von Annette_Mueller | Aug. 17, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Ich begrüße Sie wieder ganz herzlich in unserem Format „Der Sinn des Lebens“. Schön, dass Sie wieder bei uns sind. Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir, auf den ich mich sehr, sehr freue. Annette Müller ist bei mir. Sie ist die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen in Deutschland und der angeschlossenen Heilerschule École San Esprit. Und sie bildet nicht nur in Heilen aus, schon seit vielen, vielen Jahren, sondern sie hat auch viele Projekte, wo sie auch ins Ausland geht, um dort Menschen zu helfen mit Heilern, die sie ausgebildet haben. Und das wird jetzt Bestandteil unserer Sendung sein. Und wir schauen uns mal an, was sie dort bewirkt haben, zum Beispiel in Mexiko und bei den Menschen. Ich freue mich schon darauf, schönes, positives zu sehen und lade Sie herzlich ein. Bis gleich.
Alexandra Wurlitzer: Hallo liebe Annette, sehr schön, dass Du da bist. Vielen herzlichen Dank.
Annette Müller: Ich freue mich sehr, dass ich hier sein kann und diese wunderbare Sache eurem Publikum vorstellen kann.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön. Ich habe schon eingeleitet: Du bildest Heiler aus. Und ich kann mich noch erinnern, als wir das letzte Mal miteinander gesprochen haben, da stand diese Reise noch bevor, über die wir uns jetzt unterhalten werden. Also diese Reise nach Mexiko. Und du hast ein Projekt, wenn ich das so bezeichnen darf, „Heiler ohne Grenzen“. Magst du darüber ein bisschen was erzählen?
Annette Müller: Heiler ohne Grenzen oder Healers Beyond Boundaries. Das ist unser karitativer Aspekt. Der entstand sozusagen aus so einer Schnapsidee, wie ich das gerne nenne. Eine Inderin hat an der englischen Ausbildung auf Mallorca teilgenommen, und die sagte: „Boah, das ist so toll! Lass uns doch mit ein paar Heiler nach Indien reisen, um eben dort Heilsitzungen anzubieten!“ Und das hat mich natürlich sehr, sehr begeistert. Und dann habe ich in das Netzwerk geschrieben: „Wer hat denn Lust mitzukommen?“ Und dann zack, zack, zack, zack, zack waren 53 Leute, die gesagt haben „Wir wollen fahren!“ Und unsere erste Reise nach Indien bestand aus 33 Heilern. Die zweite Reise nach Indien bestand aus 45 Heilern. Die nächste Reise nach Sri Lanka und Indien hätte jeweils aus 45 Heilern bestanden, wenn, wenn da nicht der Lockdown dazwischengekommen wäre. Aber der Lockdown hat bewirkt, dass wir nach Mexiko gereist sind, in einer kleineren Gruppe. Und da waren wir jetzt zum dritten Mal in einer kleinen Gruppe, weil es ein kleines Hotelchen ist. Und wir haben dort aber trotzdem über 100, jetzt gerade über 120 Leute gesehen. 120 Leuten Heilsitzungen gegeben mit sensationellen Erfolgen. Also Erfolge, die haben uns selbst zum Weinen gebracht und unter anderem waren wir dann auch wieder im Casa Abba. Das Casa Abba ist ein Auffanglager für die Flüchtlinge oder Migranten, die aus den Amerikanos, also aus dem Süden von Südamerika kommen, also Venezuela, Ecuador. Und die dort eben fliehen, weil es Bandenkriege gibt, weil ihr Leben in Gefahr ist. Und die versuchen dann zum Beispiel auf dem Güterzug die USA zu erreichen und fahren durch, ganz quer durch Mexiko auf diesem Güterzug. Das ist knallheiß, das ist kalt. Es gibt Banden, die verlangen Schutzgelder und viele landen unter dem Zug, überleben das, und da gibt es auch verschiedene Organisationen, die sich um diese Verletzten kümmern. Und eines, eine dieser Organisationen ist das Casa Abba in Mexiko, in Zelaya, das ist nördlich von Mexico City. Und dort waren wir jetzt das zweite Mal und haben dort Heilarbeit weder gemacht. Und haben auch ein paar Menschen wiedergetroffen, denen wir im ersten Aufenthalt gut haben helfen können. Und das war natürlich unfassbar berührend für uns. Für diejenigen, die das zweite Mal mit hingefahren sind nach Mexiko, diese Menschen wieder zu treffen und zu sehen, was die Heilarbeit langfristig bewirkt hat. Also, nicht nur das, was wir direkt gesehen haben an der Liege, beim Aufstehen von der Liege, sondern eben auch langfristig. Also, es war für mich ergreifend. Also es rührt mich zu Tränen. Heute noch, jetzt noch. Sobald ich darüber spreche und sehe, weil es auch meine, ja mein Vorurteil oder mein Denken verändert hat. Weil das, was wir dort bewirkt haben, ist so viel größer als das, was wir uns vorgestellt hatten. Ja, und da habe ich jetzt dann auch ein kleines Filmchen mitgebracht. Das sind, ähm, das sind, äh, eine Minute 30 Sekunden, der Anfang von einem Film. Wir hatten das große Glück, dass wir ein professionelles Filmteam dort mit hinnehmen konnten. Und dieser Film ist jetzt zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz fertig. Aber wenn er dann fertig ist, dann wird er wahrscheinlich mit einem Link unter genau diesem Interview zu sehen sein, so dass sich auch jeder das anschauen kann. Und wir gucken uns das jetzt mal an, das ist auf Englisch. Ich kann dann hinterher sagen, was ich da gesagt habe, dass man so ein bisschen den Eindruck bekommt, wie das da so ist. Genau.
Alexandra Wurlitzer: Also man muss nur noch ergänzend dazu sagen, es ist keine medizinische Arbeit in diesem klassischen Sinne, die ihr da leistet, sondern eben …
Annette Müller: …reine energetische Heilarbeit. Reiner, der Mediziner oder die Schulmedizin würde sagen, es ist reiner Placebo oder Hokuspokus. Und da können wir jetzt mal sehen, was wir tatsächlich denn …
Alexandra Wurlitzer: „Hokuspokus“ in Anführungszeichen!
Annette Müller: Ja
Alexandra Wurlitzer: So wunderbar!
Filmeinspielung: Here we are with the group healers beyond boundaries there healers that have been trained in healing people and they are from all over the world. They are from Germany. Switzerland. England. And we have a girl from Persia here. Today we are arriving at the Abba house. This is a shelter centre. We give sanctuary those people from Zentralamerika. Who are severing from violence and very poor conditions many here in the house are antithese that acceptance on the beast train. We have children here from Haiti with the parents. We have people from Honduras. Nicaragua. El Salvador. Venezuela and Mexiko. Here we see the tables getting setup by the healers. And the great cooperation. This is pastor Ignacio he in this family founded Abba house five years ago after spending much time giving foot coming in the beast train that is the other April wetter back to us. As you can see, the healers are really excited and they are starting their healing sessions right now. People of their arrival to Abba house. So we had a abundance of those waiting to get treated. This young lady from El Salvador. Last but not least this young man was recently in an accident on the train. Almost all of them both had pain at some very high levels before the treatment. They not only treat physical pain, but the emotional pain that they have. It’s a big struggle when you travelling from your homeland to try to find the American dream like the most of these people. This woman has not been able to walk for two months, she is from Venezuela and she was abandond by her children. She is epileptic and has been struggling. Here we can see, she is getting treatment. And this young woman just finished having treatment. The people have a lot of dignity. She has a very lovely dress on. And here. They are here in a wheel chair. She had a lot of pain. When the sessions started after work she reporting having little pain what ever. This man is schizophrenic. We found out, that he was a professor at the university, and fell into drugs and alcohol, had a download spiral and was left here at the Abba house. We can see he is not convinced that we will be helped. They will doing her best to have him relax after sitting on the chair, and still for a while what was happening on the tables. When a table became free he lebt on to the table. And we have amazing results from his session, he clean up himself and showered. And he no longer was a threat to the other people there in Abba house. No here we are back to the woman from Venezuela. And remember she is not been able to walk for a couple months. Here we see. She is taking her first steps. Amazing. Will here her story in a moment. She also was a professional. She was a Dr. of Science and a Chemical Engineer. Back at home. Feeling. It’s all the book in. Second story to not my heart. And now here we have the lovely women from Venezuela. Walking with her dish from dinner she will go and wash her dish. This is the first time in over two months she has been able to walk. This is exciting news for all of us. She is an Chemical Engineers. Professor Doctor in Venezuela. She was in a wheel chair, and in the name of God is able to end to. End to go to be una fraktur en la elvis in la tra jeron. IMO porchery Zufrieden O subredde der Attacke epilepticus. Nolado espero ten. Degradation. Kido kido. Dos nos noc absolute. Rita Salihodor para la plata. Muy. Gracias. Sorry. The healers are all so excited to have such positive results and helping these people. Their hearts filed to the prim envelope by grace and greatfulness. They travel back to san Miguel de Allende.
Annette Müller: Ja, es sind berührende Bilder. Jetzt schon. Und wir haben wirklich die junge Frau, die man kurz sieht, die im Rollstuhl sitzt. Ja, beide Beine fehlen. Die ist auch unter den Zug geraten. Und die hatten wir erstmals bei unserem ersten Aufenthalt auf der Liege. Und die war völlig desorientiert und mit unsagbaren Schmerzen unterwegs. Und diese Stümpfe haben ihr wehgetan und es war auch ziemlich frisch das Ganze. Und sich das vorstellen, so eine schöne junge Frau. Sie lag bei uns auf der Liege und hatte keine Schmerzen mehr, also die Phantomschmerzen waren weg. Die Stümpfe waren in Ordnung. Dann anschließend im Rollstuhl hat sie uns angestrahlt, wobei sie vorher ja wirklich völlig zusammengefallen war. Jetzt haben wir erfahren, dass sie tatsächlich in der Lage war, mit Prothesen zu arbeiten. Sie hat eben Prothesen bekommen, sie übt das Gehen mit diesen Prothesen, und sie hat ein zweites Kind bekommen. Also, das Baby ist ihr Baby. Sie hat dort also eine Beziehung gefunden, in diesem, in diesem Casa Abba. Und sie reist durch Mexiko und ist auf Bühnen und hält Vorträge. Also es ist unfassbar.
Alexandra Wurlitzer: Lebensverändernd.
Annette Müller: Lebensverändernd.
Alexandra Wurlitzer: Wow.
Annette Müller: Was mich ganz besonders berührt hat … du weinst ja auch. Ja, was mich ganz besonders berührt hat, war einer, diese letzte Aufnahme, wo eben dieser Bärtige auf der Liege liegt. Der war psychisch sehr stark gestört, als wir das erste Mal dort waren. Der wurde sozusagen dazu genötigt, sich zu uns zu begeben. Das wollte der eigentlich gar nicht. Der saß total, hm, da hat er also wirklich so widerwillig sich da auf diesen Stuhl gesetzt. Die Heilerin, die hat also von der Ferne angefangen, ihm Impulse zu senden. Weil, der hat auch so stark gerochen, der hat sich seit über vier Monaten nicht mehr gewaschen, der hat sich also, war völlig verwahrlost. Das sieht man auch in dem anderen Film, den wir da gemacht haben. Das waren meine Handyaufnahmen. Und da hatte mir dann eben der Leiter gesagt oder ausrichten lassen, dass der nach, an dem gleichen Abend, das erste Mal sich geduscht hat und hat sich sauber angezogen. Und jetzt habe ich ihn wiedergesehen. Der Mann kam auf mich zu und hat mich umarmt. Und der roch gut. Es ist unglaublich. Ich habe da wirklich auch Aufnahmen, die ich auch gemacht habe, um eben nichts zu verpassen, weil das so unglaublich ist. Wenn wir das nicht festhalten, dann glauben wir das selber fast nicht. Und dann habe ich gesagt: „Der riecht gut. Das gibt’s doch gar nicht!“ Und der war so anders und der war so aufgeschlossen, und der hat sich so gefreut. Man hat gesehen, der ist immer noch gestört, aber er ist keinerlei Gefahr oder irgendwie eine Belastung für dieses Zentrum, was eben vorher der Fall gewesen ist. Die hatten ja teilweise Angst vor ihm gehabt. Und der hat sich dann auch dreimal auf die Liegen gelegt. Dass er kam, hat sich draufgelegt und zack lag er auf der Liege. Und ja, das war also wirklich so unglaublich, das war es, hat mich, ich glaube, es hat mich am meisten berührt von allem. Und hier sehen wir, was auch philosophisch sehr interessant ist. Du siehst hier ein Leid und dieses Leid ist kein Unfall, sondern es ist Leid, was Menschen anderen Menschen zufügen. Da sind böse Menschen, die anderen Menschen ein Leid zufügen, so dass sie entweder sterben oder so tief verletzt sind, dass das Leben komplett vorbei ist. Der andere Mann, den wir da sehen, das ist ein Journalist aus Ecuador. Der musste fliehen, weil er für diese Zeitung, nicht mehr in dem Sinn der Zeitung gearbeitet hat, sondern er hat eben Dinge berichten wollen, die er eigentlich nicht berichten darf. Und das ist natürlich jetzt sehr schlimm, wenn ich das sage. Aber das ist unsere Realität, das ist Realität auf dieser Erde. Vor seinen Augen hat man seine ganze Familie erschossen. Also, Mutter, die zwei Kinder, die Eltern, Schwester und er ist der einzige Überlebende. Und wir sehen dort auch, er ist auf der Liege, mit offenen Augen, komplett schockiert, komplett traumatisiert. Und wir haben ungefähr eine halbe Stunde mit ihm gearbeitet, bis er überhaupt bereit war, sich auf diesen Prozess einzulassen. Ich habe ihm dann erklären können, dass wir ihn nicht von der Trauer befreien möchten. Wir möchten nicht, dass er irgendetwas vergisst. Wir möchten nicht, dass er seiner Familie untreu wird, indem er sie nicht mehr liebt und indem er nicht mehr trauert. Sondern wir möchten ihn wieder zu seiner Kraft führen. Das hat er verstanden. Und dann konnten wir arbeiten. Wir konnten das. Wir konnten unsere Arbeit durchführen in dem Moment. Und irgendwann hat er sich aufgesetzt und hat gesagt: „Ich bin wieder da. Ich bin wieder da. Ich bin wieder in der Kraft!“ Und wir werden das dann in diesem, wir werden das dann in diesem fertigen Film, werden wir das dann mit sehen können. Und die drei Männer, die da die Kamera gemacht haben und die Aufnahmen mit ihr, waren auch zu Tränen gerührt. Wir waren alle zu Tränen gerührt. Was ich eigentlich sagen wollte: Wir sind mit diesem Leid konfrontiert, was ein Leid, was es eigentlich nicht geben dürfte, weil es von bösen Menschen anderen Menschen zugefügt wurde. Es ist nicht durch eine Krankheit passiert oder durch einen Unfall, weil man eine Entschuldigung dafür haben könnte. Das darf eigentlich nicht sein. Und wir können helfen. Wir können helfen. Das ist doch unglaublich.
Alexandra Wurlitzer: Ja. Also, das Wichtigste, was ich verstanden habe, jetzt aus deinen kurzen Ausführungen, ist eben, die Menschen wieder in ihren eigenen Frieden zu führen oder in die eigene Kraft, wie du ja auch gesagt hast. Aber Frieden ist erst mal, glaube ich, das Wichtigste, um dann wieder in die Kraft zu kommen. Also für mein Verständnis. Und ja, bei solch traumatisierten Fällen, also, ja, hat mich sehr, hat mich sehr tief berührt, auch wenn ich nicht dabei war. Und ich gehe davon aus, dem ein oder anderen Zuschauer geht es vielleicht genauso, der ein Stück empathisch ist. Ja, ja, ich bin froh. Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die so eine Arbeit machen. In dem Fall für Menschen wie die, die wir hier gesehen haben. Es ist ja nur ein kleiner Teil. Es gibt zuhauf Menschen, Gesellschaften, die das brauchen könnten, gut brauchen könnten.
Annette Müller: Definitiv. Also ich persönlich habe da auch noch sehr, sehr viel vor. Also, das ist wirklich ein Herzensprojekt von mir und es ist auch immer etwas, was wirklich so viel Freude macht, obwohl wir mit Leid konfrontiert sind. Es macht so viel, viel, viel Freude. Und jeder, der mitfährt, der fühlt das auch. Also, normalerweise ist es so, wenn du irgendwie Ersthelfer bist oder bist Nothelfer, dann bist du schon auch traumatisiert. Aber das passiert uns nicht. Wir gehen, wir gehen strahlend rein und kommen strahlend raus.
Alexandra Wurlitzer: Na ja, weil ihr dann letztendlich ja schon ein Ergebnis, ein erstes Ergebnis seht oder habt oder spürt oder wie auch immer. Oder ihr wisst es schon.
Annette Müller: Wir bringen dieses Wissen mit, was wir da tun können. Ja.
Alexandra Wurlitzer: Du hast noch einen weiteren Film mitgebracht.
Annette Müller: Ja! Da würde ich gerne vorher noch ein bisschen erzählen.
Alexandra Wurlitzer: Unbedingt.
Annette Müller: Und zwar ist das auch Mexico. Ich habe noch einen weiteren Film ganz zum Schluss in Mexiko. Da war schon das ganze „Heiler ohne Grenzen“ vorbei. Die waren schon alle abgereist und dann kamen andere Gäste in das Haus. Das waren dann eben die Familie von unserem Gastgeber, von Roger, die da gekommen ist. Und, wir haben vorher, hatten wir in diesem kleinen Hotel das Casa Angelitos, hatten wir also 120 Leute gesehen und hatten die auf der Liege und auch ganz dramatische Fälle dabeigehabt, die, wo wir aber auch wirklich wie den Schalter umgelegt haben. Was also passiert ist, muss man sich mal vorstellen, was passieren kann. Das ist wie im Kino, wie im Film. Das kann man sich eigentlich gar nicht ausdenken. Wenn man jetzt einen Roman schreiben würde, würde, wären da, ein Paar mit einem Baby. Er fährt vor, vor den Laden, geht hinein, will etwas kaufen. Die Mutter sitzt hinten im Rücksitz, stillt ihr Baby und ein Lastwagen fährt auf die drauf und das Baby wird an die Decke geschleudert und fällt wieder zurück, tot in ihre Arme. Das ist nicht alles. Der Lastwagen ist der Patentante von diesem Baby ausgewichen. Die Patentante ist zufällig auf die Kreuzung gefahren, hat wahrscheinlich irgendeinen Fehler gemacht. Und dieser Lastwagen ist diesem Auto ausgewichen. Und auf das andere Auto drauf. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Das ist unglaublich. Und wir hatten erst die Patentante da und die Patentante war eine junge Frau, Patin von diesem Baby. Die war, wollte Selbstmord begehen. Weil, sie hat es nicht, hat es nicht verkraftet. Die wusste gar nicht, wie sie damit umgehen soll. Und wir hatten sie auf der Liege, und die ist durch diesen ganzen Prozess gegangen und der ging es hinterher viel, viel besser. Also diese, dieser, dieser Wunsch, das zu beenden durch Selbstmord, das war nicht mehr da. Also, sie muss natürlich noch sehr viel weiter arbeiten an diesem ganzen Trauma und an dieser Schuld. Aber eben dieses Schlimme, jetzt selbst krank zu werden und in den Tod zu gehen, das war weg. Ja, also sie hat wieder ein ganz großes Stück Kraft bekommen. Dann kamen die Eltern von dem Baby. Die kamen eben zwei Tage später und auch völlig daneben und wie unter Drogen nur gelaufen. Und insbesondere die Mutter hatte ein durchschlagendes Erlebnis. Also sie hatte die Heilsitzung bekommen. Und während dieser Heilsitzung: Sie ist ein kleines Baby und Gott ist bei ihr als Vision aufgetaucht und hat gesagt: „Mama, ich bin jetzt bei eurem Herzen. Ich werde immer bei euch sein. Möglicherweise komme ich wieder.“
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja, Ja.
Annette Müller: Und das war so! Das war so erschütternd und erleichternd zugleich. Und wir haben das alle gefeiert. Und wir, die wir alle mit dabei waren, wir teilen das ja miteinander. Wir erleben ja nicht nur das, was wir selbst bewirken, sondern wir erleben ja auch das, was unsere Heilerkollegin oder unser Heilerkollege bewirkt. Und das ist so ein Glück, was wir dort eben auch empfinden und fühlen. Und da passieren Sachen, die man sich überhaupt nicht vorstellen kann. Und was ich jetzt erzählt habe mit dem Baby und dieser Vision. Das kann ja alles Fantasie sein. Das kann ja alles Einbildung sein. Aber jetzt habe ich noch einen Film mitgebracht, der ist keine Einbildung. Und da habe ich ja schon erzählt vorher, dass das gewesen ist, als alle schon abgereist waren. Und dann wurde ich gebeten, ich soll mit dem Opa der Familie arbeiten. Der ist 83, und der hatte einen Unfall, einen schweren. Der war vor zehn Jahren auf den Kopf gefallen und im Koma. War sehr viele Monate im Koma, ist dann wieder aufgewacht, aber mit Sprachstörungen, konnte nicht sprechen und er konnte nicht mehr laufen. Und dann hat er sich das so ein bisschen wieder beigebracht. Er kann dann ein bisschen laufen und ein bisschen sprechen. Und saß im Rollstuhl. Jetzt gucken wir uns mal an, was 20 Minuten von der Heilarbeit, wie ich sie lehre, bewirken kann.
Filmeinspielung: This is the real share. This is will share ….
Alexandra Wurlitzer: Schön. Beeindruckend. Es ist schwer die Tränen zurückzuhalten, oder?
Annette Müller: Ja, vor allen Dingen, er sagte weiter Bla bla, Ich kann jetzt reden, Ich kann jetzt reden, ich kann jetzt reden, ich kann jetzt reden. Und dann sagt er auf Englisch: l feel very good. Später haben sie mir dann erzählt, dass die Sekretärin, die dort arbeitet, mitbekommen hat, dass er nicht mehr aufgehört hat zu reden. Ach Gott, wie schön. Ich habe jetzt auch ein Filmchen bekommen, vor ungefähr zehn Tagen von Roger, der den Rollstuhl geschoben hat. Der hat mir einen Film geschickt. Er tanzt noch immer, und hat jetzt mit seiner Mutter, die 100 Jahre alt geworden ist, getanzt. Und hat dann eben sie versucht zu führen, und es ist unglaublich. Ja, es ist wirklich toll.
Alexandra Wurlitzer: Ja, da hat man, da ist man erfüllt, oder? Ja.
Annette Müller: Aber das ist.
Alexandra Wurlitzer: Nicht mehr.
Annette Müller: Da, das ist etwas, was du immer bei dir im Herzen trägst. Und das sind wir Menschen. Ja. Wir sind nicht die Menschen, die andere Menschen unter den Zug stoßen oder vom Zug stoßen oder Familien erschießen. Das ist alles, das ist alles nur, weil die Menschen ihre eigene Größe nicht kennen. Und wenn wir beginnen zu heilen? Und wenn wir so was bewirken können, dann haben wir ein ganz anderes Menschenbild. Und das hat keiner mehr nötig, den anderen kleiner zu machen oder den anderen irgendwie auszurauben oder so was. Weil die, diese Fülle des Lebens, der Kraft und der Möglichkeiten ist unbegrenzt.
Alexandra Wurlitzer: Wir sind schon wieder am Ende unserer halben Stunde angekommen, aber sehr, sehr beeindruckend. Ich bedanke mich sehr, sehr für diese halbe Stunde und für die Bilder, die du mitgebracht hast und natürlich auch für dieses wundervolle Projekt. Und würde mir wünschen, es gäbe noch sehr viel mehr solcher Projekte, damit man es wirklich flächendeckend über den Planeten bringen …
Annette Müller: Ja, wie gesagt, ich habe große Träume, ich habe große Visionen. Also, das ist natürlich wirklich ganz, ganz was Besonderes. Und wer noch gerne solche Sachen anschauen möchte, auf unserem YouTube Kanal habe ich eine ganz wilde Sammlung davon. Das ist gewachsen wie Kraut und Rüben. Auf diesem YouTube Kanal ist es schwierig da Ordnung reinzubringen, aber so was kann man sich eben anschauen und das ist sehr beeindruckend. So, erstmal die Tränen hier wegwischen. Und ja, ich wünsche mir schon das ich mit vielen, vielen weiteren Heilern noch weitere solche Projekte mache. Mexiko ist wieder auf dem Programm für 24. Januar 2024 und Sri Lanka. Und dann schauen wir mal weiter.
Alexandra Wurlitzer: Wenn Menschen sich für diese Heilarbeit interessieren, wo finden Sie nähere Informationen dazu?
Annette Müller: Also, auf dem YouTube Kanal École San Esprit, also Heilerschule San Esprit oder einfach nur San Esprit eingeben. Sana – die Gesundheit, Esprit – der Geist. Und von da aus kommt man dann überall hin.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön. Wunderbar. Also ich danke dir und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass deine Träume und deine Visionen sich erfüllen mögen.
Annette Müller: Danke schön.
Alexandra Wurlitzer: Und, dass wir einen echten Wandel erfahren auf dieser Welt. Und ja, weil, eben so wie wir es aktuell haben, so kann es auf Dauer ja nicht weitergehen. Danke dir.
Annette Müller: Wir tun alle unser Bestes. Und ich danke dir fürs Hiersein auch sehr.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, ich hoffe, Sie sind genauso, wir konnten Sie genauso mitnehmen auf die Reise nach Mexiko und Sie konnten ein bisschen von diesem, von diesen Gefühlen mitnehmen, von dieser Rührung und von diesem guten Gefühl, dass wir auch mit dieser halben Stunde vermitteln wollten. Und dass man etwas verändern kann auf dieser Welt, jeder in seinem Rahmen. Und ja, ich wünsche Ihnen jetzt im Namen meines Gastes, von Annette Müller, wünsche ich Ihnen Gesundheit für Körper, Geist und Seele und bleiben Sie achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Und ich freue mich, wenn Sie das nächste Mal wieder einschalten. Bis dahin, auf Wiederschauen.
von Annette_Mueller | Aug. 14, 2025 | TV
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Weitere Informationen
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Ich begrüße Sie wieder ganz besonders herzlich in unserem Format „Der Sinn des Lebens“. Schön, dass Sie wieder bei uns sind, liebe Zuschauer. Heute sind bei mir wieder ganz wundervolle Gäste. Bei mir ist Annette Müller, die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen in Deutschland und der Heilerschule École San Esprit. Und sie hat uns eine ihrer Schülerinnen mitgebracht, also, eine junge Frau, die die Ausbildung zur Heilerin bei ihr absolviert hat. Und wir wollen jetzt mal darüber sprechen, wie ist es denn, wenn man diese Ausbildung absolviert hat? Wie ist es danach? Hat man dann noch Kontakt zueinander? Wie ist das Miteinander? Und da bin ich jetzt mal ganz neugierig. Also ich habe den Namen noch nicht erwähnt. Shirin Soraya ist bei mir und vielleicht kommt sie ihnen auch bekannt vor. Sie ist Schauspielerin und eben auch jetzt Heilerin oder eigentlich schon länger Heilerin. Folgen Sie mir gleich ins Gespräch, ich lade Sie herzlich ein. Bis gleich.
Alexandra Wurlitzer: Hallo, ihr beiden Lieben, liebe Annette.
Annette Müller: Hallo.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Shirin, grüß dich. Ich habe schon eingeleitet. Wir wollen über die Heilerausbildung sprechen, die du absolviert hast und die du mit deiner Schule Ècole San Esprit anbietest. Und wir haben schon mehrfach darüber gesprochen und es gibt auch schon sehr ausführliche Gespräche über das Prozedere. Also, wie sind die Ausbildungen aufgebaut usw. und so fort. Und heute wollen wir gerne mal vertiefen, vor allen Dingen aus erster Hand erfahren, wie ist so das Miteinander in der Ausbildung? Das interessiert mich jetzt mal, liebe Shirin, weil ich dich gleich ansprechen darf. Die Ausbildung oder der Abschluss liegt noch nicht so lange zurück?
Shirin Soraya: Ja, also vor wenigen Monaten habe ich den dritten Kurs gemacht und bin jetzt fertig. Sozusagen fertig, heißt ich habe alle Kurse gemacht. Aber es ist schon sehr viel, was man lernt und geht weiter.
Alexandra Wurlitzer: Ich gratuliere.
Shirin Soraya: Danke, vielen Dank.
Alexandra Wurlitzer: Wie viele wart ihr denn in eurer Ausbildungsgruppe? War das eine feste, eine feste Gruppe, die …
Shirin Soraya: Relativ fest. Das hat sich nun mal, ich glaube im dritten Kurs hat sich ein bisschen gemischt, weil da sehr viele waren bzw. ein Kurs schon ausgebucht war und dann haben wir uns mit anderen Kursen gemischt. War auch spannend. Aber die ersten beiden Kurse waren wir eine feste Gruppe von 14 Leuten, glaube ich. Und ja, wir waren immer so um die, es sind ja immer so 12 bis 14 in der Richtung. Wir waren, glaube ich, meistens 14 Leute, ja.
Alexandra Wurlitzer: Und in eurer Ausbildung, da arbeitet ihr ja auch aneinander, so wie ich das bis jetzt verstanden habe. Also, es ist einer, ist mal derjenige der praktiziert und der andere empfängt die Behandlung und umgekehrt, so.
Shirin Soraya: Ja, das wechselt eigentlich ständig.
Alexandra Wurlitzer: So macht man also selber auch mal die Erfahrung als der Behandelte und kann sich vielleicht einfach auch so ganz gut hineinversetzen. Wie würde ich mir wünschen als derjenige, der behandelt wird oder? Und kann dann Schlüsse daraus ziehen, wie ich dann letztendlich ganz gut vielleicht behandeln könnte. Oder?
Shirin Soraya: Ich weiß gar nicht, ob das so im Vordergrund steht. Vielleicht passiert das automatisch auch, ja, dass man da auch ein Gefühl entwickelt. Aber natürlich ist auch der eigene Heilprozess da auf jeden Fall mit im Vordergrund bzw. das ist gar nicht so voneinander zu trennen. Wir machen eigentlich immer, wir haben immer Sitzung im Wechsel gemacht, dass man eben mit jemandem arbeitet. Man ist der Heiler und dann wechselt man direkt und man selbst legt sich hin und der andere ist der Heiler. Und das finde ich, macht auch total Sinn und ist auch sehr verbindend.
Alexandra Wurlitzer: Ja, schön. Ja, auf welche Menschen aus welchen Branchen trifft man denn da, wenn ich fragen darf?
Shirin Soraya: Also, interessanterweise ist es oft gar nicht so das Thema, aber natürlich unterhält man sich und bekommt es mit. Es sind wirklich unterschiedlichste Leute. Also, es gibt Leute, die eben auch aus der Heilerbranche sage ich mal kommen, ob sie nun wirklich medizinischen Background haben, Arzt, Krankenschwester in irgendeiner Form mit Heilung schon zu tun hatten. Es gibt aber auch Leute, die ganz andere Sachen gemacht haben. Also ich weiß es jetzt gar nicht mehr bei uns. Aber ich muss jetzt gerade auch an Interviews denken, wo ihr erzählt habt, dass dann auch irgendwie die Bäuerin oder irgendwie ganz, auf den Postbeamten trifft und der Arzt auf, was weiß ich, die Lehrerin. Also das ist, glaube ich, sehr bunt gemischt. Es gibt auf jeden Fall einige, die mit Heilung schon zu tun hatten, aber es gibt genauso die Leute. Ah ja, muss ich mich gerade erinnern an, es gibt Winzer, wir hatten eine Winzerin. Also, also wirklich, da gibt es keine Grenzen.
Alexandra Wurlitzer: Sehr schön. In der Ausbildung, da ist man ja recht, recht nahe aneinander, sag ich jetzt mal, oder beziehungsweise sehr eng miteinander, hat eng miteinander zu tun. Ich glaube, du hast ja die Ausbildung eben in diesen drei Blöcken gemacht und es liegen aber dann auch immer wieder mehrere Monate dazwischen, in denen man sich ja nicht sieht Habt ihr da oder hattet ihr da Kontakt miteinander?
Shirin Soraya: Ja, also das war eigentlich schon nach dem ersten Kurs so, dass wir auch eine Gruppe gebildet haben und uns kontaktieren konnten, wenn wir Erfahrungen gemacht haben oder wenn wir vielleicht mal Hilfe brauchten oder was nicht mehr wussten. Und das ist eine tolle Sache, weil das jetzt auch immer noch weitergeht tatsächlich. Also diese Gruppen gibt es immer noch und wir haben ganz oft den Fall, dass, dass man zum Beispiel jemanden hat, also ob es jetzt ein Tier ist oder jemand aus der Familie oder enge Freunde, wo man vielleicht das Gefühle hat, ich habe schon Einzelsitzungen gemacht, aber dieser Mensch oder dieser Hund oder wer auch immer braucht gerade wirklich viel Heilung, viel Zuwendung. Und dann schreibt man in die Gruppe und fragt: „Hätte jemand anderes auch Zeit?“ und man tut sich zusammen. Und das ist auch eine ganz tolle Erfahrung, wie man dann noch mal diese Kraft, die ohnehin da ist, potenzieren kann. Und dann mit einer Gruppensitzung spricht man sich ab: Welche Uhrzeit und manchmal geht es auch nur versetzt. Auch das funktioniert dann wirklich irgendwie. Sich gegenseitig hilft. Und ja, das ist eine tolle Sache. Also für denjenigen, der gefragt hat, sozusagen aber auch für die anderen. Also man merkt, da ist wirklich eine große, ein Enthusiasmus, eine Begeisterung, das auch auszuprobieren und zu merken, wie man helfen kann. Und auch, wenn man eben die Menschen oder die Wesen, die Tiere gar nicht kennt, ja!
Alexandra Wurlitzer: Ich habe ja schon gehört von dir, liebe Annette, dass da auch Ärzte, also Mediziner, kommen in die Ausbildung. Und jetzt noch mal die Frage an dich: Wenn ich, wenn ich fragen darf, wie ist es denn, wenn, es geht ja, ich meine in vielen Fällen oder in den meisten Fällen auch um die körperliche Gesundheit, die man da vielleicht behandelt. Hast, hattest du da das Gefühl oder, oder hattest du das Gefühl, dass Menschen aus den medizinischen Berufen, dass, dass du da, wie soll ich denn sagen, dass die das Gefühl hatten, sie wären, ähm …
Shirin Soraya: Ah … sie wüssten dann mehr, oder man muss sie, sie wissen vielleicht auch mehr.
Alexandra Wurlitzer: Ja genau, ich überlege jetzt gerade, wie ich das gewählt ausdrücke.
Shirin Soraya: Ich glaube aber, ich weiß, worauf du hinauswillst. Also tatsächlich, wie ich vorhin meinte, spielt das dann eigentlich alles überhaupt keine Rolle mehr. Also, ich hab das Gefühl, wenn man dann erst mal da einsteigt und diese Sitzung macht, das ist unglaublich harmonisch und auch sehr gleichwertig. Also, ich habe es umgekehrt vielleicht manchmal so empfunden, dass wenn jemand dabei war, der vielleicht schon viel gearbeitet hat als Krankenschwester oder Physiotherapeut oder so, dass man dann vielleicht mal kurz fragen kann. Wenn man wie ich, die ich zwar auch Heilerin bin, schon lange, aber die ich mich noch nicht so auskannte mit so ganz vielen Details, sagen wir mal so anatomischen Sachen, dass man da auch mal fragen kann: „Du, weißt du genauer, wie das ist?“ oder „Wo liegt jetzt noch mal die Milz?“ oder solche Sachen, dass es eher hilfreich ist, dann. Aber umgekehrt hatte ich nicht das Gefühl, dass man da in irgendeiner Form sich, ein blödes Gefühl bekommt oder dass einer einem ein Gefühl gibt. Also gar nicht, nee. Also bei mir war es nicht so, kann ich mir auch schwer vorstellen. Das ist wahrscheinlich eher sehr selten.
Alexandra Wurlitzer: Ich gehe ja sowieso letztendlich davon aus, dass Menschen, die sich für so eine Ausbildung entscheiden oder für so einen Weg, die haben dann schon ein entsprechendes Bewusstsein oder?
Annette Müller: Ein entsprechendes Bewusstsein vielleicht nicht, aber ein Gespür dafür, dass es ein entsprechendes Bewusstsein geben könnte und auch die Sehnsucht nach diesem entsprechenden Bewusstsein. Der Unterschied zu anderen Ausbildungen ist, dass wir wirklich sofort auf Augenhöhe kommen mit anderen. Und zwar nicht im Sinne von: Es sind alle gleich, es werden alle gleich gemacht, sondern: Es sind alle gleich großartig! Und zwar in einer Großartigkeit, die man so noch nicht kennengelernt hat. Weil, das ganze geistige Heilen, so wie wir es lehren, findet auf einer Ebene statt, die wir Menschen suchen, nach denen wir Menschen uns sehnen, nach dem wahren Kern, nach dem großen Selbst, nach dem Höheren, nach dem höheren Ruf. Das ist alles so das, wo man eben dafür ausgelacht wird, weil du wirst reduziert auf deinen Beruf, du wirst reduziert auf deinen Körper, du wirst reduziert auf die Mechanik. Das heißt Körper, Geist, ja, Seele eventuell schon, aber keiner kann dir genau sagen, was das ist. Aber Psyche und Geist, die Psycho Neuro Immunologie ist jetzt schon fortschrittlich. Du wirst eben reduziert und da versucht man natürlich eine Geltung zu bekommen in der Welt, weil ja diese Geltung in einem drin ist. Dieser, dieser Geltungsdrang ist etwas sehr, sehr Natürliches und Wichtiges, aber er ist in unserer Gesellschaft fehlgeleitet, weil das alles nicht in die Erfahrung der eigenen, die eigene Größe geht, in das, was wir Menschen sind, der Ausdruck der Kreativität, sondern es wird fehlgeleitet in Status. Und dieses Statusdenken ist da gar nicht da. Weil das, was wir können und was wir geben, sich über jeden Status erhebt. Weil, der Status ist etwas, was, ist eine Illusion. Das bleibt dir nicht auf Ewigkeit. Aber das, dein inneres Selbst, der innere Wert, das was du als Mensch wirklich bist, das bleibt dir immer. Und es wird immer klarer und dadurch immer stärker. Und deshalb die Relation zwischen uns, also diese Beziehung zwischen uns, wir Dozenten, wir Schüler ist eben auf dieser ganz, ganz hohen Schwingung, auf dieser hohen Ebene. Deshalb gibt es da kein Nieder und kein Höher, sondern es ist alles auf dieser Wunderbaren, wirklich, Ebene des echten, echten, authentischen Respekts.
Alexandra Wurlitzer: Schön.
Shirin Soraya: Ja, ich habe auch das Gefühl, dass es dann wirklich wenig Rolle spielt, was für Erfahrungen man schon hat oder nicht. Weil, man sich so verbindet mit allen und sich auf das Neue einlässt, dass es im Grunde egal ist, ob man bisher nur Brötchen gebacken hat oder über seinen Akten saß oder was auch immer man beruflich gemacht hat oder ob man schon vorher in irgendeiner Form heilerisch tätig war. In dem Moment sind da alle so im Moment und so präsent und, und voller Dankbarkeit, das zu lernen, dass man das, das eigentlich wirklich keine Rolle mehr spielt und man sich da auch sehr verbunden fühlt, eben alle in dem, dass man das jetzt neu lernt.
Alexandra Wurlitzer: Mhm. Ja, jetzt hast du gesagt, auch über die Ausbildung hinaus ist ja noch relativ frisch. Wann? Also als du abgeschlossen hast, deine Ausbildung und also unter der Gruppe, dass man in Kontakt bleibt. Das haben wir jetzt schon geklärt. Genau. Wie ist es denn, wenn ich jetzt als, als Schüler oder ausgebildeter Heiler dann, danach weiß ich nicht, ob man dann noch mal irgendwann Fragen hätte. Oder bleibt man dann mit eurer Schule in Verbindung? Wie, wie ist da …?
Annette Müller: Also, wir hatten vor der Krise regelmäßig Treffen. Ja, das war sozusagen, das ist etwas, was wiederaufleben soll. Da muss nur eben die Infrastruktur geschaffen werden dafür. Und wir sind jetzt über viele verschiedene Kanäle verbunden. Also wir haben Ortsgruppen. Also es gibt ziemlich große Gruppen in Hamburg. Es gibt eine sehr große Gruppe in der Schweiz, in der schönen Schweiz. Ähm, es gibt ja Regionalgruppen, gibt es einige, wo sich die Leute treffen. In Essen ist zum Beispiel eine ganz große Gruppe die, wo ich, die ich auch persönlich gegründet habe und da trifft man sich und man tauscht sich aus miteinander. Viele Fragen gibt es eigentlich nicht, weil die Ausbildung ist so fundiert und umfassend, dass sich sehr viele Fragen erübrigen. Ja, weil das, was man mitnimmt, ist nicht: Ich muss etwas verstehen und ich muss etwas üben. Und ich muss das zusammensetzen und dann mal sehen, ob ich dann dieses Puzzle zu Hause zusammenbringe und das funktioniert dann. Sondern es ist fertig. Man geht mit Knowhow und Fähigkeiten nach Hause und deshalb gibt es dort wirklich sehr wenig offene Fragen. Aber wenn es die gibt, die Dozenten sind immer zu erreichen.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, okay.
Annette Müller: Ja.
Alexandra Wurlitzer: Also, diese, diese Option gibt es dann letztendlich definitiv und das Bedürfnis danach.
Shirin Soraya: Das war bei uns auch. Also, wenn man wirklich mal nicht mehr weiß oder, oder auch das Gefühl hat, das weiß jetzt auch niemand anders so genau, dann kann man da schon auch mal nachfragen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, habt ihr denn auch so was wie, weiß ich nicht, wie eine Chatgruppe, also im größeren Sinne, wo dann alle ausgebildeten Heiler sich auch, irgendwie wer Lust hat, keine Ahnung …
Annette Müller: Die größte Gruppe, die wir haben, ist eine Fernheilgruppe. Also, wir haben zwei Stück, eine in englischer und in deutscher Sprache. Und die größte davon ist eine Facebook Gruppe, die im Vergleich zu den Ausgebildeten relativ klein ist. Da sind ungefähr 180 Leute drin. Aber es mögen halt nicht alle in diese Social Media Skills. Es ist so eine geheime Gruppe, aber trotzdem haben viele dann Widerstände dort hinein zu gehen. Es gibt sehr, sehr viele WhatsApp Gruppen, die durch die eigenen Ausbildungen entstanden sind. Ja.
Alexandra Wurlitzer: Okay. Aber wie du ja schon sagst, also normalerweise ist es so fundiert, dass sich eigentlich ja, dass es sich erübrigt. Ich kann jetzt nur spekulieren, was könnte es vielleicht eventuell noch für Situationen geben, wo man eventuell die, die Gruppe zu Rate ziehen wollen würde?
Shirin Soraya: Also, manchmal ist es tatsächlich auch so, dass man es, dass man sich einfach im Ausprobieren erinnern muss. Also, wenn man was zum Beispiel noch nicht gemacht hat oder nicht oft gemacht hat. Wir haben ja auch Unterlagen. Also, erstens schreibt man selber mit und man bekommt viel Material, wo man gucken kann. Also, meine Erfahrung ist, gerade wenn ich zum Beispiel ein bestimmtes Tool oder so das erste Mal verwende oder noch nicht oft, dass ich dann kurz denke, oh Gott, ich weiß gar nicht, was war das denn? Wie war das denn? Und dann mache ich das einmal und dann merke ich: Ach so, ja klar. Also ich habe es ja gelernt und dann funktioniert das. Also, viel kann man auch wirklich selber durch das Probieren sich erinnern und weiß es dann und lernt. Und ansonsten fragt man, genau. Also man hat ja auch mit Einzelnen vielleicht dann mehr Kontakt oder man fragt in die Gruppe rein, wenn wirklich was ist, wo man denkt oh, das habe ich jetzt noch gar nicht so oder habe ich nicht mehr in Erinnerung.
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja, wir haben es auch schon mal in einem anderen Gespräch ansatzweise mal angeschnitten, dass ihr ja auch darauf baut, gleich von Anfang an die Teilnehmer eurer Ausbildung wirklich in ihrem Selbstvertrauen zu stärken, damit sie da wirklich schon mit einer guten Basis in die Ausbildung gehen. Das habe ich noch richtig in Erinnerung.
Annette Müller: Dass sie in die Ausbildung gehen mit einer Basis?
Alexandra Wurlitzer: Also mit einer, mit einer gesunden, mit einem guten Selbstvertrauen, dass ich das schaffe. Also die positive Bestärkung darin, dass auch ich, wenn ich ganz neu bin, in die Ausbildung selbst …
Annette Müller: Jetzt – Dadurch, dass Wirksamkeit sozusagen dadurch, dass ich behaupte, ihr müsst euch einfach nur in diese Ausbildung setzen und ihr geht als fertiger Heiler raus, egal was ihr denkt und was ihr fühlt, sondern Hauptsache ihr seid einfach mit dabei. Das meintest du wahrscheinlich, oder?
Alexandra Wurlitzer: Genau, richtig.
Annette Müller: Ja, ja. Also das wird jedes Mal entweder nach dem ersten Block oder nach dem ersten Modul immer bestätigt. Also sobald man das angefangen hat, schon nach dem ersten Modul, kann man nach Hause gehen und kann heilen. Mit Erfolg. Es baut, die Kräfte bauen aufeinander auf und ein bisschen schneller geht es eben über die Blockausbildung. Und auch da kann man richtig loslegen mit dem Beruf, schon nachdem man den Block abgeschlossen hat, den ersten Block.
Shirin Soraya: Den ersten Block. Da war ich auch erstaunt. Ich glaube, Anette Bokpe hatte mir das gesagt, aber ich konnte mir noch gar nicht vorstellen und weiß noch genau, wie ich da rausging und dann angefangen habe und dachte mir, Wahnsinn, ich kann richtig jetzt schon Sitzungen geben mit dem, was ich da gelernt habe! Und dann erweitert sich das natürlich immer mehr. Aber das war schon so viel, dass eigentlich auch dieser Abstand zum nächsten Block, der mir erst ewig vorkam, dann im Grunde verflogen ist. Es macht eigentlich Sinn, dass man dann wirklich ausprobieren kann und eben seine Erfahrung sammelt und auch mehr Vertrauen hat in die eigenen Möglichkeiten.
Alexandra Wurlitzer: Die Frage wird sich jetzt wahrscheinlich auch erübrigen, aber du bist jetzt noch relativ frisch aus der Ausbildung raus, hast aber schon tolle Erfahrungen gesammelt. Also hast du schon die Ausbildungsteile wirksam anwenden können oder die Ausbildungsinhalte? Würdest oder hast du diese Ausbildung auch schon mal weiterempfohlen im Freundes-, Bekanntenkreis?
Shirin Soraya: Ja, ich glaube, dass man das automatisch macht, wenn man begeistert davon erzählt. Es gab jetzt gar nicht so konkrete Menschen. Wobei doch, ein, zwei, weiß ich, die haben sofort gesagt, dass sie sich das gut vorstellen könnten und dass sie es gerade im Moment nicht machen können, weil sie einfach beruflich oder sonst zu involviert sind, dass sie es nicht so zwischenrein. Aber da habe ich schon gemerkt, dass sofort zumindest ein Interesse da ist und, und auch durch die Erlebnisse dann, was es bei ihnen bewirkt hat, vielleicht auch so? Ja, das wäre doch eine tolle Sache. Also, ja, durchaus. Ich glaube, das ist das Wichtigste. Man kann mit, mit dem eigenen was man erzählt und Begeisterung, wenn sich die überträgt und derjenige dann vielleicht noch eine Sitzung bekommt, die bei ihm was Tolles bewirkt, dann ja, ja, wird das wahrscheinlich so passieren, wenn es sein soll.
Alexandra Wurlitzer: Ja, weil, ich kann mir vorstellen, es sind ja heutzutage, sind viele Menschen ein bisschen orientierungslos und so ein, also was ich bis jetzt gehört habe über die Ausbildung, diesen Beruf einzuschlagen, das ist etwas, womit man sehr viel Wertvolles geben kann und sicherlich auch sehr viel Wertvolles zurückbekommt oder? Wenn man behandelt. Wie hast du das in der, wie empfindest du das?
Shirin Soraya: Das empfinde ich eigentlich extrem so. Also, ich habe das Gefühl, dass bei aller, also, das diese Kombination, ich habe das in anderen Sendungen schon erwähnt, dass die Arbeit sich für mich meistens sehr, sehr leicht anfühlt, gleichzeitig eine sehr tiefe Wirkung hat und dadurch, das kenne ich wirklich von vielen anderen Teilnehmern auch, die das ähnlich beschreiben, hat man eigentlich immer das Gefühl, wenn man mit einer Sitzung fertig ist, ah, jetzt also, jetzt habe ich gerade selbst mich mit was ganz Schönem verbunden, fühle mich gereinigt, zentriert wie eine Meditation. Und das ist natürlich, allein das. Und wenn man dann noch die Rückmeldung bekommt vom Klienten oder wer auch immer es ist, oh, es hat sich was gebessert. Es geht mir besser, der Körper fühlt sich leichter an, die Schmerzen sind weg oder was auch immer. Dann ist man automatisch also sehr dankbar. Und ich kann mir vorstellen, dass das wirklich für viele was ist. Und selbst wenn man es nicht beruflich anwenden sollte, ist es ja schon ein unglaubliches, eine unglaubliche Möglichkeit, das nur für Familie, Freunde und Bekannte. Also da gibt es ja genügend Menschen, wahrscheinlich um jeden rum, die mal das eine oder andere haben, worunter sie leiden. Und auch das finde ich, ist eine tolle Sache und da bekommt man dann in dem Fall auch einfach genug zurück, dass man ja, dass man einfach da ein Feedback hat und merkt, man kann Menschen helfen.
Alexandra Wurlitzer: Familie, Freunde, Bekannte, Tiere sind nicht auch nicht auszuklammern. Ja, genau.
Shirin Soraya: Allerdings.
Alexandra Wurlitzer: Ja, man hört ja oft auch von Therapeuten, die durch ihre Arbeit, also Therapeuten oder ich sage jetzt mal, die auch Energiearbeit machen, die dann sehr ausgelaugt sind nach dieser Arbeit. Da sage ich immer, naja, dann läuft irgendwas falsch oder? Wie würdest du das sehen?
Annette Müller: Wenn wir jetzt sagen, da läuft was falsch, dann sind wir im Urteil. Das ist auch nicht richtig, auch nicht so toll.
Alexandra Wurlitzer: Kann man auch nicht so pauschal wahrscheinlich.
Annette Müller: Das kann man nicht so pauschal sagen. Also, wenn ich jetzt mit, wenn mir jemand hingefallen ist und er ist sehr schwer und ich will den aufheben und habe eben nicht die Muskelkraft, da muss ich mich auch anstrengen und ich habe es dann geschafft. Dann bin ich hinterher auch total ausgelaugt und da ist nichts falsch gelaufen.
Alexandra Wurlitzer: Nein, das meinte ich auch nicht. Das ist ja die körperliche.
Annette Müller: Nein, nein, ich will es nur im übertragenen Sinne sagen. Es gibt schon so Dinge, wo du sagen kannst okay, wenn du da helfen möchtest, das ist eine große Herausforderung. Also, gerade bei Heiler ohne Grenzen zum Beispiel, sind wir mit großem Leid konfrontiert. Ja, und da müssen wir auch irgendwie mit umgehen, denn das ist schon eine große Herausforderung. Aber normalerweise, wenn wir jetzt eine Praxis haben und die Leute kommen und du hast einen Heilerfolg nach dem anderen und da bist du, da bist du euphorisiert. Also, das ist wie ein Aphrodisiakum. Das erste ist du liebst, du lebst. Das ist Lebensfreude. Es ist, es ist Kraft, es ist Schönheit, es ist Energie. Also du bist da an etwas ganz Wunderbares, dynamisches angeschlossen. Das ist eigentlich nicht anstrengend. Also, es ist weniger anstrengend, als irgendwie im Büro Computerarbeit zu machen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, Computer und E-Smog und so weiter und so fort. Das erschöpft auch noch. Und ich mache einfach nichts. Wahrscheinlich. Ich mache vielleicht etwas Stupides, das wahrscheinlich …
Annette Müller: Ein kleiner Wermutstropfen ist es, dass du wirklich sitzt die ganze Zeit.
Shirin Soraya: Ja, ja, aber deshalb finde ich es auch toll, dass ihr immer vermittelt, dass man drauf auf sich selbst auch achtet. Dass man sich dann, wenn man das Gefühl hat, unbequem, dass man sich bequem hinsetzt, dass man also nicht denkt, ich muss jetzt so bleiben, ich muss jetzt leiden, sondern dass man auch auf sich achtet, dass es einem gut geht. Und umso mehr kann man ja auch, glaube ich, dem anderen helfen mit seiner Energie.
Alexandra Wurlitzer: Das ist so, ja, okay. Wunderbar! Jetzt haben wir so ein bisschen was erfahren über die, über das Netzwerk, das dann letztendlich auch daraus entstehen kann unter den ausgebildeten Heilern. Vielen Dank, liebe Shirin. Ich möchte gerne noch kurz dich bitten, Annette, sag uns, wo findet der Zuschauer, wenn er jetzt neugierig geworden ist, wo findet er mehr Info dazu?
Annette Müller: Unter san-esprit.de. Also, Sana, die Gesundheit und Esprit, der Geist, kann man sich gut merken. Das ist Gesundheit aus der Kraft des Geistes. Also, San Esprit im Internet eingeben und da gibt es ganz viel Informationen.
Alexandra Wurlitzer: Das kann ich bestätigen. Ganz viele YouTube Videos, auch von wirksamen Behandlungen. Weil die Frage steht ja einfach immer im Raum bei Jemanden der der neu davon hört, dass er sagt, na wer weiß, ist es wieder irgend so ein Humbug, der mir da angeboten wird und verkauft werden will? Aber da habt ihr schon vorgebaut. Und es ist auch immer ein großes Anliegen deinerseits, dass du es möglichst wissenschaftlich …
Annette Müller: Dokumentationen.
Alexandra Wurlitzer: … belegen, dokumentieren kannst.
Annette Müller: Dokumentationen, das ist das A und O, ja.
Alexandra Wurlitzer: Ja, wunderbar. Nur so geht es, glaube ich dann. Also, sofern es möglich ist. Ich danke euch beiden, ihr Lieben. Es ist leider schon wieder eine halbe Stunde vorbei.
Shirin Soraya: Die Zeit fliegt.
Alexandra Wurlitzer: Ja, wenn es schön ist, dann vergeht die Zeit einfach viel zu schnell. Ich danke euch und ich wünsche euch, dass ihr mit eurem Wirken, vor allen Dingen du, jetzt nach deiner frischen Ausbildung, dass du ganz viele positive Erfahrungen sammeln kannst und ganz viel Möglichkeit hast, deine heilerischen Fähigkeiten jetzt anzuwenden. Und ja, dass insgesamt viele Menschen auf diese Form der Heilung aufmerksam werden.
Shirin Soraya: Danke.
Alexandra Wurlitzer: Darin ihr Glück finden und ihre Gesundheit.
Annette Müller: Vielen Dank.
Alexandra Wurlitzer: Vielen Dank. Bis zum nächsten Mal. Auch an sie sage ich ganz herzlich Danke schön. Es war schön, Sie im Gespräch dabei zu haben. Und im Namen meiner Gäste wünsche ich Ihnen Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Bleiben Sie bitte achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Und wenn Sie mögen, schauen Sie auch das nächste Mal wieder rein. Ich freue mich auf sie. Bis dahin, tschüss.
von Annette_Mueller | Aug. 12, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Herzlich willkommen im Format der Sinn des Lebens! Schön, dass sie uns wieder begleiten durch die Sendung. Ich habe heute ganz wundervolle Gäste bei mir. Es ist zum einen Annette Müller. Sie ist Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen in Deutschland und der Heilerschule École San Esprit. Und sie hat uns eine ihrer Schülerinnen, ihre Ausgebildeten, mitgebracht, ihre ausgebildeten Heilerinnen. Es ist Shirin Soraya. Und die kommt ihnen sicherlich auch bekannt vor, wenn sie sie gleich sehen werden. Und mit ihr möchte ich unter anderem auch darüber sprechen, wie sie als Schauspielerin die Mikroben Krise erlebt hat, was es mit ihr gemacht hat. Und natürlich wollen wir auch darauf eingehen, was letztendlich die Ausbildung, die sie genossen hat, zur Heilerin, wie die sie dazu befähigt, auch mit all dem, was es diese Zeit mit sich gebracht hat, bis zum heutigen Tag, wie sie das unterstützt und wie sie das bereichert. Nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das Leben ihrer Mitmenschen. Freuen sie sich auf das Gespräch. Wir starten gleich nach dem Intro bis gleich.
Hallo, ihr beiden Lieben, schön, dass ihr da seid. Liebe Annette Müller, herzlich Willkommen.
Annette Müller: Danke sehr, es ist wirklich wunderschön hier zu sein.
Alexandra Wurlitzer: Liebe Shirin Soraya, auch dir herzlich willkommen. Schön, dass du hier bist.
Shirin Soraya: Ja, danke, ich freue mich sehr.
Alexandra Wurlitzer: Wir wollen heute über ein sehr spezielles Thema sprechen, wenn ich es mal so ausdrücken darf, die zurückliegende Mikroben Krise. Ich glaube, es weiß jeder, was ich meine, wenn ich darüber spreche. Und das war ja vor allen Dingen, glaube ich, in der Schauspielbranche eine sehr spezielle Zeit mit all den verschiedenen Maßnahmen. Kannst du mal beschreiben, wie es dir ging in dieser Zeit, wie es mit deinen Engagements war, wie es an den Drehorten war, wenn denn überhaupt gedreht wurde?
Shirin Soraya: Es wurde gedreht, aber ich habe nicht in der Zeit gedreht. Also, wie du schon sagtest, ich glaube ja, dass es in vielen Branchen oder überall eine sehr herausfordernde Zeit war. Für mein Gefühl, aber vielleicht auch durch diesen Beruf, den ich habe, war es da besonders herausfordernd beim Schauspiel, was ich auch von Kollegen mitbekommen habe und was ich selber in kleinen Teilen erlebt habe. Interessanterweise hatte ich die Jahre davor sehr viel gedreht, das, und auch Theater gespielt, beides, und genau in dem Jahr, als das losging, hatte ich eigentlich weniger zu tun und hab dann aber auch zunehmend gedacht, ja, also Gott sei Dank. Leider! Also, ich liebe diesen Beruf auch sehr, als Schauspielerin tätig zu sein, aber das war von einem Tag auf den anderen schon unglaublich schwierig. Also, ich glaube, dass es nicht jeder so erlebt hat, aber so wie ich es erlebt habe, bei dem einen großen Casting, was ich in der Zeit hatte und was ich von anderen gehört habe, war es schon also, sehr, sehr eingeschränkt. Ich meine, Schauspiel ist ja ein Beruf, also man arbeitet da wirklich sehr nah mit seinen Kollegen. Es geht sehr viel um, es geht um Emotionen, es geht darum, sich einzufühlen, es geht darum, dass man, während man spielt auch, natürlich hat man so einen Leitfaden im Kopf, aber dass man sich auch frei fühlt. Und all diese Dinge waren nun an jedem Eck und Ende in irgendeiner Form eingeschränkt. Also, das fängt ja schon damit an, dass man als Schauspieler natürlich spricht, und dann hat man plötzlich, muss man oder mussten meine Kollegen mit Mundschutz also arbeiten. Natürlich nicht, wenn die Kamera lief, aber in der restlichen Zeit gab es eine Pflicht, natürlich da, sich zu schützen im Studio. Es gab Abstandsregelungen, die man dann, gab es extra, glaub ich, Beauftragte teilweise, Hygiene Beauftragte auch, die darauf geachtet haben, dass man das eben alles einhält, weil man sich nicht zu nahekommen durfte. Es war, gab ja auch viele Testungen, denen man unterworfen war und wo man sich eigentlich kaum wehren konnte, wenn man denn in der Zeit arbeiten wollte. Und das fand ich alles, also, wie gesagt, jeder Mensch ist anders, aber für mein freiheitliches Wesen, also ich fand es unglaublich schwierig. Und als ich da einmal diesen einen Tag im Studio verbracht habe, habe ich wirklich, glaube ich, zum ersten Mal in meinem Leben gedacht: Also, hoffentlich klappt das jetzt nicht hier! Einfach weil ich das Gefühl hatte, das ist nicht mehr, das ist nicht mehr das, warum ich das gerne mache. Ich denke immer an eine Situation zurück, wo es dort Mittagessen gab. Und das war eine Kantine eben, und da waren die Tische wohl anders gestellt als sonst, so dass man nur noch zwei Meter voneinander entfernt jeweils am Kopfende sitzen durfte. Und ich weiß noch, wie ich in diesem Raum reinkam und hatte eigentlich Zeit, jetzt Pause und hab das gesehen und bin erst mal wieder zurückgegangen, weil ich das Gefühl hatte, nee, das ist ja wie im Gefängnis. Also, ich hab dann erst mal nichts essen können, weil ich das so, so unangenehm empfunden habe. Und ja, also ich denke, da gibt es viele Bereiche und 1.000 Erfahrungen von Menschen, die sie in der Zeit hatten. Aber das war eben mein kleiner Einblick. Und, und, und was ich von Freunden und Kollegen und so kenne, war das ja sehr präsent und auch sehr lange präsent. Viel länger, als die meisten dachten. Und ich habe in der Zeit eigentlich dann irgendwann gedacht: Na ja, das hat wahrscheinlich für mich gerade seinen Sinn, dass ich in dem Moment da nicht so viel arbeite. Weil ich das, glaube ich, gar nicht durchgehalten hätte.
Alexandra Wurlitzer: Mhm, das heißt, wenn du sagst, dass du da jetzt gerade nicht so viel gearbeitet hast, das muss ja, mit irgendwas muss man ja Geld verdienen, um seinen Lebensunterhalt zu gewährleisten. Was hast du, was hast du da parallel dann noch gemacht oder darüber hinaus?
Shirin Soraya: Also, ich arbeite jetzt, glaube ich, seit 2009 schon als Heilerin. Also, da zuerst noch habe ich eine andere, lange Jahre eine andere Heilarbeit gemacht. Das geht eher so in die schamanische Richtung. Energieseherin nennt sich das, was ich da bin und tue, und seit 2009 mache ich das parallel. Also, es gab immer Zeiten, da habe ich sehr viel gespielt, weniger als Heilerin gearbeitet, und dann gab es wieder Zeit, und das war umgekehrt. Und in diesen letzten Jahren habe ich dann mehr mich auf diese Heilerebene wieder fokussiert, wobei im ersten Moment auch nicht, denn auch das war ja stark eingeschränkt. Also, direkte Sitzungen konnte ich nicht anbieten. Absurderweise ist auch noch mal eine andere Energiearbeit, eine, wo ich quasi über den Körper von Menschen drüber puste. Und okay, das geht halt jetzt nicht mehr. Also, man sehen, wann, und aber man kann ja auch mit Fernheilung viel machen und das war eine Zeit, wo man das natürlich sehr gut brauchen konnte. Und wie ich dann auch bemerkt habe, ging es ja auch vielen anderen Menschen nicht nur gut. Also aus 1.000 Gründen, warum man vielleicht gelitten hat oder sich einsam gefühlt hat oder nicht zurechtkam, mit den ganzen Maßnahmen, mit seinen Mitmenschen in Konflikt kam. Und bei all diesen Sachen ist es ja sehr, oder kann es sehr hilfreich sein, wenn man auch auf energetischer Ebene Unterstützung bekommt. Und ähm ja, also ich habe dann eigentlich immer mehr gemerkt, wie wertvoll diese Arbeit ist, nachdem ich in der ersten Zeit auch mich ganz viel informiert habe, also auch gesellschaftlich. Ich habe viel, viel Sachen angeguckt, habe mich informiert. Was, wie sehen die einzelnen Menschen das, die Wissenschaftler, die Ärzte, die Politiker, die Professoren? Und habe also sehr, sehr viel Input, bin auch durch viel durchgegangen, wie ich das eben so fand. Und irgendwie mit dieser Zeit habe ich immer mehr, ich möchte fast sagen, zurückgefunden zu dem „Aha! also ich hab ja was ganz wertvolles!“ Also diese Fähigkeit oder diese, diese Tätigkeit als Heilerin ist eigentlich wichtiger denn je. Für einen selbst sowieso, natürlich als allererstes, aber auch für andere. Und dann habe ich so über die Zeit gemerkt, eigentlich ist das ja eine, also ist diese Arbeit unglaublich wertvoll. Und die Bedeutung von dem, wenn man selber mehr in die Kraft kommt, mehr in die Ruhe kommt und in den Frieden kommt, auch wenn um ein herum der gefühlte Wahnsinn, sag ich mal, tobt und man vieles, vieles nicht toll findet. Das ist ja umso wichtiger dann, und, und das wiederum hat einen Einfluss auf andere Menschen also auch. Also ne, wissen ja viele, und da haben schon viele Lehrer und Heiler in dieser Welt gesagt, dass man eben bei sich anfangen muss oder selbst den Frieden und das Licht in sich entfachen, um dann überhaupt auch für andere da sein zu können.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt hat diese zurückliegende Mikroben Krise ja seinerzeit in der Hochphase, sag ich jetzt mal, zu Konflikten in unserer Gesellschaft geführt, die aber ja auch in vielen Fällen immer noch andauern. Also hat Familien gesplittet, die bis heute gesplittet sind, und das ist schon traurig genug, nur weil wir jetzt noch ein paar andere Ablenkungen haben, die vielleicht gerade wieder schwerer wiegen als das, was da war. Deswegen heißt es eben nicht, dass das andere nicht vom Tisch ist und nicht geklärt werden sollte, weil es ansonsten eben einfach irgendwann wie eine Bombe explodiert. So habe ich zumindest das Gefühl. Weil, wenn wir da den Druck nicht rausnehmen oder beziehungsweise den Konflikt aus der Gesellschaft nicht rausnehmen, dann haben wir halt irgendwann mal …
Annette Müller: Ja, es sind sehr viele Menschen da, die anderen Menschen schwere Vorwürfe machen. Wie bist du mit mir umgegangen? Wie gehe ich mit deiner Ablehnung um? Was hast du mir angetan? Viele sind schwerst depressiv geworden, durch diese Umstände, sind schwer traumatisiert, insbesondere Kinder. Dann eben auch, wenn jetzt Menschen einsehen, oh, da habe ich mich falsch verhalten, ist es ja auch ein unglaublich schlechtes Gewissen, was die mit sich rumtragen. Also, nicht nur sich falsch verhalten, meinen Nachbarn gegenüber, meinen Familienmitgliedern gegenüber, meinen Kindern gegenüber, den Menschen gegenüber, die ich liebe, die mich lieben. Wie gehe ich mit diesem inneren Konflikt um? Wie habe ich mich mir selbst gegenüber verhalten? Habe ich mich verraten, bin ich mir treu geblieben oder habe ich einen Fehler gemacht oder sonst irgendetwas? Da können wir auch sehr, sehr gut helfen mit diesen Dingen, die wir in der Ausbildung gelernt haben. Also, da gibt’s schon tolle Sachen, also, gibt’s schon tolle Ergebnisse. Und wir haben da auch wirklich super Methoden, ohne Gesprächstherapie, ohne jetzt Verzeihungsarbeit zu machen oder sowas, sondern einfach nur durch eine energetische Konfliktlösung, die wir gelernt haben. Also, das ist, das ist wirklich super! Also, das ist eins zwei, drei, freie, sozusagen auch frei von dem eigenen schlechten Gewissen und von dem, was du mit dir rumträgst. Das finde ich sehr wichtig. Weil du dann eben auch wieder mit einem Gewissen, mit einer gewissen Stärke und mit einer gewissen Würde, die ja, so glaub, unglaublich wichtig ist, auf andere Menschen zugehen kannst. Also in deiner eigenen Wertschätzung und keiner von uns perfekt. Wir dürfen alle Fehler machen. Und wenn wir das Glück haben, Fehler gemacht zu haben, die man auch wieder gut machen kann, dann ist es ja super, dann sollte man das auch tun. Auch sich selbst zu lieben. Und da gibt es eben schöne Methoden, die wir in der Ausbildung lernen. Da können wir uns selbst und auch anderen helfen.
Alexandra Wurlitzer: Mhm.
Shirin Soraya: Mir fällt auch gerade, wo du das sagst, dazu ein, dass ich kürzlich mit jemand gearbeitet habe, also ein Klient von mir, wo ich nicht mal spezielle Techniken, die du jetzt mal so angewendet habe, sondern das war so ein Nebeneffekt, der passiert ist. Der hatte zum Beispiel ganz viel, na ja, ich weiß nicht, wie es selber formuliert hätte oder mir gesagt hat, aber auf jeden Fall in sich Widerstände, Groll. Wie man denn überhaupt noch jetzt, wo so viel passiert ist, mit den Mitmenschen umgeht. Und dass er das Gefühl hatte, dass er eigentlich das alles gar nicht mehr erträgt. Und also sehr viel, einfach Widerstände jetzt im Jetzt mit dem Ganzen was passiert ist. Trotzdem irgendwie noch offen zu bleiben und auf seine Mitmenschen zuzugehen. Und bei dem habe ich das Gefühl jetzt, dass nach ein paar Sitzungen plötzlich, als wir so gesprochen haben, im Vorgespräch und er so erzählt hat, dass es sich total verändert hat schon. Dass er, ich glaube, er meinte sogar, dass er also, dass er selber erstaunt ist, dass er sozusagen, dass alles noch sieht und seine Haltung hat und vieles schwierig findet, aber irgendwie das Gefühl hat, er kann damit viel mehr klarkommen, weil er so mit sich viel mehr im Frieden ist. Und das ist natürlich toll, denn das zeigt genau das, was ich, glaube ich vorhin schon meinte, dass dieser eigene Frieden ihm hilft, jetzt auch dann wahrscheinlich einfacher auf andere zuzugehen oder irgendwie auch wirklich zu verzeihen, dass Dinge passiert sind und offen sein kann noch der Welt gegenüber.
Alexandra Wurlitzer: Und der, von dem du jetzt sprachst, der hatte schon hatte die Behandlung in diesem Sinne.
Shirin Soraya: Der hatte, der hatte schon mehrere Sitzungen. Ich meine nur, dass es gar nicht also, dass wir jetzt nicht konkret an diesem Thema gearbeitet haben. Das floss nur so mit ein in den Gesprächen und hat sich wohl irgendwie ziemlich verändert, bereits nach einigen Sitzungen, wenigen Sitzungen, ja.
Alexandra Wurlitzer: Na ja, ich glaube grundsätzlich, egal wo wir arbeiten, am Körper oder im feinstofflichen Bereich, es spielt ja alles, es greift alles ineinander, und letztendlich arbeite ich am Ganzen. Wenn ich auch nur punktuell an einer Stelle arbeiten, trägt vielfältige Wirkungen. Wir haben auch im Vorgespräch kurz drüber gesprochen, über Long Covid.
Annette Müller: Das ist jetzt das nächste, um was es geht. Es geht ja nicht nur um diese Belastung, die du jetzt mit dir trägst, weil du vielleicht dich falsch verhalten hast, auch dir selbst gegenüber, was eben deine Seele belastet. Es kann ja auch sein, dass du durch ein falsches Verhalten auch dein Körper geschädigt hast, und es kann ja auch sein, dass du eben Long Covid hast. Und da können wir auch sehr, sehr gut helfen. Also, wir sehen das immer wieder untereinander, dass wir eben auch eine ganz große Heilergruppe sind, wo wir dann auch mal reinstellen, ich brauche Hilfe. Ich habe jetzt dies und das, und das, könnt ihr vielleicht Gruppen-Fernheilung für mich machen. Und da habe ich zum Beispiel jetzt auch jemanden gehabt, der Myokarditis hatte, ein älterer Mann und dem ist super geholfen worden. Also, in einer Woche und das war weg nur durch unseren Eingriff. Der hat diese Diagnose vom Arzt mitgebracht, weil er eben so ganz, auch Todesangst bekommen hat. Und das war total spitzenmäßig, super. Und ich hab eben persönlich Erfahrung. Da habe ich, glaube ich, schon mal drüber gesprochen von einer Sportlerin, die ich im Rahmen von Heiler ohne Grenzen getroffen habe. Die hatte eben durch dieses Long Covid Krämpfe und verhärtete Muskeln in beiden Armen und das konnte man auch gut, also sehr, sehr gut heilen. Das war total toll. Da gibt es auch ein, auf unserem YouTube Kanal gibt’s auch ein Video mit Vorher/Nachher. Ist auf Spanisch, weil sie eben spanisch spricht. Aber man sieht es ganz genau. Und wie, wie super das geht. Also da können wir ganz gut helfen.
Alexandra Wurlitzer: Das sind jetzt also die, Myokarditis, die Herzmuskelentzündung. Das ist ja eher mal was Akutes, zurückzuführen auf diesen Zustand, und die Krämpfe ist auch eher, auch eher was akutes.
Annette Müller: Nein, das hat sich, die Krämpfe, die haben sich ganz langsam aufgebaut, die hat sich ganz, sie hatte sie schon ziemlich lange, die hatte sie über ein Jahr. Also, die konnte über ein Jahr die Hand nicht mehr zu machen. Ging gar nicht, und die andere so, war alles hart, und das ging dann hinterher ganz normal.
Alexandra Wurlitzer: Also habt ihr schon Erfahrungen mit, mit der Erscheinung von Covid, die sich so breit machen in der Gesellschaft?
Annette Müller: Ja, genau. Die sich eben Dinge angetan haben, die sie sich nicht hätten tun können, die sind irreversibel, aber wir können helfen.
Alexandra Wurlitzer: Dieser, wie ist es denn in deinem Kollegenkreis? Also ich bin jetzt bei den Schauspieler, bei den Schülern, hast du da, wissen die eigentlich, was du tust?
Shirin Soraya: Ja, ich mache das ja, wie gesagt, schon lange, seit 12, 13 Jahren, so was, und, ähm, das wissen die alle. Wir wissen vielleicht noch nicht alle, dass ich jetzt wieder was Neues gelernt habe, aber vielleicht jetzt mehr auch immer, aber sozusagen, dass, das habe ich quasi hinter mir, diesen Moment, wo ich das angefangen hatte, und die dachten, was jetzt, was macht die denn jetzt? Also, das kenne ich noch, aber das ist schon länger her, ja!
Alexandra Wurlitzer: Ja, aber es sind da auch schon, weil ich kann mir vorstellen, wie in jedem, in jedem Bereich der Gesellschaft gibt es natürlich auch unter deinen Kollegen dann ähnliche Erfahrungen, die dann eben einfach, ich sage jetzt mal, gesundheitliche Folgen haben aus dieser Zeit. Ah, hast du, sind die auch schon mal auf dich zugekommen? Konntest du da schon helfen?
Shirin Soraya: Ja, also, das passiert gerade sehr stark, und ich hoffe, dass ich da helfen kann. Ich bin da aber guter Dinge, dass zumindest etwas möglich ist. Wie bei allem können wir ja wie kein Mensch irgendwelche heilversprechen geben. Das macht man nicht, das will man nicht, darf man nicht und möchte man auch gar nicht. Aber ich denke schon, und da gibt es viele, also gibt es sicher auch die, die vielleicht Probleme haben und nicht genau wissen, ahnen, warum sie diese Probleme haben. Aber im Grunde genommen glaube ich, Möglichkeiten gibt es da immer, und wenn man da irgendwie helfen kann, dann freue ich mich natürlich sehr. Und ich finde, dass das spürt man auch sehr schnell, ob jemand da offen ist oder nicht. Also, und ich denke, da gibt es schon inzwischen sehr viele Leute, die auch viel schon gemacht haben, probiert haben und auch ein gewisses Maß, also, traurigerweise auch an Verzweiflung oder so in sich haben und dann auch dankbar sind und sagen, ja gut, ich probiere das jetzt. Und das Tolle bei unserer Arbeit ist, wie ich selber finde, und immer gerne auch den Leuten sage, du kannst hier nichts falsch machen. Also du, es gibt da jetzt keine schädlichen Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall passiert nichts, was ich nicht mal glaube, weil aus meiner Erfahrung immer irgendwas passiert, selbst wenn man es im ersten Moment noch nicht so sieht oder merkt. Aber man geht da jetzt kein großes Risiko ein.
Alexandra Wurlitzer: Vielleicht hat dich diese Ausbildung, die du genossen hast, hat dir die auch selbst ein bisschen geholfen, so mehr in diesen Zeiten, wo man oft sagt, ja im außen, da tobt der Wahnsinn, dann letztendlich auch in der Mitte zu bleiben.
Shirin Soraya: Meinst du jetzt die neue Ausbildung bei Neti? Also, da tobte der Wahnsinn schon, oder der tobt ja immer ein bisschen auch in dieser Welt. Das kann man so sagen. Vielleicht war das auch mit ein Grund, warum ich zu dem Zeitpunkt, also für mich selbst, aber auch für andere diesen Impuls hatte, noch mal etwas zu lernen, womit ich meine heilerischen Fähigkeiten sozusagen intensivieren und verstärken kann. Also genauer gesagt, ich erinnere mich, ich war auch letztes Jahr in einer, schon mal eingeladen im Fernsehen, und da ging es eigentlich um was anderes, wie ich überhaupt zur Energiearbeit kam, als ich mal einen Intus bekommen habe vor sehr, sehr langer Zeit. Also das, was viele hier auch haben, dass sie eigentlich über eine Krise diese Arbeit gefunden haben. Und in dem Moment habe ich viele neue Klienten zu mir und ich hab da mal wieder eigentlich wie so einen stärkeren Ruf gespürt. Auch dass ich mich, also, auch das Gefühl bekommen, ich kann helfen. Warum sollte ich es nicht tun? Und hab mich für wahnsinnig viele neue Sachen interessiert. Ganz viel Interviews auf QS 24 geguckt, darunter eben auch Annette. Und ja, und dann habe ich da sehr, sehr spontan eigentlich beschlossen, diese Ausbildung zu machen. Auch unter anderem in diesem Ding, das eigentlich alles, dass das, glaube ich, einfach eine Zeit ist, wo alles, was wir dafür tun, und selber zu stärken und Mut und Frieden in uns zu finden, also auch für die anderen gut ist. Und nun sind das ja auch Tools, die wirklich den anderen direkt zugutekommen, indem man ihnen Sitzungen gibt.
Alexandra Wurlitzer: Wie siehst du eigentlich langfristig deine, deine Ziele für deine Zukunft mit dieser Heilerausbildung, wenn ich dich das noch Fragen darf?
Shirin Soraya: Ja, also, das ist spannend. Ich bin immer jemand, ich hab gar nicht so viel, also Visionen schon, aber so Ziele, wo ich sage, das muss jetzt passieren. Also deshalb, genauso wie ich das aus einem Moment heraus entschieden habe, jetzt letztes Jahr, diese Ausbildung zu machen, äh, passieren bei mir manchmal Dinge, die ich vorher gar nicht so geplant hatte. Da gibt es, glaube ich, auch ein Sprichwort dazu. Ich weiß nicht, ob es von John ist oder von wem auch immer. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm deine Pläne.
Aber, also, auf jeden Fall habe ich das Gefühl, ich habe ja erst vor kurzem diese Ausbildung überhaupt beendet, also den dritten Block, und abgeschlossen das, dass ich da so einen Pool, ein Tool, so viele Tools an die Hand bekommen habe, dass ich sehr große Begeisterung empfinde und das Gefühl habe, dass ich da auf jeden Fall gerne mit arbeiten möchte. Für andere mache ich ja auch schon sehr viel, aber das kann gerne auch noch mehr werden. Und wie es dann weitergeht, also, ich habe da schon lange immer so eine Vision, die aber gar keine konkrete Form hat, sondern einfach nur so ein Gefühl, dass diese schauspielerische Arbeit, die ich gemacht habe, und jetzt diese Heilarbeit über die Jahre, dass es da auch ganz viel Zusammenhänge gibt und dass da noch etwas, vielleicht Neues entstehen kann, wo ich alles so ein bisschen zusammenbringe. Ich meine, ein, ein Punkt ist, dass ich gemerkt habe, als ich mit dieser ganzen Energiearbeit anfing, 2019, das unglaublich viele Schauspielkollegen zu mir gefunden haben und ich den helfen konnte und ich da ganz begeistert war und auch gemerkt haben, mal wieder, dass das eine Berufsgruppe ist, die eigentlich unglaublich viel sowas nötig hätten und davon profitieren können, weil man da ja sehr viele Energien, kann man sagen ausgesetzt ist, auch vielen Belastungen, unglaublich viel leisten muss, unglaublich viel, aber auch eigentlich offen sein bleiben sollte und emotional sich einbringt. Und also, das ist zum Beispiel was, was vielen, sehr gut …
Alexandra Wurlitzer: … helfen könnte. Wenn ich dir ins Wort falle, weil sonst vergesse ich den Gedanke, weil ich mir vorstelle, wenn ich Schauspielerei mache. Es ist ja so, man hört es zumindest immer von, von den Schauspielern, dass sie sich, wenn sie sich auf eine Rolle vorbereiten, dann versuchen sie, da wirklich richtig einzutauchen mit all ihrem Sein. Das macht ja was mit einem. Und wenn ich da jetzt etwas eine sehr schicksalshafte Rolle habe, dann macht es unter Umständen eben vielleicht was mit mir, was ich vielleicht auch nicht will, letztendlich im Nachhinein. Also, deswegen finde ich es umso wichtiger, da immer die Möglichkeiten zu haben. Das stimmt, also für eine Korrektur oder für eine …
Shirin Soraya: Ja, ja, dass man wieder zu sich zurückwendet und findet. Im besten Falle heilt man vielleicht sogar was. Weil, wenn man jetzt weiterdenkt, auch vielleicht seinen Sinn hatte, warum man gerade in dem Moment diese Rolle gespielt hat. Aber ja, auf jeden Fall, glaube ich, tut es Schauspielern sehr gut, sämtliche Möglichkeiten auszuschöpfen, dass man immer wieder zu sich selbst zurückfindet und nicht hängen bleibt, sozusagen in dem, was man da täglich auch …
Alexandra Wurlitzer: … leistet. Also, bei dem, was man heute weiß oder den Geist wie Geistmaterie beeinflusst, und sofort diesen Gedanken …
Shirin Soraya: Hab ich.
Alexandra Wurlitzer: oh, hm.
Shirin Soraya: Das ist auch nicht immer so erlebt, dass ich zum Beispiel bei meiner letzten Rolle, die ich gespielt habe, habe ich, die ging dann durch eine Krise, und ich muss in jeder nur noch weinen. Das war dramatisch. Ich dachte, Wahnsinn, das ist so anders, als irgendwie eine leichte Phase zu spielen. Auch, kann auch transformierend sein. Aber es ist auf jeden Fall, hinterlässt es dann in dem Moment im eigenen System ein anderes Gefühl, als wenn man irgendwas spielt, wo Leichtigkeit und Freude vorherrschen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, danke dir für diesen Einblick in deinen Beruf und deine, wie du mit der Ausbildung dann umgehst, beziehungsweise was du daraus machst. Liebe Annette, ich würde dich gerne noch fragen, wenn sich die Zuschauer jetzt interessieren für diese Ausbildung, neugierig geworden sind, wo finden sie denn Informationen dazu?
Annette Müller: Im Internet einfach eingeben: die Gesundheit und der Geist. Da gibt es ganz viele Informationen.
Alexandra Wurlitzer: Und um es nur noch mal kurz anzusprechen, mit Covid habt ihr sehr viele gute, positive …
Annette Müller: Sehr, sehr gute positive Erfahrungen und unsere Klinik am Lago Maggiore konzentriert sich genau darauf. Die werden wir dann im April 2024 starten.
Alexandra Wurlitzer: Ein, ein schöner Ort und eine schöne, schöne Energie wahrscheinlich, die man dort erleben darf für seine eigene Heilung. Sehr schön! Vielen herzlichen Dank, und ich wünsche euch für euer Tun, für euer Handeln, für eure, ja für eure Berufung noch ganz viel Erfolg und ganz viele Menschen, die ihr heilt, in denen ihr helfen könnt, die ihr halten könnt. Dankeschön! Dankeschön! Danke, liebe Zuschauer! Vielen Dank, dass sie bei uns waren. Ich freue mich auch, wenn sie das nächste Mal wieder einschalten. Und im Namen meiner heutigen Gäste wünsche ich ihnen Gesundheit auf körperlicher, geistiger und natürlich auch seelischer Ebene. Bitte bleiben sie achtsam, wachsam und vor allen Dingen liebevoll zu sich selbst. Ich glaube, das ist das wichtigste für uns alle. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiederschauen und alles Gute.
von Annette_Mueller | Aug. 5, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Hallo und herzlich willkommen! Schön, dass wir wieder eingeschaltet haben zum Format “Der Sinn des Lebens”. Und wir beschäftigen uns heute, wie so oft, auch mal wieder mit den Dingen zwischen Himmel und Erde, die wir noch nicht so wirklich hundertprozentig erforscht haben, aber die wirken. Und stellvertretend dafür sind heute meine wundervollen Gäste bei mir: Annette Müller. Sie ist die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen und der Heilerschule École San Esprit. Und sie hat uns ihre wundervolle Schülerin mitgebracht, eine ausgebildete Heilerin, also von ihr ausgebildete Heilerin, Shirin Soraya. Sie ist auch Schauspielerin und deswegen wird sie ihnen vielleicht sogar bekannt vorkommen. Ich freue mich, wenn sie mir jetzt ins Gespräch folgen und bleiben sie dran, bis gleich.
Herzlich willkommen, ihr beiden, Lieben! Ich freue mich sehr, dass ihr wieder bei mir seid und dass wir ein schönes Gespräch über deine Heilerschule beziehungsweise über das Heilen, was du lehrst, unterhalten können und wir mehr erfahren können darüber. Jetzt haben wir schon ein paar Dinge darüber besprochen in früheren Sendungen, und ich kann mich gut erinnern an eine Sendung, wo es um die Zauber, um den Zauber Block ging in der Ausbildung, und da wollen wir heute mal anknüpfen. Und zwar gibt es da auch einen Teil in dem, in der Ausbildung, der nennt sich morphische Renaissance oder Morphic Renaissance. Und jetzt vielleicht einfach gerade mal die Frage an dich, liebe Annette, denn mir ist der Begriff auch noch nicht ganz geläufig. Vielleicht kannst du uns das mal kurz klarstellen.
Annette Müller: Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich möchte vielleicht vorher noch ein bisschen was über diesen Zauber Block sagen, damit das eben neue Zuschauer auch nachvollziehen können. Das ist eigentlich mehr so ein flapsiger Begriff, den wir gebildet haben für etwas, was man nicht so richtig in Worte fassen kann. Es betrifft den dritten Block der intensiven Ausbildung, den man machen kann. Das sind Ausbildungen am Stück, die gehen über drei Wochen insgesamt. Die sind zwar aufgeteilt, aber die ist dann ganz kurz, und es gibt noch eine Ausbildung innerhalb von eineinhalb bis zwei Jahren, die es dann jeweils mit siebenmal Anreise. Entweder am Wochenende oder unter der Woche in zweieinhalb Tagen. Und bei dieser geblockten Ausbildung ist also der dritte, der letzte Teil, der Spooky Teil, von dem du, Shirin, ja sagtest, du hättest den gleich erst gemacht.
Shirin Soraya: Nicht erst hinten dran oder es ging mir am Anfang nicht schnell genug. Ich sage, ich muss unbedingt ganz bald die Zauber Sachen machen.
Annette Müller: Genau.
Shirin Soraya: Aber man muss sagen, es macht Sinn, wie ihr das macht, dass da auch ein bisschen Zeit dazwischen ist, weil man so viel lernt und man ganz viel üben kann, so zwischen den Blöcken.
Alexandra Wurlitzer: Üben muss wahrscheinlich, vielleicht oder?
Shirin Soraya: Bitte?
Alexandra Wurlitzer: Oder muss vielleicht …
Shirin Soraya: muss … auch gerne macht. Also, es ist wirklich, ich war auch begeistert, schon nach dem ersten Block, wie schnell man eigentlich loslegen kann und wirklich schon so viel an die Hand bekommen hat, um erste Sitzungen zu geben. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Wie ist denn die Erfahrung bei den Teilnehmern, die die Kompakte, den kompakten Ausbildungsweg gehen, im Vergleich zu denen, die, die etwa ein- bis zweijährige, die diesen Weg beschreiten, tun sich die, welche tun sich schwerer? Kann man das sagen?
Annette Müller: Also, es ist immer so, dass wir am Schluss eine Austauschrunde haben, in der diejenigen, die die sieben Module gewählt haben, sagen: „Oh, ich bin froh, dass ich diese sieben Module gewählt habe, denn ich glaube, die drei Wochen, die wären mir zu schnell gegangen.“ Wiederum diejenigen, die die drei Wochen gewählt haben, die sagen ganz zum Schluss: „Oh, ich bin sehr froh, dass ich diese drei Wochen gewählt habe, weil das andere hätte mir zu lange gedauert.“ Ja, das ist, man wählt genau das richtige.
Shirin Soraya: Ja, ja.
Alexandra Wurlitzer: Ja, wir haben ja schon ganz viele Gespräche auch darüber geführt. Du bist ja schon lange bei uns Teil unseres Senders und hast schon viel über die Erfahrungen, über die Erfolge gesprochen, und ihr reist auch ins Ausland und macht diese Heiler …
Annette Müller: Heiler ohne Grenzen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, genau, das finde ich ja ganz faszinierend und ganz großartig. Und, ja, kann da nur jetzt erst mal Danke dafür sagen, weil das ist etwas ganz wertvolles, glaube ich. Aber eben jetzt geht es ja auch vor allen Dingen darum, dass wir über die Ausbildung in diesem Sinne sprechen, dass es etwas ist, wo es für sich vielleicht auch der eine oder andere Zuschauer berufen fühlen könnte oder angesprochen fühlen könnte. Und du hast dich ja auch dazu berufen gefühlt, wahrscheinlich diesen Weg dann irgendwann zu gehen. Wann ging es bei dir los?
Shirin Soraya: Also, jetzt mit der Ausbildung bei Annette, das war vor einem guten Jahr. Ich hatte Annette auch bei QS24 tatsächlich entdeckt, Hatte sie vorher schon einmal bei einem tollen Event in München bei einer Friedenskonferenz gesehen, auf der Bühne und hatte sie da schon wahrgenommen. Aber so richtig für die Ausbildung habe ich mich interessiert, als ich tatsächlich Videos, Interviews hier bei QS24, mit ihr gesehen habe und auch andere Lehrerinnen dort gehört habe, wie sie berichtet haben darüber. Und da ist irgendein Funke übergesprungen und ich habe das Gefühl gehabt, ja, also diese Ausbildung, neben meiner anderen, die ich schon seit 15 Jahren mache, energetischen Arbeit, das könnte jetzt noch was sein, was noch, was, ja, auf eine Weise sehr leicht und doch sehr intensiv, tief geht und viel bewegen kann. Und dann ist es sehr schön, die zu haben.
Alexandra Wurlitzer: Hört sich toll an. Also, leicht sowohl für den, der es anwendet, als auch für den, der es erfährt oder der die Behandlung bekommt. Und intensiv natürlich, weil der beziehungsweise tiefgreifend, weil man da dann wahrscheinlich erst möglich an, ja, die Dinge in Bewegung bekommt, die man bewegen möchte, oder? Also, nicht an der Oberfläche kratzen, will ich damit sagen.
Annette Müller: Ja, es gibt Techniken und Knowhow. Das geht sehr in die Tiefe, das ist völlig richtig.
Alexandra Wurlitzer: Das stimmt. Jetzt haben wir den Begriff noch nicht geklärt: die morphische Renaissance.
Annette Müller: Genau, morphisch das ist, also für mich, das ist das Verändernde, und die Renaissance ist die Wiedergeburt.
Alexandra Wurlitzer: Mhm.
Annette Müller: In dieser Technik, mit dieser Technik und mit diesem Knowhow, also, wobei man eben sagen muss, es ist keine reine Technik, sondern es ist Können und Knowhow was vermittelt wird. In der Ausbildung können wir tatsächlich zurückgehen energetisch, vor den Zeitpunkt der Empfängnis und können im Mutterleib bestimmte Dinge ändern. Das heißt, wenn man jetzt gesagt bekommt, man hat eine genetische Belastung zum Beispiel von der einen Seite der Familie, von Mutterseite oder von Vaterseite, dann kann man das ändern. Und kann das sozusagen dann einprogrammieren und einschwingen. Und die Veränderung, die zeigt sich dann nicht wie sonst so viel sofort, sondern das dauert dann ein Weilchen, bis der Körper das umsetzt. Und das sieht man dann aber nach einer ganzen Weile schon, dass sich da bestimmte Dinge dann verwachsen, dass die anders, sich anders materialisieren. Also, es verändert sich dann ganz viel.
Alexandra Wurlitzer: Also, geht es da dann nur um Dinge, die schon im Mutterleib angelegt sind?
Annette Müller: Das, das sind vererbte Dinge, die man von Vater- oder Mutteseite mitbringt, oder eben Dinge, die im Mutterleib entstanden sind, während das Kind wächst.
Alexandra Wurlitzer: Und das ist gleichgültig, wie alt der Klient ist?
Annette Müller: Ja, klar, weil es ist ja, wenn du zurückgehst zum Zeitpunkt vor der Geburt, ist ja egal, ob der jetzt 80 ist oder 8. Ja, es ist vielleicht dann nicht mehr ganz so sichtbar. Aber wenn man das mit jungen Menschen macht, dann ist das sehr sichtbar. Das beste Beispiel ist meine eigene Tochter. Und meine Tochter hat sich gewünscht, mehr das Erscheinungsbild ihre Mama zu haben, weil sie mehr dem Papa geglichen hat. Und dann haben wir gesagt, ja, wir, wir machen das mit Morphic Renaissance. Dann hat sie von mir eine Sitzung bekommen. Normalerweise sagen wir, wir brauchen mehrere Sitzungen. Aber das war noch so im Ausprobieren, so ganz am Anfang, so 2009, 2010, ungefähr in der Richtung, haben wir das gemacht. Und wir haben gesehen, so innerhalb eines Jahres anderthalb Jahre, ähm, da hast du gesehen, dass sich das Erscheinungsbild wirklich drastisch geändert hat. Und jetzt ist es so, dass wir tatsächlich sehr oft für Schwestern gehalten werden. Kurz, süß, das ist so lustig! Ich mache jetzt einen Scherz, ich sage: „ich habe mich dabei verjüngt!“ Das ist ein Scherz!
Alexandra Wurlitzer: Aber ein netter Nebeneffekt.
Alexandra Wurlitzer: Shirin, wendest du diese Technik auch schon an?
Shirin Soraya: Also, das ist eine der wenigen Sachen, die ich noch kaum angewendet habe, aber ich bin da sehr, sehr gespannt. Also, wie Annette schon sagte, ist das nochmal eine ganz eigene Sitzungsform, wo man dann auch mehrere Sitzungen mit Klienten macht, damit das sozusagen wirklich in der Tiefe wirkt. Ich hab es natürlich in Erinnerung, wie ich das gelernt habe, was da beim Kurs, so wie ich das empfunden habe. Was allerdings spannend ist, dass wir seitdem so über die Klienten, die ich bisher hatte, und auch Freunde, Bekannte Familie, so viel klar geworden ist, wie viele Menschen ich kenne, die sehr starken Belastungen ausgesetzt waren in der Zeit. Also, es ist ja dann auch die Schwangerschaft, also was es da allein für teilweise heftige Einflüsse gab, wenn da zum Beispiel irgendwie eine traumatische Erfahrung der Mutter war, wenn jemand in der Familie vielleicht verstorben ist, wenn irgendwelche, was auch immer, alles hat ja einen sehr starken Einfluss. Und ich kenne das von meiner anderen schamanischen Arbeit, dass da immer wieder, ohne dass ich es forciert habe, Bilder und Erinnerungen aus der Zeit auftauchen. Also, ich hab das früher oft so in Bildern gesehen bei dieser anderen Arbeit, und das waren ganz, ganz oft Sachen, entweder während der Geburt oder eben die Zeit im Mutterleib vor der Geburt. Und ja, also da bin ich sehr gespannt, was damit alles möglich ist. Ich habe das sehr, als eine ganz besondere Form der Arbeit empfunden beim Kurs. Sehr, ja, also, ich weiß nicht mehr, ob das Wort kam, glaube ich, nicht von mir, sondern von einer Kollegin, das es was Heiliges hat: Also, es hat was Zeremonielles, tatsächlich, also, dass diese Sitzung zu geben. Das kann man eigentlich wahrscheinlich bei jeder anderen Sitzungsform auch so empfinden. Aber gerade da hatte ich das Gefühl, das ist so ganz, eben, so geht so ganz tief, und man ist so ganz bei der Sache und hat das Gefühl, das ist so sehr, sehr besonders und heilig auf eine Weise, Ja.
Alexandra Wurlitzer: Das finde ich schön, dass du das ansprichst mit diesem heilig. Also, weil es ist eben einfach etwas, was ich hier tue in einem, in einem ganz sensiblen Feld des Patienten oder des Klienten und das erfordert viel Verantwortung, glaube ich, auch und vielleicht auch sogar Demut, würde ich sagen, vom Behandler für diese Arbeit oder dass man diese Arbeit tun darf. Ich glaube, das sind ganz wichtige Aspekte, die bei euch auch groß geschrieben werden.
Shirin Soraya: Ja, ja, gerade was du mit der Demut sagst, habe ich jetzt gesagt, eben so. Also, es ist so, als würde diese Form der Arbeit fast hinein zwingen, nicht dass es mir schwer fallen würde, aber das ist, man geht da irgendwie fast wie automatisch in eine ganz besondere Demut oder Anbindung, während man das macht. So habe ich das zumindest erlebt.
Alexandra Wurlitzer: Wie kann ich mir so eine Sitzung vorstellen? Wie, wie, wie läuft es ab, wenn der Patient da ist? Der liegt dann, oder wie?
Shirin Soraya: Also, ich weiß nicht, wie viel wir da erzählen und was auch spannend ist für die Leute, aber auf jeden Fall gibt es eben bestimmte Bereiche im Körper. Du kannst mich gerne korrigieren, wenn du das auch noch genauer erklären kannst, wo sozusagen diese Dinge abgespeichert sind, und man arbeitet sehr, sehr konzentriert an diesen Bereichen in den Knochen. Also, sagt man also, wo eben diese vorgeburtlichen Erfahrungen wie abgespeichert sind, und sehr sanft arbeitet man daran und spürt auch sehr deutlich, für mein Gefühl – also, in diesem Moment, wo ich es erzähle, erinnere ich mich, dass man da auch, also, man merkt nahezu, wenn Widerstände da sind. Also, man hat das Gefühl, wenn man da wie in die Zeit zurückgeht, dass man auch sich verbindet mit dem, was man da bearbeitet, ohne dass ich jetzt selber dann in dem Moment wie bei dem anderen, was ich früher gelernt hatte, Bilder sieht, spürt man doch sehr viel. Ahhh, da muss man vielleicht ein bisschen länger bleiben, da muss man behutsam sein, um sozusagen weiter sich vorarbeiten zu können.
Alexandra Wurlitzer: Das genügt aber, dass du eben das spürst und dass du dann entsprechend darauf reagierst auf den Widerstand? Also, man muss jetzt nicht eben als hier in der Position des Heilers dann die Dinge sehen? Und eben …
Shirin Soraya: Muss man nicht, ich finde es persönlich erleichternd. Ich habe sehr viel damit gearbeitet, Dinge zu sehen. Das ist auch spannend, kann Leuten auch sehr helfen, wenn es gerade darum geht, selber Sachen zu erkennen. Aber in dem Fall ist das nicht im Fokus. Ich denke, dass es eher wichtig ist, sollte ein Klient sehr stark reagieren oder selber Bilder haben, dass man dann damit umgeht und guckt, ah, muss man da vielleicht mal kurz unterbrechen oder mit einer anderen Technik weiterarbeiten? Sollte es jetzt wirklich was ganz Heftiges sein, was da vielleicht hochkommt.
Annette Müller: Also, was auch so schön, das „heilig“ was du angesprochen hast, was wir fast immer erleben, ist, dass wir erleben, dass wir nicht zufällig hier in diese Welt geschmissen wurden, sondern dass wir tatsächlich als weise Seele diese Inkarnation gewählt haben, ganz bewusst, und wir haben keine Fehler gemacht. Ja, und das ist sehr befriedend, das ist sehr erleichternd. Das ist sehr, Freundschaft schließen mit dem eigenen Schicksal. Und das eben auch Freundschaft schließen mit den eigenen Eltern, vielleicht auch mit Eltern, die unbekannt sind, weil man adoptiert wurde. Trotzdem hat man leibliche Eltern. Auch das in die Welt kommen, das ersehen, es ist etwas Heiliges, dass ich überhaupt in dieses Leben komme, egal wie schlimm die Umstände sind. Ähm, trotzdem ist es was Göttliches, was Heiliges, und ich bin aus einem bestimmten Grund da. Ich habe also jetzt nicht mir das Ganze sozusagen als Strafe für irgendwas gewählt und bin gezwungen worden, sondern es ist schon irgendwie etwas, das ich will. Denn gerade bei dieser Elternzusammenführung findet kein Verzeihen, aber ein „Aha!“ statt, was befriedet mit der Tatsache, dass man da ist. Und das ist, glaube ich, für viele Menschen sehr, sehr wichtig, weil sie ja auch oft unter den Eltern leiden. Weil die Eltern, die Familie, disfunktional ist und man eben so viel mit sich mitträgt über das schwere Schicksal der Eltern. Und wenn man dann sieht, ah, das hat Grund, das hat eine Bewandtnis, jetzt habe ich das verstanden. Genau die Eltern waren für mich perfekt, um meine Aufgabe und dieses, diese Ehrenrunde sozusagen hier zu drehen. Das hat alles seinen Sinn. Es ist völlig in Ordnung. Das ist natürlich ganz anderes, eine ganz andere Haltung zum Leben. Da wird so viel leicht, dann gehen die ganzen Widerstände und diese ganzen Probleme, die auf einen zukommen und die vielleicht als Muster da sind, die fallen einfach weg, und das ist eben sehr schön.
Alexandra Wurlitzer: Du meinst jetzt mit der Eltern Zusammenführung, was du jetzt gerade erklärt oder gesagt hast. Da meintest du eben das, dass du mit oder das …
Shirin Soraya: Ein Teil dieser Arbeit ist diese Eltern Zusammenführung, die man …
Annette Müller: Genau, die Renaissance. Ein Teil davon ist diese Eltern Zusammenführung, weil du brauchst ja beide Eltern, damit das Kind entstehen kannst. Und wenn du nicht die lebendigen Eltern hast, dann invitro, dann brauchst du zumindest auch den männlichen Samen, und das weibliche Ei, das sind dann die Eltern. Sie stammen ja von Menschen, und dann wird das Kind geboren und auf dem Weg dahin, die Befruchtung findet statt, es entwickelt sich, es wird immer größer, immer größer, und währenddessen ist ja dieses Schicksal sozusagen schon vorprogrammiert dadurch, dass diese bestimmten Eltern da sind, und da kannst du ganz viel ändern, indem du diese Renaissance, also diese Neugeburt machst. Indem du dieser Person sozusagen auf, wir sind ja bei den Zaubersachen, bei diesen Spooky Sachen, indem du tatsächlich auf der energetischen Ebene zurückreisen kannst zu diesem Zeitpunkt vor der Geburt, und dann beginnt das Ganze von vorne, aber mit anderen Weichen, und dann hast du von dem Moment an tatsächlich auch eine andere Zukunft.
Alexandra Wurlitzer: Heißt es dann auch, also, ich kann mir das total vorstellen, ist es dann auch, also wird es in Gesprächsform dann auch gemacht, oder?
Annette Müller: Ja, wir sprechen da auch dabei, ja, weil sonst …
Shirin Soraya: Also, bei der, bei diesem Teil der Eltern wird auch gesprochen, und das ist auch so. Ich habe das als sehr berührend empfunden. Kann mir vorstellen und habe es auch um mich herum mitbekommen, dass es eben natürlich sehr unterschiedlich ist, wie du sagtest. Je nachdem, was für ne, wie die Eltern zueinander standen, wie die Umstände waren, kann das natürlich, können da auch Widerstände hochkommen. Und bei mir war es jetzt so, dass ich es eigentlich sehr, sehr schön empfunden habe und ganz verbindend, harmonisch, aber auch sehr emotional. Also, das ist auf jeden Fall ein emotionaler Teil, alleine durch dieses Gespräch, das da der Heiler, die Heilerin auch sozusagen einen Text sagt, der eben damit zu tun hat mit diesem Moment, und da spürt man unglaublich viel. Und ich glaube, das ist alleine, das ist sehr heilsam, wie du sagtest. Man, man ändert ja viel bei Morphic Renaissance, aber in dem Moment ist es ja wirklich auch eine Form der Heilung und Annahme von allem, wie es eben war.
Alexandra Wurlitzer: Genau.
Shirin Soraya: Ob da vielleicht der Vater einem nicht, keine Ahnung, ob der abgehauen ist oder ob die Mutter nicht für einen da war. Man kann da, glaube ich, wirklich in der Tiefe Sachen annehmen, die man vorher vielleicht, wo man immer gekämpft hat. Also, kann ich mir so vorstellen und fühlte sich auch so an, wenn ich da so mich erinnere an den Moment im Kurs.
Alexandra Wurlitzer: Mhm. Ja, ja, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich begegne eigentlich, beziehungsweise ich kenne kaum jemanden, der so ein, so völlig friedvolles Verhältnis zu seinen Eltern hat. Also, Eltern sind wirklich Mutter, Vater, eine ganz wichtige Position in unserem Leben, und da sollte wirklich jeder also, wenn, wenn es nix anderes gibt, was zu tun gibt, dann ist es auf jeden Fall diese, diese Verbindung, die man befrieden sollte.
Annette Müller: Sehr, sehr, sehr heilend und auch wertschätzend sich selbst gegenüber, das ist auch sehr schön. Da heilst du sehr viel in dir. Also, dieser Zwist hört auf. Als,o es ist ja ganz schlecht für dich als Person, wenn du entweder einen Elternteil oder vielleicht sogar zwei ablehnst, dann hast du ja Teile in dir, die du eigentlich automatisch ablehnst. Und wenn du im Gegenteil, wenn du die heiligen kannst, ehren kannst und achten kannst. Das ist phantastisch, und die Bewusstseinserweiterung, die dabei stattfindet, die ist schon, die ist nicht zu übersehen. Also, viele haben eine ganz andere Einstellung zu ihren Eltern. Entweder die Eltern sind schon gestorben oder aber sie leben noch und man hat dann wieder Kontakt zu denen. Das ist ganz anders.
Alexandra Wurlitzer: Genau da wollte ich nachfragen. Ich kenne da oder habe da auch Erfahrung, wo dann plötzlich auch sich aus heiterem Himmel, wenn man für sich so was gemacht hat, also jetzt auch das, was ihr macht, dass sich dann plötzlich vielleicht, dass eines der Elternteile, also je nachdem, wo der Konflikt oder das Trauma oder was auch immer bestand, dass die automatisch wieder auf die Person zukommen.
Annette Müller: Also, man weiß das ja ganz oft von Familienstellen, weil wenn man Familienstellen macht, dass sich dann im Äußeren auch so auf ganz merkwürdige Art und Weise Dinge ändern, wo man vorher meinte, ja, da wird sich nie etwas ändern. Aber hier brauchen wir ja auch keine Konfliktsituationen zu kennen, sondern es geht über diese Heilung der Phase direkt nach der Empfängnis bis zur Geburt.
Alexandra Wurlitzer: Also, allein die Absicht, auch schon. Wenn man selbst die Absicht hat, diese Beziehung zu heilen, glaube ich, das ist schon einfach Gold wert in Anführungszeichen für das eigene Bewusstsein. Ich wollte dich gern, Shirirn, fragen: Du hast im Vorgespräch erzählt, dass eine Mitschülerin, Mitschülerin, das klingt immer so wie in der Schule, also, eine Kollegin, sagen wir es mal so, von ihren Emotionen überwältigt wurde. Wie hast du das beobachtet?
Shirin Soraya: Ja, also bei diesem Morphic Renaissance war das. Ich glaube, dass da tatsächlich ich selbst auch lag und die Sitzung bekommen habe. Also, habe ich nur so mit geschlossenen Augen und am Rande miterlebt und weiß gar nicht, wie es weiterging. Aber ich, das war direkt neben mir, und da ist, glaube ich, ich weiß nicht, ob das schon bei dieser Eltern Zusammenführung war oder im späteren Verlauf. Aber da war es eben so, dass vermutlich wirklich starke Emotionen hochkamen, weil es da eben sehr viel gab, was nicht so perfekt gelaufen ist, und sie da einfach an Grenzen kam. Und dann haben die aber, glaube ich, soweit ich weiß, auch mit SKY oder mit irgendwas einfach sich mit dem auseinandergesetzt und ihr geholfen, dass sie da erst mal emotional durchgehen kann und konnten dann im Anschluss, nachdem sie das unterbrochen hatten und eben erst mal sich darum gekümmert haben, konnten sie dann auch weitermachen. Also, das hatte ich, glaube ich, vorhin schon gesagt, dass es eben diese Widerstände auch geben kann, über die man dann jemanden helfen kann, Und wenn das mal sehr extrem ist und dann wirklich sehr viel hochkommt, muss man vielleicht auch aufhören und gucken, wie weit kann ich gehen, und dann wieder einsetzen. Und ja, also so kann es dann sein, dass dann vielleicht zwei nebeneinander im Kurs das ganz unterschiedlich erleben, obwohl eigentlich die gleiche Sache passiert.
Alexandra Wurlitzer: Also, es wird aber, wie ich es verstanden habe, sehr einfühlsam auf die Bedürfnisse der Personen, die da halt dann im Mittelpunkt steht, mit ihrem Heilungsprozess eingegangen und es wird nichts erzwungen, oder? Kann ich mir das so vorstellen?
Shirin Soraya: Genau. Man spürt es dann, glaube ich, auch genau, wo Punkte sind, dass man eben vielleicht mal nicht weitergehen kann, und dann geht es danach weiter, etwas später.
Annette Müller: Am Ende einer Ausbildung findet eben sehr viel Selbstheilung statt durch diese Anwendungen miteinander, und die meisten erzählen dann eben auch in der Austauschrunde zum Schluss, wie heilend das gewesen ist und was sie für Durchbrüche erlebt haben. Das ist sehr schön, wenn man das miteinander teilt.
Alexandra Wurlitzer: Mhm. Ja, also diese Ausbildung zum Heiler, die macht man quasi, also nicht einfach nur, wenn man sagt, ich gehe einen neuen beruflichen Weg, sondern in erster Linie ist es oft eine Motivation für sich selbst.
Annette Müller: Wir machen tatsächlich offiziell eine Berufsausbildung, also der Fokus ist auf diesen Beruf, okay. Also, es geht darum, Menschen einen neuen Berufsweg zu ermöglichen und auch diesen Beruf zu etablieren, und es kommen sehr viele, die sagen, ich mache es in erster Linie für mich, und dann schaue ich, ob ich das als Beruf machen möchte. Das ist, die Motivation ist sehr unterschiedlich. Aber was dann bei uns eben tatsächlich bekommt, ist ein Knowhow, mit dem man wirklich einen sehr erfolgreichen Beruf macht.
Alexandra Wurlitzer: Mhm.
Annette Müller: Einen wunderbaren, sehr erfüllenden, freudvollen, sinnvollen.
Alexandra Wurlitzer: Ich gehe davon aus, also, die Frage beantwortet sich wahrscheinlich von sich selbst, aber wenn eben jemand kommt, der sagt, nee, bei mir will ich nicht hinschauen, ich will nur für andere was tun, funktioniert das auch? Also?
Annette Müller: Na ja, das ist auch, ich meine, da kann man nicht drum rum. Wenn du mit jemand anderem arbeitest und an dir gearbeitet wird, dann findet eine Selbsheilung statt, auf jeden Fall. Was natürlich sehr schön ist, ist, dass wir wenig therapeutische Arbeit machen und dass sehr oft Dinge sich lösen dürfen ohne das derjenige hinschauen muss. Also, das ist auch sehr erleichternd für jemanden, der kommt und Hilfe erwartet oder Hilfe erhofft, dass wir also nicht sagen, da musst du jetzt hingucken und da musst du Dinge ändern. Sondern da darf sich schon mal etwas verändern, es darf sich schon mal Heilung zeigen, es darf geheilt sein, und dann, wenn er möchte, kann er hingucken.
Alexandra Wurlitzer: Sehr wahrscheinlich wird es ja wie selbstständig passieren, weil jeder ist dann mal derjenige, der an einem anderen richtig arbeitet, und dann wird an einem gearbeitet, genau!
Shirin Soraya: Ja, man wechselt ja immer. Ich glaube, unglaublich viel passiert eben durch diesen ganzen Prozess und diese ganzen Heilimpulse, wie du sagtest. Selbst wenn man vielleicht mal sich versperrt, ob jetzt bewusst oder unbewusst, dann kann es sein, dass beim nächsten Mal schon wieder irgendwas einfach angestoßen wird und dass es eben nicht erzwungen wird, sondern dass es einfach passiert, weil eben man selbst bereit ist, da was loszulassen, ohne vielleicht immer zu wissen, was es jetzt gerade genau war.
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja, das ist fast auch das Schöne, wie ich finde an deiner Ausbildung, dass man nicht unbedingt immer wissen muss, was dahinter steht hinter dem einen oder anderen, sondern dass man einfach sagen kann, es darf sich jetzt lösen und …
Annette Müller: Weil, es ist ja so, wir alle schleppen ja unglaublich viel Müll mit uns rum. Also, man kann es so sagen, der Müllbeutel, wir haben Müllbeutel. Wenn ich Müllbeutel entsorgen will, dann trage ich den zur Müllabfuhr. Ich muss den Müllbeutel nicht aufmachen, muss reingucken, es muss nicht sein. Was wichtig ist, ist, dass der Müllbeutel entsorgt wird. Und das ist das, was ganz oft passiert ist, dass in dieser Heilarbeit dieser Müllbeutel entsorgt wird. Und man muss den nicht noch mal aufmachen, weil, was hat das für einen Sinn?
Alexandra Wurlitzer: Verstehe ja, also, dieses Morphic Renaissance ist eines eurer, deiner Zaubertools. Ich habe ein großes, ein kleines mit großer Wirkung, und sagen wir mal so, wobei klein ist es ja nicht, wenn es dauert. Ja, es ist ja Zeit lang, die man damit an Zeit verbringt. Das insofern wirksam muss es sein, das ist wichtig. Ich habe mir noch Diagnose Löschung hier notiert, die ihr ja auch in dem Zauberkasten habt, in diesem Zauber ….
Annette Müller: Wir hatten, glaube ich, schon mal eine Sendung über Diagnosen. Das hatten wir, glaube ich schon. Also, die Diagnose Löschung kommt vor der Morphic Renaissance. Die muss man können, um eben dann Morphic Renaissance zu lernen.
Alexandra Wurlitzer: Okay, okay, und was habt ihr dann noch so ein bisschen in dem Zauberkasten dann, an Tools? Sind ja so viele verschiedene.
Shirin Soraya: Wir haben noch was, Auralogie, aber das ist noch …
Alexandra Wurlitzer: Dann, dann machen wir da noch mal ein extra Fenster. Genau, okay. Ich glaube, wir sind sowieso zeitlich schon schon am Ende, aber das war jetzt ganz spannend. Deswegen habe ich jetzt, glaube ich, auch die Zeit aus den Augen verloren.
Shirin Soraya: Das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass wir schon am Schluss sind.
Alexandra Wurlitzer: Das stimmt, aber ist es, ist aber tatsächlich schon. Wir haben schon eine halbe Stunde gesprochen über das Thema, war spannend. Vielen Dank und einfach wirklich eigentlich für Jedermann und Jederfrau ein, ein wichtiger Schritt, den man tun sollte, und wenn man es kann und kann andere Menschen begleiten, dann noch wertvoller. Annette, wo findet man denn zu deiner Ausbildung weitere Informationen?
Annette Müller: www.ecole-san-esprit.de oder einfach im Internet eingeben San Esprit und dann wird, werden wir gefunden.
Alexandra Wurlitzer: Genau, und auch auf unserem Sender gibt es jede Menge Gespräche mit dir. Wertvolle und aufschlussreiche Gespräche über deine Ausbildung und was ihr schon so alles gemacht habt, Erfahrungsberichte und so weiter. Weil, das ist gerade das Spannende auch. Vielen Dank ihr Beiden für diese wertvolle, für diese wertvolle Information.
Annette Müller: Dankeschön.
Alexandra Wurlitzer: Für eurer Wirken, ganz viel Erfolg!
Annette Müller: Dankeschön!
Shirin Soraya: Danke!
Alexandra Wurlitzer: Auch ihnen, liebe Zuschauer, sage ich ganz herzlich Danke schön, dass sie wieder dabei waren und sich für dieses Thema interessiert haben. Bleiben sie bitte achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Und im Namen meiner wundervollen Gäste wünsche ich ihnen Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Welche, wenn sie möchten, schauen sie bitte auch gerne das nächste Mal wieder rein. Ich freue mich schon auf sie. Bis dahin, auf Wiederschauen.
von Annette_Mueller | Aug. 2, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Alexandra Wurlitzer: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer im Format der Sinn des Lebens! Schön, dass sie eingeschaltet haben und mich wieder durch die Sendung begleiten. Ich habe heute wieder zwei wundervolle Gäste bei mir, und es wird sicherlich wieder sehr, sehr kurzweilig. Die Zeit wird wieder viel zu schnell vergehen. Bei mir ist Annette Müller. Ein, wenn ich sagen darf, Urgestein bei QS24. Es gibt schon ganz viele Gespräche mit ihr. Und vielleicht kennen sie sie ja auch schon, wenn wir jetzt ins Gespräch einsteigen, wenn sie neu sind. Es wird sicherlich spannend. Annette Müller ist die Gründerin der ersten stationären Klinik für geistiges Heilen und die Gründerin der Heilerschule École San Esprit. Ich freue mich sehr darauf, mich mit ihr auszutauschen über ihre Ausbildung. Und auch bei uns ist Shirin Soraya, Schauspielerin und Heilern, die bei Anette Müller die Ausbildung zur Heilerin absolviert hat. Und wir sprechen natürlich auch mit ihr über die Ausbildungsinhalte und über die Zaubersachen. Und jetzt hoffentlich sind sie neugierig geworden, ich bin es nämlich schon. Und ich freue mich, jetzt in das Gespräch zu starten. Kommen sie einfach mit, bis gleich! Hallo, ihr beiden Lieben! Schön, dass ihr da seid! Ich freue mich sehr auf das Gespräch.
Annette Müller: Ja, wir freuen uns auch sehr auf das Gespräch.
Shirin Soraya: Ja, ich mich auch.
Alexandra Wurlitzer: Ihr habt mich total neugierig gemacht mit den Zaubersachen, wenn wir es jetzt einfach nochmal von vorne aufgleisen. Es geht um eure Ausbildung, deine Ausbildung in deiner Heilerschule École San Esprit.
Annette Müller: Genau, wir haben da eben zwei Formate. Das ist einmal die Modulausbildung, wo man eben sieben Mal anreist, um eben innerhalb von zweieinhalb Tagen dann diese Ausbildung zu absolvieren. Und dann haben wir noch eine, ein anderes Format, das ist geblockt. Die Intensiv Ausbildung mit den gleichen Inhalten, etwas anders strukturiert, für Menschen, die dann zwei oder dreimal anreisen, um das zu machen. Und da haben wir in diesem letzten Block, im Block drei, das ist bei uns so: intern heißt es der Spooky Kurs. Und weil Shirin sagte, lauter Zaubersachen sind da drin, weil dort eben wirklich solche ganz spannenden Tools gelehrt werden. Zum Beispiel eine Umprogrammierung in der Phase der Empfängnis. Wo man also zurückreist in der Zeit vor die Phase der Empfängnis geht, um dort andere Informationen einzugeben. Da kommen wir aber, glaub ich, in einem anderen, in einem anderen Part, noch dazu. Dann eben auch die Entstörungen, Entstrahlung, dann eben die Arbeit mit den Narben, Arbeit mit Kristallen, die Diagnose Löschungen. Das ist auch eine ganz große Sache, also diese „self fullfilling prophecies“ – die aufzuhalten. Man, ganz oft sagt einem der Arzt, das und das, und das wird passieren, und das passiert dann auch, weil es eben im Programm ist. Und da haben wir die Möglichkeit, das aufzulösen. Und diese ganzen Sachen sind eben in diesem dritten Block, in diesem Spooky Block, da sind die ganzen Zaubersachen drin. Und jetzt übergebe ich mal das Wort an dich, Shirin.
Shirin Soraya: Ja, also dieser Spooky Block. Ich hatte das schon gehört von der Annette Bokpe, die Heilerin und auch Lehrerin bei euch ist, dass das eben da stattfindet. Und ich war, also, ich hatte da so Lust drauf, dass ich gedacht habe, ich würde am liebsten sofort damit anfangen, denn es gibt ja auch die Möglichkeit, erst mal nur die ersten beiden Blöcke zu machen, dann ist man KAR Practitioner. Und dann kann man sich eben entscheiden, ob man das auch noch machen möchte. Und als damals Annette zu mir sagte: Ja, du kannst ja erst mal die ersten beiden machen und dann gucken. habe ich gesagt: also, da bin ich mir schon ganz sicher, dass ich auf jeden Fall das machen möchte, weil ich das einfach so spannend und so faszinierend fand und auch selber diese Erfahrung schon gemacht hatte mit meinen Narben, die so ganz schnell da sich sehr anders angefühlt haben, dass ich dachte, also, da diesen Block möchte ich auf keinen Fall auslassen.
Alexandra Wurlitzer: Jetzt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Annette Bopke, Bokpe …
Annette Müller: So ist es richtig, genau!
Alexandra Wurlitzer: …. ja, eine ganz, down to earth, Investigativ Journalistin ist. Noch immer ist und hatte ja eben einfach auch die Ausbildung gemacht, um eben einfach zu entlarven, dass da möglicherweise Nonsens passiert oder sowas, und wurde ganz schnell und ganz besonders eines Besseren belehrt, beziehungsweise hat sich überzeugen können, dass dem nicht so ist und dass da viele wertvolle Dinge passieren. Und hat sie inspiriert, selbst eben diese Heilerin oder Heiler Ausbildung zu machen.
Annette Müller: Also, sie hat die Heiler Ausbildung gemacht. Sie ist jetzt Dozentin und sehr erfolgreiche Heilerin in Berlin.
Alexandra Wurlitzer: Schön, toll! Also diese Zaubersachen, kommen wir mal wieder darauf zurück. Was sind denn, du hast schon ein paar erwähnt. Was ist denn deine liebste Zaubersache?
Shirin Soraya: Ist schwierig, ich mag die alle sehr gerne, aber ein großer Fan bin ich auf jeden Fall geworden vom Narben entstören.
Alexandra Wurlitzer: Okay.
Shirin Soraya: Ja, das ist eine Sache, die ich eben selbst in der ersten Sitzung schon erlebt habe und jetzt auch bei vielen anderen und auch im Kurs erlebt habe, wie wichtig das ist und wie, wie schnell und wie effektiv da Dinge aus dem System gehen, die einen belasten, aufhalten. Und ich meine, man kann sich das vorstellen: Narben sind ja in den meisten Fällen durch irgendeine Situation entstanden, wie entweder ein Unfall oder eine dramatische Sache. Das heißt, da ist ja auch ganz viel gespeichert, also ganz viel an Emotionen ist da gespeichert, und diese Möglichkeit, die zu entstören, ist eben unglaublich für mein Gefühl. Weil man da, also ich habe das auch im Kurs erlebt, dass viele da auch sehr stark reagieren. Kommt natürlich darauf an, was da jetzt für eine Geschichte mit dranhängt. Also ein Beispiel sind zum Beispiel: ja, Kaiserschnittnarben. Also, da habe ich erlebt, wie einige Teilnehmerinnen auch wirklich überrascht waren und dachten: Ah, nee, da habe ich jetzt schon einiges, also, das ist jetzt überwunden, das ist geheilt! Und in dem Moment, wo man da eigentlich mit ganz simplen, aber doch feinen Zaubermitteln, sag ich mal, da rangeht und auch mit einem Kristall arbeitet und da entstört, ist bei ganz vielen noch mal sehr viel hochgekommen, was ja auch wichtig ist. Und dazu gehört in dem Fall, dass ich da all das eben lösen kann, was da noch drinsteckte und gespeichert war.
Alexandra Wurlitzer: Hm. Also so Narben, ich, ich bin ja immer auch überzeugt, das ist nicht nur eben, dass die Bilder, die man vielleicht mit der Entstehung in Verbindung bringt, sondern das Gewebe an sich ist auch traumatisiert, aus meiner Sicht. Also rein, also wirklich stofflich traumatisiert, und darum geht es ja dann sicherlich eben auch, das zu beseitigen. Und ich habe schon oft genug gehört, dass auch so eine Narben Entstörung dafür sorgen kann, dass beispielsweise ein unerfüllter Kinderwunsch eines Paares dann sich oder beziehungsweise der unerfüllte Kinderwunsch sich erfüllt, quasi gewandelt werden konnte. Wenn Leisten, also jemand, der Mann hat beispielsweise eine Leistenbruch OP gehabt, eine Narbe, dass das dazu führt, dass es dann eben einfach auch zur Kinderlosigkeit letztendlich führte bei dem Paar. Und die Entstörung, sowas kann wirklich Wunder bewirken, und das sollte man, glaube ich, auch nicht unterschätzen. Wie, wie erlebst du das dann in einer Behandlung, bei einer Narben Entstörung? Weil, ich hab von euch jetzt schon diverse Male gehört, dass ihr während der Behandlung schon merkt und seht vielleicht auch, was sich da verändert, oder?
Shirin Soraya: Also ja, ich habe das eben in beiden Richtungen schon erlebt, eben damals, als ich diese zu bekommen habe. Da habe ich aber währenddessen jetzt gar nicht hingeguckt oder so. Da habe ich einfach nur gemerkt, wie nach, also, ich habe es vorher, vorher, meine Narben sind zwei, berührt und genau geguckt, was, wie fühlt sich das an? Ist da noch was dicht? Da war noch so eine Wulst drunter, und mir auch angeguckt, und dann, nach wenigen Minuten der Bearbeitung Entstörung, habe ich sie wieder angefasst, und ich habe das wirklich auch nicht erwartet. Das war jetzt zu dem Zeitpunkt, als ich ja noch gar nicht die Ausbildung gemacht hatte, und hab gemerkt, das ist vollkommen anders. Also ich konnte es auch erst gar nicht fassen. Also, diese dicke Wulst drunter war weg, die konnte ich nicht mehr erspüren, es war insgesamt alles weicher. Und ich habe das auch, ja, gesehen und gemerkt, dass das wie, gar nicht mehr so ein abgetrennter Bereich war. Deshalb ist das sicher so, wie du sagst, dass dieses Gewebe einfach auch, also, dass dieses Trauma sich löst und dass plötzlich wie so ein ganz normaler Teil des Körpers ist und die Energie wieder fließen kann. Und ja, also das war bei mir so, dass erste erleben und, und ich bin auch ganz glücklich, dass ich, wie ich es damals erlebt habe, ich das jetzt gelernt habe und auch schon im Kurs und nach dem Kurs die Erfahrung machen konnte, wie das bei anderen wirkt. Und dass die das wirklich ganz ähnlich erleben, bis teilweise das ganz kleine Narben von der Tochter einer Freundin, die war dann angeblich weg. Ich hatte die selber gar nicht so angefasst, aber die meinten, beide steif und fest: Ja, ja, die hat man immer gespürt und jetzt spürt man nichts mehr davon. Und ja, also das ist natürlich bei größeren Narben und dann besonders wichtig, das zu machen und kann ganz viel freizusetzen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, weil jetzt, ich habe eigentlich nur eine Narbe, wissentlich oder was mir jetzt gerade so einfällt, und von meiner letzten Handgelenks Fraktur. Und die, da weiß ich oder da merke ich jetzt noch, die ist auch verklebt. Also lösen sich dann auch diese Verklebungen? Und manche haben ja auch Schmerzen an diesen Narben, durch die Verklebungen wahrscheinlich auch herrühren.
Shirin Soraya: Ja, also, das mit den Schmerzen habe ich auch schon erlebt. Zum Beispiel bei einer Klientin, die ne Kaiserschnittnarbe hatte, die ihr immer wieder weh getan hat, obwohl die Geburt jetzt auch viele Jahre her ist. Aber das heißt ja gar nichts, manchmal, weil sich die Dinge eben oft nicht lösen, ohne dass man da eben auf einer energetischen Ebene rangeht, und die fühlte sich auch danach anders an, und die ist schmerzfrei. Jetzt anscheinend also, da ist wirklich seit, seitdem ich das gemacht hatte, tut die nicht mehr weh.
Alexandra Wurlitzer: Mhm! Ja, jetzt hast du da diverse Dinge, diverse Zauber Tools, sage ich jetzt mal, schon erwähnt. Jetzt sind wir bei der Narben Entstörung. Ich glaube, das haben wir einigermaßen verstanden. Was gibt es denn noch für Zaubermittelchen?
Annette Müller: Also, in diesem Block drei, der also Spooky genannt wird bei uns, haben wir Diagnose Löschung drin, die ganz wichtig ist. Dass eben dieses Programm, was dir der Arzt über die Diagnose in dein Unterbewusstsein pflanzt, sozusagen gelöscht wird, umprogrammiert wird. Es ist keine einfache Angelegenheit, da muss man sehr gut darüber nachdenken, wie man das jetzt wegkriegt. Also, wie man das jetzt wieder ändern kann. Man sagt, man kann nicht das Gegenteil nennen, weil das wird dein Wachbewusstsein nicht glauben. Es wird also, wir lernen dann eben, wie erreichen wir überhaupt das Unterbewusstsein auf eine Art und Weise, so dass das Wachbewusstsein diese neue Information nicht bekämpft. Und das ist schon ein kleines Kunststück. Aber wir bringen das den Leuten bei. Das ist ein bisschen anspruchsvoll, da musst du auch gut drüber nachdenken. Das geht nicht so einfach so wie die ersten zwei Sachen. Die ersten, Block eins und zwei sind also recht einfach und leicht. Und dieser Spooky Kurs, dieser Block drei ist dann schon ein bisschen …
Alexandra Wurlitzer: Anspruchsvoller?
Annette Müller: … ja, der bedeutet Arbeit, nachdenken und eben auch üben. Und eben Diagnose Löschung ist aber etwas ganz, ganz wichtiges. Weil ganz oft ist es so, dass du wirklich in der Gesundheit bleiben könntest, wenn die Diagnose nicht wäre. Ja!
Alexandra Wurlitzer: Man sagt nicht umsonst, die Diagnose ist die schlimmste Erkrankung.
Annette Müller: Ja, also, es ist schon wichtig zu wissen, meiner Meinung nach, wo fehlt es denn? Und das geistige Heilen, das bringt nichts was fehlt wieder zurück in den Körper, sondern es nimmt das, was zu viel ist, einfach weg. Deshalb funktioniert das auch so gut. Und unter anderem ist eben auch die Diagnose etwas, was da nicht hingehört. Weil, der Körper gehorcht den Gedanken, und der macht alles, was die Gedanken sagen, der gehorcht das Wort und das, was wir uns selbst sagen, das wird der Körper manifestieren. Das ist eben ganz wichtig! Und hier haben wir eben Möglichkeiten, wirklich diese Diagnosen umzuprogrammieren, sie zu löschen. Das ist das, was wir eben lernen und was wirklich tolle, tolle Erfolge hat. Ich habe zum Beispiel jemanden mit einer ganz speziellen Art der Leukämie gehabt. Und das war ne leichte Form von Leukämie, aber es hat eben dazu geführt, dass dieser Mann nicht mehr viel tun konnte. Und einer seiner, seine Lieblingsbeschäftigung war, in die Berge zu gehen, insbesondere jetzt, wie in diesem schönen Herbst, wo wir jetzt hier diese Aufnahme machen. Und er ist immer mit der Gruppe gegangen, bald war er der letzte. Und da hab ich die Umprogrammierung gemacht. Das heißt also, dieser, ähm, dieser Zustand ist ja da. Das heißt, du hast hier eine Wahrheit, und du hast die dazugehörige Diagnose. Die Wahrheit an sich ist schlimm genug, aber die Diagnose verstärkt diese Wahrheit nochmal, und du beginnst darunter zu leiden. Und der Körper beginnt mit dem Abbau noch viel, viel schneller als vorher. Und hier wurde also diese, diese Diagnose wurde gelöscht, aber nicht die Wahrheit. Aber diese Diagnose Löschung führte dazu, dass er das nächste Mal der erste auf dem Berg war. Ja, total klasse.
Shirin Soraya: Absolut! Toll!
Alexandra Wurlitzer: Für diese Diagnose Löschung muss da der Patient dann anwesend sein?
Annette Müller: Der sollte anwesend sein.
Alexandra Wurlitzer: Oder geht das auch auf die Entfernung?
Annette Müller: Also man kann sehr, sehr viel über die Entfernung machen. Wie gesagt, wenn er da ist, äh, was sagst du dazu?
Shirin Soraya: Ich wollte das neulich mal über die Ferne machen, habe es irgendwie noch nicht gemacht. Und hatte jetzt vor, zum Beispiel ein paar Leuten, das lieber direkt zu machen. Ich kann mir vorstellen, dass das aber auch genauso funktioniert. Aber vielleicht auch, weil, das ist tatsächlich eine der wenigen Sachen, die ich noch gar nicht angewendet habe seit dem Kurs. Und dann ist es manchmal so, dass ich das Gefühl habe, ach ja, das mache ich lieber jetzt erst mal so, und dann kann ich mal gucken, wie ich das auch mal vielleicht über die Ferne. Also ich habe zum Beispiel Narben über die Ferne entstört, jetzt mal, wenn wir da wieder zurückkommen. Also, es ist einiges möglich, und auch da hat es wunderbar funktioniert. Also, wenn ich da Glauben schenken darf, dem Klienten, der meinte, das fühlt sich ganz toll an und ganz anders, nach ein paar Minuten wie immer, dachte: Ach ja, also sieh mal an, also möglich ist einiges, aber es ist ja auch schön, wenn man es irgendwie einrichten kann, die Sachen dann auch vielleicht vor allem erst mal direkt, also zumindest für mich, jetzt so zu machen und dann weiterzugehen und zu gucken. Was, wenn es nicht anders geht, ist es natürlich auf jeden Fall besser als das, besser einen Versuch wert, das so zu machen. Ja!
Annette Müller: Also, ich weiß, dass Leute darüber berichten, dass sie das über die Ferne erfolgreich gemacht haben.
Alexandra Wurlitzer: Naja, es ist auf jeden Fall besser, als es nicht zu machen, als es gar nicht zu machen, würde ich sagen.
Annette Müller: Das, was gut ist, ist das, was wirkt. Also, ich schaue immer nach dem Ergebnis.
Alexandra Wurlitzer: Okay, und es ist wahrscheinlich auch so individuell, wie der Mensch, der Patient, der Klient individuell ist. Und ich denke, auch da gibt es wahrscheinlich kein Schema.
Annette Müller: Ich habe zum Beispiel ganz am Anfang meines Werdegangs, habe ich eine ganze Gruppe gehabt, die mich nach Berlin eingeladen hatten, um dort eben zu wirken. Und da war ein junger Afrikaner dabei, der hatte in, als er elf war ungefähr, eine Spritze bekommen in sein Bein, in sein linkes Bein, und das Bein hat danach Wachstumsstörungen gehabt. Keiner weiß, was da war. Jedenfalls hat er Schuheinlagen getragen von ungefähr fünf Zentimetern. Und der hat Fußball gespielt. Und das war eben sehr schwierig für ihn, mit dieser Schuheinlage eben Fußball zu spielen. Und das habe ich tatsächlich über Umprogrammierung dieses Wirkstoffes, was immer das gewesen ist, wegbekommen. Ich habe tatsächlich, bin zurückgegangen vor diesen Zeitpunkt der, ähm, der Spritze und habe ihm in dieser Spritze etwas einprogrammiert, was dazu führt, dass er ein wunderbarer Fußballspieler wird. Also ungefähr genauso wie dieser Mann, der dann eben oben als erster auf dem Berg war. Und das war eine sehr anstrengende Arbeit, die hat mehrere Stunden gedauert. Das war aber auch das einzige Mal, wo etwas so lange gedauert hat. Da waren ganz viele Widerstände zu überwinden. Du arbeitest im Unterbewusstsein der Person, das spürst du auch wenn du das machst, dass du da im Unterbewusstsein arbeitest. Da habe ich gemerkt, wie viele Widerstände da aufgetaucht sind, dass das nicht funktionieren soll, will, kann, wie auch immer. Und da war dann mein Geist über seiner Materie sozusagen. Dann habe ich das also in, wirklich, Stunden Arbeit soweit bekommen, dass ich das völlig ausgeglichen hatte. Und der ist völlig ohne diese Schuheinlagen, konnte er laufen. Und das Bein, obwohl es kürzer war, es ist kürzer gewachsen, hat genauso funktioniert wie das andere. Es war das linke Bein, und es hat genauso funktioniert wie das rechte Bein. Also, das war, es ist eine sensationelle Erfahrung von mir gewesen und hat also sehr viel zu meinem Selbstbewusstsein auch beigetragen.
Alexandra Wurlitzer: Das glaube ich!
Annette Müller: Und das ist auch das, was ich den Schülern immer sage: Tut es! Macht es! Es trägt zu unserem, zu eurem Selbstbewusstsein bei. Ihr erlebt selbst, dass das, was ihr tut, funktioniert, obwohl es solche Spooky Sachen sind, solche Zaubersachen, der Hokuspokus Kurs! Und ja, es ist toll!
Alexandra Wurlitzer: Du hast gesagt, es hat mehrere Stunden gedauert?
Annette Müller: Jaaa! Das hat mehrere Stunden gedauert. Ich musste mehrmals ansetzen. Ich musste mich auch ein bisschen erholen von der Konzentration. Ich habe ihm auch ne Pause geben müssen, weil es ja alles mit Überzeugung verbunden, mit einem Wissen verbunden, was du glaubst, es ist Realität, spürst du in dem Moment, wo sich das ändert. Das war Täuschung. Das heißt, dass das Realitätsbild verändert sich komplett. Das ist nicht so einfach.
Alexandra Wurlitzer: Also, du bist dann schon in der Absprache mit dem Klienten …
Annette Müller: Natürlich!
Alexandra Wurlitzer: … wo auch immer er ist?
Annette Müller: Ja.
Alexandra Wurlitzer: Und was sollte der im Idealfall währenddessen machen?
Annette Müller: Nix.
Alexandra Wurlitzer: Liegen?
Annette Müller: Liegen.
Shirin Soraya: Das ist das spannende, dass man in dem Fall diese Widerstände auch gespürt hat, obwohl du ja nicht mit ihm redest, währenddessen. Das spürt man dann einfach mal, während man da arbeitet. Oh, jetzt fließt es nicht so und merkt, da muss man jetzt erst mal was überwinden.
Alexandra Wurlitzer: Ja. Ich würde ganz gerne noch auf ein Thema eingehen. Liebe Shirin, du hast anderen Menschen bei der Entstörung ihrer Narben geholfen. Ja, da, darüber haben wir gesprochen bei einer Klientin nach einer Tumor Operation. Welche Effekte oder Veränderungen hast du bei der Person dann beobachtet, sowohl physisch als auch emotional?
Shirin Soraya: Also ja, das das war eine, also, da wurde ein Tumor aus der Brust entfernt, und es gab eben diese Narbe. Das war jetzt noch gar nicht mal so lange her, also einige Monate oder maximal … und, und da habe ich eben auch diese Narbe entstört. Sie hatte da auch oft, also zum einen Schmerzen noch in der Narbe, und natürlich mit sowas sind ja auch ganz viele Ängste oft verbunden und weiß der Himmel, was da alles so drinsteckt. Und an dieser Narbe habe ich arbeitet. Und zum einen hat die währenddessen selber sehr viel gespürt, also meinte, da ist ganz viel. Also Hitze gespürt, auch Emotionen währenddessen wahrgenommen. Auch danach hatte sie noch das Gefühl, dass da was quasi sich so löst, und bei der war vor allem das faszinierende, dass sie, ich weiß nicht, war das paar Wochen danach, paar Tage danach, ich glaube, ein paar Wochen danach, wohl bei ihrer Frauenärztin war zur Untersuchung, und die auch Ultraschall gemacht hat, um sich das anzugucken. Die wusste natürlich nicht, dass die jetzt zwischendrin irgendwie Zauber Sachen gemacht, und hat aber, und hat aber dann zu ihr gesagt: Also, die Narbe sieht aber ganz anders aus! Ohne dass sie irgendwas gesagt hat. Ach ja, wirklich? Ja, die ist irgendwie weicher! Und sie hat sogar im Ultraschall gesehen, dass das Gewebe viel ruhiger ist, meinte sie, die war noch nie so ruhig. Und das war so, also, das war so beglückend auch, so, mal wieder zu hören, dass das wirklich eben auf der körperlichen Ebene dann so einen Effekt hat. Und zudem sind, glaube ich, auch ihre Schmerzen sehr viel weniger geworden. Also, sie spürt die noch manchmal die Narbe, aber da ging schon anscheinend einiges raus, was da gestört hatte. So wie du vorhin meintest: Das, was zu viel ist, kann rausgehen.
Alexandra Wurlitzer: Also, das unterstützt natürlich eben einfach wirklich, dass das eigene Bewusstsein zu dem eigenen Tun, als, als Heiler, wenn du so …
Shirin Soraya: Ich wollte noch dazu sagen: Die Ärztin, vor allem war eine der, sagen wir mal, wo man sich freut, dass es die gibt. Die hat ihr dann nämlich erzählt: Ich war bei einer Heilerin, und die hat diese Narbe entstört. Und die war relativ offen auch und meinte: Das ist ja spannend, das kann man tatsächlich merken. Denn das ist ja das, was nicht immer so ist, glaube ich. Also das ist ja sehr unterschiedlich, wie Ärzte darauf reagieren. Aber ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir das auch immer wieder berichten, sozusagen und immer wieder erzählen. Auch wenn manchmal die Leute den Kopf schütteln und sagen: Ja, ja, das ist halt irgendwas, Placebo. Bis vielleicht eines Tages es bis zum letzten vorgedrungen ist, dass da schon viel mehr möglich ist.
Alexandra Wurlitzer: Aber, wenn es nur Placebo wäre, wenn es was bewirkt, das ist doch egal, oder? Aber nicht umsonst kommen ja auch Ärzte in eure Ausbildungen, und …
Annette Müller: Ja so ist es, und die erwarten das auch. Die erwarten, die erwarten genau so was. Das ist ganz, das, es ist also wirklich ganz interessant, dass, wenn Ärzte kommen, die erwarten genau das. Ja! Das möchte ich, also, eben auch diese, diesen Zauberkurs diese Spooky Sachen geben. Dann eben so andere Laien, die dann eben kommen, die sagen, ach, naja, jetzt mache ich erst mal den ersten Teil, den zweiten Teil, und zum dritten: Schau mal, ob mir das dann taugt, und die buchen dann diesen dritten dann auch noch dazu. Also die Ärzte, es ist wirklich genau so, die kommen und wollen genau das.
Alexandra Wurlitzer: Ich bin total dankbar für jeden Arzt, der seinen Horizont öffnet für alles, was über die klassische medizinische Ausbildung hinausgeht. Ob sie es jetzt offen kommunizieren oder eher im Verborgenen dann, das ist ja dann eigentlich auch gleichgültig. Aber da sieht man auch, wie das Wohl des Menschen dann letztendlich oder des Patienten für den Arzt im Vordergrund steht. Wo, liebe Annette, findet man denn mehr zu euren Ausbildungen, zu den Spooky Sachen, eher zu dem noch nicht …
Annette Müller: Nein, da steht nicht viel drin. Das haben wir jetzt nur so, wir hier so im Geheimen.
Alexandra Wurlitzer: Ja, ja jetzt bin ich im geheimen …
Annette Müller: …. erzählt. Ähm, unter San Esprit im Internet, da findet man auch unsere Telefonnummer, da kann man sich eine schöne Broschüre schicken lassen. Wir haben einiges an Literatur. Das ist dann, da führt das eine zum anderen. Also San, Sana die Gesundheit, Esprit, der Geist. Gesundheit aus der Kraft des Geistes. Kann man sich, glaube ich, ganz gut merken. Gibt man als Suchbegriff ein und dann findet man das im Netz.
Alexandra Wurlitzer: Ihr beiden, ich danke euch für dieses sehr, sehr spannende Gespräch über die Zaubersachen und von denen es wahrscheinlich noch sehr, sehr viel mehr gibt.
Annette Müller: Ja, da wollen wir auch noch ein bisschen tiefer reingehen.
Shirin Soraya: Wir haben noch nicht alles erzählen können, fällt mir auch gerade ein.
Alexandra Wurlitzer: Genau, genau richtig. Aber nichts, nichts desto trotz auch eben entsprechend wirksam, wirksame Zaubersachen. Ich danke euch sehr, wie gesagt nochmal. Ich wünsche euch für euer Wirken eine große Interessentenschar und dass viele Menschen zu euch finden und in den Genuss kommen eurer Dienstleistung.
Shirin Soraya: Danke!
Annette Müller: Vielen Dank!
Alexandra Wurlitzer: Liebe Zuschauer, auch Ihnen vielen herzlichen Dank. War schön, dass sie wieder dabei waren und uns durch dieses Gespräch begleitet haben. Bleiben sie achtsam, wachsam und liebevoll zu sich selbst. Und im Namen meiner liebevollen Gäste wünsche ich ihnen auch noch einmal Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Und wie sie gehört haben, scheint es offensichtlich möglich, auch wenn Sie glauben, schon alles versucht zu haben. Also in diesem Sinne wünsche ich ihnen nur das Beste und freue mich, wenn sie das nächste Mal wieder einschalten. Bis dahin, auf Wiederschauen.