von Annette_Mueller | Sep. 10, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Wir sprechen heute über ein wirklich faszinierendes Mammutprojekt. Annette Müller, unsere Heilerin und Ausbilderin, hat es geschafft, wirklich zum vierten Mal, mit über 45 Heilern nach Mexiko zu gehen, und Unglaubliches zu leisten und wird uns dann mitnehmen auf eine inspirierende Reise. Und ich freue mich sehr, dass sie auch noch Anja mit dabeihat, die auch ausbildet und auch mit dabei war. Freuen Sie sich auf ein wunderschönes Interview. Bis gleich.
Corina Klein: Hallo liebe Annette, liebe Anja, schön, dass ihr beide da seid.
Annette Müller: Vielen Dank!
Corina Klein: Wir hatten schon einige Interviews. Ja, also du hast ja wirklich die erste stationäre Klinik, Heilerklinik in Deutschland eröffnet und hast so viele Menschen mittlerweile ausgebildet, dass du wirklich, also faszinierend mit 45 Heilern, das muss man sich mal vorstellen. Ja, und auch ganz viel emotionale Geschichten auch mitgebracht hast.
Annette Müller: Die größte Gruppe war tatsächlich 45 Heiler in Indien, in Pondicherry 2020, im Januar. Und in Mexiko sind wir kleinere Gruppen, da sind wir so um die zehn, zwölf Personen und da waren wir dann jetzt zum vierten Mal. Und das erste Mal waren wir in Indien mit 33 Heilern, da ist auch dieses tolle Buch entstanden „Herz über ins Abenteuer“. Da ist ein Wirtschaftsjournalist mitgereist, der dann tatsächlich tagebuchmäßig über das, was er dort erlebt hat und wo ihm dann der Mund offenstand und die Welt nicht mehr verstanden hat, sozusagen, was er dann eben da auch beschreibt. Und das ist total toll. Also, das ist etwas, was mir auch so viel Spaß macht, dann kritische Leute mitzunehmen, die also nicht von vornherein sowieso dann daran glauben, sondern die dann eben Dinge erleben, wo sie sagen das kann eigentlich gar nicht sein. In welcher Welt habe ich denn bislang gelebt?
Corina Klein: Das war doch wie Annette Bokpe, oder? Sie war ja investigativ Journalistin und wollte eigentlich bei dir mitmachen, um zu beweisen, dass es Quatsch ist. Das ging auch nach hinten los. So schön. Und jetzt ist sie selber auch Heilerin, ja.
Annette Müller: Heilerin und Dozentin und ist dann Pressesprecherin geworden und ist eben auch mit in Indien dabei gewesen. Hat das Buch geschrieben „amazinGRACE – Die neue Dimension der Heilung“ und auch “ SKY- Emotion und Psyche“ über die Heiltechnik SKYourself.
Corina Klein: Ah, okay.
Annette Müller: Ja, also das ist wirklich schon …
Corina Klein: Wenn ich das Buch lese, kann ich das auch dann schon anwenden?
Annette Müller: Nein.
Corina Klein: Also, es macht immer, muss schon die Praxis da …
Annette Müller: Unbedingt, das ist ganz wichtig. Weil, sonst bleibt das Ganze ja immer intellektuell und wir sind eben nicht theoretisch unterwegs, sondern rein praxisbezogen. Und das muss man selbst tun, erleben, erfahren und um es dann zu können.
Corina Klein: Für welche Form der Ausbildung hast du dich entschieden? Weil, es gibt ja mehrere Möglichkeiten.
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Anja Gschwendtner: Also ich habe die amazingGRACE Modul Ausbildung gemacht, die Eineinhalbjährige Ausbildung. Weil mir das sehr wichtig war für mich selbst, mich zu entwickeln, mich zu erfahren. Zwischen den einzelnen Modul Wochenenden liegen immer ein paar Monate, zwei, drei Monate, manchmal auch dreieinhalb, je nachdem. Und für mich war das elementar wichtig, das nicht so komprimiert zu machen wie die KAR Ausbildung, sondern mich dabei zu erfahren. Ab Modul eins kann man ja bereits heilen. Und da war ich dann auch immer kräftig im Üben. Da fängt man an bei Familie, bei Freunden, vielleicht auch mal am Arbeitsplatz, in der Mittagspause oder nach der Arbeit, um zu sehen, was funktioniert. Wie funktioniert es, wie gibt es noch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten? Und deswegen hatte ich mich damals eben für die Modulausbildung entschieden.
Corina Klein: Kann man die Methoden eigentlich auch für sich selber anwenden?
Annette Müller: Das meiste kannst du für dich selbst anwenden, wobei es natürlich immer schön ist, sich zu entspannen und heilen zu lassen.
Corina Klein: Schön, aber jetzt wollte ich mal noch wirklich auf diese Reise eingehen. Du bist ja dann irgendwann auch bei einer mitgegangen. Welche waren das? Und was war die Motivation?
Anja Gschwendtner: Genau, das war nach Pondicherry, nach Indien. Man konnte sich dort bewerben. Annette Müller kann nicht immer alle Heilerinnen und Heiler mitnehmen. Weil, es gibt einfach einen gewissen Rahmen. Das ist dann irgendwann mal nicht mehr händelbar, wenn man dann irgendwie 100 Bewerbungen hat, das ist einfach mit den Transfers, mit der Location. Und dann konnte man sich bewerben. Und diese E-Mail Aufforderung, um sich zu bewerben kam, während ich gerade in einem Ägypten Urlaub war. Und ich war total aufgeregt so: „Ich brauche sofort ein Notebook! Ich muss jetzt schauen, dass ich mich da bewerbe!“ Und da gibt es dann natürlich auch ganz bewusst die Frage: „Was ist deine Motivation, dorthin mitzufahren?“ Und ich habe dann also alles ausgefüllt und hab dann also wirklich ganz aufgeregt gehofft, dass ich dann genommen werde und hatte dann die große, zu meiner großen Freude die Möglichkeit, dorthin mit zu fahren.
Corina Klein: Hm, wie machst du das logistisch eigentlich? Ist es dann bekannt, dass ihr kommt? Kommen dann die Patienten von alleine oder gibt es eine Vorankündigung, so, jetzt kommen Heiler? Weil, das sind ja wirklich herausfordernde, also war das da, wo die Menschen vom Zug geflogen sind?
Annette Müller: Nein, das ist in Mexiko.
Corina Klein: Okay.
Annette Müller: Nein, nein das ist in Mexiko. Das ist sozusagen alles in trockenen Tüchern, weil wir eben unseren Ansprechpartner dort jetzt haben, der auch dieses kleine Hotel führt, in dem unser Camp stattfindet. Und der organisiert dann eben auch unsere Besuche im Casa Abba, wo die Menschen eben von diesem Zug gefallen sind oder fallen. Die da, der da heißt die Bestie – La Bestie. Und Indien, das war sehr, überraschend ist das Ganze gekommen. Also, da ist wieder, du sagst eben Mut, ich sage manchmal Schnapsidee dazu. Ja, also eine Inderin hat an der Ausbildung teilgenommen und war so begeistert, dass sie gesagt hat: „Ja, lass uns doch mal zu dritt zu viert nach Indien reisen und dort eben die Aborigines, die Eingeborenen heilen:“ Und da hab ich gesagt: „Ja, super Idee. Schauen wir mal, wer da mitkommen möchte. Und dann habe ich ein Email geschrieben: „Wer hat denn da Interesse mitzukommen?“ Und dann innerhalb von ein paar Stunden: 55.
Corina Klein: Oha.
Annette Müller: Ja. Da dachte ich mir: „Oh, das wird etwas Größeres!“ Und nachdem wir dort eben verschiedene Locations ins Auge gefasst hatten, hat die Inderin dann gesagt: „Okay, da wo ich ursprünglich hinwollte, das geht nicht. Lass uns das in Pondicherry machen. Ich war noch nie vorher da. Dann haben wir uns im Jahr zuvor in Pondicherry getroffen und dann habe ich das alles angeschaut. Wir haben eben, steht auch in meinem zweiten Teil der Autobiographie „Auf dem Weg der Wunder“. Das erste heißt „Ich gehe den Weg der Wunder“. Das erste hat 190 Seiten, das zweite über 300 Seiten. Steht eben auch da drin, wie das Ganze gekommen ist. Und dann hatte sie dort einen Unfall, hat sich den Fuß gebrochen. Und dann stand ich ganz alleine in Pondicherry. Hab mir gedacht: „Oh, blas ich das jetzt ab oder mache ich das jetzt weiter?“ Und nachdem ich dann mir sehr viel Sorgen gemacht hatte, habe ich mir gedacht, habe ich dann eben auch zurückgefragt: „Okay, folgende Situation: Ich kann für nichts garantieren. Es kann sein, dass das komplett in die Hose geht. Wer ist trotzdem bereit mitzukommen und das Risiko einzugehen, dass da nichts funktioniert?“ Ich meine, wenn ich weiß, dass da, wenn was funktioniert, sind es vielleicht 2 %. Also wer das Risiko eingeht, dass dann nichts funktioniert. Und dann haben wir alle gesagt, wir wollen alle mit. Okay, das war jetzt die Entscheidung, ich mache jetzt weiter. Und dann hatten wir eben eine ganz große Aula zur Verfügung bekommen von dem Sri Aurobindo Ashram. Und ich habe auch tolle Hotels gefunden, die dann ihre Zimmer zur Verfügung gestellt haben. Die musste ich dann auch nicht vorfinanzieren. Das ist auch so eine Sache. Und so kam das dann, dass eben 33 Heiler dorthin gefahren sind und es hat während dieser Zeit sogar noch eine medizinische Studie stattgefunden, die von Dr. Cordelia Schott, eine Wirbelsäulenspezialistin aus Essen, geleitet wurde. Wir haben über, über 120 Studienbücher ausgefüllt und die Studie wurde an der Uni Essen ausgewertet, die ist aber noch nicht veröffentlicht. Und darauf hat sich dann auch das zweite herauskristallisiert, im Jahr 2020 waren es 45 Heiler. Also, da hatte ich dann so viel Selbstvertrauen und Erfahrung gesammelt, dass ich sagte: „Okay, ein großer Bus, den können wir händeln.“
Corina Klein: Und wie viele Patienten hattet ihr dann, oder …?
Annette Müller: Also beim ersten Mal über 300.
Corina Klein: Okay.
Annette Müller: Und beim zweiten Mal weit über 300. Jetzt waren wir auf Sri Lanka, da warst du auch wieder mit dabei. Das waren an die 500.
Corina Klein: Und wie viele Heiler waren dann dabei?
Annette Müller: Auf Sri Lanka waren wir auch 33 oder 35.
Corina Klein: Wie viele waren es?
Anja Gschwendtner: 35.
Corina Klein: Mhm. Das ist schon faszinierend. Wirklich. Und die Leute? Haben die sich vorab schon gemeldet? Oder ist es dann wie ein Lauffeuer, dass dann auf einmal die Tante kommt und dann weiß es das ganze Dorf und dann stehen auf einmal ganz viele da.
Annette Müller: Ganz genau, ja.
Corina Klein: Hmmm. Wie kamt ihr drauf, die, du hast gerade gesagt, in Indien, die Aborigines?
Annette Müller: Ja.
Corina Klein: Was ist mit den anderen?
Annette Müller: Sehr, sehr gut situiert. Das sind natürlich alles. Also, unsere ganze Kultur, unser altes, das ganze Gesellschaftssystem seit vielen Jahrhunderten beruht auf Landraub.
Corina Klein: Hm, ja.
Annette Müller: Also, auch wir hier, die wir hier leben, dieses Land hat ja auch mal anderen gehört. Also im Prinzip ist das ja auch etwas, wie wenn ich so eine ausgedachte Geschichte, wie wenn ich mir einen Mond Grundstück kaufe ja, sozusagen. Also, es ist ja auch erst mal konstruiert, wir haben das ja konstruiert und dort war es eben so, dass sie jetzt so dieses Bedürfnis hatte, den Menschen, die ursprünglich dort gelebt haben, wo sie ist, wo es ihr jetzt so gut geht. Diesen Eingeborenen geht es jetzt noch immer nicht gut. Ja, sie leben noch immer in Armut. Etwas zurückzugeben in Form von dieser wunderbaren Heilmethode. Das war so der erste Impuls, was dann aber nicht ging. Weil, das ist auch sehr interessant, weil sich dort, wo sie das machen wollte, sind ungefähr sieben NGOs, ja also karitative Organisationen, die sich um die einzelnen Grüppchen dieser Ureinwohner kümmern und die stehen miteinander in Konkurrenz. Da habe ich erstmal festgestellt: „Ah! es gibt auch eine Armutsindustrie.“ Und die stehen in Konkurrenz miteinander. Und wenn du dich mit einer verbindest, hast du dann 6 gegen dich. Also das ging auch nicht, also man konnte dort, wir konnten dort nicht, keinen Fuß fassen, es ging gar nicht. Vor allen Dingen musstest du auch diese Organisationen um Erlaubnis fragen, ob du den Menschen helfen darfst. Und das war dann für mich so: „Oh, die gehören diesen Organisationen.“ Das war wirklich …
Corina Klein: Ein weiteres Aufwachen, oder?
Annette Müller: Ein unglaubliches Aufwachen. Dann habe ich mir gedacht, Mensch Meier, die gehören den Organisationen. Und der nächste Schritt war dann, oh Gott, wem gehör dann ich? Das war vielleicht auch ein hartes Erwachen.
Corina Klein: Mutter Teresas Auftrag, da darf man auch mal noch mal recherchieren. Ja, Ja. Also, das sind alles …
Annette Müller: Ja. Also, ich weiß nicht. Dann habe ich eben auch so gedacht: „Boah, will ich das?“ Und wir haben es ja jetzt alle gemerkt, wem wir gehören und gehorchen müssen. Da haben wir ja deutlich gespürt.
Corina Klein: Ja.
Annette Müller: 2020.
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, so kam das. Und daraus entwickelt sich eben dann auch, ähm, hat sich entwickelt, dass in Sri Lanka, wo wir jetzt gewesen sind, also im Sommer, nein, im Januar …
Anja Gschwendtner: Anfang des Jahres. Ja, das war im Januar 2024.
Annette Müller: Januar 2024. Ja, genau. Da waren wir jetzt 35 Heiler auf Sri Lanka in Colombo. Das war auch sehr, sehr toll.
Corina Klein: So schön. Wenn diese ganzen, also die Reisen zum Organisieren, wie kann ich mir das vorstellen? Es ist ja auch ein Riesenaufwand. Ja, machst du das alles allein oder ist das jetzt mittlerweile ein Team?
Annette Müller: Das mache ich noch immer alleine.
Corina Klein: Wirklich? Das ist bei dir auch so faszinierend. Noch parallel, dann am Lago Maggiore, dann auch die, dieses wunderschöne, ja, sagt mal, jetzt ist es noch ein Ausbildungszentrum, aber es entwickelt sich dann wirklich auch als Klinik.
Annette Müller: Klinik wieder, ja.
Corina Klein: Das ist dann auch wirklich, Patienten kommen können.
Annette Müller: Also, wir haben jetzt schon die Möglichkeit, Patienten zu betreuen. Das ist dann in Bayern am Griessee. Das ist da, wo eben der deutsche Zweig der Schule jetzt ist und da ist ein kleines Gästehaus dabei. Und die Inhaberin des Gästehauses hat die Ausbildung gemacht und die ist dann eben auch bereit, Gäste zu heilen in einem Intensivaufenthalt. Also, wer da nicht warten möchte, bis das am Lago jetzt dann endlich mal stattfinden kann, der kann jetzt schon dort eben hingehen und kann sich was Gutes tun.
Corina Klein: Welche Reise hast du denn gefilmt oder einen Film draus machen lassen? Weil, du hast ja auch einen Preis bekommen als beste deutsche Filmemacherin. Was war das genau?
Annette Müller: Der „Best Women Directors 22“ oder 23 … 22 war das. Das war der Film, der heißt „Human – Reise zum Menschsein“ auf Deutsch. Und ja, der war in sehr vielen Festivals, hat 18 Auszeichnungen bekommen.
Corina Klein: Wow. Wo kann man den noch sehen?
Annette Müller: Vielleicht können wir den ja mal hier zeigen.
Corina Klein: Ja, möglicherweise.
Annette Müller: Geht 20 Minuten, also ist relativ schnell. Und da sieht man eben auch so, wie wir so ein bisschen heilen und …
Corina Klein: Ach ja, das besprechen wir gleich mit Alexander. Das ist super.
Annette Müller: Ja, schön. Und du warst da ja auch dabei, wo dieser Film dann entstanden ist. „Human – Reise ins Menschsein“.
Anja Gschwendtner: Ja, ich war zweimal jetzt dabei und es war wirklich so faszinierend. Und meine Motivation war immer, Menschen zu helfen mit dem, was ich mir aneignen konnte, also, in meiner Entwicklung, eben durch die Ausbildung, an der École San Esprit. Und was kann man Schöneres bewirken, als den Menschen etwas zurückzugeben, was man selbst erfahren hat. Also Heilung. Und das war meine Hauptmotivation, dort mitzufahren. Den Menschen Heilung zu bringen oder sie zu unterstützen, Heiler zu werden, gesünder zu werden, mental gesünder, stabiler zu werden. Und die zweite Motivation war für mich natürlich auch, mich noch weiter als Heilerin zu erfahren, mich zu entwickeln. Und die dritte Motivation ist einfach eine wunderbare Reise mit Gleichgesinnten, also mit, mit so vielen Leuten, die alle das gleiche Ziel haben. Und da gibt es dann so eine Gruppendynamik, dass einfach dann auch viele Freundschaften entstehen, die bis heute und darüber hinaus noch Bestand haben. Und so was kann man nicht bei, ich sage mal bei irgendeinem Reiseveranstalter buchen. Das ist einfach letztendlich unbezahlbar, da dabei zu sein.
Corina Klein: Ihr habt ja auch wirklich einen schönen Bildband gemacht. Ich habe vorhin schon mal reingeguckt. Vielleicht kannst du mal intuitiv eine Seite aufklappen. Ja, vielleicht für dich ja auch.
Anja Gschwendtner: Vielleicht finde ich mich da auch. Also das sind ganz wunderbare Augenblicke und es sind auch immer ganz wunderbare schöne Zitate.
Corina Klein: So hoch halten das gerade mal auch.
Anja Gschwendtner: Und es ist einfach wirklich schön zu sehen, was da für Eindrücke dabei waren. Also nicht nur jetzt von unserer Heilreise, sondern letztendlich auch weise Sprüche, die, ja, die, die uns zum Nachdenken anregen und uns wieder auf unserem eigenen Weg, ja ein stückweit weiterbringen und entwickeln.
Annette Müller: Also, ich hab jetzt hier auf aufgeschlagen, ein schönes Bild von Indien hier und dann steht hier: „Gott ist hier und dort und überall. Es gibt kein Nadelloch, wo er nicht zu finden ist.“ Und der, der das gesagt hat, ist Bhagawan Nityananda. Also, ich habe so, so Weisheiten, die mich begleiten, die mir entsprechen, die mir was sagen, habe ich dann eben gesammelt auf Deutsch und Englisch. Es ist wichtig Deutsch und Englisch, beides gleichzeitig. Und dann haben wir hier von Alexander Graham Bell haben wir zum Beispiel: „Ich kann nicht sagen, was die Kraft ist. Ich weiß nur, dass es sie gibt!“ Und Alexander Graham Bell ist der, der das Telefon erfunden hat. Mit Elektrizität und Telefon und so weiter macht. Man könne ja auch nicht sagen, was jetzt das Internet tatsächlich ist. Wir wissen aber, dass es sie gibt.
Corina Klein: Was ich auch noch kurz ansprechen möchte, wir hatten es schon mal in einem Interview geklärt, ja, aber ich habe auch die Bilder gesehen und auf einmal sehe ich die Maske und die Tricks, ja geradezu rebellische von der Sorte. Und da einfach, das wird noch mal klarstellen, es kommen auch viele Kommentare, gerade auch bei euch, die denken, ihr habt das auf Basis dieser Maßnahme. Das ist ja gar nicht euer Thema, sondern ihr habt einfach Methoden, wo man auch mal stark pusten muss und wo es auch mal sein kann, dass man eigentlich den Patienten anspucken würde.
Annette Müller: Das wollen wir nicht, macht man nicht.
Corina Klein: Oder auch einfach vielleicht auch mal Mundgeruch oder what ever oder eigenen Geruchschutz. Ich meine, ihr habt wirklich auch Menschen zu behandeln, aus den ärmsten Gegenden, dann ist vielleicht auch mal gut, wenn man selber eine Maske anhat, vom Riechen her zumindest.
Annette Müller: Also, es ist ganz gut, wenn man sich bei diesen heftigen Atemtechniken zum Beispiel am Kopf ist, wenn man da einen Mundschutz anzieht, so dass derjenige nicht zufällig oder unbeabsichtigt eben Spucke abkriegt. Also, das ist allein schon Respekt unserem Klienten gegenüber. Und wenn dann jetzt zum Beispiel irgendwie ist, dass jemand stark Mundgeruch hat oder wie er dann eben auch mal eine Gruppenheilsitzung haben oder es nicht so gut riecht, dann zieht man sich das so ein bisschen über die Nase und ist dann auch etwas geschützt vor dem Geruch. Und das ist eben schon gerade in diesen Ländern sehr auffällig und das ist unser eigener Schutz und eben auch, ähm, hat aber nichts mit Viren zu tun.
Corina Klein: Also, wer dich verfolgt, auch in den öffentlichen Medien, der weiß, das kann bei dir nicht das Thema gewesen sein. Na schön, also vielen Dank, dass ihr da wart und wünsche euch weiterhin noch wundervolle Reisen.
Annette Müller: Ja, Dankeschön.
Corina Klein: Und dass die Studien auch bald mal zu sehen sind, dann würde ich mich auch riesig freuen, wenn schon mal so ein tolles Projekt wirklich umgesetzt wurde.
Annette Müller: Ja, also wer jetzt zum Beispiel auch irgendwie so in der Wissenschaft ist und das jetzt hört und weiß, da gibt es ein Magazin, also ein wissenschaftliches Magazin, das vielleicht offen wäre, so etwas tatsächlich auch zu publizieren, was auch ernst zu nehmen ist und dann angenommen wird, der kann uns das ja wissen lassen.
Corina Klein: Schön. Super. Danke, dass ihr da wart. Herzlichen Dank. Ja, liebe Zuschauer. Ja, wunderbare Projekte, die hier unsere Damen umsetzen und unsere Gäste wirklich auch wieder verzaubern. Durch viele Bilder, Emotionen, aber auch Filme. Danke, dass Sie zugeschaut haben. Bis bald.
von Annette_Mueller | Sep. 7, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Oft sind wir doch in unserem Alltag, in der Berufswelt, ja in einem Hamsterrad. Und das kann ja doch auch durchaus mal von innen aussehen wie eine Karriereleiter. Aber was ist, wenn doch irgendwo ein innerer Ruf geweckt wird, dass man vielleicht noch sich dem heilen widmen möchte oder für die Menschen noch auf eine andere Art und Weise da sein möchte und im Idealfall vielleicht die zwei Welten kombinieren. Und darüber sprechen wir heute mit unseren Gästen. Ein wunderbares Interview mit zwei wunderbaren Frauen. Freuen Sie sich drauf! Hallo liebe Anette, liebe Anja. Schön, dass ihr wieder da seid.
Anja Gschwendtner: Vielen Dank! Ich freue mich auch sehr.
Annette Müller: Wir freuen uns sehr. Dankeschön.
Corina Klein: Wir hatten ja echt schon ein paar Interviews gemeinsam und ich freue mich natürlich. Du bist ja eh Brückenbauerin von wirklich der Heilarbeit in die Schulmedizin. Das zu integrieren, bildest auch Ärzte aus, Therapeuten, Heilpraktiker. Also, da ist natürlich schon so ne, so ne Bahn schon. Hast ja auch einen Preis dafür bekommen. Und was ich jetzt auch immer noch interessanter finde, dass wir wirklich ganz viele Menschen aus verschiedenen Berufssparten hier haben. Also ob jetzt Lehrer oder Polizist, oder …
Annette Müller: Also, wir haben wirklich von der Reinigungskraft bis zum Raumfahrtforscher alles in der Ausbildung.
Corina Klein: Ja, faszinierend. Die Hauptkommissarin hatten wir.
Annette Müller: Hatten wir auch schon.
Anja Gschwendtner: Baggerfahrer hatten wir auch schon. Ja, richtig.
Annette Müller: Heizungsmonteur hatten wir, Ärzte.
Corina Klein: Unternehmer.
Anja Gschwendtner: Kfz Meister, Kfz Meister hatten wir auch einen. Ja, ja, super spannend.
Corina Klein: Also, das finde ich sowieso mal ganz wunderbar. Du bist aber sehr schon geprägt auf diese Karrieregeschichte. Du bist ja wirklich in einem großen DAX Konzern, ja, Chefsekretärin. Und da finde ich es natürlich ganz interessant, wie du dieses Thema verbunden hast oder ob es auch überhaupt ein Thema gab oder ob du gesagt hast, das muss man trennen, das geht gar nicht.
Anja Gschwendtner: Ja, für mich ist es ganz wichtig, solche Themen nicht zu trennen, weil, man ist ja, man ist ja immer mit sich selbst dabei. Das heißt, ich kann jetzt nicht sagen, jetzt bin ich da die Heilerin und da bin ich die Anja im DAX Konzern. Also, ich bin sehr, sehr vorstandsnah und mir ist es wichtig, dass wir ein Umfeld in der Abteilung haben und letztendlich im ganzen Konzern, wo sich jeder wohlfühlt. Das ist das Allerwichtigste. Wir verbringen so viel Zeit unseres Lebens mit Arbeit. Wir machen uns fertig, wir, wir fahren dorthin, wir sind irgendwie acht Stunden oder teilweise noch ein bisschen länger in der Arbeit usw. Und das ist für mich das Allerwichtigste, beide Welten miteinander zu kombinieren und auch meinen Teil dazu beizutragen, wenn ich in der Arbeit bin, im Office bin, ein, ein Umfeld zu schaffen, wo sich jeder wohlfühlt. Das finde ich das Allerwichtigste.
Corina Klein: Auch für die Zuschauer, total vergessen zu sagen, dass du ja wirklich selber Ausbilderin bist und auch eine eigene Praxis in München hast und das natürlich auch integrierst. Also, separat das aufgebaut hast, aber eben natürlich jeder kann darauf zugreifen.
Anja Gschwendtner: Genau. Also, ich bin bis Februar, bis Ende Januar, bis ich dann letztendlich mit Heiler ohne Grenzen nach Sri Lanka geflogen bin, war ich also hauptberuflich 40 Stunden tätig und ich habe dann nebenbei das noch aufgebaut. Samstags eben mit meiner Praxis oder hin und wieder auch mal Heilarbeit. Dann am Abend noch, weil ich das natürlich jetzt nicht während der Dienstzeit machen kann und möchte, sondern vielleicht mal in der Mittagspause. Komme ich vielleicht anschließend noch ein bisschen drauf. Und dann habe ich mir das nebenbei aufgebaut, weil ich nicht unterscheiden möchte zwischen dem einen oder dem anderen. Das ist mir ganz wichtig, das miteinander zu kombinieren und vor allen Dingen auch dieses Bewusstsein zu schaffen. Wir haben eine betriebsärztliche Dienststelle bei uns, also in jedem unserer einzelnen Standorte gibt es eine betriebsärztliche Dienststelle, wo man hingehen kann. Da gibt es einen Betriebsarzt oder mehrere.
Werbung: Entschuldigen Sie ganz kurz diese Unterbrechung, aber bitte abonnieren Sie unseren YouTube Kanal, denn das hilft uns, dass diese Sendung sich auch weiter über YouTube verbreiten kann. Vielen Dank. Viel Spaß! Bis später. Auf Wiederhören.
Anja Gschwendtner: Und mein großer Traum wäre einfach, dort irgendwo mal einen Raum zu haben, wo dann vielleicht auch mal der Betriebsarzt sagt: „Ah, mit dem Thema, da können Sie aber mal nebenan zur Frau Gschwendtner gehen.“ Also das ist so meine Vision, dass wir auch diese Ganzheitlichkeit, dieses ganzheitliche Heilen in so große Firmen und in so große Konzerne bringen. Das wäre so meine Zukunftsvision.
Corina Klein: Ich habe schon auch das Gefühl, das passiert auch gerade. Also, ich merke auch, ich bekomme Anfragen von großen Konzernen, die sagen, wir wollen mehr Vorträge zum Thema Bewusstsein. Und ich denke „Hoppla! Ja, schön!“ Also, irgendwo scheint da ein Wunsch da zu sein. Wie nimmst du das wahr?
Annette Müller: Ja, Bewusstsein ist ja das, was uns voranbringt. Bewusstsein ist das, was uns Innovation bringt. Bewusstsein ist das, wo wir wirklich aus eingefahrenen Wegen ausbrechen können. Das geht nicht ohne das Bewusstsein. Die Bewusstseinserweiterung ist dafür die Grundlage. Und das merken wir schon. Wir merken, dass hier wir doch wirklich an, wirklich ganz betonharte Grenzen stoßen. Mit dem alten Denken, den Geist und die Intelligenz vergessen und alles nur rational und mechanisch sehen und eben den fluiden Geist, der wirklich alles erst mal erdenkt und dadurch erschafft, einfach beiseitelässt. Und vielleicht sogar behauptet, den gibt es gar nicht. Der ist reine, reine Chemie, was ja nicht stimmt. Insofern eine KI wird nie eine Intuition haben. Also insofern brauchen wir meiner Meinung nach auch keine Angst vor der KI zu haben, dass die uns irgendwann einmal die Intuition abnehmen wird und diese Kreativität, sondern sie kann immer nur das, was eben mechanisch einprogrammiert wurde, ausführen. Eine solche Bandbreite an Wirkkraft, die der Mensch hat, die findet man nicht noch mal. Und insofern ist es klar: ja, jeder, der wachsen möchte, muss erst mal über sich selbst hinauswachsen, individuell und auch als Konzern oder als Firma. Also da muss, braucht die Bewusstseinserweiterung ist Voraussetzung für positive Veränderung.
Corina Klein: So schön, vor allen Dingen der Wandel. Der steht ja so ein bisschen an, man spürt ja, es passiert was. Man hatte zwar noch versucht, so die Generation ein bisschen zu konditionieren. Schön, den Schulgong. Das ist ja der gleiche Gong, den wir früher in den Fabriken hatten. Also, das, wir wissen ja auch, wo Schulsystem herkommt. Und dieses Bewusstsein über das Bewusstsein und die Erkenntnis wird jetzt erst mal auch wahrscheinlich der Step … Oh, da hatten wir auch eine Schulleiterin, die Heiler, die Kinder ausgebildet hat, in der Privatschule in der Schweiz? Das fand ich ja auch mega, wenn die Kinder ein Selbstwertgefühl bekommen, weil sie selber ihren Klassenkameraden heilen können. Also, das werden ja ganz, ganz besondere Menschen. Also, da bringt ja dann nachher der Gong nichts mehr. Ja, letztendlich. Ja. So schön. Ja. Wie war das bei dir? Wann hast du dich da so ein bisschen mit dem Thema geoutet im Konzern?
Anja Gschwendtner: Letztendlich eigentlich ziemlich früh, sage ich mal. Am Anfang ist man natürlich ein bisschen vorsichtig. Wie läuft es und so weiter. Und ich hatte eine ganz liebe Kollegin, mit der ich auch sehr eng inzwischen befreundet bin, die mir den Rücken freihalten musste, damit ich Freitagnachmittag früher gehen kann, damit ich dann eben an die École San Esprit fahre, um die Ausbildung zu machen, weil die startet ja die Modulausbildung bereits am Freitagabend um 18:00 Uhr. Und die habe ich also eingeweiht und die war dann sehr offen und hat gesagt: „Ja, ich kenne dich als jemand, der sehr bodenständig ist. Ich gehe mal davon aus, es ist auch was, was uns vielleicht alle sehr förderlich dann entgegenkommt, wenn du dann von den Ausbildungswochenenden wieder zurückkommst.“ Die hat sich dann also auch ganz liebevoll immer gleich zum Üben zur Verfügung gestellt. Und da gab es dann tatsächlich sehr schnell Situationen wie: eine Kollegin saß mir gegenüber, so Schreibtisch an Schreibtisch gegenüber, und klagte also, dass sie ganz schlimme Kopfschmerzen hat, die jetzt schon Richtung Migräne gehen und hat gemeint, sie hätte keine Kopfschmerztabletten dabei. Und wenn das jetzt so weitergehen würde, dann müsste sie nach Hause gehen und könnte heute nicht mehr weiterarbeiten. Und dann habe ich sie so über den PC rüber so angeguckt, und gesagt: „Darf ich dir mal Heilenergie schicken? Ich kann ja nichts versprechen, aber wir können es ja mal probieren und so.“ „Ja, okay, dann mach mal!“ Ne, und ich also, während ich wirklich gearbeitet habe, habe ich das dann gemacht und so nach 15 Minuten ungefähr guckte sie wieder so über den PC und sagt: „Das glaube ich jetzt nicht. Meine Kopfschmerzen sind weg!“ Und das sind halt dann so Situationen, das kann so eine Kollegin nicht für sich behalten. Das geht dann natürlich weiter und das ist dann natürlich sofort ein Outing. Dann geht die zu einer anderen Kollegin und sagt: „Du, stell dir vor, was mir passiert ist!“ Und dann bin ich inzwischen tatsächlich so bekannt im Konzern, dass viele dann, wenn sich die in der Mittagspause treffen und sich erzählen, da tut es weh und da tut es weh, dass dann die eine Kollegin zur anderen sagt: „Ja, warum holst du dir nicht einen Termin bei der Anja? Geh doch bei der mal in die Praxis und hol dir mal eine Heilsitzung.“ Na, und das ist einfach was, was für mich ganz wichtig ist, diese beiden Welten zu kombinieren, weil man kann es nicht auseinanderhalten. Wir sind human, wir sind Menschen, wir haben Emotionen. Jeder hat so sein Wehwehchen vielleicht. Und da kann ich in so einem Konzern von innen heraus wirken und den Menschen helfen, Heilung zu erfahren. Oder auch mal in der Mittagspause, dass meine Kollegin sagt: „Du, ich habe so Rückenschmerzen. Könntest du mal in der Mittagspause, mal hier deine, deine Hände an mich legen?“ Hatten wir auch. Dann gehen wir in der Mittagspause raus, wenn die Sonne scheint. Ich sage: „Okay, komm, machen wir mal zehn Minuten!“ und dann sind die tatsächlich wieder fähig, diesen Arbeits-, diesen Alltag, diesen Arbeitsalltag wieder gut auszufüllen. Und das ist einfach was, was einem Konzern natürlich auch zugutekommt.
Corina Klein: Ich muss gerade an meine Freundin denken, die bei dir auch die Ausbildung macht. Jetzt auch durch die Interviews einfach. Irgendwann kam sie zu mir und sagt: „Ich mache das jetzt auch!“ und die Eltern sind schon ein bisschen älter und die dachten so, oh Gott, jetzt macht die Tochter auch noch eine Heilerausbildung. Und wobei sie extrem bodenständig und absolut eigentlich kein typischer, der sagt, ich mache jetzt eine Heilerausbildung, vom Typ her.
Annette Müller: Das sind aber die typischen Leute, die zu uns zur Heilerausbildung kommen, genau.
Anja Gschwendtner: Wie ich auch.
Corina Klein: Was ich so witzig finde. Jetzt hat die natürlich ihren Eltern, auch dem Papa und so hier und da mal Heilsitzungen gegeben. Und jetzt sitzt der in der Sauna, in seiner Männer Sauna, und sagt, meine Tochter ist Heilerin, die hat das repariert und so. Also, das ist so lustig, also voller Stolz von diesem. Das finde ich halt auch das Schöne, dass Menschen, die eigentlich erst mal voll kritisch sind oder eher denken, „Oioioi, was ist da jetzt für ein Hokuspokus?“ Aber sobald die erste Sitzung so ein durchschlagendes Ergebnis hat, dann auf einmal so switchen, dass sie dann natürlich ohne Hemmungen sagen, na ja, also meine Tochter, die ist schon Heilerin.
Annette Müller: Sehr viel Stolz. Sehr viel Stolz.
Corina Klein: Ja, ja, also, das fand ich so eine berührende Geschichte.
Annette Müller: Das ist auch das, was viele schildern, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie die Wertschätzung, eine Art der Wertschätzung erfahren und erleben jetzt, die sie noch nie vorher erlebt haben. Also, die war noch nie da. Also, so eine Wertschätzung haben sie noch nie entgegengebracht bekommen, also von Fremden und dann eben auch von der Familie. Also, das ist schon sehr ergreifend.
Corina Klein: Ich meine, wenn man natürlich auch hört, was du alles verbindest in der Ausbildung, also dass du halt wirklich selber die Welt bereist hast und wirklich auch selber gucken musstest, was funktioniert, was funktioniert nicht, hattest selber schweren Unfall. Also, das ist ja auch, du allein hast ja schon eigentlich einen bewegenden Gang.
Annette Müller: Ja, ja, das stimmt. Ich habe jetzt den zweiten Teil meiner Autobiografie geschrieben. Der erste hat 190, der zweite hat fast 300 Seiten. Und du hast es gelesen. Und jedes Mal, wenn ich da drin lese und mir das anschaue, denke ich mir: „Echt?“ Weil das mein Leben ist, so schnell und so bewegt und so umfangreich und so abenteuerlich, dass so, eins, eins das andere jagt und ich im Rückblick dann denke: „Nee, war das wirklich alles der Fall?“ Das ist schon …
Corina Klein: Also, die Projekte, die du da auch eindrucksvoll …
Annette Müller: Also, wobei ich will jetzt nicht mich irgendwie selbst beweihräuchern, sondern eben Tatsache, das ist wirklich schon sehr viel.
Corina Klein: Ja, es ist wirklich immer faszinierend.
Annette Müller: Und das Team, was zwischenzeitlich um mich herum eben auch ist, da muss ich sagen, das ist auch total toll. Ist natürlich klar. Anja gehört mit zum Dozententeam, bildet jetzt auch selbst aus an der École, an der Schule. Macht eben auch diese Wochenend-Seminare, die SKYourself Kurse. Und das ist natürlich schön, wenn eben auch noch andere da sind, die diese wunderbaren Heilmethoden in die Welt tragen.
Corina Klein: Ja, ja, gäbe es jetzt so ein Werkzeug, wo du sagst, das kann man auch wirklich im Konzern umsetzen? Weil du ja sagst, du möchtest auch die Brücke schlagen zu den Konzernen, dass man sagt: „Okay, da gibt es jetzt eine …“ Es gibt ja immer so Beauftragte für irgendwas, so dass man irgendwas, so ein kleines Werkzeug zumindest hat. Wenn man jetzt sagt, man kann jetzt nicht die Heilerausbildung machen.
Anja Gschwendtner: Also ein riesengroßes Werkzeug ist natürlich die SKYourself Methode. Ja, weil wenn man Teams hat, die doch oftmals unterschiedlicher Meinung sind in Projekten, oder wenn man mal mit irgendeiner Sache zur nächst höherer Instanz gehen muss und weiß schon: „Aha, da weiß ich nicht so recht, ob das jetzt auf Gehör stößt.“ Ist natürlich gut, wenn man da schon ein Umfeld energetisch schaffen kann, wo sich dann möglicherweise solche hinderlichen Emotionen gar nicht erst aufbauen, wo man dann wirklich zusammen einen Konsens finden kann. Und da gab es tatsächlich schon Situationen bei uns in der Arbeit, wo ich gebeten worden bin, entsprechend energetisch dieses. ich möchte jetzt mal sagen. dieses Feld aufzumachen, wo sich dann die Parteien treffen, um das Bestmögliche aus einer Sache herauszuholen. Egal ob es jetzt schwierige Besprechungen sind, Projektbesprechungen oder Besprechungen mit dem Kunden. Das ist jetzt noch nicht so ganz so publik, aber es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass es geheißen hat: „Anja, please do your magic thing!“ also mach da jetzt mal, ich muss da jetzt, da mal jetzt mit jemanden über was sprechen, was vielleicht nicht so einfach ist. Ich hatte auch eine Kollegin, die doch sehr ängstlich war für ihr Jahresperformance Gespräch. Das wird oftmals in so Konzernen gemacht, dass man sich dann zusammensetzt und dass man dann darüber spricht. „Wie siehst du deine Leistung, wie sehe ich deine Leistung als Vorgesetzte oder als Vorgesetzte.:“ Und die, die war sich schon sehr selbstbewusst, aber hatte einfach Angst nicht zu genügen. Ja, hatte Angst auch mal zu sagen: „Ich habe so diese Projekte wirklich gut abgeliefert!“ Die kam zu mir in die Praxis und meinte: „Ja, kannst du mich da vorbereiten? Ich habe da einfach Angst vor diesem Gespräch.“ Ja, da haben wir also bei mir in der Praxis an einem Samstag eine SKYourself Sitzung gemacht und sie war völlig angstbefreit. Was ist passiert? Die ging zu ihrem Chef und hat gesagt: „So sehe ich das und das ist, hier meine, sind hier meine Ergebnisse.“ Und bevor die Luft holen konnte, sagte der Chef, weil natürlich nichts mehr zwischen den beiden stand, sagt er. „Wow, ja, hast du mich wirklich beeindruckt.“ Gehaltserhöhung? Ja, und die kamen dann. Und das sind solche Dinge, wo man wirklich viel bewirken kann für die Mitarbeiterinnen im Konzern und auch für die einzelnen Personen.
Corina Klein: Ich kenne das natürlich so aus den letzten 20 Jahren, so die Arbeit. Wenn man hinter die Kulissen schaut in solchen Gesprächen, was passiert dann bei uns Frauen. Habe ich natürlich selber auch in Konzernverhandlungen machen dürfen und habe aber auch die Erfahrung gemacht in den Anfängen, wo ich noch jung war. Symbolisch saß da der Papa mir gegenüber so „Nein, das gibt’s nicht!“ oder so, dieses Eingestehen oder nicht? Spielt das überhaupt bei der Heilung oder Methode eine Rolle, dass man noch so in diese Geschichten eintauchen muss? Wo kommt eigentlich dieses Muster her? Wer hat einen geprägt? Oder ist es einfach auch völlig irrelevant? Man geht nur. Was passiert bei dir, wenn ich für mich einstehen möchte, dann kommt ja Angst, oder? Das war ja bei ihr definitiv das Thema und dann spielt es keine Rolle mehr, wo das herkommt.
Annette Müller: Das spielt überhaupt keine Rolle, woher es kommt. Überhaupt keine.
Corina Klein: Okay, und dann kann es einfach verschwinden.
Annette Müller: Ja, es darf verschwinden. Das tut es dann auch meistens.
Anja Gschwendtner: Na ja, das Wichtigste ist einfach in so einem Konzern oder generell in jeder Firma oder wo Menschen zusammenkommen, dass es eine, eine, sage ich mal, ein Umfeld geschaffen wird oder ein Umfeld vorhanden ist, wo sich jeder wohlfühlt. Und deswegen sind wir auch dabei zu überlegen, wo, wo können wir das noch anbieten? Also zum Beispiel mit, mit dieser wunderbaren SKYourself Methode habe ich jetzt eine Anfrage bekommen von einem Yogastudio. Da waren einige, die gesagt haben: „Ah, wir hätten da total Interesse, das zu machen. Also wir, wir wollen das auch künftig anbieten, möglicherweise auch in Schulen, in Kindergärten, in Vereinen, überall, wo Menschen zusammenkommen.“ Und das ist einfach eine wunderbare Methode.
Corina Klein: Sehr schön. Ja. Ich würde mal noch. Mich würde trotzdem eine Sache interessieren, weil ich immer wieder auch da in Diskussionen bin, auch mit anderen Gästen. Und weil das Heilen. Und dann eben haben wir auf der anderen Seite dieses ganze Thema mit der Traumathematik und anderen Methoden und Transformationen und reingehen und. Also, es ist ja ein unglaublicher Strauß, was wir einfach auch für die Zuschauer an Methoden bringen können. Und ich konnte mich an eine Kritik erinnern, was dem Heilen zugeworfen wurde, wo ich sage: Ah, da muss ich dich unbedingt mal fragen, wenn du da bist. Da hieß es: „Ja, der Mensch, der muss ja lernen, wir sind ja auf einem Lernplanet. Und wenn der Körper krank ist, dann zeigt er ja Symptome. Und die Symptome sind ja dazu da, um uns zu zeigen, wo wir vielleicht eine Emotion nicht fühlen mussten oder eine Erfahrung nicht machen konnten.“ Und dann heißt es – das war jetzt die Kritik, deswegen frage ich dich, weil du da bist. „Ja, und wenn ich das einfach weg mache, dann kann das natürlich auf einem anderen Weg noch mal hoch ploppen, weil das einfach weggemacht wurde.“
Annette Müller: Es ist kein Kortison. Ja.
Corina Klein: Und deswegen, ich bin froh, dass du das jetzt richtig stellst. Das ist immer so diese Diskussion, wo ich immer wieder auch höre …
Annette Müller: Ja, da ist es natürlich gut, zum Beispiel dieses Buch zu lesen „amazinGRACE – Die neue Dimension der Heilung“, weil wir dort eben auch Modul für Modul so ein bisschen durchsprechen und auch die Philosophie oder die Wissenschaft oder die Technik dahinter erläutert wird, warum das in diesem Fall gar nicht der Fall sein kann. Weil, wir haben verschiedene Körper. Ich hatte hier schon mal einen Vortrag gehalten über die Koshas, über die verschiedenen Körperhüllen. Und diese Körperhüllen, die schauen wir uns auch in der Ausbildung an und da sehen wir ja, wie vielschichtig wir sind. Wenn jetzt jemand kommt, der sagt: „In der Therapie nimmst du das einfach weg, das heißt, du machst da so ein bisschen Kortison drüber. Das tut nicht mehr weh, aber dann wird es unterdrückt und ploppt woanders wieder auf.“ Das ist hier nicht der Fall, weil wir ja auf einer ganz anderen Ebene agieren. Wir haben den Körper, wir haben unseren, also wir haben den Körper, den Fleischkörper, wir haben unseren Energiekörper, wo das Prana fließt. Wir haben unseren Emotional- bzw Geistkörper, wo wir zum Beispiel SKYourself hauptsächlich wirkt. Dann geht es noch tiefer. Wir haben den Wissenskörper, den Intelligenzkörper. Dann haben wir den inneren Kern, den Selbstkörper des Ananda Maya Kosha und wir heilen den gesamten Menschen. Das Gesamtwesen, was wir hier auch in Therapie kennen, ist ausschließlich: Ich kümmere mich entweder um die Mechanik des Körpers. Wenn ich tiefer gehe, dann weiß ich, da ist ein Energiekörper, der hat Chakren, dann kann ich damit arbeiten. Wenn ich sogar noch ein bisschen tiefer gehe, wende ich mich der Psychoneuroimmunologie zu und sehe, dass die ganzen Beschwerden, die ich habe, aus dem unbewussten Unterbewusstsein, aus den Konditionierungen kommt und sich im Körper zeigen. Oder aber ich arbeite mit Schamanismus. Ich gehe also in diesen Intelligenzkörper hinein, wende mich der Akasha zu und solchen Sachen. Oder aber ich gehe jetzt ins Kloster, meditiere und konzentriere mich auf mein Selbst. Aber das ist eine Methode, und dass sie wirklich das alles was wir sind, heilt! Das ist das, was uns von anderen Dingen unterscheidet. Und wenn das geheilt ist, ist das weg. Und damit ist, damit ist der Mensch geheilt. Ich sage noch ein ganz kleines Beispiel. Ich weiß nicht, ob ich das hier schon mal erzählt habe aus der Mechanik. Ein Auto kommt in die Werkstatt. Der Kotflügel ist eingedellt, dann wird der Kotflügel ausgebeult, neu lackiert, das Auto geht wieder auf die Straße. Eine Woche später wieder in die Werkstatt, linker Kotflügel eingedellt. Naja, man kann das ja wieder ausbeulen. Ja, kann es also wieder neu lackieren. Eine Woche später ist das Auto wieder in der Werkstatt, was ist passiert? Jemand ist hinten drauf gefahren. Dann kommt der Mechaniker auf die Idee: „Okay, wir lackieren es mal in Orange, dann wird es besser gesehen. Dann fahren die anderen Leute da nicht mehr so schnell dran.“ Ja, es ist eine Oberflächenlösung. Aber wer kümmert sich um den Fahrer? Wer schaut nach dem Fahrer? Ja, der Fahrer ist eben das gesamte Wesen, was den Körper steuert. Ja, also es liegt ja an mir, wie ich mein Leben gestalte. Es liegt an mir, welchen Beruf ich wähle. Es liegt an mir, wo ich lebe. Es liegt an mir, für was ich mich interessiere. Es liegt an mir. Und dieses ICH ist das, was mich ausmacht. Insgesamt. Was uns ja so unbekannt ist. Ja, es gibt ja wirklich Leute, die sagen, ich brauche Hilfe, um zu verstehen, wer ich jetzt eigentlich wirklich bin. Dieses Unbekannte, das Unbekannte, das wird geheilt und dann fällt es einfach weg. Und dann ist es nicht mehr da. Das ist wie die, die Wolke im Himmel. Das ist ja nicht so die eine Wolke, die löse ich jetzt auf. Und dadurch, dass sie jetzt aufgelöst ist, kommt sie auf der anderen Seite wieder. Das stimmt nicht. Die Wolke ist weg. Diese kommt nie wieder.
Corina Klein: Schön. Ja, man muss es ausprobieren. Also ist es wirklich ein Erleben. Und die Möglichkeiten gibt es ja wirklich. Ihr habt ja auch Schnupperwochenenden. Vielleicht kannst du da noch zwei Sätze dazu sagen, wenn sich jemand wirklich dafür interessieren sollte.
Annette Müller: Ja, natürlich auf www.san – Die Gesundheit Minus Esprit – Esprit, der Geist. Also Gesundheit aus der Kraft des Geistes. Da kann man sich dann erkundigen, da kommt man überall hin. Dann kann man auch nach den Schnupperseminaren gucken und kann das einfach mal ausprobieren und schauen, was ist da jetzt dran? Ja, wie, wie weit führt mich das eventuell? Und es ist ein sehr, sehr schönes Seminar, sehr viel Heilung, die die Leute dort eben auch erfahren an dem Wochenende. Es passieren dort definitiv viele, viele Wunder. Und dann kann man sich überlegen: Mache ich so eine Ausbildung oder mache ich vielleicht ein Seminar, zum Beispiel bei dir oder gehe ich ins Heilerverzeichnis und suche mir den ein oder anderen amazinGRACE Heiler aus?
Corina Klein: Super. Ja, vielen Dank, dass ihr da wart.
Anja Gschwendtner: Vielen Dank, dass wir da sein durften.
Corina Klein: Viel Erfolg.
Anja Gschwendtner: Danke schön.
Corina Klein: Und dass die Konzerne sich wirklich wandeln.
Anja Gschwendtner: Ja, ja. Vielen Dank.
Corina Klein: Ja, Danke euch, liebe Zuschauer. Ja, wunderschön, aus der Praxis, aus der Berufswelt. Ja, das Thema Heilung und der ganzheitliche Blick wieder auf unseren Körper und das ganze System zu bekommen. Ich hoffe, Sie konnten einiges mitnehmen. Bis bald.
von Annette_Mueller | Sep. 2, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Gerade in der heutigen Zeit haben wir sehr große Herausforderungen, teilweise gesundheitlich, aber auch privat. Oder wir möchten einfach mal über uns hinauswachsen. Und dafür habe ich wunderbare Gäste bei uns. Annette Müller, Heilerin, Ausbilderin, Autorin, die wirklich viele Menschen begleitet, auch was das Thema Krankheiten angeht. Und natürlich hat sie auch, wie immer, einen wunderbaren Gast dabei und wir freuen uns, heute mal über das Thema zu sprechen. Bis gleich.
Corina Klein: Hallo ihr beiden, liebe Annette, liebe Anja, schön, dass ihr wieder da seid. Vielen Dank.
Annette Müller: Wir freuen uns sehr.
Corina Klein: Ich finde die Mädels Runde auch richtig schön. Vor allen Dingen, weil, weil ich die Geschichten so liebe. Wir haben ja schon ein Interview gemacht. Du hast wirklich über die Heilveranstaltung, das Heilertreffen. Wie hieß das Treffen da? Das ganz große, wo du das?
Annette Müller: DO UT DES – Die Heilertage im Chiemgau.
Corina Klein: Wo in echt bis zu 2.000 Leute damals da waren und hast dann die Ausbildung gemacht, selber Endometriose gehabt an dem Tag und wirklich einen wunderbaren eigenen Erfolg erzielt. Jetzt hast du deine eigene Praxis in München. Ja, und ich liebe ja trotzdem die Geschichten. So, du hast uns letztes Mal auch so eine wunderbare Geschichte erzählt, wie wirklich ein Mann von einem schlimmen Trauma abgelöst wurde. Und seit wann hast du jetzt die Praxis?
Anja Gschwendtner: Also, ich habe sehr schnell nach der Ausbildung mir einen Praxisraum in einer Praxis gesucht. Hatte den Raum damals nur samstags. Das war in München Schwabing. Weil ich ja neben meinem Hauptberuf damals nicht wusste, wie ich das zeitlich noch unterbringe. Wie viele Leute werden kommen, wie funktioniert das? Und wollte so ein bisschen hineinschnuppern. Also, hatte dann tatsächlich nur samstags diesen Raum in Untermiete und habe dann sehr schnell festgestellt, dass es zu wenig ist, dass so viele Leute gekommen sind. Vor allen Dingen Leute, die mich weiterempfohlen haben. Ich habe ja nie Werbung gemacht und es war immer so, da kam dann vielleicht mal eine Mutter und hatte eine heiße Zunge. Ich komme das nächste Mal mit meiner Tochter. Ja, und dann kam noch die Freundin mit und dann kam der Mann und jeder hat ja so seine Themen. Und es bedarf ja an vielen verschiedenen Stellen unterschiedlicher Heilung. Und dann habe ich sehr schnell festgestellt okay, also Samstags, der Raum ist zu wenig. Und bin dann letztes Jahr in eine Gemeinschaftspraxis gezogen, habe dort jetzt meinen Raum ganzjährig, sozusagen 24/7. Also, kann rein wann immer ich möchte. Habe den auch so eingerichtet, wie ich das eben schön finde, für mich und für meine Klientinnen und Klienten. Und ja, da kann ich jetzt immer rein, soweit eben Gäste kommen oder vielmehr Klienten kommen und das eben auch abends oder dann eben Freitag, Samstag, Wochenende, dann natürlich auch. Für viele Berufstätige biete ich das dann auch gerne an.
Corina Klein: Du bist ja selber noch in einem DAX Konzern als Chefsekretärin. Und das finde ich ja auch das Schöne. Das habe ich schon öfters gehört, dass man wirklich seinen Hauptberuf hat und dann die Ausbildung macht. Und dann ist es wie so ein schöner Übergang. Der eine sagt okay, ich Integriere das, ich will meinen Hauptberuf behalten, der andere sagt, wenn es einen schönen Ablösungsprozess gibt aus dem alten System, wo ich eh raus wollte, dann aber diese weitere Empfehlungsgeschichte ohne Werbung. Das haben wir jetzt echt schon bei vielen gehabt. Bei deinem …
Annette Müller: … vielen, Ja!
Corina Klein: Stimmt. Super.
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Corina Klein: Wie war denn das? Was? Also mich interessieren ja auch immer so die Geschichten. Wie war es denn in der Ausbildung? Was hattet ihr da so für interne Erfolgserlebnisse? Wo dich da wirklich vielleicht auch so überwältigt haben, wo du dachtest, damit hätte ich jetzt auch wirklich gar nicht gerechnet?
Anja Gschwendtner: Du meinst jetzt an Heilerlebnissen? Ja, unzählige. Also, das ist, manche kommen ja wirklich, machen die Ausbildung, weil sie selbst auch Heilung erfahren möchten. Es gibt ja viele, die sich dann erst auf den Weg machen über die Krankheit. Und da gab es also ganz wunderbare Dinge. Ich hatte jetzt zum Beispiel gerade eine Schülerin, die davon berichtet hatte, dass sie eine Klientin hatte, die den Arm nicht mehr wirklich, sie konnte nicht mehr beugen und strecken und die hatte die, die hatte hier dieses Problem und die Schülerin hatte diese Klientin auf der Liege und nach einer Stunde konnte die tatsächlich wieder den Arm komplett beugen und strecken. Und da kommen halt in der Ausbildung unzählige solcher Beispiele.
Annette Müller: Also, es ist jetzt so, sie spricht jetzt aus dem Blickwinkel der Dozentin, weil sie ja mittlerweile auch unterrichtet. Also, nicht nur habe ich es gerade gemerkt. Ja, genau. Ja, ja, ja, ja.
Anja Gschwendtner: Ja und in der Praxis ist es jedes Mal natürlich was anderes. Du hattest ja ein wunderbares Buch geschrieben: „Das Beste, was dir begegnen wird, werden die Menschen sein“ Und das war für mich auch faszinierend zu sehen, mit was die Menschen so kommen. Also mit, mit vielen verschiedenen Krankheiten. Jetzt sind wir ja nicht an der Schule ausgebildete Ärzte oder Therapeuten und das müssen wir auch gar nicht sein. Also, im Rahmen des Unterrichts wird natürlich auch vieles gelehrt, wie mit unter anderem dann auch Anatomie usw. Aber letztendlich ist es so, dass wir ganz viele verschiedene Heiltechniken haben, die ich natürlich dann auch entsprechend individuell für denjenigen, der bei mir in der Praxis ist, anwende. Und da gibt es natürlich die volle Bandbreite, also von, von Dingen, von, von Schmerzzuständen bis hin, wirklich zu chronischen Dingen oder auch Dingen, die dann, wenn ich darüber sprechen darf, die dann möglicherweise in eine Richtung gehen, die dann lebensbedrohlich sein kann.
Corina Klein: Mhm.
Anja Gschwendtner: Also, ich hatte jetzt gerade in dem letzten Dreivierteljahr eine Freundin begleitet, die in Österreich in Vorarlberg an einer Klinik arbeitet und die hatte leider im Sommer letzten Jahres eine Diagnose bekommen, Pankreaskarzinom, also Bauchspeicheldrüsentumor. Und die durfte ich jetzt mit Fernheilung begleiten,.über ein Dreivierteljahr. Die hatte sich durch das, das sie in Vorarlberg an einer Klinik oder in einer Klinik arbeitet, dafür entschieden, Chemotherapie zu machen. Und sie hat mich gefragt, ob ich sie energetisch durch diese Zeit der Chemotherapie begleiten darf oder begleiten kann. Viel mehr und das haben wir gemeinsam gemacht. Und es hatte den Effekt, dass sie wirklich die Chemotherapie so gut vertragen hat, dass sie also keine oder kaum Schmerzen hatte und dass sie nachts dann auch gut schlafen konnte. Da gibt es auch viele Heiltechniken, wo wir sowas dann einfach auch ausleiten können, also die, die Nebenwirkungen entsprechend. Und was war dann der Effekt? Also, sie ist vor einigen Wochen von der Psychologin des Krankenhauses gefragt worden, was sie denn bitte tun würde, dass sie diese Chemotherapie so gut durchgestanden hat. Und dann hat sie eben berichtet, dass ich sie da begleiten konnte oder begleitet habe. Und ja, dann hat mich vor ein paar Wochen tatsächlich die Psychologin von dem Krankenhaus angerufen und hat gesagt: „Ich würde gerne wissen, was sie da machen?“
Corina Klein: Wow!
Anja Gschwendtner: Ja, und da kamen wir dann auch auf die SKYourself Methode. Dass man solchen Diagnosen dann den Schrecken nimmt, in dem das man den Menschen mit SKYourself hilft, diese Emotionen zu nehmen und sie davon zu befreien, dass man dann wirklich nicht mehr gelähmt wird durch so eine Diagnose, die man dann erhalten hat.
Corina Klein: Ja, da schwingt wieder deine Energie der Brückenbauerinnen mit rein. Definitiv. Weil, du hast ja schon auch einen Preis bekommen dafür, dass du …
Annette Müller: Die Schulmedizin und eben das energetische Heilen eine Brücke bauen.
Corina Klein: Ja, genau. Und zu dir kommen ja auch Ärzte in die Ausbildung.
Annette Müller: Ja, ja!
Corina Klein: Und das muss man wirklich, ich finde es wunderbar, dass die Ärztin von selber kommt. Und das darf jetzt natürlich auch immer mehr geschehen. Ich denke, es könnte auch damit zusammenhängen mittlerweile, dass wir so diffuse Krankheitsgeschehen haben aufgrund von Sondermaßnahmen in den letzten zwei Jahren, dass dann doch vielleicht der eine oder andere Arzt schon auch an seine Grenze kommt. Und auch der Patient merkt, er bekommt keine Lösungswege mehr. Umso schöner ist es natürlich, dass man durch Leid in dem Fall auch gezwungen ist, sich neuen Wegen zu öffnen.
Annette Müller: Ja, was ich natürlich sehr dramatisch finde. Also, das ist dann ein kleiner positiver Aspekt des Leids. Aber ich möchte das auf gar keinen Fall hier überbewerten, weil wir auch oft genug sehen, dass auch Leute in die Ausbildung kommen, aus reiner Neugierde oder Freude heraus oder einfach, weil sie sich angezogen fühlen. Und das ist eben auch ganz wichtig, dass eine Entwicklung, eine Bewusstseinserweiterung nicht nur über Schmerz stattfinden kann, sondern es geht auch auf eine kreative Art und Weise.
Corina Klein: Schön! Ja, ich denke die Menschen, die sich damit beschäftigen, ist auf jeden Fall, ja, da ist ja die Neugier schon, die sowieso schon das Feld aufmacht. Ja, ja, ja, ja. Und ich denke, wenn man so einen gesellschaftlichen Wandel erzielt, wäre es natürlich schön, wenn das über Bewusstsein gehen würde.
Annette Müller: Definitiv, ja.
Corina Klein: Also, das wäre natürlich tipptopp in deiner Praxis. Was sind da noch für dich so wirklich besondere Momente gewesen? Jetzt auch, wo du sagst, dass vielleicht der Zuschauer sich auch wieder sieht in einem?
Anja Gschwendtner: Für mich ist es immer wichtig, Wegbegleiterin zu sein. Also, es ist ganz unterschiedlich. Ich hatte jetzt eine Klientin, die, ja, doch jahrelange Probleme hatte mit ihren Kindern. Da war einfach das Verhältnis sehr zerrüttet. Die kam jetzt nicht unbedingt wegen körperlichen Problemen. Da muss man immer schauen, wo kann man, wo kann man ansetzen. Das ist eine sehr berührende Geschichte. Sie hat gesagt, eigentlich wäre es ihr am liebsten, dass ihre Kinder ausziehen, weil die Situation einfach so schwierig ist. Und da habe ich dann mit SKYourself gemacht und sie konnte plötzlich wieder diese, diese Mutterliebe empfinden. Wie sie dann beim nächsten Mal kam, habe ich gesagt: „Na, wie geht’s Ihnen denn zu Hause mit ihren Kindern?“ Und sie hat mir berichtet, dass sie zum ersten Mal nach vielen Jahren ihre beiden Töchter jeweils getrennt voneinander zum Zug gebracht hat, die dann in die Ferien gefahren sind. Und sie konnte die Tochter in den Arm nehmen und ihr sagen: „Ich hab dich lieb, ich bin deine Mama und es tut mir leid für alles, was ich dir in der Vergangenheit angetan habe.“ Und beide sind sich dann wirklich zum ersten Mal wieder nähergekommen. Das ist auch eine Art von Heilung, die passieren darf. Und das hat mich auch wirklich so sehr berührt, dass die Menschen mit den unterschiedlichen Themen kommen. Egal, ob es emotionale Themen sind oder körperliche Themen. Oder jemand kommt und sagt: „Mein Mann hat mich nach 18 Jahren verlassen, ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich wollte eigentlich mit diesem Mann alt werden.“ Und das ist einfach ein Geschenk, dass ich sehe, dass ich da, egal mit, mit welchen Themen ich da konfrontiert werde, Wegbegleiterin bin und mit diesen über 40 verschiedenen Heiltechniken, die ich an der École San Esprit erlernen durfte, immer genau so ansetzen kann, um den Menschen, der vor mir sitzt, zu helfen.
Annette Müller: Jetzt hört sich das natürlich sehr kompliziert an ,40 verschiedene Heiltechniken. Man kann sich das nicht so vorstellen: Ich habe hier 40 verschiedene Schraubenzieher. Suche ich mir jetzt das Richtige raus? Sondern wir haben eben ganz viele Möglichkeiten. Und das ist genauso, wie wir Frauen eben viele verschiedene Schuhe im Schrank haben.
Corina Klein: Kombinationsmöglichkeiten!
Annette Müller: Kombinationsmöglichkeiten. Es fühlt sich ganz natürlich an und es ist also kein Hindernis, sondern es ist eben eine Erweiterung der Möglichkeiten.
Corina Klein: Wenn ich jetzt gerade so ins Umfeld schaue, ich nehme sehr viel jetzt wahr, dass, dass Kinder unglaublich psychische Schwierigkeiten bekommen haben. Wir kriegen keine Plätze mehr in, auch Suchtkliniken sind völlig überfüllt. Also, ich habe da auch wirklich im Bekanntenkreis einige Fälle, wo ich denke: „Meine Güte, die Kinder kommen unglaublich schnell an Drogen.“ Also es gibt da irgendwelche Versandmöglichkeiten, wo die dann wirklich in einem Kuvert dann als, ja, wirklich Schreibwaren Bedarf, dann auf einmal Pillchen drin haben, wo, wo wirklich lebensgefährlich sind. Und ich erlebe natürlich gerade auch diese Ohnmacht der Eltern, dieses Kind, wo auch völlig, natürlich das ganze System überfordert ist. Die die Lebensfreude, die man durch solche Drogen zum ersten Mal vielleicht erlebt, die man im Leben noch nie erlebt hat. Also, es ist ja auch ein ganz, ganz herausforderndes Thema, wo ich sage, wie, wie könnte ich da wirklich in diesem System noch mal unterstützen?
Annette Müller: Also, auf jeden Fall. Die Eltern können diese SKYourself Methode lernen, ja können sich selbst helfen, weil das ja auch Angst macht.
Corina Klein: Ja, total. Das ist ja absolute Todesangst.
Annette Müller: Und dann? Kann man auch unmerklich mit den Kindern anders umgehen. Man kann das ja auch anwenden. Einfach in der Stille mit sich selbst. Und wenn sich das bei einem selbst ändert, ändert sich das bei den Kindern auch. Also, wir haben das ganz, ganz oft erlebt, dass noch nicht mal die Kinder, die sind ja dann oft schon so weit, dass sie gar nicht selbst irgendwo eine in eine Heilsitzung zum Beispiel gehen, dass sie gar nicht bereit sind, irgendetwas zu machen.
Corina Klein: Und auch bei den Eltern, würde ich jetzt fast sagen, ist so ein Schock und so eine Gelähmtheit, dass ich jetzt mal gar nicht unterstellen will, dass die überhaupt in der Lage wären, überhaupt selber was für sich zu machen, geschweige denn weiterzugeben. Ja.
Annette Müller: Eben, da ist eben wichtig, in die eigene Kraft zu kommen und eben nicht in diese Ohnmacht zu verfallen. Und das sind ja nicht nur die Drogen, die da die Gefahren sind, sind ja so viele andere Gefahren da. Und ja, die Gesellschaft ist so, wie sie ist. Die Erziehung ist so, wie sie war. Da können wir in der Vergangenheit nichts mehr ändern. Es gibt ganz, also, ich denke mal, dieses ganze Erziehungssystem, Gesellschaftssystem ist sowieso nicht richtig, weil es uns nicht stärkt, sondern eigentlich eher in Abhängigkeiten bringt und uns schwach macht. Und da ist es natürlich so: wenn wir eine innere Kraft und Stärke haben, können wir ein leuchtendes Beispiel dafür sein. Wir können solche Eltern werden, wo die Kinder einfach aufschauen, wo die Kinder merken: Aha, die Eltern respektieren sich selbst. Ich kann meine Eltern deshalb auch respektieren. Aber das ist alles ein Entwicklungsprozess und es ist nie zu spät. Also besser jetzt anfangen, als gar nicht anzufangen. Und da es eben gerade SKYourself ist, also wirklich ein unglaubliches Heilwerkzeug, ein Tool, was dich also immer und überall begleitet. Zum Beispiel: Ich habe eine Freundin, die SKYourself in der Ausbildung gelernt hat. Also, sie hat auch den Coachingprozess gelernt, hat Kinder und einen kleinen Dschingis Khan zu Hause. Also einen kleinen Jungen. Der ist so kräftig, dass sie den Dschingis Khan nennt sozusagen manchmal. Nennt ihn so, weil er eben so drauf ist wie Dschingis Khan. Und damit gehst du mal um. Das hat auch, ist auch ne ganz große Herausforderung. Da ist es eben so, dass der Junge das immer merkt. Sofort, wenn seine Mutter sozusagen in diesen heilerischen Zustand sich begibt. Und dann manchmal sagt er zum Beispiel zu seiner Mama: „Mama, hör auf! Ich habe mich noch nicht genug geärgert!“
Corina Klein: Süß.
Annette Müller: Also, das ist schon total toll. Und dann merken wir eben auch, wie wichtig es ist, Emotionen zu spüren und zuzulassen und auch die so zu kanalisieren, dass sie uns guttun, dass sie uns nicht krank machen. Das sie auch nicht zerstörerisch wirken, sondern dass sie so wirken, dass wir in unsere Kraft kommen. Also, das ist zum Beispiel etwas, was wirklich total tolle Methode ist, weil die wirklich hilft.
Corina Klein: Wenn jetzt jemand wirklich vor der Herausforderung steht und sagt: „Ich kann jetzt gerade noch keine Ausbildung selber machen, es geht nicht!“ Weil wir kennen das ja gerade wirklich, es sind ja so viele junge Menschen in so einer Depression und Ohnmacht, dass sie teilweise nicht mal mehr vor die Haustür können. Also, da gibt es ja wirklich, wie könnte ich dann jetzt aber trotzdem Kontakt finden, sodass ich sage, ich habe dann jemand, der mich doch begleitet und wenn es nur über die Ferne ist.
Anja Gschwendtner: Ich hatte tatsächlich eine junge Klientin, die hatte Angst und Zwangsstörungen. Die hat sich nicht getraut, das Haus zu verlassen. Sie musste immer wieder zurück, hat geschaut, ist der Herd aus, ist wieder raus. Wieder zurück ist es, habe ich den Wasserhahn ausgemacht. Wieder zurück, Also wieder raus. Also das ging teilweise über eine halbe, dreiviertel Stunde lang. So ob, habe ich das Bügeleisen an, wieder zurück. Das war wirklich ein sehr belastender Zustand und die war auch ein halbes Jahr stationär in einer, in der Klinik, wo die versucht haben, das ganze irgendwie zu wenden. Und dann hatte sie von dieser SKYourself Methode erfahren und hat mich dann angerufen. Und wir geben ja keine Heilversprechen, das wäre ja total unseriös. Ich hab gesagt, sie kann gerne kommen. Die kam dann aus Regensburg zu mir, hatte 4 Sitzungen und seitdem ist die losgelöst. Die hat sich von ihrem Partner getrennt, hat inzwischen nen neuen. Hatte vorher auch immer Angst sich zu trennen, hatte Angst ins Flugzeug zu steigen. Jetzt fliegt sie überall in der Weltgeschichte rum, hat einen neuen Job angenommen. Warum ich das erzähle? Das kann so lebensverändernd sein. Und die ist nicht mal 30, die, die junge Klientin. Die hat gesagt: „Ich habe ein neues Leben!“ Ja, und sowas kann man dann natürlich innerhalb von so einer Sitzung entweder bei mir in der Praxis machen oder auch am Telefon. Also, ich brauche die, die Klienten nicht unbedingt vis a vis, man kann das jederzeit auch telefonisch machen. Das ist das Wunderbare an dieser Technik. Oder wenn man dann so begeistert ist, dass man sagt :“Ich will das selbst können!“ dann kommt man in einem SKY Wochenendseminar und kann es dann für sich selbst und für andere erlernen und künftig für sein Leben anwenden.
Corina Klein: Aus einer positiven Perspektive. Wenn ich jetzt sage, ich habe jetzt keine Probleme, aber ich habe so, so was vor Augen, wo ich mich drin sehe und merke aber, irgendwas in mir ist noch so, hm, vielleicht kannst du das doch nicht. Oder man hat dann so ein bisschen vielleicht Respekt, um so groß zu denken. Also kann ich diese Methode auch dafür anwenden, in meinem Leben was zu erreichen, wo ich merke, da fehlt mir vielleicht noch ein bisschen der Mut, oder?
Annette Müller: Definitiv! Definitiv, selbstverständlich. Das ist, das ist wirklich sogar ideal dafür, weil du wirklich im unbewussten Unterbewusstsein Steine aus dem Weg räumst, die dir zwischenzeitlich oder die dir vielleicht im Weg gelegen sind, um deine Kreativität und dein volles Potenzial einfach auszuschöpfen. Ja, das ist ein gängiges Gefühl, das man so sagt: „Ach, ich merke, ich kann so viel. Aber irgendwie bringe ich das nicht so auf die Straße und das …
Corina Klein: Irgendwelches Gefühl der Handbremse oder? Das kennt doch jeder.
Annette Müller: Irgendwas wie, fahren mit angezogener Handbremse, genau. Das kann wirklich dazu führen, dass die Handbremse gelöst wird und dass man richtig gut vorankommt.
Corina Klein: Schön. Ja. So schön, dass ihr da wart. Vielen Dank noch mal! Aber es gibt ja auch die Möglichkeit wirklich, sich mal zu informieren. Weil, was ich natürlich auch bei dir faszinierend finde, wenn wir jetzt gerade bei Visionen sind, wo wir uns kennengelernt haben, war ja wirklich noch kein, gab es da noch keinen Lago Maggiore.
Annette Müller: Zum Beispiel nicht, ja.
Corina Klein: Und wie du dieses Ding visioniert hast und da sagst mit einer Sicherheit und mit einer Klarheit, wie das da stehen wird und wo alles sich zusammenfindet. Und jetzt sind wir, ist es da.
Annette Müller: Ich komme gerade vom Lago Maggiore. Ich bin jetzt drei Stunden über den San Bernardino hierhergefahren. Eine traumhafte Landschaft, schneebedeckte Berge an dem schönen Bodensee. Und ja, das ist wirklich toll.
Corina Klein: Und du hast ein renoviertes Hotel gefunden, mit Zimmern.
Annette Müller: Also, haben wir gekauft, ja. Wir haben auch viel Unterstützung bekommen. Aus unserem Heilkreis, haben sich viele daran beteiligt. Haben eben Gelder gegeben, um das zu unterstützen und somit waren wir in der Lage, wirklich dort unten ein ganz wunderbares Objekt zu erwerben. Mit Blick auf dem, aufs Wasser, schönste Terrasse, wunderbarem Baumbestand, großer Park drum herum. Über 1.000 Quadratmeter Haus, mit tollem Seminarraum. Also, es ist wirklich, wirklich traumhaft. Ja, das ist auch etwas, was mich sehr erstaunt. Und das wird ganz sicher auch Teil eines dritten Buches, also einer dritten, des dritten Teils einer Autobiographie.
Corina Klein: Aber wenn ich jetzt schon so eine Umsetzerin hier habe. Ja, hast du dir das wirklich so visualisiert? Weil, es gibt ja so viele Methoden, um sich was zu kreieren, zu wünschen oder bist du eher in diesem „Lass es geschehen“ Modus? Weil Materie, also Geist macht ja irgendwie auch Materie. Dann hast du ja die ganzen Motivationstools.
Annette Müller: Nein, das habe ich nicht. Das ist ja, ja, ich habe mal versucht, so was zu machen. Ich finde das sehr anstrengend. Und dazu gehört auch ganz viel Selbstdisziplin, das immer wieder und immer wieder zu üben. Sondern es war tatsächlich so, ich meine, Annette Bokpe kennst du ja auch so auf dem Weg hierher zu QS24. Es ist so gekommen, dass wir aus dieser alten Villa ausziehen mussten, weil die Besitzerin dort Eigenbedarf angemeldet hat. Und wir hatten eigentlich einen wirklich ganz, ganz langen, unbefristeten Mietvertrag und sehr viel in dieses ganze Objekt investiert. Das hat mich dann geärgert. Da muss ich sagen, es war ein gesunder Ärger, kein negativer Ärger und ich mir gedacht habe, irgendwas mache ich falsch. Wir müssen irgendwie was richtig machen. Und genau zu diesem Zeitpunkt kam eine Empfehlung einer Freundin, die am Lago Maggiore Objekte betrachtet hat, um diese zu kaufen. Und da kam dann dieser Link. Und dann sagte ich: „Auf dem Weg zu QS4 machen wir einen Schlenker und schauen mal, lass uns mal ein bisschen träumen!“ Und dann sind wir auf dieses Gelände gefahren. Dieses wunderschöne Gitter ging dann auf, sind auf das Gelände gefahren, haben das Wasser gesehen und dieses Anwesen, was mir so erschien, als könnte ich da einen James Bond Film drehen, so ungefähr. Da dachte ich mir „Wow!“ Und es ist natürlich auch so im Vergleich zu dem, was die Objekte hier in Deutschland oder auch in der Schweiz kosten, ist das wirklich stemmbar. Das war super.
Corina Klein: Und du hast es natürlich schon gesehen. Also, das Materielle war schon da, sozusagen.
Annette Müller: Das materielle Haus war da.
Corina Klein: Und die Emotion war ja schon da.
Annette Müller: Ja auch das, Ja. Dann hab ich gedacht: „Schauen wir mal, ob das geht.“ Und das heißt also dann warten. Dann kamen also wirklich sehr viele schlaflose Nächte auf mich zu. Muss ich zugeben, dass ich dann nicht unbedingt immer im Vertrauen bin, aber trotzdem den Mut habe. „Wir werden sehen, ob das funktioniert. Wenn ich es nicht versuche, dann kann ich es gleich lassen.“ Und dieser Versuch, mit sehr vielen Wirren und Hürden, der ist dann allerdings wirklich zur vollen Blüte gekommen. Und jetzt sind wir eben dort, haben einen zweiten Ort, wo wir Ausbildung machen, wo wir in Zukunft auch wieder Experimente im Haus haben können. Wie also damals die erste Klinik für geistiges Heilen, die ich ja gegründet hatte in Deutschland, die dann eben auch wieder dort in diesem Haus aufblühen darf. Es dauert noch ein bisschen, da muss noch sehr viel Logistik möglich sein. Und ja, das ist schon sehr, sehr schön. Das ist auch für mich ein anderes Leben.
Corina Klein: Super. Also ich freue mich darauf, bald wieder Bilder von dir zu sehen und von euch natürlich auch, dass wir noch mal weitere Interviews machen. Danke, dass ihr da wart.
Annette Müller: Danke.
Corina Klein: Und ja, ich freue mich auf nächstes Mal.
Annette Müller: Wir auch.
Corina Klein: Liebe Zuschauer, ja schön, wieder so wunderbare Geschichten aus der Heilarbeit zu hören. Ich hoffe, sie konnten auch wieder einiges Inspirierendes für sich mitnehmen und bedanke mich sehr fürs Zuschauen. Bis bald.
von Annette_Mueller | Aug. 23, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Gerade in der Heilsitzung ist es immer wieder wunderbar, wenn wir alte Emotionen lösen können, uns befreien können von Mustern. Aber oft ist man auf der Suche nach der richtigen Methode. Und ja, der eine oder andere Versuch gelingt manchmal und manchmal eben auch nicht. Aber wir haben dafür natürlich unsere Autorin und Heiler Ausbilderin Annette Müller bei uns, die wirklich schon seit vielen Jahren Menschen auf diesem Weg begleitet und ausbildet. Wir werden heute mal über eine ganz besondere Methode sprechen SKYourself. Und was diese Methode so besonders macht, das erfahren Sie gleich. Bleiben Sie dran.
Corina Klein: Hallo liebe Annette, schön, dass du da bist.
Annette Müller: Wir freuen uns sehr, dass wir da sind. Uns gefällt das ganz, ganz wunderbar hier in der schönen Schweiz.
Corina Klein: Und du hast uns Anja noch mitgebracht. Wir hatten auch schon ein wunderbares Interview. Weil, du wirklich auch durch deinen eigenen Leidensweg über die Ausbildung jetzt auch selber Ausbilderin bist in der Heilerschule. Und ich freue mich heute, dass wir über dieses Thema SKYourself sprechen. Was ist denn an dieser Methode so besonders? Oder wo du sagst, okay, da, darum geht es auch in dieser Methode. Wenn man jetzt den ganzen Baukasten mal nimmt, den du wirklich auch in der Ausbildung anbietest.
Annette Müller: Wir haben hier die Möglichkeit, emotionale Muster aufzulösen durch eine energetische Heiltechnik. Das ist kombiniert mit Psychologie und Energiearbeit. Das ist ganz wichtig und so, dass man eben nicht retraumatisiert wird durch das Erleben oder durch das Empfinden von Situationen, die man lieber vergessen möchte und an die man nicht so gerne denkt. Also das, da gehen wir an die Wurzel des Übels und lösen es tatsächlich auf. Und viele erleben dann, dass sie an die Situation denken können. Entweder eine vergangene oder aktuelle und völlig neutral dieser Situation gegenüberstehen und keinerlei emotionale Reaktion mehr darauf verspüren.
Corina Klein: Ja, dadurch, dass ich ja Journalistin bin, muss ich ja immer alles ausprobieren. Also, das muss ich echt dazu sagen. Also, sobald irgendjemand kommt und, und was kann. Und ich habe jetzt natürlich auch noch das Glück, dass meine Freundin bei dir die Ausbildung macht, die ich seit 20 Jahren kenne. Und ich bin dann jetzt natürlich, so sage ich mal, Versuchskaninchen ab der ersten Minute an und hab diese Sitzung auch schon mit ihr gemacht. Und du machst ja auch Ausbildung. Ich kenne dieses Thema. Ich kam dann auch mit einer Emotion. Weil, in der Regel ist es bei mir öfters mal das Wutthema, so mein Lieblingsspielfeld. Aber was passiert da genau? Weil, man spricht ja nicht wirklich. Also, vielleicht kannst du auch mal noch als Ausbilderin sagen was, was machen wir da eigentlich? Also …
Anja Gschwendtner: Also, ich durfte im Oktober vorletzten Jahres die SKY Lehrerausbildung sogar machen, sodass ich SKY Coaches ausbilden darf. Ich gebe Wochenendseminare und das finde ich sehr wunderschön, dass wir somit auch Menschen zur Selbstermächtigung bringen, dass sie das auch selbst können. Und das ist auch was, was ich an der Annette Müller und an der Schule sehr schätze, dass wir Hilfe zur Selbsthilfe lehren. Und es ist einfach wunderschön, dass wir Menschen dazu bringen, dass sie das selbst können. Um das mal vorauszuschicken. Und um deine Frage zu beantworten. Es ist so spannend, dass wir, wenn wir das mal genauer betrachten, wir blicken zurück auf ein Ereignis und wir können letztendlich kein Ereignis erleben, ohne eine bewusste oder unbewusste Emotion dazu zu haben. Es ist, wir sind ja geprägt von stetiger Weiterentwicklung.
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Anja Gschwendtner: Und wenn wir eine bewusste oder unbewusste Emotion zu einem, zu einer Situation oder zu einem Ereignis haben, ist sie entweder positiv oder könnte auch, sage ich mal, sehr hinderlich sein. Also, letztendlich verwendet man sehr gerne das Beispiel, wenn ein Junge vom Hund gebissen worden ist, dann ist es meistens so, dass er damals diese Information hatte, oh, Hund beißt und die Emotion tut weh. In den allermeisten Fällen ist es so, dass der Hund oder Hunde und dieser Junge keine Freunde mehr werden. Und meistens dann der Junge Zeit seines Lebens in vielen Fällen dann Angst vor Hunden hat. Ja, und diese wunderbare SKYourself Methode macht folgendes: Wir können ja die Vergangenheit nicht ändern. Es ist ja damals passiert, dass der Junge vom Hund gebissen worden ist. Aber wir können aus dem Emotionalkörper diese, diese Emotion herausnehmen. Das heißt lösen hinsichtlich: sie ist nicht mehr abrufbar und wenn die nicht mehr abrufbar ist, schaut der Junge auf die damalige Situation zurück und sieht, ja, ich bin damals vom Hund gebissen worden, hat aber die Emotion nicht mehr dazu. Und das ist einfach ein wundervolles Werkzeug, um ganz viele Dinge zu lösen. Also Traumata, also diese starken Emotionen: Wut, Angst, Hass, Schuld, Trauer. Was also einfach dann letztendlich den Menschen das Leben erleichtert.
Corina Klein: Wie ist denn das, Annette? Wenn ich jetzt natürlich meine Wut Themen bearbeite, merke ich natürlich, darunter liegt eigentlich, wenn man richtig noch mal reingeht in das Thema, ganz viel Traurigkeit. Kann ich jetzt, wenn ich, kann, kannst du das auch so sagen, dass man da so Zwiebelschalen bearbeitet? Oder kommt es einfach situativ spielerisch? Dann kommt halt mal die Angst, dann kommt mal die Traurigkeit, je nach Lebensthemen.
Annette Müller: Ja, also gerade das Thema Wut ist natürlich etwas, was ich gerne näher anschauen möchte, weil ich das auch etwas anders beurteile. Weil, Wut ist ja auch manchmal wichtig. Wut hat was mit Kraft zu tun. Wut hat was damit zu tun, dass du etwas, was du möchtest, nicht bekommst oder dass etwas mit dir gemacht wird, was dich betrifft und dich in die Ohnmacht bringt und du als Reaktion eine gesunde Wut dann hast. Und die ist wichtig. Also, es geht nicht darum, dass wir hier jetzt durch Auflösung dieser Wut, also, noch lenkbarer werden, noch mehr zu gehorsamen Personen werden, wie wir es sowieso schon sind, weil wir so erzogen wurden. Also, das ist ganz wichtig zu erkennen, dass auch das einen gesunden Hintergrund haben kann. Oft nicht hat, aber haben, haben kann. Wenn es natürlich jetzt so ist, dass hier ein ganz schweres Trauma dahintersteckt, wo man gar nicht mehr hinkommt und die jetzt auch irrational auftaucht und man ein aggressives Leben führen muss, weil eben diese Muster so stark geworden sind und man auch rational das kaum mehr unterdrücken kann, dann ist es natürlich etwas, was ungesund wird. Und was haben wir da für Möglichkeiten? Normalerweise richtet sich das gegen sich selbst. Ja, und gerade diese wunderbaren guten Menschen, die sagen, ich darf nicht böse sein, ich darf auf gar keinen Fall Wut haben, da zerfleischen die sich innerlich und werden schwer krank. Und das ist ja genau die Lösung.
Corina Klein: Ja, genau. Und genau das, du sagst ja.
Annette Müller: Da steigen wir ein mit SKYourself und man braucht sich da gar nicht in die Analyse zu begeben und zu fragen, wo kommt das her. Sondern wir haben wirklich das energetische Heilen, die Möglichkeit, wir Heiler haben das gelernt und deshalb können wir das, dass wir mit dem Coachee sozusagen uns hinsetzen und ihn bitten, an entweder, an die Situation zu denken oder an eine Situation zu denken oder einfach auch nur diese Emotion zu spüren und zu fühlen. Und für viele Menschen ist es erstmals erlaubt, eine Wut oder eine Angst oder eine Trauer oder sonst etwas, was sonst unterdrückt wird, zu spüren. Das machen auch Therapeuten. So ist es nicht. Aber wir haben die Möglichkeit mit unserem eigenen Emotionalkörper, der tatsächlich existiert, den lernen wir auch kennen. Das ist etwas, was uns fremd ist als Otto Normalverbraucher. Wir denken, wir sind dies, wir sind dann vielleicht auch noch ein Energiekörper, haben vielleicht Chakren oder eine Aura oder sonst irgendetwas. Da hört das aber schon auf. Aber hier haben wir viele, viele subtile Körper, die wir tatsächlich als Heilmethode, als Heilmittel benutzen können. Das ist wie eine Hand. Ich kann die Hand nehmen, kann mein Glas nehmen. Das kann ich steuern. Genauso kann ich meinen Emotionalkörper, Voraussetzung ich habe ihn kennengelernt, ich habe gelernt, ihn zu benutzen, nehmen, um entweder bei mir selber Muster aufzulösen, oder aber eben bei anderen Personen, das aufzulösen. Und das ist fantastisch. Und das fühlt sich dann auch richtig toll an für die Person, weil die diese Befreiung erlebt. Und auch für uns, die wir das tun, weil wir diese Befreiung miterleben. Wir erleben das selbst und das ist ungefähr so, wie, wir transformieren das und es ist weg. Es ist wirklich weg. Deshalb heißt diese Methode SKYourself, weil man das vergleichen kann mit dieser Gewitterwolke, die meinetwegen drei Tage am Himmel ist, aber irgendwann ist sie weg, völlig weg. Und dann fragst du dich, ja, wo ist diese Wolke hin. Die kriegst du nie mehr zurück. Wenn sie weg ist, ist sie weg.
Corina Klein: Wir kriegen ja diese Alltagssituation gespiegelt. Und da fand ich es noch mal ganz schön, wie du gesagt hast, mit diesem in die Wut kommen, sich das überhaupt erlauben. Und das ist dann natürlich das Thema. Wir, also, ich spreche jetzt mal von uns Frauen, also zumindest war das mein Thema. Auch ich bin ja über diese Ohnmachtssituationen im Alltag, wo ich teilweise Dinge gespiegelt bekommen habe, wo ich dachte, ich bin jetzt total handlungsunfähig. Und warum? Weil ich nicht wütend sein durfte als Kind. So. Also, ich habe mir die Wut nicht erlaubt, weil dann gab es natürlich Ärger, sozusagen oder kein Nachtisch. Ja, ja. Das war ja noch eine Generation, da hat es dann auch mal, wie sagt man so schön, geknallt. Ja, die und da fand ich das ganz schön über dieses, über diese Methode. Eigentlich haben wir eher die Ohnmacht angeschaut, fällt mir jetzt gerade auch auf und dann kommt man auch in eine, wie würdest du es jetzt beschreiben? Weißt du? Weil, wir haben ja auch so ein falsches Wutverständnis. Hast du ja auch schon gesagt. Aber vielleicht kennst du das auch. Ich meine, du bist ja auch so eine, ja, ich funktioniere, ich bin strukturiert. Ja. Ja, also, ich glaube, da haben wir schon ähnliche Systeme laufen.
Anja Gschwendtner: Ja, das schränkt uns ja oftmals in unseren Handlungen ein. Wenn man wie du jetzt am Beispiel Wut sagst, wenn man nicht wütend sein darf. Ich habe zum Beispiel, ein Beispiel: Eine Freundin von mir, die hatte vor drei Jahren einen Treppensturz an einer Außentreppe ihrer Wohnung. Und die hat seitdem, bis wir dann miteinander SKYourself gemacht haben, immer Probleme gehabt, diese Außentreppe runter zu gehen. Die hatte immer Angst. Ja. Was löst die Emotion Angst bei uns im Körper aus? Die löst aus, dass sich der Körper verkrampft, ja, dass, dass man sich zusammenzieht, dass man noch starrer und steifer diese Treppe runter geht. Ja, und wir haben dann also miteinander SKYourself dazu gemacht, um diese Angst aus diesem Emotionalkörper herauszulösen. Und was ist passiert? Sie hat seitdem keine Angst mehr, eine Treppe runterzugehen. Und da sieht man mal, wie sehr wir durch unsere Emotionen, durch unsere destruktiven, hinderlichen Emotionen gelenkt und geleitet werden und was das auch für körperliche Ursachen dann letztendlich hat.
Corina Klein: Ja, wenn man diese Paketchen aufmacht, dann ändert sich oft auch mal das Umfeld oder? Wie sieht denn das aus, wenn die Menschen so mit sich arbeiten in den Seminaren oder in den Ausbildungen?
Annette Müller: Ich kann mich da jetzt ganz spontan an eine alte Schulfreundin von mir erinnern, die ganz am Anfang auch, die ich auch eingeladen hatte, die Ausbildung mitzumachen. Und sie war so ziemlich auf Kriegsfuß mit allen Nachbarn und sie kam von der Ausbildung zurück, steigt aus ihrem Auto aus und zum ersten Mal hat die Nachbarin sie gegrüßt.
Corina Klein: Okay, ja.
Annette Müller: Das war für sie so unglaublich, weil sie seit, was weiß ich, 20, 30 Jahren dort in Feindschaft miteinander leben. Und sie hat dann sofort angerufen, hat gesagt, ich glaube das nicht, die Nachbarin stand dort am Tor und hat mich freundlich gegrüßt. Das erste Mal seit 20 Jahren.
Corina Klein: Nachbarn sind schon so ein Spiegel. Ja, das ist echt spannend.
Annette Müller: Ja, also das ist schön. Und da hat sie auch verstanden, ich habe mich geändert. Wenn ich mich ändere, ändert sich meine Welt. Und das, das erleben die Menschen immer wieder, dass wenn wir uns ändern, ändert sich alles um uns herum.
Corina Klein: Ja, und dann kommen wir natürlich auch in das Thema Selbstverantwortung. Weil ich glaube, jetzt ist so die Zeit, auch wo jetzt noch so der eine Teil so extrem sich in diesem Kreislauf des Selbstmitleides und „das geschieht mir, weil böser Mann, böser Nachbar, böse Regierung und, und, und, also, alle im Außen sind die Bösen. Und dann jetzt den Schlüssel wirklich zu finden, um zu sagen okay, was löst es in mir aus, Was? Was kommt da noch hoch? Wir haben ja vorhin, du hast ja ein wunderschönes Bildband über eure Heilersitzungen in Sri Lanka, Mexiko, Indien. Also, wirklich berührend. Aber wir haben es vorhin auch als Thema gehabt. Ich habe das aufgeschlagen und ich habe die Masken gesehen. Und ich weiß, aber du benutzt die als Spuckschutz. Wirklich? Weil ihr auch Methoden habt, wo ihr Techniken habt, wo ihr einfach den Patienten nicht vollspucken wollt, was völlig in Ordnung ist. Aber ich habe gemerkt, was nur diese Maske, als ich die gesehen habe. Was ist da eigentlich passiert? Wir hatten es dann. Vielleicht kannst du noch mal ein paar Worte zu mir sagen, äh, nicht zu mir, zu diesem Thema. Was ist in unserem Bewusstsein passiert? Wie wurden wir um konditioniert? Gut, das ist jetzt bei mir passiert oder bei dir. Vielleicht auch, weil wir eher, sage ich mal, der, der rebellische Typ sind. Der andere fand es ja vielleicht schön. Ja.
Annette Müller: Ja, ich bin definitiv der rebellische Typ. Sieht vielleicht nicht so aus, aber es ist definitiv so. Mit diesen Masken, ich habe die Frage nicht ganz verstanden.
Corina Klein: Was es in uns ausgelöst hat? Weißt du, früher war die Maske, du hast vorhin so schön beschrieben im Vorgespräch, früher haben wir die Maske als was Positives …
Annette Müller: Positives und jetzt löst das in uns, jetzt ist es ganz negativ geworden, weil, wir wurden ja mit dieser Maske unterdrückt. Das ist ja jetzt ein Symbol der Unterdrückung geworden innerhalb von diesen zwei Jahren, die wir dort eben sozusagen erlitten haben, alle. Und deshalb ist also diese Spuck-Schutzmaske, die wir tatsächlich tragen, noch immer tragen, weil wir ja auch am Kopf arbeiten, mit Atemtechnik, wo auch der Atem manchmal ganz stark mit sehr viel Kraft aus dem Mund und Nase kommt und wir dann eben auch den Patienten schützen vor unserer Spucke oder vor unserem Mundgeruch oder was auch immer da ist. Also, es ist wirklich ein, eine Art des Respekts, die wir dann eben unseren Esperenten zukommen lassen. Und ja, ich merke das, wenn wir immer irgendwie so Fotos posten mit einer Maske oder eine drauf ist, da kriegen wir überhaupt keine positiven Reaktionen mehr. Hingegen eben vor dem Lockdown, dass alles total positiv gesehen wurde. Die passen auf, die sind hygienisch, das ist alles sauber, das ist alles korrekt und proper. Also das hat sich komplett gedreht.
Corina Klein: Ja, ja, die Kommentare habe ich auch wahrgenommen und dachte, das müssen wir jetzt vielleicht doch noch mal klarstellen, ansprechen, dass das eine mit der Unterdrückung gar nichts, nichts zu tun hat, sondern es geht wirklich darum, weil die Methode, mit der ihr arbeitet, einfach auch mal sein kann, dass man halt spuckt und dann will man halt auch nicht den Klienten anspucken.
Anja Gschwendtner: Das ist auch jedes Mal, wenn zu mir jemand zum ersten Mal in meine Praxis kommt, sage ich immer, das hat nichts damit zu tun, dass ich mich vor ihnen schützen möchte, sondern eben durch diese Atemtechniken. Das ist mein Respekt und meine Wertschätzung Ihnen gegenüber, dass ich sie dann nicht anspucken würde, wenn ich gerade am Kopf arbeite und dann diese entsprechenden Atemtechniken einsetze.
Corina Klein: Weil, jetzt sind wir noch mal kurz ein bisschen weg gekommen von SKYourself. Aber das hat deine Ausbildung hat so viel …
Annette Müller: Also bei SKYourself brauchen wir keine Masken.
Corina Klein: Ja. Ja.
Annette Müller: Das, da arbeiten wir auch nicht mit Atemtechnik.
Corina Klein: Ja, das schöne, vielleicht kannst du, je nachdem, wer möchte zu dem Prozess noch was sagen? Ich, ich bin ja dann im SKY drin und ich gehe mit in meine Emotion. Und da passiert ja was. Also, sie wird ja größer …
Annette Müller: Ja, das ist schon mal der Unterschied. Also, wir lernen ganz genau, dass wir nicht in die Emotion gehen …
Corina Klein: Ah, okay.
Annette Müller: Sondern wir sind immer Herr über unsere Emotionen. Das heißt die Emotion, die können wir von außen betrachten. Wir können sie von außen betrachten, wir können sie intensivieren, wir können sie weniger machen. Das haben wir in der Hand. Wir werden nie zum Opfer unserer Muster oder unserer Emotionen. Das ist auch ganz wichtig. Das ist, das lernen wir auch in diesem Seminar zu unterscheiden. Wir lernen auch zu unterscheiden, was ist jetzt Emotion, was ist Empfindung, was ist Gefühl. Also, das ist schon auch tiefgehend und anspruchsvoll.
Anja Gschwendtner: Was mir ganz wichtig ist, ist auch an der Stelle, dass wir den Klienten oder die Klientin nicht in eine Retraumatisierung führen, indem dass wir sie bitten, diese Situation von damals noch mal zu erleben, sondern nur, diese Emotion dazu so groß wie möglich zu machen, damit die dann wirklich immer kleiner wird und letztendlich dann aus dem Emotionalkörper rausgeht. Und das ist eben sehr wichtig.
Corina Klein: Und dann geht sie eigentlich gar nicht mehr und kommt nicht mehr wieder. Also, es ist wirklich interessant dabei, wenn man die so macht, die Übung oder mitmacht, denkt man, so einfach, so schnell. War‘s das jetzt wirklich, war‘s des jetzt? Ja.
Annette Müller: Ja, es kann manchmal innerhalb weniger Sekunden sein. Und manchmal kann es auch 10, 20 Minuten dauern. Das ist ganz unterschiedlich.
Corina Klein: Ja.
Anja Gschwendtner: Das sind teilweise wirklich richtig große Themen. Traumata oder Entscheidungen, die man damals vielleicht vor zehn oder 20 Jahren getroffen hat, die so belastend sind, tagtäglich im Alltag. Und da sind manche ganz erstaunt, wie schnell das geht. Wenn ich ein Beispiel nennen darf. Ich hatte jetzt eine Klientin bei mir in der Praxis, die hatte, die war sehr früh ungewollt schwanger und hat sich dann entschieden, dieses Kind nicht auszutragen, also dieses Kind wegmachen zu lassen. Und hat also 20 Jahre jetzt wirklich darunter gelitten, dass sie damals diese Entscheidung getroffen hat, immer wieder mit sich gehadert hatte, so viel Schuld in sich. Also, nicht nur die Emotion Schuld, sondern auch die Trauer, weil sie möglicherweise heute im Nachhinein gesehen vielleicht dann doch das Kind hätte bekommen wollen. Wie auch immer und war also tatsächlich auch längere Zeit dann in Therapie und wir haben das dann tatsächlich innerhalb von zehn Minuten gelöst. Und das sind Situationen, wo man dann tatsächlich mit der Klientin, wenn die befreit ist und anfängt sich zu freuen und es gar nicht glauben kann, dass diese Emotion, Schuld und Trauer jetzt weg ist. Nach 20 Jahren Innerhalb von zehn Minuten. Dass man dann mit so einer Klientin wirklich, da ist man so berührt ist, dass man mit der mitweint vor Freude. Also das sind Situationen, die sind unfassbar.
Corina Klein: Ja.
Annette Müller: Ich weiß nicht wie viel Zeit wir jetzt noch haben.
Corina Klein: Zwei, drei Minuten.
Annette Müller: Wir haben jetzt bei Heiler ohne Grenzen in Mexiko sind wir wieder in dieses Casa Abba gefahren, wo eben die Flüchtlinge, die von dem Zug runterfallen und die auch Gliedmaßen verlieren und so, um dort zu heilen. Und dort war ein Mann, ein Journalist aus Honduras. Der hatte keine Gliedmaßen verloren, aber der war völlig, völlig gelähmt. Also ein Mann mittleren Alters, sehr sympathisch ausschauend. Und wir haben dann eben mit ihm gesprochen, mit dem Übersetzer. Das war gar nicht so einfach mit dem Spanisch. Ich spreche zwar ein bisschen, aber das geht doch in die Tiefe. Jedenfalls konnte er uns auch nicht sagen, was passiert ist, hat nur gesagt:“ Das ist so schrecklich, was da passiert ist. Ich kann da nicht drüber sprechen. Ich will da nicht drüber sprechen. Es ist unmöglich!“ Dann haben wir ihn gefragt, ob wir denn mit ihm arbeiten dürfen. Da hat er sich auf die Liege gelegt. Wir haben Hände aufgelegt und haben dann versucht eben diese SKYourself Methode zu machen. Und da das die Voraussetzung, das zu tun ist, dass die Person tatsächlich in dieses Fühlen kommt, dass das also nicht weggedrückt wird, sondern dass zumindest das mal auftauchen darf. Und Annette Bokpe hat also quasi am Kopf gesessen, hat SYKourself gemacht und hat dann selbst unglaublich angefangen zu weinen, weil sie das, was dieser Mann in sich getragen hat, gespürt hat. Und dann hat sie gemerkt, oh, jetzt ist es weg. Jetzt hat es sie verlassen. Und dann hat dieser Mann die Augen aufgemacht. Das Gesicht hat sich komplett geändert. Er war total überrascht und sagte: „Ja, also jetzt bin ich frei, Ich bin frei, Ich bin wieder da, Ich habe wieder Kraft!“ Und dann hat er uns erzählt, was passiert war. Der Journalist, alternativer Journalist hat also quasi die Wahrheit gesagt, und man hat dafür seine ganze Familie vor seinen Augen erschossen. Die Eltern, die Geschwister, seine Kinder, seine Frau, alle. Er ist der einzige Überlebende. Und das hat er gesagt. Das ist und das kannst du nicht beschreiben, was das für einen Menschen bedeutet, wie schrecklich das ist und was eben so schön ist an diese Methode. Es ist nicht so, dass das jetzt nicht geschehen wäre, sondern es ist noch genauso schlimm wie vorher. Die Liebe zu diesen ganzen Verstorbenen, zu den Ermordeten, sie ist noch immer da. Das Schreckliche hat den Schrecken nicht verloren. Aber die Lähmung ist nicht mehr da. Der Mann ist wieder handlungsfähig. Er ist wieder in seiner Kraft. Der ist wieder, der ist aufgeblüht. Also, wir haben das auch auf Video. Wir haben es auch auf Film. Das ist unglaublich, wie du da auch im Gesicht die Veränderung siehst. Also das war, wir waren in Tränen aufgelöst. Alle, die wir das miterlebt haben, weil, das ist ein Segen, so etwas mitzuerleben. Und ein größerer Segen ist es noch, das auch bewirken zu können. Ja, da kannst du ja sicher auch ein Lied davon singen.
Anja Gschwendtner: Ja, da gibt es ganz, ganz viele Beispiele.
Corina Klein: Dann müssen wir noch ein paar Interviews machen mit den wunderbaren Geschichten. Ja.
Anja Gschwendtner: Gerne.
Corina Klein: Wunderbar. Ja. Also sehr berührend. Ich liebe ja immer, wenn ihr da seid und eure Geschichten mit uns teilt, weil, das ist wirklich so, so eine Arbeit, die einfach funktioniert. Und ja, und wer heilt, hat recht. Fertig. Aus. Thema erledigt.
Annette Müller: Wir sind mit Leidenschaft dabei.
Anja Gschwendtner: Was gibt es Schöneres?
Corina Klein: Ja. Also, vielen Dank, euch beiden. Ganz kurz. Wenn jetzt jemand sich wirklich noch ein bisschen informieren möchte oder gerade auch die Bänder sich anschauen möchte.
Annette Müller: Also den Bildband gibt es bei San Esprit Verlag. Also Sana – die Gesundheit, Esprit – der Geist und dann Verlag. Dann SKY Seminare, Wochenendkurse gibt es bei Anja Gschwendtner. Das gibt es auch auf der Seite SKYourself.de. Da kann man sich auch informieren. Und ansonsten gibt, kann man auch ins Internet gehen und kann www.san-esprit.de eingeben und von da aus kommt man dann überall auf alle anderen Seiten auch.
Corina Klein: Danke schön euch beiden.
Anja Gschwendtner: Vielen Dank dir.
Corina Klein: Danke. Liebe Zuschauer, wunderbar, wenn es so einfache Methoden gibt, wo wir wirklich auch so tiefsitzende Emotionen und Belastungen auflösen können. Und ich freue mich immer wieder über die wunderbaren Gäste, die uns ja diese Werkzeuge an die Hand geben. Ich hoffe sie auch. Danke fürs Zuschauen. Bis bald.
von Annette_Mueller | Aug. 20, 2025 | TV
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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Heute gehen wir mal wieder in die Tiefe der Heilung. Wir haben unsere Autorin und Heilerin, Ausbildnerin Annette Müller bei uns, die auch wieder einen ganz besonderen Gast mitgebracht hat, wo wir wirklich auch wieder faszinierende Lebenswege erkennen von der Krankheit selbst zur Heilerin. Und ich freue mich wie immer auf diese wunderbaren Geschichten. Bleiben Sie dran.
Corina Klein: Hallo zusammen, schön, dass ihr beide da seid. Liebe Annette, liebe Anja.
Annette Müller: Wie schön, dass wir hier sein dürfen. Vielen Dank dafür.
Anja Gschwendtner: Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, hier zu sein.
Corina Klein: Ja, ich freue mich auch. Vor allen Dingen Annette, wir kennen uns ja jetzt schon seit Jahren und ich begleite ja so deinen Weg immer wieder, was, was für Faszinierende, ja auch Themen du immer wieder mitbringst. Ob jetzt Heilung in Sri Lanka und wunderbare Videos. Aber noch faszinierender finde ich immer die einzelnen Geschichten von den Menschen, die sagen: „Boah, irgendwo ist eine Krankheit oder irgendwas in mein Leben gekommen. Und wie wurde ich dann auf den Weg geführt?“ Und es sind ja auch immer so wunderbare Geschichten deswegen. Anja, Ich freue mich riesig, dass du da bist.
Anja Gschwendtner: Ich mich auch. Vielen Dank.
Corina Klein: Ja, erzähl einfach mal, wie du so in, auf diesen Weg gekommen bist.
Anja Gschwendtner: Also bei mir ging mein Weg sehr früh los. Also mit 13 wurde ich auf die Firmung vorbereitet und ich hatte eine spirituelle Firmhelferin, die mich dann so ein bisschen an der Hand genommen hat und gemeint hat: „Ah, lies doch mal das Buch und geh doch da mal mit auf ein Seminar oder auf einen Vortrag.“ Und damals, vor 40 Jahren war das natürlich noch gar nicht so einfach, irgendwie Literatur zu finden. Da hat es mal eine spirituelle Fachbuchhandlung in München gegeben und eine in Rosenheim und es war dann eigentlich letztendlich schon alles. Und ja, dann ging das sehr früh los, dass mich da die Christa an der Hand genommen hat und dann hat sich das eben bei mir so entwickelt, dass ich sehr viel Seminare besucht habe, sehr viel Ausbildungen, sehr viele Bücher gelesen habe. Habe auch einige spirituelle Meister gehabt und so hat sich das in den letzten 40 Jahren entwickelt bei mir.
Corina Klein: Schön, aber du kommst ja jetzt, trotzdem bist du ja so einen klassischen Weg gegangen in der Industrie, sag ich jetzt mal.
Anja Gschwendtner: Genau Ja, Ich bin also seit über 33 Jahren in einem großen internationalen DAX Konzern tätig. Habe dort angefangen als Teamassistentin in der Elektrotechnik und bin jetzt seit 15 Jahren auf C-Level, also auf CEO und CFO Level als Assistentin tätig und das mit sehr viel Freude, weil für mich das tatsächlich so ist, dass sich das eine mit dem anderen in keinster Weise widerspricht, sondern sogar ergänzt.
Corina Klein: So schön, kannst du das auch so ein bisschen in dein Berufsleben integrieren, das ganze Wissen?
Anja Gschwendtner: Ja, das kann ich sehr gut integrieren. Vor allen Dingen es gibt da wunderbare Heiltechniken von Annette Müller. Zum Beispiel SKY, das ist ja hier auch schon in anderen Sendungen erwähnt worden, SKYourself. Da kommen wir vielleicht später noch mal drauf auf diese Heilmethode, was natürlich auch sehr gut ist im täglichen Umgang miteinander in der Abteilung. Und es kommt auch immer wieder vor, durch das, dass ich da sehr öffentlich inzwischen damit umgehe, dass ich eben auch Heilerin bin, dass hin und wieder mal eine Kollegin in der Mittagspause kommt und sagt :“Du, ich habe solche Kopfschmerzen, könntest du mir mal kurz Heilenergie schicken, damit ich nicht nach Hause gehen muss?“ Und das ist natürlich was, was in so einem Konzern schon auch von Vorteil ist, dass man da entsprechend sehr schnell bei so kleinen Dingen Abhilfe schaffen kann.
Corina Klein: Mhm, da fällt mir wirklich ein, wie wir damals auch angefangen haben. Du bist ja wirklich die Brückenbauerin zwischen diesen Heil, altes Heilwissen, wo du auch unglaublich viel Wissen in die Ausbildung rein packst, aus verschiedensten Bereichen und dann aber wirklich auch in die Wissenschaft transportierst, so dass genau diese Brücken auch entstehen können.
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Annette Müller: Ja, das ist richtig. Ich habe dafür auch den MindChange Award bekommen, 2019. Für dieses Brückenbauen zwischen Schulmedizin und dem energetischen Heilen. Also, das energetische Heilen ist natürlich etwas, wo die Leute denken, ah, das ist so was von außergewöhnlich.“ Aber wenn man sich das genau betrachtet, es geht ja um das Denken. Also, alles was wir tun wollen, müssen wir vorher mal denken. Also, ich würde nie zum Arzt gehen, der seinen Verstand nicht einsetzt, der einfach nur sagt, ich gucke jetzt nach ABC und mache hier Mathematik und behandle nach Standard“, bevor der eben genau schaut, was passt denn zu mir. Und so ist es eben, dass wir zuerst denken und dann handeln. Und das ist beim energetischen Heilen, ist das noch eine Stufe höher oder tiefer, je nachdem wie man das betrachten möchte. Dass die Gedanken hier richtig Kraft bekommen und dadurch wir eben auch das Potential des Menschen eher kennenlernen und auch erfahren was für eine Macht unsere Gedanken haben. Weil, das energetische Heilen heilt mit unserem Geist. Mit unserem Geist, damit ist nichts mit Geistern gemeint, sondern mit dem Kern, der wir eigentlich sind.
Corina Klein: Ist doch schön. Du hast ja damals auch die Heilertage in die Welt gerufen. Vielleicht kannst du da auch mal noch ein bisschen was erzählen, weil ich glaube, darüber bist du auch zu Ihr gekommen, gell?
Annette Müller: Ja, ja, die Heilertage im Chiemgau „DO UT DES“ – „ich gebe damit du gibst“ im übertragenen Sinn. Ich gebe dir etwas, damit du etwas hast, was du weitergeben kannst. Und ich nehme dann eben auch etwas, was ich weitergeben kann. Denn wenn ich nichts habe, kann ich auch nichts geben. Das ist der Gedanke. Der Gedanke ist, dass aus Geben Fülle entsteht. Im Gegensatz zum Nehmen, was wir ja hier in der Gesellschaft jetzt wirklich massiv leider erleben müssen, ist, dass eben manche Fülle durch Nehmen entsteht und die, denen es genommen wird, dann eben ohne etwas dastehen. Und das ist nicht in Ordnung. Und hier die Heilertage, die sind entstanden aus einer spontanen Idee, aus einem Tag der offenen Tür. Die erste stationäre Klinik für geistiges Heilen. Die ist entstanden und ich hatte eingeladen zu einer Betrachtung und dachte, da kommen so 20, 25 Leute und dann ist das Haus aus den Nähten geplatzt. Es waren über 120, 130 Leute da. Und dann habe ich mir gedacht, ja, wenn wir das noch mal machen, müssen wir das nach draußen verlegen, in den großen Park. Und dann haben wir das auch gemacht. Und dann war der Park zu groß. Und dann habe ich mir gedacht, was machen wir mit dem großen Park? Dann habe ich eben alle aus der alternativen Szene eingeladen, um sich eben zu präsentieren. Und dadurch sind die Heilertage im Chiemgau entstanden. Die es dann bis 2019 gab und wir wissen ja, mit dem Lockdown ist so ziemlich viel dann eben auch nicht mehr ins Leben gekommen anschließend. So eben auch die Heilertage. Nicht, weil sich da eben so viel verändert hat und die Aktivität in andere Richtung gegangen ist. Und zu den Heilertagen, ich weiß jetzt nicht, in welchem Jahr war das als …?
Anja Gschwendtner: September 2017 war ich bei „DO UT DES“, genau.
Annette Müller: Da hatten wir schon immer so durchschnittlich 2.000 Besucher auf dem Gelände. Da war schon richtig viel los. Wie war das damals? Wie kamst du da hin?
Anja Gschwendtner: Das war ganz interessant. Ich bin ja, wie ich gerade eben erwähnt hatte, schon länger auf dem Weg gewesen und habe mir überlegt, ich habe keine Kinder, ich habe keine Geschwister. Ich möchte irgendwas in meinem Leben hinterlassen. Und habe mir überlegt, was könnte ich denn noch machen? Ich habe sehr viele Ausbildungen ausprobiert. Einiges war ziemlich gut und andere Dinge haben nicht so gut bei mir funktioniert und, war dann so ein bisschen schwankend. Wie soll denn eigentlich mein Leben weitergehen, also auch hinsichtlich des Sinns meines Lebens? Und hab dann so ein bisschen mit mir gehadert und habe mir so gedacht, ach, wäre schön, wenn ich irgendwann mal so ein Zeichen bekomme, was ich denn machen könnte. Und dann war ich beim Friseur in Rosenheim und meine Friseurin sagte so zu mir:“ Na, wie immer die Aura?“ Also, Aura ist so ein Magazin, so ein kostenloses Anzeigenmagazin im südostbayerischen Raum „und ein Kaffee und ein Wasser?“ Und ich so: „Ja, sehr gerne!“ Und saß da so beim Friseur und schlug dann dieses Magazin auf. Und da war auf der linken Seite die Anzeige von Annette Müller und auch eben, dass die “ DO UT DES “ stattfindet im September. Und ich habe gleich so einen ganzen Gänsehautschauer bekommen. Wow. Warum kenne ich das nicht? Ich bin ja eigentlich hier aus der Region und war gleich Feuer und Flamme und habe dann meinen Terminkalender rausgenommen. Und es war das einzige Wochenende, wo ich noch nichts vorhatte und habe mir gedacht, wunderbar, da fahre ich hin und schaue mir mal an, was denn da für eine Heilerschule im Chiemgau ist. Und bin da voller Spannung hingefahren, und so kam ich dann dazu.
Corina Klein: So schön. Jetzt geht die Reise natürlich auch weiter. Du hattest dann gesundheitliche Probleme und vielleicht kannst du gerade auch mal den Weg beschreiben, wie es überhaupt dazu kam.
Annette Müller: Ja, wir haben dort eben auch immer Probe Heilsitzungen. Also von der Methode, die wir in der Schule lernen, lehren. Das ist einmal KAR – Karmic Atlas Release und eben amazinGRACE. Und wir bieten die also an, kostenlos im Zelt, um oder haben sie angeboten, damit die Besucher das einfach ausprobieren können, damit sie sich auch überzeugen können, dass das Hand und Fuß hat.
Corina Klein: Schön. Und da warst du dann zur Probe Sitzung?
Anja Gschwendtner: Genau. Nachdem ich sehr viel eben schon erlebt habe, was nicht funktioniert hat, bin ich ein doch relativ skeptischer Mensch und auch sehr bodenständig erzogen durch meine Eltern. Und mein Vater hat immer gesagt:“ Schau dir alles genau an und prüfe und lass dir nicht immer irgendwas erzählen, sondern schau, ob sich das für dich wirklich richtig und gut anfühlt.“ Und deswegen wollte ich also auch die, die École San Esprit unter die Lupe nehmen. Und es war so, dass ich seit vielen Jahren an Endometriose erkrankt war. Das ist entartete Gebärmutterschleimhaut, die sich, wenn man seine Periode bekommt, dann sozusagen im Bauchraum sehr entzündlich auswirkt und unfassbare Schmerzen verursacht. Und ich hatte zur damaligen Zeit tatsächlich alle vier Stunden eine 400er Ibuprofen nehmen müssen, um nicht vor Schmerzen in Ohnmacht zu fallen. Also, das heißt, ich habe jeden Tag 2.400 Milligramm zu mir genommen. Bin sogar in der Nacht wach geworden, um die nächste 400er Ibuprofen reinzuwerfen und das war schon sehr sehr schmerzhaft Und ich habe mir gedacht okay, die versprechen hier im Heilerzelt Heilung, das werde ich jetzt mal ausprobieren.
Corina Klein: Und an dem Tag hattest du auch akute Schmerzen?
Anja Gschwendtner: Genau an dem Tag hatte ich akute Schmerzen. Da habe ich mir gedacht, na ja gut, nehmen wir mal so unter die Lupe. Hab mir also dann einen Termin geben lassen für 14:00 Uhr und habe es ausgehalten, keine IBU zu nehmen. Also, bin dann tatsächlich mit Schmerzlevel 7 bis 8, also wirklich schon mit Schweißperlen auf der Stirn, dann ins Heilerzelt und bin dann sehr lieb dort empfangen worden von zwei Heilerinnen, denen ich das eben erzählt habe und ich glaube 20 Minuten, 25 Minuten oder so was 20 Minuten. Und ja, also sehr zu meinem Erstaunen nach 20 Minuten war ich schmerzfrei und konnte es nicht glauben und habe mir gedacht, wow, wenn das irgendjemand hier kann, dann möchte ich das auch lernen. Und dann habe ich mir jemand gesucht von der Schule. Das war damals der Gerhard Neugebauer, der war stellvertretende Schulleiter. Und ich fand es spannend, dass auch Männer heilen können. Und hab mich dann mit ihm unterhalten und habe gesagt: „Stell dir vor, was mir gerade widerfahren ist, von so einem Schmerzlevel innerhalb von 20 Minuten auf Null zu kommen!“ Das war für mich so großartig, dass ich dann tatsächlich gesagt habe: „Erzähl mir alles über die Ausbildung, ich möchte das lernen. Wo kann ich mich anmelden?“ Und ich habe mich tatsächlich an demselben Tag noch angemeldet zu der Ausbildung.
Annette Müller: Das ist für mich natürlich großartig, so was zu hören, weil es doch wirklich so eine wunderbare Bestätigung ist. Also, wenn ich so was höre, kommen mir die Tränen. Weil, ich kenne es ja auch von meinem, von meiner eigenen Schmerz Odyssee. Und deshalb heißt das Ganze auch amazinGRACE. Man kann das irgendwie gar nicht so richtig erklären. Und die Medizin? Wir haben zwar eine Studie gemacht, aber die weist natürlich nach, dass es funktioniert. Aber sie weiß natürlich nicht, warum es funktioniert. Ja, wie kommt das? Was ist das für ein Mechanismus? Und da bin ich nun der Überzeugung, dass wir in Zukunft, vielleicht werden wir das gar nicht mehr erleben, aber dass wir trotzdem in Zukunft auch wissenschaftlich werden erklären können, warum der Geist heilen kann.
Corina Klein: Sehr schön. Ich meine, ich kenne ja dadurch, dass wir uns jetzt echt schon Jahre kennen und ich so viele Menschen auch kennengelernt habe, die du begleitet hast, ist es wirklich jedes Mal wirklich eine wunderbare Geschichte. Aber ich muss ehrlich sagen, ich bin so, ich weiß, dass es funktioniert. Also, es ist so, ja. Ich habe nichts anderes erwartet. Mittlerweile ist echt. Aber ich muss auch erzählen, meine Freundin hat ja auch bei dir jetzt die Ausbildung angefangen und wir waren letztens Skifahren. Da hatte ich echt so Knieschmerzen. Und da sage ich: „Ja, mein Gott, mein Knie tut so weh.“ Da sagt sie: „Ja, soll ich kurz?“ Ich so: „Ja, stimmt. Du kannst ja, doch bitte!“ Und wir dann im Lift hoch. Ich oben ausgestiegen, alle Knieschmerzen weg. Und ich dachte, ich habe total vergessen, weil wir uns so viele Jahre kennen, das sie ja jetzt bei dir in der Ausbildung ist. Ich sage, ja, klar. Und das war wirklich auch noch mal, es ist eine Kleinigkeit gewesen, aber es hat funktioniert. Und das finde ich natürlich echt immer so ein schönes Geschenk. Aber wie ging es dann bei dir weiter? Du hast dann die Ausbildung gemacht. Wo war die, wo hast du die dann gemacht?
Anja Gschwendtner: Die war damals noch in der Villa in Frabertsham, in diesem kleinen Ort im Landkreis Obing. Na, ich glaube, ihr hattet ja eh schon drüber gesprochen, dass dann ja auch die Schule noch mal verlegt worden ist. Und ja, es war so spannend, weil, ich wollte ja natürlich sofort anfangen, dann wenn man für so was brennt Und dann war es aber erst September 2017 und die nächste Ausbildung oder der nächste Ausbildungsplatz war dann erst im März 2018. Und dann war ich tatsächlich schon angemeldet. Aber ich konnte es nicht erwarten, noch mehr über die Schule zu erfahren. Habe dann noch ein Schnupperwochenende mitgemacht. Das ist ja auch etwas Wunderbares, was die Schule anbietet, dass man also innerhalb von einem Wochenende sehen kann, was alles möglich ist. Man lernt die Ausbildungsinhalte von so einer Ausbildung kennen und das habe ich dann auch noch gemacht, obwohl ich schon angemeldet war. Und im März 2018 ging es dann los mit amazinGRACE Modul Ausbildung.
Corina Klein: Schön. Wie lange geht die noch?
Anja Gschwendtner: Das ist immer unterschiedlich. Je nachdem, sind alle paar Monate. Also, bei mir waren es so gut eineinhalb Jahre und manchmal dauert es auch ein bisschen länger oder kürzer, je nachdem, wie das von den Terminen eben her gelegt wird. Und bei mir waren es so circa eineinhalb Jahre.
Corina Klein: Aber du hast natürlich auch, für Ärzte oder Therapeuten …
Annette Müller: … dauert das zu lang und das ist zu viel Hin- und Herreisen. Wir haben natürlich diese Kompaktausbildung, die erstreckt sich über drei Wochen und die wird sehr, sehr gerne gebucht. Und die findet am traumhaften Lago Maggiore statt, mit toller Terrasse mit Blick aufs Wasser.
Corina Klein: Da haben wir schon mal Bilder gesehen, richtig schön. Und die drei Wochen sind aber nicht am Stück, oder?
Annette Müller: Da macht man so zwei Wochen am Stück und dann gibt es noch mal eine Zusatzwoche.
Corina Klein: Super. Das ist ja auch das Geniale, dass jetzt auch die Ärzte kommen. Ja und wie integrieren die das jetzt wirklich? Machen die das dann? Weil es geht ja über den Geist, ja muss ich dann dem Patienten wirklich sagen, was ich mache? Oder integrieren die das einfach in ihren Alltag und …
Annette Müller: Das kommt auf den Arzt darauf an, wie er das machen möchte. Es gibt Ärzte, die haben dann tatsächlich eine Praxis, nebenbei eine Geistheilpraxis. Die müssen sie in Deutschland von der eigenen Praxis getrennt haben, dürfen in der eigenen Praxis nicht für die andere werben und für die eine dann auch wieder nicht sagen, dass sie Arzt sind. Also da gibt es bestimmte Voraussetzungen, unter denen sie das machen dürfen. Aber es ist mittlerweile so, dass auch Ärzte das machen dürfen. Es ist ihnen nicht mehr verboten. Die Therapeuten und Heilpraktiker, die Therapeuten und Heilpraktiker haben damit gar kein Problem. Und die einen sagen das und die anderen werden eben ganz besonders gute Therapeuten, weil ja die Kraft mit einfließt und äh …
Corina Klein: Ja, sehr schön. Wie ging es dann bei dir weiter? Die Ausbildung war dann abgeschlossen.
Anja Gschwendtner: Ja, das war dann nach eineinhalb Jahren. Also, ich möchte sogar noch einen Schritt zurückgehen. Also, nach dem ersten Modulwochenende war ich so begeistert, weil, ich war ja schon wieder auch ein bisschen skeptisch, weil, es wird ja versprochen, dass man also ab Modul eins, also ab dem ersten Wochenende dann auch heilen kann. Und das hat dann tatsächlich funktioniert. Und dann habe ich nach dem ersten Wochenende gewusst, das ist genau mein Weg. Also, da habe ich seit 40 Jahren danach gesucht, etwas zu finden, das so kompakt mit all diesen Heilmethoden funktioniert, dass man da tatsächlich das Ganze dann auch als Beruf ausüben kann. Also es ist nicht nur eine Sache aus diesem großen, lass mich sagen, Markt, der inzwischen ja auch entstanden ist. Also, von diesen ganzen einzelnen Heilmethoden. Sondern es ist so kompakt, dass ich dann also nach dem ersten Wochenende schon gewusst habe, hier bin ich richtig, das ist hier mein Weg und genau das möchte ich später machen. Und dann habe ich Annette das auch in der ersten Feedbackrunde schon gesagt, dass ich mich hier einfach zu Hause fühle und dass ich so begeistert bin und dass ich dafür brenne, dass es das ist, wo ich mir sehr wohl vorstellen kann, hier auch an der Schule tätig zu sein. Und so ging dann mein Weg weiter. Annette hat mich dann irgendwann mal angesprochen, ob ich mir, es war ziemlich schnell nach der Ausbildung, dann hat mich Annette angerufen und hat gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Assistentin zu sein und einer Dozentin beim Unterricht eben zu assistieren. Also, beizustehen, sich um die verschiedenen administrativen Dinge zu kümmern. Und da war ich dann bei der Helga Weyer. Und dann habe ich dreimal assistiert, jeweils die Eineinhalbjährige Ausbildung noch mal durchlaufen. Also, insgesamt tatsächlich viermal zusammen mit meiner eigenen.
Corina Klein: Hast du da bei dir auch noch mal eine Veränderung gespürt als Heilerin, also eine Intensivierung oder ein anderes Handling?
Anja Gschwendtner: Ja, also es ist tatsächlich eine Bewusstseinsentwicklung, die ganze Ausbildung, das war mir von Anfang an klar. Aber wenn man dann noch mal als Assistenz mitwirkt, sieht man das Ganze noch mal mit einer anderen Brille. Also, man hat im Unterricht ja immer die Situation, dass alles neu ist, dass man es gut machen will, dass man noch sehr viel mehr im Kopf ist, dass man sich denkt wie mache ich das mit den Handpositionen, mache ich alles richtig? Und wenn man dann zum ersten Mal Assistenz macht, ja, dann sitzt man sozusagen auf der anderen Seite, ist aber trotzdem mitten dabei. Und da schaut man dann noch mal genauer hin. Ja was, was kann man noch verändern? Und so ist es dann noch mal eine zusätzliche Intensivierung. Ja, das Ganze nochmal, ja, noch mal anders auszuprobieren.
Corina Klein: Ist doch schön. Wenn jetzt wirklich die Zuschauer sagen na ja, kann ich das einfach auch mal, wie du sagtest, ausprobieren oder mich mal informieren, welche Möglichkeiten gibt es denn? Es gibt ja auch kurze Module, wo man sagt, man macht mal dieses Schnupperseminar …
Annette Müller: Ja, Schnupperseminare oder zum Beispiel auch SKYourself Training. Das ist separat zur Ausbildung. Da kann man schon eine ganz, ganz tolle emotionale Heilmethode lernen und sieht auch die Qualität unserer Ausbildung. Also, die Qualität ist natürlich, äh, das ist das, wo wir da ganz, ganz stolz drauf sind, dass wir wirklich eine unfassbare Qualität bieten.
Corina Klein: Ja, ich durfte ja so ein bisschen durch meine Freundin hinter die Kulissen schnuppern und hab dann gemerkt, dass du gar nicht alles erzählst was ihr habt. Dass da so viele Geheimnisse sind. Das heißt aber eben, es ist. Ich bin wirklich beeindruckt. Welche Werkzeuge und holst du da aus der ganzen Welt, integriert in die Ausbildung. Das kommt in den Interviews gar nicht so rüber. Aber es hat ja auch was damit zu tun, dass es auch ein heiliger Raum ist und eine heilige Arbeit, wo ich auch ein Stück weit verstehe.
Annette Müller: Ja, das auch. Und es ist, wenn man darüber redet, dann klingt das Ganze ein bisschen banal und intellektuell. Weil, ich kann darüber reden, wie ist es, schwimmen zu gehen und kann Bücher darüber schreiben und kann andere Leute haben, die darüber erzählen und man weiß das trotzdem nicht, wie es ist, bevor man nicht selbst in den See geht zum Schwimmen. Ja dann, das könnte schon sein, dass das dann ein bisschen dann ins Intellektuelle abdriftet und vielleicht auch so ein bisschen als Wunschdenken klingt, was es aber nicht ist, wenn man das selbst macht, erlebt und erfährt und in die Realität bringt. Das ist das A und O, dass wir keine leeren Versprechungen machen, dass wir wirklich Dinge behaupten, die Realität sind.
Corina Klein: Ja, und gerade wenn man so lange auf dem Weg ist, ja, ich hab’s auch 20 Jahre hier, dann macht ein Seminar hier, eine Ausbildung da und lernst ja so viele Dinge kennen. Und ich dachte echt, ja, das ist auch dabei, das ist auch dabei, ach, echt. Ja, gut, dann muss man ja eigentlich wirklich sagen, dann kann man sich diese Reise so ein bisschen vielleicht auch verkürzen, weil du weltweit die Essenzen der Heiltherapien wirklich auf den Punkt gebracht hast.
Annette Müller: Also, alles das, was für mich funktioniert hat, was ich wirklich guten Gewissens und mit Überzeugung weitergeben kann, das habe ich dann eben auch weitergegeben. Und die vielen, vielen Dinge, die ich eben ausprobiert habe, die sich für mich nicht als realistisch dargestellt haben oder wo ich eben keine Beweise gefunden habe, die habe ich wirklich weggelassen und von daher kann ich auch wirklich guten Gewissens sagen das funktioniert alles. Zwar nicht bei jedem und nicht immer 100prozentig, aber zu 90 % auf jeden Fall. Und das ist enorm. Da ist also nicht irgendwann mal eine Heilung, das ist eine Zufallserscheinung, sondern wenn es mal nicht funktioniert, sind wir dann ganz überrascht.
Anja Gschwendtner: Und was ich immer interessant finde auch, dass es auch bei denen funktioniert, die eigentlich kritisch sind. Ja, also, das habe ich jetzt ja auch öfters mal bei mir im Umfeld miterlebt. So eigentlich die kompletten jetzt in Anführungsstrichen Gegner von Alternativen, die dann auf einmal eine Schmerzlinderung erfahren, dass sie das kaum fassen können.
Corina Klein: Das ist so schön. Ja, das finde ich auch immer lustig, so Geschichten zu hören. Als Ich danke euch sehr, dass ihr da wart. Wir machen noch ein paar Interviews zusammen, freue ich mich sehr drauf.
Annette Müller: Vielen Dank.
Corina Klein: Wenn man sich doch jetzt reinlesen möchte, ein bisschen informieren. Ich meine, du hast unglaublich viele Bücher geschrieben. Jetzt kommt auch wieder …
Annette Müller: „Ich gehe den Weg der Wunder“ ist das erste, die erste Autobiografie. Der zweite Teil ist „Auf dem Weg der Wunder“, Die erste hat 190 Seiten, die zweite hat 300 Seiten. Das ist sehr schön.
Corina Klein: Die Wunder werden größer.
Annette Müller: Die Wunder werden mehr. Wer hätte das gedacht? Und dann www.san von Sana die Gesundheit, san-Esprit, Esprit der Geist, .de. Von da aus geht es in die Tiefe. Dann geht es weiter. Da kommt man zur Schule, man kommt zum Verlag, da kommt man überall hin.
Corina Klein: Ja, schön, super! Wenn man zu dir noch ein bisschen was wissen möchte, hast du auch?
Anja Gschwendtner: Ich habe natürlich auch eine Homepage. Das ist www.anja-gschwendtner.de. Also Gschwendtner ganz bayerisch mit Gustav Schule mit dt, anja-gschwendtner.de. Und da kann man mich auch finden, weil ich inzwischen auch eine Praxis in München habe und auch SKY Seminare gebe mit sehr großer Leidenschaft. Und vielleicht kommen wir da ja noch mal beim weiteren Interview dazu.
Corina Klein: Das würd mich freuen. Ja, vielen Dank, dass ihr da wart.
Anja Gschwendtner: Herzlichen Dank.
Annette Müller: Danke schön. Danke schön.
Corina Klein: Liebe Zuschauer, ich hoffe, Sie konnten auch wieder einiges mitnehmen von unseren wunderbaren Gästen, die uns wirklich das Thema der Heilung näherbringen. Auf einem ganz neuen Weg. Und ich freue mich natürlich immer wieder darüber. Ich hoffe Sie auch. Vielen Dank fürs Zuschauen. Bis bald.