nebenbei angefangen, und da war das dann ganz enorm, wie der, der war auch im Krankenhaus, hatte das behandeln lassen, wie schnell der innerhalb von wenigen Tagen da also das gröbste überwunden hatte. Sodass die Ärzte gesagt haben: Also, eigentlich können sie sich das jetzt nicht so erklären. Also, die meinten dann, das wird bestimmt dauern, auch bis diese, was war, vielleicht eine Platzwunde, das weiß ich jetzt nicht mehr genau, aber bis das alles geheilt ist. Und nach wenigen Tagen war das schon so viel besser, dass die eben auch gefragt haben, was er denn gemacht hat. Und dann, ich weiß gar nicht mehr, ob der dann gesagt hat, meine Schwiegertochter hat geheilt oder nicht. Aber diese, das ist jetzt keine untypische Geschichte für diese Arbeit. Das habe ich jetzt schon des Öfteren gehabt, dass da berichtet wird, dass es entweder bei Stürzen oder bei, nach Operationen, dass einfach der Prozess der Regeneration so viel schneller und leichter läuft, wenn das mit der Heilarbeit unterstützt wird. Dass ganz oft die Ärzte auch wirklich erstaunt sind und so denken: irgendwas ist hier komisch!
Alexandra Wurlitzer: Ja, ich hoffe dann einfach auch mal auf die Zeit, die dann vielleicht irgendwann mal kommt, wo man das ganze eben einfach nochmal zusammenführt, wo man dann sagt, wir integrieren das einfach als ganz selbstverständlich in die, in der Gesundheitsbranche, weil es eben einfach den Menschen weiterhilft, oder?
Shirin Soraya: Das wäre natürlich überhaupt der Traum, finde ich.
Annette Müller: Ja, das ist natürlich ein Herzenswunsch von uns normalen Menschen, die eben auch Hilfe gerne möchten und Hilfe suchen. Wir sind auf einem sehr guten Weg, auf einem sehr, sehr guten Weg. Und um dieses Ziel zu erreichen, der Weg ist noch sehr weit.
Alexandra Wurlitzer: Ja, gut, aber in der Zwischenzeit sind …
Annette Müller: Und das ist fantastisch, weil, wir haben Ärzte, die kommen in die Ausbildung. Wir haben auch Ärzte, die unterrichten, und das, ja, ja, das ist wirklich ganz toll. Also von daher gesehen ist schon, das sind selbst Ärzte aus der Charité, sind bei uns in der Ausbildung, ja!
Alexandra Wurlitzer: Die wenden das dann wahrscheinlich nicht so …
Annette Müller: Natürlich!
Alexandra Wurlitzer: … nicht so offen an sondern, das ist ja schön, dass man das auch subtil quasi machen kann, diese Arbeit.
Annette Müller: Kannst du undercover anwenden
Alexandra Wurlitzer: Undercover, Undercover Healer
Annette Müller: Undercover Healer. Ja, schön, das ganze undercover anwenden. Das ist super. Ja, weil es geht rein durch die, durch, durch die Geisteskraft. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Ja, und ich, ich glaube auch, man muss zwar auch nicht großartig drüber reden. Also für den Patienten ist es relevant, ob er das weiß oder nicht, oder?
Annette Müller: Nein, für den, für den ist es nicht relevant. Es ist super, wenn es denen gut geht. Für mich persönlich ist es wichtig, weil, ich möchte es zeigen, was wir können, wer wir Menschen sind, dass wir großartig sind, dass wir diese Kräfte in uns tragen, dass wir so viel erreichen können, wenn wir dürfen. Dass es da so etwas gibt, was so entfesselt werden muss, im wahrsten Sinne des Wortes, wo es dann kein Halten mehr gibt. Wir können anderen Menschen helfen, und für mich selbst ist es super, dann auch immer vor Publikum zum Beispiel zu heilen. Ja, also, ich hab das schon gemacht auf der Bühne, zehn Heiler in Ausbildung auf die Bühne, und dann aus dem Publikum kommt mal her, und was hast du? Und so weiter und so fort, und dann hab ich meinen Vortrag gehalten. Die haben da geschwitzt, haben gedacht: „Mensch, hoffentlich wird das was, hoffentlich schaffe ich das jetzt!“ Und dann haben die alle gesagt, die dann eben so eine Heilsitzung bekommen haben, das ist besser, dies ist besser und so weiter, und das war schön.
Shirin Soraya: Das wäre dann die Kombination meiner beiden Berufe. Heilen auf der Bühne.
Alexandra Wurlitzer: Ja, sehr gut, dann kriegst du irgendwann ein eigenes Format. Ja, die einen kochen vor dem Fernseher.
Annette Müller: Eine tolle Idee!
Alexandra Wurlitzer: Finde ich auch. Es gibt doch in USA hat man noch genug solche Formate, die diejenigen, die mit, mit Verstorbenen sprechen und damit Dienst leisten an den Menschen. Also gibt’s ja schon, also gibt es ja alles. Warum das nicht?
Annette Müller: Toll, toll!
Alexandra Wurlitzer: Und ermutigend eben einfach auch, dass die Menschen immer mehr über den Horizont hinausdenken und immer mehr zulassen, die Idee, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde und das nicht alles nur auf eine bestimmte Art und Weise zu lösen ist.
Annette Müller: Und wir erleben eben auch ganz oft, dass nicht nur das Leid weg ist und man ein normales Leben führen kann, sondern dass das Leid sich wirklich in Freude verwandelt. Ja, das ist eben auch ganz, ganz schön. Also insbesondere in der Ausbildung, ist das, das Leben der Menschen, die in Ausbildung sind, oft kommen sie, um eben eigenes Leid zu lindern, und dass sie dann in ein Leben gehen wo es also wirklich Enthusiasmus nonstop, also, es ist wirklich …
Alexandra Wurlitzer: Ich glaube einfach, wenn du langfristig eine Schmerzthematik hattest, also wirklich so ein Dauerschmerz, und der ist jetzt plötzlich weg, ist das doch aller Grund zu Euphorie oder? Und Lebensfreude.
Shirin Soraya: Aber das stimmt, was du gerade sagtest. Erinnert mich auch nochmal an meine erste Sitzung bei Annette Bokpe, in der ich kein jetzt so gewaltiges Thema mitgebracht habe und trotzdem dann gemerkt habe, wie schön durch den Wert der Sitzung so wirklich eine Art Glücksgefühl so stärker wurde in mir. Das ist so eine Sache, die ich noch ganz im Kopf habe. Dann habe ich auch zu Annette gesagt: „Du, ich hatte das Gefühl, als wäre ich verliebt!“ Aber einfach so aus mir raus. Also, da merkt man ja, was also, mit was für positiven Kräften man dann verbunden wird, auch in diesen Momenten.
Alexandra Wurlitzer: Von dieser Lebensfreude würde ich ganz gerne noch mal ganz kurz zu dieser Atlas Repositionierung zurückkommen. Und du hast von einem Freund berichtet, von einem erweiterten Gesichtsfeld und erweiterten Bewusstsein nach der Atlas Behandlung. Wie hast du die Veränderung bei ihm wahrgenommen, und wie hat sich die Erfahrung bei dir ausgewirkt?
Shirin Soraya: Du meinst, als ich bei ihm das gemacht hatte? Also das waren die ersten beiden, nee, stimmt gar nicht, ich hatte das vorher schon mal bei jemand gemacht und dann habe ich bei ihm diese Atlas Repositionierung gemacht. Und, ähm, also, ich kann mich erinnern, dass er direkt, also wir machen ja da Verschiedenes. Es geht um den Atlas, es wird auch der Kiefer, wird auch bearbeitet, und dann eben hier, ich vergesse immer, wie es heißt, hinten am Kopf diese Knochen …
Annette Müller: Die Schädelknochen.
Shirin Soraya: Die auch, wirklich. Also, das ist zum Beispiel eine sehr faszinierende Sache für uns als Heiler zu sehen, wie man eigentlich körperlich nicht manipuliert, nichts macht und trotzdem sich da der Kopf, also die Knochen bewegen, also von selbst, sozusagen. Natürlich nicht von selbst, sondern durch Impulse, die man gibt, aber eben nicht, weil man mit seinen Händen schiebt, sondern aus sich heraus, weil das System quasi bereit ist, da etwas zu lösen. Und dieser letzte Schritt, glaube ich, war das vor allem, als er das so erlebt hat, dass er danach meinte, er hat ein komplett anderes, also ein, wie so ein weiteres Gesichtsfeld und auch vom Bewusstsein. Ich muss dazu sagen, das ist ein sehr sensibler Mensch, der sowieso sehr viel wahrnimmt und auch solche Arbeit selber macht. Und das ist aber immer ganz toll für mich, ihn so als Versuchskaninchen, im besten Sinne, zu nutzen und zu gucken, wie reagiert er darauf, wie empfindet er das. Und da war das eben so ganz stark, dass er meinte, dass er danach das Gefühl hatte, als wäre irgendwas in seinem Bewusstsein befreit worden. Also, dass er so klarer gucken konnte und sich anders gefühlt hat und eben auch eine Form der Befreiung um den Kopf rum hatte, die dann auch so anhielt. Also ich glaube, wenn man manchmal das Gefühl hat, es hält nicht an, hat es sehr oft damit zu tun, dass wir uns eben gewöhnen an diese Neuerungen und sie dann irgendwann gar nicht mehr bemerken. Und wenn man sich daran erinnert, denkt man vielleicht: „Ach, so stimmt, das war ja mal anders!“ Aber das andere ist dann schon weg, und der neue Zustand hat sich etabliert, und man ist vielleicht gar nicht mehr so aufmerksam damit.
Alexandra Wurlitzer: Hast du das an ihm dann auch gesehen, diese Veränderung, die da stattgefunden hat, also so?
Shirin Soraya: Ich glaube ja. Also, ich sehe sowas überhaupt oft. Also, jetzt musste ich gerade eher wieder an den Kurs denken. Aber diesen Moment, da kann ich mich auch erinnern, dass ich das jetzt ganz oft bei mir, dass ich das, das ist wahrscheinlich auch einfach so, im Gesicht sehe, dass da irgendwas anders ist. Manchmal kann ich das gar nicht so formulieren oder genau in Worte fassen, aber es hat immer was damit zu tun. Übrigens ist wieder ein anderes Thema, wenn man mit Räumen arbeitet, ist immer das gleiche. Ich habe das Gefühl, als wäre etwas weg, was vorher wie so eine Art, ja, wie so eine Art Belastung irgendwie da war. Und dann merke ich plötzlich: „Huch! da ist was freier, da ist was gelöster, da ist was offener!“ Bei ihm hatte ich das Gefühl, ich habe das eigentlich an seinen Augen, glaube ich, gesehen. Jetzt fällt es mir gerade ein, an seinen Augen, dass die irgendwie, wie so weiter waren, leuchtender, so, ja, schön!
Alexandra Wurlitzer: Ja, liebe Annette, zur Ausbildung. Jetzt sind sicherlich hoffentlich viele neugierig geworden, was man da alles in der Ausbildung erlebt, bei sich selbst und natürlich dann auch bewirken kann bei anderen Menschen hier. Wo findet man denn mehr Informationen zu eurer Ausbildung?
Annette Müller: Also, wer sich gerne informieren möchte über die Ergebnisse, wir haben einen YouTube Kanal, da kann man viele Heilsitzungen beobachten. Also, mit Filmen aufgenommen, vorher, nachher, ja, das ist also wirklich total spannend. Wir haben auch einen schönen Film. Das war bei BayernTV, war bei uns und hat gedreht, und da sieht man auch so ein bisschen was. Da kann man so ein bisschen reinschnuppern in die Ausbildung. Und das Ganze findet man auf www.ecole-san-esprit.de oder man gibt einfach San Esprit ein, in die Suchfunktion, und dann sieht man uns schon gleich.
Alexandra Wurlitzer: Schön. Ja also, es gibt viel Material, viel Videomaterial zu schauen. Und das, was für mich immer das Überzeugendste ist: Menschen, die eine Behandlung bekommen haben, vorher – nachher.
Annette Müller: Ja!
Alexandra Wurlitzer: Dann, dann weiß man eigentlich, okay, man kann es vielleicht nicht erklären, was passiert. Ihr schon! Aber letztendlich, das Ergebnis zählt, und wer heilt hat recht! Genau. Vielen Herzlichen Dank, ihr Lieben! Ich wünsche euch, dass eure Dienste, die ihr in den Dienst der Menschen gestellt habt, dass die weite Kreise noch ziehen, dass viele Menschen auf euch aufmerksam werden, und das tut hoffentlich auch diese Sendung. Und ich danke euch für das offene und für das schöne Gespräch. Vielen Dank!
Annette Müller: Vielen Dank dir.
Shirin Soraya: Vielen Dank.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Zuschauer! Vielen Herzlichen Dank, dass sie uns durch diese Sendung begleitet haben, und wie immer wünsche ich ihnen im Namen meiner beiden lieben Gäste Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Seien sie achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Aber haben sie auch immer einen offenen Horizont, für die Möglichkeiten, die das Leben bietet. Und auch wenn es noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist, vielleicht, wobei, unser Studiogast heute bemüht sich da ja immer um wissenschaftliche Nachweise und um Studien etc. Also schauen sie gerne weitere Sendungen mit unserer Annette Müller und lassen sich begeistern. Und schauen sie auch das nächste Mal gerne wieder bei uns herein. Ich freue mich schon. Und bis dahin alles Gute für Sie und auf Wiederschauen.
von Annette_Mueller | Mai 4, 2025 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Hallo und grüß Gott, liebe Zuschauer! Schön, dass sie wieder bei uns sind im Format der Sinn des Lebens. Und ich freue mich heute auf ein ganz besonders schönes Gespräch, auf wunderbare Gäste, die ich bei mir habe. Es sind zum einen Annette Müller, die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen und Gründerin der Heilerschule École San Esprit. Hat schon viel zu erzählen, und es gibt auch schon viele Gespräche mit ihr auf unserem Kanal. Ich kann sie nur herzlich einladen, sich die auch im Nachhinein noch anzuschauen. Und weiterhin bei mir, auch ein, ja vielleicht auch für sie vertrautes Gesicht, mir gings zumindest so, Shirin Soraya, eine Schauspielerin und Heilerin. Und wir werden von ihr aus erster Hand ein paar Erfahrungen geschildert bekommen, wie es ihr ging in ihrer Heilerausbildung. Und ich kann sie nur herzlich einladen, sich darauf einzulassen, auf diese Idee des geistigen Heilens, wenn sie vielleicht noch nicht so viel damit zu tun hatten. Aber es ist ein spannendes Gebiet und es bekommt sicherlich immer mehr Bedeutung in Zukunft. Ich freue mich jetzt aufs Gespräch und ich lade sie ganz herzlich ein, mich zu begleiten. Bis gleich.
Alexandra Wurlitzer: Herzlich willkommen, ihr beiden Lieben! Schön, dass ihr wieder da seid! Ich freue mich ganz besonders auf dieses Gespräch.
Annette Müller: Wir, wir uns auch, also ich mich ganz besonders. Und immer in die Schweiz zu kommen, ist natürlich auch nochmal ein zusätzliches Bonbon.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön, Annette Müller auf der einen Seite. Ich sage es nur noch mal ganz klar für die Zuschauer, und Shirin Soraya.
Shirin Soraya: Stimmt
Alexandra Wurlitzer: Da habe ich die beiden, eigentlich Vornamen. Aber bei dir ist es so richtig, Shirin Soraya, wunderbar. Wir wollen jetzt darüber sprechen: Du hast die Ausbildung zur Heilerin bei Annette Müller gemacht, die Heilerausbildung. Es wird ja sicherlich auch immer noch so ein bisschen belächelt in unserer Gesellschaft. Also, mir geht es zumindest so. Wenn man da drüber spricht, dann ordnen das viele noch ein als, als Humbug und Hokuspokus und „Da passiert doch nichts!“ und „es ist vielleicht auch nur Placebo!“ Aber wir wollen jetzt heute mal so ein paar konkrete Dinge uns anschauen, was du erlebt hast in deiner Heiler Ausbildung und was einfach, ja, nicht so leicht einzuordnen ist in Hokuspokus. Oder das, was man so gemeinhin als das bezeichnen würde. Und Annette, ich muss dazu sagen, du bemühst dich ja auch immer, mit Studien und klinischen Beweisen einfach die Wirksamkeit zu verifizieren einer Heilerausbildung.
Annette Müller: Also Dokumentation, Dokumentation ist ein ganz großes Fundament und wird auch ganz groß geschrieben während der Ausbildung. Weil, es passieren viele Dinge, wo man sich denkt: „Ja stimmt das jetzt?“ oder „Zwick mich! oder träum ich jetzt?“ und da ist es eben sehr gut, das dokumentiert zu haben. Wie ist etwas vorher, wie es etwas nachher? Zum Beispiel Schmerzen. Wie sind die auf der Skala jetzt? Seit wann sind die da? Wie sind die ganz genau? Und dann sind vielleicht in der Übungssession die Schmerzen weg, und es hat sich viel verändert, und sobald es weg ist, hat man es Gott sei Dank vergessen. Und das ist natürlich frustrierend für den Heiler, weil, ich möchte ja meinen Erfolg, den möchte ich doch genießen können, und mich freut es dann, wenn derjenige dann sagt: „Ja, also, jetzt sind die Schmerzen bei eins oder sogar bei null!“
Alexandra Wurlitzer: Und vor allen Dingen, dass es auch nachhaltig ist. Das ist ja auch wichtig, nicht nur während der Sitzung, dass sich eben einfach die Besserung einstellt, sondern dass es auch so bleibt.
Annette Müller: Ja, normalerweise bleibt es schon. Ich meine man kann sich natürlich immer wieder den Fuß neu verknacksen oder das falsche Essen oder die falschen Leute treffen. Also, das geht natürlich schon.
Alexandra Wurlitzer: Und dann kann man die falschen Gedanken denken.
Annette Müller: Die falschen Gedanken denken? Ja, obwohl wir ja eben mit Gedanken, in dieser Gedanken Schicht auch arbeiten und oftmals hat man diese Gedanken, die krank gemacht haben, nicht mehr. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Alexandra Wurlitzer: Ja, wir wollen jetzt heute konkret mal über die Ausbildung oder beziehungsweise über deine Erfahrungen sprechen in der Ausbildung. Es gibt, so wie ich weiß, eine schnelle Ausbildung und eine, die etwas, also nicht schnell im Sinne von: wir ziehen das Ganze schneller durch als auf dem normalen Weg, sondern es ist einfach kompakter.
Annette Müller: Ja.
Alexandra Wurlitzer: Was den Zeitrahmen angeht.
Annette Müller: Genau. Es gibt eben eine kompakte, intensiv Ausbildung, die speziell für Ärzte entwickelt wurde, weil die gesagt haben: „Ne, wir können nicht freitags unsere Praxis schließen und montags für die Rückfahrt auch nochmal zu haben. Oder wir brauchen Vertretung. Wir brauchen das anders, wir brauchen das schnell, wir brauchen es konkret, wir brauchen es an nem tollen Ort.“ Und so weiter und so fort. Und dann, ähm, haben wir das eben entwickelt, und das kommt seit vielen Jahren total gut an.
Alexandra Wurlitzer: Ja, da können aber auch, also nicht …
Annette Müller: Definitiv, da können dann …
Alexandra Wurlitzer: … jeder teilnehmen …
Annette Müller: … jeder dran teilnehmen. Es ist nur eben aufgrund dieses Bedürfnisses entstanden, und es wird eben auch sehr, sehr gerne von Menschen gewählt, die sagen: „Ich möchte das jetzt so schnell wie möglich, wie es eben möglich ist. Bevor ich eben sieben Mal anreise, reise ich lieber zwei oder dreimal an, und dann so … “
Shirin Soraya: Wie ich auch!
Annette Müller: So wie du, genau.
Alexandra Wurlitzer: Ja, ich könnte mir auch vorstellen, dass, wenn man dann eben das intensiv macht, das ist ja, sagt ja das Wort eigentlich auch schon, und man ist dann so drin in dieser Energie und in diesem, in diesem, ich sag jetzt mal, auch in dieser Schwingung und muss sich da nicht erst wieder neu hineinversetzen, unter Umständen vorher eine Woche eine anstrengende Woche hatte und so weiter und so fort. Also, da liegt für mich doch ein klarer Vorteil. Du hast dich für diese schnelle oder intensiv ist eigentlich der schönere Ausdruck.
Shirin Soraya: Intensiv und kompakt.
Alexandra Wurlitzer: Dafür hast du dich entschieden. Was war denn für dich da die beeindruckendste Erfahrung in diesem Ausbildungstag. Kannst du da eine festmachen?
Shirin Soraya: Also, ich könnte vielleicht eine festmachen. Aber ich muss sagen, es waren wirklich viele Sachen und es baut ja auch alles aufeinander auf und ich könnte da einiges erzählen. Aber wenn ich jetzt gerade mal an die erste Woche denke, an den Anfang, wo es losging, alleine da waren das ganz viele Dinge. Aber als Beispiel mal: Gegen Ende der ersten Woche gibt es, gab es einen Moment, wo wir schon einiges gelernt hatten und zusammengearbeitet haben. Also, das war keine Gruppensitzung, sondern wir haben hintereinander, immer zu zweit aneinander gearbeitet, Sitzungen gemacht. Gar nicht mal so lang, also das waren teilweise nur ein paar Minuten. Ob es jetzt mal 13 Minuten waren oder so, und konnten aber auch alle zugucken, während die zwei, die gerade dran sind, diese Sitzung machen. Und das, also das, würde ich fast sagen, war der enormste Moment auf jeden Fall dieser ersten Woche für mich. Weil das unglaublich war, mit welcher Kraft da in diesem Moment, war vielleicht kein Zufall, dass wir da schon am Ende der Woche waren und schon uns natürlich eben eingeschwungen hatten und sehr viele Techniken auch gelernt hatten. Also wie da teilweise Schmerzen, die Teilnehmer wirklich über Wochen oder Monate hatten, nach fünf bis zehn Minuten auf dieser Liege einfach weg waren. Also, ich erinnere mich an zwei. Bei der einen weiß ich genau, wars das Knie. Die konnte, glaube ich, gar nicht richtig in die Knie gehen, hatte das schon sehr lang. Ich kann jetzt nicht mehr sagen, wie lange, aber das war jetzt nichts Akutes, nur paar Tage, sondern ging schon eine ganze Weile. Bei der anderen war es irgendwas anderes, aber es hat sie auch sehr stark eingeschränkt beim Gehen. Und bei Beiden war das so, dass die nach diesen paar Minuten Sitzungen mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner aufgestanden sind und es war weg. Es war wirklich weg, kein Schmerz mehr. Also, auch konnten es selber nicht fassen, von außen konnte man es auch nicht ganz fassen. Und das ist natürlich toll. Erstens freut man sich natürlich unglaublich, und es macht auch Mut, weil man wirklich konkret sieht: Wahnsinn! Es ist so viel mehr möglich, als man glaubt und als einem ja auch suggeriert wird in dieser Welt oft.
Alexandra Wurlitzer: Mhm!
Shirin Soraya: Also, das war irre!
Alexandra Wurlitzer: Ist es. Hast du dann manchmal auch so Momente gehabt in dieser Ausbildung. Also, es kommt, die Frage kommt mir jetzt gerade so, wo man dann sagt, ja, der kann das vielleicht. Aber ob mir das auch gelingt? Hast du da auch an manchen Stellen so ein bisschen Zweifel gehabt?
Shirin Soraya: Ja, also den Gedanken kenne ich auf jeden Fall. Ich weiß nicht, ob es wirklich dann Zweifel sind, aber es ist vielleicht auch gut, aber deshalb probiert man es ja selber auch aus. Aber ich kenne den Gedanken, dass ich das sehe bei andern und denke WOW! Oder von euch da, auch kurz die 20 Geschichten gehört habe und dachte: „Na ja, aber also, ob ich das jetzt kann, was ihr da macht?“ Aber ich glaube, das ist eben auch ein wichtiger Teil, dass man das einerseits sieht und dann natürlich auch selber die Erfahrung macht. Ich glaube, du hast das mal in einem Interview genannt „Selbstwirksamkeit“? Gibt es dieses Wort? Also das ist mir also, das ist tatsächlich auch ein Teil, der ganz wichtig ist, glaube ich, das zu sehen, zu spüren, dass man sehr wohl auch viel kann. Also wenn man diese Ausbildung macht und genau bei dieser Sitzung, wo wir eben geguckt haben, wie läuft das bei den anderen? Hab ich auch ne Erfahrung gemacht, die mich unglaublich beeindruckt hat mit meiner Partnerin, die eben da auf der Liege lag. Und also ich weiß noch, also, es war erstens unglaublich faszinierend, wie schnell das manchmal geht, also in dem Fall. Ich habe quasi angefangen mich zu verbinden und dann eben Heilimpulse zu schicken und das zu machen, was ich eben machen sollte, und das ging wirklich so rasant, wie man fast sehen konnte. Also die anderen haben es mir bestätigt, also ich war da viel zu sehr, glaube ich, so drin. Ich konnte es gar nicht so richtig fassen, aber wie man sehen konnte, wie ihr Körper reagiert auf das, was da gerade passiert. Und bei ihr war es besonders beeindruckend für mich, denn ich hatte vorher immer das Gefühl: „Aah ja, da ist irgendwas, was belastet ist, was man richtig im Gesicht sieht, was man in ihrer Haltung sieht, was sie quasi so mit sich schleppt!“ und das sind ja oft viele Ebenen, die da mit reinspielen. Das ist ja, dann, sind Emotionen, das sind Gedanken, das ist etwas, was wir eben so mit uns tragen. Und wenn man dann nach, wie gesagt, fünf bis zehn Minuten sieht: „Oh mein Gott!“ Die Gesichtszüge waren plötzlich weicher, sie sah ganz gelöst aus, sie hat gestrahlt, sie war also, viel mehr so, rund, sage ich jetzt mal, mit sich verbunden. Und ich habe das Gefühl, das kann ich wirklich jetzt über die Zeit sagen, dass da auch ein Großteil davon wirklich blieb. Also, das war jetzt nicht nur, was ja auch schon mal schön ist, der erste Effekt, sondern das war wirklich anscheinend eine sehr tiefe Heilung von etwas, was da in dem Moment gelöst wurde. Und ja, da war ich also dann auch unglaublich beeindruckt und auch beeindruckt, dass anscheinend ich das jetzt in irgendeiner Weise also bewirkt hatte. Ich meine, ich arbeite ja schon sehr lange mit Heilarbeit, Energiearbeit, aber ich finde es eigentlich auch was Schönes. Ich bin immer wieder auch mit meiner anderen Arbeit fasziniert und überrascht. Jedes Mal aufs Neue bin ich überrascht, denke: „Was? Wow, ja, so was ist möglich!“ Also das hat ja nicht nur was Schlechtes, solange man nicht ins totale zweifeln kommt, sondern selbst immer wieder begeistert ist über das, was möglich ist. Ist das eigentlich, glaube ich, auch was sehr Menschliches.
Annette Müller: Ja, dieser Punkt in der Ausbildung, das ist ein Punkt, der, der passiert ja immer.
Shirin Soraya: Ja, das glaube ich. Aber es ist Wahnsinn.
Annette Müller: Und das ist etwas, worauf wir uns wirklich sehr, sehr freuen auf diesen Moment. Weil ich zur Begrüßung der Schülerinnen und Schüler immer sage: „Egal wie sehr ihr zweifelt, egal, was ihr für negative Gedanken habt, egal, ganz egal, ihr dürft das haben, ihr braucht da nicht dran glauben. Wir garantieren, dass ihr das könnt!“ Und das ist dann immer so dieser Beweis, dieser Moment, wo dann alle zum Zug kommen. Und dann eben sehen wir alle: ja, das stimmt, das stimmt, es ist garantiert, und es funktioniert, und es funktioniert bei jedem!
Alexandra Wurlitzer: Hm! Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, diese, diese Ansage, dass man sagt, also A) hat man selber als Ausbilder diese Überzeugung, dass es jeder lernen kann, weil du erfährst es dann, und du ermutigst eben den anderen dann, dass er das auch schaffen wird. Ich finde das ganz wichtig und ganz, ganz tollen Aspekt. Ist es denn so in der Ausbildung, dass sich immer nur die Auszubildenden gegenseitig behandeln? Oder habt ihr dann auch mal Klienten da, die von außen kommen und behandelt werden?
Shirin Soraya: Bei uns war das jetzt nicht so, nein. Ich weiß nicht, ob ihr das sonst habt?
Annette Müller: Also in den Kursen im Ausland biete ich das an. Also in englischer Sprache schon. Aber bei uns nein, wir arbeiten dann miteinander.
Alexandra Wurlitzer: Ja, und wir haben ja in einem anderen Gespräch auch schon mal uns ausgetauscht darüber, dass man so eine Ausbildung ja wahrscheinlich in erster Linie mal für sich selbst macht. Vielleicht weil man eigenes Anliegen hat, um da die Erfahrung zu machen, und dann wird es wohl genug geben, an dem man arbeiten kann.
Annette Müller: Mit vielen fremden Menschen arbeiten wir natürlich bei Heiler ohne Grenzen. Das ist eben unsere, unsere Organisation, die ins Ausland reist und dort eben ganz viele Menschen kostenlos heilt. Und da hat so ein Heiler, jetzt in Mexiko zum Beispiel, hatte jeder vier Klienten, Esperenten, am Tag auf der Liege und das über mehrere Tage hintereinander. Da bekommst du schon ein ganz gutes Selbstvertrauen.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt hast du kurz erwähnt, dass es verschiedene Tools gibt. Ich nenn es jetzt mal Tools oder Werkzeuge, die dann zum Einsatz kommen. Woher wisst ihr denn dann, welches zum Einsatz kommen soll? Woran orientiert sich das?
Shirin Soraya: Also, also, ein Teil davon ist auf jeden Fall, habe ich das Gefühl, bei mir sehr aus dem Bauch raus, was jetzt gerade ansteht.
Alexandra Wurlitzer: Also Intuition.
Shirin Soraya: Intuition. Natürlich hat es auch ein bisschen was damit zu tun, was der Klient mitbringt an Problemen. Also, wenn ich weiß, der hat eine starke Wirbelsäulen Fehlstellung, dann schicke ich natürlich meine Aufmerksamkeit auf jeden Fall dahin. Wenn jemand sagt, er hat Probleme mit dem Magen, dann ist das schon mein Fokus. Aber meine Erfahrung ist, dass es manchmal sich dann auch wirklich anders entwickelt, als man im ersten Moment vom Kopf her denken würde. Also, dass da schon auch der Körper und das gesamte System eine Intelligenz hat, die einen leitet. Aber natürlich gibt es auch bestimmte Sitzungsformen, die man jetzt nicht gleich am Anfang macht. Da kommen wir vielleicht auch noch dazu. Die Atlas Repositionierung, das ist ja was, das würde ich jetzt nicht mit dem Klienten bei der ersten Sitzung machen, sondern da braucht es eine gewisse Vorarbeit, bis man das dann machen kann. Vier Sitzungen, sowas gibt’s schon auch. Aber jetzt grundsätzlich in der Sitzung ist es, würde ich sagen, so aus meiner Erfahrung, eine Kombination aus dem, was an Themen da ist, was einem erzählt wurde, was so quasi Schwachpunkte sind, und dann läuft das.
Alexandra Wurlitzer: Ja, du hast im Vorgespräch auch Menschen mit Skoliose erwähnt, also das war wohl auch in eurem Kurs. Kannst du dazu, kannst du da noch ein bisschen näher darauf eingehen?
Shirin Soraya: Ja, also, das ist ja ein, ein, ein, ein Reichtum an Erfahrung, den man da hat, also im Kurs. Deshalb dachte ich gerade, nein. Aber natürlich, also zum Beispiel die Partnerin, von der ich schon erzählt hatte, eben hatte auch eine leichte, glaube ich, oder bis mittlere, weiß nicht mehr, wie stark das war, Skoliose, die sich auch sehr stark reduziert hat in dieser fünf bis zehn Minuten Sitzung, erstaunlicherweise. Und das habe ich doch bei sehr vielen erlebt, also gerade in diesem Moment, wo wir das dann eben alles kompakt angewendet haben. Da gab es einige, die Skoliosen hatten. Und ich konnte es sehen. Wir haben das dann, das ist auch wirklich toll, dass ihr das so macht, weil das sehr viel Vertrauen gibt und zu sehen, zu gucken, wirklich, ah ja, so sieht es vorher aus, und dann merkt man nachher, sieht wirklich anders aus. Also, du siehst wirklich im Körper die Veränderung. Beinlängen machen wir ja auch. Also, es gibt ja viele, die eine verkürzte oder ein längeres Bein haben. Auch das lässt sich tatsächlich, da lässt sich unglaublich viel begradigen. Und all diese Sachen habe ich im Kurs erlebt. Und dann auch danach zum Glück mit den lieben Menschen irgendwie, die sehr begeistert sind, sozusagen das auszuprobieren, habe ich das auch direkt alles angewendet und kann sagen, das ist wirklich erstaunlich, wie, wie schnell da die Möglichkeit ist, den Körper wieder in Balance zu bringen.
Alexandra Wurlitzer: Wenn du von lieben Menschen sprichst, dann meinst du sicherlich auch deine Eltern?
Shirin Soraya: Auch! Unter anderem, genau.
Alexandra Wurlitzer: Was haben die erst mal zu deiner Ausbildung gesagt oder standen die dem offen gegenüber oder eher kritisch? Wie war das?
Shirin Soraya: Also, ich glaube, die sind schon einiges gewohnt von mir. Und nachdem ich ja jetzt schon seit, ich weiß gar nicht 13 Jahre oder sowas, als Heilerin, Energieseherin, wie auch der unterwegs war, war das jetzt keine große Veränderung. Aber sie waren schon erst mal erstaunt. „Ach, jetzt willst du noch, nochmal was in die Richtung lernen?“ Und ich glaube aber, dass sie jetzt auch zumindest zu den mit begeisterten oder dankbarsten meiner, wenn ich das so als Klienten, Esperenten, gehören sie inzwischen, und ich denke, dass sie auch spüren, dass es nochmal eine andere Qualität hat. Ich will es gar nicht. Also, ich sage jetzt nicht besser, schlechter. Die schamanische Arbeit, die ich bisher gemacht habe, ist es auch enorm toll. Aber ich habe, ich für mein Gefühl, kann jetzt mit dieser Arbeit Leuten sehr, sehr effektiv gerade helfen. Wenn sie zum Beispiel konkret in dem Moment Schmerzen haben oder sich sehr instabil fühlen, dann habe ich das Gefühl, dass man wirklich mit einer kurzen Fernsitzung schon viel, viel helfen kann und viel Ruhe geben kann. Schmerz reduzieren kann, was stabiler machen kann, und da, glaube ich, sind sie auf jeden Fall jetzt auch sehr angetan, dass ich da helfen kann, wenn Not am Mann ist, sozusagen.
Alexandra Wurlitzer: Hast du da, also wahrscheinlich nicht nur auf die Ferne, sondern auch direkt am Mann oder an der Frau, geholfen bei den Eltern, oder?
Shirin Soraya: Ja, auch, konnte ich auch probieren. Das hat sich sogar so ergeben, weil sie in der Nähe leben, dass ich nach den ersten beiden Kursen immer direkt hingefahren, und jetzt wird hier alles probiert, was ich gelernt habe. Und eben, weil sie das schon von mir kannten, sind die auch zum Glück da total offen und legen sie sich gerne hin und sagen, ja, gut, mach, was immer du gelernt hast. Ja, und da habe ich auch sehr positive Erfahrungen gemacht. Also, meine Mutter spürt immer sehr viel, also, dass ist immer faszinierend, auch über die Ferne. Aber dann, wenn ich so da bin und am Körper was mache, sagt sie: „Oh, das ist aber schon nochmal was anderes, wie ich gemerkt habe, wie da was in Fluss kommt, wie die Energie durch meinen Körper fließt und wie sie sich danach fühlt.“ Also, alleine so vom inneren Gefühl fand sie das immer ganz toll, und mit ihr hab ich auch ne spannende Erfahrung gemacht, was, was eben die körperlichen Veränderungen angeht. Wir machen am Anfang einer Sitzung immer eine Art Statuserhebung, wo man eben guckt, hat der Klient irgendwelche Wirbelsäulenfehlstellungen, gibt es unterschiedliche Beinlängen, gibt es in der Hüfte irgendwas Verschobenes? Und da gucken wir uns eben die Leute ganz genau an und machen auch Fotos vorher, nachher, und das habe ich eben auch so ganz korrekt mit meinen Eltern gemacht, weil ich es eben auch sofort ausprobieren wollte. Und da gibt es eben einen Moment, wo man einfach ein Foto macht und man soll sich so gerade hinstellen. Und meine Mutter meinte also, sie stand so da und hatte die Füße nicht ganz zusammen, sondern so, weiß ich nicht, 10, 20 Zentimeter auseinander. Und ich meine so: „Nimm die doch mal zusammen, du sollst so geradestehen!“ Und da meinte sie: „Ja, das geht ja nicht, das tut weh!“ Hab ich gemeint: „Ach so, du kannst so gar nicht stehen!“ Dann hat sie es so probiert und hat dann so ein bisschen gewackelt, meinte: „Ah, nee, das tut weh!“ Und dann meinte ich: „Okay, stell dich einfach wieder anders hin!“ So haben wir weitergemacht. Die Fotos, gut, ich habe eine Sitzung gemacht, weiß nicht halbe Stunde oder so was, habe also den ganzen normalen Ablauf, wie gesagt, auch ein bisschen nach Gefühl, und wo ich wusste, das sind eher so Schwachstellen bei ihr, und nach der Sitzung macht man eben direkt wieder diese Statuserhebungen, guckt und fotografiert, ist was anders. Gibt es irgendwie eine Veränderung eben im Rücken, an der Hüfte oder wie auch immer? Und dann meinte ich zu ihr: „Ja, stell dich doch mal wieder hin!“ und plötzlich stellt sie sich hin, Füße nebeneinander so, und dann meine ich: „Du konntest doch gerade überhaupt nicht so stehen! Du stehst jetzt gerade normal!“ Und sie so: „Ja, stimmt, geht!“ Und ich so: „Wie, und jetzt hast du keine Schmerzen dabei?“ „Nö!“ Es war dann einfach so. Das war jetzt zum Beispiel, das war ja gar nicht mein Fokus. Also, ich dachte, ah, das ist halt so, aber es ist eben dann so, und ich glaube, das ist wahrscheinlich oft so. Würdest du bestätigen? In Sitzungen, dass vielleicht das Thema oder das Symptom, wo man sich wünscht, das soll jetzt weggehen, vielleicht geht es auch weg, aber vielleicht auch nicht, und irgendwas anderes löst sich, womit man gar nicht gerechnet hatte.
Alexandra Wurlitzer: Überraschende Dinge zuhauf oder überraschende Erfahrungen zuhauf. Annette, du hast die Schule. Wann hast du die gegründet?
Annette Müller: 2008.
Alexandra Wurlitzer: 2008. Das ist schon richtig lange her. Wie viele Menschen sind dann schon ausgebildet?
Alexandra Wurlitzer: Keine Zahlen?
Annette Müller: Etwas über 600, eventuell ein bisschen mehr. Mit den SKYourself Personen, die ausgebildet werden, die rein mit der emotionalen Technik arbeiten, die man an einem Wochenende lernen kann, sind es bestimmt 1500 oder so.
Alexandra Wurlitzer: Okay, und ich habe, höre immer wieder, dass die Menschen von, von weltweit wirklich kommen, zu dir oder auch zu den Menschen, die ausgebildet sind. Und da macht es ja auch total Sinn, dass man die Ausbildung möglichst weltweit streut. Also, ist das, habt ihr schon Heiler so …
Annette Müller: Ja. In allen Netzwerken streckt sich von Hawaii über Kanada bis Florida, Frankreich, Holland, Südafrika bis nach Indien.
Alexandra Wurlitzer: Das finde ich schon mal eine ganz gute Abdeckung. Da kann niemand sagen, ist mir zu weit oder kann ich nicht hin, weil da gibt es niemanden, der also ….
Annette Müller: Naja, also, wie jetzt, von Sri Lanka nach Indien, ist schon eine weite Strecke zu laufen.
Alexandra Wurlitzer: Okay, ja, aber ich sage dann, ich sage dann immer, wenn es mir wichtig ist, dass ich gesund werde, dann gehe ich einmal um die Welt. Also, je nachdem.
Annette Müller: Das stimmt, das stimmt.
Alexandra Wurlitzer: Das geht, glaube ich, vielen so.
Annette Müller: Ja, richtig.
Alexandra Wurlitzer: Wie oft setzt du diese Arbeit eigentlich in deiner täglichen Praxis ein oder beziehungsweise hast du täglich damit zu tun in der Zwischenzeit? Du hast allerdings erst die Ausbildung, glaube ich …
Shirin Soraya: Ich habe ja gerade erst quasi abgeschlossen vor wenigen Monaten. Aber ich habe neulich witzigerweise drüber nachgedacht und dachte, dafür dass ich gerade erst angefangen habe, ich kann fast sagen, dass ich das täglich mache. Ich habe nicht täglich Klienten im Moment. Hängt auch ein bisschen damit zusammen, was ich sonst zu tun habe. Ich spiele jetzt gerade wieder Theater, dann kann ich jetzt auch nicht so viel anbieten natürlich. Aber dadurch, dass ich wirklich viel auch für meine engeren Leute mache und auch noch einige Sachen habe, die ich noch gar nicht so intensiv ausprobiert habe. Also wir lernen ja so viel verschiedene Dinge, dass ich immer denke: „Ah ja, das habe ich noch gar nicht, das muss ich ja auch mal anwenden!“ Und insofern mache ich fast jeden Tag was. Und wenn es dann nur eine Fernsitzung ist, für meine Mutter, für meinen Vater oder für, für meinen besten Freund, dann wieder was sagt, ah, ja, das würde ich gerne mal probieren, hättest du mal Zeit. Also, insofern mache ich fast jeden Tag etwas, was damit zu tun hat. Aber ich habe es jetzt auch noch nicht so erlebt, wie du das vorhin erzählt hast, mit bei Heiler ohne Grenzen, wie es ist, wenn man dann wirklich am Tag mehrere Leute hintereinander und wieder also, da wäre ich auch gespannt, wie sich das dann anfühlt und was man da für Erfahrungen macht.
Alexandra Wurlitzer: Mhm. Also, jetzt ist das Schöne, man kann auch eben auf die Ferne wirken. Ich sage es jetzt einfach mal so, oder auf die Ferne heilen, also was bewirken bei entsprechenden Patienten. Das ist ja auch schon ein Vorteil. Also, würde jetzt wieder das Reisen ersparen, oder?
Annette Müller: Ja. Obwohl, du hättest es auch erlebt, dass deine Mutter sagte, wenn du die Hände auflegst, ist es nochmal ganz was anderes. Also, ich bin ja ein ganz großer Freund vom persönlichen Treffen und vom Arbeiten am Körper mit den Händen. Also, das ist eine ganz besondere Qualität, die ist auf die Ferne, das kann man mal machen, also das kann man machen. Ich habe auch sehr viele, die wirklich rein mit Fernheilung arbeiten. Aber es ist was ganz Besonderes und du als Heiler, für einen ist es auch toll. Das ist auch so toll, weil, wenn das Gewebe, was sich eigentlich nicht bewegen kann, bewegt sich unter deinen Händen. Also, du spürst ja, wenn du jetzt deine Hand auf die andere Hand, auf die Finger legst, du bewegst deine Finger, das merkst du auf deiner Handfläche. Aber wenn du das auf deinen Unterarm legst, dann kannst du keine Finger spüren, die sich bewegen. Aber in der Heimarbeit, wenn sich da was verändert, spürst du, wie sich das verändert, weil das Gewebe bewegt sich. Das ist toll, das hast du eben.
Shirin Soraya: Oder auch der Klient, was der erlebt. Ich musste jetzt gerade an meinen Vater denken, der beim ersten Mal sagte, ob ich irgendwie eine Wärmflasche unter ihn gelegt habe oder was in meinen Händen los ist, und ich habe das auch gespürt. Also, das ist für beide eigentlich schön, dass man dann so ganz viel. Um ehrlich zu sein, ich hab das bei ner Fernsitzung, auch. Also, das ist auch wiederum faszinierend, dass ich in meinen Händen unterschiedlichste Dinge, also ganz viel spüre, obwohl der Klient ganz woanders liegt und ich ja nur bei mir bin. Aber ich spüre das alles. Aber ich meine, gerade in unserer Welt, in dieser Zeit ist das eigentlich was Wundervolles. Es war ja auch teilweise sehr eingeschränkt, umso schöner ist es, wenn man jetzt also direkt auch Menschen berühren kann, und für viele Menschen ist ja alleine das, abgesehen von dem heilerischen, was passiert, was Wunderschönes. Also, auch wenn das andere sehr effektiv auch sein kann.
Alexandra Wurlitzer: Das hat er ja fern wissenschaftlich erwiesen, was Berührung macht mit dem Körper, mit den Menschen. Wir müssen leider schon wieder zum Ende kommen in diesem Gespräch, aber ich danke dir erst mal für diesen Einblick in deine Erfahrungen.
Shirin Soraya: Sehr gerne.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Annette, dich möchte ich gerne noch bitten: Wenn die Zuschauer jetzt inspiriert sind von Shirin, wo findet man denn mehr zu deinen, zu deiner Schule?
Annette Müller: Heilerschule San Esprit. Sana – die Gesundheit, Esprit – wie der Geist. San Esprit einfach im Internet eingeben. Also, es gibt ganz viele Informationen. Wir haben auch Bücher und viele Videos auf QS24 wo man sich wirklich auch noch ganz umfassend informieren kann. Da findet man viele Erfahrungen von eben Dozenten und eben auch von Teilnehmern, die die Ausbildung abgeschlossen haben. Also, es ist wirklich spannend.
Alexandra Wurlitzer: Gibt es denn jederzeit die Möglichkeit einzusteigen in eure Ausbildung?
Annette Müller: Es baut alles aufeinander auf. Man kann nicht quer einsteigen, aber wir haben durchgehend Kurse die beginnen. Also, wir haben Kurse die im Herbst beginnen, wir haben Kurse, die im Frühjahr beginnen.
Alexandra Wurlitzer: Okay, wunderbar! Vielen Dank euch Beiden. Es hat mir großen Spaß gemacht, das war mir eine Ehre und Freude. Und ich wünsche euch für euer Wirken viel Erfolg und viele Menschen, die ihr erreicht und denen ihr helfen könnt, weiterhin.
Annette Müller: Vielen lieben Dank.
Shirin Soraya: Vielen Dank.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Zuschauer, herzlichen Dank, schön, dass sie dabei waren. Und ich hoffe, wir konnten sie inspirieren und ja, da vielleicht auch mal ja hinzuspüren, ob das etwas wäre, was sie Gutes für sich tun könnten. In diesem Sinne wünsche ich ihnen im Namen meiner Gäste Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Bleiben sie achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Und wenn sie mögen, schauen sie auch das nächste Mal wieder rein. Bis dahin, auf Wiederschauen.
von Annette_Mueller | Mai 3, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Zuschauer! Ich begrüße sie ganz herzlich zu unserem Format der Sinn des Lebens. Schön, dass sie wieder bei uns sind. Und ich freue mich jetzt ganz besonders auf zwei ganz besondere, ganz wunderbare Gäste hier bei mir im Studio. Und zwar ist es zum einen Annette Müller, die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen und der Heilerschule École San Esprit, und zum anderen ist es die Schauspieler, die Schauspielerin Shirin Soraya. Und sie hat sich auch ausbilden lassen zur Heilerin bei Annette Müller. Und von ihr erfahren wir dazu ein bisschen mehr. Es ist immer schön, diese Informationen aus erster Hand zu bekommen und darauf freue ich mich jetzt ganz besonders Und ich lade sie ganz herzlich ein, mich ins Gespräch zu begleiten. Bis gleich.
Alexandra Wurlitzer: So! Hallo, ihr beiden, herzlich willkommen! Schön, dass ihr da seid.
Annette Müller: Hallo, Hallo.
Alexandra Wurlitzer: Annette Müller, bist ja schon quasi ein Urgestein hier bei uns bei QS24.
Annette Müller: Das hört sich gut an.
Alexandra Wurlitzer: Bitte nicht falsch verstehen, aber ich habe schon ganz viele Gespräche mit dir verfolgt und natürlich auch schon selbst führen dürfen und bin ganz fasziniert von dem, was du tust und was du ins Leben gerufen hast. Und mit deiner Heilerschule auch schon dein Wissen oder das, was du dir aus eigenen, wie soll ich denn sagen, aus deiner eigenen Erfahrung oder Schicksals Geschichte quasi, ähm, ja, angeeignet hast, dass du es weiter gibst und ihr hier ganz wundervolle Dinge bewirken könnt. Aber jetzt wollen wir mal zu dir kommen, liebe Soraya, zum Start, ähm, Shirin, Entschuldigung.
Shirin Soraya: Das macht gar nichts. Passiert sehr vielen, ist überhaupt kein Problem. Es ist auch ein Vorname, nur bei mir ist es der Nachname.
Alexandra Wurlitzer: Aber ich habe es, ich habs gecheckt. Liebe Shirin, du bist Schauspielerin, und wie du kamst heute, du warst mir total vertraut, und ich hab gedacht, woher, wohin stecke ich sie? Und vielleicht geht es dem einen oder anderen Zuschauer genauso. Aber darum geht es ja jetzt heute nicht, um deine Schauspielerei, sondern um deine Heiler Erfahrungen. Beziehungsweise um deine Ausbildung, die du gemacht hast, um deinen ganzen Entwicklungsweg und auch, wie du zu Annettes Ausbildung kamst. Jetzt interessiert vielleicht die Zuschauer als allererstes mal, welche Beweggründe hattest du denn, als du erstmals auf den Gedanken kamst, in deiner Schauspielerkarriere und in einem Schauspielleben, deinen Weg eventuell zu ändern oder zu erweitern, um diesen heilerischen Weg? Was waren deine Beweggründe?
Shirin Soraya: Also, das war bei mir, wie wahrscheinlich bei ganz vielen, tatsächlich eine Krise, die sehr plötzlich kam und sehr heftig kam. Und zwar habe ich 2005, war das denke ich, einen Tinnitus bekommen. Der war eines nachts also sehr, auf einmal war der da, ging nicht mehr weg. Und auf diesem Weg, damit klarzukommen und das zu bewältigen, habe ich alle möglichen Sachen ausprobiert. Erst mal schulmedizinische Behandlung, die kaum geholfen hat, eigentlich gar nicht. Dann wurden mir diverse alternative Therapien empfohlen. Und ich bin auf diesem Weg nach einigen Monaten, glaube ich, zu einem Heiler, damals in Köln, gekommen, der eine Form von schamanischer Energiearbeit angeboten hat. Energieseher nannte man das. Und, und von dem hatte ich einen, einen kurzen Bericht gelesen, wie er wiederum zu dieser Arbeit kam. Und das hat mich so gepackt, dass ich in dem Moment wusste, das probierst du aus, das könnte mir helfen. Und da war ich dann, habe einige Sitzungen gemacht. Und diese Sitzungen haben so viel verändert, haben so viel Positives gebracht. So eine, eine Anbindung geschaffen, an etwas, wovon ich gar nicht wusste, dass es das gibt. Vielleicht hatte ich es irgendwie vorher nur im Gefühl, aber in dem Moment war das wie so eine Rückverbindung an was ganz Wichtiges, was ganz Starkes. Und darüber bin ich dann zu meiner ersten Ausbildung damals, 2008/9 war das so, gekommen und habe dann gelernt, Energieseherin zu sein. Auch in mehreren Kursen war das. Und eigentlich habe ich das damals angefangen, wirklich aus dem Beweggrund, dass es mir so viel besser ging. Und ich dachte also, wenn so ein paar Sitzungen schon so viel bringen können, wie ist es dann erst, das selber zu lernen und im Rahmen von einigen Wochen da wirklich tief einzutauchen und noch mehr zu sich zu finden und sein Bewusstsein zu erweitern und sich zu verbinden mit anderen. Mit der Welt, mit was Höherem auch. Und diese Ausbildung hat mich dann so begeistert, dass ich eigentlich währenddessen erst das Gefühl hatte: Ach so, ich könnte das ja dann auch für andere Leute anbieten. Also, das ist eigentlich während des Lernens erst entstanden, dieser Wunsch, das auch wirklich für Klienten zu machen. Und ja, so habe ich das dann, glaube ich 2009, angefangen, auch Menschen sozusagen zu heilen. Diese Heilarbeit, Energieseherin anzubieten, und mache das seitdem kontinuierlich, mal mehr, mal weniger, je nachdem, wie viel ich gerade als Schauspielerin auch zu tun habe oder hatte.
Alexandra Wurlitzer: Ähm, jetzt hast du ja auch ne, eben eigene Praxis, also die, die eigene gute Erfahrung und auch die Inspiration, eben dieses helfen wollen. Das hat dich dazu bewegt oder? Diese, diese Praxis dann letztendlich zu eröffnen, oder?
Shirin Soraya: Das helfen wollen? Ja! Also, ich hab einfach also, das kam von ganz innen, das kam, oder, ich weiß nicht, woher es kam, aber das war sehr stark. Dann also, das tolle an den Kursen damals, wie jetzt auch bei Annette, ist ja, dass man gleichzeitig, während man lernt, anderen zu helfen, auch selber einen Prozess durchmacht und sozusagen immer mehr auflöst. Und diese Kombination war so erfüllend und so stärkend für mich damals, dass das wie so ein natürliches Etwas war. Also, ich hab das, hab dann einfach gedacht, das kann ich jetzt, das muss ich anbieten. Ich wusste damals auch nicht, wie viel wird das? Werde ich jetzt mehr damit arbeiten? Hab dann auch manchmal gedacht, ich muss mich entscheiden, bin ich jetzt nur noch Heilerin oder Schauspielerin. Und habe dann aber irgendwann gemerkt, also, das kommt, wie es kommt und ich würde nach wie vor danach gehen, was gerade so im Leben passiert und was ansteht. Aber ich finde es für mich ganz natürlich, das für andere anzubieten. Weil ich es wirklich, wirklich kraftvoll finde und immer wichtiger in unserer Zeit. Und vielen Menschen wird es immer wichtiger.
Alexandra Wurlitzer: Eben! ich glaube man begegnet ja tagtäglich Menschen, die irgendein, irgendein Thema haben, Ich nenne es jetzt mal Thema oder irgendein Leiden. Das wird ja immer stärker. Also, mir geht es zumindest so. Diese Ausbildungen, also diese Heilarbeit, ich nenn es jetzt mal in dem Überbegriff, dass das auch deine Arbeit bereichert hat, Und ich denke, es ist wahrscheinlich jetzt nicht nur Schauspielerei. Aber kannst du dir vorstellen, dass es jegliche Arbeit bereichert, die man macht?
Shirin Soraya: Ja! Also für mein Gefühl bereichert es das ganze Leben. Also eigentlich könnte ich jetzt wahrscheinlich alle möglichen Situationen erzählen, die ich dann im Laufe der Zeit anders erlebt habe, bewusster erlebt habe. Aber gerade beim Schauspiel kann ich mich erinnern, als ich vor wenigen Jahren noch mal sehr viel gedreht habe und wirklich auch Hammer Tage hatte, von morgens acht bis abends neun oder so, und auch sehr gefordert war, dass ich schon gemerkt habe, dass mich das unglaublich gestärkt hat, diese Energiearbeit, diese ganze Heilarbeit, die ich gemacht habe. Ich glaube, ich bin relativ sensibel, was so Energien von anderen betrifft, was natürlich auch wieder hilfreich ist, um überhaupt anderen helfen zu können. Aber natürlich kann das auch mal herausfordernd sein, wenn man dann so nen Drehtag hat, man hat zig Leute um sich und spürt ganz viel. Und da hab ich gemerkt, dass tatsächlich einerseits meine Empfindsamkeit zwar immer stärker geworden war, auf der anderen Seite hatte ich aber das Gefühl, dass ich viel mehr bei mir bin. Also, ich konnte richtig meine Energie halten, meinen Raum. Ich hatte das Gefühl, dass ich, ähm, also viele Leute fragen mich das auch, oder fragen nicht nur mich, fragen alle möglichen Leute, die sich schonmal beschäftigt haben mit Heilung und Energie im weitesten Sinne, ja, was stärkt einen denn? Oder wie kann man sich schützen? Und meine Erfahrung ist, dass wirklich der beste Schutz, wenn man so möchte, ist, immer mehr seine eigenen, seinen Raum, seine Energie zu finden und zu stärken. Und ich hatte das Gefühl: Ja, ich bin eigentlich noch sensibler als früher. Ich spür das alles, was so um mich passiert. Andererseits habe ich so eine Anbindung an mich, dass ich trotzdem sehr bewusst in der Aufmerksamkeit, und wenn es noch so anstrengend ist, und laut und wild um mich, bei mir bleiben kann. Und dementsprechend dann auch eigentlich in meiner Rolle, und in dem was ich gespielt habe, mich sicherer gefühlt habe. Das fand ich ganz toll. Da hab ich mich dann so zurück erinnert, wie das früher war, und da war das manchmal nicht so. Also, da hatte ich vielmehr das Gefühl, ich spür ganz viel und bin so verloren. Quasi in einem Meer von allem was so passiert und konnte mich selbst gar nicht ganz so bewusst wahrnehmen, in dem Ganzen.
Alexandra Wurlitzer: Das ist auch spannend. Also, mehr Orientierung oder beziehungsweise, ja, du kannst es besser einordnen dann, für dich letztendlich.
Shirin Soraya: Ja, ne andere Klarheit, würde ich sagen, ist das dann auch.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön! Du hast Annette Müller erstmals live erlebt auf der Bühne der Friedenskonferenz in München, hast du erzählt. Und kannst du ein bissel was zu dieser Begegnung erzählen? Oder was dich da fasziniert hat?
Shirin Soraya: Ja, also das war 2021, glaub ich. Es war ein ganz, ganz schönes Event, überhaupt diese Friedenskonferenz oder Friedenskongress hieß das. Mit ganz vielen Rednern und Annette war eben eine Rednerin an diesem Tag. Und, ich kann mich erinnern, dass sie über Wut und Macht gesprochen hat. Also im positiven Sinne, soweit ich das in Erinnerung habe. Also, korrigier mich, wenn ich was falsch verstanden habe. Aber es ging um die Selbstermächtigung, in einer Welt, die ja oft, wo man sehr viel ja auch Mächten ausgesetzt ist, und es einem vielleicht nicht immer guttut, ging es darum wie man so zu sich findet und seine eigene Macht.
Annette Müller: Genau, es ging also, der Punkt, den ich also rausstellen wollte, das war das: Du hast entweder Macht oder nicht. Und wenn du sie nicht hast, bist du ohnmächtig.
Shirin Soraya: Ja!
Annette Müller: Und dass wir eben ganz oft in einer Ohnmacht sind, weil Macht in unserer Gesellschaft so negativ besetzt ist. Das Wort, damit will man nichts zu tun haben. Und weil man mit diesem Wort nichts zu tun haben möchte, ist man automatisch in der Ohnmacht und das schwächt. Und darüber habe ich eben gesprochen. Also, dass wir eben das Wort „Macht“ nicht ablehnen, denn sobald wir es ablehnen können wir es nie haben. So können wir nie in die Kraft kommen.
Shirin Soraya: Ich kann mir vorstellen, dass viele das aber ablehnen, weil man mit Macht immer gleichsetzt: Macht über andere.
Annette Müller: Genau!
Shirin Soraya: Und um diese Macht geht es ja nicht. Sondern es geht um die Macht über sich …
Annette Müller: Um etwas zu tun
Shirin Soraya: Genau, auch was für andere zu tun. Und aus dem freien Willen was zu tun. Und nicht fremdbestimmt.
Alexandra Wurlitzer: Ja, Macht ist ja jetzt, sollte erstmal eigentlich nur ein Wort sein, ne? Die Bedeutung, die geben wir, jeder einzelne von uns, mit seinen eigenen Erfahrungen, wahrscheinlich diesem Wort, aber …
Annette Müller: und auch das, was uns eben auch suggeriert wird, über das, was wir damit verbinden. Und das kommt ja nicht aus uns heraus, sondern das wird ja auch so gemacht. Also, wir haben hier Macht über, und das an sich ist Macht magan, und magan bedeutet: ich habe die Möglichkeit, etwas zu bewirken.
Alexandra Wurlitzer: Jawoll. Das war aber noch nicht der Zeitpunkt, an dem du dich dann entschieden hast, die Heilerausbildung zu machen. Sondern das war …
Shirin Soraya: Das war dann genau ein Jahr später. Also, lustigerweise, ich hab das mitbekommen, dass du Heilerin bist. Du hattest, glaube ich, auch über die Heilerschule kurz gesprochen. Weiß ich jetzt nicht mehr. Auf jeden Fall hattest du über Heiler ohne Grenzen gesprochen, da kann ich mich dran erinnern, fand es faszinierend. Aber das war auch ein Punkt, 2021 da war, da war ich noch nicht so in der Suche nach was Neuem. Ein Jahr später dann schon. Und ich hatte sie eben also in Erinnerung, noch so, und den Namen hatte ich so im Kopf. Und dann habe ich bei QS24, wiederum 2022, im Sommer ganz viele Sachen angeguckt, auch andere. Ihr habt ja ein breites Spektrum an ganz tollen Gästen zu allen möglichen Themen. Und ich hatte so eine Phase, wo ich gemerkt habe, ich, ich will was Neues lernen, aber so, wirklich sehr breit gefächert noch. Vielleicht studiere ich Astrologie. Das hat mich fasziniert, da hattet ihr auch eine Dame zu Gast, alles Mögliche. Und plötzlich bin ich auf Videos mit Annette gestoßen und hab dann eins nach dem anderen angeguckt, weil ich auf einmal so fasziniert war und mich quasi erinnert habe, dass ich im Grunde seit einigen Jahren das Gefühl hatte, vielleicht solltest du nochmal eine andere Form der Energiearbeit oder Heilung lernen, etwas, was. Ich versuch das jetzt mal so einfach wie möglich zu formulieren, also was sich leicht anfühlt und trotzdem wirklich in der Tiefe ganz effektiv ist. Denn meine andere Arbeit, also die ist sehr effektiv, die ist auch ne tolle Arbeit. Ich mache das immer noch gerne. Aber ich hatte irgendwann das Gefühl, dass mit diesen ganzen Bildern sehen für Leute, also Energien wahrnehmen, dass doch eine gewisse Schwere verbunden ist, die man vielleicht, vielleicht auch gerade jetzt in dieser Zeit nicht unbedingt braucht, um Leuten helfen zu können. Und als ich dann eure Interviews hier, also ich hab dich gesehen, habe dich zusammen mit Annette Bokpe gesehen, die ja auch Heilerin ist in Berlin und auch Lehrerin bei euch. Als ich das gefunden habe, habe ich gedacht: Moment mal, also, das hört sich toll an! Auch was ihr berichtet habt, was ihr schon damit erreichen konntet, wie ihr Leuten helfen konntet. Und bei mir ist das immer so. Ich habe dann, hatte das zwar so ein paar Jahre schon so im Hinterkopf, und dann kommt plötzlich irgendwas mir über den Weg, und dann springt so ein Funke über, und ich weiß oder denke: Das, das ist jetzt das richtige für mich.
Alexandra Wurlitzer: Ich würde gerne noch ergänzen dieses Gespräch, dieses Interview mit Annette Bokpe. Da ging es ja darum: Sie ist Investigativ Journalistin. Und weil Arbeit, wie du sie machst, wie ihr sie macht, wird ja immer mal ein bisschen belächelt oder als Humbug hingestellt. Und ihr Absicht oder ihre Absicht war es, das zu entlarven und wurde dann aber letztendlich eines Besseren belehrt.
Annette Müller: Komplett!
Alexandra Wurlitzer: Komplett, genau! Also hat sich komplett gedreht.
Annette Müller: Komplett gedreht, ja.
Alexandra Wurlitzer: Und deswegen, ich wollte es gerne für die Zuschauer noch ergänzen, damit derjenige, der sich das vielleicht noch mal anschauen möchte, das Interview der kann …
Shirin Soraya: Das ist ja immer sehr spannend, weil die Leute sozusagen aus einer skeptischen bis ablehnende Haltung plötzlich gar nicht anders können, als irgendwie da reingeworfen werden oder sich entscheiden, sowas auszuprobieren, und plötzlich merken: Oh, passiert ja tatsächlich was! Und ich glaube, bei Annette war das wirklich so, dass sie dann über einen bestimmten Punkt also sagen musste, also irgendwas, irgendwas scheint hier dran zu sein.
Alexandra Wurlitzer: Genau jetzt macht sie das ja ganz intensiv auch. Und das hat letztendlich dann auch dich überzeugt, diese Ausbildung zu machen.
Shirin Soraya: Ja.
Alexandra Wurlitzer: Also kannst du denn konkrete Beispiele aus deiner Heilerarbeit erzählen, von Patienten oder von Klienten, die du behandelt hast, und was da passiert ist?
Shirin Soraya: Ähm, ja, kann ich. Also, da kommts natürlich drauf an, was wir jetzt als Erstes besprechen wollen. Aber ich bin ja eigentlich noch gar nicht so lange fertig mit der Ausbildung, muss ich dazu sagen. Aber trotzdem habe ich also schon in der Ausbildung natürlich Erfahrungen gemacht, die ganz faszinierend waren. Und habe auch ziemlich schnell immer direkt nach den Kursen angefangen, dass sozusagen zu probieren mit Klienten. Und als allererstes natürlich auch dann mal mit Freunden, die sowieso irgendwie sehr offen sind, was meine Arbeit betrifft. Und ja, also, da kann ich, da kann ich vieles erzählen. Also, mir kommt jetzt eine Sache, aber ich weiß nicht, ob wir da jetzt nicht ein bisschen so ein Fass aufmachen, wenn wir gleich in die, zum dritten Kurs kommen. Deshalb, ich, ich erzähl mal von einer Klientin, die hatte ich vor Jahren schon mit meiner anderen Energiearbeit. Ich arbeite sehr viel mit Fernsitzungen. Und das ist ja auch immer was, was Leute erst mal verstehen müssen oder erfahren müssen. Eigentlich, dass das genauso funktioniert, auch wenn es natürlich was Tolles ist, wenn man vor Ort ist und wirklich Hände am Körper spürt. Aber nichtsdestotrotz ist es eine ganz tolle Möglichkeit, über die Ferne Leuten zu helfen. Und diese Klientin hatte ich eben vor ein paar Jahren schon, weil mit meiner anderen Arbeit öfter behandelt. Und sie ist also, war immer sehr angetan, ihr hat das sehr geholfen. Und jetzt kam sie wieder auf mich zu und war, also, sie schrieb mir nur, sie ist vollkommen überlastet, weiß gar nicht, wo sie anfangen soll, ist alles zu viel. Sie hatte vor allem, glaube ich, so das Gefühl: Sie, sie kommt nicht mehr zur Ruhe. Also, sie war akustisch alles zu viel, die Menschen zu viel. Sie hatte das Gefühl, sie kann nicht mehr richtig arbeiten. Es war so, ich würde mal sagen, kurz vorm Burnout. So einen Zustand hatte sie. Und die hatte mich eben angeschrieben. Und ich habe gesagt, okay, ich habe gerade was Neues gelernt, dürfte ich denn damit, dürfte ich dir das anbieten? So, also, du kennst ja jetzt das andere, weil, das ist auch eine tolle Arbeit. Hat sie gemeint: Ja, ganz egal, Hauptsache irgendwas! Und ich habe eine Sitzung mit ihr gemacht und war dann selber auch ganz begeistert, weil sie das andere eben kannte, und sie hat danach gemeint: Also, ich habe ja schon viele Sitzungen gehabt, aber bei dieser, das war für mich so ein Beweis, dass Energie auch über die Ferne ankommt. Denn sie hat sich so, so anders gefühlt und so, so plötzlich. Klar meinte sie, sie hatte plötzlich ne ganz andere Ruhe, die sie davor wochenlang schon nicht mehr hatte, hat sich leichter gefühlt, und ja, also das war einfach, das ist ja wesentlich. Also, man denkt dann immer so, das war ja jetzt nichts Konkretes im Sinne von, wo, ein bestimmtes Symptom. Aber ich meine, ihr gesamter, ihr gesamtes Befinden war sozusagen aus dem Gleichgewicht geraten und war dann auf einem ganz anderen Level. Und auch noch paar Wochen später, dass sie dann immer spannend.
Alexandra Wurlitzer: Ja. Das ist ja eben oft der Start, wenn, der Start einer, einer Kette an, an Symptomen, die sich dann entwickelt, wenn eben das Gesamtbefinden erst mal nicht mehr gut ist, nicht mehr wirklich gut ist. Und deswegen macht es ja Sinn, dort schon anzusetzen, bevor sich dann andere Dinge noch entwickeln.
Shirin Soraya: Ja, genau.
Alexandra Wurlitzer: Genau. Du hast selbst ja auch mit einer Sitzung dann quasi begonnen, hast dieses Heilerangebot mal in Anspruch genommen, von Annette Bokpe, glaub ich.
Shirin Soraya: Genau.
Alexandra Wurlitzer: Ich habe dich gefragt im Vorgespräch, ob du irgendein konkretes Thema hattest, mit dem du dahingingst. Also eine Befindlichkeit, wo du sagtest: Das wäre schön, wenn das, wenn ich das nicht mehr hätte oder wenn ich das loslassen könnte. Du sagtest nichts Konkretes, aber wie war deine Erfahrung dann bei diesem Teil?
Shirin Soraya: Also ja, in dem Moment, es war ganz spannend, ging es mir eigentlich ziemlich gut. Es war hauptsächlich, war wirklich der Anlass, dass ich die ganzen Videos gesehen hatte und eigentlich schon fast beschlossen hatte, dass ich diese Ausbildung mache. Und plötzlich dachte ich, na ja, Moment mal, vielleicht solltest du auch mal eine Erfahrung damit machen. Und dann fiel mir eben ein: Ja, diese Annette Bokpe ist ja auch in Berlin, die frage ich einfach mal an. Und dann hat das sehr kurzfristig geklappt mit einer Sitzung. Und es gab eben in dem Moment jetzt nichts Akutes. Es gab so ein paar Sachen, die ich ihr erzählt habe, die so dauerhaft da waren, wo ich dachte, ah, da könnte sich ja mal was dran ändern. Aber hauptsächlich war das wirklich, ich wollte erfahren, wie sich das anfühlt, weil ich so viel von euch darüber gehört hatte. Und da muss ich sagen, das war auf jeden Fall sehr toll. Also, ich hatte, hab wahnsinnig viel gespürt bei der Sitzung. Ich habe mich sehr, sehr gut gefühlt und habe auch ein paar Erlebnisse gehabt, wo ich dachte, wow, also, das habe ich jetzt noch nicht erlebt. Das werden wir vielleicht später noch mal genauer besprechen. Da gibt es ja die Möglichkeit zum Beispiel Narben zu entstören. Das war zum Beispiel eine Sache, die habe ich in der Sitzung bei Annette erlebt und war also hin und weg, wie da innerhalb von zwei, drei Minuten, die sie an meinen, ich habe zwei relativ große Narben am Körper, wie sie daran gearbeitet hat. Und ich sollte sie vorher nochmal anfassen, so wie fühlt sich das an, ist da was dick und überhaupt? Und gut, dass ich das gemacht habe, denn das hat man manchmal ja gar nicht mehr auf dem Schirm, so wenn man an was gewöhnt ist. Und nach zwei, drei Minuten habe ich dann wieder angefasst, und das war, also da war wirklich, da war so eine Wulst, die war einfach weg, die war nach drei Minuten nicht mehr da. Und also das alleine ist ja faszinierend, wie dann wirklich auf materieller Ebene, wie man merkt, wie der Körper auf den Geist so schnell reagiert. Und ich hab dann auch zu ihr gesagt: Sag mal, spinn ich jetzt? Annette meinte dann: Dann spinnen wir aber alle. Das war, weil ich dachte, es kann doch nicht wahr sein. Also man kann sich ja einiges vorstellen, aber so dieses ganz schnelle, dass der, toll also. Und es war nicht nur, das ist ja nicht nur eine körperliche Sache. Ich habe auch gemerkt, wie dieser ganze Bereich sich also, wie der nicht mehr wie so ein eigener Bereich, sondern wie so eingefügt. Das fühlte sich wieder mehr so ganz an. Und nun ist ne Narbe, die ist schon alt, und da war vielleicht jetzt nicht mehr so viel abgespeichert an Trauma, was ja auch sein kann. Aber das sind natürlich Möglichkeiten, wenn solche Dinge frischer sind und selbst wenn sie schon länger her sind, wo ganz viel emotional auch gespeichert ist. Und da habe ich inzwischen jetzt selber auch Erfahrungen machen können, dass das wirklich unglaublich ist, wie das, wie man da in halb kürzester Zeit Sachen lösen kann, die die ganze Zeit vorher da drin waren, und dann plötzlich sind Schmerzen weg, das Gewebe ist weicher und es ist also unglaublich!
Alexandra Wurlitzer: Ja, also, ich glaube, Gewohnheit, was du, was du vorhin gesagt hast, das ist ein wichtiger Aspekt, also auch wenn Dinge schon älter sind. Narben älter sind, man gewöhnt sich einfach, wie fühlt sich das an, und fühlt sich, anfangs fühlt es sich unangenehm an, und es bleibt auch weiter unangenehm. Aber man gewöhnt sich halt dran, und dann ist es natürlich. Wie soll ich denn sagen, eröffnet einen ganz neuen Horizont, wenn sich das jetzt plötzlich wieder ganz anders anfühlt, gut anfühlt. Wie hat denn diese, diese Erfahrung in dieser Energiearbeit oder dieser Heilerarbeit dein Verständnis von einem erfüllenden, ähm, Beruf verändert? Hast du jetzt ein anderes Bild davon, was „seine Berufung zu Leben“ heißt, für dich?
Shirin Soraya: Ja, das ist eine spannende Frage. Also, ich würde auf jeden Fall sagen: Ja. Ich kann gar nicht behaupten, dass ich das früher überhaupt nicht hatte. Ich glaube, ich habe das immer schon stark irgendwie gespürt, aber es ist mir viel bewusster geworden. Also ich, ich denke in den letzten Jahren, egal, was ich gemacht habe, ich habe noch viel deutlicher gespürt, was mir wichtig ist bei den Dingen, die ich tue. Da habe ich zum Beispiel jetzt gerade eine Erinnerung an ein, zwei Theaterarbeiten, die ich gemacht habe. Das waren Komödien, die ich am Theater gespielt habe. Und da gab es so Momente, wo mir so klar wurde, dass das, also, es klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgefahren, aber ich habe es wirklich so empfunden, dass das, was ich dort mache, also was wichtig ist, ist, eigentlich auf ganz anderen Ebenen. Also, natürlich macht es Spaß zu spielen, mit den anderen zusammen zu spielen, aber ich hatte plötzlich das Gefühl, im Grunde genommen geht es mir immer darum, was man mit seiner Energie bei anderen bewegt. Also sowohl in dem, im Kontext von einer Zusammenarbeit, dass man zum Beispiel einen positiven Einfluss hat, wenn gerade Stress ist und sich die Situation dann zu einem, zum positiven wendet und alles wieder harmonischer und entspannter ist und man das Gefühl hat, ah, ich kann ja mit meiner eigenen Ausrichtung und mit meinem Wesen, mit meinem Bewusstsein was dazu beitragen, also dass es schöner wird, dass es harmonisch wird, dass es heiler wird, sozusagen. Und auch wenn man spielt, wenn man auf der Bühne ist. Das merke ich immer wieder, dass das Wichtigste eigentlich für mich ist, was da überspringt und was in den Menschen passiert, die dann vielleicht lachen oder weinen oder irgendwie emotional mitgehen mit dem, was man darstellt, und sich im besten Falle danach dann, ja, glücklich, amüsiert, erfüllt fühlen. Und das ist irgendwie eigentlich was total Ähnliches, denke ich manchmal, was man eben auch mit Sitzungen erreichen kann bei Leuten. Dass sie eben gelöster sind, dass sie mehr in ihre Freude finden und so.
Alexandra Wurlitzer: Ja, vielen Dank. Liebe Annette, ich möchte dich natürlich auch noch ein bisschen befragen, auch zu deiner Schulung oder zu deiner Schule, bevor wir zum Ende dieses Gesprächs kommen. Das ist ja jetzt genau das, wo wir jetzt eigentlich hinwollten. Also einen schönen, einen tollen, wundervollen neuen Beruf, quasi ein neues Berufsbild, uns hier anzuschauen und hier aus erster Hand zu erfahren, wie das sein kann, wie sich das anfühlen kann, wie man dazu kommt. Und du bietest diese Schule quasi, in der man sich ausbilden lassen kann. Wie lange dauert denn so eine Ausbildung bei dir?
Annette Müller: Wir haben verschiedene Formate. Man kann sie relativ schnell machen, sozusagen in einem halben Jahr. Also, du hattest die schnelle Version gewählt. Und wir haben die etwas langsamere Version, wo man also siebenmal an den Chiemsee reist, um dort mit anderen Menschen zusammen über zweieinhalb Tage diese Ausbildung zu absolvieren. In Zukunft haben wir oder jetzt haben wir diese Schnellkurse, diese Intensivkurse, wie du es gemacht hast, am Lago Maggiore. Wir haben, die ist wunderschön, total traumhaft schön, diese Location und die anderen, diese wochenweisen Kurse. Was sich also über anderthalb bis zwei Jahre erstreckt, sind weiterhin am Chiemsee.
Alexandra Wurlitzer: Diese Ausbildungen machst du persönlich oder?
Annette Müller: Ich bin immer mit dabei, aber ich habe ein Dozenten Team von, im Moment, 24 Leuten.
Alexandra Wurlitzer: Wow, so viele!
Annette Müller: Ja.
Alexandra Wurlitzer: Toll. Du bist ja auch international bekannt und zu dir oder zu euch, zu dir und zu deinen Heilern kommen die Menschen wirklich aus aller Welt.
Annette Müller: Von überall, ja.
Alexandra Wurlitzer: Ja, und ich hoffe, wir können dazu beitragen, mit diesem Gespräch eben, dass es sich es noch weiter rumspricht.
Annette Müller: Ja, vielen Dank. Vielen Dank. Es ist so wichtig, dass wir wirklich auch Lösungen aufzeigen für Dinge, die, wenn wir wissen, wie es geht, gar nicht notwendig sind. Weil viel Leid können wir uns sparen, wenn wir wissen, wie wir es einfach beheben können.
Alexandra Wurlitzer: Und wir wissen ja, wie wichtig, also jeder von uns weiß, wie wichtig Gesundheit ist. Weil, wenn es uns mal nicht so gut geht, dann gehen uns alle anderen Dinge die wir tun wollen, die sind dann einfach zweitrangig. Das merken wir schon. Wir müssen ja eigentlich gar keine Erkrankung haben. Wir merken es ja schon, wenn wir eine volle Blase haben, wo dann die Aufmerksamkeit ist. Nicht, dass ich jetzt eine volle Blase hätte, aber ich trotzdem …
Annette Müller: Gutes Beispiel.
Alexandra Wurlitzer: Ich muss leider trotzdem zum Ende kommen. Aber es gibt für die Zuschauer schon ganz viele Gespräche mit dir, liebe Annette, wo du das beschreibst und auch hast Heiler schon auch dabei gehabt, die auch von ihren eigenen Erfahrungen sprechen, so wie du uns schon jetzt gerade erzählt hast. Ähm, sag mir nur die Zuschauer, wenn sie jetzt sagen, ich möchte jetzt im Internet mal gucken, wo finden sie?
Annette Müller: www.ecolesanesprit. Oder einfach nur: SanEsprit eingeben. Sana – die Gesundheit, Esprit – der Geist, Gesundheit aus der Kraft des Geistes.
Alexandra Wurlitzer: Das ist ein wundervolles Schlusswort. Gesundheit aus der, aus der Kraft des Geistes. Geist herrscht über Materie, sag ich.
Annette Müller: So ist es!
Alexandra Wurlitzer: Und dass hoffentlich, die Botschaft konnten wir hoffentlich vermitteln, eine schöne, eine leichte Weise, die Menschen wieder in die Ordnung, ich sage jetzt mal so, oder die Balance zurückzuführen. Vielen Herzlichen Dank euch beiden. Es hat mir große Freude gemacht, war mir eine Ehre, euch hier gehabt zu haben.
Annette Müller: Ja, vielen Dank, vielen Dank für die Einladung. Das ist wirklich eine ganz große Freude.
Alexandra Wurlitzer: Ich freue mich auf weitere Gespräche und wünsche euch in der Zwischenzeit ganz viel Erfolg und dass ja, dass es sich rumspricht, dass ihr bekannter werdet und mit eurem Wirken eben einfach vielen, vielen Menschen oder immer mehr Menschen helfen könnt.
Annette Müller: Dankeschön.
Alexandra Wurlitzer: Vielen Dank, liebe Zuschauer! Schön, dass sie dabei waren. Und ich hoffe, wir konnten diesen Esprit, diesen Geist zu ihnen durch den Bildschirm bringen, nach Hause. Und sie haben, vielleicht sind sie auch in der Situation, wo sie sagen, ich möchte mich beruflich verändern. Ich habe jetzt das Gefühl, ich stehe an so einem Wendepunkt. Dann ist es vielleicht eine Option für sie oder aber auch: Sie sind gesundheitlich, ham Handlungsbedarf. Dann könnte es natürlich auch eine Möglichkeit sein. Seien sie immer offen in ihrem Geist. Das wünsche ich ihnen. Im Namen meiner Gäste wünsche ich ihnen Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Bleiben sie achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst und schalten sie das nächste Mal wieder ein. Wenn sie mögen bis dahin, auf Wiederschauen.
von Annette_Mueller | Apr. 29, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Ich begrüße Sie wieder ganz herzlich zu unserem Format Der Sinn des Lebens. Und wir setzen unsere Interview Reihe fort zum Thema „Auch Männer können heilen!“ Das kann jetzt ein Fragezeichen bei Ihnen erzeugen, oder auch für Sie ganz selbstverständlich sein. Das bleibt Ihnen überlassen. Wir sprechen heute auf jeden Fall mal mit einem Mann, und lassen ihn ein bisschen über seine Erfahrungen berichten. Bei mir ist Norbert Schümann, er ist Absolvent der Heilerschule Ecole San Esprit. Und Annette Müller ist natürlich auch mit bei uns und mit von der Partie – sie ist die Gründerin dieser Schule und natürlich auch Heilerin, und wird natürlich auch ein bisschen was über ihr Konzept erzählen. Bleiben Sie dran, ich freu mich in das Gespräch zu starten, wenn Sie mich dazu begleiten. Bis gleich! Herzlich willkommen ihr beiden Lieben, liebe Annette, lieber Norbert, schön, dass ihr da seid.
Annette Müller: Wir freuen uns hier zu sein. Dankeschön!
Norbert Schümann: Sehr schön!
Alexandra Wurlitzer: Wir haben ja schon das eine oder andere Gespräch miteinander geführt, und heute wollen wir aber mal noch ein bisschen tiefer eintauchen oder beziehungsweise so ne halbe Stunde ist einfach viel zu schnell vorbei, als dass man auf alles was wichtig sein könnte, und was sie Zuschauer interessieren könnte, behandeln könnte. Deswegen starten wir jetzt gleich mal, wenn du erlaubst, mit Norbert in das Gespräch. Ich würde ganz gerne noch wissen zu der Ausbildung, die du absolviert hast bei der Annette. Also du hast ja Erfahrung auch mit anderen Ausbildungen, mit anderen Seminaren, du hast dich, glaub ich, als Coach ausbilden lassen und so weiter. Und dann stand die Ausbildung bei Annette in der Heilerschule an. Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?
Norbert Schümann: Also, der Ursprung der Suche war, ich wollte was finden, was noch effektiver ist, ja. Ich wollte einen einfachen Weg finden. Einen, der auch eine gewisse Leichtigkeit hat. Weil ich mir einfach irgendwann gesagt hab: das Leben hat nicht als Ziel, dass es immer schwer ist, sondern es darf leicht sein. Und durch meine Schlafstörungen, die mich leider lange begleitet haben, war es oft so, dass ich nachts wach war. Und damit ich dann oder weil ich nachts schon so viel aufgeschrieben habe und meditiert habe und so weiter, war ich irgendwann an so nem Punkt, dass ich gesagt habe, jetzt mache ich es mal einfach, ich höre mal einfach Hörbücher. Und wir haben gemeinsame Familienbibliothek, wo Hörbücher drinnen sind. Und meine Frau hatte in einer Zeitschrift ein schönes Buch von Annette Müller und Annette Bokpe gefunden, amazinGRACE. Ja, und das habe ich nachts, ohne Brille, hab ich da irgendwie erkannt, da ist ein neues Buch drinne und dann kurz Brille auf, kurz gelesen und „Das ist ja genau meins!“ und dann habe ich das nachts um vier Uhr angefangen zu hören und habe das innerhalb von zwei Tagen zweimal komplett durchgehört. Und mir war, nach ein paar Seiten oder Minuten, war mir klar: „Das ist meins, da will ich irgendwie, das spricht mich an!“ Und mir war sofort klar: „Da will ich hin!“ Und hab dann auf der Homepage recherchiert, geguckt und so weiter, hab dann auch die, den Katalog bestellt, gelesen. Und da war dann ein Brief dabei, wo dann Annettes Telefonnummer draufstand. Und dann habe ich auch Annette angerufen, und dann haben wir telefoniert und dann irgendwie: „Ja, ich bin auf Sri Lanka!“ Ich sage: “ Ja, schön!“ Aber dabei rausgekommen ist, und das war für mich total klasse, weil ich ja in dem beruflichen Veränderungsprozess bin, dass ich in diesem Block, so einen 14 Tage Block machen konnte. Und Annette sagte mir: „Nach den 14 Tagen kannst du starten, du kannst sofort loslegen!“ Und das war für mich also „Oh wow – ich will mich beruflich verändern!“ Ich bin noch Projektleiter gewesen, hab dann gesagt, ich will also aus meinem Hauptberuf Vertrieb raus, den ich seit über 30 Jahren mache. Ich will wirklich ins Coaching und in die Heilung hinein und dann die Information, ich kann also nach 14 Tagen loslegen. Das war für mich schon so: „Boah geht das?“ Und heute kann ich wirklich sagen, ja, das geht wirklich nach den 14 Tagen. Ich bin nach Hause gekommen, hab dort meine Familie ganz anders wahrgenommen wie sonst all die Jahre, wenn ich nach Seminaren nach Hause kam. Da war dann schon oft mal so energetische Reibung, und jetzt war das so: Alle haben sich gefreut, dass ich nach Hause komme und so nach dem Motto: die Liege stand schon fast parat, und Papa, kannst du mal loslegen? Ich will das kennen lernen! Auch meine Frau, und das war irgendwie eine ganz neue, eine ganz andere Stimmung, wo ich wirklich sagen kann, das Seminar hat nicht nur bei mir was verändert, das hat mich mit einer anderen Energie ins Leben gebracht. Ja also, Seminar, ich meine natürlich die Ausbildung.
Alexandra Wurlitzer: Okay. Ja, das haben die anderen Ausbildungen ja wahrscheinlich schon auch irgendwie. Aber worauf kannst du das, hast du was Spezielles, worauf du das zurückführst? Dass du anders wahrgenommen wurdest oder dass es die Reibungen gab bei anderen Ausbildungen, wenn du dann nach Hause kamst?
Norbert Schümann: Ja, obwohl wir keine, in meinen Augen, keine spezielle Übung für tiefgründiges eigenes Werte verändern gemacht haben, hat sich meine Wahrnehmung mir selbst gegenüber auf einer, auf einer ganz anderen Ebene verändert. Und ich bin wirklich mit jedem Tag irgendwie innerlich gewachsen. Ich hab mich anders wahr genommen, ich hab mich anders wertgeschätzt, und ich habe auch wirklich so gedacht: „Ist schon echt in Ordnung, so wie du bist!“ Das mag sich vielleicht jetzt blöd anhören, aber ich habe wirklich mich wertvoller gefühlt. Ich mich persönlich! Und in diesen Zeiten, wo wir alle leben, den eigenen Wert zu finden, das ist, glaube ich, schon eine Herausforderung. Und mit diesem eigenen neuen Selbstverständnis „Ich bin in Ordnung!“, bin ich ja auch in die Welt gegangen und habe gesagt: „Mensch, ihr seid ja auch in Ordnung, so wie ihr seid, jeder für sich!“ Und sicherlich war das so auch die Veränderung, dass ich mit diesem Gefühl „ihr seid in Ordnung, wie ihr seid!“ anders umgehen konnte.
Alexandra Wurlitzer: Dann war das eher so, also in anderen, ich sage jetzt mal, Seminaren oder Ausbildungen, dann, wenn du zurückkamst, eher so, eben die Energie, die du mit nach Hause gebracht hast, so nach dem Motto: Ich habe mich jetzt verändert auf ein anderes Level, und das ist besser als das …
Norbert Schümann: Also, es war nicht so, dass ….
Alexandra Wurlitzer: Nein, nein, nicht bewusst. Ich sage jetzt dieses energetische Potenzial, das du da mit nach Hause gebracht hast, im Gegensatz zu dem energetischen Potenzial nach der Heilerschule.
Norbert Schümann: Ja, ja, würde ich schon sagen. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Also eben dieser Selbstwert, dieses innere Vertrauen, dass das eine andere Qualität hat als das, was du vorher so erfahren hast?
Norbert Schümann: Ja!
Annette Müller: Es hat wahrscheinlich eine ehrliche Qualität. Wobei ich ja auch ganz viele Trainings und Ausbildungen gemacht habe auf meinem Weg. Und da habe ich oft erlebt, in so einem Seminar bin ich gepusht, da bin ich so richtig so, es ist so ne: “ Yeah! Du schaffst das, du kannst es, du bist super, du bist großartig!“ Und dann kommst du dann in diese Energie und bist so richtig schön aufgeblasen. Und dann kommst aufgeblasen zurück. Und dann kucken dich die Leute an: Was ist da los? Und nicht, und ganz oft ist es sogar so, dass dann diese Luft aus dem Ballon dann auch ganz schnell wieder rausgeht, weil die anderen sagen: „Hey, komm mal zurück auf den Boden!“
Norbert Schümann: Ja, und ich habe dann noch einen ganz interessanten Punkt. Wie viele Beziehungen sind kaputt gegangen, weil ein Partner zu Seminaren, zur Fortbildung gegangen ist. Die sind nach Hause gekommen und ab da hat es dann nur noch Reibereien reingegeben. Und, und Beziehungen sind kaputt gegangen, auch teilweise, weil es hieß:“ Ja, du musst dich verändern, geh deinen Weg!“ und so weiter. Ich will das jetzt wirklich ganz in der Breite machen, wo ich sehr viele Menschen kennengelernt habe, die dann einfach sagen: „Das passt nicht mehr und ich verändere mich jetzt und so…!“ Die sind ja ganz mutig raus aus der Beziehung gegangen. Und ich finde, eine Ehe, eine Beziehung hat eine ganz große Chance im Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Und jetzt war das wirklich so, und das kann ich auch, auch in den Wochen nach dem, nach der Ausbildung sagen, es ist irgendwie was ganz Neues in meiner Beziehung, in meiner Ehe. Ich bin jetzt 25 Jahre verheiratet. Wir haben viele, viele tiefe Täler durch, gesundheitlich, psychisch, ganz viele tiefe Täler durch, und jetzt ist es wirklich so, in mir wächst dieses Pflänzchen der familiären Liebe wieder. Das ist was ganz Neues, was ich so am Anfang gar nicht so, so richtig wahrgenommen habe. Aber so Stück für Stück, auch wenn ich meiner Frau eine Heilsitzung gebe, das ist mit so einer ganz anderen Energie. So mit so einer ganz anderen Liebe, wo ich mich freue, dass es ihr besser geht. Ich habe mich vorher auch gefreut, aber das hat jetzt eine andere Tiefe und das finde ich so schön. Das ist so, ich sag mal so, vielleicht sage ich einfach mal ganz banal, ich spüre die Liebe auf einer ganz anderen Ebene inzwischen. Und das finde ich wirklich, wirklich schön. Weil ich da merke so, wir sagen ja manchmal, so: „Lass die Liebe fließen!“ Jetzt kann ich wirklich sagen: ich spüre das!
Alexandra Wurlitzer: Ja, viele sagen dann: „Keine Ahnung, was Liebe ist? Weiß ich nicht? Wie soll denn das gehen? “
Norbert Schümann: Und das ist wirklich schön, und das ist für mich auch ein Teil dieser, der Ausbildung, wo ich was mitbekommen habe, was sich so mit in mein System hineingeschoben hat. Also ist wirklich sehr schön, wirklich!
Alexandra Wurlitzer: Jetzt seid ihr ja auch danach noch, also aus dieser Ausbildung heraus, als Gruppe in Kontakt, wie du mir schon erzählt hast. Ging es denn den anderen auch so? Hast du darüber mal gesprochen, dass du eben, als du zurückkamst, das ganz anders empfunden hast diesmal, als die Male davor aus anderen Ausbildungen? Habt ihr da mal, habt ihr es mal thematisiert. Wie geht es den anderen damit?
Norbert Schümann: So vereinzelt schon, dass ich so wirklich auch die Stimmen höre, die Gespräche, so wie sie sagen: „Ich nehme mich anders wahr. Ja, ich, ich, ich bin mehr bei mir, ich stehe mehr für mich ein!“ Also, da ist da ist wirklich ein Entwicklungsprozess, und der ist natürlich ganz unterschiedlich. Weil, hier war es ja so, da sind ja Menschen dazugekommen, die haben ja vor so gut wie nichts anderes gemacht. So, ich, der jetzt schon 15, 20 Jahre verschiedenste Arten von Seminaren und Coachings besucht hat. Da ist ja was anderes passiert, will nicht sagen, besser oder schlechter. Darum geht es gar nicht, sondern einfach, es ist eine andere Basis, und jeder hat so sein Entwicklungstempo. Aber grundsätzlich würde ich sagen, wie ich die, jetzt die einzelnen Kollegen und Kollegen wahrnehme, ist da bei jedem genau diese Veränderung am Laufen, sich am Entwickeln.
Alexandra Wurlitzer: Ich finde jetzt mal grundsätzlich gut, dass du sagst „Weder gut noch schlecht, was danach passiert!“ Weil, das ist eine Bewertung. Und ich glaube auch einfach immer, jeder Schritt gehört zum Weg, und jeder Schritt ist wichtig für die eigene Entwicklung, wie auch immer der aussieht. Aber dass es eben einfach schon eine schöne Erfahrung, wenn man das sagen kann, ich bin mehr bei mir, und ich lebe eine andere Qualität. Das muss natürlich auch nicht zwangsläufig heißen, dass, wenn jeder aus dieser Ausbildung heraus geht, dann in seiner Ehe bleibt oder sowas. Das ist auch so individuell, wie der Mensch individuell ist. Vielleicht ist der Weg eben einfach bestimmt, dass man jetzt, dass hier eine Trennung ansteht. Das, ich will es nur gerade grundsätzlich relativ oder beziehungsweise nicht unbedingt so pauschalisieren, dass das eine schlecht ist und das andere nicht.
Norbert Schümann: Das sollte auch auf keinen Fall so ausgedeutet haben, ja!
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja, ich wollte nur noch mal klarstellen, für die Zuschauerinnen und die Zuschauer. Aber schön für dich, so wie du das erfahren hast. Das finde ich eine wertvolle Qualität, ja und muss dich doch auch, stolz ist vielleicht, der andere, ist der falsche Ausdruck, aber muss dich doch sehr erfüllen, wenn du solche Feedbacks bekommst oder?
Annette Müller: Das, das, das freut mich so, dass ich ja, dass das, das diese Feedbacks, ich feiere das innerlich. Das ist einfach wunderwunderwunderschön! Das ist, ähm, das ist richtig so: „Yes, Yes!“ ja toll. Ich weiß gar nicht, ich kann es gar nicht ausdrücken.
Norbert Schümann: Es ist auch manchmal schwer, in Worte zu fassen. Die Freude, die wir so erleben und die wir zu den Menschen bringen, und die Veränderung, das, was so kommt, das ist manchmal wirklich schwer in Worte zu fassen.
Annette Müller: Also, ich meine, ihr kennt das ja, wenn ihr dann eben alle so erzählt, was so passiert ist oder so. Und ich bin dann da und sag so: „Yes! Toll! Wunderbar!“ Es ist einfach, es ist ein Geschenk, sowas zu hören. Das ist wirklich ein ganz großes Geschenk, sowas zu hören und ich bin voller Dankbarkeit und Freude, und wie gesagt, also Enthusiasmus und Leidenschaft, das sind so meine, meine Eigenschaften. Lebensfreude, das ist einfach toll!
Alexandra Wurlitzer: Genau! Die Männer, mit denen wir jetzt in diesen Tagen sprechen und die alle von dieser 14-tägigen Ausbildung sprechen, und ihr habt euch ja da alle kennengelernt, miteinander halt auch, glaube ich, gut in Kontakt. Wie, wie muss ich mir denn diese 14 Tage, das ist doch relativ lang, wie muss ich mir das vorstellen? Wie, wie lange wird da gearbeitet, und hat man da auch mal Pause nen Tag oder, oder, nein, oder?
Norbert Schümann: An dem Sonntag, ein bisschen Pause am Sonntag. Aber es ist einfach irgendwo, ich sag mal, sehr viel Freude bei der Arbeit. Es sind auch teilweise lange Tage. Wir haben teilweise wirklich abends bis halb zehn, zehn haben wir gearbeitet.
Annette Müller: Zwölf bis 13 Stunden.
Norbert Schümann: Ja, sind das dann. Ja, und aber das ist irgendwie auch eine gewisse Leichtigkeit drinnen. Definitiv, trotz alledem ist es viel. Ja!
Annette Müller: Du magst einfach nicht aufhören!
Norbert Schümann: Es ist auch so, wir als Gruppe. Wir wollten immer noch was zusätzlich wissen und noch eine Frage, und noch mal, und sollen wir nicht mal, und …
Annette Müller: Und am letzten Tag: „Ach, ist es schon vorbei?“ Dann kommen dir die 14 Tage vor wie einer. Also …
Alexandra Wurlitzer: Das kann ich mir vorstellen.
Annette Müller: Es ist völlig wunderschön!
Alexandra Wurlitzer: Wie ist denn der Anteil an Übung in dem, in der Ausbildung zum Anteil an Vermittlung von Wissen? Oder?
Annette Müller: Du bekommst sehr viel theoretisches Wissen, was du aber nicht lernen musst, weil du es sofort umsetzt. Das heißt, das ist wirklich learning by doing. Also wir haben, also ganz am Anfang, als ich unterrichtet habe, habe ich verboten, Notizen zu machen und es gab keine Skripte. Weil es eben für mich ganz wichtig war, du tust es und dann kannst du es. Also was nutzt es mir, wenn ich dir ein Buch übers Radfahren gebe und du studierst das? Nutzt gar nichts. Am besten ist, du setzt dich gleich drauf und beginnst das zu lernen. Findest dein Gleichgewicht und dann kannst du fahren. Ja, also, die Theorie ist interessant, die Theorie ist super interessant, weil du da eben so viel Hintergrund Informationen bekommst und das ist alles total logisch, das passt alles zusammen und du begreifst dann auch intellektuell: „Aha, deshalb kann das wirken, und deshalb kann das funktionieren, und so kann ich es tun!“ Aber das Wichtige ist, das anzuwenden, und über die Anwendung erfährst du gleich: Ich kann es! Und das ist das Wichtigste überhaupt. Der Heiler muss erleben, dass er es kann. Du hattest vorhin erwähnt, du hast mich auf Sri Lanka erreicht. Also auf Sri Lanka war es sehr schön, aber ich habe dort keinen Urlaub gemacht. Also, ich habe auf Sri Lanka mein zweites Buch zu Ende geschrieben. Und ich habe Heiler ohne Grenzen im Januar 25, 24, nicht zu schnell, 24 vorbereitet. Das heißt, ich habe die Location angeschaut, ich habe da die Hotels gesucht, ich habe geschaut, dass wir einen Transport haben. Ich habe geschaut, wo wir dann eben Heilsitzungen geben werden, wer dann da kommt. Ich habe also einen Infoabend schon gemacht. Also ich war da wirklich sehr, sehr fleißig unterwegs auf Sri Lanka. Und das mache ich eben, damit die Heiler am Fließband erleben können, dass sie heilen können. Und das ist mir auch ganz wichtig, dass sie erkennen: Ich kann heilen, wenn es heiß ist, wenn es stürmt, wenn’s schneit, wenn Moskitos da sind, wenn eine schöne, schöne Musik ist, wenn alles ruhig ist. Ich kann es immer! Ich kann es auf dem Marktplatz, ich kann in Krisensituationen, ich muss nicht erst bei mir sein, ich muss nicht erst eine schöne Musik hören, ich muss nicht erst eine Liege haben, ich brauch das alles nicht. Ich habe meine Kräfte immer dabei, egal wo ich bin und egal, unter welchen Umständen, und das ist das, was mir eben ganz, ganz wichtig ist. Dass dieses Selbstvertrauen über die eigene Erfahrung, über das eigene Erleben dieser Heilarbeit dann eben auch wächst. Weil dann, wenn du es kannst, dann kann dich auch keiner umwerfen. Also wenn mir jemand sagt: „Ach, geistiges Heilen funktioniert nicht!“ sage ich: „Okay!“
Alexandra Wurlitzer: Es geschieht dir nach deinem Glauben!
Norbert Schümann: Dein Wille geschehe!
Annette Müller: Aber das interessiert mich dann nicht. Weil, ich mache es ja jeden Tag!
Alexandra Wurlitzer: Ja! Also welche Überzeugung man halt hat von sich selbst, aber die Überzeugung kann man ja auch ändern.
Annette Müller: Aber es ist keine eingebildete Überzeugung, das ist eben ganz wichtig. Ja, ich bilde mir nichts ein. Ich bin kein Schaumschläger, ich bin kein Traumtänzer, sondern ich bin realistisch. Ich, ich bin auf dem Boden der Tatsachen. Das ist Realität, dass, wenn du die Hände auflegt und diese Kräfte anwendest, dass Heilung geschieht und die kannst du direkt nachverfolgen. Und das machen wir zum Beispiel bei Heiler ohne Grenzen. Da hat jeder sechs Heilsitzungen täglich mit sechs verschiedenen Leuten, die ganz verschiede Sachen bringen. Der eine ist jung und hat Asthma, der andere hat sich wehgetan, hatte einen Unfall und hat seitdem permanent Schmerzen. Und da bist du halt gefordert. Wie mache ich jetzt was? Und kann ich das überhaupt? Also, manchmal sind die Leute da und sagen: „Oh Gott, also was das ist jetzt? Der kommt jetzt damit, das schaffe ich nie!“ Und dann war einmal jemand da, der hat gesagt: „Du, da ist jemand auf der Liege, der hat was ganz was Schlimmes! Kommst du und hilfst mir?“ Das habe ich Gott sei Dank mitgekriegt. Dann habe ich gesagt: „Nein, mach das bitte nicht! Weil, woher willst du wissen, dass du es nicht alleine schaffst? “ Wenn du jemanden anderen Heiler holst, du sagst: „Hilfst du mir bitte!“ dann hast du immer das Gefühl, das ist geschehen, weil der andere mir geholfen hat, und das nimmt das Selbstbewusstsein, das nimmt das Selbstvertrauen. Deshalb ist es für mich eben ganz wichtig, dass eben die Heiler direkt das Erleben haben: „Ich wende es an, und der andere ist geheilt!“
Alexandra Wurlitzer: Heiler ohne Grenzen ist etwas, was ihr ehrenamtlich macht? Ich darf nur noch mal einhaken?
Annette Müller: Ehrenamtlich. Also, jeder fährt auf seine eigenen Kosten in ein fremdes Land mit der Gruppe. Und dort bauen wir dann die Liegen auf und haben dann, von überall her kommen die Leute. Es spricht sich rum, wir wissen nicht, wer kommt. Wir wissen nicht, mit welchen Beschwerden die kommen, also wir wissen nicht, ob sie uns verstehen oder nicht verstehen. Also.
Alexandra Wurlitzer: Warum speziell Sri Lanka? Gibt es in Deutschland keinen Handlungsbedarf, in Deutschland?
Annette Müller: Auf Einladung!
Alexandra Wurlitzer: Auf Einladung. Okay, gut. Ja schön, dann kann man auch als, Sri Lanka ist ja sehr schön, also dann hat man …
Annette Müller: Also, wir waren zwei Mal in Indien, in Ponicherry. Das erste Mal mit 33 Heilern, das zweite Mal mit 45 Heilern. Wir waren 2020 das letzte Mal dort. Für 2021 war noch ein größeres Camp geplant. Danach wollten wir nach Sri Lanka, es waren also zwei Camps hintereinander. Ja, wo sind wir dann hin? Wir sind dann nach Mexiko, was auch total toll gewesen ist, weil Mexiko eben ein freies Land geblieben ist. Man konnte da eben einreisen ohne irgendwelche Nachweise. Ähm, und haben da eben auch ganz wunderbare Erlebnisse und Erfahrungen gemacht. Und das ist eben das Wichtige, die Bewusstseinserweiterung, die dabei stattfindet, wenn du es tust. Und das ist eben auch in der Ausbildung: du tust es sofort. Also alles, was du lernst, tust du sofort. Hast sofort deine Ergebnisse und nicht erst, nachdem du geübt hast. Du musst es nicht üben. Musst es verstehen, umsetzen, brauchst es nicht zu üben.
Norbert Schümann: Kannst sofort loslegen.
Annette Müller: Musstest du üben? Ja klar, wie du denn, wie du mit dem Atlas umgehst, das muss, bisschen muss man da üben.
Norbert Schümann: Das haben wir geübt, dass wir die Handgriffe dann, die Handgriffe sind ja gar keine Griffe. Sondern es geht darum, dass wir parallel zu dem, zu dem Esperenten, die Übung mitmachen. Ja, und dass wir da diesen Ablauf hinkriegen. Aber es sind keine Handgriffe, sondern das ist der Ablauf, den wir da üben, und der darf sitzen.
Alexandra Wurlitzer: Ich habe aus einem früheren Gespräch in Erinnerung, ihr berührt ja nicht direkt, oder?
Norbert Schümann: Mit zwei Fingern hier, aber das ist nur ein leichtes, ein leichtes Berühren. Kein Drücken, kein gar nichts, sondern wirklich nur einfach ein bisschen mitführen. Die Finger berühren so gerade eben, die Fingerspitzen gerade eben den Hals. Also mehr ist das nicht.
Alexandra Wurlitzer: Aber du hast von der Behandlung deiner Frau auch schon gesprochen, wo du ja eigentlich gar nicht Hand angelegt hast, also direkt am Körper, aber sie so eindeutige Empfindungen hatte, als würdest du sogar sehr kraftvoll …
Norbert Schümann: …drücken und das habe ich aber auch bei mehreren Esperenten schon gehabt, dass die wirklich gesagt haben: „Boah, was hast du da gedrückt!“ Und ich hab nicht mal die Haut berührt. Also, da war wirklich zwei, drei, vier Zentimeter Abstand dazwischen und ganz tolle Ergebnisse bei!
Alexandra Wurlitzer: Was Energie alles machen kann!
Annette Müller: Ja, und wir unterrichten eben auch über die verschiedenen Energiekörper. Die nehmen wir eben auch durch, damit man so ein bisschen intellektuellen Stoff hat und nicht ganz so … im Dunklen tappt.
Alexandra Wurlitzer: Jawohl, verstehe. Du sagst ja auch: jeder, also A) der aus der Ausbildung heraus geht, der kann das dann auch definitiv umsetzen. Und es kann aber auch, kann jeder heilen, sagst du auch. Und es ist auch nichts, was, was neu zu erlernen wäre, sondern eigentlich eher, ich verstehe es eher als Erinnerung oder als an, an die Fähigkeit …
Annette Müller: Ja, ob das nur wirklich eine Erinnerung ist, das weiß ich nicht. Aber es ist eine Erkenntnis. Erkenntnis, ein „AHA!“ Also das ist wie, ich weiß nicht, ob mir da ein super Beispiel einfällt. Also, wenn du jetzt in Spiegel schaust, und da stehen noch fünf Leute mit dir vor dem gleichen Spiegel, erkennst du dich selbst in diesem Spiegel. Du wirst dich nie mit dem anderen verwechseln, und so ungefähr ist es, du schaust nach innen und erkennst dich als Heiler.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, okay. Das sollte ja eigentlich Mut machen, dass es, dass es viele Menschen gibt, die dann sagen: „Ja, genau diesen Weg möchte ich auch gehen!“ Und man kann sich selbst auch helfen?
Annette Müller: Man kann sich selbst auch helfen.
Alexandra Wurlitzer: Okay, das ist also, das ist für mich immer wichtig, dass ich im Notfall auch mir selber was tun kann.
Norbert Schümann: Nicht nur im Notfall. Du kannst ja jederzeit was Gutes für dich tun, und dass mit einer Tiefe, die vorher nicht da war.
Alexandra Wurlitzer: Okay.
Annette Müller: Und warum spreche ich eben Männer an? Weil wir ja doch in einer Zeit leben, wo es die Männer sehr schwer haben. Und viele Männer sich scheuen, sich unter diesen Frauen zu begeben, weil sie der Meinung sind, diese ganze Esoterik Sache mit dem Handauflegen und diesem komischen Zeug ist alles Frauensache. Das stimmt nicht! Männer sind so powervoll, das ist wirklich so toll. Und das ist so wunderbar, wenn Männer dann eben als Heiler arbeiten, weil sie doch wirklich ein ganz anderes Männerbild dann eben auch transportieren. Also, wir haben ja hier so, die Männer sind das letzte vom letzten sozusagen jetzt. Also, wir haben ja das Männer Bashing gerade, ist ja ganz modern.
Alexandra Wurlitzer: Kriege ich, kriege ich tatsächlich so nicht mit.
Annette Müller: Also, ich schon, also definitiv! Und hier hast du es eben ganz anders, das ist, der Mensch der zählt. Und eine Frau ist ein Mensch, ein Mann ist ein Mensch, und hier haben wir den Menschen im Mittelpunkt, und zwar in seinem wundervollsten Wert.
Alexandra Wurlitzer: Sag uns noch mal kurz, wo wir Informationen über deine Schule finden. Vielleicht hat es den einen oder anderen Mann auch oder auch Frau, sind genauso herzlich willkommen sicherlich, inspiriert.
Annette Müller: Ähm, Heilerschule San Esprit. Danach suchen, da kommen wir sofort. Oder eben: Ecole San Esprit. Da gibt es ein Kontaktformular, da kann man dann die Broschüre bestellen. Da gibt es auch ein Heiler Verzeichnis. Äh, in welcher Postleitzahl sind welche Heiler, in welcher Nähe ist ein Heiler von mir. Wenn man das mal ausprobieren möchte. Ich möchte die Ausbildung machen, aber nutzt das wirklich was, wenn es bei mir hilft? Ich will mich davon überzeugen, dann kannst du immer zum Heiler gehen, und …
Alexandra Wurlitzer: Das ist eine gute Idee, dass man es einfach mal ausprobieren. Was passiert denn da? Wie fühlt sich das an? Funktioniert es bei mir, und das wäre so ein erster Schritt. Aber du hast auch Bücher veröffentlicht. Also, auch das war ja dein erster toller Beruf.
Annette Müller: Das Hörbuch „amazinGRACE – die neue Dimension der Heilung“ oder meine Autobiografie, den ersten Teil: „Ich gehe den Weg der Wunder“ der zweite Teil: „Auf dem Weg der Wunder“, den schließe ich gerade ab, und der kommt dann demnächst auch in den Druck. Der wird demnach auch gedruckt, und ja, da freue ich mich schon sehr drauf.
Alexandra Wurlitzer: Ja, ich bin gespannt. Schön! Uns läuft wieder mal, wie es so ist, wenn man so schön im Gespräch ist und wenn man so spannende Themen hat, läuft uns wieder mal die Zeit davon. Deswegen sage ich jetzt an dieser Stelle schon mal ganz herzlichen Dank, dass ihr da wart. Dankeschön für deine offenen Worte über deine Geschichte und deinen Weg, und ich wünsche dir ganz viele schöne und tolle Erfolge. Ganz viele Dinge, über die du uns vielleicht das nächste Mal auch wieder erzählen kannst, was du alles bewirken konntest oder mit Menschen anstellen konntest im positiven Sinn. Ich bin gespannt! Und auch Tiere haben wir ja auch.
Norbert Schümann: Genau, Tiere auch. Und ich komme auch sehr, sehr gerne wieder. Weil, mein Wunsch ist es, ich möchte Unternehmen möglichst ganz weit oben unterstützen, dass da Potenzial nach unten durchwächst und darüber berichte ich sehr, sehr gerne. Und ich nehme das jetzt einfach mal als Ziel vor, dass Unternehmer mich finden auf meiner Homepage norbert-schuemann.de. Und dass ich dann wieder herkomme und euch berichte, was für tolle Wunder da geschehen sind.
Alexandra Wurlitzer: Sehr gut, ich bin sehr positiv gestimmt, dass das gut funktioniert.
Norbert Schümann: Ich auch!
Annette Müller: Ja, vielen, vielen Dank für diese tollen, interessanten Fragen.
Alexandra Wurlitzer: Sehr gerne. Liebe Annette, vielen Dank auch dir. Danke für deine Mission, danke für das, was du, was du tust, und dass du so viele Wege öffnest und ebnest. Und ich wünsche auch dir dafür Segen und viel Erfolg.
Annette Müller: Danke, danke, Dankeschön!
Norbert Schümann: Lieben Dank!
Alexandra Wurlitzer: Auch Ihnen wieder mal ganz herzliches Dankeschön, dass sie dabei waren. Wir hoffen, wir haben Sie inspiriert, oder zumindest meine beiden Gäste haben sie inspiriert und haben ihnen vielleicht den Horizont geöffnet, wieder für neue Lösungen, auf deren Suche sie waren. Und ja, jetzt haben sie vielleicht auch die eine oder andere Antwort bekommen. Ich wünsche mir, dass sie das nächste Mal wieder reinschauen. Und wünsche mir auch, dass sie achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst bleiben. Und freue mich, wenn sie das nächste Mal eben wieder einschalten. Bis dahin alles liebe und Gute für sie!
von Annette_Mueller | März 27, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Hallo und herzlich willkommen! Schön, dass sie wieder bei uns sind im Format der Sinn des Lebens, und das ist ein ganz wichtiges Thema, vor allen Dingen in der Frage: „Auch Männer können heilen? – oder können auch Männer heilen?“ Es geht nämlich um Männer, die eben einfach den Weg ihres Herzens gehen und ihrer, ihrem inneren Ruf folgen und damit den Sinn ihres Lebens wiederfinden. Dazu haben wir eine Interviewreihe ja schon gestartet und schon diverse Gespräche geführt. Und heute ist auch unter anderem ein Mann bei mir. Norbert Schümann darf ich heute begrüßen und Annette Müller, die geistige Heilerin oder Heilerin und Gründerin der Heiler Schule École San Esprit. Freuen sie sich mit mir auf dieses Gespräch, und wir starten gleich. Herzlich willkommen, ihr beiden Lieben! Schön, dass ihr da seid, liebe Annette, lieber Norbert.
Annette Müller: Also ich denke, wenn ich für uns beide spreche: wir freuen uns sehr, dass wir hier sind.
Norbert Schümann: Definitiv also. Es wäre schön, da zu sein, eine große Freude.
Alexandra Wurlitzer: Ich finde es vor allen Dingen immer schön, wenn ich einen weiblichen und einen männlichen Interview Gast habe, dann sind die Energien immer schön ausgeglichen, wobei wir sind zwei Frauen jetzt, brauchen ein bisschen mehr von deiner männlichen Energie.
Norbert Schümann: Die kriegt ihr, gerne.
Annette Müller: Man könnte sagen: „Typisch“, ne?
Alexandra Wurlitzer: Ja, genau für das Thema, wie wir schon eingangs festgestellt haben, dass oder beziehungsweise die ich eingeleitet habe, dass das Thema Heilen eigentlich mehrheitlich mit Frauen in Verbindung gebracht wird. Und wenn es denn um Männer geht die heilen, da fragt man sich erst mal, kann es sein? Lieber Norbert, vielleicht starte ich mal bei dir. Warum glaubst du denn ist es so, dass in unserer Gesellschaft das Thema Heilen immer mit Frauen in Verbindung gebracht werden? Es gibt ja immerhin auch männliche Ärzte und …
Norbert Schümann: Ich denke, für mich die Wahrnehmung, der Mann ist ja so der Hauptverdiener der Familie. Und dieser Heilerberuf ist jetzt nicht gerade derjenige, der so, ich sag mal, an der Tafel hängt, hier kannst du dein Geld verdienen. Sondern so der typische Männerweg, irgendwo was schaffen, eine Ausbildung machen, ein Studium machen und so weiter. Und deswegen, glaube ich, sind viele Männer einfach als Hauptverdiener in einem solchen Beruf und vielleicht auch sogar in einem solchen Beruf später gefangen, weil sie sich nicht trauen, da rauszugehen. Und dieser Wechsel dann irgendwann auf dem Lebensweg dann doch, da steht die Frage, mache ich es, mache ich nicht, und in meinem Fall, ich habe es ja gemacht oder bin dabei, und das ist schon sehr spannend, wie ich zu sagen: „Ich lasse meinen Hauptberuf los und gehe dann in den Heiler Beruf.“ Also, um die Frage wirklich zu beantworten, ich glaube, es steckt einfach das Berufsbild: „Der Mann bringt das Geld nach Hause“ seit Urzeiten. Er kam anfangs mal mit dem Tiger oder mit dem Getreide nach Hause und hat die Familie versorgt, dass es einfach ums Versorgen der Familie geht.
Alexandra Wurlitzer: Das würde ja jetzt implizieren, dass man als Heiler das nicht mehr kann.
Norbert Schümann: Erst mal wahrscheinlich ja, und ich bin ganz ehrlich, ich habe auch wirklich so ein paar Fragezeichen in meinem Leben stehen. Wie kriege ich das hin? Aber ich habe das große Vertrauen, was ich auch wirklich durch die Heilerausbildung bekommen habe, dass es funktionieren wird. Aber es steht wirklich da! Kann ich mit dem Heiler Beruf eine Familie ernähren? Kann ich der Versorger der Familie sein? Und das möchte ich, und ich bin mir ganz sicher, ich schaffe es.
Alexandra Wurlitzer: Kannst du uns vorher, bevor wir da noch ein bisschen tiefer einsteigen, Kannst du uns vorher noch ein bisschen was erzählen? Wie war dein Leben vorher, bis du auf die Idee kamst, als Heiler aktiv zu werden?
Norbert Schümann: Also, es laufen zwei Dinge parallel. Das eine ist so, dieses Klassische: „Mach deinen Beruf, werd gut, zeig deine Leistung!“ „Hast du was, bist du was!“ und immer Gas geben. Auf der anderen Seite extrem gesundheitliche Probleme durch Schlafstörungen, die mich dann irgendwann dahin gebracht haben, dass ich gesagt habe, ich verändere was. Vier Nasen-OPs haben nicht gereicht, dass ich ordentlich atmen konnte beim Schlafen, so dass ich also irgendwann doch gesagt habe, also, irgendwas gibt’s da, irgendwas muss ich verändern, und habe dann so mich dafür geöffnet, da gibt’s was anderes. Ich wusste überhaupt nicht was. Ich habe also mit Spiritualität und so überhaupt nichts zu tun gehabt. Aber ich habe gesagt, da muss es was geben. Wenn die Schulmedizin nicht richten kann, muss es was anderes geben, sonst hätte ich das nicht. So. Und so bin ich Stück für Stück über Neti, über Transformationstherapie, verschiedenste Wege, bin ich dann irgendwie Stück für Stück aus diesem Sumpf rausgekommen. Und kann jetzt am Ende oder jetzt heute sagen, dass die Heilerausbildung, die Heilerschule, mir da also nochmal sehr, sehr viel geholfen hat, da eine andere Stabilität und Standfestigkeit zu kriegen und vor allen Dingen wirklich dem Leben zu vertrauen.
Alexandra Wurlitzer: Aber du bist jetzt noch in deinem Beruf, habe ich verstanden? Ist das korrekt?
Norbert Schümann: Also, noch bin ich im Beruf, da sind jetzt noch anderthalb Monate. Ich habe gekündigt und ich werde am 31.7., werde ich aus meinem Berufsbild rausgehen.
Alexandra Wurlitzer: Also wahrscheinlich, wenn die Zuschauerinnen und die Zuschauer diese Sendung sehen, zumindest im TV, dann oder auch auf YouTube, dann später, dann bist du’s schon.
Norbert Schümann: Dann bin ich’s schon, genau.
Alexandra Wurlitzer: Tätig als Heiler, dass wir jetzt, wollen wir gerade mal dazu gesagt haben. Wie lange liegt denn deine Ausbildung mittlerweile zurück?
Norbert Schümann: Also die Heiler Ausbildung, die habe ich in den letzten zwei Wochen im April gemacht. Also 2023. Und ich habe wirklich das Faszinierende erlebt, dass ich direkt nach der Ausbildung als Heiler starten konnte. Also wirklich, ich habe gespürt, ich kann heilen. Wir haben das bei der Heiler Ausbildung gemerkt, und ich habe dann natürlich zu Hause loslegen dürfen. Die Familie war sehr großzügig, hat gesagt, wir möchten das gerne kennenlernen. Und da habe ich wirklich eins zu eins gemerkt, ja, das funktioniert. Und ich habe dann auch schon die ersten Esperenten gehabt. Menschen, die also zu mir gekommen sind, haben gesagt, ich möchte das gerne, dass du das bei mir machst. Ich kenne dich schon so ein bisschen über Coaching, und ich möchte das gerne kennenlernen. Gerade die Atlas Korrektur, die wir ja auch in der Heilausbildung sehr intensiv dazu genommen haben, und über den Weg habe ich dann auch schon wirklich bei mir zu Hause Menschen Wunder sehen lassen, Wunder wirken lassen und hab Heilung gebracht.
Alexandra Wurlitzer: Kannst du da ein paar Beispiele uns erzählen? Also konkret, was da?
Norbert Schümann: Ein kleines einfaches Beispiel: Meine Tochter schreibt mir aus der Schule ne Nachricht, dass sie dolles Bauchweh hat, und Papa kannst mir mal Fernheilung schicken? Und die ist 15 Jahre alt, ja, und dann habe ich gesagt: „Ja alles klar, geht gleich los!“ Und dann habe ich mich hingesetzt, hab also so 15, 20 Minuten Fernheilung gemacht, und dann schrieb sie schon: „Alles klar, mir geht es besser, kannst aufhören!“
Alexandra Wurlitzer: Okay.
Norbert Schümann: So, also das so nebenbei. Dann bei, bei Esperenten, die zu mir gekommen sind, wo es wirklich konkret darum ging, die Atlas Korrektur zu machen, wo die wirklich also den Kopf, ich sag mal, so, vielleicht so weit rechts und links drehen konnten. Und nach der Atlas Korrektur wirklich fast komplett den Kopf auf die Seite drehen konnten. Ja, schon bei der, nach der zweiten Sitzung sagte mir der eine Kollege: „Du, ich war am Wochenende Motorrad fahren, ich konnte wieder über die Schulter schauen. Ich konnte jahrelang, ja, ich konnte nicht richtig über die Schulter schauen, ich musste mich richtig, ganz merkwürdig umdrehen auf dem Motorrad!“ Was natürlich ungünstig ist für Motorradfahrer, die das kennen. Das ist sehr, sehr ungünstig. Und der sagte: „Du, du, ich bin gefahren, ich konnte wieder über die Schulter schauen!“ Und nach der Atlas Korrektur eine Woche später war es noch mal um viel mehr! Und das sind jetzt nur so zwei kleine Wunder, die da schon geschehen. Und bei jeder Atlas Korrektur, die ich bisher durchgeführt habe, kann ich wirklich sagen, die Menschen haben hier oben eine ganz, ganz andere Freiheit, eine ganz andere Bewegungsfreiheit. Ganz anders, die stehen ganz anders, ganz andere Ausstrahlung. Ich mache dann auch immer Fotos vorher, nachher, und das ist dann zu sehen so gerade im Seitenprofil. Die stehen vielmehr in einer Linie, vorher ist das so krumm, und dann stehen die ganz anders und sagen. „Ich fühl mich ganz anders!“ Oder: „Das eine ganz andere Energie in mir!“ und das ist, ja also, so, einfach schön. Ja, und, und das bestätigt das. Annette und ich, wir hatten vor der Ausbildung miteinander telefoniert, und sie sagte: „Mach den 14 Tage Block. Da wirst du sofort merken, das funktioniert!“ Und das ist ja so, funktioniert das? stimmt das? und so weiter, und das ist wirklich so. Schon während der Ausbildung konnte ich merken, das funktioniert. Und dann zu Hause ist es natürlich nochmal was anderes, das weiß jeder der in der Fahrschule Auto fahren. Klar, da sitzt einer neben dir, aber zu Hause fahren ist was anderes. Und ich konnte wirklich sagen, ab der ersten Sitzung zu Hause habe ich gemerkt, es funktioniert. Und kann jetzt heute im Nachgang sagen, das ist ja jetzt hier, wo wir die Aufzeichnung machen, fünf Wochen, sechs Wochen. Mit jeder Sitzung merke ich, es geht immer besser und intensiver. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Ja, ich glaube, das Feedback stärkt ja auch. Das man dann bekommt von dem anderen der, der das bekommen hat von einem.
Norbert Schümann: Ich selber spürs auch mehr. Ich spüre, ich spüre es auch intensiver und mehr. Und so ein kleines Beispiel: Ich habe meine Frau vorgestern behandelt und die sagte: „Du hast mir am Kopf gedrückt, das hat richtig weh getan!“ Da habe ich ihr gezeigt: „Ich hatte die drei Finger mit ungefähr zwei bis drei Zentimeter Abstand von deinem Kiefergelenk!“ „Gar nicht, aber in die Füße, da hast du mir richtig reingedrückt!“ Nein, zwei bis drei Zentimeter Abstand!“ Das finde ich phänomenal. Und das merke ich, das wird immer mehr.
Alexandra Wurlitzer: Aha. Ja, wie wirst du denn wahrgenommen in der Gesellschaft als männlicher Heiler?
Norbert Schümann: Ja, das ist eine ganz spannende Frage. Weil für mich stand davor, wie bereit bin ich, das nach außen zu tragen? Und da habe ich wirklich so gemerkt, da durft ich so eine kleine Hürde nehmen. Weil, ich habe ja eine Ausbildung zum geistigen Heilen gemacht, und ich habe gesagt, wenn ich es kund tue, dann mache ich es auch richtig. Und mache mir fast einen Spaß daraus, wenn die Menschen mich dann angucken, dass ich sage: „Ich bin Geistheiler!“ Und da ich mit so einer starken inneren Überzeugung das zum Ausdruck bringe, ja, „Das ist ja toll!“ Ja, also, ich merke, mit meiner Überzeugung wird im Außen ganz anders wahrgenommen, weil ich wirklich heute 100 Prozent dahinterstehe.
Alexandra Wurlitzer: Ja, du machst auch den Eindruck, dass also von dieser Überzeugung, von der du sprichst. Du machst auch den Eindruck! Und, und je mehr man eben einfach davon überzeugt ist, desto mehr, logischerweise, überträgt man auch dieses, diese, ja, wie soll ich denn sagen, dieses Selbstverständnis an die anderen. Dass das überhaupt nicht in Frage gestellt wird, finde ich gut.
Norbert Schümann: Ja, vor allen Dingen, das Schöne, was da für mich hinter steht: Ich habe das Vertrauen, dass es funktioniert. Früher war es immer so: Ich hatte nicht das Vertrauen, immer so alles machen, damit Geld zu mir kommt, damit ich mir das Leben leisten kann und so weiter. Und jetzt ist das so. Ich weiß nicht, was kommt, aber ich weiß, es wird gut, und da ist so ein riesen Vertrauen in mir. Ja, ich meine, ich hab meinen Hauptberuf, ich habe meine Haupteinnahmequelle abgeschnitten. Und trotz alledem sitze ich heute hier mit sehr, sehr viel Freude auf die Zukunft. Und das wird, es wird richtig gut, und das ist nicht ein blindes Vertrauen. Also meine Geschichte, die hat wirklich viele tiefe Täler, gesundheitliche, wirtschaftliche und so weiter, da ist viel passiert. Und dass ich heute mit dieser Überzeugung hier sitze, ist, ich sag mal ein Gesamtpaket, wo in den letzten Wochen dank der Heiler Ausbildung nochmal ganz viel passiert. Dass ich, ich wirklich gemerkt habe, da ist aus dem innen heraus eine ganz große Kraft, eine ganz große Stärke, die mir das Vertrauen ins Leben gibt.
Alexandra Wurlitzer: Das ist schön! Das wünscht man sich ja eigentlich. Wünscht sich, glaube ich, jeder hier, also jeder Mensch, wünscht sich sowas. Dass er gefestigt ist im Innern und dass er Vertrauen hat, egal was kommt. Ich kann alles schaffen, oder ich kann alles bewältigen.
Annette Müller: Es ist so, dass so dieses Vertrauen, das wächst und wächst. Und mit der Zeit hast du das Gefühl, das Leben ist dein Freund und nicht dein Feind. Weil, wie viele Menschen haben das Gefühl: Ah, es ist wieder was schief gegangen, das Leben ist feindlich. Und hier ist es ganz anders.
Alexandra Wurlitzer: Ja, und das ist ja auch wichtig, weil unsere Gedanken ja letztendlich auch bestimmen, was wir erleben.
Annette Müller: Das ist richtig!
Alexandra Wurlitzer: Und mir ist es auch immer ganz wichtig: Wir beeinflussen ja auch das Massenbewusstsein mit unseren Gedanken und deswegen haben wir auch eine gewisse Verantwortung für unsere Gedanken, die wir denken. Und wenn wir dann Zweifel und Ängste sähen im Feld, dann tragen wir dazu bei, dass wir Misere erfahren, immer mehr. Deswegen braucht es solche Potenziale oder wie du jetzt da bist, unter anderem, der dann sagt: „Ja, ich, ich hab das für mich erfahren, ich stehe im Leben, und ich vertraue.
Norbert Schümann: Also, ich, ich komme wirklich aus einer Phase, ich habe alles kontrolliert. So ein Bild aufhängen hat bei mir eine Stunde gedauert. Weil, es muss ja auf den Millimeter genau sein. Ja, heute nehme ich zwei Nägel, nehm nen Hammer, klopf die zwei Nägel da rein. Das Bild hängt gerade! So und eben früher dieses Sprichwort: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Kennen wir aus der Geschichte sicherlich alle, und ich habe irgendwann festgestellt, nein, ich kann das Leben nicht kontrollieren, aber ich kann es vertrauen. Ja, und das ist zwar jetzt so einfach gesagt, dahinter steckt auch wieder ein großer Prozess. Aber dieses zu erkennen, wenn du dem Leben vertraust, ja, was da sich so vor dir ausbreitet, was da so alles entsteht, wieviel Möglichkeiten, ist ja nicht ansatzweise möglich, dass ich mir vorstelle, was da alles entstehen kann. Aber es sind so viele gute Dinge, dass ich einfach sagen kann: „Geh doch einfach, das kommt schon, ja!“
Alexandra Wurlitzer: Sehr gut! Du bist die Begründerin dieser Heilerschule. Die hast du aufgrund deiner eigenen Erfahrung auch ins Leben gerufen. Und hast dir zur Aufgabe gemacht, dein Wissen oder dein, deine Erfahrung, dein Wissen weiterzugeben. Weil, logischerweise bei diesen vielen Menschen und immer mehr werdenden Menschen und auch Tieren natürlich, auch Frage: Tiere?
Norbert Schümann: Ja.
Alexandra Wurlitzer: Ja, genau, genau Entschuldigung, machen wir da weiter an dem Punkt. Wir haben schon festgestellt in Gesprächen, auch außerhalb dieses Interviews, dass die Menschen immer mehr oder immer kranker werden. Immer jünger immer kranker werden. Und deswegen ist natürlich der Bedarf an Gelegenheiten, die auch funktionieren, im Idealfall nachhaltig funktionieren, ist natürlich groß. Und da deckst du natürlich einen ganz wichtigen Teil ab mit deiner Heilerschule.
Annette Müller: Ja, das stimmt, und mit wachsender Begeisterung. Ich glaube, die älteste Teilnehmerin war 84, die jüngste 15. Sie kam, eine ganze Arztfamilie hat die Ausbildung gemacht. Da haben Mutter und Vater die Tochter mitgebracht, die war 15.
Alexandra Wurlitzer: Ich glaube, eine ganz wichtige Botschaft ist eben auch, dass es jeder kann!
Annette Müller: Ja, dass es jeder kann, jeder lernen kann. Also, es gibt natürlich sehr viele, die jetzt zum Beispiel auch Kommentare unter QS24 schreiben: „Ja, aber jeder ist ja ein Heiler, jeder ist ein geborener Heiler. Wozu brauche ich die Ausbildung?“ Natürlich, im Prinzip haben sie Recht, aber es zeigt sich in der Anwendung. Also, was uns natürlich ganz stark unterscheidet, ist das Ergebnis. Also, wir erzielen Ergebnisse. Also nicht nur wir, sondern eben die Absolventen erzielen Ergebnisse, die können Heiligenbildern standhalten. Die kannst du nachvollziehen, die kannst du beweisen, die kannst du beobachten. Die werden nicht nur geschildert, sondern die werden auch miterlebt, und das ist doch schon selten. Das ist nicht, das ist also nicht so einfach in der Theorie. Natürlich kann das jeder. In der Theorie gibt es viele Leute, die sagen: „Ja, du kannst alles!“ aber dann heißt es: „Ja, geh mal durch die Wand!“ und dann gibt es eine blaue Nase. Ja, aber es ist wirklich, wenn man das so übertreibt und dann eben sagt: „Ja, im Prinzip kannst du alles, du musst du wirklich daran glauben!“ So einfach ist es auch wieder nicht. Also, es sind Leute in der Heiler Ausbildung, die schon andere Ausbildungen gemacht haben, und die haben es noch immer nicht umsetzen können. Die haben es noch immer nicht geschafft, tatsächlich eine Heilung zu bewirken. Das heißt dann: „Ja, die Heilung wurde angestoßen, die wird jetzt dann irgendwann passieren!“ Ja, nicht selten hörst du dann eben auch: „Naja, in vier Monaten, zwei Tagen, drei Stunden, 42 Sekunden ist dann die Heilung passiert!“ Habe ich alles schon mitgemacht, solche Kurse, und das ist nicht das, was wir bieten. Was wir bieten, ist: Heilung hier und jetzt, sofort nachvollziehbar. Und das bedeutet, dass die Krankheit weg ist. Ja, du hast Tausende von Krankheiten, Abertausende von Krankheiten. Wenn du dich mit Abertausenden von Krankheiten beschäftigst, da wirst du ja irre im Kopf. Da brauchst du natürlich Fachrichtungen und Spezialisierungen. Aber wenn du dich mit der Gesundheit beschäftigst, dass du die Gesundheit zurückbringst, dann ist die Krankheit weg. So einfach ist das, und wir machen sie eben nicht nur in der Theorie, sondern wir machen das tatsächlich in der Praxis. Und du hast ja, wahrscheinlich kannst du es bestätigen, dass jeder, der in diesem Kurs war, heilen konnte.
Norbert Schümann: Definitiv, wir haben das ja schon während der Ausbildung, der 14 tägigen Ausbildung, gemerkt. Dadurch, dass wir uns ja auch gegenseitig Heilsitzungen gegeben haben. Das war also wirklich zu merken, dass da Beinlängenkorrektur selbst X-Beine, O-Beine, die da korrigiert wurden, ja, auch Fußfehlstellungen sowie den Atlas haben wir am Ende gemacht. Ja, das ist ganz viel schon passiert während der Ausbildung, und da ist aber das wirklich eins zu eins unter uns gemacht worden. Das hat wirklich jeder Teilnehmer gemacht, und das war schon wirklich grandios, das während der Ausbildung schon nach ein paar Tagen zu spüren: „Hey, ich bin schon Teil von dieser Wundergeschichte!“ Also ganz toll, wirklich!
Alexandra Wurlitzer: Ähm, jetzt überlege ich gerade, ich hätte noch eine Frage auf der Zunge, aber die wäre einfach viel, viel zu ausführlich zu beantworten. Vielleicht heben wir uns das noch für ein anderes Gespräch auf. Also, mir ging es eben einfach darum: „Wenn man den bisherigen Glauben eben oder beziehungsweise der Vorstellung nachgeht, dann gibt’s ja für jede Indikation oder für ihre Symptomatik eine Ursache. Und ich habe schon gehört in früheren Gesprächen, die du mit anderen Moderatoren hier in unserem Sender geführt hast, dass ihr, dass die Ursache eine untergeordnete Rolle spielt, beziehungsweise eigentlich gar keine.
Annette Müller: Erstmal gar keine.
Alexandra Wurlitzer: Aber es eskaliert ja eben einfach auch manchmal, dass man sagt, okay, man hat die eine Symptomatik beseitigt. Wenn der Mensch aber immer noch in seiner, in seiner Denke bleibt, die ihn dorthin geführt hat, wo sie ihn hingeführt hat, dann muss es eben an einer anderen Stelle wieder aufmachen. Das schon.
Annette Müller: Das kann schon sein. Aber es ist ja schließlich so, der nimmt ja nicht irgendeinen Drink, und dann ist alles weg. Sondern da kommt jemand und macht so ein Hokuspokus, und dann ist plötzlich alles weg. Dann denkt er doch: „Wie geht denn das jetzt? Zwick mich! Träum ich? Wache ich?“ Das ist der Moment der Bewusstseinserweiterung. Also für mich ist die Bewusstseinserweiterung, die durch die Heilung geschieht, wichtiger als die Heilung.
Alexandra Wurlitzer: Verstehe.
Annette Müller: Ich hab ein Beispiel: Eltern waren bei uns stationär in der Klinik für energetisches Heilen. Haben tolle Erfahrungen gemacht, bringen ihre Tochter mit. Und die Tochter hat seit langem Rheuma, hat ganz schlimme Finger, kann die Finger nicht bewegen. Und gegen den Willen der Tochter sagen sie: „Komm jetzt einfach mal mit und probier das aus!“ Tochter kommt mit, ist total auf Krawall gebürstet und sagt: „So ein Blödsinn!“ und „Nein, und das mache ich nicht!“ Und nein. Da meine ich: „Ja, okay, machen wir einen Kompromiss. Einen Finger, darf ich einen Finger machen?“ „Ah ja, du machst einen Finger! Glaube dir nicht oder klappt eh nicht!“ Da habe ich tatsächlich nur einen Finger gemacht. Also wenn du es heilen kannst, dann kannst du auch ein Teil heilen. Und dann hab ich eben einen Finger genommen. Nach 15 Minuten schimpfen habe ich gesagt: „Jetzt schau mal den Finger an.“ Finger ging runter, und das war das Schlimmste, was ihr hätte passieren können. Die war so aufgebracht, dass das jetzt tatsächlich passiert ist. Dann haben die Eltern gesagt: „Aber schau mal, das wurde dir jetzt bewiesen, dass das funktioniert!“ Und da war sie noch böser, also richtig wütend. Wo ist hier jetzt die Bewusstseinserweiterung? Die Bewusstseinserweiterung hat bei den Eltern stattgefunden. Also, da hat sich die Beziehung zwischen Eltern und Kind komplett geändert, weil sie gesehen haben, es funktioniert, aber sie nimmt die Heilung nicht an, sie will das nicht. Also trotzdem ging der Finger runter, war schmerzfrei, der konnte sich bewegen, alles andere nicht. Und diese zwei Leute, das, das war unfassbar, was bei denen passiert ist, das zu beobachten. Und auch für die Frau, die eben krank war, war auch so faszinierend, das zu beobachten. Was passiert mit mir, mit meiner Krankheit? Sie darf nicht gehen, weil ich diese Krankheit brauche. Und da können wir natürlich nichts dran ändern, weil diese, die kommt dann auch nicht wieder, weil sie einfach diese Heilung nicht will. Wir gehen ja alle davon aus, dass wir Heilung möchten. Aber dann plötzlich in so einer Situation erkennen wir: „Nee, ich will das gar nicht, dass es, dass das weggeht. Das ist so ein Teil von mir. Wer bin ich ohne meine Krankheit?“ Und das ist Bewusstseinserweiterung, und diese Bewusstseinserweiterung ist für mich in der Heilarbeit vorrangig vor der Heilung. Und da ist ganz viel passiert, obwohl man jetzt sagen kann: „Aber die Frau wurde noch nicht geheilt!“ Nein, das wurde sie nicht. Aber da ist so viel passiert im Bewusstsein, also, das wird einen, das hat einen Entwicklungsschub gegeben, den kannst du mit Tabletten nicht erreichen. Ja, da ist ganz viel verstanden worden, da ist ganz viel „AHA!“ passiert, und das ist auch in der Ausbildung so wichtig. Da lege ich ganz großen Wert drauf, die Bewusstseinserweiterung, die bei den Auszubildenden geschieht. Und das passiert einfach, das passiert. Die gehen komplett als andere Menschen raus, die lassen so viel, was sie an Ballast hatten, einfach zurück. Das interessiert nicht mehr, das Problem existiert nicht mehr, und damit ist auch die Ursache weg. Also, wir erklären das natürlich. Was ist die Ursache? Woher kommt so eine Ursache? Jetzt nicht: die Ursache liegt da und da, sondern wir gehen sowieso in die Ursache im Allgemeinen. Woher kommt Krankheit im Allgemeinen? Also, das ist schon ein sehr spannendes, interessantes Thema. Damit wir dann eben auch verstehen, was tun wir, wenn wir dann heilen? Was passiert da, wenn wir dann heilen? Was ist da geschehen, auf der subtilen Ebene? Weil, wir arbeiten nicht am Körper, sondern wir arbeiten an diesem energetischen Bild. Das ist die Architektur, die energetische Architektur, das ist der Plan. Dann änderst du an diesem Plan einen Strich, und dann ist das ganze System anders.
Norbert Schümann: Also sehr, sehr, sehr schön erklärt. Und vor allen Dingen ich kenne es von vielen anderen Systemen, wo du punktuell immer wieder in die Tiefe gehst, immer wieder irgendwelche alten Themen hochholst, anpackst und so weiter. Mit Sicherheit auch irgendwie erfolgreich, auch, auch gut und hat vielen, vielen Menschen geholfen. Also ganz toll. Hier ist das Interessante: Im Grunde genommen wird hier so einmal komplett die Platte geputzt auf eine wunderbare Art, wo es nicht in die Retraumatisierung geht, wo es nicht in ganz tiefe Schmerzen geht. Sondern das geschieht mit, ich will nicht sagen nebenbei, aber es geschieht mit, und ich war selber für mich erstaunt, diese 14 Tage, wie viel da passiert ist und auch wie sie Kraft gekostet haben. Wobei wir viel gelacht haben, viel Spaß hatten und so weiter. Aber auf der energetischen Ebene ist verdammt viel passiert, und das fand ich sehr, sehr interessant, und ich habe für mich wirklich auch so mitgenommen, dass mein eigener Wert der ist, irgendwie angefangen weiter zu wachsen. Obwohl wir nicht irgendwelche ganz speziellen Werteübungen gemacht haben, wo wir nicht extra irgendwelche Trainings gemacht haben und so weiter, und ich sage mal, nicht über Glut gelaufen sind oder Glasscherben gelaufen sind und so weiter, sondern das ist mitgewachsen. Und ich, ich sage für mich also, das ist ein ständiger Wachstum, der bei mir weitergeht. Also, ich nehme es wahr, und ich sage auch so, wie ich heute dazu stehe, wo ich sage: „Das Leben wird mit Türen aufmachen!“ Das ist auch damit entstanden, weil da einfach so viel Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten gewachsen ist.
Alexandra Wurlitzer: Ich glaube, du bist ein gutes Vorbild jetzt heute in diesem Gespräch für das, was werden kann oder was sein kann, für Männer dann auch klar.
Norbert Schümann: Und ich habe ja auch im Bereich Coaching schon einiges gemacht und will das auch zukünftig machen, und auch dieses Thema „Persönlicher Wert“ und da finde ich diese Ergänzung total schön. Weil, wer macht schon freiwillig als Mann im Business die Augen zu, setzt sich irgendwo hin und sagt: „Ich meditier mal!“ Dann kriegen die schon eine Gänsehaut. Aber über den Weg habe ich festgestellt, kann ich Männer erreichen, die gehen da anders damit um. Und diese Kombination finde ich ganz, ganz interessant für Männer, die sich beruflich verändern wollen und die so sagen:“ Ich, das würde mich ja schon reizen!“ Ja, wo ich noch mal sagen kann, das ist eine große Möglichkeit, über ein sehr kompaktes Seminar oder eine sehr kompakte Ausbildung was zu verändern und sofort was in der Hand zu haben, wo ich mit loslegen kann. Ja, sehr gut, also viel für viel für die eigene Persönlichkeit, aber auch sofort sämtliches Handwerkszeug, um loszugehen, beides da.
Alexandra Wurlitzer: Super, die Zeit ist uns schon ein bisschen davon galoppiert. Ich möchte dich bitten, liebe Annette, sage uns doch, wo man ein bisschen was findet, wenn sich jemand informieren möchte über deine Heilerschule.
Annette Müller: Mhm, auf der Webseite Heilerschule San Esprit. Also: Sana – die Gesundheit, Esprit – der Geist, Gesundheit aus der Kraft des Geistes. Auf der Webseite, da gibt es ein Kontaktformular, da kann man sich die kostenlose Broschüre bestellen. Da sind auch die ganzen Kurse drin. Dann kann man auch mal einen Schnupperkurs mitmachen, um zu sehen, ist das was für mich. Was wird mir da geboten, welche verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung habe ich? Sieben Module über zwei Jahre oder eben diese Kompakt oder eben diese ganz im Doppelblock, den ihr in 14 Tagen mitgemacht habt. Also, da gibt es sehr viele Informationen.
Alexandra Wurlitzer: Wunderbar dann, und dort findet man, glaube ich, auch …
Annette Müller: Da findet man auch den Heiler. Und wie ist denn deine Webseite?
Norbert Schümann: Ja, meine ist also, Norbert-Schümann.de Ganz einfach, da bin ich zu finden unter meinem Namen.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön, ich danke euch. Ihr wart wundervolle Gäste, hat mir sehr viel Freude gemacht, deine Geschichte in kurzen Umrissen zu hören. Danke, liebe Annette, für deine Mission und für das, was du anbietest. Und dir wünsche ich natürlich viel Erfolg, viele Heilerfolge.
Norbert Schümann: Vielen lieben Dank. Ich freu mich auch sehr drauf und freue mich wirklich drauf, was daraus wird. Also, das ist jetzt sehr, sehr spannend.
Alexandra Wurlitzer: Ich bin auch gespannt. Alles Gute für euch Beide und bis zum nächsten Mal.
Norbert Schümann: Danke schön!
Alexandra Wurlitzer: Auch ihnen ganz herzliches Dankeschön, dass sie uns begleitet haben durch dieses Gespräch. Und ja, vielleicht haben sie jetzt auch die ein oder andere Inspiration bekommen. Und vielleicht ist auch dieses Gefühl ganz gut bei ihnen rübergekommen, dass uns unser Gast vermittelt hat, diese Selbstsicherheit und dieses Gefühl, „Ich kann alles schaffen!“ Ich hoffe, wir konnten das vermitteln. Schauen sie auch das nächste Mal wieder rein. Bis dahin bleiben sie bitte achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Und ich freue mich, wenn ich sie dann wieder begrüßen darf. Bis dann, auf Wiederschauen!