Episode #79: Finden Sie heraus, ob Sie ein Heiler werden können
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Silvia Müller: Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, bei uns im Gesundheitsfernsehen. Heute habe ich zwei wundervolle Frauen und Heilerinnen bei mir, das ist Annette Müller und Manuela Herbert. Und wie man den Weg von der Mediengestalterin zum geistigen Heilen findet, darüber sprechen wir heute auch. Bleiben Sie dran. Hallo, liebe Annette, hallo, liebe Manuela. Ich freue mich riesig, dass ihr heute bei mir seid. Annette, dich kennt man ja schon. Du bist ja Leiterin der Heilerschule. Du hast die erste Klinik für geistiges Heilen gegründet, bist aber auch Autorin, Filmemacherin und noch unglaublich viel mehr. Reist in die ganze Welt für karitative Zwecke. Und ganz, ganz toll bist du heute hier.
Annette Müller: Vielen Dank für die Einladung. Es ist immer wieder eine ganz große Freude, vor allen Dingen auch in die schöne Schweiz zu kommen.
Silvia Müller: Schön. Manuela, du bist das erste Mal bei uns und ich freue mich sehr, weil ich habe ja im Vorfeld der Sendung ein bisschen recherchiert und gesehen du bist ja wirklich von einem ganz anderen Bereich, nämlich von der Mediengestaltung zur Heilarbeit gekommen und wir sprechen nachher gleich darüber, wie du diesen Weg gemacht hast. Schön, bist du da, danke.
Manuela Herbert: Freut mich sehr.
Silvia Müller: Ja, und natürlich. Wie seid ihr zusammengekommen? Wie bist du zur Heilarbeit gekommen? Das ist natürlich jetzt ganz spannend.
Manuela Herbert: Mhm. Also, ich bin ja von meinem Ur-Beruf Mediengestalter. Habe das gelernt, von der Pike auf. Habe es auch immer gern gemacht. Mache es auch immer noch für, auch für die Schule. Weil es was Gebendes ist. Weil ich mich da auch ein bisschen verwirklichen kann. Aber es war nie das, was ich im Herzen gefühlt habe. Also, ich habe mich, ich war immer auf der Suche. Und ich denke, das ist auch ganz gut so, ein bisschen bin ich es heute noch, aber ich habe schon viel gefunden. Und eben auf dem Weg, mich quasi zu finden, habe ich die Schule gefunden und das war eine sehr schöne Begebenheit. Und zwar habe ich für einen spirituellen Hersteller für Schmuck, habe ich einen Stand gehabt bei den Heilertagen. Das ist im Chiemgau. Das war von der Annette Müller und von der Schule so ein Event mit Ausstellern und Vorträgen. Und wir hatten dort eine, einen Stand, eine Freundin von mir und ich. Also wir haben das gemeinsam auch den Weg, gehen gemeinsam den Weg. Und sie hat, wir waren dort und wir waren als Aussteller das zweite Jahr vor Ort und haben eine Bekannte getroffen, die ich aus München kenne. Und sie kam dann immer zu unserem Stand und hat gesagt: Weißt du, wo du bist? Und ich so: Ja, im Chiemgau. Nenene, du befindest dich auf Grund und Boden der ersten Heilerschule, der ersten Klinik. Und kam dann immer mit so Informationen und hat uns quasi berührt, hat uns mit ihren Geschichten berührt und hat uns eben erklärt, wer Annette ist. Und das ist eine gute Freundin von Annette, wie es dann der Himmel so will, wenn man zusammengeführt wird. Und dann haben wir uns am Abend des Sonntags entschlossen, diese Ausbildung zu machen. Weil wir gesagt haben, okay, das ruft uns. Das ist genau das, wo ich mich dann komplettiert fühle, wo ich mich komplett und ausgefüllt fühle. Und das hat sich so richtig angefühlt. Und der damalige Freund und heutige Ehemann meiner Freundin hat sich als erster angemeldet und wir sind dann von September bis November in die Schule gegangen.
Silvia Müller: Wunderbar. Und das ist ja so ein sehr spontaner Entscheid. Oft kommen ja die Menschen auch zu euch, wenn sie selbst ein Erlebnis haben. Und das war so wie eigentlich eine logische Kette von einer Entwicklung. Und als du dann in die Ausbildung eingestiegen bist, was war für dich so was. Gab es für dich auch Momente, wo du wirklich gespürt hast, das ist es jetzt, das ist meine Wahrheit oder mein neuer Weg? Oder was hat das mit dir gemacht? Kannst du da auch noch etwas erzählen? Weil, ich glaube, viele Menschen können sich nicht so viel darunter vorstellen.
Manuela Herbert: Also, es ist eine Entwicklung. Also, du gehst den Schritt einfach. Man folgt dem Ruf und dann geht es Schritt für Schritt. Also, es ist eine Entwicklung. Und so im Nachhinein oder im Rückblick kann ich sagen, ich bin ruhiger geworden, zentrierter geworden, gelassener geworden. Das Schönste ist, ich kann immer wieder reagieren und reflektieren und kann Menschen helfen und kann mir selber helfen in Situationen …
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Manuela Herbert: … sei es irgendwo an der Kasse. Egal. In ganz alltäglichen Situationen bin ich immer wieder gewappnet und kann etwas für mich tun und für andere Menschen tun. Und das ist wunderbar. Und dann eben auch die Heilarbeit zu geben, zu leisten. Menschen zu unterstützen, Heiler zu werden oder sich zu finden oder besser mit Situationen umzugehen. Also sehr, sehr viele Geschenke, die man dann erst versteht, wenn man es lebt. Es ist wundervoll.
Silvia Müller: Wunderschön! Und wenn du es vielleicht für die Menschen so in einem Satz zusammenfassen müsstest, dass eben das energetische Heilen, was für eine Freiheit das das gibt oder was das mit dir gemacht hat. Könntest du das irgendwie zusammenfassen?
Manuela Herbert: Also, zusammenfassend ist es tatsächlich so, dass man wieder zurückreflektiert ist auf seine eigene Macht, seine Ermächtigung. Du bist wieder in dir und kannst aus dir reagieren, ohne diesen Druck von außen zu haben. Also, du, du bist in dir ruhend und in dir ruhend kannst du geben.
Silvia Müller: Wow, so schön. Das Ziel eines jeden Menschen. Ja, was sagst du denn Annette? Wenn, weißt du, viele Menschen denken ja, das sind ja einige wenige Auserwählte, die vielleicht das können, die das als Gabe bekommen haben. Was würdest du sagen? Was ist da vielleicht das Missverständnis? Und kann es überhaupt jemand, jeder Mann oder jede Frau machen?
Annette Müller: Ja, das war genau auch mein Denken, als ich eben angefangen habe, diesen Weg zu gehen. Das war für mich ganz klar. Also, die Heiler, die sind natürlich nicht so einfach zu finden und man muss auch da was für leisten, zum Beispiel auf Knien irgendwo hingehen oder sie lange suchen. Dann irgendwie, die Alpen zu besteigen. Oder vielleicht in den Himalaya oder irgendwo in die Hölle? Ja, das ist das, was ich gedacht hatte. Du musst nach Brasilien. Und meine Mutter hatte mich damals mehr oder weniger genötigt, Heiler hier aufzusuchen, weil ich ja diesen schlimmen Unfall hatte mit den, mit der Kopfgelenksverletzung. Und ich ihr dann gesagt habe: Nee, das kann ja überhaupt gar nicht sein, dass mich da unser Nachbar sozusagen heilen kann. Und sie hatte mich dann aber da wirklich dazu überredet. Und da habe ich dann gemerkt, ja, hier wird mir geholfen. Das war das Einzige, was mir geholfen hat. Und dann habe ich mir gedacht: Das will ich selber lernen! Das war sofort klar in dieser allerersten Sitzung, dass ich diesen Weg gehen will. Denn wenn der Nachbar das kann, dann kann ich das auch. Ganz klar. Wenn mein Nachbar das kann, dann kann ich das auch. Und das habe ich dann eben auch gemacht. Ich habe mich fortgebildet, ich habe alle möglichen Ausbildungen gemacht und habe wirklich supertolle Kräfte entwickelt, die ja schon in mir sind, die nur eben schlafend waren oder unbewusst. Und ich habe ja vorher schon viel meditiert. Ich war auch lange im Ashram und habe Yoga gemacht und habe das auch unterrichtet. Aber das Heilen war noch mal eine ganz andere Stufe. Das war mir klar, dass das also wirklich nur Berufene können. Aber meine eigene Ausbildung, meine Erfahrung hat mir eben gezeigt: Ich kann das auch! Wenn ich das kann, dann können das alle anderen auch. Und das ist das, was ich eben täglich beweise in den Ausbildungen. Die meisten Menschen, die kommen, die sitzen dann da: Ja, natürlich, das geht. Ich weiß das, ich habe das gehört. Aber ob ich das kann, das weiß ich nicht. Und da können wir alle beruhigen und kann sagen: Wer bei uns die Ausbildung macht, der wird Heiler. Und Manuela ist ja zwischenzeitlich Dozentin bei uns. Sie kann das auch bestätigen, dass sie das dann eben auch immer hört. Ja, kann ich das wirklich? Und ja, so ist es. Ja, ich kann mich sehr gut daran erinnern. An diesen Anruf von dem einen Freund. Ein mir unbekannter Mann rief mich an und sagte: Ja, auf dem Festival von dir, meine zwei Freundinnen, die möchten die Ausbildung machen, aber ich melde mich sofort an!
Silvia Müller: Ach, das ist so schön.
Annette Müller: Ja, und das war einer der allerallerersten Ausbildungen. Doch da kann ich mich noch so dran erinnern, wie schön das gewesen ist und wie familiär, ohne irgendwelche Unterlagen. Es gab keine Unterlagen, sondern es war alles learning by doing und es war recht abenteuerlich auch.
Silvia Müller: Ja, dann hattest du eben so eine Heilerschule in die Welt gerufen. Ich glaube, das ist ja das Problem. Wenn man selbst so eine Erfahrung macht, wo findet man dann den Weg? Oder die Menschen, die einem das auch lehren? Weil ich glaube, da gibt es ja vielleicht auch, ja, Menschen, die vielleicht das so oder so machen. Ich möchte, da kenne ich mich zu wenig aus, aber ich hätte da doch ein bisschen Respekt. Kommst du wirklich an jemanden, der das wahrhaftig macht? Sage ich mal so, oder?
Annette Müller: Ja, also ich meine, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich habe also sehr viele Versprechen gehört und bin denen auch nachgekommen. Die Versprechen haben sich nicht erfüllt, was für mich im Nachhinein überhaupt kein Problem ist. Weil, ich sage immer, wer Gold finden möchte, der muss in der Erde graben. Ja, das ist ganz klar. Und wenn dann jemand sagt: Ach, ich habe schon so viel Geld ausgegeben, das hat nichts gebracht. Dann kann ich sagen: das ist Lehrgeld. Und Lehrgeld ist das Beste, was man investieren kann. Weil, du lernst ja. Und es ist wirklich auch dieses, dieses Bedürfnis, also dieser Wunsch und der Wunsch wird sich erfüllen. Und wenn man ein paar Umwege macht, ja, und?
Silvia Müller: Die Umwege sind im Nachhinein immer für etwas gut.
Annette Müller: Ja, auf jeden Fall.
Silvia Müller: Aber trotzdem schön, dass man an einen Ort kommt, wo man schon irgendwie auch eine Gewissheit hat, dass das irgendwie ernst gemacht wird und dass das wirklich eine Möglichkeit ist. Was mir an dir so gefällt, ist auch, ich kenne dich noch nicht so gut, weiß ich es einfach von der Annette, wie klar du bist, in dem, weißt du, wie klar du bist in dieser Aussage. Und ich glaube, das hat auch damit zu tun, zu verstehen, dass wir weit mehr sind als dieses irdische Wesen, das verstanden hat. Dann kann man auch solche Aussagen machen. Also, ich verstehe es so, oder?
Annette Müller: Ja, ja.
Silvia Müller: Und eben, was auch wieder Mut macht für ganz viele Menschen, die in schwierigen Situationen stecken. Einfach zu wissen, auch die schwierigsten Momente im Leben, die können dann wirklich für uns die wertvollsten werden, wenn man sie annimmt und etwas macht, oder?
Annette Müller: Ja, das kann schon sein. Nur ist es dann ja auch wieder so, dass wenn man diese Überzeugung hat, diese schwierigen Sachen, die bringen mich weiter, dann wird man auch viele schwierige Sachen bekommen, weil man ja weiterkommt. Aber es darf auch leicht gehen.
Silvia Müller: Ja, okay. Das ist so, danke, danke schön, schön, schön.
Annette Müller: Weil viele sagen: Ach ja, das war ja so schön, dass du diesen Unfall hattest, weil sonst hätten wir diese Ausbildung nicht. Da muss ich sagen: Nee, ich mach das nicht noch mal! Ja, wenn ich wählen könnte, ich möchte den leichten Weg gehen und nicht den schweren.
Silvia Müller: Oh, ja, wie schön. Schön, schön. Ja. Oh, danke für diesen tollen Hinweis. Das ist so schön. Ja. Und, Manuela, was würdest du denn sagen, wenn du eben, wenn Menschen zu dir kommen? Und eigentlich gar nicht, sagen wir jetzt mal, ich möchte, wie soll ich sagen, offen sind für solche Wege. Aber trotzdem sagen, Ich möchte etwas verändern. Mir geht es nicht gut im Leben. Würdest du mal einfach raten: Mach mal eine solche Sitzung oder? Was wäre für dich der Weg oder was würdest du raten?
Manuela Herbert: Also, ich würde den halt erst mal anschauen und gucken, welches Tool für ihn passend ist. Also, es kommt drauf an, wenn es emotional ist, dann haben wir unser SKY. Wenn es körperlich ist, dann würde ich eine Heilsitzung einfach anbieten und sagen: Schau was es in dir macht, was du fühlst, ob du eine Veränderung wahrnimmst. Ich liebe auch Skeptiker, weil bei denen tatsächlich es am spürbarsten ist. Und wenn sie sich hinterher nur wieder die Schuhe binden können, was jahrelang nicht mehr ging. Ja, also, das habe ich auch schon erlebt. Also, einfach nur mal Schuhe binden, was ganz Triviales. Was ganz Alltägliches wieder tun zu können, was jahrelang nicht ging. Und das ist dann auch etwas, wo ich sage: Lass es wirken.
Silvia Müller: Ja, Manuela. Und wie ist es dann bei Menschen, weißt du, die sagen okay, ich habe jetzt nicht gerade ein spezifisches Problem, aber ich fühle mich nicht wohl. Ich merke, eigentlich langweilt mich das Leben, bringt mich nicht weiter. Ich habe wiederholende Beziehungsmuster, die ein bisschen dysfunktional sind. Eigentlich so der normale Wahnsinn, wenn ich das mal so sagen möchte. Ähm, können diese Menschen auch etwas profitieren, wenn man nicht spezifisch ein Problem angehen möchte.
Manuela Herbert: Also, präventiv ist die Heilarbeit sowieso genial. Also, wir haben für jedes Pläsierchen oder Tierchen sein Pläsierchen. Also, wir haben überall unterstützende Maßnahmen. Also, gerade bei Mustern kann man gut arbeiten. Eben, muss man gucken, ist es emotional, dann haben wir wieder SKY oder wir haben andere Techniken. Also, es ist wunderbar, Menschen zu helfen und zu unterstützen. Also, gerade in der Prävention, um quasi Sachen abzufangen, die vielleicht sich dann manifestieren würden. Also, es ist eine wunderschöne Heilarbeit, schön.
Silvia Müller: Und die Menschen nehmen auch subjektiv eine Veränderung wahr. Ja, sehr schön. Und was macht denn diese Arbeit mit dir als Heilerin?
Manuela Herbert: Also, was immer wieder wundert, weil viele mich dann fragen: Ist das nicht anstrengend, wenn zum Beispiel mehrere Sitzungen am Tag sind? Es ist überhaupt nicht anstrengend. Also, es gibt mir auch immer was, weil die Energie ja auch mich durchflutet oder mir was schenkt und gibt. Und eben auch Menschen zu sehen. Vorher, nachher, wenn sie wieder ein bisschen aufgefüllt sind. Wenn die Augen strahlen, wenn sie die Augen öffnen. Nach der Sitzung. Wenn, wenn sie entspannter sind. Wenn sie einfach glücklich wirken. Also, das ist ein großes Geschenk.
Silvia Müller: Das war auch etwas, was mich total fasziniert hat. Du hast mir ja so Testimonials von Menschen geschickt, die bei euch in der Ausbildung sind und jeder und jede hat wirklich so ein Strahlen im Gesicht. Und das kann man nicht herstellen irgendwie. Und das hat mich richtig, habe ich gedacht: Ah, das ist die Wahrheit, das ist wunderbar. Und du bist ja auch Dozentin. Ihr seid ja sicher auch an den Menschen, weil ich habe das so wahrgenommen in diesen Statements. Und ihr nehmt das wahrscheinlich auch wahr. Was, was nehmt ihr wahr an Veränderungen bei den Menschen?
Annette Müller: Also, wir haben ja verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Wir haben also diese geblockten, intensiven Kurse, die am Lago Maggiore stattfinden, wo man also 14 Tage zusammen ist in einer Gruppe.
Silvia Müller: Ja.
Annette Müller: Und dann noch einmal sechs Tage dranhängt. Und man hat dann die gesamte Ausbildung in dieser kurzen Zeit absolviert, wo wir dann eben im Chiemgau sieben Mal zusammenkommen und ungefähr eineinhalb bis zwei Jahre brauchen. Und da ist es eben so, dass sofort nach den ersten zwei Tagen diese Hauptveränderung stattfindet, weil ein jeder diesen inneren Kern in sich, diesen machtvollen Kern, von dem du vorhin gesprochen hast, wahrnimmt. Das heißt, er ist ja schon immer da, aber da wird eben das, was eben diesen verdeckt, einfach weggenommen, das sozusagen aufgemacht und dann darf dieser innere Kern nach außen kommen. Dann sagen die Menschen: Jetzt habe ich gefunden, was ich gesucht habe. Und sie sagen jetzt nicht unbedingt: Ich habe jetzt meine Heilkräfte gefunden, sondern sie sagen meistens: Ich habe jetzt mich selbst gefunden.
Silvia Müller: Wenn du das so sagst, weißt du, wenn ich weiß, wie schwer das ist, verschüttete Anteile oder eben diesen Kern zu finden, dann, dann denke ich, wow, unglaublich.
Annette Müller: Ja, und das ist dann auch so. Die meisten, weil, wir machen ja diese Berufsausbildung, die meisten üben dann diesen Beruf auch aus. Aber es kommen auch Menschen, die sagen, ich möchte das für meine eigene Entwicklung haben. Und viele sagen dann eben auch: Ja, das hat meine eigene Entwicklung vorangebracht. Und das ist das, was ich eben möchte. Und sie haben dann diese Heilkräfte und die ganzen Techniken. Die haben sie dann immer, weil, das verlässt einen ja nie wieder. Das ist genau wie Radfahren oder Schwimmen. Oder vielleicht noch einfacher, das Schlafen. Ja, und wenn dann irgendwas sein sollte im Bekanntenkreis, dass jemand sich den Fuß verstaucht beim Wandern oder das Kind irgendwie dem dann irgendwas passiert, dann sind die da. Na ja, man erinnert sich dann daran. Ach, ich kann da ja was. Und dann heißt es: Boah, mein Hexenschuss ist weg. Wie hast du das gemacht? Zum Beispiel. Oder: Jetzt habe ich keine Kopfschmerzen mehr. Und das ist schon was ganz, ganz Tolles, was man dann eben hat. Und, also, mein Anliegen ist, dass das das geistige Heilen oder das dieses energetische Heilen, also diese Kraft, die ja sowieso in uns ist, also, ich möchte die gerne so in die Gesellschaft bringen, dass das genauso selbstverständlich ist wie heute ein, ein Band aid, also ein Hansaplast in der Küchenschublade.
Silvia Müller: Und ja, als ich mich im Vorfeld mit eurer Arbeit befasst habe, habe ich gedacht: Aha, das könnte natürlich die Welt ja heilen, weißt du. Das ist ja eigentlich das, was wir wieder die Rückbesinnung auf was wir sind, dass wir wirklich da ganz anders leben. Und weißt du, wenn du das so sagst, in einem Selbstverständnis und auch du, dass das für jeden möglich ist, dann frage ich mich, weißt du, bei so vielen Ausbildungen musst du unglaublich große Selbstfindungsprozesse vorangehen lassen, dass du dann einsteigen kannst. Und hier scheint es eigentlich wie so eine Verbindung von der eigenen Entwicklung und dem verstehen, was sind wir. Dass das wie alles Hand in Hand geht. Habe ich das richtig verstanden?
Annette Müller: Ja! Also das geht Hand in Hand. Das Heilen geschieht durch Bewusstseinserweiterung, und die Bewusstseinserweiterung geschieht durch das Heilen. Du kannst nicht sagen: Was ist jetzt zuerst da? Die Henne oder das Ei? Das gehört zusammen. Und diese Bewusstseinserweiterung, die findet dann statt, wenn eben so viel, was wir ja im Hirn haben, was wir nicht wirklich sind. Also, diese total falschen Identifikationen, dieses klein sein, dieses klein gemacht worden sein. Wenn das dann mal so zur Seite geschoben ist. Und dieser eigentliche innere Kern nach vorne scheint. Also, da ist dann, da ist dann der Weg auch klar.
Silvia Müller: Wenn wir keine Angst mehr haben vor unserer eigentlichen Macht. Ja, wenn wir verstehen, wie machtvoll das wir sind. So eine schöne, tolle Botschaft. Manuela, wenn du jetzt vielleicht zu deinem früheren Ich, dass noch nichts gewusst hat von dieser Arbeit, einen Satz sagen könntest, etwas, was es vielleicht zu wissen gäbe, dass es vielleicht auch für Menschen, die jetzt an diesem Punkt stehen, noch wäre das noch interessant. Was wäre das?
Manuela Herbert: Hör auf dein Herz, geh deinen Weg, trau dich! Hab Vertrauen. Und ab und zu ein bisschen prüfen.
Silvia Müller: Super. Sehr, sehr schön gesagt. Ja. Ich freue mich sehr, dass wir noch weitere Sendungen haben. Weil, ich habe noch ganz, ganz viele Fragen. Aber wenn man euch so sieht und diese Klarheit da so spürt, weil, das ist für mich eigentlich immer, wenn es korrespondiert die Aussage mit dem, was der Mensch eigentlich zeigt. Und da spüre ich so eine Kraft und eine Klarheit über diese Arbeit. Also, ich werde mich da sicher weiter rein vertiefen. Und wenn die Menschen auch noch mehr wissen möchten, wo können sie euch finden?
Annette Müller: Also, das ist ganz interessant. Wir sind ja hier am Bodensee auf der Schweizer Seite und Manuela hat ihre Praxis direkt gegenüber auf der deutschen Seite.
Manuela Herbert: Und in München.
Annette Müller: Und in München. Das auch. Und wir sind zu finden unter: www. Ecole, Ecole, also französisch Schule – san, sana der Geist, besser gesagt Sana, die Gesundheit und Esprit, der Geist.de. Also: Ecole-San-Esprit.de
Silvia Müller: Hatten wir alles verlinken? Genau. Es war großartig mit euch. Vielen Dank. Habt ihr euch die Zeit genommen. Vielen Dank, liebe Manuela, liebe Annette.
Annette Müller: Danke schön.
Silvia Müller: Danke, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Ich glaube, auch Ihnen ist es wahrscheinlich wie mir ergangen, Neugier und auch Staunen. Und vielleicht vertiefen sie sich weiter in dieses Thema.



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