Episode #80: Wie eine kranke Katze durch Heilenergie gerettet wurde
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Silvia Müller: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei uns im Gesundheitsfernsehen. Heute habe ich wieder zwei großartige Frauen bei mir, das ist Annette Müller und Manuela Herbert. Und mit ihnen durfte ich schon in einer Sendung eintauchen und darüber sprechen, wie wir alle wirklich wunderbare Fähigkeiten in uns haben, die verdeckt sind. Und wir werden da weiter noch reinschauen: Was gibt es für eine Ausbildung, was bewirkt es bei Mensch und Tier? Und ich hoffe, sie sind mit dabei. Hallo liebe Annette. Du bist ja Gründerin der ersten geistigen Klinik, also Heilungsklinik für geistige Heilung. Du bist die Leiterin der École San Esprit, eine Heilerschule. Du bist Autorin, Film-Produzentin und einfach eine großartige Frau. Ich freue mich sehr, dass du hier bist.
Annette Müller: Danke schön.
Silvia Müller: Manuela, und wir haben uns ja erst kennengelernt und ich habe so eine große Freude auch an deiner tollen Arbeit, wie du überhaupt den Weg von der Mediengestalterin eben zur Heilerin gefunden hast. Und wir haben darüber gesprochen, über die Ausbildung, was das mit einem macht. Und ich freue mich, dass wir da noch weiter reinschauen können. Weil ich glaube, das ist so wichtig zu verstehen, was es eben auch mit uns macht, weshalb es keine Kräfte von uns abzieht, sondern auch uns stärkt. Und da möchte ich gern nochmals eintauchen. Vielleicht für die Menschen, die die erste Sendung nicht gesehen haben, einfach kurz zusammenfassen. Wie kann man die Ausbildung machen? Und vielleicht auch so 1, 2, 3 Worte, was so mit dir geschehen ist während dieser ganzen Ausbildungszeit?
Manuela Herbert: Also, die Ausbildung kann man natürlich machen, indem man sich gerufen fühlt. Dass man einfach sich überraschen lässt und die Geschenke annimmt, die da kommen. Und bei mir hat es mein Leben verändert. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt ein bisschen aus der Mediengestaltung herausgenommen und mehr auch auf die spirituelle und eben auch auf das geistige Heilen konzentriert, dass mir einfach sehr, sehr viel Freude macht, mich erfüllt. Auch das Dozentendasein, das ja quasi resultiert hat aus der Ausbildung, die ich durchlaufen habe. Und diese Ausbildung hat mir sehr, sehr viel gegeben. Hat mich weitergebracht auf meinem Weg, hat mich zu mir geführt und eben auch zu dem Bewusstsein, dass also nicht nur ich, sondern dass wir Menschen dadurch, dass man etwas bekommt, auch wieder geben kann und dass wir fähig sind zu heilen.
Silvia Müller: Ja, wunderbar. Und wir haben ja kurz vor der Sendung angetönt. Ich weiß da auch noch sehr wenig und da bin ich natürlich sehr neugierig zu wissen, was haben, wie hat dein Umfeld reagiert? Und du hast mir auch erzählt von den Tieren, dass da ganz eine besondere, andere Beziehung entstanden ist.
Manuela Herbert: Also, das Umfeld hat ein bisschen erst mal eigenartig reagiert. Bis ich dann mal so gerade meine Mutter mal geheilt oder die Kräfte ausprobiert habe und sie dann irgendwann mal gesagt hat: Naja okay, wenn du was machst, das hilft. Ja, also das war schon, war schon auch bezeichnend. Oder für mich sehr herzöffnend auch wieder. Und, also, eine der größten Geschenke oder Heilungen war die Katze meines Vaters und von meiner Stiefmutter. Die war verschwunden. Die war traumatisiert, kam dann zurück und hat einen, wie soll ich sagen, einen sehr, sehr üblen Weg gehabt. Also, wir haben Bilder mitgebracht, aber das sind nicht die schlimmsten Bilder. Zum Schluss konnte sie gar nicht mehr laufen. Sie konnte nicht mehr zur Toilette gehen. Sie ist im Keller gewesen, weil sie nicht mehr runter, also im Erdgeschoss, weil sie nicht mehr wegkonnte. War in einem sehr schlechten Zustand. Und als ich sie dann nach den, also ich war dann bei den Heilertagen und eigentlich eine Woche später wäre der Termin gewesen, sie einzuschläfern.
Silvia Müller: Und du warst da in der Ausbildung, dass man das genau richtig versteht, dass da sich schon wirklich Wesentliches verändert.
Manuela Herbert: Und ich denke, wenn man mit Tieren arbeitet, dann kann man nicht manipulieren oder kann man nichts einreden. Da hat es ja nicht den sogenannten Placeboeffekt. Weil, das wird ja ein Tier jetzt nicht verstehen, sondern die sind ehrlich, die nehmen das an und ja, Manipulation ist da nicht möglich.
Annette Müller: Und was für uns so schön gewesen ist, in dieser ganzen Gruppe, in der Ausbildung, hatte Manuela uns ja darüber informiert, was sie eben macht und wir haben das eben auch alle dann sozusagen mit gelebt, was mit dieser Katze dann passiert ist.
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Annette Müller: Das ist, das ist ja auch schön, wenn wir das dann eben auch erfahren, also miterleben dürfen. Das heißt, alle Heilungen, die jemand in der Gruppe macht und uns dann mitteilt oder eben so einen Film zeigt oder Vorher/Nachher Bilder mitbringt, das ist natürlich etwas, was dann jeden von uns auch aufbaut, weil es uns mit so viel Freude erfüllt. Das ist ungefähr genauso: Na ja, das hat zwar meine Kollegin gemacht, aber wir sind alle auf der gleichen Stufe. Also wenn ich das Glück hätte jetzt, dass ich so eine kranke Katze heilen darf, dann könnte ich das vielleicht auch. Mhm. Und das ist natürlich etwas, was wir dann eben auch, das ist für uns heilig. Also, solche Sachen dann auch aufzubewahren, im Internet zu zeigen, weil wir dann sagen können: Das ist die Fähigkeit der Menschen.
Silvia Müller: Und das ist eben an Wunder glauben. Und du hast ja so ein tolles Buch auch darübergeschrieben, was ich dann mit Freude auch lesen werde. Und kannst du vielleicht den Titel nochmal sagen?
Annette Müller: Das erste Buch heißt „Ich gehe den Weg der Wunder“. Ja, meine Autobiografie. Wie ich dazu gekommen bin. Das deckt also zehn Jahre ab. Das zweite Buch deckt die nächsten zehn Jahre ab. Das heißt dann „Auf dem Weg der Wunder“. Und das ist gerade mal doppelt so dick wie das Erste.
Silvia Müller: Oh, so schön. Ja, ganz toll, ganz toll. Und ja, dann möchte ich noch weiter da hören, mit der Katze. Was hast du dann gemacht oder was ist geschehen?
Manuela Herbert: Also, ich war tatsächlich bei den Heilertagen wieder. Die haben mich auch sehr, sehr begleitet und bin dann am Abend, weil mein Vater nicht weit von der Klinik weg gewohnt hat, bin da abends hingekommen und habe nichts anderes gemacht und sofort zur Katze gegangen und habe sie eine Stunde beheilt und am folgenden Abend wieder. Und es war dann tatsächlich so, dass die beiden erst gar nicht geglaubt haben, dass die Katze nachts zu mir kam, als hätte sie sich bedanken wollen. Und zwar, die konnte sich ja auch nicht mehr so putzen. Also waren überall auf dem Weg, und es war eine sehr, sehr steile Treppe dorthin, überall auf dem Weg waren so Katzenklümpchen vom Katzenstreu gelegen. Also so ein bisschen wie bei Hänsel und Gretel. Und sie kam tatsächlich nachts zu mir ins Bett. Und am nächsten Morgen, also das war dann Montag, haben sie sie gesucht und dann war sie schon im ersten Stock im Katzenbaum.
Silvia Müller: Das berührt mich richtig, das berührt total.
Annette Müller: Also, es war ja auch so, du hattest sie dann gebeten, dass sie nicht eingeschläfert werden soll, das sollten wir auch sagen. Ja, dass sie eben dann gesagt hat: Ja, bitte gebt mir eine Chance, die Katze zu heilen, also lasst sie nicht einschläfern.
Silvia Müller: Und du hattest dieses Wissen einfach in dir, oder dieses Gefühl. Weil, das ist ja eigentlich auch ein schwerwiegender Eingriff, sag ich jetzt mal, wenn man ein Tier auch erlösen will, eventuell. Aber du hast es einfach, diese Gewissheit, dieses Gefühl in dir.
Manuela Herbert: Ja, ich hatte einfach eine Vermutung helfen zu können und habe gesagt: Also, bevor Sie jetzt diesen Weg gehen, möchte ich noch mal versuchen, mit den Fähigkeiten, die ich da jetzt gerade erlerne, die Katze so zu unterstützen. Also, man kann ja nicht garantieren, aber ich habe gesagt, ich will es einfach versuchen.
Silvia Müller: Wunderbar, sehr schön. Und weißt du, wenn jetzt Menschen zuschauen und auch ich habe mich gefragt, wenn du sagst, beheilen oder was geschieht da? Was machst du da? Kann man das überhaupt erklären?
Manuela Herbert: Es ist ein Ablauf von dem, was ich in mir habe, was wir erlernt haben. Und ich habe tatsächlich mit der Katze alles versucht, was ich gelernt hatte. Also, auch emotional zu schauen: Vielleicht hat sie ja ein Trauma, das gelöst werden muss? Dann habe ich, weil, man sieht ja dann auch die ganzen Gelenke, nichts hat mehr funktioniert. Sie hatte überhaupt keine Kraft mehr. Und ich habe die Pförtchen genommen, ich habe die Beinchen genommen, habe die Energie da hingeschickt, reinlaufen lassen. Ich habe alles was, was ich zu dem Zeitpunkt in der Ausbildung eben erlernt hatte, habe ich gegeben.
Silvia Müller: Wie schön. Das war ungefähr zur Hälfte der Ausbildung oder wann war das?
Manuela Herbert: Ich glaube, es war nach ungefähr einem Jahr. Also quasi, man kann Heilertage ausmachen, immer im September, also im November. Also ein knappes Jahr, also ein bisschen über dem Zenit der Ausbildung.
Silvia Müller: Sehr schön. Und würdest du sagen, wenn wir jetzt gerade schon bei den Tieren sind, sind sie vielleicht durchlässiger für das, weil Ihnen der ganze Intellekt oder dieses ganze Konstrukt der Gedanken nicht in den Weg kommen als die Menschen oder ist das, macht das keinen Unterschied?
Manuela Herbert: Ich denke, ein bisschen schon. Aber was natürlich nicht ist, sie sind nicht in diesen Gedankenmustern wie wir Menschen, sondern es hilft oder es hilft nicht.
Silvia Müller: Ja, ja, gut, wir können ja dann wieder die Gedankenmuster der Menschen auch zur Kraft, eben, wenn man sie in die richtige Richtung vielleicht motivieren kann, kann man sie auch nutzen. Aber du hast uns ja noch einen Film mitgebracht. Dürfen wir den jetzt schauen? Ich bin da schon ganz gespannt.
Silvia Müller: Da kommen mir gerade die Tränen. Das hat mich so berührt, zu sehen, was da geschehen ist mit dieser Katze. Also, da möchte ich das gerade auch lernen.
Annette Müller: Ja, Gott sei Dank haben Sie sie nicht einschläfern lassen. Ja, das ist so.
Manuela Herbert: Das waren auch nicht die schlechtesten Bilder von ihr. Das hat sie dann nicht mehr übers Herz gebracht, das zu filmen. Aber es ging ihr noch viel, viel schlechter. Ja.
Silvia Müller: Das ist so toll. Und in welcher Zeit war dann diese Verbesserung bei der Katze?
Manuela Herbert: Zwei Abende.
Silvia Müller: Nein.
Manuela Herbert: Ja.
Silvia Müller: Unglaublich. Man würde denken, das sind dann vielleicht Wochen oder gar Monate.
Manuela Herbert: Die zwei Abende.
Silvia Müller: Wow.
Manuela Herbert: Also zwei Mal eine Stunde abends noch.
Silvia Müller: Das möchte ich gerade auch können für meine Tiere. Wie schön. Mich jetzt richtig, richtig, richtig gerührt, muss ich sagen. Und berührt. Was, ja, was für Möglichkeiten wir haben. Eben auch mit den Menschen und eben mit den Tieren. Und was das bedeutet, wenn man das wirklich zu Ende denkt, was das für uns alle bedeutet. Dann denke ich ja, könnte da war wirklich die Rettung der Welt drin liegen, wenn wir uns alle zurückbesinnen, was wir wirklich sind. Ja, so toll.
Manuela Herbert: Also, Tiere sind ja generell wunderbar. Also, darf ich die Pferdegeschichte?
Silvia Müller: Ja, so gerne, kommst du bei mir richtig.
Manuela Herbert: Also, ich war mit einem guten Freund in der Nähe von Landshut spazieren, auf und das war ein Gut, und es waren etliche Pferde auf einer riesigen Koppel. Und ich hörte mich sagen so in Gedanken zu den Pferden: Also, wenn jemand von euch Heilung möchte, dann unten am Gatter. Wenn ich auf dem Rückweg bin, könnt ihr kommen. Dachte ich, dachte ich mir so, was denkst du da? Okay, wir gingen noch ein bisschen spazieren, gingen zurück und tatsächlich, unten am Gatter waren drei Pferde und einer schaute mich an und musterte mich und hat mich quasi fixiert. Und dann dachte ich mir: Aber du bist es nicht. Und dann habe ich gesehen, etwas weiter hinten kam ein lahmer Hengst und kam und stellte sich zu mir. Und ich habe ihm Energie geschickt. Plötzlich hat er ausgetreten, als würde er sein Bein wieder einrenken. Schaut mich wieder an und ging futtern.
Silvia Müller: Wow. Ohne zu lahmen?
Annette Müller: Ohne zu lahmen.
Silvia Müller: Wow, so toll. Jetzt möcht ich‘s erst recht lernen.
Manuela Herbert: Es war sehr berührend, weil ich mir gedacht habe, es geht so im Vorbeigehen. Man könnte immer heilen, egal wo ich bin. Ich brauche nichts dazu, nur mich.
Silvia Müller: Und weißt du, überhaupt so durch die Welt zu gehen? Weißt du, mit diesem Blick des Heilens, Segnens oder wie man es auch nennen möchte, anstatt mit dem Blick der Angst, der Abwehr. Angst, ich komme zu kurz, oder ja, wenn das, wenn man nur schon so durch die Welt gehen würde. Auch wenn man vielleicht diese Entdeckung unserer Größe mit dem Heilen noch nicht gelernt hat. Wow, was für eine Änderung in dieser Welt. So schön auch überhaupt, dass dann die Idee kommt, wenn man plötzlich seine Größe spürt, überhaupt einen Gedanken zu machen, wer braucht jetzt Hilfe? Wie schön, so toll. Und wie war es denn so mit Menschen? Wann hattest du das erste Erlebnis? Vielleicht während der Ausbildung oder gerade nach der Ausbildung mit Menschen? Oder beginnt man da schon auch mit den Menschen zu arbeiten?
Manuela Herbert: Also ja, und wir empfehlen auch quasi ab dem ersten Modul oder nach dem ersten Mal in der Schule gleich zu arbeiten, damit sich das festigt, damit man sich ausprobiert, damit man auch seine Kraft akzeptieren kann. Weil, es gibt ja dann immer noch diesen kleinen Zweifler, der immer mal wieder kommt. Und um einfach auch etwas zu erleben und dieses Erlebnis zu teilen, weil irgendwann ist es irgendwie so wie bei den Musketieren, Einer für alle, alle für einen. Also das, was der eine heilt oder erfährt, davon haben alle irgendwas. Und das ist auch in den Gruppen immer ganz schön zu sehen. Und das war bei mir auch so, also ausprobieren, testen, einfach schon ab dem ersten Mal kann man Unterschiede merken. Kann man schon geben, kann man etwas bewirken. Und das ist genial.
Silvia Müller: Wunderbar. Und ihr sprecht ja immer von der Gruppe. Das ist ja sowieso alle, wir sind alle mit allem verbunden. Das ist ja einfach so, man vergisst es manchmal wieder. Da geschieht immer etwas, außer manchmal auch vielleicht, uns die Ohnmacht zu nehmen, weil wenn wir einen Schritt machen oder einen Weg gehen oder anders in die Welt gehen. Da passiert ganz viel, viel mehr als das wir denken. Und wie ist das aber zum Beispiel, habt ihr auch manchmal so Situationen, wo ihr sagt: Wir alle in der Gruppe heilen jetzt gemeinsam etwas? Weißt du, oder wie ist diese Energie? Die stelle ich mir dann ganz kraftvoll vor, oder?
Annette Müller: Wir haben tatsächlich sehr oft schon Gruppensitzungen gemacht. Zum Beispiel: Es hatte jemand, der in der Ausbildung gewesen ist, einen sehr schlimmen Unfall gehabt. Und da hatten wir dann eben, während wir uns wieder getroffen haben, für diese Person eine Gruppenheilsitzung gemacht. Und der Mann, dem dieser Unfall passiert war, der ist mit dem Rad gestürzt, war schon ein älterer Herr. Der hat dann hinterher gesagt, dass er der Überzeugung ist, dass wir ihm das Leben gerettet hatten. Ja, das war seine Überzeugung. Das kann man natürlich nicht beweisen. Aber er hat das eben behauptet und er hat das gespürt. Also, das ist auch ein sehr schöner Zusammenhalt. Also, die Gruppen finden sich zusammen, meistens dann auch in den sozialen Medien, über WhatsApp zum Beispiel, dass sie sich miteinander austauschen. Und dann haben wir eine riesengroße Heilergruppe bei Facebook.
Silvia Müller: Ah, schön.
Annette Müller: Ja, ja. Wo wir dann alle sozusagen derjenige, der da rein möchte, kann dann eben hineingehen. Und dann haben wir: Ja meine Oma, die hat da was. Könnt ihr mir helfen, alle mich zu unterstützen? Und da erleben wir auch ganz tolle Dinge, ganz, ganz tolle Dinge.
Silvia Müller: Das ist auch schön, was ich so spüre. Eben das Miteinander und eben das Teilen und füreinander da sein. Weil, ich glaube, das ist diese Qualität, die die Welt auch braucht. Unbedingt. Jetzt, in diesem Moment. Und ja, wirklich, das zu verstehen, was ich mich immer frage. Weißt du, da komme ich vielleicht auch ein bisschen aus, bei egal welcher Ausbildung als Therapeutin oder so musst du ja wirklich, hat man immer so einen hohen Anspruch an das, was man selbst schon alles ja reguliert hat. Wir haben ja alle unsere Dinge, die wir vielleicht noch nicht ganz gelöst, verändert haben. Inwieweit kommt einem das jetzt in der Heilausbildung in den Weg? Oder ist das wie eine andere Dimension, wo da gar nicht so tangiert wird? Weil, ich frage mich immer, was, was sind die Voraussetzungen?
Annette Müller: Die Voraussetzungen? Ist einfach so, dass ich denken kann.
Silvia Müller: Ja, das ist …
Annette Müller: Es gibt Menschen, die können nicht denken. Ja, gut, das ist ganz klar. Klare Gedanken fassen, das ist die Voraussetzung. Ja, und unsere Zweifel dürfen sein. Weil, diese Zweifel verhindern die Heilung nicht. Ja, das ist auch ganz wichtig. Weil, ich habe hier ein Glas Wasser und hier habe ich einen trockenen Blumentopf und dann nehme ich das Wasser und gieß es da rein und dann wird die Erde nass und die Pflanze kann wieder trinken. Da ist es egal, was ich denke. Das ist egal, ob ich die Pflanze liebe oder nicht. Ob ich jetzt denke ach, ich hätte lieber eine Orchidee als jetzt, irgendwie dieses Gänseblümchen. Ja, das spielt überhaupt keine Rolle. Weil, das Wasser wird die Pflanze nähren und meine Einstellung ist wurscht. Also, in dem Moment, wo ich da das Wasser reintue, weil, das ist ein Prinzip, das ist Physik. Ich bin auch der Überzeugung, dass irgendwann einmal die Wissenschaft genau diese Macht und Kraft der Gedanken erklären werden können wird. Ich hoffe, das war jetzt grammatikalisch richtig.
Silvia Müller: Viele Dinge werden ja schon jetzt eigentlich erklärt, ja.
Annette Müller: Aber auch so, dass wir es verstehen. Ja, ich muss ja auch noch mal eine andere Seite und eine andere Sache. Von daher ist es völlig egal, wer wir sind, wie wir aussehen, wie alt wir sind, was wir für eine Einstellung haben, ob wir jetzt, was für ein Leben wir führen. Sind wir Veganer, Vegetarier? Sind wir gute Menschen, schlechte Menschen? Sind wir moralisch unangreifbar? Sind sozusagen hier verurteil bar oder sonst irgendwas? Wir nehmen das Wasser, wir gießen die Pflanze und es wirkt. Und so ist das mit dem, wenn du es kannst, auch.
Silvia Müller: So schön. Da spüre ich schon so eine, eine Leichtigkeit, eine Klarheit. Und weißt du, nicht all diese Wenn und Abers und diese Dinge, die wir, die wir leisten müssen. Aber ich habe noch eine andere Frage, weißt du, weil, es ist ja leider immer noch so, dass wenn man über geistiges Heilen spricht, da kommen ja ganz spezielle Reaktionen. Und wie ist das denn, wenn man in seinem Umfeld plötzlich diesen Weg geht, es braucht ja auch einen gewissen Mut dazu zu stehen. Weil, man wird ja vielleicht gerade so ein bisschen in eine Ecke abgeschoben. Weil, das finde ich doch noch auch noch wichtig, dass man vielleicht noch kurz da hinschaut.
Manuela Herbert: Ja, es ist tatsächlich so, es gibt Befürworter und es gibt Kritiker und ich habe alles in oder neutrale Personen. Also, ich habe alles in meinem Umfeld. Das Umfeld wandelt sich und wird sich wandeln. Also, manche finden dich halt einfach urkomisch. Das ist so, also das kann man nicht, das kann man halt einfach nicht absprechen. Also, das ist einfach so, manche, vielleicht ist es auch die eigene Angst, in die eigene Kraft zu gehen. Ich weiß es nicht. Ich habe es nicht hinterfragt. Ich habe nur, ich habe gesagt okay, ich stehe zu dem, was ich fühle. Ich stehe zu meinem Ruf und ich gehe meinen Ruf. Und das ist eben meine Bestimmung oder mein Leben. Und das möchte ich so gestalten, wie ich möchte. Und möchte mich nicht verbiegen. Und das würde ich eigentlich für niemanden mehr tun.
Silvia Müller: Wow. Also, das nehme ich jetzt wirklich als ganz, ganz tolles Schlusswort. Weil, ihr seid wirklich visionäre Frauen und es braucht Mut, etwas Neues in die Welt zu bringen. Und ihr macht das mit so einer Klarheit, in einem Selbstverständnis, steht ja für diese Dinge ein. Und das finde ich echt bewundernswert in einer Welt, in der wir immer konformer werden. Uns kaum getrauen, ein bisschen anders zu sein, anders zu denken. Und habt ihr so eine Klarheit und einen Mut. Schon das allein spricht für mich, für diese ganze, für diesen Weg. Ja, ja. Und natürlich bin nicht nur ich begeistert, da bin ich sicher. Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Und da ist natürlich auch wichtig, wir werden es noch verlinken, aber vielleicht kannst du noch sagen, wo findet man euch?
Annette Müller: Auf der Webseite www.ecole-san-esprit.de.
Silvia Müller: Ja, und du bist, das werden wir auch verlinken. Du bist ja auf der anderen Seite des Bodensees und in München tätig. Genau. Und da werden wir auch die Praxisadresse verlinken, weil ich denke, so eine wunderbare Kraft und Vision sollte in die Welt getragen werden.
Manuela Herbert: Danke schön.
Silvia Müller: Vielen lieben Dank, Annette. Vielen lieben Dank, Manuela. Schön, dass ihr hier wart. Ja, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, sie haben es sicher bereits bemerkt, ich bin wirklich berührt und neugierig. Und ich hoffe, Ihnen ist es auch so ergangen. Bleiben Sie gesund.



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