Annette Müller: Gespräche zur Menschlichkeit

Episode #77: Heilerausbildung für Ärzte und Therapeuten

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Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.

Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer in unserem Gesundheitsfernsehen! Wir hören immer wieder, dass Ärzte an ihre Grenzen kommen, weil die Therapiemöglichkeiten oft sehr eingeschränkt sind. Aber was wäre, wenn es wirklich Möglichkeiten gäbe, wie zum Beispiel eine Fortbildung im energetischen Heilen? Welche Möglichkeiten wir da wirklich bei den Patienten eröffnen, welche Heilungswege sich aufzeigen und das sogar teilweise durch Studien belegt wurde, das erfahren Sie heute von unseren Gästen. Freuen Sie sich drauf, bis gleich. Hallo zusammen, schön, dass ihr beide da seid, liebe Annette, liebe Ruth!

Annette Müller: Ach ja, es ist wirklich so schön, wieder hier zu sein. Es ist immer eine Freude.

Corina Klein: Liebe Ruth, Du bist Kinderärztin und die Annette, die schon ein paar Jährchen bei uns zu Gast. Und ich freue mich immer wieder, weil sie es wirklich schafft. Dafür hast auch den Mindchange Award erhalten, 2019?

Annette Müller: 2019, ja.

Corina Klein: Wo du wirklich die Brückenbauerin sozusagen zwischen der Schulmedizin und dem energetischen Heilen gebracht hast. Und was auch schön ist zu sehen, dass ich in den letzten Jahren so viele Ärzte, Therapeuten, Notfallmediziner, Lehrer. Also du hast ja wirklich alle, ob Buchhalterin oder Anwalt. Da kommt ja jeder, der in der Lage ist, sofort Menschen helfen zu können. Und das sieht man eigentlich auch immer schön, wenn du dann in Mexiko oder Sri Lanka, auch in Indien, auf deinen humanitären Reisen bist. Heute würde es mich mal wirklich interessieren: Wie können wir es schaffen, dass die Ärzte, die wirklich in einem so engen System strukturiert arbeiten müssen, es ist also, man wird ja so erpresst, dass man irgendwann Existenzgrenzen erreicht, wo man sagt, entweder ich schaffe jetzt irgendwie den Sprung oder kriege ich noch irgendwas an meine Hand, wo ich mir vielleicht wirklich noch ein Tool oder einen Raum aufmachen kann? Also, wie war das bei dir? Weil, es sind ja, du bist ja auch im deutschsprachigen Raum einfach diesen schulmedizinischen Weg gegangen.

Ruth Kohl-Munthiu: Ja, mein, mein Bedürfnis nach Freiheit und nach wirklich ganzheitlichem Wirken hat mich Gott sei Dank da schon auf den richtigen Weg erst mal geführt, dass ich eine Privatpraxis irgendwann übernommen habe und keine Kassenpraxis. Weil mir klar war, dass ich in dem System meine Werte nicht leben kann. Und als ich dann noch eben auf die Heilerausbildung gestoßen bin, eben mit energetisch geistigen Möglichkeiten Menschen zu helfen und zu heilen, da hat es meinen Horizont noch mal enorm erweitert. Zusätzlich zu dem, dass ich ja auch schon seit vielen Jahren Homöopathie praktiziere und das mich auch sehr erfüllt, ist auch ein energetisches Heilverfahren und auch sehe, wie es den Menschen auch hilft, ohne zu schaden. Das war ein ganz, ganz großer Schritt. Und das Schöne dabei ist ja eben: Ich brauche dafür keine besonderen Voraussetzungen. Ich kann es überall tun, ich kann es sogar über die Ferne tun. Das heißt, ich werde damit sogar ein Stück ortsunabhängig. Und das hat wirklich sozusagen diese Grenzen für mich tatsächlich ein Stück weit gesprengt. Dann auch zumindest erst mal innerlich, geistig. Und ich würde auch sagen, ich bin auf dem Weg in ein neues Sein damit. Ich bin noch in den Strukturen. Ich habe meine Kinder- und Jugendarztpraxis mit Schwerpunkt Homöopathie in Bad Vilbel bei Frankfurt. Aber ich glaube, der erste Schritt ist immer die geistige Öffnung. Und wenn ich mir auf der Ebene jetzt was Neues herbei visioniere, herbei träume, dann darf ich gespannt sein, was da alles noch kommt. Und ich denke, dass am Ende, oft sind es die einfachen Dinge, die am wirksamsten sind, dass ich irgendwann gar nicht mehr so ein Riesenapparat von Praxis mit Räumen, die ich dann wieder untervermiete und Personal und all das brauche. Sondern das ist das Schöne am Heilen, ich brauche eigentlich nur meine Hände, meinen klaren Verstand, der denken kann, der den Geist, unsere große Kraft benutzen kann, den wir alle haben und dann kann ich eigentlich loslegen. Und das eröffnet wirklich ganz neue Möglichkeiten.

Corina Klein: Ich habe auch das Gefühl, dass jetzt so ein bisschen mehr die Zeitqualität von diesen ganzen Freelancern kommt, dass man sagt, hier, ich habe hier einen Raum. Dann kommt vielleicht ein Osteopath oder noch ein Heiler oder ein Zahnarzt. Ja, weil manchmal hast du ja wirklich auch als Heiler das Thema: „Okay, wir können den Zahn, aber ich brauche dann vielleicht doch jemand, der in der Materie arbeitet noch, mhm. Dass dann sich auf einmal Dinge zusammentun, wo keiner mehr dafür verantwortlich ist, in einem übergeordneten Sinn, sondern man sich einfach ergänzt.

Ruth Kohl-Munthiu: Also, das ist eine schöne Zukunftsmusik und ich muss ehrlich sagen, das könnte ich mir auch vorstellen, dass wir …

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Ruth Kohl-Munthiu: … uns vernetzen, dass wir wirklich miteinander unsere Kompetenzen zusammentragen und dass es vielleicht auch einen Wissenschaftsbeauftragten gibt, der sich nur darum kümmert zu schauen, wo gibt es Studien aus der Quantenphysik usw., die genau belegen, dass es ja Beweise gibt für das was wir hier tun, auch wissenschaftliche. Weil das manchen Menschen, manchen Ärzten und wissenschaftlich geprägten Leuten einfach auch ein Bedürfnis ist und auch gerechtfertigt ist. Ich finde es auch schön, wenn ich weiß, es gibt dazu auch Wissenschaft, obwohl das nicht notwendig ist, um heilen zu können.

Corina Klein: Ich sage ganz ehrlich, wenn die O-Beine danach gerade sind, wer heilt, hat recht. Und ich dann einen neben mir sitzen hab und sagt, wo gibt es dazu die Studie, da muss ich sagen, wo gibt es da einen Menschenverstand? Weißt du was? ich habe mittlerweile mit diesen ganzen Studien, ist schon auch ein sehr spezielles Thema. Ja, es ist für mich auch ein Stück weit eine Strategie, um sich darauf auszuruhen, nicht über einen Tellerrand hinausschauen zu wollen. Das wird gern auch als, auf der anderen Seite, Entwicklungsschutz, Weiterentwicklungsschutz verwendet.

Ruth Kohl-Munthiu: Ja, aber auf der anderen Seite können wir damit eben auch Menschen begegnen, die das sozusagen vom Tisch fegen und sagen: „Das ist alles so esoterische Spinnerei!“ Nein, ist es nicht. Es gibt Wissenschaft dazu und da müssen wir uns auch nicht verstecken und sagen: „Na ja, uns nimmt ja keiner ernst. Wir machen jetzt hier so heimlich ein bisschen was.“ Die Zeiten sind auch vorbei, glaube ich. Und da dürfen wir einfach auch mehr Selbstbewusstsein entwickeln und sagen: „Das, was wir hier tun, hat Hand und Fuß. Das ist nicht irgendeine Spinnerei, abgesehen davon, dass man ja sieht und die Menschen das auch bestätigen können, dass wirklich was mit ihnen geschieht und dass sie schmerzfrei werden, dass Heilung passiert.“

Corina Klein: Ja, ja, du hast ja auch mal eine Studie gemacht. Ich weiß noch nicht inwiefern. Was dürfen wir denn davon erzählen?

Annette Müller: Also, die Studie ist noch nicht veröffentlicht. Die Studie wurde gemacht von Dr. Cordelia Schott aus Essen in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Essen. Da wurden 320 Fälle ausgewertet und sie ist fix und fertig. Aber es fehlt noch das Journal, das angesehene Journal. Eins, das eben auch Anerkennung findet in der Ärzteschaft, das bereit ist, das zu publizieren. Und da hatte Frau Dr. Schott noch nichts gefunden. Und das, was sie sagt, das ist viel zu wertvoll, um das jetzt irgendwo zu veröffentlichen, wo es also auch in ihrer Meinung nach eben keine Anerkennung findet in der Schulmedizin. Also, in dieser Welt. Deshalb muss es eben noch ein bisschen so lange warten, bis dort ein Journal sich findet, was bereit ist, sozusagen das zu veröffentlichen.

Corina Klein: Wir haben ja gerade beim Mittagessen darüber gesprochen, dass wir ein paar Professoren haben, die jetzt ein Journal rausbringen. Die sagen, da kommt mal alles rein, was schön unter den Teppich gekehrt werden soll.

Annette Müller: Na ja, also ich meine, das ist ja natürlich dann so, dass ich auch alles, was da unter den Teppich gekehrt werden soll, wird, weiterhin unter den Teppich gekehrt werden. Also, das ist definitiv unsere, unsere, unsere Realität, mit der wir jetzt noch konfrontiert sind. Also, das dauert wahrscheinlich noch ein paar Jahre, bis sozusagen das Alternative oder eben diese ganzen Strömungen, die jetzt da sind, sich durchsetzen können gegenüber einer gegenüber diesen vielen Organisationen, die eben wirklich darauf aufpassen, dass da ihnen niemand in die Wege kommt.

Corina Klein: Ja, das Schöne ist ja trotzdem bei eurer Arbeit, dass ich ja diese Fälle habe, wo ich einfach sehe, dass ein Knochen halt gerade wird. Ja, also, das ist ja das Geniale. Oder eben bettlägerige Menschen oder im Rollstuhl sitzende Menschen, die auf einmal laufen. Ja, und wo man sagt, okay, dafür brauche ich einfach keine Studie. Wir können ja noch drüber diskutieren. Wenn man sagt: „Na, ich habe dir jetzt dein Medikament, was du in der Kindheit bekommen hast, umprogrammiert und es wirkt jetzt nicht mehr.“ Das hört sich natürlich so ein bisschen, für viele Mediziner extremer an, da kann man schwerer mitgehen. Aber vielleicht, Annette, könntest du das mal beschreiben? Weil an sich von der Faszination, was passiert, ob jetzt ein Knochen sich geradestellt oder du sagst, wir, wir schaffen es wirklich, Informationen von Medikamenten oder Diagnoseschocks umzuprogrammieren, dass es im System keinen Schaden mehr anrichtet. Wie würdest du das jetzt einem klassischen Mediziner erklären?

Annette Müller: Gar nicht.

Corina Klein: Hm, okay. Auch gut, ja.

Annette Müller: Ganz klar, gar nicht.

Corina Klein: Weil es einfach so ist.

Annette Müller: Nein, weil er das sowieso nicht glaubt. Okay, also.

Corina Klein: Und deinen Schülern, die jetzt dafür eine Erklärung wollten, die kriegen aber eine ausführlichere.

Annette Müller: Ich bekomme schon einen Erklärungsversuch.

Corina Klein: Okay.

Annette Müller: Ein Erklärungsversuch.

Ruth Kohl-Munthiu: Und ich würde davon ausgehen, dass die meisten es einfach ausprobiert haben. Weil, das ist immer noch viel wirksamer als jegliche Erklärung. Die Erklärung kommt dann hinterher. Aber wenn ich es mal erlebt und gespürt habe, dann hat es auch noch mal einen anderen Stellenwert. Die Erklärung alleine wird mir wahrscheinlich nicht so viel helfen.

Corina Klein: Du hattest ja mal eine Patientin mit einem Kind, wo das Kind immer permanent Fieberschübe hatte. Und wenn ich dich richtig verstehe, Krämpfe. Fieberkrämpfe. War das so ein bisschen auf Basis einer Wiederholung von einem ersten Schock, oder, was war da? Du hattest da mit der gearbeitet?

Ruth Kohl-Munthiu: Ja. Es gab ein auslösendes Ereignis.

Corina Klein: Ah, ein Ereignis.

Ruth Kohl-Munthiu: Und dieses auslösende Ereignis, das sollte dann in so einem Fall, das ist natürlich wichtig, das auch herauszufinden. Also, mit den Menschen zu sprechen, wann hat das angefangen mit diesen Fieberkrämpfen, was ging dem voraus? Und dieses auslösende Ereignis, also die Causa sozusagen, dem eine andere Bedeutung zu geben, das umzuprogrammieren. Und das ist eben das Wunderbare. Unser, unser Geist, der ist nicht an Raum und Zeit gebunden. Das heißt, wir können Kraft unseres Geistes dann auch an den Ort zurückgehen, wo etwas geschehen ist mit einer bestimmten, also Ursache und Wirkung ist da in Gang gekommen und zurückgehen an diesen Ort und dem jetzt eine andere Bedeutung geben. Und dann kann sich was im Hier und Jetzt, im Heute verändern.

Corina Klein: Mit was ich natürlich als Mutter immer auch so ein bisschen meine Herausforderung hatte, in was für ein Geburtssituation ich mich damals mit meinen Kindern gebracht habe. Einfach aus einem Unbewusstsein, aus dem zu jung sein. Kann ich damit auch zu euch kommen und sagen: „Hey, das sitzt mir schon noch. Also da habe ich einfach Entscheidungen getroffen, die würde ich heute so nicht mehr treffen. Ja.“

Ruth Kohl-Munthiu: Okay, definitiv.

Corina Klein: Und es hätte dann auch Einfluss auf das Kind? Weil, das ist ja alles miteinander verbunden, natürlich letztendlich.

Ruth Kohl-Munthiu: Man könnte sagen, du könntest eure Geschichte neu erfinden, oder ja, unsere Arbeit, die Geschichte umschreiben, noch mal neu erfinden mit einem anderen Auftrag.

Annette Müller: Ja, jetzt so ein wunderschönes Erlebnis gehabt gerade. Annette Bokpe, die auch Dozentin ist, sie hatte in einer unserer Meditationen ein unglaubliches Erlebnis. Sie hat von ihrer Ur-Ur-Urgroßmutter, die war plötzlich da, die stand vor ihr. Sie hat also diese Großmutter tatsächlich noch erlebt als Kind. Und zwar, die ist uralt geworden, die war schwer krank und die war bettlägerig. Und diese Uroma ist bei ihr in der Meditation aufgetaucht, als alte Frau und hat sich vor ihren Augen zurückverwandelt in diese junge Frau und hat sich sozusagen energetisch bei Annette für ihre Arbeit bedankt und hat ihr damit zur, also diese Information gegeben oder zu verstehen gegeben, dass im Nachhinein sie jetzt noch geheilt ist. Und das war jetzt für mich auch ein ganz besonderes Erlebnis, weil ich ja ganz oft gar nicht einschätzen kann, wie tief geht unsere Heilarbeit. Also, dass unsere Heilarbeit selbstverständlich die Zukunft all unserer Nachkommen verändert, das ist ganz klar. Das es die Zukunft von den Leuten verändert, die bei uns Heilung finden, sowie deren Nachkommen und deren direktes Umfeld, das ist mir auch klar. Vermutet hatte ich schon, da es eben eine sehr spirituelle Art der Arbeit ist, aber eine sehr realistische Art der Arbeit ist, hatte ich schon vermutet, dass auch die Ahnen beeinflusst werden. Weil, die Ahnen sind ja auch in all unseren Genen. Und der Mensch ist ja mehr als jetzt dieser …

Corina Klein: Die ganzen Glaubenssätze und alles. Also, ich habe noch, wenn ich überlege, wo ich mich scheiden lassen habe, was da für Sätze in meinem Kopf hochkamen. Wo ich dachte, das sind 100 % nicht meine Sätze. Also, das spielt ja auch das jetzige Leben …

Annette Müller: Ja, das spielt ne Rolle. Das ist total, ich finde das total wichtig. Und ich glaube, dass da auf einer ganz tiefen Ebene, die wirklich jenseits unserer Worte sich befindet, auch ganz viel passiert. Und deshalb, was war deine ursprüngliche? Ach so, ja, ob sich das auf die Kinder auswirkt? Ja, das wirkt sich nicht nur auf die Kinder aus, sondern es wirkt sich auch auf die Verstorbenen aus. Also, auf unsere Ahnen auch. Also, es wirkt noch in die Vergangenheit. Und es wirkt in die Zukunft. Das ist Morphic Renaissance über Morphic Renaissance. Das kann deine Freundin Marion auch mit dir machen.

Corina Klein: Ja, wir machen alles. Also, ja. Je nachdem, was ihr dann gerade, ja, ja.

Annette Müller: Vielleicht sollten wir das noch erklären, den Zuhörern gerne, wer jetzt deine Freundin Marion ist.

Corina Klein: Ach so, ja, gut, ist wie gesagt, eine langjährige Freundin. Wir haben zusammen unsere Kinder großgezogen, die jetzt mittlerweile 21 sind. Ja, und die hat dich gesehen, auf unserem Kanal, ein Interview angeschaut und hat gesagt: „Also, die Ausbildung möchte ich machen!“ Ja und dann, wie das immer bei dir so ein bisschen funktioniert, kommt dann aus irgendeiner Ecke irgendein Erbe her, mit dem kein Mensch rechnet. Und prompt kann die Ausbildung bezahlt werden. Das haben schon ein paar, schon ein paar Mal. Ja, also es ist wirklich faszinierend und ich bin voller Freude, den ganzen Prozess jetzt bei ihr zu beobachten. Ist ja mit dir in der Ausbildungsgruppe drin. Ihr seid ja jetzt fertig. Und ja, es ist wirklich sehr, sehr schön.

Annette Müller: Das heißt, du darfst das, was sie gelernt hat, genießen.

Corina Klein: Mhm, ja. Ich sag immer, ich brauche eine Übung, ja.

Annette Müller: Dann probiere das mal aus mit der, mit diesen Geburten. Ich denke, dass ich dir das dann …

Corina Klein: Genau, mit dieser Geburtsgeschichte, mit diesem ganzen. Ja, das wäre schön. Weil ich hätte eigentlich gern so eine, so eine richtig schöne natürliche Geburt. So wie ich es jetzt heute weiß, wie es eigentlich sein sollte. Das wäre echt schön, das noch mal zu ermöglichen, so im System.

Annette Müller: Im System.

Corina Klein: Ja, ja, das merkt man natürlich, wenn man über Themen redet wie einen die Dinge, die noch nicht geheilt sind, immer wieder triggern. Und da kann man natürlich für sich überprüfen, was ist eigentlich noch nicht in Ordnung? Mhm. Und du? Die Frage habe ich noch an dich, Ruth, wenn jetzt wirklich Patienten bei dir sind. Du bist ja wirklich jemand, der sich auch noch Zeit nimmt. Das bedeutet, die meisten, die natürlich krank sind, herausfordernde Geschichten haben, haben doch vielleicht auch ein Umfeld, was herausfordernd ist. Jetzt haben wir vielleicht auch Paare, die nicht mehr so sauber miteinander. Ich habe gerade auch viele im Umfeld mit, mit Eheproblemen mit sich. Also, auch Scheidungskriege, wo der eine Partner dann sagt: Hey, ich, ich gucke die ganze Zeit meine Themen an, ich versuche mich zu heilen, aber der andere ist so bösartig und da dann halt auch. Inwieweit bin ich in der Lage, mich so zu heilen, dass das egal, was jetzt im Außen passiert oder kann ich den noch beeinflussen? Oder ist dann bei mir noch was nicht in Ordnung? Wenn trotz, dass ich versuche alles zu heilen, ich immer noch ein Umfeld habe, was so böse oder nicht in Ordnung agiert? Wie geht ihr damit um?

Ruth Kohl-Munthiu: Da wäre ich jetzt ein bisschen vorsichtig. Ich glaube, wir neigen manchmal dazu zu denken, wir sind so ein bisschen die Erleuchteten und haben jetzt das alles begriffen und die anderen sind noch so. Ich möchte mich da auch in einer gewissen gesunden Demut üben und sagen: Jeder Mensch hat seinen Weg. Ich muss, ich ertappe mich auch manchmal dabei, dass ich gerne möchte, dass Menschen aus meiner Familie oder so, die noch woanders sind, das doch tiefer verstehen und noch mehr davon profitieren können. Aber ich glaube, das einzige, was ich tun kann, ist, dass ich das, was ich erlebe, authentisch so verkörpere. Auch die Zufriedenheit, die die Verbesserungen, die dadurch in mein Leben kommen, dass ich ein lebendes Beispiel bin. Das wirkt viel mehr als 1000 Worte, jemanden von irgendwas überzeugen zu wollen.

Corina Klein: Da gebe ich dir völlig recht. Wo ich jetzt noch hinauswollte, ist, wenn einem wirklich Menschen begegnen, die es dann nicht gut mit einem meinen. Also, dass man sagt okay, ich gucke mein Ding an. Aber was ich jetzt öfters gerade feststelle, dass man hintergangen, belogen, dass immer wieder Leute kommen und sagen, da findet so viel Ungerechtigkeit statt. Also, auch den Klienten gegenüber. Wo ich denke, ist noch interessant. Also, es gibt, vielleicht kannst du mir da was erklären. Das ist einfach das, was ich gerade so beobachte, was das für viel ich meine.

Annette Müller: Gerade in der Spiritualität und der Esoterik haben wir das Bedürfnis nach einer heilen Welt. Diese heile Welt existiert aber nicht. Ja, es ist, wir müssen immer bei der Wahrhaftigkeit sein. Wenn du jetzt sozusagen … Da gibt es diesen Spruch, der, der wilde Stier, der wird dir nichts tun, weil der weiß, du bist Vegetarier. Deshalb kannst du da in dieses, kannst du jetzt durch dieses Feld laufen wo ein wilder Stier ist. Ja, das ist blauäugig. Also, es gibt wilde Stiere. Es gibt böse Menschen. Es gibt es. Also, bringe dich nicht in Gefahr, sei einfach aufmerksam, benutze den gesunden Menschenverstand. Sag nicht, es ist jetzt alles, ich bin jetzt so gut drauf, ich habe jetzt das geistige Heilen gelernt, ich bin ein guter Mensch, deshalb passiert mir nichts Schlechtes mehr. Natürlich gibt es die Anziehung. Aber es gibt natürlich auch Situationen, wo du wirklich mit deiner eigenen Intelligenz einfach Dinge abschätzt und abwertest. Es gibt auch den Spruch: „Wenn dir jemand zeigt, wer er ist, glaub es ihm schon beim ersten Mal!“

Corina Klein: Ist es Intelligenz oder ist es Intuition, die besser geschult wird?

Annette Müller: Ich glaube, ich glaube mal, dass es beides ist. Also, wir haben ja immer so, was ist jetzt Intuition und was ist jetzt Wunschdenken? Also, da müssen wir das auch ganz, ganz genau unterscheiden. Deshalb gibt es da kein Patentrezept, kein Patentrezept dafür. Ich finde es sehr wichtig, wirklich unseren Verstand zu ehren und zu achten. Das hattest du auch gesagt. Wir brauchen den. Und es ist ganz einfach: Wenn du eine rote Flagge siehst, dann erkenne das an und sag nicht: Ach, es wird schon alles gut gehen. Ja, also, der, der Bulle, der greift mich jetzt nicht an, weil er weiß, ich bin Vegetarier. Das ist, so läuft es nicht.

Corina Klein: Manchmal ist ja so ein bisschen, so ein Learning dahinter, dann auch mal Stopp oder Nein zu sagen. Natürlich. Weil, oft interpretiert man ja was spirituell schön, weil man eigentlich Angst hat, mal klar zu sagen: Das ist für mich so nicht in Ordnung. Mhm. Also, ich habe das auch schon, dass ich mir irgendwas spirituell liebevoll reingesudelt habe, bis ich gecheckt habe, ich habe einfach nur nicht den Mut, für mich einzustehen und zu sagen: Nein, hier ist Stopp! Ja, also das ist so Selbstverarschungsprogramme. Hab ich auch schon gut hingekriegt.

Ruth Kohl-Munthiu: Aber auch da ist es wichtig zu sagen okay, ich habe jetzt diese Lektion gelernt und mich jetzt nicht dafür irgendwie ständig zu kasteien oder mich falsch zu machen. Wir machen alle unsere Fehler und wie bewerten wir auch Fehler? Wir lernen daraus. Ja, also den Anspruch zu haben, keine Fehler mehr zu machen, ist ja auch schon wieder, irgendwie so was, was.

Corina Klein: Mich ja vor allen Dingen auch zu erkennen und dann vielleicht auch lustig zu sehen. Ja, und.

Annette Müller: Es ist tatsächlich so: Eine Wand ist hart. Wenn du mit dem Kopf dran rennst, tust du dir weh. Aber was passiert ganz oft in der spirituellen, esoterischen Szene? Sie machen sich selbst dafür verantwortlich, dass ihnen der Kopf weh tut und die Wand noch immer hart ist. Weil, Sie gehen davon aus, Ich bin jetzt so gut, die Wand muss jetzt weich sein. Das wird nie passieren, mhm.

Corina Klein: Ja.

Annette Müller: Ja, das ist, das ist ein falsches Denken. Und dann macht man sich selbst dafür verantwortlich, dass einem andere Menschen schaden. Aber warum schaden sie einen? Warum schaden sie einem? Weil man sich mit diesen Menschen verbindet. Ja, das …

Ruth Kohl-Munthiu: Und Vorsicht, da sind wir dann wieder schnell in so einem Täter-Opfer-Ding. Ja, ja, wir sind, ja, also, wir haben immer einen Anteil mit daran, auch wenn wir uns gern dann vielleicht in der Opferrolle positionieren. Aber letztendlich, auch zu Konflikten egal welcher Couleur, gehören immer zwei. Und auch da geht es um die Selbstverantwortung. Zu sagen, okay, das ist mir jetzt widerfahren, wie auch immer, und ich übernehme jetzt aber die Verantwortung dafür. Zu sagen: So, und ich bin kein Opfer, ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe. Was möchte ich daraus lernen? Wie will ich damit weitergehen? Und in dem Moment, wo ich das tue, bin ich kein Opfer mehr, sondern ich nehme wieder meine Macht zu mir zurück, meine Eigenmacht, mein Leben zu gestalten. Und das finde ich ganz wichtig.

Annette Müller: Das ist das Gleiche mit Krankheiten, dass du dann eben so sagst, okay, jetzt bin ich Opfer dieser Krankheit. Aber, wenn du eben heilen kannst, bist du nicht mehr Opfer von Krankheiten. Da bist du in deiner Eigenständigkeit. Da bist du in deiner eigenen Macht, da bist du selbst verantwortlich. Das tut gut.

Corina Klein: Ja, das ist auch ein schönes Motto. Dieses, die Angst vor Krankheiten verlieren. Ja, wirklich, weil wir diese Selbstverantwortung, Werkzeuge, Möglichkeiten haben, ja.

Ruth Kohl-Munthiu: Und das wäre schön, wenn das auch andere Mediziner, also Ärztinnen und Ärzte oder alle Menschen, die in so heilenden Berufen tätig sind, noch mehr erreicht. Den Fokus wieder auf das Potenzial zu lenken, auf das, was alles möglich ist und sich dem einfach auch mal zu öffnen. Selbst wenn ich noch skeptisch bin und mir das nicht vorstellen kann zu sagen, aber ich probiere es mal aus und schaue mal. Und dann zu entdecken. Ich habe von Modul zu Modul wieder gedacht, wow, da gibt es so was wie Diagnoselöschung. Ja, eigentlich leuchtet es mir ja ein, auch das hat was mit Ausrichtung von meinem Fokus, von meinen Gedanken zu tun und dann fließt die Energie auch anders. Ja, und das ist einfach wunderbar. Es eröffnet so viele neue Möglichkeiten, macht so viel mehr deutlich, was noch geht. Und das gibt uns natürlich auch Hoffnung für die Zukunft. Wir haben so viel Not auf der Welt. Es braucht doch jede und jeden einzelnen von uns. Und jeder Mensch ist einzigartig und hat seine ganz und ihre ganz besonderen Fähigkeiten, Begabungen, Talente. Und wie cool ist das denn, wenn wir das wirklich mit so einer Vision, dass wir zusammenwirken können. Wenn jeder das einbringt und sich auf die Vollkommenheit in dem Sinne auch von Gesundheit, von Ganzheit fokussiert, dass wir da ganz neue Wege betreten können und die alten, begrenzten, langsam verlassen können oder sie ergänzen. Sowohl als auch. Vielleicht am besten in dem Sinn.

Corina Klein: Schön. Wenn ich jetzt, abschließend würde mich doch noch mal interessieren, wenn ich jetzt die lange Ausbildung mache, mit sieben Mal Wochenenden im Vergleich zu der komprimierten. Wie lange geht die?

Ruth Kohl-Munthiu: 2 bis 3 Wochen. Es gibt ja die Möglichkeit, nur den zweiwöchigen Block zu machen.

Corina Klein: Da bin ich zwei Wochen am Stück am Lago Maggiore.

Ruth Kohl-Munthiu: Und wenn man die gesamte, also, das wäre die KAR Ausbildung, dass man eben auch da lernt man auch diesen, die Atlas Repositionierung, Kamic Atlas Release, was vielleicht für Orthopäden, Chirurgen, Sportmediziner interessant ist. Und wenn man die gesamte amazinGRACE Ausbildung machen möchte, dann würde man in der Blockausbildung noch einen einwöchigen dritten Block zu einem anderen Zeitpunkt dranhängen, hätte aber dann auch unter Umständen innerhalb von einem Jahr schon die komplette Ausbildung durchlaufen.

Corina Klein: Das ist in der einen Woche dann noch drin, diese zusätzliche …

Annette Müller: Da sind die sogenannten Spooky Tools drin.

Ruth Kohl-Munthiu: Zum Beispiel Morphic Renaissance, was wir eben schon kurz angesprochen hatten.

Annette Müller: Morphic Renaissance, Narbenentstörung, Diagnose Löschung ist ganz wichtig. Also, diese Sachen, wo du auch mehr Zeit brauchst, das kannst du dann eben nicht mehr unter der Hand als Arzt praktizieren. Aber das, was du eben hier jetzt in diesen zwei Wochen lernst, das kannst du dann eben auch als Arzt machen oder als Therapeut. Ohne jetzt unbedingt …

Corina Klein: Wie erkläre ich das meinem Patienten, der ohne O-Beine dann rausläuft?

Annette Müller: Das geht vielleicht nicht. Da muss man schon anfassen, auch bei den Beinen oder bei den Beinen, das ist klar. Aber die O-Beine und X-Beine, die sind in den ersten zwei Wochen mit dabei.

Corina Klein: Ach, schön. Ja, super, perfekt. Also, vielen, vielen Dank für euer Wirken

Annette Müller: Danke schön.

Corina Klein: Für eure wunderbaren Projekte. Und es freut mich unglaublich, dass Ärzte jetzt diesen Weg gehen. Und man sieht einfach, ja, es ist jetzt an der Zeit uns … vor ein paar Jahren hätte man sicherlich noch so vielleicht auch eine Hemmschwelle gehabt, darüber in der Öffentlichkeit zu reden. Und man merkt, dieses Eis bricht immer mehr und das ist wirklich schön zu sehen. Danke schön.

Ruth Kohl-Munthiu: Ich danke dir für diese Plattform, dass es möglich ist.

Corina Klein: Ja, also, ich auch euch allen, unser Herzensweg. Danke, super, danke euch. So, die Stimme versagt langsam. Mein Immunsystem trainiert. Aber es ist auch okay. Vor allen Dingen, weil wir keine Angst mehr haben brauchen, brauchen vor Krankheiten und wir wunderbare Gäste haben, die uns auf diesem Weg und den Möglichkeiten begleiten. Also alles Gute. Danke.

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