Annette Müller: „Wir werden Freiheit neu definieren“

Viele Menschen erfahren erstmals Ohnmacht – der Ruf nach Führung nutzt nichts

München, 17. April 2020.

Unbeschränkte Freiheit und Eigenverantwortung funktionieren nicht mehr. Sie sind außer Kraft gesetzt – zumindest vorübergehend. Wer bislang glaubte, ausschließlich er selbst sei seines Glückes Schmied, er könne individuell seine Lebensplanung gestalten und sei ermächtigt, eigenständig Entscheidungen zu treffen, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Zum ersten Mal erfahren sehr viele Menschen, was es heißt, ohnmächtig und ausgeliefert zu sein – und Teil einer Gemeinschaft, die zwangsweise, staatlich verordnet aufeinander angewiesen ist. Es sind völlig neue Erfahrungen. Die viel gepriesene freiheitlich-eigenverantwortliche Individualität stößt an ihre Grenzen.

„Was die Begriffe Gemeinschaft, Gesellschaft und Solidarität bedeuten, wird gerade neu definiert“, sagt die Münchner Publizistin, Unternehmerin und Philosophin Annette Müller. Im Moment helfen weder der Ich-zuerst-Egoismus noch der Wir-sind-alle-eins-Kollektivismus. Die alten Denk- und Verhaltensmuster funktionieren nicht mehr. Weltbilder wackeln. Denn plötzlich scheint jeder für jeden durch sein Verhalten mitverantwortlich, ja sogar dafür, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Und dennoch kann man sich nicht organisieren oder andere anklagen. Denn auch die freie Meinungsäußerung in Form von Demonstrationen und Versammlungen ist eingeschränkt. Das Virus hebt die üblichen Muster auf. Es ist einfach da. Es ist niemandes konkrete Schuld. Keiner ist verantwortlich für seine Existenz. Wir können uns alle nur darauf einstellen und sind abhängig von dem, was andere tun und entscheiden. „Wer noch nie in einer Diktatur gelebt hat oder aus gesundheitlichen Gründen ohnehin existenziell auf die Hilfe anderer angewiesen und somit abhängig ist, erlebt einen solchen Zustand zum ersten Mal in seinem Leben“, so Annette Müller, die unlängst einen Podcast unter dem Titel „Gedanken zur Menschlichkeit“ gestartet hat.

Plötzlich, so die Autorin und Publizistin, helfe Geld nicht mehr weiter. „Man kann es ja kaum ausgeben.“ Status spielt auch kaum mehr eine Rolle in einer Zeit, in der Supermarkt-Verkäuferinnen, Pflegekräfte und Arbeiter in der Schutzmasken-Produktion nicht nur auf den abendlich beleuchteten Balkonen gefeiert werden, sondern auch in der Politik. Die Sichtweisen über das, was „systemrelevant“ ist, verändern sich. Der SUV wird zur Nebensache. Die individuelle Freiheit und das eigene Streben nach Glück werden gesellschaftlich relativiert. „Es ist die Stunde des Staates“, sagen selbst Liberale und Wirtschaftsvertreter.

Viele, so Müller, riefen jetzt nach einer starken Führung. Allerdings, selbst wenn man diese im Staat und dessen politischen Akteuren zu sehen bereit sei, müsse man feststellen, dass auch diese mehr oder weniger machtlos sind. „Die Maßnahmen der Kontaktbeschränkung, das Schließen von Geschäften und das Verteilen von Geld ist keine Führung, keine aktive Strategie, sondern auch nur Ausdruck einer mehr oder weniger hilflosen Reaktion. Es ist mehr Aktionismus als Zielverfolgung, die man aber von verantwortungsvoller Führung erwarten müsste.“ Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, so die Publizistin, werden verheerend sein und am Ende sei die Enttäuschung groß. „Man konnte sich auf die Führung nicht verlassen“, wird der bleibende Eindruck sein, wenn das Gröbste erstmal überstanden ist. „Operation gelungen, Patient tot.“

Nun stelle sich die Frage, was bleibt nach der Krise. Die eigenverantwortliche Individualität und das Ausleben der persönlichen Freiheit werden verstärkt zurückkehren, aber anders wahrgenommen als zuvor. Davon zeigt sich Annette Müller überzeugt. Zugleich werde die gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortungsethik zunehmen – wenn nicht freiwillig, dann staatlich, kulturell oder gesellschaftlich oktroyiert. „Wir werden in eine neue Phase des Bewusstseins eintreten und auch eintreten müssen“, sagt die Publizistin und Vordenkerin. Das sei vielleicht das Beste an der jetzigen Krise. Man werde am Ende zu mehr Freiheit gelangen, aber möglicherweise zu einer neuen Definition des Begriffes. Die Frage werde sein, wieviel Freiheit das neue Gemeinschaftskollektiv verträgt und wieviel Kollektiv persönliche Freiheit ertragen kann nach einer Zeit der gefühlten Freiheitsberaubung. Das sei, so Müller, eine immer dagewesene Debatte, die aber jetzt in ihrer ganzen Breite massiv an Fahrt aufnehmen werde. Was vorher eine akademische Diskussion in Feuilletons war, wird nun zu einer gesamtgesellschaftlichen Debatte avancieren. Das wird der erste Ausdruck der neuen Freiheit sein.

Wer mehr über die Philosophin, Publizistin und „Bewusstseins-Evolutionärin“ Annette Müller erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer neuen Website https://annettemüller.de Direkt zum Podcast geht es hier: https://podcasts.apple.com/de/podcast/gedanken-zur-menschlichkeit/id1473256046.

Philosophin und Publizistin Annette Müller erhält Auszeichnung

Philosophin und Publizistin Annette Müller erhält Auszeichnung „Vordenkerin für ein neues Bewusstsein und eine moderne Business-Ethik“

Frabertsham / München, 21. Oktober 2019.

Als eine der provokantesten Vordenkerinnen und Gelehrte wurde die Publizistin Annette Müller nun als Mitglied in die Expertengemeinschaft“Best99 Premium Experts“aufgenommen. Die Expertengemeinschaft setzt als einzige im deutschsprachigen Raum rund 20 Qualifikationskriterien voraus, bevor ein Mitglied in den auf 99 Personen begrenzten Kreis aufgenommen wird. Neben Fachexperten und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft können auch Kulturschaffende, Autoren, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens in die Expertengemeinschaft aufgenommen werden, die einen interdisziplinären, intellektuellen und kontroversen Diskurs genauso ermöglichen möchte wie einen fachlichen Austausch unter Wirtschaftsakteuren, die sich besonders hohe Qualifikationsstandards auf die Fahnen schreiben. Für die Aufnahme in die Expertengemeinschaft gelten insbesondere für Berater und Management-Trainer hohe und objektiv nachvollziehbare Hürden.

„Annette Müller ist streitbar und umstritten, das macht sie interessant“, ehrt sie Falk S. Al-Omary, der die Expertengemeinschaft Best99 ins Leben gerufen hat. Annette Müller sei eine Vordenkerin für ein neues Bewusstsein und eine moderne Business-Ethik. Als Persönlichkeit, die viele Jahre in Indien verbracht hat und dort traditionelle Lebensweisen und das Wissen alter Meister studiert habe, sei sie mit ihren teilweise spirituellen Gedanken eine Bereicherung für viele Unternehmen, die sich abseits von Umsatz, Gewinn und Alltagsthemen entwickeln wollten. „Annette Müller entwickelt philosophische Sichtweisen weit über tagesaktuelle Herausforderungen des Menschen hinaus und betrachtet klassische Management-Themen holistisch und universell“, so Al-Omary. Dabei verstehe sie es, Philosophie auf einfache und nachvollziehbare Weise zu erklären und neue Gedanken und Veränderungsprozesse in den Alltag zu integrieren.

„Mit Annette Müller haben wir eine Persönlichkeit gewonnen, die sich bundesweit und international einen Namen gemacht hat und die sowohl über einmalige Erfahrungen als auch über eine herausragende Expertise verfügt. Sie lehrte und lernte in fernöstlichen Ländern, auf Hawaii, in den USA und vielen Ländern Europas und ist regelmäßiger Gast in TV-Sendungen und verschiedenen Fachgremien. Gerne und mit Stolz haben wir ihr das Gütesiegel ‚Best99 Premium Expert‘ verliehen“, erklärt Falk S. Al-Omary.

Neben der Auszeichnung als „Best99 Premium Expert“wird Annette Müller zukünftig regelmäßig auf der Plattform www.chefsache24.de publizieren. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Mitglieder ihre besondere Expertise teilen und mit ihrem Wissen die Best99-Expertengemeinschaft zu einem führenden Think Tank für Business-Wissen, Management, Karriere und Führung entwickeln“, so Al-Omary. Alle Experten, die mit dem Qualitätssiegel „Best99 Premium Expert“ ausgezeichnet sind, stehen auch als Vortragsredner, Trainer, Berater oder Mentor zur Verfügung. „Wissensvermittlung braucht objektive Qualität, persönliches Format, nachgewiesene Fach- und Methodenkompetenz sowie langjährige praktische Erfahrung. Das alles zusammen macht einen echten Experten aus.“

Annette Müller hat unlängst einen eigenen Podcast „Gedanken zur Menschlichkeit“ gestartet, in dem sie sich zu alltagsphilosophischen und gesellschaftsrelevanten Fragen äußert und regelmäßig interessante Talk-Gäste zu sich einlädt. Neben ihrer publizistischen Tätigkeit ist Annette Müller als Unternehmerin und Rednerin im In- und Ausland aktiv. Mehr über Annette Müller und gibt es unter https://annettemüller.de oder unter https://chefsache24.de/annette-mueller-premium-experts. Mehr zur Best99-Expertengemeinschaft, zur Mitgliedschaft, den anspruchsvollen Aufnahmekriterien und zu anderen „Best99 Premium Experts“ sowie jede Menge Expertenwissen gibt es unter www.chefsache24.de.

Philosophen-Podcast „Gedanken zur Menschlichkeit“

Annette Müller startet publizistische Debatte zu gesellschaftlichen Themen

Frabertsham / München, 15. Oktober 2019.

Die Philosophin und Publizistin Annette Müller hat unter dem Titel „Gedanken zur Menschlichkeit“einen neuen Podcast gestartet. Sechs Folgen sind bereits online und in allen gängigen Podcast-Portalen hörbar. Die Themen sind alltagsphilosophisch und befassen sich mit gesellschaftlichen, politischen, kulturellen aber auch ganz privaten Entwicklungen. Wie selbstbestimmt ist unser Leben? Warum sind so viele Menschen trotz wirtschaftlichen Erfolges so verzweifelt und schaffen es immer weniger, Glück zu empfinden? Müssen wir ungehorsamer werden? Brauchen wir mehr Spiritualität? Wie viel Individualität verträgt die Arbeitswelt? Diesen und vielen anderen Fragen geht Annette Müller in ihrem neuen Podcast nach, der ab sofort im vierzehntägigen Rhythmus erscheinen wird. Gewünscht sind dabei nicht nur passives Konsumieren, sondern auch rege Debatten. „Es soll ein publizistischer Austausch stattfinden. Die Gedanken sollen vertieft und intensiviert werden“, wünscht sich die streitbare Vordenkerin. „Gedanken zur Menschlichkeit“ ist bewusst kein klassischer Business-Podcast, in dem praktische Lebenstipps oder fachliches Wissen vermittelt werden. Vielmehr geht es darum, sich mit sich selbst, seinen Gedanken und Emotionen, den alltäglichen Erlebnissen, Glücksmomenten und Ärgernissen, aber auch den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit zu befassen und sich zu fragen, „was habe ich damit eigentlich zu tun“. Der Podcast soll zum nach-, weiter- und vordenken einladen und möchte bewusst auch intellektuell konfrontieren.

Annette Müller hat viele Jahre lang in Indien gelebt und sich mit alten Weisheiten mehrerer Gelehrter und Philosophen befasst. Auch in Hawaii, in den USA und im europäischen Ausland suchte sie nach neuem und teils verlorengegangenem Wissen und befasste sich dort intensiv mit medizinischen, spirituellen und interkulturellen Themen. Heute verbindet sie ihr Wissen als Unternehmerin und Rednerin mit der ökonomischen Moderne und spricht Lebensweisen an, die den Alltag der Menschen verständlicher machen sollen. Sie möchte kritisch hinterfragen, aber auch inspirieren.

Passend zum Podcast hat Annette Müller auch eine Facebook-Gruppe gestartet, um den Austausch der Hörer unmittelbarer und intensiver zu gestalten. Auch die Facebook-Gruppe heißt „Gedanken zur Menschlichkeit“ und steht für neue Gedanken, Feedbacks und Meinungen zur Verfügung.

Wer mehr über die Philosophin, Publizistin und „Bewusstseins-Evolutionärin“ Annette Müller erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer neuen Website https://annettemüller.de. Direkt zum Podcast geht es hier: https://podcasts.apple.com/de/podcast/gedanken-zur-menschlichkeit/id1473256046.