Episode #76: Brücken zur Heilung
Intro: Die Evolution lehrt uns, dass nur der optimal Angepasste in der Natur überlebt. Doch wie angepasst müssen und dürfen wir Menschen in unserem Geist sein, damit Menschlichkeit wieder Einzug erhält in Unternehmen und in unser Verhalten? Diskutieren Sie gedanklich mit, wenn die Publizistin und Bewusstseinsrevolutionärin Annette Müller sich im philosophischen Diskurs Gedanken zur Menschlichkeit und zum Sinn des Lebens macht und Antworten auf die dringenden Fragen der Zeit gibt.
Corina Klein: Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute in unserem Gesundheitsfernsehen. Wir sehen heute wirklich zwei wunderbare Menschen, die in der Dritten Welt ganz besondere Arbeit geleistet haben. Sowohl Ärzte, aber auch Heiler, die wirklich über den Tellerrand hinausschauen und Menschen mit großen Herausforderungen in sehr beeindruckenden Sitzungen in ein neues Lebensgefühl begleiten. Und ich freue mich sehr, heute noch mehr darüber zu hören und lade Sie ein, dranzubleiben. Bis gleich. Hallo ihr Lieben. Schön, dass ihr beide wieder bei uns seid in der Schweiz.
Annette Müller: Ja, wie schön hier zu sein. Es ist wunderbar, danke.
Ruth Kohl-Munthiu: Ich freue mich sehr, vielen Dank.
Corina Klein: Schön. Liebe Annette, du bildest ja wirklich seit vielen Jahren aus und hast schon Preise bekommen, weil du wirklich, sag ich mal, die Brücke von der Medizin zu den Heilern wirklich gebaut hast. Und umso schöner, dass du uns heute Ruth mitgebracht hast, die ja Kinderärztin ist, aber gleichzeitig auch Therapeutin. Begleitest du ja auch auf der psychischen Ebene die Menschen und jetzt auch als Heilerin. Warst jetzt auch mit in Mexiko drei Wochen und das finde ich jetzt ganz spannend. Zumal du auch als Ärztin unterwegs warst in Dritte Welt Länder und kennst natürlich den Unterschied auch. Ja und was hat dich denn da jetzt als Heiler unterwegs zu sein? Ja, das sind ja dann auch nicht alles Ärzte, weil, bei dir kann ja, es kann ja jeder lernen. Natürlich ist es schön, dass du auch Ärzte ausbildest, aber es ist ja so gemixt, dass, du bist ja dann irgendwann nicht mehr unter Kollegen, sondern da kann auch, sag ich mal, jetzt die Hausfrau neben dir stehen, die noch geschwind den Heiler gemacht hat oder die 70-jährige. Ja, also wir haben ja ganz viele wunderbare Menschen schon kennengelernt. Ja.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, also für mich war es eben eine ähnliche Motivation wie auch früher mit „Ärzte für die Dritte Welt“ bzw. den German Doctors in Entwicklungsländer. Oder darf man ja heute nicht mehr sagen, in Länder des globalen Südens zu reisen, um Menschen zu helfen? Ja, habe ich gehört, dass es so sei. Und einfach für mich, auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich begreife mich immer auch als Lernende. Und jetzt speziell, aber auch unter dem Aspekt, was habe ich zu geben, ist natürlich die Möglichkeit zu Heilen Kraft meines Geistes. Also das, was ich in der Ecole San Esprit gelernt habe, auch wie mein Bewusstsein sich dadurch erweitert hat. Das ist für mich das ganzheitlichste Herangehen überhaupt, dass ich dorthin komme und Menschen, die Beschwerden haben, die Schmerzen haben, die krank sind, die heilen zu dürfen und dann eben recht schnell und unmittelbar auch das Ergebnis zu sehen. Das ist schon sehr besonders und ich bin sehr, sehr dankbar für diese Erfahrung. Und da eben auch zu erleben, das ist jetzt nicht nur auf Kinder oder so begrenzt, sondern es kommen alle Menschen. Also, wenn man als Heilerin arbeitet oder als Heiler ist man nicht an irgendeine Facharztausbildung gebunden. Wobei das in den Einsätzen mit den German Doctors auch nicht so ist. Also, da behandelt man dann als Kinderärztin oder Kinderarzt schon auch Erwachsene mit, in solchen Projekten. Aber das ist eben das Besondere, diese, also diese kraftvolle Art der Heilung so unmittelbar zu erleben, während in diesen anderen Einsätzen, die mich auch sehr erfüllt haben, keine Frage, es doch mehr um Behandlung und Lindern und Leid verringern gegangen ist. Aber wirklich einen Heilanspruch zu haben, das ist noch mal was ganz anderes.
Annette Müller: Ich habe da gerade mal eine Frage, wenn du das so erzählst. Ähm, wie ist denn da der Unterschied? Angenommen, du würdest jetzt mit dem jetzigen Wissen noch mal an einem solchen Auslandseinsatz der Medizin teilnehmen, da würdest du doch bestimmt das ein oder andere Mal denken: „Dieser Person würde ich jetzt gerne mit den energetischen Heilweisen zur Seite stehen.“
Ruth Kohl-Munthiu: Auf jeden Fall.
Annette Müller: Aber jetzt im umgekehrten Sinne. Du warst jetzt drei Wochen mit in Mexiko. Hast du da jetzt eigentlich auch schon mal dran gedacht bei diesen ganzen Fällen, die jetzt da waren? Es waren ja viele, viele …
Werbung: Es geht gleich weiter, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, Aber Sie sehen jetzt ganz kurz einen Trailer, einen Spot aus einer ganz besonderen Sendung heraus, das mich emotional sehr berührt hat. Und wenn es Sie genauso berührt und Sie finden, diese Sendung müssen Sie sehen, dann gehen Sie bitte in die Beschreibung rein auf YouTube und klicken Sie dort auf den entsprechenden Link. Viel Spaß!
Werbung: Man hat dann einen Wellenlängenbereich gefunden, der eigentlich alles macht, der Leute unfruchtbar macht, friedlich macht Und, und auch chronische Erkrankungen erzeugt. Und dieser Wellenlängenbereich war um die 2,4 GHz. Das Erstaunliche war, was wir natürlich alle als Mensch erwartet hätten, dass dieser Wellenlängenbereich vermieden wird. Diese 2,4 GHz. Und es wurde dann diese Hauptträger Frequenz von da an für allen Mikrowellen. Also für alle Handys wurde die Hauptträger Wellenlänge 2,4 GHz, die genau diesen Effekt hat. Dem sind du und ich jetzt jeden Tag ausgesetzt. Diese Felder sind durchaus fähig Krebs zu erzeugen, und …
Annette Müller: … dass du jetzt sagen würdest, hier würde ich jetzt die und die medizinische Herangehensweise noch zusätzlich empfehlen, weil da hatten wir nämlich nie drüber gesprochen.
Ruth Kohl-Munthiu: Das ist eine sehr interessante Ableitung. Tatsächlich, tatsächlich habe ich diese Idee nie gehabt, weil es einfach gar nicht zum Tragen kommt.
Corina Klein: Noch geschwind Antibiotika, geschwind, haha.
Ruth Kohl-Munthiu: Nein, die Frage stellt sich gar nicht mehr, weil auf so einer tiefen, ganzheitlichen Ebene Heilung geschehen kann. Wenn es geschehen darf, dass man das andere nicht braucht. Und das ist eben auch die Krux. Wenn wir mit herkömmlichen Hilfsorganisationen gehen, mit der Schulmedizin, dann bringen wir da halt auch Pharmaka hin. Die lindern können, ja, kurzfristig vielleicht, aber die auch Nebenwirkungen haben. Genau wie ja hier bei uns auch. Und das ist nicht so tief befriedigend wie das, was ich mit dem energetisch geistigen Heilen bewirken kann, weil es frei von Nebenwirkungen ist.
Corina Klein: Und ich stelle auch immer wieder fest, wenn ich mit Ärzten gemeinsam am Tisch sitze, zum Beispiel wie jetzt mit dir oder so Es gibt auch unter den Ärzten, selbst unter den Ärzten, die über den Tellerrand hinausschauen, immer noch große Unterschiede in der Betrachtungsweise des Menschen. Also, wir haben natürlich so den klassischen reinen Schulmediziner, der es ja, sehr pharmafreundlich behandelt. Und dann haben wir doch den, der das schon kritisch sieht, aber immer noch himmelweit von jeglichem Bewusstsein weg ist. Also, ich finde es dann doch noch mal interessant zu erkennen, dass es selbst da, auch wenn man aus dem gleichen Studium kommt, doch noch so große Unterschiede auch in der Herangehensweise gibt. Deswegen auch die Frage an dich, die Mediziner, die zu dir kommen oder Ärzte. Ich habe dennoch das Gefühl, dass da ein Bewusstsein für ein geistiges Wirken da ist. Was wir dennoch, bei auch vielen Alternativ Komplementärmedizinern manchmal dennoch auch nicht, noch nicht haben.
Annette Müller: Das ist definitiv so der Fall. Ja, also die, die kommen, da gibt es sehr wenig Widerstände, sondern das ist eher so: „Endlich finde ich das, was ich gesucht habe oder das ist jetzt noch das kleine Teilchen, was mir fehlt.“ Und das ist auch irgendwie ganz schön. Ich habe jetzt ein Apotheker Ehepaar, also sogar zwei Apotheker Ehepaare in der Ausbildung gehabt. Die sagen jetzt auch so was wie „Jetzt habe ich ein besseres Gewissen!“
Corina Klein: Mhm.
Annette Müller: Ja, also das Gewissen spielt da auch ein bisschen mit. Also, wer da so ein bisschen beginnt nachzudenken und zu hinterfragen. Ich glaube, da kann man schon das eine oder andere Mal auch Albträume bekommen, wenn man dann so ein bisschen hinter die Kulissen blickt und schaut, was das eigene Wirken langfristig an Destruktiven mit sich bringt, obwohl man ja helfen möchte.
Corina Klein: Eigentlich kann einem das auch wirklich, kann man nur viel Mitgefühl haben für, für Ärzte, die jung sind, die ins Studium kommen, die natürlich sich auch verschulden. Ich meine, das muss man ganz klar sagen, so eine Praxis, hat gerade wenn ich noch technische Geräte dazu benötige, Zahnarztpraxen und so, das sind ja unfassbare Geldsummen, die aufgenommen werden müssen. Dann natürlich das ganze Verschuldungssystem mit unseren, und wenn ich mir dann diese Frage stelle, arbeite ich hier eigentlich wirklich für den Menschen? Dann nehme ich ja im schlimmsten Fall in Kauf, dass mein gesamtes Weltbild zusammenbricht, infolge natürlich auch mein finanzielles.
Ruth Kohl-Munthiu: Aber nicht nur das. Ich glaube auch, dass zu arbeiten in einem so kranken System, was einen eben dazu zwingt, dass man die Menschen schnell, ich sage jetzt mal durchschleust, abfertigt wie auch immer und einem gar keine Zeit lässt, weil die Zwänge des Systems so hoch sind. Man soll sich ja dann gleichzeitig fortbilden, diese Ärzte Blätter lesen, auf Kongresse gehen. Dann diese ganzen EDV Herausforderungen in der Praxis. Also wenn man das nicht selber erlebt hat, kann man sich das nicht vorstellen. Und deswegen haben viele Ärzte einfach überhaupt keine Zeit mehr, sich mit solchen Dingen zu befassen. Sie funktionieren wie ein Hamster im Rädchen. Die Macht der Gewohnheit. Ich kenne es selber ein Stück weit. Deswegen bin ich ja so froh, dass ich mich Gott sei Dank entschieden habe, eine Privatpraxis zu machen, obwohl ich nicht diesem Zweiklassensystem hier jetzt, vortreten möchte. Für mich war es die einzige Möglichkeit, überhaupt annähernd so arbeiten zu können, wie ich mir das von einer Ärztin selbst auch wünschen würde. Als Patienten, Mutter oder als Patientin. Dass jemand Zeit hat, mir zuzuhören, dass jemand mich auch informiert und aufklärt und nicht einfach nur schnell abfertigt oder irgendwelche Fremdworte um sich wirft und mich mit einem Rezept in der Hand wieder rausschickt, wie man es eben oft hört bei den Menschen.
Corina Klein: Ich denke, da geht es auch um den Bewusstseinswandel in unserer Gesellschaft. Wir sind noch in einer sehr kindlichen Gesellschaft, die noch sehr an der Obrigkeit hört oder an der Mama und Papa, der einem hilft. Und da gehört natürlich auch dazu, dass ich mich dann eingliedern, dieses Opferdasein. Ich bin nur Kassenpatient und ich habe und da wirklich zu sagen nein, ich treffe meine Entscheidung, ich wähle meinen Arzt, meinen Heiler, in meiner Souveränität selber aus. Und wenn ich kein Geld habe und ich bin vielleicht in was anderem gut, wer hindert mich dann dran, zu dir zu kommen, zu sagen, hey, brauchst du Hilfe? Kann ich dir eine Webseite machen oder kann ich dir vielleicht deine Türrahmen reparieren? Weil das kann ich geben. Und da dürfen wir natürlich auch mal wieder viel besser zusammenarbeiten in dem ganzen System.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, das kann eine Möglichkeit sein. Auf jeden Fall wäre ich auch offen dafür. Und gleichzeitig muss ich natürlich auch meine Rechnungen bezahlen und meinen Lebensunterhalt.
Corina Klein: Und dann gibt es wieder Menschen, die können es ohne Probleme zahlen. Die tun es dann auch. Ja, und dann gibt es wieder Menschen, die du ja auch damals sahst und gesagt hast, ich möchte am Lago Maggiore meine Klinik und ich suche Menschen, die mich darin unterstützen. Und gab es welche?
Annette Müller: Oh ja. Ja, wunderbar.
Corina Klein: Da haben wir noch nie so richtig drüber gesprochen. Aber es gehört ja auch zu dem Ganzen.
Annette Müller: Gehört auch dazu. Ja, es ist wunderbar. Es ist entstanden. Ich habe sehr viele Unterstützer gefunden, die mit Geldgeschenken und eben auch mit Darlehen mir zur Seite standen. Und dann sogar auch noch eine Bank, die das noch finanziert hat. Also, es ist alles in trockenen Tüchern, es läuft. Ich fühle mich wohl. Die Dozenten fühlen sich wohl, die Schüler fühlen sich wohl. Du warst jetzt dort und hast assistiert und hast erstmals diesen Ort kennengelernt. Deine Ausbildung hast du in Bayern am Griessee gemacht, in sieben Modulen, also nicht in dem zwei Wochen Block. Vielleicht magst du ja mal kurz drüber sprechen über die zwei verschiedenen Aspekte eben auch.
Ruth Kohl-Munthiu: Hatten wir noch gar nicht. Ja, also ich habe ja damals, als ich eben diesen inneren Ruf dann gespürt habe, was ich ja in einer anderen Sendung mal erzählt habe, Neti angerufen und habe gesagt ich, ich möchte die Ausbildung machen. Und ich bin jetzt so hin und hergerissen. Was wäre denn besser? Und da hat sie gesagt, ja klar, die Blockausbildung. Und dann habe ich aber gemerkt, ich habe mich schon mal sehr überfordert, wo ich so neben der Praxis noch verschiedene, sehr fordernde Prozesse für mich gemacht habe. Eins davon war eben diese Visionssuche und noch eine Ausbildung zum seelenzentrierten Coaching. Und das hat mich echt sehr an die Grenzen meiner Kräfte gebracht. Und dann habe ich mir gesagt, mach es lieber langsamer und versuche dann auch das was, was du da mitnimmst, was du lernst, wirklich zu integrieren. Wir brauchen Zeit zum Integrieren, zum Verdauen. Das war für mich in meiner Situation dann am Ende doch das Stimmigere und eben auch, dass noch eine Kollegin auch mitgezogen hat, die auch sich für diese Ausbildung entschieden hat, dass wir dann gesagt haben okay, dann machen wir das zusammen. Jetzt, wo ich das am Lago erlebt habe, dass man das in recht kurzer Zeit sehr kompakt in diesen Blöcken machen kann, sehe ich auch die Vorteile davon. Also, ich würde sagen, das hängt immer davon ab, in welcher Situation ich bin. Und wenn jemand jetzt sagt, ich kann mal zwei Wochen Urlaub, drei Wochen Urlaub im Jahr für sowas sehr gerne aufwenden, dann kommt er natürlich schneller ans Ziel. Oder wenn jemand schwerkranke Angehörige zu Hause hat, die dringend Hilfe brauchen, dann ist es ja sehr naheliegend, die Blockausbildung zu machen. Und es war jetzt wunderbar, auch für mich, noch mal durch die Inhalte zu gehen, sie nochmal zu vertiefen, zu verankern und auch bei den Schülern und Schülerinnen zu sehen, wie sie Tag für Tag ihre eigenen Erfahrungen machen mit dem energetisch geistigen Heilen, was sie für tolle Erfolge auch erleben. Und wie sie jetzt auch, wir haben da so eine WhatsApp Gruppe, wie Sie weiterhin posten und schreiben, was sie alles für tolle Dinge erleben in ihren Familien, mit ihren Kindern, mit ihren Eltern. Das ist einfach wunderschön zu sehen und das in relativ kurzer Zeit. Ja.
Corina Klein: Ja, es geht ja, also zügig. Also, gerade so Knochengeschichten finde ich ja immer faszinierend oder Fußkorrekturen, wo man ja immer sagt, das geht nicht. Ja, also das motiviert natürlich auch schon, auch die Eltern, ja, da selber Hand anzulegen oder zu jemandem zu gehen.
Annette Müller: Ja, wir hatten jetzt in der jetzigen Ausbildung eine Teilnehmerin mit starken X-Beinen. Kerzengerade, die X-Beine sind weg. Dann haben, genau diese Gruppe hat jetzt mit unserem Heizungsmonteur gearbeitet, mit dem Andrea, der dir vielleicht auch aufgefallen ist oder aufgefallen war, dadurch, dass er eben so ganz schiefgelaufen ist. Hinkt und wirklich völlig krumm und schiefer mit einer sehr alten und sehr ausgeprägten Skoliose und O-Beinen. Und auch bei dem: Beine wieder gerade, steht gerade, weder eine Oberkörperverdrehung noch eine Beckenverdrehung. Der Kopf steht doch leicht schief. Also er lag wie ein Halbmond auf der Liege und war dann kerzengerade beim Aufstehen.
Corina Klein: Nach einer Sitzung.
Annette Müller: Nach einer Sitzung. Es war also quasi so ein kleines Experiment, was wir gemacht hatten, damit die Schüler eben sehen, wie weit gehen denn jetzt meine Kräfte.
Corina Klein: Okay, dann haben mehrere Heiler an einem Menschen gearbeitet? Oder war es so, dass …
Annette Müller: Eine Person, die das gemacht hat und alle anderen haben zugeschaut. Ja, und ich nehme dann immer die unsicherste Person, also die Person, die sich nichts zutraut. Ich sage dann, das machst jetzt du! Und dann: Das soll jetzt ich machen? Und dann ist hinterher natürlich total klasse. Also diese junge Frau, die hat auch Tränen vergossen, weil sie so berührt war. Und der Heizungsmonteur, der Andrea, der war also wirklich so ziemlich schockiert, weil, es hat ihm nichts mehr weh getan. Schultergürtel waren in Ordnung, Lendenwirbel waren in Ordnung. Konnte seine Beine, die hat er nie zusammengekriegt, vorher hat er hingeschaut und …
Corina Klein: Das muss ja aber auch für einen Menschen, für einen Betroffenen. Also, es gibt ja diese Schockdiagnose, aber in dem Fall ist es ja eine Schockheilung. Weil, der war ja überhaupt gar nicht darauf vorbereitet. Was passiert mit einem, was erlebst du da? Also, muss man den nicht ein bisschen drauf vorbereiten, dass es ihm gleich gut gehen könnte oder was verändern?
Annette Müller: Ja, also das war jetzt nicht so, dass er jetzt völlig unvorbereitet da war. Er hat schon von verschiedenen Seiten solche Geschichten gehört, und dann immer ein bisschen komisch geguckt. Und als wir ihn dann eingeladen haben, hat er gesagt: „Oh ja, toll, das mache ich dann jetzt!“ Und er ist dann aufgestanden und war erst ein bisschen verunsichert, und dann meinte er: „Oh, da schicke ich doch meine Frau auch zu euch.“
Corina Klein: Wie schön mal andersrum, dass die Männer die Frau schicken.
Annette Müller: Genau.
Corina Klein: Ja, wobei, es sind auch viele Männer bei dir. Also wir hatten schon einige in Interviews, doch. Also da muss ich wirklich sagen, nimmt auch gerade zu.
Annette Müller: Es ist sehr schön. Ja, ganz toll.
Corina Klein: Ja, auch so in dem, in dem Persönlichkeitsentwicklungsthema. Da nehme ich auch wahr, dass die Männer jetzt komischerweise kommen zuerst. Und meine Frau zieht nicht mit und nicht okay. Spannende Wende, ja, in dem ganzen Geschehen gerade. Ja, es ist lustig zu sehen. Super. Also, wenn man jetzt wirklich sagt hier, ich möchte. Es gibt da wirklich Menschen, die sagen, ich möchte so humanitäre Projekte unterstützen und mitmachen und vielleicht das auch lernen. Vielleicht, Annette, kannst du mal sagen, was für Möglichkeiten hat man? Vielleicht haben wir auch jemand, der zuschaut, der sagt: Ich habe wirklich Geld und ich möchte das in vertrauenswürdige Hände legen.
Annette Müller: Ja, natürlich, sehr gerne. Ja, also man kann Heiler ohne Grenzen unterstützen. Es ist kein gemeinnütziger Verein, aber das kann man trotzdem unterstützen. Unterstützer am Lago Maggiore können wir immer gebrauchen. Also, das ist gar kein Problem. Ein großes Haus, ein älteres Haus aus dem 18. Jahrhundert, ähh, aus dem 19. Jahrhundert, 1882 gebaut, da ist immer mal was zu reparieren. Und natürlich die Ausbildung dort zu machen ist natürlich das Allerbeste, weil man dann eben auch wirklich die ganzen Handwerkszeuge und die Fähigkeiten hat. Egal wo du bist, egal wo du bist, egal wo auf der Welt, kannst du das anwenden. Für dich selbst, für andere und natürlich dann auch mit uns mitreisen. Und das ist sehr schön, weil das doch so ergreifend ist, wirklich das zu einem Menschheitstraum selbst zu verwirklichen. Also, da träumen Menschen davon, was wäre, wenn ich heilen könnte und wir tun es. Und das ist traumhaft schön, das ist toll.
Ruth Kohl-Munthiu: Ja, ja. Und eben auch andere inspirierende Menschen kennenzulernen, die auch diesen Weg für sich gefunden haben. Also, dann auch so in diese Lebensgeschichten mit hineinschauen zu dürfen, das hat auch was sehr, sehr Bereicherndes. Und sich gemeinsam an den jeweiligen Heilerfolgen zu freuen, das potenziert das Ganze auch noch mal. Was ich natürlich super spannend finde an dem Thema Heiler lernen, es ist absolut frei von Strukturen, von Sprache. Und das ist ja das Schöne. Also, wenn ich dann irgendwann mal sage, okay, ich möchte aus diesem ganzen System hier ausbrechen. Ich habe immer mein Werkzeug dabei. Und kranke Leute gibt es immer. Also, egal in welcher Situation, die Zielgruppe geht schon mal nicht mehr aus. Also in der nächsten Zeit.
Corina Klein: Und deswegen hätte ich von dir noch gern gewusst, ich kann mich daran erinnern, dass immer wieder Leute gesagt haben, man kann schon nach dem ersten Seminar heilen, wie du das integriert hast? Weil, es geht ja auch viel um üben, Integrieren. Warst du perplex darüber, was du nach dem ersten Seminar schon am ersten Wochenende?
Ruth Kohl-Munthiu: Mehr oder weniger schon. Weil, es kam eigentlich so unverhofft zu mir. Ich lag selbst zu Hause darnieder. Ich hatte von relativ jetzt auf gleich ganz schlimme Knieschmerzen. So schlimm, dass ich nicht mehr gehen konnte.
Corina Klein: Nach dem Wochenende, oder?
Ruth Kohl-Munthiu: Nein, das war irgendwann in der Zeit, als das erste oder zweite Modul hinter mir lag. Ich war noch sehr am Anfang der Ausbildung, habe noch gar nicht dran gedacht, das jetzt in der Praxis anzuwenden. Ich lag zu Hause darnieder, weil ich nicht laufen konnte, vor lauter Schmerzen. Musste die Praxis zu machen und hatte meinen Helferinnen gesagt, okay, Notfälle, die Menschen können mich anrufen. So war es auf dem AB gesprochen. Und dann rief mich tatsächlich eines Nachmittags eine Mutter an und hat mir geschildert, dass sie so in Not ist, weil ihr Sohn nicht mehr schlafen kann alleine. Er hat so Ticks entwickelt, diese Schlafstörung. Hat sich nicht mehr getraut, am Fernseher vorbeizugehen. Also Ängste auch entwickelt und was sie denn machen kann. Und es wäre so belastend. Und dann habe ich gedacht Ja, was soll ich denn jetzt groß machen? Also ich habe ihr natürlich dann gesagt, sie kann eine homöopathische Arznei geben. Und dann dachte ich plötzlich: Ja, Mensch, versuch doch einfach mal über die Ferne Heilenergie zu schicken. Das habe ich mich tatsächlich selbst sagen hören. Ich habe das nicht geplant. Wenn Sie offen sind, kann ich ihrem Sohn Heilenergie schicken. Weil, ich bin ja nicht in der Praxis und zu Hause auf dem Krankenbett darf ich es ja machen, da gibt es ja keine rechtlichen Vorgaben. Und dann sagte sie wirklich: „Ja, ich bin sehr offen. Alles, was uns helfen kann!“ Habe ich gesagt, okay, wann schläft der Kleine? Ja, dann und dann. Und dann habe ich mich abends wirklich hingesetzt und habe mit so einem, wir haben so einen Guard, einen Heilhund, einen Plüschhund, den wir dann quasi an Stelle des Esperenten oder Klienten oder Patienten hernehmen, den habe ich mir auf den Schoss vor mich hingelegt und habe dann einfach das, was ich gelernt hatte gemacht und habe Heilenergie geschickt. Und, ähm, also, es war wirklich so, als hätte ich mich selbst dabei beobachtet. Ich habe es einfach ausprobiert und war dann so erstaunt und dankbar, dass sie am nächsten Morgen schon geschrieben hat oder angerufen, ich weiß nicht mehr genau, dass er geschlafen hat. Zum ersten Mal seit Wochen wieder, dass es ihm so vom Allgemeinbefinden viel besser geht, dass er gar nicht mehr so ängstlich ist. Und dann habe ich erst noch gedacht, na ja, das kann ja Zufall sein, wie es so ist. Man ist immer kritisch und zweifelt. Ja, und dann habe ich gedacht, mal sehen. Und dann habe ich gesagt, ja, beobachten Sie es und geben mir doch bitte in einer Woche noch mal Bescheid. Ja, nach einer Woche war es immer noch so. Sie hat gesagt, abends ist sie noch dabei, wie immer, sagt ihm gute Nacht. Aber sie muss nicht mehr die ganze Nacht da an seinem Bett oder bei ihm schlafen. Er kann wieder schlafen und die Ängste sind viel besser geworden. Und noch eine Weile später fiel mir ein, ja, was ist denn eigentlich mit den Tics? Da war sie dann in der Praxis bei einer Physiotherapeutin. Ich habe sie zufällig gesehen, fragte: „Was ist denn eigentlich mit den Tics geworden?“ Da sagte sie: „Die sind weg!“ Es war alles weg. Und da habe ich mich so gefreut und habe dann noch gedacht, Mensch, gut, das ist es. Du musst es wirklich viel mehr anwenden. Also, das ist ein schönes Beispiel auch dafür, wie wir sind, so in unserem üblichen was wir gewohnt sind. Und dann kommt mal so ein Ereignis und das darf sich dann tiefer verankern. Und das war auch der potenzierende Effekt. Jetzt mit Heiler ohne Grenzen, ich wusste, dass das für mich wichtig ist, jeden Tag zu heilen, weil mich das auch noch mal wieder auf ein anderes Level bringt. Es wird selbstverständlicher, es, diese Erfolge auch zu sehen und die glücklichen Menschen. Das tut einfach so gut.
Corina Klein: Ich habe auch das Gefühl, wenn ich so euch jetzt beobachte, das haben wir schon ein paar Jährchen gemeinsam, dass auch bei den Heilern in deiner Ausbildung eine gewisse Authentizität stattfindet. Also, die kommen in ein ganz anderes Selbstwertgefühl. Das ist so wie ein, ich kann dir das gar nicht, also, so eine Sicherheit, die, die die bekommen. Die, die früher eher so unsicher, mach ich was richtig, was ich, was? Aber durch diese Heilerfolge kommt wie so eine: Ja, ich kann! Weißt du, was ich meine? Vielleicht kannst du es noch mal in Worte beschreiben. Weil, du siehst ja wahrscheinlich den Prozess bei deinen Schülern.
Annette Müller: Also, die meisten, die kommen, sind dann doch irgendwie eher überrascht davon, dass sie es dann können. Der ein oder andere weiß es, dass er so oder so kann. Aber es wurde noch nicht, es wurde noch nicht offenbar. Und dann ist es dann so: „Ach, jetzt bin ich endlich angekommen. Jetzt kann ich das, was ich die ganze Zeit in mir gespürt habe. Jetzt kann ich das leben. Und dieses viele heilen, insbesondere bei Heiler ohne Grenzen. Da hast du völlig recht. Das macht ein anderes Selbstbewusstsein, ein gesundes Selbstbewusstsein.
Corina Klein: Ist nicht eins drüber oder so sehr demütig. Mit Demut oder so dieses Ja.
Annette Müller: Wobei ja Demut zwei Seiten hat. Also, ich habe eine Demut, indem ich klein bin. Und ich kann eine Demut haben, indem ich die Größe achte. Und hier haben wir die Demut, die die Größe achtet. Und das ist schon sehr schön. Das ist sehr schön zu erleben.
Corina Klein: Ja, das freut mich immer zu sehen. Ja, also, vielen, vielen Dank. Du wolltest gerade noch was sagen?
Ruth Kohl-Munthiu: Ich wollte nur sagen, für mich heißt Demut Mut zum Dienen, aber nicht zum Dienen, indem ich mich fertig mache, sondern Mut zum Dienst an der Welt. Also, etwas hier beizutragen zum großen Ganzen, was ja eh eigentlich das abenteuerreichste ist, wofür wir hier sind. Oder? Für diese wunderbare Lebensreise mit all ihren Höhen und Tiefen. Und in dem Kontext finde ich Demut auch ein sehr passendes Wort.
Corina Klein: Hm, ja, schön. Danke euch. Viel Freude noch weiterhin bei eurem Wirken und ja, auf weitere schöne Sendungen. Danke.
Ruth Kohl-Munthiu: Danke auch.
Annette Müller: Danke.
Corina Klein: Liebe Zuschauer, ja, ich hoffe, sie konnten wieder einiges Inspirierendes für ihr Leben mitnehmen und natürlich auch die Wunder des Lebens integrieren in ihren Alltag. Danke schön fürs Zuschauen.



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