von Annette_Mueller | Feb. 9, 2017 | Allgemein

Wie kommt Heilung nach Indien?
Nutan Gupta bringt amazinGRACE dorthin.
Nur noch 2x schlafen und dann geht es los und Heilung kommt nach Indien. Heute habe ich den Koffer gepackt, Gerade erst bin ich aus Mallorca angekommen und habe den Koffer leer gemacht. In Indien soll es jetzt an die 30 Grad haben, auf alle Fäll sehr schönes Wetter.
Wenn wir dann alle im Januar 2018 nach Indien fliegen um dort unser Camp zu veranstalten, dann ist es noch viel schöner, es ist weniger heiss, also ideales Wetter.
Wie kleiden zur Heilung?
Ich freue mich sehr. Ich nehme keine Saris mit. Ich bleibe ja nur wenige Tage dort und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich Lust darauf habe mich in der Hitze in 8 Meter Stoff zu wickeln. Obwohl, ich ziehe auf jedem Fall einen Sari an und mache Fotos mit Nutan zusammen.

Farbenfrohe Kleidung
Ich habe noch einen ganz alten und leichten Panjabi Anzug aus feiner Seide, den habe ich gewaschen und ich habe ihn anprobiert. Es ist einfach zu lustig sich in so uralte Klamotten zu kleiden. Es fühlt sich fremd an wie eine Haut die nicht passt. Den Punjabi habe ich mir vor vielen Jahren dort schneidern lassen. Das war ein Abenteuer ganz für sich. Diesen Punjabi möchte ich mir gerne noch mal nachschneiden lassen und ich freue mich schon drauf, die Stoffe zu kaufen.
Den Körper kann man nicht neu kaufen
Mein anderes Rohseide Allzweck-Reisekleid ist leider nicht mehr zu gebrauchen. Es ist total zerfetzt, keine Ahnung was da passiert ist. Also mit Handauflegen geht da gar nix – das wird nicht mehr heile. Ich nehme es mit und lasse es nachschneiden. Mit Kleidern kann man das machen, mit dem Körper geht so etwas leider nicht.
Ein Punjabi ist ein dreiteiliger Hosenanzug. Die Hose ist von der Taille herab weit und hat viele Falten. An den Knöcheln wird die Hose ganz eng. Über dieser Hose trägt Frau einen langen Kaftan, der gerade gschnitten ist mit Schlitzen an beiden Seiten. Oder ein weites langes Kleid mit viel Stoff und Falten.

Farbenfrohe indische Frauenkleidung
Der Dritte Teil ist der ganz schicke. Es ist das ganz große, lange und breite Tuch. Das trägt Frau über den Schultern. Aber nicht wie wir das kennen vom Rücken aus über die Schulter lang vorne fallend, sondern umgekehrt. Beide Enden des Tuches fallen von vorne nach hinten den Rücken herunter.
Wie wird es entstehen?
Ich finde das sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe dabei immer das Gefühl es rutscht weg. Inderinnen sieht man ja auch immer mit diesem Tuch beschäftigt. Mit einzigartiger gelassener Eleganz wird es immer wieder neu zurecht gelegt.
Auf alle Fälle freue ich mich auf die vielen Farben, die andere Welt und auf die ganzen Vorbereitung. Heilung kommt nach Indien. Ich bin gespannt wie unser amazinGRACE Healing-Camp entstehen wird.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
von Annette_Mueller | Feb. 4, 2017 | Allgemein

Heilen in Indien – über das Camp
Heilen in Indien
Wir werden in Indien heilen. Wir amazinGRACE Heiler fliegen im Januar 2018 nach Indien um dort kostenlose Heilsitzungen an zu bieten.
Am Dienstag den 7. Februar startet der Jumbo der Emirates Airlines erst einmal nur mit mir nach Dubai und von dort aus geht es nach Pondicherry. Ich werde am Mittwoch ankommen und mich erst einmal erholen müssen. Es ist über 15 Jahre her, dass ich das letzte Mal in Indien gewesen bin. Das war im Januar 2001. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich solange weg bleiben würde, denn Indien hat sich für mich wie Zuhause angefühlt. Ich hab mich immer sehr wohlgefühlt in all dem Chaos und der einzigartigen Magie. Und dass ich nun Geistiges Heilen nach Indien bringen werde ist ein persönliches Wunder für mich.
Indien, ein anderer Planet
Als ich zum ersten Mal in Indien ankam, am Flughafen mit meinen Mitreisenden ein Taxi bestieg und mich auf den Rücksitz aus quietschendem Plastik setzte, sah ich mit den hellwachen Augen einer Reisenden, die ein neues, unbekanntes Land zum ersten Mal sieht, aus dem schmutzigen Autofenster. Was ich sah, erschien mir sofort als sei ich auf einem anderen Planeten angekommen. Die Erinnerung ist lebendig, wie heute:

Tea stall
Unglaubliche Bilder stürzen wie im Zeitraffer Stakkato auf mich ein und dringen mir sofort unter die Haut! Das Taxi kämpft sich im Schritttempo durch die Slums die den Flughafen umgeben. Wie die Waben eines Wespennestes klammert sich Blechhütte an Blechhütte, ein Haufen Unrat türmt sich über den Nächsten. Der Gestank frisst sich mir unvergesslich ins Unterbewusstsein. Jedes Mal, wenn das Taxi stehen bleibt oder die Fahrt langsamer werden muss, scharen sich Bettler mit gebrochen Gliedern und stoischem Blick wie Zombies um das Auto um von den Insassen ein paar wenige „Paisas“ zu ergattern. Bettlerinnen mit Säuglingen oder Kleinkindern suchen mit schauerlichem Gesichtsausdruck den Blickkontakt. Horden von Kindern springen am Auto hoch, strecken mit fröhlichen und lachenden Gesichtern die Hände entgegen… „gib mir etwas“!
Die Apfelsine
Ein kleiner junge mit dicken wilden Locken und schwarzen aufgeweckten großen Augen und einem bezaubernd freien, ausgelassenem Lachen erhascht meinen Blick. Ich fühle mich verzaubert von soviel Schönheit inmitten dieses Chaos. Trotz des lauten Protestes des Taxi Fahrers und meiner Mitreisenenden drehe ich die Autoscheibe herunter und reiche dem Jungen eine Apfelsine, die mir von meinem Reiseproviant geblieben ist. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Sein Gesicht wird schlagartig ernst, er betrachtet die Apfelsine ungläubig, nimmt dazu beide Hände und dreht sie umher, riecht daran, drückt sie etwas und dann sieht er mich an!
Blick ins Herz
So einen Blick habe ich noch nie gesehen. Er ging mir mitten ins Herz….. der Blick drückte weder Dankbarkeit noch Verwunderung aus, sondern etwas, was man nicht beschreiben kann. Es lag eine Freude in diesem Blick, die ich – vom Leben im Westen verwöhnt – noch nie empfunden hatte. In diesem Moment begriff ich auf eine ganz besonders magisch Weise, wozu ich meine Reise nach Indien angetreten hatte. In einem Bruchteil einer Sekunde wurde alles still und mein zukünftiges Leben lief vor mir ab, mit allen Hochs und Tiefs die auf mich warten würden. Ich war hier, um genau diese Freude zu suchen und zu finden, die mir dieser Blick des Jungen mit der knallfarbenen Orange in seinen Händen schenkte.
Der Fahrer drückte auf die Hupe, alle anderen Autos stimmten in das Hupkonzert ein, in diesen Lärm mischten sich gefühlte einhundert Fahrradklingeln und Ballhupen und die Tröten übertrafen sich in allen Schattierungen ihrer typisch keuchenden Klänge, als lägen sie in den letzten Atemzügen. Der Fahrer gab Gas, alle Kinder liefen laut schreiend dem Auto hinterher, die Bettler drehten sich wie eingefroren von der Szene ab wendeten sich neuen Autos zu, der Junge mit der Orange sah unserem Fahrzeug hinterher, ich drehte mich um, um ihn durch die Rückscheibe weiter zu sehen, unsere Blick blieben bis zur letzten Sekunde ineinander verschmolzen bis sich das chaotische Treiben zwischen uns drang und uns verschluckte.

Der erste Meilenstein
Das ist sehr lange her und ich habe mich unglaublich verändert. Ich habe in meinem Leben viele Entscheidungen für mich selbst getroffen und viele hat mir mein Schicksal einfach vorgesetzt. Rückblickend war Indien ein Meilenstein in meiner persönlichen Entwicklung, es waren die ersten meiner „besten“ Schritte und Entscheidungen die ich je getroffen habe. Deshalb freue ich mich ganz besonders darüber, dass Nutan Gupta aus Indien zur amazinGRACE Ausbildung gefunden hat und nun diese Heilung mit uns allen nach Indien bringt.
Wir werden Heilung bringen. Wir werden alle möglichen Menschen dort antreffen und heilen. Auch kann ich dadurch, dass wir dort heilen werden und so vielen armen und bedürftigen Menschen mit den verschiedensten Beschwerden Heilung bringen werden, etwas in Dankbarkeit zurück geben. Ich finde das unglaublich. Es ist wie ein Spirale, die sich hochschaukelt.
50 Heiler 50 Meilensteine
Dieses Camp, das Nutan und ich organisieren werden wird ein weiter Meilenstein sein. Ich bin mir ganz sicher, dass dies für alle, die die mitreisen der Fall sein wird. Wir sind nun immerhin 50 Heiler, die sich dazu angemeldet haben. Das bedeutet, dass die Idee nun zu einem richtig großen Projekt mit viel Verantwortung geworden ist.
Nutan und ich werden uns also in Pondicherry treffen. Ich nehme euch mit – via Internet und Facebook. Ich habe mir vorgenommen euch regelmäßig über meinen privaten Blog
auf www.annettemüller.de die Reiseberichte und Fotos zu schicken.
Also bleibt dran
herzliche Grüße
Neti
von Annette_Mueller | Feb. 3, 2017 | Allgemein
Wir bereiten die Ausbildung Geistiges Heilen auf Mallorca vor
Auch die Vorbereitungen für die Ausbildung Geistiges Heilen beschäftigt uns. Nicht nur die Arbeit am englischen amazinGRACE Buch. Es ist wirklich erstaunlich was da an Organisation alles dranhängt. Wir hatten ein riesiges Glück. Wir haben feste Räume gefunden. Das erleichtert uns die Arbeit. Aber das hatte zur Folge, dass wir nun nicht nur mit den Vorbereitungen beschäftigt waren. Es kam nun auch noch dazu, dass wir die Räume auf Vordermann bringen und einrichten mussten. Mir hat das richtig viel Spaß gemacht. Bei Robin hat es so ziemlich den Zeitplan durch einander gewirbelt.
Diese Heilungen muss man erleben um sie zu glauben
Die Schulungsräume sind wieder in dem antiken Herrenhaus, so wie im Mai 2016. Hier haben untern anderen auch Nutan Gupta aus Indien und Roman Lang ihre Ausbildung absolviert. Robin und ich sind total gespannt auf die Teilnehmer, die wir im kommenden Mai begrüßen dürfen. Obwohl die Uhren in Spanien so komplett anders gehen und nichts so funktioniert wie es sollte, machen die Vorbereitungen enorm viel Spaß. Wir freuen uns auf zahlreiche Heilwunder und Heilerfolge. Im letzten Jahr hatten alle Teilnehmer Tränen in den Augen vor tiefer Rührung weil sie Heilungen selbst vollbracht und miterlebt haben, die man erleben muss um sie glauben zu können.
Feier in den neuen Räumen

Ausbildung Geistiges Heilen, wir feiern in den neuen Räumen
Als wir die Räume einigermaßen eingerichtet hatten, wollten wir das feiern. Wir haben einige von Robins Klienten dazu eingeladen. Man kann an diesem Bild sehen, wie ausgelassen und schön die Stimmung ist. Diesen Menschen geht es gut. Das war nicht immer so. Insbesondere Ana ist es noch im letzten Jahr ganz schlecht gegangen. Sie hatte mir einen ganz wunderbaren Brief geschrieben in dem sie sich bei mir für ihr neues, glückliches Leben bedankt hat. Dieser Beruf ist einfach großartig. Was gibt es schöneres?
von Annette_Mueller | Feb. 3, 2017 | Allgemein

Gott wirkt im Heiler
Gott wirkt im Heiler
damit waren nicht alle einverstanden
Nachdem ein wundervolles Jahr zu Ende gegangen ist, in dem wir viele neue Heiler ausgebildet haben, war mir ganz klar – Gott wirkt im Heiler. Das ist göttliche Aktivität.
Es gab einigen Einspruch! Und doch: wie viele Menschen pilgern jährlich nach Lourdes und beten? Wie wenige werden vergleichsweise geheilt? Gott heilt durch uns. Das ist meine Überzeugung.
Annette Müller Blog
Nun stehe ich vor weiteren und neuen Aufgaben. Zu ihnen gehört auch diesen Annette Müller Blog zu starten. Es ist ein Blog in dem ich viel über mich und meine Erlebnisse erzählen werde. Eigentlich hätte ich schon längst mit dem Schreiben anfangen sollen. Doch mit meinen vielen verschiedenen Anforderungen ist es gar nicht so leicht Zeit dafür zu finden. Im Moment sitze ich im „Hostal Cuba“ in Palma de Mallorca. Hier gibt es eine stabile Internetverbindung. Es ist ziemlich kalt und ungemütlich zugig! Die Musik ist laut, Leute unterhalten sich und lachen. Ich versuche mich zu konzentrieren was bei dieser Geräuschkulisse nicht so einfach ist. Geschirr klappert und der Bass dröhnt.
amazinGRACE auf Mallorca
Was mach ich hier auf Mallorca? Robin Johnson, meine Managerin die für alle englischsprachigen Programme zuständig ist, und ich haben an der englischen Ausgabe des amazinGRACE Buches gearbeitet. Heute ist mein letzter Tag hier und wir haben es tatsächlich geschafft alle Fehler (die, die wir gefunden haben) auszumerzen. Es hat viel Freude bereitet das Buch zu überarbeiten. Es kam aber auch immer wieder vor, dass wir die Nase gestrichen voll hatten, es wieder und wieder zu lesen und zum x-ten mal neue Fehler zu finden. Der Kopf hat uns geraucht. Doch die Freude hat bei weitem überwiegt.
Offizielle Adresse in Palma de Mallorca
Wir haben nun auch feste SAN ESPRIT Räume in Palma angemietet. Das ist eine ganz große Erleichterung. Es ist wirklich ein ganz anderes Arbeiten, wenn man richtige Arbeitsräume hat, anstelle von sich zusammensetzen an einem Couchtisch oder in einer Küche oder wie jetzt gerade in einem Lokal oder Kaffee. Und doch es fehlt noch immer eine Internet Verbindung.
Auf nach Indien
Morgen sage ich erst einmal ADIEU an Mallorca. Ich fliege zurück nach München um meine Koffer um zu packen. Am Dienstag geht es gleich weiter nach Madras – Indien. Dort sind dann 30 Grad. Ich denke mal, dass ich keinesfalls frieren werde so wie hier in Palma.